How to: Agiles Arbeiten anhand von Zielgruppenjourneys | #Transformation 💻

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Probleme erkennen und Lösungen für Unternehmen anbieten - Das ist der Ausgangspunkt für Journeys von Signal Iduna. Journeys sind lange Prozesse, die anhand von Zielgruppenanalysen entwickelt werden. Sie sind mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Signal Iduna Gruppe und tragen grundlegend zur Produktentwicklung und der Erhaltung des Kerngeschäfts bei. Was jetzt noch abstrakt klingt, rückt Stefan Schneider in ein klares Licht. Der Journey Owner von Signal Iduna erklärt, wie diese Prozesse aussehen und mit ihnen neue Produkte entstehen. Du erfährst... ...was Journeys sind. ...wie Mitarbeiter involviert sind. ...wie die Prozesse aussehen. ...wie neue Produkte durch Journeys entstehen. ...welche Probleme durch Zielgruppenanalysen erkannt werden. ...welche Lösungsvorschläge Journeys hervorbringen. ...wie Signals und Pilot involviert sind. ...welche Tools Signal Iduna benutzt. ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Und dazu haben wir uns die Besten an Bord geholt: Mit Viessmann gefolgt von Signal Iduna haben wir zwei erfolgreiche deutsche Mittelständler, die als Paradebeispiele gelten, wenn es darum geht, ein bestehendes Erfolgsgeschäft digital zu transformieren. Dazu erzählen Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen wie ihre konkrete Arbeit aussieht und geben damit eine Blaupause für andere, die sich digitalisieren wollen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Stefan Schneider, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung Ins Thema (00:03:04) Was genau sind Journeys und welche Ziele gibt es? (00:07:30) Produktentwicklung durch neue Journeys (00:12:58) Der Rechercheprozess: die Probleme der Zielgruppen (00:20:57) Firmenorganisation: Mitarbeiter und Journeys (00:27:16) Der Journeyprozess – Design Thinking (00:33:49) Wertschöpfung durch Journeys und Firmenbeteiligungen (00:38:46) Tooltipps __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Transform Podcast von Digital Compact.

00:00:11: Mein Name ist Joel Kaczmarek, heute widmen wir uns dem Thema... agiles arbeiten auf Basis von Zielgruppen Journeys.

00:00:18: Wer hier bei Transform nämlich schon mal fleißig zugehört hat, merkt in der Signal-Iduna Welt oder auch bei Signals spielen Journeys eine ganz wichtige Rolle und heute wollen wir verstehen was das für ein Werkzeug ist und wie es eigentlich benutzt wird.

00:00:29: Das heißt zum einen werden wir natürlich erstmal ein bisschen etwas über den Stefan lernen, der heute da ist uns das ganze Thema erklärt aber dann werden wir ganz viel darüber reden.

00:00:34: was ist eigentlich so ne Journey?

00:00:36: Wohin funktioniert die?

00:00:37: Wofür ist sie da?

00:00:38: Warum macht man das?

00:00:39: Und was is eigentlich der Grundgedanke wenn man sagt ich möchte gerne Agil arbeiten um meine Zielgruppe möglichst gut zu verstehen.

00:00:44: Das heißt, wir werden auch ganz viel über Agilität reden und natürlich aber auch wie ist eigentlich der Recherche-Prozess gebaut wenn ich versuche nah an den Bedürfnissen meiner derzeitigen Kunden dran zu sein?

00:00:53: Und mache ich das eigentlich als eher als ein Feature oder ist es vielleicht sogar ein ganz eigenes Produkt innerhalb eines solchen Konzerns?

00:00:59: So wie alte Vorrede!

00:01:00: Lieber Stefan schön dass du da bist.

00:01:01: hallo herzlich willkommen.

00:01:02: stell dich mal kurz vor.

00:01:03: Ja

00:01:03: hi freut mich auch dazu sein.

00:01:05: mein Name ist Stefan Ich bin zweiunddreißig Jahre alt Bin aktuell Journey Owner der Zielgruppen Journey Bau & Ausbau der Signal Iduna Gruppe.

00:01:13: was ich seit eineinhalb Jahren machen darf und leiten darf, das Thema.

00:01:15: Da wird mir gleich noch im Detail drauf eingehen.

00:01:18: Ich habe ne längere Konzernkarriere bei der Signaliduna hinter mir.

00:01:21: Der letzte Station war ganz klassisch Verkaufsleit in Vertrieb und ich glaube es ist auch so ein Thema wo wir nachher dann sehr stark darauf kommen wie kommt jetzt ein Verkoffsleiter in so ne Journey?

00:01:29: Und da noch ein Leitende Funktion hat auch ganz viel damit zu tun wie der Konzert bei uns diese Themen aufsetzt.

00:01:34: Gut

00:01:34: aber als erstes lerne ich schon mal dass ihr quasi unterschiedliche Journeys habt.

00:01:38: also es gibt nicht den einen zentralen Bereich sondern ihr habt verschiedene Journeys für verschiedene Anwendungsfälle.

00:01:42: Genau, wir haben als Konzern, als Signal Iduna ein sehr großes Strategieprogramm mit der Vision ... ... in verschiedensten Themen neu aufgestellt bzw.

00:01:54: auch den Bedürfnissen am Markt konfrontiert sieht und eben sich hier zukunftsfähig aufstellt.

00:01:57: Und einen ganz großer Baustein davon ist das Thema Zielgruppenfokus.

00:02:01: Im Bereich Zielgruppenfokus haben wir uns zehn fokussierte Kanzelgruppen als Konzerne vorgenommen die wir sehr intensiv untersuchen wollen und auf die wir uns auch intensiv ausrichten wollen.

00:02:11: Das heißt, wir versuchen die Branche um die es geht hier ganz intensiv zu verstehen.

00:02:16: Zu recherchieren und auch mit ihnen zusammen überlegen wie können wir gemeinsam mehr Lebensqualität bei dieser Zielgruppe schaffen?

00:02:22: Ein Beispiel der Zielgruppen sind zum Beispiel die Journey die ich leiten darf ist Bau- und Ausbau.

00:02:27: Es eine sehr große Zielgruppee bei uns.

00:02:30: Wir haben schon vorab zwei andere Journeys sozusagen auf die Reise geschickt Und das war das Thema Lebensmittelhandwerk und das Thema Handel Non Food also klassischerweise Kleidungseinzelhändler oder Elektronikhändler, Möbelhäuser im kleineren Stil Einrichtungshäuser usw.

00:02:46: Und so versuchen wir uns weiteren Zielgruppen zu öffnen und letztendlich diese perfekt zu

00:02:50: verstehen.".

00:02:51: Bauausbau heißt dann wirklich BAU-Unternehmen, oder was?

00:02:54: Also ich sag mal Handwerker und Baugewerbe.

00:02:55: Oder was ist damit gemeint?

00:02:56: Ganz genau ganz klassisch die Dachdecke Sanitärheizung Klima Elektroinstallatöre Tischler, Steiner usw.

00:03:04: Und was genau muss sich jetzt eine Leie der uns zuhört unter einer Journey verstehen?

00:03:08: also journey englisch reise alles klar und ihr habt gesagt euer zieles.

00:03:12: ihr möchtet gerne Produktentwicklung nah an der Zielgruppe machen.

00:03:14: aber wie kommt dir auf den Begriff Journey?

00:03:16: was verbindet sich damit?

00:03:17: Wie

00:03:17: wir auf den Begriff Journey kamen, erwischte mich jetzt ehrlicherweise ein bisschen auf dem falschen Fuß.

00:03:21: Das kann ich gar nicht genau sagen.

00:03:22: Am Anfang hätte ich es jetzt nicht genau so sagen können aber rückblickend muss ich sagen ist das schon sowas wie eine Reise oder Ausgang auch ungewisses?

00:03:29: Wir wissen ungefähr die Dauer, wie lange es geht und wir wissen ungefähr den klaren Stadtzeitpunkt mit wem wir uns auf die Reise begeben und letztendlich wo das Ganze dann hinführt, dass es sehr stark abhängig von dem was wir herausfinden auf den ganzen Themen.

00:03:41: der Name Journey passt eigentlich ganz gut.

00:03:43: früher hat er vielleicht Projekt geheißen hier zu wenig, weil ein Projekter einen klaren Start und Endzeitpunkt hat.

00:03:50: Und bei uns bei der Signale DUNA-Gruppe soll es durchaus definitiv ein dauerhaftes Thema werden, dass wir dauerhaft versuchen die Zielgruppe zu verstehen und jetzt nicht einmal diesen Aufwand betreiben und dann aufhören und in den nächsten zehn Jahren wieder schlafen sondern wirklich dauerhofft nah mit dem Ohr an der Zielgruppen zu sein um auch die Strömungen zu erkennen was ist los?

00:04:09: Was sind Bedürfnisse?

00:04:09: Was denn Probleme?

00:04:10: Und das wirklich dann in einen Tag mal in Fleisch und Blut übergehen lassen und ständig für die Zielgruppe dazusehen.

00:04:15: Okay, also in der alten Welt wär's sowas wie kundenorientiertes Projektmanagement gewesen und ihr seht das Ganze aber als ein Prozess.

00:04:22: Der sehr lange anhält, der vielleicht auch iterativ ist, der eigentlich nie so richtig aufhört sondern die so eine Art Wegbegleiter, der euch dabei unterstützen soll quasi Produkte wirklich an eurer Ziegel zu entwickeln.

00:04:31: Richtig ganz genau!

00:04:32: Also es soll im Fleisch und Blut übergehen um immer bei der Zielgruppe zu sein.

00:04:37: und weißt du, es ist ja auch so dass sich auch bei unserer Zielgruppee ständig irgendwas ändert aufgrund von regulatorischen Anforderungen.

00:04:43: Aufgrund von äußeren Einflüssen.

00:04:44: Ich meine wir haben gerade sehr stark natürlich Covid-Ninzen Grad das viele Branchen durchwirbelt.

00:04:49: Wir haben das Thema Nachhaltigkeit, das in jeder Branche auch im Bau Themen sein könnten die von außen einprasseln Und diese Änderungen bei unsere Zielgruppen müssen wir natürlich verstehen und aufnehmen und uns als Versicherer der Lösungsambienter sein möchte für seine Zielgruppes dann auch danach

00:05:02: ausrichten.

00:05:03: So jetzt hören uns Menschen hierzu.

00:05:04: Sie fragen sich vielleicht als Erstes, warum das Ganze?

00:05:07: Was verbindet ihr damit für Ziele und wie messt ihr diese Ziele

00:05:10: auch.

00:05:11: Genau, also wir haben ja in sehr aus der Vergangenheit schon eine sehr starke Verbindung zu unseren Kernzielgruppen.

00:05:16: Also die Signale Duna ist vor über hundertzehn Jahren aus dem Handwerk entstanden.

00:05:20: Das ist ja mit auch unsere Gründungsgeschichte und letztendlich sind wir hier sehr stark über die Jahre hinweg auch mit den Verbänden auf Bundes- und Landesebene sehr stark regional vertreten und verwachsen und haben hier wirklich tolle Kooperationen auch.

00:05:34: Und die möchten mir natürlich stetig steigern und ausbauen und auch da nach wie vor als Wegbegleiter zur Seite stehen.

00:05:40: Das ist eigentlich so eine der Haupttriebfedern, warum man sowas macht und natürlich auch um innerhalb dieser Zielgruppe zu wachsen.

00:05:46: um mehr Marktanteile zu bekommen und letztendlich dann auch nicht nur der Versicherungspartner sein, sondern wir sind jetzt auch dabei digitale Mehrwerte den Kunden an die Hand zu geben.

00:05:55: Die auch Probleme im echten Leben lösen oder im eften Berufsalltag lösen kann man nachher sicherlich in Detail auch noch drüber sprechen und wirklich hier dem Kunden in Gänze nicht nur den Versicherungsbereich zu ermöglichen oder gut abzusichern, sondern auch im Digitalbereich mehr Lebensqualität im Alltag zu verschaffen.

00:06:10: Okay aber es ist mir ein bisschen zu fussy.

00:06:12: also klar ihr wollt irgendwie kundrelevant bleiben nah an euren Wurzeln dran und es hat auch ein Image-Thema, alles klar.

00:06:19: Aber was sind so Ziele die euch jetzt?

00:06:20: So ganz harte messbare Ziele, die ihr mit so einer Journey verknüpft?

00:06:24: Ja gut!

00:06:24: Letztendlich bewegen wir uns immer im Bereich Wir wollen Zielgruppen spezifische Produkte entwickeln.

00:06:28: Wir wollen unsere jetzigen Versicherungsprodukte noch besser anhand der Zielgruppe ausrichten.

00:06:32: Wenn wir dort gute und markfähige Produkte haben dann ist das logischerweise klar dass wir mehr Beitragseinnahmen auch generieren.

00:06:38: Klassischer Weise Beitragswachstum in der Zielgruppe.

00:06:41: Das sind messbare Faktoren.

00:06:43: aber auch im Bereich Lösungsanbieter sein, um dann wirklich dem Kunden aus einer Hand anbieten zu können.

00:06:48: Nicht nur zu sagen wir sind der gute Versehungspartner sondern vielleicht auch im Bereich Bau-Dokumentation haben wir eine Lösung die dir hilft deine Alltagsprozesse besser zu machen.

00:06:56: das heißt ein Kunde der bei der Signale DUNA ist bekommt nicht nur die richtige Versicherung.

00:07:00: Wir haben einen Partner wie Pilote.

00:07:01: es ist eine Plattform mit der man Unternehmenskopfit für die Zielgruppe schaffen kann die sich quasi dann sämtliche digitale zielgruppenrelevante Themen dort bekommen und alles aus einer Hand haben.

00:07:11: Das heißt, wir verschaffen dem Kunden auch einen Ansprechpartner für die Themen um ihnen ganz viel Zeit zu schenken – ganz klassisch!

00:07:17: Auch das ist messbar mit mehr Usern auf die Seiten usw.

00:07:20: Also klassischerweise sind wir in Betriebswirtschaftlich ausgerichtetes und orientiertes Unternehmen und natürlich machen wir es nicht nur um die Zielgruppe noch besser zu bedienen sondern natürlich auch umzuwachsen im Beitragseinnahmen.

00:07:31: Aber habe ich das richtig verstanden?

00:07:32: Dass es dann also einerseits ums Kerngeschäft geht, dass auszuweiten aber auch um neue Produkte ist auch wirklich der Gedanke, dass hier vielleicht ganz neue Dinge hervorbringen und entwickeln die ihr sonst gar nicht gebaut hättet oder jetzt momentan noch nicht baut?

00:07:45: Ja auf jeden Fall.

00:07:46: Oder in der bestehenden Produktwelt neue Bausteine hinzuzubekommen.

00:07:49: ich kann jetzt mal ein Beispiel aus der Lebensmittelhandwerks Journey bringen.

00:07:53: Die haben damals in ihrer Interview Reihe festgestellt das es immer wieder ein schwieriges Thema war wenn vorne Bäckerei filiale oder eine Metzgerei filiale eine Baustelle direkt aufgemacht weil die fahrende Kundschaft die man schnell sich ne Schrüppe geholt hat am Parkplatz angehalten hat gefehlt hat.

00:08:06: ja Baustellenschutz hat man jetzt in ein bestehendes Produkt eingebaut und wirklich der Zielgruppe gerecht zu werden mit den Themen.

00:08:13: Also es muss nicht immer ein neues Produkt sein, das kann auch eine Ausweitung von bestehenden Produkten sein oder von kleinen Bausteinen sein.

00:08:19: aber wir gehen ja komplett neue Wege.

00:08:22: was das Thema digitale Produktpalette angeht.

00:08:24: Wir machen mit unserem Partner Pilot oder anderen Diensten über Signals am Markt ja auch Fortschritte im Bereich digitale Mehrwerte für den Kunden was jetzt klassischerweise erst mal nichts mit Versicherung zu tun hat.

00:08:37: sogar sein könnte, dass ihr Softwareprodukte baut, die gar nicht versicherungsrelevant sind.

00:08:42: Sondern

00:08:42: vielleicht

00:08:43: für die Bäckerei, die du eben angesprochen hast.

00:08:44: zum Beispiel was wo man sagt, du kannst ja mit deine Lebensmittelplanung machen oder deine Verkaufsoptimierung also das hier auch den sozusagen Services bietet, die non-versicherungen sind?

00:08:53: Oder geht das schon zu weit?

00:08:54: Nein, das geht definitiv nicht zu weit.

00:08:56: Ich muss aber hier klar einschränken wie als Signaliduna bauen die nicht selbst?

00:09:00: Wir sind nicht selber ein Softwarehaus dass solche Dienst gebaut weil wir klassisch in der Kannenkompetenzversicherungsumnehmen sind.

00:09:06: Aber wir haben Papp entweder über Tochterfirmen oder über Partnerschaften, die das können.

00:09:11: Die wir aber anhand der Erkenntnisse in den Journeys, anhand von Kundenorientierten und dem Prototyping, dass wir mit Kunden machen.

00:09:17: Also die Vertesten iterieren, die Feedbacks des Kunden einbauen wieder bei neuen Kundenvertesten wo wir recht reelle Prototypen haben, wo die Kunden sagen, das finde ich super!

00:09:25: Das könnte ich brauchen und das hilft mir im Alltag.

00:09:27: Und dann können wir am Marktdienste identifizieren, wie das können Dann zusammen mit unserem Partner Pilot oder Signals zu identifiziert werden.

00:09:34: Wer ist der richtige Partner?

00:09:35: Den wir als Signal Iduna Klammer auf oder unsere Partner hier aufnehmen, um dann zu machen.

00:09:40: Wir werden kein Softwarehaus des Softwares entwickelt – das muss man ganz klar sagen und ist auch nicht unser keinen Kompetenz!

00:09:44: Aber wir verstehen was der Kunde braucht und helfen ihm diese Lösungen zu bekommen, um als Signale DUNA der Lösungsanbieter zu sein mit dem Partnern aus.

00:09:52: Das ist der entscheidende Rettbewerbsvorteil, den wir uns davon erhoffen.

00:09:56: Okay verstehe also ich meine das sollen nicht jede Werbeschucklinge was wir hier machen sondern ich möchte es möglichst genau nachzeichnen dass auch andere Unternehmen das vielleicht nachmachen können.

00:10:03: und deshalb würde mich nochmal interessieren kannst du noch mal Signals und Pilot was du gerade gesagt hast ein bisschen spezifizieren?

00:10:08: Was sind das für Konstrukte und wie wirken die in euren Journeys mit rein?

00:10:11: Pilot ist letztendlich eine eigene Gesellschaft im Sitz in Berlin die wir als Ziel oder als Vision haben oder für den Handel, letztendlich dem deutschen Mittelstand zu werden.

00:10:23: Highlight ist eigentlich auch, ich würde jetzt nicht sagen erwachsen aus einer Journey.

00:10:27: Aber so grundsätzlich aus den ersten Journeys wurde uns immer weil immer mehr klar dass die Probleme im Handwerk oder dem Lebensmittelhandwerk oder im Handel, immer wenn ich von der Branche spreche, spreche ich von unseren fokussierten Zielgruppen das die Probleme, die uns schildern und wirklich zu lösen Themenfelder, die sie brauchen selten was am Punkt eins, Punkt zwei oder Punkt drei mit Versicherung zu tun haben sondern meistens oft in dem Bereich liegen für etwas mit Prozessen, mit Systeme oder mit Digitalisierung zu tun hat.

00:10:53: Das heißt, wir haben also früh erkannt dass es nicht nur darum geht die besten Versicherungsprodukte zu haben wenn wir Hitten Champion werden wollen in unserer Zielgruppe Sondern.

00:11:02: Wir müssen doch Problemlöser für die Themen sein die die umtreiben von eins bis fünf die wichtigsten Probleme.

00:11:07: und das war halt oft Nichtversicherung.

00:11:08: und deswegen ist eigentlich auch Die Idee pilot entstanden und zu sagen hey wir müssen doch hier ein Konstrukt schaffen dass uns das ermöglicht weil klassischerweise ist Es kein Versicherung Geschäft dann gibt's wieder regulatorische Probleme Wenn man das innerhalb eines versicherungskonzert macht.

00:11:21: es würde jetzt zu tief gehen hier einzutauchen.

00:11:22: Deswegen ist diese Idee auch mit Pilot entstanden, also wirklich für den deutschen Mittelstand der One-Stop Shop zu sein.

00:11:28: Und das Thema Signals ist jetzt kein Auswuchs aus den Journeys – die Signals sind unser VC Arm, der auch sehr viel im Pre-Seat Funding macht für Startups, der sehr nah an den Startups ist und die sitzen auch in Berlin.

00:11:38: Und letztendlich immer wenn wir Themen haben, die in diesem Bereich gehen, dann haben wir hier eine Superkooperation mit Signals weil sie einfach total nah dran sind.

00:11:45: Die haben hier eine Fachexpertise, die wissen sofort geht um das und das Thema.

00:11:50: Dann haben die einen Long List mit Layern, Also ich habe selten so gut vernetzt den Menschen gesehen in dem Start-up Markt, im Start up Kosmos der heutzutage in Deutschland und vor allem wahrscheinlich Berlin vorherrscht.

00:12:00: Okay, ich frage immer mal ein bisschen dumm.

00:12:02: Also mein Gott, muss ich mich nicht sehr verstellen?

00:12:03: Nein Spaß!

00:12:04: Aber ich will es genau verstehen.

00:12:05: ist dieses Pilot dann so eine Art Spin-off mit dem ihr dann doch sozusagen Software auch entwickelt?

00:12:10: oder ist das nur so ne Art Orchestrator?

00:12:12: Letztendlich hören die auch gesellschaftlich verbandelt.

00:12:14: zur Signaliduna Gruppe ja also dass ist nicht nur loser Partner sondern das ist wirklich weit verbunden mit der Signalidunagruppe ohne da jetzt in größere Details eintauchen zu wollen.

00:12:22: aber das ist ein strategisches Asset.

00:12:24: der Signal Iduna Gruppen und letztendlich auch die entwickeln nicht eigene Lösungen zwangsläufig sondern die haben einfach die Expertise, was es angeht in den Digitalbereich erfolgreich zu sein und digital Market Fit mit Produkten zu schaffen.

00:12:36: Und da sind einfach Experten dort vor Ort, die das dann abbilden, ja?

00:12:39: Und auch klassischerweise muss ich auch dazusagen, dass ist auch eine eigene Company.

00:12:43: also die haben einen eigenen Business Case.

00:12:44: Es ist nicht nur so, dass sie immer nur darauf warten, was sie signaler macht.

00:12:47: Das ist ein sehr erfolgreiches Start-up.

00:12:49: Das sitzt mittlerweile vor kurzem seinen ersten Geburtstag gefeiert hat.

00:12:52: Na gut, aber in Startup-Jahren ist es ja noch relativ jung oder gerade im Vergleich zu euch als Konzern?

00:12:56: Aber okay, verstanden!

00:12:57: Dann lass uns mal eintauchen in den Prozess.

00:12:58: wie funktioniert denn der Rechercheprozess?

00:13:00: also du hast jetzt diese Journey Bau und Ausbau und deine Aufgabe ist es jetzt für deinen Mutterkonzern fürs Mutterschiff quasi zu verstehen was die Zielgruppen beschäftigt was ihre relevanten Probleme sind und daraufhin entweder selbst Produkte zu entwickeln oder zu wissen welche Angebote draußen am Markt gibt das du ihnen vermitteln kannst.

00:13:16: Wie gehst du vor?

00:13:17: Was sind so deine typischen wiederkehrenden Schritte?

00:13:19: Es ist sehr vieles dabei, auf das ich jetzt kurz eingehen will.

00:13:22: Aber bevor wir starten muss sich vielleicht mal beginnen mit dem wie setzt es sich denn eigentlich unser Team zusammen innerhalb der Journey?

00:13:28: Das ist glaube auch ein ganz wichtiges Asset.

00:13:30: warum das Ganze dann später vielleicht zum Erfolg wird.

00:13:32: also die Signale DUNA-Gruppe... Ich habe es kurz erklärt mit der Vision ... Die Journey ist aufgesetzt und wichtig bei so einer Journey ist.

00:13:38: Wir sind jetzt mit Roundabout zwölf bis fünfzehn Personen gestattet Und es gab hier letztendlich einen Ausschreibungsprozess wo Konzernmitarbeiter egal Woher die kommen aus dem Konzern, egal ob sie deutschlandweit verteilt sind.

00:13:54: Also ich bin aus dem Außendienst, ja?

00:13:55: Ich bin Verkaufsleiter.

00:13:57: Wir haben Hinnendienst- und Hauptverwaltungsmitarbeiter aus Personalmarketing, Aus- und Vertriebsservicecenter, aus der Krankenantragsprüfung, aus einem klassischen Marketing also ganz egal woher.

00:14:07: es muss eine Interessensbekundung stattgefunden haben dass jemand Bock hat ein halbes Jahr zuerst einmal angelegt, dieses Thema für die Signale Duna in diesem Journey-Kontext mit einem Journey owner Stefan Schneider zu treiben.

00:14:17: Und auch ich musste mich bewerben übrigens und wurde in dem Auswahlverfahren genommen als Journey owner.

00:14:22: Letztendlich haben wir dann ein interdisziplinäres Team das per Interesse aus allen Konzernrichtungen herkommt und Bock hat sechs Monate, dieses thema zu treifen.

00:14:30: Ein ganz entscheidender Punkt ist vergisst man oft wenn man innerhalb der Signale duna arbeitet weil es eigentlich selbstverständlich ist aber ich finde es ist ein richtiges Bekenntnis des Managements alle Diese Mitarbeiter wurden zu einhundert Prozent von ihrem aktuellen Job freigestellt, um für das Thema Bauausbau Journey zu arbeiten.

00:14:47: Das heißt, wir hatten von Montag bis Freitag alle Mitarbeiter ständig und mit vollem Fokus zur Verfügung.

00:14:52: Das klingt jetzt so selbstverständlich.

00:14:54: Ist es aber nicht weil in den Heimatabteilungen oder bei mir mussten Kollegen das Ganze auffangen?

00:14:59: Und da gilt auch ein ganz großer Dank, weil das sind immer die, die im Hintergrund quasi des Schiff am Laufen halten oder den Laden am Laufen halten werden, die anderen vorne, die Pioniersarbeit machen können.

00:15:07: Aber hinten dran hängen ganz viele Menschen, die quasi die Arbeit auffachen, die liegen bleibt.

00:15:11: Und das ist glaube ich ganz wichtig zu erwähnen.

00:15:13: Und letztendlich starten wir dann mit einem Team und haben auch extra eine Unterstützung dabei, weil das ganze Thema Agiles arbeiten.

00:15:19: Design Thinking im Double Diamond Kontext natürlich in so einem Organigramm wie wir es haben noch nicht so etabliert ist und wir alle noch nicht Kenntnis haben.

00:15:27: auch ich war total blank was Agiles Arbeiten angeht.

00:15:30: Und letztendlich haben wir die erste Woche damit zugebracht eine sogenannte Fast Forward Durchlauf zu machen wo wir die ersten sechs Monate durch geplant haben Erste Agile Methoden kennenlernen durften und letztendig die verschiedenen Meilen Steine in kleinen Spielen abgebildet haben.

00:15:44: Wir haben kleine Prototypings gemacht Wir haben quasi versucht, die sechs Monate im Schnelldurchlauf zu machen.

00:15:49: Wann wollen wir es wo sein?

00:15:51: Aber gleich den Praxisbezug für das agile Arbeiten herzustellen.

00:15:53: Das war die erste Woche der Journey-Arbeit und ich muss sagen, zurückblickend ist ja ein Ritt mit extrem viel Power, extrem viel Tempo und Fokus zu machen.

00:16:02: Und die zweite Woche ging dann schon los mit einem Desk Research.

00:16:05: D.h.,

00:16:06: wir haben uns intensiv der neuen Bibliothek Google zugewendet und haben sämtliche empirische Unterlagen, die da waren, gewälzt also Statistiken.

00:16:13: Wie schaut's in der Zielgruppe aus?

00:16:15: selbst Hypothesen aufgestellt und haben versucht mit diese Hypothese zu belegen oder zu widerlegen, um dann einfach sehr tief in die Zielgruppe einzutauchen.

00:16:23: Ich mache jetzt mal ein plakatives Beispiel wenn wir an Bauausbau denken ja?

00:16:26: Dann war meine Hypothese damals ich glaube dass die Damen total unterrepräsentiert sind im Handwerk im Gegensatz zum Männern war eine Hypothese.

00:16:35: So, und letztendlich was machen wir?

00:16:36: Wir arbeiten dann in kleinen Gruppen zusammen versuchen uns empirische Daten zu ziehen und zu belegen.

00:16:41: wie schaut es denn aus?

00:16:42: Damen im Handwerk ja Wie ist die Verteilung?

00:16:44: Wie schaut's bei den Auszubildenden aus?

00:16:46: Und so können wir das mit tausend Sachen machen.

00:16:47: und sie haben da wirklich extrem viel Recherche im Vorfeld betrieben um einfach mal die empirischen Daten die da sind zu erhalten.

00:16:54: und ich glaube wir haben da schon fünfzehn Experten ausgebildet für die Bauausbaubranche.

00:16:59: also wir wussten alles von arbeitslosen Zahlen von wieviel unbesetzte Lehrstellen haben hinzu, wie gut sind die digitalisiert?

00:17:05: Wo liegen Probleme?

00:17:06: Wie hoch ist der grad an Schwarzarbeit.

00:17:07: Da sind ja auch immer so Themen, die rumgeistern was es mit Nachhaltigkeit und so weiter.

00:17:11: das war schon mal der erste Kann dieser zweiten Woche.

00:17:14: Was haben wir in der zweiten Woche noch gemacht?

00:17:16: auf Basis dieser Nutzer Recherche oder dieses Desk Researches Haben Wir uns einen Fragebogen entwickelt Der genau diese Themen In den Überpunkten abgreift.

00:17:25: Wir Haben Die Themen Digitalisierung Treiber der Branche Personal Aber Auch Versicherung Netzwerk Und Zu Die Persönliche Lebens Qualität eines jeden Geschäftsführers abgegriffen und haben dann diesen Fragebogen sehr intensiv ausgearbeitet.

00:17:38: Immer auf Basis unseres Desk-Researches war nicht schon zwei Wochen, jetzt habe ich schon sehr viel gesagt aber das wäre jetzt glaube ich nur die halbe Wahrheit wenn wir nur empirische Recherche gemacht hätten und geschaut hätte wie schaut es auch weil dann hätten wir genau das gekonnt was jeder Versicherer kann nämlich Daten auszuwerten.

00:17:51: Aber das Entscheidende liegt doch daran, mit den Leuten zu sprechen und dann haben wir letztendlich eine sehr, sehr qualitative Recherche durchgeführt.

00:17:58: Das heißt, wir sind zwei Wochen lang bei circa sechzig Handwerken in Deutschland vor Ort gewesen – bei Geschäftsführung Betriebsenhabern von Handwerksbetrieben.

00:18:06: Das waren Handwerkesbetriebe mit zwei bis drei Mitarbeitern, wo der Chef noch selber auf der Baustelle war, bis hin zu großen Betrieben.

00:18:13: Ich würde es jetzt fast gar nicht mehr handwerksbetriebene Menden mit neunzig Mitarbeitern oder mehr, auch richtig hohen Umsatz zu sein.

00:18:19: Und das sind ganz Deutschland in den Gewerken Sanitäreiz und Klima, Lachdecker- und Elektroinstallatöre.

00:18:24: Wir waren immer mit einem Team von drei Personen vor Ort und haben zwischen sechzig Minuten und zwei Stunden mit dem Handwerk im Vorort sehr qualitativ diesen Fragebogen durchgegangen.

00:18:34: Und das Schöne an diesen Interviews war, wir konnten face-to-face mit den Leuten sprechen und letztendlich auch mal Hintergründe zu gewissen Antworten erfragen.

00:18:42: Auch mal zuschauen.

00:18:43: Denn jetzt mal ein Beispiel um es plakativzumachen.

00:18:45: Das klingt immer so wie so macht ihr den ganzen Aufwand?

00:18:47: Wie so reißt die in der Bundesrepublik von Nord nach Osten nach Süd nach West umher, um die Recherchen zu bekommen.

00:18:52: aber ich sitze bei einem Elektroinstallateur der sagt her Schneider jetzt haben sie Glück dass Sie die Woche gekommen sind weil nächste Woche habe ich Betriebsurlaub und da sage ja Glückwunsch das ist ja super.

00:19:00: wo fahren Sie denn hin?

00:19:01: was machen Sie dann mit den zwei Kindern zu den Schwiegereltern, um hier einfach mal eine Woche Ruhe zu haben und mein Büro auf ca.

00:19:08: null zu bringen.

00:19:09: Das heißt die ganzen Rückstände mit Angeboten, mit Rechnungskontrolle usw.

00:19:13: abzuarbeiten.

00:19:14: Was ihr die ganze Woche nicht schafft?

00:19:15: Und jetzt arbeitet der schon Montag bis Samstag bis in die Nacht.

00:19:18: ja das ist ja nicht so dass diese um fünf Feierabend machen im Gegenteil.

00:19:21: Die arbeiten wirklich ausgesprochen viel!

00:19:23: Dann die zweite Woche sagt er da pack ich dann meine Familie ein und fahre mit denen in den Urlaub aber dieses Jahr nur nach Österreich weil wenn mich jemand anruft und mich auf der Baustelle braucht oder Notfall ist, dann muss ich auch schnell wieder zu Hause sein.

00:19:34: So, wieso bringe ich das Beispiel?

00:19:36: Ich glaube, dieses Beispiel zeigt wie viel Lebensqualität aktuell aufgrund der Prozesslage was Abarbeitung von Prozessen sagen wir im Büromanagement vielleicht nicht ganz optimale Dinge die vielleicht leichter zu digitalisieren sind.

00:19:46: wenn man ihm das abnehmen könnte Dann könnt er es doch schaffen vielleicht zwei Wochen mit seiner Familie Urlaub zu machen und so weiter.

00:19:52: Und wenn du wirklich diese qualitativen Gespräche führst auf allen Ebenen, Personal, Fachkräfte, man ja an was legt es denn?

00:19:58: Was machst Du denn?

00:19:59: Erfahren wir auch Best Practice Beispiele weil ist das ja nicht so dass es nicht auch Handwerksbetriebe gibt die da total einen Erfolg haben und eher Bewerber noch abnehmen müssen weil sie zu viele bekommen haben.

00:20:07: Das sind die Ausnahmefälle.

00:20:08: Ich glaube nach diesen zwei Wochen plus dem Desperate Research davor hatten wir eine extreme Tiefe an Wissen für die Zielgruppe und das war jetzt mal der Kern der Recherche.

00:20:17: danach stellst Du Personas auf wie's klassische Weise magier arbeiten ist, versuchst die zu klassifizieren.

00:20:23: Wir hatten dann auch so gut dokumentierte Unterlagen das wir schon sagen konnten welcher Schmerzpunkt ist denn gewerksspezifisch?

00:20:29: also was trifft den speziellen Dachdecker öfters?

00:20:32: Es gibt Probleme die alle drei haben und dann spitzt zu sagen okay die Probleme die alles drei haben hat tendenziell auch die ganze Bauausbaubranche.

00:20:38: ich könnte jetzt da noch viel viel mehr darüber zählen aber das war schon ein extremes Wissen was wir immer noch haben und da auch erlangt haben mit dem wir dann weiterarbeiten konnten.

00:20:46: Okay, das ist ja auch sehr schön wie du es gesagt hast.

00:20:49: Also gerade den Anfang ... Ich würde sagen wir reiten mal so Stück für Stück durch.

00:20:52: Du hattest am Anfang erzählt dass es quasi Kollegen gibt die deinen Ausfall abfangen müssen?

00:20:57: Was ist denn so deine Erfahrung?

00:20:58: also?

00:20:59: die erste Frage die mich so umschwingt ist Wie lange bleibt man denn als Mitarbeiter in diesen Journeys?

00:21:03: Also du hast dich dafür beworben hast du gesagt Ja und

00:21:06: es kann von der

00:21:06: Innenrevision über den Außendienst bis hin zu den unterschiedlichsten Gewerken bei euch jeder mitmachen.

00:21:12: Grundsätzlich sind die Journey Phasen auf sechs Monate angelegt.

00:21:16: Wo

00:21:16: bist du jetzt in deinen sechs Monaten?

00:21:18: Bist du jetzt schon durch oder bist du noch mittendrin?

00:21:19: Also

00:21:19: ich bin ja jetzt schon in den dritten sechs Monaten, also du hast theoretisch zum Ablauf der sechs Monate auch werden ja die Stellen wieder neu ausgeschrieben und du hast wieder die Möglichkeit dein Interesse zu bekunden da weiterzumachen.

00:21:30: Jetzt ist es natürlich logisch wenn ich als Journey ohne das Thema federführend getrieben habe mit Verbänden und externen Stakehold und Kontakte aufgebaut hab dass man die Zügel in der Hand behält.

00:21:39: Ich glaube da wäre ein Wechsel schwierig gewesen aber wir haben auch sehr viele Teammitglieder in die nächste Phase mit übernehmen können, weil sie einfach extrem viel Spaß an dem neuen Arbeiten hatten und ihnen das extrem viel gebracht hat auch in der persönlichen Entwicklung.

00:21:52: Wir hatten aber auch Kollegen, die nach sechs Monaten wieder zurückgegangen sind im Anführungsteil einen alten Job.

00:21:56: Sehr dankbar waren über die Erfahrung – und es entscheidend ist jetzt das!

00:22:00: Die Leute, die aus der Journey wieder zurückgehen bringen extrem viel Wissen was Agiles arbeiten, was Mindset angeht mit in die alten Abteilungen.

00:22:06: Und das Schöne ist dass auch sehrviele Führungskräfte denen dann Verantwortung übertragen haben mal Workshops zu modellen mal ein Brainstorming zu machen, so gewisse Agile Arbeitsweisen in die tägliche Arbeit des normalen Konsens einzubringen.

00:22:17: Also wir journey sind nicht nur da um die Zielgruppen zu verstehen und zu machen sondern auch die Mitarbeiter zu bewegen diesen agilen Spirit auf den wir uns gerne ausrichten wollen dann auch live in die alte Organisation reinzubringen und auch das waren tolle Themen.

00:22:30: also es wäre jetzt nur falsch zu sagen ja die Leute sind dann über sechs Monate raus aus ihrem Job meistens ein Jahr oder mehr weil sie einfach Bock auf dieses Thema haben.

00:22:37: nein die die zurück gehen bringen der Signal.

00:22:38: tun er dann auch wieder?

00:22:40: Haupt- und Stammorganisation einen extremen Mehrwert.

00:22:43: Ja, weil darauf würde ich gerne noch mit dir drauf sozusagen das noch mehr verstehen als die Firmenkommunikation.

00:22:48: Weil zwei Dinge beschäftigen mich, das eine ist wie nimmst du denn wahr?

00:22:52: Wie ist die Reaktion derjenigen, die nicht an diesen Journeys teilnehmen im Vorfeld und wie im Nachgang?

00:22:57: Also es ist so dass man im Vorfall dieses Thema hat, die da drüben geben das Geld aus was wir verdienen indem sie hier Jugendforst macht.

00:23:04: oder ist das eigentlich eher offen und Neugierde.

00:23:05: Und wie sieht's hinterher aus wenn die wieder zurückkommen und ihr Wissen da rein tragen?

00:23:09: Was passiert damit zu einer Organisation?

00:23:10: Ich

00:23:10: glaube, es ist immer ein bisschen was von Alten dabei.

00:23:14: Also natürlich gab's auch Vorbehalte innerhalb der Organisationen aber die waren jetzt nicht so dass da wirklich grobe Steine oder Leitplanken im Weg gelegen sind.

00:23:21: Auch diese Teilnahme an den Journeys läuft bei uns immer alles ganz ganz sauber über die Verfassungsgremien, über dem Betriebsrat.

00:23:27: also das ist auch alles mit dem Betrieb Rad abgestimmt.

00:23:30: Es ist ja nicht so, dass die Signatuna da einfach etwas macht.

00:23:32: Das ist alles in geordnete Bahnen und von der Mitbestimmung her sauber geregelt Und ich habe eine ganz tolle Erfahrung gemacht.

00:23:38: Wir haben als Journey immer gesagt Wer kommen mag, also eine Gruppe bei uns in der Hauptverwaltung oder eine ganze Abteilung und dort meine Abteilungsbesprechungen.

00:23:45: Bei uns in den Co-Working Spaces machen will um mal zu lernen und zu sehen wie wir arbeiten und uns kennen zu landen.

00:23:50: die haben wir dann auch offen mitarbeiten lassen.

00:23:52: es war nicht so dass wir hier close job gemacht haben sondern ich habe auch mein vortrag gehalten was wir hier tun und wie wir da stehen.

00:23:58: und alle die dann da waren sind total positiv rausgegangen haben im nachgang noch mails geschrieben.

00:24:03: hey superklasse ich würde gern mal einen ganzen tag hospitieren.

00:24:06: find toll was ihr macht endlich was da los ist.

00:24:10: Das ist natürlich am Anfang, wenn man mit so kleinen Piloten startet es immer schwierig alle mitzunehmen.

00:24:15: aber mittlerweile wir machen das ja schon eine ganze Zeit lang ist es im Konzern eigentlich auch durch Infopausen wo wir als Churnies uns innerhalb der Hauptverwaltung mal zwanzig Minuten präsentiert haben und gezeigt haben für Freiwillige, die meine Mittagspause oder eine Kaffeepause nutzen wollten um zu sehen was wir machen können.

00:24:30: Wir sind auch wieder in die Haupt Verwaltung gegangen und haben kleine Vorträge gehalten um die Leute einfach im Loop zu halten und von face to face zu sprechen was wir eigentlich machen.

00:24:37: das hat extremen Effekt gehabt also die Leute eben transparent mit auf die Reise zu nehmen.

00:24:41: es war aber auch ein Prozess muss man ehrlich sagen.

00:24:43: Aber mittlerweile sind eigentlich Befürworter total viel und man sieht auch wie ein Rätchen ins andere greift in dem ganzen Konstrukt, Visionen, Visiones und Visionen.

00:24:53: Ich glaube im Konzern ist es angekommen für was wir das Ganze

00:24:56: tun.".

00:24:56: Und wie waren die Effekte hinterher?

00:24:57: Also wenn die Leute wieder zurückgehen, was beobachtest du dann?

00:25:00: Also erstens mal beobachte ich bei allen, die zurückgegangen sind oder während den sechs Monaten auch die, die jetzt noch im Team sind eine extreme Weiterentwicklung der Mitarbeiter an sich.

00:25:08: Ich habe Menschen, die mir anschubsten musste, dass sie meinen Vortrag halten oder vielleicht mal aus sich rausgehen und mal über ein Tellerrand schauen.

00:25:14: Alle, die die sechs Monate mitgearbeitet haben, haben sich persönlich sehr stark in allen Bereichen weiterentwickelt.

00:25:19: ob es jetzt eigentlich das Auftreten ist, Vorträge zu halten, mit anderen zusammenzuarbeiten eigene Ideen einzubringen, vielleicht auch mal gegen... da Meinung haben, die man auch mal aushalten muss und auch mal gegenhalten muss.

00:25:30: Ich habe eine extreme Entwicklung festgestellt.

00:25:32: Man muss auch sagen bei uns ist unser Vorstand sehr stark in die Visionen-Zwanzig, Dreiundzwanzig eingebunden und lebt das Ganze auch sehr stark mit.

00:25:39: Das heißt wir haben auch in regelmäßigen Abständen vor den Vorständen und ausgewählten Bereichsleitern unseren Tätigkeitsbericht abgeliefert in Form von Vorträgen und Stand abgegeben, die mir teilhaben lassen.

00:25:49: Wir durften komplett frei arbeiten, das möchte ich dazu sagen.

00:25:52: also wir wurden nicht kontrolliert zu sagen, dass dürfte ihr, das dürft ihr nicht!

00:25:56: und haben nur in regelmäßigen Abständen hier Bericht abgeliefert.

00:25:59: Aber das Schöne war auch bei mir, wann hat man denn schon mal die Möglichkeit vor einem Konzernvorstand wie der Signale DUNA?

00:26:04: Und da waren echt meistens alle Vorstände dabei und ausgewählte Bereichsleiter zu präsentieren, Fragen zu bekommen!

00:26:10: mit denen Interaktion zu treten.

00:26:12: Das macht schon was mit jungen Mitarbeitern, das macht schon etwas mit Leuten weil man auch einfach weiß woher.

00:26:17: das was ich jetzt hier mache ist extrem wichtig weil der ganze Vorstand da ist und Rückblicken die die zurückgegangen sind haben auch durch das dass sie sich persönlich so brutal weiterentwickelt haben haben die natürlich auch muss ich sagen extrem viel gelernt aber auch extrem viel Mut bewiesen einfach mal zu sagen hey Chef!

00:26:33: Ich habe das und das gelernt.

00:26:34: Darf ich das mal bei uns einbringen?

00:26:36: Also, da gibt es ja einfache agile Methoden die man in sein Tickles Arbeit reinbringen kann.

00:26:40: Da geht's los bei einem Kanban-Bord bis hin zu den Timeboxs von der Besprechung oder einfach gewissen Methoden wie man vielleicht mal auf Ideen kommt was verrückt ist und was man vielleicht nie gemacht hat.

00:26:49: Und das Tolle war die Führungskräfte Die haben das einfach zugelassen und waren danach dann bestärkt zu sagen hey Klasse!

00:26:55: Was hier rausgekommen ist und haben das dann auch genauso offen wie sie die Leute in die Journeys geschickt haben Dann auch zurückbekommen und haben die dann machen lassen Der eine mehr, der andere weniger einer dabei, der zurückgegangen ist und gesagt hat hey mein Chef blockiert das komplett.

00:27:07: Im Gegenteil wirklich im Gegenteili die wurden auch dahingehend ein bisschen gefördert.

00:27:11: Hey sag mal was hast du da gelernt?

00:27:12: Gibt's was wo wir unsere täglichen Prozesse jetzt besser machen können.

00:27:15: Das war eigentlich tolle Geschichte!

00:27:16: So wenn wir euren Prozess jetzt nochmal zusammenfassen also du hast gesagt in der ersten Woche habt ihr vor allem geplant und habt so ein Stück weit Trockenübung gemacht.

00:27:23: In den zweiten Wochen habt ihr so was Du Desk Research genannt hast also ich hab quasi Daten Fakten Information recherchiert und in den Woche drei bis vier seid ihr qualitativ ran gegangen fleißig Betriebe interviewt.

00:27:35: Ist das ein stückweit klassisches Design-Thinking, wonach es für mich klingt?

00:27:38: Dass man dann sagt wir machen darauf basierend Personas aus.

00:27:40: also Personas sind ja immer so prototypische Personen fiktiv aus dem Segment für dass man entwickelt und dann geht ihr irgendwie hin und baut irgendwie Brainstorming Fragen.

00:27:48: Brainstom macht Produktentwicklung uniteriert.

00:27:51: oder wie seid ihr von da aus weitergegangen?

00:27:52: Wir haben klassischerweise uns schon an diesem Agil-Design-Thinking ausgerichtet und haben immer den Prozess dieses Double Diamonds oder auf Deutsch diese doppelten Raute genommen und angewendet.

00:28:02: Also wir sind gestartet, haben das Problemfass oder das Erkenntnisfass ganz weit aufgemacht und ganz viel Recherche betrieben.

00:28:09: Haben die Recherchen dann später wieder zusammengeführt quasi spitzgemacht auf die Kernerkennnisse reduziert und von der Basis startend, also auch Personas gebildet usw.

00:28:19: aber auch die Haupterkenntnisse herausgefiltert.

00:28:21: Und auf der Basi haben wir dann den Double Diamond wieder ganz groß aufgemacht weil jetzt treten wir in die nächste Phase ein.

00:28:26: Jetzt ist es ja entscheidend mit dem was wir hier erfahren haben.

00:28:29: wie gehen wir als Signaliduma damit um?

00:28:31: Wie schaffen mir das?

00:28:32: Die Chancenfelder die uns dort genannt sind ich nenne es nicht Probleme weil es sind Chancene für uns der Zielgruppe zu helfen.

00:28:38: Wie gehen wir mit diesen Chancenfeldern um Auch im klassischen Design-Thinking, wie können wir jetzt quasi diese Probleme lösen?

00:28:47: Und da machst du das Fass wieder ganz, ganz weit auf.

00:28:49: Da baust du ganz viele verschiedene verrückte Ideen.

00:28:52: Thema Baudokumentation ist ja ein Riesenschmerzpunkt des Thema Baudokumentations als Beispiel.

00:28:56: Wir haben klassischerweise sehr stark verbreitet dem Handwerk noch den Fall dass letztendlich draußen auf dem Baustellen die Stunden mit Regie-Zetteln ausgefüllt werden und die Arbeiter oder die Gesellen auf der Baustelle letztendling sagen ich habe eine Stunde das gemacht, das verbaut, das gemacht und diesem Zettel werden abends wieder nach der Baustelle im Büro abgegeben und letztendlich dann von den Innendienstkräften händisch digitalisiert.

00:29:18: Und das Problem ist ja auch, es rufen ständig Kunden an die wissen wollen wie schaut's auf der Baustelle aus?

00:29:22: Habt ihr das schon gemacht?

00:29:23: Wie weit seid ihr denn?

00:29:24: Das wissen sie im Innendienst natürlich nicht weil sie nicht wissen was draußen auf der baustelle los ist, dann telefonieren die wieder nach draußen, jedenweil die Koordination und zu wissen was ist da draußen los ist ein extremer Schmerzpunkt.

00:29:34: plus davorher die Planung von dem ganzen.

00:29:36: DER fährt auf welche Baustellen?

00:29:37: jetzt wird die verschoben weil ein Gewerk noch nicht fertig ist, wie verschiebt man die weiter allen möglichen Parteien mit.

00:29:42: Auf Basis dieses Schmerzfeldes haben wir letztendlich ganz viele verrückte Ideen entwickelt und haben dann letztendig geklustert und geschaut, welche Ideen können denn ungefähr zusammen?

00:29:51: Wie könnte die Idee dann ausschauen und wo?

00:29:53: wir wussten okay dass das in einem Form anhaben wir ganz klassisch angefangen mit dem Papier Prototyping also Paper Prototypen.

00:30:00: Wir haben letztendlig eine App entwickelt auf fünf Blättern Papier Die klassische Weise am Beispiel Bau Dokumentation einen möglichen Service abbildet der dieses Chancenfeld löst.

00:30:11: Und wir sind mit diesen Zetteln wieder zu Handwerken gegangen und haben gesagt, hey schön dass wir wieder da sein dürfen.

00:30:16: Wir haben von dir im Interview folgendes gehört?

00:30:18: Wir haben uns jetzt mal überlegt wie hätten den und denen jetzt nehmen wir mal digitalen Mehrwert das ist kein Versehungsprodukt.

00:30:22: was würdest du davon halten?

00:30:23: und dann haben wir in klassischer Weise diese fünf Blätter Papier vorgelegt.

00:30:26: die schauen sich das an und klicken dann tatsächlich auf das Blatt Papier.

00:30:30: wir blättern weiter Dann sind wir auf dem nächsten Screen dieser App und wir kriegen ein sehr tolles Feedback von den Handwerkern.

00:30:36: verstehe ich nicht finde ich super.

00:30:38: der Button ist da falsch.

00:30:39: Was für was brauche dieser Dienst?

00:30:41: bringt mir doch nichts, überlegt doch mal das und dass.

00:30:43: Und wieso nimmt ihr das nicht mit auf?

00:30:44: Und ich brauche aber noch wenn mich der Kunde anruft müssen im Innendienst wissen was

00:30:47: abgeht.".

00:30:48: So und lautes so Themen und das vertestest du jetzt mal mit zehn Handwerkern.

00:30:51: dann kriegst du sehr dezidiertes Feedback und dann machst du eins und deswegen fängst du mit Paper Prototyping an.

00:30:56: Das Feedback ist so vollumfänglich, dass dein Prototyp eigentlich misst danach oder zumindest ganz anders ausschaut wie du es eigentlich gedacht hast.

00:31:02: und dann zerreißt du die Blätterpapier und meist halt mit dem Feedback neue.

00:31:05: umso machst du das mit mehreren Interaktionsschleifen bist du mal von der Skala auf einmal so kriegst, wie finden Sie das?

00:31:11: Ach, das ist ne sieben.

00:31:12: Ne sieben bis acht!

00:31:13: Dann merkste schon, oh ich glaube wir sind richtig unterwegs weil wir werden immer besser und die Prototypen kommen immer näher an dem was die Kunden wollen also der Handwerker, der Zielgruppenkunde.

00:31:22: Und es gibt ja auch so digitale Prototyping Tools.

00:31:25: Wir haben da klassischerweise mit Figma gearbeitet, FE GMA Das ist, sag mal Powerpoint in Champions League Version wo du wirklich digitale Klick-Prototypen oder Klickdummies entwerfen kannst Auch das wieder ohne Bayern von externen Großartigen sondern wir haben einfach dieses Tool genommen.

00:31:40: und alle die Leute, noch mal ich als Verkaufsleiter stumpf Außendiensten, Leute aus dem Personalmarketing, aus dem Antragswesen.

00:31:46: Die haben die digitalen Prototypen gebaut und entwickelt.

00:31:49: Sie haben auch die Paper-Prototypes entwickelt und getestet bei den Handwerken.

00:31:52: Und letztendlich haben wir dann auch die digitalem Prototyp immer besser iteriert, immer besseres Feedback bekommen bis der Kunde mal sagt nicht nur einer, sondern ein paar sagen das finde ich ziemlich cool.

00:32:00: wann kann ich das denn kaufen?

00:32:01: Was würde das denn kosten?

00:32:03: Könnte ich mal eine kostenfreie Testlizenz haben?

00:32:05: Das würde mir glaube ich was bringen in meinem Betrieb!

00:32:08: maximal kundenzentrierte Entwicklung von einem Prototypen.

00:32:11: Und mit diesen Prototypern entschließt sich der Kreis, gehen wir dann auf Signals oder Pilot zu und sagen, hey, pass auf!

00:32:16: Wir haben diesen Schmerzpunkt oder dieses Chancenfelder kannt.

00:32:19: Wir haben jetzt lange getestet und literiert um.

00:32:21: die Kunden brauchen das Habt ihr uns so was?

00:32:24: Oder können wir sowas irgendwie partnern.

00:32:25: Das ist glaube ich der zweite entscheidende Faktor in diesen sechs Monaten, in den ersten sechs Monaten der Journey Arbeit um wirklich diese kundenzentrierten Prototypen zu erfahren und zu entwickeln und nach sechs Monaten auch identifiziert zu haben.

00:32:38: also nicht nur den Prototyp sondern auch welcher Dienst am Markt könnte einem denn da helfen?

00:32:42: Und das finde ich neugierig, wenn es nichts gibt.

00:32:44: Was macht ihr dann?

00:32:45: Wenn der Markt dazu noch nichts bereithält oder nichts was sozusagen die Gänze dessen was dort gebraucht wird bedient?

00:32:50: geht ihr denn hin und macht eine Ausgründung?

00:32:52: oder was macht ihr da?

00:32:53: Die Frage

00:32:54: ist spannend weil den Fall gab's noch nicht.

00:32:56: Der Start-up Kosmos ist ja auch hoch intelligent.

00:32:59: Es gibt ja eigentlich heutzutage für ganz viele Probleme die augenscheinlich da sind gibt's ja schon Lösungen.

00:33:03: Wir hatten jetzt noch nicht den Fall dass wir das Uber durch deutschen Versicherungen entwickelt hätten.

00:33:07: Das ist noch nicht so gab oder den Mehrwert da.

00:33:09: Da sind wir nicht draufgekommen.

00:33:10: aber natürlich war dass wir ab und an mal mit einem Prototypen an dem Punkt stehen, wo vielleicht die Schnittmenge nicht bei neunzig Prozent liegt sondern nur bei siebzig.

00:33:18: Dann geht es vielleicht auch drum einmal zu überlegen was habt denn ihr in der Produktpipeline, liebe Start-up?

00:33:22: Habt ihr schonmal an das und das gedacht?

00:33:23: wenn wir zusammenarbeiten könnte das kurzfristig sein, dass uns hilft und so gehen wir dann vor.

00:33:28: aber letztendlich ehrlicherweise das Thema dass es das noch nicht gab hat um wir noch nicht Müsste fast überlegen, wie wir damit umgehen würden.

00:33:35: Ich glaube weder bei Sickness noch bei Pilot gibt es bei uns Kapazitäten das selbst zu entwickeln weil auch das nicht die Kernkompetenz ist.

00:33:42: aber letztendlich das Netzwerk von Sickness oder auch Pilot ist wirklich so weitreichend dass sie normalerweise für alles die passende Lösung haben.

00:33:49: und wo steckt dafür euch die Wertschöpfung?

00:33:51: also ihr habt jetzt ich sage mal ein bisschen plakativ ihr habt sehr viel Geld dafür ausgegeben die Problemwelt oder die Chancen Welt eurer derzeitigen Kunden gut zu verstehen.

00:33:58: dann habt ihr sehr viel geld ausgegeben das in irgendwie einen Prototypen in der Theorie zu gießen, wie man diese Herausforderung lösen könnte oder wie man diesen Chancen gerecht wird.

00:34:07: Und dann geht ihr eigentlich hin auf einen externen Dienst und vermittelt den im Prinzip an eure Kunden.

00:34:11: Oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:34:12: Also du hast ja jetzt keinen Umsatz gemacht.

00:34:13: wenn du sagst Ich habe deinen Problem verstanden hab hier eine Lösung für dich.

00:34:16: also du bindest ihn sicherlich an dich deinen Handwerker indem Du sagst Hier schauen Sie mal wir haben jetzt irgendwie sieben Termine miteinander verbracht und haben raus geschält was bei ihnen irgendwie das problem ist und Was man daran machen könnte.

00:34:25: ich habe da etwas für sie.

00:34:26: das ist nicht von uns aber es ist ein Partner bumm!

00:34:31: dieses Thema Prototyping nicht nur auf digitalen Mehrwertbasis, sondern selbstverständlich auch auf dem Bereich Versicherung.

00:34:37: Das heißt allein ein besseres Versicherungsprodukt zu haben ist glaube ich hier no-brainer.

00:34:40: das heißt mehr Beitragswachstum.

00:34:42: aber die Signale Duna setzt ja ihre ganze Strategie beziehungsweise ihren Fokus auf das Bedienen dieser Zielgruppen zusätzlich aus ist ja nochmal und das machen wir zusätzlich diese Fokussilgruppe.

00:34:51: Wir bilden auch Spezialisten aus im Vertrieb in unseren Ausschliesslichkeitsagenturen Die dann zielgruppenagentur werden.

00:34:58: das heißt Auf Landkreisebene gibt es Zielgruppenagentur, die speziell für den Bauausbau ausgebildet ist.

00:35:04: Das heißt wir versuchen quasi diesen Agenturen zum Spezialisten für das Bau-Ausbauchhandwerk zu machen.

00:35:09: Ich mache es mal an einem anderen Beispiel wenn ich ein Problem an der Schulter habe dann gehe ich nicht zum Allgemeinarzt sondern zum Orthopäden weil ich geh zum Speziellisten.

00:35:16: und das wollen wir als Signal Dunaes einer der Eckpfeile auch unserer Vertriebsstrategie, die Spezialisierung im Vertrieb für die Zielgruppe.

00:35:23: und wenn wir digitale Mehrwerte haben, die unsere Zielgruppeenigenturen mit zu den Handwerksbetrieben nehmen können, dann glauben wir dass die in ganz klassischen Wettbewerbsvorteil draußen am Markt haben, um die Zielgruppe als Kunden zu gewinnen und als dauerhaften Partner gewinnen zu können.

00:35:36: Ja das ist unsere klare Meinung, unser klarer Wett bewerbes Vorteil weil wir glauben Versicherung ist klar!

00:35:41: Das kann jeder, dass kann jeder Wett Bewerber den wir haben als Signal Duna.

00:35:44: aber dieses Thema dieser gesammelte Lösungsanbieter für identifizierte Probleme zu sein?

00:35:49: Das ist ganz entscheidendes Essen.

00:35:50: darüber hinaus muss man auch sagen ja Pilot ist eine Tochterfirma der Signal DUNA also auch das ist klar.

00:35:55: wenn Pilot erfolgreich ist zahlt das mit auf den Gesamtkonzern ein.

00:35:59: Es ist nicht so, dass wir lange der Strategie machen.

00:36:01: Wir wollen eine klare Fokussierung als Lösungsambieter haben spezialisiert auf die Zielgruppen.

00:36:05: Deswegen machen wir das und wollen da erfolgreich sein.

00:36:08: Das Thema viel Geld ist immer relativ zu sehen.

00:36:11: Ich würde sogar sagen, durch die Tatsache, dass man in den Journeys so zielgerichtet mit zwölf bis fünfzehn Leuten arbeiten können und auch mal was ausprobieren können.

00:36:18: Wir sind jetzt gerade im Bereich Marketing.

00:36:19: Wir drehen ein Imagefilm.

00:36:20: Wenn das Wort Imagefilm hört, denkt mir an tausende von Euro, was es kostet?

00:36:24: Wenn du aber gute motivierte Leute hast und eine gute Kamera dann kannst extrem geile Videos drehen.

00:36:30: Vielleicht für wenig Budget, aber die Leute sind kreativ und haben Bock und machen das.

00:36:33: Das muss nicht immer viel Geld kosten.

00:36:35: und auch das Paper Prototyping.

00:36:36: Das kostet nicht viel Geld weil du letztendlich vielleicht das Ding auch vor Ort mal... Du fährst schnell hin zu dem Handwerker vor Ort in Dortmund oder hier bei mir, man hört es ja vielleicht ich komme aus Bayern, vielleicht fahre ich damals von einem Handwerk vor Ort hin und mache den Papier Prototypen mit ihm?

00:36:48: Das kostete nicht viel geld!

00:36:50: Und diese Figma-Lizenz kostet in Relation zu dem was wir bekommen auch nicht viel.

00:36:57: Und ich glaube, durch das, dass wir so fokussiert sind und auf die Zielgruppe und den Kunden ausgerichtet, macht es dann am Ende schon Sinn.

00:37:03: Du, ich frage ja auch mal ein bisschen plakativ, weil ich hab jetzt gerade Hörerinnen im Kopf, die vielleicht selbst in Vorständen sitzen sich fragen ob sie sowas freigeben sollen?

00:37:11: Klar, die Kosten schlummern nicht in dem Tooling sondern eher in den Personen.

00:37:15: wenn du sagst zwölf bis fünfzehn Menschen werden davon ihrer Arbeit freigestellt niemand anders muss die Arbeit mitmachen heißt das de facto ich investiere jeden Monat wahrscheinlich roundabout fünfzigtausend Euro Gehaltskosten.

00:37:24: und was sozusagen der Return ist die spannende Frage.

00:37:27: Jetzt lerne ich von dir, der Returnis also einerseits eure Versicherungsprodukte werden besser, eure Versicherungsberatung wird besser, ihre Kundenbindung wird besser.

00:37:35: und geht ihr noch weiter darüber hinaus?

00:37:37: Also denkt ihr zum Beispiel auch darüber nach euch an Firmen, die für euer Publikum dann interessant sind oder Lösungen bieten, die dem gerecht werden was ihr recherchiert habt das ihr euch an denen beteiligt und an deren Wertschöpfung mitpartizipiert oder ist es zu sehr weg von euren Kerngeschäft?

00:37:50: Ganz ehrlich, diese Kompetenz liegt nicht in der Journey.

00:37:52: Da haben wir Cygnus und Cygnis hat ja einerseits diesen Arm für Pre-Seat Programme, für den Aufbau, für die Hilfe bei Startups aber wir haben auch einen großen Venture Capital Arm.

00:38:00: da sind die Experten und wenn die Startups identifizieren wie gut sie sind, die auch in ihr Raster passen investieren die dort auch.

00:38:05: Das kann im einen oder anderen Fall sicherlich auch mal ein Thema sein, das uns hilft.

00:38:09: Muss aber nicht!

00:38:10: Aber natürlich kann das auch in die Strategie passen.

00:38:12: Wir sind aber noch so stark am Anfang.

00:38:14: ja wir sind jetzt gar bei drei Journeys und machen das jetzt gerade mal zweieinhalb Jahre.

00:38:17: Ich glaube es wäre zu früh zu sagen, die strategische Ausrichtung um sich an einem Start-up zu beteiligen dass eine Journey entwickelt hat ist es glaub ich zu früh um ehrlich zu sein.

00:38:25: Natürlich kann das ein Fall sein wenn wir einen tollen Dienst identifizieren der mit diesem Wettbewerbsvorteil der Signale Duna mit dieser Beziehung zum Handwerk dann auch noch Erfolg hat.

00:38:32: Ja wieso soll mir denn nicht uns an dem Start up auch?

00:38:35: detailigen.

00:38:35: Aber nochmal, ich glaube auch das ist noch zu frühes.

00:38:38: aber wir haben hier mit Signals Vollprofis am Berg die genau wissen was richtig und falsch es umhindern Starbucks zu investieren.

00:38:44: Schön!

00:38:45: Lieber Stefan, das war ein guter Ritt.

00:38:46: Ich hätte jetzt noch eine abschließende Frage an dich.

00:38:48: Kannst du noch ein bisschen Tooltipps geben?

00:38:50: Also du hast Figma gesagt, hast du noch weitere, die ihr richtig benutzt?

00:38:53: Also ich muss dazu sagen diese ersten sechs Monate die laufen eigentlich sehr analog ab.

00:38:59: Man meint ja immer Agiles arbeiten ist sehr, sehr digital.

00:39:02: Das ist nicht der Fall!

00:39:03: Wir haben da sehr analog gearbeitet also klassisch mit Mosted Wideboard und Metaplanwänden was auch gut war weil du es sehr klar vor Augenvisualisiert bekommst eine Struktur hast weißt dann was arbeitest du usw.

00:39:14: Da gibt's wahrscheinlich eher Tipps im Bereich welche Methodiken wendet man an?

00:39:18: aber letztendlich sage ich ganz einfach gibt es so tolle Design-Thinking Bücher mit Methoden, jeder was landen kann.

00:39:24: Das wäre jetzt falsch!

00:39:25: Was wir sehr stark gelernt haben... Wir hatten ja die Anforderungen im zweiten März letztendlich den gesamten Journeyablauf in eine Remotearbeit umzustellen.

00:39:34: also wir mussten von heute auf morgen aufgrund der Covid-IX Situation unseren Dienst ins Homeoffice antreten und auch da verrate ich kein Geheimnis für manche aus meinem Team war dieser Tag der allerallererste Tage in ihrem Leben im Home Office.

00:39:46: Die haben noch nie in dem Leben von zu Hause ausgearbeitet.

00:39:49: das heißt schnell umstellen.

00:39:51: auf wie kriegen wir dieses agile arbeiten, dieses brutale Tempo das wir an tag legen mit ergebnisorientierung.

00:39:57: Mit fahren auf sicht im nebel zu sagen hey heute kommt das!

00:40:00: Wir wissen noch nicht so recht wie wird sich es auf die nächste woche auswirken?

00:40:03: Das remote hinzustellen war extrem schwierig und innerhalb der signal duna mit dem kanban board schira arbeiten wir.

00:40:09: Das ist bei uns im konzern letztendlich hinterlegt.

00:40:11: ich weiß es gibt auch tolle tools wie trello und die helfen wirklich um ein kollaboratives arbeiten somit herzustellen dass man zumindest eine transparent hat.

00:40:19: indem Was habe ich heute zu tun?

00:40:20: Was will ich heute erreichen und was haben wir noch?

00:40:22: alles in der Pipeline um das Ganze zu schaffen.

00:40:25: Es ist im virtuellen Remote-Arbeiten noch viel, viel wichtiger wie vor Ort weil letztendlich das große und ganze vielleicht dem einen oder anderen aufgrund der neuen Situation ein bisschen aus den Augen gerät und da musst du als PO schon sehr stark fokussiert sein dass alle in die gleiche Richtung laufen.

00:40:40: es hat hervorragend funktioniert aber wir haben das alles sofort visualisiert in einem gemeinsamen Kanbanboard und letztendlig für Whiteboards klassisch Ganz toll, Miro.

00:40:49: Ein super tolles Tool dass man hier verwenden kann das auch glaube ich zu gewissen Größen dann auch gratis ist.

00:40:55: Das hat extrem viel geholfen.

00:40:57: natürlich gibt es Slack aber bei uns schwierig zu verwenden.

00:41:00: Das geht bei uns nicht, das ist ja oft auch eine Konzernpolizie.

00:41:03: Aber letztendlich wenn man sich ein bisschen mit den Tools beschäftigt wir haben ja auch ein paar Externe dabei die arbeiten mit dem sehr erfolgreich Wenn's wirklich mal darum geht sich projekt spezifisch übern Kanal auszutauschen und da verschiedene Unterpunkte zu haben ohne jetzt in der noch unsichereren WhatsApp Text zu wechseln, was auch total schwierig ist.

00:41:19: Bei uns gibt es die klare Maßgabe keinerlei Unternehmensinformationen innerhalb von WhatsApp und da halten wir uns auch strikt

00:41:26: dran.".

00:41:27: Ja, habe

00:41:38: ich tatsächlich.

00:41:38: Es gibt ganz wenige aber ganz entscheidende Punkte die wichtig sind.

00:41:42: also da alle.

00:41:42: erste Punkt der hat jetzt nichts mit Tool oder irgendwas zu tun.

00:41:45: du musst schaffen als PO deine Mitarbeitern zu einhundert Prozent zu vertrauen dass sie mit der Zeit Zuhause sauber umgehen.

00:41:51: Also du darfst zu keinerzeit in irgendeiner Form das Gefühl aufgeben zu lassen dass Du jemand kontrollierst nur weil er im Homeoffice ist.

00:41:57: es ist ja oft der unterschwellige Verdacht dem man hat Jemand der im Home Office ist der legt nur auf der Couch die Füße hoch und hat Freizeit.

00:42:04: dann muss man wirklich der eine oder andere extrem einfach mal fünf Grad sein lassen und vertrauen.

00:42:08: Das ist das Wichtigste, immer auch das Gefühl zu geben.

00:42:11: Ansonsten haben wir uns natürlich auch ein paar agilen Ritualen beholfen.

00:42:15: was ganz wichtig war, war ein gemeinsamer Check-in in der Früh.

00:42:19: Vielleicht hat er eine oder andere schon früher angefangen zu arbeiten aber wir haben immer um acht Uhr dreißig in der Frühe das ganze Team per Skype und auch da ganz wichtig die Kamera ist an.

00:42:27: jeder schaut sie in der früh einmal in den Augen und machen einen gemeinsamen Check-In.

00:42:30: so was habe ich heute vor?

00:42:31: wann brauche ich Abstimmung mit jemand anderem heut?

00:42:33: Wann brauch ich jemand?

00:42:35: hast du noch Zeit für?

00:42:36: Was habe ich heute vor?

00:42:37: Und bitte bei mir halt wichtig, Ich bin um vierzehn Uhr weg.

00:42:39: Ich hab noch einen Arzttermin.

00:42:40: Denkt bitte alle dran!

00:42:41: Das war extrem wichtig, um einfach ein Teamgefühl zu halten und über den Tag hinweg trotzdem eine gewisse Routine zu wissen und auch dass jeder weiß der andere hat was zu tun und arbeitet an den gewissen Themen und die kommen weiter.

00:42:52: Dann darf man eins nicht vergessen, was halt natürlich totale abgeht ist so das Persönliche immer mal in die Augen zu schauen, auch mein Bier miteinander zu trinken oder einfach mal auch einen schönen Teamabend zu haben weil wir echt ein tolles Team sind und waren bei der Signal Duna eine extrem positive Unternehmenskurs was Wertschätzung miteinander angeht und sich mal auszutauschen.

00:43:08: Und das hat dann tatsächlich gefehlt, wir sind dann auch so weit gegangen und haben auch mal virtuelle Teamabende gemacht.

00:43:13: Also letztendlich nach dem Sprintwechsel haben wir uns einfach mal abends auf ein Glas Wein oder einen Skype-Bier getroffen.

00:43:19: Alle miteinander haben die Kameras angemacht und haben über alles geredet außer die Arbeit.

00:43:22: Das ist extrem wichtig!

00:43:24: Es hat auch gut getan wirklich um ein bisschen zumindest die Teamhygiene zu halten wenn man sich persönlich schon nicht sieht.

00:43:29: Als Letztes was ganz wichtig ist diese Rituale die man sonst immer hat also die Sprints oder zwei-wöchige Sprints, wenn der Sprintwechsel an den Mittwoch ist und den auch virtuell und digital einzuhalten.

00:43:40: Weil letztendlich ist es immer ein Ziel auf das mal hinarbeitet und im Remote arbeiten ist es noch wichtiger Ziele zu haben, fokussiert zu sein und so wissen wir nicht was zu tun habe weil dann kann ich diese Balance zwischen Ich kann auch mal vor die Tür gehen vielleicht mit einem kumpel Kaffee trinken um vierzehn Uhr aber ich weiß ich kann danach noch arbeiten.

00:43:57: bis Mittwochen muss das fertig werden.

00:43:59: Das hilft extrem um diese Balance hinzubekommen.

00:44:02: Jetzt habe ich schon wieder zu viel geredet, aber in aller Kürze wahrscheinlich so die entscheidendsten Erfolgsfaktoren gewesen.

00:44:10: Warum wir eine ähnlich hohe oder wenn nicht sogar genauso gute Ergebnisqualität gehabt haben in den Themen wie Wenn wir vor Ort gearbeitet hätten im Dortmund?

00:44:18: Ich fand das gar nichts zu viel.

00:44:19: Ich finde es interessant.

00:44:20: Ja, ich find insgesamt dir dazu zuhören hat viel viel Spaß gemacht lieber Stefan und bin gespannt vielleicht machen wir mal wieder ein Check-in sozusagen bei euch dass wir nachhorchen.

00:44:28: seid ihr jetzt schon im Gründen?

00:44:29: gründet ihr doch aus oder beteiligt ihr euch wirds weiterentwickelt.

00:44:32: Aber für die momentan ganz herzlichen dass du uns mit auf diese Reise genommen hast, also auf deine Journey sozusagen und viel Erfolg weiterhin.

00:44:38: Danke!

00:44:39: Und allen Zuhörern auch viel Erfolg und viel Spaß beim Umsetzen.

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