Family, Tech, IPO: Wie passt das zusammen? | #Börsengang 📈

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Börsengänge werden oft mit großen, anonym geführten Unternehmen assoziiert. Aber wie verhält sich dieser Schritt für ein Familienunternehmen? Und wie verändert sich die Kultur eines Start Ups auf dem Weg zu einem Grown Up? Mit diesen Fragen setzen sich Joel und unsere zwei Experten auseinander. Stefan Weiner (Managing Director bei J.P. Morgan) und Martin Link (IR Manager der Bechtle AG) geben einen Einblick in den Prozess des IPOing. Du erfährst... ...wie du mit deinem Familienunternehmen den Gang an die Börse schaffst ...warum IPO für dein Start Up der nächste große Wachstumsschritt ist ...von Experten Erfahrungswerte rund um den IPO Prozess ...welche Veränderungen der Börsengang mit sich bringt ...Zahlen und Fakten über die Big Player ...welche Investorentypen beim IPO in Frage kommen ...welche Visionen ein Erfolgsunternehmen wie Bechtle verfolgt ...welche Trends die IT Branche in Zukunft erwartet ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Börsengänge: Unsicher auf dem Börsenparkett? Nicht mit uns! Gemeinsam mit unterschiedlichen Expert:innen der Deutschen Börse spricht Joel regelmäßig über alles rund um die Themen Börse, Börsengang und späte Finanzierungsphase (pre IPO). __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Martin Link, 👤 Stefan Weiner, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:06:27) Die Rolle von J.P. Morgan bei einem IPO (00:10:25) Bechtles Standing an der Börse (00:13:35) Zahlen und Fakten der Bechtle AG (00:17:14) Post IPO: welche Veränderungen bringt der Börsengang mit sich? (00:21:30) Die Investorentypen beim Gang an die Börse (00:30:14) Die Learnings der Big Player (00:32:30) Die Trends der IT Branche __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Roto-IPO-Podcast von Digital Kompakt.

00:00:11: Mein Name ist Michael Schmarek, heute geht es um das Thema Family Tech IPO.

00:00:16: wie passt das zusammen?

00:00:17: Sprich, wir werden darüber reden.

00:00:18: Börsengänge assoziiert man ja sehr oft mit großen bisschen anonym geführten Unternehmen.

00:00:22: und was ist eigentlich wenn ich ein Familienunternehmen bin?

00:00:25: Und mir aber die Frage stelle wie für mich der nächste Wachstumsschritt aussehen könnte.

00:00:28: Ich glaube es ist auch für viele Startups interessant weil bei Startups ganz oft auch wenn sie dann zu grown-ups werden um das Thema Kultur geht und wie sich so eine Kultur verändert.

00:00:36: da möchten heute mal ein bisschen Aufklärungsarbeit schaffen.

00:00:38: Wenn ich sage Wir sind das heute mal drei Gentlemen Und zwar neben mir.

00:00:42: zum einen der liebe Stefan Weiner.

00:00:45: Stefan ist Managing Director bei JP Morgan, seit einundzwanzig Jahren ist er beim Unternehmen, ich das richtig mitgeschnitten habe, ist dort vor allem für Kapitalmarktemissionen in Nordeuropa verantwortlich, sieht sich so ein Stück weit als das Bindeglied zur Markt und wird uns ganz viel Basic-Wissen auch mal mitgeben können.

00:00:59: was passiert eigentlich wenn nicht IPO?

00:01:01: Wie ist der Prozess dahin?

00:01:02: wie ist der prozess danach?

00:01:03: also eine Bank ist ja ein stückweit oftmals'n Bindegelied So aber mehr sagt ihr gleich mal selber.

00:01:08: vorher sage ich noch zwei Sätze zum lieben Markt Martin Link, der ist nämlich IR-Manager bei der Bechtle AG.

00:01:14: Er ist seit fünfzehn Jahren bei Bechtl.

00:01:16: Also das ist ein solange schon börsnotiertes Unternehmen, dass man auch dazusagen muss, Martin war nicht dabei als die IPO'd haben.

00:01:22: ja also er hat schon eine extrem lange Historie.

00:01:24: Fünfzehn Jahre glaube ich in Startupjahren sind so mal sieben wie hundert Jahre rechnet man ja eigentlich da wäre das schon übern Jahrhundert.

00:01:29: aber es natürlich durch seine Rolle im Bereich Investor Relations eng an dem ganzen Thema dran und auch eng am Vorstand des CEO weil als IT System Haus was wie gesagt als Familienunternehmen daher kommt noch manchmal auf sehr gut überschaubaren Bahnen und deswegen für uns sehr wertvoll anzuzapfen.

00:01:45: Das ist mein langer Monolog zum Anfang, ihr Lieben, schön dass ihr da seid aber vielleicht gibt die auch nochmal selber ein bisschen was zu euch ab, was ihr so tut.

00:01:52: Stefan ich habe mit dir eben angefangen.

00:01:53: machen wir bei dir jetzt auch mal den Beginn also sag vielleicht auch nochmal eins zwei Sätze zu dir und schön dass du da bist!

00:01:57: Ja vielen Dank, vielen Dank für die Einladung und freue mich hier sehr hier dazu sein.

00:02:02: Ich habe kurz zu meiner Person noch mal gesagt, relativ lange bei JP Morgan in unterschiedlichen Rollen.

00:02:07: Teilweise das Studio-Card Desk also die direkte Ansprache mit den Mistoren geleitet jetzt eben Kapitalmarktgeschäft für Nordeuropa und wir sehen uns so ein bisschen als Bindeglied von Unternehmen mit dem Markt im Sinne von, wenn Unternehmen an die Börse gehen wollen.

00:02:21: Also im Rahmen eines IPOs aber auch im Rahmen von Finanzierungen für bereits börsen notierte Unternehmen vor allem im Equity, aber auch in der Equity-Link Bereich also ob das jetzt Aktien sind oder Wandelanleihen.

00:02:34: Wir machen auch sehr viel, sage ich mal Nachbetreuung.

00:02:36: es geht ja auch darum dass, wenn ein Unternehmen an eine Börsel geht, dass hier weiterhin neue Investoren gefunden werden, neu angesprochen werden und hier haben wir sie auch ein eigenes Team ... dass ich eben mit Corporate Access, Trading und Sales beschäftigt.

00:02:51: Die dann quasi nach einem Börsengang solche Unternehmen übernehmen... ...und hier langfristig weiter

00:02:56: betreuen.".

00:02:57: Sehr gut!

00:02:57: Und lieber Martin du musst glaube ich neben deiner Rolle auch mal erzählen was Bechtler eigentlich so macht?

00:03:01: Das ist vermutlich gar nicht so einfach zu erklären.

00:03:03: Es gibt ja manchmal so Firmenkonstrukte.

00:03:05: die kannst du auf der Cocktail-Party im halben Satz erklären.

00:03:07: Wir verkaufen Schuhe übers Internet und dann gibts andere.

00:03:09: Die sind ein bisschen anspruchsvoller da zählt ihr wahrscheinlich auch zu.

00:03:12: Deswegen sagt doch auch mal ein bisschen was zu dir schön das du da bist und natürlich aber auch zur Bechtle

00:03:16: Ja, sehr gerne.

00:03:16: Also auch vielen Dank für die Einladung.

00:03:18: Bechtle ist ein IT-Systemhaus.

00:03:20: Als ich mich hier vor fünfzehn Jahren beworben habe, hab' ich das aus nach Google müssen und dachte, wo komme ich denn eigentlich hin?

00:03:25: Was erwarten sie von mir?

00:03:26: Was machen die eigentlich?

00:03:27: Also IT- Systemhaus bedeutet wir kümmern uns um die IT-systeme, unsere Kunden.

00:03:32: Anders gesagt, wir sind ein handeltreibender Dienstseiser.

00:03:34: Das heißt bei uns, bei Bechtel kann man wirklich die Ware beziehen – Hardware und Software – und dann aber auch jede Dienstleistung herum.

00:03:41: Also beispielsweise die Installation der Geräte was jetzt eine einfache Dienstleistung wäre.

00:03:46: Aber es geht auch bis zum Komplettbetrieb der IT, das wir als Systemhaus übernehmen können.

00:03:51: und ganz kurz noch mal zu meiner Person.

00:03:53: da hast du aber im Prinzip schon alles gesagt.

00:03:54: seit fünfzehn Jahren bin ich jetzt bei Bächte für Investor Relations hier zuständig.

00:03:58: Wir sind ein recht kleines Team vor allem wenn man denkt dass Bächtes seit zwei Jahren jetzt im M-DUX ist.

00:04:04: Das mag auch Ausfluss der Tatsache sein dass wir eben noch eher als Familien geführtes Unternehmen daherkommen aber da können wir sicherlich später noch ein bisschen genauer was dazu sagen.

00:04:12: Gut,

00:04:12: wir können ja mal beginnen mit dem Thema Börsengang per See und auch so den ganzen Listing Venue Frankfurt.

00:04:17: also ich meine wir haben hier die deutsche Börse als Partner.

00:04:19: das darf man ja fairerweise auch sagen

00:04:20: d.h.,

00:04:21: die beschäftigt natürlich immer auch wie kriegt man Börsengänge in Frankfurt hin?

00:04:24: Was bietet sich da an?

00:04:25: oder warum ist das attraktiv?

00:04:26: Und ich würde gerne mal mit dir beginnen lieber Stefan weil du begleitest es sehr oft.

00:04:30: vielleicht kann er mal den Anfang machen indem du mir mal skizzierst welche Rolle spielt JP Morgan eigentlich bei einem IPO?

00:04:35: dann hangeln wir uns rüber wie funktioniert das?

00:04:38: oder wie oft hast Du auch den Fall dass ein Familien unternehmen diesen Gang mit euch geht.

00:04:41: Ich glaube die Rolle der Investmentbank im Rahmen des IPO-Prozesses ist eigentlich sehr, sehr breit.

00:04:47: wir versuchen hier umfassend das Unternehmen eben für den Kapitalmarkt vorzubereiten und da gibt es zwei mal drei vier Schritte.

00:04:54: aus unserer Sicht besonders wichtig sind Das ist in erster Linie mal die Equity-Story zu definieren und zusammenzufassen.

00:05:00: Was ist die Equity Story?

00:05:01: Equity Stories sind wirklich die wichtigsten Investmentfaktoren, die wir das Investment in der Firma interessant machen.

00:05:09: Wir arbeiten hier sehr nah mit unseren Industriekollegen zusammen um den Pitch, den wir den Investoren dann vortragen, zusammenzustellen.

00:05:17: Der muss natürlich kreatibel sein, der muss überzeugend sein.

00:05:20: Er muss aber auch erreichbar sein, weil langfristig nur Unternehmen am Kapitalmarkt erfolgreich sind und die Ergebnisse, die sie versprechen liefern, aber Ideale werden sie sogar leicht übertreffen.

00:05:31: Ich glaube das zweite Punkt wo wir sehr aktiv sind ist die Investoren-Suche Gibt ja hier eine sehr, sehr große Anzahl von Investoren die in den IPO in Frage kommen.

00:05:40: Also die Auswahl, die Ansprache und auch der Prozess wie die angesprochen werden.

00:05:44: im Rahmen eines mehrstufigen Prozesses suchen wir hier sagen wir mal so die top zwanzig bis dreißig Investoren heraus, die also hier die größten Orders in so einem IPO darstellen.

00:05:55: Und der letzte Punkt ist das sogenannte Book Building.

00:05:57: Das heißt wenn dann die Orders von den Investoren auch hineinkommen Wir die in unserem Oderbuch sammeln, dann geben wir hier eine Empfehlung zum Pricing des IPOs.

00:06:06: Aber auch zur jeweiligen Zuteilung zu den Investoren auf Basis eben von einigen Kriterien, eben Langfristigkeit, Verständnis der Gesellschaft nachmarkt Kauffähigkeit um hier also sicherzustellen, dass idealerweise der Markt auch stabil bleibt und hier weiteren Interesse ist.

00:06:23: Und das letzten Punkt ist sicherlich noch in unserer Rolle die Nachbetreuung.

00:06:27: Also unsere Aufgabe ist mit dem IPO nicht beendet, sondern es geht auch weiterhin auf der Trading Seite, dass wir die Aktien handeln oder dass der Research Analyst Reports schreibt, um einfach sicherzuststellen, dass für eine Gesellschaft auch nach einem Börsengang hier weiterhin gutes Interesse am Kapitalmarkt und von den Investoren besteht ... und noch eben Nachfrage in der Aktie verhandeln ist.

00:06:45: Gut, wie oft habt ihr diesen, wie du sagst, vielschichtigen Prozess oder umfangreichen Prozess schon für Familienunternehmen betreut?

00:06:52: Also das Familienunternehmen an die Börse gehen?

00:06:54: Ja, also wie gesagt der Anteil von Familienunternehmen bei Börsengängen ist vielleicht ein bisschen kleiner.

00:07:00: Wir haben aber glaube ich in Deutschland in den letzten Jahren auch zum Beispiel durch Knorrbremse sehr erfolgreiche Familienunternehmungen gesehen die an die Börse gehen.

00:07:09: Der Prozess ist sage ich mal ähnlich wobei wie gesagt viele Unternehmen gerade Familienunternehmer durchaus sehr positiv sehen.

00:07:17: warum?

00:07:18: hier geht es glaube Langfristigkeit, die in der Denkweise sich auf dieser Spiegel, also Familienunternehmen denken ja oft nicht den Jahren sondern im Jahrzehnten auch quasi die Möglichkeit hier das wenn ein Familienunternehmer an die Börse gibt.

00:07:30: Hier hat die Möglichkeit diesen Management externes noch langfristig an sich zu binden und hier also die sage ich mal eher seltene Möglichkeiten geboten wird in so einem Familienunternehmend zu investieren was interessant ist dass einige der großen Investoren auch sehr gerne mit den Eigentümer oder mit der Eigentuma Familie sprechen wollen, das versuchen wir dann im Rahmen eines solchen Börsengangs auch wenn die Familie mit dir nicht unbedingt aktiv mehr Management sind darzustellen.

00:07:55: Das heißt es gibt ja sicherlich Anfragen auch sage ich mal so nicht nur mit dem Management zu sprechen sondern auch mit den Eigentümern um diese Langfristigkeit, diese langfristige Visionen die besteht auch besser zu verstehen und hier sicherzustellen dass also die Interessen konkurrent sind.

00:08:10: Martin, wie geht's dir damit?

00:08:11: Seit fünfzehn Jahren bist du bei Bechtle.

00:08:13: Also E-R, Investor Relations ist quasi ... Wie sagt man denn Brot und Buttergeschäft?

00:08:17: So heißt das glaub ich!

00:08:18: Wie nimmst du das denn wahr?

00:08:19: Wie ist die öffentliche Wahrnehmung euch gegenüber?

00:08:22: Ihr werdet ja oft mit wirklich privat gehaltenen Unternehmen gleichgesetzt.

00:08:25: Merkst du Unterschiede im Daily Doing?

00:08:27: Fühlt sich das irgendwie ... Ist es sehr tangibel oder ist das gar nicht so sehr anders?

00:08:31: Nee, ich denke, es ist schon anders, weil wir andere Investoren ansprechen.

00:08:36: mich zwingend nicht zwangsläufig, aber Stefan hat ja gerade schon gesagt dass die Perspektive bei Familien geführten Unternehmen normalerweise eine andere ist.

00:08:42: Dass man eben eher langfristig planen und es gibt Investoren, die selber auch eher langfristig investieren wollen, die auf Werthaltigkeit und Wertsteigerung großes Interesse legen.

00:08:52: Und wenn ich jetzt unser Aktionariat anschaue dann sind das fast ausstehlich langfristige orientierte Investoren die wir anpräsentiert haben von so einem Geschäftsmodell wie Bechtes mitbringt wo man natürlich auf Quartasszahlen schaut und auch Monatszahlen.

00:09:06: Wir sind ein ganz normales Unternehmen, das müssen wir steuern und müssen uns ganz genau angucken.

00:09:11: was läuft jetzt gerade?

00:09:12: aber wenn es um strategische Entscheidungen geht dann ist es für einen Unternehmen wie die Bechte nicht so wichtig, wie werden die nächsten Quartalszahlen aussehen?

00:09:20: Sondern ist diese Entscheidung eine, die uns auf den Weg in die nächsten fünf oder zehn Jahre helfen und unterstützen wird.

00:09:27: Also insofern... Die eigentliche Arbeit ist natürlich komplett die gleiche.

00:09:30: Wenn ich jetzt aber anschaue welche Investoren treffen wir, welche Investuren sehen wir dann ist es schon Ein bisschen anders war eben, wie gesagt mehr langfristig orientierte Data dabei sind.

00:09:39: Aber

00:09:39: wie verträgt sich das mit den Wünschen der Anleger?

00:09:41: Weil meistens ist ja so Börsen geführte Unternehmen sind ja immer wachstumsorientiert.

00:09:45: Ich finde manchmal auch sogar ungesund wachsstumsorientieren.

00:09:47: Das heißt es geht ja sehr oft darum, Dividenden auszuzahlen.

00:09:50: Wachstum, wachStum, WachStUM.

00:09:52: Während man als Familienunternehmen vielleicht auch manchmal ein bisschen sozialer eingestellt ist.

00:09:55: Es heißt man überlegt mehr über Mitarbeiter und Kultur.

00:09:58: Man denkt drüber nach Investments zu tätigen die vielleicht langfristiger sind als sie man sie tätigen würde wenn man wirklich stark gewinnorientiert denkt.

00:10:05: Manchmal für euch auch Konflikt sozusagen mit euren Anlegern?

00:10:07: Also Konflik würde ich nicht sagen, aber natürlich muss man da durchaus manchmal ein Spruchsvolle Diskussionen führen.

00:10:12: Also jetzt nun mal als Beispiels Bechte ist ein Wachstumsunternehmen, aber sagen wir es hohe Wachslum gerade auch in den letzten Jahren hat mit sich gebracht dass zum Beispiel gewisse Cashflow basierte Kenntsan oder Working Capital nicht so waren wie sich der Kapitalmarkt vorgestellt hat.

00:10:25: und dann muss man eben die Diskussion rein und muss begründen und erklären warum ist das jetzt so, warum ist diese Zahl unter Druck, warum Bedenklich, da ich hier gerade gesagt habe dass die meisten Investoren ja auch schon länger bei Bechte drin sind kennen wir sehr viele und die kennen wiederum uns.

00:10:38: Das heißt diese Situationen sind dann nicht Ganz so intensiv, weil wenn man eben weiß welche Kulturen Unternehmen hat.

00:10:44: Wenn man weiß dass ein Unternehmen über lange Zeit wirklich auch sich positiv entwickelt hat gerade mit diesem langfristigen Horizont muss man sie nicht mehr jede Zahl so genau anschauen.

00:10:52: aber wir haben natürlich auch Vestoren Erstkontakte wo dann solche Gespräche sehr intensiv geführt werden.

00:10:58: Aber das ist immer konstruktiv.

00:10:59: also das meine Wahrnehmung von unseren Investoren vom Kapitalmarkt darf natürlich kritisch hinterfragen und den Vorstand und das Management daraus dann auch herausfordern.

00:11:08: Gut so, dass wir hinterfragt werden.

00:11:11: Dass uns Entscheidungen hinterfragt werden und dass man eben hinterfragen, warum ist der Cashflow in der Wachstum-Fasse so stark unterdruckt?

00:11:16: Das kann man ja alles begründen und für sich selber nochmal genau

00:11:19: nachvollziehen.".

00:11:38: gewachsen.

00:11:38: Was waren denn die Faktoren, die diesen Erfolg oder dieses Wachstum quasi befördert haben?

00:11:43: Die ihr vielleicht auch ganz besonders als Familienunternehmen habt und vielleicht kannst du ja auch mal so ein Stückchen beschreiben.

00:11:47: also ich weiß es immer blöd zu sagen wie sich das anfühlt aber wie diese Reise für euch ausgesehen hat.

00:11:54: Zwei Faktoren, der eine Faktor, das hast du gerade schon angesprochen.

00:11:57: Das sind diese Visionen.

00:11:58: Die haben Bechtl im Prinzip seit Gründung begleitet, Visionen die immer in Zeitraum von zehn Jahren umfassen.

00:12:03: In den Neunzig gab es die Vision Wir wollen an die Börse gehen im Jahr zwei tausend und dann entsprechend auch einen Umsatz von mehreren Millionen Euro machen von hundert Millionen.

00:12:11: Und so gab es nach der Vision zweitausend gab es dann Visionen zwotausendzehn bis zu tausendsundzwanzig.

00:12:16: wir haben jetzt vor zwei jahren die Visionen zwotausend dreißig ins Leben gerufen.

00:12:19: Die besagt dass wir bis dahin dann ein Umsatz bei zehn Milliarden Euro machen wollen.

00:12:23: Das ist, das muss man verstehen diese Vision.

00:12:24: das ist nicht dass wir den Kapitalmarkt jetzt unsere langfristigen Ziele mitteilen wollen.

00:12:28: die nehmen das natürlich gerne auf und können es in ihre Modelle einarbeiten.

00:12:31: und kann sich dann eine Kegel ausrechnen.

00:12:32: da geht's viel mehr darum dass wir unsere Mitarbeitung motivieren und den ganz klar an Signal geben einen Leitstand da wollen wir hin und wir sind jetzt in der glücklichen Situation.

00:12:40: das Bechteln Unternehmen ist dass fast jedes Jahr neue Rekordzahlen hat, Rekordsatz, Rektorgebnis.

00:12:46: Da ist es fast schon menschlich dass man sich nach Sylvester sagt so jetzt haben wir aber ein gutes Jahr gehabt, jetzt sehen wir uns mal ein bisschen zurück.

00:12:52: Und mit dieser Vision kann man immer sagen das war ein gutes Ja, aber es war ja nur einen Schritt hin auf den Weg zu unserer Vision die sehr viel größer ist als das einzelne Jahr.

00:13:00: Also das ist sicherlich ein sehr wichtiger Punkt.

00:13:02: und der andere wichtige Punkt und das ist auch ein Grund warum ich heute hier sitze.

00:13:05: Das war natürlich der Börsengang.

00:13:07: also ohne den Börsegang wäre diese Entwicklung von Bechterson nicht möglich gewesen.

00:13:12: Wir haben nach dem Börsengang in den nächsten Jahren einige größere Aquisitionen gemacht.

00:13:16: Wir sind da wirklich nochmal sehr dynamisch gewachsen während Auch heute noch ein rein familiengeführtes Unternehmen.

00:13:22: Wir würden nicht über fünf und halb Milliarden Euro Umsatz sprechen, nicht von zehn Milliarden, die wir in den Jahr zum Jahr zwei Tausend Dreißig erreichen wollen.

00:13:27: Das heißt das war wirklich für die Entwicklung der Bechte einen Schritt, der zwingend notwendig

00:13:31: war.".

00:13:32: Und wo du den Börsengang ansprichst?

00:13:33: Auch wenn du damals nicht dabei warst kannst du irgendwie rekapitulieren warum ihr euch damals für Frankfurt entschieden habt was da die ausschlagenden Gründe waren?

00:13:40: Ja also zum Einen war damals Bechte noch nicht so international wie wir es heute sind.

00:13:44: Wir sehen auch heute noch in einem Segment mit dem Systemhäusern... In der Dachregion, Deutschland Österreich-Schweiz tätig.

00:13:49: Im Rheinland-Handesequenz sind wir in vierzehn Ländern Europas.

00:13:51: Da gab es überhaupt keine Diskussion damals darüber wo man sonst hingehen sollte auch weil man schon im Vorfeld ein Gefühl dafür hatte dass wir über Frankfurt genügend Investoren ansprechen können und das die langfristig orientierten Investoren die zu Bächte passen und die wir schon damals verstärkt einsprechen wollten, dass man sie auch am Börsenplatz Frankfurt ohne Probleme nicht nur internationaler sondern auch international bereichen können.

00:14:14: Und du hattest vorhin noch kurz gefragt wie die Reise dahin das ist.

00:14:17: also vor fünfzehn Jahren als ich angefangen habe da waren wir im Tech Ducks, da haben wir gerade mal einen Milliarden-Obsatz gemacht.

00:14:23: Ich sage es hier intern immer wieder wie faszinierend ich es finde, dass mittlerweile zu den fünfzig größten Unternehmen Deutschlands gehören.

00:14:29: Wir sind in dem M-Dux gelistet.

00:14:31: Wahnsinn, wenn man darauf zurückkommt, wo wir herkommen.

00:14:42: Trotzdem also das ganze mit der Kultur, die wir nach wie vor haben.

00:14:45: Wir sehen uns ja immer noch als eher familiegeführtes Unternehmen werden hier häufig so charakterisiert muss dass es sei Mensch was macht ihr eigentlich an der Börse im Bechte sowieso heute ist wäre nicht denkbar ohne diesen Schritt den wir damals im Jahr zweitausend gemacht haben und die ganze Reise die sich dann daran angeschlossen hat.

00:14:59: Ist ja eine gute Überführung.

00:15:01: zum Thema Post IPO und Kapitalmarkt insgesamt Was hat sich denn seit dem Börsengang verändert?

00:15:05: Also vielleicht auch was hilft dabei?

00:15:07: also wo?

00:15:08: halb der Bösen ganz konkret also was wir Kundenbeziehungen könnte ich mir vorstellen verändert.

00:15:12: Aber was kam denn sonst noch bei euch so aufs Tapé?

00:15:14: Ganz klar, die ganze Geschichte, was man halt als IR nach einem Börsengang machen muss verstärkt.

00:15:18: Roadshows mit dem Kapitalmarktreden, Geschäftsfriedler und Redner jetzt nicht.

00:15:21: Das ist das ist e-klar!

00:15:22: Das hat sich verändert und dadurch dass wir im M-Dach sind zu den fünftig größten Personatiten in Deutschland gehören, ist natürlich unsere Aufgabe auch damit gewachsen.

00:15:31: Wir haben deutlich mehr Einfragen, auch internationale Anfragen.

00:15:33: Wir haben eine Marketcap, eine Marktkapitalisierung von über sieben Milliarden.

00:15:36: Aber das ist alles normal, was uns wirklich erstaunt hatte, es war zu sehen wie hoch die Wahrnehmung von Bechte als bürsenotiertes Unternehmen bei unseren Kunden und Mitarbeitern gewesen ist.

00:15:47: Das hätten wir so überhaupt nicht erwartet, dass für die Mitarbeiter im ersten Schritt die Entwicklung des Kurses enorm wichtig war und man musste zusagen, wir haben keine Mitarbeiter Beteiligungsprogramme.

00:15:58: Also die Mitarbeiter sind jetzt nicht in der März an Bechte beteiligt sondern die Verfolgen ist trotzdem sehr genau was passiert mit Bechten?

00:16:05: Wie werden wir am Kapitalmarkt wahrgenommen?

00:16:06: Was dort über Becht, über die Bechte Aktie geschrieben und wirklich sehr erfreulich auch bei den Kunden wird es sehr positiv wahrgenommen.

00:16:12: also vor zwei Jahren wurden wir im DAX aufgenommen, gab's von Kapitalmarkteite ein leichtes Schulterzucken.

00:16:19: Was auch okay war, die Kunden waren es, die hier angerufen haben gesagt Mensch super!

00:16:23: Becht jetzt im M-Dachs ist das eine tolle Entwicklung.

00:16:25: also sie waren mit uns stolz was ihr IT Partner von der tollen Entwicklung durchmacht.

00:16:30: und da muss man natürlich auch sehen zwei Kunden binden sich zum Teil über mehrere Jahre an ihren IT Partner.

00:16:35: Die wollen wissen wie solide ist dieses Unternehmen?

00:16:38: Ist er wirklich auch in vier oder sechs Jahren noch da?

00:16:40: Und da ist es hilfreich dass wir eben aufgrund der Börsennotierung alle unsere Zahlen veröffentlichen müssen.

00:16:44: Also man kann sich bei uns die Bilanz anschauen Die Eigenkapitalquote, da sieht man die Liquidität.

00:16:49: Das ist jetzt bei einem nicht Bessennotierten unter dem Nicht immer so leicht, weil die Zahlen auch häufig... dann doch ein bisschen Zeitversatz kommen.

00:16:56: Also das hat uns ganz stark geholfen in den Kundenbeziehungen, aber auch beim Imbleuupvending dass wir besser notiert sind.

00:17:02: und bei einem Familienunternehmen hätte ich ja eigentlich gerade gedacht, dass man so dieses Esset der Börse nämlich einen ESOP also einen Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufzusetzen und die Mitarbeiter an dieser Wertschöpfung teilhaben zu lassen ausnutzt quasi, dass Man diese Option zieht.

00:17:15: gibt es denn Grund bei euch?

00:17:16: Dass ihr davon keinen Gebrauch macht?

00:17:17: Ja es gibt einmal historischen Grund.

00:17:19: Wir sind ja im März zwei tausend an die Börsen gegangen also wirklich gerade noch bevor geplatzt ist.

00:17:24: Und damals hatte man doch wirklich ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm geplant gehabt, hat es auch aufgesetzt.

00:17:29: und dann ist aber eben der Ausgabekurs vor siebenundzwanzig Euro doch relativ schnell unter Druck gekommen.

00:17:34: und dann war das über die nächsten Jahre dass dieses Beteiligsprogramm überhaupt keine Resonanz gefunden hat.

00:17:40: und dann hat er damalige Vorstellung gesagt okay wir haben's probiert bringt nichts macht noch nicht mehr.

00:17:44: und klar sicher das ist jetzt zwanzig jahre her.

00:17:46: die Aktie hat sich hier vor allem in den letzten sechs sieben Jahren enorm entwickeln, glaube ich.

00:17:50: Jeder Mitarbeiter wäre froh, wenn wir in der Zeit ein Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm gehabt hätten.

00:17:55: Es gibt jetzt verschiedenste Gründe, warum man es nicht machen muss... auch so, dass wir jedes Jahr eine Veranstaltung haben.

00:18:01: Wir nennen das Strategietagung wo der Vorstand und rund tausend Fünfhundert Mitarbeiter zusammenkommen.

00:18:05: und da gibt es ne Fragerunde Es vergeht kein Ja wo der vorstand nicht gefragt wird Warum gibt es keins?

00:18:09: Und wenn gibt es eins also steht er Tropfen Hültenstein.

00:18:12: ich bin guter Hoffnung dass die Mitarbeiter von Becht wie das nichts noch sprechen.

00:18:15: aber sagen mal wir haben ja lange Zeithorizonten Vision zwanzig dreißig wir haben Mitarbeiter Beteiligungsprogramm.

00:18:21: Aber ganz klar Also Wenn du mich jetzt persönlich fragst und jetzt unabhängig von der Kursentwicklung Die können wir so nicht beeinflussen Bindung ist denn die viel größere, wenn ich so ein Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm habe.

00:18:30: Also es spricht sehr viel dafür und ich denke dass es irgendwann noch bei Bechte kommen wird.

00:18:34: hervorragend, das freuen sich jetzt sicherlich einige.

00:18:36: Stefan oder bevor wir Stefan fragen vielleicht zu den Investorentypen eine Sache noch was ich ja mitkriege für viele Unternehmen das hat Facebook auch sehr stark vorgemacht ist es ja auch ein Faktor dass man ja auch wachsen kann durch Übernahmen.

00:18:48: wenn man Börsen notiert ist dass man zum Beispiel auch in Aktien gut bezahlt.

00:18:51: sind das auch Elemente die ihr zieht und die ihr nutzt dass man quasi einen übernahm denkt?

00:18:55: Oder seid ihr mehr so organisch wachsende?

00:18:57: Also Akquisitionen waren immer Teil unserer Wachstumstrategie.

00:18:59: Das hat von Anfang an dazu gehört und deswegen war der Börsengang so wichtig weil wir dadurch eben Geld das wir dann später für Akquisitionen nutzen konnten.

00:19:06: Wir haben jetzt allerdings nur sehr selten die Aktie wirklich als Akquisitionswährung genutzt, hat auch wieder verschiedene Gründe dass unsere Liquidität eben häufig so ausreichend war, dass wir ja die Akkursationen dann wirklich auch aus der Liquidität heraus bezahlen konnten.

00:19:19: und dadurch dass wir eben anchoraktionär haben Die Familie Schick mit fünfunddreißig Prozent haben wir eben nicht hundert prozent der Aktien über importivieres sei es so ein Rückaufprogramm oder wie auch immer verfügen können.

00:19:28: also gibt's verschiedenste gründe.

00:19:30: aber Akquisitionen haben für uns immer Und wie gesagt, deswegen wäre der Weg der Bächte ohne den Börsengang auch so nicht möglich gewesen.

00:19:39: Stefan,

00:19:39: dein Job ist ja, Äh, Investorentypen quasi zu kategorisieren und zu wissen welchen Investoren du für welchen Partner quasi ansprichst.

00:19:46: Vielleicht kannst du ja mal für diejenigen, die zuhören oder das nicht tagtäglich machen auseinandernehmen was so typische Investoren Typen sind?

00:19:52: Und welche besonders gut zu solchen Unternehmen wie Bechtle passen, die halt eben Familien geführt sind?

00:19:56: Also auf dem, äh, auf den Investorenseite.

00:19:58: ich glaube es gibt wirklich zwei große Typen, die wir mal unterscheiden und die kann man da noch ein bisschen unterbrechen.

00:20:02: Das sind auf der einen Seite die institutionellen Investoren, die also das quasi professionell äh Managen eben auch in Unternehmen investieren, im Moment eines IPOs und sagen wir mal sogenannte Retail Investoren also Kleinaktionäre die das quasi über ein Public Offering im IPO kaufen.

00:20:17: Also die größte Rolle ich sage mal neunzig Prozent plus spielen im deutschen Börsengängen die institutionellen Investoren.

00:20:22: es ist auch nicht viel anders als in anderen Ländern und da gibt's natürlich jetzt einige Kategorien wo wir versuchen eben die Ansprache zu optimieren dass den auf der einen Seite die großen Food Manager hier in erster Linie Pensionsgelder ihre Investoren oder andere Gelder in den Investoren verwalten.

00:20:39: Die sind also in Deutschland beheimatet, aber sicherlich auch sehr viele in den angelsächsischen Ländern, also UK und in USA.

00:20:46: Und ich hätte gesagt für einen deutschen Börsengang stellt das typischerweise so um die Sechzig bis Achtzig Prozent der Nachfrage da, also die großen Institutionellen aus Deutschland, UK und USA.

00:20:56: Wenn man noch mal ein bisschen tiefer geht an sich anschaut was ist jetzt in diesem Investorenkreis wirklich die wichtigen Investoren?

00:21:03: Dann ist es immer eine Analyse dass auf der einen Seite in welchem Sektor agiert das Unternehmen?

00:21:12: Da gibt es solche Investoren, die besonders im IT-Bereich oder IT Services sehr aktiv sind.

00:21:17: Wo wir wissen, das ist ein Sektort, den Sie gerne haben.

00:21:19: Warum?

00:21:20: Wir sehen das auf der anderen Seite in Trading, in den Aktien und vielleicht auch in der Peergruppe, aber auch potenziell einfach, dass wir sehen, welche anderen Unternehmen halten sie.

00:21:29: Das heißt, wir sehen Crossholdings, wir sind da interessiert und wir haben natürlich auch tägliche Gespräche mit den großen Investoren wo wir uns quasi dann nochmal feststellen können, werden die hier interessiert.

00:21:39: Das heißt aus dem großen Meer hat der Investor an die Richtigen rauszupicken und das ist sicherlich der Job.

00:21:46: Wir haben durch die andauernde Kommunikation und den Trading und auch der Analyse der Investitionen in der PIR Group einen ganz guten View.

00:21:53: Ich glaube was bei Familienunternehmer noch mal die Rolle spielt, dass es hier auch einige gibt, einen sehr, sehr langfristigen Aspekt haben.

00:22:01: Also die denken jetzt nicht nur in Quartalen oder Jahren sondern wirklich schauen hier das sie auf einem drei bis fünf Jahreshorizont hier idealerweise ein gutes Investment machen.

00:22:10: und da gibt es auch noch mal eine Subgruppe, die wir hier so besonders interessiert sehen im Familien-IPO Und ich glaube das sind so die Gruppe, die wieder ansprechen, die dann wirklich auch Spezialisten in dem Sektor sind.

00:22:21: Es gibt natürlich noch ne Reihe anderer Investoren Sovereign Valve Fans.

00:22:25: also es gibt ja einige Staaten ob das jetzt Norwegen ist mittleren Osten, also die große Staatsfuß haben.

00:22:31: Die auch teilweise aktiv bei IPOs mitwirken.

00:22:33: Also das sind jetzt ist eine kleinere Anzahl von Investoren, die aber dann wenn sie in einem IPO wie gesagt mitmachen und ne Orde platzieren, die sehr groß sein kann.

00:22:41: Und da gibt es so als Roundup noch einige Family Offices, mit denen wir sprechen, die ja so auch hier am IPO-Markt aktiv sind.

00:22:47: Aber ich glaube die wichtigste Gruppe eben die institutionellen Investoren – die großen Fundgruppe, die also hier auch die größteile der Nachfrage ausmachen, wie gesagt auch bei deutschen IPOs.

00:22:56: darf.

00:22:58: Also Stefan hat vollkommen recht, dass die institutionellen Investoren neunzig Prozent ausmachen und deswegen besonders wichtig sind.

00:23:02: Man darf allerdings die Privataktionäre nicht komplett vergessen.

00:23:06: Aus anderen Gründen natürlich vom Volumen her niemals vergleichbar.

00:23:09: Bei den Nationellen werden Millionen Summen umgesetzt.

00:23:11: das kriegt ein Privat-Aktionär nicht hin.

00:23:13: wir haben aber Seit dem Börsengang sehr viele Privataktionäre, gerade auch hier in der Region.

00:23:17: Das ist für das Image und die Imagebildung von welchem Weg wahnsinnig wichtig.

00:23:21: Deswegen machen wir nicht nur die Hauptversammlung einmal pro Jahr sondern auch Aktionärstage.

00:23:24: Wir müssen die Leute zu uns an den Standort einladen, eine Führung machen, dann gibt es Kaffee und Kuchen.

00:23:28: Alles durchaus im Rahmen, wie man Privat-Aktionäre kennt.

00:23:31: Auch alles eher, sagen wir mal ältere Altersliga als in anderen Kontakten.

00:23:34: aber man darf das absolut nicht vernachlässigen weil so Imagespielungen heißt ja dass auch junge Menschen von ihren Großeltern darauf angesprochen werden, Mensch hast du gehört Bechtle.

00:23:43: Da kannst du die Trauma bewerben.

00:23:45: also jetzt wirklich ganz plump.

00:23:46: aber das darf man einfach nicht vergessen welche breiten Wirkung man durch so einen Börsengang oder durch eine Notierung dann letztlich auch den anderen Gruppen hat.

00:23:54: Wie beschreibst du eure Aktionärstruktur insgesamt?

00:23:56: Also was ist bei euch sozusagen so wichtigster Faktor?

00:23:58: war das sonst so wie Stefan gerade es gezielt hat?

00:24:00: Ja, natürlich vollkommen richtig.

00:24:02: Wir haben die Besonderheit, wir haben den Anker-Aktionär, die Familie Schick mit thirty-fünf Prozent, ansonsten ist aber natürlich ein Großteil bei institutionellen Investoren.

00:24:11: Gleichwohl haben ... Privataktionariat als jetzt andere Unternehmen, weil eben damals beim Börsengang im Jahr ... ... ist wirklich auch vor allem hier in der Region sehr breit gestreut wurde.

00:24:20: Und

00:24:20: was ist sozusagen so dein Eindruck?

00:24:21: Oder vielleicht kann ja uns Stefan Oma skizzieren, wenn du ... ... Investoren ansprechen würdest für Bechtle heute einen IPO machen würde.

00:24:29: Wie würdest Du den das verkaufen?

00:24:31: also... Was wären die Faktoren?

00:24:32: Jetzt sind sie natürlich wesentlich größer!

00:24:33: Aber dieser Faktor Familienunternehmen und dann, was du gerade gesagt hast, institutionelle Investoren, ... ... was dir auch gesagt viele wollen dann auch die Familien kennenlernen,... wie würdest du an sowas rangehen?

00:24:42: Wie machst du sowas schmackhaft?

00:24:43: Ich sag mal so, die Equity Story der Bechter ist genau der strukturelle Wachstumsmarkt in Investoren eben keine Sehnen.

00:24:50: Also IT Services, der Trend zur Digitalisierung, der trend zur Cloud generell sage ich mal brauchen hier viele Unternehmen Hilfe.

00:24:57: Grad, sag ich mal der KMU-Bereich.

00:25:00: Haben wir einfach in der Vergangenheit, haben KMUs wahrscheinlich zu wenig investiert?

00:25:03: Also haben hier einfach noch einen Nachholbedarf.

00:25:05: und also eben im Berater den Enhilftier eher in der digitalen Welt erfolgreich zu sein, glaube ich sehr, sehr wichtig.

00:25:12: Also ich glaube, die Mestoren sehen das einfach als ein langfristigen strukturellen Maxdomsmarkt wo man einfach in einem gut platzierten Unternehmen mit guten Beziehungen, guten Track Records investieren kann und hier idealerweise auch ein Unternehmen kauft dass nicht nur mit dem Markt wächst, sondern überproportional schnell wächst eben doch entweder Übernahmen oder eben der Möglichkeit weiter Marktanteil zu gewinnen.

00:25:33: Aber ich glaube das ist so ein bisschen in a nutshell Martin wenn du if you agree wie wir die Story sehen würden und ich glaube da spricht sicherlich eine Reihe von sehr langfristig orientierten Tech-Investoren an.

00:25:47: Also die wollen jetzt nicht auf der einen Seite, dass der Wachstum angesprochen ist.

00:25:50: Immer die große Diskussion will man Hypergrowth haben aber eben keine Profitabilität oder will man eben gesund wachsen und hier aber auch profitabel wachsen.

00:25:58: Und ich glaube das ist so der Mittelbereich, der eben viele Investoren noch anspricht und hier glaube ich auch die Aktienperformance über die letzten Jahre sehr, sehr getrieben hat.

00:26:06: Ja, ganz klar.

00:26:07: Das ist branchenspezifisch vollkommen richtig.

00:26:09: und darüber hinaus aber das hattest du auch schon gesagt gibt es Investoren die eben durchaus ein Interesse an Unternehmen haben.

00:26:16: Die Familien geführt ist ja bei Bechte nicht so der Fall.

00:26:19: Also wir sind hier kein familiengeführtes Unternehmen, aber es gibt eben diesen hohen Anteil von fünf und dreißig Prozent denn den die Gründerfamilie hat.

00:26:26: Und deswegen würde ich in der Equity Story das mache ich auch beim Investorengesprächen immer darauf hinweisen dass man Bechtle nicht verstehen kann wenn man nicht weiß wo wir herkommen diese Gründung als ein Mann unternehmen.

00:26:36: Diese Tatsache dass die eine einer der Grünen der Gerhard Schick über lange Jahre Vorstandsvorsitzende oder einen Aufsichtsrats-Vorsitzenden war jetzt die Familie Schick immer noch diese fünfunddreißig Prozent hält.

00:26:46: Das muss man wissen, um das Unternehmen zu verstehen und es wird wertgeschätzt.

00:26:49: also ist nicht so dass gesagt wird ihr seid falsch hier im Kapitama sondern es wird Wertschätzen festgestellt Ihr seid ja vielmehr ein familiengeführtes Unternehmen als wirklich eine Public District Company.

00:26:58: Ich würde sagen immer ja vollkommen richtig und da sind wir auch stolz drauf.

00:27:01: anders herum gefragt was macht denn das familien geführte Unternehmen aus?

00:27:04: Ja dieser langfristige Horizont.

00:27:05: wenn ich jetzt als Anleger gefragt würde würde ich eigentlich bei jedem einen Investments hoffen, dass es Management ein langfristigen Horizont hat und nicht nur auf den kurzfristigen Erfolg oder die kurzfristige Rendite schielt.

00:27:16: Also insofern bringen wir das mit was man so ganz klassischerweise konservativ als den guten Kaufmann, den erbaren Kaufmann bezeichnet.

00:27:25: und wir stellen immer wieder fest, dass solche klassischen Werte zum Teil belächelt werden.

00:27:30: und dann kommt die nächste Krise und dann ist jeder vor wenn er so eine Unternehmen hat wie eine Bechte, die wirklich auch so klassische Werte setzt wo Nicht nur die Zahlen alle stimmen, sondern auch sagen wir die Verankerung in der Gesellschaft des sozialen Engagements und auch das wirklich sehr gute Employee Apprentices.

00:27:44: Das ist eine sehr gute Mitarbeit-Gebermarke, die wir mitbringen.

00:27:49: Das kommt in so Wellen!

00:27:50: Wenn wieder ein Boom ist, vergisst man diese klassischen Werte ein bisschen oder aus Anlegersicht?

00:27:55: Und bei der nächsten Krise rücken die wieder im Vordergrund.

00:27:58: Und wir sind in den letzten thirty- acht Jahren sehr erfolgreich wie diesen klassischen Werten gewesen.

00:28:02: und deswegen, wie gesagt ohne diese Historie zu kennen würde man Bechte nicht verstehen weil dann würde man nicht verstehen warum solche Werte bei uns immer noch so eine große Rolle spielen.

00:28:09: Ich rechne gerade ich bin Thirty-Six, wie habt ihr denn ein Thirty-Jahr Erfahrung?

00:28:14: Ich

00:28:17: hab mich total in sieben und dreißig Jahre.

00:28:19: Wir hatten Geburtstag im Juli, das heißt wir sind schon in siebundetreißig.

00:28:22: Gut also die vierzig Jahre sozusagen sind im Blick.

00:28:25: was man denn Learnings bei euch?

00:28:27: Also wenn man sich dieses Kräfteverhältnis mal anschaut... ...also ihr habt Besonderheiten in eurer Struktur und ihr habt einen Kapitalmarkt der vielleicht manchmal anderes gewöhnt ist.

00:28:35: Habt ihr auch Dinge gelernt wo ihr sagt okay du hättest mir das mal vorher gewusst hätte uns vielleicht geholfen oder ihr hattet so Einsichten die euch dann richtig zum Durchstarten verholfen haben?

00:28:43: gab's da was

00:28:44: nicht so richtig das Ding des Sofa mehr eigentlich immer rückblickend sagt, Mensch, es hätte nur besser oder anders machen können.

00:28:49: Aber also rückblicke sind wir einfach sehr glücklich und zufrieden mit der Entwicklung die wir genommen haben.

00:28:53: Wir hätten vielleicht früher aktiver unsere Aktionariat ansprechen können.

00:28:57: Wir haben lange Jahre haben wir das, ich finde sagen passiv gemacht aber haben da ein Stück weit auch unseren Pokern vertraut dass sie die Aktionäre zu uns bringen, sich zu uns passen und die die wir haben wollen.

00:29:07: Das hätte man sicherlich von Anfang an aktiver machen können.

00:29:11: heute wird es mit Investor Targeting bezeichnet.

00:29:13: Machen wir mittlerweile natürlich auch stärkeres?

00:29:15: war es in den ersten Jahren, soweit ich mir erzählen lasse.

00:29:18: Als ich dann im Jahr zwei Tausend Fünf zu Bechte kam noch nicht so farge gewesen ist?

00:29:22: also man kann auch als Kapitalmarkt Teilnehmer durchaus sagen mal das aktiver gestalten und muss sich nicht treiben lassen.

00:29:30: Man muss natürlich aber auch lernen und das ist denn doch wirklich ein Learning dass die Bewertung an der Börse manchmal ungerecht sein kann Zumindest aus Unternehmenssicht.

00:29:38: Also ich hatte vorhin erwähnt, wo tausend an die Börse gegangen ist, dann ist die Blase geplatzt.

00:29:42: Wir wurden mit abgestraft, obwohl wir nie das klassische neue Marktunternehmen waren.

00:29:46: Aber wir waren halt ein Tech-Unternehmen und wurden dadurch mit dem ganzen Techmarkt abgestrafft.

00:29:50: Und lange, lange Jahre dümpelte der Kurs so vor sich hin.

00:29:52: Da war das Management, da war doch Vorstand natürlich überhaupt nicht glücklich und zufrieden damit Weil wir auch schon in den Jahr drei, zwei Tausend vier oder zwei Taunend fünf gute Zahlen hatten.

00:30:00: aber das hat der Kapitalmarkt damals nicht so honoriert wie jetzt in den letzten Jahren, wo recht ein bisschen stärker und auch positiver wahrgenommen wurde.

00:30:09: Also man darf sich da auch nichts vormachen.

00:30:11: Klar ist es schön wenn man eine Erfolgs-Story hat aber man muss dann eben auch mal, ich will nicht sagen durch das Tal der Trainer, wir mussten auch ertragen dass die Bewertung war eine Zeit lang nicht so ist und dann darf man aber dem Kopf nicht ins Anstecken sondern man muss eben sagen okay dann machen Vielleicht noch ein bisschen aktiver Arbeit, schauen uns genau die Investoren an.

00:30:25: Die zu uns passen reden mit denen wirklich intensiv bringen vielleicht auch mal die Familie ins Spiel wenn sie nicht sowieso im Management ist also wirklich das ganze versuchen ein bisschen mitzubestimmen.

00:30:34: Das könnte man im Nachgang sagen hätten wir vielleicht noch aktiver machen können.

00:30:38: gut

00:30:38: Wir können nach hinten raus auch mal so ein Stück weit euer Thema quasi mal visionär betrachten.

00:30:42: Also das gesagt die nächste Vision war glaube ich zwei Tausend Dreißig und da nochmal Umsatz verdoppeln auf zehn Milliarden.

00:30:49: was sind denn so die Trends in der IT-Branche die jeweils Beide sieht.

00:30:52: Also fangen wir mal mit euch bei Bestlan.

00:30:55: Stefan hat ja schon ein paar der Basswürz genannt, also der Haupt drin ist ganz klar die Digitalisierung und da wissen wir jetzt alle dass es gar nicht so greifbar ist.

00:31:05: man weiß gar nicht genau Was bedeutet das denn?

00:31:07: Inwieweit wird sich unser Leben oder auch die Wirtschaft dadurch verändern.

00:31:10: Da ist eine hohe Unsicherheit mit drin und das bringt aber ein Großteil unserer Kunden dazu zu sagen, okay wir müssen jetzt was machen.

00:31:16: ich weiß nicht genau wie die Zukunft wird aber sie würde digitaler sein.

00:31:19: also muss ich in meine IT investieren Und auch da hat Stefan vollkommen recht gehabt dass sind mittelständische Unternehmen manchmal Ticken hinterher gewesen und Bechte muss man dazu wissen, wir haben jetzt wirklich einen ganz starken Kundenfokus auf mittelständische Unternehmen.

00:31:32: Das heißt die Digitalisierung treibt es in allen ihren Auswirkungen.

00:31:35: das kann sein dass der Kunde sagt okay ich will auch Cloud Services nutzen.

00:31:38: Es kann es sein dass er sagt Ich will gar nicht mehr für den Betrieb meiner IT zuständig sein Sondern das soll jemand anderes beispielsweise Bechte übernehmen.

00:31:44: Insgesamt alle Asset Service Modelle sei Software Asset service, Platform Asset services, Info Asset Services Das sind Dinge die werden kommen, das ist auch unumkehrbar.

00:31:52: Jetzt sind die mittelständischen Kunden nicht immer die Ersten, wie sowas übernehmen.

00:31:57: Das heißt wir haben in den nächsten Jahren noch genug damit zu tun alle unsere Kunden quasi zukunftsfertig zu machen, dass sie überhaupt eine IT haben, die den momentanen Ansprüchen genügt.

00:32:09: aber Es ist ja auch so das Tempo, das Entwicklungstempo in der IT.

00:32:13: Das ist der Wahnsinn.

00:32:14: also nur noch mal zur Erinnerung es ist noch keine glaube ich zwölf oder dreizehn Jahre her.

00:32:19: da gab's noch keine Smartphones.

00:32:20: jetzt ist es nicht mehr wegzudenken.

00:32:21: also wir wissen ja noch gar nicht was die IT für uns bereithalten wird.

00:32:25: klar ist ... ohne IT nicht.

00:32:28: Und IT wird immer komplexer, und deswegen würde es... ... immer auch gerade für mittelständische Unternehmen ein Partner brauchen,... ... der sie berät und auf diesem Weg

00:32:35: begleitet.".

00:32:36: Letzte Frage vielleicht an dich?

00:32:37: Kannst du noch mal kurz skizzieren wie diese Zukunftsstrategien von denen Du vorhin gesprochen hast, die Du sagst, was Deu Rückgrat ist um sich nicht auf Erfolgen auszuruhmen sondern quasi immer weiter wachsen zu wollen.

00:32:48: Wie ihr die entwickelt?

00:32:49: Also

00:32:50: die ersten Visionen waren ganz klar, die wurden im Vorstand entwickelt.

00:32:56: Der Vorstand hat aber gemerkt, jetzt mittlerweile mit elf Tausend Mitarbeitern wäre es doch ganz schön wenn die Vision wirklich aus dem Unternehmen heraus käme.

00:33:03: Das heißt, die Vision im Jahr zwei Tausend Dreißig, die ist Wurzeln achtzehn veröffentlicht wurde.

00:33:07: Die hat ein Jahr Vorlauf gehabt was da wirklich verschiedene Gruppen gab im Unternehmen von Mitarbeiter, die an der Vision mitgearbeitet haben.

00:33:13: Dann wurde das dem Vorstand präsentiert, dann wird es wieder zurückgespiegelt in diese einzelnen Mitarbeiter-Teams.

00:33:19: Also das heißt die Vision ist wirklich aus der Bechtemannschaft heraus entstanden war es aber muss man auch sagen die Visionsvorschläge.

00:33:25: die erste alle anderen waren noch Vorstandskopfgeburten hat der Visionen und jetzt aber nicht geschadet.

00:33:31: Das ist ähnlich wie vorhin meinte mit den Gesprächen mit dem Kapitalmarkt.

00:33:33: Es ist doch immer gut wenn man auch mal andere Stimmen hört Wenn man auch Mal gecheckt um geprüft wird nicht jede Meinung sich wiederfindet.

00:33:42: Es war gut, alles erst mal gehört zu haben und wirklich auch nochmal überlegt zu haben.

00:33:47: Passt das rein?

00:33:48: Ist es unsere Vision?

00:33:48: hilft uns das weiter?

00:33:49: Also insofern ganz stark der Fokus auf Mitarbeiter mitnehmen weil die letztliche Division dann auch umsetzen und leben sollen.

00:33:57: Gut,

00:33:57: Stefan.

00:33:57: Magst du auch noch mal so abschließen vielleicht deinen Eindruck vermitteln?

00:34:00: Was wird sich an Trends noch im Bereich Software IT Tech tun?

00:34:04: und vor allem ich glaube alle die wir hier im Gespräch gerade sind sind wir erneugierig darauf ob der Kapitalmarkt nicht eigentlich zunehmend auch nochmal wichtiger wird als Finanzierungsquelle für Gründungen in dem Bereich.

00:34:14: Nein, gerne.

00:34:15: Ich glaube der Stichwort Ticketalisierung haben wir ja schon ein paar Mal besprochen ist auch kein neuer Trend.

00:34:20: also von der Seite her das ist ja seit zwanzig Jahren ein Thema und nicht nur im Kapitalmarkt natürlich.

00:34:25: aber ich glaube was noch mal passiert ist mit Covid wurde das Ganze nochmal sehr sehr beschleunigt und alles was dieser Shift online sich nochmal wirklich durchgesetzt dass er ob das jetzt eben Software oder Cloud Services oder E-Commerce oder ich glaube hier sehen es so ein bisschen in zwei Kategorien und zwar B to C Da fallen natürlich jetzt auch ein Dachs jetzt gelistet, Delivery Hero oder Zalando oder Hello Fresh unter.

00:34:49: Also die wirklich zeigen es in Deutschland der Tech Sector auch an der Börse sehr gut funktioniert und auch wirklich sehr gute Bewertungen erreicht aus Unternehmenssicht.

00:34:57: auf der anderen Seite gibt's halt auch diesen B to B Bereich.

00:35:00: ich meine da ist natürlich SAP einer der großen Software Namen die auch jeder kennt.

00:35:04: aber ich glaube Bechtle ihr spielt auch sehr gut hinein in diesem btb Bereich ist vielleicht weniger in the Limelight, weniger visibel für stehenden, aber ich glaube wenn man sich damit beschäftigt und ich glaube Martin hat das ganz gut beschrieben.

00:35:17: Wenn man sich da mitbeschäftigt und dann eigentlich sieht was das Unternehmen macht ist es auch sehr interessant.

00:35:23: und oft ist der B-to-B Bereich auch oft ein bisschen sticky weil das eine Kunden Kunden, die jetzt nicht tagtäglich den Anbieter switchen können.

00:35:33: Wenn man dann mal Cloud oder so einen Rechenzentrum führt, kann man das nicht über Nacht einfach wieder umstellen sondern ist man da mal drinnen und wenn man guten Service leistet, ist es eben auch sehr langfristig.

00:35:42: Also das spielt sich dann sogar wieder in der... Unternehmensstrategie weiter.

00:35:48: Ich glaube, was jetzt aus unserer Sicht im Rahmen dieser beschleunigten Digitalisierung oder Shift to Online durch Covid passiert ist es tatsächlich viele Unternehmen mehr darüber nachdenken an die Pörse zu gehen.

00:36:00: also wir sehen auch für zwanzig einundzwanzig und mal schön was dann passiert aber wirklich eine steigende Anzahl von Unternehmen Die Börse gehen vor allem aus dem Tech-Bereich und wirklich das Zeichen.

00:36:13: Auf der einen Seite funktioniert das Geschäft besser, Wachstum wurde nochmal bescheunigt also insofern ist das Invernehmen noch mal attraktiver geworden für den Kapitalmarkt.

00:36:22: auf der anderen Seite sehen wir weiterhin auf der Investorenseite große Nachfrage nach Wachstums-IPOs und auch in den letzten Börsengängen gesehen, die wir gemacht haben.

00:36:32: Also alles was hier strukturell gutes Wachsum darstellt gibt es auch im IPO sehr gute Nachfrage.

00:36:38: Das heißt vor diesem Hintergrund Unternehmen werden schneller börsenfähig und sehen hier so eine attraktive Möglichkeit an den Kapitalmarkt zu gehen.

00:36:46: und die Ziele also wie gesagt hier die Möglichkeit eine Währung zu schaffen, die Mitarbeiter zu incentivieren glaube ich diese sind weiter Sehr, sehr wichtig.

00:36:54: Aber auf der anderen Seite auch die große Nachfrage der Investoren in einer Welt, sag ich mal so, Wachstum wahrscheinlich immer geringer wird hier den Möglichkeit haben, spezielle Wachslums vorzukaufen und von beiden Seiten wie gesagt sind wir hier eigentlich ein sehr aktives Markt da.

00:37:09: man kann nie vorhersehen wo wir dann landen.

00:37:11: aber wir sehen eigentlich so einen Dutzend Börsengängen wohl wahrscheinlich gut mehr als die Hälfte im Tech-Bereich für zwanzig, einundzwanzig.

00:37:17: Hervorragend!

00:37:18: Das lässt uns jetzt zum einen hoffen und zum anderen haben wir glaube ich heute auch echt was mitgenommen.

00:37:22: also würde mich ja freuen wenn auch andere Familien nahe und familiengeführte Unternehmen sozusagen über den Weg des Gangs an die Börse nachdenken zu wem es passt.

00:37:30: ihr beiden ganz herzlichen Dank.

00:37:32: Wir hören uns wieder in dem Jahr zwei Tausend Dreißig Martin und drehen über zehn Milliarden Umsatz.

00:37:36: Und bis dahin euch beiden viel Erfolg und ganz herzlichen Dank.

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