FLOW –Wie Spryker sein integriertes New-Work-Modell entwickelt hat | #ITProjektmanagement 💻
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | In unserer neuen Innovate or Die Episode diskutieren Boris und Joel über neue Arbeitsmodelle. Was gibt es für neue Ansätze? Wie können große, digital orientierte Unternehmen geführt werden? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Outcome und Output? Unsere beiden Experten klären diese Fragen und sprechen über Konstrukte der modernen Arbeit. Du erfährst... ...spannende Ansätze, die Arbeit in unser Leben zu integrieren ...wie die Arbeit verantwortungsbewusst aus dem Homeoffice gemanaged werden kann ...welche positiven Effekte flexible Arbeitsbedingungen für uns Menschen bringen kann ...wie wir Arbeitszeiten neu definieren können ...auf welche Weise wir Urlaub neu denken und gestalten können ...wie Arbeitnehmer mit mehr Freiheiten produktiv und outcomeorientiert arbeiten können ...welche Risiken und Fehler die neuen Arbeitsmodelle mit sich bringen ...welche Funktion Büroräume in der modernen Arbeitswelt haben können ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Sag hallo zu unserem Co-Moderator, dem Spryker-Gründer Boris Lokschin. Boris spricht mit Joel regelmäßig über IT-Projektmanagement und strategische Steuerung im IT-Bereich. Ob Startup oder Mittelständler in der Digitalisierung – in diesen Episoden erhältst du praxisnahe Lernanregungen und pushst deine eingestaubte IT-Beziehung zu einer wahren Tech-Romanze. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Boris Lokschin, Gründer & CEO Spryker Systems __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:52) Was ist der Unterschied zwischen Outcome & Output? (00:09:02) How to work from anywhere (00:21:49) Wie wir Arbeit in unser Leben Integrieren können (00:26:41) Kommunikation als Schlüssel zu outcomeorientierter Arbeit (00:32:43) Die Vereinbarung von Urlaub mit modernen Arbeitsmodellen (00:43:06) Wie können Büros für moderne Arbeitsmodelle gestaltet werden? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Innovate or Die podcast von digital kompakt.
00:00:11: Mein Name ist Schelke schmarek und an meiner Seite wie immer der Kompetente und nun äußerst wohlhabende, weil toll finanzierte Boris Lockshin.
00:00:17: hallo Boris.
00:00:18: Hallo und guten Morgen
00:00:19: also an dieser Stelle.
00:00:19: nochmal herzlichen Glückwunsch zur eurer potenten Finanzierung die ja Ausdruck Eures Könnens ist sowohl was schon hinter euch liegt als auch noch etwas vor euch liegt da.
00:00:27: das möchte ich natürlich nicht verpassen wenn ich es nicht schon gemacht habt ihr zu gratulieren.
00:00:30: Und wir wollen aber noch vorne blicken, weil ihr habt ja auch großes vor und da plauderst du halt mal wieder ein bisschen aus dem Nähkästchen.
00:00:35: Wir sprechen heute über New Work.
00:00:38: also was heißt eigentlich wirklich New Work post Corona?
00:00:41: Was gibt es neue für neue Ansätze?
00:00:42: wie kann ich auch große Unternehmen digital orientierte Unternehmen eigentlich führen?
00:00:45: das heißt Heute werden wir über solche Konstrukte reden.
00:00:48: Wie sieht Accountability in New Work Zeiten aus?
00:00:50: Was ist der Unterschied zwischen Outcome und output?
00:00:52: Was mit Remote Work?
00:00:53: Brauche ich noch einen Office?
00:00:54: Ja nein!
00:00:54: Wie sehen Arbeitszeiten aus?
00:00:55: Wie verhält sich mit Urlaub?
00:00:57: eine ganze Menge an Hands on Traxis nahen Arbeitsalltagsthemen.
00:01:01: So, wie ist das bei euch?
00:01:02: Wie seid ihr zu dem Thema gekommen?
00:01:03: Newark hat euch das durch die Corona-Welle erfasst oder hattet ihr schon länger drüber nachgedacht anzufassen?
00:01:07: Genau.
00:01:08: Wir haben länger darüber nachgedacht, es hat so ein bisschen verschiedene Facetten bei uns.
00:01:11: das eine ist natürlich dass wir eben zunehmend wachsen und einfach international wachsen.
00:01:16: Das heißt also mehr Zeitzone, mehr Locationen, mehr einfach mehr Leute die auch in unterschiedlichen Teams miteinander integriert irgendwie zu arbeiten haben ja?
00:01:26: Und dann natürlich durch Corona bedingt ja auch die veränderten Arbeitsbedingungen.
00:01:29: ich glaube das war nochmal so ne Acceleration für uns auch über dieses Thema noch mal nachzudenken und uns dann eben zu fragen wie sie da eigentlich in so einer Welt in der globaler, breit aufgestellt werden als Team einfach Best Talent rekrutieren wollen.
00:01:42: Wie bleiben wir wettbewerbsfähig?
00:01:44: Das ist ja eine Innovator-Divefolge und da muss man auch als Digitalfirma natürlich immer wieder hinterfragen, wie man dort neue Dinge auf die Straße bringen kann.
00:01:52: Gut!
00:01:52: Und wie jetzt eben schon angedroht eines der ersten Themen über das wir beide so im Vorgespräch geredet haben war eigentlich dieser Unterschied zwischen Outcome und Output.
00:02:00: Vielleicht kannst du ja mal auseinandernehmen – das klingt vielleicht auf den ersten Blick gleich für die Leute also was rauskommt.
00:02:04: Ja, Outcome, Output, hey es ist nicht dasselbe.
00:02:07: Was meinst Du damit wenn du sagst, das ist irgendwie so ne zentrale Stellschraube, die man einmal verstanden haben muss
00:02:11: Genau, also ich glaube das ist ein Thema mit dem man sich relativ früh beschäftigen muss und dass es auch ein fundamentaler Baustellen für unser neues Arbeitsmodell.
00:02:19: Man muss sich fragen, am Anfang möchte man eben Output oder Outcome orientiert Arbeit.
00:02:23: Wie möchte man sein Modell umstellen?
00:02:24: Und Output-orientiertes Arbeiten ist relativ klar um Rissen.
00:02:28: Es gibt zum Beispiel das Tracking von Arbeitszeit.
00:02:30: Ja wie viel Stunden leistet mein Mitarbeiter?
00:02:33: Oder wie viele Päckchen produzieren wir?
00:02:36: Wieviel Zeilen, Code schreiben wir?
00:02:37: Wieviele Anrufe schaffen mir?
00:02:39: Wieviele Angebote geben wir raus?
00:02:41: Wie viele Belege kann ich einscannen?
00:02:42: Also je nach Berufszweig oder je nach Abteilung wirklich hart gemessener Output.
00:02:48: bei Outcom Orientierung Arbeiten geht es um was anderes.
00:02:50: Da geht es grundsätzlich darum, dass man als Company das WAS definiert also WAS ist die Vision.
00:02:55: Es ist die oberste Aufgabe dann vom Management oder von den Eigentümern sicherzustellen, dass die Leute, die Kollegen, die Mitarbeiter verstanden haben, Was man erreichen möchte.
00:03:03: und Man hat eben Flexibilität oder gibt flexibilität bei dem Wie?
00:03:06: Bei dem How?
00:03:06: Das ist ein ganz ganz großer Unterschied!
00:03:08: Also ich muss sicherstellen, ... wenn du im Sales aus, was ist unser Revenue-Ziel?
00:03:13: Und ich gebe dir eben nicht mehr vor wie viele Calls oder wie viel E-Mails du pro Tag... ...pro Woche oder Meetings-Demos zu leisten hast.
00:03:19: Sondern ich lasse eben deutlich mehr Flexibilität und vertrage dir deutlich mehr Verantwortung oder Accountability dafür das eben zu erreichen,... ...das Tool zu nutzen oder die Art und Weise, wie du das schaffst.
00:03:30: Das heißt, das Suche nach der Lösung!
00:03:32: Und auch das Erreichen des Values, den man sozusagen versucht dann zu definieren.
00:03:36: Dass es dann eben deutlich mehr die Mitarbeiter überlassen.
00:03:39: Die Verantwortung hat dass die Person eben das Ziel verstanden hat und den Impact aufverstandert, der erwartet wird.
00:03:45: Das liegt eben beim Management oder bei der Unternehmensführung.
00:03:47: also Outcome wills output-orientiertes arbeiten ist glaube ich ein sehr wichtiger Punkt mit dem er beginnen sollte.
00:03:52: wenn man das Verstanden hat wo da der Unterschied ist und wie das auch die Management Kultur dann zu verändern hat.
00:03:56: Dann glaube ich hat man schon einen ganz großen Schritt nach vorne
00:03:58: gemacht.
00:03:59: Aber ist das nicht gefühlt schon länger so ein Thema alte Welt, was ist neue Welt?
00:04:02: also ich hätte gesagt das ganze Output orientierte denken es so sehr alter hierarchischer Management Style oder?
00:04:08: Ist das nicht schon länger angesagt eigentlich.
00:04:10: Also man hat in den allermeisten kann man sich natürlich trotzdem immer noch sehr viel output Messungen direkt und indirekt.
00:04:17: ja jetzt können wir darauf an wo du arbeitest wie viele Stunden leistest du kommst auf die... ... nötige Zahl an irgendwie billable Stunden, wenn du in irgendeinem Beruf bist, wo du irgendwie Services erbringst.
00:04:27: Wie viele Minuten verbringest du irgendwie mit dem Kunden... Wenn du im Customer Success oder Support bist?
00:04:32: Ein Telefon wäre jetzt erst vor ein paar Tagen mit einem Freund von mir ... ... im Gespräch der auch eine Software Company hat so die messen tatsächlich ja die Zeit, die eben einen Call Center Agent ... ... durchschnittlich mit dem Kunden verbringt und freuen sich dann, wenn sie diese Zeit senken.
00:04:45: Also wenn derjenige mehr Calls schafft pro Tag.
00:04:48: Hab das jetzt sozusagen eine gute Metrik ist und nicht einmal dahingestellt.
00:04:51: ... unterschiedlicher Meinung zu sein.
00:04:53: Aber genau das Gleiche, was ist der Content-Output?
00:04:55: Den irgendwie einen Content Editor schafft.
00:04:58: Wie viele Feature Releases schaffst du in der Softwareentwicklung?
00:05:00: Es gibt schon ganz viele direkte oder indirekte Meteringen... ...dass heißt nicht dass immer irgendwie der Bonus oder sonstwas dran hängt.
00:05:05: aber Output orientiertes Arbeiten ist schon noch in den allermeisten Berufen.
00:05:09: natürlich fährt also außerhalb von den Digitalberufen noch deutlich mehr.
00:05:13: Da würde ich behaupten, dass es für die Allermeisten noch relativ Gang und Gebe, dass da Arbeitszeiten und eben andere Output-Meträgen hart getrackt werden.
00:05:23: Sind denn beide Ansätze auch wirklich unvereinbar?
00:05:26: Also kannst du Outcome orientiert arbeiten und trotzdem Outputs tracken oder lässt sich das nicht miteinander vereinbaren.
00:05:32: Ne, kannst du tracken die Frage... also das ist natürlich vereinbar.
00:05:35: Die Frage ist am Ende des Tages was ist so?
00:05:37: sondern das übergeordnete Modell Was ja nicht vereinbar ist dass du Accountability und Empowerment gehen immer sehr stark einher.
00:05:43: Du kannst es nicht trennen.
00:05:44: wenn ich sage dass du accountable bist für etwas Und die Verantwortung trägst egal welche Rechiestufe du hast Dann muss ich sicherstellen dass du auch das Empowerement hast Dinge ... auf deine Art zu lösen.
00:05:54: Zumindest für die sogenannten Knowledge-Worker, ja... ...die wir glaube ich alle sind,... ...das funktioniert eben nicht dass ich sage in Azure,... ...du hast die Accountability, ich möchte von dir folgendes Arbeitsergebnis,... ...aber das ist das Tool und das ist die Art und Weise,... ...und das ist der Prozess und das es die Zeit und das is der Ort,... ...an dem du das so zu erbringen hast,... ...dass ist nicht mehr zeitgemäß, ja?
00:06:13: Wenn ich es trenne, wenn ich sage, du bist empowert,... ...ab wenn ich accountable bin, ist blöd,... ...ja weil dann kannst du zwar machen wie du willst,... ...and trägst dafür am Ende nicht die Verantwortung, kein gutes Modell,... ...aber accountable zu sein und nicht empowered,... ... möchte eigentlich heute auch kein Knowledge Worker mehr.
00:06:24: Das heißt, an der Stelle muss ich sozusagen Eintrot sterben... ... und wenn ich mich dann eben auf das Outcome-orientierte fokussiere,... ... ja dann kann ich natürlich die Metriken messen, aber sie können eben keinen... ... prämerer Grund mehr sein, Dinge so zu tun wie sie getan
00:06:36: werden.".
00:06:37: Welches
00:06:37: Tooling benutzt ihr, um diese ganze... Wie sagt man eigentlich dazu?
00:06:40: Ist das irgendwie dieses Arbeitsmodell oder dieses Wertemodell zu messen und umzusetzen.
00:06:45: Macht ihr zum Beispiel OKA's oder wie arbeitet die da?
00:06:47: Genau also OK A's ist jetzt ein Modell.
00:06:49: Das ist etwas was wir letztes Jahr eingeführt haben und jetzt noch mal weiter in die Organisation tragen.
00:06:54: Wobei bei OK A'S man auch aufpassen muss es so ein bisschen wie agile Software-Methodien.
00:06:58: Es ist am Ende ja nur ein Framework, dass nichts was man stumpf umzusetzten hat.
00:07:02: Da muss jede Company für sich eine Adaption finden und schauen welche Elemente daraus.
00:07:06: dann eben genommen werden oder nicht.
00:07:08: Ich glaube, fundamental wenn man es ganz einfach machen möchte ist wirklich dieses Sicherstellen dass der Mitarbeiter das was verstanden hat und bei dem wie flexibel ist, dass die Vision klar ist.
00:07:18: weil wenn das nicht funktioniert, wenn ich nicht in der Lage bin als Unternehmens-Eigentümer Manager whatever ... zu erklären, was ich erwarte und was sozusagen der Impact ist in deiner Tätigkeit haben soll.
00:07:29: Dann steuert das Schiff natürlich gleich in eine falsche Richtung.
00:07:32: ja dann gebe... ...ich dir Flexibilität bei dem wie?
00:07:34: Und du kennst irgendwie das Ziel nicht.
00:07:35: Ja, dann ist es so ein bisschen wie ein Schiff ohne Kurs.
00:07:38: Gut!
00:07:39: Nächster Themenkomplex, was er glaube ich bei vielen aufschlägt dieser Tage weil sie quasi dazu gezwungen sind, ist das Thema Remote Work.
00:07:45: also dieser Gedanke work from anywhere ist auch etwas, was sich aus Deines Fähren oft höre.
00:07:49: Wie seid ihr das Thema denn über die letzten Monate angegangen und plantes über die nächsten Jahre anzugehen
00:07:53: Genau.
00:07:54: Also was haben wir gemacht?
00:07:55: Ich glaube, relativ nah an dem, was eben auch die anderen Firmen gemacht haben ist natürlich die Leute sicherzustellen, dass das Team eben safe ist und dass wir da nicht unnötig dazu beitragen, dass da gesellschaftlich Infektionen entstehen.
00:08:05: Das heißt, die Leute haben natürlich überwiegend von zu Hause gearbeitet mit ganz wenigen Ausnahmen.
00:08:10: jetzt in den letzten Monaten sozusagen seit Herbst wieder komplett vom Zuhause.
00:08:13: Und es gab eine Findungsphase für uns grundsätzlich trotzdem noch sehr viel leichter als viele andere Firmen.
00:08:19: Natürlich waren immer schon alle ausgestattet und mit iPhones.
00:08:24: Und alle unsere Tools sind natürlich internetbasiert, es gibt irgendwie keine Probleme darauf zuzugreifen.
00:08:28: Diese ganze Infrastruktur war natürlich schon immer gegeben.
00:08:30: das geht nichts.
00:08:31: wo andere Firmen noch teilweise Probleme hatten.
00:08:33: ja trotzdem gerade wenn man auf eine häusliche Situation guckt nicht jeder hat ein Arbeitszimmer, nicht jeder hatte dedizierten Arbeitsschreibtisch.
00:08:41: viele hatten eine Zeit lang die Kinder Zuhause.
00:08:44: vielleicht hast du einen Schreibtisch muss denn dir aber mit deinem Partner-Partner entteilen also auch viele bauliche Bedingungen wo man dann teilweise eben Leute monatelangen Zoom Calls vom Sofa aus machen sehen.
00:08:56: Das sind natürlich Dinge, die Zeit gebraucht haben sich einzupendeln aber die uns auch sehr wichtige Erkenntnisse über den letzten sechs bis neun Monate gegeben haben.
00:09:03: das war unter anderem die Tatsache dass am Ende des Tages also A nach mehreren Umfragen ganz großer Teil der Leute deutlich über seventy fünf Prozent zu verstehen gibt es eben auch nachhaltig und postcorona langfristig große Teile ihrer Arbeit gerne ... flexibler bringen wollen, das muss nicht, da kommen wir gleich zu.
00:09:21: Es mussten nicht zu Hause sein aber einfach flexibeler bringen wollen.
00:09:24: B haben wir gesehen dass nach dieser kurzen Einfindungs- und Einpendlungszeit die Effizienz... ...und auch die Produktivität gestiegen ist.
00:09:31: also wir haben keine Verluste in der Produktivitet gesehen im Gegenteil.
00:09:34: sogar bei Routine TAS hat man ganz klar gesehen also abarbeiten von Themen Dass das Leute einfach im Homeoffice deutlich effizienter sind, weil du einfach diese Störungen nicht hast.
00:09:44: Du hast keine Ablenkungen und kannst einfach relativ hart deine E-Mails oder deine To-Do's eben drunter rocken.
00:09:50: was natürlich ein bisschen schwieriger ist es ganze Thema Kollaboration oder neu an neuen Ideen arbeiten das funktioniert dann ein bisschen anders da kommen wir auch gleich zu.
00:09:56: aber grundsätzlich höre Effizienz, höhere Produktivität und nach kurzer Findungsphase eigentlich auch und das zeigen ja jetzt die Umfragen zufriedene Mitarbeiter.
00:10:06: Zufriedener, weil sie verbringen mehr Zeit mit den Kindern und dem Hund, mit dem Partner.
00:10:10: Sie kriegen mehr zur Hause hin.
00:10:11: Sie müssen nicht mehr so oft zur Post laufen, weil der Postbote immer schon nach Hause dingbringt.
00:10:14: Ja, sie müssen nicht morgens eine Stunde durch Berlin zur Arbeit fahren ja.
00:10:18: Sie sparen vielleicht ein bisschen Geld für Berufskleidung und können in ihren Shorts und Trainingshosen rumlaufen.
00:10:24: also grundsätzlich einfach ein höheres Zufriedenheitslevel über die Kampagne verteilt.
00:10:29: Ja, das stammt man eigentlich ein bisschen.
00:10:30: Also ich hab's auch bei uns bemerkt dass ich weniger Ablenkung habe dadurch mehr schaffe.
00:10:33: und wenn man sich so umhört es gibt ja auch ganz viele die gesagt haben endlich nicht mehr so viel Reisen Ich führe ähnlich viele Verkaufsgespräche ohne dass ich durch die ganze Republik muss... ...und spare dadurch eigentlich massiv Zeit.
00:10:42: also eigentlich wirkt alles so ein bisschen entschlackt.
00:10:44: Ich krieg selbst mit Florian Heidemann jetzt teilweise mal kurzfristig Telefonate hin der sonst noch vier Wochen ausgebucht ist.
00:10:48: Das war so mein Moment wo ich dachte okay, wenn man richtig Heavy User ist du kriegst natürlich mehr Durchgeschliffen in der Zeit ne?
00:10:55: Ja, also gerade natürlich die reiseintensiven Berufe ... Management wirst du oder im Sales natürlich, also wenn ich mir überlege was unsere Sales-Kollegen die teilweise eine ganze Tagesreise voll gebraucht haben um mal einen zwei Stunden Workshop in, weiß ich nicht, München wahrzunehmen.
00:11:10: haben die jetzt die Chance drei, vier solche Workshops pro Tag wahrzunehmen.
00:11:13: Und dann auch noch Kosten zu sparen natürlich und dann auch weniger Risiko für sich zu generieren und nicht nur in Corona sondern auch die üblichen Dinge Grippe und Co.
00:11:21: Am Ende ist ja auch Lebenszeit.
00:11:23: dieses im Zug Zeitverbringen Fliegerzeit verbringen das ist zwar alles lustig wenn man das mal so ein bisschen macht und mir fehlt es ja auch ein bisschen weil ich natürlich vorher viel gereist bin.
00:11:31: aber wenn das eben sozusagen Großteil eines Lebenstags ausmacht um Stau zu stehen ubern zu sitzen ... und einfach nur von A nach B zu pendeln.
00:11:39: Dann merkst du irgendwann, hey!
00:11:40: In die halbe Stunde kann ich den Kindern vorlesen oder mit dem Hund rausgehen... ...oder meinen Workout zu Hause machen?
00:11:45: Wie cool ist das denn?
00:11:47: Ich glaube, das ist das was wir definitiv gelernt haben... ...und gesehen haben in den letzten Monaten,... ...was für uns dann auch nochmal der Punkt war,... ...dass noch mal weiterzudenken.
00:11:54: Und zu überlegen wie kann denn eigentlich ein Modell aussehen... ...was da nochmal einen Schritt weitergeht.
00:11:59: Wenn wir uns jetzt langsam mal rüber robben zum Thema Kollaboration.
00:12:02: Wie hast Du das in den Griff bekommen...?
00:12:04: Was Du auch schon angedeutet hast?
00:12:05: Die Zeitzone, die Ihr ja z.B.
00:12:06: habt?
00:12:07: weil wir haben ja auch in einem vorherigen Podcast mal darüber diskutiert, wo du meintest hire the best.
00:12:10: Du holst jetzt teilweise Leute aus Chile oder Georgien oder keine Ahnung wo also all around the globe.
00:12:16: dann wird das ganze Thema Kollaboration über Zeitzone hinweg noch komplexer.
00:12:20: wie schaffst du es denn wenn die einen vielleicht auch vormittags arbeiten die anderen nachmittags?
00:12:23: Weil der eine nimmt seine Familie dann und der andere dann?
00:12:25: Wie hast du das unter ein Hut gekriegt?
00:12:26: Da
00:12:26: gibt's zwei Themen.
00:12:27: vielleicht bevor wir über Zeit sprechen nochmal ganz kurz einfach dieses remote or work from anywhere abzuschließen weil das eine Voraussetzung ist für dieses Zeitmodell.
00:12:36: Also was wir uns sehr stark überlegt haben im Sommer ungefähr war, wie kann man eben Arbeit neu interpretieren?
00:12:42: und wenn man so ein bisschen sich auch historisch anschaut.
00:12:45: Wie die Arbeitsmodelle markt waren dann so dieses Classic Work?
00:12:47: Was eine relativ statische... ... sequenzielle Trennung war von Arbeit und Beruf.
00:12:53: Dieses ich gehe zur Arbeit, habe meine acht Stunden abgeleistet... ...dann hab' ich irgendwie Freizeit früher sogar teilweise wirklich auch unter digitalen Medien.
00:12:59: Ich hab dann keinen Laptop, kein Smartphone was ich mitnehme.
00:13:03: Also relativ strikt getrennt!
00:13:04: Ich hab meinen Jahresurlaub da bin ich meine zwei drei Wochen die nehme ich dann... Und coo das ist so ein bisschen so Classic Work.
00:13:09: Dann gab's ja große Versuche in dem Work-to-Point-O-Modell insbesondere für Google natürlich viele andere die eins versuchten haben.
00:13:16: sie haben eben versucht ... das Leben in die Arbeit maximal zu integrieren.
00:13:20: Also eigentlich alles dafür zu tun, damit du auf der Arbeit... ...all das hast was du brauchst!
00:13:24: Dein Hundesiddler ist da, dein Baby-Sidder ist da,... ...dein Jim ist da und deinen Friseur ist da.
00:13:30: Eigentlich dir gar keinen Grund zu geben.
00:13:32: sich zu beeilen und von der Arbeit runterzukommen, weil einfach der Campus wie sie dann meistens hießen alles hatte.
00:13:38: Also diese Integration die maximale Integration von Leben in die Arbeit war glaube ich das Modell was eben viele geprägt haben.
00:13:44: Was wir jetzt machen wollen ist eigentlich genau das Gegenteil einfach zuzusehen dass man Arbeit in das Leben integriert und nicht das Leben in Die Arbeit.
00:13:51: also einmal umgedreht ja das sind noch ein paar Schritte weiter gedacht und sich zu überlegen... Wie kann ich sicherstellen, dass ähnlich wie wir das jetzt ja auch alle lernen mussten in den letzten Monaten?
00:14:00: Dass du eigentlich so einen konstanten Flow hast an deiner Lebenssituation.
00:14:04: Kinder in die Kita bringen, sich mit deinem Hund kümmern, deinen Workout machen, einkaufen Dinge zu Hause erledigen, deine Großeltern besuchen und mit Freunden dich treffen.
00:14:12: Und in der Welt, in der es auch geht – und das haben glaube ich jetzt alle gelernt – dass eben diese Integration, dass Dinge on the go machen, Dinge von unterwegs machen sie digitalerledigen trotzdem erreichbar sein, dass das ihnen funktioniert Das ist, glaube ich, dieser ganz fundamentale Unterschied.
00:14:25: Also Integration von Leben in die Arbeit und nicht... Sorry!
00:14:28: Von Arbeit in das Leben und nicht umgekehrt.
00:14:31: Und da wird eben das Work from anywhere.
00:14:34: Ja?
00:14:34: Damit geht es halt los.
00:14:35: also du musst in dem Moment wo du eben verstanden hast Outcome vs output ja und wie integriere ich eigentlich Arbeit in deinem Leben?
00:14:41: ja bricht der erste Damm und das ist die Location.
00:14:45: Also dieses Ich schreibe dir vor wo du deine Arbeit zu erledigen hast.
00:14:50: Du hast ins Büro zu kommen, du hast irgendwie ein statisches Konzept in dem früher also auch die meisten für den Pre-Corona wahrscheinlich bei dir auch... ... Horma sehr erne Option war.
00:15:00: Mitarbeiter mussten nicht fragen, ... ... Joel kann ich morgen irgendwie einen Tag von zu Hause aus arbeiten?
00:15:04: Ich habe einen flexibel, ich hab einen festen Arbeitsplatz... ... ist es schwierig aus anderen Ländern zu arbeiten, das ist schwierig für längere Zeit zu sagen, ... ..."Joel ich möchte jetzt mal aus Südfrankreich irgendwie in eine Woche arbeiten".
00:15:14: Das war ja mehr oder weniger für die meisten die Realität und das eben zu wandeln zu einem Modell bei dem man sagt okay,... ... ich habe eigentlich Remote First bei meinem Hiring, das heißt also ich suche grundsätzlich global und internationaler Leute.
00:15:25: Ich mache mobiles oder remote Arbeit eine komplett als komplett gleichwertige Option.
00:15:31: Das haben wir zum Beispiel so ausgerollt, dass sie sagen work from anywhere nennen wir das also es ist gar nicht home ob das jetzt ein Kaffee ist.
00:15:38: Du bei Starbucks Arbeiten willst von zu Hause oder sagst, ich miete mir für zwei Monate in Haus in Südfrankreich.
00:15:43: Sollte ich das einfach machen will?
00:15:44: Ich habe mit vier Kumpels eine Villa in Spanien für den Sommer genommen.
00:15:50: Es spielt keine Rolle mehr von wo du diese Arbeit erbringst.
00:15:52: Du hast da volle Flexibilität und unsere Aufgabe als Company ist das auch als gleichwertige.
00:15:56: ... in Deutschland, arbeitsrechtlich und co.
00:15:59: nicht ganz so einfach das zu regeln.
00:16:01: Da gab es jetzt viel to do's für uns ja?
00:16:03: Aber es ist eine gleichfertige Option gemacht worden.
00:16:04: also sprich wir beteiligen uns zum Beispiel an Mietkosten... Wir beteiliken uns an Strom- und Internetkosten!
00:16:09: Wir beteilen uns an Möbelkosten.
00:16:11: Also es ist eben keine mehr.
00:16:12: naja du kannst mit ein bisschen Gnade auch mal zwei Tage zu Hause machen sondern wenn du dich entscheidest für eine komplette Remote Position ob Zuhause oder im Café oder aus deinem Minivan heraus dann ist das dir komplett überlassen.
00:16:25: Du brauchst keiner Proble dafür Und wir haben sozusagen sicherzustellen, dass wir das genauso behandeln und es eben auch wirtschaftlich für dich ermöglichen.
00:16:33: Das ist glaube ich ein ganz wichtiges Konzept was bei The World From Anywhere dann gebraucht wird.
00:16:36: Und das hat sehr viele Vorteile weil du dann merkst also A. Haben wir zum Beispiel keine Verpflichtung mehr, dass Menschen umziehen an einen unserer Hauptstandorte?
00:16:44: Was gibt dir das?
00:16:45: Es gibt dir sofort einen deutlich breiteren Recruiting Funnel, dass einfach viel mehr Möglichkeiten Leute zu heiraten.
00:16:50: B Leute ziehen weg.
00:16:52: Wir haben jetzt die ersten Leute, die sagen ich ziehe raus aus Berlin und aus Hamburg weil da kann ich mir keine Wohnung kein Haus leisten.
00:16:59: Einfach komplett überbewertet oder ich mag das nicht.
00:17:01: Ich möchte auf dem Land wohnen.
00:17:02: Ich finde das cooler in einer anderen Umgebung.
00:17:04: Und die Ersten ziehen raus kaufen sich Immobilien, ziehen klimatisch bessere Bedingungen.
00:17:09: wir haben jetzt also das Beispiel Frankreich ist ein reales.
00:17:11: wir haben Leute die dann sagen ich verbringe jetzt im Sommer irgendwo anders.
00:17:15: Menschen organisieren halt ihr Leben So wie es für sie sinnvoll ist, für sie.
00:17:19: Für ihre Familie und Gesundheit.
00:17:22: Die Arbeit hat sich in das Leben zu integrieren und nicht umgekehrt.
00:17:25: Das sind dann so Effekte die mehr Happiness führen.
00:17:28: Leute sind zufriedener, du kriegst besseres Talent.
00:17:30: Leute haben eine bessere Wohnsituation und eben nicht mehr dieses Statisches.
00:17:35: Du kommst ins Büro und hast an diesem Ort deine Arbeit zu
00:17:38: erbringen.".
00:17:38: Da
00:17:38: schließen sich ja ganz viele spannende Fragen an, vielleicht mal als erstes dieses Formale was du angesprochen hast.
00:17:43: Was musstet ihr tun damit das auch rechtlich sauber abgebildet ist hierzulande?
00:17:47: Es ist ein bisschen schwierig in Deutschland weil natürlich die Arbeitsbedingungen oder die Arbeitsregelung da nicht alles erlauben.
00:17:53: also da wäre Interesse.
00:17:54: halt einfach mich bitte kontaktieren mit unserem Legal und HR Team.
00:17:57: Die haben sehr sehr viele Guidelines von sehr sehr vielen Prinzipien dafür zusammengefasst.
00:18:02: aber es ist möglich.
00:18:02: Also es ist am Ende In Deutschland noch am schwersten.
00:18:06: in anderen Ländern ist das für uns ein bisschen einfacher, dass auszurollen.
00:18:08: Aber es geht ja!
00:18:09: Am Ende musst du einfach als einen Punkt zum Beispiel sicherstellen, dass du's nach oben öffnest und sagst okay du kannst eh mehr machen aber dass du den Mitarbeitern nicht die Minimalbedingungen weg nimmst und sagts bei Arbeitszeit ist es zum Beispiel so ne?
00:18:22: Du sagst Okay oder bei Urlaubszeiten kommen wir anher nochmal zu... dass du wie die Minimalgrenzen, die der Gesetzgeber vorsieht nicht den Leuten wegnimmst.
00:18:29: Aber es ist eben dann nach oben halt öffnest und flexibel
00:18:31: machst.".
00:18:32: Und wie ist es so mit dem ganzen zwischenmenschlichen Gefühl?
00:18:35: Also ich finde das ist sehr richtig was du sagst.
00:18:37: alle haben gemerkt es geht auch und toll ich kann auf immer ganz viele Dinge vereinbaren.
00:18:41: aber ich finde man verliert ja auch Sachen.
00:18:43: also dass man so dieses sich mal in den Arm nehmen, die Handschütteln im gleichen Raum diskutieren können.
00:18:48: Ich finde diese ganzen... Wir machen jetzt mal eine virtuelle Kaffeeküche und jeden Mittwoch um sieben sitzen alle drin.
00:18:53: das ist ja irgendwie nicht das gleiche.
00:18:54: Habt ihr da Wege gefunden wie hier diese Sozialkomponente auch abgefangen kriegt?
00:18:58: Ja absolut also am Ende des Tages auch hier wieder zurück zum Thema Accountability und Outcome.
00:19:02: Also das Gute ist viele Dinge muss man gar nicht regeln weil Sie einfach uns als Human Beings, als Menschen sowieso einigen.
00:19:09: Das gehört eben zu.
00:19:09: Beispiel das was du gerade gesagt hast der Wunsch nach sozialer Nähe auf physische Interaktionen.
00:19:15: Das braucht keine Arbeitsgeitlein, was wir da eben sehen ist relativ klar auch beim Thema Arbeitzeit zu dem ich gleich komme wenn man es den Leuten überlässt und wenn man so diesen statischen dieses statische Konzept entfernt.
00:19:28: Das musst du so machen und sagst, okay, organisiert euch auf eine Art und Weise.
00:19:32: Auch das Thema Office kommt gleich auch noch mal... Du musst halt diese Interaktionspunkte natürlich digital schaffen.
00:19:37: Und das tun wir indem wir verschiedene digitale Aktivitäten haben und Social Activities und Work Activities alles was du gerade auch irgendwie angedeutet hast.
00:19:43: Aber du musst natürlich auch die offline Formate bringen.
00:19:45: Wir sind große Freunde von allem zusammenbringen zum Sommerfest.
00:19:49: Ja, wir sind große Freunde von ganz großen Weihnachtsfeiern.
00:19:52: Wir ist ein großer Freund von anderen lokalen Themen und Social und Brainstorming.
00:19:57: Also, das musst du schon alles anbieten und die Leute nehmen es auch wahr.
00:20:00: Weil genau aus dem Grunde gesagt hat sie wollen das auch.
00:20:02: Das ist nicht weil's eine Pflichtveranstaltung ist sondern weil Sie wollen Ihre Kollegen eben auch sehen.
00:20:06: wir sind große Freunde von einmal im Quartal auch jeden new hire egal wo er auf der Welt ist auch ins Headquarter zu bringen.
00:20:11: zum Beispiel ja für ein Bootcamp von mehreren Tagen wo es natürlich um Wissen geht und Dinge bekommen und vermittelt bekommen aber eben ganz viel Leute kennenlernen, Kollegen kennenlern ja einen rum gemeinsam trinken und vieles andere.
00:20:24: Okay, verstanden.
00:20:26: Wenn du sagst, du willst die Arbeit ins Privatleben bringen?
00:20:29: Ich hab die Erfahrung gemacht im Leben dass ganz viele Menschen das gar nicht so gerne wollen und das ist für sie auch ganz gutes wenn sich beide es eigentlich sehr sauber trennen und wenn jetzt natürlich der Arbeitsplatz zu Hause neben dem Wohnzimmer gelagert ist und man wenn wir über Arbeitszeiten gleich redet vielleicht auch nicht mehr so diese zeitliche Trennung hat.
00:20:43: beobachtest du nicht auch dass das auf der sagen ich mal kognitiven sozialen emotionalen Ebene auch nachteilat?
00:20:48: Ja und nein, ich glaube das ist eine Transitionsphase momentan.
00:20:51: Ich glaube gar nicht dass es... also was ist die Realität?
00:20:53: Also wenn wir gerade über Digital- und Knowledgeworker reden dann ist die die Realität.
00:20:57: ja, dass es schon so ist.
00:20:58: Es geht ja nicht darum das grundsätzlich kompletten Fragen zu stellen sondern sich zu überlegen wie kann man's am besten organisieren.
00:21:03: Wir haben gesehen dass es sonst wären die Werte nicht nur bei uns sondern bei allen anderen Firmen ja nicht so hoch und auch die Happiness Rate der Mitarbeiter hat ja sozusagen All Time Highs erreicht nach den ersten.
00:21:13: Warum ist das so?
00:21:14: Weil eben die Leute gemerkt haben, hey ich kann mit dem Baby was gerade neu geboren ist.
00:21:18: Kann hier auch zwei Stunden in den Wald gehen und ich bewege mich ein bisschen an Schreibtisch zu sitzen, verbringt Zeit mit meinem kleinen Sohn ja und kann aber trotzdem zwei Stunden Cholz nehmen her machen bei der kleine Pentee Ja und ich brauche jetzt... Ich kann die Zeit sozusagen auch sinnvoll nutzen und damit sind alle happy.
00:21:31: Der Kleine war draußen, ich habe mich bewegt und irgendwie die Arbeit ist nicht liegen geblieben.
00:21:34: Ich glaube die Frage ist wenn du in dem Moment wo du Menschen die Möglichkeit gibst das zu organisieren finden sie den bestmöglichen, das beste mögliche Setup.
00:21:44: Das beste mögliches Set-Up.
00:21:44: um zum Beispiel kurz über Arbeitszeit zu reden... In der alten Welt hast du halt das Konzept von statischen Arbeitszeiten.
00:21:50: Du hast irgendwie Kernzeiten, du hast staatische Arbeitszeite und du hast relativ fixe Zeiten die du vorgibst an denen eben die Teams alle da zu sein haben.
00:21:56: ja dann sind es eben von neun bis achtzehn Uhr da.
00:21:59: Du achtest nicht auf persönliche Attribute wie wer ist eine Nachtäule?
00:22:04: Wer steht irgendwie gerne früh auf?
00:22:06: Wer hat muss vielleicht die Kinder in die Kita bringen ... bräuchte vielleicht nur eine Stunde, irgendwie Break zwischendurch und könnte dann ... ... musst aber dafür irgendwie zweimal in Berlin hin und her fahren.
00:22:15: Auch Dinge wie Zeitzone und Corona also das sind Dinge die halt nicht wieder wenn du so Outcome orientiertes Arbeiten hast... ...die einfach nicht funktionieren.
00:22:22: was wir jetzt ausgerollt haben ist eben dass wir ... ...dass wir das entfernt haben das wir gesagt haben okay ja wir schreiben dir nicht mehr vor wo du deine Arbeit zu leisten hast ... ...und wir schreiben auch also Work from anywhere.
00:22:32: Wir schreiben dir nichts mehr vor wann du deine arbeit zu leisten hattest.
00:22:34: es gibt eben diese ... Call-Working-Hours gibt es nicht mehr, sondern was wir machen ist dass... ... du kannst das an deinen eigenen Lifestyle anpassen.
00:22:43: Du musst natürlich also... Für alles, was ich sage gibt es natürlich trotzdem Guidelines und irgendwie Rules.
00:22:48: Wo wir Leute encourageen jetzt ja so ein bisschen wie im Grundgesetz auch nicht die eigene Freiheit jetzt auf Kosten aller zu nehmen.
00:22:56: aber auch da merkt man sehr schnell die Leute organisieren sich selber.
00:22:58: also du kannst halt sagen guck mal wenn Du einen Finance Team hast was wenig Überschneidung hat mit dem Rest des Engineering Teams zum Beispiel Und den Finance Team sind halt alle Nachtäulen und arbeiten gerne oder meistens umgekehrt.
00:23:11: Die Techies arbeiten vielleicht gerne stehen ein bisschen später auf und arbeiten dafür gerne länger abends.
00:23:16: Und dann die Leute im Finance Team fangen dafür sehr, sehr früh, sehr gerne an und sind da total produktiv.
00:23:21: Ja, lasst die Leute das sich im Team organisieren?
00:23:24: Die sprechen es und das geht super schnell!
00:23:25: Wir haben sofort einen Teil von Tagen gesehen wie schnell sozusagen die Teams ihr ein Rhythmus gefunden haben.
00:23:31: wenn wir beide in dem Team arbeiten und sagen Joel guck mal ich muss jetzt hier nochmal zwei Stunden meinen Kind wegbringen oder bin ich wieder da dann ist es das halt, dann ist das das Modell.
00:23:38: Dann habe ich quasi einen gebrochenen Tag mit vielleicht einer Pause von zwei Stunden und mache dann abends wenn das Kind wieder schläft oder wenn der Hund schlägt oder die Oma gepflegt und im Bett ist, mache ich einfach meine Arbeit weiter.
00:23:49: Und du merkst ja eben dass... dass den Leuten viel mehr Happiness bringt und sie entstresst.
00:23:54: Weil du eben nicht mehr dieses statische Konzept hast, wo du einfach von links nach rechts als vom Kindergarten zum Einkaufen, zum Wiederabholen, zum Doktortermin... Und immer das Gefühl hast, dass du wem was schuldig bist, dass so ein Approval brauchst, dass um Erlaubnis beten musst, dass deine Kollegen dich schieb anschauen weil du irgendwie schon das zweite Mal innerhalb des gleichen Tages eine Sonderwurst bekommst.
00:24:12: In dem Moment wo das alles wegfällt und flexibel zu handhaben ist merkst du Einfach wie dieser Flow, wie der Fluss sich einpendelt.
00:24:21: Und einfach komplett gleichmäßig über den Tag verteilt funktioniert und die Leute sind schon gut in der Lage dann auch ihre Arbeit zu sortieren.
00:24:27: Zu sagen hey ich habe Routine-Tas, sie kann ich auch abends machen mit alle Pennen ja und wenn auch die anderen Kollegen vielleicht nicht mehr online sind.
00:24:32: Während es Themen gibt bei denen brauche ich einfach Syngs und Interaktion Ja und das regeln Menschen dann auch innerhalb ihres Teams und vereinbaren dann eben genau diese Kernzeiten auf ein kleineres Increment hin ... oder auch SyncPoint mit anderen Teams.
00:24:47: Natürlich merken wir jetzt mit verschiedenen Zeitzonen, dass du Leute hast die in Amerika sitzen... ... mit sechs Stunden Zeitunterschied oder in anderen Teilen der Welt,... ... aber es reguliert sich selbst.
00:24:58: weil die Teams die Syncs brauchen finden diese Points und arrangieren sie hier mit anderen Team.
00:25:02: Das muss ich als Arbeitgeber nicht von oben statisch vorgeben... ...und quasi künstlich erzwingen sondern du kannst deine Arbeit so erledigen wann du... und auch wann du es möchtest.
00:25:13: Und die Happiness steigt einfach, weil's deutlich weniger ... Stress ergibt.
00:25:18: Okay, also diese Kollaborationsfrage die ich quasi eingeleitet habe wo du da nochmal das ganze Modell so ein bisschen rückblickend erklärt hast.
00:25:24: Die hast du jetzt eigentlich gerade damit beantwortet dass du sagst es ist ein selbst regulierendes System wo ich nicht top-down vorgebe wie von der Struktur.
00:25:30: Also ich gibt keinen steifen Rahmen vor sondern ich sage lüster sozusagen problemorientiert auch wieder mit dem Outcome im Blick und was ihr braucht um eure Outcomes zu erzielen das schafft ihr euch selber?
00:25:39: Ja unkommunikation also bei allem.
00:25:40: deswegen hab ich gesagt wir haben natürlich auch Guidelines und irgendwie so einen Rule Code ja der eben auch den Leuten um das mal auch zu sagen, dass es schon auch eine Managementaufgabe diese Guidance auch zu geben und die Leute, also ah ironischerweise den Leuten wirklich immer wieder zu erklären was sie denn alles machen können.
00:25:59: Weil nur weil du sagst es geht ja da merkt man das ganz witzig nicht jeder traut sich sofort von dieser Freiheit gebraucht zu machen weil natürlich der Mensch auch ein soziales Wesen ist.
00:26:08: alle gucken dann Okay, aber irgendwie kommen die Kollegen trotzdem alle noch um neun.
00:26:13: Da traut sich doch keiner.
00:26:13: Also muss man auch als Manager immer wieder darauf gehen, dann Leute... Schaut euch an was ist euer Rhythmus?
00:26:19: Wann wollt ihr machen?
00:26:19: Ne du brauchst das approval nicht zu erfragen.
00:26:21: Ne dass es okay wird wenn du das dann und dann machst.
00:26:23: Du brauchst ein paar Regeln wie du den anderen aufzeigst bei Slack, dass du da bist von wann bis wann dein... Du vielleicht einen Break hast, dass die Leute auch verstehen dass du jetzt gerade irgendwie ... ja, ein Doktor Termin hast.
00:26:33: Also am Ende Kommunikation ist key... ... du musst einfach kommunizieren mit deinem Team und auch mit dem Rest,... ... das ist kein Modell was einfach sagt okay dann mache ich jetzt alles wie ich will... ...und nachmittags Influenza so funktioniert es halt nicht.
00:26:44: Aber wenn du Kommunikationsen enables und förderst... ...dann funktioniert's sondern ist es eben auch ein Modell... ...was halt gut
00:26:50: läuft.".
00:26:50: Wie schaffst du es als Führungskraft aber in einem Modell wo das wann und dass wo?
00:26:56: ... herausgenommen sind, für dich noch Transparenz zu haben und auch Leistungsbewertung vornehmen zu können.
00:27:02: Also üblicherweise hast du ja irgendwann Mitarbeitergespräche, machst Zielvereinbarungen... ...und misst die dann hinterher?
00:27:08: Da hast du natürlich harte KPIs.
00:27:09: aber man braucht ja auch irgendwie also mir geht das immer so als Menschen ein bisschen den Gefühl was macht der gerade?
00:27:14: wo steht er oder sie?
00:27:16: Also weiß ich meine diese Intransparenze dadurch entsteht diese Unsichtbarkeit des Arbeitens.
00:27:20: Auch hier Kommunikation, also erst mal der erste Punkt ist wie gesagt Outcome.
00:27:24: Du musst natürlich den Outcome messen und auch hier immer wieder kann ich nur betonen die Leute müssen vorher verstehen was der Outcome ist.
00:27:30: das ist sozusagen der Schlüssel.
00:27:31: wenn wir nicht klar sind was eigentlich der Warte der Outcom ist im Produkt, im Engineering, im Sales, im Marketing dann ist es super schwer.
00:27:37: dann endest du halt in Diskussion Interpretation und Co.
00:27:43: Man ist dann überrascht, wie einfach das Gespräch denn ist?
00:27:45: Weil wenn der Outcome klar ist um das vielleicht so ein bisschen spitz auch mal zu sagen Das ganze Modell hat natürlich noch einen sehr weitreichenden Effekt.
00:27:52: Und der Effekt ist eben In dem Moment wo du diese Accountability den Personen gibst oder den Menschen überträgst nimmst du ja auch Austreten.
00:27:59: Ja das heißt Du hast eigentlich ein Modell bei dem es keine Austreten gibt Wenn ich sage Angell Hast du verstanden was wir gemeinsam vorhaben in diesem Bereich?
00:28:06: Ja, habe ich verstanden.
00:28:07: Okay super!
00:28:07: Hast du verstanden was der Impact ist in deiner Arbeit?
00:28:10: Warum du da bist, was von dir war, hab' ich verstand.
00:28:12: Gut so guck mal Joel.
00:28:14: ja Du kannst heuer wenn du willst ja Mach deine Arbeit wann du willst wo du willst wie lang du willst Wenn du sie nach halb hälfter Zeit machen kann Super dann kannst du die zweite tageselfte Füße hochlegen.
00:28:24: Du hast einfach... Der Grad an Accountability ist halt viel höher und an Freiheit Und die Leute müssen das Tool halt effizient nutzen.
00:28:32: Heißt aber auch, dass du eben deutlich weniger Ausreden zur Verfügung hast und das macht die Gespräche leichter!
00:28:38: Und dann ist der zweite Punkt, Kommunikation.
00:28:40: Trotzdem kommunizierst du mit den Leuten.
00:28:42: trotzdem hast natürlich soziale Interaktion.
00:28:44: aber glaubt mir Outcome orientierte Erfolgsmessung ist einfacher teilweise als Output orientierte weil bei Output hast du sehr viel Interpretation.
00:28:50: ja ich konnte aber nicht so viele Calls machen weil das Internet war nicht gut und weil der war so laut im Raum oder ich könnte nicht soviel verkaufen weil es war doch das und es war auch Corona.
00:28:58: Das ist halt für alles eine Ausrede.
00:28:59: Es gibt immer hundert Rahmenbedingungen.
00:29:01: Ja und dass hast du bei Outcom orientiert am Arbeiten hast Du das deutlich weniger Weil du eben maximale Freiheit gegeben hast
00:29:07: Aber du kaufst wahrscheinlich auch deutlich mehr Risiko ein.
00:29:09: Du brauchst dann halt stark selbstverantwortliche, sehr kompetente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weil wenn die mit dieser Freiheit nicht umgehen können hast du natürlich genau den Effekt was du gerade skizziert hast dass man dann irgendwie eine Non-Performance hat.
00:29:21: also du kannst ja nicht steuern gegen Steuern sondern es liegt dann wirklich in der Verantwortung der Person.
00:29:25: Also du kannst immer steueren ja du kannst natürlich immer sicherstellen das haben wir sehr lange diskutiert.
00:29:29: auch Ja das Risiko hast du Ferra weiß das das Risikoo immer.
00:29:32: du hast in jedem System Menschen, die das missbrauchen egal was es für ein System ist.
00:29:37: ja und selbst wenn's das Stempeln von Lochkarten ist hast du auch da findige Leute die Tricks haben wie sie sich mehr Zeit stämpeln auf die Karte.
00:29:44: Also in jedem System Missbrauch oder in jedem system Leute die eben da nicht performen.
00:29:50: Ja und ich behaupte mal Wenn man sich sozusagen trennt dann von menschen dann trennt man sich Nicht weil Sie die flexible Arbeitszeit Regelung oder die?
00:29:59: Oder dass Arbeiten aus Ibiza heraus falsch ausgelegt haben Sondern weil man trennt sich eben aus dem höher ... liegenden Grund, weil Danny einfach das Outcome und Output... ...proziell nicht verstanden hat oder eben nicht eine Lage ist, dieses Outcome zu generieren.
00:30:10: Und dann ist das Gespräch auch relativ klar, ja?
00:30:13: Weil es ist vielleicht ein guter Übergang auf dem Thema Urlaub.
00:30:15: Das sind nochmal so ein letzter Baustein über den wir auch sehr lange darüber nachgedacht haben wie man das eben auf die nächste Ebene bringen kann.
00:30:21: Ja wenn man verstandert dass das Outcom ist, orientiertes Arbeiten ist.
00:30:25: die Arbeit ins Leben zu integrieren ist nicht umgekehrt, dass ich in so einem Konzept nicht vorschreibe wo du die Arbeit machst und wie.
00:30:31: Dann passt eigentlich das Thema Urlaubszeit nicht mehr so sehr in das zeitgemäße Arbeitsmodell mehr rein.
00:30:37: was wir jetzt gemacht haben ist, dass wir quasi das Thema urlaub komplett gekippt haben und zwar die Begrenzung.
00:30:43: also es gibt quasi keine Begrenzungen mehr.
00:30:44: Du kannst so viel Urlaub nehmen wie du brauchst Es gibt keine Restriktionen mehr es gibt keine.
00:30:52: Ja, schau.
00:30:53: Nimm dir so viel Urlaub nicht wie viele du willst sondern wieviel du brauchst.
00:30:56: und ich möchte nicht mehr vorschreiben ja wie viel Zeit jeder an Urlaub irgendwie zu machen hat.
00:31:02: Ich will nicht mehr vor schreiben wann er sie zu nehmen hat ich möchte nichts mehr Vorschreiben Und ich möchte vor allem auch Nicht dass die Leute das Gefühl haben Dass Sie Das ist ja auch die Realität sehr häufig während des urlops trotzdem irgendwie arbeiten.
00:31:12: sie gehen trotzdem noch ans Telefon.
00:31:14: also dieses konzept was irgendwie Generation unserer Eltern vielleicht noch hatte wo man wirklich Urlaub gemacht hat zwei Wochen vorher Ganz viel Übergaben sich in Stress gearbeitet hat, um das zu übergeben.
00:31:23: Dann zwei Wochen nach Spanien gefahren ist und dann zwei Wochen Nach dem Urlaub wieder total gestresst versucht hat die Scherben wieder aufzusammeln.
00:31:29: Das ist ja heute nicht mehr so.
00:31:30: Die meisten von uns würde ich behaupten sind trotzdem erreichbar auf der eine oder andere Weise Gucken trotzdem mal einmal pro Tag in die E-Mails rein oder ein Slack rein, kriegen trotzdem irgendwie einen Anruf.
00:31:40: Und das ist irgendwie nicht cool weil du immer das Gefühl hast dass du quasi über's Ohr gehauen wirst.
00:31:43: Du hast immer das gefühlt meine Uhr tickt, meine zwei Wochen laufen hier gerade aber ich hab doch schon wieder zwei Stunden irgendwie Dinge gemacht für die Firma und das gibt mir ja keiner zurück.
00:31:52: Dieses Modell kannst du halt aufbrechen und kannst einfach sagen dazu... Ich schreibe dir nicht mehr vor wie viel du zu ruhen hast wenn du aus gesundheitlichen oder familiären Gründen fünfund dreißig Tage Urlaub benötigst dann mach es diese Zeit.
00:32:04: Ich vertraue darauf, dass du eben Outcome orientiert weißt was zu erreichen hast und wenn das sozusagen vereinbar ist dann wirst du das auch
00:32:11: machen.".
00:32:11: Und es gibt ja auch Leute – und das ist jetzt schon so – die einfach ihren Jahresurlaub regelmäßig nicht aufbrauchen.
00:32:16: Daran sieht man ja jetzt schon in einem normalen Modell, dass eben nicht die Leute versuchen es einfach unnötig auszureizen sondern sie nehmen eben so viel Urlaub wie sie können oder wie viel gebraucht wird.
00:32:25: Das ist ein sehr cooler Punkt weil der so ein paar Dinge führt.
00:32:28: also erstens Du hast eben die Freiheit zu entscheiden, wie viele Tage du benötigst.
00:32:33: Zweitens.
00:32:34: Du kannst das komplett flexibel Hand haben.
00:32:36: also Beispiel wird auch Beispiel dass ich persönlich am meisten glaube nach vorne raus ist dieses Konzept vom flexiblem Urlaub Also dieses Ich mache halt nicht mehr zwei Wochen Spanien sondern ... sechs Wochen in Griechenland, ja?
00:32:48: Mit der Family oder mit Kumpels.
00:32:49: Aber dafür mache ich halt jeden Tag zwei-drei Stunden.
00:32:51: Ich wache morgens auf, mach ne Stunde irgendwie Mails... guck das die Sachen irgendwie laufen und ich mache halt nicht mehr acht, neun, zehn Stunden Dauermedien, ich mach eine Stunde Mails,... dann gehe ich mit den Kindern zum Frühstück mit der Family, geh ich zum Pool.
00:33:01: Ja, baden ein bisschen!
00:33:02: Die Kinder sind zwei Stunden am Pool schwimmen, ich mache noch mal ne Stunde und machen vielleicht einen Call.
00:33:05: Und abends gehe ich mir mit Freunden an ne Paille eressen und irgendwie sangrier trinken.
00:33:10: Was ist der Vorteil?
00:33:10: Der Vorteil ist in dem Moment wo du nicht mehr das Gefühl hast dass dein Zeitkonto quasi abläuft Ist dir das komplett egal?
00:33:16: Also du kannst quasi auch hier wieder deutlich happier sein, weil du einfach auch vier, fünf, sechs, sieben, acht Wochen in einem anderen Ort irgendwie sein kannst.
00:33:23: Du brauchst dieses Übergeben mit beide Richtungen nicht mehr.
00:33:25: Du hältst die Sachen trotzdem am Laufen.
00:33:27: Deine Arbeit leidet weniger.
00:33:29: Dein Privatleben leidet weniger, weil deine Frau die ganze Zeit dich schief anguckt und du schon wieder den zweiten Call pro Tag machst.
00:33:34: Und es macht dich natürlich auch attraktiver als Arbeitgeber, ja?
00:33:36: Weil du einfach diese Flexibilität komplett den Menschen geben kannst und sagen kannst ich vertraue darauf also auch hierwieder Thema Missbrauch.
00:33:43: Es wird immer die zwei, drei Leute geben, die halt dann aus dreißig Tagen Urlaub sich fünfzig machen.
00:33:48: Aber glaub mir auch von denen würde man sich glaube ich nicht trennen wegen fünf Tagen mehr Urlaubs, sondern wahrscheinlich sind es genau diejenigen, die eben das gesamte Modell und Tool nicht verstanden haben.
00:33:56: Und die allermeisten werden eben genauso viel Urlaub nehmen wie sie benötigen oder den eben als flexiblen Urlaub nemen ja?
00:34:02: Und dass einfach die Arbeit in diesen Urlaub so integrieren, dass das hier einfach das beste aus beiden Welten für sich haben können Erholung.
00:34:08: Ja und gleichzeitig eben die Dinge am Laufen erhalten können.
00:34:11: Ich weiß nicht, ich finde das klingt in der Theorie total gut.
00:34:13: Meine Erfahrung besagt und wenn ich es mir so durchdenke, habe ich das Gefühl dass es in der Praxis ganz oft nicht aufgeht.
00:34:18: Also wir haben bei uns auch eine Urlaubs Flatrate schon seit einem Jahr so halboffiziell kommuniziert weil wir immer unsicher waren.
00:34:23: Ich hab's deswegen nicht fixiert weil ich gelernt habe von anderen Unternehmen aus unserem Space Dass wenn du ne Urlabs Flatrate gibst, dass der Effekt ist dass die Leute weniger Urlaub machen als mit vorgeschriebenen Tagen also dass sie im Gegenteil eher
00:34:36: Ja.
00:34:36: Das Problem ist, dass du musst auch hier Kommunikation und ganz, ganz viel... Also das gibt es auf viele spannende Bücher dazu.
00:34:42: Das ist eine ganz starken Mensch mit Aufgabe.
00:34:43: Du musst hier mit gutem Beispiel vorangehen.
00:34:46: Ja als management team denn es passiert genauso gleich wie bei den flexiblen arbeitzeiten.
00:34:49: die menschen nehmen sich diesen vorteil nicht automatisch im gegenteil sogar.
00:34:53: sie haben eben angst.
00:34:54: ja empier vergleich wenn sie merken naja.
00:34:56: Die anderen machen es aber auch nicht oder die andern sind trotzdem irgendwie nur zwei wochen weg, wenn ich jetzt hier viel nehme denke alle ich bin hier der lazy guy.
00:35:04: also hier ist das wirklich ganz stark ne management aufkabel ... mit gutem Beispiel voranzugehen, also auch diese Ruhepausen oder dieses Urlaubskonzept eben zu nutzen.
00:35:11: Auch zur Zeit, guck mal!
00:35:13: Ich bin jetzt hier vier Tage weg und ich bin trotzdem erreichbar.
00:35:16: Mein Kalender ist aber nicht acht Stunden pro Tag für Meetings frei gegeben, sondern mein Zeitfenster im Urlaub bis dem wie elf bis dreizehn Uhr.
00:35:22: Da bin ich gut für Calls & Mails erreichbaue... ...und antwortet auch jeden Tag drauf, da braucht ihr nichts zu denken, dass ihr zwei Wochen was liegen bleibt.
00:35:27: Also du musst das kommunizieren, du musst es vorleben,... ...du musst Leute dazu ermutigen und sagen hey... ... auch Stiefpunkt Minimalurlaub, und gerade so sind in Deutschland gesetzlich geregelt.
00:35:36: Also gibt es auch Minimal-Urlaubstage.
00:35:38: Man muss schon darauf achten dass die Leute natürlich auch Erholung bekommen was auch immer Erholungen bedeutet.
00:35:43: also... Es geht ja gar nicht so sehr darum das jetzt im Urlaub gearbeitet werden soll sondern es geht da um dass die leute das eben frei definieren können.
00:35:49: Das kann genauso bedeuten dass du trotzdem zwei Wochen einfach offline bist wenn das dein Urlaubsmodell ist für dich fernhaft Ja, aber wir haben ihn gesehen auch im Vergleich jetzt zu den anderen Jahren gerade letztes Jahr.
00:36:00: Es waren sehr viele Leute die das eben sehr flexibel ausgelegt haben.
00:36:02: Die haben gesagt dann super!
00:36:04: Da mache ich nicht zwei oder drei Wochen am Stück, da bin ich vielleicht drei vier Monate auf Reisen übers Jahr verteilt... ...aber habe trotzdem meine Arbeitszeitfenster.
00:36:14: Das ist ein viel besseres Lebensmodell.
00:36:16: Das passt zur digitalen Gesellschaft, es passt zu Work from anywhere und so weiter.
00:36:20: ... flexible Arbeitzeiten.
00:36:21: Also du kannst halt diese einzelnen Bausteine nicht isoliert betrachten, ... ... kannst jetzt nicht so Urlaub raustropfen oder Zeit.
00:36:27: Du musst das als großes Ganze sehen.
00:36:29: also wir nennen das Modell Flow für uns ja... ... für Flexible Live dann Aurex für Spraycon und Work Ja?
00:36:35: Und finden eigentlich das sozusagen Flow auch vom Wort her sehr gut abdeckt,... ... dass du eben nicht die harte Trennung, die sequenzielle mehr hast sondern... ...dass du dem Ding in einen gewissen Fluss bringst und damit am Ende einfach weniger Stress generiert.
00:36:48: Also das Label ist super cool und ich versuch jetzt einfach mal ihr hartes Sparrowing mit dir zu machen, weil wenn ich eben gesagt hab' Ich glaub', dass es in der Theorie gut klingt.
00:36:54: In der Praxis nicht.
00:36:55: Versuche ich mehr als so auszumalen Man isst doch aber gefühlt bei diesem... Wenn wir jetzt mal beim Urlaubsmodell von euch bleiben So Dass man nie in einer der beiden Welten richtig ankommt.
00:37:02: also du schaltest nie richtig urlopsmäßig ab Weil immer um die Ecke nochmal ein Call wartet oder ich noch mal eine Stunde Mails mache Und Du bist auch nie richtig in der Arbeit weil du eigentlich, wenn du einen Call hast Die Deliverables, die du dann haben musst gar nicht richtig machen kannst, weil du ja eigentlich im Urlaub bist ... Christe Griechenland machst, wo du dann ein ... ... was bei Paella hast du gesagt?
00:37:20: Ich glaube eigentlich ist man eher Gyrus.
00:37:21: Aber Gyros Paella whatever isst... Deine Frau ist aber meinetwegen Kindergärtnerin und kann sich gar nicht sechs Wochen Urlaub nehmen.
00:37:28: oder die Frau arbeitet bei euch und der Mann ist aber irgendwie Buchhalter und muss irgendwie vor Ort sein.
00:37:32: Dann geht das ja auch schon wieder nicht auf.
00:37:33: also es fühlt sich so ein bisschen an von aus der Ferne wie eine coole Idee, die aber relativ schwemmet leben zu befüllen ist.
00:37:40: oder tue ich dem Unrecht.
00:37:41: Also ich glaube
00:37:41: du tust den Unrecht also klar, ne?
00:37:43: Das ist natürlich verschiedene Lebenssituationen.
00:37:44: und jetzt gerade als du gesagt hast nicht jeder Beruf hat sogar wenn du ein statischer Beruf hast, vielleicht ist der eine Partner Beamtar oder Lehrer.
00:37:51: Dann funktioniert es natürlich anders aber nicht fundamental anders weil klar und ich habe noch mal also keine sagt Du musst arbeiten sondern das halt diese Option das so zu machen.
00:37:59: du kannst halt sagen hey ja ich hab eben den Jahresholop mit meiner Frau die Lehrerin jetzt gemeinsam dann bin ich auch zwei Wochen offline.
00:38:05: Ja aber ich nehme lieber nochmal ein paar mehr Tage verteilt wo ich irgendwie im Haus Dinge reparieren möchte und Dinge mache.
00:38:11: dass da brauche ich aber auch nicht zehn Stunden Offline zu sein.
00:38:13: da kann ich auch während ich kehrtisch zusammen schraube in der Telco mit reinhören oder ich kann auch zumindest meinem Team hier auch wieder Kommunikation, kann ich im Abschied mit meinem Team ja auch sagen dass ich irgendwie morgens eine Stunde melz gucke und abends noch mal Slack lese.
00:38:26: Ja und dann nochmal eine Stunde auf Antworte, dann machst du halt zwei Stunden pro Tag das sind halt keine acht aber zwei was da gar kein Problem ist weil wie gesagt denn ein Urlaubszeituert tickt nicht.
00:38:33: also dieses Stretchen und verteilen Die große, große Flexibilität und da muss jeder für sich sehen.
00:38:40: Menschen brauchen diesen harten Cut.
00:38:42: Das ist auch sehr naff und dann sollen sie den noch haben oder nehmen.
00:38:45: Es gibt aber Menschen die sagen ich brauche vielleicht drei vier Tage Cut.
00:38:52: Und danach habe ich jetzt persönlich gar kein Problem mit so einem Modell, wo ich sage, hey, ich gucke alle zwei Stunden mal in Mails rein und halte lieber die Dinge ein bisschen am Laufen anstatt dass sie irgendwie überkochen.
00:39:02: Ich dann eine Mailbox hab' mit sieben oder irgendwie E-Mails.
00:39:05: Wir haben ja Leute, die zum Beispiel Städtereisen gern machen post Corona, die sagen mega!
00:39:10: Ja?
00:39:11: Ich stehe total auf diese Extended Weekend Trips drei vier Tage.
00:39:15: Anstatt zwei bis drei Wochen mache ich gefühlt jede Woche drei Tage Trip Ja, und kompensier diesen Teil dabei indem ich diesen einen Tag den ich dann eben dran hänge oder die zwei Tage verteile.
00:39:27: Oder indem ich einfach währenddurch im Bus durch Barcelona fahre auch auf einen Call antworten kann.
00:39:32: also Ich glaube, das ist ein bisschen so wie diese flexiblen Budgets für die Einrichtung von Arbeitsplätzen.
00:39:37: Also ich glaube die Möglichkeit alleine dass du es halt machen kannst und in dem Moment wo du verstanden hast, dass du das eben... Dass du keine Freigamende für brauchst, dass das eine gleichwertige Option ist, dass er sozusagen für dich selbst zu organisieren ist, als sich keiner schief anguckt, dass Du nicht dadurch sozusagen weniger Karriere Opportunities hast ja?
00:39:53: Und dass du einfach deine Accountability hier, dass dir ganz viel trust gegeben wird das glaube ich ist ein mega empowerment.
00:39:59: und dass klar du brauchst natürlich menschen die das ist schon so ... eine hohe Bewusstseinstufe, die du sozusagen haben musst.
00:40:05: Aber da würde ich behaupten das in den Berufen, ... ... in denen wir zumindest unterwegs sind.
00:40:08: ist das so ja?
00:40:09: Und einen anderen Berufszweig klar, wenn natürlich irgendwie... ...in der Produktion bist oder in der Logistik kannst du nicht sagen, ... ..."ich komme jetzt rein und wann ich möchte".
00:40:16: Oder das Band läuft zwar nicht mehr nachts aber ich bin gerade mal zur Arbeit gekommen.
00:40:21: Das funktioniert natürlich nicht.
00:40:22: Du brauchst schon auch die Berufsstände bei denen du eben distribuiert,... ...digital Zeit-und Ort unabhängig deine Arbeit erledigen kannst.
00:40:29: Das ist schon relativ klar, aber in dem Berufen geht es dann glaube ich auch gut.
00:40:32: Letzter Fragen komplex, also wahrscheinlich ist auch gar nicht so groß.
00:40:35: Welche Rolle nimmt denn bei euch eigentlich noch das Büro ein?
00:40:38: Habt ihr noch eins und wenn ja wofür?
00:40:40: Ja
00:40:40: wir beziehen es tatsächlich unter Neues Headquarter im ersten Dritten in Berlin da in dem gleiche Gehümer von Bahnhof in diesem neuen Büro-Büroviertel.
00:40:49: Es gibt tatsächlich einen Office, aber komplett anders gedacht als eben vorher.
00:40:52: Also was wir ganz klar als Feedback bekommen im Kombination mit diesem hey die Leute wollen irgendwie seventy fünf Prozent der Zeit zu Hause verbringen oder im Café Kornfeld in Südfrankreich ist eben ganz klar, dieses ich komme ins Office um eben Dinge abzuarbeiten.
00:41:09: Das sehen wir nach vorne raus nicht mehr und das wollen wir eigentlich auch fairerweise nicht.
00:41:12: Also es sind dieses Vorhalten von überteuerten Büroflächen für eine geringere Produktivität als sie in anderen Orten möglich ist macht halt keinen Sinn.
00:41:21: also das neue Aufwand was wir beziehen ist minimalst mit Desks noch ausgestattet und die desks die da sind komplett flexibel.
00:41:28: Es gibt keinen einzigen permanenten Platz.
00:41:30: Ich glaube Die Leute, die in Berlin da sind, haben wir nur für unter zwanzig Prozent der Berliner überhaupt desks.
00:41:37: Die ist komplett flexibel und gibt eine App.
00:41:39: Da kannst du dein Tisch reservieren wenn du einen brauchst, genauso wie du dir ein Schrank reservieren kannst oder ein Meeting-Raum.
00:41:44: Also das ist ganz cool!
00:41:45: Und der Tisch, wenn er dich an den ran setzt, erkennt automatisch dass da jemand sitzt und blockt ihn quasi aus dem System.
00:41:51: Der Großteil der Fläche, also weit über neunzehntelsten der Flächen, sind eben wirklich Hardcore auf Kollaborationen, auf Meetings, auf Social... auf Kaffee trinken, auf jede Wand ist ein digitales Whiteboard.
00:42:04: Ist einfach auf Ideenfindung ausgelegt mit dem Prinzip dass du eben sagst okay wir wollen eigentlich das Office genau wie wir vorhin gesprochen haben als Basecamp oder Touchdown Space nutzen um diese zwei Tage die Woche oder drei Teile die Woche an denen die Leute zusammenkommen oder auch aus anderen Ländern eintrudeln sie ihm zusammenzubringen diesen sozialen Austausch zu haben für dich Führungskraft, die Leute zu sehen und vor allem an neuen Ideen zu haben.
00:42:29: Das ist glaube ich das was im Homeoffice nicht so gut funktioniert also einfach weniger wo man einfach weniger produktiv ist.
00:42:35: und Meetings Networking sind so Dinge die glaube ich im Office nach vorne raus besser laufen.
00:42:40: deswegen ist das Office eben komplett anders ja es ist eben Hardcore auf Kollaboration Networking.
00:42:44: eigentlich wollen wir keinen Sehen der ins Büro kommt um seinen Code zu schreiben oder seine Mails abzuarbeiten sondern ausschließlich für andere Treffen Team treffen gemeinsam essen, neuen Konzepten arbeiten.
00:42:57: Das ist die Grundidee nach vorne raus und dann macht es auch Sinn.
00:43:01: Wir haben eine Campusfläche, wir haben eine Eventfläche für die New Joiners im Quartal, wir können dann Parties feiern, größere All-Hands oder Trainings oder Seminare abhalten... Und das ist fine!
00:43:15: Dann hast du quasi dieses Remote First als Modell.
00:43:17: Wir hauen immer Remote Firsts, wir hauern immer Work from anywhere als Basismodell aber es ist eben nicht remote only, sondern es gibt trotzdem diese Fläche die für alle zur Verfügung steht.
00:43:30: Wir als Arbeitgeber geben fixe Punkte vor, ramp up onboardings, give us the events und den Rest buchen sich die Leute selber und organisieren sich im Finance Team oder im Tech-Team und sagen wir wollen jetzt hier einen zwei Tages Workshop haben und dann müssen sie auch nicht ins WeWork oder sonstwo hin, sondern haben eben ein eigenes Headquarter zur Verfügung.
00:43:47: Also wollen bestimmt ganz viele Hörerinnen und Hörern wissen, was hast du denn da bitte für krasse Schreibtische?
00:43:50: Die messen das wenn man sich ran setzt.
00:43:52: Und was für Smartboards hast du an der Wand?
00:43:53: Da kann ich zu den Firmen keine Ausrufe geben.
00:43:56: Ich weiß gar nicht, was das für ein Modell ist aber es sind ganz coole Technikte die da eingerichtet.
00:44:00: Kann ich nach dem ersten mehr als wir eingezogen haben, kann ich jetzt genau sagen.
00:44:03: Dann muss Werbung für machen für die Anlage.
00:44:04: Aber es ist ganz cool gemacht.
00:44:05: also da setze ich halt dran, dann wird so die Wärme gemessen.
00:44:09: Der Tisch erkennt quasi dass eben ein lebendes Objekt da sitzt.
00:44:12: und wenn du quasi vergessen hast den Tisch auszulocken, als belegt markiert.
00:44:18: Hat
00:44:18: nichts mit Corona Temperaturwässer zu tun.
00:44:20: und das hier mal ganz klar zu sagen, ja?
00:44:23: Gut wenn sich da Vampiro oder Zombies ansetzen dann gilt er als frei und wenn Menschen da sitzen okay geblockt all right Ja cool lieber Boris vielen Dank hat Spaß gemacht mal eure Newark Reise und Flow quasi zu begleiten.
00:44:34: Cooles Label muss ich dir lassen nicht schlecht.
00:44:38: Und ja, wir sind gespannt.
00:44:39: Vielleicht machen wir immer ein Update wie das angekommen ist.
00:44:42: so erste Praxis Know-how Erfahrung nach einem Jahr oder sowas?
00:44:45: Ja absolut also ich meine der Grund ist einfach auch für die Zuhörer.
00:44:49: vielleicht sind Dinge dabei die auch für euer Arbeitsmodell irgendwie Anregungen geben können.
00:44:53: am Ende ist es eben super individuell.
00:44:54: jeder muss dann gucken was man entwickeln kann.
00:44:56: was ich als letzten Tipp wirklich mitgeben kann ist denkt immer integriert also man darf nicht ... auch im bekannten Kreis, ja immer wenn man sozusagen über dieses Thema spricht.
00:45:07: Ja alle picken sich zuerst das Urlaubsthema raus und dann wie ich kann so viel Vacation... Das heißt ich kann noch drei Monate Urlaub nehmen weil es sozusagen das Thema ist was die Leute am coolsten finden.
00:45:16: aber man darf eben nicht diese einzelnen Bausteine isoliert betragen.
00:45:18: Du kannst nicht unlimited Vacation ohne Outcome orientieren oder Work from anywhere denken oder flexible hours ohne irgendwie die anderen Bausteinen.
00:45:25: also nur integriert macht's halt Sinn.
00:45:27: Also findet euer integrierte Modell und wie gesagt hoffentlich waren vielleicht ein paar Inspirationen ... für euch dabei.
00:45:32: Hervorragend,
00:45:33: lieben Dank dir und viel Erfolg damit.
00:45:35: Und vor allem im neuen Büro!
00:45:36: Danke danke!
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