Second Hand First – Zieht es die Fashion-Branche zu mehr Nachhaltigkeit? | #Branchenführer 🛒
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Schicke Autos gebraucht kaufen geht voll klar. Gebrauchte Klamotten … die sind eher debatable. Unternehmen wie Mädchenflohmarkt, Momox Fashion und About You zeigen aber, dass da was geht im Markt. Used Fashion ist nicht nur nachhaltig, sondern hat Zukunftspotenzial. Tarek Müller von About You behauptet sogar: Der Zweitmarkt sollte auch bei Fashion Teil der normalen Proposition werden. Hersteller könnten sogar ihre eigene Ware wieder ankaufen. Klingt abgedroschen? Die schlausten Köpfe des Online Second Hand Markes werden dich in diesem Podcast vom Gegenteil überzeugen. Du erfährst... ...wie der Online Second Hand Markt aktuell aufgestellt ist ...welche Rolle Nachhaltigkeit in der Branche spielt ...was die Marktunterschiede zwischen Online und Offline sind ...warum Datenintelligenz bei Second Hand eine Herausforderung ist ...wie hoch die Umschlagsgeschwindigkeit von Used Fashion ist ...wie Prozesse und Marketing bei Online Second Hand ablaufen ...welche Teile der Branche Corona gepusht hat ...welches Expansionspotenzial der Markt noch hat ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Gemeinsam mit Dominik Dommick, dem Geschäftsführer von PAYBACK lädt Joel regelmäßig zum Häuptlingstreffen der relevantesten Unternehmer:innen und Expert:innen im (Online-)Handel. Such dir einen Platz im Wigwam, folge den Strategiediskussionen und profitiere vom Praxiswissen der verschiedenen Häuptlinge. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Tarek Müller, 👤 Maria Spilka, 👤 Heiner Kroke, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:01:42) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:37) Aufstellung des Marktes (00:12:10) Überblick Second Hand Branche (00:21:52) Käufergruppen Second Hand (00:28:11) Komplexität der KI (00:31:47) Auswirkungen von Corona (00:36:12) Technologie und Marketing (00:40:34) Motivation (00:49:09) Fuck-up Potenzial (00:57:51) Europäischer vs. deutscher Markt (01:04:14) Prozessabläufe Händler & 3PL __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Ha, und herzlich willkommen zu einem neuen e-commerce PowerPodcast von Digitakompakt.
00:00:11: Mein Name ist Herr Katzmarek und heute widmen wir uns dem schönen Thema Second Hand im Bereich Fashion.
00:00:16: Dazu wie immer an meiner Seite schon mal.
00:00:18: als erstes vorgestellt, der liebe Dominik Dommick von Payback.
00:00:20: Hallo Dominic!
00:00:20: Guck mal OnAir.
00:00:21: lass ich dich selber vorstellen ob er sich eben alle Moderatoren oder Gäste sozusagen zusammengeschaltet habe hab' ich's gemacht auf das du dich kurz fassest.
00:00:27: sagt euch einen ganz kurzen Satz zu dir.
00:00:29: Ich bin Dominik, bin Geschäftsführer.
00:00:31: bei Payback war vorher das gleiche bei PayPal versprechen mich jetzt ganz sicher.
00:00:35: dadurch dass ich beide Firmennamen gleichzeitig genannt habe freue mich hier zu sein eine unserer spannenden Runden wie immer.
00:00:40: Mir pass jetzt auch manchmal, dass wenn ich dir eine E-Mail schreibe, ich es noch an die alte Adresse schicke zu meiner Schande.
00:00:44: Jetzt muss man mal aus dem Adressbuch irgendwie raustilgen!
00:00:46: Gut, machen wir mal kleine Vorstellungsrunde Ladies First wie sich das gehört?
00:00:49: Die liebe Maria Hallo schön, dass du da bist sagt doch paar Satze zu dir.
00:00:52: Hallo danke für die Einladung.
00:00:54: Ich
00:00:54: bin Maria
00:00:54: und einer der Mitgründer von Mädchenflomarkt.
00:00:58: ist ein Online Marktplatz fürs Secondhand Frauenmode Und ich freue mich drauf heute mit euch mehr darüber zu sprechen.
00:01:03: Unhöflich wie ich bin, muss sofort meine Neugierde stillen.
00:01:05: Meine Frau stolpert immer über euren Namen und ich hab schon im Vorfeld dieses Podcast sozusagen ein bisschen spekuliert mit einem anderen Herrn.
00:01:11: ist das eine Name den sich einen Mann ausgedacht hat oder hast du den mitgeprägt?
00:01:15: Also tatsächlich kommt der Name von meinen beiden Mitgründern.
00:01:18: die haben bevor wir uns kennengelernt haben Mädchen Flo merkte als Offline Veranstaltung gemacht Und als wir uns aber kennengelernen haben und die Idee hatten dass auch Als online Projekt anzugehen fanden wir den namens super weil das einfach ein kategoriebegriff ist.
00:01:32: Frau sofort weiß, was darunter zu verstehen ist.
00:01:35: Alles klar!
00:01:35: Dann ist meine Frau die einzige, die stolpert.
00:01:37: Aber mit diesem Namen werden uns noch mehr beschäftigen unter anderem auch vom lieben Heiner Krocke.
00:01:41: Heinarschild, dass du da bist?
00:01:42: Du hast ja auch ein Rebranding quasi hinter dir.
00:01:44: also wenn wir in der Podcast rauskommen heißt wahrscheinlich alles schon neu bei euch.
00:01:47: Sag doch mal ganz kurz wer du bist und was du machst.
00:01:49: Ja hallo ich bin Heiner.
00:01:50: vielen Dank auch von mir für die Einladung.
00:01:52: Ich bin Geschäftsführer von MOMOX Und MOMOx ist wahrscheinlich bekannter Für den Buch- und Medienbereich Den wir schon seit sechszehn Jahren betreiben Seid aber inzwischen schon sieben Jahre wer eben auch fäschen du hast gesagt kleines rebranding hinter uns bekommen nämlich gerade am zwanzigsten januar.
00:02:08: früher hießen wir da jubab heute heißen wir so wie man es glaube ich auch eher versteht.
00:02:12: momox fashion.
00:02:13: vielen dank für den tip an dich und an den jochen ja
00:02:15: ich weiß das war schmerzhaft für dich haben schnell reagiert.
00:02:19: Ich glaube nicht, dass das daran lag.
00:02:21: Aber nett, dass du es uns unterstellst!
00:02:22: Gut.
00:02:23: und last but not least... Wie habe ich in meiner Einleitung gesagt?
00:02:25: Die bekannteste Rasterlocker des E-Comerses Und ich glaube ist stark geschätzt für seine Kompetenz und seine Weitsicht Der liebe Tarek Müller von About You.
00:02:32: Schön, dass auch Du da bist und erzähl mal ein bisschen.
00:02:34: Also dein Business kennen wir ja alle.
00:02:35: aber was daran auch Second Hand ist Da sind wir heute auch neugierig drauf.
00:02:39: Ja, ich freue mich in so einer illustren Runde hier zu sein.
00:02:41: Wir haben bei About you mittlerweile einen second hand Bereich.
00:02:43: Wir nennen ihn by about.
00:02:44: your second love Ist wenn man App Website irgendwas nutzt direkt in der Topcut Und da kann man Quality Proof Second Hand Ware kaufen, die momentan noch ausschließlich durch Partner kommt unter anderem von Mädchen Flurmarkt.
00:02:56: Spannend.
00:02:56: Ich bin total neugierig, wie ihr das zusammenklingt.
00:02:58: und schon mal so Erwartungsmanagement für unsere Hörerinnen und Hörern.
00:03:01: Wir werden es so grob dreiteilen.
00:03:02: also am Anfang werden wir viel über die Spezialisten reden sprich Die Winters Rebels Mädchen Flo-Markt, Momoc Fashions dieser Welt dann ein bisschen in die Umsetzung des Modells in der Praxis gehen was dann glaube ich eine ganz gute Brücke ist weil wir viele bei Prozesse reden werden.
00:03:12: hinzu Wie macht das eigentlich einen Händler oder eine Plattform?
00:03:15: Die passt das da ins Bild.
00:03:16: So und da können wir mit Maria anfangen magst du uns mal so ein bisschen Für den Markt abholen.
00:03:20: Also wenn wir über second hand Reden wie verteilt sich dass?
00:03:22: Eigentlich?
00:03:23: Wieviel umsatz passiert Da?
00:03:24: wieviel Prozent hat insgesamt im Handelsvolumen.
00:03:26: Wie muss ich mir das von der Größe her vorstellen?
00:03:28: Der gesamte Fashion-Markt in der Welt zieht sich, glaub ich auf mehrere Milliarden Euro.
00:03:33: In Deutschland schätzen wir es ungefähr auf ... Es ist aber sehr schwierig das Einzuschätzen, weil solche alten Strukturen wie Second Hand Shops zum Beispiel oder stationäre Händler die werden nicht alle erfasst immer in diesen Statistiken.
00:03:50: Also es ist tatsächlich schwierig und auch schwierig einzuschätzen, weil das größte Potenzial des Second Hand Fashion Marktes eigentlich auch nicht erfasst ist in dem Sinne, weil er in den Kleiderschränken der Frauen und Männer hängt.
00:04:01: Heiner, du bist doch auch so ein Numbuckrunching-Guy.
00:04:04: Deckt sich das mit deiner Marktbetrachtung?
00:04:05: Ich sag mal für den Gesamtmarkt Deutschland eigentlich wahrscheinlich in der ähnliche Zahl gesagt n bisschen niedriger.
00:04:10: also Statista sagt glaube ich sixty fünf Milliarden für zwei tausend neunzehnt.
00:04:13: gut zwei zwanzig wird wahrscheinlich was dazugekommen sein vielleicht aber auch nicht.
00:04:16: ja man liest immer davon dass während der Corona Krise Fashion eher eingebrochen ist.
00:04:20: online fashion gibt es irgendwie Quellen die ich kenne von sechs bis acht zehn Milliarden.
00:04:24: Maria hatte glaube ich zweiundzwanzig Millionen gesagt Aber das ist die gleiche Größenordnung und genau wie maria sagt Die Herausforderung ist immer dann gute Zahlen secondhand online zu finden.
00:04:32: Unser Research sagt, das ist so knapp bei achthundert Millionen und ich finde das passt auch sehr gut.
00:04:37: ja wir sehen in anderen Secondhand Kategorien dass es so ein Potenzial von zehn Prozent hat.
00:04:42: mit den eighthundert millionen werden wir jetzt so bei fünf Prozent jetzt schon und ich glaube das fashion das ganz große Potenziale hat deutlich über die zehn Prozent zu kommen.
00:04:50: Das passt das glaube ich ganz
00:04:51: gut.
00:04:52: Also wir wollen am Anfang ja mal uns ein Bild machen von Marc Dominik, du bist auch jemand der breite Marktsicht hat.
00:04:56: Kannst du mal beschreiben wie bei Payback der gebraucht Markt eigentlich abgebildet ist?
00:05:00: Ich weiß ihr tut ja unter anderem viel mit eBay was man gar nicht so mitkriegt aber vielleicht kannst du ja mal kurz zu deinen Blick geben.
00:05:04: Kundenbindung Secondhand Größenverteilung.
00:05:07: Das größte ist tatsächlich ebay seit über zehn Jahren Partner im Affiliate Bereich bei uns was aber sehr sehr dateneinsichtig ist.
00:05:12: das heißt wir sehen sehr genau die Verschiebungen.
00:05:14: Wir sehen auch was jetzt in so einer Corona Zeit passiert.
00:05:16: Ebay hat immer einen Fashion Anteil von Zehn Prozent roundabout und da ist natürlich für die letzten Jahre der Gebrauchtanteil allerdings gesunken.
00:05:23: Ich meine, eBay hat ja – da werden wir wahrscheinlich später auch nochmal dazu kommen – plattformseitig schon einen gewaltigen Wandel hinter sich.
00:05:28: Heiner und ich waren ja als Kollegen dort vor vielen Jahren und erkenne noch so ein bisschen die Anfangsdiskussionen dazu wie diese Flohmarkt-Wahrnehmung.
00:05:36: keine Mädchenflohmarkt sondern Gesamtmenschenflohmarktwahrnehnung.
00:05:39: Ebay immer gestört hatte man sich sehr stark jetzt in den Neuwahrenbereich entwickelt und der Gebauchanteil ist kleiner geworden.
00:05:44: also lange Rede.
00:05:45: kurzer sehen wir sehen das sehr genau.
00:05:47: fashion ist bei uns tatsächlich E-Commerce-Seitig machen mit Perfekt, das ist ein großer Anteil.
00:05:53: Gebraucht davon relativ klein noch muss man ganz ehrlich sagen.
00:05:57: Das sehen wir dann eher im neubaren Anteil immer so als gewissen Anteil mitschwingen.
00:06:01: Das passt aber auch ein bisschen dazu.
00:06:02: was will ihr heute sehen?
00:06:03: also Tarek und Wir sind als Official Partner verknüpft Heiner und ja als Affiliate.
00:06:08: und Maria wir sollten sprechen.
00:06:09: insofern Sehen wir das reinigermaßen gut Und ich bin völlig bei dem was Heiner war es du gerade sagtest die Chance Faschen seite Ich glaube größer ist auf der anderen Seite und dass wäre auch gleich eine Frage von Wie siehst du das Problem der nicht strukturierten Waren?
00:06:22: Das kennst ja aus den Diskussionen damals noch sehr gut.
00:06:24: Es ist ja viel, viel einfacher bei Amazon auf dem Knopf zu klicken und so sagen ESPN.
00:06:27: Also, die Besschreibung des orange V-Polovers ohne Flecken ist dann doch immer schwieriger.
00:06:36: Ist das nicht ein limitierender Faktor für den gebauten Marktfaschen?
00:06:39: Also ich kenne das in der Tat schon sehr, sehr lange.
00:06:41: Ich war bei eBay derjenige, der irgendwann mal angefangen hat gesagt Kataloge und Attribute einzuführen.
00:06:46: Davor gab es wirklich nur so ein Freitextfeld bei ebay und ich kenn's natürlich jetzt über die ganze Momox-Zeit.
00:06:51: Und natürlich hast du völlig recht eine Kategorie wie buch cd, dvd ist super für Recommerce weil Du einfach einen allumfassenden Katalog hast.
00:07:01: ja wo alles hinterlegt ist jeder Artikel eindeutig durch so eine Nummer an den ESPN oder so beschrieben ist.
00:07:06: Die ist dann auf dem Artikel auch immer drauf.
00:07:08: Ich glaube, was wichtiger ist, sind die USPs, die Kunden haben.
00:07:14: Wenn sie dann vor ihrem Kleiderschrank oder ihrem Bücherregal stehen und da heißt es schön, dass die USP für Kleidung mindestens genauso stark wie für diese Kategorien, die eben so einen Katalog haben.
00:07:27: Man hat wahnsinnig viel davon, man braucht's nicht mehr und man würde gerne los, aber es gibt irgendwie guten Weg, das loszuwerden.
00:07:36: Ja und das gilt halt für Kleidung besonders die Loswerkmöglichkeiten... Für Kleidungen sind ja weiterhin beschränkt und ich glaube jetzt sind wir hier in der Gruppe stark unterrepräsentiert was Frauen anbelangt aber viele Frauen würden sich freuen wenn sie da so ein bisschen leichter aufräumen könnten.
00:07:52: Also du sagst prozessual, zwar aufwendiger aber der Leidensdruck des aus allen Medienplatzenden Kleiderstranks schiebt es in den Gebrauchmarkt.
00:07:59: Genau das Wichtige ist ja immer was ist drin für den Kunden?
00:08:02: und der Kunde glaube ich hat da einen großen Leidendrück.
00:08:05: beziehungsweise wenn er die Möglichkeit eben hat hier aktiv zu agieren dann wird das halt eben auch gut genutzt werden.
00:08:12: Ja und sind die operativen Herausforderungen wie Du beschreibst mit Es gibt da keinen Katalog Da kommt's dann halt eben auf die Player an das Gut zu lösen.
00:08:20: Lass uns doch mal ein bisschen über das Image reden.
00:08:21: Ich kann ja mal mit Tarek anfangen, weil wir werden gleich Maria in der Tiefe mal abklopfen wie sich das Segment gestaltet.
00:08:26: Tarec ihr seid ja eine Brand?
00:08:28: Du hast gerade gesagt heute wären wir aufnehmen Fashion Week-Aktionen mit Germanies Next Topmodel.
00:08:32: also ihr seid eigentlich immer auf Influencer Level, auf Schick, neu und hochwertig Und Secondhand hat ja oft eher so das Geschmäckle von bisschen schmuddelig für manche Während gleichzeitig natürlich so ein Nachhaltigkeitsgedanke drin ist.
00:08:42: Wie nimmst du die Wahrnehmung wahr.
00:08:43: Also fordern eure Kunden sowas mittlerweile ein dass du sagst ihr hebt es sogar relativ präsent in die Hauptnavi.
00:08:48: Ja, ich glaube es hat viel mit der Präsentation zu tun und da dreht sich das Image auch gerade.
00:08:52: Das ist nicht zuletzt durch die Player im Second Hand-Markt.
00:08:54: Ich würde auch sagen vor zehn Jahren oder so was als Second Hand im Wesentlichen ein Offline-Thema war hatte das immer so ein bisschen so ein mufugiges Öko-Image kann
00:09:01: man glaube
00:09:01: ich sagen.
00:09:02: dass wandelt sich in meiner Wahrnehmung massiv.
00:09:04: also bei jungen Leuten ist es mittlerweile cool second hand einzukaufen unter anderem Also dieser Mix aus First Hand und Second Hand Der Mix aber auch genauso wie aus Premium und irgendwie Casual Die Sachen miteinander zu kombinieren.
00:09:15: das würde schon sagen es unter jungen Leute momentan sehr cool und hat Secondhand auch ein bisschen aus dieser muffigen Ecke rausgeholt.
00:09:21: Plus halt das sehr, sehr große Angebot online, dass man eben nicht mehr so ein kleines mini begrenztes Angebot hat wie das früher in so einem kleinen Offline-Store war der gar nicht die Möglichkeit hatte ja viel Ware zu aggregieren.
00:09:30: diese beiden Dinge haben glaube ich dafür gesorgt ist das Image von Secondhand sich massiv gedreht hat in den letzten Jahren.
00:09:34: Ich
00:09:35: würde so sagen, dass diese Fast-Fashion also auch letztendlich immer mehr Ausstattung mit schnelleren Umschlagsvolumen von Fashion natürlich auch dazu führen.
00:09:43: Dass dieser von Heiner eben angesprochene Druck ist das auch die Second Hand Markt eigentlich auch mit antreibt als ein Faktor?
00:09:47: Nee glaube ich nicht weil recht günstig eingekaufte fast fashion kannst du im Grunde genommen gar nichts weit Marktverwerten, also nicht effizient zumindest.
00:09:54: Und Artike muss schon eine gewisse Qualität haben und auch einen gewissen Itempreis, sag ich mal damit du dem überhaupt ein zweites oder drittes Leben ermöglichen kannst und dann die Prozesskosten, die in der Abwicklung des zweiten Lebens quasi anfallen, rechtfertigen kannst.
00:10:06: Insofern ist Fast-Fashion, würde ich sagen eher kontraproduktiv für Secondhand im Modebereich.
00:10:10: Es gibt ja neben der Fast Fashion allerdings noch einen anderen Trend und das es hier eher so die Slow Fashion und Hochwertige einzukaufen aus nachhaltig produzierten Materialien aber vor allen Dingen hochwertiger.
00:10:19: Das ist ja der Schlüssel dann für dass du die Kleidungsstück noch einen Zweitmarkt ermöglichen kannst, nachdem du's zehn, zwanzigmal getragen hast.
00:10:26: Und das ist natürlich wiederum förderlich für Second
00:10:29: Hand.
00:10:29: Maria, nimm uns doch mal mit in eure Welt!
00:10:31: Du machst das jetzt schon eine ganze Weile und wie Tarek ja auch beschrieben hat von ein paar Jahren war es noch Öko ... Ich hab hier in Berlin so die ganzen Anbieter im Kopf, sowas wie Humana's Second Hand oder man geht an so einem Oxfam vorbei oder eine Stadtmission.
00:10:42: also es war lange Jahre lang mit solchen eher bisschen größeren Halbwegsketten gedacht und teilweise sogar eher in Richtung Charity dass das auch online bespielt wird.
00:10:53: Wie wird sich denn als Onlinespieler ausgerichtet?
00:10:56: Du meinst einen Überblick über den Online-Secondhand Markt?
00:10:59: Genau, was ist vielleicht online noch anders als offline oder stationär?
00:11:02: Vielleicht erst einmal vorab, ich stimme Tarik in absolut zu.
00:11:05: Ich glaube allerdings, dass der Prozess etwas früher angefangen hat.
00:11:09: Wir sind im Jahr zwölf an den Markt gegangen.
00:11:11: Da gab es in Deutschland für Secondhand Mode digital eigentlich nur eBay.
00:11:16: Der zweitgrößte Player ist immer ebay kleiner zeigen.
00:11:18: Das muss man auch dazu sagen, das vergessen viele.
00:11:21: und damals gab es auch Kleiderkreisel die auch erst kürzlich final jetzt umgebrandet haben entwintet in ihre internationale Marke.
00:11:28: Und als wir damals gestartet sind, gab's auch Mädchen ... Flo merkte als Veranstaltungen.
00:11:33: Das war ein Event erstmals, das auch schon nicht mehr so schmuddelig, sondern man ist mit den Freundinnen da hingegangen an einem Samstag-Vormittag, Samstagnachmittag.
00:11:42: Man hatte eine gute Zeit bei Musik und Cocktails.
00:11:44: Da ging es nicht mehr um diese Pfennigfalscherei, was ist dein letzter Preis?
00:11:49: Und dann kauft man das für einen Appel und ein Ei.
00:11:51: Wir wollten diesen Eventcharakter in die digitale Welt überführen.
00:11:55: So sind wir gestartet.
00:11:57: Damals eben war Kleiderkreisel überwiegend ein Forum.
00:12:00: Teil ihrer Transaktionen hat auch über das Tauschgeschäft stattgefunden.
00:12:04: Und eBay fand ich persönlich sehr, sehr unattraktiv, weil der Meinung war, dass ich bei Mode keine Lust habe, meine Modeartikel neben Autoreifen zu finden und dann auch noch irgendwelche Gaming-Zubehör oder was auch immer.
00:12:17: Die Dynamics funktionieren auch sehr anders also... Ich bin so ein typischer Stöberer, d. h., wenn ich Mode shoppe, lasse ich mich inspirieren, dann schaue ich nach Luxe!
00:12:26: Es kommt sehr selten vor, daß ich sage, ich möchte jetzt eine Winterjacke kaufen, ich gehe in den Laden und komme eine Stunde später mit einer Winterjacke raus.
00:12:34: Ich habe alles Mögliche noch
00:12:35: dazugeholt.".
00:12:36: So haben wir unser Modell gestartet.
00:12:38: In den acht Jahren, in denen wir das machen gibt es immer wieder unterschiedliche Modelle.
00:12:42: die meisten machen das entweder als T-to-C Marktplatz.
00:12:45: Das heißt also die Verkäuferin stellt ihre Ware ein und die Käuferinnen kann es verkaufen.
00:12:49: da gibt das immer Unterschiede wie sehr man diesen Prozess zwischen Käufern verkäufert managed.
00:12:54: Also bietet man eine treuhändlerische Funktion an, wickelt man Teile des Versandprozesses ab über die eigene Plattform, das sind so die Nuancen.
00:13:02: Und eben was wir auch machen als Hybridmodell Das ist der sogenannte Concierge-Service.
00:13:07: Der orientiert sich an Frauen, die keine Zeit und keine Lust haben ihre Artikel selber zu verkaufen und sie können uns diese Ware zuschicken.
00:13:15: Wir wickeln sozusagen diese in unserem Logistikzentrum ab veröffentlichen die Produkte und die Verkäuferin bekommt einen Teil der Provision wenn sich diese verkaufen In Deutschland auch.
00:13:24: einer der bekannteren Modelle ist Trebel wie Dressing.
00:13:29: Da gibt es aber auch wieder nur Außen, also manche Concierge-Modelle wickeln das für die Verkäuferin ab.
00:13:34: Manche Modelle aber nicht und nennen es trotzdem Conciergeservice.
00:13:37: was sie dann machen ist dass die Verkäuferinnen ihre Sachen selber einstellen muss.
00:13:41: Aber bevor die Ware von der Verkäuferin zur KäuferInn verschickt wird schaltet sich ein Akteur dazwischen und macht noch eine Echtheits- und Qualitätsprüfung.
00:13:50: Das wird unter anderem dann auch als Conciergerservice bezeichnet.
00:13:54: Aber Kern bei dem Konzertservice ist ja glaube ich auch, dass man sich die Ankaufkosten spart oder?
00:13:58: Das heißt ihr nehmt die Ware erstmal nur in Kommission.
00:14:00: Verkauft sie und erst wenn eine Transaktion kommt gibt es eine Ausschüttung.
00:14:03: Hört euch das richtig verstanden?
00:14:04: Genau, das machen wir.
00:14:05: Wir sagen, wir sozusagen handeln mit der Verkäuferin mit.
00:14:08: Das heißt also, wir gehen in Vorleistung indem wir erstmal eine Echtheiz- und Qualitätsprüfung machen.
00:14:13: Wir machen professionelle Produktbeschreibungen Bilder, wir lagern die Sachen und wir veröffentlichen diese eben dann auf unserer Plattform.
00:14:20: Und nur wenn die Verkäuerin erfolgreich ist, sind auch wir erfolgreich und wir partizipieren gemeinsam mit der Heiner, ihr macht es ja anders.
00:14:29: Ihr kauft ja mit vollem Risiko ein sozusagen.
00:14:31: Das heißt man sagt Herren oder Frauen dann welches Produkt und welche Marke?
00:14:34: Du gehst ja wirklich volles Risikokaufs an und hast quasi eine Algorithmen im Hintergrund.
00:14:37: Habt ihr mal drüber nachgedacht so was auch in Sinne von einem Konzert umzusetzen?
00:14:41: beziehungsweise kannst du uns ja mit rein nehmen mal unter die Haube sozusagen, welche Vor- und Nachteile euer Vorgehen hat.
00:14:46: Also wir machen das sozusagen voll krass!
00:14:48: Wir nehmen das ganz extreme Ende der Kette, die Maria beschrieben hat.
00:14:52: Wir machen halt eben keinen Marktplatz, wir machen kein Konziersh Service sondern wir fokussieren uns komplett auf den Direktankauf.
00:15:00: Wir wollen dem Kunden den einfachsten Verkaufsprozess bieten um das komplette Ende der Bedürfniskette hier abzubilden, ja die Kunden die wirklich komplett auf Convenience fokussiert sind und so wie du beschrieben hast bedeutet es für uns zu sagen maximales Risiko da haben viele Angst vor.
00:15:16: wir haben da keine Angst vor weil wir kennen das seit sechzehn Jahren.
00:15:19: das ist das Geschäft was wir immer schon so betrieben haben und da fühlen wir uns sehr wohl mit.
00:15:23: dann gibt's in der Tat viele Herausforderungen.
00:15:27: Pricing an, wie findest du den richtigen Preis?
00:15:30: Was wir alles komplett algorithmisch abdecken.
00:15:32: Du findest viele Herausforderungen auch in der Logistik weil du bist derjenige der halt eben hier entscheiden muss.
00:15:38: was ist das genau für ein Artikel Marken-Echtheitsprüfung?
00:15:41: alle Attribute aufnehmen und du stehst auch im vollen Risiko gehen über dem späteren Käufer dann wieder dass du da einen guten Job gemacht hast.
00:15:48: ja Das Schöne für uns glaube ich ist Wir haben da inreichend viel Erfahrung.
00:15:52: Wir haben insgesamt schon über zweihundertfünfzig Millionen Artikel gehandelt.
00:15:56: Das heißt, das sind alles Prozesse die wir gut kennen und eben dann auf Fashion nochmal neu anpassen.
00:16:02: Und sag mal, als Verkäuferin oder Verkäufer ist diese höhere Convenience die du ansprichst und das höhere Risiko was ja auch bei euch liegt.
00:16:09: Ist es für mich verkaufspreis senkend tendenziell?
00:16:12: Also der Deal mehr Convenience versus weniger Verkaufserlös?
00:16:15: Absolut!
00:16:16: Ja da sind sozusagen höhere Kosten bei uns und dann hast du so eine ganz strikte Kosten-Nutzenfunktion, die jeder für sich selber lösen muss.
00:16:23: auf der einen Seite hast du sozusagen das reine Marktplatzmodell wo du keine Kosten haben würdest.
00:16:29: Dann sind wir hier bei iWareKleinern zeigen auch eBay kleiner zeigen monetarisiert natürlich irgendwo und wir sind am ganz enderen Ende der Kette.
00:16:39: Wir haben das im Buchenmedienbereich erlebt, da gibt es und gab's natürlich auch viele andere Spieler.
00:16:45: wir glauben dass unser Modell vorteilhaft ist und ich glaube die Zukunft wird zeigen welches Modell sich durchsetzt.
00:16:51: Ich glaube dass es Kundinnen-Kunden für alle Modelle gibt.
00:16:55: Ich glaube aber dass viele Kunden doch eher auf Convenience setzen als auf Selbstausbeutung um in so einem reinen Marktplatzmodell tätig zu sein.
00:17:04: Vielleicht wenn ich euch das einmal noch veranschaulichen darf, wir glauben auch beides hat eine Daseinsberechtigung.
00:17:09: Das hängt einfach ganz von der individuellen Präferenz der Kundin ab.
00:17:13: und um euch ein Gefühl zu geben zum Beispiel einer Esprit-Bluse da hat die Kunde in die Wahl möchte sie vielleicht jetzt sofort lasst es vier fünf Euro sein sofort auf die Hand oder möchte sie etwas warten und bekommt am Ende zehn Euro raus?
00:17:26: Und das ist superindividuell was man davon wählt.
00:17:29: Und wann verkauft ihr DSP-Bluesen auch für dreißig oder vierzig oder achtzig Euro neu und macht das umgekehrt, was die Kollegen hier im Podcast von der anderen Seite ausmachen?
00:17:37: Habt ihr das vor?
00:17:38: Nee.
00:17:39: Die Maria eigentlich!
00:17:39: Weil sie bei
00:17:40: ihr wäre ja
00:17:41: sozusagen die Ausdrehungsrichtung... Ich meine wir sehen ja in den Geschäften immer dass der, der mit gebraucht anfängt vielleicht irgendwann neu dazu nimmt und wir haben ja hier zwei Vertreter davon mit Neu.
00:17:49: Mit einem Tag zum Beispiel neu und dann in den Gebrautmarkt hinein ist das auch eine Geschäftsidee für euch als Medienvormarkt zu sagen Wir fangen auch vielleicht mit einer eigenen gewissen Anteil an neuem Assortment an.
00:17:58: Oder habt ihr das gar nicht auf dem Rad?
00:18:00: Wir diskutieren das immer wieder.
00:18:01: Es ist aber, kann man nicht so eindeutig beantworten.
00:18:04: Also erst einmal was bedeutet per Definition Neu?
00:18:07: Ist ein Kleidungsstück neu wenn es über zwei drei Jahre in meinem Kleiderschrank hängt... ...aber dass Preisschild noch dran ist!
00:18:13: Wenn es auf den Markt kommt, ist das ja so gut wie neuwärtig im Laden.
00:18:16: Gleichzeitig werden wir auch immer wieder von Vertreibern von zum Beispiel Restpostenware angesprochen wo vielleicht kleine Mängel sind, kleine Flecken
00:18:24: etc.,
00:18:24: die im Neugeschäft eigentlich unverkäuflich wären.
00:18:27: wo man aber erwartet, dass eine Käuferin von Second Hand da durchaus dazu geneigt ist ja mit einer guten Preisrediktion das zu kaufen.
00:18:35: Wir betrachten es immer so ein bisschen ambivalent.
00:18:37: was wir auf gar keinen Fall machen möchten in Zukunft auch wirklich ausschließen können wäre das Vertreiben von alten saisonalen Restposten weil wir natürlich unseren Kundinnen schon einen Mehrwert bieten möchten und in dem Sinne ist auch Second Hand, dass ich nichts getragen habe irgendwann mal hat es mir gefallen im Idealfall war es jemandem das ehemaliges Lieblingsstück dass wieder auf den Markt kommt.
00:18:58: Ich glaube, auch als Ibel damals sich dazu entschlossen hat Neuware aus ihrer Plattform zu nehmen haben sie ihre Mark extrem verwässert haben schwer zu kämpfen gehabt mit der ganzen China-Ware die dann auf die Plattformen geschwommen kam und da trauen wir uns aktuell nicht dran an das Thema.
00:19:12: Das triggert bei mir die Erinnerung an die Strategie-Präsentationen dazu damals.
00:19:16: Und deren Idee war zunächst tatsächlich Last Season und Westposten
00:19:20: usw.,
00:19:21: also neu, aber nicht voll aktuell.
00:19:23: Das war ja dann nachher gar nicht so.
00:19:25: Also das klang sehr ähnlich zu dem was du jetzt gerade beschreibst mit allen Vornachteilen.
00:19:28: Es ist interessant!
00:19:30: Ich glaube es ist der übliche Gang der strategischen Überlegungen wenn ich aus dem gebrauchten komme zu sagen es gibt Schichten bis zum same season aktuell Produkt egal ob das Elektronik oder Fashion an der Stelle ist Zum Beispiel einen Vorbehalt, den wir ausräumen können.
00:19:44: Ist immer die Frage Na ja, Second Hand ist ja Mode von gestern.
00:19:48: Wer trägt das denn überhaupt noch?
00:19:49: Und wir haben die Erfahrung bei die acht Jahre jetzt gemacht dass wir so ziemlich jeden aktuellen Mode Trend mit Second Hand abbilden können.
00:19:56: Also Mode erfindet sich selten komplett neu.
00:19:59: Mode Trends kommen immer wieder.
00:20:00: also ich kann mit einer Sicherheit sagen in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren kommt Leo Print immer wieder auf dem Markt geschwommen und es können wir mit Second hand wunderbar abbildet.
00:20:11: Wer ist denn eigentlich so der typische Käufer von Second Hand?
00:20:13: Tarek, ihr seid ja Daten-Fanatics.
00:20:15: Wie sagst du immer so schön?
00:20:16: Retail is detail!
00:20:17: Wer kauft denn typischerweise Second
00:20:18: Hand?!
00:20:19: Ist es ländlich, weiblich, männlich, alter Sozialstatus...
00:20:22: Wir können ja unter das sehen, was bei uns auch stattfindet.
00:20:24: Da weiß ich die Katze in Schwanz sag' ich mal aber ist es definitiv eher ein weibliches Thema momentan und es ist schon ein Thema was jünger ist als der Durchschnitt der Käufer.
00:20:33: da muss man aber auch dazu sagen dass hat ja auch wiederum dann viel mit Angebot zu tun.
00:20:36: Ja also etwas was du nicht anbietest kann noch nicht gekauft werden von der potenziellen Zielgruppe.
00:20:40: Es gibt momentan verhältnismäßig wenig Angebot für Männer Secondhand Kleidung Es gibt verhältnismäßig wenig Angebote für Ich sage mal so einen Mitprice-Segment.
00:20:48: Ja es gibt momentans so einen Massenmarktsegment Da gibt es dann relativ viele Frauen Bereich und es gibt im totalen Luxusbereich, denn wiederum relativ viel.
00:20:54: Aber so das in der Mitte ist noch nicht so gut abgedeckt weil diejenigen, die das in den Mitteln im Kleiderschrank haben halt heute ihre Kleidung eben nicht an die Partner- und an die Secondhand-Plattform schicken.
00:21:03: Das wäre jetzt zumindest meine Hypothese warum wir da eben noch ein beschränkteres Angebot haben.
00:21:07: Das Angebot muss man natürlich aber erst mal schaffen damit auch die Käufer kriegt sie das dann eben kaufen.
00:21:10: Insofern ich würde sagen dass was man heute sieht wer second hand kauft ist glaube ich nicht repräsentativ für das was man in zehn Jahren sehen wird.
00:21:16: Und was wollt ihr abdeckend haben?
00:21:18: Gerade wenn du diese Segmente ansprichst, habt ihr da eine Zielsetzung zu sagen wir wollen eher in das Mitsegment.
00:21:22: Weil wenn man zum Beispiel immer ganz platt schaut Gucci oder High-End Marken habt ihr glaube ich nicht viele im Moment drauf.
00:21:28: ist es Absicht oder wie ist halt Strategie?
00:21:30: Also, wir wollen alles abdecken außer ganz günstig und Luxus.
00:21:34: Das gilt für Neuware wie im Secondhandbereich.
00:21:37: Im Secondhand-Bereich gehen wir schon ein bisschen überdehlen was wir so im Neuwahrenbereich haben aber wir wollen jetzt keine totale Luxussachen anbieten.
00:21:44: Also breite
00:21:44: Mitte ohne das untere und obere Ende sozusagen?
00:21:48: Genau ja.
00:21:48: Nimmt uns doch mal Mitte da die Kulissen.
00:21:49: also vor allem Maria und Heiner!
00:21:51: Wie läuft das ab wenn ihr jetzt gebraucht waren bekommt?
00:21:54: Die gehen zu euch zur Tür rein.
00:21:55: Wie prozessiert ihr das?
00:21:56: Was für Assets habt ihr gebaut?
00:21:58: Wie ist der Prozess?
00:21:58: vielleicht fangen wir mit Maria an.
00:22:00: Ich muss noch mal differenzieren, weil wir ja ein Hybridmodell sind und wir machen einmal Marketplace C to C. Und wir machen den Konzern.
00:22:06: Ich verstehe deine Frage jetzt erstmal in Bezug auf den Konzierservice.
00:22:09: ist das richtig?
00:22:11: Also unser Kernprozess im Konzert ist, glaube ich so ein bisschen der Alttraum der E-Commerceler.
00:22:16: Das ist ein typischer Retourenprozess.
00:22:18: Wir bekommen unstrukturierte Kundenfrahere und müssen uns eben überlegen was wir damit machen.
00:22:23: Im Idealfall bekommt die Kundin, die einmal ordentlich in ihrem Kleiderschrank aussortiert hat von uns einen verfrankierten Versandschein verschickt eins oder mehrere Pakete.
00:22:31: In dem Moment wissen wir erstmal nur von welcher Kundin das kommt.
00:22:34: Das heißt also tatsächlich was unsere Aufgabe ist es in mehreren Stufen diese Ware zu strukturieren Ware auch ab.
00:22:41: Die mangelhaft ist, die zu günstig ist.
00:22:44: Das heißt auch der Konzert-Service dadurch dass er aufwendiger ist und wir jeden Artikel in die Hand nehmen und wie ein einzelnes Stück Hand haben.
00:22:51: Nehmen wir bestimmte sehr günstige Produkte nicht an und kategorisieren das beschreiben die Marken.
00:22:57: Wir machen professionelle Produktbilder in unseren Fotostudios und wir unterscheiden zwischen Hänge und Liegewaren Und dann lagern wir die Ware einfach ein.
00:23:04: In der Preisfindung arbeiten wir auch mit einem Algorithmus allerdings selbst der eine Art Preisvorschlag für die Kundin.
00:23:12: Die Kundin hat immer das letzte Wort, bevor die Artikel veröffentlicht werden.
00:23:16: Wir machen das aus dem Grund, dass für viele, nicht für alle aber für viele Frauen, hat Mode noch einen sehr emotionalen Stellenwert.
00:23:22: also ich weiß nicht mehr verbindet irgendwelche schönen Erinnerungen damit.
00:23:26: bei Studien sieht man auch, dass Menschen grundsätzlich ihr Eigentum immer überbewerden.
00:23:30: Das heißt also um da auch so ein bisschen Erwartungshaltungsmanagement zu betreiben setzen wir einen Preisvorschlag.
00:23:36: am Ende des Tages ist es wie eine Art Preisankerjahr Und die Kundin kann es aber noch mal verändern, bevor das Produkt dann veröffentlicht wird und alles andere ist eigentlich ein typischer E-Kümmerprozess.
00:23:46: Wie ist eure Umschlaggeschwindigkeit?
00:23:47: Wie lange liegt ein gebrauchtes Kleidungsstück bei euch in eurem Lager, bis es verkauft wird?
00:23:51: zum Durchschnitt.
00:23:52: Du kommst ja auch drauf an.
00:23:53: also wir messen das nicht wie einen E-Commerceler weil wir eben die Ware nicht an kaufen.
00:23:57: Also wir können auch die Ware z.B über mehrere Saisons behalten.
00:24:01: Das spielt z. B mit Rhein und solchen Effekten.
00:24:04: Auf der Sourcingseite sind unsere Hochsaisons Frühjahr und Herbst.
00:24:08: Weil das ist der Moment wo der Wandel im Kleiderschrank stattfindet und es kommt durchaus vor dass eine Kundin Ende erst mal ihre ganzen Wintersachen, die sie nächsten Winter nicht mehr tragen möchte zu uns schickt.
00:24:20: Das heißt also wir müssen spätestens bis zum nächsten Herbst warten, bis wir diese weiterverkaufen können.
00:24:25: das ist eben das Schamante an unserem Kommissionsgeschäft dass wir da erstmal kein gebundetes Kapital haben.
00:24:31: Na höchstens im Sinne von Lagerkosten, was ihr nicht nutzen könnt.
00:24:33: Ja aber die sind eben ein Bruchteil dessen, was uns der Ankauf kosten würde.
00:24:37: Im Durchschnitt kann ich sagen also wir verkaufen von der Ware, die wir dann auch tatsächlich annehmen im Concierge Service Achtzig Prozent.
00:24:43: Der Rest wenn er nicht verkäuflich ist, den bekommt die Kundin irgendwann entweder zurück oder sie entscheidet sich diese zu spenden und dann übergeben wird es an eine Spendenorganisation.
00:24:52: Einer.
00:24:53: wie ist das so bei euch?
00:24:53: Wie ist euer Prozess und wie lange braucht ihr für den Turnover?
00:24:56: Der Prozess ist ähnlich zu dem, was Maria beschrieben hat.
00:25:00: Es gibt kleine Unterschiede.
00:25:01: Wir sortieren sozusagen schon viel stärker eben bei der Kundin Zuhause damit das erst gar nicht zu uns kommt.
00:25:07: Das ist ein wesentlicher Unterschied.
00:25:08: Der andere Unterschied ist dann in den Prozess-Setails wie machen wir wo?
00:25:13: Was?
00:25:13: und er hat es ihm schon gesagt, wir gehen natürlich voll ins Risiko.
00:25:16: Das heißt, wir haben in der Tat gebundenes Kapital aber das kennen wir halt eben auch in unseren anderen Kategorien.
00:25:22: Wir verkaufen so circa fünfzig Prozent der Artikel innerhalb des ersten Monats.
00:25:27: Der initiale Abverkauf ist relativ stark, hinten raus kann es dann deutlich länger dauern.
00:25:32: aber wir verkaufen nicht nur achtzig Prozent irgendwann mal, sondern wir verkaufen eher acht neunzig Prozent irgendeinmal.
00:25:38: das heißt Ware muss schon richtig akquiriert werden damit sie hinterher wieder verkauft werden können weil wir halt eben auch ins Risiko da gehen.
00:25:45: Das sind die wesentlichen Unterschiede zu dem was Maria beschrieben hat.
00:25:49: sonst glaube ich kommt immer darauf an wie gut man diese Prozesse skalieren.
00:25:55: verschiedene Logistik-Zentren, selbst mit denen wir verschen arbeiten und haben da einige Hundert Leute in der Logistika.
00:26:01: Und das ist natürlich wichtig, da effiziente Prozesse zu haben.
00:26:04: Und sag mal, du hattest ja vorhin die Maria geärgert, indem Du gesagt hast andere haben Angst?
00:26:09: Nein nein, da meinte ich weniger jetzt wie Maria oder andere Wettbewerber.
00:26:12: Ich merke dass immer wenn man so mit Investoren spricht dann hat man häufig den Eindruck hoffentlich jetzt irgendwie nach zwanzig-zwanzig nicht mehr so stark alles was irgendwie asset heavy is ja das ist schlecht Und wir sind halt extrem asset heavy und trotzdem glaube ich, dass wir ein echt schönes Geschäft machen.
00:26:29: Meine Frage ging eigentlich in bisschen Anrichtung.
00:26:31: Ich wollte nur ärgern.
00:26:32: Die Frage ist tatsächlich das ihr keine Angst habt Das hat es durch auch so'n bisschen damit eingeleitet.
00:26:36: Ihr macht seit fünfzehn Jahren algorithmische Preisfindungen In den anderen Kategorien der strukturierteren Wüter.
00:26:42: Deswegen tatsächlich aus Interesse heraus war das komplex Da eure AI sozusagen anzupassen Ging das schnell Hat das lange gedauert.
00:26:49: Seid ihr da schon?
00:26:50: Hat euch das überrascht wie viel anders ist oder überrascht, wie wenig anders es ist?
00:26:54: Es hat uns nicht überrasacht aber in der Tat total anders.
00:26:57: und Preising ist auch nie ein Prozess der abgeschlossen ist.
00:27:01: Selbst für unsere Buch- und Medienkategorien ist das kein Prozess, der abgeschlossene ist sondern er wird täglich weiterentwickelt und das gilt halt eben auch für den Fashionbereich.
00:27:08: Aber in der tat es ist halt anders.
00:27:10: ja weil du nicht so eine eindeutige Artikelnummer hast wo dann doch für diesen Artikel Learnings über die Zeit aufbauen kannst.
00:27:17: Das setzt dir schon andere Herausforderungen.
00:27:19: Das Schöne strukturell lernen können.
00:27:22: Wir wissen halt eben, wie berechnet man irgendwie Reichweiten besonders gut aufgrund der Datenpunkte die man hat?
00:27:29: Wie beschafft man sich Wettbewerbsdaten?
00:27:32: Welche Einflussfaktoren gibt es insgesamt und kann das dann halt übertragen?
00:27:36: in Buchenmedien machen wir das halt eben seit sechzehn Jahren.
00:27:38: ja da sind wir natürlich zehn Jahre weiter und ich denke mir auch dass wir in zehn jahren dann halt eben in Fession nochmal riesige Schritte weiter sind.
00:27:46: Ja wie gut kann man da algorithmisch die richtigen Preise auf der Verkaufsseite finden.
00:27:51: Kocht man auf das gleiche Niveau mit Fashion oder bleibt man unter den strukturierteren Gütern zwingend drunter, weil einfach die Unwegbarkeins sind höher?
00:27:58: Ja!
00:27:59: Letzteres ist auf jeden Fall der Fall.
00:28:00: Hätten wir komplett strukturierte Daten dann wüssten wir natürlich dass wir diese Levi's Five-O-One aus dem Modelljahr zwei Tausend Achtzehn schon irgendwie sieben Mal für den und wenn Preis angekauft und verkauft haben noch dazu mit den ganzen Größen.
00:28:14: und so.
00:28:14: zu diesem Status werden wir in Fashion halt eben nie kommen.
00:28:17: Wie macht ihr denn eigentlich bei The Fraud Detection?
00:28:19: Also wie identifiziert ihr, ob ein Produkt was euch geschickt wird wirklich ein Originalprodukt und keine Fälschung ist.
00:28:24: Das ist ein weiterer... Punkt, der einfach extrem wichtig ist.
00:28:27: Auch noch mal wichtiger als in anderen Kategorien gibt es zwei Themen dazu.
00:28:32: Das eine ist auf welchem Bereich in hat von Fashion fokussiert man sich?
00:28:35: Wir wissen alle Fake Items gibts besonders häufig eben im Luxusbereich das auch einer der Gründe warum wir keinen Luxus machen bestia kollektiv macht und die brauchen da einfach nochmal ganz andere Skills um da Fakes zu identifizieren.
00:28:48: Wir machen's nicht!
00:28:49: Und das zweite ist halt wie schaffst du halt eben ne große Sicherheit?
00:28:53: ja für deine Kunden und wir machen das im Wesentlichen mit sehr guten Prozessen und sehr guter Schulung unserer Mitarbeiter.
00:29:02: Da gibt es technische Hilfsmittel, wie man das unterstützen kann.
00:29:05: aber die technischen Hilfsmittel können nie so gut sein dass die menschliche Intelligenz und des menschlichen Wissen da ersetzen.
00:29:17: Wie macht ihr das, Maria?
00:29:41: ist es genauso wie der Heiner sagt, das ist sehr aufwendig.
00:29:44: Im Premium Luxury-Bereich kann das wirklich bis zu Materialproben gehen was wir nicht machen.
00:29:49: Das heißt also wir versuchen auch eher den mittelpreisigen Bereich abzudecken und nicht so sehr auf Luxury Items zu gehen.
00:29:55: aber man darf sich da auch nichts zur Safe fühlen.
00:29:57: Also wer mir jetzt auch schon Vorfälle gehabt wo ein durchschnittliches Sarah T-Shirt sich als Fälschung herausgestellt hat?
00:30:03: Das gibt's auch obwohl man nicht dran denkt!
00:30:05: Wenn ich mal so bei uns reingucke, eher in den neuen Fashion-Bereich ehrlich gesagt weil da einfach mehr Daten sind bei unserem System.
00:30:11: Dann sind dabei so den bekannten Brands die ich jetzt nicht nenne durchaus Wachstumsraten coronabedingt mit in den Achtzig Prozent zu sehen.
00:30:18: Unsere eigene Plattform sehen wir gigantisches Wachstrom und so weiter.
00:30:21: was ist für euch passiert?
00:30:22: tatsächlich auch zahlenseitig
00:30:23: Das ist aber nicht präprisentativ Dominik.
00:30:25: Für den Online-Fashionmarkt, das muss ich noch mal ganz kurz reinwerfen bevor hier ein falscher Eindruck entsteht... Also der Fashionmarkt ist der online Markt, der am wenigsten gewachsen ist von den großen Märkten weil der Fashionmark in Summe so dermaßen eingebrochen ist dass selbst die höhere Online Penetration also das schon kompensieren können?
00:30:40: Der ist schon gewachsen und er ist wahrscheinlich auch ein kleines bisschen stärker gewachsen als sie Jahre davor Aber bei weitem nicht vergleichbar mit Elektronik Home Living usw.
00:30:48: Also Fashion ist kein besonderer Corona Gewinner!
00:30:50: Das wollte ich nochmal ganz kurz reinwerfen.
00:30:51: Deswegen wollte ich dich fragen, was du gesehen hast.
00:30:53: Also das ist schon echte Zahlen, was ich gesagt habe und das sind dann so Marken wie man sie gerne an den Füßen tragen würde usw..
00:30:58: Das was man gern an den füßen trägt und dann auch noch Sport ist, dass es natürlich eine Sonderkategorie also Sport und Kids ist ein ganz klarer Corona-Gewinner auch online.
00:31:06: aber da muss man eben die anderen Effekte sehen wie Abendkleider und viele andere Kategorien die ja so mit dermaßen eingebrochen sind, dass der Gesamtmarkt in der Mode sozusagen online kaum schneller gewachsen ist als das die Jahre davor war.
00:31:16: Genau auf diese Unterschiede wollte ich hinaus.
00:31:18: Du sagst also, alles was eher in Richtung von Sport geht ganz besonders in der Breite aber runter weil andere Kategorien wie gerade ausgehen weg gehen und so weiter wieder viel viel schlechter.
00:31:27: siehst du noch mehr?
00:31:28: Ich finde das ist ja eigentlich das spannende wie sie es verschoben hat.
00:31:30: man muss ein bisschen unterscheiden.
00:31:31: Also der Gesamtmodemarkt ist richtig massiv eingebrochen.
00:31:34: Der Online-Mode Markt er ist schon gewachsen im Gegensatz zu den Jahren davor.
00:31:37: der ist allerdings auch in den jahren davor jedes Jahr gewachsen Und der ist jetzt... Man weiß nicht so ganz gleich schnell oder ein bisschen schneller gewachsen.
00:31:43: Das ist quasi der gesamte online Modem.
00:31:45: Der ist die Jahre davor immer so um fünf Prozent gewachsen, fünf bis sieben und man weiß es jetzt nicht Corona wahrscheinlich irgendwie fünf bis zehn oder so.
00:31:51: Aber jetzt nicht dramatisch mehr bei weitem nicht vergleichbar mit Online-Lebensmittel oder Elektronik oder sonstiges.
00:31:55: und dann innerhalb dieser Kategorie da gab's eigentlich kann man sagen zwei drei wirkliche Gewinnerkategorien.
00:32:00: das war Sport, Kids & Home and Leisurewear Stichwort Jogginghose Und dann gab es eben die zwei drei absoluten Loser Kategorieren.
00:32:07: Das ist auch irgendwie relativ nativ.
00:32:08: Das ist alles zum Ausgehen.
00:32:09: letztendlich also Abendkleider.
00:32:11: ja dass du das wo du im November normalerweise einen richtigen Ansturm hast an Abendkleider, weil die Leute sich eben auf Weihnachtsfeier und Weihnachtsfest vorbereiten.
00:32:18: Das ist natürlich dieses Jahr alles weggefallen.
00:32:20: was ich noch spannend fand und ich weiß nicht ob das sozusagen für den Markt gilt oder nur für uns wie der zeitliche Verlauf war.
00:32:26: wir haben gesehen dass am fünftzehnten März das war der Tag wo zum ersten mal Merkel im Fernsehen gesagt hat wir sollen jetzt alle zu Hause bleiben es wirklich von heute auf morgen erstmal auf beiden Seiten also Ankauf und Verkauf der markt für uns um fünfzig prozent eingebrochen.
00:32:41: Das hat sich dann wieder berappelt, das ist schön.
00:32:43: Aber dass es wirklich so schnelle Effekte gab auf was eben Menschen bewegt – das war glaube ich neu für uns und da sind genau die Sachen passiert, die er gesagt habt.
00:32:54: Fedhub sagt weltweit ist Second Hand um twenty-fünf Prozent dieses Jahr gewachsener online.
00:33:00: Ich habe den Eindruck in Deutschland, es ist vielleicht ein bisschen mehr jedenfalls sagen das unsere Zahlen aber wir sind sicherlich im Online-Second Hand nochmal in einer Sondersituation gegenüber dem weil wir einfach gesehen haben, dass in der Phase wo dann viele Leute zu Hause sind oder waren, man natürlich auch stärker aufgeräumt hat.
00:33:19: Ich glaube wir haben noch alle im Ohr das ist irgendwann vom Roten Kreuz die Bitte gab doch nichts mehr in die Kleidercontainer zu tun weil sie schon voll wären und sie hätten auch keine Möglichkeit mehr die Ware weiterzuverarbeiten nur zu verkaufen.
00:33:32: da hat man eben gemerkt ja dass auf der einen Seite unserer Wertschöpfungskette nämlich im Ankauf ein Riesendruck bestanden hat.
00:33:38: Das muss man als sowohl als Marktplatz also wirklicher Händler so wie wir das sind balancieren und Nachfrage eben einigermaßen gleichgewicht sind.
00:33:49: Ja, bei uns hat es sich genauso wie Heine erzählt entwickelt.
00:33:52: Nach dieser anfänglichen Stockstarre haben die Frauen und Mädels erst mal ordentlich im Kleiderschrank aussortiert.
00:33:57: Uns hat das für eine logistische Herausforderung gestellt weil wir tatsächlich zu dem Zeitpunkt mitten im Prozess waren ein neues Logistikzentrum in Fohlen zu eröffnen Und wir hatten schon alles eingerichtet angemietet und dann konnten.
00:34:10: unser Country Manager durfte nicht in das Land einreisen und unser Launch des Logistikkentrums hat sich verzögert Das heißt wir konnten gar nicht abwickeln, die wir auf einmal zugeschickt bekommen haben.
00:34:21: Das hat sich natürlich dann alles mit der Zeit wieder stabilisiert aber tatsächlich haben wir auf der Angebots- als auch auf der Nachfrage Seite vor allem jetzt von dem aktuellen Lockdown sehr profitiert.
00:34:31: Zwei Dinge würde mich noch interessieren, bevor wir mal ein Tarex-Welttiefer eintauchen.
00:34:34: Wenn ich so einen Spezialistenshop aufbaue wie ihr beide... Was für Technologie etablierte eigentlich?
00:34:40: Und wie mache ich Marketing vor dem Hintergrund, dass sich auf der Verkaufsseite eher Einzelprodukte habe und auf der Einkaufszeit eine ganz andere Zielgruppe wahrscheinlich tagetieren muss als diejenigen, die es dann hinterher kaufen?
00:34:50: Was sind bei diesen beiden Elementen eure Vorgehen gewesen?
00:34:53: Die erste Frage die du gestellt hast, was für Technologie setzt man ein?
00:34:56: Man würde sich immer wünschen und freuen das ist alles irgendwas was man kaufen kann.
00:35:01: Was schon irgendwie hundert andere Leute für einen gelöst haben.
00:35:03: Und man stellt dann mal wieder fest leider nicht.
00:35:06: Also wir bauen fast Hundert Prozent von dem was wir an Technologie nutzen komplett selbst.
00:35:12: Es gibt nur ganz ganz kleine Spezialfeatures die wir sozusagen am Markt einkaufen.
00:35:17: Zweite Frage die Du gestellt hast Akquisitionen von Kunden.
00:35:20: es in der Tat so dass die und die Verkäufer sich zwar überschneiden, aber nur mit einem verhältnismäßig kleinen Prozentsatz.
00:35:28: Wir kennen das von eBay.
00:35:29: da waren mal so Überschneidungen irgendwie bei fünfzehn Prozent.
00:35:33: Die sind bei uns etwas höher Aber nicht viel höher.
00:35:36: Und deshalb gibt es in der Tat zwei unterschiedliche Marketing-Endsätze auch weil sich die USPs für die Kunden einfach etwas unterscheiden.
00:35:43: Man hat sozusagen Nachhaltigkeit, Convenience und ich bekomme was auf der einen Seite und man hat ein professionellen Händler mit günstigen Preisen und wieder Nachhaltigkeit auf der anderen Seite.
00:35:55: Das heißt, die Kundenbedürfnisse auf den beiden Seiten unterscheiden sich schon mal.
00:35:59: Ja das hat Unterschiede dann im Marketingansatz und die Herausforderung ist in der Tat ja ich habe Einzelprodukte.
00:36:04: Ich kann nicht Einmal ein sehr schönes Model mit wunderbar ausgeleuchteten Hintergrund nehmen, wo ich die neue Jacke ablichte und ich verkaufe die dann zehntausend Mal.
00:36:15: Das geht leider nicht, sondern ich muss da wirklich auf das Einzelprodukt fokussieren.
00:36:19: Und auch da wieder viele der Marketing-Technologien, die man kaufen könnte funktionieren nicht und deshalb bauen wir auch da viel selbst um zielgerichtet und kostengünstig Kunden zu akquirieren und Produkte vermarkten zu können.
00:36:32: Maria wie ist das bei euch?
00:36:33: Die erste Frage ist, würden wir so ähnlich beantworten?
00:36:36: Wir haben auch alle unsere Technologie in Haus entwickelt.
00:36:39: Ganz am Anfang, also wirklich im Jahr zwölf, als wir mit einem Prototypen an den Markt gegangen sind und dann eben aber so eine unglaubliche Nachfrage ab Tag eins erlebt haben, haben wir es irgendwie noch versucht hinzubiegen mit einer typo drei Vergewaltigung und einem wahren Management System dahinter.
00:36:55: Aber das hat überhaupt nicht funktioniert!
00:36:56: Also wir haben mittlerweile alles selbst entwickelt viel Prozess Know-how aufgebaut entwickeln uns da kontinuierlich weiter.
00:37:02: Das geht einfach nicht anders.
00:37:03: Wir haben eine etwas andere Überschneidung zwischen Käufer und Verkäufer, das kann eben auch daran liegen, dass wir mit unserer einzigen Marke Mädchen flomaktweite Zielgruppen adressieren, also wir haben ungefähr ne Überschneidungen von dreißig Prozent.
00:37:15: Ich glaube es ist auch naheliegend, dass eine Käulerin die Second Hand kauft, dass sie natürlich auch darüber nachdenkt naja ich habe ja noch was im Kleiderschrank, was sich nicht trage.
00:37:24: in der Regel heißt es immer Frauen tragen so zehn Prozent von dem was sie besitzen.
00:37:28: Natürlich ist es naheliegend, dass Sie sagen naja Moment!
00:37:29: Ich kann das hier auch verkaufen zur Liquid oder idealerweise zu weiterem Shopping-Budget umwandeln.
00:37:35: Und genauso ist es auch häufig, dass Verkäuferinnen sagen naja wenn ich jetzt genug Verkaufserlöse gemacht habe dann gönne ich mir was richtig schönes kann.
00:37:42: eine New York Reise sein können irgendwie die Chanel Tasche aller Träume sein?
00:37:45: Ich weiß das nicht.
00:37:46: also es ist unterschiedlich.
00:37:47: aber in der Ansprache tatsächlich konzentrieren wir uns immer auf eine Marketing Botschaft.
00:37:51: typisches Marketing wie für Mode können wir auch nicht machen aufgrund der Einzelstücke zumal wir auch mit anderen Margen kalkulieren als die Modeindustrie.
00:37:58: Also da können wir einfach teilweise nicht mit bieten.
00:38:01: Das heißt also, wir setzen auch ganz viel auf Marke.
00:38:04: Bestandskundenaufbau, achtzig Prozent unserer Umsätze werden durch Bestands Kunden generiert.
00:38:08: das ist eben so unser Fokus.
00:38:10: man muss übrigens aber auch sagen dass die Tatsache, dass jeder Artikel ein einzig Stück ist, das isst auch eine Vermarktungsschance in dem Sinne ,dass man den Käufern eben sagt du musst schnell sein sonst ist es weg.
00:38:21: und die besonders aktiven Secondhandkäuferen wissen eigentlich, dass man da nicht zu lange zögern darf.
00:38:27: Bei uns ist die Überschneidung natürlich sehr hoch.
00:38:29: Wir sehen einerseits, dass wir sehr viele Mischwarnkörper haben.
00:38:32: tatsächlich über die Hälfte unserer Warnkörbe sind Mischwaren-Körbe aus Neuware und Gebrauchtware.
00:38:36: Und auf der anderen Seite sind die allermeisten Kunden, die bei uns Secondhand kaufen waren auch schon Neuwahrenkäufer und wir haben mittlerweile aber auch schon den Effekt das wir eben reines Secondhand Käufer akquirieren und da sehen wir dann aber auch oft, dass sie dann eben daraus ein Mischwagenkorb machen.
00:38:49: Über
00:38:49: die hälfte eurer jetzt aktuellen Warenkörben sind Mishwarenkörber schon sehr gigantisch.
00:38:53: Meine erste Freieinheit wäre gewesen was es eure Motivation Second Hand aufzunehmen weil prozessseitig hat es eine unfassbar hohe Komplexität, weswegen das man wahrscheinlich auslagert oder über den Marktplatz löst.
00:39:02: Es hat super viel Fakarpotenzial und glaube ich gleich nochmal eintauchen werden.
00:39:05: Und es bietet zwar mehr Marge aber so als Produkt Suche ist ja auch schwierig.
00:39:09: also ein Produktkatalog zu führen mit einzelnen Stücken ist gar nicht so einfach.
00:39:13: was war eure Motivation das Thema zu starten?
00:39:15: Ich glaube, Heiner hat ganz eingangs gesagt, wenn ich mich recht entsinne... Ich weiß nicht, wie kloppt er ist.
00:39:19: Er sagt mir so fünf bis zehn Prozent oder sowas des Modemarktes wird ein Secondhand-Markt sein.
00:39:23: Wenn ich mich Recht entsinnt?
00:39:24: Heiner nickt, wir sind hier gerade über Suchenkonekte.
00:39:25: Das ist gut!
00:39:26: Ich habe eine ähnliche Hypothese und ich glaube, wenn man sich als Fashionplattform versteht und den Anspruch hat letztendlich auch das gesamte Spektrum abzudecken dann muss man dem Kunden eben auch Secondhandware anbieten.
00:39:36: Insofern ist das unsere Kernmotivation, letztendlichen das volle Spektromanmode abzudekten.
00:39:41: Was ich auch von Ihnen gesagt hatte, junge Menschen kombinieren Heuer mit günstig und eben auch neu mit Secondhand.
00:39:47: Insofern ist das sehr wichtig, dass wir das abdecken.
00:39:49: Wir haben keinen Margenaspekt dahinter.
00:39:51: Es ist tatsächlich so, dass es für uns ein Not-for-profit Bereich ist.
00:39:54: Das heißt, wir haben jetzt einen Commitment abgegeben, da nie Marge rauszuziehen sondern wenn wir da Marge erzielen sie einerseits an unsere Partner weiterzuleiten andererseits eben ins Ökosystem zurückzustecken sprich Prozesse zu verbessern den Bereichen irgendwie zu stärken.
00:40:06: Und das machen wir heute nicht.
00:40:08: also heute verkaufen wir nur second hand.
00:40:09: aber wir wollen perspektivisch die Möglichkeit bieten, dass Sie dann weiterruhten zu Partnern, also nicht selbst prozessieren.
00:40:16: Aber dass wenn du als Kunde letztendlich eine Board-U-Paket bekommst, egal ob neu oder secondhand wahre ... Du dann im Checkoutprozess schon anfordern kannst, dass du Ware zurückverkaufen möchtest, dann kriegst du irgendwie ein Beutel mit rein und so kannst du deine alte Waffe ihm zurückgeben.
00:40:30: Das ist natürlich der Flug, weil man jetzt hier im Hotel sitzt gerade bei der Fashion Week und es klingelt im Hintergrund!
00:40:35: Okay verstanden wie wichtig ist denn PR eigentlich bei dem ganzen Thema?
00:40:38: Also hat das auch diesen Faktor Nachhaltigkeit und Umwelt, dass ihr das macht?
00:40:43: dass wäre so einer der primären Motivationen, die ich mir sonst noch vorstellen könnte.
00:40:46: Ja genau also das ist ein total großer Faktor für uns.
00:40:48: wir haben uns vor einigen Jahren schon gefragt was sind eigentlich... Unsere Hebel, die wir haben um das Thema Mode in Sachen ekologischen Footprint zu fixen und wir machen da relativ große Effort.
00:40:58: Zum Beispiel versuchen wir im Neuwaren-Bereich mehr Ware zu verkaufen und mehr Ware anzubieten, die nachhaltig produziert ist.
00:41:03: Wir versuchen unsere CO² Emissionen zu reduzieren.
00:41:06: Wir versuchen irgendwie einen Kartonagenverpackungen usw.
00:41:08: auf recyceltes Material umzusteigen.
00:41:10: Pipapo ja neutralisieren auch unser CO².
00:41:12: Man muss allerdings feststellen du kannst noch so großen Effort betreiben.
00:41:16: am Ende ist die Produktion von Kleidung immer umweltschädlich egal ob sie aus nachhaltigen Materialien stattfinden wenn man das im Hinterkopf hat.
00:41:22: Und dann muss ich sagen, war ich geschockt als ich die Zahl gelesen habe?
00:41:25: Dann sieht dass die Menschen im Schnittkleidung nur siebenmal tragen!
00:41:28: Dann muss man sagen haben wir da irgendwie ein Problem.
00:41:30: ja das ist relativ eindeutig.
00:41:32: und jetzt kann man natürlich einerseits dabei ansetzt zu sagen kauft hochwertigere Ware nachhaltig produzierte Ware und man kann auch sagen tragt jedoch vielleicht ein bisschen länger.
00:41:40: aber Fakt ist dass die menschen im Kleidungsbereich oft neue Sachen wollen.
00:41:43: und dann ist glaube ich die logische Konsequenz zu sagen na gut wenn die Leute eine Rotation in ihrem Kleiderschrank möchten dass wir sie A da zu bringen, hochwertig zu kaufen.
00:41:52: Diese hochwertige Ware nach den durchschnittlich Siebenmal tragen dann aber eben auch weiterverkaufen der nächste sie vielleicht noch mal sieben Mal trägt, dann wieder weiter verkauft und wieder nochmal sieben mal trägt weil so schaffen wir es halt das einfach keine neue Ware produziert wird und trotzdem eine Rotation im Kleiderschrank passiert.
00:42:05: Und das glaube ich wirklich vom Herzen und da rede ich auch für Hannes und Sebastian.
00:42:08: Da sind wir völlig von überzeugt, dass das der mit Abstand größte Hebel ist um Mode nachhaltiger zu machen gilt ja auch für andere Kategorien.
00:42:15: Aber Mode ist immer besonders ressourcenvernichtend und schädlich in der Produktion durch die Stoffe, durch Färbung und solche Themen.
00:42:21: Und das ist glaube ich die Antwort letztendlich auf die Frage wie können wir eigentlich von dieser Überproduktion an Kleidung wegkommen ohne darauf zu verzichten für diejenigen, die das halt unbedingt wollen permanent neue Dinge im Kleiderschrank zu haben?
00:42:32: Klar hat ihr da auch so einen sozusagen Direct Loop auf Einzelpersonen oder Einzelkäufer-Ebene wie den Amazon.
00:42:37: das hat also dass ihr wisst ein Kunde oder eine Kunden habt den Schuh unter dem Polover X gekauft und dann direkt zu sagen hier willst du genau den wenn Du mal bei uns gekauft hast uns auch wieder zurück schicken.
00:42:47: denkt dir an sowas mittelfristig.
00:42:48: Ja, also heute sind wir ja erst mal da dass wir nur verkaufen.
00:42:52: In diesem Kalenderjahr arbeiten wir haben auch schon Publik gemacht sehr intensiv daran eben die Ankaufsseite letztendlich zu strukturieren und ich glaube dann wird das noch ein relativ weiter Weg den wir gehen müssen.
00:43:03: allerdings muss man sagen mich stimmen die ersten Wochen in denen wir verkaufen also das Thema ist jetzt zwar seit September schon live aber so richtig richtig live eigentlich seit Dezember also seit ein paar wochen.
00:43:12: die stimme ich da extrem positiv.
00:43:14: Maria ist ja einer unserer Partner hier.
00:43:15: in dem Fall da ruht mir glaub ich auch schon ganz vernünftig Bestellungen rüber und wir haben da irgendwie diverse Partner.
00:43:20: Also man hat halt gesehen, dass wir ohne Marketing, ohne gar nichts da eigentlich aus dem Stand ein relevanter großer secondhand Verkäufer geworden sind.
00:43:27: Und ich glaube wenn wir jetzt die Prozesse langsam einschwingen und da eben noch ein paar Meter weitergehen dann kann das Thema sehr, sehr relevant werden.
00:43:33: Heute ist es so, dass auch nur in Deutschland machen.
00:43:36: Wir sind mittlerweile in drei zwanzig Ländern aktiv ja?
00:43:38: Insofern ist da noch riesengroßes Potenzial, wenn wir das erstmal internationalisieren oder zumindest mal ein paar Länder bringen.
00:43:44: Sofern bin ich da also sehr, beschreibst, so eine Datenintelligenz in so einen CM aufzubauen.
00:43:50: Da würde ich sagen das sind wir schon noch ein paar Jahre entfernt und dann sind wir eher dabei irgendwie Hausaufgaben zu erledigen.
00:43:55: Naja aber umgekehrt mit fünfzig Prozent Mischwarenkörben habt ihr ja die Hausaufgaven mit eins plus mit Sternchen und Bienchen schon mal gemacht oder?
00:44:01: Ich finde es wirklich
00:44:01: beeindruckend!
00:44:02: Genau, also auf der Verkaufsseite sind wir glaube ich ganz vernünftig unterwegs.
00:44:05: Aber die Intelligenz quasi zu speichern was jemand im Kleid hat zu realisieren dass es dafür jetzt eine Secondhand Nachfrage gibt und auch ein Mechanismus einzubauen wo wir sagen wir wollen den Kunden ja auch zum richtigen Zeitpunkt fragen das heißt wir müssen irgendwann irgendwie lernen nach wie viel zeit will eigentlich einen Kunde im Schnitt?
00:44:20: Und auch nicht einen kunde sondern ja im schnitt muss man sich auch noch die Sozialdemografie des Kunden angucken, ich bin mir sicher hier gibt es massive Unterschiede in der Frage Wie oft tragen Menschen eigentlich ein Kleidungsstück bis sie das verkaufen wollen?
00:44:29: Das wird sich eben massiv unterscheiden.
00:44:30: Ich glaube etwas bei uns Vorteile ist, muss man sagen.
00:44:33: Wir haben halt einfach eine extrem hohe Besuchsfrequenz mit unseren Kunden.
00:44:36: Das heißt wir sind top of mind.
00:44:37: das können halt Nischen-Plattformen die nur secondhand machen gar nicht erzielen.
00:44:41: also diese Besuchs und Kauffrequenzen, die wir haben.
00:44:44: Das heisst natürlich dass wir häufiger die Möglichkeit haben dem Kunde letztendlich Dinge mitzuteilen wie zum Beispiel hey willst du uns das nicht schicken oder gucken?
00:44:50: Aber wir haben hier ein Secondhand Produkt was sie dir gerne verkaufen wollen!
00:44:52: Und wir haben aber vor allen Dingen auch eben eine hohe Kauffreqenze.
00:44:55: Also ein aktiver Kunde der kauf bei About You ja wirklich viele viele Male im Jahr.
00:45:01: viele, viele Male im Jahr auch ein Paket nach Hause und die Barriere in einem Karton der sowieso zuhause liegt.
00:45:06: Der sowieso retorniert wird wo der Retourenprozess maximal einfach ist.
00:45:09: In den Kartons jetzt sozusagen dann die alte Ware oder den besagten alten Schuh noch reinzuwerfen das ist natürlich extrem niedrig barriere ich gegenüber dem Verkauf über spezialisierte Plattformen wo man denn erst mal irgendwie online was anfragen muss und dann Paket bekommt.
00:45:21: also da muss man sich ja proaktiv eben darum kümmern.
00:45:24: Ich glaube Alles hat seine Gefolgschaft.
00:45:26: Aber da bin ich schon überzeugt, dass wir über dieses Konzept von About You in der Lage sind sehr viel Ware einzusammeln.
00:45:31: Wir wollen sie trotzdem nicht prozessieren weil Heiners Freund beschrieben mit Mädchenflomark kann tatsächlich vor sieben Jahren das Thema mal bei Edited aufgesetzt.
00:45:37: Da gab es bei Editted unsere Eigenmarke einen Secondhand-Bereich und dann war ich auch bei Mädchen Flomark im Büro und habe mir das angeguckt.
00:45:43: Und auch finde ich wenn man mit Heiner und Co spricht also hab' ich so großen Respekt vor der Prozesskomplexität Dass wir uns das denke ich nicht antun werden Weil wir da einfach überhaupt keine Expertise drin haben das skalierbar haben.
00:45:55: Und da gibt es eben Player wie Momox und Mädchenflomag, die das über Jahre jetzt optimiert haben.
00:45:58: insofern für uns eigentlich eher der Job glaube ich das Einsammeln von Kleidung möglicherweise auch die Vorqualifizierung dass nutzen unsere hohen Frequenz sowohl im Verkaufs als auch im Ankaufsbereich und dann das Ganze immer über Partner eben in Skalierung bringen.
00:46:09: Das sollte denke ich für uns der Weg sein.
00:46:11: Das ist ja auch quasi der Job einer Plattform eben sich als Ökosystem und Connector quasi zwischen Spezialisten zu verstehen und eben den Zugang zum Kunden zu halten vor allem
00:46:19: Und den internationalen Roller, du sagst es Deutschland-seitig macht.
00:46:22: Habt ihr das international vor, dann auszurollen auf eure Dreiundzwanzig?
00:46:26: Ja also definitiv.
00:46:27: Deutschland ist natürlich unser Heimatmarkt und der größte Einzelmarkt aber ja die anderen Märkte in der Summe sind schon deutlich größer.
00:46:34: Insofern ist das schon der klare Hebel das ganze International zu machen und ich glaube so kriegt man eben auch Musik da rein wenn man dann noch international ankauft.
00:46:41: am Ende des Tages ist das Secondhandjahr ein System was von Demand und Supply lebt dass eine ausgeglichene Balance eben vorhanden sein muss.
00:46:47: Ich glaube das Ganze auf einer europäischen Ebene spielen, bietet einem nochmal ganz andere Möglichkeiten.
00:46:51: Es ist Thema attraktiv genug für euch, dass es sein könnte.
00:46:54: Dass ihr zum Beispiel so ein Player wie Marias Unternehmen einfach irgendwann mal ankauft um euch diese Kompetenz in Haus zu holen?
00:46:59: Ja das ist natürlich immer so.
00:47:00: eine Frage ob du jetzt als Plattform sozusagen vertikal gehst.
00:47:03: man könnt ja die gleiche Frage stellen warum wir nicht einfach irgendwie Markenkaufen oder so.
00:47:07: Wir sind bei vielen unserer Marken der mit Abstand größter Abnehmer.
00:47:10: also ich sage mal die Frage der Vertikalisierung stellt sich eben in relativ vielen Dingen.
00:47:14: wenn du halt irgendwie signifikant Volumen schiebst und dann halt bei deinen Dienstleistern oder Servicepartnern oder auch Supplyern irgendwann halt einfach ein relevantes Geschäft ausmacht, das muss man glaube ich mal sehen.
00:47:23: Also es gibt tatsächlich heute jetzt irgendwie gar keine Pläne.
00:47:25: aber ich würde sagen
00:47:28: Lass uns doch mal ein Stück weit über die Minus-Effekte reden, also dieses mögliche Faka-Potenzial.
00:47:32: Das Erste was ja mehr in den Kopf kommt wenn man als Händler, als Plattformen über gebrauchte Fashion nachdenkt ist einerseits der Einkauf im Unternehmen wie deinem eigentlich sehr sehr mächtig wo ich mir nicht so sicher bin wie finden die das?
00:47:43: und andererseits arbeitet ihr mit sehr attraktiven Marken zusammen wo man halt immer dieses latente Schmuddel Image im Kopffahrt vielleicht auch gucken muss.
00:47:50: wir haben denn diese beiden Bereiche bei euch reagiert oder wie habt ihr sie abgeholt?
00:47:53: Als ihr gesagt habt ihr wollt das Thema einführen?
00:47:55: Ach, der Einkauf ist eigentlich mega entspannt ehrlicherweise.
00:47:57: Also tatsächlich machen wir irgendwie so Tausch-Plattformen und so weiter, tatsächlich auch intern ja?
00:48:00: Ich weiß das weil unser Geschäftsführer Büro ist im Prinzip ein bisschen vor unserem Essensbereich unserer Kantine, dass wir da maximal sichtbar sind und da finden dann immer unsere internen Mädchen, Flohmärkte quasi statt.
00:48:09: Wir sind ja auch irgendwo unser eigener Kunde und wir finden es cool Und das gilt auch für den Einkaufen.
00:48:13: Die Frage wie man da jetzt sozusagen die Brand Partner abholt stellt sich natürlich trotzdem.
00:48:16: ich bin selbstständig in Strategie-Meetings mit unseren Markenpartnern.
00:48:18: Da kam schon eine oder andere kritische Rückfrage.
00:48:21: Das bezog sich aber oft auf die Darstellung.
00:48:23: Dann hat halt irgendeine Mark auf unserer Seite gekauft hat dann irgendwie sich selbst ihm im Secondhand-Bereich gesehen und dann kam der so ein eiskalter Schauer über den Rücken, über die Darstellung.
00:48:31: Die sind ja sehr, sehr visuell getrieben.
00:48:32: So was ich dann immer sage ist... Ihr könnt's eh nicht verhindern, ja?
00:48:35: Also seht euch als Teil der Lösung und treibt das Thema mit.
00:48:38: Und seid da lösungsorientiert weil ansonsten kann es eben ein Thema sein wo euch die Disruption einfach vom Markt rollt wenn ihr euch dann nicht mit als Teil dessen versteht.
00:48:45: Wenn ihr einen hochwertiger Hersteller seid fast jeder hersteller versteht sich als hochwertige Hersteler Dann ist das doch eine Chance für euch.
00:48:51: Weil heute ist es doch so wenn man besonders hochwertig und langlebig produziert dann hat man da als kunde nur den Benefit dass man eben etwas besonders Hochwertiges und Langlebiges trägt.
00:49:00: aber Es gibt heute diesen Zweitmarkt nicht.
00:49:02: ich vergleiche das immer hier mit dem Kauf von einem Auto oder sowas.
00:49:05: Wenn ich mir ein Neuwagen kaufe, einen hochwertigen Neuwagen dann kaufe ich mich den auch deswegen weil ich weiß dass ich ihn auch verkauft bekomme wenn er von der guten Marke ist, wenn er hochwertig ist.
00:49:13: und wenn ich mir jetzt eine hochwertige Levis Jeans kaufe und dafür vielleicht dann eben zwanzig dreißig Prozent mehr bezahle dann bin ich doch noch bereiter diesen zwanzich dreißzig Prozent Qualitätsaufschlag zu bezahlen wenn ich weiß das sich diese Levis jeans eben auch wiederverkaufen kann versus Ich kaufe eine no-name billig produzierte Jeans die isst denn vielleicht zwanziger aber da gibt es keinen Zweitmarkt.
00:49:34: Das heißt, wenn man den erlösst aus dem Zweitmark quasi mit einrechnet dann werden hochwertige Dinge plötzlich gar nicht mehr so viel teurer nachhaltig produzierte Dinge auch übrigens nicht mehr.
00:49:42: und da würde ich halt sagen Wenn man einer dieser hochwertigen Player ist der muss man das als Chance verstehen.
00:49:46: Und deswegen versuchen wir also aktiv mit unseren Brandpartnern zu treiben.
00:49:49: Es geht sogar soweit dass wir jetzt mit ersten Markenpartner Konzepte aufsetzen wo wir denen anbieten dass wir quasi orchestrieren Dass sie in ihrem Laden In ihren Offline-Läden Ihren Kunden anbinden können dass die dort gekaufte Ware zurückgegeben werden kann.
00:50:03: Also im Grunde genommen ein Ankauf von Secondhand Ware, der Hersteller stattfindet und wir hier uns wieder als Plattform verstehen letztendlich die Ware mit Partnern zusammen orchestrieren und in den Verkauf bringen und nochmal einen kleinen Stempel draufpacken dass das halt wirklich echt ist.
00:50:16: ja weil das können die Mitarbeitenden im Laden natürlich sehr gut checken auch ob sie wirklich echte sind.
00:50:20: also du hast noch mal so eine Art Sonder-Echtheitsiege.
00:50:22: So dann kann man mit den Markenpartnern ja auch überlegen wenn dieses Visuelle eben so ein großer Dorn im Auge ist kann man ja mit dem Markenpartern auch überlegt wie kriegt man es visuell vielleicht ein bisschen hochwertiger?
00:50:30: Dann musst natürlich die Marke da am Ende auch ein paar Sense reinschießen, damit man eben den aufwendigeren Produktfotoprozess eben letztendlich auch rechtfertigt.
00:50:37: Aber so kann man eben auch diesen visuellen Pay in der Marken lösen.
00:50:39: und dann muss ich sagen bisher würde ich sagen das ist auf hundert Prozent Zustimmung gestoßen und sie sehen es genauso dass Sie da mit Gas geben müssen und dass das in meinen Augen einfach einen Teil der normalen Proposition wird wie das im Automarkt heute der Fall ist, wie das in vielen der Momox-Kategorien heute der fall ist.
00:50:54: Ich kaufe etwas neu und weiß es gibt einen Zweitmarkt, ich weiß es liquide Und da müssen wir einfach in der Mode hinkommen.
00:51:02: Da bin ich mir eigentlich zuhundertprozent sicher, dass das in fünf Jahren, zehn Jahren komplett normal sein wird, dass es so erfolgt.
00:51:10: und ich finde, da muss man jetzt auch ein bisschen Education betreiben.
00:51:12: Wir haben gerade zum Beispiel eine Kooperation mit Pixie.
00:51:15: Jeder kennt diese Pixiebücher ja?
00:51:16: Diese Kleinen.
00:51:17: wo wir jetzt so ein kleines Pixiebuch rausbringen werden wahrscheinlich was wir denn bei Bestellungen für Kinderkleidung mit reinlegen werden, wo wir versuchen so ein bisschen auf spielerische Art halt die Kreislaufwirtschaft letztendlich zu erklären Das ist
00:51:30: ja geil.
00:51:30: Finde ich cool, wie ihr da denkt!
00:51:32: Und wie ist das?
00:51:32: Wenn ich einer dieser fünfzig Prozent gemischt Warenkörbe bin und bin unzufrieden mit dem Secondhand-Produkt kann man es genauso retornieren... ...und wie ist denn so die Zufriedenheitsquote in diesem Bereich bei euch?
00:51:42: Also
00:51:42: das ist glaube ich ein ganz wichtiger Faktor.
00:51:44: Ich glaub dass auch ein Grund warum wir uns viele Secondhand bestellen.
00:51:46: Wir sagen halt wir geben einheitliches Serviceversprechen ab.
00:51:49: kostenloser Versand also analoge Firsthandbereich Riturenrecht Auch kostenlose Retour.
00:51:53: Der einzige Unterschied hier ist im Firsthand Bereich hast du hundert Tage Zeit für die Ritur Im second hand Bereich vierzehn Tage.
00:51:58: Man kann aber auch sagen Rettunieren innerhalb von vierzehn Tagen trotzdem.
00:52:01: Achtneinzig Prozent der Leute also vierzehnt oder hundert macht er jetzt keinen großen Unterschied, aber du hast eine kostenlose Rettur innerhalb von fünfzehn Tage und das ist auch die gleichen Zahlungsmöglichkeiten sprich Kaufaufrechnung und allem was wir da sozusagen anbieten.
00:52:11: Das beantwortet auch die Frage am Ende des Tages wenn ein secondhand Produkt bekommst dir gefällt dass nicht kannst du das ganz normal retunieren Ganz gleich wie das im first hand Bereich auch was.
00:52:18: Du hast einen selbst klebenes Retour Label in Paket.
00:52:20: Also mehr Convenience geht gar nicht.
00:52:22: Du kannst das irgendeinen Carrier an Kopf werfen also irgendwie DHL.
00:52:26: Hermes ist total egal kann es überall abgeben.
00:52:28: Also es ist maximal konvinient, deswegen haben wir natürlich auch höhere Tourenquoten als die reinen Secondhand-Plattformen nicht weil sie das nicht teilweise auch anbieten.
00:52:35: also die meisten machen's nicht aber manche haben eine ähnliche Service.
00:52:38: Proposition hat auch ein bisschen was mit ich sag mal Kunden Education zu tun.
00:52:41: der Kunde weiß dass von about you und den nutzt das dann eben auch.
00:52:43: aber das ist auch der Grund warum wir unseren second hand Partnern die kompletten Erlöse durchreichen weil wir wissen die haben wiederum ein bisschen höhere Kosten und wir wollen dass wir den gleichen Preis haben wie die Second Hand Plattformen um dann die etwas höheren Prozesskosten auszugleichen dadurch dass wir etwas höhere Retouren Quoten haben.
00:52:57: Dafür haben die dann wiederum kein Marketing und insofern würde ich jetzt mal vermuten, dass die Second-Hand-Plattform wie Mädchen Flummer mit uns gerade auch ganz gutes Geld verdienen.
00:53:04: Aber Maria, ich weiß nicht, wie das bei euch ankommt, aber ich würde schon schätzen, dass unsere Kunden etwas höhere Tourenquote an den Tag legen als es eure Kunden sonst haben oder?
00:53:11: Ja,
00:53:11: kann ich bestätigen.
00:53:12: ja!
00:53:12: Sind die Tourenquoten tagt dann bei euch versus Neukote.
00:53:16: also ist das ein ähnliches Niveau oder ist das erkennbar anders?
00:53:18: Nee, ist geringer... Ja, aus geringer
00:53:21: Hand.
00:53:22: Sieht ihr, das ist wahrscheinlich der Fluch der hohen gemischtbaren Körper?
00:53:26: Wenn ich ohnehin vielleicht auch in der Neuware mit der üblichen Hohen Riturenquote zurückschicke, dann ist es wieder leichter für mich, das mitbestellte gebrauchte Kleidungsstück, wenn's mir nicht ganz so gut gefällt, auch wieder mit hineinzulegen sozusagen.
00:53:38: Das ist ja der Flucht der Convenience und des Mischwahrenkorbs da
00:53:40: auch.
00:53:41: Genau.
00:53:41: Allerdings muss man sagen ... Es gibt immer die Mehrau-Rituren sind schlimm.
00:53:46: Und wenn man sich stumpf auf eine Bilanz guckt, stellt fest irgendwie fünf Prozent punkte Riturenquoten, Senkung bedeutet halt richtig signifikant mehr Geld.
00:53:55: Ich vergelechte es aber mal ein bisschen.
00:53:56: wie wenn man sich die Bilanz von einem Zahra anguckt dann würde man auch sagen oh hohe Quadratmeterpreise sind ja ganz schlimm.
00:54:01: und der Zahrar zahlt halt in einer eins A-Lager an der Mönkebergstraße in Hamburg in der Haupteinkaufsstraße.
00:54:05: was ist ich?
00:54:06: Ja, vierzigfünfzig Euro auf dem Quadratmetermietpreis.
00:54:08: und da kann ich ja auch hingehen und sagen ja Sarah warum gehst du nicht nach Mümmelmanns Berg?
00:54:12: Er zahlt zu fünf Euro auf den Quadrat Meter.
00:54:14: das ist doch der mega Trick!
00:54:15: Dann hast du irgendwie eine Milliarde mehr gewinnt.
00:54:16: Aber was passiert mit Quadratmeterpreis geht eben auch Frequenz einher und ähnlich ist das eben mit der Riturenquote.
00:54:22: Kunden, die das Riturensystem verstanden haben gewinnen Vertrauen darüber dass sie eben wahre Online bestellen können, dass alles konvinient ist.
00:54:28: Und wir sehen, dass Kunden, Die das Rriturenssystem Verstanden Haben oder Auch zum Beispiel Länder, die Das Ritursystem Verstanden haben.
00:54:34: Das Ganze kann man ja auch auf der Länderebene Sehen.
00:54:36: Es gibt da massive Unterschiede innerhalb Europas.
00:54:38: Sie haben eine deutlich höhere Kauffrequenz.
00:54:40: Das heißt was passiert?
00:54:41: Man opfert letztendlich Deckungsbeitrag pro Transaktion durch die hohe Riturnquote.
00:54:45: Man sorgt jedoch auch dafür Dass der Rotovan-Korb deutlich höher wird.
00:54:48: Ja, also der Kunde bestellt dann halt nicht mehr ein Artikel, wo er sich hundertprozentig sicher ist, dass er ihn behalten wird.
00:54:52: Sondern zehn Artikel bei denen aber noch nicht so richtig sicher ist ob es behaltet oder nicht.
00:54:55: Wenn den Kunde zehn Artike bestellt kannst du fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass ein Paket zurückkommen wird.
00:54:59: Es
00:55:00: gibt sicherlich noch einen Effekt-Tarek dem man da ergänzen muss.
00:55:03: Du hast halt im Neuwarenbereich immer diese Auswahlbestellung.
00:55:05: ja das sagst du halt.
00:55:06: ich weiß nicht genau ob ich jetzt nenne wie eine dreientreißende, vierentreißige ohne fünfunddreißig bin.
00:55:10: deshalb bestelle ich mir alle drei Größen und behalte hinter die Vierentreißig.
00:55:14: Das geht halt typischerweise im Secondhand nicht weil wir was gar nicht haben genau die gleiche Jeans in den drei Größen.
00:55:20: Wahrscheinlich das zweite, warum die Retturnkurve wahrscheinlich systematisch niedriger bleibt ist... Du hast halt einfach tiefere Preise!
00:55:26: Warum viele Kundinnen dann auch immer irgendwas was nicht tausendprozentig gefällt und nicht Tausend prozentig passt?
00:55:33: trotzdem behalten, ist mir auch schon öfters passiert.
00:55:36: Ja und das was du ansprichst mit den größten Auswahlbestellungen ist ein guter Punkt.
00:55:39: ja ich würde mir wünschen dass Größen-Auswahlbeställungen funktionieren.
00:55:42: wir haben bei Abortions Size Finder im Neuwaren Bereich und der Size Fender der empfiehlt dir teilweise die Größen Auswahl Bestellung.
00:55:48: Mit dem Size Finer können wir der Prozentualen geben das noch ausprozentual sagen mit welcher Prozent Wahrscheinlichkeit wir glauben dass sich diese Artikel passt?
00:55:54: Wir haben manchmal den Punkt dass wir sagen ui wissen wir nicht und dann empfehlen wir dem Kunden eine Größenauswahl bestellung.
00:55:59: Das ist genau das Parade Beispiel wo man sagt das klingt erstmal komisch aber eben Rettur und Quote sorgt dafür, dass der Kunde am Ende auch etwas behält.
00:56:06: Insofern ist das eigentlich eher schade, dass diese großen Auswahlbestandungen im Sektorhändbereich nicht geht aber es geht halt
00:56:10: nicht.".
00:56:10: Du hattest gerade einen ganz interessanten Punkt nochmal angesprochen den ich in Bezug auf unser Thema hier spannend finde nämlich europäischer Unterschied.
00:56:16: also wie verhalten sich deutsche Verhältnisse zu Europäern was aus Rückgesendekoden angeht?
00:56:20: Habt ihr dazu Erfahrung oder auch Meinungen wie gebraucht Fashion im europäischen Unterschied angenommen wird?
00:56:26: weil also gerade wenn man sich auch über anguckt zum Beispiel du hattes vorhin die Frage Wie ist so der typische Gebrauchtwarenkäufer?
00:56:32: europäische Ebene könnte man wahrscheinlich auch sagen Deutsch, weil also wie wir sind was Gebrauchtwaren angeht.
00:56:37: Was Flugmarkte angeht?
00:56:38: Was eBay-Akzeptanz angeht im europäischen Schnitt aus all dem was ich immer gesehen habe führende.
00:56:43: Ich weiß es überhaupt nicht für den gebrauchten Fashionbereich.
00:56:45: deswegen die Frage seht ihr da eher Unterschiede vielleicht auch relevant sind oder ist das ein übliches ähnliches Verhalten eurer Meinung nach?
00:56:53: Wir sind in Deutschland ja im Übrigen auch was die Online-Pinitration angeht.
00:56:56: Einer der Weltmeister, ich weiß gar nicht ob wir der WeltMeister sind aber sehr weit vorne.
00:57:01: Ich glaube Deutschland hat halt einfach eine lange Historie getrieben durch Quelle Neckermann Otto und Co.
00:57:05: In Sachen Versandhandel.
00:57:07: Und das ist eben wieder dieses Thema Kundeneducation.
00:57:09: Wir sehen das immer wenn wir irgendwelche Länder gehen in Oster Europa oder sowas wo die online Pinitration einfach noch sehr sehr niedrig ist Dann stellen wir mal wieder fest dass es halt sehr viel damit zu tun Dass sie nicht wissen worauf sie sich einlassen Ja einfach nicht gemacht haben und etwas was man noch nie gemacht hat da hat man einfach ne sehr hohe Barriere zu.
00:57:22: Insofern würde ich auch sagen, dass ein eBay-Kleinanzeigen und Co.
00:57:25: am Ende Distanzhandel ist.
00:57:26: Und dazu einfach ein hohes Maß an Vertrauen herrscht plus auch das Vertrauen, dass man das Geld bekommt.
00:57:31: ja nicht ohne Grund ist Deutschland eines der ganz wenigen Länder wo sich Kauf auf Rechnung letztendlich durchgesetzt hat.
00:57:36: Das gibt es ja in kaum anderen Ländern, daß der Händler wahre Wert von tausend, zweitausend Euro zum Kunden schickt, in der Hoffnung, dass der Kunde danach seine Rechnungen bestellt.
00:57:45: Ja aber das ist ja das andere Deutsche für mich.
00:57:47: Die Angst zu haben, dass er's vielleicht nicht so richtig anguckt also ich kenne es so ein bisschen aus anderen Geschäften.
00:57:51: in Deutschland ist einer der niedrigsten weltweit.
00:57:53: Die Sorge vor Kreditkorten Fraud, ist eine der höchsten weltweiten.
00:57:57: Der eBay-Fraud war eine der niedrigen weltweit.
00:57:59: die sorge vor fraud auf ebay wenn du die Kunden fragst bei einer der Höchsten Welt weit ja.
00:58:03: also wir deutschen sind schon sehr speziell in unserer angst.
00:58:05: die amerikaner nennt sich auch german angst.
00:58:07: also insofern das ist glaube ich einen Faktor.
00:58:08: dann sagst Du Versandhandel das glaube ich auch.
00:58:10: aber wir haben schon auch in der kulturelle Affinität für flowmarkt und gebrauchtes und sparen letztendlich auch das ist ja auch ein faktor davon.
00:58:18: also deswegen kann ich mir da schon mehrere faktoren für großen unter.
00:58:21: Ich kann das nicht bewerben, ob es so ist.
00:58:23: Also ich kann es auch nicht bewerten, weil ich glaube das ist wirklich sehr schwer, Marktdaten zu bekommen.
00:58:27: Weil da sei das Thema was wir ja quasi in den ersten zehn Minuten auch hatten.
00:58:30: Insofern mir sind keine wirklich verlässlichen Marktdate bekannt wo man sagt man hat dann mal einen Ländervergleich.
00:58:35: Was wir allerdings feststellen ist Wir arbeiten ja heute im Secondhand-Bereich mit Partnern zusammen.
00:58:39: Das heißt wir begeben uns hier auf die Suche nach Partnern.
00:58:41: Gleich dass wir europäisch unterwegs sind Begeben wir uns auch auf die suche in ganz Europa.
00:58:44: Und man stellt schon fest dass es Konzepte wie Mädchenflomark eben doch auch in vielen anderen Ländern gibt.
00:58:49: Man stellt auch fest dass die in den anderen Ländern kleiner sind.
00:58:51: Allerdings sind die Länder auch kleiner.
00:58:52: So, jetzt muss man das noch mal vielleicht ins Verhältnis zur Bevölkerung setzen.
00:58:55: Dann muss man auch wieder abdiskountieren.
00:58:57: wie gesagt es ist ein Supply und Demand-Problem dass natürlich wenn du irgendwo so eine kritische Grenze unterschreitest ja wenn man jetzt sagt man ist in dem Land das ist ein Zehntel so groß wie Deutschland und man nimmt jetzt das Medienflomarkt Angebot und zehntelt es einfach dann hat man plötzlich überhaupt kein relevantes Angebot mehr und dann haste wahrscheinlich einen überproportionalen Effekt auf die Frage Wie groß ist eigentlich die Nachfrage der Kunden?
00:59:17: Weil Du musst schon so eine Art kritische Masse überschreiten an den was Du eigentlich anbietest dafür dass ein Kunde überhaupt sagt Dann gehe ich jetzt drauf und gucke mir das mal an.
00:59:23: Online vor allen Dingen, das ist vielleicht beim Offline-Flomag ein bisschen anders aber im Offline Flomag würde ich auch immer sagen da geht es zumindest bei jungen Frauen, würde ich jetzt mal behaupten auch nur zu einem Viertel darum auch wirklich Kleidung einzukaufen und drei Viertels Experience ja?
00:59:35: Und die hast du ja online nicht!
00:59:36: Das heißt online spielt's nur eine Rolle ob du dann gutes Angebot hast oder nicht.
00:59:39: und im unterkritisch großen Markt kannst du aufgrund der begrenzten Anzahl derer die Kleidungsverkauf gar kein solides Angebot hinstellen.
00:59:47: und das ist ja etwas was europäische Plattform lösen werden.
00:59:50: dass heißt einerseits europäische Plattform im Secondhand-Bereich, Mädchenflühmark, Vomox etc.
00:59:54: in ihrer Internationalisierung.
00:59:55: Andererseits haben wir natürlich Plattformen wie Bauti Ucalano die ja heute schon eben international aktiv sind und einerseits Angebotsseitig ein europäisches Angebot zusammenstäbseln und damit eben ein relevant großes Angebot haben werden und damit glaube ich auch den Markt machen werden.
01:00:09: das sehen wir jetzt auch in vielen Ländern in denen wir jetzt rein expandieren.
01:00:12: Wir machen da den Markt tatsächlich und es wird glaube Ich auch im Second Handbereich passieren.
01:00:16: nicht in Deutschland Da ist der Markt schon in großen Teilen gemacht aber in anderen Ländern ist er noch so unterkritisch dass glaube ich aber weniger mit kulturem Verhalten zu tun hat, sondern schlichtweg damit es bisher nichts gab wo man das eben kaufen konnte.
01:00:26: Kannst du eigentlich noch mal beschreiben, welche Produkte ihr Second Hand tauglich bei euch findet und wie du die eigentlich bei dir aufbereitest?
01:00:32: Weil so Suchkatalog- und solche Geschichten sind ja nicht ganz einfach auszusteuern.
01:00:36: Habt ihr es einfach separiert?
01:00:37: oder wie macht ihr das?
01:00:38: Genau!
01:00:38: Es ist eine separate Kategorie wenn man verbaut YuGiS gibt's den second laugh Bereich.
01:00:42: in der Zukunft kann ich mir allerdings vorstellen dass das im Markt nochmal ein bisschen anders gelöst wird, dass du halt in einer kategorie Kleider einfach unterscheiden kannst zwischen zählen nachhaltig neu und halt eben second hand und wahrscheinlich auch noch rental irgendwann mal.
01:00:55: Das ist ja, würde ich sagen auch noch mal, wenn auch noch deutlich nie schieker als das Thema Secondhand.
01:00:58: Aber trotzdem auch ein Thema was kommen wird in bestimmten Kategorien dass du die Ware einfach letztendlich mietest.
01:01:03: So da könnt ihr mir vorstellen, dass man das irgendwann mal anders löst.
01:01:05: aber heute es bei Unternehmen wie Zalando und uns eben so gelöst, dass in der separaten Kategorie abgebildet ist
01:01:10: Und macht dir das dann auch so?
01:01:11: Wie man das aus dem sonstigen Bereich immer kennt.
01:01:13: also das Problem im Fashion- und Ecommercebereich ist ja immer tot durch Filter.
01:01:16: Also wie macht man denn die Aufbereitung, wenn das alles Einzelprodukte sind?
01:01:19: Genau, also wir sind Einzel Produkte.
01:01:21: Insofern ist erstmal empfehlenswerten Gerüssenfilter zu benutzen.
01:01:24: mal gucken, ob wir unseren Size-Finder irgendwann so schulen, dass wir relevante Empfehlungen machen können im Secondhandbereich.
01:01:29: Das ist heute nämlich noch nicht der Fall.
01:01:30: Da sieht man aber auch wie wenig entwickelt das ganze Thema heute eben auch noch bei uns.
01:01:34: Im Vergleich zu dem was wir im Neuwaren Bereich machen, wir sind noch nicht so gut in der Lage zum Personalisieren.
01:01:38: und diese ganze Unique Item Geschichte die bringt unsere Business Intelligence schon ein bisschen ins Schwitzen weil sie sagen Sie können ja gar keine Historie auf dem Artikel aufbauen an Daten und normalerweise brauchen wir so fünf bis zehn Käufe und sechsmal ein paar hundert Wissels.
01:01:53: ganz gut einschätzen.
01:01:54: Das Problem ist halt nach dreißig Wissels auf der Artikel, die Teilzeit ist der Artike weg, das heißt wir erreichen nie den Trash hole sozusagen überhaupt mal ein bisschen Intelligenz aufzubauen über einen einzelnen Artikel.
01:02:02: Da sind alles wenige von ganz vielen Herausforderungen, die da vor uns stehen, die glaube ich auch deutlich machen dass das Thema noch glaube ich ganz ganz ganz am Anfang ist zumindest jetzt aus Sicht der Neuwaren-Händler die das Thema ja jetzt gerade für sich so ein bisschen entdecken.
01:02:14: Ja wie gesagt wir haben es schon vor sieben Jahren gemacht aber dann auch eben sechs Jahre nichts da gemacht weil vor sieb Jahren war's noch zu früh und jetzt sind wir neu angegangen durch das Thema durch oder du stöberst dann halt durch das thema durch.
01:02:26: aber wir haben jetzt heute im frauenbereich irgendwie dreieinhalbfünfzig tausend verschiedene artikel.
01:02:30: da ist schon ratsam dir es ein bisschen runter zu filtern.
01:02:33: Meine letzte Frage wäre noch.
01:02:34: Wie arbeitet ihr damit zu Spezialisten wie Maria zusammen?
01:02:36: Also, wie fließt da Geld für welche Leistungen und wie ist der Prozess abgebildet?
01:02:40: Wie geht das?
01:02:41: Also letztendlich haben wir bei Baudiu einen Marktplatz.
01:02:43: Das sind auch im Neuwaren-Bereich.
01:02:45: Wir sind eine Hybridplattform bestehend aus Großhandel.
01:02:48: Für Filmen bei Boudiu war darauf Kommission in unserer Lager setzen und eben Third Party Logistics, also Markplatz.
01:02:53: Maria und Co.
01:02:54: binden sich bei uns letztendling technisch, nutzt unsere Markplatzcapability über die sie sich anbinden.
01:03:02: Wir haben halt gewisse Standards, die wir abfragen und Sachen Produktdaten, Foto etc.
01:03:07: Und ja dann kommt die Bestellung rein wird weitergeroutet zu Maria.
01:03:10: Maria hat sein Baudiu-Kartons bei sich liegen.
01:03:12: das Ganze wird in eine Baudiukarton verpackt.
01:03:14: es gibt die Bedingungen.
01:03:15: dass da ein selbstgebendes Retourenlabel drin ist finden die Partner meistens nicht so geil weil sie schon ahnen können dass die Retournquote dadurch sinken ist uns aber wichtig einheitliches Kundenversprechen auch abgeben zu können.
01:03:23: am Anfang manchmal paar Wochen oder sowas kann man das mal lassen.
01:03:25: Aber das langfristig ist schon glaube ich ein wichtiges Thema und wir sind der rechtliche Verkäufer.
01:03:30: da sind die in der logischen Sekunde vorher eben Maria ab, das heißt wir gehen auch den Kaufvertrag ein.
01:03:35: Dadurch können wir auch das ganze Payment händeln.
01:03:37: Deswegen sind wir auch in der Lage Mischwaren-Körbe über einen Checkout zu ziehen was halt für den Kunden natürlich mega konvinient ist.
01:03:42: Wir machen auch den Kundenservice müssen dann aber natürlich auf Maria anrufen und so ein bisschen vermittler spielen Und der Geldfluss ist letztendlich so dass wir uns die Kosten... abziehen, die das uns auch kostet.
01:03:51: Das Ganze anzubieten und den Rest eben an Maria & Co weiter reichen in der Hoffnung dass sie dann noch mehr Gas geben auf der Ankaufsseite mit den Margen, die Sie mit uns machen und ja auch auf unsere Plattform optimieren und selbst dabei helfen sozusagen unsere Platform besser zu machen.
01:04:04: Ja, das ist ein bisschen Natur des Ökosystemes da letztendlich das ganze eben zu vergrößern auf die Art und Weise.
01:04:09: Perfekt wiedergegeben!
01:04:10: Und wenn die retournieren, musst du das wieder an Maria zurückverkaufen?
01:04:13: Weil dann wär's sonst deins.
01:04:15: Genau!
01:04:15: Es passiert natürlich, dass der Kunde zwei Pakete bekommt.
01:04:17: Einmal ein Neuware- und Second Endpaket.
01:04:20: Erst mal ist die Hoffnung immer, dass sie nicht die Sachen in die falschen Pakete werfen.
01:04:22: Das passiert natürlich mega oft.
01:04:24: Da haben wir aber auch Prozesse für, dass einmal quasi der LKW von Maria zu Baudiu uns rückfährt... ...und einmal die Ware quasi wieder richtig reinschennelt.
01:04:31: Aber ansonsten, wenn die Ware wie in den allermeisten Fällen dann auch zu Maria zurückgeht,... ...dann geht die Ware auch wieder in den Besitz vom Mädchenklamat über.
01:04:38: Aber jetzt mal Hand aufs Herz, das ist ja superaufwendig.
01:04:40: Diese ganze Prozessabbildung verdient ihr als about you wirklich dann Geld mit der Second hand?
01:04:44: oder ist es somit auch noch ein Vorfinanzierungsthema?
01:04:47: Momentan ist das Verlustreich, das ganze Segment und unsere Hoffnung ist dass wir es eben auf Break-even bekommen.
01:04:52: Aber die Eingangsgesagt ist für uns ein Not for Profit Bereich.
01:04:54: also die Anspruch ist auch gar nicht dass da irgendwann Marge abgeworfen werden soll sondern ist es halt einerseits ein Thema wo wir von Herzen glauben, dass unser größter Beitrag sein kann.
01:05:03: zum Planeten und ich bin jetzt zweiunddreißig.
01:05:04: Ich möchte schon wenn ich irgendwann mit sechzig-siebzig oder sowas hoffentlich in meinem Schaukelstuhl sitze meine Enke mich fragen teils was hast du mit deinem Leben angestellt?
01:05:11: Nicht sagen müssen ja habe auch noch dazu beigetragen dass alles noch schlimmer wird.
01:05:14: und die Modeindustrie ist einfach eine Fuckup Industrie, ja.
01:05:17: Und das sehen wir als unseren größten Beitrag, den wir leisten können ist das Thema Second Hand einfach zu pushen mit den dreißig Millionen monatlich aktiven Usern die wir haben, mit der Marktpower die wir habe.
01:05:25: ich sitze jetzt hier gerade in Berlin im Hotel und hier startet gleich unsere Fashion Week.
01:05:29: es wird die About You Re-Fashion Week.
01:05:31: Wir haben ein bisschen über diese ganze muffige Ecke gesprochen.
01:05:33: Ja auch imagetechnisch dabei zu helfen Prozessechnische dabei zu helfen etc.
01:05:37: Das meinen wir halt wirklich wirklich ernst und deswegen haben wir eben auch gesagt dass es für uns ein North for Profit Bereich und ich schiebe gerne von Herzen gerne Maria unserer Marge durch Sie damit ihre Prozesse verbessert, Ihre Angebotsseite verbesserten wir das Ganze demal hoch pushen.
01:05:50: Plus man muss natürlich sagen auch not for profit in den Bereich heißt ja trotzdem nicht dass es nicht auch trotzdem für uns gut ist weil es am Ende eben einen Kundenvorteil hat.
01:05:58: der Kunde kann Mischwarenkörbe kaufen der kunde kann irgendwann über den Rettunprozess Ware zurückgeben.
01:06:02: Das heißt auch für uns als Baudu ist es natürlich gut weil unser Kunde davon am Ende des Tages eben profitiert und vielleicht dann mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eben bei uns auch loyal bleibt.
01:06:10: Gut, ihr Lieben.
01:06:11: Es war ein super spannender Ritt und es war echt interessant mal eure beiden Welten kennenzulernen und wie die mittlerweile sogar verheiratet werden.
01:06:16: also ganz ganz liebendank und ich glaube wir können ja nur unterstützen dass solche Dinge passieren.
01:06:20: von daher bin echt neugierig vielleicht machen wir in paar jahren mal einen recap was sich da so getan hat.
01:06:25: also wichtiges segment glaub ich und echt interessant.
01:06:27: von daher vielen vielen dank
01:06:29: danke euch und bleibt gesund.
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