Next Generation Food: Entsteht so das Essen der Zukunft? | #GastroTech 👨🍳
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Beyond Meat hat es bewiesen: die plant-based revolution ist real und inzwischen stellen neue Ansätze und Technologien den Status Quo in Frage. Manon Littek von Katjesgreenfood sagt sogar: „neue Produkte werden das Foodsystem disruptieren“. Aber was steckt drin in diesen alternative products? Warum sind sie so erfolgreich? Und welche Chancen hat dein Startup diesen Markt zu erobern? Joel hat nachgehakt. Geantwortet haben ihm: Godo Röben von der Rügenwalder Mühle, Fabio Ziemssen von NX-Food und Manon Littek von Katjesgreenfood (seit 01.01.2021 nicht mehr im Unternehmen tätig). Du erfährst... ...warum die Marktentwicklung Startups neue Möglichkeiten eröffnet ...was die Maßstäbe für alternative Produkte sind ...wie Veggie-Produkte hergestellt werden und was sie enthalten ...wie durch „better for your Product“ alte Produkte verdrängt werden ...welche Investmentstrategien Katjesgreenfood verfolgt ...welche Chancen ein go-to-market über die Gastro bietet ...was die Risiken bei der Zusammenarbeit mit der Gastro sind ...warum Veggie-Produkte aktuell teurer sind als Fleischprodukte ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um GastroTech: Gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen der METRO-Tochter Hospitality Digital spricht Joel regelmäßig über innovative Entwicklungen und Unternehmen in der Gastrobranche. Den Wissenshunger stillen dabei für gewöhnlich auch verschiedene Größen und Macher:innen aus erfolgreichen Gastronomiebetrieben. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Fabio Ziemssen, 👤 Godo Röben, 👤 Manon Littek, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:05:57) Erfolgsgrund der Veggie-Produkte (00:10:30) Herstellung/Bestandteile der Rügenwalder Produkte (00:14:59) Produktionskosten Veggie/Fleisch im Vergleich (00:26:32) Katjes Motivation zum Food Impact Investing (00:30:45) Strategie von Katjesgreenfood (00:35:29) Marktentwicklung der Veggie-Produkte (00:37:39) Maßstäbe für alternative Produkte (00:47:50) CBA der Zusammenarbeit mit Gastro __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Gastro Podcast von Digital Compact.
00:00:11: Mein Name ist Gerhard Schmarek und heute sprechen wir über das Thema Next Generation Food Universe.
00:00:17: Also es wird darum gehen, wie man eigentlich Food Produkte heutzutage an den Markt kriegt.
00:00:21: Und ihr sagt ja hey was hat er mit Gastro zu tun?
00:00:23: Naja schon etwas weil Gastro ja auch ein spannender Markt sein kann wo man diese Produkte produziert.
00:00:28: aber wir gucken natürlich auch ein bisschen über Gastro hinaus.
00:00:30: also der Blick über den Tellerrand ist heute garantiert.
00:00:32: Da haben wir super spannende Gäste.
00:00:33: zudem ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle.
00:00:35: Einmal aus dem Hause Rügenwalder kennt ihr bestimmt alle die Fernsehwerbung Die rote Mühle dann von Katjes Greenfood die auch sehr, sehr spannende Dinge machen im Bereich investieren in Food-Produkte.
00:00:45: Und natürlich NXFood von unserem Partner der Metro, wo es quasi darum geht dass Food Innovationen entwickelt werden.
00:00:50: Mit den drei Kollegen und Kolleginnen werden wir heute fleißig darüber reden wie eigentlich so die Marktentwicklung aussieht, wie's eigentlich genau zustande kommt das neue Food Produkte entstehen.
00:00:58: also was bei Alternativen zum Beispiel auch wichtig ist weil man wird vielleicht staunen was z.B.
00:01:02: Rügenwalde & Cut Here's Green Food so passiert und wie kommt dann eigentlich der Eingang in den Handelzustand bzw.
00:01:08: auch wie diese Produkte in Restaurants eingebracht werden können?
00:01:11: So, an meiner Seite heute quasi wie meine Art Co-Moderator.
00:01:14: Mit dem fange ich mal an der liebe Fabio Ziemsen von NXHOOT.
00:01:17: Lieber Fabio schön dass du da bist!
00:01:19: Ja vielen lieben Dank für die Einladung!
00:01:21: Kommen satt einmal ein Satz zu dir und deiner Butze.
00:01:23: aber wie immer schön kurz und knackig halten das die Hörerinnen und Hörern auch wissen was du eigentlich machst und was du heute beisteuerst.
00:01:28: Sehr, sehr gerne.
00:01:29: Also mein Name ist Fabio Ziemsen.
00:01:31: ich bin Geschäftsführer der NX Food und wir beschäftigen uns tagtäglich mit den neuesten Food Trends und Food Innovationen und gucken wie man daraus gute Modelle kreieren kann für Partner aber auch mit den Start-ups und anderen Innovatoren zusammen.
00:01:44: und da gucken wir uns alles von Alternative Proteins bis hin zu Vertical Farming an bis zu Go To Market Strategien.
00:01:51: Sehr gut!
00:01:51: Und heute ist es ein Podcast der ungewöhnlichen Namen.
00:01:54: also nicht nur ich bin heute mal der Exot sondern beide Gäste außer dem Fabio.
00:01:57: Euren ist ja auch ein bisschen international.
00:01:59: Wir haben von Katja's Green Food, nämlich die liebe Manon Littek da!
00:02:02: Hallo Manon, schön dass du da bist und bei dir gleiches Spiel.
00:02:04: erzähl doch mal kurz was du machst und was deine Firma so betreibt.
00:02:07: Ja, hallo Joel.
00:02:08: Vielen Dank für die Einladung!
00:02:09: Also ich bin Manon Littek und ich bin Geschäftsführerin von Kattis Green Food.
00:02:13: das ist die dritte Schwestergesellschaft der Katties-Gruppe Und wir haben vor vier Jahren gestartet als erster in Europa nur nachhaltige Foodprodukte zu investieren.
00:02:21: also Food Impact Investing Haben zwölf Unternehmen im Portfolio, sechs in Europa Hauptsächlich Dach und sechs in den USA.
00:02:28: Es geht hier um Next Generation Food also nur clean plant based und sustainable.
00:02:33: Da kann ich ja gleich mehr dazu erzählen.
00:02:35: Mega man, es läuft hier wie... in Brot mit euch, ihr könnt ja das richtig euch kompakt vorstellen.
00:02:39: Dann macht jetzt das der Godo,
00:02:40: der liebe Godo
00:02:41: Ruben von Rügenwalder-Mühle
00:02:43: auch.
00:02:43: Der ist das COO.
00:02:44: Schön, dass du da bist, Godo!
00:02:45: Kein CEO-Mitglied der Geschäftsleitung, aber sonst passt das schon alles.
00:02:48: Ich bin seit dem Rügenwalder Mühler, als ich anfing... Da sagte ich den Chef würde gerne als Junior Product Manager anfangen und er meinte, da haben wir gar nicht Marketing.
00:02:56: Aber wenn du Lust hast, baust du das ja auf!
00:02:57: Und ich glaube es ist dann ganz gut gelungen jetzt, dass eine Firma, die seit zweihundert Jahren Fleisch und Wurst macht, hundert Prozent Familienunternehmen so um die Zweihundfünfzig Millionen Umsatz damit man ein Gefühl dafür hat.
00:03:08: Und treffigen uns seit sechs Jahren auch mit alternativen Proteinen.
00:03:11: und nach den sechs Jahren sind wir jetzt schon bei über fünfzig Prozent Umsatz Platzanteil der alternativen Proteine fürs Gesamtgeschäft und wachsen mächtig gerade in dem Bereich.
00:03:19: Wenn man Eure Werbung sieht, dann denkt man ja ihr seid so eine Firma die irgendwie auf einem Bauernhof angesiedelt ist oder so.
00:03:23: ne?
00:03:24: Wo sitzt hier?
00:03:24: wie muss man eure Firmenzentrale sich vorstellen?
00:03:26: Seid ihr schon so richtig schön KMU bisschen steif oder seid ihr noch jung und hungrig?
00:03:30: Nee wir sind jung und hungrig!
00:03:31: Also das tatsächlich wenn du zu uns kommst dass ganz viel Gegend also wenig Häuser wenig irgendwas sondern ganz viele Bäume.
00:03:37: und wenn ich zur Arbeit fahre eine halbe Stunde sehe ich nur Kühe und wir haben auch ein schönes Gasthaus was redgedeckt ist aber natürlich verbringt.
00:03:44: Also das ist logischerweise.
00:03:45: Aber alles an einem Standort, keine zwei Werke.
00:03:47: Durch das Wachstum sind wir jetzt auf die andere Straßen weiter auch gegangen aber das ist zweiteste was entfernt ist.
00:03:52: Gut ich würde ja gerne mal ein bisschen Zeit investieren eurer beiden Unternehmen zu beleuchten und Fabio hilft mir dabei.
00:03:57: vielleicht fangen wir wenn wir schon über die Mühle reden mit Drügenwalder an?
00:04:00: Du hast ihm gesagt, Zwei Hundert Fünfzig Millionen Umsatz Und wie lange seid ihr schon sozusagen als Fleischfabrikanten am Start?
00:04:09: Und
00:04:13: wie muss ich euch vorstellen?
00:04:14: Also was ist eigentlich so euer Kerngeschäft, ist das typischerweise Wurst- und Fleischwarenverkauf im Supermarkt also LEH.
00:04:20: Wie man es kennt und da jetzt zunehmend auch quasi dieses, was du ihm beschrieben hast mit den alternativen Proteinen.
00:04:25: vielleicht kannst du mal so eurer Spektrogen grob aufmachen die sich eure Geschäftsfälle zusammensetzt.
00:04:28: Also wir sind so ein richtig kleiner deutscher Mittelständler.
00:04:31: Wir sind nur in Deutschland unterwegs, also das was wir noch ein bisschen in Österreich und Luxemburg oder Belgien verkaufen ist es sehr übersichtlich.
00:04:37: Also fast alles nur Deutschland und dann auch fast zu hundert Prozent im Lebensmittel-Einzelhandel.
00:04:41: Also wir haben einen Klumpenrisiko, also wir haben vier, fünf Kunden, Rewi Edeka, Lidl... Und das ist so das Hauptaugenmerk wo wir unterwegs sind.
00:04:49: Dann mit Fleisch- und Wurstprodukten bis zum Jahr zwölfzehn Das ist Frühmutter Teewurst, Pormarsche Leberwurst Schenkenspickermotter Della So die klassischen Wurst Produkte Produkte dazu.
00:04:59: Mit dem ganzen Tönnieskandal muss man sagen, ist ja bei vielen Menschen erstmal so aufs Tapé geraten was Fleischindustrie eigentlich bedeutet macht die auch den ganzen Prozess das ihr sozusagen Tiere auf der einen Seite reinkriegt und verpackt bewusst waren auf der anderen Seite raus kommt?
00:05:11: Bei Fleisch und Wurst bekommen wir Teilstücke, also wir haben früher selbst geschlachtet, das ist aber dreißig Jahre her.
00:05:16: Dann haben wir halbe Schweine gekriegt und haben daraus die Wurst gemacht.
00:05:19: Und jetzt ist es so dass wir nur die Zuschnitte kaufen, wie wir brauchen eine Oberschale für den Schinken usw.
00:05:24: Im Bereich der Alternativenproteine ist es eher so, dass wir in die Vorstufen ganz tief reingehen weil da sich gerade was ganz Neues entwickelt.
00:05:30: Also da geht's bis zur Sache.
00:05:31: Forschung mit der wir uns gerade beschäftigen in dem Bereich
00:05:34: und fünfzig Prozent Umsatz, der quasi vegan ist oder?
00:05:37: Vegetarisch
00:05:38: vegan.
00:05:38: Ja genau also wir hatten gehofft damals dass man mit fünf Tonnen die Woche mal starten.
00:05:42: Wir sind sofort auf hundert Tonnen in die Woche gekommen.
00:05:44: das eine ganze Menge.
00:05:45: Das sind jetzt Mengen die da unterwegs sind Da hätten wir nie mit gerechnet!
00:05:49: Wir sind jetzt bei über fünfzig prozent jede Woche vom Umsatzabseits vegetarisch Vegan Und wir wachsen in dem Bereich trotzdem derzeit um achtzig neunzig Prozent
00:05:56: Crazy.
00:05:57: Was glaubst du, wer kommt das?
00:05:58: Also dieser ganze Trieb, weil ich meine, wem hat der zweihundert Jahre lang seinen Geld damit verdient, Tiere und Wustwaren zu verwandeln dass der auf einmal quasi das gar nicht mehr tut sondern auch diese vegetarisch vegane Schiene geht?
00:06:08: ist das so ein bisschen Zeitgeist oder was ist das?
00:06:11: also wir haben ja immer noch zwei Standbeine, fifty-fifty ist dann eben auch noch ein Fleischstandbein.
00:06:15: aber da muss man glaube ich, das ist unser Job von Manon und von mir dann auch mal auf der Metaebene unterwegs sein und sich die Gesellschaft Entwicklung angucken und ich glaube, ein Riesenpunkt ist die Bevölkerungsexplosion, die wir in unserem Bereich einfach ignoriert haben.
00:06:27: Also wenn wir gucken, in den Jahr neunzehntzig waren noch drei Milliarden Menschen jetzt sind wir siebenmeinhalb.
00:06:31: Normalerweise die drei Milliarden, das hat zweihunderttausend Jahre gedauert bis wir so viel waren und jetzt innerhalb von sechszig Jahren sind vierundhalb Milliarden dazugekommen.
00:06:37: Wir werden bis zwanzig fünfzigzehn Milliarden sein und da bringt es dann nichts mehr als ein Rechenbeispiel und keine Ideologie wenn man nur noch auf tierische Proteine setzt.
00:06:45: also wir müssen zusehen in einer Lebensmittelbranche dass wir die alternativen Proteine ganz schnell mit an den Start kriegen.
00:06:50: ansonsten werden wir im Problem haben all die Menschen bezüglich protein zu versorgen.
00:06:54: Und wenn man das frühzeitig gesehen hat und das ist im Mittelstand ein bisschen einfacher als bei den großen Konzernen, dann wird auch mal mit Mut gehandelt.
00:07:01: Also vor sieben, acht Jahren habe ich es vorgestellt.
00:07:03: Vor sechs Jahren sind wir gestartet und das bringt einen einfachen Vorsprung.
00:07:06: aber das ist eben das große.
00:07:07: Das sind die drei Themen, die viele Menschen anders haben wollen.
00:07:10: Zum einen das Thema Tierwohl also das passt vielen Menschen nicht mehr durch die sozialen Medien überall sichtbar.
00:07:16: Das zweite ist das Thema Gesundheit.
00:07:18: also jeder hört jeden Tag erst weniger Fleisch und Wurst.
00:07:22: Das ist, glaube ich ein Thema was die Alternativen Proteine treibt.
00:07:24: und jetzt ganz großen Klimawandel wenn man weiß dass die Tierhaltung mehr für den Klimawandel verantwortlich ist als der gesamte Verkehr weltweit dann weiß man das wir im Sortimenten Problem haben.
00:07:34: und deswegen es ist glaube ich normal und nachvollziehbar dass dieser Bereich jetzt wahnsinnig stark
00:07:38: steckt.
00:07:39: Ich würde vielleicht noch etwas dazu ergänzen, weil ich muss ganz ehrlich sagen die kulinarische Vielfalt in dem Bereich hat euch auch enorm zugenommen.
00:07:45: Das heißt die Menschen, die ja auch gewollt sind sich anders zu ernähren haben jetzt natürlich viel mehr Möglichkeiten als das früher der Fall war.
00:07:51: und das zweite Thema ist was ich extrem gut finde dass es halt auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
00:07:56: Es ist halt einfach heutzutage modern sich auch ein Stück weit anders zu ernähren, als es noch früher der Fall ist.
00:08:01: Und die Leute artikulieren sich halt auch darüber hinaus.
00:08:04: Wenn du heutzutage dich nur noch rein fleischlich isst dann gucken dich schon fast die Leute schräg von der Seite an weil's halt einfach zum gesunden Umgangston gehört.
00:08:13: aber mit so einer gewissen Leichtigkeit gehts her.
00:08:15: Ist das nicht mehr so angestrengt und man wird nicht mehr abgestraft wenn man sagt man möchte sich diese Woche mal nur pflanzlicher nähern?
00:08:21: Es hat eine gewisse Legitimation.
00:08:24: jetzt
00:08:24: Ich glaube, und genau da bin ich bei dir Fabio.
00:08:27: Da kann jetzt gerade der Tipping-Point entstehen weil es in einer Masse angekommen ist.
00:08:30: Das ist keine Ideologie mehr nicht mehr der gegen den und Fleisch gegen Pflanzen sondern das merke ich gestern zum Beispiel ich bin mit dem Hund noch abends gejockt und dann kam ein Freund von mir Landwirt war den ganzen sehr kritisch immer gegenüber ich wohne hier wirklich aufm Land und er sagte Mensch Kodo!
00:08:44: Ich habe vorgestern gekauft und da hab' ich euer pflanzliches Hack genommen oder habe ich Königsberger Klopse draus gemacht Und meine ganze Familie hat nicht geschmeckt, hab ich gefragt wie ist denn und ja super lecker.
00:08:52: Wie immer?
00:08:52: und dann sagt er es vegan gewesen und war voller Freude dass seine Familie da geschockt war.
00:08:57: das das kein Mensch gemerkt hat unten lang wird der vor sechs sieben Jahren noch gesagt hat auch mit diesem veganen Mist und das bringt mir so die Punkte wo ich sage ja das wirklich in der Mitte angekommen und da können deswegen jetzt auf wahnsinnige Mengen entstehen.
00:09:08: Und bevor wir jetzt gleich mal darauf eingehen, was das eigentlich bedeutet.
00:09:11: Was ihr da mit künstlichen Proteinen quasi eigentlich so alles produziert.
00:09:14: Hilf mir nochmal zu verstehen... ...was ist denn eigentlich genau euer Asset?
00:09:17: Also was ist sozusagen eure Marktstärke über die euch positionieren?
00:09:20: Weil du hast eigentlich selber gerade schon gesagt, ihr seid nur in Deutschland damit hohe Abhängigkeit von fünf irgendwie LEH-Playern, die wenn sie auf den Preis drücken dich unter Druck setzen können.
00:09:27: und dann bist du eigentlich jemand der quasi links etwas reinkriegt und rechts am Ende des Tages einfach nur eine Marke vor allem hat und dass was dazwischen passiert.
00:09:34: Was seht ihr als eure Wertschöpfung?
00:09:35: Ich glaube, das es hält was wir auch gerade in dem neuen Markt haben.
00:09:39: Das ist die Historie dass wir aus dem Fleischmarkt kommen.
00:09:41: also viele Start-ups die fangen jetzt nur mit Pflanzen an und ich glaube wir haben Erfahrung zweitjahr bei schon vorst.
00:09:47: Also wer macht das nächste alkoholfreie Bier?
00:09:49: Das macht nicht irgendeiner der nur alkoholfreies Bier macht sondern das macht Bags oder Jäfer.
00:09:54: Und wer macht die beste fleischfreie Wurst, dass wahrscheinlich dann der Metzger, der da am besten mit umgehen kann.
00:09:59: Und das zweite was uns unterscheidet zu den Konzernen ist eben, dass viele Menschen, die den Kopf aufmachen für diese alternativen Produkte, sie wollen gerne dann, dass die Produkte auch nicht durch die ganze Welt fliegen und auch die ganzen Rohstoffe nicht aus der ganzen Welt kommen sondern wir haben unseren Fokus darauf, dass wir die Rohstoffen aus Niedersackern bekommen, aus Deutschland bekommen Ob es die Ackerbohne ist Weizen wo wir daran arbeiten Sojava-Porn wie jetzt schon selbst in Deutschland an mit eigenen Bauern.
00:10:24: So ein Mittelständler aus Deutschland, der in Deutschland vertreibt.
00:10:26: Und ich glaube das ist der Unterschied zu den Startups aus Amerika und zu den Konzernen weltweit.
00:10:31: So und jetzt hast du ja schon gesagt, alternative Proteinquellen.
00:10:33: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:10:34: Macht ihr sozusagen aus einem drei D-Drucker gespritzte Sojapellets.
00:10:37: ist das irgendwie soja pur?
00:10:39: Sind das Insekten?
00:10:40: was macht ihr wenn ihr sagt Das ist vegetarisch vegan?
00:10:42: Wir gehen nur auf Pflanzen.
00:10:43: es gibt ja die drei Wege Insekte in Vitro und Pflanzen.
00:10:46: wir haben uns hundert Prozent auf Pflanzen fokussiert.
00:10:49: wir nehmen regionale Pflanzen die auch hier in Deutschland angebaut werden können wie Weizen Kartoffel Erbsen Ackerbohne aber auch Soja Und Soja zum Beispiel.
00:10:58: wir brauchen das Harte aus der Sojabone und die werden zu Pellets verarbeitet.
00:11:01: Also das muss man sich dann vorstellen, sehen aus wie Cornflakes!
00:11:04: Und die kommen bei uns in einer Firma an und die nutzen wir wie Fleisch.
00:11:07: alles andere ist im gleichen Prozess.
00:11:09: also Wir haben ja Schinkenspicker, das ist eine Brattadelle Die haben wir in Schwein, Geflügel vegetarisch und vegan und der Prozess ist bei allen der gleiche.
00:11:17: Das Alles kommt in Kutter wird klein gemacht wird zusammengemischt also Wasser, Radöl Gewürze Dann die Pellet und dann wird es gekocht, dann wird's in Form gebracht Dann wird es aufgeschnitten und dann wird es verpackt.
00:11:28: Also die ganzen Prozesse sind relativ gleich im Fleisch- und Pflanzenbereich, nur dass wir vorne statt Fleisch weizen oder erbsen Proteinen nehmen und statt Specknehmerrapsöl.
00:11:38: Wenn wir uns das Ganze angucken – und das sehen wir jetzt gerade auch im Fischsegment – da wird auch immer mehr davon gesprochen, dass auch eine Hybridiversion eine Lösung sein kann.
00:11:45: Insbesondere auch wenn wir uns in Zukunft das ganze Thema Cultivated Meat angucken als ein Ingredient.
00:11:50: war das für euch von vornherein ausgeschlossen?
00:11:52: Auch mit Hybridenprodukten an den Markt zu gehen Vorstellen auch in Zukunft gerade auf Cultivated Meat oder Fat Ingredients zuzugreifen, um die den pflanzlichen Lösungen beizumischen.
00:12:02: Um eine bessere Texture Konsistenz zu bekommen als es jetzt schon der Fall ist.
00:12:06: Da hat mir der Vorteil bis jetzt noch gefehlt.
00:12:08: also das sehe ich ähnlich wie damals.
00:12:10: die Leigbiere Das ist so ein Mittelding wo man sagt warum?
00:12:12: Also die Motadella.
00:12:14: wir haben entweder aus Fleisch das was für die Fleischleber aber oder aus Pflanzen für die Pflanzen liebhaber.
00:12:18: Warum sollte ich so einen Mischmarsch anbieten?
00:12:20: So eine Motadeller halb Fleisch halb Pflanze.
00:12:23: Das ist eine schöne Idee und von den Marktforschungsergebnissen oder von den Gedanken her ganz gut, aber ich glaube das wird im Markt nicht so funktionieren wenn sie keinen Vorteil bringt was Geschmack oder so angeht.
00:12:33: Und unsere Mortadella die ist schon eins zu eins.
00:12:35: da unterscheidest du bei Pflanzen und Fleisch keinen Punkt mehr?
00:12:38: Da macht ein Hybrid kein Sinn!
00:12:39: Es kann sein dass man zum Beispiel wenn wir nachher auf diese schweren Produkte kommen also immer wenn man Wurst klein macht und mischt wie bei Würstchen, Mortadeller Salami dann macht es keinen Unterschied Tier ein Stück rausschneidet wie beim Schinken, beim Steak.
00:12:54: Dann wird es schwerer und da kann es sein dass man dann vielleicht auch Költe werdet Miet zurückgreifen könnte.
00:12:59: Mal blöde Frage wenn ihr so eine organische Wurst macht ist das sozusagen so einen hochprozessiertes Industriegut oder ist das relativ naturbelassen?
00:13:07: Genau wie die tierischen Produkte.
00:13:09: also die unterscheiden sich wenn sich auch die Menschen die Mühe machen unsere Zutaten sich mal anzugucken.
00:13:13: Da kann man sich Flügelschwein, vegetarisch-vegan umdrehen.
00:13:16: Da sind ungefähr die gleichen Zusatzstoffe drin.
00:13:18: wenn man vier Wochen haltbar sein muss und das müssen wir im Handel sein dann muss mal bei beiden auch ein zwei drei Zusatzstoffe nutzen die aber vollkommen in Ordnung sind.
00:13:25: aber die vegetarische Vegan haben keine längere Zutatenwiste als die Fleischprodukte.
00:13:30: Aber ist es jetzt gesund wenn ich vegane Wurst esse?
00:13:33: Ich hab mir da auch wieder ganz normal gesonderte Menschen verstanden, mit meinem Haushalts-Gespräch.
00:13:37: Da sagt er, du hast hohe Cholestrienwerte!
00:13:39: Du darfst keine fettreiche oder gesetzlichen Fette zu dir nehmen und tierische Fette sind halt ungesünder für den Blutkreislauf.
00:13:45: Da sind pflanzliche Fette immer gut.
00:13:47: Hab ich hier immer gesagt morgens entweder einen kleinen Schnaps Leinöl oder Rapsöl zu dir nehmt, das wird gut ist.
00:13:52: Das hast du jetzt schon in der Wurst drin, kannst nichts falsch
00:13:54: machen.
00:13:55: Gut Fabio was ist denn so dein Ausseiterblick eigentlich auf Rügenwalder?
00:13:58: Also wenn du das mal so betrachtest, was findest du spannend dran?
00:14:01: Godo hat mir da schon einiges vorweggenommen, aber für mich ist Godo und Rügenwalder wirklich in der Vorreiterposition in Deutschland gewesen.
00:14:07: Und dann wirklich wie sagt mein Vorbild wenn es darum geht eine Transformation des Businessmodells hinzubekommen die Zahl fünfzig Prozent jetzt mit veganen und vegetarischen Produkten das muss man erst mal hinbekommen und auch wirklich diesen neuen Trend setzen den Markt mitentwickeln.
00:14:21: Und das haben wir hier wirklich gesehen, Kodo ist jemand der sehr stark dort an der Front gekämpft hat für diese neue Sache und das ganze Thema sehr stark nach vorne getrieben hat und ist somit ein Vorzeigebeispiel für viele andere Teilnehmer dieser Industrie dass es halt möglich ist und das ist etwas was wir auch einfach brauchen.
00:14:38: Wir brauchen diese Vorbilder die zeigen können, dass man diesen neuen Trends für sich nutzen kann und dass man damit auf's richtige Pferd setzt und deswegen sind Kodo nicht da schon länger im Austausch und in verschiedenen Aktivitäten unterwegs einfach auch nur vor den Aktivitäten, den Hut ziehen und sagen das ist genau das was wir brauchen um diesen neuen Markt zu entwickeln.
00:14:56: Und es ist einfach der richtige Vibe den wir in dieser neuen Thematik brauchen.
00:15:00: Gute bevor wir jetzt gleich mit Manon mal über eine wahrscheinlich ähnliche Dimension im Zuckerbereich reden helft mir nochmal zu verstehen dass was ihr jetzt tut mit dem vegetarischen Alternativen Ist das am Ende des Tages eigentlich teurer oder vielleicht sogar günstiger als das was ihr mit Fleisch gemacht habt?
00:15:12: Derzeit teurer, weil ich hatte gerade anderthalb Stunden wieder ein Rohstoff-Meeting mit unserem Einkauf F&E und so weiter.
00:15:18: Man kommt nicht mehr an die Rohstoffe!
00:15:19: Weil der Markt so explodiert.
00:15:20: das ist ja nicht dass wir die Weizenernte brauchen sondern wir brauchen auch die die dann daraus diese Pellets machen.
00:15:25: Wir brauchen die die denn da draus die Dinge machen die wir brauchen.
00:15:28: Und da es grade so einen Rand drauf was die Preise da wahnsinnig hoch Ich glaube dass wir in drei vier jahren spätestens soweit sind Dass sich die Bronzen umgestellt haben und dann gehen die preise runter Und dann werden die vegetarisch-veganen Artikel billiger oder günstiger sein als die Fleischartikel, weil wir da im Fleischbereich auch viele Initiativen haben.
00:15:46: Dass da jetzt berechtigterweise der Preis auch steigt.
00:15:49: Also die Bundesregierung will die Initiativität über Tierwohl voranbringen und will die Vierziesent noch mal auf die Fleischprodukte drücken.
00:15:54: Da wird einiges passieren und in zwei drei Jahren sind die vegetarsch veganen Artikelt günstige.
00:15:58: Derzeit aber noch teurer.
00:15:59: Würde
00:15:59: man irgendwann von euch auch irgendwie in Vitro oder Insekten Sachen sehen?
00:16:02: Oder hältst du das nicht für vermittelbar an Entkunden?
00:16:05: Ich glaube, das brauchen wir nicht.
00:16:06: Also es wird alle drei Wege geben.
00:16:07: als kleiner Mittelständler muss man sich fokussieren weil wir merken jetzt schon wenn wir damit Saatgutforschung und Proteinforschungen starten und dass mit meinen acht Entwicklern die ich da habe dann haben wir im Pflanzenbereich genug zu tun.
00:16:17: Wir würden uns verzetteln auch auf kalte Werte im Nied oder auf Insekten zu gehen.
00:16:20: Deswegen wir konzentrieren uns auf Pflanzen.
00:16:22: Die beiden anderen Wege werden aber auch gebraucht unbedingt gebrauchten.
00:16:26: Gut Manon lass uns mal ein bisschen über Kathias Greenfood sprechen.
00:16:29: Was ist eigentlich so eure Mission noch einmal zusammengefasst?
00:16:32: Dass wir da mal eintauchen?
00:16:33: Ja, also ich habe erst mal ganz so gespannt zugehört was Herr Goudou erzählt hat und sehe da auch so ein paar Parallelen auf was den Markt angeht und noch das Markt umfällt.
00:16:40: Also es ist ganz spannend weil ich war sehr lange in einem Tech-Bereich tätig also erst unternehmerisch und dann aus der Investmentperspektive und bin immer schon Vegetarier gewesen und hab einfach gesehen dass er eine Entwicklung stattfindet im Foodmarkt und bin dann eben vor vier Jahren relativ zufällig mit Katis zusammengekommen die einfach diese Veränderungen auch am Markt gesehen haben.
00:17:02: Aber es war natürlich so, dass sich erst mal alle meine Bekannte sich lustig gemacht und haben gedacht was machst du da?
00:17:08: Also vor Silicon Valley Deals und die ganz vorne dran.
00:17:11: Und das war halt Tech-Varierevolutionen und außer Tech gibt's eigentlich nichts.
00:17:15: und dann zu sagen okay warum jetzt Mittelstand und warum jetzt Consumer Goods und Food ist ja total dröge und hier ist keine wirkliche IP.
00:17:22: und was hat das jetzt mit der Zukunft zu tun?
00:17:24: Das hat auch relativ lange noch so weiter angehalten.
00:17:27: also ich hatte dann auch immer mal ein paar Gespräche.
00:17:32: Das
00:17:32: war eigentlich bis zum Beyond Meat IPO.
00:17:34: War das immer so ein bisschen belächelnd betrachtet, was wir da machen?
00:17:38: Also der Veggie-Trend und jetzt will jemand die Bratwurst wegnehmen und was ist denn das hier und so.
00:17:44: Und ich glaube dass dieser ganze Umschwung international natürlich schon immer sehr viel früher also seit Beyond Meat IPO
00:17:49: macht sich
00:17:50: keiner mehr lustig weil ich glaube das war einfach mal so der Einschnitt.
00:17:53: Ich glaube das nächste Thema was noch einmal etwas vorangebracht hat ist diese Rotliebewertung mit zwei Milliarden, Also das ist auch nicht wirklich IP, sondern es geht hier einfach um Parfumilch.
00:18:05: Einfach in Anführungsstrichen.
00:18:06: aber es geht ja um die Plan-Based Revolution und ich glaube das sind so ein bisschen die Turning Points Und was wir gemacht haben.
00:18:11: also wir haben vor vier Jahren gestartet.
00:18:13: Wie gesagt Wir haben gesehen dass da eine Veränderung stattfindet.
00:18:16: Das kommt immer sehr stark erst mal aus den USA, die einfach weiter vorne dran sind.
00:18:20: Da gibt es diese größte Messe der Welt für Natural Food Expo West.
00:18:23: Die Eigentümer von Katjes waren auch einige Jahre schon davor da und haben gesehen da entsteht auf einmal einen Riesenmarkt mit neuen Konsumerguts dem Bereich.
00:18:31: Also alle Leute wollen mehr Natural Food, die Millennials konsumieren anders.
00:18:35: es geht hier um nachhaltigen Konsum.
00:18:37: also das ganz klar ist dass so neue Marken auch in diesem großen eigentlich relativ verkrusteten Foodmarkt entstehen und dass da wirklich so ein Gründerspirit ist wie im Tech jetzt vor zehn fünfzehn Jahren.
00:18:48: und die größte Revolution ist halt ab zu dieses Plant-Based Thema was zwei Komponenten hat ja eben schon ein bisschen besprochen haben.
00:18:55: also einmal ist es einfach diese Notwendigkeit aus der Makroperspektive einfach nicht funktionieren und ich glaube deswegen ist Silikon Valley sehr viel drauf besprungen, weil die einfach visionär sind.
00:19:04: Und sie gucken einfach nur auf die Zahlen, Daten, Fakten und du hast eine steigende Bevölkerung und wirst jetzt wie das Landwirtschaftssystem momentan aufgebaut, dass du kannst den Menschen in den nächsten zwanzig Jahren nicht mehr so ernähren.
00:19:15: Du hast einfach nicht die Ressourcen, du hast nicht die Wasser-Ressource, du hasst nicht die Land-Resource.
00:19:19: Massentierhaltung ist der größte Nutzer in den beiden Bereichen uns ganz stark in den letzten zwei Jahren das ganze Thema CO²-Missionen und Klimawandel was er durch Fridays for Future nochmal nach vorne gebracht worden ist und jetzt auch stark durch die Covid-Pandemie.
00:19:31: Also das sind einfach die Themen, mit denen wir uns auf dem Marktlevel in Landwirtschaft und auch Futsystem beschäftigen müssen.
00:19:37: Und das ist einer der größten Verursachern im Bereich.
00:19:40: Auf der anderen Seite sehen wir halt eine Veränderung in Konsumentenverhalten.
00:19:44: also es sind die nächsten Generationen Tierwohl achten auf nachhaltige Landwirtschaft, die ethischen Konsum wollen.
00:19:50: Aber auch zum ersten Mal wirklich diese Verbindung zwischen Ernährung und Klimawandel herstellen.
00:19:56: also ich glaube das ist relativ neu vorgingst bei diesen Vegetämeer um Gesundheit und Tierwohl und dieser Klimawandeperspektive die es so seit eins zwei Jahren drin.
00:20:06: Seitdem ist dann wahnsinniger Wachstum in dem Bereich ne?
00:20:08: Also es ist jetzt für mich eine Breite der Masse angekommen.
00:20:11: In Berlin hast du den größten Anteil von Veganern wobei vegan sehe diese extreme Position.
00:20:18: Darum geht es ja gar nicht, dass Menschen mehgamieren sollen sondern das geht um die Flexitaria, die ja schon sehr stark wachsen und die Hälfte Bevölkerung in Deutschland ausmachen.
00:20:25: also das heißt bewusst konsumieren, Fleisch reduzieren und mehr auf ganze Alternativen achten.
00:20:31: Also es geht darum, dass man dann eine gute Mixform hinbekommt.
00:20:34: So sorry jetzt bin ich total abgespeichert!
00:20:36: Aber das war sozusagen der Spirit und deswegen habe ich auch so leidenschaftlich dabei
00:20:41: das
00:20:41: zu gründen was wir gründen.
00:20:43: Was wir jetzt machen ist genau diesen Bereich einzuhen müssen und zu gucken, was sind eigentlich die Marken der Zukunft?
00:20:48: Das wo wir glauben dass sie das Food System so ein bisschen sozusagen disruptieren werden.
00:20:52: Und wir haben drei Kategorien.
00:20:54: einerseits plant-based also das heißt es sind die Substitute zu momentan animal derived products Also was normalerweise von Tieren sind.
00:21:02: da ist zum Beispiel zum Beispiel investierten Bacon ersatz in Los Angeles.
00:21:07: Der Mitgründer hat Beyond Meat mit gegründet.
00:21:09: das ist momentan da auch ein Riesen Celebrity Thema als Snoop Dogg ist mit eingestiegen hat eine sehr hohe Bewertung, also diese klassischen Sachen.
00:21:18: Oder in Deutschland haben wir dieses Jahr investiert zum Beispiel im veganen Tierfutter.
00:21:23: Weil Tierfutter ist einer der Haupttreiber von CO²-Missionen, also sechsenachtig Millionen Tonnen weltweit und auch da gibt es eigentlich keinen Grund, dass man nicht an eine flexitarische Ernährung oder zumindest die Snacks von Tieren und Hunden nicht CO₂ besser aufbereitet anbietet.
00:21:39: Das zweite ist aber das wir nicht nur auf diesen Thema Alternative Protein gehen dann auch gucken, was sind an sich nachhaltige Konzepte die das Hut-System besser aufstellen.
00:21:49: Es gibt ja nicht nur das Thema Alternative Protein sondern es geht auch zum Beispiel Wastewood ist ein Riesenthema.
00:21:54: da haben wir investiert in einem Unternehmen dass jetzt in den USA launched in die Kaffeefrucht.
00:21:59: Die Kaffeefrucht wird in der Kaffeernte was dann Milliardenindustrie ist einfach weggeschmissen hat mehr Koffein als die Bohne Antioxidantin und dadurch dass sie einfach an die Flüsse vor Ort gekippt werden bringt das auch die ganze Flora Fauna vor Ort durcheinander.
00:22:13: so Wenn man das jetzt nutzt, hat man ein Thema, dass man Base-Feed nutzt.
00:22:16: Man bringt auch eine weitere Einnahmequelle zu den Bauern vor Ort also an sich wirklich Social Entrepreneurship und es ist die gesunde Alternative zur Coca Cola und anderen Drinks.
00:22:26: So das ist zum Beispiel ein Thema.
00:22:27: oder wir haben investiert hier in Deutschland was super läuft in The Rainforest Company Die arbeiten mit wild geflückten Acai aus dem Regenwald.
00:22:35: Also Rainforest ist ja eines Der große Team, was auch CO-Zweih angeht, weil es gibt die ganzen Brandholungen.
00:22:40: Da hatten wir ja gerade dieses Anfang des Jahres mit den Feuern.
00:22:43: Und warum passiert das?
00:22:44: Weil die indigenen Völker vor Ort, die brauchen einfach eine Einnahmequelle.
00:22:48: Natürlich ist es ein, was sie machen können, das Viehzug oder eben Sojaanbau um das Fieh dann zu füttern.
00:22:53: und wenn man denen aber eine alternative Einnahmekelle gibt wie zum Beispiel Assa-i, was einfach wild wächst im Regenwald und auch so als Grundnahrungsmittel für Jahrhunderte genutzt worden ist, dann ist das einfach eine Möglichkeit für die, dass nicht zu tun... Das Unternehmen bringt Assa i nach Europa.
00:23:09: alles versuchen natürlich soweit wie möglich.
00:23:12: es geht die Wertschöpfung, so könnt ihr nachhaltig zugeschalten.
00:23:14: Und auch CO²-neutralen.
00:23:16: natürlich hat man den Transportweg der über Schiffe gemacht wird aber da versucht die Offsetting zu machen und auf das Produkt ist eine Acaibol to go dass so ein neuer Trend ist unter Millennials, und das wird konserviert über HPP.
00:23:28: Das geht wieder Richtung Food-Tag, da sieht man ein paar Babyfood-Unternehmen gerade.
00:23:33: Das ist eine neue Pasteurisierungsform.
00:23:34: Normalerweise wird es ja erhitzt und die Vitamine usw.
00:23:37: sterben.
00:23:38: Und das ist eine Druckpasteurisierung.
00:23:40: So kann man eine Aceribol aber auch einen Babyfood in anderen Bereichen essen als ob es frisch zubereitet wurde oder nicht pasteurisiert wurde zum Beispiel.
00:23:47: Aber ich habe noch tausend mehr Beispiele, aber ich glaube dann redig zu viel!
00:23:52: Aber helfen wir
00:23:52: nochmal, du hast gesagt
00:23:53: drei Konzepte verfolgt wie Plantbase.
00:23:55: Nachhaltige Konzepten und was ist das Dritte?
00:23:56: Das
00:23:57: dritte sind es dass wir sozusagen und da spielen wir mehr so im US-Markt mit weil das einfach nicht so nachhaltig aufgesetzt ist wie in Europa.
00:24:04: Es gibt wahnsinnig große Kathorien wie jetzt zum Beispiel der Backmarkt des vier Milliarden Groß in den USA oder der Fußstücksmark usw.
00:24:11: Und da haben wir ein Unternehmen rein investiert die diese neuen Kathrin einfach mit Cleaner Label also clean label das heißt dies die Produkte auf den Markt bringen die eben nicht zu viele Zusatzstoffe haben bestenfalls keine Zusatzstoffe mit anderen Ingredients zusammenarbeiten, trotzdem es schaffen preislich in der gleichen Kategorien zu spielen und dann diese großen Kategorie mit einem Better For You Product zu disruptieren.
00:24:32: funktioniert auch sehr, sehr gut.
00:24:33: In Europa haben wir einfach noch mal andere Gesetze regular hier und so, dass wir eigentlich gar nicht dieses Problem mit diesen Tausend Zusatzstoffen und Enomern usw.
00:24:40: haben.
00:24:41: Teilweise schon aber nicht in dem Maße.
00:24:43: Und da haben wir ein paar interessante Unternehmen also gerade das Frühstücksbereich.
00:24:47: Jaddlewood Mills und Kelloggs verlieren immer mehr Marktanteile weil dieses klassische Cylpops die sind ja über Zucker, aber auch mit wahnsinnig vielen Farbstoffe drin und so weiter, die verlieren Marktanteil und der sucht eigentlich Bevölkerung nach neuen nachhaltigen Konzepten im Bereich.
00:25:02: Da haben wir eigentlich das zum ersten Mal aus Europa Müsli dahin gebracht, aber haben dann Wainty-Müsli und jetzt richtig den Boxsylbereich reingegangen.
00:25:09: Interessant auch die arbeiten da mit Sunflower Protein was auch ein Wegwerfprodukt ist von Sonnenblumenöl.
00:25:15: Herstellung ist aber sehr proteinhaltig.
00:25:17: Das verarbeiten sie in dem Boxsylt.
00:25:20: Was ich ganz gut finde, der Titel der heutigen Session ist ja auch Alternative Food Universe und gerade an den drei Säulen die du dargestellt hast kann man sehr sehr gut erkennen welche Ansätze es darum gibt dieses neue Food Universum zu kreieren.
00:25:33: Also das sind einmal die Nachhaltigkeitsdemen das ist einmal das ganze Thema der alternativen Proteinen Aber es ist natürlich auch das Thema, dass wir jetzt neue Produkte haben die sauberer sind und gewissenhafter konsumiert werden können als das ihre Originale sind.
00:25:46: Und das ist glaube ich genau das was auch Kimbelmask damals meinte weil du ja auch gesprochen hast dass dieses Thema auch sehr stark aus dem Welle geback wird.
00:25:53: Das fuht das neue Internet ist Wir haben einen riesigen Bereich der jetzt disrupted werden kann, weil es im Grunde auch ganz andere Ansprüche gibt an die Qualität dessen was wir da haben.
00:26:03: Und jeder ist einzelne der Unternehmen, die wir gerade am Markt sehen, ist gegründet um den Status Co in Frage zu stellen und das mit neuen Technologien, mit neuen Ansätzen.
00:26:12: Das ist unheimlich spannend sei es jetzt Sidestream Produkte, sei es Jetzt Produkte die weniger Zucker haben oder überhaupt gar keinen Zucker haben aber trotzdem dass gleiche kulinarische Profil haben sei es Produkte aus diesem alternativen Proteinsegment einen sozialen Wert mitgeben.
00:26:27: Und das finde ich ist halt genau das, was dieses alternative Food-Universum am Ende des Tages ausmacht.
00:26:32: Ich meine, helfen wir uns sonst mal zu verstehen.
00:26:34: wenn man euch jetzt zuhört also du bist bei Katties Greenfood muss man dazu sagen hast du gesagt einer der drei Schwestern.
00:26:39: Kattiers als Mutter unternehmen ist ja im Prinzip so...ich glaube da verrat ich jetzt kein geheimniszucker und hochprozessierte Produkte was ja sozusagen Süßigkeiten eigentlich ein Prinzip sind es nicht gerade hoch angesagt sagen wir auf der ethischen Agenda.
00:26:51: warum macht ihr das eigentlich?
00:26:52: Ist das so ein bisschen vom Saulus zum Paulusfall?
00:26:55: Was ist eure Motivation, dass jemand, der eigentlich bisher Zuckerbesüßigkeitenprodukte hergestellt hat auf einmal Food Impact Investing macht?
00:27:01: Also da muss ich eine lange Berechnung für Katties.
00:27:04: Erstmal ist es ein Familienunternehmen.
00:27:06: Ich glaube, da sind Werte in der Unternehmenskultur von Anfang an... Einfach im Teil der Unternehmenskultur.
00:27:13: Es geht ja auch um Langfristigkeit, weil man versucht das Unternehmen an die nächste Generation weiterzugehen.
00:27:18: Deswegen ist Nachhaltigkeit sehr wichtig.
00:27:20: und was Katis schon vor zehn Jahren gemacht hat, deswegen ist es eine logische Weiterführung.
00:27:25: Katisprodukte werden ohne Gelatine hergestellt.
00:27:28: Die Umstellung fing an vor zehn Jahre sehr visionär.
00:27:31: Da hat sich noch kein Mensch dafür interessiert für dieses ganze Plant-Based Thema.
00:27:36: Normalerweise ist der Gelatineteil von dieser Kategorie von Süßwaren.
00:27:39: Also es war sehr visionär und natürlich absolute Vorreiterrolle.
00:27:43: Und da ging es um das Thema Nachhaltigkeit und das Sauberer aufzustellen.
00:27:47: Ich glaube, da kann ich auch nochmal an Rodo anknüpfen.
00:27:49: also der Mittelstand kann dann glaube ich schneller agieren ist schneller am Markt ran und ist einfach anders unterwegs.
00:27:55: Von daher ist das immer Teil der Unternehmenskultur gewesen dieses Plant-Based-Thema.
00:27:59: Das Weitere ist dass sie auch immer ohne Zusatzstoffe und Farbstoffen usw.
00:28:03: gearbeitet haben.
00:28:04: Also das Produkt ist natürlich aufgestellt.
00:28:09: Problem in den westlichen Industrieländern ist der versteckte Zucker.
00:28:12: Das sind ja bei diesen ganzen Fertigprodukten und so weiter, da wissen viele Menschen gar nicht wie viel da drin ist.
00:28:16: Und ich glaube Süßware ist halt immer eine persönliche Indulgence wo jeder weiß auf was er sich darauf einlässt.
00:28:23: Ich bin auch ein großer Fan von Schokolade und anderen Dingen und ich weiß aber natürlich irgendwo, natürlich sollte ich jetzt nicht fünf Packungen davon essen sondern es ist so zu bisschen der kleine Luxus zwischendurch.
00:28:34: Man spricht mit aufgeklärten Verbraucher man weiß was man tut.
00:28:38: Es ist auch nicht schädlich.
00:28:39: Also deswegen würde ich immer sagen, es ist jetzt nichts alles zum Paulis sondern erst mal habe ich eine andere Perspektive auf das ganze Zuckerthema.
00:28:45: aber es ist auch so dass Nachhaltigkeit und das Plant-Based Thema war immer Teil der Unternehmenskultur und ich glaube dann sind es zwei unzerniemische Gesellschaften die einfach diese Veränderungen gesehen haben und sagten okay wir wollen teilhaben es ist nicht unser Kerngeschäft aber wir basieren eines Änderung im Markt und wir verstarken jetzt einfach mal.
00:29:02: also das ist glaube ich auch wieder ein bisschen der Vorteil von mittelstandes.
00:29:05: man sagt man macht einfach mal.
00:29:06: ich glaube als es gestartet wurde, wusste jetzt erst mal keiner was das wird.
00:29:10: Und dann hat man halt immer mehr so eine Struktur raus geformt mit dem Impact Investing Thema und deswegen würde ich sagen ist es schon linear.
00:29:17: also es ist kein Bruch.
00:29:18: Und was ist das Ziel?
00:29:19: Also sollt ihr Rendite erwirtschaften?
00:29:22: Sollt ihr irgendwie parallele Bereiche aufbauen wie sich Katja diversifizieren?
00:29:26: Was ist sozusagen eure Zielmarschrichtung?
00:29:28: Wir sind ja komplett getrennt als dritte Schwestergesellschaft.
00:29:32: Die Einzelkonstante ist, die Gesellschaft bleiben gleich bei allen drei Gesellschaften.
00:29:36: Also wir haben jetzt erst mal gestartet um zu gucken was passiert da?
00:29:39: Was entwickelt sich?
00:29:40: in dem Markt?
00:29:40: können wir teilhaben?
00:29:42: und die Endgame ist so ein bisschen offen weil wir können nicht einen klassischen VC-Struktur haben.
00:29:46: Das heißt, man muss jetzt nicht in fünf Jahren irgendwelche Sachen exziten sondern man ist da durchaus dabei das langfristig zu halten mit den Unternehmen lange zusammenzuarbeiten.
00:29:54: natürlich auch Ideen kann man eventuell das weiter aufstocken.
00:29:58: aber es sind auch wieder andere Sachen wo man einfach zum Beispiel was ich erzählt habe von den US-Firmen.
00:30:02: Da sind teilweise Bewertungen so hoch.
00:30:04: oder hat man kleine Anzeile die steuern auf ein Exit zu?
00:30:06: ja da ist man dabei lernt viel und bekommt einfach viele vom neuen Markt mit.
00:30:10: und was die weiteren Sachen sind da bin ich selber gespannt.
00:30:13: Das hat jetzt auch immer zur Überraschung bereit.
00:30:16: Und das ist auch durchaus opportunistisch getrieben, also bisher funktioniert es sehr gut und genau.
00:30:22: Wie entscheidungsfähig bist du bei euch?
00:30:24: Hast du da freie Handhabe oder spielt am Ende der Mutterkonzern immer was die eigene Strategie geht dann auch beim Investment eine zentrale Rolle.
00:30:30: Wir haben im Endeffekt die Searing-Committees mit den Gesellschaftern und besprechen natürlich jedes einzelne Investment, das ist klar.
00:30:37: Aber es wird stark darauf vertraut was wir aussuchen und was wir empfehlen
00:30:41: usw.,
00:30:41: aber natürlich ist es so dass die Gesellschafter mitreden bei jedem Investment.
00:30:45: Und was ist sozusagen eure Strategie?
00:30:47: Also wenn du jetzt mal die Landkarte aufmachst ich habe gelernt USA und Europa bisher so als Location Was für Phasen guckt ihr euch an, was für Gebiete thematisch Branchen hast du da irgendwie so eine Art sweet spot will?
00:30:58: schaut
00:30:58: Wir machen Late-C Series A von den Investments.
00:31:01: Im Regional ist es so, dass wir sowohl Europa als auch USA und da einen Fokus natürlich auf Dach haben.
00:31:06: also wie wir das jetzt gespielt haben.
00:31:08: Wir investieren in die drei Kategorien rein.
00:31:10: Also für uns, wenn wir Investitionen aussuchen teilweise bei diesen Plant-Based Themen macht man wirklich ganz, ganz rühre Investments weil dann eine Bewertung extrem hoch gehen und man muss vor Entscheidungen treffen bevor man wirklich sieht wie performt im Markt.
00:31:22: und da geht's dann mehr darum um das Produkt und um das Team und andere Themen.
00:31:25: aber normalerweise gucken sehr frühen Wessel, was ist jetzt schon im Kleinen die Markperformanz?
00:31:30: Also welche Drehungen haben Sie im Kleinen?
00:31:32: wie performt ihr gegenüber der Wettbewerber.
00:31:34: Was sind die Skalierungsmöglichkeiten?
00:31:35: aber das wichtigste ist die Marke.
00:31:37: also kann man die Markel weiter aufbauen weil am Ende diese Wiederkäufe im Food werden stark getrieben durch den Geschmack dass es eins eins eins und dann musst du immer um wettbewertfähig zu sein musst du convenient sein und muss preislichen Akademie mitspielen.
00:31:52: Aber dann kommt sehr stark die Marke.
00:31:54: Katjes ist da ein absolutes Wohlmodel in Deutschland, die sind die Absolute Love Brand und ich glaube deswegen spielt das bei uns auch eine große Rolle weil wir da viel mitgeben können.
00:32:02: also da ist der Mutterkonzern dahinter und da helfen unseren Beteiligungen das weiter auf und auszubauen und dass es für uns auch ein ganz großes Investmentkriterium wie wir einsteigen warum wir einstellen.
00:32:12: Letzte Frage mal, bevor wir gleich alle über Markteentwicklung allgemein reden.
00:32:16: Welche Rolle nimmt denn bei eurem ganzen Thema oder auf dem Marktgebiet was ihr euch anguckt dieses Thema ultra processed ein?
00:32:21: Also so ultraprozessierte Produkte?
00:32:23: Wenn man über FoodTec redet ist das immer sehr viel sowas dass da sozusagen sehr viel Prozessierung passiert oder ist es gar nicht immer so.
00:32:30: Und deswegen bei wir haben so ein Gegenmodell von Anfang an gesteuert.
00:32:33: Wir machen keine Ultraprocess-Sachen, wir gucken wirklich auf clean ingredients in alle Dinge die wir investieren.
00:32:39: und das ist auch so Thema was eben beyond meat und andere sind natürlich ultraproces und impossible oder auch teilweise GMO und ich glaube da warten wir auch so bisschen ganz auf die nächste Generationen was es dafür Möglichkeiten gibt nicht im Geschmack einen Kompromiss zu haben und eben diese Additiven nicht zu haben.
00:32:56: Also wir gehen tatsächlich, wenn es dann zu overly process ist und auch zu sehr auf die IP
00:33:01: usw.,
00:33:02: da gehen wir nicht rein.
00:33:03: Das ist ganz klar von unserem Fokus.
00:33:05: Gut Fabio, lass uns doch nochmal jetzt wechseln in Richtung Markt insgesamt wie eigentlich solche Dinge entstehen.
00:33:11: Vielleicht kannst du noch mal ein zwei Sätze zur NX Food sagen?
00:33:14: Wie ihr eigentlich so aufgestellt seid.
00:33:15: Wir haben dein Wissen bisher angezapft aber noch nicht irgendwie hergeleitet.
00:33:19: Ja, vielen lieben Dank Joel.
00:33:20: Also was wir mit Enix Food machen ist... Wir gucken uns halt den ganzen Markt an und insbesondere die Start-upentwicklung.
00:33:25: Wir schauen uns an welchen Hotspots die Innovationen entstehen.
00:33:28: Vor dem wurde schon gesagt das in dem Welle viel entsteht, dass es an der Westküste und an der Ostküsten Innovationen entdehnen und in Europa, ob es in Wageningen, London oder auch hier in Berlin ist.
00:33:38: aber wir gucken uns darüber hinaus auch an was in Tel Aviv abgeht, was in Singapur gerade abgeht.
00:33:42: Einer ist der Hotspotts würde ich grade sagen für das ganze Foodtech Thema Und versuchen natürlich dann auch noch weiter überwiegend chinesischen Markt reinzulegen.
00:33:49: Und wir gucken uns halt nicht nur die Entwicklungen an aus Start-up-Ebene oder auch aus der Food Trendentwicklung, sondern versuchen auch automatisch Rückschlüsse daraus zu entwickeln wie wir anderen Unternehmen helfen können Zugang zu diesen Ökosystemen zu bekommen.
00:34:02: denn das was gerade dieses neue Food Universum so besonders macht ist dass wir hier neue Akteure haben.
00:34:07: Wir haben ja ganz viel Venture Capital, wir haben neue Player in dem Markt aktiv sind und wir haben junge Startups die auf Netzwerke zugreifen können Modelle wie Assetlight-Modelle sich aus ganzen Netzwerken zusammenbauen, aber wir haben auch viele Quereinsteiger.
00:34:20: Beispielsweise aus dem Biotech-Bereich.
00:34:22: jetzt versuchen diese neuen Themen, sei es jetzt Cultivation im Meet
00:34:25: etc.,
00:34:26: mit sich zu nehmen und natürlich auch Lateral Entrance würde ich sie mal bezeichnen Jetzt sagen, da ist so ein Momentum in diesem Foodmarkt gerade.
00:34:33: Wie kann ich das für mich interpretieren und wie kann ich im Grunde davon profitieren?
00:34:37: Und das sind genau diese Punkte die wir uns genau angucken und wo wir sagen, Da wollen wir unterstützen.
00:34:41: Wir haben mittlerweile fünf Jahre Expertise in diesem ganzen Bereich.
00:34:44: Wir haben das Thema Vertical Farming mit Infarmen in Deutschland enorm nach vorne gebracht!
00:34:48: Wir haben mit Beyond Meat diesen bekannten IPO-Burger nach Europa gebracht und wir haben die ersten Sektenproteine mit in den Markt eingeführt und natürlich auch durch unsere Startupregale sehr viel Erfahrung um zu wissen, wie Auto-Market funktioniert und auch mit sehr viel erfolgreichen Startups zusammengearbeitet.
00:35:04: Und dieses Wissen wollen wir halt einfach mit anderen... Start-up zahlen, aber auch mit größeren Unternehmen um dort halt zu gucken wie man diesen Markt gemeinsam weiterentwickeln kann.
00:35:13: Und das ist das was wir im Großen und Ganzen machen.
00:35:15: und wir haben jetzt ja gerade eben schon sehr viele Themen gehört die diesen Markt nach vorne treiben und warum da eine Notwendigkeit ist jetzt schnell zu reagieren die Innovationszyklen zu verkürzen und vor allem offen für Neues zu sein.
00:35:26: und da wollen wir genau unterstützen und diesen Markt mit entwickeln.
00:35:29: Und wie entwickelt sich dieser Markt?
00:35:31: Weil was ja auch zu beobachten ist, wenn man sich mal so Lebensmittel-Einzelhandel anguckt.
00:35:34: Das war ja ganz faszinierend zu beo- bakten auf... ...wenn man sich so Höhle der Löwen und solche Geschichten anschaut,... dass man jetzt eigentlich in den letzten vielleicht fünf Jahren die Tendenz hat das neue Produkt auch wirklich mal an den Markt kommen.
00:35:44: Bis dato war es ja immer so da war er glaube ich der Regalspace quasi an Godot, Manon & Co.
00:35:49: sozusagen dauervermietet.
00:35:51: Als ein junges Startup kann man gar nicht rein oder wenn man sie sich nicht sofort verkauft hat flog man sofort wieder raus.
00:35:55: Was hatten sich so stückweit geändert im
00:35:57: Marktgeschehen?!
00:35:58: Da hat sich einiges geändert.
00:35:59: Du hast gerade eben die Höhle der Löwen genannt und das ist sicherlich auch ein Multiplikator gewesen für viele junge Startups, aber grundsätzlich kann man sagen dass Gründer und Start-Ups zu Medien geworben sind.
00:36:09: Das heißt es gibt ganz viele neue Möglichkeiten den Markt zu attackieren.
00:36:12: Es gibt unheimlich viele verschiedene Distributionskanäle und Möglichkeit mit dem Kunden in Kontakt zu gehen.
00:36:17: Das gibt das große Thema Direct to Consumer.
00:36:20: Ich kann mir im Grunde über die verschiedenen Medien online eine solche Reichweite aufbauen, damit ich am Handel vorbeigehen kann natürlich noch einen ganz anderen Access bekommen.
00:36:29: Und das ist ja auch eines der großen Themen, ich kann halt vor allem die Gastronomie verwenden als GoToMarket Strategie was viele dieser Player-Oatleys vorhin genannt worden aber auch in Impossible oder Beyond Meat gerade in der Anfangsphase benutzt haben um halt auch die Markenbegehrlichkeit aufzubauen.
00:36:42: und das sind natürlich auch andere Wege die jetzt möglich sind.
00:36:45: also so dass eine Thema das andere Thema ist da es natürlich wir gerade auch ein Stück weit eine Demokratisierung der Geschmäcker erlebt haben.
00:36:51: Es gibt keine Lebensmittel, die es noch nicht im Lebensmittelhandel irgendwie gab.
00:36:55: Und wir jetzt natürlich auch die Konsumenten haben, die versuchen ihre eigenen persönlichen Ernährungsprofile zu erstellen und dementsprechend sehr stark darauf achten was habe ich für Produkte?
00:37:05: Was erzählen sie für eine Geschichte und wie passt das zu mir?
00:37:08: Wie kann ich mich darüber artikulieren?
00:37:10: Dann haben wir sehr schöne Dynamiken darin.
00:37:12: Wir sehen ein Just Bices der den ganzen Gewürzmarkt auf dem Kopf gestellt hat.
00:37:15: Wir haben einen My Müsli gesehen, der ganze Müsliregale offen disruptet Und so gibt es halt in den ganzen Kategories diese neuen Unternehmen, die halt im Grunde den Status Co.
00:37:25: in Fahr gestellen und das waren jetzt, sag ich mal, die Prime Example, die ich gerade genannt habe mit noch drei oder vier anderen Liestorten gibt.
00:37:31: aber im Longtail haben wir so viele Anbieter dass es halt schon eine signifikante Auswirkung hat und das ist das was dieses neue Thema so interessant macht.
00:37:39: Godo, vielleicht kannst du uns da nochmal mitnehmen.
00:37:40: Weil wenn wir jetzt über Marktentwicklung reden dann müssen wir auch mal uns über alternativen Gedanken machen.
00:37:44: und was sind eigentlich die Stellhebel?
00:37:46: Die Alternativen zum Erfolg führen?
00:37:48: Manor hat ja eben auch schon sowas gesagt wie die Textur muss stimmen geschmacklich muss es sein.
00:37:52: Preis.
00:37:52: irgendwie ist ein Thema Marke.
00:37:54: Was sind so für euch die Maßstäbe die ihr angelegt habt?
00:37:56: um zu sagen alles klar Wenn ich jetzt ein alternatives Produkt positionieren will müsste ich hinter folgende checkboxen irgendwie einen Haken machen
00:38:02: Mir in der Zeit, wo ich jetzt beruhigen wollte und wir haben davor auch schon ein paar Innovationen gebracht.
00:38:07: Es ist immer Innoviere nicht zu doll.
00:38:08: also Wir hätten ja sagen können wir machen jetzt eine pflanzliche Wurst die schmeckt wie rote Beete oder die schmecken Gemüse.
00:38:14: Oder man macht die Form ganz anders oder man macht Die Verpackung ganz anders.
00:38:18: Und meine Idee ist immer dass man Eine Sache komplett verändert und alles andere gleich lässt.
00:38:23: Also Man guckt Jetzt Bei Diesen Alternativen Produkten.
00:38:25: Die Leute Haben Ja Kein Problem mit Den Produkten die mögen sie ja demögen Milch Die Mögen Gerne Wurst Die mögen gerne ein Stück Fleisch.
00:38:31: Das Problem sind eben Dinge, die mit der Tierhaltung zum Beispiel zu tun haben.
00:38:35: Und dann muss man nur das eine rausnehmen und alles andere versuchen genauso zu lassen.
00:38:38: Also lass die Mutter Della genauso schmecken wie sie schmeckt.
00:38:41: Lass sie genauso aussehen verpackst ihr genau so?
00:38:44: Und benahme Sie genauso!
00:38:45: Das war ja der Streitpunkt den wir da immer auch mit der Politik haben.
00:38:48: So sagen wir brauchen auf dem Namen die guitarische Mutter Deller.
00:38:51: Und mein ist erachtens funktioniert das ganz gut weil die Menschen dann wissen A ist genau das was ich haben will.
00:38:56: Ich kann meinen Wurstbrot essen, ich schnurre aus Pflanzen nicht zu viel innovieren, eine Sache und der Rest muss gleich bleiben.
00:39:03: Was ist so
00:39:03: dein Patentrezept-Manant?
00:39:04: Ist es bei euch ähnlich wenn ihr euch Innovationen anguckt?
00:39:06: Ja also eigentlich was ich eben schon gesagt habe.
00:39:09: aber ich finde das auch interessant wo wir gucken okay ist es dann marktfähig mit Geschmack Kreiskonvenienz-Marke.
00:39:15: Aber was ich auch noch mal interessant fand, war es jetzt Gullo gesagt hat, weil es wird ja oft zu Diskussion gehabt warum muss man jetzt wenn man eine alternative Proteinqualie hat das nachbilden zu der Wurst oder sowas?
00:39:25: Warum macht man nicht komplett etwas anderes und so?
00:39:27: Und ich finde das ganz interessant bei dieser Anfänge davon kam eigentlich von den Fuß-Füdig des Hood Food Institute gemacht in San Francisco in den USA und dass ist ein vegane vegetarischer Aktivist der irgendwie versucht hat über zwanzig Jahre die Leute zu missionieren zu sagen okay ihr müsst mehr auf Land sich Ernährung achten und so ein.
00:39:44: kein Mensch hat es interessiert, kein Mensch zugehört.
00:39:47: Und das war eigentlich der Anfang auch von Beyond Meat und anderen Dingen dass man sagt okay wir müssen es schaffen die Bevölkerung zu erreichen auch diejenigen die überhaupt gar keinen Bock haben irgendwas mit Vegan und Vegetarisch zu tun haben sondern wir wollen irgendwie den Cowboy aus Midwest Texas der da irgendwie zusammen Burger King immer läuft.
00:40:04: und wie schaffen wir das?
00:40:05: Wir müssen es genauso gut schmecken machen oder genau so schmecken!
00:40:08: Eigentlich sozusagen Genuss ohne Compromise der Bauer kennt.
00:40:13: Das, was der Bauern kennt ist er uns sonst nicht und ich glaube das ist auch so.
00:40:16: warum jetzt diese ganzen Alternativen so direkt nachgebildet werden?
00:40:20: Und was der Erfolg ist bei so kriegst du irgendwie die Breite der Bevölkerung.
00:40:23: Ich glaube dass es auch bei gut über euch die Produkte sind ja wirklich top und es ist kein Kompromiss und du arreist damit den klassischen Fleischesser, den du damit dann auch erreichen
00:40:33: willst.
00:40:33: Das ist in der Tarte noch mal ein sehr wichtiger Punkt.
00:40:35: Also, der Mensch ist sein Gewohnheitstier und muss natürlich auch ein Stück weit dahin geführt werden.
00:40:40: Und ich sehe genau in dieser Entwicklung die großen Chancen für die großen Fast-Food-Ketten, die wir haben Dass sie sich im Runde wegentwickeln können von dem was Sie jetzt gerade haben und zu wirklich Gesundheitsspots werden können durch diese neuen Produkte.
00:40:52: Wenn wir da mit independent Restaurants zusammenarbeiten dann verstehen die schon mehr und mehr dass sie das halt nutzen können um ihren USB auszuarbeiten um mehr Vielfalt zu bieten fangen an zu verstehen, dass sie gerade durch diese Bewegung weg von ihrem schlechten Image in der Vergangenheit hinzu was Neuem kommen und diese Produkte ermöglichen im Grunde diesen Transfer.
00:41:12: Wir haben alle die Bilder gesehen vom KFC als dort quasi die Beyond-Produkte gelaunchen.
00:41:16: Und da gab es wirklich Schlangen von Menschen, die um den KFC standen.
00:41:19: Es waren jetzt nicht neue Kunden, das war eine klassische KFC Kundschaft, die dorthin gekommen ist.
00:41:24: Das ist genau das, was dieses Segment so spannend macht.
00:41:27: komplett neue Hebelwirkungen im Markt haben und sich dort viele Anbieter auch komplett neu durch diese Produkte darstellen können.
00:41:35: Normalerweise würden wir jetzt eigentlich an der Stelle mal langsam darüber reden, wie solche Produkte in den Handel kommen.
00:41:39: aber wir haben ja Gastronomen heute als Zielgruppe und vielleicht tauchen wir da ein oder man noch verkauft ihr sozusagen Produkte an Gastronome?
00:41:46: Oder seid ihr alle mehr leha
00:41:47: Manon, willst du?
00:41:48: Also wir verkaufen ein wenig an Gastronomen und das wird jetzt immer mehr.
00:41:51: Wir sind jetzt in ganz vielen Verkostungen der Systemgastronomie gerade drin weil die eben auch sagen diese Objektivität der Produkte wird es überall geben.
00:41:58: Überall wo es tierische Produkte gegeben hat wird es pflanzliche geben Egal wo die verkauft wurden.
00:42:04: Das versteht jetzt auch jeder System Gastronom, jeder normale Gastronomen und jeder versucht jetzt die richtigen Anbieter dazu zu finden.
00:42:10: Und zum Beispiel haben die Großen dann auf große Gesetze.
00:42:12: McDonald's hat mit Nestle zusammengearbeitet Burger King Auch mit großem Gastronomie der das jetzt genau war.
00:42:16: Die gucken sich jetzt aber auch an ob es regional vielleicht interessanter sein kann.
00:42:19: Aber ja das Thema Gastronomy und alternative Proteine geht jetzt auch richtig ab.
00:42:24: Also bei uns, weil wir ja sehr stark auf Branded-Business gehen ist es relativ wenig.
00:42:29: Einige der Produkte haben auch ein BtoB Arm und gehen im Gastzubereich.
00:42:33: also ich sehe das auch ein bisschen von den Kategorien abhängig.
00:42:36: Sehr stark seh ich zum Beispiel im Babbage Bereich wo wir auch investiert sind in den USA.
00:42:40: da geht der Markenaufbau stark über die Gastronomie.
00:42:43: Und jetzt auch Pickout und so weiter, die sprechen mit großen Pizzaketten
00:42:47: usw.,
00:42:47: dass sie da den Bacon liefern usw.. Aber wir haben halt nicht so stark das Ding, und die dann direkt zu liefern, sondern an mehreren Marken.
00:42:56: Deswegen hält es sich bei uns in Grenzen.
00:42:58: Es gibt tatsächlich, was ist jetzt gerade genannt in diesen Punkt der Markenbildung?
00:43:02: Die halt sehr gut über die Gastronomie funktionieren kann.
00:43:04: Die bekanntesten Beispiele haben es halt auch gezeigt dass man dadurch eine gute Skimming Strategie entwickeln kann und vor allem von vornherein auch Referenzpunkte hat, die im Grunde die kulinarische Qualität des Ganzen untermalen.
00:43:16: das ist halt sicherlich ein sehr sehr guter Punkt.
00:43:18: auf der anderen Seite ist es auch so dass die Leute die quasi über die gastronomie den go-to-market haben automatisch auch Multiplikatoren haben.
00:43:24: sie haben automatischer auch gutes Sparringspartner testimonials.
00:43:28: Das ist etwas, wo wir gerade sehen dass dieser Weg jetzt immer mehr genutzt wird weil halt im Grunde wenn ich mich in der Anfangsphase bewege und ich habe ständige Iterationen in der Produktentwicklung wie ich das unheimlich gut über die Gastronomie abbilden kann und die da wesentlich kritischer ist als wenn ich jetzt ständig zum Einkäufer gehe und sage ja wir haben jetzt hier wieder eine neue Version.
00:43:47: Das funktioniert einfach dann nicht.
00:43:48: Gerade in der Anfangsphase zu Markenaufbau und in dieser Phase bis zum Proof of Market ist es unheimliche wichtig die komplette Validierung über die und diesen Hebel zu nutzen.
00:43:58: Und ich gebe mir noch recht, klar ist es hier so dass wir in erster Linie mit raw materials sprechen.
00:44:03: aber das ist ja auch genau das was es am Ende des Tages ausmacht dass sich diese Phase nutzen kann um das Produkt halt so zu entwickeln und auf den richtigen approach definieren kann mit dem mich dann am ende des Tages den Markt adressiere.
00:44:15: und da werden sich die ganzen early adopter und innovatoren aus konsumenten sich sehr stark orientieren und dort halt aufspringen.
00:44:21: Also da würde ich sagen, ein gutes Popperspiel ist auch hier wieder Otli mit der Barista-Edition.
00:44:26: Der Durchbruch kam wirklich mit der barista-edition, dass sie da mit den Cafés und Gastunternehmen zusammengearbeitet haben und die Community erreicht haben.
00:44:33: also das war ja der Durchbruchs für die.
00:44:35: Ja und jeder Endkonsument den Anspruch hat genau zu Hause seinen Kaffee so zu machen wie der Barister, er hat dann ideal die Übersetzung stattgefunden.
00:44:42: Ich weiß, dass ich zum Beispiel in unserem Vorgespräch mit Fabio eine ganz interessante Achse aufgemacht bekommen habe.
00:44:46: Verbraucher versus Verwender?
00:44:48: Dass halt ein Restaurant jetzt nicht so sehr verbraucher ist sondern mehr Verwänder kommt dadurch nochmal andere sozusagen Betrachtungen zustande die man dann eigentlich um die Marken entwickeln oder Produktentwicklung mit Einfließen machen kann?
00:44:57: Ja absolut das ist genau dieses Thema der Raw Materials.
00:45:00: also ich kann ja nichts von vorneherein Produkte entwickeln die halt stark gewürzt haben.
00:45:04: Ich muss dem Gastronom etwas geben was er im Grunde noch für sein Handwerk verwenden kann und daraus können sich sehr schöne Use Cases entwickeln bedeutet aber auch auf der anderen Seite.
00:45:12: Wenn er das in seinen Produktionsmechanismus eingliedert, müssen natürlich auch diese Produkte in sämtlichen Aggregatzuständen vergleichbar mit dem Original sein.
00:45:21: und das ist halt auch das wo viele sehr stark in diesen ganzen Cultivated Sektor schielen weil das ist ja im Grunde ein zweites dass ähnliche Produkt wo ich halt genau die gleichen Aggregar- und Anwendungsmöglichkeiten in vielerlei Hinsicht hat, wie ich es auch im normalen Bereich habe.
00:45:35: Und das würde vielen Verwenden aneinander natürlich die Möglichkeit geben noch einfacher an diesen Markt zu kommen.
00:45:40: aber viele neue Produkte sind dem halt schon sehr nah und da gibt es eigentlich fast schon gar keine Differenz mehr.
00:45:45: Aber das ist eines der Ausschlaggebenden Kriterien, die wir dort sehen also dass das Verwendungsprofil einfach wesentlich anspruchsvoller ist gerade wenn wir im professionellen Bereich unterwegs sind.
00:45:55: Godo, was wollt ihr denn eigentlich im Restaurantbereich machen?
00:45:57: Im Gastronomie-Bereich.
00:45:58: Also klar ich kann mir jetzt vorstellen hier die ganzen Prenzlauer Bergcafés in Berlin Mitte wenn sie Brunch machen.
00:46:02: da kann man auch irgendwie vegane Wurst.
00:46:04: Kredenzen von euch aber sind Gastronomen für euch eigentlich auch potenzielle Großabnehmer?
00:46:08: Wir sind ganz
00:46:09: klar dass wir
00:46:10: unsere Marke spielen wollen.
00:46:12: also wir würden niemals so ein Handelsmarken lieferant werden oder einfach einen Lieferanten im Hintergrund.
00:46:16: dafür braucht die Gastronomie uns nicht und wir brauchen die gastronomie nicht weil derzeit ist es bei uns so das wir die Mengen gerade zuteilen müssen.
00:46:24: Zeit, erste Quartal.
00:46:25: Jetzt mit dem Lockdown ohne Ende wird das wieder so kommen dass wir Januar-Februar im März wirklich nur zuteilen können.
00:46:30: Wir brauchen also nicht Menge sondern wir wollen die Marke stärken und deswegen würden wir in Gastronomie Betriebe nur gehen wenn auch die Markel mitspielt.
00:46:36: Das sieht man aber bei vielen Systemen gastronom.
00:46:38: Manor hat es gerade gesagt Oatly als die mit Starbucks zusammengearbeitet haben.
00:46:42: Das war eine win-win Situation für beide Und sowas streben wir an Aber nicht irgendwie als Lieferant von Pattys.
00:46:48: Also gibt's auch die ganz bekannten Fähnchen von Impossible und Beyond Meat oder Moving Mountains.
00:46:52: In jedem Bild, was man in der Gastronomie sieht, gibt es immer dieses Fähntje obendrauf das hier geflaggt wurde.
00:46:58: Absolut!
00:46:58: Und da sind die aber auch ganz offen weil sie sagen eigentlich bringt das auch noch mal so ein Proof of Concept dass man denen sagen kann ah guckt, da ist Rügenwalder drauf Da ist Beyond drauf, da is' das drauf.
00:47:06: Das bringt ihr auch voran und die Gastronomen sind ja auch geübt.
00:47:09: also jedes System Gastronomie hat ja sechs Sieben Marken die sich spielt aufs Coca Cola bei McDonald´s oder deinem Eis oder was die da alles haben.
00:47:17: Also da sind die ja auch offen, das zu transportieren.
00:47:19: Ja aber es ist tatsächlich und das kann ich dazu sagen... Es ist auch für den Kunden ein komplett neues Erlebnis.
00:47:24: als ich in San Francisco war und auf einmal einen Just Act bestellt habe dann hab' ich tatsächlich einen Ei bekommen mit einer Produktbroschüre.
00:47:30: nebenbei so Auf der Menükarte stand halt auch Judd's Egg und dann war da halt quasi ein Trademark dahinter.
00:47:37: Und das ist für den Konsumenten auch immer ein ganz anderes Gefühl, dorthin zu gehen um es zu wissen, dass eigentlich nur einen kleiner Schritt stattgefunden hat.
00:47:43: Da wurde eine Flüssigkeit in ne Pfanne gegossen, bisschen zu bereitet und mir serviert.
00:47:47: Also das ist schon ein neues Gefühl einfach, was man landet.
00:47:49: Ja!
00:47:50: Ich meine, was sind denn so?
00:47:51: die nutzenden Kostenrechnungen auf beiden Seiten?
00:47:53: Was hat so'n Gastronom davon wenn er irgendwie Rügenwalder oder ein Katiosprojug zwei sich sozusagen featuret... ...und was hat die Marke davon?
00:47:59: Also ich glaube, das ist dieses Markenspiel.
00:48:01: Warum funktioniert Coca-Cola bei McDonalds?
00:48:03: Warum will Coca dahin?
00:48:05: Warum sagt McDonald's, dass passt?
00:48:06: weil sich da zwei Marken gegenseitig anzeigen und ein bisschen nach vorne ziehen.
00:48:09: Und die Gastronomen, die vielleicht manchmal das Image haben Da ist was ungesundes Was gerade sie dem Gastronom schnell haben.
00:48:16: Die können sich dadurch profilieren und sagen wie cool.
00:48:18: Ich habe jetzt mal eine Biomilch.
00:48:19: Das hat den McDonald's ja schon vor diesen Produkten gemacht Biomelch Obstüte usw.
00:48:22: Und jetzt können Sie sich mit diesen Produken die einen wahnsinnigen Hype gerade erfahren die eben auch im Tick gesünder sind als die tierischen Produkte vorantreiben, die das Tierwohl berücksichtigen.
00:48:32: Damit können sie sich dann auch profilieren und ich glaube da bringt es dann nochmal ein Schub, dass sie dann die Firmen dann auch unterstützen, die auch im regionalen Kontext ganz gutes Image haben.
00:48:41: Und da bin ich bei Manon so eine Mittelständler, die ganz früh mutig gewesen sind wie Katjes oder wir Rügenwalder.
00:48:47: Die funktionieren in dem Markt einfach wahnsinnig gut und damit kann so ein großer System Gastronomen sich auch noch mal ein bisschen wieder auf so eine Stufe bringen, der einfach ein Tick sympathischer ist.
00:48:57: Aber auch die Kleingastronomie-Betriebe können da genauso von profitieren, dass man den Leuten zeigt.
00:49:01: Wir haben jetzt auch solche Produkte.
00:49:02: Wir sind in vielen kleinen Gastronomiebetrieben drin weil diese ganz cool finden.
00:49:05: Derzeit ist es auch so das der Geschmack wahnsinnig ausschlaggebend sind und wir sind da ganz weit vorne.
00:49:10: Ich glaube das ist eine Win-Win Situation für beide!
00:49:12: Aber das tatsächlich jetzt auch spannend zu sehen, wie da die Entwicklungen sind.
00:49:15: Also ich habe bis letzt noch keinen Gastronomen gesehen der sage ich mal einen Moving Mountain Burger, den Impossible Food Burger, einen Beyond Meat Burger hatte und dann stand dann immer auch die Brand dahinter dass das dann auch so dekariert worden ist sondern es gab eigentlich mal Mama Fuku in New York, er hatte beispielsweise im Beyond Meat burger und dann kamen da die Leute hin weil sie wussten dort kriegen sie diesen Burger.
00:49:34: und ich glaube da muss man einfach unterscheiden zwischen den Systemern wo's Sinn macht.
00:49:39: ne?
00:49:39: Wie du es gerade beschrieben hast Godo eine ganz gute Markenosmose stattfindet.
00:49:45: Und auf der anderen Seite das Thema der Early Adopter und der Independent Restaurants, den Unabhängigen auch die das halt für sich so nutzen können.
00:49:53: Was sind also die Risiken für Gastronomen wenn man sich mit solchen Produkten auseinandersetzt?
00:49:56: Also ich habe auch mal versucht über nachzudenken weiß nicht um Abhängigkeiten oder Bremdbestimmung.
00:50:01: was siehst du Fabio als Preis die man dafür zahlen kann?
00:50:03: Also es ist in der Tat so dass ich halt als Gastronom ein Stück weit passen muss, weil ich mich halt so in eine gewisse Abhängigkeit schon bringen.
00:50:10: Wenn ich diese Produkte bei mir gelistet habe dann werde ich immer das Beispiel Mama Fuku und Biond Meet mit dieser Marke zusammengebracht.
00:50:17: und wenn dann irgendwann wir hatten dass Mitte des Jahres gab es ja dieses Otli-Thema mit dem Investor Blackrock der da eingestiegen ist und sofort sind halt alle sage ich mal Überzeugungstäter auf die Barrikaden gegangen und haben gesagt Ich gehe da nicht mehr hin!
00:50:28: Wir haben uns in der Vergangenheit auch einmal mit einem deutschen Hersteller von Bio-Limonade erlebt, dass dort halt eine ähnliche Dynamik stattgefunden hat bewusst sein, wenn man in diese Partnerschaft eingeht.
00:50:38: Dass das halt gewisse Effekte mit sich bringen kann.
00:50:41: auf der anderen Seite ist es aber so dass gerade wenn ich in einem Marktumfeld bin wo es halt wenig Anbieter von solchen Produkten gibt das natürlich enorm dazu führen kann dass ich jetzt einen Zulauf bekommen und die Leute wissen mit dem Produkt ist auch eine gute Qualität verbunden und dass ich dadurch halt auch genau das auslösen kann.
00:50:56: Ich bekomme nicht so ein klassischen Sojalappen jetzt mal dispektierlich gemeint sondern ich bekam schon etwas was halt auch Qualität hat.
00:51:03: Und Wenn wir die Entwicklung weiter so haben wie man noch sie beschrieben hat, dass die Produkte ein mehr und mehr in den Clean Bereich geht.
00:51:08: Also das ich ganz klar weiß, welche Ingredients da drin sind und dass die IP am Ende nur darin besteht wie ich die Komponenten ideal zusammenbringen kann dann ist es natürlich auch einen ganz klarer Garant für gesunde gute Produkte und das kann natürlich dann definitiv helfen.
00:51:23: Gut
00:51:23: ihr Lieben, es war ein spaßiger Ritt.
00:51:24: Also ich glaube wir könnten noch gefühlt Stunden weiter reden und vielleicht machen wir das doch sogar auch nochmal an anderer Stelle.
00:51:29: also ich überlege ob wir das echt nochmal vertiefen aber für den Moment fand ich hat das echt Spaß gemacht mal so den Blick über den Tellerrand zu werfen und die Breite zu denken.
00:51:36: Liebe lieben Dank euch und erhaltet mich bitte auf dem Laufenden mit den leckersten neuesten Food Innovationen die ihr so hervorbringt.
00:51:41: Liebe Lieben dank euch allen!
00:51:44: Danke!
00:51:44: Ciao!
Neuer Kommentar