dm-Chef Christoph Werner über Digitalisierung und Politikversagen | #Learnings 🛒
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Episode gibt es gleich zwei hochkarätige Gäste. Marcus Diekman, CEO bei Rose Bikes und Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei DM, treffen aufeinander und sprechen mit Joel über Digitalisierung. Dabei geht es um die Unterschiede zwischen Händlern und Herstellern. Sie diskutieren die Rolle des Staates bei der Digitalisierung und erklären, was auch kleine Händler von den Einkaufsriesen lernen können. Du erfährst... ...wie bedeutend Eigenmarken sind ...warum DM jetzt Covid Tests anbietet ...was kleine Händler von DM und Rose lernen können ...warum Transformation und Digitalisierung unabdingbar ist ...ob man digitale Lösungen selbst bauen oder einkaufen sollte ...warum sich der Staat als Integrator sehen sollte ...wie Innenstädte in der Zukunft aussehen könnten ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Dazu spricht Joel regelmäßig mit den innovativsten Händler:innen und Hersteller:innen des Landes, um dir konkrete Praxisbeispiele, Erklärungen und Handlungsempfehlungen für die sich rapide wandelnde Handelslandschaft aufzuzeigen. Wir wollen nämlich nicht, dass du angesichts von Digitalisierung, Globalisierung, Marktfortschritt und der Coronapandemie deine Felle davonschwimmen siehst. Stattdessen versorgen wir dich mit dem Wissen der Besten – egal ob stationär oder online, Mittelstand oder Konzern, Traditionsunternehmen oder Startup. Denn nur gemeinsam sind wir in der Lage, diese großen Herausforderungen zu meistern! __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Marcus Diekmann, Beiratsvorsitzender Armed Angels 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung dm-drogerie markt 👤 Marcus Diekmann, Beiratsvorsitzender Armed Angels __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:06:27) Bedeutung von Eigenmarken (00:11:49) Services und Coronatest-Stationen (00:17:23) Insights für kleine Händler (00:21:46) Wichtigkeit der Transformation (00:27:54) IT selber bauen oder einkaufen? (00:31:59) Staat als Integrator (00:39:47) Zukunft der Innenstädte (00:50:38) Learnings von Christoph Werner und Marcus Diekmann __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Händler-Helfen, Händlernpodcast von Digital Compact.
00:00:12: Wie immer natürlich auch Händlerin.
00:00:13: also das ist hier genderneutral.
00:00:14: ich bin Joeka Schmarig und mit mir an meiner Seite heute der liebe Markus Diegmann von Rosebikes.
00:00:19: hallo Markus Moin, moin.
00:00:20: Toll, dass ich hier sein darf!
00:00:21: Ja... Ich muss dir danken.
00:00:22: Das ist ja deine geile Initiative die du gestartet hast und wir haben einen super spannenden Gast heute und ich kann vorweg nehmen.
00:00:27: Ich will nicht sagen das es wie Katz & Maus aber ich glaube es sind schon zwei Extreme die sich heute begegnen nämlich einmal Markus als jemand der sehr digital in der DNA ist weil er einfach auch viel in dem Bereich gemacht hat und viel digital gestartet hat versus der liebe Christoph der eines der spannendsten größten und relevantesten Unternehmen dieses Landes leitet.
00:00:42: Nämlich DM was natürlich sehr stark stationär geprägt ist und wir werden stark darüber reden.
00:00:46: man muss sich vier Gedanken machen wenn ich so eine Situation habe.
00:00:49: Es ist natürlich was anderes, was zu transformieren als etwas von null aufzubauen.
00:00:52: Das heißt unser heutiges Thema wird sein Digitalisierung in all seinen Facetten und ich kann vorwegnehmen die beiden hatten mit mir schon mal einen lustigen Clubhouse Talk wo auch ich gemerkt habe was sozusagen die unterschiedlichen Denkströmungen sind und Ich bin sehr gespannt wie wir das heute zusammen kriegen.
00:01:03: also ich glaube es wird sehr sehr spannend.
00:01:04: Worüber reden wir heute?
00:01:05: Wir werden fleißig drüber sprechen.
00:01:07: Was passiert eigentlich mit Innenstädten?
00:01:09: Wie ist ein Stationär im Vergleich zu digital aufgestellt?
00:01:11: Was muss man dort tun?
00:01:12: Wir Werden über Services Reden Im eCommerce aber auch im stationären Handel Natürlich Und darüber wie man eigentlich digitale denke bestehende Unternehmen hereinkriegt, weil wir werden merken das ist nicht so einfach.
00:01:21: So viel kann ich schon mal vorwegnehmen.
00:01:22: Wenn wir es schaffen bestimmt auch ein bisschen Corona-Effekt zwar ja bei DM sich aus sehr spannenden Dinge tun aber ich glaube wir werden uns heute nicht langweilen.
00:01:28: in diesem Sinne lieber Christoph vielen vielen Dank dass du da bist und herzlich willkommen!
00:01:31: Ja guten Morgen zusammen Joa, ihr
00:01:32: beiden.
00:01:32: Wie fangen wir an?
00:01:33: Also ihr seid ja eigentlich glaube ich im Geiste irgendwie Geschwistern aber habt auch unterschiedliche sagen mal Gemengelagen auf die ihr Rücksicht nehmen müsst.
00:01:40: Markus vielleicht fangt du doch mal ganz kurz an so ein kleines Hats Up zur Rose zu geben wie ihr aufgestellt seid was ihr jetzt auch in dem Zuge von Corona nochmal an digital Schub hattet weil da hast du ja viel gemacht und dann versuchen wir uns mal hier zusammenzubringen.
00:01:50: Ja dank dir!
00:01:51: Ich meine...ich kann das ja nur noch einmal wiederholen was ich auch schon im Clubhouse Talk gesagt habe dass die Per-Version nämlich das immer das Corona Effekt das ich mit meinen Kindern immer im DM shoppen war, zwei Stunden lang.
00:02:03: Nicht dass ich nicht gerne beim DM wäre aber nicht immer zwei Stunden als Shoppingerlebnis.
00:02:07: Aber wenn alles zu ist dann war natürlich dort gerne und das hat mir Spaß gemacht.
00:02:11: von der Danke dass du mir das öffnen durfte.
00:02:14: Und warum war es eine perversion?
00:02:16: Zwei Stunden im DM wirst du mir zugeben jede Woche und die Kids mit Vollspaß.
00:02:19: bei allem Respekt vor deinem Konzept.
00:02:21: Aber... Du musst zugeben, dass es auch schönere Erlebnisse geben kann!
00:02:26: Na ja da ist sozusagen Herz und Hirn bei dir auseinander gefallen wahrscheinlich.
00:02:32: Nein was man von Rosenbikes glaube ich lernen kann ist das wir Transformations-Weltmeister sind weil wir auf der einen Seite hundred sieben Jahre alt sind und als klassischer kleine Händler vor Ort mit Kaminen und mit Fahrendern gestartet sind Dann zum Fax-Händler wurden und plötzlich ein Überbestand hatten, das Wetter war scheiße.
00:02:48: Und so kriegten die Räder nicht verkauft und hat Erwin Rosa angefangen Fax herauszusenden... Fahrräder zu verkaufen, dann zum Katalog-Händler.
00:02:55: Dann zum Online First Händler und heute als Online First Hunter echte Marke für Fahrrädern und natürlich gleichzeitig mit bis Ende des Jahres zwölf Läden auch stationär vertreten.
00:03:06: Und ich glaube diese Rasanz und immer diese Transformationsfreude – das kann man vonzulernen!
00:03:10: Das ist das was wir predigen wollen, hört nicht auf euer Modell einfach nur bestehen zu lassen sondern mit den Mitarbeitern gemeinsam mitzunehmen, aber in Rassans nach vorne weiterzuwählen und mit viel Mut und Entscheidungsfreude.
00:03:20: Bist du ja ein Jeff Bezos-Style?
00:03:21: Disruptiere dich lieber selber bevor dich jemand anders disruptiert!
00:03:23: Jetzt... Kill Your Company Every Day hatten wir das früher mal genannt in der Digital Szene.
00:03:30: So, Christoph das ist natürlich sehr reißerisch und wir ganzen Internet-Futzis sind ja da immer schnell dabei Ideen vorne weg zu preschen.
00:03:35: Du bist jemand der baut auf eine Firma auf.
00:03:37: die hat quasi fünfzig Jahre Geschichte, hat sehr viel Verantwortung viele Mitarbeiter.
00:03:41: ich könnte mir vorstellen dein Blick auf das Thema ist ein bisschen anders.
00:03:44: wie verortest du euch denn?
00:03:45: Und wie verordnet ihr euch selber für ne Kuh?
00:03:47: Ich würde mal so sagen Wir sind ja in drei Jahrzehntel sind gestartet Und die M-Trogeriemarkt ist eine Gemeinschaftsleistung.
00:03:53: Das heißt, es sind in Deutschland über vierzigtausend Menschen, die da jeden Tag sich einbringen – ja bestes bringen und für die Kunden wahrnehmbar sind vor allem in den DM-Märkten natürlich.
00:04:01: Und das ist das was die Marke DM ausmacht!
00:04:03: Wir schreiben uns auf die Fahnen wirklich kundenorientiert sein zu wollen.
00:04:06: Das zeigt sich bereits in unserem Claim.
00:04:08: hier bin ich Mensch?
00:04:09: Hier kaufe ich einen als Anspruch.
00:04:10: also es sind Versprechen welches wir unseren Kunden geben und dass ist damit für uns auch natürlich eine Verpflichtung dem gerecht zu werden.
00:04:15: Das heisst, wir müssen uns permanent damit beschäftigen.
00:04:18: Was bedeutet eigentlich hier Bin ich
00:04:19: Mensch?!
00:04:20: Also was sind die Bedürfnisse des Menschen, damit er Mensch sein kann?
00:04:23: Das ist jetzt eine relativ hohe Flugbahn, kann man sagen.
00:04:25: Aber es ist eine wichtige Fragestellung weil das uns ermöglicht, uns immer wieder klar zu machen dass die Frageställungen die gleichen sind aber die Antworten sich immer wieder verändern müssen je nachdem wie sich die Bedörfnisse der Kunden verändern und das hat dazu geführt dass wir uns im Laufe der Jahre, der Jahrzehnte eigentlich permanent auch verändert haben.
00:04:43: Das heißt das Unternehmen DM Togarimarkt so wie es der Kunde heute wahrnehmen kann sah vor zwanzig, vor dreißig für vierzig bald fünfzig Jahren anders aus als es heute ist.
00:04:51: Das heisst Wir sehen unsere große Herausforderung und auch unsere große Chance eigentlich eine Arbeitsgemeinschaft zu gestalten, die in der Lage bleibt sich permanent zu transformieren um unsere Leistung, die wir den Kunden anbieten immer aktuell zu halten und am Menschen auszurichten.
00:05:05: Und ich würde sagen das ist das Geheimnis des Erfolgs in der Vergangenheit und die große Verpflichtungen für das was vor uns liegt.
00:05:11: und wenn uns das weiterhin gelingen wird wird es uns weiter hingeben und wenn wir an dieser Aufgabe scheitern werden wir vom Markt verschwinden eines Tages.
00:05:18: Man
00:05:18: muss ja sagen dass.
00:05:19: da möchte auch mein Kompliment ausrichten weil ich meine ich denke das hat Rose geschafft gemeinsam mit den Kunden einfach so.
00:05:25: ne Ja, unsere Kunden lieben unsere Fahrräder und wir sind da sehr stolz drauf.
00:05:28: Aber bei DM empfühle ich es genauso weil abends finde ich mich mit meinem Stammtisch selbst unsere Jungs aus dem StammTisch lieben euch und ja, unsere Frauen aus dem stammtischen Liebens auch also von der finde ich schon ziemlich cool mit welcher Begeisterung ihr schafft eure Kunden auch zu bin.
00:05:41: Und ich glaube das freut mich natürlich immer wenn ich das höre weil das eine Bestätigung ist.
00:05:44: aber... Was wir versuchen, uns immer wieder klarzumachen ist das.
00:05:47: Der Applaus von heute ist die Ernte der Saat von gestern und wir müssen natürlich auch heute wieder sehen damit auch morgen der Applaus da ist.
00:05:54: Und Applaus bei uns ist natürlich dann letzten Endes auch messbar in den Umsätzen und in den Umfragewerten, die wir haben.
00:06:00: Und permanent im Dialog zu bleiben was muss heute gesät werden?
00:06:03: Damit die Saat auch morgen aufgeht.
00:06:04: Das ist das was uns beschäftigt, was uns umtreibt.
00:06:07: Wir sagen immer wer sich nicht sorgt hat bald Sorgen.
00:06:10: Das sorgen wir uns permanent.
00:06:11: Ich finde es sehr spannend!
00:06:12: Gestern war ja ein cooler Tag also Was war gestern?
00:06:15: der zwölfte Dritte?
00:06:16: Zwölfte dritte, elfte Drittel war es gestern.
00:06:18: Elfte Dritt!
00:06:18: Gestern war die Pressekonferenz Adidas Und ich fand es ganz spannend, weil das ein Glaubensgrundsatz von mir auch ist.
00:06:23: Direct to consumer!
00:06:24: Das sind so die Zukunft des Handels.
00:06:26: Vielleicht ist das ja auch in der Foodbranche oder auch in einer Drogeriebranche noch ein bisschen anders teilweise aber zumindest jetzt mal bei anderen Brands.
00:06:32: Direct To Consumer und der gestern auch eine Kampfansage an all seinen Handelspartnern ausgesprochen hat nämlich DirectToConsumer On The Business – das ist unsere neue Strategy.
00:06:41: Das fand ich radikal.
00:06:42: Ich hatte mich gefreut denn ich dachte jo verstanden zu mit definitives Leid für alle Händler treu ihm zur Seite stand.
00:06:47: das muss man auch von der seite sehen aber aus der geschäftlichen perspektive absolut nachvollziehbar.
00:06:51: und ihr seid ja also rosem hat forty tausend artikeln und wenn ich sehe wenn nicht damals die entscheidung gefällt worden wäre diese starke eigenmarke rose, die dann letztlich zu marke rose wurde aufzubauen werden wir heute pleiten.
00:07:02: wie ist es denn bei dm eigentlich?
00:07:04: Ich glaube ihr seid auch stark in eigenmarcke.
00:07:06: Wie ist das thema?
00:07:07: Wie wichtig wird das?
00:07:08: Wie siehst du das in der zukunft?
00:07:09: weil alli hat er früher quasi nur auf Eigenmarken gesetzt.
00:07:12: und wie siehst du da die Entwicklung in eurer Branche?
00:07:15: Weil im markenübergreifenden Handel klassisch so, im klassischen Retail wird man ohne Marke nicht mehr überleben können.
00:07:20: Na gut, ich glaube es kommt darauf an wie man jetzt die Aufgabenstellung definiert.
00:07:24: Bei der M-Trogerie Markt sagen wir unsere Kernleistung ist unser Sortiment das heißt die Kategorie Kompetenz und die Aufgabestellungen fürs Sortimentsmanagement.
00:07:31: bei uns ist immer sich zu fragen Wie lösen werden dieses Versprechen ein?
00:07:34: Der Sortimentskompetenz Und das ist eben der richtige Mix der richtigen Artikel Die bei uns nach den Grundsätzen von Attraktivität Aktualität Erschwinglichkeit und Verfügbarkeit sozusagen gemessen wird.
00:07:44: und da gibt's natürlich auch einen Platz für die Eigenmarken.
00:07:47: aber Wir haben bei der M Trogeri Markt ja ganz bewusstes Sortimentsmanagement vom Produktmanagement organisatorisch auch getrennt.
00:07:54: Das heißt, unsere Produktmanager arbeiten an den Eigenmarken für die sie verantwortlich sind und das Sortiments-Management arbeitet an den Sortimenten,
00:08:02: d.h.,
00:08:02: in der Kategorie Kompetenz.
00:08:04: Und so gesehen ist es für einen Sortiments Manager – auch der Produktmanagern eigentlich wie ein Industriepartner!
00:08:09: Natürlich sind die Wege kürzer, man kann sich besser abstimmen.
00:08:11: Aber mit dem Blick auf den Kunden fragt sich der Sortimentsmanager immer was muss ich ins Sortiment reinnehmen?
00:08:17: Was muss ich raus nehmen damit ich meinem Versprechen gerecht werden kann?
00:08:20: und da können die Eigenmagen dann genau so.
00:08:22: zu dem Relevant Z würde ich mal sagen aus dem man sich dann bedient oder sich auch auslässt.
00:08:26: Da gibt es doch manchmal Diskussionen natürlich das Produktmanager sich nicht gehört fühlen oder dass Sortiments Manager meinen die Produktmanagern würden sich anmaßen sagen zu müssen was in Sortiment gehört oder nicht.
00:08:36: also das sind sozusagen die Dissenskultur.
00:08:37: die ist auch gibt und die Spannung, aber es ist im sich stellen dieser Herausforderungen dass das immer wieder neu austariert wird.
00:08:43: Und das ist etwas was permanent geschehen muss und damit bleiben unsere Sortimente lebendig.
00:08:48: Glaubst
00:08:48: du daran?
00:08:48: Ich habe noch eine Frage.
00:08:49: weil nochmal wir gehen einen radikalen Weg bei uns und sagen unser markenübergreifender Handel mit den forty-tausend Artikeln, dem bauen wir sogar aus über Strecke jetzt.
00:08:56: Wir gehen jetzt auf seventy tausend also bleibt immer ne wichtige Säule.
00:08:59: Ja wir trennen das!
00:09:00: Wir haben einmal den Handeln mit markenübergreifen Artikel und einmal das eigene Brand, die eigene Marke beides in unterschiedliche strategische Ansätze und unterschiedliche Geschäftsbereiche um.
00:09:07: beides Wir betrachten auch komplett losgelöst und sagen, gibt Vollgas in der Marke.
00:09:11: Unser Erfolg als E-Commercechefin der sagen wir, gibt voll Gas zukünftig im markenbegreifenden Handel wo wir uns aber eher als Connector am Plattform an solche Sachen verstehen nicht als Marktplatz Aber zumindest als Plattform und Konnektor.
00:09:21: Und das finde ich interessant dass wir sagen hey es reicht nicht weil früher gab's mal für Red Bull um Co.
00:09:25: Das war auch nicht.
00:09:26: Red Bull ist getränkt so hießen unsere ersten Fahrradansätze.
00:09:29: davor gab's nochmal ein paar andere Wo wir in Eigenmarke ausprobiert haben und wo wir gesagt haben das reicht nicht weil es nur Eigenmarken zu führen, die gut und solide sind reicht nicht.
00:09:37: Die müssen echte Marken werden!
00:09:39: Ist das bei euch auch so?
00:09:39: Wollt ihr selber beim DM das neue Nivea erfinden?
00:09:43: oder?
00:09:43: ich habe mich gestern noch gefragt... Ich hab mir diese I.O von UralB gekauft und ich frage mich dieses Ding da kann ja nix.
00:09:50: also als technischer Sicht ist das echt schrott.
00:09:51: Es ist teuer, es kann nichts warum es immer noch keinen gibt der das in cooler macht.
00:09:55: Also es muss ja nur nachgemacht werden für einen halben Preis und man wird wahrscheinlich immer noch viel Geld verdienen.
00:09:59: Ich kann das bei so einem Produkt überhaupt gar nicht nachverziehen.
00:10:01: Das sind rotierende Zahnwürste obendrauf mit einem rotierenden Knopf, mit einem hässlichen Display, wo ein olle Smiley-Gepixel drauf ist.
00:10:07: Da kann man ja keiner vorstellen dass das keine Nachbarn oder einen Cooler.
00:10:10: Na ich glaube die Frage ist ja... Wo sieht man seine Kernkompetenz?
00:10:13: Wir sind Händler, Rose Bikes ist ein Hersteller in erster Linie und das glaube ich da sind zwei unterschiedliche Ausgangspunkte.
00:10:19: natürlich ist immer die Frage wenn man sich weiterentwickelt möchte man bei dem bleiben was man bisher schon hatte als Kernkompetenz oder möchte das auch behutsam weiterentwickeln.
00:10:27: Da gibt es natürlich immer wieder große Diskussionen und ist auch gut, dass man diese Diskussion führt weil damit wird es immer wieder hinterfragt und auch immer wieder aktualisiert.
00:10:34: Und ich glaube, was ja unheimlich wichtig ist, dass solche Grundsätze sind ja Hilfen eigentlich, sind Orientierungshilfen dürfen nicht so abstrakt werden, dass es Dogmen werden die sich keiner mehr erschließen kann.
00:10:45: und deswegen glauben wir bisher bei DM-Trogarimarkt, dass unsere Kernkompetenz ist Händler zu sein.
00:10:50: Das heißt das was wir letzten Endes wirklich pflegen wollen ist die Marke DM- Trogariemarkt.
00:10:54: Wobei jetzt nicht sozusagen in kalter Markenarchitektur und Markendesign sondern dass wir uns fragen wie gelingt es uns denn?
00:11:01: Dass wenn Kunden die Marcke DM denken ihnen im Bewusstsein etwas erscheint wo sie sich sagen ja hier bin ich Mensch deswegen kaufe Da ist es eben, glauben wir bisher, dass wir sagen, wir nehmen die Bedürfnisse, die die Kunden haben.
00:11:15: In den Kategorien wo wir Kompetenz haben, nehmen wir ernst und da wollen wir sie begleiten.
00:11:19: Und das machen wir durch so eine Demenzkompetenz.
00:11:21: Deswegen gehen wir auch ganz bewusst bei den Eigenmagen nicht in die vertikale Integration.
00:11:25: Es gibt welche, die sagen, das ist genau der Weg, den man gehen muss.
00:11:28: Dass man dann die Effizienzen hat und deswegen die besseren Erträge.
00:11:32: kann man machen, es gibt welche die machen das so.
00:11:33: Wir sehen das anders.
00:11:34: wir glauben dass es gut ist mit innovativen Herstellpartnern zusammenzuarbeiten und dass wir die Markenführung machen also im Prinzip das was Nike auch gemacht hat.
00:11:42: ne?
00:11:42: Nike zumindest ich weiß nicht ob's denn heute so ist aber lange Zeit haben sie keine Produktion besessen sondern haben dann ganz bewusst mit Spezialisten gearbeitet und haben sich auf die markenführungen auf des kundnoredierenden Produktdesign-Markenausstattung gekümmert.
00:11:53: So gesehen sind die Eigenmarken wichtig für uns, differenzieren uns auch keine Frage.
00:11:58: Aber es muss immer so sein das ist auf die händlerische Kompetenz von der M-Trogeriemarkt einzahlt und deswegen darf auch die Inszenierung der Eigenmark nicht dazu führen dass Menschen sagen ja aber in dieser Kategorie ist der M nicht kompetent weil sie haben nur Eigenmark.
00:12:11: Ich kriege oft auch Zuschriften von Kunden und dann kommt öfters auch der Vorwurf Ja es gibt nur noch Eigenmark bei euch.
00:12:17: Das ist natürlich immer ein guter Zuruf eine gute Rückmeldung um mal zu gucken ob man das öfter hört wie die Anteile.
00:12:23: Und da stehen wir heute.
00:12:24: So beurteilen wird es heute, vielleicht sehen wir das in zehn Jahren anders aber bisher glaube ich dass es so ist.
00:12:28: Ich glaube bei Rosebike ist es wahrscheinlich anders, ihr kommt aus dem.
00:12:30: mit Fahrrädern werdet ihr in Verbindung gebracht.
00:12:32: daran wird sozusagen die Glaubwürdigkeit der Marge Rosebikes wahrscheinlich festgemacht.
00:12:37: wenn du jetzt sagst ihr habt forty-fünftausend Artikeln und wollt unter seventy-fünftig das ausweiten?
00:12:41: Wird das alles unter Rose sein oder sind das auch Markenartikel?
00:12:44: Der größte Teil davon sind tatsächlich markenübergreifende Assortimente also von anderen Herstellern.
00:12:49: Avos Helme
00:12:50: Ist aber nicht eure Kernkompetenz dann.
00:12:51: Das, was eure Marke auflädt ist wahrscheinlich die Qualität eurer Bikes?
00:12:55: Absolut!
00:12:55: Der interessante Ansatz ist ja dieses One-Stop Shopping.
00:12:58: Also wir fahren ja unterschiedliche Geschäftsansätze.
00:12:59: Wenn wir in die Bike Town im Boch halt gehen mit viertausend Quadratmetern Da hast du eine komplette Mehrmarkenwelt.
00:13:05: da stehen oben natürlich auch die Rosebikes und auch die rosebikes Bekleidung.
00:13:08: Rosebike sagt man.
00:13:09: ich habe jetzt verleiten das also die RoseBikes Begleitung.
00:13:11: Aber Du siehst dann aber auch Asos Hosen Arbus Helme Schimano und alles.
00:13:16: Dann gehst du in einen Store in München, da findest Du fast ausschließlich nur Rose Sachen.
00:13:20: Also das ist dann wirklich schon fast ein Mono-Store!
00:13:23: So testen wir auch die unterschiedlichsten Konzepte.
00:13:25: Am Ende des Tages glauben wir immer daran dass der Kunde heute eine große Vielfalt braucht und gerade online und One Stop Shopping Online eine gute Chance ist und wir die Kompetenz haben in der Fahrradbranche besser Dinge verkaufen zu können als die Hersteller selber wie Abos & Co.
00:13:39: Nur online... und dass wir darum denen zukünftig unsere fünfzehn Millionen Besucher, die wir im Jahr im Onlineshop haben anbieten.
00:13:44: Und sagen ihr könnt mit unserer künstlichen Intelligenz, mit unserer Beratungstruppe, mit unseren Services, könntet diese Kompetenz nutzen und darüber eure Sachen verkaufen an unsere Kunden.
00:13:54: Ich glaube das ist der eine Weg!
00:13:55: Und stationär glaube ich, dass wir da zukünftig stark genuss sind weil wir Bekleidungen massiv ausbauen gemeinsam auch mit vielen Kunden und auch das Know-How einziehen.
00:14:02: Ein tolles Team dort haben.
00:14:03: und ich glaube da gehen wir immer mehr in Mone Brand Stores wo wir doch eigentlich beim schönen Thema sind Services Weil für DM schlägt ja auch gerade eine neue Stunde, zumal ihr ja im Zeiten von Corona diese Teststationen aufgebaut haben.
00:14:13: Und man hört ja immer wieder das Service ist auch so ein Differenzierungsmerkmal im Handel werden.
00:14:17: Wie ergeht es euch denn bisher damit?
00:14:19: Ja also die Initiative Corona-Schnelltestsstation bei DM jetzt anzubieten... Also jetzt würde ich mal sagen für die nächsten Monate anzubiten wir hoffen hier alle dass wir aus der Pandemie rauskommen und dass damit diese Selbsttests und diese Schnelltest nicht mehr notwendig sein werden kommt bei uns aus der Überlegung heraus, was können wir tun um für unsere Kunden den Unterschied zu machen?
00:14:38: Und das muss man jetzt einbetten in die Situation mit Corona.
00:14:41: Die sich ja bald je hat.
00:14:43: Erster Lockdown war jetzt vor einem Jahr noch eine Woche oder so und dann war es vor einem Ja genau.
00:14:49: Da ist es ja so gewesen dass die Regierung bisher die Strategie hatte dieses Pandemiegeschehen einzudämmen über zwei Säulen im Prinzip.
00:14:56: Die eine Säule war Shutdowns also sozusagen den Mobilitätsradius der Menschen zu reduzieren, indem man Anlässe sich sozusagen vom Wohnort zu entfernen weggenommen hat durch das Schließen von Einzelhandel vor allem und auch von Event usw.
00:15:10: Und die zweite Strategie war Impfung Also die Überlegung, wenn dann die Bevölkerung geimpft ist.
00:15:15: Dann kann das wieder aufgemacht werden weil damit die Infektionsketten so nicht mehr stattfinden können.
00:15:19: und das war wirklich eine Strategie.
00:15:20: ich persönlich muss sagen vor einem Jahr hat mich damals ich betroffen gemacht.
00:15:23: wir hatten das Glück bei dem Togarimank dass wir aufbleiben durften.
00:15:26: aber ich weiß noch als diese Ankündigung gab da war ich.
00:15:28: ich war wirklich niedergeschlagen weil ich gedacht habe was machen wir hier eigentlich?
00:15:32: Das war jetzt vor der Bedrohungslage verständlich weil wir wussten wirklich nicht wie gefährlich es ist ob das sowas ist wie Ebola.
00:15:38: da gibt's ja diese Filme auch.
00:15:39: Ich wollte dir das ganz drastisch zeigen.
00:15:41: Das war wirklich die Sorge.
00:15:42: Damals, deswegen war das damals wahrscheinlich auch im Rückblick erstmal des Richtige da eine Notbremse zu ziehen.
00:15:46: aber als ich dann gesehen habe dass sonst nichts gemacht würde.
00:15:49: Da hab' ich mir gedacht wohin wird es führen und wohin das geführt hat haben wir jetzt ja auch gesehen, dass Freiheitsrechte eingeschränkt worden sind.
00:15:56: Bekanntschaftsumfeld erlebt man ja zu, was das auch führt.
00:15:58: Also diese Kontaktbeschränkungen Das ist ein echtes Problem weil unsere Gesellschaft davon lebt dass wir uns austauschen Dass wir auch miteinander sprechen, dass wir miteinander diskutieren und nicht dass Wir diesen Riss haben in der gesellschaft wie jetzt entstanden ist durch diese politik dass es menschen gibt die sagen Die Maßnahmen die ergriffen wurden waren alternativlos und die einzig richtigen.
00:16:15: Und eine andere gruppe sagt Ja das ist alles ein großer plan und für üben sich nicht können.
00:16:19: also und Jetzt die dritte säule die jetzt endlich angegangen wird ist dass Man sagt testen und zwar testen deswegen damit wir wieder Das heißt, wenn wir wieder... öffnen können, aus zwei Gründen erstens weil die Inzidenzzahlen zurückgehen.
00:16:30: Weil die Menschen sich selbst testen und damit bewusster damit umgehen eben die Großeltern beispielsweise nicht zu besuchen wenn sie einen positiven Test haben sollten.
00:16:37: und zum zweiten dass wir auch gerade das Kulturleben wieder hochfahren können und die ganzen anderen Dinge auch die Gastronomie wenn die menschen sich freitesten können und freitasten kann man sich natürlich nur wenn es nicht ein Selbsttest ist sondern wenn es eine dritte Person sozusagen anschaut und zertifiziert.
00:16:51: deswegen braucht es eine Infrastruktur dass wenn man beispielsweise wieder in Stadien gehen kann und da gehen tausende Menschen hin kann man das ja nicht vor den Toren machen, weil wenn mal fünfzehn Minuten warten muss bis es Testergebnis da ist.
00:17:01: Ja und wenn der Spielabend zum achtzehntel losgeht muss man dann schon um dreizehn Uhr kommen.
00:17:04: also das funktioniert ja nicht.
00:17:06: Das heißt es muss eine Struktur geben dass man sich testen kann um dann das Zertifikat zu haben um dann reingehen zu können.
00:17:10: in meinen Gesprächen dann auch mit der Politik hatte ich dann wahrgenommen dass es in diese Richtung geht.
00:17:14: und dann haben wir bei dm-trogerie mark uns die frage stellt also wenn das jetzt kommt und wir sehen ja dass die menschen ungeduldig werden jetzt dass die Menschen wieder ihr Leben zurückhaben wollen dann die Frage wie können wir dar unterstützen?
00:17:24: Und Was können wir eigentlich, was können wir denn anbieten?
00:17:28: Wenn jetzt plötzlich das Bedürfnis da ist, das zu machen wenn unsere Kunden das wollen.
00:17:32: Und dann schaut man was sind die Fähigkeiten die wir haben?
00:17:34: und die Fährigkeit bei DM Togarimarkt ist dass wir ja schon seit Jahrzehnten ausbilden und zwar den Beruf der Druckisten.
00:17:38: Das heißt wir haben Menschen die sind gesundheitsnahe d. h., wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen so sind, dass solche Tests auch bei DM durchgeführt werden können Und auch bei anderen Einzelhändlern, möchte ich dazu sagen.
00:17:48: Dann können wir dabei helfen dass eine Öffnungsstrategie auf das Freitesten setzen kann.
00:17:52: und dann sind wir intern da ins Gespräch gegangen vor allem mit dem Betriebsrat natürlich um zu fragen was wären da die Anforderungen damit die Menschen bei DM Togarimank bereit sind das zu tun also die Kolleginnen und Kollegen und sich dieser Aufgabe zu stellen.
00:18:03: Da sind wir jetzt genau bei dem Punkt wie geht man um in der Organisation wenn es darum geht dass man plötzlich etwas machen möchte was man bisher noch nicht gemacht hat?
00:18:10: Genau die gleiche Fragestellung wie bei Digitalisierung letzten Endes, weil was bedeutet das?
00:18:13: Das bedeutet dass wir anders arbeiten.
00:18:15: Dass unsere Tätigkeiten anders aussehen werden als bisher gewesen sind.
00:18:18: und Wie kann es gelingen, dass die Menschen sagen ja ich bin bereit mich auf dieses Abenteuer einzulassen Ja sozusagen aus der Komfortzone in die Lernzone mich wieder zu begeben?
00:18:26: und Die Erkenntnis die Wir haben und hatten ist das wenn die menschen den Sinn darin sehen Wenn sie verstehen warum das ein Unterschied macht dann sind Sie gerne bereit sich Aus ihrer Komfort Zone in die lernzone zu Begeben um sich diese Fähigkeiten anzueignen.
00:18:39: Es war wirklich erstaunlich, als wir jetzt ungefähr vor einer Woche bekanntgegeben haben.
00:18:43: Dass wir das wirklich machen wollten und es musste auch relativ schnell gehen.
00:18:46: Da haben wir natürlich dann viele Rückmeldungen aus der Arbeitsgemeinschaft gekriegt.
00:18:49: Ich war wirklich überrascht oder erfreut muss ich sagen zu sehen wie viel Menschen bei den M-Tonkarin man sich sofort gemeldet haben hat und gesagt haben ja in diesen Teststationen da würde ich gerne unterstützen.
00:18:58: Natürlich auch noch Fragen wie das dann im Einzelnen geht.
00:19:00: deswegen ist dann auch unsere Pflicht zu gucken dass die Informationen richtig gemacht werden, dass die Schulung richtig ist, dass diese Menschen es auch souverän mit großer Kundenorientierung machen können.
00:19:08: ist es unsere Aufgabe das zu machen.
00:19:10: Aber zunächst geht's einmal darum, dass die Menschen sagen da haben wir Lustes zu machen und war für mich auch wirklich lehrreich wie wichtig ist es gerade als verantwortlich im Unternehmen immer genauer zu schauen was sind denn die Bedürfnisse der menschen?
00:19:20: und unseren kollegen-kollegen sind ja Teil der gesellschaft die sind ja nicht außerhalb das heißt sie erleben mir auch das was in der Bevölkerung lebt.
00:19:26: und dann zu sagen so jetzt mit dem was wir können bei dm teugarie markt mit unserer it infrastruktur mit unserer ausbildung die wer haben auch mit unseren e learning tools die wir haben haben wir die gelegenheit jetzt möglichst schnell diese testcenter danach auszurollen wenn die prototype jetzt stehen und wir haben heute die dritte Teststellung bereits, wo gerade die IT-Infrastruktur nochmal getestet wird.
00:19:43: Damit das wirklich funktioniert sozusagen von der Terminvergabe bis dann sozusagen zur Mitteilung des Testergebnisses.
00:19:48: Und jetzt machen auch schon die Filme um die ganze Schulung der Mitarbeiter und Information der Mitarbeiter zu machen und dann hoffen wir dass wir nächste Woche mit den ersten Tests in den Lives gehen können, um es dann skalieren zu können.
00:19:59: Unheimlich interessante Insights für mich auch was Transformation anbelangt, was die Frage von Kommunikation anbelankt.
00:20:05: Es geht letzten Endes halt nicht nur sondern es geht auch um Kairos.
00:20:09: Es geht um den richtigen Zeitpunkt, man muss wissen wann ist der Moment wenn ich dann mit einer Initiative starten kann und es einfach einsichtig ist?
00:20:15: Und dann geht ein Schub durch die Organisation die einfach hilft lernfähig zu bleiben.
00:20:19: Was hast du mitgenommen für euch als Organisation insgesamt?
00:20:21: Also, du sagst ja eigentlich ist es ein Produkt was im Idealfall begrenzt ist zeitlich.
00:20:25: Also wenn wir Glück haben müssen wir das nicht mehr führen.
00:20:27: aber hast du für dich trotzdem gelernt... Du hast ja gerade beschrieben wie man skaliert.
00:20:31: Es hat ja auch einen starken Digitalisierungsanteil eigentlich also Terminvergabe und Co.. Ist das etwas was ihr sozusagen zukünftig auf andere Themen replizieren könntet also beispielsweise Schminken in euren Läden oder Produktberatung nochmal auf anderer Ebene machen?
00:20:42: oder sagst du ist jetzt eigentlich eine Momentaufnahme und wird für uns gar nicht so eine Rolle spielen.
00:20:46: Naja, ich würde sagen unser Ziel ist ja diese Testzentrum so schnell wie möglich auszurollen damit wir sie so schnell als möglich wieder abbauen können.
00:20:51: Also sozusagen weil das Pandemiegeschehen vorbei ist hat nebenbei bemerkt interessante betriebswirtschaftliche Fragestellungen natürlich auch.
00:20:57: Wie geht man da mit rum in der Kalkulation?
00:21:00: wie profitabel soll das sein oder nicht, da kann man ganz unterschiedlich.
00:21:03: Also was ist sozusagen die Dividende?
00:21:05: Wollen wir das nur finanziell sehen oder wollen wir das auch gesellschaftlich sehen in Klammern?
00:21:09: Das ganze Thema Masken und so sagen Provisionen, die da gezahlt wurden auch an Politiker.
00:21:13: Ist ja wirklich die Frage vom Dividendenverständnis aber das nur sozusagen in Krammern.
00:21:17: Letzten Endes würde ich mal sagen wenn man das jetzt mal ein bisschen abstrakt, wenn ich mir nicht einmal erlauben darf, ist auch eine Corona-Pandemie und der Umgang damit ist wie ein Fitnessgerät für uns um unseren Muskel Entwicklungsfähigkeit zu trainieren und unter Beweis
00:21:31: bestellen.
00:21:32: Christoph, ist ja ein spannender Satz wenn du sagst ihr habt dann muskeltrainiert nämlich die Anpassungsfähigkeit, die Veränderungsbereitschaften und Co.
00:21:37: Wenn wir jetzt ganz viele kleinere Händler auch zuhören was würdest du sagen sind so Learnings?
00:21:41: Die hier als jemand sehr großes mitgenommen habt?
00:21:43: Ihr müsst aber eine sehr große Organisation.
00:21:45: das trotzdem auf kleine Außeneinheiten übertragen gibt es so Dinge wo Du sagst okay ich hatte so drei vier fünf Top Insights die man noch miteinander teilen kann Wo jetzt ein händler der vielleicht nur eingeschäft hat oder paar eine Hand voll von euch partizipieren kann.
00:21:55: Ja also Ich meine, wir haben natürlich das Riesen-Klück dass wir eine große Organisation mittlerweile sind mit vielen Experten auch.
00:22:02: Also gerade wenn es jetzt zum Digitalisierung geht und so haben wir einfach sozusagen die Mannschaften auch um das dann auch zu durchdringen und zu entwickeln.
00:22:09: aber das war nicht immer so.
00:22:10: ne also jede Zeit hat so ihre Herausforderungen gehabt Und ich glaube Das Erfolgsrezept von DM ist wirklich Dass Wir Immer Versucht Haben Entwicklungsfähig Zu Bleiben und Ich Glaube Es Ist Letzten Endes Keine Frage Von Größe.
00:22:21: Ich würde sagen Die Herausforderung ist Umso größer Je Größer Des Unternehmen Is Weil wenn es größer sich einfach mehr spezialisiert hat und Prozesse wesentlicher sind, damit die Zusammenarbeit klappt.
00:22:31: Da tun sich kleinere Unternehmen leichter und ich glaube, wenn es auch in kleineren Unternehmen gelingt diese sozusagen konsequente Kundenorientierung zu haben und dieses permanente konstruktive Hinterfragen der bestehenden Prozessen dann bleibt ein Unternehmen innovationsfähig.
00:22:45: Dann würde ich mal sagen, wenn auch die Eigentümer bereit sind nicht immer permanent die ganzen Gewinne zu entnehmen.
00:22:50: Sondern dass das Unternehmen Substanz bilden kann, also tesorieren kann und die finanziellen Freiheiten dann auch bekommt.
00:22:56: Dann würde sich mal sagen auch kleine Einzelhändler, die werden Wachstum überhaupt nicht verhindern können?
00:22:59: Ich
00:23:00: finde es sehr spannend weil... ...ich sehe immer so gerne man aus Lette, das bei Kursfeld ist ein kleiner Spielzeug Händler weiße der ist auch hart getroffen gewesen und so einen kleinen Laden.
00:23:07: Und da hat er kurz vor Weihnachten Alle seine Freunde gebeten, seine E-Mail weiterzuleiten an alle und hat bei Facebook gar nicht viele gesagt brauche ich ja nicht.
00:23:14: Braue ihr nur bei mir in der Region?
00:23:15: Und hat so ein Service ins Leben gerufen schickt mir alles was ihr euren Kindern schenken wollt zu Weihnachten und schickt es mir egal ob sie mir einen Amazon Link schickt oder was.
00:23:22: ich besorg euch alles Auf Rechnung und ich sorg dafür, dass das Zeug heiligabend euch eingeparkt in schönen Geschenkpapier und am Tisch liegt.
00:23:29: Ich hab' es auch genutzt!
00:23:30: Und der ist ein Rekord Weihnachtsjahr als kleiner... ...und ich meine sie hat kein Online-Shop aber das würde man schon ein bisschen Digitalisierung nennen weil er eine WhatsApp Gruppe eingerichtet und das hätte jeder gekonnt.
00:23:39: Das finde ich mit dieser Innovationsfreudigkeit wie du es beschrieben hast finde ich schon einen coolen Ansatz und ich glaube wir denken einmal so Wir tun uns so schwer weil wir alle immer so riesen Konzept.
00:23:47: nicht weiß ich wie das bei DM ist.
00:23:49: Ich glaube, wenn man zum Beispiel jetzt bei uns auf Rose guckt.
00:23:51: Vielleicht ist da eine Fahrradbranche so ein bisschen dass die sagen, wenn wir mal einen Radrennen verliert dann muss man sich auch neu erfinden.
00:23:56: Weißt du wie das meine?
00:23:57: Und ich hab schon mal das Gefühl weil die so sagen okay... Und da es irgendwas passiert, hat sich verändert.
00:24:02: Gar nicht schlimm, dann trainieren wir halt neu!
00:24:03: Das ist mir so schwer zu tun und ich... Ich hab mit so vielen Händlernitz gesprochen.
00:24:05: Ich habe alleine mit vierhundert zwei Händler telefoniert im ersten Lockdown.
00:24:08: Und von vielen, da hab' ich gehört, ich hab noch nie geguckt was mein Nachbar überhaupt verkauft, der auch Anzüge verkauft.
00:24:13: Also ich fand das so erschreckend dass man aber auch von Restaurants die nie bei der Konkurrenz essen gehen um zu sagen Was kann ich eigentlich von dem lernen?
00:24:20: Wir reden auch immer darüber, warum etwas nicht klappt.
00:24:22: Sondern dass wir eher in diesem Modus was kann ich von anderen lernen und was macht er eigentlich gut?
00:24:25: Und was er schlechtmacht, das sieht jeder!
00:24:27: Aber so das positive und warum kann es klappen?
00:24:29: wenn wir in diese Philosophie kommen dann ist das glaube ich der erste Schritt der Digitalisierung oder der Transformation.
00:24:33: Naja
00:24:34: Marco, ich glaube du hast grad beschreibst.
00:24:35: Wenn das jetzt wirklich so ist, dass die sozusagen niemals zum Mitbewerber gegangen sind Dann würde ich sagen Diese waren nicht sonderlich kundenorientiert weil es ja wichtig zu wissen was den Kunden interessiert.
00:24:45: und das sehe Ich auch wenn ich bei mitbewerbern natürlich mal bin und schau was da gekauft wird, wie er gekauft werden.
00:24:49: Wie sich die Menschen damit in Sortimenten oder mit den Dienstleistungen auseinandersetzen?
00:24:53: Vielleicht noch mal etwas zum Thema Digitalisierung weil daher viel drüber gesprochen wird und was ich interessant finde in der Diskussion dass Digitalisierung oft so als Zweck bezeichnet wird.
00:25:02: Aber Digitalisierung ist Mittel.
00:25:06: Ist nicht das Ziel sondern Digitalisierung kann mir ermöglichen Dienstleistung oder Warn- und Dienstleistungs meinen Kunden anzubieten in einer Art und Weise die einfach wettbewerbsfähiger sein wird als wenn ich es ohne Digitalisierung mache.
00:25:18: Und wenn wir jetzt nochmal diese Corona-Teststation bei DM nehmen, ja die Digitalisierung ist beispielsweise die Möglichkeit der Terminvergabe.
00:25:24: Ist die Möglichkeit dass man eben nicht mehr noch groß Zettel ausfüllen muss, wenn man dann zur Station kommt sondern das es schon vorliegt, dass auch die Kommunikation mit den Gesundheitsbehörden automatisiert erfolgen kann und dass es dann möglich ist Tausende von Stationen anzubieten mit einem Backoffice welches sehr überschaubar und effizient ist und wenig sozusagen mit Strukturen arbeiten musste dazu führen, dass alles sehr langsam wird.
00:25:46: ich meine das Problem Was mein doch jetzt?
00:25:48: Deswegen ist Corona-Krise, ich glaube im Rückblick wenn sozusagen die Tragödie sich da in den Familien abgespielt haben.
00:25:53: Wenn das sozusagen meinen Hintergrund tritt und wir mal aus der Vogelperspektive dann mal drauf schauen werden und es analysieren werden.
00:25:59: Ich glaube wird eine Möglichkeit sein zu sehen welche Herausforderungen wir auch in Deutschland haben.
00:26:04: also dass die Behörden und Ministerien sich so wahnsinnig schwer tun ist weil sie nicht digitalisiert sind.
00:26:08: Also wenn immer noch die Coronazahlen am Montag nicht valide sind ja weil immer noch irgendwelche Gesundheitsbehörden die Daten nicht übermittelt haben.
00:26:17: schwer, wer es egal welcher Wochentag das ist.
00:26:19: Also wir sind in den Behörden nicht digitalisiert und deswegen sind wir nicht leistungsfähig, wir sind nicht beweglich.
00:26:24: Wir haben einen Gap zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit weil die Wahrnehnung erst immer hinterhergezogen wird, weil es halt mit Faxen noch oft heute in der Behörde passiert.
00:26:33: Und da kann man jetzt genau sehen was die Folgen davon sind.
00:26:35: wenn man sich nicht digitalisiert muss heißt man is weniger anpassungsfähiger.
00:26:38: und dieser Begriff der WUKA-Welt also diese Beschreibungen mit Adjektiven was unsere Welt heute ausmacht abgekürzt durch dieses akronymen VUCA stehen für volatil, unsicher, komplex und ambiik.
00:26:51: also mehrdeutig ist eine Herausforderung die wir im Handel haben.
00:26:54: Und beim Handel funktioniert es dann so entweder bin ich in der Lage damit umzugehen indem ich agiler werde indem ich sozusagen schneller mich verändern kann um weiterhin für die Kunden relevant zu bleiben.
00:27:03: wenn mir das nicht gelingt Verschwinde ich vom Markt, also sozusagen der Markt regelt es.
00:27:07: Mit Behörden wird's natürlich schwierig ne?
00:27:09: Weil die Behörde sind natürlich nicht im Wettbewerb weil das ist ja nicht Marktwirtschaft sondern das ist Verwaltung.
00:27:14: und jetzt können wir mal die Frage stellen was passiert denn wenn wir mit unserer öffentlichen Verwaltung nicht in der Lage sind Antworten zu WUKA zu geben die im Moment so eine Gesundheitskrise führen und zu den Shutdown Maßnahmen als sozusagen einzigste Maßnahme die man noch treffen kann ja auch diese ganzen Corona-Hilfen die nicht ausgezahlt werden Managebar ist und auch das Wirtschaftsministerium versucht es ja nach Kräften, aber es geht halt nur so viel.
00:27:36: Da können wir die fragen was passiert eigentlich in einer WUKA-Welt wenn die öffentliche Struktur nicht in der Lage ist darauf eine Antwort zu geben?
00:27:42: Wenn man mal ganz ehrlich sind zu was das führt?
00:27:45: letzten Endes ist zur Revolution Ja.
00:27:46: Immer wenn öffentlichen Strukturen nicht mehr mithalten konnten mit den Bedürfnissen der Bürger, sind die Bürger irgendwann aufgestanden und dann gibt es eine Revolution.
00:27:53: Deswegen will das gar nicht revolutionär klingen aber einfach um die Gesetzmäßigkeiten uns mal klarzumachen.
00:27:57: Das heißt, dass ist für uns als Gesellschaft eine riesengabe jetzt zu schauen, dass auch die öffentliche Verwaltung die Digitalisierung wirklich ernst nimmt und damit weiterhin Bürger orientiert unser Gemeinwohl unserer Gemeinwesen gestaltet.
00:28:11: Händlerhelfen,
00:28:11: Händlern durfte ja letztens bei der OECD vorsprechen vertreten und eine unserer forderung war, wenn also dass sich der start eher als integrator versteht weil wir haben heute im handel gelernt ich meine du kannst weiterhin wie bmw versuchen selbst navi aufzubauen.
00:28:26: oder nimmst einfach google maps weiße und das navi von BMW.
00:28:30: sorry das ist käse da will kein mensch bei besten wissen die kommen auch nicht schnell genug in innovationen zügeln.
00:28:35: tesla integriert einfach perfekt.
00:28:37: google maps volvo integriers perfekt und ich glaube wenn der Staat's auch da umdenkt.
00:28:42: Er muss sich als Integrate verstehen in vielen Dingen und dann wäre es für einfach
00:28:45: lösbar.".
00:28:45: Und ich wollte mal sagen, ich möchte aber nicht nur den Start angreifen... Ich finde eine Wucke Formel super!
00:28:49: ...und ich möchte auch sagen, dass viele von uns das letzte halbe Jahr nach dem ersten Lockdown verschlafen haben.
00:28:55: Denn das war völlig klar, dass der zweite Lockdown kommt.
00:28:58: Ich habe es auch wirklich oder nicht nur mich sondern auch die Kollegen von Händleifen-Händer alles so aufgebredigt.
00:29:02: Und kaum hat sich einer vorbereitet und wir konnten aus der Gastronomie lernen, die dann schon relativ schnell auf QR-Kurz gesetzt haben.
00:29:07: Wenn du bei mir essen willst musst du dich eben kurz registrieren.
00:29:10: Ich war gestern, ich bin Advisor Change noch bei Baby One.
00:29:13: Das ist so der stationäre Marktführer für Baby und Kleinkind-Märkte... ...und da habe ich einen Franchisenehmer in Mappen besucht!
00:29:19: Und ich fand saukool, der da einfach draußen in der Scheibe ganz neu... ein QR-Code hängen für Click and Meet und sagt er hier, zack kannst du dann einfach easy leicht umgesetzt.
00:29:28: Und ich fand es geil, brauchst keine Terminbuchung zu Hause machen wie im Restaurant.
00:29:31: aber das ist auch nicht neu!
00:29:32: Das gab's jetzt schon vor einem halben Jahr in jedem Restaurant.
00:29:34: Wir haben dieses Wissen nicht schnell genug geteilt und das ja nicht nur beim Staat so.
00:29:37: Ich glaube dass wissenteilen, ich merke das überall, dass es überall dran scheitert an Wissenteil und jeder arbeitet an seiner eigenen Lösung.
00:29:43: Jeder probiert das selbst zu machen und ich durfte mal vor drei Jahren, ich weiß nicht ob ihr ihn noch erinnern konntest Es gab immer eine Zeit wo man reisen durfte.
00:29:50: Früher war ich in Seattle unter der Salesforce besucht und ich war so gespannt, weil wir haben einen ziemlich coolen Saleschef damals gehabt.
00:29:57: Ein Dan und er sagt ihr Deutschen habt die besten Ingenieure aber weiß was das Problem an euch ist?
00:30:01: Ihr fangt immer bei Null an!
00:30:02: Wir Dänen und wir Amerikaner... ...wir gucken erstmal was die Deutschen schon so gemacht haben, klauen das ein bisschen und machen das von dort aus besser.
00:30:08: Und darum sind wir einfach schneller als sie.
00:30:10: und dann nützt es auch nichts, die beste Ingenieure zu haben.
00:30:12: Und so sehe ich das im Handel auch!
00:30:13: Jeder frickelt an seine eigene Lösung, jeder will sich auch verstecken, es darf der Anderen bloß nicht sehen oder auch nicht sehen... ...und ich glaube wenn wir da auch ja, wenn wir unter Digitalisierung auch wissen teilen und das mehr gemeinsam zu machen und dadurch auch schneller uns alle zu entwickeln, uns eher als Integrate zu verstehen, ich glaub' dann gewinnen wir auch schneller.
00:30:28: Aber ist eine interessante Frage, weil es kam mir auch im Kopf als Christoph erzählt hat von den Terminvereinbarungen.
00:30:32: Wie handhabt ihr beide das denn in euren Unternehmen?
00:30:34: Weil ich glaube dass für viele kleine Händler wie große gleichermaßen interessant wenn nicht ein Prozess digitalisieren möchte also ihn technisch abbilden baut ihr das dann in der Regel selber oder kauft ihr euch Sachen ein, dass ihr sagt genau dieses Google Maps Modell was Markus gerade gesagt habt.
00:30:47: Wie habt ihr zum Beispiel eurem Station gemacht?
00:30:48: Sowohl
00:30:49: als auch meistens ist die schnellere Lösung erst einmal einzukaufen und dann muss man schauen ob man mit dem Anbieter auch in einer Art von Kooperation weiterentwickeln kann oder ob sinnvoll ist, das selbst zu machen.
00:31:00: Ich glaube es kommt immer darauf an wie entscheidend es ist.
00:31:02: also beispielsweise wir arbeiten auch mit SAP sozusagen die Grundinfrastruktur und da gehen wir auch ganz bewusst den Weg dass wir sagen möglichst wenig Anpassen auf uns also möglichst nah am Standard zu bleiben weil sonst kriegt man Riesenprobleme.
00:31:14: den ganzen Updates die nachkommen wenn sehr spezialisierte Lösungen sind kannst manchmal sein manchmal hilfreich sein das selbstzumachen.
00:31:20: aber jetzt speziell bei der Terminvergabe beispielsweise haben wir das riesenglück dass wir bei dem Trogariemarkt in Österreich ja auch Kosmetik und Friseurstudios zu unserem Leistungsumfang dazu zählen.
00:31:29: Und damit haben wir da einen IT-Partner, der diese Software schon zur Terminvergabe verfügt und mit dem konnten wir jetzt super schnell gehen im Moment.
00:31:36: Also das ist keine Zeit, sechs Monate sich Gedanken zu machen, sondern es muss innerhalb von Tagen.
00:31:41: paar Wochen jetzt funktionieren, deswegen da auf Standardlösung setzen und dann mit dem Partner gemeinsam gucken wie man das jetzt genau darauf anpassen kann.
00:31:46: Muss man natürlich auch verhandeln was kostet ganz andere Last die dann drauf kommen plötzlich.
00:31:50: aber das ist sozusagen Kernkompetenz von uns.
00:31:52: das machen wir dann und wenn sich das dann etablieren sollte wenn es wirklich etwas ist was es dann noch auf Jahre gibt dann wird es neu beobachtet.
00:31:59: aber wie gesagt ich glaube die Corona Test Station wenn wir das gut machen dann werden sie bald wieder abbauen können.
00:32:06: der Widerspruch in dieser ganzen Sache aber das liegt an der Situation.
00:32:09: Ich
00:32:09: habe das Glück, dass ich Job und Leidenschaft kombinieren darf.
00:32:13: Weil ich auch wirklich gerne Fahrrad fahre.
00:32:14: Das ist ja in der Work-Life Balance... ...und jetzt darf ich sogar während der Arbeitszeit mal... ...Fahrrad fahren gehen oder es ist offizielle Arbeit, das ist ja mega!
00:32:22: Das ist so wie Einkaufen bei mir?
00:32:24: Ja, du, ich hatte ja erzählt, Shopping gelebt ist mein Kitz bei euch.
00:32:27: Aber das haben wir eine Grundmaxime.
00:32:30: Das zweite, wo ich Glück hatte, durfte ja eine Agentur kaufen.
00:32:33: Die Freunde von mir aufgebaut haben Tim und Seb und Sarah... ...und darf auch mit diesen tollen Menschen noch zusammenarbeiten zusätzlich zu den Roseleuten,... ...die auch wirklich wunderbar
00:32:41: sind.".
00:32:41: Es macht ja immer so charmant ne?
00:32:42: Dass er das als ein Geschenk verkauft aber eigentlich auf dicke Hose macht!
00:32:47: Und das Coole ist, wir haben damals so ein Prinzip für uns entwickelt.
00:32:50: Das heißt nicht dass es das noch nie irgendwo gab aber wir haben das für uns wirklich glaube ich ziemlich gut übertragen bekommen.
00:32:55: Das ist Test-Learn-Bild-Bigger!
00:32:56: Das ist so einfach... Aber Test-Lern-Build-Bigger in der Umsetzung ist nicht so einfach weil die meisten verwechseln das mit Idiotisch starten?
00:33:03: Das ist damit nicht gemeint.
00:33:04: du musst schon hoch clever starten.
00:33:05: Ein Dover-Test gibt nur dover Ergebnisse, das ist einfach Fakt.
00:33:08: Aber es heißt auch Nicht-Tests erst mal ein Jahr einen Konzept schreiben und das ist auch nicht Test.
00:33:11: und so haben wir das bei den Terminen Vergabe und WhatsApp Beratungen.
00:33:14: also ich glaub Tim hat in seinen Stores tatsächlich Ich glaube, der Dritter war der erste Lockdown und er hatte direkt fünf Tage später Arte der WhatsApp-Beratung in den Läden.
00:33:22: Und hat das mit dem Verkäufer gemacht und erst mal nur konzeptlos mit ihren eigenen Handys.
00:33:27: Datenschutz und alles mal hin und her geworfen Betriebsratsproblematisch alles mal jetzt dahingestellt!
00:33:31: Die Verkäuer fanden es mega geil weil sie verkaufen durften.
00:33:34: keiner muss den Kurzarbeit und nix.
00:33:35: und wir konnten das alles machen.
00:33:37: und das Spannende ist Wir haben vor drei Wochen mehr Umsatz mit unserem Münchner Laden zum ersten Mal nur mit WhatsApp Beratungen aus dem Laden gehabt Alles beim geöffneten Zustand.
00:33:45: Und das finde ich wirklich spannend, wenn ich mir mal überlege was wir also alles für Chancen verpasst haben weil wir ja in Ladenzeiten gebunden sind dass wir nicht abends eine WhatsApp-Beratung aus dem Laden anbieten wenn die Leute vielleicht im Feierabend sind.
00:33:55: Die zweite Erkenntnis ist ja... ein paar Bullis geholt und sind zu den Leuten nach Hause gefahren.
00:34:00: Haben gesagt, wenn du nicht in Laden darfst bringen wir dir drei Testräder zu dir nach Hause.
00:34:03: Du kannst die da testen und wenn dann eins möchtest behältest du das?
00:34:06: Rose at Home haben wir das genannt!
00:34:07: Und Rose At Home haben auch ohne Konzept erstmal einfach nur rund um Bochelt angeboten, dann rund um München usw.
00:34:13: Und auch das war ein Wahnsinns-Erfolg.
00:34:15: Das zeigt mir aber auch dass in der Zukunft es nicht mehr ausreicht als Händler einfach nur in unserem Laden zu sitzen und zu warten, bis die Kunden kommen.
00:34:20: Da rede ich ja noch nicht mal von IKON was sondern nicht abends wie einen Pizza Service wie jede kleine Dönerbuhr der erschafft abends auch zum Kunden muss.
00:34:27: Und das finde ich spannend!
00:34:27: Ich
00:34:28: würde gerne nochmal auf den Punkt eingehen, den du vorhin gesagt hast und zwar Staat als Integrator.
00:34:33: Ich glaube es ist eine ganz wesentliche Frage die du da aufwirst was ist die Aufgabe des Staates?
00:34:37: Also ich meine zu beobachten in Deutschland dass die Idee des Ethatismus Also sozusagen der Staat soll es richten, dass diese Überlegung zunehmend populär wird.
00:34:46: Ich sehe das ehrlich gesagt mit Sorge.
00:34:47: nicht zuletzt was wir jetzt in der Corona-Krise erlebt haben ist hat in der jetzigen Zeit zeigt eben wie schwer das fällt und deswegen ist glaube ich noch mal wichtig die Rollen zu klären.
00:34:55: Ich sage das auch vor dem Hintergrund, dass sich Gelegenheit hatte den Arbeitskreisen dabei zu sein, die auch von Ministerien gemacht wurden wo es darum ging Zukunft der Innenstädte, Zukunft des Handels.
00:35:03: Ist übrigens scheint's auch im Koalitionsvertrag derzeitigen Bundesregierung scheint es zu stehen habe das nicht überprüft aber wurde da zumindest gesagt der Staat helfen soll bei der Digitalisierung des Handels.
00:35:16: Kann man sich fragen, warum eigentlich?
00:35:19: Das ist nochmal eine separate Diskussion, aber ich nehme das einfach mal als Ausgangspunkt nehmen weil also schon gesehen wird dass Digitalisierung eine Voraussetzung ist, dass die Unternehmen sich auch gut entwickeln können und der Staat es jetzt als seine Aufgabe sieht.
00:35:31: und da kommen dann Fachkommissionen zusammen und da werden dann Vorschläge gemacht von Beratern die dann sozusagen dem Handel helfen sollen sich zu digitalisieren.
00:35:39: Auch in diesen Fachkommissionen habe ich eine klare Position vertreten, die jetzt nicht so sehr gut ankam.
00:35:45: Aber da müssen wir einfach ehrlich miteinander sein.
00:35:47: Wenn ein Händler keine Lust auf Digitalisierung hat dann wird es auch der Staat nicht richten können.
00:35:51: Also wir müssen oft das Unternehmertum setzen und wenn einen Händlern möchte dass er weiterhin für seine Kunden relevant bleibt Dann muss er sich Gedanken machen was er dazu braucht Und dann muss er sich die Hilfe holen.
00:36:01: Er ist doch Unternehmer, das ist ja kein Funktionär.
00:36:04: also und deswegen glaube ich muss die Frage sein für den Staat nicht wie kann ich Händler die eigentlich von Digitalisierung nichts halten jetzt dazu bringen sich zu digitalisieren?
00:36:13: Das kann nicht die Fragestellung sein sondern die Fraestellung muss sein wie muss der Staat die Rahmenbedingungen schaffen damit Unternehmertum unternehmerische Initiative sich ausleben kann?
00:36:23: Absolut.
00:36:24: Ich würde nur einen Punkt ergänzen dazu, weil ich das mega finde.
00:36:26: Weil ich ganz kurz darf und dann bin ich wieder ruhig!
00:36:28: Ich finde es so spannend, weil Amazon und Händler helfen.
00:36:31: Händlern haben gemeinsam eine e-Learning Plattform entwickelt Ratsfatz in der Lockdown Phase Quickstart minus Online und komplett extra ohne Registrierung, damit uns niemand vorwerfen kann.
00:36:41: Wir wollen... ...Fünfundreißig-Schulungsvideos wo du alles lernen kannst für den Handel.
00:36:44: Alles kostenlos!
00:36:45: Für alle Zeiten pro Bono.
00:36:46: Wird das Ministerium vorgestellt?
00:36:47: Die so nebel werden dass selber irgendwas sowas mal machen.
00:36:49: Weil es ist doch da und wahrscheinlich können wir's bessern.
00:36:51: Wir konnten's in drei Monaten hochziehen.
00:36:52: In drei Monaten.
00:36:53: Wir haben alle unsere Freunde angerufen.
00:36:54: Alle Facebook und Co.
00:36:55: Und hab gesagt macht ihr alle mit.
00:36:56: Ja, wir machen alle mit und machen tolle Schulungsvides.
00:36:59: Der Staat sagt Näh, wir werden das selber machen.
00:37:01: Zweite ist und ich schätze die Arbeit des HDE sehr und das ist sehr wichtig Und wenn ich sehe in dieser Krise wie wichtig der auch war und gut Job aber jetzt richten diese Kompetenzzentrum an für Digitalisierung Ich meine da muss man sich mal vorstellen, dann fängt der Staat an.
00:37:14: Das muss man nur mal damit alles ein bisschen besser verstehen.
00:37:16: Digitalisierung ist ja das eine ist digitale Autobahnen von mir aus FünfG oder whatever bereitzustellen.
00:37:22: Aber wir reden ja auch vom Geschäftsmodell weiterentwicklung, dass auch digitalisierung Kultur weiterentwickeln kann.
00:37:25: der Staat einmal nicht und jetzt stellt er digital Berater einen.
00:37:50: Das ist eine gute Frage.
00:37:54: Wir mussten nämlich lernen, dass wir sie ganz anders bewerben.
00:37:57: Da brauchten wir auch von Facebook mithilfe im Chor.
00:37:59: Und wir hatten das natürlich Glück, dass wir über die Amazon-Kandäle schon sehr viele Händler auch erreichten und das auch eine Bewerbung an das ausstrahlen.
00:38:05: aber wir mussten... Das sieht man ja auch in der Google-Initiative bis ins Fernsehen gehen um den Handel zu erreichen.
00:38:10: und das erste in mich in der ersten Welle haben wir das quasi sehr stark über Google Ads bewoben und das hat gar nicht funktioniert.
00:38:16: weil das ist nämlich genau die Antwort auf deine Frage.
00:38:19: und darum sind wir auch zum Wirtschaftsministerium und haben gesagt Wir müssen bis zu den IRK's!
00:38:22: Wir müssen die Leute dahinter!
00:38:24: Wir haben gesagt Geld für einen Online Shop bereitzustellen wird nicht helfen, weil ein veraltetes Modell zu digitalisieren bleibt.
00:38:30: Ein verältes Modell nur jetzt auf zwei Kanälen das kann ich die Antwort sein.
00:38:33: also müssen wir aus der damaligen Situation auch in Damals noch in sogenannten, wie damals sagt man auch Entwicklungsländer.
00:38:39: und wenn man daraus diese Erkenntnis das Geld allein nicht reicht sondern Hilfe zur Selbsthilfe der Schlüssel ist.
00:38:45: Und dass es das glaube ich worüber wir hier reden müssen.
00:38:47: Hilfe zu Selbsthilfen, das massiv und intensiv zu fördern aber das wird nur gehen wenn natürlich nicht jeder Verband seine eigene Lösung macht, sondern... Aber auch da kann man raus lernen.
00:38:55: Emerson und wir konnten das so schnell?
00:38:57: Der Start nicht!
00:38:58: Ich hätte, wenn ich heute Jens Spahn gewesen wäre Und ich hätte es garantiert so gemacht.
00:39:02: Ich hätte gesagt, ich zahle nicht sechshunderttausend an meine Parteikollegen als Vermittlungsprovisionen.
00:39:06: Ich hatte Christopher von DM angerufen und die Aldi-Leute angerufen.
00:39:09: Er hat gesagt was ist ihr könnt?
00:39:10: Ihr könnt in Masse Sachen einkaufen und die könnt vor allem Qualitätssicherung.
00:39:13: Ihr könnt nämlich die beiden Sachen und das können wir nicht einkauen.
00:39:16: Können wir vielleicht noch aber Qualitätssicherungen nicht.
00:39:18: Darauf aufbauend noch eine kleine Veränderung!
00:39:20: Ich hätte anstelle des Staates gesagt... Wir zahlen X Euro pro Maske gibt uns eure Angebote oder wir zahlen maximal X Euro Pro Maske.
00:39:30: so hätte was machen müssen.
00:39:31: X Euro pro Maske, jetzt mal eure Angebote!
00:39:33: Dann hätte sich der Staat entscheiden können, aufgrund der Kriterien die er anlegt und dann auch den Händler dafür verantwortlich machen das die Qualität geliefert wird.
00:39:41: Dann müsste sich jetzt die Regierung nicht rumschlagen mit Lieferanten, die sonst im Trüben fischen und da jetzt sozusagen versucht haben mal den Staat auszunehmen.
00:39:48: Hätte man es locker lösen können?
00:39:49: Hat man aber nicht gemacht.
00:39:50: warum Gedanke des Etatismus wiederum?
00:39:53: Ja sozusagen wir machen das statt auf die... Mich macht es traurig ehrlich gesagt wenn man sich...
00:39:59: Und fassungslos!
00:40:00: Ich
00:40:00: sage immer was mich ärgert entscheide ich selbst.
00:40:04: Aber
00:40:05: ich sage, dafür muss man nicht Volkswirtschaftslehre studiert haben und zu wissen wie die Kräfte des Marktes sind.
00:40:10: Und wir haben doch die Spezialisten auch in unseren Verwaltungen.
00:40:14: Die müssten das doch wissen?
00:40:15: Warum gelingt uns das nicht diese selbst einfachen Gesetzmäßigkeiten für uns in der Bevölkerung nutzbar zu machen, indem man beispielsweise so vorgeht?
00:40:24: Thorsten Rose, mein Mitgeschäftskollege, der hat gerade fünftausend Schnelltests gekauft.
00:40:28: Und ich fand das lustig weil Thorsten war total glücklich.
00:40:30: Hey Markus!
00:40:31: Ich habe nur fünftausehn Schnelltest damit.
00:40:32: unsere Mitarbeiter können sich jetzt alle zwei Tage bei uns testen lassen und... Ich bin total glücklich, ich habe einen günstigeren Kurs gekriegt als Jens Spahn und der Staat.
00:40:39: Das bei nur fünftausend Schnelltests!
00:40:41: Das muss man sich mal einfach überlegen.
00:40:43: Das heißt mit dieser Minimenge haben wir die Einkaufskondition des Stads schon geschlagen?
00:40:48: Daran sieht man das... Und wie reden hier über Milliarden Subventionshilfen in dreistelligen Milliardenbereichs, die wir EU über eine Billion, die jetzt der Wirtschaft zur Verfügung stellen wollen?
00:40:58: Aber bei den Masken haben wir so rumgeiert anstelle alle Bürger zu überschütten mit Masken- und Schnelltest.
00:41:04: Es macht fassungslos, ne?
00:41:05: In der Apotheken-Athok.
00:41:06: Das ist eine der Zeitungen spezialisiert auf Apotheke habe ich gelesen dass wenn man mal schaut was für Masken ausgegeben worden also FFP zwei Masken ausgegeben wurde dann ist es siebzig Euro pro Bezugsberechtigten und das ist... ...das macht sprachlos.
00:41:22: Und Björn?
00:41:23: Björn Borgmann, jeder den ich kennt.
00:41:26: Das ist der Security-Chef der deutschen Nationalmannschaft.
00:41:29: Manuel Neuer hatte mich mal mit ihm connectet weil er neben mir wohnt.
00:41:31: Ich wohne in Kursfeld und er wohnt in Aus.
00:41:33: Ich habe schnell festgestellt, dass ich schneller Rad fahren kann aber man hat weder im Arm drückt noch irgendwas zur Chance selbst wenn wir mit drei Leuten gegen ihn drücken.
00:41:39: Total netter, sympathischer Typ!
00:41:40: Und ja, der ist gerade dran weil er sich mit Masken intensiv auseinandersetzt... ...und der stand jetzt in einer Zeitung und hat mir das rüber geschickt.
00:41:46: Ich wusste es gar nicht.
00:41:47: die Masken, die zu schlecht waren damit sie vom Start abgenommen werden konnten.
00:41:51: Wer hat der Staat dann an die Apotheken verkauft?
00:41:55: Und die sind einfach ohne Kennzeichnung, dass sie zu schlecht sind.
00:41:58: An die Bürgerverkauf von!
00:41:59: Da weiß ich wirklich.
00:42:01: und ich hatte Björn gesagt, Björner kann doch gar nicht sein.
00:42:04: Aber er stimmt.
00:42:06: Ich habe auch keinen Widerspruch auf diesen Artikel.
00:42:08: Ja
00:42:08: und gleichzeitig muss man sagen das die Menschen in den Ministerien haben ja ihr Bestes versucht.
00:42:12: Darf man auch nicht vergessen.
00:42:14: Deswegen ist es so traurig.
00:42:16: aber ich glaube wenn wir daraus was lernen dann war's wenigstens nicht vergebens
00:42:20: Abflöht.
00:42:20: Innenstädte, großes Thema!
00:42:22: Ich habe dieser Tage auch einen Beitrag gelesen.
00:42:24: ich möchte dir nicht zumuten dass du über dein Wettbewerb sprich Christoph das mache ich mal anonym.
00:42:28: es war aus dem gleichen segment oder ähnlichen segment wo du unterwegs bist wo so der gedanke war zehn jahre in die zukunft geblickt.
00:42:34: wie wird sich irgendwie die instelle handel entwickeln?
00:42:36: und es war so.
00:42:36: also ich hab ein solches maß an realitätsverzerrung meinem leben noch nicht gesehen aber des statement dort war ja die instädte werden grüner die autos kommen weg es kommt wieder mehr biofilie rein die menschen flanieren durch die straßen dann weiß man auf den händler zu schätzen.
00:42:49: Und die großen Amazons dieser Welt, die werden alle zerschlagen als Monopolisten und wir erkennen mehr das Zusammenspiel von online und offline.
00:42:55: Also es war so ein bisschen wie man sich die Welt wahrscheinlich wünscht aber wie sie vermutlich gar nicht ist und nie werden wird!
00:43:00: Wie siehst denn du das?
00:43:01: Weil ich meine es ist ja für euch ein sehr essenzielles Thema.
00:43:03: ihr seid ja in einem stark Innenstadt orientiertes Unternehmen... ...und man könnt jetzt denken was Markus von ihm gesagt hat mit Ja super wir machen jetzt Fahrradberatung per WhatsApp.
00:43:09: Das macht mehr Volumen als in meinem Laden und ich kann das auch bis zwanzig Uhr machen wenn ich dann eine gute Regelung finde Mit meinen Betriebsrat.
00:43:15: Wie geht's dir damit?
00:43:16: Was sind deine Hypothesen zum Thema Innenstadt?
00:43:18: was du gerade gesagt hast, dass wir ein innenstadt orientiertes Unternehmen sind das würde ich so nicht sagen.
00:43:22: Wir sind ein kundenorientiertes unternehmen und wenn die Kunden in der Innenstadt einkaufen dann sind wir gut beraten in den Innenstädten zu sein.
00:43:29: Und Wenn Die Menschen Nicht mehr In der Innen Stadt Einkaufen Möchten Dann Müssen Wir Dort Sein Wo Die Kunden Einkaufen.
00:43:34: Das Wird Entweder außerhalb Der Innen Städte Sein Oder Vielleicht Online oder Grüne Wiese oder Einkaufszentren.
00:43:39: Also Das wird sich verändern.
00:43:41: das hat Sich auch schon immer verändert.
00:43:42: Aber Zu der Frage Wie werden sich die Innenstäthe entwickeln?
00:43:44: Also, ich würde mal sagen Innenstädte wird es immer geben.
00:43:47: Die Frage ist was wir in den Innenstätten stattfinden?
00:43:49: Und ich glaube wenn wir mal auf die Entwicklung der Innenstätte schauen dann ist es ja so dass der Handel in erster Linie in den Innenstädten auch lange stattgefunden hat und das lag eben daran dass es wenig Alternativen auch gab und auch über die Nutzungsverordnung Einzelhandelsgenehmigung zum Teil auch nur an den Innen Städten gegeben worden und nicht außerhalb.
00:44:06: und damit war das auch gestaltbar gewesen.
00:44:08: und zu was das geführt hat ist dass die Innenstäden eigentlich Ich möchte es mal ein bisschen zu gespitzt sagen, ein Zuverkaufsmaschinen geworden sind.
00:44:14: Also wenn wir schauen was für Frequenzen wir haben in den Fußgängerzonen also die Zeil zum Beispiel bei einer der ganz stark frequentierten Fußgängerzone in Deutschland das hat natürlich dazu geführt dass da richtig viel verkauft werden konnte und die Mieten sind gestiegen dann hat man im Prinzip so eine Art von Kreislauf und zwar hohe Mieten führen dazu, dass sich das nur bestimmte Einzelhandelskonzepte leisten können.
00:44:34: Und weil sich gewisse Einzelhandskonzepten leisten können und die dann um diese Standorte konkurrieren hat es dazu geführt, dass die Mieter wiederum höhere Mieten verlangen konnten.
00:44:42: Und deswegen ist es auch sozusagen diese Spirale, die da einstanden.
00:44:44: Es hat eben auch dazu geführt dass wir zunehmend viele dieser Einzelhändler in den Innenstädten haben und auch sehr viel Fashion.
00:44:50: Da schauen was es da so gibt weil einfach die Roharträge so sind das da Mieten gezahlt werden konnten.
00:44:54: In den Top-Einkaufslagen sind es ja sechsstellige Mieten die da bezahlt werden monatlich Monatlich also.
00:45:00: da kann der kleine lokale Einzelhandler nicht mithalten ist die Frage, was wird jetzt passieren wenn sich das verändert?
00:45:07: Also wenn beispielsweise mehr Menschen online kaufen und deswegen nicht mehr in die Innenstädte gehen oder indem es einfach Beschränkungen gibt.
00:45:13: Weil beispielsweise auch die Erreichbarkeit nicht mehr so da ist oder weil die Menschen jetzt sagen, ich möchte ihnen überfüllte ÖPNV Verkehrsmittel nicht reingehen.
00:45:20: Dann wird der Handel – und da sind die Gesetze des Marktes wieder – dem Kunden folgen und es wird dazu führen, dass Läden auch zumachen.
00:45:27: Und dann wird die entscheidende Frage sein, was passiert mit den Mieten?
00:45:29: Werden die Vermieter dann sagen, gut.
00:45:31: Dann werde ich jetzt meine Miete anpassen?
00:45:33: Oder werden die vermieter sagen ja Ich warte mal das was passiert weil wenn ich in der mite runtergehe muss ich vielleicht eine wertberichtigung In meinen balanzen vornehmen oder
00:45:39: im bürsenkurs umsatz und alles mögliche
00:45:42: genau.
00:45:42: also wenn wir mal bei dem togarimark beispielsweise schauen ist der weit überwiegende teil unserer vermieten und wir haben ja in deutschland DM-Markte und noch mehr Mietverträge, weil ja noch nicht alle eröffnet sind auch.
00:45:53: Da ist der weit überwiegende Teil davon sind institutioneller Vermieter.
00:45:56: also das heißt es sind Fonds, Pensionsfonds, Investitionsfonds und was es da so alles gibt oft gar nicht mit Sitz in Deutschland die diese Immobilien auch erworben haben basierend auf einer Annahme über die möglichen Mieterträge.
00:46:09: Da werden wir wahrscheinlich sehen, dass einige von diesen Einzelhandels lokalen wie man sagt.
00:46:13: Also diese Einzelhandsräumlichkeiten erstmal zu bleiben werden weil die einfach warten in der Hoffnung das es vielleicht doch noch mal höhere Miet-Einkünfte geben wird und man dann keine Wertberichtung vornehmen müssen.
00:46:23: aber irgendwann wird sich auch das sortieren Und wenn dann die mieten runtergehen Dann werden diese Standorte plötzlich auch wieder erschwinglich für andere Konzepte werden.
00:46:32: Deswegen Joel zu dem was du zitiert hast was du gelesen hast Dass die Innenstädte wieder florien.
00:46:37: ich glaube das ist durchaus möglich.
00:46:39: Die Frage ist, was wird es dort dann geben?
00:46:41: Wird das Dienstleistung sein?
00:46:43: Andere Gastronomiekonzepte vielleicht auch Dienstleistungskonzepten oder Kindertagesstätten, vielleicht auch Vorlesungsräume wieder von Universitäten in den Städten sind.
00:46:51: Aber es ist
00:46:52: ja nur Teil der Wahrheit.
00:46:52: du musst ja einer Frage fragen, was passiert in den Innenstädten?
00:46:55: und zweite wie werden die Leute kaufen?
00:46:56: weil gerade wenn ich an euer Segment denke könnte ich mir schon vorstellen, wenn ich irgendwie einen Modus habe dass sich mir morgens auf der Arbeit etwas bestelle und abends hab ich's im Briefkasten dann verzichte ich gerne darauf ein Laden zu laufen.
00:47:06: Ja, dann bin ich halt online für die Kunden da.
00:47:08: Fängt
00:47:08: ihr das schon an?
00:47:09: Also platziert ihr diese Wette oder... weil du musst ja Hypothesen haben wenn du sagst wir müssen gucken was mit den Innenstädten passiert.
00:47:14: Du hast ja garantierte eine Hypothese dazu
00:47:15: Wenn man glaubt was der HDE sagt Der sagt es werden fünfzigtausend Einzelhändler zumachen.
00:47:20: Und ich habe auch gerade in der Lokalzeitung von Karlsruhe Das sind die badischen neuesten Nachrichten BNN gelesen.
00:47:25: Da waren Berichte über die Kaiserstraße und es ist immer ganz gut, Lokalpresse auch zu lesen.
00:47:29: Da ist man so ziemlich nah dran.
00:47:30: Und da war die Aussage, wenn der Einzelhandel wieder aufmachen darf werden viele Händler aufmachen aber einige von denen werden nur noch aufmachen um ihre Warnbestände zu liquidieren um dann zuzumachen.
00:47:39: Ich hatte
00:47:39: gerade mit einer großen Sportverbundgruppe gesprochen.
00:47:41: Möchte kann jeder die Fantasie haben, welche es sein könnte und die erzählt mir Markus ist ein krasses Problem!
00:47:46: Wir wissen jetzt schon von ganz vielen, die sowieso die Nachfolgerregelung gar nicht geklärt hatten.
00:47:49: und wenn du einen Ein-Sportladen hast der vielleicht immer gut lief?
00:47:52: Du jetzt aber in der Coronazeit richtig Geld verloren hast und das musst du überlegen willst du für deine letzten fünf Jahre noch hab' und gut verfenden um da wieder einzusteigen oder machst du gar keine Wiedereröffnung.
00:48:02: Und das ist ja tatsächlich ein spannendes Thema, ich wollte noch ganz kurz auf die Städte rein... Also es wird immer eins vergessen!
00:48:06: Es sind jetzt zum Glück heute auch in vielen Familien beide berufstätig was her super ist.
00:48:10: Das heißt sie können dann auch gar nicht vom Montag bis Freitags zu den normalen Eröffnungszeiten einkaufen gehen.
00:48:15: Das heisst es verschiebt sich hier sowieso schon auf den Freitas und Samsters Kauf.
00:48:18: Und nochmal Vorwurf an den Staat und mir ist das Verfassungsrecht an der Stelle völlig egal da muss man's halt ändern dass wir den Sonntagskauf nicht möglich machen wie in Holland und wenn beide Berufs tätig sind und man samstags und sonntags richtig Geld ausgeben könnte stationär und stationär erleben möchte.
00:48:31: Dass es nicht möglich macht, ist der Staat auch selbst schuld, denn dafür darf er sich nicht beschweren.
00:48:35: Das ist auch nicht mehr zeitgemäß.
00:48:36: zweitens muss man sagen Oberzentren wie Frankfurt Münster von mir aus auch Düsseldorf die werden immer als Magnetstadt bestimmt noch bleiben und attraktiv bleiben.
00:48:44: aber wenn ich dann heute mal auf Kursfeld gucke da ist so eine ganz ganz tolle Stadt mit ganz tollen Bürgern, vierzig tausend.
00:48:49: ich wohne da Elisa ist der Bürgermeisterin das ist die Welt noch in vielen Sachen in Ordnung.
00:48:53: ein toller Mittelstand da also wirklich... Aber dann guckst du auf den Handel der natürlich es immer schwerer hat.
00:48:58: Ein paar tolle Konzepte sind da noch, aber ansonsten warum ist auch ein H&M in einer Vierzigtausender Stadt?
00:49:02: Da muss man sich echt mal fragen!
00:49:04: Wenn ich sowieso dreißig Kilometer weiter einen Münster schon Riesen-H&M habe und so weiter... Was passiert mit sämtlichen Leerstand dort in der Innenstadt
00:49:10: gerade?!
00:49:10: Der geht an Bäckereiketten.
00:49:12: Ich weiß gar nicht wie viel Bäckereikafés dort noch aufmachen sollen Die alle nur Brötchen belegt mit Käse verkaufen.
00:49:17: Damit steigerst du die Attraktivität dieser Innenstadt mal gleich Null.
00:49:21: Vielleicht wird's dann andere KonzepTe wiedergeben.
00:49:23: ne Vielleicht wird es wieder andere Konzepte geben.
00:49:25: Ich glaube, die Herausforderung, die wir ja haben wenn wir Zukunft denken ist das wir natürlich oft... sozusagen erfahrungsorientiert da drauf schauen.
00:49:33: Also wir schreiben die Vergangenheit fort in die Zukunft und stellen sie sich so zuvor.
00:49:37: Wir sagen immer, wir müssen gucken dass wir Erkenntnis geleitet in die zukunft gehen, sodass wir versuchen zu verstehen was sind die Mechaniken oder die Gesetzmäßigkeiten die vielleicht zum Tragen kommen könnten?
00:49:47: Und ich glaube wenn wir mal auf die Menschen schauen der Mensch ist ein soziales Wesen also der möchte Kontakt haben und gerade auch mit der ganzen Digitalisierung des Einzelhandels und den ganzen Möglichkeiten die man heute hat über WhatsApp Portal und so weiter einzukaufen, der Tag wird weiterhin in vierundzwanzig Stunden haben.
00:50:02: Und auch wenn die Menschen weniger pendeln werden, weil sie vielleicht zu Hause sind?
00:50:04: Was werden die Menschen mit ihrer Zeit machen?
00:50:06: Werden die nur zuhause sitzen und datteln oder haben die doch wieder Lust sich zutreffen?
00:50:09: Und dann ist die Frage wo wären die sich treffen?
00:50:11: Vielleicht werden Sie sich wieder in den Innenstädten treffen und die Konzepte werden sich dem anpassen.
00:50:15: also es ist durchaus denkbar dass die FMCG, also die Fast-Me-Konsumergut, also waren das täglichen Bedarfs, dass die künftig vielleicht nicht mehr verkauft werden aber wenn die Mieten wieder erschwinglich werden auch für andere Konzepts dass auch kleinere Handelskonzepte sich dort wieder etablieren werden und auch unternehmerische Initiativen geben.
00:50:33: Vielleicht wird es kleine Shops geben, wo Rosebikes repariert werden oder Inspektionen durchgeführt werden was heute undenkbar wäre weil die Mieten überhaupt nicht erschwinglich sind.
00:50:41: also ist es wirklich denkbar das seine ganze Menge Neues kommt.
00:50:44: deswegen nochmal zu Joel des was du da zitiert hast Die florierenden Innenstädte.
00:50:48: Denkbar, wirklich denkbar.
00:50:49: Aber wahrscheinlich in einem ganz anderen Mix als wir das heute kennen und das kann attraktiver sein, als was wir heute kennen?
00:50:56: Absolut
00:50:56: nicht!
00:50:56: Ich glaube ja mal einen Trend-und Antitrend.
00:50:58: also immer wenn etwas verfällt kommt etwas Neues und das ist ja der Schöne.
00:51:02: ich hatte das Mal Zwei Tausend Elf damals hat mich alle vom großen Handelsverband durfte das mal vorstellen.
00:51:07: so als Vortrag ging es um Innenstadtentwicklung.
00:51:09: Und ich habe gesagt ich würde das IKEA Prinzip anwenden und ich meine mich als Kind immer zu Tode gelangen weil mit meinen Eltern shoppen gehen zu dürfen.
00:51:16: Und ich dachte, warum kann ich nicht in dieser Innenstadt spielen schnell auf diesem Riesenspielplatz?
00:51:19: Aber einfach fucking noch mal nicht gab!
00:51:20: So, Mama wäre glücklich gewesen wenn ich auf diesen Vielplatz gespielt hätte sie shoppen können.
00:51:24: für Papa noch ein tolles Erlebnis.
00:51:26: dann hätten wir ein tolles Frühstückscafé Tolles Mittagcafés abends Bier trinken dort mit Freunden Dann würden alle wieder in die Innenstadt zurückkehren Dann würde automatisch sich wieder Handel ansiedeln.
00:51:34: hey weil das wieder cool ist da zu sein und weil er wieder Leben entsteht.
00:51:37: aber es muss leider erst einmal vor der Hunde gehen.
00:51:39: dann lockern sich Regularien dann findet eine Wirtschaftsförderung einer Region das plötzlich spannend das wieder zu entwickeln und so weiter.
00:51:45: Also wird die Frage sein, gibt es nur Gewinner oder gibt es auch Verlierer?
00:51:48: Die Gewinner haben wir gerade gesprochen.
00:51:50: Ich glaube, die Verlierern werden diejenigen sein, die auf diese hohen Mieten angewiesen sind und die darauf spekulierend die Preise bezahlt haben für die Immobilien.
00:51:58: Und jetzt kann man sagen was dann... Da würde ich sagen ja also das ist halt Chance und Risiko.
00:52:03: Die Chance wurde gesehen für sich in Anspruch genommen und das Risiko, dass darf jetzt nicht sozialisiert werden würde ich sagen.
00:52:11: Also wenn die Gewinne privatisiert worden sind, was ja in Ordnung ist dürfen jetzt aber die Risiken nicht sozialisiert werden.
00:52:18: sozusagen ist die Gemeinschaft das tragen muss
00:52:20: Absolut und das war auch von Händlerhelfen-Händlern eine Botschaft an die OECD, dass man jetzt nicht wild anfängt einfach jedes Konzept als erhaltenswert zu sehen.
00:52:27: Nur alles was changewillig ist darf auch gefördert werden!
00:52:30: Und da sehe ich es nämlich gerade... Das ist genau ja das was du auch sagst und da bin ich absolut bei dir und dann muss man's auch riskieren.
00:52:36: Wenn wir mal auf den Blick auf zwei tausend acht Ich finde so das ist ja noch das was wo wir uns alle daran erinnern Die schlimmste Wirtschaftskrise seit langem, zwei taussend acht, zweitausend zehn.
00:52:43: aber ich kann jetzt nicht merken viele reiche Leute haben viel Geld verloren und Rentenfonds haben Geld verloren natürlich blöd.
00:52:50: Aber ich kann jetzt nicht feststellen, dass neunzig Prozent oder ninety-fünf Prozent der Deutschen ein schlechteres Leben am Tag... Ich glaube ehrlich gesagt, zwei tausend acht zwanzigtausend neun, wenn die Leute es gar nicht in eine Presse gelesen hätten, hätten das fünfneunzig prozent gar nicht gemerkt!
00:53:00: Das Gute ist ja Auch bei Inflationen, wenn man Positives Guthaben verlieren kann, kann man auch Negatives Guthabend verlieren.
00:53:06: Das ist für viele Privatleute ein großer Vorteil!
00:53:08: Also von daher gibt es in jeder Risiko auf da eine Riesenschance für alle.
00:53:12: Ihr beiden... Es hat sehr viel Spaß gemacht.
00:53:14: Ich habe ja so fast die Überlegung ob wir vielleicht uns mal ab und zu wieder treffen.
00:53:17: Einmal im Jahr oder einem halben Jahr zum E-Commerce Update machen.
00:53:20: Wir könnten noch ganz viele weitere Themen anschauen aber ich muss ja auch immer die Uhr im Blick haben weil ihr beide seid der gefragte Männer.
00:53:24: Habt ihr noch einen Schlusswort?
00:53:26: Dass wir vielleicht nochmal schließen was ihr mitgenommen habt.
00:53:28: heute Markus fängst du an?
00:53:29: Ich muss sagen, alles von Danke für die Einladung und danke dass du Händler Heffen-Händlern da auch mal so kräftig unterstützt.
00:53:34: Und Händlerinnen natürlich auch!
00:53:36: Und ich muss auch nochmal dir ein Koaliment an.
00:53:37: Christopher hat mir echt Spaß gemacht und ich glaube was wir heute geschafft haben ist in einer positiven Art und Weise viele Impulse zu setzen uns um Meinungen auch zuteilen weil im Augenblick ist auch nicht mehr die richtige Zeit einfach nur alle schwarz zu malen.
00:53:47: Wir brauchen jetzt wieder Optimismus in diesem Land und ich glaub das haben wir heute mit dem Talk gefühlt geschafft und gleichzeitig haben wir auch viele kritische Punkte untergebracht.
00:53:53: also von der hat mir wirklich Spaß gemacht.
00:53:55: großes Dankeschön auch an dich.
00:53:56: Ja, es war ja gerade kürzlich der neunzigste Geburtstag von Michael Gorbatschow.
00:54:00: Das ging ja auch durch die Presse und da ist mir aufgefallen dass öfters dazu berichtet wurde das damals als Helmut Kohl, der damalige Bundeskanzler und Gorbetschow sich dann getroffen haben.
00:54:10: Damals in Bonn, Bundeshauptstadt, damals wurde die Geschichte erzählt, dass sie über die deutsche Einheit gesprochen haben also noch... vor neunundachtzig war das gewesen und dass die da im angeblichem Garten des Kanzleramtes, welches ja da am Rhein gesessen hätten.
00:54:23: Und dann hätte der Kohl mit dem Gorbatschaft zusammen auf den Rhein geguckt.
00:54:27: Kurs soll gesagt haben, also im Hinblick auf die deutsche Einheit.
00:54:29: Die Deutschen wollen wieder vereinigt sein.
00:54:31: Die wollen nicht in zwei unterschiedlichen Staaten leben und eines Tages wird es passieren so wie das Wasser im Rhein immer zu mehr fließen wird.
00:54:37: Wird sich das nicht auffalten lassen?
00:54:39: Man kann's vielleicht staunen dann werden sich Sehen bilden aber die werden überlaufen und das Wasser wird immer seinen Weg zum Meer finden.
00:54:45: Und ich finde es ein gutes Bild hat ja was jetzt die Deutsche Wiedervereinigung anbelangt auch wirklich recht gehabt und ich glaube dass gilt auch für den Handel.
00:54:52: Ich glaub die Herausforderung die wir haben ist natürlich immer versuchen die bestehenden Strukturen uns zu erhalten.
00:54:57: Also wir wollen immer in unserer Komfortzone bleiben, wir wollen diese Lernzone.
00:55:01: damit tun wir uns schwer.
00:55:02: Veränderungen macht uns erst mal Angst und ich glaube wenn wir uns klar machen das letzten Endes den Handel wird es immer geben.
00:55:08: Einzelhändler werden kommen und gehen und ob man lange in diesem unendlichen Wettbewerb als Händler teilnehmen kann wird davon abhängen ob man immer kundenorientiert bleibt.
00:55:19: und wenn man kunden orientiert bleibt ... dann ist es so, dass man im Prinzip verstanden hat... ...dass der Kunde immer seinen Weg zur Ware finden wird.
00:55:26: Ich glaube wenn wir das beherzigen,... ...dann wird's uns auch als Einzelhändlern gut gehen und je mehr... ...glaub ich Einzelhältler sich auch austauschen unter Beachtung natürlich... ...der katerlrechtlichen Raum, nach dem Bedingungen, glaube ich kann man wirklich viel voneinander lernen.
00:55:38: Also insofern hat mir Spaß gemacht.
00:55:39: heute nochmal vielen Dank für eure Zeit auch... ...und vielleicht haben wir Gelegenheit das wieder fortzusetzen.
00:55:43: Vielen Dank und Tschüss!
00:55:44: Danke dir auch.
00:55:45: Ja danke euch voll des poetisches Schlusswort Mann ich bin abgemeldet, danke
00:55:48: ciao.
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