myToys-CEO Martin Schierer über das Onlinegeschäft mit Familien | #Learnings 🛒

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Episode ist Martin Schierer zu Gast. Er ist CEO bei der MYTOYS Group und Koryphäe auf dem Gebiet des Family E-Commerce. Im Gespräch mit Joel erklärt er sieben Learnings, welche im Family E-Commerce unabdingbar sind. Dabei geht es unter anderem darum, wie eigentlich die Einkaufsentscheidungen im Bereich Family E-Commerce getroffen werden, wie wichtig das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis ist und worauf man sich eigentlich fokussieren muss. Du erfährst... ...dass Frauen oft immer noch die Kaufentscheidungen treffen ...warum Familien Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen ...wie besondere Events genutzt werden können ...warum es unabdingbar ist, dass man einen Anspruch hat, in der Zielgruppe Market Champion zu sein ...wie man den Customer-Lifetime-Value über ein breites Sortiment verlängert ...warum es entscheidend ist, die richtigen Menschen hinter sich zu haben ...warum Tech und IT Schlüsselkompetenzen sind ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Dazu spricht Joel regelmäßig mit den innovativsten Händler:innen und Hersteller:innen des Landes, um dir konkrete Praxisbeispiele, Erklärungen und Handlungsempfehlungen für die sich rapide wandelnde Handelslandschaft aufzuzeigen. Wir wollen nämlich nicht, dass du angesichts von Digitalisierung, Globalisierung, Marktfortschritt und der Coronapandemie deine Felle davonschwimmen siehst. Stattdessen versorgen wir dich mit dem Wissen der Besten – egal ob stationär oder online, Mittelstand oder Konzern, Traditionsunternehmen oder Startup. Denn nur gemeinsam sind wir in der Lage, diese großen Herausforderungen zu meistern! __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Martin Schierer, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:26) Die Frau als Einkaufsentscheider (00:08:53) Preis-Leistungsverhältnis (00:10:43) Impact von Sonderereignissen (00:16:49) Personalisierung (00:21:10) Anspruch Market Champion (00:24:18) Marktplatz-Ansatz (00:27:44) Customer-Lifetime-Value (00:32:43) Die richtigen Menschen sind entscheidend (00:34:42) Tech und IT __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Händlerhelfen, Händlern.

00:00:03: Podcast von Digitarkompakt.

00:00:12: Mein Name ist Jacques Kaczmarek und heute sprechen wir über sieben Learnings aus dem Family E-Commerce.

00:00:18: Beziehungsweise, vielleicht wären es ja sogar mehr weil unser Gesprächspartner heute ist glaube ich die Kurifee, die Anlaufstation schlechthin wenn das um das Thema geht nämlich wir reden gleich mit Martin Schierer dem CEO von MyToyz.

00:00:29: was erwartet sich in der heutigen Folge?

00:00:31: Wir werden ganz viel darüber sprechen.

00:00:32: wie werden eigentlich die Einkaufsentscheidungen im Bereich Family eCommerce getroffen?

00:00:36: Wie wichtig ist das richtige Preis Leistungsverhältnis und worauf sollte ich mich eigentlich fokussieren?

00:00:40: also muss ich Marktchampion sein.

00:00:42: Wie sieht mein Customer lifetime Value aus?

00:00:44: Was tut sich bei Tech & IT, was ist dort wirklich wichtig?

00:00:46: und einiges mehr?

00:00:47: Das erwartet dich in der heutigen Folge!

00:00:49: Und ja wie schon angedroht lieber Martin du hast jetzt hier Vorschlußlorbeeren.

00:00:52: Schön dass du da bist.

00:00:53: herzlich willkommen und stell dich doch mal ganz kurz vor wer du bist was du bisher gemacht hast was so dein Stallgeruch ist quasi

00:00:58: Ja, gerne Schwell.

00:00:59: Herzlichen Dank für die Einladung!

00:01:00: Hast mich jetzt natürlich hier schon nervös gemacht mit dem Vorschusslorbären.

00:01:03: Hoffentlich halte ich das hier nur gut.

00:01:05: Martin Schierer-Schuell hat das schon gesagt.

00:01:07: Ich bin aktuell in der Position des CEO's bei der Maithäusgroob.

00:01:10: Hab interessant handeln muss man wirklich so sagen von der Pieke auf gelernt und zwar im Jahr nineteenundseixundneinzig bei Neckermann angefangen im Marketingbereich.

00:01:17: Und da war ja E-Commerce eigentlich nur zwei Jungs irgendwie in der Hecke, die das ein bisschen rumgesponnen haben in den neuen Welten.

00:01:23: Und hab dann bei Neckenmann die ganzen Channel-Shift eigentlich mitbekommen.

00:01:28: Ich bin dann zurück nach Deutschland vor zwei Jahren und seit Juni letzten Jahres eben in der aktuellen Position CEO bei der Maitos Gruppe.

00:01:43: Okay, wenn du Russland-Geschäft aufgebaut hast dann weißt du dass man sich in Russland immer neben die Zimmerpalmen setzt und Wodka abrubt.

00:01:49: sein muss wahrscheinlich.

00:01:51: Ja das ist natürlich so eine Story die wir gerne über Russland erzählen aber ich muss sagen Gott sei Dank ist es versandhandelt ein E-Commerce und das ganze Mailordergeschäft ja eine relativ junge Branche sodass man da eigentlich mit sehr jungen Russen zu tun hat die eher so tickend wie jeder normale Mensch auf der Welt tickt.

00:02:06: und wenn man dann in Moskau ist das ist ja eine Metropole.

00:02:09: also von daher kriegst du an jeder Ecke Wodka ... die Bedingungen, um Geschäft zu machen und ein schönes Leben zu machen.

00:02:18: Gut!

00:02:18: Bevor wir gleich in unsere Learnings starten, sagt doch noch mal ein, zwei Sätze auch zu MyToyz.

00:02:22: also wo steht ihr gerade?

00:02:23: Was ist so eure momentane Vision, Geschäftsmodell... Also dass man vielleicht Menschen, die sich noch nicht so tief mit euch beschäftigt haben.

00:02:30: Also klar es weiß jeder ihr verkauft irgendwie Kinderartikel in unterschiedlicher Kohleuer.

00:02:34: aber zum Beispiel wissen viele nicht macht ihr was mit Marktplatz?

00:02:36: ja nein bietet ihr Services an wie eigentlich da steht.

00:02:39: Meithäus ist ein super spannendes Unternehmen.

00:02:41: Wir gehören zur Otto-Gruppe, das ist vielleicht auch noch mal ganz interessant dass es in einem Verbund damit drin und unsere Mission ist natürlich die Plattform Nummer eins für Familien zu werden.

00:02:49: wir sind auf dem guten Weg so.

00:02:51: das Ziel haben uns mal so gesetzt für zwanzig fünfundzwanzig Und die Mission ist auch nochmal gerade wenn man dann zur Hauptmarke und zur Marke Meithaus geht wir machen Familien glücklich Und das ist natürlich alles rum, Familien haben wir das sehr weit gefasst.

00:03:04: Wir haben da drei Brands am Laufen.

00:03:06: Das ist MyToyz für einfach alles ums Kind dann Mirapodo im Segment Schuhe Family Shopping und dann Yomonda.

00:03:12: Da geht es eben so um das Thema Heim Textil.

00:03:14: Und dann haben wir noch einen zweiten Stand.

00:03:15: Es ist dann die Mango, dass der Shopping Club, der auch von München ausgesteuert wird.

00:03:20: also aber heute fokussieren wir uns eigentlich auf die anderen drei Branden, die ich gerade genannt habe.

00:03:24: Was sind Herausforderungen?

00:03:26: Da muss man natürlich sagen, wir kämpfen mit dem jeder modernen Commerce-Handler kämpft.

00:03:30: Die Welt verändert sich und wir gehen in die Richtung Marktplatzmodelle.

00:03:33: Da können wir vielleicht auch später nochmal kurz drüber sprechen.

00:03:36: Wir haben gestern sogar mal den ersten MyToy Partnerprogrammverwort vergeben in drei Kategorien ein ganz spannendes Thema.

00:03:42: So das sind die Themen, die uns jetzt beschäftigen!

00:03:44: Gut, spannend.

00:03:45: Dann lass uns mal straight rein starten.

00:03:47: Erstes Learning was ich so aus dem Team auch gespiegelt bekommen habe ist eins das ich ja schon ganz früh im Bereich Kinder-Apps mal gespiegelt bekommen haben dass es gar nicht so einfach ist wenn die Zielgruppe eigentlich Kinder sind.

00:03:59: aber der Käufer ist nicht die Ziel Gruppe also in dem Fall wahrscheinlich die Eltern.

00:04:02: Wie ist denn das bei euch?

00:04:03: Ich hab gelernt knifiger Satz Die Einkaufsentscheidung trifft zum Großteil die Mutter.

00:04:07: im Bereich Family Commerce Ist das so?

00:04:08: Ja

00:04:10: da können wir über verschiedene Themen Entwicklung sprechen über wollen.

00:04:15: Es ist in den meisten Fällen, es ist wirklich immer noch so dass die Mutter zum Großteil die Einkaufsentscheidung fällt und natürlich sieht man auch schon jetzt eine steigende Tendenz aber unterrepräsentiert aktuell wo natürlich auch Väter das schon mitmachen.

00:04:29: also Meine Gesellschaft verändert sich, das muss man auch sagen.

00:04:31: Und es gibt ja immer mehr Väter die dann auch in die Elternteilzeit gehen und da auch aktiv eben die Erziehung des Kindes mitgestalten.

00:04:37: Und dann ist es auch so, dass kann man aussagen.

00:04:39: ein Kind mal älter wird, dann kriegt's halt einen eigenen Kopf und dann will ichs auf das eine oder andere haben und dann findet es vielleicht auch das Rundsexy.

00:04:46: Das ist dann aber eher so wenn die Kinder dann zum Dienst werden.

00:04:49: Aber im Großen und Ganzen können wir sagen zu achtzig bis fünf und achtzig-neinzig Prozent trifft dann die Mutter die Entscheidung.

00:04:55: Welche Konsequenzer hat das für euer Geschäft?

00:04:56: Also wie arbeitet ihr mit diesem Umstand?

00:04:58: Sehr gut.

00:04:59: Wir fokussieren uns natürlich schon darauf, dass wir sagen im Wesentlichen müssen wir Mütter ansprechen die zum einen natürlich inspiriert werden wollen einfach auch was Neues suchen.

00:05:10: das ist ja dann immer die Frage Ist es ein Anlass bezogenes Geschäft?

00:05:13: Ist das jetzt irgendwie ein Nied den ich habe oder ist das auch irgendwas was sich das Können wünscht?

00:05:18: also hätte jetzt gerne Inlines Gates oder sonst irgendwas.

00:05:21: Dann muss es natürlich auch das Thema Beratung treffen denn man muss ja auch davon ausgehen wenn er zu Aber Kinderbedarf spricht, das ist ja ein weites Feld und wir können natürlich nicht von der Mutter verlangen dass sie da in jedem Feld hundert Prozent weiß wo das beste Produkt zu holen ist.

00:05:35: Und das muss man halt auch so machen, dass es die Mutter anspricht und dann gibt es natürlich was.

00:05:39: aber da kann man schon in das Weite-Learning rein, da können wir gleich im nächsten Punkt darüber sprechen.

00:05:43: Da geht's natürlich sehr stark um den Geldbeutel!

00:05:47: Ich meine, was ich von euch gehört hab ist das ja sogar Herrenschuhe teilweise.

00:05:50: Von der Familienmanagerin wie ihr so in Anflugstrichen gesagt habt bis hier mit dem Augenzwinkern gekauft werden.

00:05:55: also es ist sozusagen wirklich so dass ganz oft die Frauen quasi ein bisschen der wenn man mal ehrlich ist wir wollen jetzt nicht sexistisch daherkommen da muss man glaube ich immer sensitiv sein.

00:06:03: deswegen finde ich das richtig und gut dass du das angesprochen hast.

00:06:05: aber in unserem haushalt weiß ich es auch so dass meine fraue sehr viel organisatorische Sachen managed bist.

00:06:09: du den Herren schuhen trägt sich sozusagen durch?

00:06:11: Dass die frau bei euch quasi zentrale anlaufpunkt ist

00:06:14: Ja, das sind ja alle Individuen.

00:06:18: Das sind ja immer Pauschalraussagen und da muss man wie du sagst immer auch vorsichtig sein, wie man das ausdrückt und wie man es sagt.

00:06:24: aber Es ist halt einfach so dass natürlich auch eine Frau vielleicht manchmal auf unsere Schuhe guckt und sagt Da sollte jetzt mal vielleicht ein neues Paar sein Und ich glaube, dass auch sehr viele Männer da einfach vielleicht auch nicht das Interesse haben und sich damit beschäftigen.

00:06:40: Oder man darf es auch nicht vergessen, sehr oft ist es ja auch so, dass die Frau sich anmeldet Kundenkonto und dann halt über das Kundenkontor auch die Bestellungen gezogen werden.

00:06:48: Das darf man auch nicht vergessen, es macht ja eigentlich keinen Sinn, sagen wir im Haushalt mit vier Leuten um vier verschiedene Kundenkundens waren.

00:06:54: meistens läuft er selber ein Kundenkondo und das ist halt weil halt die Frau in sehr vielen Fällen der Familie trotzdem noch der Familienmanager ist, ist es halt sehr oft die Frau die das KundenKonto führt.

00:07:05: Merkt ihr das auch bei den Produkten dann?

00:07:06: Weil ich merke immer so, mein Sohn steht immer auf dieses ganze Ninjago-Zeug.

00:07:09: Meine Frau hasst das wie die Pest!

00:07:11: Auch

00:07:12: alles

00:07:12: was mit Schießen zu tun hat wird total... Die Männer immer oh ja geil Nerfgarn hier, Schaumstoffpistolen super und die Frau und i, nee schießen ist doof.

00:07:19: Also merkt ihr es auch quasi bei der Sortimentsgestaltung dass ihr solche Schwerpunkte legen müsst weil ihr de facto eigentlich an die Mama verkauft?

00:07:26: Ja das geht glaube ich sehr stark in die Richtung die ich gerade schon angesprochen hatte.

00:07:30: Das Kundenkonto ist natürlich in sehr vielen Fällen das Kundenkontor der Frau.

00:07:34: Ich glaube aber fest daran, dass es eben bei solchen Produkten die du angesprochen hast, die dann auch so ein Männerherz mal überschlagen lassen und wo man eigentlich dann Spaß hat.

00:07:42: Und manchmal vielleicht gar nicht genau weiß.

00:07:44: ist das jetzt wirklich das Spielzeug fürs Kind oder für den Mann?

00:07:47: Dass die natürlich in die Kaufentscheidung mit eingehen.

00:07:50: Aber trotzdem hast du das schon auf dem Kundenkonto der Frau.

00:07:53: Also wir diskutieren solche Themen, dass wir sagen, wenn es zum Beispiel sehr stark technische Bereiche hineingeht, dass wird das dann auch vielleicht ein Stück weit ... sagen wir, Männer gerechter darstellen oder auch in der Tonalität darstellen.

00:08:08: Weil, wie schnell ich da hier dann der Mann im Prinzip mit dem Kind die Kaufentscheidung fällt?

00:08:12: Gut!

00:08:12: Zweites Learning was du ja gerade schon angerissen hast Thema Preis.

00:08:15: es gibt ja eigentlich immer so die typischen Dreiecke Verfügbarkeit, Preis vielleicht auch noch irgendwie Qualität oder Produktausrichtung.

00:08:22: aber Preis ist ja immer so ein Kandidat.

00:08:23: Wie ist das in deiner Zielgruppe des Verhältnisses zwischen Leistungen und Preis?

00:08:27: Ja, sehr spannend.

00:08:28: Weil es auf der einen Seite hat natürlich eine Family per se ein höheres Haushaltsnetto-Einkommen normalerweise als Singles.

00:08:34: also wenn die im gleichen Segment sind dann gehen wir jetzt einfach ins mittlere Segment weil natürlich da auch dann Themen kommen.

00:08:40: vielleicht kommt noch ein zweites Einkommen dazu oder ist nochmal Zeitseiteinkommen da und das Kindergeld da gibt's an den Steuerklassen aber es gibt natürlich auch wesentlich mehr Lied das Geld auszugeben weil es eben eine Familie gibt und da gibt es halt Bedarfe die sind einfach da Du bist ja auch Familienvater und du weißt das.

00:08:56: Da gibt es einfach Themen, sagst du ja muss jetzt meine Wünsche zurückstellen weil es gibt's einfach irgendwie den Bedarf an neuen Kinderschuhen, weil das Kind ist einfach gewachsen.

00:09:03: Und das macht natürlich das Budget dann knapp und deswegen guckt man natürlich schon dass man sagen wir günstige Preise schießen kann.

00:09:10: dem die ja mit drei Gegenüber steht natürlich das Thema Qualität denn das hat mir jetzt gerade auch gemerkt in diesem und im letzten Jahr als dann Corona auch zugeschlagen hat.

00:09:20: Also ein Kind ist etwas, das spart man wirklich am Letzten.

00:09:24: also da möchte man wirklich wissen dass die Qualität passt und ich muss mir nicht lange erklären das leuchtet ihm ein, dass man da wirklich nicht sparen möchte.

00:09:32: es ist immer so ein Spannungsverhältnis zwischen Qualität und Preis und dann kommt natürlich auch irgendwann noch das Thema Marke dazu weil auch Kinder sind ja teilweise schon sehr markengerecht erzogen also sie wollen ja nicht irgendwas sondern die wollen halt dann die halt der andere Junge oder das andere Mädel auch in der Kita oder im Kindergarten hat, das kommt dann da auch noch einmal rein.

00:09:53: Das kann man einfach sagen, in dem Spannungsverhältnis leben wir und ich glaube es ist jetzt auch nicht so viel anders als ein Spannungsverhältniss auch in anderen Branchen

00:10:01: Ja, aber ich meine Spannungsverhältnis ist ja eigentlich ein ganz passender Begriff.

00:10:04: Also verstehe ich total dass man einerseits sagt größeres Auskommen als der Single-Haushalt weil mehr Köpfe und sozusagen breitere Bedürfnisse auf der anderen Seite quasi der Zwang natürlich auch da eine gewisse Wiederkehr sozusagen zu berücksichtigen und deswegen den Geldbeutel im Blick zu behalten.

00:10:18: Ich glaube ne passende Überleitung vielleicht auch zum dritten Läunen könnte dann eigentlich sein.

00:10:22: Du hast ja auch gerade skizziert Kinder und Marken.

00:10:24: es gibt ja so die Classics.

00:10:25: also egal wenn ich jetzt mal in Familie denke bei uns war z.B.

00:10:27: So dieser Triptrapstuhl was so ein Family Classic ist.

00:10:30: Da kannst du ja für jedes Einzelne Acid, egal ob es jetzt irgendwie die Baby-Schale ist.

00:10:33: Der Sitz, das Kissen, der Gurt zahlst du jedes Mal extra.

00:10:37: Das kann man sich sehr schnell hoch zusammenpuzzeln und bei vielen Produkten.

00:10:40: Also auch die bunten Bausteiner aus Dänemark, die jeder kennt sind nicht ganz günstig.

00:10:44: Das Playmobil-Set und so weiter und sofort.

00:10:46: also ich hab grad so im Kopf auf der einen Seite was du skizziert hast dieses Kräfteverhältnis und auf der anderen Seite gibt es ja dann noch immer irgendwie so Sonderereignisse im Leben besondere Events bei euch.

00:10:55: jetzt ehrlich Weihnachten Ostern Nikolaus Geburtstag wie viel Impact hat das auf euer Geschäft?

00:11:00: Und wie planbar ist das?

00:11:01: Es hat ein

00:11:02: enormes Impact.

00:11:03: wir machen einem normalen Jahr als normales Jahr weil letztes Jahr war kein normales Ja da gab's ja noch mal den Sonderenfekt Machen wir ein Großteil des Geschäftes natürlich im Weihnachtsgeschäft.

00:11:13: Das ist ganz klar, wenn man sich mal zum Jahresverlauf anguckt und das erste Mal auf Selbstschirme weiß, dass so einen Versender eigentlich das Hauptvull um den Weihnachts-Geschäft macht aber sich da als Geschäftsführer mal drüber beugt und sich dann die Kurve anzieht und sagt oh verdammte Achse.

00:11:26: also da muss ja wirklich alles passen in der Zeit damit dann das Jahr auch wirklich gut läuft.

00:11:32: Also weit über fünfzig Prozent laufen dann eben im Prinzip in der Phase vor Weihnachten.

00:11:37: Das geht dann so langoktober langsam los, November, Dezember.

00:11:40: Ostern ist natürlich auch ein großer Punkt aber bei Weibend nicht so bedeutend wie Weihnachten.

00:11:45: und dann geht es in die Richtung, die du angesprochen hast.

00:11:48: schoell dass man natürlich die anderen Handlässe also ich sage mal eher die personenbezogenen Anlässein oder nicht saisonale Anlösse im Bedacht zieht also Schulanfahren erst an Schulungen Kindergarten einkriegt die Bootstabe, Kommunion, Firmung andere Festivitäten in anderen Religiösen Das sind alles Themen, die man da natürlich... im Prinzip bespielen will und man auch eine gute Datenbasis dafür hat, weil im Prinzip geht ja das Leben eines Kindes mit dem ersten Geburtsdatum an.

00:12:16: Mit der Geburt.

00:12:17: sehr oft weiß man eben schon vorher dass das Baby kommt wenn die ersten Sachen eingekauft werden.

00:12:22: viele starten sich ja im Vorfeld damit schon aus was er absolut Sinn macht.

00:12:26: oder es eben auch um das Thema Schwangerschaftsmode Und ab.

00:12:28: da kann man ja eigentlich relativ gut ausrechnen wann geht's mal in die Richtung Schule?

00:12:33: Wann geht's jetzt mal in den Richtung Kommunion, Firmung?

00:12:37: rein, man fängt die Schule wieder an im nächsten Jahr.

00:12:39: Es gibt viele Eckpunkte, die man da im Prinzip bedachten kann und eben nicht nur so diese damals Schulanfragen einen Tag sondern eben auch die Themen welche Entwicklungsstufen hat zum Kind.

00:12:50: also Wann wird es klappen?

00:12:52: und so weiter und sofort.

00:12:53: Und wie hoch sind deine Abhängigkeit als Händler oder abhängigkeit Tennen dann auch von Herstellern?

00:12:58: Also ist das irgendwie so, wenn du sagst der Großteil wird eigentlich gemacht mit einem Weihnachtsgeschäft.

00:13:02: Das ist sozusagen so der Single Point of Failure, der eben da passieren kann.

00:13:06: Und gleichzeitig gibt's diese besonderen Events wo es ja gefühlt immer ein paar Go-to Marken gibt.

00:13:09: Hast Du mehr Abhängigkeiten von den Herstellers oder die Hersteller mehr von dir?

00:13:13: Es bedingt

00:13:14: sich gegenseitig.

00:13:15: also wenn wir uns jetzt auf Spielzeug fokussieren.

00:13:17: Wir haben ja auch noch mit Mirapode an Schuhe, da sehen die absammeln... Das sieht so ein Jahresverlauf natürlich anders aus.

00:13:22: oder bei Mio Monda jetzt im Heimbereich, das sind eher so Sachen.

00:13:25: wie geht es jetzt um die Bestückung der Gartenterrasse?

00:13:29: Oder ist Balkons.

00:13:30: Aber bleiben wir mal bei der Phase Spielwaren und in dem Segment Meithäus weil es natürlich spannend ist mit dem Weihnachtsgeschäft.

00:13:35: Das ist natürlich nicht nur bei uns sondern das ist bei jedem unserer Konkurrenten so und das ist dann auch im Hochlauf alle anderen Verkaufsstätten für Spielwarenso.

00:13:44: Also in der Vorweihnachtspase nimmt dieses Segment seinen Lauf auf Und da muss man dann schon im Vorfeld genau wissen, wie viel Ware braucht man eigentlich für den Kundenbedarf die man sich da einplant.

00:13:56: Weil es sich in der heißen Phase nochmal etwas zu besorgen klappt natürlich für so einen Player wie uns schon aber es ist wesentlich besser wenn man das schon mehr oder weniger vorher geregelt

00:14:06: hat.

00:14:06: Also wir fassen mal ganz kurz zusammen.

00:14:08: Erstes Learning, die Einkaufsentscheidung trifft zum Großteil der Mutter.

00:14:10: Zweites Learning ist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sehr wichtig.

00:14:14: Drittes Learning besondere Events und Ereignisse in der Zielgruppe sind vorhersehbar und bieten viel Potenzial für Personalisierung.

00:14:19: Das waren ja so die drei Faktoren, die wir bisher hatten.

00:14:21: Lass uns doch nochmal auf den Faktor Personalisierung eingehen.

00:14:24: Vielleicht eine Randnotiz noch?

00:14:25: Ich habe mal von einem großen Baby Shop gelernt dass sie immer nur am ersten Kind verdienen.

00:14:30: Wie ist das bei euch in euren Signen?

00:14:32: Weil ich glaube, man kennt das.

00:14:34: Wenn man als Erste Kind kriegt und alles richtig machen, kauft alle Betten ein Kinderwagen und so richtig teuer... ...und das zweite Kind trägt dann die Sachen des ersten auf!

00:14:41: Und man ist sozusagen schon bisschen gelernt.

00:14:43: Merkt ihr was Vergleichbares bei euch auch?

00:14:45: Nee, so ist es also bei uns Gott sei Dank nicht.

00:14:48: Also wir haben jetzt nicht irgendwie so... Wir haben nur Interesse am ersten Kind weil wir gar noch das Geld verdienen.

00:14:53: Vielleicht ist das in der Tat beim Baby nochmal ein bisschen anders,... ...weil natürlich, ich sag mal, das Baby hast ja... Zwar Mitsprache rechte, wenn du dich aufmerksam machst.

00:15:01: Aber so richtig articulieren kannst du dich ja noch nicht.

00:15:04: Ob du das jetzt wirklich gut findest, dass dir die alten Sachen von Geschwistern auftragen musst?

00:15:08: Das können wir so nicht nachvollziehen.

00:15:09: Für uns ist es gut je mehr Kinder dann in der Familie sind weil einfach dann der Verbraucher hochsteigt und ist dabei bewusst, dass das ein oder andere vielleicht nochmal doppelt genutzt wird.

00:15:18: Aber für uns ist das eher gut, wenn es zwei oder drei Kinder einfach im Familienumfeld sind.

00:15:22: Es ist bei uns auch so, wenn man auf das Thema Baby geht – das vielleicht nochmal ganz interessant.

00:15:26: Klar, wenn ich jetzt nur in dem Babysegment wäre, dann gibt's natürlich starke Abhängigkeiten.

00:15:31: also ich muss wesentlich schneller den Return on Invest haben um das mal sehr kaufmisch zu sagen.

00:15:37: Bei uns ist es so wie früher wir den Kunden abholen, desto besser wird eigentlich der Deckungsbeitrag im Lifetime Value des Kunden.

00:15:43: Ist natürlich auch klar, weil wir jetzt im Kindersegment sind irgendwann ab zehn, elf Jahren ist dann auch unser Zyklus vorbei.

00:15:50: Dann geht es halt wirklich sehr stark in die Richtung dass ein Kind ganz klar mitsprechen will welches T-Shirt findet sich cool?

00:15:55: also welche Farbe soll sein, welche Marke soll's sein?

00:15:58: Da wirds für uns eher schwierig und da müssen ... sagen wir überschaubare Zeit von zehn Jahren, ... ... müssen ja eigentlich dann unser Geschäft machen.

00:16:05: Und die früher der Kunde reinkommt, desto besser ist es für

00:16:07: uns.".

00:16:07: Zurück zu unserem Learning!

00:16:08: Du hast gesagt, ihr habt vor euch festgestellt... ... dass Personalisierung halt ein Faktor sein kann?

00:16:13: Hast du mal so typische Use-Cases und Beispiele wie ihr das nutzt gerade wenn ihr besondere Events habt wie Weihnachten?

00:16:18: Ja gut, bei Weihnachten ist es so dass wir natürlich dann über die Personalisierung verschiedene, sagen mal Aktionen fahren.

00:16:24: Also wenn wir jetzt wissen okay da gibt's einen Lego Kunden der ist halt wirklich hardcore Lego Kunde und kann man das natürlich ausspielen.

00:16:30: Wenn man gewisse Aktion mit Lego hat.

00:16:32: und bei Aktion geht es natürlich immer um das Thema irgendwelche Benefits im Bereich von Gutschein oder Rabatten.

00:16:38: aber es kann eben auch in so Benefits gehen, dass wir besondere Produkte aus dem Lego Portfolio anbietet.

00:16:43: Also wir haben ja auch durchaus eigene Kollektionen mit Lego zu sagen, die es dann eben nur bei uns gibt.

00:16:48: Eine Stückzahl an Produkten, die wir dann mit Lego zusammen machen das ist dann im MyToy Collection Das gibt's auch mit anderen Herstellern Es gibt es auch im Bereich der Textilie und sowas kann man da natürlich schon ausspielen.

00:16:59: Und ein ganz starkes Thema ist natürlich auch nochmal Kindergeburtstag wo wir uns sehr hervortun also gerade so alles was um diese hin will Ja, kann ich sagen auch teilweise ist ja auch eine Problematik nicht nur für die Familie sondern auch für die Angehörigen.

00:17:13: Was soll ich da schenken?

00:17:14: Also meistens weiß die Mutter und die Vater, die wissen ja was das Kind will.

00:17:18: aber wenn ich jetzt irgendwie ein Partner und Onkel bin der in der Ferne lebt und eigentlich gar nicht so viel Kontakt hat weil man nicht täglich an dem Kent dran ist dann kann er schon mal irgendwo auch ein Problem geben dass ich sage weiß eigentlich gar nichts wo die Interessen sind Und wenn man da schöne Wunschlüsse zusammen stellt muss sich das vorstellen wie so n Brautisch wo man Produkte reinpacken kann und dann kann sich einfach das familiäre Umfeld oder die Freunde der Familie das dementsprechende Geschenk rausholen, ist es für uns auch eine Art der Personalisierung.

00:17:46: Ja, ich meine man kennt das ja auch aus euren Läden.

00:17:47: Also ihr habt ja auch stationäre Geschäfte und andere Kindergeschäfte machen das auch... ...dass man richtig so eine Boxen hat ne?

00:17:52: So Geburtstagsboxen wo der in den Namen drauf steht und das quasi auch virtuell abgebildet.

00:17:56: Setzt ja voraus bedingt ja dass ihr sehr gut im BI seid also Business Intelligence.

00:18:00: Ihr braucht quasi Daten und müsst halt auch euer CRM-Gruf haben weil es quasi gut zusammengeschaltet.

00:18:05: was macht ihr da?

00:18:05: wie geht dir vor was sind eure Lösungen und Eure Vorgehen?

00:18:08: Ja gut als wir sammeln natürlich die Daten können die klastern an eine eigene BI Abteilung und setzen da auch sehr viel Technik ein.

00:18:15: Wir haben ja noch mal einen Punkt weiter hinten, dann Tech & IT.

00:18:18: also das ist natürlich ganz klar Und bewusst eingesetzt und haben da aktuell eine eigene Lösung, die wir da einsetzen.

00:18:26: Also bauen das sehr viel selber und tauschen uns aber natürlich auch sehr stark mit der Autogruppe aus.

00:18:31: Das ist einfach ein Asset, dass man da nutzen kann weil dann natürlich ein sehr großer Verbund drin ist.

00:18:36: Wenn man da auch an Firmen denkt, die im Auto verbunden sind oder die.

00:18:38: hier hat er aktuell einen super Lauf und hat da extrem viel entwickelt.

00:18:42: Da kann man natürlich auch von partizipieren, aber auch von Themen, die halt laufen about you macht.

00:18:46: Also das muss man ganz klar sagen, es ist ein Hesset für uns.

00:18:49: Dass wir einfach solche Benchmarks haben und sich da auch sehr gut austauschen können um sich gegenseitig zu

00:18:53: geflogen.".

00:18:54: Unser viertes Learning hat einen tollen Titel.

00:18:55: Da habt ihr niedergeschrieben... Der Anspruch in der Zielgruppe Market Champion zu sein ist unabdingbar!

00:19:00: Würde ich fast sagen hat jeder den Anspruch.

00:19:02: aber was meint ihr

00:19:02: damit?

00:19:03: Ja, also ich glaube in der Größenordnung, in der wir sind.

00:19:07: Wir machen jetzt bezogen auf Meithäus über eine halbe Milliarde Umsatz.

00:19:11: In diesem Jahr ohne Limango.

00:19:12: mit Limango ist es dann natürlich noch mal eine ordentliche Nummer mehr.

00:19:15: Muss man schon den Anspruch haben wenn man im Segment unterwegs ist, Marken und Champion zu sein oder Market Champion zu seien?

00:19:21: Und das ist natürlich auch ne Vorgabe an sich selber, die einfach den Anspruch da selbst nachkommen.

00:19:27: Was wir aktuell für uns da ganz klar niederschreiben ist, wir wollen die erste Anlaufstelle für Familien sein.

00:19:33: Das ist zum einen das Thema Ausfall.

00:19:35: Wir wollen eine gewisse Sortimenz breiter aber auch eine gewissen Sortiments tiefer haben und deswegen haben wir jetzt auf das Marktplatzmodell mit draufgepackt weil wir natürlich auch im Hohlsee Modell weiter wachsen wollen aber eben durch den Marktplatz und die Parme übereinander aufbohren eben auch nochmal in den Longtail gehen können.

00:19:53: Also ich sage mal in beide Richtungen, also die breites als auch in die tiefe.

00:19:57: Und wir können dann natürlich auch nochmal wenn wir jetzt zum Beispiel Auto auf Stock sind zu Phasen wie Weihnachten, können wir uns da natürlich noch einmal verlängern mit Partnern das Angebot noch mal bieten.

00:20:05: Das ist ein wesentlicher Faktor, wo ich sage, dass es einen Benefit für den Kunden und für eine Familie, dass sie da im Prinzip an einer Stelle so viel wie möglich eigentlich beschaffen kann.

00:20:14: Denn ein ganz großes Thema in Familien ist ja immer, es gibt ja nicht nur Geldnotes sondern Zeitnot.

00:20:18: auch man muss ja immer alles unter Einhut bringen und deswegen ist das wichtig.

00:20:22: Das zweite Thema ist natürlich auch, dass wir das mit einer gewissen Qualität machen und Qualität nicht nur Produktqualität sondern auch Service-Qualität.

00:20:30: Und das ist ein tägliches Ring.

00:20:32: also da muss man auch sagen, es ist glaube ich raus.

00:20:34: so wie bei jedem der laufen viele Sachen sehr gut und einige Sachen kann man halt immer noch besser machen und die Erwartungshaltung des Kunden steigt natürlich auch permanent.

00:20:41: Wir müssen da wirklich im Prinzip immer wieder gucken.

00:20:44: Ist man da noch zeitgemäß unterwegs oder schießt man irgendwo an die Kunden vorbei mit dem Service Qualitäten?

00:20:50: Und dann ist es natürlich auch das ganze Thema Qualität der Produkte.

00:20:53: Wenn ich jetzt auf Supermarkenhersteller gehe, wie ein Lego- oder Playmobil oder einen Schleich oder auch im Schulbereich, dann muss ich mir nicht wahnsinnig viel Sorgen machen.

00:21:00: aber wenn ich natürlich auch Eigenproduktion mache also wir machen ja auch einige eigene Produkte unter Eigenmarken Da muss sich schon dafür Sorge tragen dass sie halt wirklich eine ordentliche Qualität haben.

00:21:10: So das begrafen wir als Market Champion und das ist in Anspruch ... den wir natürlich der Zielgruppe geben wollen, ... ... der aber auch ein sehr starker internen Anspruch an uns selber ist.

00:21:18: Wie gut wollen wir uns eigentlich selbst

00:21:19: aufstellen?

00:21:20: Und wenn ihr sagt das es unabdingbar, warum ist das so?

00:21:22: Also könnte man nicht auch sozusagen mit geringerem Aufschlag da in eurem Bereich aktiv sein?

00:21:28: Nee, das glaube ich nicht, weil mir einfach so das Thema Familie ... ... das ist einem ja schon sehr wichtig als Kunde und Kind ist insbesondere wichtig... ...und man darf ja auch nicht vergessen dass man sich in dem Markt mit der Größenordnung ... dann in der Konkurrenz bewegt mit Amazon, mit dem Salando und internen Konkurrents auch mit Otto oder Bauteo.

00:21:47: Und mit denen wird man verglichen.

00:21:48: also da muss man einfach für sich den Anspruch haben kann er irgendwo auch auf diesem Level mitspielen?

00:21:54: und dafür muss man schon Market Champion sein weil wir haben Market für uns halt mit dem Teamfeld von hier definiert.

00:22:02: Jetzt hast du eben von eurem Marktplatzansatz berichtet.

00:22:04: Wie geht ihr damit um?

00:22:05: Also bei Amazon ist ja auch immer mal so ein Thema, dass wenn man selbst Verkäufer ist und dann noch einen Marktplatz anbietet ob das so ein Interessenskonflikt darstellt wie tariert ihr das denn für euch aus?

00:22:14: Ja gut da gibt es eine ganz klare Grennung in den Teams.

00:22:17: also es gibt ein eigenes Team das nennt wir Partnerprogramm das sich halt nur um die Partner kümmert und wir trennen das natürlich auch im System.

00:22:23: also ein Einkäufer kann ich auf die Sachen auch auf die Kondition oder auch auf die Rangliste von Partnern gucken.

00:22:29: Das ist auch rechtlich untersagt, da gibt es ja auch Kartellrechtliche Themen und dann muss man auch die Compliance einhalten.

00:22:35: das ist schon sehr strikt und das können wir auch komplett so ein.

00:22:39: also es muss einfach eine physische Trennung geben, die müssen in verschiedenen Büros sitzen Es muss eine Verantwortungstrennung gehen, das müssen verschiedene Bereichsleiter sein Und es darf eben keinen Zugang auf detaillierte Informationen der Lieferanten und der Partner erfolgen.

00:22:54: Und detailliert meine ich jetzt so zum Beispiel Umsatz pro Partner, das darf zum Beispiel ein Hose nicht gehen.

00:23:00: Also da gibt es ganz klare Regeln und ich bin mir ganz sicher dass ist in einem bis zwei Jahren auch durchaus mal irgendwie Untersuchungen geben wird wie die Unternehmen das eigentlich aufstellen.

00:23:10: Wie habt ihr das eigentlich gelöst?

00:23:12: Dass sie eben den Interessenskonflikt in einer Firma auseinanderzieht.

00:23:15: Es ist nicht unaufwendig das zu machen aber

00:23:18: Ich bin ja immer so ein bisschen hergerissen, ob man das wirklich so treu hinkriegt.

00:23:22: Also selbst wenn man wie ihr das jetzt sehr gewissenhaft macht... ...ob man da nicht den Effekt hat am Wasserloch an der Kaffeemaschine wird sich dann doch getroffen und über die Accounts ausgetauscht.

00:23:30: Im Moment kannst du das auch eigentlich nicht oder?

00:23:33: Es gibt da ganz klare Regeln.

00:23:34: es gibt auch schriftliche Verpflichtungen der Mitarbeiter Und am Ende des Tages also wenn da einer mit ganz bösen Willen irgendwo da reingeht Dann ist es einfach nicht gut.

00:23:43: und wenn dass das Unternehmen auch sehen würde würden auch vom Unternehmen aus Konsequenzen gezogen.

00:23:47: Das ist das, was man da machen kann.

00:23:49: Systemisch kann man da schon sehr viel machen.

00:23:51: aber wenn jetzt einer wirklich sagt ich will meine Informationen verkaufen im Sinne von Ich schreibe das Ding mal auf ein Stück Papier und schiebs dir über den Tisch dann ist es halt vergleichbar mit einer vertaulichen Information eines Unternehmens dass nicht an die Konkurrenten gehen darf und einer zieht sich halt auch die Datei und verkauft sie rüber.

00:24:09: also das kann man glaube ich hundertprozentig nie machen.

00:24:11: Aber wir sind da auf einem guten Standard Und haben auch die nächsten Schritte schon eingeleitet Kann man vieles machen.

00:24:19: Ich wollte gerade sagen, euer Wille als Unternehmen ist also da und die Maßnahmen sind getroffen.

00:24:23: Aber man ist halt sozusagen nie gegen jeden Fall gefeilt verstanden.

00:24:26: Wie macht das bei der Preisfindung?

00:24:27: Also es ja auch mal so.

00:24:28: ein großes Thema... ich nehme jetzt den Benchmark Amazon dran.

00:24:31: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich aber kann man da vielleicht durchaus mal betrachten.

00:24:34: Da gibt's ja auch immer diese Seller versus Wendor und wie viel Preishohalt man hat.

00:24:37: Wenn ich bei euch Marktplatzteilnehmer bin habe ich dann Preishoheit über mein Produkt.

00:24:41: oder tariert ihr das aus?

00:24:43: Wie geht ihr das an?

00:24:48: aktuell in der Preisressetzung.

00:24:49: Wir diskutieren das immer wieder mal, es sind laufende Diskussionen und sagen wir die Sichtweisen verändern sich da auch teilweise.

00:24:55: Da betracht man natürlich auch auf die Frage okay wer klickt am Ende dann die Bybox?

00:24:59: Und lasst uns da einen Konkurrenzkampf zu und machen wir das eigentlich im Prinzip an Produkt oder zum Kunden hin.

00:25:05: Das sind aktuell Themen, die uns sehr statt beschäftigen und wo ich jetzt nicht sagen könnte dass jetzt die Entscheidung oder das wie was jetzt machen dann auch für Jahre gültig ist, das ist eine Sache die sich verändert kann.

00:25:15: aber aktuell setzt der Partner die Preise fest Und im Holsel setzen wir die Preise fest, wie das so ist.

00:25:20: Wir sind ja selber auch auf anderen Marktplätzen mit unseren Holselartikeln unterwegs und da ist es auch bei einem so dass wir die preise festsetzen.

00:25:27: Gut, fünftes Learning.

00:25:29: Customer lifetime value hier als Thema wo ihr sagt man muss den eigentlich über ein breites Sortiment verlängern um Rentabilität zu erzielen.

00:25:35: du hast ja auch eben über Eigenmarken kurz gesprochen.

00:25:37: Wie ist das bei euch?

00:25:38: Ich könnte mir vorstellen gerade auch wenn ich einen Neukunden habe sind die immer schon sozusagen Deckungsbeitrags freundlich.

00:25:44: oder wie ist es bei euch was Rentabilitet angeht über so'n Kundenverloffen weg?

00:25:48: Ja also wir brauchen den Kunden schon eine gewisse Zeit bei uns.

00:25:50: Wir sind in einer glücklichen Lage dass wir sehr loyale Kunden haben.

00:25:53: ich glaube das kommt ihm auch über das Themenfeld der Familie.

00:25:56: aber einem Erstkauf, also beim Neukunden sind wir natürlich nicht rentabel.

00:26:00: Ich glaube damit wäre bei eines der wenigen E-Commerce Unternehmen das schaffen würde.

00:26:05: Das ist sehr schwierig.

00:26:06: Also ich gehe mal zu dem Thema Baby vorhin wieder.

00:26:09: Das eine ganz interessante Konstellation.

00:26:11: Also wenn hier zum Beispiel jemanden abholen, deren Baby bekommen hat, ist es in dem Zeitpunkt gar nicht der rentabilste Neukunde sondern er wird erst rentabel durch die lange Zubehörigkeit zum Eintäuschen.

00:26:23: Also das ganze Kipp dann so.

00:26:24: nach zweieinhalb bis drei Jahren kann man sagen, ist es dann so?

00:26:28: Wenn wir dann eben auf den Lifetime Value gucken, dann ist es einfach eine bessere Renabilität die wir mit dem Kunden über den Lifetime erzielt haben.

00:26:35: Deswegen weiß auch immer so ne Frage gehen weil ich da auch in diesen Markt nochmal stärker rein oder nicht?

00:26:40: aber wenn man sich Kundentwicklungen anguckt macht das jeden Sinn der Welt.

00:26:43: Aber es ist in den ersten zwei Jahren ein West.

00:26:45: Man muss schon eher langfristig denken

00:26:47: Und wie ist das?

00:26:48: Also, wie viel Eigenmarkenanteil habt ihr?

00:26:50: Habt ihr das sozusagen in allen Sparten gleich.

00:26:52: Also egal ob jetzt irgendwie Mirapodo oder MyToyz dass ihr mit Eigenmagen arbeitet weil also Sortiments breit ist ja das eine aber das sozusagen das Sortiment vielleicht auch von einem selber produziert wird kann ja auch noch ein Faktor sein.

00:27:02: Wie ist das bei euch?

00:27:03: Ja, also wir haben bei Mirapolo Eigenmarken und da würde ich mal sagen, muss jetzt ein bisschen schießen, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:27:10: Um die fünf Prozent würde ich in etwa sagen, Eigenmarkenanthalt vielleicht sogar ein Stück weit höher.

00:27:14: Und bei Maithäus ist es so dass wir da sehr stark im Segment Spielwaren unterwegs sind.

00:27:20: Das können aber dann durchaus auch so Puppenhäuser und sowas sein.

00:27:23: Und dann nochmal in dem Bereich der Collections sind wir natürlich mit Markenartikeln unterwegs, wo wir den eigenen Collections machen und dann noch mal im Bereich T-Shirts Hosen also im textilen Bereich.

00:27:34: So die Prozentzahlen würde ich jetzt ungern schießen weil die habe ich jetzt gerade nicht abgespeichert aber es ist von der Prozentzahl der Angebote natürlich unter zehn Prozent.

00:27:42: Wir wollen das aber auswählen ganz klar Weil sie einfach sehr stark entdeckungsbeitrags bringen sind.

00:27:47: Erster Punkt Zweiter Punkt ist es super eine Eigenmarke zur Differenzierung zu nehmen?

00:27:51: Das ist natürlich auch ganz wichtig.

00:27:52: Und wir können da einfach noch mal, ich sag mal die Kunden nichts, auch nochmal besser bespielen.

00:27:57: Ja,

00:27:57: ich staune vor allem!

00:27:58: Ich wusste gar nicht dass es so verbreitet ist das irgendwie ein Lego hingeht und macht jetzt eine MyToyz-Edition seiner Produkte und das auch mit anderen Händlern, dass es da so eine Exklusivitätselemente gibt.

00:28:06: Machen das viele in eurem Segment schon?

00:28:08: Das machen schon einige.

00:28:09: aber man muss natürlich eine gewisse Größe mitbringen damit ein Lego das macht.

00:28:13: weil natürlich müssen dann auch auf diesen Collections... Sagen wir ein Stück zu einem Liegen, damit es sich wirklich rechnet die dann im Prinzip damit aufzunehmen.

00:28:20: Klar.

00:28:20: Wir sprechen da auch nicht über hundert oder tausende von Produkten aber ist ganz klar das sind dann schon Top-Produkte.

00:28:25: also das wird eigentlich nur für Topprodukte gemacht.

00:28:28: Da kämpft man auch darum die zu

00:28:29: bekommen.

00:28:30: Wie ist es generell, wenn du sagst, Customer Lifetime Value, Betrachtung?

00:28:34: Ist der Thema was euch beschäftigt.

00:28:36: Wie ist denn so der Lebenszyklus eurer Kunden?

00:28:38: also das jetzt eben Baby gesagt ist anfangs gar nicht so profitabel kommt durch die Dauer?

00:28:42: gibt es irgendwann einen Zeitpunkt wo dann diese Käuferrolle doch switcht wo dann die Kinder quasi ihr Taschengeld oder ihr keine Ahnung selbstverdientes Geld einbringen oder von den Eltern welches kriegen und kaufen aber nicht mehr bei euch?

00:28:53: Also gibt's da eine harte Grenze.

00:28:54: Ja

00:28:55: also Es wird beim Alters schwierig Wenn es dann in das Team Alter geht.

00:28:59: Also wenn dann wirklich so die Thematik kommt, ich habe noch stärker meinen eigenen Kopf als ich den vorher hatte.

00:29:04: Ich würde ganz gerne mich hier als ein kleiner Erwachsener sehen als jetzt irgendwie im Kindersegment und finde vielleicht die Seite auch zu kindlich.

00:29:11: Ich will mich eigentlich nicht mit Kindergartenkindern auf einer gleichen Seite tummeln.

00:29:15: Das sind Themen wo es dann einfach auch schwieriger wird und wo natürlich jetzt so einen Teenager mehr in so eine Ecke guckt wie Keine Ahnung, wo der Anbieter einen about you vielleicht und man sagt okay ich würde eigentlich gerne lieber da einkaufen oder auch die Erwachsenen einkauen.

00:29:28: Und da gibt es ja ein Kindersegment.

00:29:30: Oder es geht halt dann auch schon sehr stark in den technischen Bereiche.

00:29:33: jetzt Kindern nimmt zu zehn, elf, zwölf je nachdem in welchem Kind.

00:29:37: mit elf kann er noch sehr kindlich sein aber eben auch sehr wachsend oder jugendlich sein.

00:29:41: Da unterschiedliche Ausprägungen.

00:29:43: Dann geht's natürlich sehr stark auch in so Elektronik-Themen rein und dann wollen wir hier bei einem Elektronikkentler kaufen als jetzt bei einem.

00:29:52: Das ist so ein Schnitt, den man hat.

00:29:54: Wir haben uns auch selber noch mal die Frage gesteckt, kann man das erweitern nach oben?

00:29:58: Da haben wir uns dann aber dafür entschieden, uns da hier zu fokussieren auf das Kind bis zur Grundschule, wenn der Kinder draußen ist.

00:30:08: Dann ist es so ein Thema, wo wir sagen, dass immer nicht mehr Erste war.

00:30:11: Ja, ich hab auch gerade so meine Jugend irgendwie durchdacht.

00:30:14: Ich glaub, ich wär auch so ein Kandidat gewesen, dass man irgendwann vielleicht preis-sensitiv ist und hat seine Fünfzig D-Mark damals gehabt.

00:30:19: Und dann es ist entweder Mediamarkt zertorn oder der Gamestop ... Oder halt ihr ja?

00:30:23: Da guckt man wahrscheinlich, wo's das PlayStation Spiel am billigsten gibt.

00:30:26: Aber okay, Kern verstanden!

00:30:28: Euer sechstes Learning lautet die richtigen Menschen und Kultur für eine Vision hinter sich zu haben sind entscheidend.

00:30:33: Mein erster Gedanke war ja, das gilt ja für jede Firma.

00:30:36: Mein zweiter Gedankel war, das klingt ein bisschen als wenn sie euch die PR-Abteilungen, gesprochen hat.

00:30:41: Aber meine dritte Überlegung war, vielleicht hat er da aber einen Punkt dass das in eurem Feld noch mal sensitiver ist weil man glaube ich auf die Zielgruppe bei euch sehr stark eingehen muss.

00:30:50: also ist es so?

00:30:51: Dass ihr sagt Kultur und Visionsteilungen auf Mitarbeiter Ebene ist bei euch nochmal verstärkt ein Thema.

00:30:57: Ja, ich denke schon weil einfach diese Mission wir machen Familien glücklich die kann man ja auch auf Mitarbeiter runterbrechen.

00:31:04: Man kann ja durchaus sagen es gibt nicht nur die Familien die ich im Prinzip als Kunden glücklich machen will sondern es gibt ja auch Familien.

00:31:12: jeder liegt irgendwo in einer familiären Situation.

00:31:14: also das geht ja gar nicht anders und bei uns sind wirklich extrem viele Mitarbeiter in einer familiären Situation sind.

00:31:22: Wir haben auch sehr viele Väter, die im Elternzeit nehmen und das wird bei uns auch extrem großzügig gehandhabt.

00:31:29: Also da hat jeder Verständnis für wenn jemand sagt okay ich will jetzt einfach Zeit für meine Kinder haben oder ich habe auch verschiedene Arbeitszeitmodelle.

00:31:36: Das sind Thematiken, die uns schon wichtig sind Und wir wollen halt auch diesen Anspruch dass wir wirklich etwas für Familien machen.

00:31:43: den sollte man schon gut finden und das muss ich ganz ehrlich dazu sagen Ich bin ja nun erst seit Juni letzten Jahres dabei.

00:31:49: Es ist schon erstaunlich, wie viele Mitarbeiter aussagen.

00:31:53: Ich bin auch ganz großen Teil meiner Motivation sich einfach daraus, dass ich einfach mal etwas irgendwie cool fühle mit dem Auftrag, den man sich da selber gesetzt hat.

00:32:02: Das ist schon besonders!

00:32:03: Ja ja,

00:32:04: ich glaube schon das Purpose immer wichtiger wird auf der Mitarbeiterebene und ich glaub es ist cooler wenn man irgendwie, weiß ich nicht, Puppen-und Spielzeug verkauft als Waffen.

00:32:11: Mal überspitzen gesagt... Ich glaube, ich gerne.

00:32:14: Aber Ziegrup ist einfach auch ganz cool!

00:32:16: Das muss man ja auch sagen.

00:32:17: es macht ja auch irgendwie Spaß weil sich jeder mit identifizieren kann.

00:32:19: entweder war man selber Kind oder hat welche kann sich die Sorgen und Nöte vorstellen.

00:32:23: von daher verstanden Letztes Learning ein Thema was glaube ich für viele Unternehmen relevant sind.

00:32:28: deswegen ganz spannend dir da nochmal zu lauschen was euer Zugang dazu ist.

00:32:32: Tech & IT sind Schlüsselkompetenzen.

00:32:34: also ich glaub das kann man unterschreiben.

00:32:35: wie ist denn so euer TechStack?

00:32:37: Was habt ihr euch dann für Schlüssel Kompetencen aufgebaut und welche Relevanz hat das bei euch?

00:32:41: Also

00:32:41: sagst du, bei uns natürlich eine sehr große Relevanz.

00:32:44: Wir haben auch mit die größte Abteilung in dem Segment sind so hundertdreißig bis hundredfünfzig Kollegen.

00:32:49: wir haben auch ein eigenes Tech Lab für die App-Entwicklung im Madrid.

00:32:53: Da haben wir uns dazu entschlossen als es auch sehr schwierig wurde da überhaupt noch Kapazitäten zu finden in Deutschland für App Entwicklung.

00:32:59: Das funktioniert hervorragend.

00:33:01: das war auch ein gutes Learning.

00:33:02: jetzt für das ganze Thema Home Office und Distance Working Jetzt weil man eigentlich gesehen hat okay man kann das eigentlich ohne eine direkte Führung dass man da permanent die Leute vor Ort hat dann ganz gut machen.

00:33:12: Was wir aktuell durchleben ist natürlich auch nochmal, dass man uns die Frage stellen welche Technik macht man in Zukunft eigentlich selber?

00:33:18: Also was ist wirklich wichtig zur Unterscheidung für einen selbst und was holt man sich vielleicht auch rein?

00:33:23: Aktuell machen wir extrem viel selber!

00:33:25: Das ist so und ich glaube das war auch richtig das anzubehen aber... Nichtsdestotrotz muss man halt wirklich sagen, es gibt einfach so Commodity-Beroder, das weiß ich nicht, ob ich mich dann noch unterscheiden kann oder ob ich nicht einfach das beste Format nehme und mir die Punkte raus suche.

00:33:40: Wo ich mich wirklich nochmal unterscheide kann und die dann in Eigenentwicklung mache?

00:33:43: Und auf die Frage was habt ihr euch da jetzt für Karten gelegt wenn du kommen solltet, was wollt ihr in der Eigenentwirkung machen und auf welche Standards wollte gehen?

00:33:51: und wie seht ihr das nach vorne?

00:33:52: Da kann ich leider auch keine genaue Auskunft geben weil in dieser Diskussion befinden wir uns gar.

00:33:56: Also das legen wir uns nochmal neu zurecht ... das ist nach wie vor eine Schlüsselkompetenz.

00:34:02: Und ich glaube, man muss einfach für sich selber herausfinden... ... wo habe ich wirklich den Invest der Eigenentwicklung?

00:34:08: Wo kriege ich das zurück als Profiturner Invest?

00:34:11: und wo ist es eigentlich besser?

00:34:12: Sagen wir auf einen professionellen Anbiet dazu gehen!

00:34:15: Aber hast du da schon ein Sneak Preview genau zu dieser Frage?

00:34:18: Welche Komponenten macht das Sinn selbst zu entwickeln?

00:34:20: Wo muss ich quasi mir auch so ne Barrier of Entry aufbauen?

00:34:23: Und wo sollte ich vielleicht lieber auf den Marktstandard zurücksetzen?

00:34:25: Gibt's da zwei oder drei Highlights, wo du sagst, da ist die Entscheidung ganz

00:34:28: einfach?!

00:34:28: Ja, also ich nehme mal zum Beispiel den Punkt Checkout.

00:34:32: Ich glaube ein Check out ist einfach ein Convenience-Teil und ich glaube halt einfach wenn man so einen Check Out nimmt dann ist er eigentlich ganz klar.

00:34:39: das muss halt irgendwie smooth durchlaufen und wenig Schritten und darf halt nicht ruppeln und der Kunde muss halt alle Informationen bekommen die ihr halt verlangt.

00:34:46: Und ich glaube da ist es relativ unerheblich ob man jetzt Spielwaren verkauft oder Textil möchte sich das Thema Waffen nochmal nehmen aber da ist relativ unernheblig über welches Produkt ich spreche.

00:34:58: Und dann gibt es vielleicht auch noch mal Tools, wo man sagt okay da kann das so aus interessant sein.

00:35:02: Dass ich das vielleicht anders aufbaue.

00:35:04: Ich hatte vorhin zum Beispiel diese Bischlist erwähnt.

00:35:06: also wenn ich jetzt natürlich eine Bischlis für Kinder mache in der ich im Prinzip erkennen kann auf einer App Entwicklung welche Produkte sind schon gekauft?

00:35:13: Ich kann mich irgendwie erinnern lassen wann Geburtstag ist Auch als Familienangehöriger.

00:35:17: Ich kann vielleicht nicht Historie oder Thema natürliche in das Thema.

00:35:20: Okay darf ich das überhaupt aus Datenschutzgründen aber jetzt spinnen wir einfach mal ein bisschen rum.

00:35:24: Ich kam mir eine Historie angucken.

00:35:25: was wurde da gekauft.

00:35:26: Ist das vielleicht ein Lego?

00:35:28: bestimmten Serien und kann ich da nochmal einen zusätzliches Produkt kaufen?

00:35:31: Dann sind das Features, wo ich sagen würde.

00:35:33: Das brauchen alle das Unternehmen vielleicht nicht und das ist klar, dass die Verzierungsmärkte mal so als zwei Pole mal.

00:35:38: Aber kannst du es ein bisschen andeuten wenn Du sagst, Du hast zu hundertdreißig bis hundertfünfzig Kolleginnen bei Dir im Haus, die Tech machen was die momentan tun also was so deren Schwerpunkte gerade sind?

00:35:48: bis dato

00:35:48: Also die Schwerpunkte.

00:35:50: im Wesentlichen machen wir eigentlich die komplette Tech für uns.

00:35:53: Also VIP-System, Frontend, Backend und Schnittstelle in der Logistik hinein.

00:35:57: also eigentlich kann man sagen das komplette Texteck bis auf einige Tools die wir in der Marketing IT haben die dann da angedockt sind.

00:36:04: Also bis hin zur auch Highband Entwicklung.

00:36:06: Okay

00:36:06: aber was ich jetzt im Kern von dir lerne ist also die Kundenerfahrung steht und fällt ja eigentlich wirklich stark mit dem einen Thema Service und andererseits halt mit dem technischen Level.

00:36:14: es ist wahrscheinlich einfach sehr stark miteinander verwoben.

00:36:16: würde ich jetzt mal bei euch irgendwie

00:36:18: Ja, ne?

00:36:19: Gut.

00:36:20: Lieber Martin, es war mir ein Fest also wirklich ganz ganz toll.

00:36:22: wir können mal kurz zusammenfassen Also wir haben sieben Learnings von euch gelernt in Sachen Family E-Commerce.

00:36:27: Erstens die Kaufentscheidung trifft zum Großteil der Mutter.

00:36:29: Zweitens Der Zielgruppe ist ein gutes Preis Leistungsverhältnis sehr wichtig.

00:36:32: Drittens besondere Events oder eigenes Erinnert der Zielgruppen sind sehr vorhersehbar und bieten viel Potenzial für Personalisierung.

00:36:37: Viertens Anspruch in den Zielgruppem muss sein Market Champion zu sein.

00:36:40: das ist unabdingbar.

00:36:41: Fünftens der Customer Lifetime Value über ein breites Sortiment zu verlängern ist für die Rentabilität notwendig.

00:36:46: Sechstens Die richtigen Menschen und die Kultur hinter sich zu haben, sind entscheidend.

00:36:50: Und siebten Stack und IT sind Schlüsselkompetenzen.

00:36:52: also ich vermute mal vieles davon kann man wirklich auch auf andere Segmente übertragen.

00:36:56: deswegen freut mich das sehr dass wir da so eingetaucht sind und haben noch was vergessen?

00:36:59: Aktuell

00:37:00: fällt mir nix auf!

00:37:02: Sehr gut.

00:37:03: nein lieber Martin vielen vielen dank dafür.

00:37:04: hat wirklich spaß gemacht und ich werde das mal weiter begleiten was ihr so tut.

00:37:08: Herzlichen Dank Schwell.

00:37:09: wenn dir etwas rauffällt melde dich.

00:37:13: Danke

00:37:13: okay danke dir ciao.

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