Mit welchem Entscheidungsverhalten (Remote) Führung gelingt | #Leadership 🚀

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Seitdem Meetings und Konferenzen online geführt werden, stehen Führungskräfte immer wieder vor neuen Herausforderungen. Videomeetings können ermüdend sein, daher ist es wichtig diese ansprechend zu gestalten. Dafür gibt es verschiedene Konzepte, wie z.B. das Konsentverfahren oder den Delegationspoker. Was es mit diesen Verfahren auf sich hat, erläutern Stefan Lammers und Joel in 35 spannenden Minuten. Hier findest du die 7 Level der Delegation für mehr Klarheit im Team.   Du erfährst... ...wie Entscheidungen deinen Führungsalltag bestimmen ...welchen Handlungsspielraum wir überhaupt bei Entscheidungen haben ...wie Entscheidungen im Team delegiert werden können ...mit welchen Methoden du digitale Meetings besser führen kannst ...wie du als Führungskraft mit Vetos in Online-Meetings umgehst ...welche Vorbereitung vor Online-Meetings zielführend ist ...welche Fehler bei Online-Meetings vermieden werden können ...was das Konsentverfahren ist ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Leadership: Dazu spricht Joel regelmäßig mit Stefan Lammers von SLBB, der auf die Entwicklung von High Performance Teams spezialisiert ist. Du bist hier genau richtig, wenn du auch zur High Performance Führungskraft werden und erfahren willst, welche Potenziale in deiner Führung stecken. Ob für dein gesamtes Unternehmen oder für dein Team – mit diesem Podcast katapultierst du deinen Führungsstil auf ein neues Level. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Stefan Lammers, Führungsexperte und Gründer des Coaching-Unternehmens SLBB 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt __________________________ ||||| LINKS ||||| Hier findest du die 7 Level der Delegation für mehr Klarheit im Team: https://www.slbb.de/veroeffentlichungen/delegationspoker/ __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:51) Die Not to do Liste für Online-Meetings (00:09:15) Die Konsentmethode (00:14:00) Mit Vorbereitung zum erfolgreichen Online-Meeting (00:16:45) Haben wir eine Wahl? (00:22:27) Delegationspoker als Methode (00:29:18) Die verschiedenen Level der Delegation __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen High-Performance-Liedership Podcast von Digitarkompakt.

00:00:12: Mein Name ist Gerhard Schmarek, wie immer an meiner Seite der liebe Stefan Lamas, der Führungskräfte Coach schlechthin, wie ich immer sage vom SLBB!

00:00:18: Hallo Stefan, schön dass du da bist.

00:00:19: Ja danke, der Podcast schlägt hin Joel.

00:00:24: So liebe Hörerinnen und Hörern, ihr habt heute eine sehr gute Entscheidung getroffen nämlich diesen Podcast einzuscheiden.

00:00:29: Und wenn man eine Führungskraft ist dann muss man sich ja andauernd entscheiden.

00:00:32: deswegen ist unser heutiges Thema Entscheidungsverhalten.

00:00:35: Wir hatten schon mal einen Episode dazu.

00:00:37: Wer nachgucken möchte, es war die Folge elf.

00:00:39: Ich hab mir heute noch mal angeguckt was wir da behandelt haben und hab gedacht dann muss ich selber nochmal rein, sonst klang echt cool was ich da gelesen habe!

00:00:43: Und heute werden wir ganz dezidiert darüber sprechen.

00:00:46: gerade in der digitalen Welt wo wir jetzt immer mehr mit Remote Führung auch zu tun haben und wo man ja ganz oft den Effekt auch hat dass das irgendwie ermüdend ist was da in Video Meetings so passiert wollen wir uns das Thema anschauen und mal fragen Was hat eigentlich Entscheidungsverhalten für eine Ursachenwirkungen auf remote Führungen?

00:01:01: Und werden ganz konkret auch über zwei Dinge noch sprechen nämlich über das sogenannte Consentverfall dazu später mehr sowie den Delegationspoker.

00:01:08: Also ihr nehmt heute tolle Dinge mit, gerade wenn ihr Entscheidungen treffen müsst in Sachen Remote digital und wenn ihr noch ein bisschen weiteren Blick machen wollen haben wollt dann hört euch wie gesagt Folge elf nochmal an!

00:01:18: So Stefan.

00:01:18: aber that being said Ich glaube, das kennt jeder gerade so ein Stück weit.

00:01:22: Diese Fatigue sagt man ja teilweise auch.

00:01:24: Remote fatigue oder digital online Video fatigue also dieses Dauernde in Online-Meetings hängen so ein bisschen ermüdend ist aber es ist trotzdem irgendwie ein wichtiger Teil von Führung.

00:01:34: Wie ist denn dein Blick als Profi darauf?

00:01:36: Der Blick ist der, dass alleine wie du das gerade wieder so charmant eingeleitet hast mir schon wieder tausend andere Sachen zu diesem Thema einfallen.

00:01:44: Wo ich dann denke, da sollten wir über noch darüber sprechen und dadurch sprechen weil das Ausschlaggebende an dieser Stelle ist, dass ich natürlich auch immer wieder auf meine innere Balance gucke und dass ich für mich selber schaue, dass es mir gut geht.

00:01:54: Das will ich erstmal vorwegschicken Und dazu ist auch zu fragen was lasse ich denn überhaupt zu?

00:02:00: An Meetings?

00:02:00: und welche Meetings mache ich nicht und das ist erst mal ein ganz wichtiger Faktor Und an der Stelle sind wir schon mittendrin in diesem Thema Entscheidungen treffen.

00:02:08: Bei Priorisierungen und Ähnliches ist nichts anderes als Entscheidungen zu treffen.

00:02:12: Also was ist mir eigentlich gerade besonders wichtig?

00:02:15: Da bin ich eben wieder bei dem guten alten Flugzeug Wenn ich da vorne sitze in der Bank und dann kommen die Sicherheitsinweise, dann heißt es.

00:02:24: Und wenn die Sicherheizmasken rausgefallen sind von oben, die Atemmasken und sie aufgehört haben zu schreien, dann nehmen Sie als erstes die Maske zu sich selbst umziehen Sie sich die Auf-die-Nase und erst dann kümmern Sie sich um die anderen.

00:02:37: Das ist immer wieder dieser wichtige Blick den ich jetzt für jeder Führungskraft zuhufen kann Achtet euch auf euch selbst erstmal, dass ihr gut in Balance-Seit, in Shape-Seite und Energie seid.

00:02:49: Das heißt also auch wo könnt ihr eigentlich auf Dinge verzichten?

00:02:52: Und eine wichtige Entscheidung ist da immer wieder das Thema einer sogenannten Stoppliste oder eines Stoppmomentes für einen Selbst, wo man sich sagt... Das Meeting brauche ich nicht mehr oder hier muss ich nicht wirklich dabei sein.

00:03:04: Oder das könnten eigentlich andere machen.

00:03:06: und Ich glaube, dass ist wirklich wichtig da innezuhalten und diese Entscheidung für sich selbst zu treffen.

00:03:12: Wo bin ich denn jetzt so maßgeblich wertvoll?

00:03:15: Dass ich an diesem meeting teilnehmen sollte und kann dieses meeting deutlich besser machen.

00:03:18: Und wo kann ich auch anderen das zumuten zu trauen vor allen Dingen das vertrauen haben dass die das machen können.

00:03:24: Und eines kann ich euch sagen, kleiner Lifehack von mir an euch.

00:03:27: Menschen wachsen vor allen Dingen dann wenn ihr denen ein bisschen was zutraut und nicht wenn ihr den ganzen Tag die Sachen abnehmt und denkt ihr müsst da wie eine Glocke drüber sitzen.

00:03:35: also kleiner life hack entscheidet euch mal weniger präsent zu sein an bestimmten Dingen und entscheidet Euch Meetings kürzer zu machen.

00:03:42: Entscheidet euch insofern dass ihr möglicherweise nicht mehr um fünfzehn Uhr ein Meeting macht sondern um fünfzehn Uhr zehn.

00:03:50: Weil es ist für ganz viele Menschen super wichtig, zwischendurch mal auf die Toilette zu gehen oder auch mal was zu essen oder ähnliches.

00:03:57: Auch da kleiner Heck von einem Kunden von uns der jetzt in der Zwischenzeit zwischen zwölf und eins Mittagspause macht Und in dieser Zeit sind alle Leute nicht erreichbar und dadurch hat jeder auch mal eine Chance runterzufahren In dieser Zeit und hat in dieser zeit die Möglichkeit sich zu versorgen oder vielleicht auch andere.

00:04:14: Also um die Entscheidung geht es und ihr merkt unser ganzes Leben ist von morgens bis abends mit Entscheidungen voll, und wir denken aber leider oftmals gar nicht so bewusst darüber nach sondern wir lassen uns mitreißen von diesem Strom was alle anderen von uns wollen und was wir denken was andere für richtig halten.

00:04:29: Es ist ganz lustig.

00:04:30: ich hatte heute gerade einen Online-Meeting mit einer sehr guten Anwaltskanzlei mit der wir das Privileg haben zusammenzuarbeiten Und habe grade vor Augen wie sich eine Mitarbeiterin da so ein Müsli löffel dann in die Schnute schob während wir geredet haben.

00:04:42: Ich hab gedacht, die Arm ist auf.

00:04:43: Das war zehn Uhr morgens!

00:04:45: Die konnte noch nicht mal gegessen haben bis dahin.

00:04:47: Und mein Öhr tut mir leid, ich muss doch kurz was essen!

00:04:50: Also versteh' ich total und... Ich bin mir nicht ganz sicher, hatten wir auch mal drüber gesprochen über diese Not-To-Do-Listen?

00:04:56: Also Menschen machen ja immer To-Do Listen und es gibt halt auch Not-to-Do Listen das man sagt, was man nicht mehr machen möchte.

00:05:01: Ja, ich nenne das ja immer Stop-Liste.

00:05:02: an dieser Ecke also wirklich mal innezuhalten mit einem Team super gut mal inne zu halten und zu sagen wovon man sich verabschieden will Das können Verhaltensweisen sein, das können Beating Abläufe sein.

00:05:14: wenn man sich zum Beispiel angewöhnt hat, dass man eben eine Meetingstunde vereinbart hat und man ist eigentlich nach forty-fünf Minuten fertig.

00:05:22: Dass man dann krampfhaft sucht wie man auch die letzte Viertelstunde da noch füllt anstatt das alle rausgehen und sagen wow das war klasse als wenn da drei vier Stunden fertig geworden sind!

00:05:31: Und vielleicht auch da nochmal wieder ein kleiner Heck.

00:05:33: macht eure Meetings Einfach mal ein bisschen länger.

00:05:36: Das hätt ihr sagen, was ist ja bescheuert?

00:05:37: Ein bisschen länger und hört vorher auf.

00:05:40: Es ist für jeden Menschen total befreiendes Gefühl wenn die Meetings kürzer sind als eigentlich die eingeplante Zeit dafür ist.

00:05:48: das ist einfach psychologisch allein im Total Befreien des Gefühls Wenn man auf einmal fünf Minuten zehn Minuten zwanzig Minuten extra gewonnen hat.

00:05:55: Und jetzt gerade in dieser zeit also nutzt die Psychologie ich sage immer Psychologie für sich arbeiten lassen nicht gegen sich.

00:06:03: Gut, also ich lerne.

00:06:03: Ich fange um zehn nach drei an und mach dann vielleicht bis zwanzig nach vier... ...und freu mich dann wenn ich zehn Minuten gespart hab weil das Mitte nur noch Stunden gedauert hat.

00:06:11: Cool!

00:06:11: Ja genau.

00:06:12: Jetzt hast du ja gesagt oder wir haben ja eigentlich quasi diese Fatigue dieser Ermütung besprochen und wollen es zurückführen auf Entscheidungsverhalten?

00:06:20: Also per se hat sich vielleicht Remote zu seiner Eigenheiten.

00:06:23: dazu hatten wir jetzt letztes mal auch schon anderes gemacht und das nächste Mal werden wir über Meetings sprechen.

00:06:26: das werden wir nochmal vertiefen.

00:06:27: aber was im Bereich Entscheidungs Verhalten Befördert und katalysiert denn jetzt noch, dass man vielleicht diese Ermütung spürt gerade in Remote Meetings.

00:06:38: Ich möchte da nochmal an einer persönlichen Entscheidung anknüpfen – an alle Führungskräfte oder an alle die Führungen haben oder Meetingleiten.

00:06:48: Macht euch einfach bewusst, gerade eure Mitarbeiter oder Kollegen haben nie ein höheres Energielevel als ihr selbst.

00:06:54: Also geht rein mit einer hohen Energie und nutzt das.

00:06:58: Ihr strahlt aus, man nennt das Priming und ihr strahelt aus auf die anderen.

00:07:02: Jetzt kommen wir mal zu den Techniken sage ich jetzt mal eher da seid ihr natürlich auch Vorreiter Und wenn ihr so etwas einführt, wenn ihr eine neue Technik einführt dann besprecht das im Vorfeld mit dem Team.

00:07:12: Weil für ein Team ist es unheimlich unangenehm Wenn ihr auf einmal mit einer neuen Technik kommt und sagt heute machen wir mal das und dass Ich hab da so einen Podcast gehört und das hört sich irgendwie ganz interessant an.

00:07:22: und jetzt starten wir einfach damit Bespricht es mit dem team?

00:07:25: Nehmt ihrs Team mit auf die Reise.

00:07:27: Was habt ihr gehört was hat das in euch ausgelöst?

00:07:29: und weshalb glaubt ihr dass es für dieses Team gerade interessant ist?

00:07:32: und fragt dann das Team ob das Team das auch interessant findet.

00:07:35: Dadurch kriegt sie für ne neue Methode erstmal von Anfang an bei Ihnen, dass die Leute auch sagen ja super wollen wir mal ausprobieren.

00:07:41: Und wenn ihr das dann noch mit so einer digitalen Gelassenheit, die ihr vielleicht schon einmal von uns gehört habt, mit reinbringt nach dem Motto und wir können das ja auch für uns anpassen wie es dann für uns schön ist, wie es für uns passt Dann kriegt ihr da sicherlich was total Wertschöpfendes für euch raus und ich glaube das erste wo wir einfach drauf gehen sollten ist die Konsentmethode.

00:08:00: Da würde ich gut etwas zu erzählen als eines der größten Defizite immer noch.

00:08:06: Wir sind jetzt ein Jahr lang mit dem Thema Corona beschäftigt und sehr viel in Online-Meetings unterwegs, was ich immer noch erlebe – das finde ich wahnsinnig erschreckend!

00:08:16: Und ganz ehrlich, dass es in der neuen Welt also bei den Startups hundert Prozent genauso verteilt wie bei den alten Unternehmen Konzernen und Mittelstand wo ich unterwegs bin alle möglichen Frühungskräfte versuchen sondern alles langweiliges Präsenzmeeting irgendwie online nachzubilden.

00:08:32: Also diese gleichen Mechanismen Und ich weiß nicht, warum das jeder vergisst, dass online und so viele mehr Möglichkeiten bietet.

00:08:39: Wo wir Dinge anders machen können als bisher?

00:08:41: Wo wir uns neu denken können, wo wir Teamzusammenarbeit anders denken können... Und da gibt es vielleicht eben jetzt diese zwei Dinge, die ich euch vorstellen will.

00:08:48: Und eins ist eben Konsent mit dem Team zu besprechen und zu sagen wir wollen ja zukünftig anders Entscheidungen treffen.

00:08:55: Ihr kennt das vielleicht als Entscheidungsmethoden Konsens.

00:08:58: Konsens ist dieses Thema wo alle Leute so lange reden bis irgendeiner aufgegeben hat und dann am Ende doch eigentlich wieder ein Kompromiss dabei rauskommt.

00:09:09: also das ist was wir kennen aus der Politik was eben Frau Merkel hervorragend kann irgendwie nachts eine Sitzung ansetzen oder so, bis die Leute alle müde sind.

00:09:19: Und dann irgendwann werden Entscheidungen getroffen.

00:09:22: Alle haben sich daran beteiligt und werden Entscheidungsgetroffen.

00:09:25: sind nicht unbedingt immer die besten?

00:09:26: Egal!

00:09:27: Eine Methode.

00:09:28: Anderer ist Kompromiss von Anfang an auch in der Politik wiedergangengegebe dieses Thema den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden.

00:09:34: Und Konsentmethode geht eben andersrum vor dass wir hingehen Und im Vorfeld eine Idee vorbereitet ist.

00:09:41: Ihr wisst ja sicherlich, ihr habt alle Folgen von High Performance Leadership gehört dass wir sagen einer der Formen im High Performance Team ist das Thema der Hohlschuld eine Grundform, die wichtig ist.

00:09:54: Eine Arbeitsform.

00:09:54: und in dieser Hohelschuld steckt drin das Leute wenn sie in ein Meeting reingehen halt gut vorbereitet sind dass sich die Informationen geholt haben die nötig sind.

00:10:03: dazu gehört hier im Fall bei einem Konsentprinzip auch dazu dass derjenige der das Meeting leitet oder der die Idee zur Diskussion stellt hat dafür gesorgt hat dass die Leute schon gut über diese Themen informiert sind.

00:10:15: Und wenn es jetzt zu diesem Entscheidungsschuhe kommt dann passiert in den meisten Meetings folgendes Nämlich, dass alle jetzt nochmal alle drüber reden und ihnen im letzten Moment noch eine tolle Idee einfällt wie man das Ganze doch noch zerreißen kann damit es am Ende nicht entschieden wird.

00:10:29: Und das ist eben der Clue sage ich jetzt mal beim Konsenssystem.

00:10:34: Es geht darum einfach eine höhere Motivation für die Umsetzung zu schaffen mehr eine größere Akzeptanz von Gruppenentscheidungen zu treffen Zu erreichen und Das ist eben ganz ganz spannend in diesem Modell.

00:10:46: worum Geht's?

00:10:47: Also es ist im Prinzip ein kein Einwand System Kein Einwandsystem.

00:10:51: Was heißt das?

00:10:52: Das heißt also die Leute sind informiert über diese Idee, die da ist und es geht jetzt nicht mehr darum dass jeder seinen Senf dazu gibt oder sich nochmal wichtig gemacht hat oder was auch immer.

00:11:01: Sondern es geht in diesem Moment darum dass nur noch zwei Dinge zugelassen sind Und selbst das kann man noch überlegen ob das zugelassene Beide zugelessen sind oder nur eins davon.

00:11:10: In der Version wo zwei Dinge zu gelassen sind stellt jemand diese Idee kurz vor.

00:11:15: Die Leute sind ja schon informiert und es gibt danach nur noch die Frage, gibt es hier irgendwo ein Veto?

00:11:21: Dass jemand das aus einem wichtigen Grund nicht zu hundert Prozent mitwagen kann?

00:11:26: Zweitens, gibt's hier einen maßgeblichen Verbesserungsvorschlag.

00:11:30: Das ist die Version mit den zwei Ideen.

00:11:31: Und ganz kurz zur Anfang jetzt zu sagen, der Version mit einer Idee da gibts halt nur die Veto-Frage Weil ihr ja schon vorher die Chance hattet eure Ideen einzubringen.

00:11:40: Und jetzt geht es nur noch darum, wenn es einen Veto gibt nochmal abzuklären in diesem Moment ob das ein Veto ist der diese Gesamtidee zum Scheitern bringt oder ob es ein Vedo ist wo man sagt Das ist etwas was wir in Kauf nehmen.

00:11:55: und wenn Wir sagen das ist etwas Was wir in kaufnehmen dann Geht Es Darum eben mit der Person zu sprechen wie Man Jetzt Und es wird uns allen im Leben Situationen geben, die wir in Kauf nehmen müssen.

00:12:08: Wo wir eben nicht unseren Willen durchsetzen können und unsere Idee durchsetzen können.

00:12:12: Aber jetzt geht's darum in so einem Team Die gute Haltung dazu zu bewahren Nämlich in dem Moment jetzt nicht nach draußen zu gehen Dass ich meine mein Veto nicht durchbringen konnte.

00:12:23: und Es geht auch für die anderen nicht Darum Jetzt überall rum zu erzählen dass derjenige sein Veto gehabt hat.

00:12:28: Sondern es gibt darum diesen Fokus darauf zu legen zu sagen wow Wir haben eine Entscheidung und diese Entscheidung unterstützen jetzt zu hundert Prozent dieser Teammitglieder.

00:12:37: Und das ist ganz wichtig, und es bringt unheimlich viel Energie in einer Organisation

00:12:41: rein.".

00:12:42: Noch mal ganz kurz zurückgespult!

00:12:43: Du hast ja eben gesagt, dass ein System funktioniert quasi nur mit Vorstellung und Veto – du hast in so einem Nebensatz gesagt, ihr habt die Entscheidung schon vorkommuniziert.

00:12:54: Wie soll man sagen, der High-Noon?

00:12:59: Das ist hier die Stunde null.

00:13:00: Der Vorschlag muss für alle klar sein.

00:13:02: Wie mache ich denn die Anbahnung vorweg?

00:13:04: Also wie mache ich dann die Vorstellungsphase?

00:13:06: Ist das was Schriftliches, was du jetzt gerade bemeint hattest oder sind das Meetings also dass man sich von Meeting zu Meeting hangelt?

00:13:12: Dass da vielleicht noch mal ganz interessant zu verstehen.

00:13:14: Ja super Frage!

00:13:16: Das kommt ganz darauf an ob es eben eine... Was das für eine Wichtigkeit ist und was es auch für eine Komplexität hat das Ganze welches Thema das geht.

00:13:25: Manchmal sind es budgetäre Geschichten oder Ähnliches.

00:13:27: Da muss man dann im Vorfeld auch dafür sorgen, dass die Zahlen da sind und sich das angucken können.

00:13:32: Dann wird es möglicherweise eher eine Vorlage sein.

00:13:34: Kann aber auch sein, dass aus Meetings heraus die Idee kreiert wurde.

00:13:37: Aber am Ende ist sie schon so... das möglichst im Vorfeld des Meetings mitgeteilt wird, dass das Thema zur Diskussion steht oder zur Entscheidung steht.

00:13:47: Und wenn jetzt irgendwelche Fragen da sein sollten könnte man freundlicherweise reinschreiben.

00:13:52: auf der anderen Seite, wenn ich reinschreibe es steht etwas zu Entscheidungen an und ich habe noch etwas was sich dazu beitragen möchte dann wäre es jetzt eigentlich meine Aufgabe auf denjenigen zuzugehen und gegebenenfalls ihm noch ein Hinweis zu geben, dass er vielleicht noch was einbauen kann.

00:14:09: Aber ansonsten wird das, was schon die Leute kennen zur Entscheidung gebracht und wird dort auch

00:14:15: entschieden.".

00:14:16: Gut!

00:14:16: Nächste Vertiefung?

00:14:18: Wie funktioniert das Veto-Voting sozusagen?

00:14:20: Das heißt wie bewerte ich wann ein Veto manöver kritisch ist und wann es einkalkulierbar ist?

00:14:25: Hast du da Methodiken oder ist das etwas ganz

00:14:27: Individuelles?".

00:14:29: Also es macht immer Sinn, dass tatsächlich eine neutrale Person, also die nicht die Person, die das vorstellt moderiert in dem Moment sondern eine neutralle Person das moderiert.

00:14:39: Und die muss natürlich sehr genau aufpassen.

00:14:40: Also ist das Veto jetzt so ein verstecktes persönliches Thema oder eine versteckte, ich möchte doch noch vielleicht dass da noch einen Schleifchen drin kommt oder sowas?

00:14:50: Dann wird es abgebügelt.

00:14:51: ganz klar hat und wird gesagt ne, das ist gerade nicht das Thema sondern ist die Frage hast du ein massives Veto?

00:14:56: also kannst du das nicht mitgehen aus irgendeinem Grund?

00:15:00: und dann ist dieser Grund auch in der Gruppe zu benennen.

00:15:02: Aus meiner Erfahrung heraus gibt es in den seltensten Fällen ein Veto.

00:15:08: Die Dinge, die dann vorgetragen werden sind, sind meistens keine echten Vetos.

00:15:12: Die werden dann auch abgebügelt und es ist eben tatsächlich ein Lernprozess für dieses Team oder für die Teams das einzusetzen und zu nutzen.

00:15:22: Der Vorteil ist halt einfach, ich verkürze brutal die

00:15:25: Diskussionszeit.".

00:15:26: Ich lese gerade dieses Obama-Buch, die Obama Biografie also da hat... Das ist bisschen wie Telefonbuch lesen viele Seiten mit kleinen Texts und da ist mir so hängen geblieben dass er gesagt hat oder erzählt an einer Stelle ja in der Politik habe ich eine interessante Erfahrung gemacht wenn du auf einmal Präsident bist gibts auf einmal nicht mehr schwarz und weiß es gibt nur noch grau.

00:15:45: das heißt du kannst eigentlich nie ne gute Entscheidung treffen sondern es läuft immer darauf hinaus dass du ganz viel Datenmaterial hast, wo es dann heißt.

00:15:51: Mit dreißig Prozent Wahrscheinlichkeit werden wir Frauen als Wähler verlieren mit sechzig Prozent Wahrscheinigkeit werden wir Problem bei den Veteran haben und so weiter und sofort.

00:15:58: Und das ist ja im Firmenleben wahrscheinlich ähnlich, dass es eigentlich kein richtig und keinen falsch gibt.

00:16:03: Sondern man muss eigentlich eine Entscheidung treffen... ...und dann gibt's Dinge die dagegen sprechen und man weiß aber gar nicht welchen Impact sie haben!

00:16:08: Wie preist du das in diese Methodik ein?

00:16:10: Also ich könnte mir vorstellen wo die Antwort lautet,... ...dass man gesagt genau dieses Fehler machen gehört auch ist Teil part of the process.

00:16:16: Eine Entscheidung ist besser als keine.

00:16:18: Aber das würde ich gerne nochmal wissen wie du das sozusagen...

00:16:20: Ach ja schönes Thema was wir da gerade vertiefen.

00:16:23: Wann kannst du dich denn

00:16:24: entscheiden?!

00:16:25: Ja

00:16:25: das ist die Frage.

00:16:25: dafür müsste man...

00:16:28: Hast du die Idee, wann kann man eigentlich Entscheidungen treffen?

00:16:31: Idealerweise wenn man die Folgen absehen kann oder kalkulieren.

00:16:34: Das Interessante ist dass wir glauben... Ich würde jetzt mal sagen die meisten Entscheidungen die wir glauben zu treffen sind keine Entscheidung.

00:16:42: Wenn Du eine Entscheidung treffen willst brauchst Du zwei gleichwertige Alternativen.

00:16:46: Dank hast Du nämlich eine echte Wahl zwischen zwei Möglichkeiten in diesem Moment.

00:16:51: Und ich glaube, das ist auch ganz was Wichtiges, was eben von demjenigen der eben so einen Entscheidungsprozess nach vorne bringt, auch sehr deutlich gemacht werden muss.

00:17:00: Was heißt das denn?

00:17:00: Wenn wir es nicht machen?

00:17:01: oder was heißt das wenn wir das machen?

00:17:03: und ich glaube dass er heute auch in einer Vorbereitung oftmals von solchen Entscheidungs-Prozessen den Menschen gar nicht mehr klar weil die genau sagen was du gerade sagst das eigentlich alles grau ist eigentlich egal ob wir das Machen oder das Mache und dann geht's nicht mehr darum eine echte Entscheidung zu treffen sondern dann geht es danach was mir am besten gefällt wo ich mich mit wohl fühle oder was auch immer.

00:17:20: Aber darum geht es ja nicht, sondern es geht darum rauszuarbeiten.

00:17:23: Was sind denn die beiden Handlungsalternativen?

00:17:25: Die ich in diesem Moment tatsächlich miteinander habe?

00:17:27: und das ist der Kern dabei.

00:17:29: Und es ist auch manchmal ganz spannend, wenn man das für sich selber mal hinterfragt weil man dann manchmal so rumdruckst vor Entscheidungen und wenn man sich dann tatsächlich mal fragt, hab' ich überhaupt eine Wahl?

00:17:38: und wenn ich dann sage, eigentlich habe ich gar keine Wahl, dann wird's halt brutal einfach.

00:17:41: Da mach' ich halt Punkt und da muss mich nicht mehr drüber aufregen.

00:17:45: Wenn sie mich echt stört, dann muss ich mich fragen wie ich eine Wahlmöglichkeit herstellen kann.

00:17:50: Vielleicht ist es eine Quatschige Frage, aber wer ist Entscheidungsträgerin in diesem Prozess?

00:17:54: Ist das quasi so ne Form von Basisdemokratie, dass das Team damit wenn's keinen Konzent gibt die Entscheidung zusammengetroffen hat?

00:18:00: oder gibts ein Primus Interpares der diese Messung macht.

00:18:04: Okay haben wir hier harte Vetos und Verbesserungsvorschläge?

00:18:07: Wenn nein dann haken hinter.

00:18:08: Also erstmal ist natürlich im Vorfeld zu gucken welche Entscheidung die ansteht.

00:18:12: passt denn auf dieses System?

00:18:13: da passen sicherlich nicht alle Dinge drauf.

00:18:16: also wenn ich jetzt beispielsweise in einer diplomatischen Verhandlung bin oder sowas man eher über ein Kompromissweg gehen oder ähnliches Ausgleich, weil man eben auch längere Zyklen berücksichtigen muss.

00:18:26: Was bedeutet das denn auf Dauer?

00:18:28: Wenn wir danach geben dann muss der andere auch wieder irgendwo nachgeben und so weiter.

00:18:32: Das ist ja manchmal so ein politisches Geplänkel.

00:18:33: hier geht es vor allen Dingen um Themen die letztendlich sehr klar werden, die wichtig sind in kürzester Zeit auch Entscheidungen zu treffen damit es einfach weitergeht und es gibt sicherlich auch manche Dinge, die anders entschieden werden können.

00:18:47: also es gibt ja andere Entscheidungsverhalten hatten wir auch, glaube ich in dem anderen Podcast schon drüber gesprochen wie beispielsweise Hierarchie oder ähnliches wo dann eben der Chef halt mal einfach entscheidet und das muss nicht generell falsch sein sondern es kann total die richtige Entscheidung sein den Chef entscheiden zu lassen in diesem Moment.

00:19:04: Und ich glaube ist immer nur wichtig dieses Bewusstsein zu haben dass es da ganz viele unterschiedliche Formen gibt die ihren Sinn machen und dass man sich auch Gedanken machen muss als Führungskraft oder als derjenige der jetzt beispielsweise so ein Prozess begleitet dass er sich Gedanken macht, was ist denn jetzt für diese Situation das Beste, was wir tun können?

00:19:21: Also wie können wir jetzt zu einem Ergebnis kommen, was eine möglichst hohe Tragfähigkeit hat und Motivation auslöst.

00:19:28: Und insofern ist Konsent eben ein Teil der dazugehört und bei uns hier wieder in der Firma ist es eben, dass wir schon einen sehr großen Teil mit Konsent machen.

00:19:38: Letzte Frage dazu, wie verhält es sich mit Agilität und dem Konzentverfahren?

00:19:43: Also ist das quasi in Stein gemeißelt oder was ich ja eigentlich annehmen würde.

00:19:47: Wenn Sie sich nachträglich noch mal Fakten auftun, ist das trotzdem eine Methode die das einweben kann.

00:19:52: Jede Entscheidung, die wir treffen im Leben ist ja eine Momentaufnahme und insofern kann jederzeit wieder neue Informationen dazukommen.

00:20:01: Die möglich machen dass man da jetzt so viele Sprünge macht sage ich mal ob das jetzt in der Wertschöpfung ist oder was auch immer was es dafür Themen gibt in der Kultur, dass man plötzlich doch wieder ganz anders entscheidet.

00:20:15: also wir haben es gerade erlebt beispielsweise in der Politik.

00:20:18: das was entschieden worden ist Dass man ein paar Tage einen hohen Widerstand in der Kultur gibt dazu.

00:20:26: Und dass man sich dann noch mal hingesetzt hat und neue Entscheidungen getroffen hat, das ist auch am Ende legitim.

00:20:31: Das wird immer wieder passieren.

00:20:34: Ich glaube nicht, dass wir in einer Zeit sind wo wir vorrangig über lange Zeiten Entscheidungen haben sondern die sehr flexibel sind.

00:20:43: wenn es wirklich ... wirkliche Verbesserungsimpulse gibt, dass man wirklich deutlich was besser machen kann.

00:20:49: Dann wäre ja derjenige, der jetzt dafür die Verantwortung trägt total gepudert wenn er diese Elemente nicht aufnehmen würde.

00:20:55: und um das wieder neu zum Thema zu machen und wieder mit einzubeziehen.

00:20:59: Ich glaube das ist eben unbenommen davon.

00:21:02: Gut ich wollte eigentlich auch nochmal Agilität als Basswirt hier einbringen.

00:21:05: alles gut von daher.

00:21:08: Zweite Methode, die du ja auch schon oder die wir angerissen haben in unserer Anmoderation und die ich gerne ganz spannend finde hier anzuschließen als wir auch eben drüber geredet haben.

00:21:16: Wer ist eigentlich Entscheidungsträgerin?

00:21:18: Delegationspoker!

00:21:19: Weil die Frage der Umsetzung ist ja auch immer eine sehr entscheidende.

00:21:24: Magst du diese Methode mal ganz kurz vorstellen?

00:21:26: Ja beim Delegationspoker geht es ja darum dass die Führungskraft ist.

00:21:30: in der Regel Also ihr könnt es jetzt auch Führungskräfte beziehen.

00:21:34: Das würde ich als Beispiel gerne machen, aber das ist nicht nur die Führungskräfte.

00:21:36: Das haben wir ja überall, wo eine Person kann ja auch ein Themenexperte sein oder ähnliches mit anderen Leuten oder in einem Projekt mit anderen Leuten Vereinbarungen trifft.

00:21:47: Und die Frage ist, wie klar wird das denn auf der anderen Seite wahrgenommen?

00:21:51: Was denn jetzt miteinander vereinbart ist?

00:21:54: Also vor allen Dingen wenn es um Delegation von einzelnen Themen geht.

00:21:57: also ich gebe etwas an jemand anderem weiter als Idee was er machen soll wofür ja die Verantwortung tragen soll und der andere hat jetzt in dem Moment möglicherweise was ganz anderes runter verstanden.

00:22:08: wir sprechen von sieben Leveln der Delegations.

00:22:10: das ist von dem Jürgen Appello Und der Punkt eins ist, ich entscheide.

00:22:16: Ich gebe dir alles vor und der Punkt sieben das ist dann extrem auf der anderen Seite.

00:22:21: Ich delegiere die Sache voll an dich und brauche nicht mehr involviert zu werden.

00:22:25: Wir haben es gerade im Rahmen unseres Digital Leader Programms auch wieder gehabt.

00:22:28: da setzen wir solche Sachen ja auch ein und probieren die Und da hatten wir auch eine Managerin, die dann einen Thema sich gesucht hat und das vorgestellt hat.

00:22:38: Die Teilnehmer haben dann anschließend gewotet.

00:22:41: also es läuft immer so, dass die Führungskraft beschreibt jetzt was sie von der anderen Seite will und entweder des Team oder die Einzelpersonen gibt dann ein Feedback darauf was Sie denn gerade verstanden hat darunter?

00:22:51: Wo ist denn jetzt der Grad der Delegation?

00:22:54: gibst du es mir vor, wir entscheiden zusammen.

00:22:57: Ich berate dich bevor du entscheidest.

00:22:59: was auch immer.

00:22:59: das sind so sieben unterschiedliche stufen die packen auch hinterher in die notes rein damit ihr die noch mal seht.

00:23:06: oder gehe ich in dieses delegieren voll und ganz an dich und dann kann man eben und dass ist eben jetzt das schöne deswegen nehmen wird hier auch nochmal auf eben weil das für online auch nochmal ganz ganz wichtig ist.

00:23:17: Uns fehlen ja einfach online extrem viele Sinneskanäle.

00:23:20: Das heißt, es ist noch zusätzlich neben dem was wir sonst schon an Kommunikationsstörungen die wir miteinander haben im realen Leben wenn ich mit den anderen im Raum sitze, fehlen jetzt noch die ganzen Zusatzenformationen durch Körpersprache und der Ähnliches noch mitnehme Und deswegen ist das eben gerade hier so wichtig.

00:23:38: nochmal Wenn man Dinge weiter gibt an die Anderen und wo man nicht mehr dieses Gefühl davon hat.

00:23:44: Ich weiß dass sicher verstanden auf der anderen Seite und in sicheren Händen, was die andere Person damit macht.

00:23:50: Es wird jetzt im Online-Teilweise diese Rückkopplung das etwa schiefläuft noch länger als im Präsenz Fassieren wir das gerade nochmal, dieses Thema nach vorne zu nehmen und die Wirkung ist ganz einfach.

00:24:02: Also jeder hat im Prinzip... Man kann sich das so einfach nachbilden sage ich jetzt mal indem man einfach irgendwelche Zettelchen hat.

00:24:09: Wir haben aber auch von unseren Teilnehmern der Rückmeldung gekriegt, die das sowas schon einsetzen, dass sie sagen alleine dadurch, dass jeder so ein echtes Karten deckt usw.

00:24:18: kriegt es noch einmal irgendwie eine andere Verbindlichkeit.

00:24:20: dann kriege ich das nochmal in einer anderen Deutlichkeit was damit gemeint ist.

00:24:23: Und die Führungskraft überlegt sich jetzt sozusagen, was ist mein Level der Delegation, den ich eigentlich weitergeben möchte.

00:24:31: Und jetzt gehen wir mal von einem Team aus und das Team jeder Einzelne im Team überlegt, was er denn gerade verstanden hat so.

00:24:37: Dann zeigen die Leute, die Teilnehmer im Team, sie zeigen dann halt ihren Wert nach oben in die Kamera und dann zeigt die Föhrungskrafte in die Kameran.

00:24:46: Und bei dem Beispiel, was ich eben gebracht habe mit der Managerin bei uns im Digital Leader Programm.

00:24:51: Die hatte dann etwas ganz anderes erwartet und die war sich todsicher, dass sie das so klar kommuniziert hat... ...und das Spread auf der anderen Seite, wenn ich es jetzt richtig in Erinnerung habe von zwei bis fünf.

00:25:03: Und das macht einen massiven Unterschied aus, was ich hinterher als Produkt zur Ende kriege.

00:25:08: Dann erlebe ich natürlich auch gerade wieder in dieser Remote-Welt sehr oft von den Erführungskräften dass sie dann selber dahin gehen und es dann selbst machen.

00:25:16: Wenn ich die dann frage warum tut ihr das denn?

00:25:17: Warum gibt ihr's da nicht wieder zurück?

00:25:19: Dann höre ich die ganze Zeit immer ja jetzt war so zeitkritisch!

00:25:22: Es ging dann nicht mehr anders.

00:25:23: Jetzt musste ich das selber machen Aber da findet kein Lernen mehr an der Organisation statt.

00:25:27: Und das ist dann eben ganz traurig am Ende, dass diese Chancen vertan werden.

00:25:31: Wenn man doch am Anfang einfach diese Themen so klar und einfach kommunizieren könnte – und bestenfalls geht man eben hin und bei Entscheidungen und schreibt hinterher dran diese entsprechende Nummer was damit gemeint ist, dann ist es für beide Seiten eben auch total verbindlich.

00:25:47: Vereinfacht sich einfach ganz brutal die Welt!

00:25:50: Also damit ich das richtig verstehe, die redet mit ihrem Team Dann hält jeder die Hand in die Kamera und wenn sie eine Fünf zeigt, ist damit gemeint dass sie denkt das beim Team angekommen ist.

00:26:00: Dass die Delegation sehr stark in Richtung des Gegenübers geht während das Team die zwei hochhält und denkt das es eigentlich ein Chefthema oder Chefinnenthema.

00:26:09: Genau also jetzt nehmen wir mal dieses Beispiel von fünf bis zwei.

00:26:12: Wenn Sie jetzt die fünf hochhältst ihr glaube ich berate dich bevor du entscheidest.

00:26:18: Also ich brauche im Prinzip nicht mehr Teil dieser ganzen Geschichte sein.

00:26:21: Du fragst mich vielleicht noch irgendwie, was du wissen willst und dann machst du aber im Prinzip das ganze Thema alleine und entscheidest auch dann am Ende alleine.

00:26:33: und gut!

00:26:33: Und beinahe zwei ist es... Ich versuche dir nahezubringen bzw zu verkaufen dass du das machen sollst und tue so als wenn das im Prinzip deins wäre, aber ich entscheide am Ende Mit welchem Commitment und mit welcher Idee, was ich vorbereiten soll geht der jeweilige Mitarbeiter dann gerade rein in den Moment.

00:26:52: Und da ist halt ganz viel Potenzial, was du nutzen kannst wo du einfach Misscommunication sehr viel Unutzearbeit, Arbeit für ein Papierkorb usw.

00:27:01: einsparen kannst.

00:27:02: Und was tue ich in so einer Situation, wenn ich einen Miss-Match merke?

00:27:05: Da gibt es jetzt verschiedene Möglichkeiten.

00:27:07: Die klassische Möglichkeit – also jetzt in der Teamsitzung wäre die, dass man guckt, was ist der Mittelwert und würde sich da festhalten.

00:27:16: Das funktioniert aber aus meiner Beobachtung heraus nicht immer.

00:27:20: weil ich sage jetzt mal, wenn ich der Auftraggeber bin dann habe ich ja in der Regel auch eine Erwartung.

00:27:25: Und ich kann mich jetzt ja nochmal austauschen mit dem Team und kann fragen was haltet ihr für sinnvoll?

00:27:30: Das ist ja jetzt auch spannend!

00:27:31: Weshalb habt ihr ihn so entschieden?

00:27:33: weshalb glaubt ihr das denn?

00:27:34: Und es kann jetzt ja verschiedene Sachen sein.

00:27:35: entweder... habe ich das Gefühl, ich kann das gar nicht alleine.

00:27:39: Ich traue mir das nicht zu oder ich trau dir nicht zu, dass du das ernst meinst.

00:27:43: und dann kommen wir auf einmal Themen hoch die einfach unter der Wasseroberfläche laufen und sie sind wichtig zu besprechen.

00:27:48: und daraus kann man auch eben eine ganz neue Beziehung miteinander kreieren und diese Dinge klären, die vielleicht sonst nicht geklärt werden und vielleicht matcht dann mit der Zeit auch die Kommunikationen und das was verstanden wird viel besser.

00:28:00: Lass uns mal bitte das auch noch ein Stück weit vertiefen weil normalerweise hätten wir jetzt wahrscheinlich also mein erster Gedanke wäre gew- ... wenn ich über Delegation rede, dass das relativ binär ist.

00:28:09: Also... Ich mache das versus, ich gebe es ab und jetzt haben wir hier aber sieben Levels.

00:28:14: Kannst du A mal sagen wo das eigentlich herstammt?

00:28:17: Wenn man das nochmal nachlesen möchte, also ist das aus einem Buch oder ist das ein Coaching oder wo kommt das her?

00:28:22: Und B. was sind denn diese Sieben Level so grob?

00:28:25: Okay!

00:28:25: Also wie gesagt vorhin schonmal es kommt von Jürgen Appello da wird's sicherlich einen Buch oder sonst was drüber geben.

00:28:31: Aber findet man auch im Internet.

00:28:33: die sieben level sind Eins, ich gebe es dir vor.

00:28:38: Zwei – Ich versuche es dir nahezubringen bzw zu verkaufen.

00:28:42: Ich entscheide aber.

00:28:44: Drei – Ich werde dich konsultieren bevor ich entscheide.

00:28:48: Vier ist wir entscheiden zusammen.

00:28:50: Fünf ist ich berate dich bevor du entscheidest.

00:28:54: Sechs ist Du informierst mich über Deine Entscheidung.

00:28:58: und sieben ist ich delegiere die Sache voll an dich und brauche nicht mehr involviert werden.

00:29:03: Gell?

00:29:03: Ist Konstrukt eigentlich?

00:29:04: ne?

00:29:04: Wenn man das so...

00:29:05: Total!

00:29:06: Total super.

00:29:07: Ist total super!

00:29:08: Crazy, ja eigentlich Haken hinter, musst du noch was erzählen?

00:29:10: Nee

00:29:11: oder?!

00:29:12: Ich delegiere das jetzt an dich.

00:29:14: Ja da kannst du Haken dahinter machen.

00:29:18: Voll und ganz.

00:29:19: oder möchtest du noch involviert werden?

00:29:20: Ja

00:29:20: voll und ganz, nein ich involviere mich noch.

00:29:22: wir machen hier eine Vier daraus, wir machen es jetzt gemeinschaftlich hier.

00:29:26: Okay, also Kern verstanden und ich glaube es macht auch eigentlich plausibel worum's geht.

00:29:29: Und warum das in Remote noch mal einen anderen Drill hat?

00:29:31: Also nicht nur dass man das in Echtzeit sozusagen im gleichen Raum wahrscheinlich schon oft hat.

00:29:35: Es hat bestimmt irgendwie digital nochmal eine ganz andere Note und man macht eigentlich nochmal so ne Rückversicherung.

00:29:40: So verstehe ich das jetzt auch.

00:29:41: ein Stück weit ist bei beiden dass selber angekommen wie es gemeint ist.

00:29:43: Hast du noch...

00:29:45: Das ermöglicht einfach.

00:29:48: Ich hatte ja eben schonmal gesagt dass uns so viele Sinne verloren gehen online.

00:29:53: Und jetzt machen wir uns nichts vor, neben den Sinnen die uns verloren gehen gibt es ja auch in der Zwischenzeit ganz, ganz viele Menschen, die auch gleichzeitig andere Sachen machen.

00:30:02: Die gucken nebenbei noch E-Mails an oder was aber immer.

00:30:04: das heißt diese Konzentration fehlt einfach.

00:30:06: und damit mit diesen Momenten bringst du's wieder auf einen Punkt Du bringst die Leute zusammen, dass sie sich darauf konzentrieren müssen und dann echt nochmal ein Verständnis dafür entwickeln müssen was das jetzt gerade in diesem Moment bedeutet.

00:30:19: Und das ist ganz, ganz wichtig, weil das erlebe ich auch wieder online sehr stark, dass dann im Nachgang gesagt wird ach, das hatte ich gar nicht so verstanden und so.

00:30:26: Weil unsere Aufmerksamkeitsspanne einfach eine andere ist.

00:30:29: Wovor nicht abraten kann?

00:30:31: Also wir Menschen funktionieren nicht gut mit dem Multitasking Und das ist jetzt keine Gender-Sache, viele sagen ja Frauen können das besser als Männer und so weiter.

00:30:41: Wenn man sich neue Studien anguckt, ist das keine Gender Sache in irgendeiner Form wir können es nicht gut?

00:30:47: Und wenn ich das richtig gelesen habe sogar ein Thema ist dass unsere Merkfähigkeit darunter leidet, wenn wir zu viele Sachen gleichzeitig machen.

00:30:55: Also wir werden nicht besser dadurch und erreichen mehr, sondern wir werden langsam aber sicher immer schlechter da durch.

00:31:01: Also insofern guckt das ihr euch wieder fokussiert, euch für eine Sache entscheidet und dann kriegt es ja auch schneller fertig!

00:31:07: Und fragt euch immer wieder eben wenn wir jetzt auf die Meetings zurück gucken was kann ich tun um das Meeting möglichst effizient und kurz zu machen damit ich eben lieber Zeit habe auch mal zwischendurch ins Smalltalk zu machen?

00:31:20: Bei diesem Delegationspoker und der Verteilung von eins bis sieben hast du so eine Art Entscheidungsbaum.

00:31:27: Also ich denke gerade in so Quadranten, ein zwei drei vier, dass man sagt Achse Eins ist das, Achse Zwei ist das und empfiehlt sich sozusagen die Punkte... Die Delegationen Level fünf bis siebene sind eher oben rechts und die irgendwie Delegationspunkte eins bis drei sind eher unten links oder sowas?

00:31:42: Hast du so ne Daumenregel oder ist das total below sowas...?

00:31:48: Habe ich nicht.

00:31:50: Das ist doch was für dich, das zu entwickeln jetzt und daraus zu machen.

00:31:55: Und das finde ich ja immer wieder spaßig bei solchen Methoden am Ende.

00:31:58: Also das finde auch das Tolle.

00:32:00: da finde ich einfach die Kreativität, die ich im Start-up auf dem Umfeld oft erlebe.

00:32:06: Einfach so vollkommen grandios eben genau das was du gerade machst solche Dinge zu nehmen und zu sagen wow cool Möglicherweise funktioniert das nicht hundertprozentig bei uns.

00:32:17: Aber wie baue ich das denn und was sind die Erkenntnisse daraus?

00:32:21: Wie kann ich das vielleicht auch wieder systematisieren?

00:32:23: Und das finde ich einfach total spannend.

00:32:25: Nehmt nicht die ganzen Sachen, die da sind, einfach hin!

00:32:27: Sondern baut euch daraus euer System was für euch eben passend ist.

00:32:31: Sehr gut.

00:32:32: Ich glaube es war ein guter Ritt und ich glaube hier machen wir mal Schluss.

00:32:34: Wir sollen ja Meetingskürzer halten hast du gesagt.

00:32:36: Jetzt machen wir einmal den Podcastsession kürzer.

00:32:39: Liebe Hörerinnen und Hörern danke dass ihr euch entschieden habt heute hier einzuschalten.

00:32:42: entscheidet doch uns zu abonnieren und das euren Freunden und Freundinnen weiterzuteilen oder den Kollegen und Kolleginnen würde uns sehr freuen weil je mehr Leute zuhören desto können wir helfen und desto mehr Entscheidungen getroffen werden.

00:32:52: Lieber Stefan, ich danke dir auch ganz herzlich und freue mich schon auf das nächste Mal mit dir!

00:32:56: Ich mich auch, alles Gute Jewel bis dahin!

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