Stryber: Wie Corporate Innovation richtig geht | #HR 🖥

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Venture Building ist für kleine, agile Startups wie die Butter auf dem Brot. Bei großen Unternehmen ist dieser Prozess jedoch ungleich weitreichender und komplexer. Hier kommt Stryber ins Spiel. Der Venture Builder hat sich darauf spezialisiert, Großkonzerne bei neuen Projekten unter die Arme zu greifen - von der Strategie-Entwicklung bis zur letztendlichen Umsetzung. In dieser Folge von „People First“ erklärt Strybers Chief Growth Officer Julia Kupke, wie Stryber die Bedürfnisse von Großunternehmen mit der Vitalität von Startups vereint. In this episode you'll learn... …wie Stryber Großunternehmen bei der Modernisierung hilft …warum sich Stryber vom klassischen Coaching-Ansatz unterscheidet …wieso Stryber so viel Wert auf eine enge Zusammenarbeit legt …mit welchen Methoden Stryber Konzern-Philosophie und Gründer-Spirit vereint …wo der Weiterbildungs-Prozess optimiert werden kann …wie die Kommunikation zwischen Konzern und Venture-Einheit funktioniert …worauf Leadership beim Umgang mit Venture Building achten muss …welche Pläne Stryber für die Zukunft hat ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Der Spagat zwischen digitaler Transformation und Unternehmenskultur ist eine echte Herausforderung. Doch keine Sorge, mit Mathias Weigert hatten wir dazu regelmäßig einen Gastmoderator, der dir zeigt, wie echter Kulturwandel funktioniert, wie das digitale Mindset ins Team kommt und wie du digitale Talente findest. __________________________ ||||| PEOPLE ||||| 👤 Mathias Weigert, Geschäftsführer Unternehmer-Schmiede __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| CHAPTER ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:06:00) Was macht Stryber? (00:10:44) Corporate Venture Building (00:16:05) Wie der Prozess des „Ausgründens“ funktioniert (00:22:48) Wie arbeitet Stryber mit seinen Kunden zusammen? (00:25:58) Welche Rolle spielt der „Gründer-Spirit“? (00:30:27) Strybers Weiterbildungs-Prozess (00:35:17) Kommunikation & Leadership (00:40:44) Wo soll Stryber in 5 Jahren sein? __________________________ ||||| MORE INFORMATION ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen People First Podcast von Digital Compact.

00:00:20: Mein Name ist Matthias Weigert, ich bin Geschäftsführer der Unternehmerschmiede.

00:00:24: Die Unterneherschmiege unterstützt Unternehmen dabei digital innovationen erfolgreich umzusetzen indem wir die richtigen Teams gewinnen und schmieden das heißt vor allem erfolgreich machen.

00:00:32: Wenn dieses Thema auch für euch interessant ist, kommt gerne über LinkedIn direkt auf nicht zu.

00:00:36: In unserem Podcast People First geht es um das Thema Mensch in der digitalen Welt!

00:00:41: Heute spreche ich wieder über ein spannendes Thema, dass aktuell viel Aufmerksamkeit bekommt.

00:00:45: Viele Unternehmen suchen nach Möglichkeiten neben dem Kerngeschäft neue, innovative, teilweise digitale Produktmarktkombinationen zu finden, um auch zukünftig attraktiv aufgestellt zu sein.

00:00:55: Dabei kooperieren sie auch mit sogenannten Corp-Adventure-Bildern, um deren Expertise zu nutzen die traditionelle Unternehmen nicht an Bord haben.

00:01:03: Genau über dieses Thema möchte ich heute mehr erfahren!

00:01:06: Nach dieser Folge weißt du wie traditionelle Unternehmens erfolgreich Startup-Geschäftsmodelle aufbauen?

00:01:11: Wie der Entstehungsweg eines erfolgreichen Ventures aussieht welche Kompetenzen im Team benötigt werden und wie die Teams zusammenarbeiten um nachhaltig erfolgreich zu sein.

00:01:21: Zu Gast in Podcast Heute ist Joja Kukke.

00:01:23: Julia ist Chief Gross Officer bei Striper.

00:01:26: Julia war davor unter anderem auch selber Gründerin und bringt viel Startup-Erfahrung mit.

00:01:32: Heute baut sie mit ihrem Team Ventures auf, findet gleichzeitig für den Corporate Venture Builder Striper immer wieder neue Geschäftsmodelle.

00:01:40: Herzlich willkommen!

00:01:41: Vielen Dank für die Einladungen!

00:01:44: Ich fange immer ein bisschen an, dass ich meine Gäste bitte sich kurz vorzustellen.

00:01:48: Was sind die Lebenslampen?

00:01:49: Ich formuliere mal was hat dich zu dem gemacht, was du heute bist?

00:01:52: Wenn ich da ganz früh anfangen darf, so Schulzeit und ein Studium würde ich sagen das war eine andere Person.

00:01:58: Ich war alles andere als eine leidenschaftliche Unternehmerin.

00:02:01: es war eher so Schule beenden, Studium muss halt gemacht werden irgendwo in der Nähe von der Heimat.

00:02:06: Und dann hatte ich das Glück zufällig Geld gebraucht zu haben und einem kleinen Start-up neben Job zu haben als Werkstudent und habe gemerkt Das macht Spaß.

00:02:16: Und ja, hab dort wirklich eine Leidenschaft für mich entdeckt.

00:02:19: Man kann auch als kleiner junger Mitarbeiter viel erreichen und hat die Möglichkeit große Dinge anzupacken, Neues zu probieren.

00:02:26: So bin ich gestartet in der Unternehmerwelt.

00:02:28: Bin dann in München geblieben und ein Venture-Bilder bereits eingestiegen und habe dort die ersten E-Commerce Startups mit aufgebaut.

00:02:36: Große Möglichkeiten schon eigene Teams zu führen und Produkte auf den Markt zu bringen.

00:02:40: Hab dann gesagt so das kannst du jetzt auch mal selber machen!

00:02:43: Hab dann eben selbst gegründet ein erstes Unternehmen, das dann mit Exist und Co.

00:02:48: über Wasser gehalten und die ersten Mitarbeiter eingestellt war.

00:02:51: eine super Erfahrung, sparen die ersten Mitarbeit zu finden wenn einen keiner kennt.

00:02:55: Das Geschäftsmodell ist noch wackelig.

00:02:57: will der Entkunde das?

00:02:58: Will der Investor das?

00:02:59: was machen wir überhaupt damit?

00:03:00: danach habe ich gesagt jetzt nochmal in die harte Schule in die Beratung um nochmal die andere Seite kennenzulernen zu sehen wie arbeiten große Unternehmen was es da möglich dort hat man gesehen okay die Julia die hat ja schon gegründet die können wir eigentlich direkt in so einem Bereich einsetzen.

00:03:14: Du könntest doch bei unseren großen Kunden Innovationen reinbringen, Transformation zu sehen.

00:03:19: Wie können wir den Start-up flair und diese schnelle Arbeit eigentlich in große Unternehmen bringen?

00:03:24: Das war schön in der Theorie.

00:03:25: In der Praxis hat es nicht funktioniert.

00:03:27: Und das war der erste Punkt meiner Karriere, wo ich ein bisschen unglücklich war.

00:03:31: Ich gemerkt habe okay, dass ist etwas da kann ich kein Mehrwert liefern.

00:03:34: Es passiert nichts und es wird sich auch nichts verändern.

00:03:37: Das war für mich persönlich ein Problem.

00:03:39: Dann kam Stryber im gleichen Moment auf mich zu genau mit dieser Aussage Innovation ... muss richtig gemacht werden, Transformation in dem Weg wie es jetzt gemacht wird funktioniert nicht.

00:03:48: Da muss sich was ändern.

00:03:49: Ja, liebe auf den ersten Blick würde ich sagen und bin dann eben bei Alex und Jan mit eingestiegen beim Striker.

00:03:55: Und da jetzt halt drei Jahren tätig!

00:03:57: Jetzt gibt es ja immer so tolle Titel in Unternehmen.

00:03:59: Jetzt habe ich verstanden Chief Growth Officer, was macht einen chief growth officer?

00:04:03: Das stimmt ein bisschen in den moderneren Namen und bei uns sind Titel erst mal noch nichts wert.

00:04:08: Trotzdem hat man natürlich einen Titel.

00:04:10: Bei mir teilt sich das im mehrere Bereiche auf.

00:04:13: zum einen chief grove officer.

00:04:15: wie der Name sagt bin für das grove team verantwortlich Ein Teil des Gründerteams dass bei den Kunden tätig ist.

00:04:22: eben wenn wir ein startup aufbauen ist ein grove market hier an Bord.

00:04:25: das heißt mein Team besteht aus mehreren Leuten, die jeweils auf einem Projekt tätig sind.

00:04:30: Neben dem Growth-Team habe ich die Verantwortung für Marketing und Pair innerhalb von Striper.

00:04:35: Auch unsere Branden müssen natürlich nach außen getragen werden und bei der richtigen Zielgruppe platziert werden – die klassische Marketingarbeit!

00:04:41: Und neben diesen beiden Bereichen zählt bei uns auch zu growth das Team und deswegen bin ich auch für unser Peoplebereich verantwortlich wie wir unsere Mitarbeiter fördern weiterentwickeln können und diese ganzen Strukturen bei uns aufsetzen.

00:04:54: Spannend und auf das Thema Growth kommen wir ja später nochmal konkreter.

00:04:58: Jetzt ist Striper schon groß, aber noch nicht ganz so bekannt vielleicht?

00:05:02: Kannst du Striper einmal kurz vorstellen?

00:05:03: wer seid ihr?

00:05:04: was macht ihr dass wir da so einen Eindruck haben?

00:05:06: Wir beschäftigen uns mit Unternehmen um diese Zukunftsfähigkeit zu machen.

00:05:10: Was heißt jetzt zukunftsfähig?

00:05:12: Unternehmen haben das Ziel, weiterzuwachsen und das eben auch außerhalb ihres Kerngeschäfts mit neuen Geschäftsmodellen.

00:05:19: Und diese Geschäfts-Modelle sollten auch nachhaltig sein und eben nachhaltigeigen relevanten Wachstum- und Umsatzgenerieren.

00:05:26: Das ist unsere Aufgabe den Unternehmen dabei zu helfen von der Strategie bis zur Umsetzung.

00:05:32: Wir sind jetzt diese Unternehmen.

00:05:33: natürlich sind das größere Unternehmen – das ist ja ein langfristiges Investment.

00:05:38: in der Regel sind das Unternehmen die langfristig in die Zukunft schauen und planen.

00:05:42: Und nicht, was ist die Gewinnausschüttung im nächsten Jahr?

00:05:45: Sondern wie sieht das in zehn, fünfzehn Jahren aus auf meist dann auch familiengeführte Unternehmen, die natürlich an langfristige Ziele verfolgen?

00:05:53: Gibt es einen Lieblingskunden, wo du sagst Größe, Mitarbeiter, Internationalitätsgrad, so genannten Sweet-Sport?

00:05:59: Wo ihr sagt, wenn wir uns den Kunden bauen können dann haben die zwischen zwei und dreitausend Mitarbeiter Umsatz irgendwie.

00:06:05: Oder gibt's sowas bei euch dass wir so einen Wunsch

00:06:08: ... Wir reden immer von Lieblingsteam nicht Kunden.

00:06:11: Man sucht das immer... Das Wort Kunde fällt relativ selten weil wir ein Team arbeiten.

00:06:17: Lieblingesteam würde ich sagen.

00:06:18: bis lang gab es das noch nicht!

00:06:20: Wir suchen unsere Kunden so aus dass es auch nachhaltig für uns ist, dass es Sinn macht was wir tun.

00:06:25: Wir nehmen keine Projekte an die in unseren Augen nicht funktionieren in der Zukunft.

00:06:29: das heißt wenn wir ein Projekt starten dann haben wir auch die Vision, dass da etwas Großes draus wird.

00:06:34: klar gibt es in der Umsetzung mal den einen oder anderen Kunden mit dem es einfacher funktioniert weil weniger Stakeholder involviert sind.

00:06:41: schnellere Prozesse das macht natürlich ein bisschen einfacher.

00:06:44: Wenn man da ins Detail schaut wie wir zusammenarbeiten macht das am Ende gar nicht zu viel aus.

00:06:49: und industriespezifisch sind wir nicht unterwegs.

00:06:51: Wir sind die Methoden-Experten.

00:06:53: Das kann man auf jede Industrie anwenden, deswegen haben wir nicht wirklich den perfekten Kunden.

00:06:58: Magst du verraten wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team sind?

00:07:02: So ein paar Zahlen vielleicht auch zu euch.

00:07:03: Wo ihr überall Offices habt, so einen Eindruck!

00:07:06: Wir sind in vier Offices jetzt.

00:07:08: Auch in vier Ländern macht es manchmal ein bisschen kompliziert aber auch spannend.

00:07:12: Wir sind London, Kiew, Zürich ... Und in München haben jetzt knapp hundert Mitarbeiter, alle in Haus.

00:07:19: Wir machen alles wirklich selber auch bei dem Kunden vor Ort keine Freelancer oder Agenturen dazu geschaltet.

00:07:24: und vielleicht als Randnotis wir haben ich glaube knapp twenty-fünf Nationalitäten auf die Hundert Mitarbeiter.

00:07:30: das macht es auch nochmal super spannend und interessant und vielseitig.

00:07:33: Wie

00:07:33: kommuniziert ist Englisch eure Sprache dann mit so vielen Nationalitäten?

00:07:36: Oder mischt ihr irgendwie wie's gerade kommt?

00:07:39: Die Sprache im Unternehmen ist natürlich englisch über alle Offices hinweg.

00:07:43: Wir haben natürlich auch einen ein deutschsprachigen Teil, dadurch dass wir viele deutsche Kunden haben muss gerade das Growth- oder Marketingteam im deutschen Fit sein.

00:07:51: Aber ansonsten ist alles auf

00:07:52: Englisch.

00:07:53: Super vielleicht noch so.

00:07:54: abschließend frage ich ja gerne meine Kundinnen und Kunden diesen Purpose Gedanken so bisschen.

00:07:58: Ich mag das zu verstehen.

00:08:00: aus welchem Grund gibt es euch wie unterscheidet?

00:08:02: Es gibt ja auch die eine oder andere Agentur neben euch die ja auch sehr ähnliches macht.

00:08:07: aber Aus welchen Grund gibt's euch habt ihr euch mit diesem Thema beschäftigt diese innere Überzeugung heraus?

00:08:11: was macht Stryberhaus

00:08:12: Finde ich auch immer eine Frage, die sollte man sich oft stellen.

00:08:15: Das ist super wichtig.

00:08:16: Grundsätzlich sagt mir mal, wer will Impact generieren?

00:08:18: Das will glaube jeder!

00:08:19: Ich würde es für mich in zwei Bereiche teilen.

00:08:21: einmal auf die strategische Seite.

00:08:23: wenn man sich anschaut die Lebenszyklen von Unternehmen gerade vom großen Unternehmen werden immer kürzer auch in die Zukunft geblickt.

00:08:30: Kann man das schon voraussehen, dass sie sich verkürzen weiterhin?

00:08:33: Innovation wird oft falsch verstanden und falsch gelebt.

00:08:36: Man hört wie viele Innovationsprogramme es gibt.

00:08:39: Wenn man reinschaut da sitzen nur drei Leute oder es gibt gar kein Budget für diese Innovationsabteilung aber Sie sollen die Zukunft retten dann ist da eigentlich keine Power dahinter oder es wird nicht ernst genommen sondern ein PR-Gag.

00:08:50: Das ist etwas was uns enorm reizt zu sagen okay ihr wollt auf der einen Seite euer Unternehmen retten oder weiterentwickeln wachsen auf der anderen Seite wollte kein Geld hineinstecken.

00:09:00: Natürlich gibt es auch viele Kunden, mit denen wir arbeiten die schon einen Ansatz gefunden haben, der in die richtige Richtung geht und die aber einfach nicht wissen wie.

00:09:07: Und da kommt der operative Aspekt dazu dass ich sage uns das ist einfach nur wichtig Produkte zu bauen wie die Kunden lieben und nutzen.

00:09:14: am besten sollte jeder irgendwann ein Produkt in der Hand haben das mal auf unseren Mist gewachsen ist und das ist uns super wichtig diesen Purpose auch in der Produktentwicklung zu sehen und da können wir Unternehmen einfach helfen weil wir das tagtäglich machen.

00:09:26: ganz spannend auch noch mal also die Differenzierung, wobei ihr euch natürlich auch immer als Team mit dem Kunden versteht.

00:09:31: So hattest du das ja auch gesagt?

00:09:32: Also so dass es nicht nur rein auf euch ablizierbar ist sondern einem auch auf die Zusammenarbeit mit euren Teams wie ich sie jetzt gelernt habe.

00:09:39: Lass uns ein bisschen schauen.

00:09:40: Corporate Venture Building was ist das eigentlich?

00:09:42: oder was ist es auch nicht?

00:09:43: Ich glaube den Begriff gibt's wahrscheinlich länger als Driver.

00:09:46: Das ist auch so ein Thema das uns lang beschäftigt hat.

00:09:48: wollen wir als Company-Bilder wahrgenommen werden oder nicht?

00:09:51: Wir wollen uns schon ein bisschen Abgrenzen davon.

00:09:53: Grundsätzlich ein Company-Builder baut Unternehmen auf und jetzt das Corporate Venture Building.

00:09:59: Ich baue Unternehmen für eine Corporate auf!

00:10:01: kann natürlich auch von dem Corporate selber gebaut werden, das Unternehmen.

00:10:04: Aber es geht eben darum, dass man Geschäftsmodelle außerhalb des Kerngeschäfts für einen Kunden aufbaut oder mit dem Kundenaufbau.

00:10:11: Wo wir uns unterscheiden möchten oder das auch tun ist, dass wir keine Einzelprojekte für einen Kunden bauen.

00:10:17: wenn der Kunde eine Idee hat und sagt Mensch ich hätte jetzt gerne ein Online-Shop für Landmaschinen weil das passt gerade gut zu uns dann sucht er sich eine Beratung oder eine Agentur die das für ihn umsetzt.

00:10:26: Operativ könnten wir das natürlich auch.

00:10:28: unser Ansatz fängt aber viel früher an Die politischen Seite.

00:10:31: macht das Sinn, ist da ein Potenzial dahinter.

00:10:34: Passt es auch zum Kerngeschäft?

00:10:35: und sollte man nicht viel breiter gehen und mehrere Produkte auf den Markt bringen.

00:10:39: Deswegen nennen wir uns lieber den Portfolio-Bilder.

00:10:42: Vergleicht das gerne mit Aktien?

00:10:44: Du investierst ja glaube ich auch nicht in eine Aktie und setzt alles auf eine Karte, sondern du streust das Ganze um eben zu diversifizieren, dein Risiko zu minimieren.

00:10:52: Und das ist unser Ansatz!

00:10:53: Deswegen ist es wichtig dass man das von vornherein auch klärt mit Kunden.

00:10:57: Dass das was uns glaube ich unterscheidet Das ist schon Kompany-Bilder.

00:11:01: Wir bevorzugen deswegen das Wort Portfoliobilder.

00:11:04: Auch eine sehr unternehmerische Entscheidung.

00:11:06: teilweise geht ihr mit ins Unternehmerische Risiko auch oder bleibt Ihr im Endeffekt in einem Dienstleistungsverhältnis zu Euren Teams, mit denen Ihr dann zusammenarbeitet?

00:11:15: Das ist dem Kunden erst mal überlassen.

00:11:17: da sind wir für beide Wege offen.

00:11:19: komplett unterschiedliche Wünsche seitens der Kunden der teams vorhanden aber für uns es natürlich beides möglich.

00:11:25: Okay, das heißt also ihr seid da nicht in irgendeiner Form eingegrenzt oder so was, sondern... Und das andere, was mich interessieren würde ist jetzt hast du sehr viel über den strategischen Teil gesprochen.

00:11:34: Ich erlebe in meinen Projekten auch immer wieder den Weg, sodass du natürlich auch eine Werkbank brauchst dann um die digitalen Produkte auch entwickeln zu können.

00:11:41: Inwiefern habt ihr da auch die einzelnen Gewerke sozusagen?

00:11:44: In der Organisation oder bedient ihr euch dann wieder eurem Netzwerk?

00:11:47: Genau, also das ist alles in Haus bei uns.

00:11:49: Das kann man aufteilen in vier bis fünf Teammitglieder in der Regel.

00:11:53: Wir haben zum einen den Venture-Architekt.

00:11:55: Der ist von Anfang an dabei und das ist wieder CEO.

00:11:58: Er kümmert sich um das Business Model ganz in Zahlen dahinter, manchmal auch Operations.

00:12:02: D.h.,

00:12:03: er muss die Idee am Anfang validieren und auch bis zur Ausgründung begleiten und auch das Team zusammenhalten, hat auch eine Art Projektleitungsrolle.

00:12:11: Dann dabei ist der Grove Marketier, das eben mein Team, die wiederum sind dafür zuständig, das Kundenfeedback einzusammeln von Problems zu Solutions Interviews, Produkte zu vertesten und am Ende natürlich auch eine Go-to-Markt-Strategie mit aufzusetzen.

00:12:26: Jetzt kommt es dann drauf an wie technisch das Produkt ist?

00:12:28: Wie viel Produktowner wird darauf setzen?

00:12:30: Techies in Background – also dass das immer ein bisschen von dem Produkt abhängig, wenn wir ja eine Landingpage oder eine E-Commerce Shop bauen Dann kann das ja heutzutage gefühlt der Growth Market hier lösen mit ein bisschen Product Support.

00:12:41: Aber wenn es ein bisschen komplexe in App-Entwicklung geht, dann ist da natürlich ein größeres Team dahinter plus diese einen UX die dann ganz sehr auch mit begleiten also das Teams zwischen zwei und drei bis zu fünf sechs Personen groß und diesen dann die Zeit wirklich in einem Raum an diesem Thema beschäftigt.

00:12:57: Hast du so ein konkretes Beispiel vielleicht mal wo du teilen kannst wie ihr da vorgegangen seid?

00:13:01: Vielleicht auch so wenn Du von Impact sprichst was das erzeugt hat vielleicht schon in der ersten Phase Ein Eindruck, was eure typischen Formate sind in denen ihr arbeitet.

00:13:10: Ein gutes Beispiel, dass wir für Migros in der Schweiz aufgebaut haben.

00:13:14: Eine sehr große Supermarktkette in der Schweizer.

00:13:16: Eine eigene Innovationsabteilung, Sparrow Ventures heißen die, die in der schweiz tätig sind und mittlerweile auch ein großes Team haben, die wir am Anfang aufgesetzt haben und die ersten Ideen validiert und getestet haben und bereits welche ausgegründet haben.

00:13:30: Und eines der Ersten Produkte war hier Miyaka.

00:13:32: Ja rollende Supermarkt haben sie sich genannt ... Das heißt, ein Auto fährt eine gewisse Route.

00:13:39: Du wohnst eben auf diese Route und kannst dir deine Supermarktlieferung bestellen.

00:13:43: Und die kommt dann Dienstag und Samstag um neun Uhr dreißig bis neun uhr fünfzig.

00:13:47: also das kann am Ende auf den zehn Minuten Zeitfenster angepasst werden.

00:13:51: da gab es mehrere Signale von anderen Märkten haben wir gesagt dass schauen wir uns für die schweiz an und du hast eine große Herausforderung.

00:13:57: wie kriegst du das denn eigentlich profitabel?

00:14:00: Dass diese Route sich auch rechnet man kennt das ja von amazon und coal.

00:14:04: diese Lieferungen Man bestellt eine Stunde später, es ist da.

00:14:06: Profitabel ist das nicht!

00:14:08: Aber das war unsere Challenge – wie kriegen wir das profitabel?

00:14:11: Und dafür haben wir eben das Team zusammengesetzt.

00:14:13: auf der einen Seite Logistic Operations.

00:14:15: Wir brauchen ein Lager, wir brauchen eine App für die Fahrer, für den Kunden, für das Lager um die Sachen in die Pakete zu packen.

00:14:22: und wir brauchen Marketing dass wir lokal das Produkt so auf den Markt bringen, dass wir auf einer Route auch genügend Kunden haben.

00:14:29: Das ist natürlich ein Ziel pro Stunde, wie viele Kunden mit welchen Umsätzen kann ich eigentlich beliefern.

00:14:34: Da hatten wir natürlich unsere festen KPIs um das Ganze auch auszugründen am Ende.

00:14:39: Die haben wir erreicht und das ganze am Ende auch ausgegründet und das hat glaube dreieinhalb Monate nur gedauert bis das ganze live war.

00:14:45: mit eigenen Elektrofahrzeugen, Lieferkette, Lager, Pickern haben wir die genannte Idee Sachen geholt haben aus den Lagern zum Kunden gebracht haben.

00:14:54: Super Zufriedenheit!

00:14:55: Das ging natürlich super schnell erfolgreich in der Schweiz.

00:15:00: Sag nochmal zwei Worte zum Ausgründen.

00:15:02: Was heißt ausgründen in dem Kontext?

00:15:04: Gibt euer Team, euer Kunde dann tatsächlich auch Anteile ab und bringt es dann praktisch als Start-up an Markt sozusagen?

00:15:12: oder ist das da nur eine eigenständige Geschäftseinheit innerhalb eines größeren Ganzen der Gruppe eures Kunden?

00:15:18: Das ist wieder ne strategische Frage die am Anfang geklärt werden muss.

00:15:21: In dem Fall war es wirklich ein eigenständiges Unternehmen.

00:15:24: man kann natürlich im Impressum sehen dass das irgendwie zusammenhängt mit Mikro aber in erster Linie eigenständiges Unternehmen und Ausgründung bedeutet.

00:15:31: Wir haben unsere Präsentation am Ende gehalten, die KPI.

00:15:35: stellen wir vor was vereinbart war im Anfang, wir haben es erreicht oder übertroffen.

00:15:39: das ist wie eine Series A-Roundet, die dann gepitscht wird erst mal und der Investor ist dann eben der Kunde.

00:15:44: natürlich kann er sich auch in externen Investoren mit reinholen aber unsere Kunden sind ja doch recht groß und da ist ja der Vorteil dass sie dann auch der alleinige Investor sind und das Ganze sehr schnell skalieren können.

00:15:54: das natürlich ein super Vorteil.

00:15:55: gegenüber klassischen Startups kennt man das dauert jedoch ein bisschen länger dass man Geld eingesammelt hat, also das geht dann rückzuck.

00:16:01: Und in dem Fall ja ein eigenständiges Unternehmen gehört nur den Kunden und wir sind in diesem Fall noch tätig indem wir die Übergabe ermöglichen und auch das Gründerteam mit suchen weil da ist natürlich unsere Expertise Das ist nicht unbedingt eine Stärke eines Konzerns einen Gründer Team zu finden.

00:16:17: Da haben wir natürlich die Erfahrung und das Netzwerk und können auch die eigenen Leute potenziell mit ins gründerteams stecken.

00:16:22: da sind wir auch stolz drauf wenn unsere leute dann in ein so ein gutes unternehmen gehen.

00:16:27: Architekt oder eine Venture-Architektin wäre eine potenzielle Co-Foundarrolle, oder zukünftige Co- Foundarrolle um sich dann auch persönlich weiterzuentwickeln wenn das Ganze erfolgreich ist.

00:16:39: Richtig, also alle Teammitglieder können das machen.

00:16:41: Wir hatten schon mehrere Fälle.

00:16:42: Das ist ein super Vorteil, dass die Person kennt das Produkt in und auswendig und für die Kunden natürlich auch toll.

00:16:49: Wir kennen es alle, Hiring ist super schwierig Und da haben wir einfach einen großen Vorteil Dass wir schon die richtigen Leute mitbringen.

00:16:55: Die müssen dennoch durch eine Bewerbungsprozess Also man muss sich auch noch mal qualifizieren Aber die Chancen stehen natürlich gut.

00:17:01: Jetzt hast du von der Series A gesprochen und diese Ausgründung.

00:17:04: Davor sind ja sicherlich auch noch einzelne Phasen, also wir kennen das glaube ich auch unter so einem Stage-Gate Prozess vermutlich wo man so verschiedene Gates dann durchläuft.

00:17:12: Habt ihr auch so einen Prozess?

00:17:13: Wo ihr wirklich in den Runden... jetzt habe ich verstanden ihr seid relativ schnell mit drei Monaten aber dennoch braucht es ja immer wieder an einer gewissen Stelle entweder Ressourcen aus der Kernorganisation oder ein frisches Geld im Zweifel sogar beides.

00:17:26: Wie sieht so'n Prozess aus?

00:17:28: Grundsätzlich haben wir drei große Phasen, die fangen aber viel früher an.

00:17:32: In der Strategiefase.

00:17:33: das ist die wichtigste Phase in unserem Prozess.

00:17:36: Die dauert vielleicht nicht so lange Aber die ist entscheidend für alles was danach kommt und dass es eben solche Themen wie Governance.

00:17:43: Wo ist dieses Unternehmen aufgehangt im Konzern?

00:17:45: Wir kennen es.

00:17:45: da gibt sehr viele komplizierte Konstrukte innerhalb eines großen Unternehmens.

00:17:49: wo ist diese Innovationsabteilung aufgehangen?

00:17:51: Wie werden Budgets verteilt?

00:17:53: welchem Stellenwert hat das?

00:17:55: Was sind die Ziele?

00:17:56: Da denkt man das sind ja super einfache sind es nicht.

00:17:58: Allein, wenn man fragt was ist denn dein Ziel als Head of Innovation?

00:18:01: Es sind viele Leute in dem Moment erstmal blank weil es wird einfach mal gestartet aber es wird noch nicht definiert welchen Impact soll eigentlich diese Abteilung generieren und ist das realistisch?

00:18:11: so diese Phase super wichtig auch Themenfelder zu definieren welche Verticals welche Industrien sind spannend wo macht das Sinn reinzugehen?

00:18:18: Und dann kommen wir die zweite Phase und dass es dann die operative Phase wo es natürlich wieder Zwischenschritte gibt.

00:18:24: Man redet nicht nur an Tag eins sondern zur Ausgründung.

00:18:26: Natürlich gibt es dazwischen auch Schritte.

00:18:28: Es geht um den Businessplan, UX und dem Marketingplan.

00:18:32: Also diese Steps werden einzeln abgeprüft oder vorgestellt.

00:18:36: Das ist ja immer noch ein Gründerteam das uns einfach regelmäßig updaten sollte und auch nach... Ja, Feedback fragt.

00:18:42: Dann geht das wieder in die nächste Stufe und sobald ein Signal zeigt, dass es keinen Sinn macht hier weiterzumachen, dann wird auch gestoppt.

00:18:49: Also wenn wir zu viele Hypothesen haben, die widerlegt werden, müssen wir auch knallhart sein.

00:18:53: Und ja ... Das Baby, das gerade in den Kindergarten kam, aber auch wieder zurückgeschickt.

00:18:58: Das ist natürlich manchmal auch hart, aber dann geht's auch weiter mit neuen Themen.

00:19:02: Deswegen können wir auch so schnell sein, nicht unnötig etwas in die Länge ziehen.

00:19:06: Also dieses Pivotieren noch mal, also auch wieder zurückzukehren?

00:19:10: Startup-Methoden.

00:19:11: Welche anderen Methoden setzt ihr ein?

00:19:12: Habt ihr Silber eine Kugel, wo ihr sagt... Da gibt es echt coole Sachen die wir selber auch mitentwickelt haben, die vielleicht andere gar nicht so haben.

00:19:19: Allein wenn man sich anschaut wie viele Leute wir haben und wir bauen tagtäglich Startups kann man sich vorstellen da lernt man natürlich so einiges und wird auch schneller und alles ist schon normal was für andere Unternehmen das erste mal ist sowas zu bauen.

00:19:31: also dass merkt man natürlich die Routine kommt damit rein.

00:19:33: Wir haben unsere Methodiken, wir machen alles Hypothesen basiert.

00:19:37: Das heißt wir haben einen Hypothesenglock womit sehr strukturiert arbeiten können, um eben nicht persönliche Vorlieben oder emotionale Vorliebe einfließen zu lassen.

00:19:45: Ach das ist ein cooles Produkt?

00:19:47: Oder dass es ein uncooles Produkt funktioniert eh nicht?

00:19:49: Das ist super wichtig!

00:19:50: Wie wir so schnell sein können, ist, dass wir super viel und super oft Feedback von Kunden einholen bevor wir überhaupt einen Produkt haben.

00:19:57: Da ist ein gutes Beispiel Smoke-Tests nutzen wir bevor wir behaupte ein Produkt haben weil hiermit können wir AB-Test zum beispiel fahren indem wir sagen wir mal wir bauen gerade für ein bestimmtes Produkt.

00:20:10: Und wir wissen aber noch nicht, ist es eher Produkt A oder B?

00:20:13: Ist die Zikruppe eher männlich oder weiblich?

00:20:15: Ist der Preis eher tief oder hoch?

00:20:17: Ist das ein Abo- oder Singleprodukt?

00:20:19: Also all diese Fragen, die aufkommen, können wir dadurch vertesten, dass wir Smoke-Tests bauen, indem wir eine Blendingpage bauen mit dem Produkt, das aber noch nie existiert um dann herauszufinden in welche Richtung geht's denn.

00:20:31: und dann können wir das Produkt parallel bauen auch iterieren lassen, in die richtige Richtung gehen und nicht drei Monate warten bis das Produkt am Markt ... und dann sind wir verwundert, warum klickt denn jetzt keiner?

00:20:40: Das ist für uns superhelfreich.

00:20:42: Und ihr geht aber auch, so habe ich es verstanden, raus wenn es dann ein Betussielösung ist, vertestet Hypothesen direkt mit potenziellen Kundinnen oder Kunden eurer Kunden oder Kunden, eurer Teams, mit denen ihr zusammenarbeitet.

00:20:53: das heißt ihr geht dann auch mit ins Feuer.

00:20:55: Genau, wir machen qualitative und quantitative Interviews.

00:20:59: Und qualitativ am liebsten mit Fokusgruppen, dann lädst du die eben alle ein oder sammest sie auf der Straße ein, lässt die das Produkt testen?

00:21:06: Oder fragst ihr erst mal nach ihrem Problem?

00:21:08: Ist es auch wichtig zu unterscheiden, Probleme- und Lösungsgespräche zu führen?

00:21:12: Problemgespräch hat nichts damit zu tun was ist denn das Produkt dass wir schon im Kopf haben sondern wirklich zuzuhören?

00:21:18: Was ist das Problem beim Kunden?

00:21:20: wenn wir eine Lösung haben dann führen wir Lösungs Gespräche auch wieder in solchen kleinen Gruppen.

00:21:25: zu sehen, wie reagieren die.

00:21:26: Kannst du schöne Mockups machen?

00:21:27: Vertesten wo klicken die?

00:21:29: was interessiert ihr denn eigentlich?

00:21:30: Was löst das Problem?

00:21:31: was vielleicht nicht ist eine Gründerkrankheit.

00:21:33: man weiß alles besser und ich bin ja der Kunde Das funktioniert nicht.

00:21:36: also wir haben da keine Meinung Und es auch nicht so dass wir nur innerhalb der Firma dann umfragen machen sondern wirklich rausgehen.

00:21:43: Ihr nennt ja sogar eure Kundin- und Kundenteam.

00:21:46: das impliziert Ja schon so eine ganz enge Zusammenarbeit.

00:21:48: Wie funktioniert das im täglichen?

00:21:50: Die warten ja jetzt nicht auf euch die anderen teammitglieder sozusagen Sondern sie wollen ja Auch das neues Bauern auf der einen Seite haben aber auch noch in ihren aktuellen Tätigkeiten ja auch noch Themen.

00:21:58: Wie arbeitet ihr da so mit den Teams zusammen?

00:22:01: Grundsätzlich ist es wichtig zu verstehen, wir arbeiten nicht mit... Teammitgliedern, die noch einen anderen Beruf innerhalb des Konzerns haben.

00:22:08: Sondern das ist eine losgelöste Abteilung.

00:22:10: Es kann natürlich sein, dass jemand aus dem Kerngeschäft rüberwechselt, weil die Person gut dazu passt.

00:22:15: zu dieser Innovationsabteilung?

00:22:16: Das ist nicht so, dass sie noch Parallelaufgaben haben.

00:22:19: Das kann ich auch nicht empfehlen, hab' ich in der Beratung erlebt.

00:22:21: Dann hat man noch zehn Prozent Zeit ... Ich glaub', kein Gründer kann mit zehn Prozent seiner Arbeitszeit in drei Monaten ein Start-up

00:22:27: aufbauen.".

00:22:28: D.h.,

00:22:28: diese sind vollkommen committed zum Thema!

00:22:30: Oftmals sind es auch nur unsere Teams, die an den Themen arbeiten.

00:22:33: Aber manchmal haben wir gemischte Teams mit Kundenbeleuten und hier ist es grundsätzlich immer wichtig, die Ziele abzustimmen.

00:22:40: Was ist denn das Ziel der individuellen Person?

00:22:42: Und was ist das Teamziel oder das Unternehmensziel?

00:22:45: Sollte in der Regel das Gleiche sein.

00:22:47: aber gerade wenn man vielleicht mit Leuten aus dem Konzern arbeitet kann es sein dass der ein anderes Ziel hat möchte in seiner Abteilung glänzen mit einem Produkt, das wir jetzt für ihn bauen.

00:22:55: Manchmal ist das ja etwas näher im Kerngeschäft, manchmal etwas weiter weg, muss man das auch verstehen.

00:23:01: Wie kann ich denn jetzt mit der Person am besten zusammenarbeiten, um auch am Ende zum gleichen Ergebnis zu kommen?

00:23:06: Aber vielleicht möchte da eine eben einen anderen Weg gehen und dass es uns immer wichtig gerade beim Start von dem Projekt wird jeder gefragt was sind dann die Ziele des Projekts?

00:23:14: verstehst du das?

00:23:14: stehst du auch dahinter?

00:23:15: das ist ja auch ne Vision die es gibt für jedes einzelne Thema das wir machen Und nicht nur Kalt.

00:23:20: Du wirst jetzt darauf gesetzt Das ist dein Projekt viel Spaß.

00:23:22: in fünf Monaten sprechen wir wieder.

00:23:24: Deswegen arbeiten wir so Daten getrieben Da gibts auch keine Diskussion und dann brennen auch die Leute dafür.

00:23:31: Und jedes einzelne Team geht.

00:23:33: Sind die räumlich getrennt?

00:23:34: Arbeiten sie vielleicht sogar an euren Räumlichkeiten oder habt ihr mietete Extras an, oder hockt ihr eher beim Team auf dem Schoß?

00:23:39: Auch das ist super unterschiedlich!

00:23:41: In der Schweiz saßen wir in der Schweiz vor Ort.

00:23:44: Unsere Teams sitzen teilweise getrenn, teilweise sitzen zusammen.

00:23:47: Wir sind es gewohnt remote zu arbeiten, das funktioniert wunderbar.

00:23:51: Trotzdem gibt's dann Wochen wo wir einfach mal alle uns zusameinsperren wollen weil dann wirklich sagt okay jetzt machen wir den Designsprint die Woche natürlich lieber vor Ort.

00:23:59: Aber jetzt im letzten Jahr mit Corona hat es auch ein Jahr lang geklappt, das ganze Remote zu machen.

00:24:04: Gibt sehr gute Möglichkeiten und die Leute sind geübter in Tools zu verwenden.

00:24:08: aber ich bin dennoch überzeugt dass ist besser wenn man zusammensitzt.

00:24:11: Also noch mal so bisschen zusammengefasst Venture Building, Corporate Venture building.

00:24:14: aus eurer Sicht bauen neuer Produktmarkkombinationen insbesondere im digitalen Umfeld mit innovativen Methoden mit klassischen Startup-Methoden ja sogar sehr wichtig dass ihr eben auch in eure Organisation eine komplette Lieferfähigkeit habt sozusagen technisch sagen darf, dass ihr also die Leute auch selber irgendwo in euren Reihen habt.

00:24:31: Auch die mit Ausbilden.

00:24:32: Darauf kommen wir jetzt gleich nämlich was das auf der auf der Menschseite bedeutet und was ich an eurem Modell sehr sehr spannend finde eben auch so diesen vermutlich Venture Capital Ansatz.

00:24:40: sie sagen so ich brauche eigentlich zehn fünfzehn Start-ups in meinem Portfolio.

00:24:43: Ich setz nicht alles auf eins sondern ein bisschen diesen diesen portfolio Gedanken deswegen auch Portfoliobilder weil eben doch mal zwei Ideen nicht funktionieren können und dafür eine andere total erfolgreich ist.

00:24:52: Was mich natürlich interessieren würde es, dass es sehr nah auch ja einem Startup umfällt.

00:24:56: du hast selber einen gearbeitet, kennst also so ein bisschen das Gefühl, dass ist jetzt mein Baby nicht nur von der Einkommensseite sondern auch von der Entwicklung des Wertes.

00:25:04: Wie schafft ihr es diesen Spirit, diesen Gründerspirit zu übertragen auf die Teams?

00:25:09: Die muss ja eine andere Motivation schaffen, dass die Leute richtig brennen und mit Leidenschaft an den Themen arbeiten.

00:25:14: So wie schaffst du das?

00:25:15: Wie schaffste da auch so deine Erfahrungen vielleicht zu übertragen, die du so gesammelt hast?

00:25:19: Stellen wir dich einfach vor!

00:25:20: Das ist in der Tat nicht einfach.

00:25:22: Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, gerade diese Passion aus der Gründerszene damit reinzubringen.

00:25:26: Ich glaube was ein sehr großer Vorteil ist, dass auch ein gewisser Abstand vorhanden ist, das es nicht so emotional ist wie der Metzgersohn und sagt wir brauchen jetzt dieses Wurstprodukt weil das haben wir halt bei uns auch gut verkauft, das ist eine sehr persönliche Meinung und nicht ja datengetriebene Meinung.

00:25:42: So ist es bei uns einfach sehr datengedrieben.

00:25:44: Das ist glaube ich im sehr guten Abstand der gesund ist um auch wirklich Themen gut zu validieren und am Ende vielleicht eben auch abzustoßen.

00:25:52: Nichtsdestotrotz in dieser operativen heißen Phase, wo es einfach nur ein Sketch-It dann musst du dafür brennen!

00:25:57: Ein Weg der sehr gut funktioniert ist... Die Ideenvalidierung am Anfang passiert ja schon durch das Team.

00:26:03: Das heißt, damit eine Idee überhaupt zustande kommt muss einer aus dem Team oder mehrere Teammitglieder das überhaupt erst gefunden haben.

00:26:10: D.h.,

00:26:10: die kommen ja schon auf uns zu.

00:26:11: wir haben hier die Idee anhand der Daten gefunden und die Pitch'n das ja schon in der ersten Runde Und dann hast du dir eigentlich schon eingeholt Sie rohnen das Thema und wollen dass sie auch weiter treiben zur nächsten Stage und arbeiten daran und wollen es wiederbelegen pass das können wir so weitermachen.

00:26:27: also da ist dann diese Gruppendynamik vorhanden.

00:26:29: Es kann natürlich, wenn wir Glück haben oder Unglück, man kann es beides nennen, soweit kommt dass ein Team es geht recht früh schon entscheidet Mensch wenn das funktioniert möchte ich da auch mit rausgehen dann brennen die natürlich noch mal mehr dafür.

00:26:40: das bringt Team Dynamik natürlich nochmal auf ein anderes Level, aber auch generell in der alltäglichen Zusammenarbeit.

00:26:47: Wir sind wirklich nur strategischer Partner auf SIE-Level-Ebene.

00:26:50: Wir sagen dir nicht das Logo machst du lieber grün oder jetzt probiert doch mal den Channel oder macht doch mal so eine Landingpage.

00:26:57: Am Ende müssen die Teams entscheiden was sie machen wie sie es machen und am Ende dafür gerade stehen Und ich glaube dass bringt einen enormen Vibe in das Team hinein Dass sie wirklich verantwortlich sind dafür und uns zeigen was möglich ist und nicht wir ihnen sagen was zu tun.

00:27:11: Das ist ein sehr dünner Grad zwischen Freiraum und Methodik, die wir dann noch brauchen.

00:27:15: Und ja auch als Hebel nutzen um so schnell zu sein.

00:27:18: Wenn ihr jetzt nochmal bei euch in die Organisation schaust, kann ich mir vorstellen dass das schwierig ist auf der einen Seite diesen Gründerinnen-Gründerspirit immer wieder auch zu versprühen in den Projekten die ihr startet aber auf der anderen Seite nicht wirklich das als eigenes Startup sozusagen zu fühlen im Sinne von das es jetzt meins sozusagen als Eigentümerin oder Eigentüm auch wenn Teil davon habe.

00:27:40: Aber wie schafft ihr das auch innerhalb eurer Organisation bei Striper, diese Menschen zu finden die dann auch das mit Leidenschaft und Passionen

00:27:48: umsetzen?

00:27:48: Ich vergleichse mir gerne mit einem Kind dass man nach dem Kindergarten abgeben muss, danach ist es weg.

00:27:53: aber man sieht es bei den Unternehmen die wir ausgegründet haben oder die Kunden ausgegründete haben wie die noch Mitfiebern.

00:27:59: Wir laden die Gründe ein in unsere Allhands präsentieren die mal die neuesten Zahlen Und wie läuft das Unternehmen.

00:28:05: und da sieht man die Leute sind stolz.

00:28:07: Ich hab da mal mitgemacht und das ist was, was die Leute auch motiviert zu sagen.

00:28:10: Ich baue jetzt ein Produkt, das steht vielleicht irgendwann im Supermarktregal oder das nutzt in der Schweiz jeder oder in Deutschland wird das in deren der Branche mal der Hit.

00:28:18: Das motiviert die Leute weil wir nur Geschäftsmodelle uns anschauen, die auch einen Potenzial für ihren Unicorn haben und keine kleinen Nischenprodukte von denen du nie wieder etwas hörst.

00:28:27: also ich habe das Gefühl dass motiviert diese Leute auch.

00:28:29: nochmal

00:28:29: komme ich auch zu euch wenn ich sage ich bin so was weiß ich zwei drei Jahre da oder vier Jahre und will dann mein eigenes Thema bauen.

00:28:36: Ich lerne so ein bisschen die Methoden von den Großen sozusagen und mache dann daraus mein eigenes.

00:28:41: Ist das durchaus ein Weg, der bei euch mal gegangen wird?

00:28:44: Von der einen oder anderen Mitarbeiterin?

00:28:46: Auf jeden Fall.

00:28:47: Also klar, als Geschäftsführung möchte man die Leute immer halten so lange es geht wenn das Sinn macht.

00:28:51: aber ich kann es nur jedem empfehlen schneller kann man's nicht lernen und die Fehler schon von anderen sehen und Learning ziehen.

00:28:57: Man sitzt ja auch nicht nur in seinem Team sondern man sieht was die anderen Teams machen Kannst in allen zwei Jahren fünf bis zehn verschiedene Geschäftsmodelle angesehen haben und vertestet haben.

00:29:05: eine super Chance bevor man dann selber gründet.

00:29:08: auf jeden fall ist ne kleine Schule oder Werkstatt für das ganze Unternehmertum

00:29:12: Super, also auch da noch mal so ein bisschen auch Community-Building.

00:29:15: Die sind natürlich dann auch in eurer erweiterten Community gerade wenn es dann darum geht auch nochmal irgendwo Expertise vermutlich einzuholen.

00:29:21: Wie schafft ihr es bei euch?

00:29:23: Auch wenn ihr diese immense Workload habt, immer wieder auch die Teams noch mal weiterzubilden.

00:29:27: Wie gibt dir Erfahrungen weiter, die vielleicht auch Personen auf anderen Projekten schon gesammelt haben an die Teams, die gerade aktuell auf so einem Thema arbeiten?

00:29:34: Das ist ja auch so eine der silbernen Kugeln in diesem schnell wachsenden Feld wo es immer wieder neue Themen gibt.

00:29:41: Was sind deine Erfahrungen, die du da ... Du bist für das Thema mit verantwortlich, Bildung und Führung.

00:29:46: Was macht ihr da konkret?

00:29:48: Man kann sagen, die Rolle, die auch ich als Chief Growth-Office habe oder meine Kollegen als Product oder Tech verantwortliche liegt genau darin diese Knowledge Transfer außerhalb der Teams zu garantieren.

00:29:59: Der VA, der Venture Architect ist hier nur für das eine Startup verantwortlich.

00:30:02: aber ich wiederum kann meine Teammitglieder, die auf zehn verschiedenen Themen sitzen und zusammenbringen haben wir eben unsere Meetings und tauschen uns aus.

00:30:10: da gibt es dann so was wie ein Hot Seat.

00:30:12: Da muss einer einen Thema vorstellen wo er gerade dran arbeitet und alle anderen dürfen das Challengen Die sind ja gar nicht in diesem Thema drin.

00:30:19: D.h.,

00:30:19: da kommt mal neuer Blickwinkel auf ein Thema.

00:30:21: Das ist super wichtig, dass man die fachlichen Teams dann wieder näher zusammenbringt, die im Alltag nichts miteinander zu tun haben.

00:30:28: Ist ja nicht so üblich.

00:30:28: Normalerweise sitzt ein Marketingteam eben zusammen.

00:30:31: In unserem Fall ist jeder sein eigener Chef bei seinem Start-up.

00:30:34: also das ist superwichtig, die fahrlichen Teams zusammenzubringen aber auch filmen weil fuck up nights round back Sessions machen wir gerne wo man einfach mittags zusammensitzt und einer präsentiert etwas was er gerade gelernt hat oder eine Methodik die er für seinen Venture gerade angewandt hat, dass er gerne teilen möchte.

00:30:50: Einfach dieses Hands-on Lernen in keinem Fall von zu viel dokumentieren.

00:30:54: Das liest sich am Ende keiner mehr durch.

00:30:56: Es ist doch ein Hören und Sehen was funktioniert nicht.

00:30:59: Und dann am Ende ist es unsere Verantwortung auch zu überlegen wo sehen wir Themen?

00:31:03: Das sind methodische Themen Prozesse, die wir doch vereinheitlichen sollten.

00:31:07: und wo wollen wir Freiraum lassen für Themen?

00:31:10: also Wir können nicht alles vorsetzen sagen so jetzt macht ihr das und dann schauen wir am ende auf die Ergebnisse sondern das wie soll eben den Teams überlassen werden, aber wir wollen eine Stütze geben.

00:31:18: Da ist der Transfer von Wissen super wichtig über alle Kanäle.

00:31:21: Gibt

00:31:22: es so ne Golden-Fünf?

00:31:23: Teams weiterbilden, nutzt ihr dafür auch eine Software noch mal die euch ein bisschen unterstützt dabei, dass sie das möglichst einheitlich einsetzt oder nicht immer wieder das Rad neu erfindet.

00:31:32: So gibt's da was!

00:31:33: Man probiert viele Tours aus und dokumentiert fleißig in der ersten Woche dann lässt nach und nach einem Monat alles veraltet.

00:31:39: Kennt glaub ich jeder.

00:31:40: Wir haben jetzt einen Schritt gewagt tatsächlich gewechselt zu Notion bin an Superfan davon, weil alles ja Datenbasiert aufgebaut ist.

00:31:47: Auf Datenbankenlogik.

00:31:49: Dadurch kann es in der Regel nicht verhalten.

00:31:51: Da sind unsere Informationen über Mitarbeiter und Projekte zusammengeführt.

00:31:56: dann kannst du auch dahinter die ganzen Learnings- und Wissenstransfere legen und eben nicht eine hunderte Seite auf einem anderen Wiki, die nie jemand wieder finden wird.

00:32:06: also das ist super wichtig diese Team und Wissen und Projektarbeit und Austausch, Taskmanagement einfach möglichst nahe ineinander zu bringen dass es auch genutzt wird.

00:32:15: Es gibt für alles gute Tools, aber wenn ich fünf oder sechs verschiedene Tools habe, werde ich nicht jeden Tag alles öffnen und mir zu Herzen nehmen.

00:32:22: Das ist super wichtig.

00:32:23: Wie vorhin gesagt, das finde ich nicht zu viel zu dokumentieren.

00:32:26: Wir nutzen viele Video-Live-Sessions um die Zuhörer der Zuschauer in ihrem Leben zu halten und nicht wieder zehn Seiten in einem Dokument niederzuschreiben, find ich enorm wichtig!

00:32:36: Video

00:32:37: finde ich persönlich auch spannend, weil es bewegt ist Bild mehr Emotionen festhält in der Dokumentation.

00:32:43: Wie setzt ihr das ein?

00:32:44: Das würde mich natürlich direkt interessieren.

00:32:45: Den eigenen YouTube-Channel was macht ihr?

00:32:47: Die

00:32:47: YouTube-Chanel nutzen wir noch nicht so.

00:32:49: Es ist sehr intern aber wir wollen hier stärker nach außen auftreten.

00:32:54: Wir hatten vor kurzem erst einen Event gemacht mit Borda wo wir über unsere Schultern schauen lassen haben.

00:33:00: Da konnte man zuschauen in einem Video wie funktioniert das eigentlich?

00:33:06: Baue ich das denn eigentlich?

00:33:07: Und auch da haben wir Videos von den Teammitgliedern machen lassen, die einfach mehr erklären.

00:33:11: Was ist ein Smogtes in einer Minute?

00:33:13: oder was mache ich als UX-Design eigentlich auf einem Projekt?

00:33:16: Das ist erstmal banal für unsere Teammitgieder aber für die Außenwelt doch irgendwie noch ein bisschen fremder und das hilft denen enorm.

00:33:21: um ein bisschen näher zu bekommen zu dem Thema.

00:33:24: Und das kann man zu jedem Thema machen diese Fragen stellen, dass einfach in einem kurzen Video aufnehmen.

00:33:28: Da muss man sich auch keine Gedanken machen.

00:33:30: habe ich das gut geschrieben, passt das Format?

00:33:32: jetzt brauche ich noch einen Design Element dahinter.

00:33:35: Aber wenn ich mein Teammitglied schnell eine Frage stelle und das Aufzeichnung, hätte er gar nicht darüber nachgedacht.

00:33:41: Ist es auch wie andere zugänglich oder ist das jetzt erst mal nur für eure Organisation ein erster Test?

00:33:46: Vorrangig für die eigene Organisation aber auch für Partner denkbar, die da einfach in dem Thema drin sind und dann auch die Hilfe brauchen können.

00:33:54: Wir wollen jetzt nicht ein Blockwerden-Influencer bei uns im Team haben, die das irgendwie weltweit scheren.

00:33:59: Das glaube ich nicht unser Ziel, aber für die Zieggruppe

00:34:04: Toll, also auch da noch mal neue Formate genutzt um eben auch Wissen zu transportieren und auch zu erhalten.

00:34:09: Das ist ja auch ein ganz zentraler Aspekt!

00:34:11: Jetzt gibt es aus meiner Sicht immer noch so zwei andere Punkte auch wenn wir über Team sprechen.

00:34:15: das eine ist Kommunikation das andere ist natürlich Führung Leadership.

00:34:18: Gibt's so golden Hex von dir zum Thema Kommunikations gerade in einer dezentralen Welt in der euch ja bewegt nicht nur die aktuelle Pandemie Situation angesprochen Die natürlich uns alle in eine ganz neue Situation gebracht hat sondern aber auch so Wenn wir jetzt wieder zum normalen zurückkehren was Es ist, wie kommuniziert ihr innerhalb der Organisation mit den ganzen Teams die dann auch vielleicht woanders sind?

00:34:39: Ich

00:34:40: glaube viele machen den Fehler dass sie das vorgeben.

00:34:42: Dass man sagt okay unsere Kommunikation funktioniert so.

00:34:46: Das ist ein bisschen wenn man sagt unsere Kultur ist so.

00:34:48: ich glaube das kann keiner vorgeben das entwickelt sich und so möchten wir dass sich das in jedem Start-up Team auch entwickeln.

00:34:54: Das heißt ich übergebe es dem Team und frage das Team Wie wollt ihr kommunizieren?

00:34:57: Da gibt's am Anfang Diskussionen Machen wir einen Daily?

00:35:00: Nein ja ich steh lieber später auf.

00:35:02: oder Wenn wir das so machen, brauchen wir das Weekly in dem Format.

00:35:06: Wann machen wir unsere Retros um Feedback zu bekommen?

00:35:09: Jedes Team ist anders zusammengesetzt und andere Charaktere, wenn wir jetzt unsere Struktur vorgeben, würde es bedeuten, dass jedes Unternehmen auf der Welt die gleiche Kommunikationsstruktur haben sollte.

00:35:21: Unsere Teams übernehmen das.

00:35:22: Gerade der Venture-Architekt, der da in die Leitung geht, ist verantwortlich, dass es dann auch umgesetzt wird.

00:35:27: Aber das Team muss sich finden am Anfang einen Daily später nicht mehr.

00:35:30: Auf Unternehmensebene sind wir natürlich ... Das Start-up und müssen uns überlegen, was ist das richtige Format.

00:35:35: Die Allhands sind ein bisschen häufiger bei Remote.

00:35:38: Ich möchte jeder öfter geupdatet werden weil es gibt keine Kaffeeküche.

00:35:41: also da müssen wir uns natürlich anpassen.

00:35:43: Brownberg Sessions in welchen Formaten machen wir das?

00:35:46: Das ist aber auch etwas, was sich immer wieder anpasst und wir nicht sehr starre sind.

00:35:50: ich

00:35:50: erlebe im Moment so ein bisschen diese remote Kommunikation.

00:35:53: die ist extrem kopfgetrieben sowieso und ich finde immer Kopf und Herz muss so ein bißchen zusammengehen.

00:35:57: und du hast es eben angesprochen die Kaffemaschine unten die hilft uns ja auch so ein bissel mal ab sein als der Piste zu sprechen, einfach nur mal ein bisschen privat zu quatschen oder man Witz zu erzählen.

00:36:06: Ich finde das geht so durch die Remote-Sachen viel verloren.

00:36:08: Habt ihr Austausche auch, die gar nicht das fachliche den Kopf anstrengen sondern eher emotionaler sind?

00:36:14: Also wir haben einmal Coffee Break-Rooms bei Slack Managed.

00:36:18: da kann man virtuell mit jemandem einen Kaffee trinken und wird zugelost.

00:36:21: Find ich super angenehm weil man hat doch immer mit den gleichen Leuten zu tun und so kann man mal den Austausch mit anderen Mitarbeitern ermöglichen.

00:36:27: Und ansonstens ist unseren Managern überlassen.

00:36:31: innerhalb der Teams.

00:36:32: Tickt jedes Team anders, ich hab auch verschiedene Teams und das eine Team ist vielleicht lauter, dass andere leiser ihr Intro wird.

00:36:38: Wollen vielleicht gar nicht jetzt jeden Abend ein Feierabend Bier virtuell trinken?

00:36:41: Und die anderen schreien vielleicht danach?

00:36:43: Da muss man ja auch sehr sensibel sein und darauf eingehen können was sie eigentlich wollen.

00:36:47: Ja da gibt's auch viele Möglichkeiten von virtuellen Spielen, die man machen kann oder einfach mal ne Stunde Blocken gemonert mit der Person reden wie es eigentlich geht und was zu Hause noch so los ist mit Kindern und keine Kita Und was es noch für Probleme gibt, die man nicht mitkriegt.

00:37:02: Wenn man nur einmal in einer Woche ein Weekly-Review-Termin hat.

00:37:05: Das geht dann doch mehr verloren.

00:37:07: D.h.,

00:37:07: das nutzt ihr auch bewusst um mal?

00:37:09: gegenzusteuern sozusagen und es ist vermutlich auch etwas, was bleibt wird.

00:37:12: Genau man muss sich halt diese Zeit nehmen.

00:37:14: also ich persönlich setze mir einfach diese Blocker mit den einzelnen Personen weil sonst ist nie Zeit dafür.

00:37:20: also man muss das schon bewusst planen weil ja man kennt's remote man stellt nur einen Terminer.

00:37:24: wenn man ein Task hat und denen schnell besprechen möchte dann muss man schon wieder ins nächste Meeting.

00:37:29: Lass uns noch auf ein anderes Thema kommen.

00:37:31: Führung ist ja auch so eine Leidenschaft von dir.

00:37:33: wie schafft ihr es eben auch aktuell zu sein?

00:37:35: Es gibt ja die Diskussion Servent-Leadership eher Mentoring Coaching.

00:37:39: Habt ihr da für euch einen Weg schon gefunden, wie er mit diesem Thema umgeht?

00:37:42: Was so auch da vielleicht zukünftig getrennt sind und was ihr noch stärker machen wollt.

00:37:46: Ich glaub, was bei uns eine Herausforderung ist, sind diese vielen Unterteams.

00:37:51: Man verliert ziemlich schnell den Überblick.

00:37:53: Was macht eigentlich die einzelne Person gerade?

00:37:55: Du kannst gar nicht kontrollieren.

00:37:56: Dass man micromanagen kann, ist für uns kaum möglich.

00:37:59: Da muss man schon irgendwie vierzig Stunden am Tag Zeit haben um so viel zu managen.

00:38:03: Deswegen ist es für mich persönlich oder auch für Stryber wichtig, dass wir in Prinzipien denken statt in Prozessen oder Regeln.

00:38:10: Sag

00:38:10: mal ein Beispiel für

00:38:11: einen Prinzip!

00:38:12: Ein Beispiel, das jeder kennt, ist Reisekosten.

00:38:15: So ein typisches ... Wie viel darf ich denn jetzt ausgeben, wenn ich eine schöne Hamburg komme?

00:38:19: Was darf ich für das Hotel eigentlich ausgeben und fliege ich da oder fahre ich mit dem Zug.

00:38:23: Na klar kannst du sagen die Grenze sind zweihundert und zwanzig Euro.

00:38:27: Wirst du die Leute dahin bringen dass sie was für zweihundzwanzig euro buchen?

00:38:31: weil ich kann das meiste rausholen.

00:38:32: Das habe nicht unternehmerisch gedacht!

00:38:34: Wenn ich versuche es schaffe zu kommunizieren denke wie ein Unternehmer.

00:38:38: Was lohnt sich dann?

00:38:39: Willst du da hinfahren einen schönen Wellnesstag haben oder gehts darum den guten Termin machen?

00:38:43: solltest du nur nah zur Location sein oder brauchst du einen guten Schlaf, was ist es denn und was musst du dafür ausgeben?

00:38:48: Kommen die Leute selber drauf.

00:38:49: Was ist der richtige

00:38:50: Preis?".

00:38:51: Und klar dann kommt vielleicht einer mal über die zweieinhalbundzwanzig Euro.

00:38:54: aber ich glaube und bin überzeugt von bei unseren Mitarbeitern das die Masse wie ein Unternehmer denkt.

00:39:00: Das ist mir super wichtig dass wir in diesen Prinzipien denken.

00:39:02: Ein Gründer hat auch keine Regeln vorgesetzt bekommen.

00:39:05: so sollen die Leute bei uns auch denken.

00:39:07: das kann man auf alle Bereiche ausweiten und großen Fehler den man da auch begeht ist wenn ein Fehler gemacht wird passiert eben dass jemand etwas zu teuer sofort einen Prozess dahinterzuschalten und sagen, okay das ist jetzt die neue Regel.

00:39:18: Dann findet man wieder eine Ausnahme da muss man wieder ein Prozess machen und am Ende hast du wieder zehn Seiten prozess für ein simples Thema wo der Menschenverstand reichen würde wenn man dann die richtigen Ziele hat.

00:39:28: deswegen unternehmerische Ziele haben.

00:39:30: nimmt mir auch die Arbeit als Manager Sachen zu diskutieren die nicht diskutiert werden müssten sondern dass meine Leute mit dem auf mich zukommen.

00:39:38: Lass uns noch so ein bisschen in die Zukunft gucken.

00:39:40: Was ist die Erfolgsgeschichte, wenn wir in fünf Jahren sind, die du gerne lesen möchtest?

00:39:44: Wo seid ihr als Organisation, als Driver in der Zukunft her?

00:39:47: Was habt ihr euch vorgenommen und wollt ihr euch nochmal in einen anderen Bereich vorwagen oder... Auf

00:39:51: jeden Fall weiter wachsen.

00:39:53: Wir sind ja schon gut gewachsen aber da ist noch Luft nach oben um einfach auch eine gewisse Größe zu haben, um auch flexibel zu sein was die Projekte betrifft mehr spannende Leute zu finden, die unsere Reise begleiten wollen.

00:40:03: In den nächsten fünf Jahren sollte man auch die ersten Corporate Unicorns auf dem Markt sehen.

00:40:08: Das wäre natürlich cool zu sagen.

00:40:09: Da waren wir dabei ganz am Anfang, das macht ja auch die Mitarbeiter stolz.

00:40:13: Das finde ich schon super wenn man auf verschiedenen Märkten Produkte von uns sieht.

00:40:17: Super!

00:40:17: Da muss man ja sagen, dass viele eurer Teams mit denen jetzt zusammenarbeitet.

00:40:21: Ja auch das zwar gerne tun aber nicht unbedingt ins Schaufenster stellen, dass sie jetzt mit euch zusammengearbeitet haben sondern eher dann sich selber ins Schofenster stellen also insofern da auch sehr aufmerksam sein wo es sich so eure Unicorns entwickelt.

00:40:31: Das wissen dann nur wir selbst!

00:40:33: Abschließend frage ich immer noch so ein paar persönliche Dinge wie hältst du dich digital?

00:40:38: Wie bleibst du am Zeitgeist des Digitalen?

00:40:40: Wie kriegst du so immer wieder raus wo die nächsten Themen sind?

00:40:43: Gibt's da was?

00:40:44: So gibt zu Hex?

00:40:44: Ich würde sagen mein Hack ist das Team.

00:40:46: Wir haben einfach einen super Austausch über Slack.

00:40:49: Wir haben verschiedene Channels zu Industrien, zu Fachbereichen und dann gehst du halt die Channel rein, die ich interessiere.

00:40:54: Und ja, bei hundert Leuten, jeder liest irgendwelche Artikel jeden Tag und teilt die relevantesten mit ein paar Facts.

00:40:59: Dann hat man schon wieder ein Update bekommen.

00:41:01: Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal selber dann auch suchen musste.

00:41:04: Ich gehe einfach ins Lack ran und öffne dann die Themen, die mich interessieren, wo ich auch weiß ... Die Person liest ähnliche Dinge wie ich.

00:41:09: da kann ich mal reingucken.

00:41:10: Das hilft mir enorm, einfach durch das Team fit zu bleiben.

00:41:14: Jeder hat verschiedene Themenbereiche in den Jahr gerade reinschnuppert und teilt dann was Julia.

00:41:18: Ich hab hier ein cooles Tool gefunden, das kann genau das, was ich grad fürs Projekt brauche und schon habe ich auch das Wissen wieder

00:41:24: bekommen.".

00:41:25: Okay total nachvollziehbar so wie du das auch beschreibst!

00:41:27: Bist du eher so'n Typ der ausprobiert oder guckst du dir eher Dinge an?

00:41:31: Ein bisschen beides, aber ich muss sagen, ich probier schon gerne aus.

00:41:34: Ich bin schon auch ein Fan von Strukturen und Prozessen, wo es Sinn macht.

00:41:37: Probiere ich dann einfach in Privaten aus oder für mich selber mit Noten zum Beispiel so und probier's halt selber mal aus.

00:41:42: Funktioniert das in der privaten Lebenssituation?

00:41:45: Wie strukturier ich meine Aufgaben?

00:41:46: Funktionier gut!

00:41:47: Warum nicht auch fürs Driver?

00:41:49: Mit vielen Themen.

00:41:49: Einfach dass sich selber im Kleinen, probiere auch mit meinem Team.

00:41:52: die sind oft die Versuchskaninchen manchmal im Irgendes, manchmal nicht... Und dann wird das eben ausgerollt aufs ganze Unternehmen.

00:41:58: also wir sind da auch bei uns wie ... oder einen Smog-Test und probieren Dinge super schnell aus, als dass wir da nur zugucken wie es andere

00:42:06: machen.

00:42:06: Sehr schön!

00:42:07: Und jetzt abschließend wenn einzelne noch mit dir in Kontakt treten möchten der Hörerin oder Hörer.

00:42:11: was ist so ein guter Weg?

00:42:12: Wie können sie mit dir nochmal weitere Themen vertiefen.

00:42:15: Am besten immer LinkedIn, das ist der einzige Channel, wo ich jeden Tag reinschaue.

00:42:20: Man kriegt aber auch viele Nachrichten.

00:42:21: also entweder müssen die Nachrichten schon so sein dass sich gerne mit der Person darüber spreche oder auch ein netter Hack was ich manchmal nutze es man kann auch Videos verschicken.

00:42:29: über LinkedIn finde ich super spannend bekommt man noch nicht sehr häufig bringt aber irgendwie gleich einen Gesicht dahinter und eine Person das ist kein Bot der mich anschreibt was hier bei LinkedIn leider immer häufiger passiert.

00:42:39: das heißt einfach mal ein Video anmachen und via LinkedIn den Kontakt reden.

00:42:42: Sehr schön, Julia.

00:42:43: Vielen Dank für die spannenden Eindrücke in Striper und in eure Welt!

00:42:47: Sehr sehr interessant.

00:42:47: also vielen dank für deine Zeit.

00:42:49: Gerne

00:42:49: hat mich gefreut.

00:42:52: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt Podcast.

00:42:56: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich

00:42:59: und dein Unternehmen heraus.

00:43:00: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcast Plattformen.

00:43:06: Und hey

00:43:06: je größer wir werden

00:43:08: desto

00:43:08: mehr Menschen können wir helfen.

00:43:10: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:43:14: Bis zum nächsten Mal!

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