Wie Tylkos parametrisches Design den Möbelmarkt revolutioniert | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Tylko liefert einzigartige, perfekt auf den Kunden angepasste Regale durch parametrisches Design. Der Konfigurator generiert mit Algorithmen die Formen und kreiert so individuelle Lösungen für jeden Kunden. Benjamin Kuna, Mitgründer und CBO von Tylko, spricht mit Joel über das einzigartige Unternehmen. Dabei geht es unter anderem um Marketing für die vertikal integrierte Möbelmarke. Du erfährst... ...die Gründungsgeschichte von Tylko ...wie der außergewöhnliche Konfigurator funktioniert ...wie das Möbelunternehmen ohne eigene Produktion auskommt ...wie der Konfigurator entstanden ist ...wie Tylko mit Trends umgeht ...was die Zielgruppe von Tylko ist ...wie Marketing bei einer vertikal integrierten Möbelmarke funktioniert ...ob Tylko eine Exit-Strategie hat ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Benjamin Kuna, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:37) Tylkos Kernprodukte (00:05:02) Gründungsgeschichte (00:07:21) Konsumentenorientierung (00:09:22) Der Konfigurator (00:11:14) Die Produktion (00:12:33) Qualitätskontrolle und Prozessmanagement (00:13:26) Was ist Tylko überhaupt? (00:14:35) Customer Experience (00:16:12) Individulatiät vs. Profitibilatität (00:17:48) Entstehung des Konfigurators (00:20:42) Wie geht Tylko mit Trends um? (00:22:56) Zielgruppe (00:26:30) Umsätze (00:28:07) Portfolio (00:29:45) Marketing (00:32:57) Wettbewerb (00:35:12) Investoren (00:36:53) Exit Strategie __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
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00:00:07: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.
00:00:20: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und wie immer lade ich dich zu einer super spannenden Mischung aus hyperinteressanten Personen-und superspannende Unternehmen ein!
00:00:27: Und heute lernst du ein polnisches Unternehmen kennen nämlich TÜG.
00:00:31: Tilco ist ein Technologieunternehmen, was gar nicht so einfach zu beschreiben ist.
00:00:35: Weil auf der einen Seite es ist hardcore technisch denn du wirst sehen wenn du die Website jetzt parallel aufrufst während du uns zuhörst das Unternehmen bietet Möbel an aus Multiplex in ganz tollen Designs aber der Text-Deck sehr komplex dort.
00:00:46: Es gibt einen ganz tollen Konfigurator.
00:00:48: meine Designerin hat als ich mich dazu weitergebildet habe liebevoll gesagt Tilcos für sie so etwas wie das Ikea drei Punkt Null Denn es hat quasi das Verkaufen aber auch das Configurieren von Möbeln auf ein völlig neues Level gehoben.
00:00:59: Und nicht nur das, auch das ganze System wie diese Möbel zusammengebaut werden und wie sie zu dir als Kunde oder Kund empfinden ist sehr besonders.
00:01:06: Das heißt heute lernst du ein junges Unternehmen kennen was super interessant ist weil es eine handwerkliche Komponente hat B. Eine technologische Komponente und C auch ganz viel mit Logistik und Operations am Router.
00:01:16: Natürlich werde ich Sie löstern, wie sie an Kunden kommen weil auf Instagram habe ich gelernt sind es schon so eine Art kleiner Star wenn nicht sogar ein großer Star.
00:01:22: Ein super spannendes Produkt!
00:01:23: Und deshalb ich freue mich dass heute der liebe Benjamin Kunar da ist.
00:01:25: er ist Gründer und CBO von Tilco.
00:01:28: Benjamin!
00:01:28: Ben!
00:01:28: Moin schön dass du da bist.
00:01:30: Morgen hallo danke das für mich eingeladen hast.
00:01:33: Danke, dass du mir auch so lange beigewohnt hast.
00:01:35: Die Behörden und Hörer, ihr wisst ja nicht... ...das war eines der wenigen Male wo ich zweimal anmoderieren musste,... ...weil Töco quasi so besonders speziell ist,... ...dass man das gar nicht sozusagen beim ersten Mal schaffen kann.
00:01:43: Erzähl mal von euch!
00:01:44: Wie seid ihr denn eigentlich entstanden?
00:01:45: Hab' ich euch eigentlich richtig wiedergegeben was ihr tut?
00:01:47: Vielleicht kannst du es noch besser?
00:01:48: Ja,
00:01:48: ich kann's nicht viel besser.
00:01:49: Wir sind eine Mischung aus Technologie-, Design- und Research, würde ich sagen.
00:01:55: Wir haben es in den Jahrhunderten gegründet... Wie können wir unsere Backgrounds und unsere vorigen Erfahrungen einsetzen, um das gesamte Experience für die Kunden rund um Möbel neu aufzusetzen?
00:02:12: Davor hatten meine Co-Founder in Agency.
00:02:15: Die heißt Bridge.
00:02:16: Die hat Technologien für Großkonzerne wie BMW, die European Space Agency entwickelt.
00:02:22: Ich selbst war im Investment Banking tätig Und wir wollten das Ganze irgendwie zusammensetzen Um quasi Konfigurierung zusammen mit High End Design, einem vernünftigen Preis und einem guten Kauf Experience zusammensetzen.
00:02:37: Okay verstanden aber was ist denn so euer eigentliches Produkt?
00:02:40: Also vielleicht sagst du mal was ihr eigentlich verkauft.
00:02:42: wenn ich jetzt auf Tilco gehe was finde ich da genau?
00:02:45: Wenn Du
00:02:45: auf Tilko gehst findest du drei Produktlinien Type one, type two und type three die wir letzte Woche gelauncht haben.
00:02:54: Die ersten zwei Produktlinie also type eins und type zwei sind hauptsächlich Regale in verschiedenen Konfigurationen die verschiedenen Use Cases dienen.
00:03:04: Type drei sind Kleiderschränke, das ist eine komplett neue Kategorie an der wir die letzten zwei Jahre gearbeitet haben.
00:03:12: Wir sind da sehr spannend, wie diese Kategorie sich skalieren wird.
00:03:16: Weil wir schon in der ersten Woche alle Produkte die wir für den ersten Monat in der Pipeline hatten verkauft haben.
00:03:23: also das war ein Sold-out dass wir nicht erwartet haben.
00:03:26: Wir haben die Kapazität absichtlich limitiert weil wir an der Qualität arbeiten wollen und auf Nummer sicher gehen wollen dass alle Produkte genauso entstehen wie wir es gerne haben möchten.
00:03:38: von dem her sind wir da super gespannt.
00:03:40: Und wenn ich es jetzt richtig mitkriege, also drei Gründer?
00:03:42: Richtig.
00:03:43: Vier Gründa!
00:03:44: Vier sogar.
00:03:44: und wie groß ist euer Team mittlerweile?
00:03:46: Wir sind hundertsiebzig mittlerweile.
00:03:47: Jetzt musst du uns mal mit auf die Reise nehmen.
00:03:49: Wie kommt das... Drei Agentur-Gründer und ein Investmentbänker in Möbel machen.
00:03:55: Also von allem, was ihr euch halt aussuchen könnt, warum ausgerechnet Möbil?
00:03:58: Was ja nun im Onlineverkauf mit zu den komplexesten Dingen überhaupt gehört.
00:04:01: Das ist eine sehr gute Frage!
00:04:03: Am Anfang waren wir fünf Gründer.
00:04:04: Unser fünfter Co-Founder ist in einer anderen Richtung gegangen zwei Jahre nach Gründung hier in der Akademie.
00:04:10: Es war ein Passion Project.
00:04:12: Wir hatten so einen AHA Moment... ...zwei tausend dreizehn wo meine Mitgründer ein Tag slash Design Festival kuratiert haben.
00:04:21: Das war zum Thema Mass Customization, da haben sie einen Konfigurator gemacht der es den Besuchern ermöglicht hat einen Sitz aus Polypropylen zu konfigurieren.
00:04:31: Der war dann Teil der Szenografie.
00:04:33: Es wurden fünfhundert solche Sitze produziert.
00:04:36: alle waren anders.
00:04:37: Der Bass der rund um diese Sitze danach entstanden ist war so groß dass wir uns alle gedacht haben okay die emotionale Beziehung zwischen einem Produkt was der Endkunde selbst co-designed hat, ist so groß dass man sehr viel mehr Wert schaffen könnte indem man eben diese Konfiguration so gestaltet das sie einfach genug ist um von jedem bedient werden zu können und andererseits ein echtes Problem löst.
00:05:02: Und deswegen sind wir auf Regale gekommen.
00:05:04: jeder würde sich gerne einen Regal so anpassen dass es nicht nur an den Raum angepasst wird weil jede Wohnung und jeder Raum komplett anders sind da gibt's gar keine Standardisierung, aber auch an unsere persönlichen Bedürfnisse.
00:05:17: Wir haben alle Gegenstände.
00:05:18: die sind alle anders.
00:05:20: manche von uns sind Minimalisten und haben sehr wenige Gegenständen deswegen brauchen wir nur ein kleines Regal sind Kollektionäre und haben sehr viele Gegenstände, die sie gerne auf Display setzen würden.
00:05:31: Und das war unser Kerngedanke!
00:05:33: Dann mussten wir natürlich Themen wie Statik, Themen wie Designkroportionen usw.
00:05:39: lösen und so sind wir auf parametrisches Design gekommen.
00:05:43: Parametrische Designs sind Algorithmen, die Formen generieren.
00:05:48: Das wird in Architektur angewandt.
00:05:51: Und ich glaub, da waren wir sogar die Ersten, die das auf Möbel eingesetzt haben.
00:05:56: So ist unser erster Konfigurator entstanden!
00:05:58: Also ich kann ja mal so meine Historie auch beschreiben... Ich weiß, ich war damals ... In Mitte gibt's diesen schönen Möbelladen-Möbel Horson.
00:06:04: Das is' so einer der Berlin-Mitte-Classics, glaube ich und ich weiß noch Da gab es auch so eine Multiplexplatten, ich mein aber mit Birke wo man halt sagen konnte okay, die werden dir wirklich angepasst an dein Zuhause oder an deinen Büro Wo man dann herkommt eine Tischlerleistung, also dass wirklich jemand zu dir kommt, Maß nimmt und die Dinger halt wirklich massgenau einbaut.
00:06:23: Und entsprechend ist halt auch der Preis weil sich damit eine menschliche Arbeit verbindet.
00:06:26: bei euch ist es aber so man kann halt teilweise wirklich Zentimeter genau am Konfigurator eure Regale quasi sich zurecht biegen wie man sie selber braucht nach eigener Bemessung und ihr produziert die.
00:06:36: Also da muss man glaube ich mal unterscheiden.
00:06:37: Ich finde das ist so vom Händling her schon ziemlich revolutionärer Schritt und dann ist natürlich so die Überlegungen die ich mir stelle wenn ich mir so ein Thema angucke.
00:06:44: Wie habt ihr das eigentlich begonnen?
00:06:45: Seid ihr von der handwerklichen Seite ran gekommen dass ihr gesagt habt, okay wir wollen erst mal verstehen wie man Möbel baut oder seid ihr von der technischen Seite herangekommen und versucht den handwerklichen Part hinterher in den Griff zu kriegen?
00:06:54: Wir sind von einer noch anderen Seite an das Thema angetreten.
00:06:59: Und zwar vom Konsumenten!
00:07:01: Und wir waren alle fünf im Umzug.
00:07:05: ich bin damals von Wien nach Waschow zurückgezogen um die Company zu starten mit meinen Mitgründern und jeder hatte irgendwie seine eigene Story Wie er sich dem idealen Prozess Möbelbestellung erwünschen würde, vor allem was Storage, also Gagale angeht.
00:07:21: Und diese Bedürfnisse waren der erste Schritt um dann eben die... technische Grundlage in Form des Konfigurators aufzusetzen.
00:07:30: Da haben wir uns sehr viele Fragen gestellt, wie viel Auswahl möchten wir dem Kunden geben und wieviel Sicherheit müssen wir ihm im Prozess gewährleisten damit er sich immer komfortabel fühlt in der Konfiguration?
00:07:44: Nicht jeder ist Architekt oder Designer und nicht jeder fühlt sich gut in den Prozess der Gestaltung eines komplexen dreidimensionalen Objekts.
00:07:52: also war es wirklich nicht einfach die richtige Iteration und Kombination an Auswahl und Sicherheit irgendwie auszubalancieren.
00:08:00: Also
00:08:00: es ist sehr schwer wiederzugeben, wie euer Konfigurator funktioniert.
00:08:03: Wir haben bei uns im Badezimmern unserem Büro einen Zwei-Stufe-Restregal von euch.
00:08:07: Bist du in der Lage zu beschreiben, wie Euer Konfigerator funktioniert?
00:08:10: Weil ich finde... Es ist schon ziemlich idiotensicher und gleichzeitig bietet's doch Optionen!
00:08:15: Man kann jetzt mit Regaltiefen arbeiten, man kann natürlich mit Breiten und Höhen arbeiten.
00:08:19: Man kann mit bestimmten vordefinierten Designs arbeiten.
00:08:22: Was würdest Du sagen, ist ja
00:08:24: Kern?!
00:08:24: Was macht Euren Konfigurator am Kern aus, was er einfach zu bedienen isst?
00:08:27: Eine sehr gute Frage.
00:08:29: Ich glaube ... Idioten sicher ist auf jeden Fall sehr, sehr wichtig.
00:08:32: Was unseren Konfigurator ausmacht, ist dass er also wirklich von Möbeldesignern kreiert wird.
00:08:39: Das heißt es ist jetzt kein Tech-Tool und keine reine Software die irgendwie die Bedürfnisse realer Kunden nicht in Betracht nimmt sondern wir haben den Konfigurarter ich würde sagen über hundertmal iteriert so das wir immer verstehen was zum Beispiel die Reihenfolge des Prozesses ist, den der Kunde normalerweise durchgeht.
00:09:05: Das heißt möchte er zuerst die Dimension wählen oder wählt er nach Farbe oder nach Material und wie viele Auswahl möchten wir ihn geben?
00:09:14: So ist eigentlich unsere Software entstanden, die den Konfigurator ermöglicht an der eben einerseits parametrische Designer- und Developer arbeiten andererseits aber auch physische Möbeldesigner Presets und die ganzen Design Proportionen setzen.
00:09:30: Und das wiederum ermöglicht es, die digitale Produktion.
00:09:34: im Moment wo der Kunde die Bestellung abgibt nehmen wir das Design und übersetzen es in Code was wiederum an unsere Produktionspartner trifft über unser ... System und dort wird es on-demand produziert, verpackt... ...und direkt an den Kunden verschickt.
00:09:52: Das ist ja der spannendste Teil!
00:09:53: Habt ihr eine eigene Produktion oder habt ihr in der Hand voll Partner?
00:09:56: Wo ihr das auslagert oder macht ihr beides gemischt?
00:09:59: Wie muss ich mir das vorstellen wenn euch ein Auftrag eingeht?
00:10:01: Wir haben keine eigene Produktion.
00:10:02: wir arbeiten mit Partnern.
00:10:04: Und wir haben mittlerweile sechs Produktionspartneren mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten.
00:10:08: Das heißt wir besuchen die regelmäßig.
00:10:10: Wir helfen denen die Prozesse zu designen.
00:10:13: Die sind auch auf unser System angebunden Und versuchen so einfach das Beste aus.
00:10:20: einerseits natürlich Outsourcing, ohne dass wir die Maschinen und Produktion selbst kaufen müssen.
00:10:25: Aber andererseits auch Quality Assurance zu verbinden.
00:10:28: Wir sind da sehr detailorientiert und versuchen da auch... sehr nachhaltig zu produzieren.
00:10:34: Alle Produzenten sind in Polen, alle Materialien kommen aus Europa.
00:10:39: deswegen versuchen wir so viel wie möglich auch lokal zu sourcen und im Produktionsprozess selbst achten wir sehr auf Sachen, wie Energie gebraucht und wie hoch die Materialeffizienz ist.
00:10:52: Das heißt, wie viel Müll im Prozess kreiert wird und was wir damit danach machen, wie wir die Produkte dann verpacken, wie versuchen in den meisten Verpackungen gar kein Plastik zu verwenden?
00:11:04: Und ja das sind Sachen, die uns sehr am Herzen liegen und da versuchen wir sehr eng mit den Produktionspartnern zuarbeiten.
00:11:10: Okay,
00:11:10: da bin ich aber echt baff, dass ihr als Kernprodukt Möbel verkauft sondern lagert das alles aus.
00:11:16: Also ihr seid sogar wirklich eigentlich eine Technologiefirma, die quasi das handwerkliche Know-how dezentral oder zentral gesteuert aber an mehrere verschiedene Player quasi auslagert.
00:11:25: Da musst du ja eine unglaublich gute Qualitätskontrolle haben und den ganzen Prozessmanagement muss ja bei euch wirklich sehr, sehr fokussiert sein!
00:11:31: Ja wir haben auch ein eigenes Produktionsteam, wir haben ein eigener Quality Assurance Team.
00:11:35: Wir haben mein eigenes physisches R&D Team Die sind busy, indem sie alle Produktionspartner regelmäßig besuchen mit denen Quality Guidelines aufsetzen und auch darauf achten dass Sie die Prozesse, ... gemeinsam mit denen aufsetzen, auch befolgen.
00:11:54: Also obwohl es outgesourced ist haben wir die zentralen Kompetenzen um das quasi zu monitieren und auch... ...um da Updates und Verbesserungen
00:12:03: anzubieten.".
00:12:04: Und jetzt
00:12:04: beschreibt mal jemandem dennoch nie also direkt.
00:12:06: wahrscheinlich gerade wenn man Tylko sagt vielleicht machen wir einen Satz zusammen.
00:12:09: wie schreibt man das eigentlich?
00:12:10: Man schreibt das t y l ko.
00:12:11: ich nehme alles in ein polnisches Wort.
00:12:12: was heißt Tylco eigentlich?
00:12:14: Tylgo heißt nur du wirst wahrscheinlich als nächstes fragen warum?
00:12:20: Wir haben uns sehr lange überlegt, was der Name der Company sein sollte.
00:12:24: Unser erster Name war CSTM, das war die Abkürzung von Custom, konnte sich niemand merken und dann sind wir zum Entschluss gekommen dass wir einen Brandnamen brauchen, der die Simplicität des Konzepts widerspiegelt und quasi den genannten Less is more widerspiegelt.
00:12:43: Das klingt ja sogar schwedisch auch, ne?
00:12:45: Also Tilco hätte man auch sagen können.
00:12:46: Das klingelt wie Dänisch-Schwedische.
00:12:48: Ja ich habe schon mehrmals gehört und Tilco weil es eben nur der Kunde ist das System und dem System befinden sich sehr viele Sachen wie der Designer, der Konfigurator die Materialien usw.
00:13:01: Und dann der Möbelproduzent und die sind so verbunden.
00:13:04: Es gibt keine Zwischenhändler und all das ganze was die Möbelbranche so schwer und komplex normalerweise macht.
00:13:12: Das ist vielleicht mal kurz ins Produkt eintauchen und dann müssen wir da mal vertiefen.
00:13:16: Beschreib mal jemandem, der jetzt gerade fleißig Tilco googelt, tagtag, tagtag noch nie ein Produkt von euch in der Hand hatte?
00:13:21: Was für einen Karton kommt er an?
00:13:23: Und wenn ich den aufmache... was ist da eigentlich drin?
00:13:26: Wie funktioniert das, was ihr als Produkt anbietet beim Kunden?
00:13:28: Das ist eine Frage die ich gerne beantworte.
00:13:31: Da haben wir uns auch sehr viel Mühe gemacht um es an Boxing so angenehm wie möglich zu machen.
00:13:36: Also wenn der Kunde Tilco Googlet und uns findet und das Produkt dann bestellt.
00:13:41: Wir kommen da innerhalb von ein paar Wochen die Boxen geliefert, die sind dann nummeriert.
00:13:46: Die Box Nummer eins hat einen sehr großen Aufkleber hier starten und dann machen wir die erste Box auf.
00:13:54: Da ist auch die Bedienungsanleitung.
00:13:55: Und was sehr wichtig ist das Unboxing ist bei uns sequenziell.
00:14:01: Ich weiß nicht ob dieses Wort existiert.
00:14:03: Sequential Das heißt wir nehmen zuerst aus der ersten box Das erste Element raus und dann das zweite Element.
00:14:11: Wir haben ein Stecksystem, welches es ermöglicht sehr einfach die Elemente zu verbinden ohne Schrauben und schweres Zubehör.
00:14:20: Manchmal muss man ein bisschen draufhaben.
00:14:22: Dazu geben wir auch so eine Filz-Leiste, die es einfach macht.
00:14:26: Der wichtige Gedanke war dass wir eben in dem Prozess der Zusammensetzung des Regals nicht alles irgendwie aus den Boxen herausnehmen müssen ... einen riesen Mess im Zimmer zu machen, sondern wirklich erst die erste Box dann die zweite und dann die dritte aufmachen.
00:14:42: Und das war ganz wichtig!
00:14:43: Dazu haben wir auch eine eigene Software entwickelt... ...die eben diese sequenzielle Verpackung
00:14:49: ermöglicht.".
00:14:49: Ich finde es total krass weil du hast ja gerade beschrieben ihr nehmt quasi den ganzen Zwischenhandel raus also ihr macht eigentlich Direct-to-Consumer, ne?
00:14:55: So seid ihr ja im Prinzip ausgerichtet.
00:14:57: Dann diese ganze Komplexität dass eigentlich jedes Paket was rausgeht anders ist.
00:15:01: Also du musst unterschiedliche Kartonage haben, die Regale sind mal so tief, mal so tiefe, mal hoch mal so hoch.
00:15:06: Also wie kriegt man das denn abgebildet?
00:15:08: Wie funktioniert es denn, dass ich diese unfassbare Vielfalt kosteneffizient hinkriege und vielleicht auch noch mit einer gewöhnlichen Zeit-Fokus?
00:15:15: Weil ich glaube wenn ich bei euch bestelle ihr verstickt ja jetzt nicht gerade übermorgen darf man fairerweise sagen.
00:15:19: Lass uns da mal eintauchen und gleich gibst du mal einen Eindruck was eigentlich so ein Aufwand dahinter steckt.
00:15:22: Ja!
00:15:22: Ich bin gerade auf unserer Website Und das Type I Regal liefern wir in zwei bis vier Wochen.
00:15:28: So lange muss man warten.
00:15:29: Ja, wie wir das hinkriegen.
00:15:31: Warum ich damit angefangen habe uns als Tech Company zu beschreiben?
00:15:35: Wir haben alles versucht so aufzusetzen dass es danach skalierbar ist und deswegen schreiben wir unsere eigene Software entwickeln unseren eigenen Tools und Programme sodass wir nicht nur sehr hochqualitative Produkte an die Kunden liefern können sondern auch kosteneffizient vorankommen.
00:15:54: Und die Verpackung zum Beispiel wird auch custom produziert.
00:15:58: Da haben wir auch unsere eigenen Production Files, die generiert werden und die werden dann mit CNC Maschinen ausgeschnitten aus den Kartons... ...und werden dann manuell verpackt.
00:16:07: Und so kriegen wir es hin obwohl jedes Produkt anders ist,... ....die Verpackungen nach Maß zu fertigen.
00:16:14: Ah das ist ja geil!
00:16:14: Ihr habt ja gar nicht drei verschiedene Stapel sozusagen länger ABC sondern die Verpackung wird genauso customize wie das Produkt quasi.
00:16:20: Das ist ja cool.
00:16:21: Die
00:16:21: Länge ist ja immer anders, weil es auf den Zentimeter angepasst wird.
00:16:25: Wie
00:16:25: fängt so was an?
00:16:26: Das muss doch ... unglaublich teuer und kompliziert sein, sowas zu bauen.
00:16:29: Also ich weiß was Konfiguratoren bedeuten.
00:16:31: viele Menschen jetzt zuhören die nehmen so etwas als selbstverständlich war.
00:16:34: aber ich weiß ich habe als einer der ersten Unternehmen weil glaube ich so zwei zehn, zwei elf da hab' ich mal einen Start-up kennengelernt das Schuhe quasi Customized hat.
00:16:41: wie man es bei Nike heute kennt konnte man sagen Die Lasche oben in Weiß, die Schusole schwarz, dass irgendwie Outlet braun und die Schnüsenkel irgendwie in rosa.
00:16:49: Und das war schon irgendwie ein Millionen Produkt damals.
00:16:52: Es wird glaube ich nicht viel weniger teuer geworden seit über die Jahre bisschen schon.
00:16:56: Beschreib mal, wie war da für euch diese vermutliche ODC?
00:16:59: Oder war das ganz einfach?
00:16:59: und ich überschätze es total.
00:17:01: Es war auf jeden Fall nicht einfach!
00:17:03: Der Vorteil war dass wir die Kompetenzen in Haus hatten um das Ganze entwickeln zu können.
00:17:09: Das heißt... Wir haben es nie outgesourzt und wollen auch nicht weil das Teil unserer Researchers und Kern des Verständnisses was die Kunden gerne von uns haben möchten.
00:17:21: Und es war ein sehr langer Prozess, um eben diese richtige Balance zu finden zwischen Auswahl und Sicherheit und Konfidenz.
00:17:29: Und ja mittlerweile sind wir keine Ahnung sicher auf Nummer hundertzwanzig vom Konfigurator.
00:17:36: Das ist ein Prozess der nie stoppt bezeichnen den Konfigurator manchmal als Furniture as a Software, weil das Produkt ja digital weiterlebt und jede Woche ganz kleine Iterationen basierend auf Kundengesprächen und Data eingesetzt werden.
00:17:53: Von dem her war es natürlich nicht einfach aber wir haben's irgendwie selbst gebaut.
00:17:58: von dem her Gab's nie einen Moment, wo wir etwas extern bestellt haben und dafür sehr viel Geld zahlen mussten.
00:18:04: Es war halt ein iterativer Prozess der mittlerweile schon sieben Jahre dauert... ...und mit dem größeren Team ist es natürlich einfacher mehr Sachen gleichzeitig zu machen,... ...ist aber trotzdem sehr aufwendig und ist ein sehr wichtiges Feld, wo ich uns stark
00:18:17: fokussiere.".
00:18:18: Also
00:18:23: es ist ich, der jetzt glaube schon eher so im gehobenen Interessensegment ist.
00:18:32: Aber im Vergleich zu ihr eher ein Laie.
00:18:34: und sie fragte mich... ...und das fand ich eine ganz interessante Frage wie's denn bei euch passieren würde oder funktionieren würde?
00:18:39: Wie man mit Trends umgeht.
00:18:41: Also momentan ist ja irgendwie dieses ganze Thema Multiplex, mit dem ihr arbeitet total en vogue.
00:18:45: Gefährerweise ist das gefühlt immer ein bisschen immer!
00:18:48: Aber wie geht ihr das an?
00:18:50: Wenn ihr merkt dass den Trend vielleicht sich wandelt.
00:18:52: zum Beispiel das Thema Farbe ist ja auch irgendwie sehr relevant.
00:18:55: Ihr habt ja ein sehr spezifisches Farbportfolio und ich weiß von so Unternehmen wie USM, dass man bei Farben als Möbelbauer z.B.
00:19:01: auch teilweise super selektiv ist.
00:19:02: Das heißt... Wonach entscheidet ihr und wie geht ihr vor, was Trend ist?
00:19:06: Und wie man aufkommenden Trends begegnen will.
00:19:08: Auch eine gute Frage!
00:19:09: Bei Multiplex ist es so dass wir haben uns für das Material entschlossen weil's das robusteste Holzmaterial isst, was Mark erhältlich iß... ...und da nutzen wir auch die höchste Qualitätsklasse von Multiplex.
00:19:24: Es gibt sehr viele.
00:19:26: Das war der erste Grund, der zweite Grundiess.. ..das Material ist Timeless.
00:19:32: Das heißt, es wird wahrscheinlich in zehn, zwanzig, dreißig Jahren genau so eine breite Zielgruppe haben wie er's jetzt hat.
00:19:41: Nicht die ihrem gefällt ist und es wird vermutlich nie zu einem Massentrend.
00:19:46: aber das waren so die Grundgedanken was die Farben angeht und den Prozess indem wir die Farbe auswählen.
00:19:52: Wir haben In-House Designer und In House Art Director die sich zusammensetzen und überlegen, welche Farben wir da einsetzen sollten.
00:20:01: Also es ist jetzt kein sehr data-driven Prozess wo wir irgendwie Sachen testen sondern... Wir sind am Ende des Tages auch eine Design Company und vertrauen unsere Intuition und versuchen da auch selbst Sachen zu testen.
00:20:16: von dem her.
00:20:16: ist das so der Prozess hinter den Farben, die wir einsetzen.
00:20:19: Wir wollen auch keine Farben einsetzen, die nach einer oder zwei Saison gar nicht mehr passen werden.
00:20:25: Die Nachhaltigkeit ist uns schon wichtig, deswegen versuchen wir in der Selektion das auch unter Betracht zu
00:20:32: nehmen.".
00:20:32: Ich überlege gerade so, mir ist grade so eine Idee gekommen wie man euch vielleicht vergleichen könnte.
00:20:35: Ich find der Vergleich immer ein bisschen kacke weil nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
00:20:38: aber eigentlich seid ihr so ein bisschen wie mu.com.
00:20:41: für Möbel überleg ich gerade das was die so an Design Revolution in Pappeterie gebracht haben bringt ihr glaube ich beim Thema Möbel.
00:20:47: Findest du das treffend oder ist es irgendwie Kackvergleich?
00:20:49: Ich googl
00:20:50: grad im Mu.com.
00:20:52: Dann musst du mal gucken.
00:20:53: Vielleicht jemand der jetzt hier zu hat, der euch noch nicht kennt.
00:20:55: das könnte passen.
00:20:55: Aber dann belagern wir dich lieber mit anderen fragen.
00:20:58: Erzähle einmal wer ist denn eigentlich eure Zielgruppe?
00:20:59: Das heißt wer kauft euch so typischerweise und vor allem auch vielleicht mal relevant.
00:21:03: Wie viel setzt ihr eigentlich gerade so um?
00:21:04: Also wieviel Möbel schickt ihr wöchentlich täglich quasi zur Tür raus?
00:21:08: Ich fange mal mit der Zielgruppe an, wir haben sehr viele Zielgruppen, sehr viele Segmenten würde ich sagen die wir adressieren.
00:21:15: unsere Kerngruppe sind Leute aus kreativen Branchen zwischen dreißig und fünfundvierzig, die hauptsächlich in großen Städten wohnen.
00:21:26: unser Kernmarkt ist Deutschland.
00:21:28: da machen wir vierzig Prozent unserer Sales Aber wir adressieren auch andere Segmenten wie z.B.
00:21:34: junge Familien, das ist ein sehr populärer Use Case wo zum Beispiel jemand sein erstes Baby bekommt und sehr viel um die Ohren hat, sehr wenig Zeit hat und sich gerne da besser organisieren würde und sich Staunraum schaffen will ohne jetzt irgendwie... Stunden lang durch Shops zu gehen, in Zeiten wo die Shops offen sind und man sich da sicher umschauen kann.
00:21:58: Und deswegen wählt er oder sie Tilco aus weil eben das Experience sehr leicht ist und angenehm und andererseits auch die Bedürfnisse ... in diesem Fall immer sehr individuell sind, ... ... sehr gut getroffen werden können.
00:22:13: Ja ist erschreckend!
00:22:14: Deine erste Person war ja gefühlt ich ... ... zwischen dreißigundvierzig, arbeitet kreativ im Hauptstädten in Deutschland.
00:22:19: Alles klar, Haken hinteranke.
00:22:20: Okay... Na ich frage mich so ein bisschen ob ihr so einen
00:22:22: Besserverdiener seid?
00:22:22: Du hast dir auch unser
00:22:23: Produkt oder?
00:22:23: Ja hab' ich auch, ja stimmt.
00:22:26: Scheiße, es ist richtig scheißgefühl wenn man sich hier ... ... wenn man richtig in so eine Rasta reinpasst.
00:22:30: Algorithmus getroffen, danke fertig.
00:22:32: Nein, Spaß beiseite.
00:22:33: Sag mal anders, ich überleg so ein besser verdiener Produktzeit.
00:22:36: Ist das
00:22:36: so?!
00:22:37: Ich würde sagen, ja, wir sind genau zwischen dem Massenmarkt und den Designer-Marken.
00:22:44: ... zwei bis viermal teurer als IKEA.
00:22:47: Dafür sind wir auch zweimal günstiger, als Designer-Marken.
00:22:51: Es kommt natürlich drauf an was du mit besser Verdiener meinst?
00:22:54: Nein
00:22:54: bitte ist es eigentlich ganz geil weil ich habe so überlegt... Also es ist ja unsäglich euch eigentlich mit Billy Regal zu vergleichen,... ...weil das ist so das millionengeprintete Bildungsprodukt von IKEA... ...mit unfassbar großem Scale und das ist eine Beleidigung euch damit zu vergreichen.
00:23:06: Wenn ihr sagt junge Familie dann denken die natürlich in so einem Dimensionen IKEA Selbstbauregal.
00:23:11: Wenn man das damit betrachtet zwei bis viel mal so teuer, dann knirschen vielleicht die Zähne.
00:23:14: Wenn man aber mal im Blick hat, was ich vorhin gesagt habe.
00:23:17: Designprodukt plus normalerweise wäre das eigentlich eine Möbelhandwerkerleistung oder eine Tischlerleistung dann finde ich es eigentlich wieder echt erschwinglich und echt fair und kompetitiv.
00:23:26: So hätte ich's jetzt verortet, oder?
00:23:28: Ja!
00:23:28: Und was sehr wichtig ist die Materialien und die Hardware, die wir verwenden sind meist so gut oder besser als die high-end Designermarken da... kennen wir uns ziemlich gut aus.
00:23:39: Wir produzieren auch bei ein oder zwei Herstellern, die für diese High-End Marken produzieren.
00:23:44: deswegen haben wir ein sehr gutes Verständnis dafür was die da verwenden und somit würde ich sagen dass das Preis Leistungsverhältnis schon sehr sehr gut ist.
00:23:52: wie gesagt das Durchniss Produkt kostet tausend Euro recht großes Regal, was man sich auf die Wand setzen kann und sollte eigentlich ja affordable sein.
00:24:02: Wenn man sich das Spektrum an Auswahl im Markt ansieht.
00:24:06: Magst du uns mal ein bisschen was flüstern?
00:24:07: Eigentlich so zu euren Umsätzen, die ihr fahrt.
00:24:09: also wie viel Möbel verkauft ihr so?
00:24:10: Was macht man?
00:24:11: Was bewegt ihr so?
00:24:12: Ja gerne wir sind da eigentlich ganz transparent.
00:24:15: Ach endlich mal einer endlich mal jemand Dankeschön.
00:24:18: Wir haben letztes Jahr in sechsunddreißig Millionen Euro Umsatz gemacht.
00:24:22: Wir sind zweieinhalb X gewachsen vom vorigen Jahr und verkaufen mittlerweile zwischen drei und sechstausend Units im Monat, obwohl wir wachsen.
00:24:34: Deswegen werden die Zahlen immer größer.
00:24:38: Das ist so der Ballpark unserer Skala.
00:24:40: in welchen Ländern verkauft ihr alles?
00:24:42: Wir verkaufen europaweit, aber unsere Kernmärkte sind wie gesagt Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich und UK.
00:24:50: Und jetzt hast du ja eben gesagt wenn ihr euch Benchmarkt
00:24:53: auf
00:24:53: Designfirmen habt ihr kompetitiv gleich gute Qualität vielleicht sogar bessere zu günstigeren Preis?
00:24:58: Wenn man sich mit Design Firmen im Möbelbereich mal auseinandersetzt ist man ja ganz schnell auch beim Thema BtoB Also Verkauf an Firmkunden.
00:25:05: Ist das bei euch ein relevanter Faktor, dass ihr eure Regale und Inhalte auch direkt an Firmenkunden vertreibt oder konzentriert ihr euch mehr auf den Endkunden?
00:25:13: Wir konzentrieren uns momentan auf den endkunden wir wissen aber, dass viele Regale für Bürobedarf bestellt werden und sind dabei BtoB als Thema anzugehen weil sehr oft Architekten für deren Kunden bestellen.
00:25:30: Es ist kein großer Teil, aber es ist ein Teil der interessant genug ist um da ein kleines Team aufzusetzen welches eben in Zusammenarbeit mit diesem Segment treten könnte.
00:25:41: also das kommt dann noch bald von uns
00:25:43: Weil ich hab mir den Eindruck, dass das bei denen relativ viel ausmacht.
00:25:45: Aber es macht natürlich auch einen Unterschied ob man jetzt irgendwie... ...thausendfünfhundert Euro ergonomische Stühle produziert und keine Ahnung die Tische dazu oder ob man ein Regal verkauft.
00:25:54: von daher ist ja die nächste spannende Frage eigentlich weitet ihr euer Portfolio noch aus?
00:25:58: also wird nach Regalen noch was anderes kommen?
00:26:00: darf man sich auf Tische freuen?
00:26:01: denkt über Sitzmobiljahrnach kommt dann noch weitere Sachen.
00:26:04: Wir haben letzte Woche eine neue Kategorie gelongt Kleiderschränke Type III.
00:26:08: Type-Free ist eine Produktfamilie, Kleiderschränke ist das erste Produkt aus dieser Familie.
00:26:13: Die Konfiguration des Produkts ist auch ganz neu.
00:26:16: ich kann nur empfehlen auf tiltco.com zu gehen und mit dem Konfigurator zu spielen.
00:26:21: wie gesagt sind wir momentan sold out aber In ein paar Tagen sollten wir wieder ein neues Badge aufmachen und den Kunden, die sich auf die Waitlist aufschreiben anbieten das den Kleiderschrank zu bestellen.
00:26:34: Und es ist die neueste Kategorie.
00:26:35: Wir arbeiten natürlich an neuen Produkten aber wir sind jetzt auch keine Marke, die sehr schnell zum Generalisten werden will.
00:26:42: ich glaube dass unterscheidet uns stark von der Industrie.
00:26:46: Wir fokussieren uns eher drauf wie können wir das beste Produkt in dieser Kategorie anbieten?
00:26:51: Das ist quasi unsere Strategie.
00:26:54: wie können wir die gesamte Wohnung möblieren mit allmöglichem Zubehör und Möbeln, weil wir uns einfach nicht gut genug auskennen.
00:27:02: Mit den Bedürfnissen und dem, wie wir innerhalb kürzester Zeit jetzt ein Produkt genau auf diese Bedürfenes entwickeln können?
00:27:09: Also es kommen neue Produkte, es kommen auch neue Kategorien aber das wird langsam vorangehen, weil da schon sehr fokussiert sind um keine Kompromisse zu machen was die Qualität und das Experience angeht.
00:27:21: Bisschen
00:27:21: hat mich das an, hast du mal Modern Family gesehen bei Netflix?
00:27:24: Zum Beispiel mit dem... Der El Bandida-Steller hier, der Ed O'Neill spielt.
00:27:28: Der hat doch auch so Closets und Clossets glaub ich.
00:27:30: So ein Kleiderschrankladen.
00:27:32: Das ist mir erst mal aufgegangen was man mit Kleiderschlängen alles machen kann.
00:27:34: von daher verstehe ich dich total.
00:27:36: Ich glaube da gibt es so viel Futter noch was man tun kann.
00:27:38: jetzt natürlich aber auch spannend für die Hörerinnen und Hörermann zu verstehen wenn du sagst ihr fokussiert euch auf Endkunden ihr seid hyperfokusiert was so euer Produktvortfolio angeht.
00:27:46: ihr macht euch über Design Gedanken habt den Prozess irgendwie alles im Griff.
00:27:49: der spannende Faktor ist ja dann natürlich wie komme ich an Kunden?
00:27:51: Ich habe ja eingangs auch so ein Stück weit erzählt dass wir so Art Instagram Stars seit, so hat es mir zumindest meine Designerin wiedergegeben.
00:27:57: Wie macht ihr das?
00:27:57: Wie funktioniert Marketing für eine vertikal integrierte Möbelmarke wie euch?
00:28:02: Ja vor allem über die Qualität des Experience.
00:28:05: Fünfzehn Prozent unserer Kunden kommen durch Empfehlungen von Freunden und Familie an uns.
00:28:10: Das ist schon ein sehr großer Teil und ein starkes Element in unserer Marketingstrategie.
00:28:14: also wenn wir da jetzt auf dem Niveau bleiben auf dem wir momentan sind, ist es auf jeden Fall etwas was uns den extra Push gibt um World of Mouth mit der Scala Anzug.
00:28:27: Kurbeln.
00:28:27: Sonst machen wir sehr viele Kooperation mit verschiedenen kreativen Künstlern, wenn du auf unser Instagram gehst at Thylko, wirst du sehen dass wir oft mit Grafikern und CGI-Artists mit Malern und anderen zusammenarbeiten.
00:28:43: diese interpretieren durch deren Kunst unser Produkt und unsere Marke schaffen auch interessanten Content deren wiederum Audiences gelangt.
00:28:53: Und außerdem machen wir auch sehr viel Social Marketing.
00:28:56: Das heißt, wir machen Kampagnen auf Facebook, auf Instagram oder Pinterest und skalieren durch den traditionellen Paid-Channels.
00:29:05: Ich gucke mir das gerade an also ich sehe schon.
00:29:06: Ich muss euch mal mit meinem Freund Ross zusammenbringen der Graffiti Artist, der mittlerweile auch so drei D-Artistzeugs macht.
00:29:11: Also ich seh schon hier tun sich Optionen auf in meinem Geiste.
00:29:14: Das werde ich mal verfolgen.
00:29:16: Sehr gut!
00:29:16: Gut, verstanden.
00:29:17: Verstehe ich?
00:29:18: Macht Sinn, dass eine Designfirma wie ihr Pinterest und Instagram ownen musst ... und dann quasi Performance-Marketing.
00:29:24: Ist das gut steuerbar für euch?
00:29:25: Also ist es so, dass ihr wisst ein Euro im Marketing ausgegeben?
00:29:29: führt in den Fällen zu Umsatz oder ist das immer auch so ein bisschen volatil?
00:29:32: Vor allem, ich kann mir vorstellen, als ihr auch zum guten Teil Corona-Gewinner gewesen seid, oder?
00:29:36: Sind wir auf jeden Fall, obwohl am Anfang ging's bergab.
00:29:40: da wussten wir nicht was passiert.
00:29:41: aber letztendlich sind wir zu seinem Moment gekommen wo Leute, die viel mehr Zeit zu Hause verbracht haben und auch dieses Upgraden wollten zum Glück teilweise mit unseren Produkten.
00:29:52: Das sind wir auf jeden Fall Gewinner!
00:29:54: Jetzt sind wir in einer Phase wo sehr viele Märkte aus den Lockdowns rauskommen wo Leute viel mehr Zeit außerhalb der Wohnungen verbringen, was sehr verständlich ist.
00:30:05: Deswegen wie du schon angedeutet hast, ist es volatil.
00:30:08: Es gibt eine sehr starke Seasonality in dieser Branche und vor allem in unserer Kategorie weil wir eben kein sehr breites Produktspektrum haben obwohl wir Millionen von Konfigurationen haben und sehr viele Use Cases für unsere Legale- und Kleiderschränke.
00:30:23: aber wir haben ein sehr gutes Verständnis was das ROI in unserem Marketing ist, und das ist dann natürlich profitabel.
00:30:31: Sonst könnten wir nicht weiter
00:30:32: skalieren.".
00:30:33: Wie sieht
00:30:33: denn eigentlich euer Wettbewerb?
00:30:35: Also seid ihr jemand der sich überhaupt am Wett bewerben misst.
00:30:37: muss man das weil gefühlt ich finde ihr seid ja überall so ein bisschen drin?
00:30:41: Also, man kann euch mit Designmarken vergleichen wie jetzt irgendwie einen Vitran-USM.
00:30:46: Oder man kann hingehen euch mit einem stationären Möbelhandel und Ikea vergleiche.
00:30:49: Man kann euch so was wie Wayfair-Humpfinn-Zwanzig in einen Top werfen.
00:30:53: Da gibt es ja wirklich viele Ecken, in denen man euch quasi sehen kann.
00:30:57: Das Einzige, das mir so untergekommen ist, was relativ direkt nah an euch dran ist, ist eine Firma, die heißt, glaube ich, Myx oder Mike's Mix MYCS.
00:31:05: Die machen auch ihr Möbelkonfiguration.
00:31:08: Hast du da den Blick auf ein Wettbewerb?
00:31:11: Müsst ein bisschen links-rechts gucken oder sagst du ne, betrifft uns gar nicht so weit ihr so speziell seid.
00:31:16: Dadurch dass wir so'n bisschen outsider sind schauen wir nicht so sehr auf den Wettbewerb sondern versuchen unser eigenes Ding zu machen.
00:31:24: und ja wie Du auch gesagt hast es ist sehr schwer uns zu vergleichen weil wir einerseits aspirieren eine Designmarke zu sein und so auch unsere Brand bauen.
00:31:33: durch die Qualität und durch das Customer Experience.
00:31:35: andererseits ist die Technologie bei uns sehr sehr wichtig.
00:31:39: Und drittens versuchen wir auch sehr auf das Thema Nachhaltigkeit zu schauen.
00:31:45: Das ist in der Branche, würde ich sagen unterrepräsentiert.
00:31:50: also nicht viele Marken vor allem nicht viele große Marken geben sich da Mühe die Prozesse und Produkte so anzupassen dass sie nicht zur Overconsumption und Rotation von Produkten kontribuieren.
00:32:04: Von dem her würde ich ganz anderes Tier sind.
00:32:10: Ja okay, es macht schon Sinn, ne?
00:32:12: Aber dieses Mux was ich erwähnt hab ist das so?
00:32:14: jemand wo ihr sagt die kennen wir da geht mir das Messer in der Tasche auf.
00:32:16: oder ja das sind unsere Homies, wir kooperieren oder seid ihr da fern ab?
00:32:21: Wir kennen einander und wir kennen auch den Chris von Mix seit vielen, vielen Jahren.
00:32:25: Wir tauschen uns ab und zu aus aber ich würde nicht sagen dass wir groß konkurrieren.
00:32:29: Ich glaube wir gehen da schon andere Zielgruppen an und die haben ja auch einen viel breiteres Produktportfolio.
00:32:35: also ich glaube von der Philosophie und vom Ansatz und vom Design her sprechen wir ein bisschen anderer Kunden dann.
00:32:42: Meiner Designer meint er auch ihr seid besser.
00:32:43: von daher Aber danke, dass du mich hier so lange den Namen falsch aussprechen lässt.
00:32:46: Obwohl du weißt wie es richtig geht?
00:32:47: Ist okay!
00:32:48: Im Restaurant ist noch ein Punkt der mir in den Kopf kam.
00:32:51: Wie habt ihr den ganzen Spaß eigentlich finanziert?
00:32:53: War das hier Omi's Sparstrumpf und eure Arbeitsergebnisse die ihr quasi Stück für Stück da aufgepulvert habt?
00:32:59: oder habt ihr Geldgeber?
00:33:00: Wie läuft das bei euch?
00:33:01: Am Anfang haben wir das ganze Geboot strappt, bis wir einen Prototypen vom ganzen System hatten.
00:33:08: Das heißt, wir hatten unser erstes Design und das konnten wir auch automatisch über unser System produzieren.
00:33:13: Und ja dann sind wir zum Entschluss gekommen dass wir noch ein paar Leute rekruten müssen.
00:33:18: dafür hatten wir das Geld nicht mehr und so haben wir uns auf die Suche nach Investoren begeben.
00:33:22: Ende aus dem Jahr zwei Tausend vierzehn haben wir auch unsere Seedround gerastet.
00:33:27: Dann kamen noch ein paar Folgerunden.
00:33:29: Insgesamt haben wir dreiundressig Millionen Euro gerastet von verschiedenen Investoren.
00:33:34: Wer ist da so dabei?
00:33:35: Kennt man die?
00:33:36: Ja, einer unserer ersten Investoren war Yves Behaar.
00:33:38: Der ist ein recht bekannter Designer.
00:33:40: Ein Schweizer Designer der in San Francisco residiert und ist der Gründer von Fuse Project.
00:33:46: Er hat uns am Anfang sehr geholfen vor allem mit seinem Netzwerk und Advice.
00:33:51: Sonst ist dabei Pitango.
00:33:53: ich glaube die sind der größte israelische VC waren Lead Investor in unserer letzten Runde.
00:33:59: Dann haben wir noch Power Ventures aus Berlin, ein Deutscher wie Sifon, einer der Gründer von Casper.
00:34:05: Der Luke Sherwin ist auch bei uns dabei.
00:34:08: Der Brian Walker – er war CEO von Herman Miller.
00:34:11: Das ist ein US-Designunternehmen eines der größten weltweit und ja ... Wir haben einige Angel und institutionelle Investoren die uns weiterhelfen!
00:34:21: Okay, ist ein ganz gutes Line-up und wenn du Israelis dabei hast dann kann ich mir vorstellen bei deinen Board Meetings wird Tachas geredet.
00:34:27: Da geht's bestimmt zur Sache!
00:34:28: Schön Was ist denn so euer Endspiel?
00:34:30: Habt ihr euch das schon mal zurechtgelegt, also werdet ihr jemanden der irgendwie in ein paar Jahren, sofern es der Möbelbranche jetzt nach Corona wieder bisschen besser geht.
00:34:37: Weil ich glaube was ich aus dem Design-Egg mitgekriegt habe war das nicht so rosig mit Corona.
00:34:41: aber kauft euch irgendwann einen Vitra oder sogar ein Ikea oder wollt ihr an Börse gehen?
00:34:46: Also ihr müsst eigentlich irgendwas Exitmäßiges machen wenn man sich eure Investorenstruktur anguckt.
00:34:51: Was glaubst du dann, wenn du die Kristallkugel guckst, was für euch so das realistische und attraktivste wäre?
00:34:55: Wir setzen unsere Ziele auf jeden Fall sehr langfristig Und Exit an einen Strategien sehen wir eher nicht in den nächsten paar Jahren, wo wir sagen niemals nein.
00:35:07: Aber die Ziele, die wir gesetzt haben sind schon sehr ambitioniert und wir sind da echt am Anfang von dem was wir jetzt erreichen möchten.
00:35:15: ob wir an die Börse gehen wollen Wer weiß, vielleicht irgendwann.
00:35:19: Wir machen uns natürlich Gedanken aber wir sind schon sehr stark auf Operations fokussiert und achten drauf wie wir jetzt die nächsten Milestones erreichen können.
00:35:27: unser nicht so ganz finanzielles Ziel ist die Möbelbranche dazu zu bewegen mehr in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen und wir wollen auch einige unserer Erfindungen und Software weitergeben.
00:35:43: Und das mit der Branche teilen, weil wir einfach wissen dass wenn die Giganten dieser Branche das bei sich anwenden Die Einsetzung von Schadstoffen Der Abfall im Produktionsprozess und die Optimierung von Supply Chain usw.
00:36:00: alles optimiert werden könnte.
00:36:01: Und ja, das ist unser nächstes Ziel.
00:36:03: und um eben das gutmachen zu können müssen wir eine Scala aufbauen.
00:36:08: Und damit müssen wir halt auch zu einem großen Unternehmen werden.
00:36:11: Das ist unser Ziel.
00:36:12: also Wir sind da jetzt nicht nur die typischen Management Consultants, die im Startup gründen, um es schnell weiterzuverkaufen.
00:36:20: Wir hatten schon irgendwann in Vergangenheit unseren kleinen Financial Success und wir wissen einfach, dass das nicht Der einzige Grund ist, warum wir diese Company bauen wollen.
00:36:29: Von dem her... ...ist es noch ein langer Weg für
00:36:31: uns.".
00:36:32: Ist ja okay, ist auch nur so eine Medienfuzifrage.
00:36:35: die Leute wie ich stellen mit Exit.
00:36:36: Also ich kann das schon verstehen.
00:36:38: Das ist aus grüner Sicht macht das mehr Sinn als du es gerade skizziert hast.
00:36:41: Ben!
00:36:42: Ich danke dir ganz herzlich.
00:36:42: also ich habe heute mit parametrischem Design ein neues Wort gelernt und ja ich glaube über die Minuten die wir darüber geredet haben wurde deutlich was euch irgendwie besonders macht und danke dass du uns an dieser Reise hast teilhaben lassen und ich drücke dir die Daumen dass die Skaleneffekte die du jetzt sozusagen anstrebst um Gutes zu erzeugen sich für euch realisiert werden.
00:36:59: von daher lieben Dank dir
00:37:00: Vielen Dank.
00:37:01: und noch ein letztes Wort von mir.
00:37:02: Wir sind sehr stark in Recruitment, haben sehr viele offene Positionen.
00:37:06: Von dem her wenn jemand Interesse hat bei uns mitzumachen kann er gerne auf die Jobs-Section unten auf unser Website gehen und vielleicht findet sie oder eher was für sich.
00:37:16: Und ja, hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:37:18: Sorry für mein Deutsch und ich hoffe wir sehen uns auch mal physisch irgendwann
00:37:24: Wenn ihr jetzt hier schon Employer Branding Werbung macht.
00:37:25: eigentlich müsstest du immer einen Gutscheinkot für den ganzen Hörern und Hörer dieses Podcast rausrücken.
00:37:28: oder habt ihr nicht so was?
00:37:30: Oh wow.
00:37:33: Ja gut, danke schön das war's!
00:37:35: Ich muss jetzt ganz schnell los, tschüss!
00:37:38: Habe ich leider nicht vorbereitet aber wir machen ab und zu Promos auf unserer Website.
00:37:43: also wenn ihr hier auf telco.com geht findet ihr da vielleicht was für euch.
00:37:47: Super Ben, danke dir!
00:37:48: Danke Joel vielen Dank Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.
00:38:06: und hey!
00:38:07: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:38:11: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.
00:38:14: Bis zum nächsten Mal.
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