Wie mich meine Mama erfolgreich gemacht hat | #Selbstoptimierung 💪🏻
Shownotes
INSPIRATION | Heute wird’s persönlich. In dieser Folge rekonstruiert Joel den Grundstein seines Erfolgs. Eine entscheidende Rolle hat dabei seine Mutter gespielt, die alleinerziehend war, einen Halbtagsjob hatte und zusätzlich noch gestrickt hat, um die Schulden der kleinen Familie abzubauen. Wie sie es geschafft hat, ihren Sohn zu einem erfolgreichen Geschäftsmann zu formen, hörst du hier. Du erfährst... ...was erfolgreiche Menschen ausmacht ...warum eine harmonische Familiensituation eine Erfolgsbremse sein kann ...warum es wichtig ist, Kinder zu loben ...weshalb das Bewerten anderer Personen oft unglücklich macht ...wie Joel bereits in seiner Kindheit Analysefähigkeit gelernt hat ...warum ein gutes Produkt allein noch kein Erfolgsgarant ist ...wieso Empathie ein äußerst wichtiger Faktor beim Verkaufen ist ...weshalb du Regeln stets hinterfragen solltest ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Als Macher von digital kompakt hat Joel Kaczmarek das Privileg, regelmäßig interessante, kompetente und innovative Menschen zu treffen. Was er von diesen über die (Digital-)Wirtschaft, Unternehmensführung und Persönlichkeitsoptimierung lernt, teilt er in Folgen wie dieser. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:29) Wer ist Joels Mama? (00:02:41) Wie geht man am besten mit einer schwierigen Lebenssituation um? (00:04:00) Die Grundsteinlegung des Erfolgs durch die Mama __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
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00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.
00:00:18: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und wenn du heute eingeschaltet hast es ist Zeit für einen neuen Joel Fix.
00:00:23: also dein Inspirationstermin mit mir diese Woche!
00:00:26: Beim letzten Mal habe ich ja mit dir darüber gesprochen, was ist eigentlich Erfolg?
00:00:30: Also ich hab meine Gedanken geteilt, was ich als Erfolg-Bereich betrachten würde.
00:00:33: Und heute soll es darum gehen dass sich mein eigenen Erfolg mal so ein Stück weit dekonstruiere und zwar habe ich mir als Thema überlegt wie meine Mama mich erfolgreich gemacht hat.
00:00:42: Ich bin ehrlich zu dir, es ist ein bisschen komisch heute darüber zu reden.
00:00:45: Weil's sich einfach a- ein bisschen arrogant anfühlt.
00:00:48: also sozusagen ich bin erfolgreich und so hab' ich das geschafft.
00:00:50: b- ein bißchen Intimes und ich zähnig weiß ob man richtig Bock hat dabei zuzuhören wie jemand anders von seinem Familienerleben erzählt Und wie es einen in die Erfolgsspur gebracht hat!
00:00:57: Ich glaube aber da is was dran.
00:00:59: Also ich glaube es gibt an diesem Thema etwas interessantes wenn man mal auseinander nimmt Was ich denke meine Mama dafür gesorgt hat mich erfolgreich zu machen.
00:01:06: weil A. fängt man an, sich selbst zu fragen was hat eigentlich meine Mutter so getan mit mir als Kind oder mein Vater oder auch gerade nicht getan?
00:01:13: und was hat das mit mir gemacht?
00:01:14: Und B ist es glaube ich auch ganz interessant mal so abstrakt zu hinterfragen welches Verhalten führt eigentlich zu welcher Folge und macht dann im Nachgang erfolgreich.
00:01:24: also in diesem Sinne wir starten eine spannende folge wie meine mamma mich erfolgreich gemacht hat.
00:01:28: los geht's vielleicht mal.
00:01:29: first things first.
00:01:31: wer ist meine mama eigentlich?
00:01:32: meine mama is Azirin von beruf und nebenbei passionierte, strickeren Handwerksarbeiterin könnte man sagen.
00:01:40: Weil wenn ich mir so meine Wieter mal anschaue ... Meine Mama musste halt als alleinerziehende Mutter mich mit durchbringen.
00:01:47: Und wir hatten es aus unterschiedlichen Gründen nicht leicht.
00:01:50: Ich bin eigentlich groß geworden in einer Situation, wo meine Mama viele Schulden hatte.
00:01:54: Gar nicht mal selbst unbedingt verursacht, sondern teilweise einfach mit ein bisschen Unglück dabei.
00:01:59: Wo ich quasi in eine Situation geworfen wurde dass sie beruflich halbtags arbeiten musste als Erzieherin.
00:02:04: Und die andere Tageshälfte, mich quasi durchbringen ist immer so hart.
00:02:07: Ich bin nicht im Ghetto groß geworden aber ... Die Mütter und Väter wissen wie anstrengend es sein kann sich dem Familienleben zu widmen.
00:02:14: Um das alles zu stemmen hat meine Mama fleißig noch gestrickt.
00:02:18: Ja, das heißt es bin wirklich groß geworden.
00:02:20: Teilweise die eine Tageshälfte in der Schule und die andere Tageshälfte im Auto wo meine Mama dann irgendwie rumgefahren ist und hat ihre Polova verkauft teilweise.
00:02:28: Teilerweise auch einen ganz lustigen Begebenheiten da vielleicht später mal mehr zu um einfach uns durchzubringen.
00:02:33: Wir haben Flohmarkt gemacht um irgendwie Geld zu verdienen.
00:02:35: Meine Mutter hat eigentlich richtig hart gearbeitet.
00:02:37: Das war meine Familien-Situation Und ich glaube ja ehrlich gesagt Es gibt so... Da sind wir schon bei einem Punkt.
00:02:43: Also ich würde sagen als eines der ersten Elemente wie meine Mama mich erfolgreich gemacht hat war, ist dass ich in einer schwierigen Situation mich wiedergefunden habe und dann gibt es halt unterschiedliche Herangehensweisen.
00:02:52: Die einen Menschen bilden in solch einer Situation Resilienz und die anderen Menschen geben auf und zerbrechen vielleicht auch ein Stück weit daran Und meine Mama hat mich eher auf den resilienten Weg mitgeführt.
00:03:03: Das heißt, ich denke immer darauf nach wie es mit meinen Kindern ist wenn ich denen irgendwie eine Lebenssituation gebe die sehr positiv ist dass ich mich manchmal frage lernen sie dann eigentlich zu kämpfen?
00:03:11: weil der faktor ist Wenn Menschen in ihrem Leben nie kämpfen mussten werden Sie glaube ich ein stückweit auch die grätsche machen wenn's dann irgendwann mal so weit ist also wenn die Jugend schon mal schwierig ist ist glaube Ich der weg zum Erfolg ganz anders gepolt, weil man so eine gewisse Resilienz entwickelt oder auch entwickeln muss als wenn man das nie hat.
00:03:27: Also ich weiß gar nicht ob die idyllische Kindheit immer das Beste ist, wenn man nach Erfolg strebt?
00:03:33: Oder ob nicht viel mehr die Unwegbarkeit dies zu überwinden gilt?
00:03:36: Manchmal viel attraktiver es in dem Sinne dass man dadurch Resilience bildet, die dann ein erfolgreicher macht.
00:03:41: also keiner will ein schweres Leben haben keine Frage.
00:03:43: aber wenn ich wie gesagt immer nur Harmonie und Perfektion gewohnt bin Dann wird es mir auch unglaublich schwer fallen mich auf den Kampf für Erfolg einzulassen.
00:03:50: Und dann, wenn wir mal jetzt eintauchen, so exzessive was halt wirklich aktiv.
00:03:54: Weil das ist ja eigentlich eine Situation die sich eingestellt hat für die meine Mutter nicht viel konnte aber die von den Umständen her natürlich etwas getan hat.
00:04:00: und wenn wir da jetzt mal reingehen und überlegen was hat meine Mutter proaktiv also aktiv getan eigentlich Dann würde ich als ersten Faktor mal nennen mich oft zu loben.
00:04:07: Ja, was sagt man ja oft?
00:04:08: Dass man Kinder oft loben soll um das Selbstwertgefühl zu fördern und sie auch ein Stück weit mutiger zu machen.
00:04:13: Bei mir hat das glaube ich sehr gut geholfen weil es ist echt ein beruhigendes Gefühl wenn du auch weißt da ist jemand der dich liebt egal was du tust der auch wenn du richtig etwas kacke gemacht hast noch was positives daran findet und sich eigentlich immer fördert und lobt.
00:04:26: Ich werde dir versuchen immer auch Kehrseiten dessen aufzuzeigen, weil nicht alles was ein erfolgreich macht ist ja in jeder Hinsicht gut.
00:04:33: Beim Thema Loben ist es natürlich so.
00:04:34: da muss man ein Stück weit auch aufpassen dass man Lob nicht immer als eine Währung begreift von dem man sich abhängig macht.
00:04:39: das heißt wenn dich dann mal jemand nicht lobt auf der Arbeit zum Beispiel du vielleicht gleich ins Schlingern gerätzt und dann getrieben bist dieses Lob für dich wieder einzufordern oder zu erhalten.
00:04:49: das heißt Per se glaube ich, dass es extrem wichtig ist Kinder gerade wenn sie groß werden zu loben oder auch Menschen generell.
00:04:55: Ich glaub's ist nicht mal auf Kindern nur beschränkt zu lobe um das Selbstwertgefühl aufzubauen und zu stützen.
00:05:00: aber wie immer im Leben ist also in Frage der Dosis.
00:05:02: die Dosis macht das Gift.
00:05:04: zweiter Punkt Meine Mutter war ein Kandidat, es klingt ganz lustig.
00:05:08: Wenn wir von Geburtstagen früher nach Hause gefahren sind, mag meine Mutter immer gerne dieses ... Ja das auseinandernehmen!
00:05:14: Das alles noch mal durchzusprechen was da alles passiert ist.
00:05:17: Das klingt jetzt ein bisschen nach Lestern, war vielleicht auch dabei aber vor allem einfach nochmal so den Abend Revue passieren zu lassen.
00:05:22: und irgendwie war's bei mir dieser ganze Meta-Talk der dann passiert in solchen Situationen nicht nur in solchen Momenten sondern auch anderen hat bei mir dazu geführt dass man halt seine Sinne ganz anders schärft, dass man mehr wahrnimmt rum passiert und dass man vielleicht auch mehr über Muster nachdenkt.
00:05:37: Auch hier wieder eine Kehrseite, wenn man natürlich immer Situationen bewertet fällt es einem sehr schwer das wieder abzubauen und das kann einen ungemein stressen.
00:05:45: also mittlerweile ist es bei mir so wir zahlen viele Menschen viel Geld dafür dass ich in der Lage bin situationen und menschen zu bewerten und das möglichst schnell mit möglichst wenig informationen.
00:05:54: aber bewerten macht per se auch oft unglücklich muss man sagen.
00:05:58: Das heißt, was mir auf der einen Seite sehr zu Erfolg geholfen hat.
00:06:01: Dass die Menschen bei mir schätzen dass ich hohe Analysefähigkeiten habe kann auch den Preis haben das wenn man zu viel am analysieren ist zu wenig mit dem Bauch unterwegs.
00:06:09: Dass dann der Erfolg zwar auf der eine Seite sich einstellt aber vielleicht ein bisschen bittersüßen geschmackert beziehungsweise mit einem gewissen Schmerz verbunden ist.
00:06:16: Ein anderer großer Faktor der meine Mama den sie mir mitgebracht hat war natürlich der Faktordesign.
00:06:23: Dadurch, dass sie immer gestrickt hat und das getan hat um uns über Wasser zu halten, habe ich regelmäßig unterschiedliche Dinge von Kreativität, Geschmack, Farbe, Form mit auf den Weg gegeben bekommen.
00:06:35: Wir alle wissen an Firmen wie Apple denken, wie wichtig eigentlich der Faktor Design ist?
00:06:39: Wie wichtig Kreatativität ist?
00:06:41: Wenn man quasi mit der Muttermilch ein Stück weit eingeimpft bekommt oder eingeflüsst bekommt was genau für Farben, mit welchen anderen gut funktionieren, was schick aussieht, warum ... Das macht schon etwas mit einem!
00:06:51: Es ist ein relativ faszinierendes Momentum, wenn man dann Menschen anguckt.
00:06:55: Sieht Farbkombinationen und Elemente und gewinnt dadurch eine Vorstellung von Design, von Anmut, von Schönheit oder Nicht-Schönheit.
00:07:02: Klar es immer subjektiv aber es gibt ja auch trotzdem zu Gewissen Gesetze des Designs.
00:07:06: Und wenn man das dann weiter treibt Dadurch dass meine Mama halt immer fleißig diese Sachen verkauft hat habe ich von ihr einerseits verhandeln und andererseits Verkaufen live miterlebt.
00:07:15: Ihr kennt das alle.
00:07:16: Man kann eigentlich nur erfolgreich sein Wenn man sich selbst gut verkauft.
00:07:19: Also das tollste Produkt, die einst aber Produktlösung, die am Ende im Regal versauert wird niemals erfolgreich sein.
00:07:25: Das heißt der Gedanke des Ingenieures, der etwas Geniales baut ist aber nicht verkaufen kann es viel weniger mit Erfolg assoziiert als jemanden der auch in der Lage ist dies zu verkaufen.
00:07:33: Also, meine Leute sind übertreiben.
00:07:34: Ich war jetzt nicht jeden Tag so auf der Straße und hab dann im Bauchladen verkauft.
00:07:38: Aber ich habe sehr viel mitgekriegt wie meine Mutter mit Leuten ins Gespräch kam, wie sie Socializing gemacht hat, gebondet hat, wie man Preisverhandlungen geführt hat, Wie sie eingestiegen ist wenn sie selber was kaufen wollte mit einem deutlich niedrigeren Preis versus.
00:07:50: Man verkauft etwas und erklärt die ganzen Vorzüge dieses Produktes.
00:07:53: Da hab ich extrem viel für mich daraus gelernt wie man gut verhandelt und wie man das einsetzt um dann auch gut zu verkaufen Und was sich damit natürlich verbindet Verständnis.
00:08:03: Also das ist so eine Post-Rationalisierung, die du dann Jahre später checkst.
00:08:06: Alles klar da habe ich irgendwie Zielgruppen analysiert.
00:08:08: aber was du ja da tust ist ja wirklich... Du guckst dir denn gegenüber an versuchst den zu lesen versucht zu verstehen was es sein Bedürfnis und dass zu befriedigen und damit einen Preisschild zu versehen.
00:08:17: Das klingt jetzt so kalt kapitalistisch Aber unter dem Strich geht's ja wirklich darum.
00:08:20: wenn du verkaufen willst bin Ich der Meinung muss man immer empathisch sein Und meine Mutter war so ein Kandidat dafür.
00:08:25: während andere Strickstände irgendwie über den ganzen Tag verteilt mit Glück einen Pullover in Hose verkauft haben hat sie den weil sie gut verstanden hat, wie die Leute tickten und was sie wirklich brauchten.
00:08:37: Das Lustige ist ja auch, dass Sie mit mir in Diskussion gegangen sind über alle Dinge, wie Sie Dinge anders machen würden.
00:08:42: Verkaufen ist ein Element überhaupt zum Leben.
00:08:44: bei meiner Mutter stand alles immer zur Disposition.
00:08:46: Alles wurde hinterfragt, diskutiert und reingeredet also ... Kehrseite hier wieder.
00:08:52: Das ist natürlich so eine gewisse Grenzverletzung, die dich dann auch mal verunsichern und frustrieren kann wenn alles was du tust auch immer wieder zur Disposition steht.
00:08:58: aber auf der anderen Seite bringst sich auch extrem viel weiter weil der Weg zum Erfolg ja immer mit trial and error verbunden ist.
00:09:03: Du musst immer testen, du musst immer ausprobieren wie das was du da tust verfängt.
00:09:07: trifft es den Geschmack des Kunden?
00:09:08: löst es ein Problem?
00:09:09: kommt es gut an?
00:09:10: macht es Sinn?
00:09:11: ja nein Und das hat mir extrem geholfen, so viel Schmerzen noch verbunden war.
00:09:15: Aber trotzdem auch zu akzeptieren, dass eigentlich alles was ich tue immer zur Disposition steht und da tun sich viele Leute mit schwer glaube ich.
00:09:21: Viele Menschen da draußen haben ja eine gewisse Eitelkeit, dass sie der Meinung sind.
00:09:24: Sie tun etwas auf eine gewiße Weise, wurden toll ausgebildet oder können das ja.
00:09:27: Deswegen ist es richtig wie sie das tun.
00:09:29: Bei mir ist das nie so.
00:09:30: Seitdem, dass ich sage, alles klar, alles was Ich tue bin ich immer so mit Paraneuer unterwegs vielleicht sogar manchmal auch mit einem kleinen Minderwertigkeitskomplex.
00:09:38: Man denkt, was gut genug?
00:09:39: Das macht erfolgreiche Menschen auf!
00:09:41: dass die sich immer fragen, das was ich da mache ist das noch gefragt.
00:09:44: Ist es gut genug?
00:09:46: Funktioniert das noch?
00:09:47: und das ist etwas was ich in all diesen Diskussionen extrem stark gelernt habe.
00:09:50: Gleichzeitig ist es auch so.
00:09:51: Meine Mama war mal ein Kandidat, Regeln sind zwar da um eingehalten zu werden aber manchmal kann man sie auch verbiegen.
00:09:57: also was mir zum Beispiel so per se in den Kopf gekommen ist meine Mutter wäre so ein Kandidat gewesen.
00:10:01: wenn eine Einbahnstraße irgendwie einem unterkommt und das ist extrem aufwendig da außen rumzufahren und man sieht irgendwie einen schnellen Parkplatz dann fährt man doch mal schnell Verkehr drum rein parkt schnell ein und hofft irgendwie dass man nicht erwischt wird und dass man natürlich keinen gefährdet.
00:10:12: wisst ihr was ich meine?
00:10:13: So diese Filou-Versionbegriff so ein bisschen dieses freche Mandarwes eigentlich nicht aber es tut gerade keinem weh weil die Straße da ist weit und breit kein Auto zu sehen.
00:10:21: Es ist einfacher, gerade mal schnell so reinzufluppen als dass man da außen rum fährt.
00:10:24: nur ein Beispiel ich glaube ehrlich gesagt meine Mutter ist glaube ich fairerweise noch nie falsch in einer Einbahnstraße gefahren.
00:10:28: Ich glaub' ich war das dann mal in meinen Anfangszeiten.
00:10:31: Aber so Parkplatz-Suche zum Beispiel ja einfach mal zack schnell über die Straße in den Parkplatz rein.
00:10:35: Die anderen Autos mussten warten Man hat sich mal schnell dazwischen gedrängelt.
00:10:38: Also so bisschen eine Berliner schnauzeart möchte ich es eher mal nennen also der Gedanke, dass man sich überlegt Welche Grenze will ich verletzen und welche nicht?
00:10:46: Zum Beispiel bei meiner Mutter so, die hat mich jetzt nicht hart angemeckert.
00:10:49: Wenn ich mal irgendwie in der Schule blau gemacht habe.
00:10:51: Weil sie wusste, wenn ich das tue brauche ich das echt.
00:10:53: Ich bin ja sonst eigentlich ein leistungsorientierter Mensch.
00:10:56: Sondern ihr hatt immer gesagt nehmt dir das was du brauchst, solange du keinem anderen damit schadest.
00:10:59: Das war so die Logik, die mir damit vermittelt wurde Und dass meine ich damit auch mal so bisschen dieses Freche haben.
00:11:03: Also falls jetzt bitte nicht alle falschen Einbahnstraßen rein das wollte ich nicht sagen.
00:11:06: aber hinterfragt Mal welcher Regeln will man eigentlich einhalten und welche Nicht.
00:11:11: Also, Regeln sind ja immer gemacht von Menschen und Regeln können auch geändert werden.
00:11:14: Das habe ich zum Beispiel in meinem Design-Thinking-Studium damals sehr stark gelernt.
00:11:18: Was willst du eigentlich aufrecht erhalten?
00:11:19: Und was nicht?
00:11:20: Wenn du es nicht aufrechterhalten willst, solltest du einen guten Grund haben.
00:11:23: Warum nicht?
00:11:23: Du solltest wissen, was passiert, wenn du's nicht einhältst.
00:11:26: Klingt jetzt sehr abstrakt aber am Ende des Tages, Menschen die erfolgreich sind gehen nicht ausgetrampelte Wege sondern gehen neue Wege.
00:11:32: Die Wege, die sie sinnvoller finden und schaffen neue Regeln oder neue Systeme.
00:11:36: Ich glaube das ist ein wichtiger Faktor den ich auf dem Weg gelernt habe.
00:11:39: Man könnte es auch als so eine einfach mal Machen-Mentalität verpacken.
00:11:43: Meine Mutter ist jemand gewesen, der Dinge getan hat.
00:11:45: Sie hat angefangen und gemacht.
00:11:47: Sie will nicht zu planen oder zu hinterfragen.
00:11:50: Ist das gut?
00:11:50: Ist das schlecht?
00:11:51: Klar kann immer ne Kehrseite haben, dass man sagt, hätte ich's mir durchgedacht, hätte vielleicht weniger da gezahlt, weniger dort gezahlt ... Aber wenn ich viel geplant hätte, hätt ich nie gemacht!
00:12:00: Deswegen einfach mal Dinge zu tun und auch mal über Regeln sich hinwegzusetzen oder sie zumindest zu verbiegen, ist glaube ich ein extrem wertvoller Faktor von Erfolg.
00:12:08: Und meine Mutter ist ja immer so ein Kandidat gewesen.
00:12:09: die hatte so eine Art ja über natürlichen Glauben an das gute was bei mir dazu geführt hat dass ich immer dachte Ich glaub wenn man selber unterwegs ist tut Dinge aus guter Absicht und nicht um Leuten zu schaden sondern es jemand der mit dem Ziel durch die Welt geht auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, sich irgendwie über Fair zu verhalten.
00:12:26: Dann kommt das auch zurück.
00:12:27: und ich finde wenn man solch eine Antriebsfeder hat gehen einem Dinge viel leichter von der Hand.
00:12:31: Wenn man das Gefühl hat wenn man Gutes tut wird man eher für belohnt.
00:12:33: klar ist nicht immer so aber ich fand immer dass wenn man mit der Logik auf dem Planeten wandelt man eigentlich immer gut fährt weil man sich einfach auch wohler fühlt bei dem was man dort tut.
00:12:42: Trotzdem, meine Mama ist auch jemand gewesen der immer sehr viel Misstrauen gegenüber neidern hatte.
00:12:46: Also wenn wir mal das Thema Loben betrachten dann war es immer so... ...wenn jemand mit mir irgendwie richtig Stress gesucht hat... ...hatste ganz oft dass du darauf zurückfüllte er hattest doch nur neidisch!
00:12:54: So und ich finde das per se natürlich demalem so.
00:12:56: ah das ist ja irgendwie ein bisschen einfach.
00:12:57: Du wirst ja nachher auch resistent gegenüber Kritik wenn du nicht aufpasst aber sie jetzt eigentlich mal einen ganz schönen Satz verpackt als ich sagte weißt du Schoell?
00:13:03: Ein Drittel mag dich, ein Drittel kann dich nicht leiden und einem Drittel bist du egal.
00:13:07: Vielleicht passt der Typ in ein anderes Drittel, weil du was geträgt hast.
00:13:09: Überraschend oft hatte sich damit recht, dass jemand neidisch war oder einen Sachen misgehönden hat und aus irgendeinem Grund eine andere Philosophie verfolgt hat.
00:13:19: So lange man nicht resistent wird gegenüber Kritik sondern einfach versucht mit offenen Augen durch die Welt zu gehen ist das eine wertvolle Eigenschaft zu sagen.
00:13:27: Nicht jede Kritik muss ich mehr annehmen.
00:13:29: Ich hinterfrage alles.
00:13:30: Und ich hab mal machen Mentalität aber nicht alles, was mir an Kritik zugetragen wird, muss ich auch zu mir durchkommen
00:13:35: lassen.".
00:13:36: Und weißt du unterm Strich?
00:13:37: Weil bei mir immer eine Sache gegeben, dass man natürlich aber auch trotzdem hart arbeiten muss.
00:13:41: Also all die Dinge, die wir hier erzählen was ist erfolgreich?
00:13:44: okay ich lobe oft ich mache irgendwie Metatalk analysiere Sachen Ich bin kreativ pipapo alles schöne gut und am Ende des Tages es ist ja trotzdem so man muss am ende auch performen.
00:13:53: und mal ganz ehrlich Eine Frau, die einen Halbtagsjob hatte.
00:13:56: Allein ein Kind großgezogen hat parallel noch für das Überleben und den Schuldenabbau gestrickt hat sich durch Privatinsolvenzen gekämpft hat sieben Jahre lang all das weggestrampelt hat.
00:14:04: also ich glaub nen besseres Vorbild in Sachen Arbeitsmora kannst du da eigentlich kaum haben.
00:14:09: Das ist einfach mal machen pur und vor allem einfach mal mit extrem hoher Disziplin.
00:14:13: Und dann auch dabei aufzeigen, dass eigentlich fast alles geht!
00:14:15: Ich erinnere mich noch als wir die Wohnung meiner Großeltern aufgelöst haben war da noch lauter Möbel drin und meine anderen Verwandten haben versucht die irgendwie loszuwerden diese Wohnung.
00:14:23: und dann standen da... Die Leute haben sie besichtigt waren alle so lustlos Da tat sich gar nichts bis meine Mutter nach vorne gegangen ist und hat angefangen die ganze Wohnung noch zu verkaufen die Sachen die da drinstand wo man sonst wenn man nicht gut verkauft hätte noch was hätte für Zahlen müssen das die leute das entsorgen.
00:14:35: da hat sie im Gegenteil noch Geld für gekriegt das Zeugs weiter übernehmen durften.
00:14:39: Das heißt, meine Mutter ist für mich ein Paradebeispiel aufzuzeigen und dass Sachen auch funktionieren, wenn man es einfach mal versucht.
00:14:45: Fast alles geht, man muss es nur wollen!
00:14:47: Einfach mal machen Mentalität, Arbeitsmoral an den Tag legen, optimistisch sein sich hinterfragen und trotzdem aber klar sein, dass man nicht jede Kritik annehmen muss.
00:14:54: Das war so für mich das Rezept meiner Mutter wie sie mich erfolgreich gemacht hat.
00:14:57: Und beim nächsten Mal werde ich darüber sprechen, wie mein Vater mich erfolgreich machte.
00:15:01: Schon mal ein kleines Nick-Preview.
00:15:02: Es war ein sehr anderes Vorgehen, was er gewählt hat.
00:15:04: aber gerade in Ergänzung fand ich das ein sehr spannendes und deswegen hoffe ich du schaltest auch beim nächsten Mal ein und ihr hattest vielleicht etwas gebracht.
00:15:11: teilen wir doch gerne wie dich deine Familie erfolgreich gemacht habt beziehungsweise wie gesagt was du überhaupt als Erfolg betrachtest.
00:15:16: da wäre ich neugierig drauf.
00:15:17: kannst kommentieren bei LinkedIn unter dem Podcast.
00:15:19: hier kannst uns mails schreiben redaktionettdigitalcompact.de.
00:15:22: let me know Ich bin ja immer neugirig.
00:15:24: Danke dir fürs zuhören und beim nächsten mal geht es weiter mit Papa.
00:15:29: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:15:33: Du merkst, jetzt siehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!
00:15:37: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:15:47: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:15:51: Bis zum nächsten Mal.
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