Corporate Venturing – Wie man es macht und wie nicht | #Recht 👩⚖️
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Du befindest dich im Umfeld KMU oder Corporate und Themen wie Steuern und Governance weisen bei dir Bildungslücken auf? Julia Pingsmann und Tammo Lüken sind zu Gast bei Joel und frischen dein Wissen auf. In 45 spannenden Minuten beantworten die Beiden Joels Fragen zum Legal Setup allgemein und erläutern, was es zu beachten gibt, wenn du mit deinem Business ein Startup ausgründest. Du erfährst... ...was man unter Corporate Venturing versteht ...steuerrechtliche Tipps bei Corporate Venture ...welche Unterstützung du bei einem Corporate Venturing hinzuziehen solltest ...was du bei der Ausgründung unbedingt beachten solltest ...unterschiedliche Fallgruppen eines Corporate Ventures ...welche Fehler du beim Corporate Venturing vermeiden kannst ...wichtige Kriterien bei der Erstellung einer IP ...was du beim Onboarding bei der Ausgründung berücksichtigen solltest ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Rechtsthemen: Joel trifft sich dazu regelmäßig mit wechselnden Top-Anwält:innen, Steuerberater:innen und Rechtsexpert:innen, welche dir praxisnah und leicht verständlich die wichtigsten Rechtsthemen erklären. Als Unternehmer:in und Gründer:in kannst du diese dadurch sofort verstehen und anwenden. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Tammo Lüken, 👤 Julia Pingsmann, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:36) Was ist Corporate Venturing? (00:10:28) Erstellung einer IP (00:14:42) Die vier Fallgruppen bei einem Corporate Venture (00:20:06) Klassische Fehler eines Corporate Venture (00:24:58) Tipps zum Steuerrecht (00:32:09) Corporate Ventures mit Personen besetzen (00:40:26) Zusammenfassung __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo Leute, mein Name ist Gerhard Schmarek.
00:00:02: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Kompakt und heute kommt ihr besonders auf eure Kosten wenn ihr euch im Corporate-KMU oder einem sonst wie eher größer gelagerten Umfeld befindet denn wir sprechen heute über das Thema Corporate Venturing.
00:00:15: also Wie gründe ich als etwas größeres Unternehmen ein Startup aus?
00:00:20: Und was gibt es dabei zu beachten wenn mich Themen beschäftigen wie Steuern Governance und das Legal Set Up allgemein?
00:00:26: Liebe Hörerinnen und Hörern, nur ein kurzer Hinweis noch.
00:00:29: Ein Disclaimer!
00:00:29: Wir machen hier natürlich keine Rechtsberatung.
00:00:31: Wenn ihr also selbst in dem Bereich aktiv werden wollt dann holt euch die Hilfe von Profis an eure Seite.
00:00:36: Und auch zur Transparenz.
00:00:38: WIPOC unterstützt uns wirtschaftlich für diese Folge Was uns aber nicht davon abhalten wird jetzt hier großartigen neutralen Content zu machen.
00:00:44: Das klingt trocken Ist aber gar nicht, weil wir das lebhaft machen werden und sehr interessant mit ganz vielen Praxisball spielen.
00:00:50: Und weil es sehr strukturell ist!
00:00:51: Man muss also wirklich Gehirnschmerz reinstecken... ...und da meiner alleine dafür nicht ausreicht habe ich gleich zwei schlaue Leute an meiner Seite die mir dabei helfen.
00:00:59: Da wäre zum einen der liebe Tamo Lüken.
00:01:02: Der ist Steuerberater und assoziator Partner bei unserer geschätzten partnerschaftlichen Anwaltskanzlei WIPOC Und an unserer Seite eine Lady mit sehr, sehr vielen Know-how.
00:01:11: Die liebe Julia Pinksmann ist bei Hi ein nicht binderspannendes Unternehmen und was die beiden machen sagen sie uns ganz kurz selber.
00:01:19: Hallo Julia, hallo Tamo.
00:01:20: schön dass ihr da seid und Julia Ladies First
00:01:23: Ich bin Julia Pingsmann, ich komme tatsächlich aus dem Corporate Venturing Corporate Start-up umfeld.
00:01:28: Ich war bei Axe Springer High as Principal im Leadership Team für Business Building.
00:01:33: dort habe auch Tamo auf einem Projekt kennengelernt.
00:01:36: davor habe ich selbst gegründet und ich war bei Bosch im Start up Haber.
00:01:40: auch als Lead Coach hätte ich ihm geholfen mit aufzubauen.
00:01:43: Ich fahre fünf Jahre bei der Deutschen Telekom davon die meiste Zeit in Hubraum wo ich die Vernetzung von Start ups mit der deutschen Telekom verantwortet habe.
00:01:51: Du hast gerade gesagt du wars Was bei Axel Springer dafür verantwortlich?
00:01:54: Wechselt das noch mal.
00:01:54: Ja,
00:01:55: ich bin im Moment auf dem Sprung auf was Neues kann euch aber nicht genau sagen, was es ist.
00:01:59: Das ist noch geheim!
00:02:01: Tamo jetzt zu dir.
00:02:02: du hast dich mal liebe von mir als Steuereule vorgestellt, was sich sehr charmant fand und was wir bis heute in Erinnerungen geblieben sind.
00:02:07: Moin,
00:02:08: ja ich bin in der Tat Steuereule.
00:02:10: Ich finde das sehr positiv konnotiert.
00:02:12: deswegen habe ich es auch gesagt aber genau.
00:02:14: Ich bin Steuerberater bei WIPOC und wir sind ein Spezialkanzlei für Steuer- und Wirtschaftsrecht in Berlin, Köln und Hamburg Und ich persönlich berate insbesondere laufend venture capital funds und deren Manager also in allen laufenden steuerlichen Fragen Berat aber auch projektbezogen im wenschernahen Steuerrecht zum Beispiel beim Thema Mitarbeiter Beteiligung Ausgründung Innovation all solche Dinge.
00:02:37: Gut,
00:02:37: wir lernen also du bist weise nachtaktiv und ziehst die Strippen bei einigen wichtigen Akteuren.
00:02:43: Und wir fangen mal an das Thema mal zu frame also Corporate Venturing und Steuern.
00:02:47: Was versteht ihr eigentlich unter Corporated Venturing, mal ganz zu Beginn?
00:02:50: Ja also ich muss sagen dass es doch aus meiner Sicht etwas anderes ist das Corporat Venturing als der normale VC Prozess.
00:03:00: Der ist in der Regel ein ganz klar strukturiert und hat klare Regeln.
00:03:03: Also wir haben Pre-Seed, wir haben Seed, Wir haben Series A , wir haben Capped Table
00:03:07: etc.,
00:03:08: aber beim Corporaten Venturing ist es echt einfach nochmal anders.
00:03:11: da gibt es eben keine klaren Regeln kein klaren Exit.
00:03:15: Deswegen kann auch so viel schief gehen.
00:03:17: Für mich zeige ich Crop-Adventuring immer gerne anhand eines Bildes, wenn man nämlich... im Bild malt und jedes Bild der Welt kann man eigentlich mit den drei Grundfarben malen, mit Rot-, Gelb- und Blau.
00:03:29: Und so kann Corporate Venturing und auch die Corporate Vendig Strategie eigentlich mit diesen drei Farben nämlich Build Partner Invest abgebildet werden.
00:03:37: Ein Corporat kann wirklich alle Möglichkeiten selbst machen und ist es eben nie dieses klare Endbild da, daher ist es so wichtig im Corporate venturing die verschiedenen Themen und die Personen richtig zu orchestrieren und das mache ich eben zum Beispiel.
00:03:51: aber heute wollen wir eben nur bei einer Farbe bleiben, nämlich bei dem Thema Bild.
00:03:56: Was eben einfach eine bestimmte Spielart im Corporate Venturing ist?
00:04:00: Genau weil dieser Bildansatz den Julia gerade erwähnte der hat halt auch aus steuerlicher Sicht einige Besonderheiten die vielleicht auch sich aber unterscheiden so von einem normalen Venture umfällt.
00:04:14: Grundsätzlich geht es ja dabei immer um Ausgründung oder Spin-offs, wie man das nennen möchte.
00:04:20: Im Kern soll es darum gehen dass eine Idee ein Konzept oder vielleicht auch schon ein Business aus einem bestehenden Unternehmen in eine neue Einheit, neue GmbH übertragen werden soll und dort weiterentwickelt werden soll.
00:04:34: Und häufig halt auch zum eigentlichen Marktreifen gebracht werden soll.
00:04:39: Und die jetzt besonders steuerlichen, aber natürlich auch kommerziellen Themen und Anforderungen, die sich hier stellen.
00:04:45: Die können sehr unterschiedlich sein und hängen immer stark von dem Einzelfall ab und von der Situation des Corporates dann ab.
00:04:52: Aber in jedem Fall gibt es auf jeden Fall viel potenzial hier steuerliche Dinge – sehr richtig, aber auch sehr falsch zu machen.
00:04:58: Das fängt meistens eigentlich schon an mit dem Zeitpunkt, indem der Corporate vielleicht zum ersten Mal über das Thema Steuern in diesem Kontext nachdenken
00:05:07: sollte.".
00:05:08: Okay, jetzt machen wir mal so Wunschkonzert Tamo.
00:05:10: Wir haben ja schon verstanden was deine Rolle üblicherweise in dem Kontext ist und du bist da wirklich der Vollprofi.
00:05:16: wenn du es dir aussuchen könntest wie und zu welchem Zeitpunkt würdest du denn am liebsten in so ein Projekt involviert werden oder aus Sicht des Auftraggebers?
00:05:24: Wann macht das Sinn sich ein Profi für dich an Bord zu holen?
00:05:26: Also aus meiner Sicht macht er eine umfassende Einbindung immer Sinn und es ist wirklich immens wichtig.
00:05:31: also als steuerlich beratern möchten und müssen wir die vorerst erstmal die kommerziellen Ziele und wünschen, wenn man dann wirklich verstehen.
00:05:40: Und also mit dieser Teil des Teams sein was sozusagen dieses Thema oder dieses Projekt da bearbeitet weil wir dann auch nur dann wirklich so einen echten Value-Ed liefern können sehr punktuell einfach nur Fragen zu beantworten das ist meistens nicht Ziel für uns sondern das sollte schon ganzheitlich sein.
00:06:00: zum Thema Timing, das ist sicherlich genauso wichtig oder vielleicht noch wichtiger.
00:06:04: Das es immer besser so früh wie möglich in dem Prozess dabei zu sein oder hinzugezogen zu werden weil man dann einfach noch Zeit und Raum hat um sinnvoll und vor allen Dingen auch vorteilhaft zu gestalten.
00:06:18: Also ich bin da auch komplett weit Hammer, auch aus Business Sicht.
00:06:22: Ganz frühe Einbindung notwendig weil oftmals geht man in so einem Venture-Projekt tatsächlich von so einer Powerpoint in einen Prototyp, in den MVP also in ein Minimum Vibe Product weiß Unternehmen immer sagt ja ich möchte noch eine Bestätigung haben ob das Businessmodell gut ist noch eine bestätigung habe und plötzlich ist man tatsächlich schon soweit vorgeschritten dass es dann zu wirklich zu einem Fakup kommen kann.
00:06:44: und daher muss man sich aus meiner Sicht eben auch auch mal eine Erfahrung ganz früh hinsetzen und ganz früh ein gemeinsames Verständnis haben, und klären welcher Weg der richtige ist.
00:06:54: Und welcher weg dann welche Implikationen eben auch bei der Ausgründung eines Ventures dann eben auch
00:07:00: hat?
00:07:01: Ja genau also das absolut richtig!
00:07:03: Wir sehen es auch immer wieder in der Praxis wenn wir erst zu einem späteren Zeitpunkt dazugezogen werden und das passiert doch immer noch häufiger, muss man sagen.
00:07:12: Dann ist ja ganz oft Arbeit schon entstanden und Ergebnisse wurden produziert und sind vor allem auch Kosten aufgelaufen.
00:07:20: Und dann stellt sich immer diese zentrale Frage ob im Rahmen dieses Projektes eigentlich schon irgendeine Form von Vermögenswert geschaffen wurde.
00:07:28: Untechnisch sprechen wir da oder sprechen eigentlich mal alle von der IP also Intellectual Property wirklich in einem sehr untechnischen Sinne.
00:07:36: erst einmal verstanden und das ist wirklich so dass fast beherrschende Thema, so aus meiner Erfahrung in solchen Projekten und also da von Hengarn auch mal ganz viele Folgefragen ab.
00:07:47: Also was gehört eigentlich konkret zur IP?
00:07:50: Wem gehört dieser IP?
00:07:52: Wie ist diese IP zu bewerten?
00:07:54: Ganz, ganz wichtige Frage wie kann ich diese IP auf einen neuen GmbH übertragen?
00:07:59: das muss man sich auch überlegen.
00:08:01: und wer soll in welcher Form wirtschaftlich zukünftig an dieser IP partizipieren.
00:08:08: Das sind natürlich alles ... nicht nur steuerlich relevante Fragen, ... ... zum Gegenteil das sind einfach auch ... ... wichtige kommerzielle Punkte.
00:08:16: Aber genau die Antworten auf diese Fragen ... ... haben halt Auswirkungen... ... auf die gesamte weitere Strukturierung eines solchen
00:08:22: Projektes.".
00:08:22: Da habt ihr einen sehr wichtigen Faktor angesprochen.
00:08:24: also IP ist ja wirklich ein zentraler Begriff in diesem Kontext.
00:08:28: man hat es ja auch ganz oft schon so beim Software-Part gehabt dass wenn man irgendwie Open Source Sachen einbindete, dass dann auf einmal irgendwelche Sachen geknallt haben nach hinten raus aber das kann man noch viel generischer betrachten.
00:08:37: deswegen vielleicht mal vorne weg.
00:08:39: sehr grundlegende Frage, was versteht ihr denn konkret unter IP?
00:08:43: Also
00:08:44: die Stellung von IT heißt für mich eigentlich immer, dass wir PowerPoint das Papier tatsächlich verlassen und in wirkliches Doing gehen und eben MVP erstellen.
00:08:53: Das kann tatsächlich bei uns im Projekt teilweise nur eine Landingpage sein über die wir Hypothesen verproben oder auch E-Mails, E-Adressens beispielsweise generieren und testen ob das Geschäftsmodell interessant ist.
00:09:05: Es kann aber auch wirklich schon ein voll funktionsfähiger MVP sein mit dem dann eben auch Kundendaten erhoben werden erste Transaktionen durchgeführt Und daher heißt IP für mich eigentlich immer tatsächlich Kotinhalt, Kundendaten.
00:09:17: Das ist dann schon immer alles vorhanden?
00:09:19: Genau das deckt sich auch mit meinem Verständnis oder meinen Erfahrungen.
00:09:22: also das ist wirklich ein sehr umfassender Begriff der wie gesagt eher in so einem tatsächlichen Sinne verwendet wird jetzt nicht in soem hart rechtlich technischen Sinne.
00:09:33: und für uns als Steuerrechtler stellt sich dann immer die Aufgabe diese Sachverhalte die erst mal aus dem kommerziellen Ecke kommen dann in steuerliche Begriffe zu übersetzen, weil das Steuerrecht wenig anders zu erwarten war.
00:09:47: Natürlich da so eine Art seine eigene Wertung immer vornimmt die man immer parallel laufen lassen muss.
00:09:52: also häufig ist das Deckungsgleich aber das muss man sich im Einzelfall halt auch immer angucken.
00:09:56: zentral ist dann wird die Frage ob diese IP wenn man sie dann identifiziert hat ob dieser IP als sogenanntes Wirtschaftsgut betrachtet werden kann.
00:10:05: Mit Wirtschaftsgut meinen wir im Steuerrecht ein Asset, was in der Bilanz gezeigt werden kann.
00:10:09: jetzt mal ganz vereinfacht und wenn dieser IP einen Wirtschafts-Gut ist dann hat das Auswirkungen auf den gesamten Ausgründungsprozess.
00:10:17: beispielsweise kann diese IP mit steuerlicher Wirkung nur wirksam übertragen und im Ergebnis auch bewertet werden muss man sagen, wenn es sich um einen Wirtschaftskut handelt aber unabhängig von dem Steuern muss man da aus Liegelseite natürlich drauf gucken also zivilhandelsrechtlich ... im Zweifelsfall halt auch markenrechtlich, ... ... da ist immer noch separat geprüft werden.
00:10:36: Man merkt ja es wird schon relativ schnell komplex... ... man muss sich gute Gedanken machen wie man seine Weichen stellt und deswegen lasst uns doch mal gemeinsam diskutieren,... ... an welchen zentralen Stellen muss denn eigentlich so ein Corporate Entscheidung treffen?
00:10:47: Und vielleicht könnt ihr das ja sogar auf die Spitze treiben, ... … vielleicht gibt's ja sowas wie eine Art Entscheidungsbaum!
00:10:52: Ja in der Tat also die Möglichkeiten, wie man sowas strukturieren kann oder aufbauen kann, ... ....die kann man so ganz grob in einer Art Matrix eigentlich klastern, ... zwei zentrale Fragen beantwortet, mit denen man schon jedenfalls in der ersten Stufe die meisten denkbaren Fallgruppen eigentlich erschlagen hat.
00:11:11: Also die erste Frage bezieht sich endlich mal auf den Zeitpunkt also die Frage ob die Ausgründung, also wirklich die Gründung einer neuen Gesellschaft und einer neuen GmbH vor oder nach der Generierung oder der Schaffung von IP wie wir eben beschrieben haben erfolgen soll.
00:11:28: Und die zweite Frage, es bezieht sich eher so ein bisschen auf das personelle Setup.
00:11:32: Weil die Korpels ja typischerweise dann interne oder externe Founder sozusagen mitnehmen wollen oder mit denen dieses Venture dann aufziehen wollen.
00:11:42: und da kann man einfach unterscheiden ob diese Ausgründung schon gemeinsam mit diesen neuen Foundern erfolgen soll oder ob man erstmal sozusagen solo ausgründet und dann die Founder im Nachhinein sucht.
00:11:55: Also das sind so die vier Grundmodelle, die sind von sehr unterschiedlicher praktischer Relevanz und unterscheiden sich natürlich auch kommerziell und im Ergebnis auch steuerlich voneinander.
00:12:05: Also hier muss man sich wirklich auch aus Praxiserfahrung ganz früh entscheiden, welchen Weg man gehen möchte.
00:12:10: Aber das ist eben gleichzeitig auch ganz oft das Problem weil die viele Unternehmen mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe eben das zum ersten Mal machen und dann einfach gar nicht wissen was auf sie zukommt bzw.
00:12:21: gar nicht wissen was sie eigentlich möchten und welchen weg für sie am besten.
00:12:25: Deswegen ist es so wichtig da wirklich frühzeitig einfach zu sagen schau mal her gehst du den Weg A dann bedeutet dass BCD, gehst du den Weg B?
00:12:34: Dann heißt das eben weitere folgende Themen die auf sich zu kommen.
00:12:38: Und dann ist natürlich auch nur die Investitionen die da kommen.
00:12:41: schwierig muss ich Unternehmen manchmal eben drauf scheuen.
00:12:45: aber deswegen ist eben richtig was Tamo sagt zur Entscheidungsbaum wirklich ganz strukturiert vorgehen sagen Was möchtest Du?
00:12:52: Welchen Weg möchtes Du gehen und dort eben das Unternehmen ganz früh einfach zu begleiten.
00:12:55: Wenn ihr mich hier schon verführt, dass ihr vier unterschiedliche Fallgruppen quasi habt dann möchte ich es jetzt natürlich genauer wissen.
00:13:01: Jule lasst uns doch mal anfangen diese Fallgruppe kurz zu beschreiben!
00:13:04: Also mit der ersten Variante, ich nenne es einfach mal so die Cashbox.
00:13:08: Corporate gründet unmittelbar nach dem er eben so eine Idee hat wirklich alleine eine neue GmbH stattet diese auch mit Mitteln aus und lässt dann ein MVP quasi ausschließlich in dieser neuen Entität ja erstellen.
00:13:22: das heißt noch keine Gründe sind an Bord ist eine Ausgründung vor IP Gründung.
00:13:28: Auch wenn sich das wirklich irgendwie so straightforward anhört, ist in der Praxis tatsächlich kaum gemacht.
00:13:34: Mich meinen wir sehen zwar dass Corporates sich sowas überlegen aber ehrlicherweise ist zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht klar ob dieses Ding tatsächlich fliegt und wer man dann später noch Gründer finden muss die dieses.
00:13:46: Wenn wir dann auch von weiterbauen und da ist das ein Problem erstmal, weil man muss die Gründer ja erst mal in die GBH mit rein bekommen.
00:13:55: Das hat dann auch wieder steuerliche Aspekte, die haben wir dann noch gleich sagen kann.
00:14:00: aber man weiß immer noch gar nicht ob das Thema fliegt und wenn man eben niemand findet, dann hat man sehr viel Geld verbrannt und kann das dann auch widersteuerrechtlich nicht richtig abbilden.
00:14:10: daher Variante eins Gründung vor IP und Solo möglich, aber grundsätzlich nicht so eine gute Idee.
00:14:18: Genau das entdeckt sich auch mit meiner Erfahrung.
00:14:20: also es wirkt nach so einer schönen einfachen Lösung.
00:14:23: Also wird man ja wirklich mal wieder gefragt, aber genau aus kommerzieller Sicht meistens einfach nicht sinnvoll.
00:14:30: und Julia sagte sie eben auch schon steuerlich.
00:14:33: zwar am ersten Schritt einfach und kann ich gar nicht viel schiefgehen, aber dann im weiteren Verlauf kann das doch durchaus wieder problematisch werden.
00:14:40: und zwar muss man hier vor allen Dingen aufpassen dass man nicht in die Falle läuft ... hier Verluste ungenutzt zu lassen, das klingt erst mal sehr abstrakt.
00:14:49: Deswegen vielleicht einen kleinen Beispiel.
00:14:51: also man muss eigentlich in dem Fall immer an den Worst Case denken nämlich... ...in denen sich die Idee einfach nicht wie oft entwickelt und im schlechtesten Fall dieses Venture niemals Betrieb aufnehmen wird und niemals Erträge erzielen wird.
00:15:06: aber dann hat natürlich das Venture erstmal selber Aufwendung getragen, also natürlich finanziert durch den Corporate.
00:15:13: Aber diese Aufwendungen haben sich dann steuerlich nie ausgewirkt und im schlechtesten Fall wirken sie sich auf gar keiner Ebene auf, also auch nicht auf Ebene des Corporates.
00:15:22: Und das wäre natürlich ein sehr schlechtes Ergebnis wenn man wirtschaftlich belastet war durch dieser Aufwendigung aber durch ungünstige Strukturierung die Verluste niemals steuerliche nutzen kann.
00:15:33: Also da muss man aufpassen, aber wie gesagt auch jetzt kein praktisch wahnsinnig relevanter.
00:15:39: Okay, aber ich sehe schon, du bist keine Steuer-Oil.
00:15:40: Du bist eher ein Steuerfuchs.
00:15:42: also Konzept verstanden wenn man schon Geld aufwendet dann will man für den Worst Case auch vorgesorgt haben dass es mir steuerliche Vorteile bringt.
00:15:49: Wenn was ändert sich denn jetzt?
00:15:50: Aber wenn die Gründer und Gründe rinnen also wollen ja nicht nur die Gentleman noch Die Ladies natürlich als Founder begreifen wenn die bei der Ausgründung schon mit an Bord genommen werden
00:15:58: genau das wäre dann die zweite Variante.
00:16:01: tatsächlich aus steuerlicher Sicht wäre das ganz ähnlich wie das eben besprochen, also ich sehe da jetzt erstmal keine zusätzlichen Probleme.
00:16:09: Mittel- und Langfristig wäre das wahrscheinlich sogar einfacher als die anderen Varianten, die wir gleich noch besprechen.
00:16:14: allerdings sehe ich hier gar nicht so sehr aus der Steuerecke sondern eher aus hinsichtlich der Economics ja nicht Probleme aber es sind einfach ganz andere Economics mit einhergehen und deswegen in der Praxis auch die Lösung tatsächlich eher selten.
00:16:28: Ich glaube jedenfalls nach meiner Erfahrung
00:16:30: würde ich so bestätigen.
00:16:32: Ich stelle euch mal vor, es kommt ein Corporate auf einen zu und sagt hey ich habe mir eine super coole Idee, ihr habt's ja noch nicht getestet, noch keine RP erstellt, noch keinen Hypothesen im Markt getestete aber super Idee!
00:16:43: Ich glaube ist fliegt wer würde dafür sein Job tatsächlich dann aufgeben?
00:16:48: und selbst wenn sich die Idee dann wirklich gut anhört, dann gibt es eben auch einfach in der Praxis eine große Diskussion.
00:16:54: Wer bekommt welche Anteile an diesen neu gegründeten Unternehmen?
00:16:57: Wie wird dieses Unternehmen bewertet, wenn noch überhaupt gar keine IP vorhanden ist?
00:17:03: Der Corporate sagt ich habe mir die Idee ausgedacht Ich hole Gründe an Bord Die möchte natürlich aber auch incentiviert werden Obwohl das eben nicht primär deren Idee war.
00:17:11: Das kann gut gehen Kann aber auch schiefgehen.
00:17:16: Okay, aber in der Konsequenz bedeutet das also dass diejenigen Varianten bei denen erst ausgegründet wird wenn bereits IP entstanden ist die praktisch relevanten sind?
00:17:23: Ja.
00:17:24: Also würde ich sagen das habe ich jetzt auch in der Vergangenheit einfach am häufigsten gesehen weil dann hat man zumindest schon auch mal so viel Markt Feedback das man sagt ja das ist eine valide Idee die hatten guten Product Market Fit und da macht es einen auch Sinn tatsächlich jetzt weiter zu investieren.
00:17:42: Genau das sind dann die Varianten drei und vier sozusagen in unserer Matrix.
00:17:46: Und da bei dem Bild bleiben möchte, die unterscheiden sich eigentlich prima im Hinblick auf den Zeitpunkt an dem man die Founder jetzt intern oder extern egal mit onboardet.
00:17:57: also in der ersten Variante würde der Corporate erstmal so solo ausgründen und dann die Gründer später mit reinnehmen und in der zweiten Variante wird er einfach gemeinsam den Foundern ausgegründet.
00:18:10: Also man würde das quasi als Paket behandeln, indem man Ausgründung und sozusagen... Fahnder aufs Cap Table nehmen, das einfach alles in einem Schritt macht.
00:18:19: Und wenn wir uns mal weiterhangeln?
00:18:20: Was sind denn bei diesen Modellen die ihr gerade beschrieben habt so die typischen Probleme oder auch Dos und Donuts und vielleicht auch mal zugespitzt Fuckups?
00:18:26: also was habt ihr da so typischerweise gesehen?
00:18:28: Also hier kommen wieder auf dieses Thema IP glaube ich zurück weil dass es damit steht und fällt ganz viel immer und zwar im Wesentlichen eigentlich zwei Aspekte die nach meiner Erfahrung immer wiederkommen und zwar erstens das ja könnte man beschreiben uns das, was und wie.
00:18:44: Und das zweite als es wieviel?
00:18:46: Bei der zweiten Frage geht es offenkundig um die Bewertung der IP hat ich auch schon gesagt, dass ist immer ein Riesenthema.
00:18:52: aber aus meiner Sicht nicht weniger wichtig und vor allen Dingen vorher zu klären ist diese erste Frage nämlich um welche IP geht es denn überhaupt und auf welchem Wege wollen wir dieser IP dann in die neue GmbH übertragen?
00:19:07: Und dabei muss man natürlich auch mal gucken, wie ist der Entwicklungsstand des Projektes oder der Idee.
00:19:12: Wir haben oftmals einfach sehr frühfasige Adventures in der Praxis.
00:19:18: das ist natürlich mit einem Fall aber denkbar wäre natürlich auch dass so ein Projekt schon sehr weit fortgeschritten ist und vielleicht auch schon nicht Kundenbeziehungen aufgebaut wurden oder gar Umsätze erzielt wurden also das Geschäft wirklich schon aufgenommen wurde noch sozusagen in der Hülle des Corporates eigentlich, dann stellen sich natürlich einfach andere Fragen.
00:19:38: Also das muss man ganz klar unterscheiden.
00:19:41: Ganz klar!
00:19:41: Der Zeitpunkt ist hier auch einfach wieder elementar wichtig und man muss immer auf den Zeitpunkt schauen was da in dem Moment Sinn macht.
00:19:49: Wieso ist diese Unterscheidung wichtig?
00:19:51: Ja vor allen Dingen aus, also das kommerziell sicherlich auch immer wichtig.
00:19:54: aber aus rein steuerlicher Sicht müssen wir einmal klären bei so einer Ausgründung, ob wir jetzt einzelne Assets, also ich sage da ja schon Wirtschaftsgüter sagen wird dann dazu in der Steuerrechtslingo.
00:20:07: Also ob es sich um solche einzelnen Assets handelt die wir übertragen oder vielleicht schon irgendeine Form von eigenständiger Betrieb oder für selbstständigter Betrieb und sowas vorliegt.
00:20:18: das hängt halt einfach mit dem Fortschritt dieses Projektes im Ergebnis zusammen.
00:20:22: und erst wenn man das geprüft hat... In vielen Fällen sieht man das relativ schnell, wenn man sich damit befasst und muss es halt einmal geprüft haben.
00:20:31: Dass man eigentlich erst dann entscheiden kann auf welchem Wege diese IP in die neue GmbH übertragen werden soll.
00:20:37: Und ich kann eigentlich nur dazu raten dass man diesen Schritt nicht überspringt um dann nicht im Ergebnis irgendwie ungewollte Steuerfolgen auszulösen oder sich vielleicht interessante Gestaltungsoptionen hier zu versperren.
00:20:47: Kannst du es gerne nochmal präzisieren?
00:20:48: Also wie erfolgt denn dann dieser Übertragung der IP ganz konkret?
00:20:52: Klar gerne!
00:20:54: Wenn wir mal bei dem Beispiel bleiben, dass es sich um wirklich einzelne Assets handelt.
00:20:58: Also sagt die IP, die wir da gefunden haben das ist ein Asset, ein Wirtschaftsgut dann gibt es im Ergebnis eigentlich zwei praktisch relevante Möglichkeiten diese Assets in die neue GmbH zu übertragen der sicherlich häufiger Fall ist indem die IP in das Eigenkapital der neuen GmbHA eingebracht wird.
00:21:20: also Technisch ist das dann meistens eine Sacheinlage in die Kapitalrücklage.
00:21:24: Alternativ kann die IP auch an die Gesellschaft verkauft werden, also der Corporate verkauft die IP, die er hier geschaffen hat im Rahmen des Projektes an die neue GmbH.
00:21:34: oder das wäre dann so eine Art Asset Deal.
00:21:36: und da diese neue GmBH selten über Cash verfügt was ja gerade erst neu gegründet wurde, dass es dann auch gesellschaftsrichtli wäre, sonst schwierig kann sie das gar nicht bezahlen sondern das kann dann der Corporates kreditieren und gewährt insofern einfach ein Darlehen.
00:21:52: Und das ist dann häufig oder so habe ich es auf jeden Fall schon gesehen, dass es kein Darlehn ist was wirklich auf Rückzahlung angelegt ist, sondern dass es dann ein Convertible Loan wie man das ja auch aus dem Venture umfällt... grundsätzlich kennt.
00:22:05: Also ein Darlehen, was dann bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen später das Recht gewährt in Eigenkapital zu wandeln.
00:22:14: Genau!
00:22:15: Das muss man dann mit Rangrücktritt ausstatten und so.
00:22:17: Das ist gesellschaftsrechtlich alles gar nicht so ohne.
00:22:19: da muss man einfach im Einzelfall dann drauf gucken, was da gewollt ist und was einfach der bessere Weg ist aber häufiger sicherlich dieser Weg mit der Kapitalrücklage.
00:22:28: Ich
00:22:29: kann als Projekt-Erfahrung einfach sagen dass genau wie solche Lohns dann aussehen wirklich auch immer eine große Diskussion dann mit den potentiellen Gründern ist und wie das dann eben auch in den Termsheats manifestiert wird.
00:22:42: Und daher ist es einfach so wichtig, dass man sich das am Anfang als Corporate überlegt weil's einfach zu großen großen Diskussionen führt.
00:22:48: Gründer kommen rein und sagen okay da schon was geschaffen, wie viel ist es wert?
00:22:52: Das kommt jetzt rein!
00:22:53: Warum soll ich das bezahlen?
00:22:55: Ich nehme Lohn mit rein.
00:22:56: Okay, dann ist das eventuell von Anfang an schon belastet.
00:22:59: Das sind ganz viele Diskussionen wo einfach wirklich am Anfang sich Gedanken drüber machen muss, wie man das strukturieren möchte um eben das perfekte Setting fürs koppelt und für die potentiellen Gründe dann eben auch zu schaffen.
00:23:11: Dann mal die freche Frage an den Steuerfuchs.
00:23:13: Tamo Mablidquat, muss der Koppelt auf die Übertragung eigentlich auch Steuern zahlen?
00:23:18: Ja also wenn man davon ausgeht dass diese IP die man da überträgt, dass die einen gewissen Wert hat, dann im Ergebnis typischerweise ja Ertragsteuerneutrale Übertragung der IP ist eigentlich nur dann möglich, wenn man schon so eine gewisse Verselbstständigung hat.
00:23:34: Also das was ich eben ansprach also wenn man vielleicht schon so ein Art Betrieb hat, dann kann man darüber nachdenken muss man auch prüfen auf viele Voraussetzungen und sowas.
00:23:42: Das ist im Steuerrecht schwierig schwierig.
00:23:45: Dann wäre das denkbar.
00:23:46: aber wenn wir bei diesem eher häufigen Fall bleiben wo wirklich einzelne Assets übertragen werden, dann kann das nicht steuerneutral funktionieren.
00:23:56: Zumindestens dann wenn und das ist ja in neunundneunzig, neun Prozent der Fälle so das Ziel der Ausgründung eine neue GmbH ist.
00:24:04: also dann geht es nicht und soweit wird er das bei dem Corporate oder wer immer diese IP dann überträgt wird es da einmal zu einem laufenden Gewinn kommen, der wenn man jetzt auch davon ausgeht dass der Corporate selber Eine GmbH ist zum Beispiel, der dann auch der Körperschaftssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer unterliegt.
00:24:22: Und von welchen Faktoren hängt am Ende des Tages die Höhe der Steuerbelastungen ab?
00:24:26: Naja also in Deutschland kann man sagen so einen Körperschaftsteuer oder ein Gewerbestreuer zusammen sind so bumbelig.
00:24:32: dreißig Prozent also so zwischen neunzehnzigunddreißig Prozent das kommt drauf an wo die Gmbh ihren Sitz und Orte Geschäftsleitung hat.
00:24:42: Aber man muss glaube ich auch dazu sagen, dass man sich das Ganze immer in so eine Art Saldo-Betrachtung eigentlich angucken muss.
00:24:49: Wir hatten ja eben schon gesagt, dass der Crophead zur Entwicklung dieser IP regelmäßig auch Aufwendungen getragen hat und im Zweifelsfall diese auch vorher abgezogen hat.
00:24:59: Und deshalb wird durch die Übertragung der IP dann eigentlich nur diese Aufwendung neutralisiert positiven Ertrag.
00:25:09: Also deswegen kann sich das in gewissen Maßen neutralisieren, unangenehm wird es natürlich dann wenn einfach der Wert der IP so hoch ist dass ich einfach schon stillere Serven gebildet haben.
00:25:20: also wenn einfach den Verkehrswert der IP wesentlich höher ist als die Kosten die der Corporate mal aufgewandt hat.
00:25:28: Dann muss der Corporat tatsächlich effektiv Steuern zahlen und zwar ohne dass es ja typischerweise zu einem Liquiditätszufluss gekommen ist.
00:25:38: Man gründet dann aus gegen Gewährung von Gesellschaftsanteilen zum Beispiel oder man verkauft es.
00:25:44: halt gegen ein Darlehen.
00:25:45: Das heißt, es fließt kein Geld zu und trotzdem muss der Corporate das versteuern.
00:25:50: Da sprechen wir immer von Dry Income und das gilt eigentlich immer zu vermeiden.
00:25:54: und auch hier kann man sagen, dass Problem wird eigentlich immer virulenter.
00:25:58: Je länger der Corporat mit der Ausgründung da wartet.
00:26:01: deswegen sollte man da auch da wieder frühzeitig gucken, dass man hiermit einen guten Plan dran geht wie man das Ganze abwickeln möchte.
00:26:10: aber im Ergebnis muss man sagen hängt das alles natürlich ... der IP-App.
00:26:15: Finde ich total einleuchtend.
00:26:16: und wie geht man dann vor, wenn man einen IP bewertet?
00:26:18: Weil es ist ja teilweise also an einigen Ecken subjektiv... ...an anderen Stellen gar nicht so einfach das marktgerecht zu bewerten.
00:26:24: was ist da so der typische Weg?
00:26:26: Ja das ist in der Tat immer ein Problem oder eine Herausforderung zumal wir da ja in der Praxis immer wieder das Thema haben das ist für die Assets die wir da bewegen wollen typischerweise einfach keine Vergleichswerte oder Marktwerte oder sowas gibt.
00:26:40: es ist halt keine Immobilie oder keinen keine Maschine oder sowas, was dann typischerweise der übertragen wird.
00:26:47: Und deswegen raten wir eigentlich immer dazu hier einen Wertgutachten durch den Wirtschaftsprüfer erstellen zu lassen wie man das auch von der Unternehmensbewertung kennt.
00:26:55: Das kann man auch für einzelne Assets grundsätzlich machen lassen und auch für immaterielle Vermögenswerte.
00:27:01: Darum geht es ja hier meistens.
00:27:03: Dann hat der Korpelt eine sehr gute Dokumentationslage die der Karpel nutzen kann einerseits im Hinblick auf die etwaigen Diskussionen mit mit den Gründern, die man dann vielleicht noch anbohren möchte.
00:27:15: Aber vielleicht auch im Hinblick auf eine spätere Diskussion mit dem Finanzamt wenn die dann kommt.
00:27:20: also da ist man eigentlich ganz solide aufgestellt.
00:27:24: aber jetzt so für die Sparvüchse die sich ja mit dem Steuerfuchs auseinandersetzen entsteht dadurch nicht ziemlich viel zu sehr Aufwand und natürlich in der Folge auch Kosten?
00:27:31: Ja absolut diese Gutachten die sind natürlich auch kommt immer darauf an aber die können auch ziemlich aufwendig sein und dann haben sie ein gewisses Pricetag.
00:27:41: Deswegen sehen wir auch in so sehr frühfasigen oder kleinen Projekten immer wieder, dass statt eines Gutachtenwertes die Corporates dann lieber auf einen kostenbasierten Ansatz gehen.
00:27:52: Das heißt, die IP, die dann übertragen wird, die wird auf Grundlage der vom Corporate vorher getragenen Kosten bewertet also dann typischerweise noch zutsichtlich eines Gewinnaufschlages vielleicht und das kann man glaube ich vor allen Dingen dann machen.
00:28:08: oder es wird oft gemacht wenn die IP selber vom Corporat von dritter Seite eingekauft wurde, also wenn zum Beispiel Code... ...von einem Dienstleister einfach geschrieben wurde und eingekauft wurde.
00:28:18: Denn hat man da ja einen Vergleichswert?
00:28:21: Und deswegen kann man da das gegebenenfalls gut argumentieren.
00:28:25: Aber klar, man muss im Einzelfall das trotzdem immer gut begründen.
00:28:29: Das stellt eine pragmatische Lösung dar, bietet aber sicherlich weniger Comfort als jetzt so ein richtiges Wertgutachten.
00:28:37: Deswegen muss man es im Einselfall auch da gut argumentieren und dokumentieren.
00:28:42: Ja, also ich kann es auch aus meiner Praxiserfahrung einfach bestätigen... Ich habe es wirklich schon öfters gesehen, dass ein Koppel dann einfach hingeht und sagt Ja, Schau Jula ich habe doch jetzt schon so viel Euro ausgegeben für die Validierung, die vielleicht du durchgeführt hast.
00:28:54: Durch die Entwicklung des Courts was vielleicht ein Dienstlaster dann ausgegeben hat und das sollte das Venture doch dann zumindest mal Minimum auch wert sein.
00:29:02: Aber wie Tamo schon sagt ist es einfach eine sehr sehr pragmatische Lösung und die muss einfach sehr gut begründet und vor allem sehr gut dokumentiert werden.
00:29:09: Das heißt auch wenn man eben so einen Startup oder so ein Venture aufbaut ist Dokumentation an der einer oder anderen Stelle dann doch wieder einfach alles.
00:29:16: Kommen
00:29:17: wir nochmal ganz kurz zurück zu der Differenzierung.
00:29:19: aufgemacht habt, ob der die Gründer-Gründerin bereits an Bord ist beziehungsweise Personen als wichtigstes Asset.
00:29:25: Was gibt es denn da noch zu beachten?
00:29:26: Also für mich fast das Wichtigste Thema überhaupt weil ich habe ist auch schon öfter geholfen, dann diese Corporate Ventures einfach mit Personen zu besetzen.
00:29:38: Und dann ist hier eben ganz wichtig das Corporate braucht eine klare Vision was mit dem Venture passieren muss und auch ein klares Verständnis, was sie damit machen wollen.
00:29:48: Das heißt es kommen eben auch natürlich Fragen auf so wie viele Anteile sollen die Gründer haben?
00:29:52: Sollen die Gründe einer Mehrheit sein, obwohl das Corporat quasi die Idee hatte und dass die Initiale Finanzierung übernommen hat?
00:29:59: Wie viele Antteile sollen?
00:30:01: oder es ist irgendwie nur ein Virtual Acer.
00:30:04: Wie lange ist das Westing?
00:30:06: Wie kann ich als Gründer dann eben auch meine Anteile materialisieren?
00:30:10: bei einem Corbett Mentoring-Modell, ist es ja nicht so dass wir irgendwann an die Börse gehen damit sondern das sind meistens strategische Startups.
00:30:18: Das heißt stell dir vor du bist ein gründer sagst okay ich habe jetzt dreißig Prozent an dem Startup.
00:30:23: wann kann ich denn eigentlich diese Anteilen verkaufen?
00:30:26: und dann zu welchem Geld?
00:30:27: was ist der Exit?
00:30:28: Case Put-Option habe ich eigentlich.
00:30:33: Man braucht auf jeden Fall hier so eine unternehmerische Incentivierung, weil sonst funktioniert das Startup natürlich nicht.
00:30:39: und nur mit einer unternehmerischen Incentiverung finde ich halt auch die richtigen Leute und daher ist wirklich Personen sind absolut das wichtigste Asset und dass es einfach ultra wichtig da das richtige Set up zu finden.
00:30:51: Ja also aus steuerlicher Sicht ist das ein ganz kritischer Punkt.
00:30:54: Hier haben wir vor allen Dingen die Herausforderungen, irgendwie auf Skeptable bekommen will, also typischerweise sollen die ja wirklich mit echten Anteilen ausgestattet werden und wenn das so ist dann muss man halt immer aufpassen dass dadurch nicht irgendwelche ungewollten Steuerzahlungen ausgelöst werden.
00:31:12: Und das Thema hat man vor allen Dingen in den Szenarien in denen wir jetzt hier unterwegs waren nämlich in denen schon IP geschaffen wurde, die im Sozialstaat einen gewissen Wert hat ... früher oder später in dieses Problem immer reinlaufen.
00:31:26: Kannst du das noch mal weiter detaillieren?
00:31:27: Also was ist denn hier eigentlich genau das Risiko?
00:31:29: Das Risiko, da das Problem besteht eigentlich darin... dass wir eben gesagt haben wenn der Corporate die IP geschaffen hat und das ausgründet dann würde man ja unterstellen, dass die Anteile an den neuen GmbH schon einen gewissen Wert haben nämlich im Zweifelsfall so den möglichen Zukunftserfolgswert dieser IP, der drin ist.
00:31:50: Und wenn der Corporate nun dem Founder oder den einen oder mehreren Foundern diese Anteile übertragen möchte, also on-boarden möchte.
00:32:00: Dann ist ja die Frage zu welchem Wert passiert das denn?
00:32:03: Wenn sie einfach so die Anteilen sozusagen so übertagen, also unentgeltlich oder mal wegen nur zum Nominalwert dann kann die Differenz zwischen dem Verkehrswerteanteil und dem was die Founder dafür auf den Tisch legen mussten.
00:32:16: Das kann als Vergütung gesehen werden, also das ist so eine Art Geldwirtervorteil der in der Spitze bei den Foundern mit siebenundvierzig, fünf Prozent Einkommenssteuer und Sozialversicherungsbeiträgen zu buchisch legt.
00:32:29: Und das ist natürlich schon eine Hausnummer.
00:32:31: und auch hier, es ist für den Founder vor allen Dingen insbesondere problematisch weil es sich auch hier um Dry Income handelt.
00:32:37: also der bekommt ja gerade kein Cash sondern erst mal nur Anteile.
00:32:42: Der müsste also was versteuern ohne dass da wirklich ein Geldzufluss stattgefunden hat.
00:32:47: und auch für die neue GmbH kann das im Übrigen zum Problem werden, weil die gegebenenfalls als Arbeitgeber für die Lohnsteuer haften können.
00:32:56: So und aber auch für das Problem, da gibt es in der Praxis Lösungen die aber immer einen gewissen strukturellen Mehraufwand dann auch Zeitigen.
00:33:05: Ja komm also da musst du jetzt natürlich Butter bei die Fische geben.
00:33:07: was wir sehen ja diese Lösung aus?
00:33:09: Was gibt's dafür Ansätze?
00:33:10: Ja erzähle ich natürlich gerne.
00:33:14: Genauso die ganz einfachste Möglichkeit wäre wenn der Korpelt einfach die Anteil zum Verkehrs wird an die Founder verkauft auch durchaus schon mal im Einzelfall gesehen, aber dann muss man da auch immer über irgendwelche Darlehensgewährung und so nachdenken.
00:33:26: Weil wenn das schon einen gewissen Wert hat, dann haben vielleicht nicht jeder das Bargeld da gerade rumliegen.
00:33:33: Aber in den meisten Fällen ist das einfach kommerziell gar nicht gewünscht.
00:33:36: beziehungsweise die Founder sagen ich möchte kein eigenes Geld mitbringen sondern ich bringe mich ja schon mit was ja auch durchaus ein Argument ist und da haben wir auch das von Juja schon erwähnte Thema der hinreichenden Incentivierung, dass es ja eng damit verknüpft also wenn man... Case, wenn der Corporate den Partner sagt hier könnt mitmachen.
00:33:53: Aber ihr müsst leider den Verkehrswert hier bezahlen?
00:33:56: Also ich kann es schon bestätigen aber gleichzeitig ist halt auch so nicht immer mehr auf der Corporates Seite dass die Corporates eben trotzdem und auch verständlicherweise einfach darauf achten das sie von ihnen bisher geschaffenen und auch bezahlt werden natürlich auch ihnen einfach weiter zugerechnet werden.
00:34:12: Ich meine es gibt noch ein anderes Thema was mich angucken könnten die Gründer gründen zuerst und der Corporate geht dann mit einer ersten Investition im Seed Investment mit rein.
00:34:23: Aber auch hier, das sind dann wirklich sehr schwierige vertragliche Diskussionen, die man einfach hat.
00:34:31: Das war dann unternehmrisch aber es braucht einfach eine sehr große Orchestrierung auf allen Stakeholderseiten Und das muss denn eben auch von den Steuerrechtler einfach sehr gut begleitet sein.
00:34:42: Genau also dieser Wunsch des Corporates danach zeigen sie bereits geschaffen, IP erst mal wirtschaftlich sich noch weiter zurechnen zu lassen oder nur sich zurechnen zu lassen.
00:34:52: Das führt tatsächlich zu einem gewissen Alignment zwischen diesen wirtschaftlichen Interessen und den lohnscheulichen Anforderungen die ich eben gesagt habe weil wir halt quasi dann aus zwei Seiten zu dem Ergebnis kommen dass wir irgendwie diese Anteile die die Founder bekommen auf irgendwie im Wert beschränken müssen und das macht man typischerweise so durch vertragsgestalterische Lösungen, dass man die dann eigentlich so aussehen, dass die Founder immer nur an den zukünftigen oder an den Zukunft sich zu schaffenen Werten damit teiligt werden.
00:35:24: Und alles was bisher geschaffen wurde nämlich von dem Corporate also die IP das die wirtschaftlich unverändert dem Corporat zugerechnet wird.
00:35:33: und ja in der Praxis macht man häufig durch, da ich das man einfach eine neue Gärtung von Anteilen schafft.
00:35:40: Also gibt es dann verschiedene Namen dafür, also Hurdleshares oder Großhares und so was die sagen.
00:35:45: im Ergebnis ist jetzt alles sehr vereinfacht.
00:35:47: aber im Ergebnis regeln die genau das was ich gerade beschrieben habe also so eine Art Wertentlehrung der Anteile ... dass die Founder nur an zukünftigen ... ... Wertsteigerungen dann partizipieren sollen.
00:36:00: Also
00:36:00: auch auf die Gefahren, das wird zum Ende raus jetzt hier in so ein Nerd-Talk verfallen?
00:36:03: Aber kannst du noch mal konkret sagen wie diese Zurechnung eigentlich genau umgesetzt wird?
00:36:07: Ja also ganz grob kann ich das erzählen, es sind dann sehr komplexe Verträge... ...in denen das nachher umgesetzt werden.
00:36:15: aber die Grundidee ist,... ...dass man oder in den meisten Fällen arbeitet mit einer sogenannten negativen Liquidationspräferenz.
00:36:22: Das ist eigentlich nichts anderes als eine Abrede zwischen denen.
00:36:25: verschiedenen Gesellschaften an der neuen GmbH, also in unserem Fall jetzt hier dem Corporate und den Foundern, wo dann einfach geregelt wird wie der Gewinn der Gesellschaft zu verteilen ist.
00:36:36: Und da kann man halt auch sehr diskutal verteilen und halt auch so regeln dass der wirtschaftlich gewünschte Erfolgter eintritt.
00:36:45: Also diese Möglichkeit wählt man regelmäßig wenn das AP im Wege der Einlage ins Eigenkapital übertragen wurde, hatte ich ja eben schon gesagt aber muss halt auch da einmal gucken.
00:36:55: Die konkrete Ausgestaltung ist da halt sehr wichtig und vor allen Dingen auch, um die Anerkennung durch die Finanzverwaltung zu erreichen.
00:37:01: Und auch muss man sehen wie man es ausgestaltet weil dann ebenfalls immer noch ein gewisser restlicher Wert in diesen Anteil doch drin bleibt.
00:37:07: also das muss man alles im Einzelfall gucken.
00:37:09: den anderen Weg den ich eben beschrieben hatte mit dem dass man das IP verkauft im Wege des asset deals auch darüber könnte man das erreichen nämlich indem man einfach die gesamte Gesellschaft erst mal sozusagen wertlos stellt, weil einfach den Assets einen gleiche Höhe an Verbindlichkeit gegenüberstellt.
00:37:27: Auch da muss man natürlich einzigmal gucken.
00:37:30: Ja aber das sind so die grundsätzlichen Möglichkeiten, die man also hat.
00:37:34: Gut!
00:37:34: Also das war ja heute wirklich ein bunter Ritt.
00:37:36: Man möchte meinen wie gescriptet, also beeindruckend wie ihr das zusammenbringt der eine die Theorie und der andere die Praxis.
00:37:43: Wollen wir zum Abschluss vielleicht nochmal einen kleinen Wrap-up machen?
00:37:45: Was waren eure Top
00:37:49: drei Learnings?
00:37:50: Ich glaube an erster Stelle würde bei mir immer stehen, dass man bei solchen Projekten wirklich ein Alles-Stakeholder denken muss.
00:37:56: Man muss steuerlichen Auswirkungen nicht nur beim Corporate und bei der neuen GmbH sondern auch bei den Fawnen mit einbeziehen.
00:38:02: also wenn wir als Berater natürlich mal eine Partei beraten können aber es geht ja darum das man das irgendwie gesamtheitlich schon sieht.
00:38:09: Muss man's ja nicht beraten oder partei ergreifen aber dass man eigentlich auch dem Corporate nur raten kann das ganzheitliche zu sehen.
00:38:17: Der zweite Punkt ist eigentlich das, was ich anfangs sagte.
00:38:19: Also auch der steuerliche Berater sollte Teil des Projektteams hier sein.
00:38:23: also eine frühzeitige und enge Einbindung finde ich ganz wichtig.
00:38:27: Das macht es alles einfacher und führt glaube ich hier zum Erfolg wenn wir einfach ein gutes Verständnis für die Ziel- und Wünsche des Korpels haben.
00:38:37: ja und drittes Learning vielleicht immer genau hinsehen.
00:38:40: Das gilt im Steuerrecht zwar immer aber hier insbesondere weil auch wenn sich viele Crop-Adventuring Projekte vielleicht augenscheinlich ähneln mögen.
00:38:50: Im Einzelfall ist das dann doch immer wieder, gibt es irgendeine Besonderheit in die man halt beachten muss und nur so kann man da Probleme vermeiden.
00:38:57: Also ich bin da bei meinen drei Learnings tatsächlich ein bisschen auch bei TAMOS.
00:39:01: Erst ist es tatsächlich gemeinsames Verständnis für die Vision des Ventures of Corporate-Seite, ganz wichtig.
00:39:08: Zweitens werden externe Gründe reinkommen bitte auch hier frühzeitige Einbindung und schnelle gemeinsame Sicht über Economics & Control herstellen.
00:39:17: Und mein drittes Learning was eigentlich immer gilt Es gibt für immer alles eine Lösung.
00:39:22: Das ist doch gut.
00:39:23: Es ist ja hier richtig so ein Rezept für jedes Start-up eigentlich, ne?
00:39:26: Man muss Probleme immer lösen als Unternehmer oder ein Thema drin.
00:39:29: von daher... Cool!
00:39:31: Ihr Lieben ich danke euch ganz herzlich und glaube viele die jetzt heute zugehört haben, haben vielleicht auch mal Problemwelten kennengelernt mit denen sie sich gar nicht auseinander gesetzen.
00:39:37: also man sagt ja immer man muss innovativer werden, Innovationspipeline bauen, Startups gründen und und aber was dann in der Praxis manchmal alles so rein prozessual dazu gehört, malt man ja sich nicht aus.
00:39:47: Von daher danke ich euch, dass ihr diesen weißen Fleck auf der Landkarte gefüllt habt.
00:39:51: Und ja, bin gespannt was man noch so von euch zu hören kriegt!
00:39:53: Vielen Dank, Elim!
00:39:54: Ja, danketamme und dankeschön!
00:39:58: Danke dir!
Neuer Kommentar