Flixbus vs. Uber: Wer prägt welche Mobility-Zukunft? | #Branchenführer 🛒

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Kaum ein Bereich ist durch die Klimakrise so stark in Zugzwang geraten, sich komplett zu erneuern, wie Mobility. Von Elektroautos bis Ride-Sharing gibt es auch reichlich Ideen, wie das umsetzbar wäre. Doch wie wird die Zukunft von Mobility tatsächlich aussehen? In dieser Folge von „E-Commerce Powwow“ haben wir zwei Personen zu Gast, die sich ganz diesem Thema verschrieben haben: Daniel Krauss von FlixBus und Christoph Weigler von Uber. Sie erklären, wie der aktuelle Stand in Sachen Mobility-Revolution ist und wo die Reise hinführt. Du erfährst... ...wie Uber und FlixBus Mobility neu denken ...welche Technologien und Strategien für Uber und FlixBus interessant sind ...wann die Integration von Dritten dem Selber-Machen vorzuziehen ist ...ob ein einziges Mobility-Unternehmen den Markt übernehmen könnte ...wieso politische Entscheidungsträger oft zu kurzfristig denken ...wie Uber und FlixBus nachhaltiger werden ...wo die Grenzen von Elektroautos liegen ...was Uber und FlixBus mit ihren erhobenen Daten machen können ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Gemeinsam mit Dominik Dommick, dem Geschäftsführer von PAYBACK lädt Joel regelmäßig zum Häuptlingstreffen der relevantesten Unternehmer:innen und Expert:innen im (Online-)Handel. Such dir einen Platz im Wigwam, folge den Strategiediskussionen und profitiere vom Praxiswissen der verschiedenen Häuptlinge. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Christoph Weigler, 👤 Daniel Krauss, CIO & Co-Founder __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:13:07) Welche Mobility-Bereiche sind für Uber und FlixBus interessant? (00:21:04) Wird es einen zentralen Marktplatz für Mobilität geben? (00:32:28) Mobilität & Nachhaltigkeit (00:42:24) Welche Rolle spielen Daten bei Uber und FlixBus? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00: Digital Kompakt.

00:00:01: Heute aus dem Bereich E-Commerce mit deinen Moderatoren Joel Katzmarek und Dominik Domeck.

00:00:07: Los

00:00:07: geht's!

00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Katczmarek Ich bin der Geschäftsführer von Digital Kmpakt Und wie immer habe ich heute den lieben Dominik Domek an meiner Seite treu.

00:00:23: Von der Schönschirma Payback.

00:00:24: Wir reden ja immer mit den Häublingen unterschiedlicher E-Como-Segmente Und heute ist

00:00:29: das Mobilit.

00:00:30: Wir haben ein sehr, sehr spannendes Line-Up und zwar haben wir mit dabei Freunde des Hauses könnte man sagen.

00:00:35: Einmal den lieben Daniel Kraus der ist als Geschäftsführer von Flix Bus tätig Und den Christoph Weigler, der ist Geschäftsführer von Uber Deutschland.

00:00:43: Also ihr merkt schon hier kommen richtig spannende

00:00:45: Einsichten

00:00:46: an den Tisch.

00:00:46: und worüber werden wir reden?

00:00:47: Natürlich über Mobility!

00:00:49: Wir haben es so ein bisschen flapsig überschrieben mit drei Mobility-Häublinge diskutieren die Zukunft der Branche.

00:00:53: Und natürlich wollen wir uns mal anschauen wie sieht denn der Markt für Mobilität insgesamt aus?

00:00:57: was sind so die übergreifenden Trends?

00:00:59: Wie steht das um die Digitalisierung bestellt?

00:01:01: Meinen sind wir ja ein Autobauerland.

00:01:02: Drittens darf glaube ich auch nicht fehlen dass man mal über Nachhaltigkeit und Decarbonisierung redet.

00:01:06: Das ist unser Lineup für heute.

00:01:08: Ihr Lieben schön dass ihr.

00:01:09: Und bevor wir gleich Vorstellungsrunde machen, fangen wir mit dem Lieben Dominik an.

00:01:12: Du bist ja immer in meiner Seite wenn wir diese Themen aufarbeiten.

00:01:15: was ist denn eigentlich im Bereich Mobility so bei Payback los?

00:01:18: Also mir viel ein.

00:01:18: ihr macht natürlich Aral da hat man irgendwie Mobilitätsfaktor aber Benzin Zapfen ist jetzt noch nicht sozusagen das Ende der Reise denke ich.

00:01:25: Was gibt's dann dabei euch so?

00:01:26: Zum

00:01:26: einen ist natürlich als konsumbegleitende Firma, die wir sind, Haushaltsnettoeinkommen.

00:01:31: Zweitgrößte Positionen nach Wohn- und Nahrungsmitteln ist tatsächlich Mobility, ich glaube um so dreizehn vierzehn Prozent.

00:01:37: Das merken wir bei uns natürlich auch seit vielen Jahren schon also bei uns in der Gruppe.

00:01:40: im Grunde machen wir mit der Deutschen Bahn und mit Airlines, Bufhansa usw.

00:01:44: sowieso schon einiges schon immer und bei Pavek genau wie du sagst, Aral, SIGS, Promotionale Partnerschaften Opel, Ford, Kia, Hyundai.

00:01:52: Ich glaube die große Veränderung Bewerb und niedrige Frequenzen.

00:01:58: Also Auto kaufe ich mir alle so in so vielen Jahren, danach gehe ich natürlich hochfrequent tanken und das haben wir dann auch gemacht.

00:02:03: aber jetzt halt in Geschäftsmodelle kommen die in sich häufiger und mit der höheren Frequenz aufeinander treffen.

00:02:08: und da ist es dann natürlich wieder Loyalty und Marketing sehr treffend.

00:02:11: dadurch merken wir dass das für uns sehr viel spannender wird als auch ein Grund warum wir mit Daniel im Affiliate-Bereich zusammenarbeiten und mit einem anderen gerade ansprechen sind.

00:02:19: also insofern Ich denke Mobilität verändert sich aus einer Sicht eines loyalty Systems dazu dass es eigentlich vergleichbarer wird mit anderen Waren und Dienstleistungen, die hochfrequent gekauft werden und wo mehr Wettbewerb stattfindet.

00:02:30: Und dann wird natürlich Leutiprogramm sofort relevant.

00:02:33: Corona-Seitig, heftiger Dämpfer in allen Bereichen haben wir natürlich auch überall gesehen.

00:02:37: das geht bei manchen unserer Partnern neunzig Prozent runter dann in den Lockdowns bei anderen nur vierzig oder fünfzig.

00:02:43: sie sind alle noch nicht wieder auf dem Niveau von vor Corona obwohl es sich dramatisch erholt hat.

00:02:46: natürlich.

00:02:47: aber gleichzeitig glaube ich auch der Trigger ja jetzt darüber nachzudenken wie das eben aussehen kann wenn man enden frequenten und bettbewerblich strukturierten Markt, Mobilität, Geschäftsmodelle etabliert die einfach nicht ganz so sind wie es in der Vergangenheit gewesen ist.

00:03:00: Also imsofern haben wir immer was gemacht und die Zeit jetzt ist glaube ich noch mal wesentlich fruchtbarer dafür dass das auch relevant wird für unsere dreißig Millionen Kunden.

00:03:09: Sehr gut, dann lass uns doch mal unsere Gäste hier noch ein bisschen näher kennenlernen.

00:03:12: Daniel, erzähl doch mal ein Stückchen was über dich ... Was tust du so bei Flixbus?

00:03:16: Kannst ja mal sagen ob ihr auch so Corona-Dämpfer wahrgenommen habt wie Dominik gerade sagte.

00:03:19: also kann ich mir vorstellen wenn man wenig unterwegs ist tankt man nicht so viel und einen Mietwagen mag man vielleicht auch nicht anfassen.

00:03:24: Wie war das so bei euch?

00:03:25: aber vor allem erzähle erstmal von dir!

00:03:26: Erstmal Moin, Dominik und Joel und danke dass ich da sein darf.

00:03:29: Ja, ich glaube Corona-Mobilität völlig egal auf welcher Dimensionen welche Art von Mobilität.

00:03:35: Die werden jetzt keine großen Freunde mehr.

00:03:36: Das liegt primär natürlich daran dass mein Sicherheitsgefühl anders wahrnehme.

00:03:40: und auf der anderen Seite ist es vor allem aber auch so Jetzt hinten raus als Hygienekonzepte stattgefunden haben Ist das Thema regulatorik sehr relevantes Und nicht die Frage ob ich aus Sicherheitsgründen vielleicht weniger Menschen an Bord haben darf Sondern vor allem dass sich die Regulatorie ja ständig ändert und das ist für uns.

00:03:56: Obwohl wir Gott sei Dank in der Lage waren unser Angebot, der dadurch sich ändern und nachvergern zu passen war das natürlich ein ordentlicher Dämpfer insofern.

00:04:03: Dass die Menschen einfach eine große Verunsicherung spüren, primär weil es einfach echt ne Threatening-Krankheit ist, die keine Sau haben will und großer Scheiß per se aber auch weil sie für uns jetzt sind was sie denn jetzt wie dürfen?

00:04:14: Für viele ist das zweitgrößte Übel in so einen Lockdown gezwungen zu sein.

00:04:17: wir haben das gesehen was das mit uns allen macht Und gerade das Thema Familienkinder Schule Das will ich halt in jedem Fall vermeiden.

00:04:24: Dadurch ist Mobilität und Pandemie einfach...das geht nicht mehr zusammen auf dieser Welt und in diesem Leben.

00:04:29: Und das hat uns schon auch durchaus beschäftigt, wie gesagt dank uns des Modells konnten wir unser Angebot gut anpassen.

00:04:34: Dank Kurzarbeit konnten wir auch im Headquarter unsere Kosten entsprechend anpassen und sind da glaube ich ein Verhältnis.

00:04:39: Da bin ich auch stolz darauf.

00:04:40: Unser Team sei dann ganz gut durchgesägelt aber bei Weitem waren die alles andere als geil die letzten eineinhalb zwei Jahre.

00:04:45: Ach je, ich kann es mir vorstellen.

00:04:47: Was ist sonst so eure Vision?

00:04:49: Also du musst mal sagen ob ihr eher als Langstreckenverkehr seht oder auch Mittelstreckers ist ja ein bisschen bei euch gemischt.

00:04:53: das habt ihr ja eigentlich an sehr vielen Stellen innoviert und umgedreht.

00:04:56: auch also was er wirklich hat Wettbewerber reingebracht in dieses Thema und da gab's ja eine ganz klare Marschrichtung die man irgendwie ablegen sehen konnte.

00:05:02: Daran hat sich nichts geändert.

00:05:05: Manchmal haste eben im Leben so ein bisschen Sinus Kurven aber die Tendenzen muss immer darauf nach rechts gehen zeigen und das tut sich auch weiterhin.

00:05:11: Wir haben in den USA schon mittlerweile wieder Zahlen, die besser sind als vor Corona.

00:05:15: wir stehen zu unserer Vision dass wir grüne und nachhaltige Mobilität der ganzen Welt zur Verfügung stellen und wir versuchen es auf eine smarte Art und Weise und Smart impliziert

00:05:24: v.a.,

00:05:24: dass wir das Angebot wie ich gesagt hatte der Nachfrage anpassen aber auch preisleistungszeitig das bestmögliche denen Kunden zur Verfügung Stellen.

00:05:30: was wir da gemerkt haben ist genau wie du sagst is ne Definitionsfrage was Mittel-und Langsträcke angeht.

00:05:35: unser Fokus ist Ground Transportation und eben irgendwo dazwischen dass der Zug einfach eine veritable Alternative ist und jetzt gerade auch in dem ökologischen Kontext.

00:05:45: Die Diskussion wurde übertüncht, aber die ist ja super präsent!

00:05:48: Und ich denke das jetzt auch durch diese Zäsu mit Corona wahrscheinlich – man sieht es in Frankreich – nationale Verbindungen vielleicht selbst innerhalb von Europas Flugverbindungen nicht mehr so awoks sind?

00:05:57: Da wird der Zug in Renaissance erleben und werden wir einen großen Teil des Kuchens beanspruchen und wollen das signifikant besser machen als die Staatsbahn gemacht haben.

00:06:05: Strategisch ist der Flickstrain ein sehr großes Kompliment.

00:06:08: und es sind kein Produkt im Flixbus.

00:06:10: Ich bin die Tage nach Hamburg gefahren, mein Zug ist ausgefallen, das habe ich irgendwann erzählt

00:06:19: Verleumdung!

00:06:20: Tatsächlich ist es so, dass wir natürlich abhängig sind von der Infrastruktur.

00:06:24: Auf der Straße genauso wie auf der Schiene.

00:06:26: wenn gerade auf der schiene weil das ein geschlossenes System ist irgendwas passiert sind halt alle Betreiber gleichermaßen bedorfen und von daher kann das passieren.

00:06:32: und das hat jetzt wenig was mit der Farbe zu tun obwohl grün natürlich schöner als weiß

00:06:37: ich will auch nicht mit

00:06:38: einer t-shirt.

00:06:38: übrigens sieht

00:06:39: habt ihr dann noch andere transportmittel.

00:06:41: eigentlich geht der blick in der zukunft auch noch weiter was transportmittel angeht.

00:06:44: ich bin jetzt nicht gleich bei besos und raketen aber gibt's noch etwas dazwischen.

00:06:48: Also wir sind Ground Transportation spezialisiert und du musst immer gucken in der Mobilität, dass du regulatorisch dein Handwerk verstehst.

00:06:54: Weil regulatorik ist in der mobilität immer noch man kann fast sagen der Entgegner.

00:06:58: Wir müssen natürlich für Sicherheit und Verlässlichkeit und alte Sorgen aber teilweise sind die Gesetze den wir unterliegen halt coolere Jahre alt und das ist nicht mehr zeitgemäß.

00:07:05: Wir verstehen eben Ground Transportation sehr gut unabhängig, dass jetzt Aviation überhaupt nichts zu uns passt noch nicht weil es ökologisch nicht verdreht war mit unserer Vision.

00:07:13: Es ist so, dass es auch nochmal eine ganz andere Regulatorik mit sich bringt.

00:07:16: Die verstehen wir nicht so.

00:07:17: die glauben, dass im Bus weltweit und im Zug in Europa noch so viel zu hohen ist.

00:07:21: Dass wir erst mal da ganz wieder Schuster bei unseren Leisten

00:07:24: bleiben.".

00:07:25: Ja aber ich habe auch gleich gedacht ob man hier von euch so Lilium Aviation oder Volocopter Flixbusse in Grün in zehn Jahren sieht?

00:07:31: Das wiederum ist ja tatsächlich nicht so mit und long distance was unser sweet spot ist.

00:07:36: es ist eher urban wenn dann vielleicht eher Christophs demalz meint.

00:07:39: Eine hervorragende Überleitung lieber Christoph!

00:07:40: In diesem Sinne willkommen in der Gesprächsrunde.

00:07:42: erzähl doch mal ganz kurz etwas von dir und vielleicht wo uber eigentlich gerade so steht was eurer fokus grad.

00:07:47: Ja, hallo zusammen auch von mir.

00:07:48: Danke für die Einladung.

00:07:50: Schön mal wieder mit euch zu diskutieren!

00:07:52: Also ich bin jetzt seit fünf und ein halben Jahren bei Uber.

00:07:54: Hab da also eine spannende Zeit mitgemacht.

00:07:56: Viele der Herausforderungen, die dahin angesprochen hat, kenne ich natürlich auch habe aber auch glaube ich Veränderung Unternehmen miterlebt unterschiedliche CEOs und es fühlt sich schon an als wenn ich um zehn Jahre dabei bin obwohl's nur bisschen mehr als fünf sind.

00:08:07: wo wir gerade stehen ist natürlich zum Teil durch die Pandemie bestimmt.

00:08:11: Wir hatten ganz ähnliche Effekte das hier einen sehr starken Einbruch der Nachfrage gesehen haben, weil die Menschen einfach nicht mehr mobil waren und das merkt man natürlich auch als Plattformen.

00:08:20: Die Mobilität vermittelt.

00:08:21: wir sehen schon jetzt dass wir schon wieder weit in Erholung sind.

00:08:25: Wir sehen das gerade die lokalen Nutzer schon großen Teil sich wieder so verhalten wie vorher.

00:08:29: was total weg bleibt sind internationale Gäste also Geschäftsreisen.

00:08:32: der amerikanische Geschäftsmann der chinesischen Tourist in Deutschland ist noch nicht wieder da aber es war natürlich eine Chance ein bisschen zu reflektieren und die Strategie neu zu kalibrieren.

00:08:41: wir haben stärkeren Fokus gesetzt auf geschäftskunden zum Beispiel oder der Fokus auf Vororte und Städte außerhalb der großen Städten gelegt, weil das auch mal eine Chance war zu schauen.

00:08:51: Wo gibt es neue Potenziale?

00:08:52: Die jetzt vielleicht nicht... Der Kunde aus USA ist, der eh die App installiert hat und der irgendwie in Frankfurt am Flughafen landet.

00:08:57: Insofern ist ein ganz spannender Moment für uns wo es gerade wieder richtig losgeht dass so ein bisschen unser Mobilitätsgeschäft betrifft Und wir haben vor kurzem auch Uber Eats, was jetzt nicht so direkt was mit dem OBD zu tun hat gestartet.

00:09:07: Also Essens liefern, auch per Knopfdruck mit einem ganz ähnlichen Marktplatzsystem und insofern haben wir ja gerade alle Hände voll zu tun, zu skalieren und erfolgreicher zu machen.

00:09:16: noch.

00:09:16: Ist das für euch eine Extension im wesentlichen Getrieben aus dem Geschäft?

00:09:20: Den möglichen Geschäft, dass ihr natürlich Zutaten dafür habt es zu machen oder glaubt ihr, dass sich das auch gegenseitig tatsächlich stützt beziehungsweise dass ein Uber EATs euer normales Uber stützst?

00:09:29: Zum einen hat es viele Synergie mit unserem Kerngeschäft, weil's eben auch ein Marktplatz ist, wo man Angebote und Nachfrage zusammenbringen muss.

00:09:36: Bei Eats hat man natürlich neben dem Restaurant und demjenigen, der bestellt noch eine Kurier.

00:09:41: Also das Restaurant ist praktisch einer mehr als in der Personbeförderung, wo wir nur Fahrer- und Fahrgast vermitteln.

00:09:46: Aber die Grundgedanken sind natürlich das Gleiche.

00:09:48: Man will mit hoher Verlässlichkeit konvinient das den Kunden zugänglich machen.

00:09:52: Wir können viel durch Technologie lehrbildchen.

00:09:54: Natürlich gibt es auch große Überschneidungen von Zielgruppen.

00:09:57: Das sind Leute, die wohnen in den Städten.

00:09:58: Die Vision ist eben so ein bisschen, also auf Englisch sagen wir go and get.

00:10:02: Also überall wo du hin willst mit was auch immer es über die App und noch alles was du dir liefern lassen willst das kann Essen sein, das kann auch im Supermarkt einkaufen oder etwas auch immer sein.

00:10:11: Und ich glaube das ist die Vision wo wir sowohl Überstrahlung der Kundenbasis sehen aber auch viele Synergien was für die Technologie angeht.

00:10:17: Müsste man nicht eigentlich zugespitzt sagen, dass dazwischen euch Christoph und euch Dominik mit Payback theoretisch auch Kooperationspotenzial besteht?

00:10:25: Weil ich meine wenn ich es jetzt richtig auf dem Schirm hab so Sachen mit Lieferando Burger King habt ihr ja glaube ich auch bei payback wie angedockt.

00:10:31: könntet ihr denn da denken?

00:10:32: Attraktive Benefits für Kunden sind immer spannend.

00:10:35: Ich glaube Dominik und ich, wir haben einfach noch nicht wirklich die Chance gehabt, glaube ich uns in meinem Detail auszutauschen.

00:10:39: Aber ich kann mir das schon gut vorstellen!

00:10:41: Wir haben auch eigene Loyalty-Systeme in einigen Märkten, die wir ausprobieren.

00:10:44: Und das ist natürlich super lokal – es ist in Deutschland, das glaube ich jetzt auch ein spezieller Markt wo es etablierte LoyalTY-Programme schon gibt, die es vielleicht an anderen Märkten nicht geben.

00:10:51: aber klar ist das relevant und alles was man damit machen kann dass die Kunden noch mehr und mehr Werte haben, ist natürlich spannend.

00:10:57: Ich glaube, dass es total interessant sein kann.

00:10:58: Es ist ja auch nicht nur so lokal sondern auch in verschiedenen anderen Märkten, Italien und Polen usw.. In den Anfangs-Tagen von Car to Go war auf den Screens ja auch immer sowas Fahrt jetzt zu dem und dem Supermarkt und macht das und das.

00:11:10: Das wirkte derartig hilflos, dass man halt irgendwo merkt, dass nur weil Sachen zusammen passen, es noch lange sich gut anfühlt.

00:11:15: Das ist kein Hobby, das richtig zumachen.

00:11:17: So ein Fast Service anzubieten.

00:11:18: und es ist auch kein Hobby da drin, das Offering so zu machen, dass das irgendwie zu dem Kunden passt.

00:11:22: Man kann immer sehr schnell die Ingredienzchen zusammenwerfen und meinen sie so beschmeckt aber meistens nicht so.

00:11:27: Und ich kann mich mir das schon gut vorstellen, dass man aus einer Offering-Kompetenz sondern Direktmarketingkompetenz für solche Offers die natürlich ein Uber nicht hat ja also wer will jetzt genau welchen Einkauf gerade machen?

00:11:37: Das entwickelt ihr natürlich mit der Zeit aber das habt ihr natürlich nicht wie jemand der das seit zwanzig Jahren macht und umgekehrt die Skills die wir natürlich nicht haben.

00:11:43: wenn man sowas zusammenlegt kann man da sehr gute Dinge schaffen.

00:11:46: Die meisten besser werden als wenn man sich versucht das alleine aufzubauen.

00:11:49: Da sollten wir nachholen Christoph!

00:11:51: Gut,

00:11:51: jetzt sind wir schon ein bisschen in eine Detail-Diskussion abgedriftet.

00:11:54: Aber ganz kurz Daniel, um dich da mal mit reinzuholen ... Ich weiß!

00:11:56: Wir haben vor drei, vier Jahren mit deinem Mitgründer gepodcastet und da haben wir schon drüber geredet ob man im Bauch von so einem Bus nicht auch Waren transportieren könnte also vermutlich eher Pakete als Assietten.

00:12:05: hat sich da nicht was bei euch getan?

00:12:07: Also ist Logistics Delivery bei euch auch ein Thema geworden?

00:12:09: Wir haben das hin und wieder mal probiert mit Partnern weil es gibt wirklich innovative und coole Logistics Startups.

00:12:15: Das hat nie richtig gezündet.

00:12:17: warum?

00:12:18: Der Teil zwischen den Städten, also auf der langen Distanz ist logistisch gesehen der einfache.

00:12:23: Komplex wird es dann innerhalb der Städte wenn du den einfachen Teil ersetzt.

00:12:27: Ist es auch, was die Kostenperspektive angeht und so von den Anbietern?

00:12:30: Das ist da nicht die Musik.

00:12:31: Dann haben wir natürlich auch Doppeldecker ein großer Bestandteil der Flotte aufgrund besseren Produktionskosten.

00:12:36: Und pro Kunde habe ich weniger Platz in so einem Doppeldäcker und dann kann ich mir die ganz großen Sachen mitnehmen wenn einer noch ein bisschen Speargefekt erbeuert und seine Waschmaschine.

00:12:43: Es ist ein Constraint.

00:12:43: aber vor allem wird das kein Case weil die lange Distanz dann... Da liegt nicht der Hase im Pfeffer sondern eben innerhalb der Städte und das ist nicht unser Ding.

00:12:50: Er hat sich dafür uns nichts ergeben wo wir sagen dass macht Sinn uns damit diesen Prozessen auch noch zu gelasten weil du willst ja möglichst immer Lime und Schlank und Agil unterwegs sein, nicht Komplexität aufhalzen wenn da kein guter Return dabei rumkommt.

00:13:01: Christoph, lass uns mal wieder aufs Datalitenwilz zurückwechseln.

00:13:04: Wir haben mit Daniel schon gesagt, sie betrachten eher so Mobilität aus dem Blick kurzmittellang Strecke.

00:13:09: Dann gibt's noch eine andere Kategorisierung als die klassischen ACES, also Autonomous Cars, Connected, Electrified und Shared.

00:13:15: Da habt ihr Anteiler bei Shared vor allem, würd ich sagen?

00:13:17: Wie legt ihr den Markt quasi für euch aus?

00:13:20: Weil ihr habt ja auch immer gesagt, ihr wollt die primäre Mobilitätsplattform sein.

00:13:24: Wie ordnet ihr denn den Markt für euch ein?

00:13:25: Wo geht ihr hin oder wo nicht?

00:13:26: Also wie steckt eure Landkarte ab?

00:13:28: Also was wir sehen ist, es ist oftmals in den großen Städten startet und dann umso dichter das Netz wird.

00:13:33: Umso mehr Fahrer auf der App sind, umso mehr Kunden es gibt.

00:13:36: wächst das so im konzentrischen Kreisen aus den Städtern raus also in Berlin zum Beispiel wo wir jetzt auch schon ich glaube so sechs sieben Jahre am Start sind war's am Anfang wirklich nur vom Berghallen ins Hotel unser Kernmarkt und mittlerweile ist so dass die Hälfte der Fahrten außerhalb von S-Bahnring passieren also wirklich gar nicht mehr in der absoluten Innenstadt.

00:13:54: Und das ist so ganz natürlich.

00:13:55: Dann gibt es den zweiten Wachstumsektor, der ist dann eben kleinere Städte.

00:13:59: also wir sind mittlerweile auch in Städten wie Neues, Mainz, Wiesbaden.

00:14:02: Da passiert denn auch das Gleiche.

00:14:03: da fängt sie in der Innenstadt an und wächst dann raus.

00:14:06: aber deswegen sehen wir eigentlich schon das Potenzial in fast allen mittelgroßen Städtchen und auch in so Märkten wie Portugal zum Beispiel die eine deutlich liberalere Gesetzgebung haben.

00:14:15: Das sind wir landesweit verfügbar also selbst in den Dörfern an der Ergabe im Winter wenn da keine Touristen sind kann man jederzeit irgendwie verlässlich irgendeine Fahrt bestellen.

00:14:22: Und dann ist natürlich die Frage, welche Vorbewegungsmodi bietest du an?

00:14:27: Da gibt es das ganz klassische Rithaling.

00:14:29: Also in Deutschland sind das professionelle Fahrer mit einem Taxi-Schein oder mit dem Mietwagenschein Mikromobilität.

00:14:34: In vielen Märkten kommt dann also Mikromobilität.

00:14:36: damit meine ich e-Scooter, E-Bikes diese ganzen neuen für die kürzeren Strecke vor Bewegungsmittel.

00:14:42: ÖPNV ist ein großer Teil wo wir auch den ÖPN V Tickets integrieren in die App und natürlich kann man über vieles andere auch nachdenken.

00:14:48: eigentlich sind wir da ziemlich agnostisch.

00:14:49: Wir schauen uns immer den lokalen Markt an ist halt im Winter e-Scooter fahren nicht so spannend wie in Barcelona und dann sind vielleicht andere Verkehrsmittel spannender, wo dann vielleicht Carsharing relevanter wird oder andere Dinge.

00:15:01: In Ostasien sind Smallpads auf dem man mitfahren kann weil das eben den Preispunkt nochmal auf einen Niveau bringt was für viele Nutzer attraktiver ist.

00:15:08: also wir versuchen da ziemlich agnostisch zu sein eine verlässliche Plattform zu bauen und dass was lokal gebraucht wird zu integrieren.

00:15:14: bietet ihr selber Inhalte dann an, seid ihr selber Owner von den Fahrzeugen?

00:15:18: Also ich erinnere mich, ihr hattet zum Beispiel diese knallroten Uber-Jumps.

00:15:21: Diese Fahrräder die so elektrobetrieben waren sehr beliebt wie ich mitgekriegt habe in Berlin.

00:15:25: mittlerweile sind hier alle auf Leim umgefleckt also das Geschäft habt ihr offensichtlich weitergereicht.

00:15:29: aber deswegen kam mir so die Frage macht ihr vieles davon selbst ein Eigenregie oder seid ihr wirklich nur Plattform und damit Anbindung orientiert?

00:15:36: Können

00:15:36: wir uns beides vorstellen?

00:15:37: Ich glaube, was sich schon gezeigt hat ist, dass wir unsere Stärken darin haben die Plattform zu sein und das zu vermitteln.

00:15:43: Jump ist ein gutes Beispiel bei E-Scooter und E-Bikes, die wir auch in Deutschland hatten aber in fast allen großen Städten auf der Welt.

00:15:49: Auch da haben wir gemerkt, dass es super spannend für den Nutzer lieben darf wenn die Jump-Bike nutzen.

00:15:55: Ist es wahrscheinlich ja, dass sie abends zurück vielleicht mit Ritehaling Auto einfach öfter stehen lassen und generell in diese Kategorie Neumotizdienste stärker gehen.

00:16:03: Wir haben aber auch gemerkt soll nicht so super einfach gut zu betreiben Und es gab einfach super viele auch natürlich lokale Start-ups, die das machen.

00:16:09: Und Leim ist jetzt ein Kooperationspartner... Wenn wir glauben, wir können's besser machen dann machen was selber.

00:16:14: aber in den meisten Fällen wird so sein dass die spezialisierten Anbieter da besser sind und wir integrieren sie in die Plattformen um das unseren Kunden zugänglich zu machen weil es hat dem Mehrwert für alle Beteiligten steigert.

00:16:23: Die Partner wie Leim kriegen mehr Nachfrage weil eben viele Nutzer die Uber App haben und wir können unseren Nutzern noch mehr verschiedene Dienste anbieten weil wir verschiedene Bausteine in der App integriert haben.

00:16:33: Wie ist eigentlich so BtoB denn für euch?

00:16:34: Also ich hab das mal mitverfolgt.

00:16:36: Ein Bekannter hat sich immer mal dran gemacht, diese ganzen... also alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge in eine App zu pressen die man dann unternehmen zur Verfügung stellen kann, die ihren Mitarbeitern ermöglichen wollen dass sie wirklich emissionsfrei fahren.

00:16:46: Also Fahrrad, E-Roller, eFloater, elektrische Fahrzeugen, also Autos.

00:16:50: Ist Business B to B für euch jetzt ein wachsendes Thema?

00:16:53: Ja, auf jeden Fall.

00:16:54: Es ist auch ein super wichtiger Teil der Strategie.

00:16:57: Wir sehen ohnehin... Das sind natürlich viele Menschen die App nutzen beruflich um ins Büro zu fahren oder auf einer Geschäftsreise und es gibt einen Produkt das heißt Uber for Business Und dass es dann eine Software, die dahinter steht bis den Unternehmen einfacher macht das zu integrieren also das dann komplett.

00:17:10: da kann man als Unternehmen sagen alle die an dem Standort arbeiten ab neunzehn Uhr dürfen umsonst in so einem Radius mit folgenden Transportmitteln nach Hause fahren.

00:17:19: Insofern ist er super spannend für uns.

00:17:20: wir haben auch ein Team jetzt aufgebaut in Berlin kümmern, das ganze Thema über Verbissens zu skalieren.

00:17:26: Auch da hören wir, kommen wir ja später wahrscheinlich eh noch zu.

00:17:28: aber die legen natürlich auch einen großen Wert auf Nachhaltigkeit.

00:17:30: also sind e-Scooter aber auch Elektroautos die man vermittelt super wichtig auch als Differenzierungsmerkmal aber weil die Belegschaften das halt einfordern.

00:17:38: Super spannendes Wachstumsfeld.

00:17:39: und auch was wo wir so ein Corona genutzt haben um uns dann nochmal besser aufzustellen unter Mergas zu geben.

00:17:44: Bis zum Gewissen gerade ist es doch auch so eine Art von Generationen Schritt, weil ich würde ja sagen die jüngeren Leute fahren E-Roll und irgendwann fahren sie das nicht mehr.

00:17:52: Das müssen wir dann noch alle ehrlich zugestehen und dann wird das normale Rithaling wahrscheinlich häufiger sein.

00:17:57: Das hat natürlich über Lagerungen aber im Grunde hast du da ja auch so ne gewisse Altersprogression und Nutzungsänderung.

00:18:03: Dann ist nicht dann auch so ein Marketing-Einstieg, dass jemand der mit jungen Jahren lernt.

00:18:08: Das Uber für ihn Mobilität bedeutet

00:18:10: einen

00:18:10: Riesenwert was ich nicht habe wenn ich Leim dann bei mir in die App integriere weil er merkt ja der junge Mensch gar nicht das Uber für ihm der Mobilitätsanbieter ist?

00:18:18: Ja also zunächst mal verwehre ich mich gegen den Vorwurf zu allzu sein für Mikromobilität.

00:18:22: Ich fahre eigentlich noch gerne mal wenn ich eine Chance hab mit einem E-Scooter... Du

00:18:25: natürlich noch nicht!

00:18:27: Ich meinte nicht.

00:18:30: Also zum einen hat es für jeden Nutzer ein Mehrwert, wenn's mehr Optionen gibt.

00:18:34: Wenn man das schafft in der App so darzustellen dass es irgendwie noch handelbar ist von der Komplexität.

00:18:38: Ich glaube es gibt irgendwo auch dann eine Grenze, wenn neunzig Prozent Bananen wollen Man aber irgendwie durch siebzehn Screens rollen muss um die Banane zu finden Dann ist es auch irgendwann schwierig.

00:18:46: Deswegen ist das auch eine technische Herausforderung und so eine UX-Herausforderungen wie man das am besten macht.

00:18:51: Aber insgesamt gilt glaube ich schon, dass es immer besser mehr Angebots zu haben wenn das relevant ist für die Nutzer.

00:18:56: Die e-Scooter sind natürlich spannend weil sie auch einfach auf der Straße stehen und Werbung sind.

00:19:00: Das heißt wenn da drauf steht hey mich kannst du in der Uber App buchen.

00:19:03: hat das noch so ein Nebeneffekt?

00:19:04: Der halt ist selbst die Leute dies nicht nutzen lesen das und sagen okay das ist ein orangisches Fahrrad das kann ich bei uberbuchen.

00:19:10: Das ist wie ein Plakat auf der Strasse Und natürlich gibt's den Effekt.

00:19:14: Es ist vom Einstiegspreis viel günstiger.

00:19:16: wir sehen interessanterweise aber auch ziemlich viel Cannibalisierung von kurzen Fahrten also andere Demographics, die das nutzen.

00:19:22: Sondern es sind auch wirklich Leute, die vielleicht für eine kurze Strecke mal ein Auto bestellt haben in der Vergangenheit und jetzt bei gutem Wetter sagen so hey eigentlich für die achthundert Meter reicht's wenn ich mir so einen Fahrrad miete?

00:19:31: Und da haben wir dann auch schon viel Fahrten verloren gerade was so kurze Fahrten in der Stadt angeht.

00:19:36: Glauben aber insgesamt sowohl unserer Vision positiven Beitrag zu leisten.

00:19:39: zur Mobilität ist es irgendwie dienlich da eher mit einem E-Bike unterwegs zu sein.

00:19:43: Ist ja auch für den Nutzer super wenn sie dann in der App bleiben.

00:19:47: Dominic, wie ist denn eigentlich bei dir?

00:19:49: Man hat ja bei Payback glaube ich natürlicherweise immer den Faktor dass man sich Märkte sehr genau anguckt und drüber nachdenkt.

00:19:55: Gibt es so eine Marktwührerschaft die sich ausbildet oder Plattformbildung?

00:19:58: weil in der Regel machst du ja loyalty auch nur mit einem Programm und dann idealerweise also mit einem Anbieter je Segment und dann idealerweise natürlich mit dem der die meiste Frequenz verspricht.

00:20:07: Wenn Du Dir jetzt mal Mobility anguckst Mit der Erfahrung die du über Marktentwicklung hast glaubst du das das ein Markt ist der noch so die eine zentrale Plattform den einen zentralen Marktführer haben wird gefühlt immer mehr drum.

00:20:17: Also, aus der Microbobility-Richtung kommt sie jemand wie Tier dann hat man irgendwie die Ubers dieser Welt.

00:20:22: da gibt es dann auch irgendwie so ein DD Shopping dir auftreten.

00:20:24: Flixbus sagt was Mittel und Fernverkehr angeht das ist unser Turf.

00:20:28: Da greifen wir mal danach.

00:20:29: Was isst du deiner Einschätzung wenn Du jetzt mal Plattform getrieben darüber nachdenkst?

00:20:32: Lassen wir das Stationäre mal komplett raus.

00:20:33: Das ist nochmal anders gelagert.

00:20:35: Wenn man ins Digitale guckt Dann glaube ich ist die zentrale Frage eigentlich immer ob sich einen zentraler Marktplatz ausbilden kann.

00:20:40: also wenn das kein Markplatzkonzept ist dann geht das glaub ich nicht.

00:20:43: ja Wenn sich ein Markplatzkonzept ausbildet diese Vertragungseffekte genau auslösen, dass darüber alles läuft.

00:20:49: Im Moment ist es ja noch so, dass die Strategie viele haben das in der Form zu etablieren.

00:20:53: und dann ist die Frage ob da drin einer die Nase wirklich nach vorne kriegt?

00:20:56: Ich finde Mobility ist eigentlich für mich sehr unterschiedlich in den Bedürfnissen also ob das nun Mikro oder Langstrecke und das haben wir hier in den Diskussionen jetzt auch schon gemerkt.

00:21:03: Das was wird zumindest machen, das ist so breit und so unterschiedlich, dass dieser eine alles aggregierende Spieler, da meiner Meinung nach noch nicht etabiert ist sondern das schon noch sehr spezielle Bereiche hat also nicht immer ein Effekt eintreten zu sagen, jede Ware, die du irgendwie in das Paket kriegst.

00:21:18: Die habe ich bei mir auf Marktplatz oder selber?

00:21:20: Da wären wir noch nicht, denke ich.

00:21:22: Aber ich weiß nicht wie ihr das seht, Daniel Christoph, da seid ihr nochmal ein Schritt näher dran!

00:21:25: Das ist sehr... viel schichtig, weil aktuell gibt es halt Love Brands in verschiedenen Bereichen.

00:21:31: Wenn du tatsächlich für Fliegen entscheidest, da gibts halt Menschen die Schwörer auf Emirates oder was auch immer und wenn ich in der Stadt unterwegs bin dann schwöre ich halt auf Uber.

00:21:37: und wenn jetzt zwischen den Städten unterwegs bin, dann bin ich ein Flixbus-Fan Und das ist gelernt!

00:21:41: Dann ist das erstmal nicht so ganz offensichtlich zu sagen, ne?

00:21:44: Ich buche jetzt irgendwie von hier nach Hause auf Emirats mal in Uber und so,

00:21:48: ne?!

00:21:48: Das dauert sehr lange.

00:21:49: Der Mehrwert kann ja nur sein, wenn irgendwas besser ist als eine Vergangenheit Besser als die Tatsache dass ich ins Sackfall Apps haben muss ist dann die Frage, warum die einzelnen Brands da investieren.

00:21:57: Weil ich muss ja gucken dass mein Customer lifetime value hochgeht und das ich versuche möglichst eng mit meinen Kunden zu arbeiten um möglichst gute Experience zu bauen.

00:22:04: Das ist jetzt nicht das offene Sichtlichste auch wenn der Kunde sich natürlich wünsch ganz profan gesprochen es möglichst einfach zu haben und weniger Apps zu haben.

00:22:10: aber trotzdem gibt's halt ein Gewohnheitseffekt.

00:22:13: Ich kenne Uber aus den USA Und ich mag Christoph und habe mich halt gezwungen überzugen und nicht irgendwie andere Anbieter die es da noch gab vorher.

00:22:18: Wir haben auch einen scheiß Namen mittlerweile gewählt Aber früher hab' ich halt was anderes benutzt Und jetzt benutze ich halt etwas anderes wenn... zur Verfügung steht und versuche ich jetzt überall da wo ein grüner Zug unterwegs ist, den zu wählen.

00:22:28: Und wenn ich das nicht kann dann würde ich halt einen weißen Zug wählen bevor ich irgendwie die Umwelt verpeste.

00:22:31: Das ist dann use case getrieben und nicht so pauschal dass sich sage ich mache jetzt alles ja ich buch jetzt hier mein Urban Mobility über Emirates.

00:22:37: Es ist Quatsch!

00:22:38: Und die Regulatorik wie gesagt es wird mühsig, da kommt man abendführend darüber diskutieren.

00:22:42: aber die zugrunde liegende Technik ist auch nicht so einfach weil du hast der Schnittstellen, Du hast Datenhoheit, du hast GDPR, das ist nichts ohne weiteres Fahrplan, Daten, Echtzeitinformation was wir anbieten gegenüber der Bahn.

00:22:54: Das heißt, es ist eine verdabliche Ware.

00:22:58: Die Bahn hat sich entschieden, dass man Menschen stapeln kann.

00:23:00: auch okay unterschiedliche Strategien aber die sind jetzt technisch gesehen schwierig kompatibel.

00:23:04: diese Schnittstellendiskussion die so Verbände in Deutschland wie der VdV seit Jahrzehnten diskutieren die führen halt immer nur sehr langsam voran.

00:23:11: oder ein Wald.

00:23:11: warum?

00:23:12: weil jeder sein Edgecats durchdrücken will und dann setzt sich irgendwann so ein Ministerium drüber und dann fang ich das Lachen an und läuft davon bisher leider so dass da Google-Land immer irgendwie die Nase vorne hat.

00:23:20: Jetzt hat man zuletzt ne Presse wieder entnommen der Universitätsbosch in Deutschland mit Rechtmeldung noch beschwert, dass jetzt die Bahn mit Google kooperiert.

00:23:26: Zwei Riesen noch stärker macht.

00:23:28: aber das ist halt einfach schade.

00:23:29: weil es bisher aufgrund der Vielzahl an Anbieter geliebt werden und geile Kundenbeziehungen haben, ist es einfach schwierig das zu erreichen wie du's beschrieben hast.

00:23:37: Und ich sehe das genau wie du.

00:23:39: Wir werden auf absehbare Zeit ja jetzt nicht den einen Player sehen.

00:23:42: Ich hoffe dass diese größten Monopolisten die da doch unterwegs sind, den Kunden im Fokus haben oder nicht irgendwie einfach nur die fette Kratke raushängen lassen.

00:23:49: Wenn dann solche Nachrichten mir jetzt die Kooperation mit der Bahn ans Tageslicht kommen, kommt man auch ins Grübeln!

00:24:02: Kernangebot und das zu optimieren, da für alle Kunden im Marktplatz das gutzumachen.

00:24:07: Verlässlich bezahlbar mit hoher Sicherheit und Kundenzufriedenheit.

00:24:12: Dann aus einer Position diese Use Cases stark gemacht zu haben kann man sich überlegen macht es Sinn noch irgendwelche angrenzenden use cases integrieren?

00:24:19: ich glaube diese Hypothese man kann die Plattform von scratch bauen ohne gut zu sein in einem Vertikel ist glaube ich super schwierig gerade anfängt als Startup.

00:24:27: Ich glaube, da macht es mehr Sinn und sich auf ein Newscase zu fokussieren.

00:24:30: Die Frage gibt's ja.

00:24:31: seitdem ich jetzt bei Uber bin, also seit knapp sechs Jahren ist mir die Frage, das ist ein Winner Text at All-Markt.

00:24:35: Wenn die Realität ist, es gibt in keinem Markt, indem wir operieren, gibt's das.

00:24:40: Es ist in jedem Markt extrem starker Wettbewerb.

00:24:42: Wenn wir nach USA schauen, da gibts Lift.

00:24:45: In Asien gibts wieder andere.

00:24:46: In Europa gibts Free Now Bold unheimlich viele andere.

00:24:49: Also es gibt im jeden Markt superviele internationale und auch lokale Anbieter.

00:24:53: Und der Grund ist ja dass wir im Vergleich zur anderen Plattform nicht so hohe Eintritts bei ihr anhaben, wenn ich auf einer Social Media Plattform bin.

00:24:59: ist es irgendwie blöd, wenn alle meine Freunde woanders sind.

00:25:02: In der Mobilitätsplattform ist mir eigentlich egal ob meine Freunde eine andere Plattform nutzen.

00:25:06: für mich hat das keinen großen Vor- oder Nachteil.

00:25:08: insofern glaube ich werden wir da nicht diese Entwicklung sehen.

00:25:11: Es wird sicherlich Tendenzen geben dass jemand einen besseren Job macht und dass die Leute wie Daniel auch sagt vielleicht sagen okay in diesem speziellen Fall ist das das beste Angebot aber es gibt eigentlich kaum Tendenzten dass es dahingeht.

00:25:20: Ich würde fast sagen in den letzten Jahren ist der Wettbewerb eher viel intensiver geworden.

00:25:24: Wir gehen immer weiter davon weg dass sich irgendjemand durchsetzt und so die Plattform für alles ist sondern viel mehr habe ich viele gut gefundete Unternehmen in ihren areas of expertise Gas geben und erfolgreich sind.

00:25:34: Der Wettbewerber ist nicht schlecht, weil es hält uns agil und frisch.

00:25:36: Und das ist für den Kunden gut!

00:25:38: Du musst halt verhindern dass sozusagen in Comments die würden eine Art und Weise mit oder durch den Start geschützt oder potentiiert sind.

00:25:44: Das willst du ja halt nicht, weil das macht es immer schwierig.

00:25:46: Aber ansonsten ist der Wettbwerber völlig okay.

00:25:48: Wir haben auch in jedem Land, in jedem Kontinent andere Wettbetweiber Also in der Türkei, das ist sehr vital am Markt Weil da gibt's wenige Staatsspieler Da gibts viele Privatunternehmen unter anderem an uns Und da kommt ein sehr interessantes Auch teilweise anderes Man kann jetzt der Lob sagen besseres Produkt bei raus Nicht notwendigerweise besser sind Dinge gewöhnt für die Deutschen nicht bereit sind zu bezahlen.

00:26:06: Und deswegen kannst du es einfach nicht gleich machen und du brauchst dann halt, glaube ich eine Plattform, die ausreichend argil ist und dann auch offen an den Rändern um Dinge zu integrieren.

00:26:12: so wie Christoph gesagt hat Das tun mehr Wertschaffs!

00:26:14: Das ist ja der Grund warum wir auch vertikal integriert sind und in die Verantwortung gegen diesen Kunden springen.

00:26:19: weil ich ja schon wenn ich dann die ganz feine Zukunft gucke von wegen Dezentralisierung und Blockchain etc.

00:26:24: pp.

00:26:24: da gibt's ja auch Profeten die sagen okay dann braucht vielleicht sowas gar nicht mehr über ein Flixbus.

00:26:28: Da bin ich unsicher weil ich übernehme zumindest Verantwortung als Unternehmen und biete dem Kunden den Single und auf Kontakt.

00:26:33: Wenn du alles verteilst, dann ist das eine Mobilität ein bisschen schwierig aber es ist ein fairer Gedanke und das ist eine Zukunft mit der wir uns rein technologisch gesehen auseinandersetzen

00:26:39: müssen.".

00:26:40: Wenn man vom Endkunden guckt und ich denke, das ist vielleicht auch Teil der Antwort darauf.

00:26:44: Warum es sich nicht in dieser Form konzentriert?

00:26:46: Dann ist ja diese Klammer wie wir sie jetzt diskutieren, Mobility auch keine Klamme, die einen Kunden häufig im Kopf hat glaube ich.

00:26:52: Das ergibt sich zwar aus der Andereiung dieser unterschiedlichen Mobilitätsansprüche, die er hat aber das ist nicht das gleiche wie Einkaufen.

00:26:58: Also Einkaufen ist eine Klamma, die glaub ich jeder kunde nennen würde und ihr auch seinen Freunden gegenüber so nennen würdet während er sagt Ich fahre jetzt mit der Bahn oder ich fliege in den Urlaub oder ich fahrene im Bus.

00:27:08: tatsächlich als Genel kommen also Ich bestelle mir Taxi oder Uber.

00:27:12: Das sind für sich schon Einzelbegriffe, ne?

00:27:15: Nicht gedacht werden vom Endkunden als ein zusammenhängender Prozess.

00:27:19: Wenn der Kunde das noch nicht als einen Zusammenhängenprozess denkt, dann ist auch ein Marktplatz, der all diese Einzelprozesse aneinander reibt zumindest erst mal nicht intuitiv.

00:27:28: Ob es über die nächsten Jahrzehnte entwickelt, das mag keine andere Frage sein.

00:27:31: aber ich glaube noch würde den Kunden das gar nicht so erwarten weil er eben sagen würde, na wieso, das will doch zwei verschiedene Dinge, die ich da machen möchte.

00:27:37: Sehr gutes Beispiel!

00:27:39: Großteil der Kunden von Flix kommt mit dem öffentliche Nahverkehr.

00:27:42: Es gibt auch welche, die immer wieder mal in Ugo benutzen und sowas haben wir auch schon Sachen ausprobiert.

00:27:46: aber ein großer Kunde im öffentlichen Nahverklingel.

00:27:48: Und dann ist es natürlich ein fairer Kundenwunsch zu sagen ich würde das gar nicht integriert haben.

00:27:51: Jetzt ist es aber so.

00:27:52: aufgrund der Struktur wie das aufgebaubste öffentliche Nachverkehr ist das relativ starr im Pricing.

00:27:57: Anders wäre es nicht Nachfrage- und Angebotsbasier der klassisches Ökonomenkreus sondern ist halt einfach kommunaler.

00:28:03: und subventioniert.

00:28:04: Legitim, weil dadurch deckt der ÖPNV auch Sachen aufs, die es uns bewahrtswirtschaftlich nicht profitabel betreiben kann.

00:28:09: Herausforderung ist aber das es dann sein kann bei gewissen Strecken, dass dein Kern-Ticket, das du dir anguckst, dein Flixbus-Tickett günstiger ist.

00:28:15: und dann sagen die Menschen Das verstehe ich nicht.

00:28:17: Sie haben sich eigentlich gewünscht, ich will das integriert buchen aber es sind dann, weil sie's unterschiedlich denken genau wie du sagst, Dominic, sondern dann konvertieren sie nicht, weil es nicht eingängig ist.

00:28:23: und dann muss ich mich besinnen muss sagen Ich will ja möglichst viele Kunden die konvertiert, die flicks geil finden, meinen COV hochtreiben.

00:28:29: Und dann wünschten die sich das zwar Aber offensichtlich handelt sie nicht nach ihrem Wunsch.

00:28:32: und dann ist es für mich nicht so ganz offensichtlich zu sagen Ich mache das morgen überall in allen Städten Leider Gott.

00:28:37: also obwohl ich fände es auch geil.

00:28:39: Wie mutig könnt ihr denn eigentlich sein, Lieder?

00:28:41: Weil du hast ja eben über Regulierungen geredet.

00:28:43: Dass das irgendwie so ein sehr reglementierender Faktor ist... wie viel Bewegungsspielraum hat man denn

00:28:47: da?!

00:28:48: Also wir müssen jetzt gar nicht mal richtig crazy denken hier mit selbstfahrende Busse oder weil es vielleicht auch mal entertaining wäre, das bei euch zu besprechen!

00:28:54: Oder auch das Uber was man ja seit gefühlt fünf Jahren in irgendwelchen Gazetten mal liest.

00:28:58: mit wann fahren die alleine?

00:28:59: aber was hast du da eigentlich für Bewegungsspielraum Quaregulierung?

00:29:02: Es ist tatsächlich von Land zu Land unterschiedlich.

00:29:04: Wir haben ja jetzt gerade in Wendelux an den Skandinavien unsere Biogasgusse am Laufen, also Prototyping.

00:29:09: Wir wurden häufig kontrolliert mit der Frage, warum machen wir es nicht in Deutschland?

00:29:12: Regulatorisch zum Nichtmögliche Grad!

00:29:13: Das heißt, du musst dich halt innerhalb deiner Landesregulierung bewegen.

00:29:17: Aber weil Du jetzt Stichwort Autonom genannt hast was für Campsministerium relativ progressiv agiert und da kann man sich schon überlegen.

00:29:23: Ich glaube Vollautonomienbusse wird es nicht übermorgen geben.

00:29:26: aber wenn Du die Teilautonomen überlegst dass sie vielleicht in den städtischen Umfeldern ferngesteuert sind auf der anderen Seite weiße Und auch den Autobahnen dann dem großen Autonomiegrad fahren das kann ich mir vorstellen als Deutschland also regulatorisch gesehen sehr sehr weit.

00:29:38: Also so ist es halt gibt's ein Unterschied zwischen diesem Ökologie Schrägstrich Biocas ans Spekt und dem autonomen Teil- oder Nommensspekt.

00:29:44: Das eine ist halt Benelux in Skandinavien, weil die da fortschrittlich sind, das andere ist halt Deutschland, weil jeder hat große Schritte gemacht im aktuellen Legislatur.

00:29:50: Aber schönes Stichwort.

00:29:51: Nachhaltigkeit, die Carbonisierung.

00:29:52: im September stehen Wahlen an und alle reden über Grün also riesiges Thema im Bereich Mobility.

00:29:58: wie wichtig ist das?

00:29:58: denn?

00:29:59: man kann ja manchmal auch Sachen haben nach den alle lautig rein?

00:30:02: Ist die Frage

00:30:03: dein Ernst?

00:30:04: Naja aber es gibt ja viele Leute die so auf solchen Fridays for Future Demo sind und fahren mit dem SU wieder nach Hause.

00:30:10: wird's wirklich gekauft?

00:30:11: was sind denn eure Erfahrungen mit deiner?

00:30:12: ich finde es interessant dass du Biogas sagst.

00:30:14: Ich hab auch überlegt was da geht

00:30:17: Worauf wir unfassbar stolz sind und das bedeutet eigentlich... Hauptsächlich auf unsere Kunden ist, dass wir zwischen drei und vier Mal mehr Resonanz was CO²-Kompensation angeht haben als das durchschnittliche europäische Airline hat.

00:30:28: Jetzt sagen viele, es ist alles Ablasshandler.

00:30:30: Das ist aber zumindest ein Schritt weil du willst ja, dass die Leute sich damit beschäftigen.

00:30:33: Ich zum Beispiel seit Jahren kompensiere ich jedes Jahr in so einem Abo meine komplette Familie.

00:30:38: Ich bin viel unterwegs.

00:30:38: Es heißt durchaus so, dass man es spürt.

00:30:40: Das funktioniert sehr gut.

00:30:42: Auf der anderen Seite ist genau diese politische Diskussion wie weit wollen wir uns einschränken oder dafür bezahlen?

00:30:47: Weil wir haben schon mal auch die Accessories gemacht, als wir in Deutschland E-Bus getestet haben unter anderem inzwischen.

00:30:53: von der Mannheimen, wären die Menschen bereit, die echten Kosten, die zu dem Zeitpunkt für so ein E-Bus noch angefallen werden, zu tragen?

00:30:59: Umfragenseitig.

00:31:00: Die Antwort eher nicht so promising ausgefallen ist und dann ist das halt für uns ein Subventionsgeschäft.

00:31:04: Und dann ist die Frage kann man regulatorisch CO² Preise usw.

00:31:08: und sofort die Wirtschaft hinbewegen und dann werden die Kunden schon folgen weil ja alles mit einem CO² Preis beeinflusst werden würde.

00:31:14: aber es ist jetzt kein No-Brainer weil wir wollen alle unsere Umwelt retten und das ist auch absolut notwendig.

00:31:19: deswegen habe ich gefragt, ob das eine rhetorische Frage ist.

00:31:22: Aber es ist nicht jedem bewusst, das wird Aufwand sein und wir werden für was bezahlen.

00:31:26: Was den nächsten Generationen zugutekommt Und ich sage noch nicht mal dass sie nicht alle Menschen bereit Ich glaube es haben doch nicht alle menschen verarbeitet was das bedeutet hatten die zeit sich damit sozusagen zu beschäftigen und Den haken zu machen.

00:31:37: aber ganz spannend bevor wie christoph auch gleich Mal Ganz kurz sagt wie das bei uber so ist.

00:31:40: ich hätte echt nicht gedacht dass man busse batterie betrieben betreiben können.

00:31:43: Also ich habe es bei Flugzeugmacher, da geht's nicht!

00:31:45: Dass das irgendwie hinkommen mit Spannung und Kurs?

00:31:47: Bei Flugzeugen glaube ich eine physikalische Geschichte.

00:31:50: Bei Bussen gehts.

00:31:50: Wir haben das getestet in USA, in Deutschland und den allerersten und am längsten zwischen Paris und Amiens.

00:31:56: Ist allerdings so dass in der aktuellen Batterietechnologie und mit der Ladeinfrastruktur zu dem Zeitpunkt das noch nicht perfekt funktioniert weil du zu häufig Pausen machen musst, die fahren dann nicht lang genug... Da ist ein normaler Bus vom Einkaufspreis eher auf dem Niveau von einem Doppeldecker was dann wieder die Produktionskosten pro Sitzplatz natürlich verändert.

00:32:11: also Aber wir müssen uns damit beschäftigen, weil wir herausfinden müssen was ist denn für die lange Distanz die richtige Lösung.

00:32:17: Ist es synthetischer Kraftstock?

00:32:19: Ist es Biogas?

00:32:20: Ist das die Brennstoffzelle da haben wir zusammen etwas mit Freudenberg entwickelt oder ist es eben Batteriebetriebenelektromobilität?

00:32:24: ich kann dir die Antwort jetzt noch nicht sagen.

00:32:26: Wir sind gerade weiß rauszufinden.

00:32:28: Ja, das habe ich mich auch gefragt.

00:32:29: Also Wasserstoff ist ja auch mal ein großes Thema wo viele sagen die einen sagen total übersehen riesige Chance.

00:32:34: Die anderen sagen nählen wird niemals marktfähig sein in großer Serie also hast du so einen Favoriten schon?

00:32:39: oder hast Du so Punkte identifiziert wo du sagst der dennachteil der denen dafür haben sie dient ihn in Steppen?

00:32:43: Ich bin bei uns für Technologie verantwortlich deswegen beschäftigen mich da relativ viel damit.

00:32:47: Es gibt einen großen Vorteil denn der klassische Verbrenner hatte und hat egal ob Otto oder jetzt Diesel.

00:32:52: Deswegen hätte er auch so lange durchgehalten One fits all.

00:32:54: Es ist völlig irreleernd, ob ein Zylinderkistchen in smartreinen Ballers oder einen Schiffsdiesel.

00:32:59: Technisch gesehen tut es dasselbe!

00:33:01: Es verbrennt einfach fossilen Kraftstoffe.

00:33:03: Bei den alternativen und regenerativen neuen Antriebs-Technologien ist es eben so, dass du vorher dir den Use Case überlegen musst.

00:33:09: Und da wird's für verschiedene Use Cases ähnlich wie das was wir mit Dominic Grad diskutiert hatten unterschiedlichen AdWords geben.

00:33:14: Die Politik allerdings sucht nach einfachen Lösungen.

00:33:16: Und dann ist natürlich ein Portfolio von YouTube nicht das einfachste.

00:33:19: sondern hat man sich deshalb plötzlich auf E-Mobilität einen geschossen.

00:33:22: und natürlich hat da Elon Musk auch echte Pionierarbeit geleistet.

00:33:25: also fettes Schapo.

00:33:26: Aber ich glaube mit reiner Elektromobilität, also Batteriebetriebenelektromobilitet werden wir mit der aktuellen Batterietechnologie mal gucken was er macht.

00:33:32: Werden mir nicht einen Rundfiz All sehen, deswegen wird es hinreichend interessant.

00:33:36: Christoph, wie ist denn das Thema bei euch so gestaltet de facto?

00:33:38: Ja, es ist natürlich auch eine Riesenpriorität und auch eine Herausforderung.

00:33:42: Wir haben uns jetzt ein Ziel gesetzt bis zu den großen europäischen Hauptstätten die Hälfte aller Fahrten voll elektrisch zu machen.

00:33:49: Dreieinhalb Jahre also schon noch sportliche Ziele Und wir sehen heute schon wenn ich auf Deutschland schaue dass ungefähr die hälfte der Fahrt mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen sind.

00:33:56: Also das ist ein Thema im Kurztreckenbetrieb.

00:33:58: macht's ökologischer einfach Sinn.

00:34:00: Die Reichweiten sind nicht so ganz dramatisch insofern das geht schon.

00:34:02: Es gibt in Deutschland interessanterweise paar Regulierungen die es schwieriger machen.

00:34:06: Daniel hat einen Beispiel Technologieoffenheit gebracht.

00:34:09: Es gibt auch noch andere Themen in den Innenstädten, wie zum Beispiel eine Rückkehrpflicht wo die Autos so viele Lehrfahrten produzieren müssen, wo wir das Feedback bekommen.

00:34:15: In Frankreich geht es aber in Deutschland kann ich eigentlich ein reiläckliches Auto heute noch nicht in so einem Einsatz nutzen.

00:34:20: Ich glaube was man auch nicht unterschätzen darf ist dass es noch einen zweiten Effekt gibt was diese ganzen neuen Mobilitätsdienste bringen und zwar ist das sie zuerst mal eine veritable Alternative zum eigenen PKW auch liefern.

00:34:31: Und wenn wir uns Deutschland anschauen obwohl es so langsam erste Trends gibt dass die Menschen vielleicht ein bisschen später Führerschein machen und nicht mehr ganz so hoch ist im Status-Ranking, es ist ja immer noch verblüffend wie viel der Mobilität auch in den Städten mit dem Auto passiert.

00:34:43: Und ich glaube wenn so Alternativen wie wir Flixbus, sag ich mal, in der etwas längeren Schrecke aber auch die ganzen Scooteranbieter, Carshowing Anbietern

00:34:49: usw.,

00:34:50: wenn die ein besseres Netz und Alternatiefen bieten dann ist es auch einfacher für die Leute mal das Auto stehen zu lassen.

00:34:55: Im Zusammenspiel mit dem ÖPNV diese Dienste zu nutzen, dass da möglichst die Menschen halt ihr Auto stehenzulassen.

00:35:00: Ich glaub für Deutschland ist das insbesondere ein Riesenhebel.

00:35:02: solange jeder sich noch morgens in ein Auto setzt und sagt okay weil ich nicht weiß ob abends Zug noch fährt oder die Bahn, ich glaube solange Gas ist, ist unheimlich schwierig die Leute zu überzeugen.

00:35:10: Und deswegen gibt es eben diese beiden Effekte.

00:35:12: zum einen das macht das eigene Auto weniger wichtig.

00:35:14: Es wird immer stärker elektrifiziert was all dieser Alternativen angeht und dann hat man natürlich wirklich eine Chance das Ziel von keinen lokalen Emission in den Städten zu haben zu erreichen.

00:35:23: Man muss dazusagen, Christoph hat da mit allem Recht nicht falsch verstehen.

00:35:27: Es gibt fast nichts Gutes an der Pandemie, weil es eine beschissene Krankheit ist.

00:35:30: Was allerdings im Nachlauf getrickert worden ist sind natürlich diese Dinge wie verteiltes Arbeiten, Hybrid- oder Remoteworking-Konzepte die wiederum auf solche Sachen einzahlen, die Christoph erwähnt hat.

00:35:39: Da kann ich mich vielleicht umrangigieren, weil ich nicht mehr jeden Tag da rein pendeln muss und dann total abhängig bin von dem eigenen Auto sondern ich kann's halt einfach so kombinieren dass das insgesamt auch meine dann flexibleren, agileren Arbeitsthematik besser passt und geteilte Mobilität konzentrieren, nicht mehr nur jeden Tag in meine Kalle springen.

00:35:57: Alleine am besten.

00:35:58: Dominik, wie ist das denn bei dir?

00:35:59: Also es ist jetzt glaube ich eher eine privat-menschliche Debatte was da noch berufliche Rolle angeht.

00:36:04: aber ich weiß ja du machst ja auch mal viele Gedanken über sowas wie Diesel-Skandal Tempolimits.

00:36:08: also du denkst ja sehr geschäftsstrategisch wenn du dir so Nachhaltigkeit anguckst und welche Konzepte so am Markt sind.

00:36:12: was hast du so ein Eindruck?

00:36:14: wo würdest du ansetzen wenn du jetzt vielleicht auch so flör sein könntest in der Politik?

00:36:18: Hast du da schon so deine Überlegungen getroffen?

00:36:20: Tesla-Fahrer, man merkt dann auch welche Vor- und Nachteile das hat wie über bestimmten Strecken.

00:36:24: Und das Laden und die Ladennetze was die nur für Kapazitäten haben usw.

00:36:28: Ich glaube wir stehen ja sehr am Anfang Die Mobilitätsthematik, die Mobilität mehr als ein auf den spezifischen

00:36:34: Anspruch

00:36:35: in dem Moment herunterbrechen des Gut sozusagen definiert.

00:36:38: Die ist ja bei Weitem nicht mehr so star wie sie früher mal gewesen sind.

00:36:41: ich habe mein eigenes Auto mit dem fahre ich morgens zur Arbeit und dann fliege ich in den Urlaub oder fahrene mit dem Zug zur Tante.

00:36:47: Das war es dann ungefähr schon.

00:36:49: viel,

00:36:49: viel schichtiger

00:36:50: geworden.

00:36:50: Das fängt bei den Elektrorollern an und dann kommen die unterschiedlichsten Formen von Mobilität in der Stadt und dann kommt regional nochmal neue Stufen dazu und die mischen sicher alle mit dieser Nachhaltigkeits- und Umweltdimension genau wie es heute in der Diskussion auch gehört haben.

00:37:03: Da jetzt zu sagen, wie das genau laufen muss ist glaube ich eine gute Frage Wahnsinnig viel und damit vielleicht den Twist noch mal in eine ganz andere Richtung zu tun, wird das nur gesagt oder wird es auch nachgefragt?

00:37:12: Das ist ja leider ein sehr menschliches Verhalten.

00:37:14: Dass man die Dinge, die man für moralisch richtig hält, ganz stark nach vorne trägt und wenn's dann darum geht abends dem Müll selber zu trennen, dann macht man's doch nicht und hat dafür irgendeine Erklärung.

00:37:24: Aber am nächsten Tag istofiert man sich wieder darüber warum Mühlen nicht genug getrennt werden in bestimmten Ländern oder von bestimmten Menschen.

00:37:29: Das tun glaube ich viele Menschen da ist keiner so richtig frei davon!

00:37:36: die ganzen Faktoren, die sonst immer sind.

00:37:38: Weil rein aus der Moral heraus werden die Menschen ihr Verhalten nicht gewaltig verändern.

00:37:42: Zum Beispiel über Christoph bei uns das Beispiel für die Usability davon und jetzt sind wir völlig weg von den anderen Themen wo wir eben waren.

00:37:49: aber auch das ist eine Technologiefrage!

00:37:50: Nicht nur Umwelttechnologie sondern eine Usability-Frage war auch eine Technogiefrage.

00:37:54: Ist ja so unglaublich glatt dass ich beim Aussteigen noch nicht mal mehr irgendetwas machen muss.

00:37:59: Den Bezahlungsprozess und Checkout Prozess der Fahrt wegzulassen Das ist glaube ich eine absolut geniale Thematik.

00:38:07: Genauso haben wir zum Beispiel den Checkout, wenn man bei DM die Kasse mit Pavek Pay verlässt dann fühlt sich das an wie bei Uber und wir nennen das auch in der internen Diskussion immer so, oder?

00:38:14: Das ist so wie bei Uber!

00:38:16: Und ich finde,

00:38:16: wenn mal sowas etabliert und solche Denkmodelle hat, kriegt man den Kunden nicht nur bei der gewünschten Nachhaltigkeit sondern da kriegt mir ihnen auch nochmal ein etwas zweitem was für ihn hochrelevant ist.

00:38:25: also wie einfach ist das?

00:38:27: und da würde ich eigentlich die Frage noch einmal umdrehen auch an euch beide.

00:38:30: So habt ihr vielleicht sogar eher Frontend-Technologie Also Buchung Belegungen Anschluss an andere Dienste.

00:38:36: Also habt ihr da Überlegungen, wie sich einfach das Nutzen attraktiver einfacher für mich gestaltet als Entkunde?

00:38:43: Bei uns ist die Herausforderung dass wir auch da wieder gewisse Ansprüchen unterliegen und dass alle Menschen, die drin seien, so ein bisschen Stopp auch drin sind und alle die aussteigen sonst müssen stopp auch aussteigend und ich brauche eine gewisse Traceability.

00:38:55: aber letztlich ist einer der größten Herausforderungen noch, dass du dich aktuell eincheckst, wie du es auch beim Flieger tust.

00:39:01: und bei uns ist Einchecken eigentlich das was wir beim Fliegern als Boarding Kopf haben.

00:39:04: Das ist Panne, ja das ist nicht nutzerfreundlich und deswegen gucken wir auch ob das jetzt NFC-Technologie oder Beacons in welcher Art auch immer dass die Menschen einfach einsteigen und dann trotzdem der Bus entsprechend mit Technologie ausgestellt ist dass der Fahrer vorne in irgendeiner Art und Weise vielleicht über seine Flicks App Ja, unsere Fahrer mehr ohne App.

00:39:21: Einfach erkennt die Leute, die drin sind.

00:39:23: Die sind drin das Ziemnis zu machen aber gleichzeitig wir eben darauf achten müssen dass auch... Das bin ich mal vergessen.

00:39:28: Was regulatorisch bezieherweise wieder anspruchsvoll ist, ist die Tatsache dass wir daran arbeiten, dass wir eine Tipping-Feature gegenüber unseren Fahrern zur Verfügung stellen wollen.

00:39:36: Wo auch möglichst alles über das Gesetz zulöst beim Fahrer direkt ankommt.

00:39:39: weil ich das halt auch geil finde.

00:39:40: Weil da kann ich mir lakendlich zeigen wenn nämlich nach meinem Bergheim Besuch noch so lange stützt bis ich durch meinen Motel war ein Türchenfalle.

00:39:46: Aber

00:39:46: ich find es einen ganz interessanten Schnittpunkt zu einem anderen Thema was natürlich im von Digitalisierung meine Rolle spielt, der Faktor Daten.

00:39:52: Was dürft ihr denn machen und welche Rolle spielt das bei euch?

00:39:54: Weil ihr habt ja unfassbar interessante Informationen über Volksbewegungen sozusagen also wie sich Menschen durch Gebiete bewegen.

00:40:01: Also eine ganz nette Geschichte, die wir jetzt auch in der Pandemie hatten.

00:40:05: Wir kontrollieren eben mit so einer Face-Recognition, ob das wirklich der Fahrer ist, der in seinem Scheinen abgebildet ist?

00:40:11: Dass da halt nicht jemand sich ins Auto setzt, der vielleicht gar nicht gesetzlich dazu befähigt ist.

00:40:15: Das haben wir immer so weiterentwickelt, dass man checken kann, ob er auch ne Maske trägt.

00:40:18: So ein nettes Beispiel, wo man vielleicht auch Dinge, die sonst mega kompliziert sind.

00:40:22: Wie stellt man sicher, dass irgendwie in der Fläche die Menschen sich an Regeln halten und dann gelöst werden können?

00:40:26: Wo man vielleicht als Nutzer gar nicht so denkt, gerade in Punkte so Einstiegsorte.

00:40:33: Also klassisches Beispiel, du bist in einem großen Wolkenkratzer in Frankfurt.

00:40:37: Der hat drei Ausgänge und das wissen wir aufgrund von verschiedenen Nutzern die es da gebucht haben dass der drei ausgänge gibt.

00:40:42: Und dann gucken wir halt ok wo willst Du hinfahren?

00:40:44: zum Flughafen Wo ist das Auto was wir dir jetzt vermittelt haben?

00:40:47: wie ist der Verkehr?

00:40:47: Und welcher der drei Ausgang ist eigentlich so in der gesamte Reise für dich der optimale um am schnellsten Dann zum Flughaufen zu kommen?

00:40:54: Typisches Beispiel ist wie eine Einbahnstraße und da wo du stehst müsste der dreimal im Block fahren um da reinzukommen.

00:40:59: Das ist natürlich für den Nutzer gut aber auch für die Städte gut dass man Verkehr dadurch immer wenn man sich überlegt, bei jeder Fahrt werden die fünf Prozent Verkehr bespart.

00:41:05: Und letztes Beispiel ist so eine dynamische Nachfrageprojektion, die wir haben.

00:41:09: Das ist ein gutes Beispiel.

00:41:10: bei Staffel in Deutschland nicht machen.

00:41:11: Das kann ich gleich noch mal erzählen aber zu anderen Ländern sind eben so... Die Fahrer haben so einen Heatmap und da sagen wir basierend auf den vergangenen Daten und den Informationen, die Wir gerade so auf der Plattform haben.

00:41:19: Innerhalb Stunde wird es da mehr nachfragen als Angebot geben also die Dorff-Disco wo irgendwie keine Fahrer an der Nähe sind.

00:41:26: das macht total Sinn dahin zu fahren weil mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gibt's da gleich jemanden, der ne Farbe stellt und das löst natürlich auch ein Problem Weil wer weiß schon früher irgendwie in der Dorftisko ist dann irgendwie kein Taxi Und ich muss meine Mutter anrufen, dass sie mich abholt.

00:41:37: Oder ich muss drei Stunden warten, bis die Bahn wieder fährt?

00:41:40: Das ist manchmal so ein schmaler Grad!

00:41:42: Ich weiß nicht, macht ihr das

00:41:43: noch?!

00:41:43: Das war ja damals zu den Frühzeiten von U-Bahn heißes Thema, dieses Search-Pricing.

00:41:47: Also ihr hättet es gemacht... Ihr hattet die Taxifahrt dahin geschickt und dann hättete die Taxi-Fahrt aber auch das sechstfache gekostet.

00:41:51: So Sylvester in New York war ja so'n Klassik, wo sich die an mich aufgeregt haben.

00:41:55: Die Idee ist super, dass man eben die Preise an der Nachfrage ausrichtet.

00:41:59: Es würde jetzt natürlich keiner, wenn das Hotel Sylvesta teurer ist als drei Wochen später argumentiert, dass wir natürlich ein Thema präosieren muss.

00:42:06: Entweder präsierst du die Verlässlichkeit oder den konstanten Preis.

00:42:09: Du kannst nicht beides bei einem Markt mit begrenzten Angebot optimieren.

00:42:13: Ich denke immer noch das es richtig ist zu sagen wenn du jetzt wirklich um fünf Minuten nach Mitternacht Silvester eine Fahrt bestellen möchtest, ist auch okay dafür mehr zu zahlen und wenn du ne fünfte Stunde wartest dann ist der Preis wieder runter.

00:42:24: was es halt nicht mehr gibt sind diese Excese und du hast ja schon gesagt so sechs x. es gibt's vielleicht nicht mehr Es gibt vielleicht nochmal fünfzig Prozent mehr.

00:42:30: ich finde es aber wirklich absolut fair.

00:42:31: ich meine es in den meisten Bereichen so das nutzt.

00:42:34: Ich glaube, dass ist ein Beispiel wo wir halt als Firma gelernt haben man darf nicht so technokratisch so sein.

00:42:39: es geht auch bis zehn X aber in gewissen Bandbreiten ist es schon das Richtige und ist ja in den meisten Branchen irgendwie üblich.

00:42:44: Daniel bei euch wird vielleicht auch zur Silvester die Fahrt nach Berlin mehr kosten als zwei Wochen später.

00:42:48: Das

00:42:49: macht super viel Sinn zu automatisieren und mit Algorithmen zu arbeiten Aber die musst du ja begrenzen weil sie können mit Emotionen nichts anfangen.

00:42:55: ich glaube wenn du eine frische Technologie im Plattform hast dann gibt's sowas.

00:42:58: Grundsätzlich musst du das im Rahmen halten.

00:43:00: dann gewohne Nachfrage wenn man so nicht nur jetzt im Mobilität und Hotel ist, sondern auch in die Plastischen Fünfe.

00:43:06: Er war zum Beispiel... Ich bin nicht so ein Zocker aber ich habe es ja in den Medien verfolgt oder wie auch gedacht.

00:43:09: Man kann da schon das Viehwache bezahlen, wenn man das möchte?

00:43:12: Ich finde meine Plastische Führ ist aber gut enough und ich warte halt!

00:43:14: Und selbst im ÖPNV gibt es ja auch Beispiele, wo man sagt zu gewissen Zeiten sind die Tickets günstiger.

00:43:18: oder ich war ein Wochenende mit meinen Kindern im Schwimmbad.

00:43:20: Da ist auch wenn man ganz früh morgens da ist kostet das Ticket auch weniger.

00:43:23: also ich glaube muss halt die Mischung finden was kulturell das Richtige für den Markt und ich glaube dass das natürlich als amerikanisches Unternehmen ist Mobilität in Europa total anders.

00:43:32: dann muss man auch ein bisschen dazu lernen.

00:43:33: Es ist natürlich bei Flixbus so in der DNA.

00:43:35: Ich habe meine Zeit in San Francisco gewohnt, da fährt kein Mensch mit dem ÖPNv weil er halt total unzuverlässig ist und total schlecht.

00:43:40: Das verstehen die Ingenieure vielleicht auch nicht automatisch, dass man das hier mitdenkt in Mosvall, ÖPNV ein Riesenteil der Mobilitätskette ist.

00:43:46: Und diese kulturelle Besetzungsarbeit ist natürlich auch ein bisschen total meines Jobs.

00:43:50: Hast

00:43:50: du noch einen Dateninside von Flix Bus Daniel?

00:43:53: Wie was ihr damit alles macht oder machen könnt und vielleicht noch machen werdet?

00:43:55: Für

00:43:55: uns ist das größte Thema unsere Angebotsplane.

00:43:58: Es glauben immer alle dass es die Brücke zu dem Punkt den wir gerade hatten.

00:44:01: Flix ist nur erfolgreich geworden weil wir so günstig waren.

00:44:04: Es kommt nämlich aufs Inventar drauf an.

00:44:05: Du brauchst ein geiles Angebot!

00:44:06: Es gibt doch genug Icomois-Budsen wie früher mal die Günstigsten waren.

00:44:09: aber mittlerweile rennen alle dahin Weil einfach alles gibt und weil der Service passt.

00:44:12: Das ist nicht mehr das günstigste.

00:44:14: Wie in den neuen Scan fangen Sie wieder an, Sachen zu googlen im Internet?

00:44:16: Weil ich mir teilweise abgezogen komme von dem großen Land.

00:44:18: im Ziertel.

00:44:20: Aber es ist ja trotzdem so komminient und ich meine nicht mal in ehemaligen Arbeitgeber.

00:44:24: Deswegen ist es elementar, ein richtiges Top-Netz zu bauen.

00:44:27: das war auch das was uns geholfen hat erfolgreich zu sein.

00:44:29: in Europa.

00:44:30: wir haben immer gesagt es reicht nicht nur lokal als Angebot zu haben mussten europäische jetzt mittlerweile ein weltweites Netz bauen.

00:44:36: das ist für uns auch der Grundstein gewesen dass wir jetzt züge anbieten können weil zügig sind.

00:44:39: nun dann geil wenn du eine gewisse Auslastung hast sonst ist einfach echt kreise die Lehre durch die Gegend zu jubeln.

00:44:43: Wir können also einen wenigen Plattformen in der Ground Long Distance Perspektive Um das herauszufinden, dass wir die richtigen Gleise verwenden, symbolisch gesprochen ist die Angebotsplanung.

00:44:54: Also rauszufinden wo es welche Nachfrage und wo baue ich eben dann eine Zugverbindung?

00:44:58: Wo baue denn Busverbindungen?

00:44:59: Wie passen hier zusammen?

00:45:00: Das ist das A&O für uns!

00:45:02: Und dann braucht's natürlich auch um das Pricing sauber zu machen nach Fragepunkte.

00:45:05: aber das A & O was wir mit Daten machen ist herauszufunden wie können wir das beste Angebot bauen?

00:45:10: weil das Schlimmste für uns ist leere Kilometer durch die Gegend zu fahren.

00:45:12: Können wir uns nicht leisten als doberwirtschaftliche Unternehmen und deswegen müssen besser bauen, damit wir es nicht für den Preis spielen müssen.

00:45:19: Weil auch das geht nicht dauerhaft, weil dann wechseln die Kunden halt.

00:45:22: Die sind ja nicht dumm!

00:45:22: Der Kunde ist der Letzte, der am Druck ersitzt und entscheidet sich und sagt halt entweder ich fühle mich cool mit dem Flix zu fahren und dann später in einer Stadt eine Operation nehmen oder ich fühl mich da halt komisch und dann muss ich halt irgendwie laufen und doch an die S-Bahn spielen.

00:45:32: Hast du so ne Einschätzung?

00:45:33: Deutsche Bahn vs ihr Datenqualität wie gut ihr Auslastung über einen Hand von Daten steuern könnt versus wie gut kann das so ein ehemaliger Staatskonzert?

00:45:41: Ich glaube wir können das besser, weil wir technologisch unabhängig sind und jünger sind Weil so viele beschäftigen sich jetzt mit Digitalisierung und wirklich mal einen ganzen Legacy-Kleiner datschen, die Cloud.

00:45:51: Wir unterhalten uns natürlich auch über solche Sachen, das ist ja nicht so, dass ich jetzt sprechen will mit den Bankkollegen in Gottesbilden.

00:45:55: Wir haben eine ähnliche Herausforderung auf, wie das technologisch dann gegen irgendwelche Kunden besser gemacht werden kann.

00:46:00: Und wir haben einfach das Glück, dass wir in der Cloud geboren wurden und damit einfach zukundig liegende Strukturen haben, die es begünstigen.

00:46:06: Wir können einfach aufgrund dessen bessere Ergebnisse liefern, weil wir mit besseren Werkzeugen mit einem anderen Mindset daran gehen.

00:46:12: Das ist einfach so!

00:46:12: Das hat nichts, wir sind nichts nicht per se klüger – Der Segen des späten Geburt Ja, genau.

00:46:22: Gut ihr Lieben!

00:46:23: Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich glaube wir könnten gefühlt noch eine oder zwei Fortsetzungen demnächst mal aufnehmen weil das Thema ist ja wirklich riesig.

00:46:29: aber ich habe auch aus unserer Stunde jetzt hier schon extrem viele neue Insights rausgezogen.

00:46:33: Dafür danke ich euch ganz herzlich und für eure wertvolle Zeit dass ihr die herübricht habt.

00:46:36: Und ja wie gesagt vielleicht machen wir immer einmal eine Fortsetzung.

00:46:39: und in diesem Sinne.

00:46:39: Habt Dank

00:46:40: Vielen dank mit euch

00:46:41: Danke schön Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:46:48: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:46:53: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:47:03: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:47:07: Bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.