Scrum für Einsteiger | #Transformation 💻

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Was versteht man eigentlich unter Scrum? Genau das ist Thema dieser Folge. Neben der Definition schauen wir uns an, wie Scrum funktioniert und welche Vorteile es für ein Unternehmen hat. Scrum kann aber auch Herausforderungen verursachen – auch darum soll es gehen. Welche Faktoren sollten einem Unternehmen gegeben sein, damit man Scrum umsetzen kann? Warum ist es hilfreich, den Scrum-Guide zu kennen? Bei Scrum gibt es keine:n direkte:n Vorgesetzte:n – doch kann Arbeit auf Augenhöhe funktionieren? Richtig angewendet, bringt Scrum zumindest einige Benefits mit sich. Du erfährst... ...welchen Unterschied es macht, Scrum in einem Unternehmen einzuführen ...wie Scrum funktioniert ...auf welche Herausforderungen man sich einstellen muss ...welche Base wichtig ist, um Scrum umsetzen zu können ...wie der Scrum-Guide bei der Umsetzung hilft ...welche Rollen die einzelnen Teammitglieder bei Scrum haben ...ob Scrum für jedes Unternehmen geeignet ist ...warum der Fokus auf das Erreichte Zeit spart ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Und dazu haben wir uns die Besten an Bord geholt: Mit Viessmann gefolgt von Signal Iduna haben wir zwei erfolgreiche deutsche Mittelständler, die als Paradebeispiele gelten, wenn es darum geht, ein bestehendes Erfolgsgeschäft digital zu transformieren. Dazu erzählen Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen wie ihre konkrete Arbeit aussieht und geben damit eine Blaupause für andere, die sich digitalisieren wollen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Nicole Ganserich, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:13) Was ist Scrum? (00:07:49) Scrum & Agilität: So funktioniert‘s (00:13:48) Eigenverantwortliches Arbeiten (00:20:20) Komplexität & Meetingstrukturen (00:22:30) Welche Werte braucht Scrum? (00:24:22) Implementierung von Scrum im Unternehmen (00:34:54) Herausforderungen durch Scrum (00:38:26) Ist Scrum für jeden geeignet? (00:39:44) Tipps/Erfahrungen von Nicole __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00:

00:00:18: Hallo Leute, mein Name ist

00:00:19: Jay Kaczmarek.

00:00:20: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute wird mit uns den Thema Scrum gefühlt schon zigmal bei uns im Podcast vorgekommen dem ein oder anderen vielleicht auch bekannt aber entweder kennst du Scrum noch nicht so gut dann lernst du dir noch was dazu?

00:00:31: Oder du kennst es noch gar nicht!

00:00:33: Dann kriegst du eine richtig schöne Einleitung für dich.

00:00:35: Wer macht das gemeinsam mit

00:00:36: mir?

00:00:37: Die liebe

00:00:37: Nicole

00:00:38: Ganserich.

00:00:46: funktioniert,

00:00:47: damit ich total neugierig, weil sie kennt vorher und nachher.

00:00:50: Sie ist gelernte Versicherungskaufrohr,

00:00:52: lernt in

00:00:52: diesem großen Unternehmen seit Jahren

00:00:54: quasi

00:00:54: schon ihre Branche kennen aber natürlich

00:00:56: auch

00:00:56: den stehenden Prozess der Digitalisierung und kann uns daher ganz genau sagen was eigentlich der Unterschied ist wenn man Scrum einführt wie das genau funktioniert und welche Herausforderungen haben dabei auf dem Wege so begegnen?

00:01:06: That being said liebe Nicole schön dass du da bist!

00:01:09: Ja vielen lieben Dank.

00:01:11: Hab ich das halbwegs richtig wiedergegeben, was du alles machst und wie du heißt.

00:01:14: Ja,

00:01:14: das passt auf jeden Fall schon mal ganz gut!

00:01:17: Und die Signali Duna ist ja schon ein sehr großer Konzern auch... Ich durfte in der Versicherungsbranche im Jahr-und-Zeit noch einmal eine Ausbildung machen als Versicherungskaufrauer.

00:01:26: Deswegen vollkommen richtig!

00:01:28: Ich bin in der Versehungsbranche schon zu Hause und habe mich immer wieder entwickelt, immer wieder andere Bereiche kennengelernt.

00:01:36: Als es dann losging mit dem Thema Agiletransformationen, da hat's mich gepackt, da wollte ich auf jeden Fall mehr wissen und da hat es mich dann quasi in die IT verschlagen.

00:01:46: Erste Berührung auch damit!

00:01:48: Und als Grandmaster damals keine Ahnung von gar nichts.

00:01:51: und so sind wir gestartet.

00:01:53: Gut, dann bin ich immer neugierig.

00:01:54: Ich hab mir sagen lassen du bist wirklich tief in den Eingeweiden der Firma quasi schon gewesen.

00:01:58: also du kennst quasi von vorne bis hinten schon sehr viel aus der Signaliduna.

00:02:02: und wie gesagt gerade diese Perspektive man darf ja mal sagen Versicherung klingt ja immer sehr altbacken aber ihr lehrt ein Jahr das Gegenteil.

00:02:08: Das heißt wenn jemand die Herausforderung dieser Methodik kennengelernt hat Dann Du!

00:02:13: Das ist immer ganz Basic.

00:02:14: Beginn was genau ist eigentlich Scrum für Leute die das noch nicht so kennen?

00:02:17: Gute Frage Ich nehme gerne eins zum Anlass.

00:02:21: Und was ist wirklich wichtig?

00:02:22: Man hat ein Team, das ist schon mal wichtig!

00:02:24: Man hat einen Ziel und dann lernt man sich voran.

00:02:26: Das ist erstmal so ganz einfach die Basis wenn man so möchte Und Scrum selber ist ein Rahmenwerk.

00:02:32: Wie soll man das großartig beschreiben?

00:02:34: Es ist, wer sich mit Scrum auseinandersetzt, der stolpert irgendwann über den Scrum-Galt und der Scrumgalt is eine Bedienungsanleitung.

00:02:42: es sind Spielregeln die Praktika sich selber auferlegt haben und dort steht die Theorie drin ganz schmal.

00:02:48: paar Seiten kann jeder lesen kann jeder auch.

00:02:51: sehr leicht zu verstehen in der Theorie und wahnsinnig schwierig umzusetzen in der Praxis an die man sich halten sollte.

00:03:01: Das heißt, es gibt zum Beispiel Teamgrößen.

00:03:04: Warum ist es schlecht oder gut?

00:03:06: Wenn man zu viele Teammitglieder irgendwo drin sitzen hat... das wird dort beleuchtet!

00:03:11: Das hatte halt was damit zu tun.

00:03:13: Es ist ein Unterschied ob ich mit drei Leuten spreche oder halt mit dreißig.

00:03:16: Das ist ein sehr großer Unterschied.

00:03:18: Genauso gibt es auch mehrere Rollen.

00:03:20: Man sagt zwar nicht mehr Rollen sondern Verantwortlichkeiten im Scrum.

00:03:23: D.h.,

00:03:23: man hat einen Product Owner und einen Scrum Master Entwickler und Entwickler.

00:03:29: Denkt man immer direkt an IT?

00:03:31: Nee, es müssen nicht unbedingt Entwickler sein.

00:03:33: Sondern es müssen halt Teammitglieder sein, die also wirklich sich um die Arbeit kümmern und das ist wichtig!

00:03:39: Dann hat man schon mal einen Squad bei uns.

00:03:41: Wir arbeiten ja nach dem Spotify-Ansatz,

00:03:44: d.h.,

00:03:44: dann hat man ein Squad ganz gut besetzt Und jeder nimmt in seiner Verantwortlichkeit die Dinge wahr.

00:03:50: Der Product Owner definiert erst einmal ein Ziel, wohin soll's überhaupt gehen Was ist überhaupt der Auftrag von einem Squad?

00:03:58: für das Rahmenwerk und was dann hinterher erarbeitet wird.

00:04:02: Und die Erfolge, die wir als Signal Iduna natürlich jetzt auch schon feiern dürfen ... Das ist der Verdienst von den Squad-Mitarbeitern also von den Entwicklern.

00:04:09: Gut!

00:04:10: Also wer sich jetzt gerade fragt, ist Scrum irgendwie so ein Akronym oder eine Abkürzung?

00:04:14: Nein... Also wenn ich es richtig geschnitten habe kommt aus dem englischen Wort Scrum, was ungefähr Gedränge heißt.

00:04:19: Also passt ja eigentlich ganz gut weil im Projekt und Produktmenschmänner drängen sich immer ganz viele aufeinander und keiner weiß manchmal so richtig im schlimmsten Fall was man machen soll und wer etwas übernimmt.

00:04:28: Daran ist das angelehnt.

00:04:29: Es ist im Kernsinn eine Projekt-Management, ein Vorgehen.

00:04:33: Lass uns noch mal vertiefen.

00:04:35: Du hast gesagt es gibt drei Rollen.

00:04:37: Product Owner, Scrum Master und Entwickler.

00:04:39: Kannst du vor allem Produkt owner und Scrum master auseinandernehmen?

00:04:43: Hat mich richtig verstanden, dass der Scrummaster der Orchestrator ist wie der Dirigent, steuert nach der Methode.

00:04:49: Der Product Owner ist der, den dir das Ziel vorgibt.

00:04:51: Das ist sozusagen der Chef in dem Projekt oder die Chefinn.

00:04:54: Mit

00:04:54: dem Dirigenten gehe ich mit was ins Scrum.

00:04:57: da angeht, aber bei dem Product Owner Chef nein.

00:05:00: Also ich sage mal so in den Squads sollte es keine Chef... geben.

00:05:04: Das ist nämlich auch das Grundprinzip und auch wesentlich, dass es halt eben keinen Chef gibt!

00:05:09: Wir arbeiten alle auf Augenhöhe, alle haben die gleiche Stimme wenn man so möchte und jeder hat wirklich nur andere Verantwortlichkeiten.

00:05:17: ein Product Owner definiert das Ziel ja er ist fachlich derjenige der weiß mit der Vision aha dahin geht das.

00:05:24: Er ist verantwortlich für das Backlock also sprich alle Anforderungen die also die Tätigkeit des Squads belangen die gehen über das Back Lock gesteuert.

00:05:32: Produktowner ist verantwortlich.

00:05:34: Dafür, was machen wir als Nächstes?

00:05:37: Welche Dinge tun wir?

00:05:38: Welche Dinge packen wie als nächstes an und welche Dinge sind auch die richtigen Dinge.

00:05:42: Und kann es quasi in eine vernünftige Priorität packen, das ist sein Hauptjob.

00:05:47: Das heißt mit Stakeholders in Kontakt treten, mit denen auszuloten was für die besonders wichtig ist.

00:05:54: Wir machen das ja ganz hauptsächlich... Nicht hauptsächlich nur!

00:05:57: Für den Kunden, für den Endverbraucher letzten Endes.

00:06:00: Der ist der Bestimmer und nach deren Auftrag handelt ein Product on Ice.

00:06:06: quasi der Vertreter des Kunden, wenn man so möchte.

00:06:08: So, jetzt hast du eben Backlog gesagt und wenn man sich mit Scrumm auseinandersetzt, dann ist man ganz schön auch bei so was wie Kanban!

00:06:13: Und da fliegen jetzt die Leuten schon die Begriffe um die Ohren, lass uns da doch mal ein bisschen klar schafft...

00:06:18: Genau, also du hast gerade schon gesagt es sind alles Projektmanagement-Methoden.

00:06:23: Ja wir kennen das klassische Projekt Management.

00:06:25: wer das schon mal gehört hat bringt schnell auch das Thema Wasserfall ja zu Sprache.

00:06:29: da geht es halt auch darum letzten Endes ein Auftrag einen Ziel zu erledigen.

00:06:33: aber es kommt immer ganz stark drauf an was habe ich denn hier für einen Auftrag?

00:06:38: Was ist das für ein Projekt mit dem ich hier arbeite?

00:06:40: und es gibt Projekte da ist genau dieser klassischer Ansatz vollkommen richtig und auch in Ordnung.

00:06:47: Ich vergleich das immer so ein bisschen damit, es ist ja nicht unbedingt richtig ob ich Android oder mit iOS arbeite sondern es hat beides eine Daseinsberechtigung und für unterschiedliche Bedürfnisse nehme ich entweder dies- oder jenes.

00:07:01: Und genauso muss man sich das jetzt auch mit den agilen Projektmanagementrahmen werken oder auf Methoden.

00:07:06: ich lege mich da immer nicht so fest wie man das jetzt genau benennt.

00:07:09: wichtig ist immer nur dass man guckt wann nehme ich was?

00:07:13: Und beim Scrum ist es halt das Schöne, wir arbeiten hier in, ja jetzt kommen wieder so ein paar Begriffe, iterativen Zügen.

00:07:19: Das heißt dieser Grundsatz der Agilität ist ja immer inspekt und adept also immer zu gucken was habe ich?

00:07:26: passen wird es an wie reagiere ich auf gewisse Dinge?

00:07:29: Und da ist es beim Scram halt einfach schön.

00:07:31: man arbeitet im sehr sehr kurzen Schleifen und demzufolge weiß ich immer genau passt das gerade eine Stück Wald und deswegen hab' ich ja vorhin gesagt einen Team ein Ziel und wir lernen uns voran.

00:07:42: Wir lernen in sehr kurzen Schleifen, und das macht Scrum so attraktiv.

00:07:47: Wenn es darum geht, etwas Neues zu erschaffen!

00:07:50: Also diese kurze Schleife nennt man auch Sprints wenn ich mich nicht täusche?

00:07:53: Was hat's mit diesem Backlock auf sich, den du von erwähnt hast?

00:07:55: Genau... Es gibt also ein großes Backlock, dass ist das Produktbacklock Und da wird der Product Owner hergehen und alles was er für interessant, für spannend hält, alles was wichtig ist landet sind in diesen Produkt-Backlock.

00:08:09: Dann gibt es im Scrum einen Termin, der nennt sich Sprint Planning.

00:08:13: Und da kommen die Product Owner und auch die Entwickler zusammen – das wird darüber gesprochen von diesem ganzen Backlog!

00:08:21: Was davon kommt jetzt in den nächsten Sprint mit?

00:08:24: Nehmen wir mal an, der dauert drei Wochen.

00:08:25: Und dann vereinbaren die beiden, also Product Owner und die Entwickler, vereinbaren was wirklich in den nächsten drei Wochen passiert?

00:08:33: Der Product Owner aus seiner Sicht ... Was ist für den Kunden?

00:08:36: Das geht um Wertmaximierung.

00:08:39: Die Entwickler gucken natürlich, weil sie am besten wissen, wie viel Zeit benötigt, wie viele Komplexität.

00:08:46: Wir schätzen gerne in Komplexkeit.

00:08:48: Das ist auch so ein Duf-Diffusis.

00:08:49: können wir gleich noch mal draufgucken.

00:08:51: Aber was passt?

00:08:53: Leute brauche ich, welches Wissen brauche.

00:08:55: Wer ist gerade da?

00:08:56: Was passt also?

00:08:57: was können wir innerhalb der nächsten drei Wochen auch wirklich schaffen und damit es nicht angerissen gemeint sondern wirklich schaffen.

00:09:04: das muss bis dahin erledigt sein.

00:09:06: Bei uns ist so in der Firma... Ich muss ja sagen, ich bin ja so ein Noob-Wasgramm angeht.

00:09:10: Also ich bin dann nicht gut drin.

00:09:11: Ich kenne es eigentlich kaum.

00:09:12: Ich habe es nicht richtig beigebracht bekommen.

00:09:13: man schnappt aber so Dinge auf Und wir haben irgendwann mal angefangen um zu einer eigenen Art Kanbanboard zu bauen.

00:09:18: also kanban meint ihr im Prinzip immer.

00:09:20: Man hat so mehrere Tafeln und Aufgaben wandern und dann quasi durch so ein Projekt, also von links nach rechts über eine Achse.

00:09:26: Wir haben uns Equipment dazu bestellt, wie man es ordentlich macht.

00:09:29: Das heißt wir hatten einen Backlog, da waren die Sachen drin, die man noch machen will.

00:09:32: Dann hatte man was wie Doing, dann hat man so was wie ... Oh, hilft mir!

00:09:36: Siehst du?

00:09:36: Da fängt's schon an.

00:09:37: Ich kenne mein eigenes Kanban vom Drüben aus dem Nebenraum nicht ordentlich.

00:09:39: Aber der Gedanke ist ja so ne Art Phase zu haben.

00:09:42: Man landet immer noch ganz schnell bei Trello, typische Dienste mit denen man was macht.

00:09:46: Vielleicht kannst du beschreiben, wieso dieser Sprint-Verteilungsfaktor aussieht.

00:09:51: sehr ähnlich oder kann sehr, sehr ähnlich sein.

00:09:54: Du hast im Scrum auch ein Board?

00:09:57: Nicht zu vergessen viele denken auch immer egal ob Kanban oder Scrum mit einem Board ist alles getan.

00:10:02: Ein Board ist ein Hilfsmittel also ganz wichtig.

00:10:04: deswegen es gibt so ein paar Witze wo man immer sagt arbeitet ihr wirklich nach Kanban und habt ihr nur einen Board?

00:10:10: das ist so ein Witz unter den agilen Rollen wo wir immer wieder schmunzeln müssen und wo wir aber auch genau drauf gucken.

00:10:16: denn genau dass ist wichtig.

00:10:17: ja es gibt halt die Möglichkeit mit dem Backlog guckst du erst dieses Tutu was du gerade sehr schön beschrieben hast.

00:10:22: Was ist ein To-do?

00:10:23: Das soll also genommen werden, das soll als nächstes angegangen werden... Dann hast Du Doing!

00:10:27: Also genau da arbeiten grade Leute dran und das Letzte ist dann alles klar.

00:10:32: es ist auch fertig so und dass erst mal ein Borde oder womit man das abbilden kann.

00:10:36: richtig spannend wird's natürlich wenn es in die einzelnen anderen Phasen oder Spalten hüpft.

00:10:42: also das heißt wann hilft etwas von to do in doing?

00:10:45: wer zieht sich das?

00:10:46: und jetzt sage ich schon extra wer sieht sich das denn in der agilen weltarbeit?

00:10:50: wir ja mit dem Pull-Prinzip, pull von ziehen und die Entwickler der sagt keiner morgens.

00:10:56: Und jetzt sind wir mal bitte im Vergleich alte neue Welt.

00:10:59: in der Versicherungswelt war es früher so dass man Vorgänge bearbeitet hat und sie hat einen Mitarbeiter bekommen.

00:11:07: also das war wenn man heutzutage das mit Englisch wieder unterlaufen wird ist ein push Prinzip.

00:11:11: er hat es bekommen und am Ende des Tages war das erledigt.

00:11:14: und jetzt in der agilen welt da geht arbeiten wir mit dem pull prinzip das heißt was in dem Sprint passieren soll und jeder Entwickler zieht sich die Aufgaben, die entweder als nächstes dran sind.

00:11:26: Dann sind wir bei Canva von oben weg oder natürlich auch bei Scrumm, das er gerade am ersten machen kann, was also sinnvoll an der Stelle ist.

00:11:34: Und das wird sich gezogen ja und das wird halt so lange bearbeitet.

00:11:39: Und da geht es halt darum, die Entwickler wissen selber am besten wie etwas bearbeitet wird bis es dann im Optimalfall am Sprintende in die Spalte.

00:11:47: dann wandert und da wandert etwas nach.

00:11:50: Dann nicht wenn der Entwickler sagt okay ich bin jetzt der Meinung Ich habe das fertig gemacht, ne?

00:11:55: Das ist fertig sondern da gibt es auch gewisse ja Regulatorik.

00:11:59: also das heißt Es gibt eine Definition auf Dann und sie legt jedes Team für sich auch fest und Da ist beschrieben Wann ist etwas wirklich erledigt.

00:12:06: Guck mal, siehst du?

00:12:07: Da merkst du.

00:12:08: Ich bin einer derjenigen mit ... arbeitet ihr wirklich nach Scrum oder habt ihr ein Board?

00:12:11: Ich bin wohl das Board weil ich kann nicht mal irgendwie to-do doing und dann rezitieren vernünftig.

00:12:16: Okay verstanden aber da lernen wir ja schon als erster Faktor.

00:12:18: Mit Scrum kommt quasi auch noch einmal so eine Art Demokratisierung in die Arbeitsweise rein.

00:12:22: also nicht nur dass es so ist wie Du gesagt hast, dass es quasi keine Hierarchie gibt sondern nur eine Steuerungseinheit nämlich den Product Owner Sondern dass man da sonst auf einer Ebene ist sondern es kommt auch noch on top Die Leute managen sich ein Stück weit selbst.

00:12:33: Also es geht sehr viel um Ownership auf allen Ebenen Also Extreme Ownership, jeder nimmt die Verantwortung.

00:12:38: Plus man muss sich noch Regeln festlegen wann ist eigentlich was fertig und wann nicht?

00:12:41: also da kommt ja schon ganz viel Veränderung rein ne?

00:12:43: Genau!

00:12:43: Und das... ist das Spannende.

00:12:45: Es gibt einen Rahmen und danach werden schon, es gibt definitiv Regeln.

00:12:50: wie muss es auch geben?

00:12:51: Und nur wenn du diesen abgesteckten Bereich hast dann hat das Team die Möglichkeit sich wirklich zu entfalten und auch dann den Fokus auf die Arbeit zu legen.

00:13:00: und dann entstehen halt solche Sachen wo andere.

00:13:02: wer joggen geht der kennt vielleicht dieses Flow erleben und genau das kann man dann übertragen auf die Arbeitswelt und sagt alles klar Wenn er rahmfest ist und ich kann den Fokuss darauf legen Dann passiert die Arbeit auch im Flow.

00:13:14: Jeder weiß, was er kann, jeder weiß auch etwas der andere kannt.

00:13:17: und dann ist halt wichtig dass man die Zusammenarbeit im Team besonders fördert oder fordert.

00:13:23: und da sind wir wieder beim Scrum Master.

00:13:25: genau das ist nämlich auch die Arbeit eines Scrum Masters.

00:13:28: immer zu gucken nicht nur diese was ich gerade gesagt habe diese Events zum moderieren Sprint planning jeder hat vielleicht schon mal die Review gehört oder auch die Retrospective oder auch das bekannte Daily Das sind Termine ja davon sollte man nichts weglassen.

00:13:41: im Scrum Wahnsinnig wichtig, aber auch dazwischen das ganze.

00:13:45: Das Team in die Eigenverantwortung zu bringen?

00:13:48: Das ist wirklich die Arbeit eines Grammas, dass wie kann das am besten gelingen?

00:13:52: und hinterher auch das Team immer wieder zur Bestleistung zu motivieren, immer zu gucken Wie geht es denn noch ein Quentchen besser bis man dann irgendwann wirklich dieses High Performance-Team so nennen wird?

00:14:04: Naja hat man's jemals oder ich glaube das eher philosophisch Es geht immer wieder ein bisschen mehr

00:14:09: Mal?

00:14:09: ganz kurz zum Verständnis der Scrummas Hat eine Organisation ein Scrum Master, der dann in die ganzen unterschiedlichen Meetings reingeht?

00:14:16: Oder hat jedes Projekt sozusagen immer einen eigenen Scrum-Master.

00:14:19: Ist es sozusagen eine Rolle pro Projekt oder ist das eine übergreifende Rolle?

00:14:23: Nee

00:14:23: also jedes Scrum Team hat seinen eigenen Scram-Master!

00:14:27: Der ist fest was natürlich ist.

00:14:29: und zwar ist es bei uns im Hause Signal Iduna so dass ein Scrammaster zwei Teams betreut Oder kann, ne?

00:14:36: Das ist ein bis zwei Team so.

00:14:39: Und das ist halt die Möglichkeit ... Einfach von der Zeit.

00:14:42: wie Senioreg ist ein Scrum Master also wie viel Erfahrung hat er und natürlich auch wie weit es ein Squad?

00:14:47: dann kann man solche Sachen machen.

00:14:49: Das gibt aber der Scrum Guide gar nicht wirklich vor.

00:14:52: Der sagt nur jedes Team, welches nach Scrum arbeitet, hat bitte auch einen Scrum-Master.

00:14:56: zu wieviel Prozent wird gar nicht beschrieben.

00:14:59: Ich glaube, das ist von ganz vielen anderen Faktoren abhängig.

00:15:03: Das eine, was du gesagt hast war ja das Komplexität.

00:15:08: So ein Faktor ist, die man sich intensiv anschaut.

00:15:10: Was meintest du damit?

00:15:11: Viele kennen aus dem Projektmanagement immer noch dass in Person tagengerechnet wird.

00:15:16: Da wird geguckt okay ich habe das und das Projekt was brauche es dafür?

00:15:20: also das heißt im Vorfeld diese Vorarbeit wenn man so möchte sich ganz genau anzugucken was brauch ich dafür?

00:15:26: was ist da für nötig?

00:15:27: das ist ja elementar wichtig immer gewesen.

00:15:30: Und jetzt sind wir in einem komplexen Umfeld.

00:15:32: Also das heißt Du weißt gar nicht, was du weißt.

00:15:37: Und das ist auch damit gemeint wir lernen!

00:15:39: Wir sind eine lernende Einheit, wir lernen uns voran und eben weil das so ist können wir ja zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch gar nicht sagen wie viel Personntage irgendetwas ausmacht?

00:15:51: Einschätzung, was wir vielleicht schon erlernt haben um daraus Dinge abzuleiten.

00:15:56: Und das ist auch mit gewissen Dingen immer gemeint, immer wieder drauf zu gucken und deswegen sind diese Iterationen dieses Schleifen auch so wahnsinnig wichtig, um immer wieder zu reflektieren und es wird nicht nur reflektiert Mensch haben wir denn auch den Nerv des Kunden getroffen?

00:16:11: also in der Review dass es ja dieses eine Meeting über die Ergebnisse auch gesprochen wird und geguckt wird was machen wir als nächstes?

00:16:18: sondern es gibt wo immer wieder reflektiert wird, wie war es in der Zusammenarbeit?

00:16:25: Also wirklich auf das Squad oder auch das Team geschaut wird und geguckt wird was können wir hier besser machen.

00:16:30: Man sieht immer wieder schön diese Iterationen dieses ständige Lernen und halt wirklich immer wieder Anpassungen machen zu müssen weil man einfach gar nicht so richtig wissen kann, auf welche Reise mit sich dargebegibt.

00:16:43: Okay, weil das wäre das letzte Wurzüche noch mit ihr kommen wollte bevor wir über die Einführung reden nämlich diese Meetingstrukturen.

00:16:47: also als er gesagt Review Daily Retrospective Kannst du das noch mal kurz auseinandernehmen, welches Meeting wofür es?

00:16:53: Mhm.

00:16:53: Gerne!

00:16:54: Insgesamt gibt's tatsächlich fünf und das erste haben wir schon ganz toll drüber gesprochen.

00:16:58: Das ist nämlich der Sprint selber.

00:16:59: Der Sprint selbst ist ein Meeting oder Event aus Scrumm.

00:17:03: Danach gibt es dann ... Oder man fängt an mit einem Planning.

00:17:06: D.h.,

00:17:07: wie immer im Leben wenn ich etwas machen möchte, da muss ich etwas planen.

00:17:10: Dafür ist das Planning da.

00:17:11: Barmaster ist da aber hauptsächlich eine Verhandlung findet dort statt zwischen Product Owner und dem Entwicklerteam.

00:17:19: Dann beginnt man mit der Arbeit und jeden Tag gibt es das sogenannte Daily.

00:17:24: Das ist dann das dritte Event, im Daily fünfzehn Minuten streng getaktet.

00:17:28: wirklich mit Fokus geht es darum dass die Entwickler die Möglichkeit haben sich über den Fortschritt der Arbeit zu unterhalten.

00:17:35: dafür ist es daily da Dann geht der Sprint weiter.

00:17:38: Und gegen Ende kommt dann als nächstes die Review,

00:17:43: d.h.,

00:17:43: dort findet der Termin zwischen dem kompletten Teams statt und aber auch den betroffenen Stake-Holern also alle, die dem Team Feedback geben können.

00:17:52: Das ist ganz wichtig!

00:17:54: Man betrachtet wirklich diesen Teil der Arbeit, das nennt man im Scrum auch Inkrement, was dort erledigt wurde.

00:18:00: Das betrachtet man, gibt dem Team wichtig hier Feedback und sagt, pass mal auf das ist genau so richtig.

00:18:07: Und man spricht dann auch noch darüber was nehmen wir uns als nächstes vor?

00:18:11: Das ist ja auch ganz wichtig für den Product Owner!

00:18:13: Wenn das erledigt ist, dann kommt als letztes Meeting die Retrospective wo das Team wirklich für sich, d.h.

00:18:22: da kommt keiner von außen rein Da gibt es die sogenannte Vegas-Regel.

00:18:26: Was in Vegas passiert bleibt auch in Vegas.

00:18:28: Deswegen ist das nur für das Team und man spricht über die Zusammenarbeit.

00:18:32: Das bedeutet auch sehr viel Offenheit und Ehrlichkeit, dass die Scrum-Werte gelebt werden.

00:18:38: Dass dort ein geschützter Raum entsteht, wo man sich selber sehr ehrlich mal seine Bedürfnisse und seine Wünsche und seine Beobachtung teilen kann.

00:18:48: Aber verraten Sie das Geheimnis?

00:18:49: Wie schafft man es sich täglich zu unterhalten, es bei fünfzehn Minuten zu belassen?

00:18:53: Fokus!

00:18:55: Fokus!

00:18:55: Genau, also im Bestfall bei der Einführung ist der Square Master natürlich da super, super wichtig.

00:19:01: Der stellt also wirklich eine Uhr oder mit dem Handy... Also es ist im Prinzip total egal.

00:19:05: Hauptsache fünfzehn Minuten Das wird am Anfang auch nicht unbedingt immer passen, das ist klar Aber das ist schon das Ziel, also fünfzehnt Minuten mehr darf es nicht sein und dann Passiert ja automatisch etwas.

00:19:16: Wenn du unter Zeitaspekten ist, musst weglassen was einfach nicht wichtig ist sondern du darfst nur das sagen und auch mitteilen was für alle relevant ist.

00:19:26: Das heißt wenn man es will früher im Journalismus das hat man mir mal erklärt das Wichtigste kommt nach oben und nach unten wird's immer dünner.

00:19:32: das kann zum Beispiel eine Methode sein oder die Leute sollen halt auch wirklich gut vorbereitet sein Auch auf das Daily.

00:19:38: Was habe ich bitte seit gestern erreicht?

00:19:41: Was sind wirklich wesentliche Dinge die für das gesamte wichtig sind und was auch nicht.

00:19:46: Und man kann natürlich auch gewisse Dasechen-Antisern die sagen, Mensch ich habe gestern das und das erreicht um da weiterzumachen brauche ich im Anschluss oder heute brauche noch Kompetenz aus dünn...dünn..und dann kann man mit ein paar Leuten schon mal Antisern sagen hey ich komme heute nochmal auf euch zu!

00:20:01: Das muss man ja nicht in so einem Termin machen.

00:20:03: und dann gibt es noch muss überhaupt jeder etwas sagen.

00:20:06: wenn ich gar nicht gestern irgendetwas großartiges erreicht habe?

00:20:10: Nicht dass man nicht gearbeitet hat, ich rede extra von erreicht habe muss man auch nichts sagen.

00:20:15: Und das ist ein Unterschied zu früher, wo man eher von Reporting spricht.

00:20:19: Jeder muss so Wortkommen sich quasi wie eine Art Rechtfertigen was habe ich denn gestern gemacht?

00:20:23: Da geht es jetzt wirklich darum Fokus auf das Erreichte zu legen und dadurch reduziert man natürlich auch wahnsinnig viel Zeit.

00:20:29: Sehr gut.

00:20:30: Das kommt übrigens aus dem Telegraphieren mit den Newswerten, dass man das Wichtigste am Anfang stellt.

00:20:34: weil ich stelle mir das immer früher so vor Wilder Weston du musst von einer Seite der USA zur anderen Seite rüber telegraphieren und konnt's halt sein, dass dir die Leitung zusammenbericht.

00:20:41: deswegen hast du immer die wichtigsten Sachen an den Anfang gemacht damit die unwichtigen Sachen wenn sie verloren gehen ganz am Ende kamen.

00:20:46: dass wir die leitung bricht um mal jemandem mit den klug scheiß hat zu geben.

00:20:49: Find' ich gut da wirds deutlich.

00:20:51: ne auch wieder Fokus super Klasse Dankeschön!

00:20:53: Nein ist gut finde ich immer nur längst lustig wenn man selber sowas auch mal entdeckt.

00:20:56: Gut aber zurück zum Thema.

00:20:58: letzte Sache noch über Werte geredet, über Scrum-Werte.

00:21:01: Gibt's eine Art Bibel?

00:21:02: Eine Scrumbibel, die du euch schon mal ankriegst?

00:21:05: Der Scrum Guide ist auf jeden Fall ... Bibel möchte ich jetzt nicht sagen!

00:21:08: Aber das ist schon unser Medium und da sind auch die Werte enthalten.

00:21:12: also das heißt welche Werte gibt es?

00:21:14: damit diese ganze Sache funktionieren kann.

00:21:18: Ist es natürlich wichtig, dass man offen dafür ist?

00:21:20: Also Offenheit ist ein Wert, Respekt ist ein wert.

00:21:23: Respekt vor ... Du kannst alles mögliche respektieren!

00:21:26: Aber wichtig ist erst mal, da sich auf Augenhöhe auch kommuniziere.

00:21:30: Respekten vor der anderen Rolle und Verantwortung habe.

00:21:33: Das ist sehr, sehr wichtig.

00:21:35: Dann ist es wichtig, wir nennen das Commitment.

00:21:37: Ich hab bisher tatsächlich nicht wirklich eine supergute deutsche Übersetzung geführt für Commitments.

00:21:42: Also dieses ich gebe selber.

00:21:44: Ich bin Teil von der ganzen Sache und wenn ich im Planning sage, ja wir schaffen das.

00:21:49: Dass sich auch alles tue damit es so ist.

00:21:52: Und also Commitment ist wirklich noch ein sehr wichtiger Wert.

00:21:55: Dann hatten wir gerade schon Thema Fokus immer wieder fokussiert zu sein.

00:21:59: Das heißt vorbereitet zu sein auf die Meetings in den Gesprächen nicht... abzudriften.

00:22:05: Man kann von Höcksken auf Stöckskönne und verliert es, sondern wirklich sehr mit Fokus an die Sache dran zu gehen.

00:22:11: Das ist halt auch elementar wichtig an der ganzen Sache!

00:22:14: Ja das sind die Werte und auch Vertrauen.

00:22:17: Vertrauen braucht es im Scrum Weil es gibt da so ein Thema, das nennt sich psychologische Sicherheit.

00:22:24: Wenn die Basis worauf ein Team mündst und womit sie arbeiten, wenn das gut ist ... Und ich Vertrauen da habe, dann können Ideen sprießen!

00:22:32: Dann können Ideien entwickeln weil Sie genau wissen, die lachen mich jetzt vielleicht für eine etwas übertriebene Idee gar nicht aus.

00:22:38: Wir respektieren uns und dieses Vertrauen halt einfach in die Sache, in das Team is auch enorm wichtig.

00:22:44: Also das sind die Dinge, die einfach die Agilität fordert erfordert.

00:22:50: Wie angedrückt.

00:22:50: Komm mal zur Einführung, wie war das als ihr begonnen habt Scrum bei euch einzuführen?

00:22:54: Ja

00:22:55: es gab ja.

00:22:55: bevor wir mit der großen Transformation gestartet sind hatten wir ja zunächst mehrere kleinere.

00:23:01: also die Projekte waren nicht klein aber es war halt eine kleinere Anzahl an Projektteams die losmarschiert sind und da war so dass sich generell erst einmal anbietet um überhaupt Ideen zu kommen.

00:23:12: das kann man weniger mit Scrum machen da geht's ja eher darum wirklich um die Umsetzung hinterher sondern erst mal um Ideen zu generieren, kann man prima mit einer anderen Sache losgehen und die nennt sich Design-Thinking.

00:23:25: Also wirklich erstmal zu überlegen was geht überhaupt?

00:23:27: Welche Lösungen können denn überhaupt entstehen?

00:23:30: Und danach geht es dann hinterher mit Scrumm'n wirklich um die Einführung dieser Lösung, um die Umsetzung!

00:23:36: Da haben wir ganz am Anfang mit angefangen hatten viel externe Unterstützung das muss man so sagen.

00:23:41: Es waren viele, viele externes Scrummmaster und Agile Coaches da, bei der Implementierung von Scram.

00:23:50: Und dann kam es hinterher dazu, dass wir gesagt haben okay jetzt können wir die erste Rolle aber auch internalisieren.

00:23:56: und so kam es dann das wir ausgeschrieben haben und ich habe mich damals auf so eine Stelle beworben und gesagt wurde mmh ok was braucht man denn dafür?

00:24:04: Und da kam bei mir halt zum Beispiel zugute, dass ich halt schon Trainer Erfahrung habe.

00:24:09: also ich hab schon immer gerne mit Teams gearbeitet und da lag das nahe das mal mit mir zu versuchen und ich hatte also externe Unterstützung.

00:24:17: Und wir haben dann bloßgelegt und haben halt versucht, die ganzen Sachen nach Scrum zu entwickeln.

00:24:23: Und das Gottziel quasi zu erreichen.

00:24:26: Dadurch sind Fehler passiert.

00:24:28: Also ganz klar, ich hab viele Dinge getan einfach weil ich es nicht besser wusste.

00:24:33: Ich find' das Zitat einfach so toll!

00:24:35: Einer der Begründer von Scrum hat mal gesagt, Scrum ist wie deine Schwiegermutter.

00:24:40: Sie entdeckt alle deine Fehler.

00:24:42: Genauso isst das mit Scrum wenn du irgendwo ein Fehler machst Fehler in Anführungsstrichen.

00:24:48: Zum Beispiel, weil du nicht vorbereitet im Planning bist?

00:24:50: Du wirst es hinterher merken!

00:24:52: Wenn das Backlog, wenn also die Anforderungen diese Tickets nicht sauber geschrieben sind dann wird es während des Sprints da zu Missverständnissen kommen und dann wird das im besten Fall ziemlich zügig bei der Retrospective auch angesprochen werden.

00:25:04: Und das finde ich halt einfach so schön an der Sache.

00:25:06: selbst wenn du Fehler machst Dann wird daraus gelernt und beim nächsten mal machen wir's halt besser.

00:25:12: und so ist es wieder ein ständiger Entwicklungsprozess

00:25:16: und ist jetzt wie ihr machen wollt.

00:25:17: Wo geht der hin, um sich das beibringt zu lassen?

00:25:19: Also du hast gesagt, ihr hättet ganz viele Agile-Coaches und Scrum Unterrichtende sozusagen... also da gibt's ja nicht gerade eine Hochschule für!

00:25:26: Wie kriegt man das in seiner Organisation ohne da irgendwie Zehntausende von Euro und vielleicht irgendwelche großen Beratungsbuden investieren zu müssen?

00:25:32: Es

00:25:32: gibt Seminare und da kann man sich natürlich auch zertifizieren lassen werden, denn auch wert auf ein Zertifikat legt.

00:25:37: Diese Tage, um erstmal ne Grundschulung ins Grum zu haben dauern zwei Tage.

00:25:41: danach macht man einen Zertifikat.

00:25:44: Es ist kein Ausbildungsberuf, das ist es alles nicht.

00:25:47: Dann kann man sich hier Scrum Master nennen.

00:25:50: Das kann man tun und jetzt kommt es natürlich auf die Unternehmenskultur an wie man selber so drauf ist.

00:25:56: wer für die ganz mutigen würde ich sagen dann hört ihr das doch an kauft dem Buch Scrum für Einsteiger und ab geht's denn der Rest ist alles Entwicklungssache!

00:26:04: Es hilft wahnsinnig viel.

00:26:05: und da muss ich sagen die agile Gemeinschaft und zwar weltweit Fantastisch.

00:26:10: Die Scrum Master und auch Agile Coaches haben jetzt dasselbe Ziel, die gleiche Ausrichtung, die gleichen Grundlagen wenn man so möchte.

00:26:17: Das eine bezieht sich auf einen Rahmenwerk das andere ist etwas generischer zu sehen.

00:26:22: Nichtsdestotrotz fängt man an die Dinge zu implementieren Und dann hat man den Austauschformat innerhalb eines Unternehmens Wenn mehrere Scrum Masters da sind.

00:26:30: es gibt ganz tolle Formate in den einzelnen Städten.

00:26:34: Hamburg macht agil Dortmund macht agile Münster macht agile austauschen.

00:26:39: Es gibt viele Barcams, es gibt mittlerweile durch die Corona-Situation wahnsinnig viel Remote also ganz ganz viele Open Space Formate wo man seine eigene Themen mit einbringen kann, wo man lernen kann und wo man sich austauschern kann und das läuft fantastisch!

00:26:54: Also keiner ist hier alleine wir lassen kein zurück.

00:26:58: Das ist wirklich großartig.

00:27:00: Ein bisschen wie so eine Hippie Kommune.

00:27:02: Wie viele Leute ist das?

00:27:05: Nein, es ist wirklich wunderbar.

00:27:06: Und es gibt halt auch so viele Themen und man kann gar nie auslernen.

00:27:10: Es ist schon was Besonderes.

00:27:11: Ich empfinde das als etwas ganz Tolles.

00:27:12: ja!

00:27:13: Wenn wir jetzt mal ausklammern, dass du mir garantiert sagen wirst ... Man ist nie fertig, Scrum zu lernen, man kann sich immer noch verbessern.

00:27:18: Aber wir gehen den Perfektionismus grad.

00:27:20: legen wir uns dabei Seite und sagen wie lange brauche ich um Scrum bei mir in der Organisation einzuführen wenn nicht von null starten ungefähr?

00:27:28: Um

00:27:28: Scrum einzufüllen?

00:27:30: Wirklich man nimmt das Team, man erklärt ihnen wie es geht.

00:27:33: Man etabliert die Formate... Das geht relativ schnell.

00:27:37: Ich glaube, da bist du in drei Monaten schon ganz gut dabei, dass erst mal das erste umgesetzt wird?

00:27:43: So, das glaub ich schon!

00:27:44: Und jetzt geht es weiter und jetzt hat man gerade die Basics.

00:27:48: Das heißt aber noch lange nicht weil das sind die Strukturen.

00:27:51: Jetzt kommt die Kultur nach.

00:27:52: Die Leute je nachdem woher sie kommen, je nach dem wie Sie vorher gearbeitet haben in die Eigenverantwortung zu bringen, das ist ja jetzt der spannende.

00:27:59: Das ist von Biss.

00:28:00: also das kann sein, dass ein Squatter wirklich nach einem Jahr relativ gut dabei kann aber auch Jahre dauern.

00:28:06: Also generell gibt es noch eines, ich hau nochmal einen raus und zwar das Shuhari-Prinzip.

00:28:11: Shuharri bedeutet da wird's geteilt Schuh ist dass man erstmal die Dinge so anwendet wie sie im Scrum grad stehen also erst mal so machen wie es ist und danach geht es halt weiter dass man sagt okay und dann kann man die Dinger auch mal etwas beugen.

00:28:26: Also, das heißt danach kann ein Squam-Master hergehen und kann wirklich gucken okay wenn ich etwas weglasse?

00:28:32: Wenn ich etwas dazunehme?

00:28:34: Wenn Ich Dinge anders mache dann muss ich schon wirklich an Meisterdissen sein um das überhaupt diese Weitsicht zu haben.

00:28:40: Und da reden wir wirklich über Jahre.

00:28:42: also Das würde ich mir nicht anmaßen zu sagen dass irgendjemand unheimlich schnell in dieser letzten Emerie ist dass er das kann.

00:28:49: ja

00:28:49: weil das habe mich auch gefragt wie schnell es da quasi Ableger von gibt Weil man hat's ja bei Projektmanagement angehen oft, dass man dann so ein bisschen wie bei Sosechnities beinahe gesagt.

00:28:58: Wie so Religionsgemeinschaften das die einen sagen okay nein wir entwickeln das in diese Richtung weiter und das andere an dieser.

00:29:02: also es klingt mehr relativ open-sourcig was da sozusagen passiert ne?

00:29:06: Von daher findet jeder so ein bißchen seine eigene Wahrheit?

00:29:08: Ja ich denke schon!

00:29:09: Also das ist genauso Scrumm.

00:29:11: eins zu eins umsetzen is wirklich wahnsinnig schwer Und jeder Scrummaster legt auf bestimmte Dinge bestimmt auch Wert wenn man mit unterschiedlichen Leuten auch spricht genau so oft auch ein Bezug kommt.

00:29:23: Wirklich, das ist die Bibel der Scram-Guide oder auch irgendwie Verfechter und er ist aber streng nach Scram.

00:29:29: Das kriegt man schon irgendwie so gehört.

00:29:31: Und ja es ist schon wichtig dass man's an am Anfang wirklich auch so macht weil es einfach hat seinen Sinn und sein Zweck.

00:29:38: Und in Scrum-Guides steht halt auch wenn du irgendetwas davon weglässt Das kannst du tun, das ist vollkommen in Ordnung.

00:29:44: Aber bitte nenn es dann nicht mehr Scrum!

00:29:46: Und genau darum geht es... Du kannst die Dinge, du musst immer auf diese Situation gucken.

00:29:50: was habe ich hier vorzufinden?

00:29:52: Was ist mein Ziel und wie komme ich am besten dahin?

00:29:55: Dann muss man irgendwann auch mal ehrlich zu dir selber sein und sagen, is Scrum überhaupt der richtige

00:29:59: Weg?!

00:30:00: Diese Frage muss auch erlaubt sein denn es gibt ganz viele Projekte wo man versucht mit Scrum aber ganz ehrlich ist einfach nicht dass die Lösung, weil's einfach nicht das Framework dafür ist.

00:30:18: Wenn du jetzt so dein altes Ich treffen würdest und ihr tauscht euch aus bei so einem Kaffee, was glaubst du würde für ein Vorher-Nachherbild von Signal Iduna gezeichnet werden vor Gramm und danach?

00:30:28: Im Projektmanagement, also ich kann das jetzt nicht auf alle Ebenen übertragen.

00:30:32: Ich glaube es ist einfach lebendiger durch die Tatsache dass wir die Teams gerade im Business-Bereich sehr wild auch gemischt haben.

00:30:42: an der Stelle Es ist schneller?

00:30:44: Es ist mehr eine Mentalität geworden von ich mach' das mal so!

00:30:48: Es ist nicht mehr mit der Handbremse weil Wenn ich mich vertue, wenn ich in die falsche Richtung laufe ist es nicht schlimm.

00:30:55: Durch die Schleifen kriege ich das schnell wieder raus und dann passt das wieder.

00:30:59: Dann bin ich schneller auf dem anderen Weg.

00:31:01: Und ich glaube früher war's halt sehr viel mehr durch im Vorfeldplanung und alles durchdenken.

00:31:09: Jetzt starten wir halt mal!

00:31:11: Ich glaube, es liegt ein bisschen in einer anderen Aufbruchsstimmung.

00:31:14: so würde ich das schon beschreiben.

00:31:15: Welche sind denn sonst die typischen Herausforderungen?

00:31:18: wenn man Scrum gerade in einer konservativen Organisation einführt.

00:31:22: Die Herausforderungen sind immer die Menschen, das muss man sagen.

00:31:26: Die Menschen, die es leben für sie ist jeden Tag der Job.

00:31:30: Das darf man nicht vergessen.

00:31:31: und wenn man jetzt so ein Konzern wie Signal Eduna in die digitale Transformation bringt und dort auch wirklich mit sehr vielen Squads und Menschen startet also ich meine da sind rund über tausend Menschen mit denen wir gestartet sind und jeder hat sein eigenes Päckchen seinen eigenen Rucksack auf eigenen Erfahrung.

00:31:49: Und da ist die größte Herausforderung, erstmal den Sinn und Nutzen zu erklären und erlebbar zu machen.

00:31:55: Erklären!

00:31:56: Die verstehen das.

00:31:56: also wir haben hier wirklich nur mit wirklichen Schlauen und auch wirklich menschlich korrektem Leuten zu tun.

00:32:01: Das ist mir ganz wichtig aber man muss es erlebbaren.

00:32:04: Das heißt auch mal die ersten Erfolge sich einstellen lassen damit einen Aha-Effekt passiert.

00:32:11: Auch jeder Konzern hat schonmal die eine oder andere Änderungen erlebt.

00:32:15: Da sind Ängste dabei.

00:32:17: Ich hab gerade scherzhaft gesagt, Squam entdeckt alle deine Fehler.

00:32:20: Auch das passiert durch diese Transparenz und auch dadurch dass nicht mehr jeder so sein Gebiet hat und macht dafür sich schon ein bisschen sondern es ist ein Miteinander.

00:32:30: Und ich glaube einfach gewisse Leute haben Ängste auch damit.

00:32:34: Mensch mache ich das alles richtig.

00:32:36: man kriegt das viel mit was ich so tue und da könnten auch Ängsten entstehen ja dann auch ängste Wenn es wirklich Menschen gibt, die sehr gewissenhaft arbeiten.

00:32:46: Nicht dass sie anderes nicht tun, aber es gibt ja auch die extrem... Die sehr, sehr streng was gewisse Regulatoriken angeht sind.

00:32:53: Die könnten vielleicht auch Angst haben Mensch ist das nicht so schnell teilweise?

00:32:57: Da könnten schon manche Blockaden aufgebaut werden und natürlich auch durch unterschiedliche Teams.

00:33:03: Man darf einfach niemals unterschätzen, dass der Mensch auch ein Gewohnheitstier ist.

00:33:07: und wenn ich jahrelang in dem Team gearbeitet habe und auf einmal bin ich mit ganz anderen Menschen zusammen dann sind wir halt auch bei dem Thema Teambuilding.

00:33:14: und auch da müssen wir erst mal dran und gucken hey lass sie erstmal sich kennenlernen.

00:33:19: was sind denn deine Werkzeuge die du uns über die Jahre festgestellt hast mit denen sich gut engster abbauen lassen?

00:33:23: Ich persönlich und das finde ich ganz faszinierend!

00:33:26: Ich hab vor Jahren schon das Thema der gewaltfreien Kommunikation kennengelernt und zielige Seminare auch dazu besucht.

00:33:34: Und hatte damit immer sehr viele gute Erfolge erzielen können, indem man einfach mit den Menschen spricht, in dem man guckt, was beschäftigt denn die Menschen?

00:33:43: Das ist komischerweise etwas, was ich in meiner Trainerausbildung zur Kommunikationstrainerin gelernt habe.

00:33:50: Dann ist es mir im Squam wieder über die Füße gefallen.

00:33:53: Ich sag, das ist super, dass sich da wiederfindet!

00:33:56: Denn genau darum geht es.

00:33:58: Es geht um Bedürfnisse des Menschen, um die Gefühle.

00:34:01: erst wenn diese in der Lage sind, auch klar benannt zu werden.

00:34:04: Dann kann ich ja auch damit auch arbeiten oder auch den Menschen da mitarbeiten.

00:34:08: und deswegen ist Scrum Master nicht nur das Moderieren von irgendwelchen Events sondern es geht auch um die Arbeit und die Reflexion des Einzelnen und immer wieder draufzugucken hey was ist denn gerade was dich da piekt an dieser Stelle?

00:34:21: Warum glaubst du denn dass es so ist?

00:34:23: Und durch diese ständige Reflexionen und sich das Ständige kommunizieren miteinander dann kommt man ganz gut auf den Grund und kann dann natürlich auch entsprechend Strategien ableiten.

00:34:34: Rosenberg ist es, glaube ich mit der Gewaltfremdfuhr.

00:34:37: Ich habe das Buch auch angefangen und komme immer durch und ich Botschaften, Beobachtungen teilen, Gefühle kommunizieren

00:34:44: usw.,

00:34:45: I got you!

00:34:48: Aber gibt es denn Organisationen, von denen du sagen würdest wenn dies oder jenes bei euch gegeben ist?

00:34:55: Kann ich euch schon sagen dass ihr mit Scrum nicht glücklich werdet und das für euch nicht das Richtige ist.

00:34:59: Also gibt's irgendwie so eine Art Selbsttest die man machen kann?

00:35:02: Scrum für mich geeignet ja oder nein?

00:35:03: Ja

00:35:04: also definitiv muss man... Immer gucken zunächst, was hast du überhaupt für ein Projekt?

00:35:08: Also was ist überhaupt deine Vision.

00:35:10: Was willst du überhaupt?

00:35:11: und die Erfahrungen, die ich zum Beispiel gemacht habe, wo es immer wieder knirschen wird... Ist auch die Sache, was hab' ich denn?

00:35:17: also wir ganz viele versuchen auch diese.

00:35:20: Wir sagen immer change and run, ne!

00:35:22: Diese Themen Wann is wirklich Veränderung?

00:35:24: wann willst Du wirklich etwas Neues Irgendetwas verändern?

00:35:28: und wo sind es einfach Dinge, die ich will nicht sagen abgearbeitet.

00:35:31: Das hört sich negativ an und das ist es nämlich überhaupt nicht.

00:35:34: aber Wo sind es?

00:35:35: Einfach Dinge die am laufengehalten werden müssen Und da wirklich zu gucken und bei Run-Themen wird man sich bei Scrum früher oder später einfach die Zähne ausbeißen.

00:35:46: Wenn du keine Veränderungen hast, dann ist das Framework nicht logisch.

00:35:51: Du brauchst also wirklich Veränderungswillen, Veränderungskompetenz, du brauchst Autonomie der Squads, also auch die dürfen wie sie es für richtig halten mit gewissen Einschränkungen.

00:36:01: aber ich denke dass versteht sich von alleine.

00:36:04: Dann kann das wirklich gut funktionieren.

00:36:06: Hervorragend, hast du noch abschließende Tipps.

00:36:08: Was du Leuten raten würdest wenn sie das bei sich einführen?

00:36:11: Worauf sollten Sie achten?

00:36:12: Was waren typische Fehler, die du gemacht hast?

00:36:14: zu Do's and Don'ts.

00:36:15: Mein größter Fehler sagen, aber was ich tatsächlich gemacht habe war, dass ich mich auch zu sehr von manchen Büchern hab leiten lassen.

00:36:23: Ich hatte damals noch nicht so viel Austausch.

00:36:25: Wir waren nicht so viele Square-Master als ich dem ersten begegnet bin.

00:36:29: Was hab ich mich gefreut.

00:36:30: und ich hab gerade bei den Retrospectiven den Fehler gemacht und hab die Methode als Erstes ausgesucht sondern auch da geht es immer wieder darum, zu beobachten.

00:36:44: Und was passiert gerade in dem Sprinn?

00:36:46: Was macht das Team grade?

00:36:47: womit beschäftigen die sich und die Retrospektive dann noch auszurichten?

00:36:52: Es muss nicht immer weiß Gott wie bunt oder schrill sein oder kreativ sein.

00:36:56: Das hilft, guckt dir das Team an!

00:36:58: Was hast du dafür im Team

00:36:59: sitzen?!

00:37:00: Wenn das wirklich ein Haufen Verrückter sind, die gerne kreativer umspinnen ist genau das Richtige.

00:37:05: Hast Du aber Leute, die doch etwas zurückhaltender sind Dann passt die Methode bitte dem Team an.

00:37:10: Das finde ich schon sehr, sehr wichtig.

00:37:11: Dass man immer wieder auf das Team guckt was man dort betreut und ja was habe ich noch für Tipps?

00:37:17: Ich glaube aus der Erfahrung gesprochen fangt langsam an und gibt Zeit.

00:37:21: Fängt langsam an, lasst es wirken, guckt wirklich immer wieder drauf, iteriert regelmäßig ... Das sind die Dinge, die helfen, dass es langfristig Erfolg hat.

00:37:31: Und sich auch mal einzugestehen.

00:37:33: Mensch, da haben wir was gemacht, das war vielleicht nicht so toll.

00:37:36: Dann noch mal zurückdrehen und zu sagen, alles klar kommt, dann machen wir's doch jetzt besser!

00:37:40: Und den Mut dazu haben?

00:37:42: Mut ist übrigens auch noch ein Wert.

00:37:44: Den braucht man immer wenn man sich verändern will.

00:37:46: Das klingt ja nach viel Veränderung.

00:37:48: Wie ihr erzählt hast.

00:37:49: Hey, vielen Dank!

00:37:50: Das war ja irgendwie ein spaßiger wilder Ritt und ich staun auch du scheint es echt verinnerlicht zu haben.

00:37:54: wenn du das so lexikalisch fast schon mal erzählen kannst dann mit Leben füllst wie ihr das bei euch macht.

00:37:59: also das hat mir viel Spaß gemacht.

00:38:01: und ja mal gucken vielleicht legen wir da nochmal was drunter demnächst.

00:38:03: also für den ersten kickoff glaube ich immer viele schon mal ganz viel mitgenommen und dafür ganz herzlichen dank

00:38:07: sehr gerne.

00:38:08: ja es war glaub ich die oberfläche denn da gibt's noch ganz viel unten drunter.

00:38:12: und ja viel viel liebem dank danke fürs zuhören beim digital kompakt Podcast.

00:38:19: Du merkst, jetzt siehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:38:24: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.

00:38:29: und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:38:34: also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns bis zum nächsten mal.

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