Sankt Oberholz: Von der digitalen Bohème zum Immobilien-Entwickler | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Die gesamte Arbeitswelt steckt mitten in einem Neustrukturierungsprozess. Digitalisierung und Homeoffice bieten neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, bergen aber auch die Gefahr, soziale und kulturelle Aspekte zu vernachlässigen und dadurch Produktivität zu behindern. Ein Mann, der sich solchen Fragen und organisatorischen Herausforderungen schon lange vor Corona gestellt hat, ist Ansgar Oberholz. Angefangen mit dem legendären Gastronomiebetrieb St. Oberholz, welcher sich seit seiner Eröffnung 2005 zum „Treffpunkt der digitalen Bohème“ entwickelt hat, über Coworking und Beratung für Unternehmen, ist Ansgar Oberholz zu einem Urgestein der deutschen Digitalwirtschaft geworden. Freut Euch auf einen hochinteressanten Podcast mit Tipps und Tricks von einem der Besten. Du erfährst... ...wie für Ansgar Oberholz alles begann. ...wie Ansgar Oberholz mit seinem Gastrokonzept ein innovatives Arbeitsumfeld entwickelt hat. ...wie die Digitalisierung das Büro als Working Space verändert. ...warum Büros trotz Homeoffice immer noch wichtig sind. ...wie man sein Büro für virtuelle Meetings optimiert. ...etwas über die Pros und Cons von Coworking. ...welchen Einfluß die Büroausstattung auf die (Zusammen-)Arbeit hat. ...was Ansgar Oberholz als den „magischen Oberholz-Effekt“ bezeichnet. ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Ansgar Oberholz, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:08:50) Das St. Oberholz - wie alles begann (00:15:30) Das innovative Konzept des St. Oberholz (00:25:04) Die Bürofrage neu gestellt (00:35:09) Coworking - Der neue Standard? (00:42:33) „Das Büro ist wie die Körpersprache einer Firma“ (00:48:59) Digitalisierung in Präsenzberufen (00:54:09) Der magische Oberholz-Effekt __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Compact.
00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:06: Los geht's!
00:00:15: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kachmarek ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und heute wird es fast intellektuell.
00:00:21: wir sprechen nämlich über die Entgrenzung der Arbeit durch Digitalisierung.
00:00:25: Wow denkst du jetzt was ist das denn für ein abgefahrenes Thema?
00:00:28: Und es wird noch spannender denn eines der Urgesteine der deutschen Digitalwirtschaft sitzt mir heute am Tisch.
00:00:33: Ich würde fast behaupten, ihr habt alle entweder dort angefangen oder mit Menschen zu tun gehabt die dort angefang haben.
00:00:38: Oder irgendwie eine Brücke zu üben haben.
00:00:40: es geht um den lieben Ansgar Oberholz.
00:00:42: Das Sanktoberholz ist ja wirklich eine Institution.
00:00:44: Es hat Bücher darüber schon gegeben.
00:00:46: das heißt auf der gastronomischen Ebene wart ihr da vielleicht auch schon mal unterwegs.
00:00:49: aber Der Kollege macht auch ganz viel Co-Working Beratung und noch einiges mehr.
00:00:52: also Ihr werdet merken ansgar Ist nicht nur Ein lexikon des Wissens sondern Auch Eine encyclopedia was Kontakte angeht Und auch Geschichten.
00:00:59: Deswegen freue ich mich total, heute mit ihm mal einzutauchen wie das Ganze eigentlich entstanden ist.
00:01:04: Wieso die Genese war von Gastronomie über Coworking zu dem was er heute tut und was er eigentlich so denkt wenn wir die Bürofrage mal neu stellen gerade vor dem Hintergrund von Remote und Co.
00:01:13: Und wir werden uns auch Mühe geben, dass wir nach hinten raus auch mal ein bisschen darüber sprechen.
00:01:17: Nicht immer nur für die White-Color-Fraktion also die Leute, die hier Wissensarbeit machen über Digitalisierung zu reden sondern vielleicht auch mal den einen oder anderen Anblick für Unternehmen zu liefern, die mit Leuten zu tun haben wo Präsenzarbeit quasi nicht vermeidbar ist aber auch da Digitalisierung einzukalten soll.
00:01:29: So!
00:01:30: That being said liebe Ansgar wurde dir das halbwegs gerecht?
00:01:32: Es klingt irgendwie spannend ja.
00:01:35: Schön, dass du da bist.
00:01:36: Erzähl doch mal wie bist du zu dem ganzen Zirkus gekommen?
00:01:38: Wie hast du angefangen?
00:01:39: was waren so deine ersten Berufsschritte?
00:01:41: Ich habe witzigerweise mit fünfzehn meine erste Gründung erlebt, ohne dass ich richtig wusste das es eine ist.
00:01:46: Ich hab für meinen Vater der niedergelassenen Arzt war und mit dem Commodore hundertundzwanzig in Basic die Privatabrechnungen programmiert und habe damit ein ganzes Wochenende mit meinem Vater mit einer Mitarbeiterin auf einen Nachmittag mein Vater und ich runter reduziert.
00:02:00: also damals schon harte Effizienzsteigerung Und hab das Ding auch zweimal noch an Kollegen meines Vaters verkauft, war dann total genervt von dem Support.
00:02:08: Denn die Söhne der jeweiligen Väter haben mich dann immer angerufen.
00:02:11: Samstag wenn irgendwas nicht lief und ich hätte vielleicht das weiter ausrollen sollen habe ich aber nicht und bin dann später direkt nach Berlin gegangen.
00:02:19: Und hatte in dieser gleichen Zeit als ich diese Software geschrieben hatte... hab ich auch mein erstes richtiges Arbeitserlebnis gehabt und zwar habe ich einen ziemlich großen Mist gebaut, hat meinen Vater Geld geschuldet.
00:02:28: Und er hat mir netterweise ein Fähnjob bei Ideal Standard, das ist eine Amaturenhersteller besorgt.
00:02:33: und da habe ich mich dann im Hormonstrudel mit fünfzehn in Osterfähnen statt draußen mit den anderen Fließband-In-Accordarbeit wiedergefunden und war sehr geschockt weil ich feststellen musste wie langsam Zeit vergehen kann noch langsamer als in der Schule.
00:02:46: Und das war mein erstes richtiges Arbeitserlebnis.
00:02:48: und ich war ernsthaft geschockt, auch davon dass die Leute, die das getan haben teilweise gar nicht dabei unglücklich wirkten sondern sehr zufrieden.
00:02:56: Von diesem Tag an eigentlich habe ich mich mit der Frage beschäftigt wie muss denn eigentlich Arbeit gestaltet sein?
00:03:00: Dass sie mich nicht schockt.
00:03:01: und was heißt eigentlich Arbeit und was kann alles Arbeit sein?
00:03:04: und hatte eigentlich von diesen Erweckungsmoment an... immer dieses Thema vor mir und bin dann nach dem Abi, nach Zivildienst, nach Berlin gegangen um dort.
00:03:12: Das war der einzige Ort wo man Physik Informatik und Philosophie kombinieren konnte.
00:03:16: Da sieht man schon diese... Ich
00:03:17: hab gerade gedacht ich glaub die physikalische Definition von Arbeit ist Masse mal Bewegung oder so ähnlich.
00:03:21: ne?
00:03:22: Ja
00:03:22: genau!
00:03:22: Die ist noch relativ eindimensional wenn man so will und man konnte das dort kombinierend.
00:03:26: leider waren aber auch, ich bin dreiundneunzig nach Berlin gekommen, waren die Ablenkungen in dieser Zeit in Berlin sehr groß und ich habe damals auch schon angefangen zu rühren, als Musiker gearbeitet dachte auch ich würde vielleicht Rockstar
00:03:36: Was spielt sie
00:03:36: denn?!
00:03:37: Gitarre, Bass und Gesang.
00:03:38: Ich lerne das gerade!
00:03:39: Das machen wir
00:03:40: noch in einer anderen Folge drüber.
00:03:43: Ja und bin dann eigentlich in den neunziger Jahren in Berlin raus aus der Musik-Szene angefangen Sachen zu gründen, eine Agentur gegründet war mit vollen ersten Startup Blase.
00:03:51: Ende der Neunzigen dann um zweitausend habe da sehr viele auch schmerzhafte Erfahrungen machen dürfen und ja hab' dann mit Kola Luka zusammen im Jahr zwei tausend fünf das St.
00:03:58: Oberholz gegründe.
00:03:59: ich dachte als eine weitere Etappe.
00:04:01: aber
00:04:02: Ich find ja immer geil, dir ist so was gelungen.
00:04:04: Es gibt so Läden ... Da spricht man den Namen aus und es ist einem klar, dass das eine Marke.
00:04:09: Man realisiert gar nicht, das ist der Nachname von irgendjemandem.
00:04:12: Weißt du, was ich meine?
00:04:13: Ja, ich weiß sehr wohl, was du meinst!
00:04:14: Und bei dir ist das so... Also, ich hätte jetzt mit Katzschmarek, da würden eine Million Menschen das falsch aussprechen, dann würd' ich mal Frust schieben.
00:04:20: Deswegen finde ich bei dir auch gerade beeindruckend, dass man sagt, ah, das sanft Oberholz, cool.
00:04:23: Ach, der heißt doch so der Typ, achso!
00:04:26: Das geht ja soweit, also erstens hab ich das Gefühl, ich habe meinen Nachnamen verloren.
00:04:30: Auch wenn Leute, oder wenn ich im Wartezimmer beim Arzt aufgerufen werde ist es ein bisschen surreal.
00:04:35: Und wenn mich Leute fragen wie heißt du eigentlich mit Nachnamen?
00:04:37: und ich sag Oberholz dann sind die ja klar.
00:04:40: Also man glaubt mir du hast total recht das scheint sehr gut zu funktionieren dass das als Marke wahrgenommen wird weil man mir noch nicht mehr glaubt was sich so heiße.
00:04:46: Ich meine er ist ja auch durchaus sozusagen forciert worden.
00:04:49: also Für diejenigen, die es vielleicht wieder erwarten nicht kennen.
00:04:51: Wenn man in Berlin ist, Mitte ist halt immer so die verrückte Internetbubble und da gibt's halt diesen Rosenthaler Platz wo dieses Café Sankt Oberholz ist mit zwei Etagen.
00:04:59: damals also als ich angefangen habe war das so Erdgeschoss plus erste Etage.
00:05:02: Das ist
00:05:02: heute immer noch so.
00:05:03: Ah okay!
00:05:04: Und mittlerweile habt ihr was da hätte ich gesagt noch Co-Working drüber zugenommen oder?
00:05:07: Im ganzen Haus.
00:05:08: Also wir bespielen das ganze Haus
00:05:09: ja.
00:05:10: Und wenn ich mich richtig in Sinne war, ist Sascha Lobo, der dieses Buch geschrieben hat.
00:05:13: Wir nennen es Arbeit?
00:05:13: Hab' ich's richtig erinnert?
00:05:14: Korrekt!
00:05:15: Und das spielt ja bei euch wo er gesagt hat so prokrastinieren, wann man sein Thema hat und wie sieht sich die Arbeit der Gegenwart aus?
00:05:21: Ein bisschen passt es eigentlich zu deinem Thema, dass der so ein Buch schreibt.
00:05:23: Ja, witzigerweise, Sascha-Lobo und Holm-Friebe haben wir nennens Arbeit geschrieben.
00:05:26: im Jahr twohntausendsechs große Teile während sie diesen Text geschrieben haben bei uns im Oberholz, waren auch Teil der Community.
00:05:32: Sascha Lobo ist auch gern mal hinter den Tresen hat den aufgebohrten mit firmware-aufgebohnten Linksys Router irgendwie neu gestartet oder nochmal neu konfiguriert und hat auch etlichen Gästen erklärt dass sie eine feste DHCP Adresse brauchen.
00:05:44: also ein Nerdzeug halt.
00:05:45: und ja das Buch hat auf jeden Fall dem Ganzen so ne Art Rahmen gegeben weil was war ein Phänomen?
00:05:51: wir wussten ja selber nicht was da passiert.
00:05:52: wir wusste nur das was passiert und wir fanden es natürlich auch sehr verrückt dass das so viele Leute angezogen hat.
00:05:58: Das war ja sehr schnell, waren wir nur noch in der Laden, die nur Leute mit Laptops saßen, obwohl bis heute du auch einfach so dorthin gehen kannst?
00:06:03: Das fand ich immer unangenehm, muss ich dir gestehen!
00:06:05: Also überhaupt nicht deine Schuld kann es überhaupt nicht beeinflussen.
00:06:07: Man geht durch diesen Raum und ich schaue meistens die Äpfel an oder guckst gegen eine Wand.
00:06:13: Und dann gibt's aber ganz viel Energie wenn die Leute um den Tisch rum sitzen und irgendwelche Investorenpitches diskutieren.
00:06:19: Ja, es ist beides.
00:06:20: Uns sind auch tagelweise Atmosphäre.
00:06:22: Manchmal ist es sehr konzentriert... ...und manchmal sehr lebendig.
00:06:24: Manchmal bericht das auch auf.
00:06:26: Es gibt dann doch oft mehr Interaktionen zwischen den Leuten, als man denkt.
00:06:28: Aber natürlich ist der Grundzustand... Also warum gehe ich gerade heute an so einen dritten Ort in ein Café?
00:06:33: Weil ich Fokus haben will oder eben nicht abgelenkt sein will.
00:06:37: Nee das ist bis heute eine sehr besondere Ort.
00:06:38: es gab auch als das dann so aus dem Jahr zwei tausendzehn immer mehr mit den Startups wichtiger wurde.
00:06:42: Gabs mehrere Leute die aus dem Silicon Valley nach Berlin kam und die immer gesagt haben Wow, ich hab noch nie so einen Ort gesehen.
00:06:47: Auch nicht im Sintigen Valley wo so viele Laptops und so viele offensichtlich Gründer und Gründerin an einem Ort sitzen.
00:06:53: Ich muss ein Setz noch zu Sascha Lobo sagen der macht mich ja immer fertig ne?
00:06:55: Das ist immer so egal was ich von dem politisch lese.
00:06:57: ich denke mal so ah!
00:06:58: Der hat immer recht das ist immer unwiderlegbar richtig.
00:07:01: Und dann denk ich manchmal wenn ich Politik sage ne what would Sascha lobo do?
00:07:05: Ja auf jeden Fall bin auch sehr traurig dass er seine Kolumne er hat doch die Spiegelkolumne und danach hatte er ein Podcast wo er immer die Kommentare der Kolumnen quasi diskutiert hat.
00:07:13: Den vermisse ich sehr, den hat er eingestellt.
00:07:15: Aber ja ... sehr schlauer Kopf!
00:07:18: Und ich verstehe ein bisschen was du meinst?
00:07:19: Mir ging es teilweise so wenn ich gependelt bin... Ich hab die konzentrierte, da arbeit teilweise eine S-Bahn gehabt, wenn ich den Laptop auf dem Schoß hatte.
00:07:24: Ich habe schon mal darüber nachgedacht ob ich immer im Ring im Kreis fahre, war mir dann aber zu dumm.
00:07:27: und jetzt weiß ich für dir natürlich wissen, was ich mit dem St.
00:07:29: Oberholz geschafft habe.
00:07:30: wieviel davon war Planen, wie viel war Zufall?
00:07:32: also was war eigentlich der Ansatz mit dem ihr gestartet seid und wie ist das dann so geworden bis jetzt ist?
00:07:36: Also wir haben irgendwann rausgefunden dass dieser Ort am Rosenthaler Platz Damals kannte ich mich schon einigermaßen gut in Berlin aus.
00:07:42: Es war irgendwie irre, dass der Rosenthaler Platz ist, wenn man jetzt Fotos sehen würde und man denkt es war kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:07:48: Er war extrem unterentwickelt, da standen teilweise die Eckhäuser komplett leer mit keinen Fenstern drin.
00:07:54: Es waren also die Idee zu erkennen okay man kann diesen Platz noch prägen und man kann ihn entwickeln sicherlich mit so markanten Eckgebäude mehr als mit einem an der Seitenstraße.
00:08:03: Und dann sind wir auf die Geschichte des Hauses gestoßen, nämlich das ist als Aschinger erbaut worden.
00:08:08: In den zwanziger Jahren war dort Alfred Düblin und George Cross Stammgäste und es war ein Ort der Bohemien.
00:08:13: Witzigerweise auch durch das Buch von Sascha Lobe und Heum Fribel ist ja der Begriff digitale Bohemen geprägt worden, den man heute kaum noch benutzt weil das eigentlich nicht mehr passt ne?
00:08:21: Weil's ist nicht mehr so bohemian sondern eher nur digital!
00:08:24: Und du, wir haben dann festgestellt was für eine ihre Geschichte dieses Haus hat.
00:08:27: Es gab dieses Haus was quasi mit einem sehr innovativen Vermieter mittlerweile befreundet sind, dass gemeinsam eigentlich entwickelt haben.
00:08:35: Und da gab es diese riesen Chancen und dann haben wir das gestartet und geplant war der Teil der Arbeit schon eher aus einem sehr persönlichen Aspekt heraus.
00:08:42: ich habe damals schon remote gearbeitet hatte ein Laptop das klingt jetzt vielleicht so eibern aber zwei tausend fünf war das alles andere als normal.
00:08:48: die Dinger waren teuer und funktionierten eigentlich nicht.
00:08:52: Es gab übrigens by the way auch noch keine iPhones.
00:08:54: zwei sieben stimmt
00:08:55: ja und WLAN war Auf jeden Fall da, aber war irgendwie noch so eine Nerd-Technologie eher.
00:09:00: Also man hatte das noch nicht zu Hause richtig weil das funktionierte halt nie so gut.
00:09:03: In dieser Babel haben wir quasi diesen Ort geschaffen und haben schon damit gerechnet dass Arbeit da eine Rolle spielen könnte oder dass auch Leute dort arbeiten können sollten.
00:09:10: Aber wir haben niemandes damit gerechnt, dass das so eine Monokultur wird und dass wir da so überrannt werden.
00:09:14: Man darf auch nicht vergessen, dass es auch in den ersten Jahren ... War nicht cool, irgendwo ein Laptop aufzuklappen.
00:09:20: Ein bisschen wie in der ersten Zeit mit dem Mobiltelefon.
00:09:23: Das war sehr angeberisch oder okay, jetzt braucht da jemand ganz viel Aufmerksamkeit.
00:09:27: Also, im Jahr zweitausendfünf in der S-Bahn einen Laptob aufklappen, dann musstest du schon ganz schön breite Schultern haben und mal davon abgesehen, dass er bis her hochgefahren wäre usw.
00:09:34: Du wirst eh da gewesen.
00:09:36: Aber du hast recht!
00:09:36: Ich habe zwei Fünfe in der Uni mein Laptopp gehabt.
00:09:38: Da waren genau das was du gesagt hast... Ach hier so'n Wichser da, BWLer oder Wat?
00:09:43: Nee, Medefutzi
00:09:44: ok?!
00:09:45: Und hinterher, wenn die Prüfung kamen, dann kam ich zu mir.
00:09:47: Du hast jede Folli mitgeschrieben?
00:09:49: Mhm!
00:09:50: Ja ... Ich würd beim Sohn heute oder meiner Tochter ein.
00:09:53: iPad mitballern und Cloud-basierten Microsoft-Geschichten.
00:09:57: Es gibt
00:09:57: keine Studierenden ohne Laptop oder iPad.
00:10:00: Übrigens in der Oberstufe auf Gymnasium eigentlich auch nicht
00:10:02: mehr.
00:10:03: Crazy...
00:10:04: Aber dann gab's den schönen Moment, dass wir gemerkt haben, okay hier entsteht irgendwas.
00:10:07: Das war echt eine irre Zeit, das war sehr aufregend.
00:10:10: Nicht zuletzt durch das Buch, aber es gab ein extremes Medienecho.
00:10:13: Die hauptsächliche Frage war, was machen die Menschen da?
00:10:16: Was tun sie da?
00:10:16: und wir haben gesagt naja, die arbeiten.
00:10:18: Und das passte sehr gut zu dieser Resonanzwolke auch des Buches.
00:10:21: Wir nennen es Arbeit weil das war dieser große Kulturschock auch für die Führer-Tons und natürlich auch für viele Leute die halt auf dem Weg ins Büro immer nur diese ganzen Menschen im St.-Obert gesehen haben, denen's offensichtlich auch sehr gut ging ja, die sehr viel Spaß hatten und das ist ja eh so ein deutsches Paradigma.
00:10:35: Es kann dann nicht Arbeit sein wenns nicht Spaß macht.
00:10:37: ne ich glaube da sind wir ein bisschen weg von.
00:10:38: aber in den Jahr zwei tausend fünf war das natürlich noch sehr präsent.
00:10:41: Und da dezentral, digital zu arbeiten das Platz in der ersten Start-up Blase war noch nicht richtig Verhalt.
00:10:47: Das heißt es war auch eher ein bisschen anzüglich so digital zu Arbeiten ne?
00:10:50: Das klappt ja eh nicht!
00:10:51: Das haben wir übrigens in Deutschland leider immer noch so'n bisschen.
00:10:54: Wenn man's sich anfassen kann ist das eher ein bißchen verdächtig.
00:10:56: Das waren diese Phänomenen die wir uns bewegt haben und glücklicherweise weil aus gastronomischer Sicht was jetzt einmal den Durchschnittsbong angeht Ist bis heute schwierig aber Wir konnten dann ins Haus reingewachsen konnten quasi dieser Community dieser neu entstandenen Bewegung entlang immer wieder Produkte entwickeln und das tun wir bis heute.
00:11:12: Schönerweise über fünfzehn Standorte, über fünf Zehntausend Quadratmeter managen wir heute für flexible Offices und für diese Art zu arbeiten.
00:11:18: eigentlich und das ist natürlich... Eine irre Geschichte, wenn man das bedenkt.
00:11:21: Das war mit so einem Durblinkaffee losging.
00:11:24: Du, ich kann mir auch vorstellen wie ein Medienfurtstier ist da bei dir rein Toren und dann sagen wir ... Genau wie du sagst, wenn es dich gut anfühlt kannst du keine Arbeit sein.
00:11:31: heute würde wahrscheinlich noch kommen.
00:11:33: so ja sitzen hier nicht potenzielle Terroristen die dann so die Anonymität des Webs benutzen um mich heranschreien?
00:11:38: weißt du was?
00:11:38: Ich meine immer dieses mal das schlimmste.
00:11:40: Was ist das worst case Szenario was ich mir vorstellen kann in so dem Setting?
00:11:43: Und das pinselt jetzt mal da hin aber gut
00:11:45: Also erstens hatte ich eine Zeit lang das Gefühl, dass vor allen Dingen Journalisten, die das Phänomen untersucht haben ... Man muss wissen.
00:11:51: Vor allen Dingen Redaktionen waren bis vor Corona extrem old-school organisiert mit viel Präsenzkultur und viel Hierarchien.
00:11:57: Ich weiß nicht wie es jetzt ist aber ich hab quasi
00:11:59: immer noch ...
00:12:01: Und logischerweise ist das gerade ne?
00:12:03: Ist das ne Kränkung vielleicht auch für jemanden der fürs Ferienthorn derzeit arbeitet?
00:12:06: Dass dann zu erleben, dass das eben auch anders geht.
00:12:09: Das hatte manchmal so ein bisschen das Gefühl als auch so'ne Nightdebatte war.
00:12:11: Und du hast absolut recht gehabt!
00:12:13: Wir hatten auf jeden Fall extrem Probleme.
00:12:15: Also wir haben immer der technische Herausforderung gehabt und wir haben auch einen Präzedenzfall geschaffen für illegale Downloads.
00:12:20: Das war ein Riesenthema, das plötzlich als die Abmannindustrie aufkam wurde ich... Es waren damals eine GBR-Aufgänge.
00:12:24: Betreiberhaftungen?
00:12:26: Ja, keine Ahnung wie oft ich quasi angeklagt wurde.
00:12:29: Und wir hatten auch, ich weiß nicht ob du dich erinnerst es gab Ich weiß gar nicht genau wann das war, es gab irgendwann für ein paar Wochen ne Firefox Erweiterung mit der Du Mit Leuten die im gleichen WLAN waren ins Facebook reingucken konntest Und das war bei uns ein paar Wochen lang so irgendwie krass.
00:12:43: Dann haben wir quasi Schilder auch hingestellt, hey ihr dürft es nicht benutzen und so ja!
00:12:47: Und dann haben wir den Gästen empfohlen, benutzt kein Firefox... Das heißt dieses Phänomen ist immer entlang technischer Phänomene auch entwickelt worden.
00:12:55: Nicht
00:12:55: zuletzt mit dem Smartphone?
00:12:57: Wie hast du das geregelt gekriegt wenn einer übernepst da sich die Mucke gezogen hat und du wurdest dran geballert?
00:13:01: Also das Interessante auch da ist Ein juristisches Phänomen haben wir dann, nachdem wir dem nicht mehr her wurden.
00:13:07: Am Anfang war das so, wir hatten einen sehr guten Anwalt, konnten mit einem Gegenschrift ein Vergleich unterschrieben ohne Geld und dann konntest du es in der Regel gut abwenden weil die andere Seite merkte dann okay da kennt sich jemand aus und dann haben sie das nicht versucht durch zu sehen.
00:13:18: normalerweise ging's ja um Privatpersonen kommt zum Brief und diese Briefe sehen übrigens auch aus als hättest du eigentlich gerade jemanden erschossen.
00:13:24: Und die meisten fühlen sich dann total ertappt und sagen ja können wir zahlen die achthundert Euro?
00:13:28: Ich mach das nie wieder!
00:13:29: Das funktionierte bei uns halt nicht.
00:13:30: deswegen haben wir die meisten Sachen so abbügeln können witzigerweise bis auf ein Verfahren und das haben wir dann exemplarisch auch durchgeboxt.
00:13:37: Das haben wir verloren, aber wir haben nur vierzig Euro gezahlt mit einem sehr witzigen Richter auch.
00:13:43: Aber wir haben es technisch gelöst indem wir einen VPN dazwischen geschaltet haben für die Performance nicht gerade gut.
00:13:49: Das heißt die IP-Adresse die man dann noch sehen konnte also der unser Provider sehen konnte war eine russische und die werden einfach nicht verfolgt.
00:13:55: Das heisst wir haben also das Technisch Gelöst nicht juristisch
00:13:58: Nicht schlecht.
00:13:59: Einmal durchgeschnorchelt nach Russland, und da kannte man seine Ruhe sehr gut!
00:14:03: Okay aber ich merke schon wir beide schweifen hier in alte Männergeschichten ab.
00:14:06: Papa und Opa erzählen vom Krieg so ungefähr oder die beiden Opas.
00:14:09: Co-Working kam dann irgendwann bei euch auf Und das ist immer diese Kunde wo ich meinen Hut ziehe.
00:14:13: also Gastronomie ist ja schon eine unternehmerische Leistung und keine kleine wie man sagen darf.
00:14:17: Aber dann auch noch zu sagen Ich habe hier die Visionen da was draufzulegen und es weiter zu denken mit welchem Ansatz seid ihr damals unterwegs jetzt heute?
00:14:25: Ja, ich hab mittlerweile viele Start-ups begleitet und beraten.
00:14:28: Ich sag auch immer wenn du einmal erfolgreich ein gastronomisches Unternehmen aufgebaut hast dann kann dir danach nicht mehr so viel passieren weil in der Gastronomie da ist wirklich alles drin ne?
00:14:38: Auch wie du die Teams führst ist extrem herausfordernd und extremen kleine Margen die dir ganz schnell weggehen können wenn du eben nur einmal zu teuer einkaufst also sehr herausfordernt.
00:14:46: Ganz kurze Diskurs dazu!
00:14:47: Ich arbeite gerade mit einer neuen Partnerin jetzt um wie auch zusammen die meinte In Gastronomy und Hotellerie würde ich immer Leute einstellen die von da kommen.
00:14:53: ich sage wieso?
00:14:54: Die sind gewohnt für wenig Geld zu arbeiten, richtig hart zu arbeiten und dabei immer nett zu bleiben.
00:14:59: Ja das ist auf jeden Fall richtig!
00:15:01: Und jetzt gibt es gerade einen extremen Fachkräftemangel.
00:15:04: Vielleicht hängt das schon mit deiner Aussage zusammen?
00:15:06: Ich werb den hier die Leute ab, liebe Dehoge, tut mir leid.
00:15:09: Gut, schuldiger als sie weiter.
00:15:11: Damals gab's eigentlich die große Frage also ändern wir das gastronomische Konzept.
00:15:15: Es war profitabel, es hat funktioniert aber es war halt nicht so profitabel oder hat nicht solche Margen abgeworfen wie es hätte abwerfen können wenn man das Internet ausgeschaltet hätte, um es mal ganz doof zu sagen.
00:15:23: Aber damit hätten wir ein ganz anderes Konzept gehabt und es hätte mich und meine Gründerin nicht weiter interessiert.
00:15:27: Und deswegen haben wir dann überlegt wie können wir dieses Phänomen weiter in andere Produkte vermarkten?
00:15:34: Dann hatten wir ja schönerweise dieses recht freie Gebäude was auch heute kaum vorstellbar ist am Rosenteilplatz und konnten quasi mit der Community gemeinsam rauskriegen was denn gebraucht wird.
00:15:42: Wir sind einmal erst komplett falsch abgewogen nämlich wir haben gesagt okay ganzen Tag arbeiten.
00:15:46: Also muss man hier auch schlafen können, haben wir in zwei Etagen so eine Art Mini also es waren eigentlich Ferienapartments wie ein mini Hotel aufgebaut.
00:15:53: das hat auch einigermaßen funktioniert bis dann Eric Walforce von Sound Club kam und meinte hey übrigens wir haben total einen Platz.
00:15:58: mein ist super dass ihr Apartment habt aber können wir da drin auch arbeiten?
00:16:01: ja und dann haben die Community Team uns weiter reingesetzt witzigerweise nicht groß um gebaut man muss sich so Bilder vorstellen wieder Leute auf dem Bett gelegen haben und hat gearbeitet haben.
00:16:10: Auch da wieder die Frage, was machen die?
00:16:11: Die arbeiten ja!
00:16:12: Die pflegen die Soundcloud Community... Und für das Team war das natürlich ein großer Spaß.
00:16:16: Sie fanden es super toll in einem Apartment quasi zu sein wo drei Schlafzimmer waren und Riesen-S-Zimmer.
00:16:22: Wir haben aber dann gemerkt okay das braucht also offensichtlich auch Büroflächen und andere Flächen neben dem Café und haben daraus eigentlich auch ich glaube der erste Co-Burking Space New York hat auch einen Begriff gemacht ... mir gar nicht so richtig geläufig, haben dann ... ... aber diese Appartements gemacht.
00:16:35: Haben die eher schon wie Büros genutzt und dann später ... ... das eigentlich immer weiter umgewandelt.
00:16:39: Und zu der Zeit war das noch sehr... auf individuelle Memberships geprägt also ... ... einzelnen Leute eigentlich von einem Klassiker vom Café unten.
00:16:46: ne?
00:16:47: Bist du hast gesagt okay es braucht irgendwie mehr oder mehr Ruhe ... ... oder schnelles Internet
00:16:50: usw.,
00:16:50: weil kein Vp-Entunnel.
00:16:52: Dann gehe ich im Huchen Buchmeter so eine Monats-Membership.
00:16:55: Das ist dann aber schnell in den letzten Jahren vor allen Dingen auch zu ... in der Frage der Büroflächen geworden und das machen wir vor allen Dingen heute.
00:17:01: Das ist eigentlich die Evolution dahin, dass wir heute Headquarter as a Service anbieten und managen für schnell wachsende Startups und Flächen enablen und aktivieren und Repositionen für Eigentümer – das ist eigentlich das Spannende an dieser ganzen Bogen vom Arbeiten im Café wobei da immer auch schon die Frage im Raum war wie prägt der Raum die Arbeit?
00:17:19: Und wie kann man noch arbeiten?
00:17:20: Das heißt diese Frage stellen wir uns bis heute und sie begleitet uns auf dem ganzen Weg.
00:17:25: Ich hab immer zwei so randfragen, die jetzt gar nichts mit der Materie zu tun haben.
00:17:27: Aber die mich brennen.
00:17:28: Warum ist es eigentlich Sankt Oberholtz?
00:17:31: Okay, jetzt endlich mal die offizielle Geschichte!
00:17:34: Bevor ich das Café mit Kola Luka gegründet habe gab's einen Verlag.
00:17:38: Der hieß Sanktoberts und hatte genau das gleiche Logo... Und das war eher so eine ... Ich hab damals noch eine Agentur gehabt.
00:17:43: Das von deinem Verlag auch?
00:17:44: Die St.
00:17:44: Oberholz-Verlagsanstalt und Handelsgesellschaft, extra so sperrig.
00:17:47: Und die hatte auch ein oder zwei kleine Produkte.
00:17:49: Damals war ... So in den Neuesten heiße Scheiß im Buchhandel.
00:17:54: Da gab's Plattenbauquartette.
00:17:55: Wir haben dann rausgebracht einen Soundmemory, DDR-Zäune als Memory.
00:17:59: Es lief auch echt gut!
00:18:01: Das war aber immer so als Nebenprojekt gedacht.
00:18:03: Und ich habe dann aber ... Während wir über dieses Konzept für dieses Café nachgedacht haben und wir hatten immer die Ashingers, das war eher so ein süddeutsches Konzept zum Bier- und Semmelkonzept.
00:18:13: Und dann lag immer das Logo wie es heute schon aussieht... Also man kann's ja jetzt hier nicht sehen!
00:18:17: Das sah immer schon aus wie es könnte auch für einen Schnaps sein oder eine Zigarettenmarke also eher ein Consumer-Logo würde man sagen.
00:18:23: und dann meinte irgendjemand, also da liegt doch der Name für das Café, ne?
00:18:26: Das ist doch irgendwie total schön dass es irgendwie diese Reminiscenz an dieses Süddeutje, obwohl ich überhaupt mich aufs Süd-Deutschern bin.
00:18:30: und so kam das.
00:18:31: und dieses Sankt davor hat es halt so etwas artificieller gemacht.
00:18:34: Und auch, damit spielen wir bis heute so ein bisschen die Erwartungshaltung.
00:18:37: Warum ist das irgendwie heilig?
00:18:39: Wir haben am Anfang oder bis heute immer noch mit dem Kirchlichen gespielt.
00:18:42: also wenn du bei uns auf das Desinfektionsmittel drückst steht halt... drauf, Weihwasser.
00:18:46: Das heißt dieser Stretch zwischen Erwartungshaltung und aber nicht enttäuscht werden als Konsument.
00:18:51: Damit spielen wir schon immer auf den.
00:18:52: deswegen auch die Tiersprüche draußen auf diesen Tafeln am Café wo eigentlich steht heute Schnitzel für fünfzig.
00:18:57: da steht halt bei uns.
00:18:58: darauf verteilt das Feld des Bären nicht bevor er legt wird.
00:19:01: Witzigerweise später wurde dann auch mal in der Presse behauptet dass wären manende Sprüche an die Start-ups gewesen aber die hingen ja schon bevor wir wussten dass wir ein Ort der Starts auswerden.
00:19:09: Woher kam es Sankt denn?
00:19:09: bei deiner Agentur schon vorher?
00:19:11: Nee die Agentur hieß tatsächlich anders Die hieß aber latif Oberholz, also offensichtlich habe ich doch ein Fable meinen Nachnamen irgendwo reinzubauen.
00:19:18: Aber dieses Sankt war einfach mit diesem Schriftzug... das war irgendwie so witzig!
00:19:21: Das hätte auch eine Kirche sein können oder einen Dorfen Bayern und das hat einfach funktioniert.
00:19:24: Es war so nebenbei beim Bier entstanden und funktioniert bis heute ganz gut.
00:19:28: sogar Amerikaner können es zwar nicht aussprechen, aber es prägt sich ein.
00:19:32: Also es gibt nicht wenige Leute im Welli des Sankto-Wolts den das ein Begriff ist.
00:19:36: Nice!
00:19:36: Ich finde auch mal cool, wenn man so eine Marke dann durchtreiben kann.
00:19:39: Also zum Beispiel, wenn ich so nochmal nachdenke hier Bits und so es ist ja auch so ein bekannter Podcast und die Firma heißt dann Undsoversum also du kannst überall immer dieses Andsoranhängen.
00:19:46: Es gibt so ein paar Namen und es ist irgendwie cool wenn man sowas hinkriegt dass du einen Namen hast der dann immer wieder mit einem Wiederkennen Moment funktioniert.
00:19:53: Wenn's bei dir das Sankt
00:19:53: z.B.,
00:19:54: was hat seinen Charme?
00:19:56: Ja,
00:19:56: das ziehen wir auch durch.
00:19:56: Also wenn wir in Kreuzberg neun Ort aufmachen, das heißt erst mal Sankts Kreuzburg und das ist schon ganz witzige Spielwiese.
00:20:02: Und zweite Frage.
00:20:03: Wie kann es sein, dass du in Mitte so eine Fläche hast und bist nicht an einen Mieteil geraten?
00:20:08: Also was für ein motherfucking Glück muss man denn da haben?
00:20:11: Ja, da an der Stelle großen Dank an Jean-Marie Solvay unseren Vermieter, der wie ich eingangs schon erwähnte mittlerweile auch ein Freund ist, der witzigerweise eigentlich mit Immobilien nie viel zu tun hatte, der eigentlich auch wenn man könnte sagen entrepreneur ist... Aber in den neunzigerjahren eben ein paar häuser in berlin erworben hat.
00:20:26: Und damit eigentlich bisschen unglücklich war.
00:20:29: und er sagt schönerweise, das mag jetzt der kitschy klinge aber ich glaube es stimmt schon dass wir so einer der fälle waren wo er verstanden hat was man mit mobilien machen kann und dass das eben auch positiv verlaufen kann muss man auch wissen.
00:20:39: also bis eigentlich bis zur finanzkrise auch war es ja auch nicht so lustig mit immobilien berlin.
00:20:42: heute vergisst man das weil das irgendwie nur noch nach oben geht aber es gab schon große herausforderungen.
00:20:47: das war nicht immer so einfach und der hat uns echt gefördert, der hat uns ermutigt das zu machen.
00:20:52: Wir waren auch sehr kritisch.
00:20:53: Der hat uns die Möglichkeit gegeben ins Haus reinzuwachsen.
00:20:55: Er hat uns sogar ein Darlehen gegeben und gesagt okay bis erst mal nur Betriebskosten weil er gesehen hat dass da was entsteht.
00:21:02: Und der stand immer an der Seitenlinie und hat uns angefeuert.
00:21:04: Unser zweiter Standort in der Zedinniker Straße, der auch noch sehr zentral ist, ist auch sein Gebäude wo er jetzt auch schönerweise mit seinem eigenen Büro drin sitzt.
00:21:12: einmal im Monat ist in Berlin.
00:21:13: und ja also ich würde sagen die Häuser sind profitabel.
00:21:16: aber sicherlich ist es eine Symbiose geworden Denn man darf ja auch nicht vergessen, klar die Miethöhe ist wichtig für Bewertung von Immobilien.
00:21:22: Aber ich würde mal behaupten durch Ansankt Oberholz und durch so eine positive Nutzung wärt es dann natürlich auch eine Immobilie auf.
00:21:28: Ein ehemaliger Chef von mir – und ich würde den auch als Freund bezeichnen ob wir gar nicht viel miteinander reden der macht auch Großimmobilien Und er hat irgendwann auch den Dreh erkannt wenn du in das Erdgeschoss einer Immobilier ein hochwertiges Restaurant rein machst Dann steigert das dein Mietpreis und hat dann angefangen.
00:21:42: so Sterneköche oder sozusagen diese Konzepte der dir die Köche rekrutieren lassen von Sterneküchen Und die sozusagen geschult, wie sie die Speisekarten bauen und so weiter.
00:21:50: Wo ich dachte krass!
00:21:51: Business-Building auf Restaurantebene um Immobilienpreisen nach oben zu treiben.
00:21:55: Lieber Marc wenn du das hier hörst, ich ziehe meinen Hut vor dir Ich weiß gar nicht ob es Public ist, ich hoffe ja schlägt mich nicht Aber auch von dem Kollegen der euch das vermietet mega nett Das wissen viele Leute vielleicht gar nicht so die nicht drin sind.
00:22:04: aber ich glaube acht Prozent pro Jahr hast du wachstum nur dass da Ding da steht Gefühl.
00:22:08: also das ist völlig irre.
00:22:09: und Soviel Wegelagerei und irgendwie Söldner die da unterwegs sind deswegen echt respektabel.
00:22:17: Ich meine, Profit wollen alle machen.
00:22:18: Das ist klar Kapitalismus aber man liest halt wenig über die Vermieter die gute Sachen machen.
00:22:23: das ist halt so.
00:22:24: Ja gut schön dass wir das heute mal geändert haben und jetzt können wir zum Casus Knaxos die Bürofrage neu gestellt.
00:22:29: also du bist quasi da reingewachsen hast mit Gastronomie begonnen dann so ein Konzept entwickelt dann Co-Working gemacht macht mittlerweile auf fleißig Beratung.
00:22:36: Wie geht's dir denn damit?
00:22:38: Weil was man ja so sieht, ist alles klar.
00:22:40: Zwangsdigitalisierung durch Corona hat irgendwie realisiert also ich nehme mich da auch nicht aus okay das geht auch irgendwie alles remote und dann hat man ja sozusagen so Schübe die da einsetzen.
00:22:50: Also eine beschäftigt sich mit Dezentralisierung der andere lustigerweise gerade wieder eher mit Rezentralisierung.
00:22:56: Man will wissen wie kriegt die Kultur hin wie kann ich Wissensaustausch ermöglichen?
00:22:59: und und und Was ist es so wenn wir mal ein bisschen Satelliten Ebene starten?
00:23:02: dein Big Picture auf die Bürofrage heutzutage.
00:23:05: Ich würde am liebsten ein Bild aus der Kommunikationswissenschaft nehmen, denn da hat man festgestellt dass immer wenn eine neue Art der Kommunication zum Beispiel E-Mail dazukommt oder sagen wir mal WhatsApp oder jetzt Voice-Mails und ich meine es hat gerade zum Beispiel akut zugenommen.
00:23:20: Dass das nicht so ist wie man auch vielleicht denken würde dass die alte Kommunikation dadurch komplett abgelöst wird sondern es ist eigentlich nur noch eine weitere Blume in diesem Blumenstrauß Und es ist eine Facette in der Kommunikation.
00:23:31: Wir haben heute halt eine deutlich breitere und vielfältigere Kommunikationsmöglichkeiten als noch vor hundert Jahren, und trotzdem schreiben wir immer noch Briefe.
00:23:39: Das heißt die Möglichkeit zu kommunizieren werden mehr und es ist nicht so dass das eigentlich ein Ablösen oder so ein binärer Prozess ist.
00:23:45: Ich finde das kann man für die Veränderung der Arbeitswelt wie wir arbeiten, Entgrenzung der Arbeit und wie wir Räume nutzen auch sehr gut daraus ableiten, denn ich glaube nur weil wir Räume anders nutzen oder Tische nicht mehr fest vergeben.
00:23:57: Oder mehr in Prinz arbeiten und Projekten bleibt ja trotzdem auch das Einzelbüro erhalten zum Beispiel nur so als Gegenpunkt.
00:24:03: Das heißt was wir gerade erleben dass ich auch gerade sehe ist dass die Bürofrage neu gestellt wird wie du schon gesagt hast was ich super finde ne?
00:24:09: Weil meiner Meinung nach extrem reif auch schon lange vor Corona gewesen.
00:24:14: Auch da haben sich Unternehmen schon aufgemacht, aber natürlich deutlich weniger mutig und die Bürofage mit neu gestellt.
00:24:19: Und es gibt eben nicht nur eine Antwort und schönerweise haben wir einen sehr großen Blumenstrauß an Antworten.
00:24:24: Es geht von Homeoffice über Co-Working über dritte Orte, über Headquarter, über Pendlerhubs, über Hybride Meetings, virtuelle Meetings.
00:24:32: Facebook hat ja gerade ein Software veröffentlicht wo man mit Oculus Rift ziemlich guten Meetings abhalten kann.
00:24:37: also erstaunlich gut!
00:24:40: Werden noch nie so einen großen Blumenstrauß an Möglichkeiten und gleichzeitig so viel Mut auf den Unternehmen diese Möglichkeiten auszuterieren oder auszuprobieren.
00:24:48: Wobei ich immer behaupten würde, das muss vor allen Dingen – und das tut es jetzt auch – das muss eigentlich bottom abkommen nämlich von den Mitarbeitenden die ja teilweise sagen hey Leute!
00:24:56: Ich werde nie wieder so zurück ins Büro kommen wie vorher.
00:24:58: Da entstehen auch jetzt schon Spannungen da wird's auch noch Spannung gegeben und ich glaube aber dieser Geist lässt sich nicht mehr zurück in die Flasche stopfen und das wird sehr herausfordernd werden aber auch sehr spannend eben diese ganzen neuen Formen des Arbeitens in Räume und virtuelle Orte umzubauen.
00:25:13: Und entsprechend die beste Arbeit daraus zu holen, weil das ist glaube ich jetzt im letzten klar dass nicht automatisch im Büro sein heißt, da sich dort die beste Arbeiten machen
00:25:20: kann.
00:25:21: Ich muss immer aufpassen, ich bin ja in den Super-Innovativ-Buckets.
00:25:24: Wenn man sich so eine gaussische Kurve vorstellt mit früheren Spätemasse und dann die Early Adopter hab' ich ganz oft die Early-Adopter bei mir und die hyperinnovativen Hyperjungen.
00:25:33: Und ich habe ein Beispiel wie Spriker im Kopf, Podcastpartner von uns, die halt sagen okay alles offen jetzt geht's hier richtig rabatzlos tolles Vorzeigebüro aber ganz anders genutzt also wirklich teilweise mit Meetingflächen und relativ wenige Arbeitsplätze noch.
00:25:49: Und Recruiting mittlerweile all over the world.
00:25:52: Also wirklich so von Syrien über Asien, Südamerik alles.
00:25:56: Ist das so was du auch beobachtest?
00:25:59: Dass man sagt okay jetzt gehe ich halt wirklich mal All in und mach die Digitalschere ganz weit auf.
00:26:04: oder bin ich da gerade so in meinem Extrempol?
00:26:06: und du sagst eher so nee die meisten Leute die ich berate sind eher so.
00:26:10: Jetzt kann man nochmal einen Tag in der Woche Homeoffice machen.
00:26:14: Also ich glaube auch da, da gibt's jetzt die ganze Bandbreite und es gab auch vor Corona schon Unternehmen, die genauso gearbeitet haben.
00:26:19: Die teilweise mehrere Tausend Mitarbeiter völlig verteilt über die Erde hatten gar nicht wussten wo sie sind.
00:26:23: Sie haben den Co-Working Mitgliedschaften bezahlt oder wussten halt nicht wo sie ist und haben schon sehr remote immer die Arbeit organisiert.
00:26:29: Witzigerweise hast du ja dann auch den Vorteil dass quasi rund um die Uhr immer jemand arbeitet.
00:26:33: wenn du das sauber übergibst hast du da einen echten Vorteil gegenüber zentral organisierten Unternehmen.
00:26:37: Und auf der anderen Seite beraten wir auch schnell wachsende digital, sehr innovative digitale Start-ups.
00:26:42: Die aber ganz bewusst und verständlicherweise auf Zentralität setzen weil die sagen, wir brauchen Headquarter via Recruiting in dreißig vierzig Leute pro Woche.
00:26:50: Die müssen an uns dran sein!
00:26:51: Die junge Kultur, die junge Marke muss irgendwie gelebt werden, muss erlebt werden... ...und das ist ja auch ganz viel sozialer Schmierstoff, der da entsteht.
00:26:59: und ich glaube du kannst nicht bei jedem Produkt das so komplett remote aufbauen.
00:27:03: Ich glaube, wenn brauchen wir auch eine neue Kultur für.
00:27:05: Das ist glaub ich schon zentralisiert deutlich einfacher.
00:27:08: und auf der anderen Seite gibt es witzigerweise die eher etablierten Unternehmen, denen man jetzt nicht so viel Innovation zuschreibt.
00:27:13: Die denken jetzt mutiger über Dezentralisierung nach.
00:27:16: Die sagen naja wir verstehen schon ihr wollt nicht mehr ins Büro kommen aber wir finden ihr könnt nicht nur im Homeoffice sein.
00:27:20: also denken wir sowas wie Pendler habsen nach.
00:27:23: in den Randgebieten der Ballungszentren das ihr zwar noch ein Stückchen mit dem Auto fahren müsst vielleicht zu dem Ort wo ihr sonst in die S-Bahn umgestiegen seid gibt's jetzt vielleicht zweihundert Arbeitsplätze ... für die Pendel aus der Region.
00:27:34: Aber für manche Dinge kommt ihr mit ins Headquarter, aber auch dort gibt's die Überlegung wie du es gerade geschildert hast... dass die Headquarter eher so wie Club Offices oder sehr agile Workshop-Umgebungen gebaut werden,... weil ich meine was kann der Grund sein da hinzukommen?
00:27:47: Eigentlich um andere zu treffen und gemeinsam zu arbeiten.
00:27:49: Und das tust du natürlich nicht in einer herkömmlichen Büroumgebung!
00:27:52: Die Gerädchenfrage ist ja Kultur gefühlt.
00:27:55: Hast du dafür dich schon antworten, wie man Firmkultur und diesen sozialen Schmierstoff, den du gerade beschrieben hast...?
00:28:01: realisiert kriegt, wenn man nicht in einem Raum ist?
00:28:03: Ja also ich habe da eine klare Haltung drauf.
00:28:05: Ich glaube, wenn du dich nicht ab und zu intensiv analog triffst kannst du Kultur nicht vermitteln oder zumindest nicht so wie du es möchtest als Unternehmen.
00:28:13: auch die Unternehmen, die ich eben geschildert hab, die haben sich immer bewusst für Splints oder auch für Social Events getroffen.
00:28:20: Also je dezentraler du bist desto intensiver solltest du dich treffen.
00:28:23: vielleicht zwei drei Tage vielleicht wohnst du auch zusammen im Apartment wie auch immer.
00:28:25: aber du brauchst das analogen und du brauchste menschliche Begegnung um Kultur wirklich zu den Menschen zu bringen.
00:28:31: Ich glaube remote ist das einfach nicht möglich und das... ...ist, glaub ich meiner Meinung auch die Antwort auf die meisten Fragen.
00:28:37: ne?
00:28:37: Das gibt da auch nicht das entweder oder sondern das muss eine Mischung sein.
00:28:40: jedes Unternehmen jede Organisation... ...muss diese Mischungen selber überlegen und dann wird man eine gute Lösung haben.
00:28:46: Ich meine es ist auch von Team zu Team unterschiedlich.
00:28:48: Es gibt ja auch Menschen die natürlich ganz froh sind dass sie anderen nicht mehr begegnen müssen.
00:28:50: die waren eh immer schon kulturell schwierig einzubinden.. ..und andere vermissen das total.
00:28:54: Die gehen total vor die Hunde im Homeoffice und ich glaube Das ist eben das Spannende auch jetzt dieser Zeit, da gibt es nicht mehr so die eine Frage.
00:29:00: Also der Antwort war ja davor... Es gibt nur eine Frage aber es gibt nicht mehr eine Antwort!
00:29:04: Die Antwort davor ja hey du kannst einen Tag im Homeoffice vier Tage bist du hier und jetzt ist die Antwort sehr viel schichtiger und keiner oder die meisten Wissensarbeiter, die ich kenne sind nicht mehr bereit einfach zurückzukommen in die alte Welt mittlerweile die wenigsten Führungskräfte und Ziel Level von Unternehmen.
00:29:20: haben wir auch verstanden dass es nicht mir die beste Idee ist jetzt alles wieder zurückzudrehen?
00:29:24: Ja, also ich meine wenn ich mal aus meiner eigenen Geschichte erzähle.
00:29:26: Eingeschätzter Mitarbeiter von uns hat gesagt statt kotzt ihn an er mag Berlin nicht.
00:29:30: Er will eigentlich dem liebsten auf den Berg hat dann den Zwischenweg gewählt ist nach Dessau gezogen weil da jemand kannte und weil er sagt so zwischen Leipzig und Berlin es ist voll aufströmend.
00:29:38: Und dann ist eine Kollegin gleich mitgezogen, weil sie gesagt hat ja super.
00:29:40: Ich hab zwei Kinder aber nur ne drei Zimmerwohnung.
00:29:42: In Berlin ne vier Zimmerwundung kannst du vergessen bevor die Schule anfängt.
00:29:45: jetzt mach ich das und es funktioniert wunderbar.
00:29:48: also die arbeiten nach wie vor von uns aus einem anderen Ort und wir machen es dann so einmal im Monat machen wir... Wir haben es früher Parktreffen genannt wenn man zu Corona sich nicht in geschlossenen Räumen treffen und sind in den Park gegangen und haben da wie abgegangen was ganz nett war.
00:29:59: Also das merke ich ist so mein Momentum und in der Tat ist es dannso dass man auch feststellt und dann können wir jetzt glaube ich seit zweiten Na, vielleicht noch ne Gretchen-Frag.
00:30:07: Aber zum zweiten großen Baustein Produktivität!
00:30:10: Weil bei mir war es so... Also ich liebe mein Team aber seitdem ich alleine arbeite, schaffe ich viel mehr und ich glaub die auch weil ich die viel mehr ablenke als sie.
00:30:17: mich muss man eigentlich mal sauber sagen das heißt man kann natürlich viel mehr schaffen aber ich habe den Eindruck man muss trotzdem auch ein bisschen darauf achten Produktivitäten und Kultur richtig gut abzumischen.
00:30:25: so
00:30:25: Ja.
00:30:25: also ganz kurz noch als Hinweis wir planen sind schon intensiv an Projekten in Brandenburg und Mecklenburg wo wir quasi Oberholze in diesen Bereichen machen drei Jahre mal die Wehrmühle als Pop-Up, Space betrieben.
00:30:37: Und es ist auf jeden Fall ... oder wir denken, du musst auch das Hybrid denken!
00:30:43: Du musst eigentlich einen Ort in der Stadt immer mit einem Ort im Grünen denken.
00:30:45: Bestenfalls wohnen Arbeiten und so weiter verschränken.
00:30:48: Die Konzepte, die wieder im Kopf haben, dass man in der Natur für eine Woche, für ein Monat in Micro Apartments mit Gleichgesinnten sein kann, arbeiten kann, leben kann mit Kinder ohne Kinder Das bekommt was man sonst oft in Brandenburg nicht bekommt, nämlich schnelles Internet und gutes Essen.
00:31:04: Sorry Brandenburger!
00:31:06: Und natürlich umgeben ist von Menschen die auch in diesem Modus sind zwischen Arbeit und Leben.
00:31:10: weil das ist glaube ich auch ganz wichtig.
00:31:11: Weil es gibt natürlich eine Menge Orte in Brandnenburg die eben du dir schon nutzen kannst.
00:31:15: aber wenn es auch da manchmal ein bisschen komisch Zeit zurück gereist wenn du dann Laptop aufklappst ist ein bisschen merkwürdig manchmal.
00:31:21: beziehungsweise klappst den auf und du hast dann leider nur mobiles Internet und der Videocall macht einfach keinen Spaß und dann kannst du da nicht einen Monat sein sondern... Verschiebste hat vieles.
00:31:30: Ja, die des sage ich ganz geil!
00:31:31: Ich hab das auch schon immer gewitzelt.
00:31:33: ob wir jetzt mal so eine Außenstelle in irgendwie Dessau machen ja?
00:31:36: Meines Ding ist ja wenn du in diesen Region guckst es der Mietpreis ein ganz anderer.
00:31:39: also das Spiel verändert sich ja brutal Wenn wir jetzt wieder auf KMU-Ebene denken.
00:31:43: früher hast du irgendwie Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gehabt die gesagt hat alles klar ich überlege in den Speckgürtel von Berlin zu ziehen da kriege ich noch ein Haus für einen halbwegs preis.
00:31:52: aber dann habe ich ja ne dreiviertel Stunde Arbeitsweg hin und wieder zurück.
00:31:56: Zack, Schnipsen ist das Spiegel anders.
00:31:58: Ja
00:31:58: also in unserem Konzept wären da quasi zwei oder drei digital kompakt Micro-Apartments die ihr keine Ahnung für zwei Jahre mieten könntet und euren Mitarbeitern zur Verfügung stellen könntet.
00:32:07: Und ihr wisst, da ist gutes Internet Da ist auch ein bisschen Co-Working Fläche.
00:32:10: Das ist quasi der Ansatz dass eigentlich auch Unternehmen wir als Kunden sehen logischerweise auch Privatmenschen.
00:32:15: aber das ist eigentlich Die Idee dass du sagst okay Teil unseres Büros sind auch diese Micro-Appartments in Brandenburg Ist
00:32:20: ja ein bisschen witzig.
00:32:21: dann kommt er eigentlich quasi dein alter Oberholz ansatz wieder zurück mit den Betten Back to the roots sozusagen.
00:32:28: Aber ich meine, ist ein interessanter Gedanke.
00:32:30: Mal sehen, ob's aufgeht?
00:32:32: Ich denke schon...
00:32:33: Was ist denn generell so deine Haltung zu Co-Working?
00:32:35: Also ich glaub die ersten zwei bzw drei Jahre unserer Firma haben wir auch im Co-working gesessen.
00:32:42: Das erste Jahr waren wir immer so im Hopping, halbis ja hier und dort wo man den besten coolsten Deal kriegt von Ranshop Deals, wo ich bis heute noch dankbar bin für ... Und dann waren wir in einem größeren Co-workingspace.
00:32:51: und ich muss sagen was du dort verkauft kriegst als Story funktioniert für mein Geschmack oft nicht.
00:32:57: Weil ganz oft, wenn man jetzt mal diese großen nimmt irgendwie so WeWork, Ren-Twenty-Four und bestimmt fünf andere die ich gerade noch vergessen habe... Die gehen ja eigentlich immer ganz oft hast du ja so... So Overflow Offices nenn das ja Konzerne ne?
00:33:08: Das heißt zum KMU kommt um die Ecke und sagt Achtung, Attacke!
00:33:10: Jetzt haben wir da eine Nase, die sitzt in Berlin für die nächsten drei Monate weil wir haben dann ein Projekt und dann heiern wieder noch sieben Leute dazu.
00:33:16: Jetzt brauchen wir eine Fläche wo sieben leute sitzen können wollen aber nicht in eines Büro aufmachen.
00:33:20: zack gehen sind co-working.
00:33:21: Das ist ja so eine Zielgruppe die ich da festgestellt habe.
00:33:23: und dann kommt als zweite Ebene Sie tauschen sich ja aus, am Wasserloch und so.
00:33:28: Da wird der geredet ... Ich kann dir sagen, er wurde nie gerede.
00:33:31: Nie!
00:33:32: Und die haben sich echt ein Mühe gegeben, wo wir waren.
00:33:35: Die haben Kinoabende gemacht, Vorträge organisiert, Events gemacht.
00:33:39: Gemeinsames Frühstück am Freitag, weil das passiert ist.
00:33:41: Die Leute haben sich das Essen vom Frühstuck mitgenommen für's Mittag gleich noch zugeladen und stand auf ihrem Schreibtisch.
00:33:47: Das heißt, wie sind deine Co-Working Erfahrungen?
00:33:49: Was macht es mit Arbeit?
00:33:51: Also ich glaube, wenn du Co-working als Klammerführer Flexibilisierung und Zugängigmachen von Räumen nimmst, dann ist es immer noch ein wahnsinnig spannendes Thema.
00:33:58: Auf der anderen Seite wenn man auf die Industrie schaut und auf die Branche oder auf die Geschäftsmodelle ist das natürlich auch durcheinander gewirbelt worden weil im Kern du hast gerade gesagt hat's vielleicht nicht funktioniert dass man sich begegnet aber im Kern stand ja immer die Begegnung des Zufälligeres und sich austauschen eben nicht innerhalb eines Unternehmen sondern zwischen verschiedenen Unternehmen.
00:34:16: Und das war natürlich erst mal durch Corona stark infrage gestellt.
00:34:19: Man hat auch das vermieden als Betreiber, weil du ein hohes Risiko hast gerade bei diesen individuellen Memberships.
00:34:24: Wenn du da einen Corona-Fall im Haus hattest ... Das war in der schwierigen Zeit aber das hätte man vermeiden sollen und haben wir auch vermiedenen.
00:34:30: wie viele andere ...
00:34:31: Aber in Sicht war es noch nicht einmal Corona Hochzeit sondern da war das Gegenteil der Fall ne?
00:34:35: Nee nee klar.
00:34:35: also ich weiß dass der Wunsch von Austausch und Kollaboration war immer schon viel größer als was tatsächlich passiert ist ohne nicht sagen zu wollen, dass es nicht auch passierte.
00:34:44: Und interessanterweise ist bei uns zum Beispiel so werden auch viele dieser Formate die du eben geschildert hast und wir haben jetzt einen ganz simplen Slack Workspace wo alle member drin sind und da gibt's eigentlich ziemlich Regenaustauschen dann wird sich auch aktiv wirklich geholfen.
00:34:55: das quasi ein Benefit, dass du da drinnen sein kannst wenn du bei uns Büros anmietest und das funktioniert würde ich sagen fast besser als das als Analoge wenn man so möchte.
00:35:04: Habt ihr eigentlich sonst auch irgendwelche Community-Ansätze?
00:35:06: So eine Art Membership, die rein virtuell ist.
00:35:08: Also ist das so der erste Startpunkt oder...
00:35:10: Nein wir haben nur echte Memberships.
00:35:11: also das kleinste Produkt was du über uns kaufen kannst und das würde ich quasi immer noch als Co-Working gezeichnet ist.
00:35:16: Du kannst also Member sein.
00:35:17: in Mitte und im Beepart, haben die Flächen dort stark reduziert und da drüber gibt es aber eigentlich nur noch sogenannte FlexOffice oder auch teilweise relativ große Büroflächen, die wir für Unternehmen organisieren.
00:35:30: Was du gesagt hast, ist total richtig.
00:35:31: Es gab diese Zeit wo man dachte oberen geht den Co-Working Space mit die gleiche Luft wie Startups.
00:35:35: Man wird da positiv infiziert und dann werden wir plötzlich alle ganz innovativ.
00:35:39: Und es gab dann die ganz praktischen Sachen dass man das so eine Overflow Fläche benutzt hat.
00:35:43: Ich glaube Das alles ist ein bisschen vorbei weil ich glaube man hat jetzt Ich sage mal so, ich würde sagen das ganze Konzept der Flexibilisierung von Flächen wird erwachsen.
00:35:52: Erstens weil Signifikanten mehr Unternehmen das nutzen wollen, weil sie einfach nicht wissen was hier mit dem Büro in den nächsten vierzehnzehnten Monaten passieren wird wie viel Fläche sie brauchen und wie viele Mitarbeiter was wir nutzen werden.
00:36:01: also kaufst du diese Flexibilisierung ein aber aus einem ganz anderen Ansatz heraus als zu denken dass da drin irgendwie Wundermittel passiert sondern es ist eine sehr pragmatische Büroansatz was ich eigentlich auch ganz gesund finde und begrüße weil Du kannst tolle Büros erschaffen mit einem guten Design und trotzdem noch ein Erlebnis kreieren, aber es ist nicht mehr ganz so voodoo.
00:36:18: So was eben oft auch gar nicht funktioniert hat.
00:36:20: Deswegen finde ich das gut die Entwicklung und find ihr auch sehr gesund.
00:36:23: Aber dadurch verändert sich natürlich die Co-Working Szene und die Anbieter Und was für uns ganz spannend ist womit wir angefangen haben und dass kommt wirklich und das ist auch ein Zeichen unserer Zeit denke ich sehr verändertes Nutzerverhalten, Nutzeranspruch.
00:36:35: Also in der Zeit, in der du wahrscheinlich im Co-Baking Space warst, war das irgendwie alles so aufregend dass man akzeptiert hat, dass da einen so kleinen IKEA-Tischchen gesessen hat, auf irgendwie, ich glaube WeWork hat bis zu sechs Komma fünf Quadratmeter verdichtet.
00:36:47: Das ist echt wenig Fläche pro Arbeitsplatz und diese Teil ist schon vorbei.
00:36:51: und der Nutzer Anspruch ist eigentlich heute, dass man sagt Ich will eigentlich ein eigenes Büro?
00:36:56: Ja okay!
00:36:57: Irgendwie Anschluss an eine Marke ist cool, aber ich will mich eigentlich nichts kümmern.
00:37:00: Ich will nicht das einrichten!
00:37:01: Ich will mir mit dem Vermieter rumstreiten und ich will es auch nur für drei Jahre oder vierundzwanzig Monate und brauche gewisse Flexibilisierung.
00:37:08: Und da haben wir sehr viel zugehört wie wir ja immer entlang der Nutzerbedürfnisse gewachsen sind und organisieren jetzt quasi solche Office as a Service oder Headquarters as a service auf Flächen, die wir gar nicht vorher angemietet hatten.
00:37:19: Sondern wir haben eine kleine feine Datenbank von Immobilien können da den Unternehmen sagen was wir denken was passt.
00:37:23: dann wählt man das aus, dann aktiviert man das über unseren Design Layer und über unsere Services und dann nutzt du es als Büro auf Zeit und sitzt quasi in einem Oberholz ohne dass ist quasi diese klassische Idee von man mietet sehr große Häuser an und versucht ihr denn irgendwie vollzukriegen ist?
00:37:38: Und das ist spannend weil das finden die Nutzer super.
00:37:41: Das heißt also irgendwie so zwischen Büro und dieser alten Co-Working-Idee Best of both worlds würde ich sagen und da ist natürlich auch aus dem mobilien sicht einiges in bewegung.
00:37:49: Wie
00:37:50: ist eigentlich fluktuation bei sowas?
00:37:51: Und wie war es zu corona?
00:37:52: also fliegt einem so ein geschäft um die ohren wenn jetzt was aufkommt.
00:37:55: oder nimmt sie jetzt gerade wieder zu weil ihr jetzt genau sozusagen das einsetzt was du gerade beschrieben hast.
00:38:00: Also vor korona wars vor allen Dingen in den guten lagen.
00:38:02: inmitte war es eher so dass die Flexibilisierung gar nicht mehr so stattgefunden hat, weil viele teams Räumen geblieben sind, weil sie einfach keine Büros gefunden haben.
00:38:10: Also die waren eigentlich schon zu groß für die Räume und wenn dann mal ein Büro frei wurde hat man quasi eine Warteliste abtelefoniert und dann war das so einen Halbtagsjob und da war das Ding wieder vermietet.
00:38:18: Das ist deutlich anders.
00:38:19: also man muss deutlich mehr auf die Wünsche eingehen oder auf die Bedürfnisse wobei die guten Lagen immer noch gut funktionieren.
00:38:26: aber nein, die Fluktuation ist heute etwas geringer auch.
00:38:29: Witzigerweise wollen auch die Teams eher feste Verträge.
00:38:32: zwölf Monate, vierundzwanzig Monate danach mit einem halben Jahr Kündigung frisst.
00:38:35: Das heißt, diese Superhyper-Flexibilität, die man vor Corona hatte ist gar nicht mehr so gefragt.
00:38:41: Spannend!
00:38:41: So wir beiden sind ja eigentlich ganz profimäßig unterwegs aber wir sind ein bisschen oberflächlich geblieben finde ich.
00:38:45: Lass uns mal gen Ende noch eine How To Anleitung machen.
00:38:49: wenn jetzt jemand Digitalisierung ins Büro einfließen lassen will und jetzt aus den Gesichtspunkten Kultur gewahrt kriegen Wissensaustausch fördern und vielleicht auch Tooling und Design Was sind so deine Top Tipps?
00:39:01: Ich glaube der wichtigste Tipp ist das vor dem Raum und vor der Gestaltung eines Raums immer das Team und die Menschen kommt.
00:39:07: Das heißt, ich glaube es ist wichtig immer ein Prozess anzustoßen mit dem Team zu sprechen wie man eigentlich arbeitet wer arbeitet wie woran und wie die beste Umgebung sein könnte um diese Arbeit zu verrichten.
00:39:16: Und wenn man an Raum denkt sollte man immer auch spätestens seit Corona aber eigentlich auch schon davor auch an virtuelle Räume denken also an Software die einen unterstützen kann.
00:39:24: da gibt's ja eine Menge Software mittlerweile.
00:39:26: dann kann man glaub ich auch schnellen Tool Friedhof erstellen Aber ich glaube mal so zwei drei Tools benutzt, die wirklich unterstützen.
00:39:32: Dann hat man quasi eigentlich eine hybride Arbeitsumgebung geschaffen, die die beste Möglichkeit für das Team ergeben.
00:39:37: und egal was das Team oder was man herausfindet wie der Raumungszug gestalten ist.
00:39:42: ich würde es immer extrem flexibel halten.
00:39:44: da bieten sich natürlich Möbelsysteme an die eher auf Rollen sind oder die man vielleicht anders zusammensetzen kann oder eben Möbel oder sagen wir mal ein Meeting Tisch der aber auch in Arbeitstisch sein kann.
00:39:52: diese Flexibilität kann man relativ einfach herstellen und ja Design ist nicht unwichtig ne?
00:39:56: Ich glaube dass hat sich auch sehr geändert.
00:39:58: also give me a reason to go the office sag ich gerne, da gehe ich natürlich hin wenn das richtig gut gestaltet ist.
00:40:04: Also der alte typische Start-up Office mit ein bisschen Ikea drin und dann noch das Logo an der Wand und noch Motivationsspurchen.
00:40:09: Das funktioniert glaube ich nicht mehr ne?
00:40:11: Da sind die Ansprüche echt gestiegen.
00:40:13: zurecht weil so einen Raum wirkt natürlich anders.
00:40:16: Das muss nicht mal teuer sein aber wenn er mit Herz und Verstand gestaltet is.
00:40:19: Das heißt ich glaube in Abstimmung mit den Bedürfnissen des Unternehmens und des Teams rauszukriegen wie so ein Raum gestaltet sein muss entsprechend zu miblieren und zu designen ist wichtig Parallel dazu natürlich, den virtuellen Raum aufzumachen.
00:40:31: Ja ich meine wir können ja mal aus unserer beider Erfahrung sonst erzählen was wir machen.
00:40:35: jeweils.
00:40:35: also bei uns ist es so... Ich habe neulich Uli Weinberg hier gehabt von der D-School.
00:40:38: Wir hatten uns um ein paar Wochen vorher getroffen auf der Straße am Dreffelstuhl nur über Möbel geredet und anschließend ist mir bewusst geworden alles klar!
00:40:45: Ich hab genau das was du hast oder beschrieben hast haben wir bei uns umgesetzt dass wir gesagt haben super Vitra Authentic Kitchen im USM haben wir durch nichts gemacht.
00:40:53: aber ich war lange verfolgt wenn ich auch super spannend.
00:40:55: Wir haben uns wirklich mit geranden das Designs beschäftigt, ist hier reingebracht und zack hast du gemerkt jeder will hier reinkommen alle immer so schön.
00:41:02: Also das stimmt absolut was du sagst das Investment ist total sinnvoll weil Christopher Bönke von Fjord hat glaube ich mal zu mir gesagt Büro oder Raum ist wie die Körpersprache einer Firma was ich ganz spannend finde.
00:41:12: So und dann habe ich gemerkt, alles klar wir müssen mobiler werden.
00:41:15: Wir haben zwar ganz viele toll designte Ecken und irgendwie im Stehen arbeiten und Sport gerätet also kannst du alles machen bei uns.
00:41:20: aber wir müssen eigentlich so Mobilität und Kreativität Brainstormings um möglichen sind.
00:41:24: dann neben Vitra für Mobile ja die man aber auch by the way ziemlich Sachen aufrollen.
00:41:28: Ich weiß vor zwei drei Jahren war ich auf der Orgatec mit denen was wir dabei da haben hier das sofa als neues Zentrum des Büros vorgestellt auf Rollen und Tische auf rollen die man ran zieht und so.
00:41:37: und wir sind jetzt auf Systema noch geswitched für mehr sachen auf rollern whiteboards und tische und stehen arbeiten und kombinieren das mit Technologie, also deswegen mich mal neugierig was du jetzt noch reinzuwerfen hast.
00:41:48: Also wir haben irgendwie Meeting-Ole diese Meeting-Eule als Kamera, dreihundertsechzig Grad, drehundertsächzig Audio, haben irgendwie einen Samsung Flip wo man...also nicht das Handyflip sondern der Flip ist so ein großes Smartboard wo man drauf schreiben kann dass man wirklich so die Hybrideebene hat.
00:42:00: und jetzt müssen wir mal gucken wie man beides ein bisschen auch verheiratet weil man merkt so Eule auf der einen Seite gucken und auf der anderen Seite aber ein Whiteboard wie kriegt man sie verknüpft?
00:42:07: So!
00:42:07: Das isso unser Stack Wie es bei dir.
00:42:10: Ich muss sagen, da liegt er schon ziemlich richtig.
00:42:12: Da kann ich kaum noch was hinzufügen.
00:42:13: wir arbeiten auch intensiv mit Vitra und mit Systema und mit Minimum sehr erfahrener Möbelhändler hier in Berlin weil das ist einfach total wichtig.
00:42:21: jemand der schon seit Jahren Büros einrichtet hat nochmal einen anderen Approach als wir als Flexible Office Anbieter.
00:42:26: aber die Meeting All wäre jetzt auch meine Top Empfehlung gewesen weil man kriegt nichts Besseres für netto ungefähr acht Hundert Euro.
00:42:33: Das Ding funktioniert super, mit jeder Meetingssoftware.
00:42:36: Und du hast sofort echt die Hybrid-Meetings.
00:42:37: Jeder der schon mal ein hybrides Meeting mit wo nur ein Laptop steht gemacht hat oder zwei das ist einfach... ...das baum man eigentlich nicht machen und vielleicht zehn Minuten kurz was absprechen oder in All Hands aber auf jeden Fall nicht wenn du wirklich einen Workshop machen willst.
00:42:48: Es ist ja eine liebe.
00:42:49: Entschuldigung totaler Anteil.
00:42:50: ich liebe wenn man die anmacht dann macht die immer so guckkuck!
00:42:52: Genau
00:42:53: dieser wird sich designen.
00:42:55: allerdings wird sie gerne auch mal mit einer Thermoskanne verwechselt.
00:42:57: bei uns landete deshalb manchmal in der Küche weil das Putzteam denkt es gehört in die Küche.
00:43:01: Aber das ist ein witziges Produkt, gut durchdacht.
00:43:03: Und meine Empfehlung wäre noch dazu gibt es eine Kamera, das kostet glaube ich nochmal vierhundert Euro die du aufs Weitbord richten kannst und damit bist du eigentlich super gut aufgestellt.
00:43:10: Die Meeting Oil folgt dir, du hast einen dreihundertsechzig Grad View und bist in allen gängigen Meetings-Foftwares gut aufgehoben.
00:43:17: Was ich glaube auch noch wichtig finde neben der Technik... Ach so!
00:43:21: Das kann man unterstreichen.
00:43:22: also wertiges Design, fiffiges Design.
00:43:24: ungewöhnliches Design wirkt immer auf den Menschen, wirkt anziehend.
00:43:27: da habe ich einen Grund ins Büro zu gehen.
00:43:30: Witzige ist, dass die Menschen meistens vergessen Raum wirkt.
00:43:33: Vor allen Dingen negativ.
00:43:34: Jeder kennt die Erfahrung in einem Raum zu arbeiten und zu denken okay es funktioniert nicht mehr aus verschiedensten Gründen Akustik oder das ist kalt ja ganz banal.
00:43:41: Es gibt sehr banale Faktoren aber es wird fast immer vergessen wie toll es ist wenn Raum positiv wirkt und wie anders man da arbeitet.
00:43:48: Das ist nichts zu unterschätzen und ich glaube aber parallel zu den eher Hardware- und Hybridens Setups ist es wichtig sich ein paar Software Tools auch mit reinzuholen.
00:43:56: Ich glaube klar ist man braucht irgendeinen E-Mailersatz, das glaub ich mittlerweile jedem glaubt.
00:44:00: Das Teams oder Slack ist glaube ich so ein bisschen Geschmacksfrage.
00:44:04: aber ich würde immer auch Feedback Tools und Meeting Tools mit reinholen wie zum Beispiel Liebsam was wir intensiv benutzen.
00:44:10: da kannst du instat Feedback geben Du kannst darüber die Meetings organisieren Die sind dadurch interaktiver Du kannst OK Aster drin verwalten Also alles was so das Team so'n bisschen Organisationstechnik eher zusammenhält Und es macht sehr viel Spaß das zu benutzen.
00:44:21: Es hat so'ne bisschen Gamification Ansätze.
00:44:23: Liebsamm also?
00:44:24: Liebsamt Das ist witzigerweise auch im Oberholz gegründet worden.
00:44:27: Aber das nicht der Grund, warum wir es nutzen sind einfach ein gutes Produkt.
00:44:29: und da gibt's natürlich einige andere Tools auch.
00:44:31: aber ich glaube es reicht eben nicht nur einen Slack Workspace zu haben sondern du brauchst schon gute andere Umgebungen auch.
00:44:37: Und das ist im Moment eher eine Tool-Landschaft würde ich sagen.
00:44:39: Ich glaub' da gibts nicht ein Ding.
00:44:40: Ich meine ich glaube Microsoft hat ja den Anspruch zu sagen Nee, das haben wir alles!
00:44:43: Ich glaub', dass ist nicht der richtige Weg.
00:44:45: Wie schreibt man denn liebsam?
00:44:46: L E A P S O M E
00:44:49: Gleich mal aufgeschrieben Zack.
00:44:50: Gut, genau.
00:44:51: Wir nennen mal keine Namen.
00:44:53: Ich hatte ein sehr großes Unternehmen hier wo ich einen Auftrag an meine Konkurrenz verloren habe... ...wo dann der Deutschlandchef für XYZ da saß und meinte, Joelle zu dieses Büro schon haben, hätten wir bei dir gekauft?
00:45:03: Das war mein Moment wo ich dachte alles klar gut dass ihr es nicht gemacht habt!
00:45:06: Ich will dich so eine oberflächliche Kunden haben, danke schön aber das Büro funktioniert.
00:45:11: Ja Raum ist wichtig, das ist eigentlich sie eben klar und man vergisst es doch immer wieder wenn man über Räume nachdenkt.
00:45:15: Jetzt hab ich ja in unserer Einleitung versprochen, dass wir auch mal für Menschen was erzählen die jetzt keine Wissensarbeiter sind.
00:45:21: Was hast du in Sachen Digitalisierung auf der Pfanne wenn jemand wie du früher am Förderband arbeitet?
00:45:27: Wenn er irgendwie einen physischen Job hat wo er präsent sein muss?
00:45:30: Ich glaub das ist die größte Herausforderung und ich glaube nicht nur im Sinne der Organisation der Arbeit sondern auch gesellschaftlich und politisch denn ich glaube übrigens wird der eh schon vorhandene Gap immer größer zwischen diesen Gesellschaftsschichten und diese Arten zu arbeiten.
00:45:44: Ich mache mal ein banales Beispiel, was wir selber im Oberholz eingeführt haben.
00:45:47: Wir haben ja einen Schichtsystem in den Cafés und dieses Schicht System war lange Zeit.
00:45:52: oder um noch ein bisschen weiter auszuholen.
00:45:54: Am Anfang dachte ich, weil ich sozusagen immer schon sehr viel von Selbstverantwortung uns weiter hielt, dachte ich naja... ...ich schreib euch doch nicht die Schichtpläne liebes Team!
00:46:01: Ihr seid ja alle Erwachsenen ihr wisst ja wann wo welche Schichten.
00:46:03: setzt euch halt mal kurz hin?
00:46:05: Oder tragt euch im Keller ein?
00:46:06: In damals für zwei Tons fünf damals noch in einem Papier- oder Googlekalender oder Kalender hatten wir glaube ich auch schon Das hat dazu gefügt, dass die Schichten einigermaßen vergeben wurden.
00:46:14: Aber immer Samstagmorgen und Sonntagmorgen schwierig war da hätten wir eigentlich nicht aufmachen können.
00:46:18: So das heißt dann musste ich denn immer top down rein oder irgendjemandem dwingen Samstag und Sonnagemorgen zu arbeiten.
00:46:22: Dann haben wir deshalb auch relativ klasse Schichtplanung eingeführt mit sehr viel freundlichen Sachen.
00:46:27: also ich glaube Schichtsystem sind eigentlich eher immer starb aber haben dann schönerweise das ist jetzt schon einige Jahre her mithilfe von Software wieder die Selbstverwaltung einführen können.
00:46:36: Ich habe eine Schicht vielleicht am Darmstagmorgen und merke, ich würde die gerne loswerden.
00:46:41: Donnerstags.
00:46:41: Früher hätte man irgendwie den Restaurantleiter angerufen der hätte gesagt alter vergisses Darmstadtmorgen-Schicht tue ich mir jetzt nicht an zwei Stunden am Telefon zu hängen.
00:46:49: Jetzt ist es so, dass du in der Software sagen kannst, ich will diese Schicht tauschen und dann können sich Leute darauf bewerben.
00:46:53: Und dann wird das nur noch freigegeben und es funktioniert.
00:46:56: Weil das hat ein bisschen Gamification und du siehst auch sehr genau wie viele Schichten getauscht hatten, wie viel angenommen hat.
00:47:01: Das gibt's ein bisschen so einen Scoring.
00:47:02: Und das ist etwas was ich glaube, was jetzt nur ein kleines Beispiel ist.
00:47:05: aber man hat natürlich so ein bisschen Selbstbestimmtheit auch in so einem Schichtbetrieb den gibt es ja gerade in diesem Blue Skoller Segment eigentlich überall zurückbringt.
00:47:12: Ich glaube, das ist eine Ansatz von vielen möglichen Ansätzen um dort Effekte, die dir Wissensarbeit in vollem Maße ausschöpfen kann auch wiederzuspiegeln.
00:47:21: Aber ich glaube das muss man sich eben anschauen ne?
00:47:23: Ich glaub es gibt noch nicht so viele Lösungen und die sind zu finden!
00:47:39: Und das ist für dich total billo, du wirst jetzt wahrscheinlich so hihi, dich hineingrinsen.
00:47:46: Aber für ganz viel ist es glaube ich voll der Game Changer und ich hab demnächst einen digitalen Friseur hier, der mich auch mal neugierig, der irgendwie eine Friseure-Beratung aufguckt wie Friseüre Digitaler sind wo man sich denkt ja okay also wenn ich nicht gerade hier so eine Schere habe die hier meine Anzahl an Schnitten misst oder so was kann ich da digitalisieren außer die Terminbuchungen?
00:48:02: Also das ist schon spannend was ich da so tut und ich glaube so Mindset ist wahrscheinlich ein großes Thema dann.
00:48:07: Auf jeden Fall!
00:48:08: Das ist natürlich auch in diesen Bereichen oft nicht gegeben.
00:48:11: Nimmst jetzt auch Gastronomen, die sind eher nicht so digital unterwegs.
00:48:15: Was ist irgendwie klar?
00:48:16: Der Spagat ist riesig!
00:48:17: Weil in der Regel wenn du mal ein Restaurant führst bist du natürlich sehr von den Daily Operations absorbiert und diese nunmal irgendwo am Ende immer analog dich da noch hinzusetzen und sagen okay jetzt denke ich mir mal noch das digitale Produkt dazu aus Mindset und natürlich auch Ressourcen.
00:48:31: schwierig aber klar wenn du dann mehrere Läden hast, mehrere Filialen dann lohnt sich das irgendwann wirklich darüber nachzudenken.
00:48:37: Und deswegen machen sie ja auch die großen Ketten vor allen Dingen vor.
00:48:39: Ich weiß nicht, wann du das letzte Mal in McDonald's warst.
00:48:41: Aber da gibt es ja in dem Sinne gar keine Kasse mehr!
00:48:44: Ich muss ja immer noch lernen dass McDonalds keinen Gastronomiebetrieb sondern in der Mobilienbude ist.
00:48:49: Das ist absolut richtig.
00:48:52: Wertet auch Mobilien auf eine andere Art.
00:48:55: Ja krass ein kunde von uns damals Peakboard die haben mir auch ganz viel so mit Daten gemacht.
00:48:59: Es war so ein anderes Momentum was ich hatte dass wenn du halt am Fließband stehst, natürlich auch dir über das Thema Daten Gedanken machen kannst.
00:49:05: Also was tust du zu welcher Uhrzeit oder in welcher Geschwindigkeit macht wer?
00:49:08: Man ist mal ganz schnell da sind wir vielleicht ein bisschen deutsch dabei, dass man immer sich als gläsender Mitarbeiter fühlt.
00:49:13: aber ich glaube vieles dessen ist gar nicht so sehr darauf angelegt jetzt irgendwie Leute mehr auszubringen sondern im Gegenteil eher auch angenehmer zu machen wie man arbeitet zu welchen Zeit auf welche Art und Weise?
00:49:24: ja Ich glaube in dem Moment wo da ein Vorteil für die Mitarbeitenden zu spüren ist wird es immer extrem akzeptiert und dann gibt's kaum Bedenken wegen Datenschutz und so weiter.
00:49:31: Das ist meine Erfahrung, vor allem natürlich eher auch mit jungen Teams.
00:49:34: aber nochmal das Beispiel liebsam zu nehmen.
00:49:37: Natürlich macht es irgendwie so ein gewisse Feedback transparenter, aber andererseits auch Wertschätzung.
00:49:41: Kritik natürlich auch aber auch Wert schätzung.
00:49:43: also wenn's einen Vorteil bringt dann glaube ich wird es immer akzeptiert.
00:49:47: Wenn du im Betriebsrat hast, ist es mal schwierig glaube
00:49:49: Ja, das ist leider wahr.
00:49:50: Aber es ist manchmal auch witzig was für einfache Dinge das sind.
00:49:52: also ich habe mir zum Beispiel von unserem Leadership Coach Stefan Lammers abgeguckt digitale Kudo-Karten.
00:49:56: Also Kudo is ja so eine Art ein Kompliment was man ausspricht dass man die beim Satz was er toll gemacht hat und früher wärst du man hattest auf ne Karte geschrieben und demjenigen an Schreibtisch geheftet oder in die Hand gegeben.
00:50:05: mittlerweile machen wir das digital und es ist lustig wie die Leute sich dann freuen und schickt gleich eine zurück.
00:50:09: von daher... Manchmal sind's die kleinen Dinge!
00:50:12: Ja absolut ja und das ist oft das ist ja das Schöne, dass Du dieses Digital ja mit so Gamification Aspekten vermischen kannst und dann bringt es irgendwie mehr Spaß als ein Feedback-Gespräch oder Jahresgesprächen, was man früher gemacht hat.
00:50:23: Man hat nie keiner Bock drauf gehabt!
00:50:25: Und jetzt noch eine undankbare Frage ganz zum Schluss, weil man soll immer Geschichten erzählen.
00:50:30: Was war die tollste Geschichte?
00:50:32: Die du bei einem Kunden von euch erlebt hast, was so Digitalisierung angeht oder auch Büro Design also die Dinge zu denen du berätst?
00:50:39: gab's so eine oder vielleicht auch zwei kleinere wo du sagst das ist so ein Ding... Das war für mich so ein Highlight.
00:50:46: Es gibt bis heute so einen magischen Oberholzeffekt, wenn man Menschen, die vor allen Dingen relativ weit weg sind von dieser Art zu arbeiten.
00:50:54: Wenn man die zum ersten Mal durchs St-Oberholz führt und den Soinsheits gibt und über ein paar Sachen spricht, über die wir ja auch gesprochen haben, dann gibt es im Prinzip zwei magische Effekte.
00:51:02: der eine ist eher... Das ist natürlich in den letzten Jahren sehr viel weniger geworden, Kopfschütteln und Ablehnung.
00:51:07: Kopf zurück ins Sand!
00:51:08: Ja,
00:51:08: Kopf zurück schüttelnd in den Sand zurück.
00:51:10: oder das ist der andere magische effekt sowieso infiziert sein.
00:51:14: Und das ist einfach total schön zu sehen, wie Menschen teilweise nach so einer Führung durch eines unserer Häuser und durch Gespräche danach so on fire sind.
00:51:21: Das Schönste war es schon ein paar Jahre hat mich die Economist interviewt eine französische Journalistin war das aus Paris zur German Angst.
00:51:28: Die haben großes Ding zu German Angst gemacht und wollten so ein bisschen Berlin Start-up Szene den Blick darauf haben Interview geführt in Sironen geführt und danach meinte sie okay Ich glaube, ich werde meinen Job kündigen weil ich muss ein Start-up gründen so und ich habe das noch nie verstanden.
00:51:41: Und sie war immerhin auch Wirtschaftsjournalistin.
00:51:43: Das sind natürlich Sachen wo ich denke okay das ist schon ganz schön dass wir da hoffentlich einiges richtig machen und Leute inspirieren und ermutigen Dinge zu tun die sich vielleicht vorher nicht getraut haben.
00:51:53: Das ist eigentlich für mich die schönsten Effekte was mich im Kern antreibt die Leute dazu zu bewegen, die Dinge anders zu sehen.
00:52:00: Vielleicht durch die Räume in denen sie sich bewegen vielleicht das Gefühl nicht alleine zu sein.
00:52:03: und ich finde auch ein dramatisches Thema ist ja dass Gründen in Deutschland nach wie vor zurückgeht und ich hoffe dass wir durch diese Oberholz Magie immer mal wieder ein paar Leute zum gründen bewegen.
00:52:11: Ich hab irgendwann gemerkt, dass ich in der Blase stecke.
00:52:13: Ganz spät erst ... Wenn du mit Start-up Onkels und Tanten zu tun hast, merkst du mal wie anders das ist, wenn du da nicht bist?
00:52:19: Den Effekt, den du gerade beschrieben hast, jemand kommt zu dir und denkt so, es erwacht!
00:52:23: Es ist genau so, wenn man erwacht bis du gehst nach oben wieder zurück.
00:52:27: Weil es sind so Kleinigkeiten ja.
00:52:29: Kannst du mir dem mal vorstellen?
00:52:30: Ja klar mach' ich.
00:52:31: Sag mal E-Mail hier zack zack bambabam, hast ein Intro im Postfach.
00:52:34: Wenn andere ... Nein, das kann ich ja nicht tun.
00:52:37: Ich kenne sie ja gar nicht.
00:52:38: Ich möchte nicht dafür haften, was Sie mit dieser Person zusammen tun.
00:52:43: Das ist spannend, weil da hängen ... Wenn du dir auch diese Raumfrage und so anguckst, da hängen ja immer Rieten.
00:52:48: Also es gibt dann extrem viele Riten in Businessen.
00:52:50: Es gibt ein Konzern andere Riten als wir sie in so einer agilen Start-up Umgebung haben.
00:52:53: Und einen Ritus ist zum Beispiel dass du ein Intro machen kannst Obwohl vielleicht jemand nur einmal die Hand geschüttelt hast weil Du denkst das die zwei miteinander reden sollten.
00:53:00: und Das ist halt eben mit anderen Obenfällen völlig undenkbar und wird als übergriffig empfunden.
00:53:03: und das Ist ein spannendes Thema was auch raum mit Rieten macht und so weiter.
00:53:07: Ich glaube aber schön ist dass du sagst erwachen Vielleicht ist es diese ich sage jetzt mal diese Gründerwognes, die du erzeugen kannst.
00:53:14: Wenn du einmal hinter dem Vorhang geguckt hast um mal so ein gerade sehr trendigen Begriff zu benutzen das finde ich echt spannend.
00:53:19: dass ist das was mich eigentlich im Kern umtreibt also Leute irgendwie zu inspirieren und zum gründen animieren oder zumindest Dinge zu tun die sie vorher vielleicht nicht getraut haben.
00:53:28: Ich meine ja die englische Bezeichnung von der Aufklärung.
00:53:31: Also historisch gesehen war ja Enlightenment, also die Erleuchtung dieses beleuchtet werden Sichtbarkeit-Adherzeugen.
00:53:36: das geht in diese Richtung.
00:53:38: und noch eine letzte Abschlussgeschichte wo du sagst Riepen ich glaube es ist sehr richtig.
00:53:40: also Dutzend Siezen ist ja so ein Ding Krawatte versus Nichtkrawatte.
00:53:43: ich fand es lustig immer wie viele Corporates sich einbilden jetzt voll geil zu sein weil sie die Krawatter weglassen.
00:53:48: Ja, okay verpoint.
00:53:49: Aber eh ... na ja anyway!
00:53:51: Und ich weiß der Disco-Chef, der Uli Weinberg hat mir auch mal zu mir beigebracht und wir haben uns gleich so ein Tisch bestellt, er meinte hier guck mal Wir haben Stehtische, weil mehr Agilität und wir sind aufgehört rechtäckige Tische zu nehmen Weil rechtäcke Tische sind hier archivfördernd.
00:54:02: Der Chef stellt sich an die schmale Seite und dann wird postuliert wieso an der Kanzel?
00:54:07: Deswegen haben wir Rundetische oder Sechseckige in dem Fall, weil ganz rund ist das auch ungünstig So eine Kleinigkeit, ne?
00:54:12: Das sind so.
00:54:12: dies machen
00:54:13: Absolut ja.
00:54:14: Der gibt's den Y-Table, der geht noch weiter, der ist y-förmig und da ist es... Wenn du mal den Tisch benutzt.
00:54:19: das ist ganz merkwürdig!
00:54:19: Du weißt wirklich auch nicht wo du dich hinsetzen sollst.
00:54:21: Er ist noch nicht mehr rund sondern das ist merkwürdig.
00:54:23: Egal wo du sitzt das ist ein bisschen merkwördig.
00:54:25: Das sorgt natürlich dafür dass du Hierarchien aufbrichst usw.
00:54:27: Und ja deswegen Riesenthema eine Raum Möbel machen halt was und machen mehr als wir denken.
00:54:32: Lieber Ansgar, ich danke dir ganz herzlich, dass wir dieses riesen Thema zusammen etwas bereist haben und wünsche dir natürlich das ganze.
00:54:38: viele Kunden jetzt auf dich zukommen.
00:54:39: Und dich weiterhin fördern in dem was du tust weil ich glaube genau wie du sagt hast die Wognes förderst Du.
00:54:44: und ja wir setzen es bestimmt einander mal auch nochmal fort.
00:54:47: deswegen ganz ganz herzlichen dank.
00:54:48: Ich danke dir und der fortsetzung immer gerne.
00:54:53: Danke fürs zuhören beim digital kompakt podcast.
00:54:57: du merkst hier siehst du massig wissen für dich und dein
00:55:00: unternehmen
00:55:01: heraus.
00:55:01: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey!
00:55:07: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:55:11: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.
00:55:15: Bis zum nächsten Mal.
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