Körber Digital: Wie sieht die digitale Zukunft des Maschinenbaus aus? | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Der Klimawandel ist das bestimmende Thema des 21. Jahrhunderts. Der CO2-Ausstoß weltweit muss drastisch vermindert werden. Doch wie soll man Produktionen von Gütern weiterführen, wenn die Produktionsprozesse selbst der Verursacher sind? Der Maschinenhersteller Körber hat hier einen sehr vielversprechenden Ansatz: Mit intelligenteren Softwarelösungen vorhandene Produktionsvorgänge optimieren, die Effizienz von Maschinen steigern und dadurch den CO2-Ausstoß vermindern. Wie genau Körber Digital das macht, in welchen Bereichen sie damit bereits Erfolge erzielen und warum das Ganze auch wirtschaftlich interessant ist, darüber spricht Joel heute mit Daniel Szabo, dem CEO von Körber Digital. Du erfährst... ...was Körber Digital genau macht. ...wie über Softwarelösungen vorhandene Produktionsprozesse optimiert werden können. ...welche Rolle KI bei den Optimierungsprozessen spielt. ...welche Kooperationsmodelle Körber mit seinen Kunden eingeht. ...wie Nachhaltigkeit und Produktionssteigerung Hand in Hand gehen können. ...warum Maschinensteuerungssoftware nicht mehr „nur Beiwerk“ ist. ...wie sich die prinzipielle Philosophie von Geschäftsmodellen verändert. ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Daniel Szabo, CEO | Digital KÖRBER __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:47) Die Firma Körber Digital (00:07:55) Das unique Geschäftsmodell von Körber Digital (00:13:37) Wie Körber Digital Kooperationen praktisch umsetzt (00:23:37) Welche Rolle spielt KI bei der Maschinenoptimierung? (00:33:01) Nachhaltigkeit vs. Umsatz (00:38:04) Neue Geschäftsphilosophien im 21. Jahrhundert __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:07: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute wird es digital!

00:00:21: Und zwar in einer Branche die man sonst vielleicht eher analog kennt.

00:00:24: wir werden nämlich sehr viel über Herstellung Fertigung und Co reden.

00:00:28: Wie tun wir das?

00:00:29: Anhand eines sehr spannenden Beispiels finde ich Nämlich anhand des Company Bilders Kerber Digital Körber großer Konzern, ein Komma- neun Milliarden Umsatz im letzten Jahr gemacht.

00:00:39: Also spannender Case was da sich so tut und die Kolleginnen und Kollegen haben natürlich sehr viel mit Manufacturing also Fertigung zu tun.

00:00:46: Und als ich deinen Vorstand bekommen habe hey es gibt ja so einen Typen den Daniel Sabo.

00:00:50: der ist CEO von Körper Digital Der macht da relativ spannende Dinge wollte mit dem nicht mal quatschen hab ich mir das angeguckt.

00:00:56: So in der heutigen Folge wirst du also mitnehmen.

00:00:59: wie sieht es eigentlich aus wenn ein Konzert der bisher auf Fertigungen konzentriert ist Maschinen-Ignostik saß, wenn ich das hervorbringen möchte.

00:01:07: Und warum reden wir darüber?

00:01:08: Weil das große Thema was für mich dahinter steht, was ich interessant fand war mal über die Decarbonisierung und die Nachhaltigkeit von Fertigung zu reden.

00:01:15: Das heißt diese ganzen Maschien, die da am werkeln sind kriegt man dass auch in irgendeiner Form Green hin weil das beschäftigt uns ja alle.

00:01:22: Das heisst heute ein richtig schönes Kombithema Digitalisierung eines Konzerns auf der einen Seite und was nachhaltigkeit angeht auf der anderen.

00:01:29: That being said, lieber Daniel schön dass du da bist und erzähl.

00:01:32: kurz werde ich euch gerade gerecht mit dem was ich über euch erzähle.

00:01:34: Ja Hito, danke dass du mich da hast!

00:01:36: Ich glaube das beschratzt relativ gut.

00:01:37: wir sind breit unterwegs und beschäftigen uns eben damit wie können wir eigenständige Software-Unternehmen bauen die Produktionseffizienzen steigern?

00:01:45: und eine Steigung der Produktionseffizienz resultiert oft auch in einem besseren CO² footprint oder nachhaltigeren Produktionsprozess.

00:01:54: Und wir machen das jetzt seit zwei Jahren, ich habe vor zweieinhalb Jahren das Geschäftsfeld übernommen und das Company Building-Konstrukt eingeführt.

00:02:02: Am Anfang war man sehr stark damit beschäftigt wie können wir Mehrwert schaffen für den Kunden?

00:02:06: Kunden sind für uns produzierende Unternehmen also alle möglichen Hersteller in diversen Industrien.

00:02:12: Und über diese Effizienzsteigerung und die Potenzial, die wir gefunden haben, die man mit Technologie heben kann gibt es dann natürlich auch den Impact das man Nachhaltige produzieren kann.

00:02:23: Aber jetzt insbesondere für nächstes Jahr haben wir uns ganz fest vorgenommen, nochmal dedizierter zu schauen und zu schauen wie können wir denn die Technologien- und Technologieansätze verwenden um nicht unbedingt einen höheren Output auf den Produktionsanlagen zu erzeugen sondern vielleicht dediziert nur ein nachhaltigeren Produktionsprozess abbilden zu können.

00:02:43: Von dem her steigt da der Fokus und wir gehen dann noch dedizierte rein.

00:02:47: So, lass uns mal anfangen mit einer kleinen Verordnung.

00:02:49: Dass wir über Körper sprechen und dass die Menschen da draußen ein Gefühl kriegen von was von der Firma wir eigentlich reden.

00:02:54: also dein Mutterkonzern hat circa zehntausend Mitarbeiter über hundert Standorte und machte zwei tausend zwanzig ungefähr eins Komma neun Milliarden Umsatz Und wenn man euch anschaut wird man relativ schnell merken ihr seid so im Bereich Technologie Maschinenbau verortet und habt eigentlich fünf Feldern dem ihr aktiv seid digital Farmer Supply Chain Tissue und Tabak.

00:03:13: Dann denkt man erst so, okay verkaufen die Zigaretten.

00:03:15: Nein!

00:03:16: So wenigstens richtig verstanden habe macht ihr quasi die Maschinen in all diesen Spaten fertigen.

00:03:20: also ich komme mir das richtig schön vorstellen.

00:03:22: so einen Galileo Beitrag wo man sieht wie Taschentücher hergestellt werden und die Maschinen die das tun kommen von euch.

00:03:27: So ist mein Bild.

00:03:28: kommt es hin?

00:03:29: Das ist sehr schon zusammengefasst.

00:03:30: wir sind traditionell ein Maschienenbauer sprich ermöglichen die Produktion in diesen Industrien.

00:03:35: Das bedeutet jetzt vielleicht zwei Themen die ganz interessant sind.

00:03:38: der Geschäftsbereich Tabak beschäftigt sich auch damit, zum Beispiel wenn die Gleichtechnologie für Papierstrohhärme.

00:03:44: Also wenn ihr jemals ein Papier Strohhalm seht der gefalten ist und an Capri-Sonne beispielsweise dran klädt dann kommt er von unseren Anlagen zu funktionieren mit der Technologie die wir dort verwenden Und sind nicht nur im Anlagenbau tätig sondern wir haben auch diverse Softwareanbieter.

00:04:00: also Wir sind der drittgrößte Warehouse Management Software Anbietter wie Ihr seid der Marktführer für Manufacturing Executions System in der Farbeindustrie.

00:04:07: Also wir entwickeln uns immer mehr hin zum digitalen Technologiekonzern und versuchen im Produktionsumfeld führen mit digitaler Lösung zu sein, nicht nur mit Anlagen.

00:04:17: So jetzt würde mich noch mal interessieren mit was für eine Kultur- und Geisteshaltung ihr durch die Welt geht.

00:04:22: weil wenn man sich Körber digital ansieht wo du CEO bist fand ich das vom ganzen Webseitenkonstrukt her vom Auftritt der Marke so dass den Eindruck hatte Also wahrscheinlich habt ihr das über eine sehr gute Agentur gemacht, aber ich fand ihr wirkt jetzt sehr klar was so eure Werte, eure Vision und eure Ziele angeht.

00:04:36: Ihr habt so sinngemäß gesagt, Deep Tech Firmen zu bauen und AI also künstliche Intelligenz zu nutzen, das machen bisher nur wenige in dem Bereich und ihr seid diese Wenigen?

00:04:44: Wie ist es denn bei eurer Mutter insgesamt?

00:04:46: weil wenn ich jetzt irgendwie von dir höre so, oh Tabak finde ich nicht so geil!

00:04:50: Ich find auch Capri Sonne irgendwie nicht so geile mit irgendwie Strohhalm-und Müll.

00:04:53: Habt ihr da für euch so das Werteszett auch einmal glatt gezogen in den ganzen Zuge, was ihr jetzt

00:04:57: macht?!

00:04:58: Also Körper ist ja nochmal ganz interessant.

00:04:59: vielleicht zu dem Aspekt.

00:05:00: Körpers ihren Stiftung sozunehmen, gehört der Körberstiftung die sehr breitete Wege ist vor allem auf dem Feld an.

00:05:07: Forschungsförderungen, internationaler Austausch und Kapel sind aber nur ein Beispiel.

00:05:11: ich glaube das verwenden gar nicht unsere Strohhärme.

00:05:12: Aber quasi aber nur bei.

00:05:13: daher gibt es den gefalteten Strohhalm der abgeknickt ist.

00:05:16: Generell sind wir aus der Hinsicht ein sehr klares Unternehmen auch von der Eigentümer-Struktur und haben einen sehr klaren Auftrag und versuchen eigentlich in allen Bereichen in denen wir tätig sind ... nachhaltig zu agieren und eben auch Technik zu verwenden... ...und zu entwickeln, die unseren Kunden helfen können.

00:05:35: Von dem her sind wir da eigentlich relativ klar.

00:05:37: zur Kultur von Körpertilgitarren ganz lustig!

00:05:39: Wir haben da keine Agentur drauf gehabt wie man solche Sachen eigentlich immer in House.

00:05:42: aber wir haben ja in der Tat einen sehr klaren Fokus für was Körperlgitarre steht und in welchen Themen wir aktiv sind.

00:05:49: Aber ihr nehmt schones Geld von Leuten die jetzt nicht unbedingt für Green stehen.

00:05:51: wenn ich so an Tabak denke darf man ehrlicherweise auch sagen?

00:05:54: Also in der Hinsicht, ja da kommt es traditionell her.

00:05:57: Obwohl auch Tabak-Unternehmen glaube ich dort umdenken und starke Bemühungen eingehen.

00:06:02: Aber wenn man sich die anderen Industrien anschaut, indem wir tätig sind.

00:06:05: Tissue ist Toilettenpapierverarbeitung, Farmer machen wir ganz viel.

00:06:10: Die meisten Impfstoffe, Covid-Impfstoffe werden auf unseren Anlagen kontrolliert beispielsweise.

00:06:15: Also das sind wir sehr stark unterwegs.

00:06:16: und dann eben im Bereich Supply Chain.

00:06:18: also wir sind ganz große Spieler in der Thematik Supply chain, Supplychain Efficiency, Suppleychain Technologies.

00:06:25: Gut, also guck mal du hast den heißen Stil schon gleich am Anfang gekriegt.

00:06:27: dafür wird es nach hinten raus vielleicht ein bisschen kühler.

00:06:31: Ich meine gut am Ende des Tages ist wird gefertigt irgendwer macht so oder so.

00:06:33: und dann vielleicht ist auch bisschen beruhigend wenn es jemand tut ... der sich im Kern aber sagt, ich möchte irgendwie digitaler werden.

00:06:39: Ich möchte grüner werden und nachhaltiger

00:06:40: werden.".

00:06:41: That being said!

00:06:42: Nimm uns mal mit in die Welt von Körber Digital.

00:06:44: Wie seid ihr aufgestellt?

00:06:45: Also was ich bisher so mitgeschnitten hab... Ich weiß nicht, mindestens mal hundert Entwickler in Porto habe ich gelernt habt ihr.

00:06:50: Aber vielleicht sagst du mal wie viele Mitarbeiter habt ihr, wie seid ihr ausgestellt?

00:06:53: Was seid ihr eigentlich für ein

00:06:54: Konstrukt?!

00:06:55: Ja, total.

00:06:55: Also wir sind glaube ich jeweils relativ Uniques.

00:06:57: Ich glaube es gibt es so in der Art nicht.

00:06:59: Körper Digital ist ein eigener Geschäftsbereich Der sich damit beschäftigt, einstellige Softwarefirmen zu bauen.

00:07:05: Wir haben momentan zweihundertfünfzig Mitarbeiter Drei Standorte Berlin Karlsruhe und Porto Und beschäftigen uns eben damit jedes Jahr zwei bis drei Eigenständen Gissas Firmen auszugründen und voranzubringen.

00:07:16: Damit sind wir eigentlich nicht so das klassische Digital Lab, was man so kennt von sagen etablierten Konzernen.

00:07:22: Sondern wir sind eine sehr unternehmerische Einheit die auch unternehmerisch handelt und eher vergleichbar wäre mit einem Venture Studio dass mit venture capital finanziert ist bedeutet Wir gründen wirklich eigenständige Gesellschaften aus, haben eigene, dedizierte Management-Teams die wir dediziert scouten für die jeweiligen Projekte und verwenden für all unsere Aktivitäten eigentlich was ich an Verwahrungsknenne.

00:07:46: Was meistens Kundenzugang ist oder eben Domaine-Expertise.

00:07:50: Und dort leveragen wir dann die Beziehungen, die unserer etablierten Geschäftsbereiche seit langer Zeit aufgebaut haben und auch ein tiefes Verständnis in den Industrien in dem wir aktiv und tätig sind.

00:08:01: Ja, vielleicht das wäre es nochmal in der Nature.

00:08:03: Vielleicht noch mal ganz spannend dazu was für Venture Companies bauen wir oder was für Portfolio Companies bauen wird?

00:08:09: Wir bauen nur Unternehmen die drei Grundsätzen folgen.

00:08:13: Einerseits müssen Softwareprodukte sein, was mit Zarspace Geschäftsmodellen idealerweise monetärisierbar ist.

00:08:20: Es muss agnostisch sein zur Anlage oder agnostische sein zu identifizierten Technologie.

00:08:25: sprich wenn wir Lösungen bauen funktionieren sowohl auf Körperanlagen, aber auch an Wettbewerbsanlagen.

00:08:33: Was relativ uniques ist und der dritte Lebenblock ist die müssen alle das Potenzial haben in Unicorn zu werden.

00:08:39: Sprich wir schauen uns nur Themen an wo wir relativ gutes Beständnis davon haben und glauben fünfzehn Millionen plus Assas Revenius pro Jahr erreichen zu können Und dass es ein bisschen in dem Feld indem wir agieren und handeln

00:08:52: Okay, das ist ja mal ambitioniert.

00:08:53: Weil Company-Bilder wurden gefühlt eingestellt erst so eine große Welle.

00:08:57: Das war ja anfangs sehr stark venture finanziert dass viele Investoren das irgendwie, wenn man sowas wie Rocket denkt oder Project A macht es immer noch und dann ging das irgendwie sehr stark zurück.

00:09:05: Und mich würde ja mal interessieren Wie kam es dazu?

00:09:07: Dass ihr euch zu dieser Strategie entschieden habt?

00:09:09: Ihr hättet auch sagen können wir machen Beteiligung oder andere Fahrwege dazwischen wieso company building so deutlich?

00:09:16: Ich glaube, das ist ein bisschen meiner Vito und meine Persönlichkeit geschuldet.

00:09:18: Als ich das Körperdigital übernommen hatte in den letzten Jahren, damals war es so ein klassisches Digital Lab sehr starken digitalen Transformationsauftrag viele Prototypen, viele MVPs.

00:09:29: und dann geschuldete ein bisschen auf die Situation, die du am Anfang beschrieben hattest dass man sagen muss okay was machen wir denn jetzt damit wenn die Entwicklungen so sind wie sie waren?

00:09:37: Und dann war mein Thema, ich habe schon sehr lange in diesem Bereich gearbeitet.

00:09:40: Innovationen, digitale Innovationen vorbeigren großen Farmunternehmen und hab aber auch zwei Unternehmen selber parallel.

00:09:47: und dann habe ich gesagt ja eigentlich müsste man das so-und-so machen also sich fokussieren auf wenige Themen und wirklich versuchen ökonomischen Mehrwert zu schaffen und Equity Welle zu generieren.

00:09:55: und so sind wir eigentlich dazu gekommen dass wir gesagt haben okay wir nutzen unseren Anfey Advantage um eigenständige Unternehmen zu bauen was sich jetzt mit drei Unternehmen ... was sehr gut funktioniert und auch eskalierbar funktionieren.

00:10:07: Und wie geht ihr so bei der Strategie für euch?

00:10:09: Ich habe jetzt verstanden, Anpfer Advantage heißt bei euch... Ihr habt Kundenzugang, ihr habt Expertise in dem was ihr fertigt oder die Maschinen, die das tun und natürlich was der Markt so braucht plus Cash in der Hinterhand hilft auch.

00:10:21: Was ist aber der Gedanke von diesen Unternehmen?

00:10:23: Stattet ihr die richtig mit um ihre Management aus, die gehen an Markt haben Anteile und agieren wie eine eigenständige Firma.

00:10:28: Und Körper ist daran beteiligt.

00:10:29: also es ist eher auch ein Case wo ihr sagt Es geht uns um Exit erlöse und um Gewinnmaximierung.

00:10:35: oder denkt ihr mehr in der Richtung Innovations Pipeline?

00:10:37: Ihr baut quasi über diese Ventures so ein bisschen das externalisierte Körper von morgen.

00:10:41: was von beiden ist es?

00:10:42: Ist glaube

00:10:43: ich so ein bißchen Hybrid.

00:10:44: Also was wir eigentlich machen?

00:10:45: Wir wollen nachhaltiges Geschäft für das Unternehmen bauen nachhaltige Softwareumsätze zu bauen, die in der Zukunft auch einen signifikanten Wertbeitrag für die Aktivitäten der Körber AG beitragen können.

00:10:59: Und wir arbeiten ein bisschen mit so einem Hybrid-Ansatz, sprich, wir suchen Ideen, dedizierte Ideen – wenn wir an dem Punkt sind, wo wir sagen, wir haben Desireability, Feasibility und Viability soweit abgehakt und haben eine oder zwei Kunden, mit denen wir das gemeinsam entwickeln können, ründen wir in der Gesellschaft aus, kapitalisieren die Gesellschaft und suchen ein dediziertes Team, um die Firma zu entwickeln und erfolgreich zu machen.

00:11:22: Das ist dann im Moment eine Tochtergesellschaft der Körpe digital.

00:11:26: Wir sind aber auch momentan in Gesprächen das gegebenenfalls mit anderen Unternehmen zusammenzumachen oder sogar mit externem Kapitalgebens hängt so ein bisschen davon ab wie die Lösung gelagert ist was der Kapitalbedarf ist und wie ich den Wert maximieren kann.

00:11:39: Wir haben, sagen wir mal ein Layer wo wir viele Themen zentral vorhalten.

00:11:44: Das sind wir teilen uns die Offices, wir teilern das HR und wir teillen uns den ganzen Finanz-Legal backbone Prozesse.

00:11:50: Da muss sich dann das Venture nicht drum kümmern.

00:11:52: Das halten wir zentrall vor auch sowas wie Digital Marketing etc.

00:11:56: Es ist so bisschen ähnliche wie Project A eben auch Expertenvorhält um ihre Investments zu unterstützen Und versuchen dann eben ein großes Portfolio an erfolgreichen Softwareunternehmen zu bauen ... Prinzipien gehalten werden können.

00:12:09: Ich würde sagen, okay das ist Core die potenziell auch mal IPO'n könnten hängt so ein bisschen ab und wir haben eine relativ viel Flexibilität.

00:12:16: was ist das Beste für das Konstrukt oder beziehungsweise für die Lösung... ...die wir in einer Firma entwickeln?

00:12:23: Aber ich meine da ist ja schon so ein strategischer Winkel drin der gar nicht so trivial ist.

00:12:27: also wenn ihr als Strategieranteilseigner seid hat man immer so Finanzierungsthemen dass sie dann schwerer werden weil natürlich sozusagen die Straße schon ein bisschen geflastert ist.

00:12:35: Wenn man in Kooperation denkt, muss man immer so ein Stück weit aufpassen.

00:12:38: Wiener ist das an euch dran?

00:12:39: Ich denke gerade an sowas wie zum Beispiel Felddienst und Coca Cola haben auch teilweise Joint Ventures gemacht.

00:12:43: Da musst du dann sehr genau gucken wer hat welche Anteile, wer bringt was ein, an wem?

00:12:46: es ist nah dran etc... ich finde das gar nicht so trivial!

00:12:49: Was habt ihr da bisher so einen Lernkurve

00:12:50: beschritten?!

00:12:52: Ja es ist ja auch nicht so trivial total.

00:12:54: Joint Venture haben wir jetzt noch keins ausgegründet sind wir jetzt in Diskussionen funktioniert aber eher in der Logik Wien Adventure Company wo die Gesellschaft kapitalisiert wird und es dann eben Finanzierungsrunden gibt.

00:13:04: Aber wir haben eher diese Herausforderung, die öfter in Diskussionen besteht, dass wir eben Firmen entwickeln, die eigenständige Softwareprodukte bauen, die mit allen Anlagen in einer Industrie funktionieren oder über mehrere Industrien hinweg normalerweise.

00:13:19: Was jetzt dazu führt wenn man mal so ein Beispiel nehmen von einem ersten Portfolio Company Factory Power, dieser bis dreißig Prozent Effizienzsteigerungen aus Tissue Produktionsanlagen, also Toilettenpapierproduktionsanlage in der Regel rausholen können und das über die komplette installierte Basis eines Kunden.

00:13:36: Sprich da sind Maschinen von Körper dabei, sind aber auch Maschiden von Wettbewerbern vom Körper dabei.

00:13:40: Und das führt dann eigentlich zu interessanten Gegebenheiten dass natürlich wenn eine Anlage deutlich höhere Effizienz hat sorgt es nicht zwangsläufig dafür dass mehr Anlagen verkauft werden.

00:13:50: Das ist eigentlich so ein bisschen the right to disrupt, was man da so ein bißchen hat und das leben wir auch.

00:13:55: Und deswegen sind die auch in dem eigenen Geschäftsfeld unterwegs und haben ja auch eine eigene Marke und da sind eher so die Herausforderungen, wie wir sehen also jetzt bei der Finanzierung oder soweit ist es eigentlich relativ straightforward, aber das ist weniger als Thema.

00:14:06: Ja diese strategische Natur dass man losgelöst Geschäfte baut, die eben auch Wettbewerber direkt adressieren und eigentlich auch die eigenen Geschäftspfeldern nicht unbedingt direkt helfen mehr an Land zu kommen.

00:14:19: Und jetzt mal ganz frech und flapsig gefragt, wenn ich jetzt jemand wäre der irgendwie in Corona sich eine goldene Nase mit Toilettenpapierrollen verdient hätte.

00:14:25: Das heißt ich hab so ne Anlage von euch.

00:14:27: Dann kommt ihr um die Ecke und sagt ja hier wir haben jetzt diese tolle Firma Factory Pearl, von der du gerade erzählt hast Die kann dir noch dreißig Prozent mehr Effizienz rausholen aus dem was wir da tun.

00:14:34: Da würde ich doch als erstes sagen wait a minute.

00:14:36: warum sind die Dinger, die mir Körber liefert denn um Dreißig prozent ineffizient?

00:14:40: Und dann muss ich hier noch Ihr Startup-Ventscher mir reinholen das mir die dinger erst effizient macht.

00:14:43: weiß was ich meine.

00:14:44: also

00:14:45: total legitime Aussage Am Endeffekt ist es ein anderer Enkel.

00:14:49: jetzt, so haben wir den noch nicht bedacht gehabt.

00:14:51: Es gibt eigentlich eine Auslastungsfähigkeit über die alle Hersteller hinweg.

00:14:56: Meistens fahren solche Anlagen auf irgendwas zwischen vierzig und fünfzig Prozent pro E, obwohl Equipment Effectiveness also Maschinauslastung wie ich maximal erreichen kann.

00:15:05: Und das ist eigentlich sehr ähnlich über alle Herstellern weg.

00:15:08: Den Layer, den wir jetzt in dem Fall darüber legen funktioniert wie gesagt bei allen Anlagen, also nicht nur bei uns.

00:15:13: Das ist einmal das eine Argument Und anderer Seite gibt es ja noch die Komponente, dass wie die Anlagen gefahren werden.

00:15:19: Also welche Parameter auf der Maschine eingestellt werden für welches Produkt zu welchen Gegebenheiten bestimmen eben mit welcher Geschwindigkeit ich produzieren kann und wie nachhaltig in der Hinsicht.

00:15:30: also wie wenig Interruptions gibt das Abrisse in dem Fall zum Beispiel Und da liegt das weniger an der Anlage, aber die Anlage kann das ja produzieren.

00:15:40: Ich muss aber die richtigen Maschinenparameter einstellen für das jeweilige Produkt und das ist die Ebene, die wir mit Factory Pell bedienen.

00:15:46: Okay also das eine ist ein bisschen das Was- und das andere ist ein bißchen des Wie?

00:15:50: Genau!

00:15:50: Also die Anlagen haben ja maximal Geschwindigkeit.

00:15:52: Die Maximalgeschwindigkeit kann aber nicht erreicht werden weil die Anlagen eben nicht für das jewellige Produkt richtig eingestellt werden.

00:16:01: Welche Rolle spielt KI bei euch?

00:16:02: Ich hätt so den Eindruck, dass es sehr viel... Also AI kommt bei euch oft auf eurer englischsprachigen Webseite vor.

00:16:07: Wird bei euch viel mit künstlicher Intelligenz in eurem Ventures dann auch gearbeitet.

00:16:10: also ist das so ein bisschen.

00:16:10: du hast ja bisher gesagt Software ist euer Kernthema.

00:16:13: gerne saß als Geschäftsmodell dann bestimmt die Größe und gewisser Winkel Und is KI sozusagen bei der Art & Weise wie ihr Software konzipiert und denkt immer drin oder er kann und nicht muss?

00:16:23: Eigentlich ist es immer drin.

00:16:24: ich hab's jetzt nicht so gestresst weil hier schon auf dem Hot Seat war aber auch mal so eine hotes Topik ist.

00:16:28: Aber konzeptionell haben alle unsere Venture Companies, die wir jetzt haben einen sehr starken KI-Anteil.

00:16:34: Also Factory Pell ist relativ komplex.

00:16:37: Sehr viele Maschinenparameter, Complex Data ist gar nicht Big Data als Complex Data, die richtigen Parameter zu bestimmen.

00:16:43: Da haben wir einen sehr großen Ansatz.

00:16:44: Das zweite Venture das wir haben sind inspektify, dass sich damit beschäftigt Qualitätskontrolle im Pharmaumfeld für beispielsweise Impfstoffe signifikant zu verbessern.

00:16:55: Sehr, sehr großen KI Anteil.

00:16:58: Und auch das dritte Wänsche, dass ich eher mit Erfolgspsychologie-Engagement von Mitarbeitern beschäftigt hat auch eine relativ große KI Komponente.

00:17:06: Also wir glauben fest daran, dass KI die Technologie des nächsten Centuries sein wird und wir glauben auch, dass alle diese Themen, die wir adressieren wollen, KI benötigen, weshalb ihr da auch relativ stark investiert und sehr breit aufgestellt sind in diesem Feld.

00:17:20: Jetzt habe ich noch zwei kurze Fragen, bevor wir mal über KI vertieft reden was denn damit möglich ist.

00:17:24: Weil wir ja irgendwie so De-Karmonisierung Nachhaltigkeit auch als Kernthema bei uns haben und das eine ist was es eigentlich so euer Hauptfokus.

00:17:30: inhaltlich geht's da so um Manufacturing Efficiency oder wie breit denkt ihr eigentlich?

00:17:35: Wir denken alles was mit der Thematik zu tun hat Manufacturing also Ermöglichung der Produktionsprozesse von Produkten kann über alle Industrien hinweg sein Und das beinhaltet eben auch in der Regel die Supply Chain Prozesse vor Nachgelagen bzw.

00:17:50: im Produktionsprozess und dass es eigentlich in dem Feld, wo wir aktiv sind und worauf wir uns fokussieren.

00:17:55: Würdet ihr immer nur Technologie machen oder würdet ihr zum Beispiel auch Services machen?

00:17:58: Wir wollen Software Anbieter sein.

00:18:00: Wir bieten teilweise Services an, wo relevant aber was wir jetzt anbieten ganz neu ist.

00:18:05: Service ist in der Hinsicht, dass wir unsere Know-how und unsere Entwicklungskapazitäten für andere Unternehmen zur Verfügung stellen, die Lösungen Produkte bauen wollen im Produktion zum Feld Weil wir da einfach jetzt relativ viele Erfahrungen haben, gute Teams.

00:18:17: Und da gehen wir auch in das Thema Services.

00:18:20: Also wir gehen so ein bisschen ins Thema Consulting, Produktions-Consulting, AI-Conzulting ... Digitale Produkte bauen im Produktionsumfeld.

00:18:28: Da gehen wir rein.

00:18:29: aber das ist der einzigste richtige Service Engel den wir bedienen.

00:18:32: Letzte Frage bevor die angedrohte KI Vertiefung kommt!

00:18:35: Ihr habt von CoEx auf eurer Seite gesprochen.

00:18:37: Das fand ich ganz lustig weil ihr ganz viel so Co-Themen habt.

00:18:40: CoCreation, CoOppetition und noch weiter.

00:18:43: Wie wichtig ist Ökosystem bei euch?

00:18:45: Weil wenn man das tut, was ihr tut muss man sich hören.

00:18:47: Das wird wieder bei der Strategie Ausrichtung.

00:18:48: wie positioniere ich die Ventures oftmals die Frage stellen richtig das nah an meinem eigenen Geschäft aus?

00:18:55: oder bin ich auch offen zum Ökosesystem insgesamt also zb Maschinen-Ergnostik was du gesagt hast und so weiter.

00:19:00: Was meint denn für euch so dieser Ökohsystemgedanke?

00:19:02: Der Ökostystem England hat bei uns drei verschiedene Themen komplexe.

00:19:05: Die eine Sache ist wir glauben fest daran dass insbesondere Europa sehr viel Wirtschaftsleistung durch Unternehmen erbracht wird, die Produktion ermöglichen.

00:19:15: Maschinenbauer in diversen Formen, Komponenten, Zulieferungen etc.

00:19:20: Die sind jetzt alle betroffen von der Thematik.

00:19:22: Sie müssen sich irgendwie digitalisieren und versuchen Mehrwert zu schaffen nicht nur mit Engineering von Metall sondern eben auch mit Engineering vom Software.

00:19:29: da gibt es viele Potenziale.

00:19:30: das ist noch nicht so verteilt.

00:19:32: Silicon Valley in den USA wir könnten in Europa Silicon Valley of Manufacturing haben.

00:19:38: Deswegen ist das ein Thema, wo wir versuchen so ein bisschen Ecosystem-Aktivität zu treiben.

00:19:42: Wir machen zum Beispiel auch so Startup Challenges, wo Produzieren und Unternehmen mit Startups verbinden.

00:19:46: Und da geht es eigentlich eher darum, Netzwerke zu schaffen, Netzwerkeffekte zu generieren und mehr Spiele anzuregen in diesem Feld aktiv zusammen.

00:19:54: Zweiter Engel von Ökosystemen für uns sind Partnerschaften, Produktintegration – also wir überlegen ganz genau momentan bei diversen Adventures – ob wir offene Schnittstellen bauen können, wo andere Leute ihre Komponenten einbauen können.

00:20:07: Und es passiert jetzt eben auch, weil dieses Fact-Repel voran sehr erfolgreich ist.

00:20:10: Das andere Spieler in der Value Chain darüber diskutieren.

00:20:15: können wir nicht unsere Schritte der Value Chains dort mit rein integrieren.

00:20:18: Da sind wir auch ganz konkrete in Diskussion zu führen und da geht's aber eher so drum wie können wir mehr Wert für den Kunden schaffen indem wir andere Spieler die Lösungen integriern die ebenfalls in einer gleichen Produktionsindustrie unterwegs sind?

00:20:31: Und das dritte Thema geht dann ein bisschen darum Ecosystem ... auf Themen, also Ecosystemen, auf KI-Ecosysteme... ... auf Usability im Produktionsprozess und solche Themen.

00:20:41: Und wir bespielen eigentlich alle drei relativ stark,... ... weil wir eben glauben dass dadurch positive Netzwerkeffekte entstehen... ...und alle stärker profitieren können.

00:20:51: Gut so und jetzt KI.

00:20:53: wie gesagt oder wie von dir erzählt ein relevanter Teil eurer Arbeit?

00:20:57: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:20:58: Ich habe immer so dieses Bild im Kopf, Google hat glaube ich mal auf seine ganzen Server-Parks künstliche Intelligenzlots gelassen.

00:21:03: Dann hat die Einstellungen vorgeschlagen, die dazu geführt haben dass man signifikante Prozenteinsparung um Energieverbruch hatte bei diesen Server Parks wusste aber gar nicht so genau warum.

00:21:12: also da war quasi die KI schon schlauer als der Mensch hat Sachen gesehen die man selbst nichts sah weil natürlich diese Komplexität zu groß und breit ist.

00:21:19: und was ja auch gesagt es geht bei euch nicht gar nicht um Big Data sondern komplex Detta.

00:21:22: Was für ein Impact kann KI haben wenn man jetzt auf Manufacturing rauf schmeißt

00:21:25: Den Impact, wenn man sieht über die letzten zwanzig dreißig Jahre.

00:21:29: Wenn man sich das mal anschaut Die meisten Produktionsprozesse dort gab es keine signifikante Verbesserung der Effizienz.

00:21:35: Das liegt aber dann ist sehr komplex.

00:21:37: Menschen die die Anleihen betreiben das kann man nicht erkennen.

00:21:40: Wir sehen auch so Sachen.

00:21:41: Es gibt gewisse Parameter.

00:21:42: sind die Maschinen Betreiber der fest überzeugen dass sie einen Riesen Impact haben haben Aber in Wirklichkeit gar keinen Impact.

00:21:47: also da kommt es eigentlich ein bisschen her Dass Man Sehen Kann.

00:21:50: Man hat kontinuierlich bessere Maschinen gebaut, man hat aber die realisierte Effizienz ganz schwer steigern können in der Vergangenheit.

00:21:56: Und das sind eben Sachen wo wir KI verwenden.

00:21:59: in diversen Ansätzen sagen kann ich einfach die volle Datenbasis die vorhanden ist und die in der Regel komplexes und nicht besonders groß sondern komplex nutzen um eben diese Effizientsteigerung zu erreichen.

00:22:11: Dann geht es darum in der zweiten Phase ein ganz wichtiger Schritt wie erreiche dass diese Empfehlungen oder diese Insights, die ich über die KI entwickeln kann und erfinden kann auch umgesetzt werden können.

00:22:25: Weil nur wenn eine Verhalten-Sendung eintritt wird ein Wert geschaffen dann löse ich ein Problem und dann habe ich auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell potenziell.

00:22:32: Und deswegen bauen wir eigentlich immer userzentrierte KI gestürzte Lösungen.

00:22:36: Die KI dient dazu einen Muster zu erkennen, Empfehlung auszugeben.

00:22:41: und dann geht es eben darum wie stelle ich sicher das diese Empfehling auch in der Handlung übersetzt wird ... über die diversen Humans, die in dem Prozess involviert sind.

00:22:49: Ich verstehe was du sagst und mir ist es noch so ein bisschen... Kannst du mich mal hinter die Kulissen nehmen?

00:22:53: Ihr baut sozusagen immer schnellere Maschinen in der Vergangenheit oder habt ihr immer schnelleren Maschien gebaut?

00:22:57: Immer bessere!

00:22:58: Aber man hat sozusagen dieses Mehr an Qualität nicht richtig auf die Straße gekriegt.

00:23:02: Was sind so die typischen Faktoren, die dazu führen dass jetzt was du meintest dein Factory Pell da zum Beispiel dreißig Prozent irgendwie Effizienz nochmal rausholt bei so einer Anlagenverwendung?

00:23:10: Vielleicht mal ganz anderes Beispiel?

00:23:11: das macht's glaube ich relativ plastisch.

00:23:13: also die Anlagen ist so ein bisschen, man muss sich vorstellen wie ein Auto.

00:23:16: Früher konnte in Trabi irgendwie nur hundert kmh fahren.

00:23:19: Der Bugatti kann keine Ahnung, vierhundert kmH fahren heißt aber trotzdem nicht dass du vierhundert kmH durchmützgeschwindigkeit hast.

00:23:24: Da gibt es halt noch andere Faktoren.

00:23:26: nur weil das technisch möglich ist was relativ anspruchsvoll ist heißt es nicht dass ich die Geschwindigkeit eben auch als Konsument sehen kann.

00:23:34: und der zweite Aspekt ist macht es glaube ich relativ plastisch.

00:23:37: In allen Industrien sieht man riesige Unterschiede je nachdem wer eine Maschine fährt Also wer eine Maschine betreibt und die Maschine steuert.

00:23:46: Es gibt Menschen, die können eine Maschinen irgendwie bei Achtzig fahren, kontinuierlich immer weil sie das spüren wissen wie auch immer.

00:23:55: Und es gibt aber der durchschnittliche Maschinenbetreiber fährt die Maschine nur bei Sechzig.

00:23:59: Was wir mit KI und dass ist relativ plastisch immer erreichen können und worauf wir uns fokussieren Das was dem beste Maschinin Betreibung mit der meisten Erfahrungen der besten Intuition aus einer Maschine rausholen kann neuen und trainierten Operator auch ermöglichen, dass er dort hinkommen kann.

00:24:16: Das ist am Endeffekt was wir machen.

00:24:17: das macht es gerade relativ plastisch.

00:24:20: Ja, ich habe es gerade gehabt.

00:24:21: Ich bin ja Formel eins Fan.

00:24:23: Max Verstappen habt gerade geguckt am Wochenende und dann wird der hier von Lewis Hamilton stehen gelassen als wenn er irgendwie im Bummelzug sitzt.

00:24:29: Und dann kriegst du so mit alles klar die haben irgendwie geschafft in ihrem neuen Motor.

00:24:32: Fünfzehn kW glaube ich zu realisieren on top Zu ihrer normalen Leistung wie der motor neu ist und Red Bull schafft so drei bis fünf KW.

00:24:38: und Dann hab' ich mich mit einem Formel Eins Profi unterhalten der meinte ja aber Schöne guck mal!

00:24:42: Fünf Zehn KW auf tausend PS das ist halt ein Fliegenschiss ne?

00:24:45: Das ist so wie wenn dein Auto jetzt nicht mehr hundertfünfzig sondern Hundertsechzig fährt oder hundertsechszig.

00:24:49: Du brauchst auch den Fahrer, der diese Fünfzehn KW in wirklich eine Leistung transferiert.

00:24:54: Ich versteh ganz gut was du meinst.

00:24:55: die Maschinen können mehr und du brauchst aber so ein bisschen den Pferdeflüsterer sozusagen, in dem Fall den Maschinflüsterer... ...der dann in der Lage ist das auch irgendwie auf die Straße zu bringen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:25:04: Aber ansonsten hast du mal typische Beispiele vielleicht?

00:25:07: Dass du von der Front ein bisschen berichtest, was ihr da so gesehen habt.

00:25:10: Also nehmen wir mal FactoryPel als Beispiel weil es relativ plastisch is.

00:25:13: ja Toilettenpapierproduktion geht es von ganz großen Rollen ne Tonnen schwere Rolle im kleinen Toilettepapierrollen zur Verwandlung.

00:25:19: Es wird dann abgerollt, wir haben verschiedene Lange voneinander gelegt.

00:25:22: Es wird geschnitten etc.

00:25:23: Was wir machen mit der Lösung FactoryPil, das Papier rollt schneller und reist trotzdem seltener ab als sonst.

00:25:31: Jetzt kann man sagen was wird da gemacht?

00:25:32: Wir haben ungefähr drei hundert Maschinenparameter die diese Anlage steuern.

00:25:36: Das sind solche Themen wie Temperatur, Anpressdruck also ganz vielen diversen Rollen etc.

00:25:45: Und was wir eben mit der Erlösung machen Wir schauen pro Produkt, also wenn du jetzt vier Lagen ins Toilettenpapier machst oder drei lage ist.

00:25:53: Ist ein anderes Programm das dort gefahren wird.

00:25:55: und pro Produkt pro Maschine greifen wir diverse Daten an bei der Maschinensteuerung direkt ab und machen dann eine Mustererkennung quasi welche Parameter haben welchen Einfluss auf den Prozess?

00:26:08: Und senden dann eben in quasi Echtzeit aber nur quasi echt Zeit, weil es ja alles über die Cloud geht.

00:26:15: An den Maschinen-Operator auf eine Smartphone-Applikation nachrichten.

00:26:19: hey lieber Operator geh mal an das HMI also die Maschinesteuerung und endere den Wert an Pressdruck an Welle zwei und Ende Temperatur an Wellee vier und dann kriegt ihr da so ein Ping macht das oder sagt ich mache das nicht aus diversen Gründen?

00:26:34: Und so wird halt kontinuierlich der Prozess in die Maschienenparameter optimieren kann man sagen Ja das klingt aber relativ low tech.

00:26:41: der Status Quo heute aber ist.

00:26:43: Die haben so ein kleines Büchlein, das liegt dann an dem Tisch wo steht okay da stehen einfach auf einem Zettel Parameter drauf die hat mal eine Regel einen Prozessingenieur bestimmt und die werden dann immer eingestellt.

00:26:55: Aber es gibt eben viele Einflussfaktoren, die Maschine verändert sich Das Umfeld verändert sich Temperatur Luftfeuchtigkeit Und auch das Material Papier verändert sich und das machen wir adaptiv und passend danach.

00:27:11: Ich kenne es gar nicht so low-tech, weil ich hab mich gerade eher so gefragt wie macht ihr denn die Datenerhebung?

00:27:15: Weil KI musst du ja füttern erst mal mit Rohdaten und dann zieht die Schlüssel im Idealfall.

00:27:19: Wie macht ihr das?

00:27:20: Ja da haben wir zum Beispiel, wo ich gesagt habe wir haben gewisse Komponenten die für alle Ventures vorhalten.

00:27:24: Das ist eine Sache, wir haben Maschinen to Cloud Konnektivitätslösungen.

00:27:28: Die ist uns eben erlaubt direkt von der PLC also der Maschinesteuerung wo alle Sensoren gesteuert werden die Daten abzugreifen die Cloud zu transferieren, dann zu anotieren.

00:27:40: Also welcher Datenpunkt entspricht jetzt?

00:27:42: welchem Parameter ist relativ wichtig für die Aussteuerung?

00:27:46: Muss schon ein bisschen verstehen was da passiert.

00:27:48: und das machen wir eben im Prozess den wir manuell dann machen pro Linie bei dem Kunden dass wir die Konnektivität erst mal herstellen, den Datenflow herstellen die Daten interpretieren und dann unser Modell füttern.

00:28:00: Und deswegen ist es so eine Lösung.

00:28:01: deswegen habe ich vorher auch so ein bisschen bei macht ihr Services ja wenn man Consulting Services Aber diese digitalen Produktlösungen, die wir haben, die haben eigentlich immer eine Servicekomponente.

00:28:10: Um die Lösung zu installieren und die Operator zu trainieren – also da gibt es sagen wir mal eben einen Service Komponent, aber die würden wir nicht alleine anbieten in der Ansicht, das ist einfach Teil der Lösungen und gebundet im SaaS Contract, die aber notwendig ist um den Mehrwert für den Kunden herstellen zu können.

00:28:25: Und wie übertragbar ist das Ganze?

00:28:27: Also jetzt habt ihr das meinetwegen für Toilettenpapier einmal durchdekliniert, dann kommt jetzt jemand und macht irgendwie Geschenkverpackung.

00:28:32: Das ist noch relativ nahe, es ist auch Papier.

00:28:34: aber dann sagen wir mal, dann kommen jetzt jemanden und stellen Zigaretten Verpackungen her oder im Farmerbereich presst ihr Tabletten und habt da auch nochmal ganz andere Themen.

00:28:41: Genau also

00:28:41: wir haben mit Tissue angefangen, relativ dankbar vielleicht auch mal vom Verständnis.

00:28:45: warum macht es da auch relativ viel Sinn?

00:28:47: wenn man sich das anschaut Toilettepapierproduktion gibt es zwei große Kostenblöcke eigentlich nur Der eine Kostenblock ist die Anlagen, sehr teure Anlagen große Fabriken also Abschreibung.

00:28:57: Der zweite Kostenblock is Papierpreis stark vereinfacht.

00:29:00: und eben weil der abschreibungsblock nen signifikanten Anteil der Kostenausmachtener Profitabilität wenn ich aus den Anlagen mehr Output bekomme ist es sehr attraktiv für Kunden.

00:29:10: deswegen haben wir da angefangen.

00:29:11: so ne Rationale Wette Wie übertragbar ist das jetzt direkt dazu?

00:29:14: Wir sind momentan in der Pharmaindustrie unterwegs und schauen in der Pharmaindustrie Verpackung, ob wir dort das Modell übertragen können mit welchem Aufwand.

00:29:24: Und sonst sind wir noch in ein zwei anderen Industrien unterwegs jetzt in Gesprächen um zu schauen, ob die Lösung ebenfalls ausräumen kann.

00:29:32: Bestimmt gewisse Adaptionen bedürfen weil eben der Algorithmus anders trainiert werden muss aber großteile davon können einfach Glauben wir zumindest relativ straightforward weiter?

00:29:42: Und ich glaube immer stark daran, dass wenn man Nachhaltigkeit wirtschaftlich attraktiv macht.

00:29:46: Dass es dann so ein Thema wird, das auch immer mehr Unternehmen übernehmen.

00:29:49: und ich habe so einen Beispiel im Kopf Ich hab mal irgendwie so also ist quasi so Flur Funk gewesen gehört, dass werden so ein Dr.

00:29:55: Edgar zum Beispiel seine Salamis wie Millimeter zu dick schneidet, dass das dann in der Stunde gleich so dreißig tausend Euro oder sowas sind.

00:30:01: Ich weiß gar nicht ob die Zahlen stimmen und vielleicht war es auch ein anderer Pizza Hersteller aber einfach mal als Impact.

00:30:06: Das ist so millimeter salami macht halt irgendwie fünfstellige Beträge in der Stunde.

00:30:10: Das heißt, wenn ich eigentlich effizienter wäre müsste ich ja als Hersteller sagen ist es attraktiv für mich so.

00:30:16: Von daher kannst du mal ein bisschen einen Markt-Einblick geben.

00:30:19: das was ihr da jetzt schon so aufgeschlossen habt wird es auch so angenommen weil die Leute genau das verstehen.

00:30:24: mehr Nachhaltigkeit bedeutet auch gleich mehr Umsatz und ich tue noch etwas Gutes für den Planeten.

00:30:27: ist das so?

00:30:28: Und lässt sie subtralisieren?

00:30:30: Ich glaube es ist ein bisschen komplexer.

00:30:31: also ich glaub dieses Thema IoT, Plattformen, also Industry of Things, Industrial Internet etc.

00:30:38: Pp da gab es ja schon viele Aktivitäten in der Vergangenheit sagen wir mal so und was wir sehen bei vielen unserer Kunden dass sie am Anfang ein bisschen skeptisch sind das die sagen jetzt kommt der nächste der sagt er bringt mir irgendwas.

00:30:50: aber ich habe es jetzt schon dreimal versucht und im Endeffekt hat es nur darin resultiert dass ich mehr kosten hatte schöne Dashbos hatte aber ich hab nun mehr Kosten und keinen Vorteil.

00:30:58: deswegen sind viele relativ skeptisch.

00:31:00: Was wir aber sehen jetzt bei unserer Lösung, wie wir gehen.

00:31:03: Wir sagen ja No Performance no Pay.

00:31:05: also wir machen performance-based task contracting.

00:31:08: Wenn ihr den Mehrwert nicht sieht dann kostet die Lösungen aber auch weniger.

00:31:11: und das sorgt eigentlich dazu wenn sie mal die Lösung einmal ein zwei drei Monate gesehen haben und sehen okay ich habe nachhaltig nachgewiesen.

00:31:18: einen Mehrwert hier heißt höhere output aus gleichen Assets was bedeutet gleich mit Energieverbrauch bleibt gleich Anlagen bleibt gleich etc.

00:31:27: pp Sustainability Impact signifikant.

00:31:31: Kunde interessiert aber hauptsächlich eher, ich habe eine deutlich höhere Profitabilität auf meinen Anlagen, weil ich einfach mehr Output habe bei gleichbleibenden Kosten.

00:31:40: und das ist schon sehr attraktiv!

00:31:42: Und wir sehen jetzt halt dass die Kunden das sehr attraktiv finden.

00:31:45: sind alle so ein bisschen skeptisch, weil sie glaube viele ein bisschen die Finger febrannt hatten.

00:31:49: Das ist der Markt, dass es wenig Lösungen gibt, die wirklich einen Mehrwert für den Kunden geschaffen haben und deswegen gibt es auch relativ wenige Unternehmen, die bis jetzt groß geworden sind.

00:31:57: Thema der Stunde ist ja ansonsten Decarbonisierung.

00:32:00: Also, wie kriege ich es hin aus meinen Produktionsprozessen den CO²-Ausstoß oder sagen wir den Treibhausgasausstoß zu reduzieren?

00:32:07: Wenn ihr jetzt eigentlich sagt, ihr seid in der Lage das man sozusagen mehr Leistung aus den Maschinen rausholt dann würde ich ja eigentlich vermuten dass da gar nicht so eine großartige Decarbonisierung passiert weil es geht ja eigentlich eher darum die Maschine weiter am Laufen zu halten dass sie noch mehr Output generiert und nicht dass sie irgendwie klimafreundlicher wird Geht es trotzdem Hand in Hand.

00:32:24: Also in dem Beispiel geht es trotzdem hand-in-hand, weil das bedeutet halt wenn ich, können wir auch uns wieder auf Autos beziehen.

00:32:31: Wenn ich ein Auto habe dass schon quasi einmal den CO² Ausstoß produziert hatte in der Produktion, der signifikant ist wirklich einen signifizierten Anteil des CO²-Ausstoßes über die Lebzeit eines Autos, ähnlich wie bei einer Anlage, da hab' ich natürlich schon großen Impact für mich mir das vorstellen würde Statt drei, also statt drei Anlagen, dreißig Prozent der Fanscheide nur zwei brauche.

00:32:52: Also ich brauch eine drittel kleinere Palle, ich brauche ein Drittel weniger Maschinen

00:32:56: etc.,

00:32:56: das hat schon einen großen Impact in der großen Summe, dass ich einfach mit weniger CO-Zwei Anlagenproduktionen, Gebäudeproduktion den gleichen Output erzeugen kann.

00:33:07: Also da gibt es schon was.

00:33:08: aber Disping Set, was wir fürs nächste Jahr suchen ganz konkret zu überlegen können die diese Technologie und diesen Technologian Satz?

00:33:16: Optimierung von Maschinensteuerung, nicht nur auf Output optimieren.

00:33:21: können wir gegebenenfalls ein Pareto-Optimo herstellen.

00:33:23: Also maximaler Output bei einer gewissen CO² Ausstoß oder Sustainability Impact.

00:33:31: Oder können wir vielleicht sogar den so optimieren dass wir sagen naja wir optimieren nur möglichst energieeffizient existierende Anlagen zu fahren und zu entwickeln.

00:33:41: das sind wir gerade dran weil wir das ein sehr spannendes Thema finden.

00:33:44: Und ich persönlich bin eine feste Überzeugung, dass wir das Problem, das wir weltweit haben nur mit Technologie lösen können.

00:33:50: Die Menschen werden nicht aufhören zu konsumieren im Gewissengrad.

00:33:53: Wir müssen versuchen den Ausstoß oder den Impact, den diese Produktion hat zum Minimieren und das ist so wie Höchstgeschwindigkeiten kann ich nicht erreichen ohne digitale Tools.

00:34:04: glaube auch es wird noch komplex sein Anlagen optimal zu fahren.

00:34:09: aus dem wilden Gesichtspunkten ... wird genauso technopief benötigen.

00:34:14: Und kannst du mir mal einen Marktfeedback spiegeln?

00:34:16: Also, dass man Output optimieren will ist sofort klar... ... weil da greifen die typischen Mechanismen der Marktwirtschaft.

00:34:21: aber zu sagen ich möchte Sustainability also Nachhaltigkeit erhöhen.

00:34:25: Ich möchte wie die ganze Anlage mehr in Richtung.

00:34:27: Wie ist sie möglichst umweltfreundlich fahren?

00:34:29: Bestehen das schon anreizend?

00:34:31: Ist es sozusagen bei den Herstellern angekommen?

00:34:33: In denen wir aktiv sind wird das immer ein größeres Thema.

00:34:37: Viele haben sich da auch so einem Net Zero Ziel verpflichtet und sind deswegen aktiv an der Suche.

00:34:43: Und es ist natürlich umso einfacher, umso näher man direkt an dem Endkunden ist.

00:34:47: Weil der Endkunde hat da ein Interesse dran?

00:34:50: Der Endkund schätzt das!

00:34:51: Das treibt ganz viel der Umdenke in meinen Augen.

00:34:54: plus.

00:34:55: die Industrien werden natürlich mehr und mehr auch Kosten erleben über CO-Zweizertifikate

00:35:01: etc.,

00:35:01: pp.

00:35:02: Es hat das eben auch dazu führen wird dass Unternehmen auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten also reine finanzielle Gesichtspunten dann andere Zahlen haben.

00:35:10: Aber ich würde schon sagen, es ist mehr als die Reihenwürttel in den Anreizpunkte.

00:35:14: Viele Unternehmen mit denen wir reden sind da auch bemüht Lösungen zu finden, die aber natürlich irgendwie tragbar sein müssen.

00:35:20: Meine letzte Frage oder so der letzte kleine Fragen komplex, der mich noch beschäftigt werden.

00:35:25: So neue digitale Geschäftsmodelle für ein Unternehmen wie euch.

00:35:27: also aus all dem was wir bisher jetzt so besprochen haben

00:35:29: hat

00:35:30: sich da bei den Geschäfts-Modellen eine Art Philosophie Veränderung auch eingestellt bei euch.

00:35:34: Also denkt ihr das Geschäft ganz anders?

00:35:35: Ich meine es klar.

00:35:36: wir reden jetzt gar nicht mehr nur über Hardware verkaufen sondern irgendwie Software zur Steuerung der Hardware.

00:35:40: Da hat man schon per se großen Hebel.

00:35:41: aber gibt's darüber hinaus noch so Elemente wo du sagst ja Wahnsinn hat echt einen Umdenken befördert in unserem Konzern.

00:35:47: Ja, ich glaube also dieses Beispiel diese erfolgreichen Venture Companies die hohe Preise durchsetzen können bei den Kunden und eine hohe Akzeptanz beim Kunden haben und wirklich als differenzieren wahrgenommen werden.

00:35:58: Haben glaube ich diese Umdenke generiert dass man Softwareprodukte eigenständig in hohen Wertbeitrag leisten können und das man eben auch mit Software an sich in der Produktion viel Geld verdienen kann.

00:36:09: Und das liegt eigentlich so ein bisschen da.

00:36:11: früher war so die Hypothese Software ist ein netter Bestandteil, um eine Anlage attraktiver zu machen.

00:36:18: Und über unsere Aktivitäten ist glaube ich stark umdrehen können.

00:36:20: Software für sich selbst ist ein attraktives Produkt das zusätzlich zu Anlagen verkauft werden kann und einen eigenen Wertbeitrag leistet und kein Feature ist sondern ein eigenes Produkt.

00:36:31: Ich glaube dass es so die größte Umdenke, die man jetzt Konzernweit wahrnimmt weil's einfach bewiesen wurde, dass es eben in großen Mehrwerten für den Kunden leistete wo der Kunde auch bereit ist dafür zu bezahlen.

00:36:42: Und wenn wir nochmal über das doesn't move the needle Phänomen sprechen.

00:36:45: Also, wenn man ein großer Konzern ist teilweise hat man dann spannende Tochterunternehmen die relevante Umsätze fahren aber die im Gesamtumsatz des Unternehmens marginal klein sind.

00:36:52: welchen Impact hat das ganze Digitalgeschäft schon jetzt auf Körber oder wird es noch haben?

00:36:56: Ja also es sind so zwei Themen.

00:36:57: einerseits ihr soll das bisschen ja am Anfang darüber gesprochen gehabt zu den Umsatz.

00:37:00: zahlen kommt natürlich auch ein bisschen aus dem Thema raus.

00:37:03: Wenn du dich auf digitalumsetze fokussierst geht der Umsatz gegebenenfalls sogar runter Aber die Umsätze sind deutlich profitabel.

00:37:10: Das ist diese eine Dynamik, also wo man sich da anschauen muss.

00:37:13: Und die andere Sache wir schauen eben das auch klar aus Equity Value Gesichtspunkten an und ich glaube es war sogar im Podcast irgendwie letzte Woche den ich von dir gehört hatte mit Florian der über Orter gesprochen hat.

00:37:25: Hundert Millionen Software Umsatz sind halt genauso viel wert wie irgendwie eine Milliarde E-Commerce Umsatz.

00:37:32: So ähnliche Logik verfahren wir verwenden wir halt auch bei unserer Betrachtungsweise um eben doesn't move the needle Phänomenen bisschen zu balanzen.

00:37:41: Alles klar, Nebel Daniel das war doch ein spannender Ritt hat ja nicht so oft als Thema dass man sich irgendwie über Herstellung und Maschinenbau und so unterhält.

00:37:47: aber ich finde es so sehr wichtig weil mir auch am Herzen liegt den Menschen daraus mal aufzuzeigen was sich so im Mittelstand tut was sich bei irgendwie Unternehmen tut die halt so ein Stück weit auch des Rückgrat von der Wirtschaft dieses Landes hier sind.

00:37:56: und ja spannender ritt und ich glaube geben Sie bestimmt einmal Gelegenheiten das fortzusetzen.

00:38:01: Aber für den Moment schon mal ganz herzlichen Dank.

00:38:02: und Ja keep me posted wie immer so schön sage Danke dir Joel

00:38:08: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:38:12: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:38:16: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:38:27: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:38:31: Bis zum nächsten Mal.

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