About You – FashionTech mit Wachstumspotential? | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | In seinem Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht Joel Kaczmarek in dieser Ausgabe mit About You-Mitgründer Tarek Müller, einem der Shootingstars der deutschen Startup-Szene. Die beiden diskutieren über das Geschäftsmodell hinter About You, den Zusammenhang zwischen Mode und Tech und warum Online-Shopping eine Vitalkur braucht. Du erfährst... ...welche (Technologie-)Kompetenzen Händler heutzutage entwickeln müssen ...warum Personalisierung ein wesentlicher Handelstreiber sein kann ...wie eine Positionierung gegenüber Amazon aussehen kann ...weshalb IT ein so zentraler Baustein eines modernen Händlers ist ...wie die Strategie hinter einer Plattform funktioniert ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Tarek Müller, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung der Teilnehmer und Einführung ins Thema (00:06:47) Was About You im E-Commerce besser machen will (00:09:26) Wie funktioniert die Personalisierung bei About You? (00:14:50 ) Stars & Sternchen: Influencer-Marketing bei About You (00:17:46) Was macht About You anders als Amazon, Zalando & Co.? (00:21:32) Das Geschäftsmodell von About You (00:23:45) Die Relevanz von IT im E-Commerce (00:30:29) Wieviele Entwickler braucht man, um eine Plattform zu bauen? (00:34:21) Wie sieht die IT-Struktur von About You konkret aus? (00:38:04) Wie kann About You als Werbeplattform funktionieren? (00:40:16) Welchen Stellenwert nimmt Mobile bei Shopping-Plattformen ein? (00:44:08) Die Rolle des Marketing bei einer Shopping-Plattform (00:47:00) Wie sinnvoll sind klassische Werbeträger wie TV & Radio? (00:50:36) Brand Building für Anfänger und Fortgeschrittene (00:53:18) Hintergründe der Geschäftspartnerschaft mit der Otto Group __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.
00:00:04: Mein Name ist Schelker Schmarig, heute sitze ich mit einem Mann zusammen der sich normalerweise um andere Menschen kümmert.
00:00:08: Sein Unternehmen trägt nämlich den schönen Namen About You und heute geht es aber mal über Tarek.
00:00:12: Stellt euch das mal ganz kurz
00:00:12: vor!
00:00:13: Ja herzlichen Dank für die Einladung, es mir eine große Freude und Ehre hier zu sein.
00:00:16: Ich bin Tareck, ich bin mit Hannes Wiese und Sebastian Betz einer von drei Geschäftsführern bei About You auch Gründer.
00:00:22: Wir haben Abort-U vor ziemlich genau drei Jahren gegründet, sind mit ein paar Hypothesen angetreten.
00:00:25: Zunächst einmal Abort U verkaufen Mode online also eine Mode Plattform kann man sagen um über tausend Marken die wir einkaufen über hundertzehntausend Artikel auf unserer Plattform.
00:00:35: was uns bisschen unterscheidet vom Wettbewerb sind wesentlichen drei Dinge.
00:00:38: zum einen glauben wir wenn man sich die anderen relevanten Mode Online Händler anguckt dann ist das aus unserer Sicht eigentlich so eine Art Online Lager Halle ja dies klickbar Durchsuchbar und wenn man weiß, was man will ist das auch cool.
00:00:50: Und gerade so für Consumer goods ist es auch glauben wir die richtige Art und Weise wie ein Online Shop strukturiert sein müsste wie einen Amazon-Halt.
00:00:57: Wir glauben aber Mode funktioniert anders.
00:00:58: Wenn man quasi die Leute vor ihrem Einkaufsbummel offline fragt, was brauchen sie eigentlich?
00:01:03: Was wollen Sie sich einkaufen?
00:01:04: und nach dem Einkaufspummel in Ihre Einkaufstüte guckt... dann sind da zu siebzig oder achtzig Prozent Dinge drin, die Sie vorhin nicht artikuliert haben.
00:01:11: Das zeigt uns das Mode weniger eigentlich auf dem Bedarf basiert sondern sehr häufig eben aus einem Impuls herausgekauft wird über etwas was man sieht, etwas was vielleicht an anderen Personen gesehen hat.
00:01:21: aber vor allen Dingen indem man halt Dinge entdeckt und die gut findet und dann halt bestellt.
00:01:25: Und wir glauben, wenn man jetzt mal dem folgt, dass eigentlich die meisten Online-Shops so klickbare Lagerhallen sind.
00:01:30: Dann geht das ziemlich entgegen diesem... ...entgegen dem Einkaufsverhalten im Modebereich eine sehr spezielle Kategorie und dementsprechend geben wir bei Boutou uns größte Mühe den Kunden zu inspirieren, ihm Trends vorzustellen viel Content auf unserer Plattform zu haben mit vielen Influencern und Stars zu kooperieren deren Outfits raufzukriegen auf unsere Plattform um halt den Kunden letztendlich dieses Inspirations- und Deckenmomenten quasi online auch zu bieten und halt dafür zu sagen, dass der online Einkauf bei uns halt mehr als ein Online-Lagerhalle ist nämlich Spaß bringt online Bummeln sozusagen zu ermöglichen.
00:01:58: Das ist so das eine, Inspiration und Discovery nennen wir das.
00:02:01: Als zweiten großen Steckenpferd und da steckt in unserem Namen drin wollen wir dass jeder im Prinzip seinen eigenen Online Shop bekommt also Personalisierungs- oder Stichwort.
00:02:09: Wir versuchen den Kunden möglichst gut zu verstehen Sein Stil seine Vorlieben, seine Price Range, seine Größen natürlich welche Stars er gut findet usw.
00:02:18: Und ihm dann halt passgenauer Angebote zu machen.
00:02:20: d.h wenn er bei uns nach einer Jacke kauft ihm zunächst einmal die Jacken nach vorne zu sortieren die Potenziale am besten zu ihm passen nur Jacken anzuzeigen die in seiner Größe verfügbar sind, ihm neue Impulse zu geben was vielleicht noch zu ihm passen könnte worauf er vielleicht gar nicht gekommen wäre.
00:02:33: Das geht dann bis hin zum CRM und Co.
00:02:35: keine generellen random Messages rauszuschicken sondern wenn der Kunde uns quasi mitgeteilt hat über ein Like oder einen Kauf das da gewisse Marken oder gewisse Stars gut findet.
00:02:44: Und wir wissen jetzt beispielsweise Lena Gerke auf unserer Plattform.
00:02:47: Der Kunde hat im Prinzip auf Like gedrückt bei Lena Gerkes, für uns das Indiz dass er sie gut findet.
00:02:51: Lena Gerkel legt zehn neue Outfits auf unsere Plattform hoch.
00:02:54: dann kriegt jeder der Lena Gerker folgt und Lena Gerket gutfindet eben die Push Notification zehn neuen Outfits von Lena Gerkö.
00:02:59: Wenn wir dann zum Beispiel wissen ja die Marke Nacketano und ein Artikel in Lena Gerkä-Outfit ist von Nacketonow, dann weisen wie ihn erst mal darauf hin.
00:03:06: Das ist ein besonders hoher Match.
00:03:08: So sind wir in der Lage letztendlich mit dem Kunden einen Dialog zu kommen um den Kunden einmal zu akquirieren aber da noch immer wieder letztendlich organisch auf unsere Plattformen zu bekommen, eben aus diesem Mix an vielfältigen Content kombiniert mit einer Personalisierung.
00:03:20: Und das alles idealerweise perfekt auf dem Smartphone.
00:03:22: also sind sehr smartphonelastig.
00:03:24: die allermeisten Kunden nutzen uns auf dem Handy oder nutzen unsere App und das sind so die drei Dinge Inspiration und Discovery Personalisierung auf einem Smartphone, die uns jetzt glaube ich in den letzten zweieinhalb Jahren zu großem Erfolg verholfen haben.
00:03:36: Das soweit sozusagen zu About You.
00:03:37: Wir haben jetzt in unserem zweiten vollen Geschäftsjahr bereits über hundert Millionen Euro Umsatz gemacht, wachsen also brutal und wollen uns auch weiterhin verdoppeln noch mal in diesem Jahr.
00:03:46: Und als Zweites haben wir noch ein vertikales Unternehmen aufgebaut in den letzten zweieinhalb Jahren namens Edited.
00:03:52: Das heißt bei Edited produzieren Design und produzieren wir Ware sind wie man so schön sagt komplett vertikal Verkaufen also auch direkt an den Endkunden, betreiben da sogar auch Offline-Läden.
00:04:01: Aber im Wesentlichen ist es ein Online-Konzept.
00:04:03: Sie sind sogar im Wholesale... Also ganz klassisch vertikal jetzt abseits vom Wholesail aber im Großen werden vertikaler Player mit edited und mit about you in Massenmarkt online Händler für Fashion.
00:04:12: Bist
00:04:12: du zur Produktion eigentlich auch bei
00:04:14: edited?
00:04:14: Genau!
00:04:15: Es geht los mit dem Design wirklich.
00:04:17: Wir überlegen uns muss eine Designhandschrift geben.
00:04:19: Kollektionen werden geplant haben Subkollektion gerade eine Sportswear Kollektion rausgebracht dann wird es produziert und kommt auf unsere platform edited.de.
00:04:28: und auch bei about you ist das zu kaufen und wird direkt in den Endkunden verkauft.
00:04:32: Es ist aber Eindruckend, wie du das unterknallen kannst?
00:04:34: Ist das so ein bisschen was, was bei euch auch gewachsen ist oder war das von Anfang an deine Hypothese?
00:04:39: Es werden diese drei Dimensionen sein also Discovery, Personalisierung und Mobile?
00:04:43: Zwei von drei waren von Anfang auf unsere Hypothese nämlich Discovery und
00:04:47: Inspiration
00:04:48: und Personalisierung.
00:04:49: Wir sind von Anfang dann an getreten haben gesagt Online-Shoppen, Fashion online Shoppen sollte Spaß bringen und inspirierend sein und nicht so tröge.
00:04:56: Das ist nicht nur Convenience.
00:04:58: Fernseheronline zu bestellen online zu bestellen, tut man aus Convenience Gründen Online.
00:05:02: Aber Mode sollte Entertainment sein auch und Spaß bringen!
00:05:05: Das war von Anfang an unsere Hypothese.
00:05:07: Und Down Road in den letzten zweieinhalb Jahren hat sich natürlich die Art und Weise wie wir das auf der Plattform umsetzen signifikant geändert.
00:05:12: Und wie gesagt, zwei von drei Smartphone war ehrlich gesagt als wir irgendwie Mitte-Zwei-Tausend-Vierzehn online gegangen sind.
00:05:18: Das war mehr oder weniger irrelevant.
00:05:20: Man muss auch ganz klar sagen Wir haben Riesenglück dass das Smartphone so erfolgreich geworden ist weil das Thema Entertainment Inspiration und Personalisierung sind super prädestiniert für Smartphone.
00:05:29: Warum?
00:05:30: Smartphone ist ein Entertainment Device.
00:05:32: ja man nutzt es zum Zeitvertreib zum zu entdecken und man hat einen kleinen Screen.
00:05:36: das heißt man muss man muss als Händler dafür sorgen dass alle relevanten Inhalte wegkommen.
00:05:42: die Chance dem Kunden was zu zeigen.
00:05:43: Das heißt, natürlich zu Erfolg gehört immer ein bisschen Glück.
00:05:47: wenn man jetzt davon ausgeht dass wir erfolgreich sind Ich glaube, das kann man dann mit Sicherheit auch aufgrund des riesenglückstes Smartphones und Durchbruch erlebt hat im e-commerce.
00:05:55: Ja ich meine du hast doch grundsätzlich so ein bisschen das Problem.
00:05:57: also aus Investoren.
00:05:58: sich ist ja e-Commerce mittlerweile so ein Commodity Thema eigentlich.
00:06:00: Das mag ja fast gar keiner mehr finanzieren.
00:06:02: es ist eigentlich gefühlt so eine Nullesumspiel wenn der einen an Umsatz gewinnt verliert er andere.
00:06:06: in vielen Bereichen gerade handelt's ist ja so ein Verdrängungswettbewerb.
00:06:09: sind eure Hebel so ein bischen das Mittel was Du siehst um sozusagen aus dieser Falle rauszukommen?
00:06:13: Also erstmal glaube ich nicht dass der Investorenmarkt verschlossen ist wo ich total mitgehen würde zu sagen Es gibt kaum Seed Capital für klassische Händler, wie wir es sind.
00:06:22: Das ist ganz schwierig.
00:06:24: Wenn man da links in der Later-Stage unterwegs ist und einfach ein großes Geld braucht, dann zeigen wir viele andere Unternehmen, die gerade wachsen, dass große institutionelle Investoren finden handelt ziemlich gut weil Handel war sehr... prognostizierbares ist, wenn man eine gewisse Größenschwelle überschritten hat.
00:06:41: Also wir können at scale extrem genau prognosizieren was ein Kunde in den nächsten zwei Monaten bei uns ausgibt unter nächsten achtzehn, nächsten vierundzwanzig und das ist erstmal gut.
00:06:49: Wir haben extrem hohe Planungsgüte.
00:06:50: in unserem Geschäft müssen wir auch weil wir waren letztendlich mit großem Vorlauf einkaufen aber dass es erst mal sehr prädestiniert für institutionelle Investoren die vielleicht etwas weniger Risiko wollen und große Tickets letztendlichen finanzieren müssen so fängt glaube ich der Investorenmarkt im E-Commerce überhaupt nicht verschlossen wenn man einen gewissen größ überschritten dieser Größe zu kommen ist extrem schwierig.
00:07:09: Ja, hast du glaube ich recht?
00:07:10: Aber das ist ja wirklich eine Schwierigkeit.
00:07:11: wenn ich jetzt irgendwie sage mein Gutemonstrivere weiß auch sagen gefühlt jede Kategorie selbst im Longtail gibt es ja schon viele viele Ansätze.
00:07:17: also ist er sozusagen wirklich ein hartes Brett zu sagen Ich will E-Commerce machen Du kriegst das ganze Wachstum aber nicht finanziert weil man eigentlich keine Lust hat als Investor in diese Phase reinzugehen wo unklar ist wo das hingeht und sobald es prognostizierbar ist ist ja auch das Risiko irgendwie massiv gesenkt.
00:07:30: von daher
00:07:30: Also wir haben riesenglückt mit der Autogruppe da einen Investor zu haben.
00:07:36: Wir glauben, wir wären einer der Top-Fünf-Fashionplayer in Europa.
00:07:41: Diese Vision hat die Otto-Grupa von Anfang an mitgetragen und ist natürlich ein extremes Risiko eingegangen am Anfang.
00:07:46: So jungen Leuten wie uns hier so viel Geld anzuvertrauen.
00:07:48: Im Endeffekt muss man sagen heute kann man glaube ich über unsere Unternehmensbewertung und Co sagen das scheint wirklich eine gute Idee gewesen zu sein.
00:07:53: aber das Risiko war extrem hoch am Anfang.
00:07:56: und es ist natürlich noch ein Problem dass Fiese am E-Commerce ist Bevor du überhaupt einen Euro Umsatz zu machen musst, eine extrem komplexe Infrastruktur vorhalten.
00:08:05: Das heißt wir sind praktisch mit zweihundert Mitarbeitern gestartet kann man sagen.
00:08:09: Wir haben sehr schnell zweihunderte Mitarbeiter aufgebaut bis wir überhaupt ein Euro-Umsatz machen konnten.
00:08:14: Also das Fiese ist der Kunde hat so hohe Anforderungen an den E-Commerce dass du extrem viel upfront Investment tätigen musst, um überhaupt mal einen Euro zu machen.
00:08:22: Wenn du das dann allerdings getätigt hast und diese Schwelle von, sag ich mal, hundert Millionen überschritten hast und man größer eine Million Kunden akquiriert hast, dann bringt es eigentlich Spaß.
00:08:31: Cool!
00:08:31: Da müssen wir gleich mal reingehen in dieses ganze Thema IT und wie ihr sowas strukturiert.
00:08:34: Lass uns doch mal vielleicht so ein bisschen irgendwie eure Prozesse abreiten aus Kundensicht damit man mal so ein Gefühl dafür kriegt, wie ich als Nutzer euch bediene Und dann können wir mal den Blick nach hinten rum unter die Motorhaube machen Wie ihr sozusagen aufgestellt seid, wie ihr so was eigentlich hebelt.
00:08:47: Das ist der typische Weg.
00:08:48: Ihr habt eine App und es ist sehr charmant gemacht, dass dann das About You sich wandelt in About Joel oder Susie.
00:08:55: Da merkt man dieses Bild ja schon.
00:08:56: Ich finde solche Kleinigkeiten sagen viel aus über so ein Konzept.
00:09:00: Ohne dass man es erklären muss, unser Konzept.
00:09:02: Was du gerade erwähnst ist wenn man sich bei uns anmeldet und einloggt ändert sich der Name von About You zu in meinem Fall about Tarek.
00:09:07: Und das Geile ist... Man muss dazu nicht mehr sagen Der Kunde versteht sofort alles klar.
00:09:10: jetzt geht's um mich.
00:09:11: Nach welchen Metriken entscheidet ihr was ihr dem Kunden vorschlagt?
00:09:15: Wie lernt ihr über ihn?
00:09:15: Was sind da sozusagen die Wege?
00:09:17: Also ich muss erst mal sagen mit diesem Thema Personalisierung sind wir auch irgendwie an Tag drei oder so.
00:09:21: Da ist extrem viel Luft nach oben.
00:09:22: Aber was nehmen wir uns zum Vorbild?
00:09:24: Zum Vorbild nehmen wir unsere Dienste wie Instagram und Facebook.
00:09:26: Das Verrückte ist Die reden zwar nicht über Personalisierung die siebsten Seiten nicht kennen.
00:09:31: Warum?
00:09:31: Weil der Überschnitt an Content zwischen deinem Facebook-Stream und meinem Facebook- Stream ist minimal, wir haben vielleicht zehn Prozent Überschritte an Content auch nur weil wir in derselben Industrie unterwegs sind.
00:09:39: ja das heißt neunzig Prozent ist unterschiedlich.
00:09:41: wenn man auf einen Amazon geht oder einen Zalando oder ein Otto dann ist ninety fünf Prozent gleich nur fünf Prozent individuellen.
00:09:48: unser Ziel ist es eigentlich analog Facebook dass es nicht eine Bord U gibt sondern aktuell im.
00:09:52: zweieinhalb Millionen Leute haben wir uns bestellt es müsste jetzt zweieinhhalb Millionen Abort geben.
00:09:57: Und was wir gelernt haben jetzt in den letzten Jahren war, am Anfang sind wir hingegangen und haben gesagt der Kunde meldet sich bei uns an.
00:10:04: Und durchläuft er so ein Style Quiz also ergibt uns erstmal ganz viele Informationen.
00:10:07: Was mag er?
00:10:08: Welche Stars welche Vorbilder hat er marken preis ranges usw.
00:10:11: Sofort was wir relativ schnell gemerkt haben ist da kein kunde Bock drauf Was wir dann aber auch... Dann haben uns überlegt, hey wie machen das denn eigentlich andere?
00:10:18: Facebook und Co.
00:10:19: Und wir sind da in unserer Systematik umgestiegen hinzu du kommst auf unsere Plattformen und wir fragen dich eigentlich gar nichts.
00:10:25: Aber wenn Du auf dem Lena Gerkoutfit bist, dann ist da ein Like-Button.
00:10:28: Wenn Du auf einer Marke bist, ist da einen Like-button.
00:10:29: sozusagen.
00:10:30: Wir haben dieses Like-Instrument und auch natürlich Kauf und Klick und alles Mögliche.
00:10:34: Wir nutzen im Grunde genommen die einfachen Feedbacks der Kunden.
00:10:37: Das können Clicks, Likes, Kommentare, Käufe usw.
00:10:39: sein Um die Seite zu konfigurieren.
00:10:42: Und letztendlich ist es erstaunlich gelehrt für den Kunden Wenn du auf ein Profileig drückst, muss man den Kunden gar nicht erklären.
00:10:46: Was danach passiert?
00:10:47: Er erwartet das wenn er bei Naketano auf Like drückt.
00:10:50: Er informiert wird, wenn eine neue Naketanokollektion kommt und er findet es auch gut.
00:10:54: Das heißt was wir gelernt haben ist zunächst einmal um richtig zu personalisieren musst du Daten sammeln, musst du Informationen über den Kunden sammelt und wir haben gelernt dass läuft eigentlich am besten wenn du das im Prozess integrierst also nicht irgendwie so einen Style Quiz oder sowas durchlaufen lässt.
00:11:06: letztendlich versuchen wir über ganz vielfältige Methoden ein Profil des Kunden zu erstellen.
00:11:12: kann das auch verhindern?
00:11:13: werden er das nicht möchte?
00:11:14: Man kann es auch abstellen, aber eigentlich jeder will das.
00:11:17: Um dann im Prinzip das Angebot zu verbessern.
00:11:19: und was wir zum Beispiel auch gelernt haben ist oder woran wir mittlerweile glauben wenn ich von mir rede ist eigentlich Sebastian Betz der unsere Product Roadmap definiert und auch die komplette Technik unter sich hat ist hinzugehen und eigentlich auch viel über die Sortierung zu machen quasi nicht Sachen abzuschneiden.
00:11:34: Wenn du jetzt auf Jacken bist, wir haben fünf tausend Jacken gar nicht so sehr der Ansatz wird Dampfen diese fünftausend Jacken jetzt auf dreihundert runter, sondern wir sortieren die Jacken halt so um das die relevantesten oben sind.
00:11:44: Und wenn du willst kannst du dich durch die vierhundert-achtzigseiten Jacken klicken bis zum Ende.
00:11:47: aber idealerweise ist halt oben der Treffer bisschen wie Google.
00:11:50: So äußert sich dann Personalisierung zb in einer Kategorie.
00:11:53: Aber dann heißt es ja in der Logik auch, dass ihr eigentlich immer so ein bisschen eine Trägerrakete braucht an die euch sozusagen anhäftet um den Geschmack zu testen.
00:12:00: Also sei das jetzt ne Marke oder sei es irgendwie ein Influencer.
00:12:03: Das heißt sie nimmt eigentlich immer irgendetwas was aggregiert für einen bestimmten Style steht und versucht dann euch so ein Interesse zusammen zu puzzeln.
00:12:08: Ja erstmal aber wenn ein Kunde auf unserer Seite kommt kriegt er erst mal die allgemeine Durchschnittssortierung sozusagen und kriegt erst einmal die Allgemeintop-Outfits, die Allgemeintopsstars usw.
00:12:20: Geschichte.
00:12:21: Und dann versuchen wir eigentlich mit jedem Klick letztendlich, uns dem Profil des Kunden zu nähern und gewisse Elemente zu personalisieren.
00:12:27: Man muss aber auch ganz klar sagen auf den Status quo bezogen.
00:12:29: Wir sind noch lange nicht dabei zu sagen es gibt zweieinhalb Millionen about Usen die haben alle unter sich einen überschnitt von zehn Prozent ist nur noch ganz weit entfernt.
00:12:37: Muss man auch sagen weil auch die komplette Infrastruktur überhaupt mal die Logistik und all das also Ich sage mal an einfachen Strichen Hygiene Faktoren, die ein Kunde voraussetzt.
00:12:46: Nämlich dass das Paket in zwei Tagen da ist.
00:12:49: Da hast du schon so unglaublich komplex, dass es uns erstmal sozusagen neunzig Prozent unserer Organisation erst einmal außer Atem hält und dann mit den restlichen verbliebenen zehn Prozent können wir uns nur diese Fans die Sachen wie Personalisierung kümmern.
00:13:00: Das sind noch ganz am Anfang aber letztendlich unser Ziel Wie Du sagst also Wir zeigen allgemeine Sachen an brauchen dann wie Du sagste Trägeraketen sozusagen.
00:13:08: Also brauchen Schnell Dinge, wo der Kunde darauf reagieren kann.
00:13:13: Das können eben Markenstars, Trends, Stile, Anlässe und Co.
00:13:16: sein.
00:13:16: Was sind
00:13:17: denn sonst auch Datenpunkte die man erheben kann außer jetzt Likes?
00:13:20: Wo man vielleicht irgendwie was ein Gefühl für kriegt?
00:13:21: hast du da noch weitere Punkte?
00:13:22: das hier auch wie zum Beispiel sagt Man kann seinen Facebook Profil connecten und dann siehst welche Serie in der mark oder sowas.
00:13:27: Ja haben wir alles sozusagen viel mit rum experimentiert aber am Endeffekt sind wir zum Schluss gekommen.
00:13:31: Am besten ist einfach dass was der kunde auf unserer plattform tut über den facebook profil irgendwas abzuleiten Also haben wir zumindest noch nicht gelöst bekommen war auch am Anfang irgendwie so naheliegende Ansatz, aber irgendwie extrem schwierig tatsächlich zumindest für uns.
00:13:43: Für uns ist wirklich am besten sich einfach anzuschauen was tut der Kunde auf der Website?
00:13:46: Was klickt da an?
00:13:47: Welche Schnittmuster welche Preise welche Marken welche Inhalte sozusagen und daraus letztendlich einen Profil abzuleiten auch den Kunden einfach zu fragen ja das findest du geil!
00:13:56: Gib uns mal deine Größe
00:13:57: Und wie macht ihr das mit den Influencern?
00:13:59: Also wenn du jetzt das, Nadina Gerke stellt da irgendwie was ein.
00:14:01: Müsst ihr denn irgendwie allen Cash zahlen?
00:14:04: Wie läuft das prozessual ab?
00:14:05: Haben die einen PR-Manager, der das macht?
00:14:07: Korrettiert ihr das für die?
00:14:08: Das ist ja eigentlich ganz interessant weil man versucht ja so bisschen an seinen Idol nachzuhalten.
00:14:12: Was ist denn da der Prozess, wie das abläuft?
00:14:13: Unterschiedlich kommt auch ganz doll auf die Größe an letztendlich noch auf die Handlungspositionen, die wir haben.
00:14:19: Wer hat den Leverage gegenüber wem?
00:14:21: Das war eine wichtige Frage!
00:14:23: Sagen wir mal bei den ganz, ganz großen müssen wir natürlich mit Honoraren aber zunächst einmal.
00:14:27: Aber mittelfristig ist das Ziel dass wir jeden Star und Influencer auf unserer Plattform eigentlich so eine Art... Refshare-Modell geben, um die Stars auch zu incentivieren letztendlich.
00:14:36: Also erst mal der Prozess.
00:14:37: vielleicht ist eine wichtige Frage was steckt da prozessual hinter?
00:14:40: Wenn wir mit jemandem kooperieren dann suchen sie sich ihre Lieblingsoutfits bei uns im Shop aus und es ist wichtig dass das wirklich die Sachen sind, die sie wirklich tragen auch diese gerne tragen.
00:14:48: Es muss authentisch sein.
00:14:50: Wir organisieren mit vielen in Shooting.
00:14:51: manche organisieren die Shootings auch selbst Das heißt die suchen sich ihre lieblings Outfits an.
00:14:55: und machen wir mit den Outfit Shootings.
00:14:57: Idealerweise läuft es denn so, dass wir den im Prinzip die Klamotten zur Verfügung stellen.
00:15:00: Die machen die Outfit-Shooting Kunde letztendlich aufgrund des Influencer-Outfits etwas kauft, bekommt der Influenzer ein Refshare daraus.
00:15:07: Das ist wie so eine Art Affiliate Modell und dann top wenn der Kunde auch noch den Traffic auf die Plattform geschoben hat indem er zum Beispiel so in Instagram gesagt hat hey bin hier gerade bei der, keine Ahnung Bambi.
00:15:16: Verleihung.
00:15:17: gucken wir meinen Outfit kannst du kaufen bei About You?
00:15:19: Kunde drückt drauf kauft das dann der Influence natürlich einen höheren Refsharbe kommt als wenn Kunde auf about you war es durch Zufall entdeckt hat also letztendlig der Influencer nicht die Traffic-Urquelle war, sondern Teil des Entdeckungsprozesses kriegt er etwas weniger als wenn er im Prinzip sowohl den Traffic als auch den Verkauf ausgelöst hat.
00:15:35: Das ist so ein bisschen das Basismodell.
00:15:37: aber fairerweise muss man sagen, dass kriegt man mit den ganz großen noch nicht umgesetzt und noch nicht in Gänze zumindest, sondern arbeiten wir natürlich auch häufig mit Honoraren.
00:15:45: Das glaube ich eine Frage der Zeit und Skalierung bis wir in der Lage sind da letztendlich alle relevanten Content creators sozusagen im Fashionumfeld irgendwo auf unsere Plattform zu bringen.
00:15:54: Wie viel Influenza habt ihr jetzt mittlerweile?
00:15:55: Also wir haben Fünfzig, die wir fest unter Vertrag haben.
00:15:58: Die Fünfzig-Großen eigentlich mehr oder weniger jeden relevanten Fashion Influencer Lifestyle Vorbild.
00:16:02: Es sind auch Models wie Eva Padback, die jetzt gar nicht so die typischen Social Media Stars sind aber für einen gewissen Stil stehen.
00:16:09: Das sind aber auch letztendlich Lifestyle Leute, die durch Annemenden oder so die eher durchs TV bekannt geworden ist Also gar nicht unbedingt Social Media auch da.
00:16:17: Also fünfzig von denen, wir nennen die Idols auf unserer Plattform, die wir fest unter Vertrag haben und dann on-boarden wir gerade noch extrem viele und das ist ein große Wachstumsfeld für uns sozusagen, die man heute so schön Mikroinfluencer nennt Also eher Leute, die so um die Zehntausend Follower haben, die aber häufig eine deutlich größere Bindung mit ihren Followern haben.
00:16:36: Dann ist das eben so ne Masse, dass wir das natürlich im Wesentlichen irgendwo halbautomatisiert hinbekommen müssen weil der Aufwand letztlich in einer manuellen Betreuung eines solchen Influencer zu hoch wäre als dass wir uns jetzt um fünfhundert, sechshundert Direktkooperationen kümmern können.
00:16:49: Das heißt unser Ziel ist es schon, dass die sogenannten Mikroinfluencer sich selbst auf unserer Plattform anbauen können.
00:16:54: und für wie verteidigbar hältst du eigentlich so eure ganze Ausrichtung dort?
00:16:57: Weil ich würde mal sagen in Zalando Discovery, wie du sie jetzt irgendwie so ein bisschen skizziert hast.
00:17:02: Ist ja auch vielleicht so halb ernst manchmal nur aber was würde jetzt die zum Beispiel davon abhalten irgendwie zu denen hinzugehen?
00:17:07: Das ist ein bisschen wie bei Red Bull und den anderen Energy Drinks.
00:17:09: So wenn die kommen und legen paar Dollars mehr auf dem Tisch oder haben die größere Reichweite weil du gesagt hast es eine Frage von Leverage kann das ja immer zum Bomberang werden.
00:17:16: Was glaubst du wie verteidigbar ist sowas?
00:17:18: Grundsätzlich glaube ich im Onlinehandel ist nichts wirklich verteidigt war.
00:17:21: man muss halt immer schneller sein als der andere.
00:17:23: also dass das doch schöner am Internet doch eigentlich jeder kopiert im Prinzip die Anderen Und wenn etwas kopiert wird dann freuen wir uns erst ein Zeichen, dass wir richtig klagen.
00:17:30: Wenn du sagst in Zalando ist jetzt gar nicht so eine fiese Online-Lagerhalle wie ich das gerade skizziert habe, stimmt das?
00:17:34: Allerdings ist ein About You auch nicht nur Inspiration sondern du kriegst auch deinen reinen Bedarf gedeckt.
00:17:38: also irgendwo sind alle alles.
00:17:40: aber die Frage ist ja wer kommt den Kunden als erstes im Sinn wenn sie sich neu einkleiden wollen also nicht genau wissen was Sie wollen bisschen rumstäbern wollen dann ist es halt about you.
00:17:48: Wer kommt den Kunden als erstens im Sinn genau den Sneaker, wo sie genau wissen welcher es ist nachkaufen wollen.
00:17:56: Dann ist das ein Amazon ganz klar, wo Sie es auch bei Boutou können und wer es kommt als erstes in Sinn.
00:18:00: wenn sie unglaublich viel Zeit haben oder das perfekte Kleid haben wollen dann ist es eher ein Zalando.
00:18:05: Wenn man davon ausgeht oder den perfekten Sneaker aber man weiß noch nicht genau welchen dann will man die komplette größte Auswahl die existiert dann ist das einen Zalandoh.
00:18:13: Wenn du mich fragst alle drei Player Amazon Zalandon wir decken eigentlich jeden Bereich ab.
00:18:17: Du kannst bei uns auch genau den sneaker nach kaufen.
00:18:20: ähnlich großes Sortiment wie ein Salando und wir haben dieses Bummeln.
00:18:23: Genauso hat ein Salado auch irgendwo Bummel, Instrumente und Amazon.
00:18:27: aber die Frage ist ja mal worauf legt der Player seinen Schwerpunkt?
00:18:30: Und was ist, wofür steht er in der Außenkommunikation?
00:18:32: Ich bin davon überzeugt oder wir sind dafür überzeugt.
00:18:35: es wird nicht auf einen Endgame hinauslaufen.
00:18:37: Es wird nicht den Eingeben der den kompletten Markt beherrschen.
00:18:40: in Fashion Wir glauben das eher unigopolistischer Markt.
00:18:43: Da wird es mehrere Player geben, jeder hat seinen Platz.
00:18:46: und letztendlich ist die Frage wofür steht man im Wesentlichen?
00:18:48: Und wir stehen im wesentlichen für dieses Thema online bummeln.
00:18:51: Wenn du unsere Kunden fragst oder auch die Menschen da draußen wer kommt dir als erstes in den Sinn beim Thema Du willst dich neu einkleiden, du willst vielleicht ein bisschen Beratung, du willst Dinge entdecken dann werden die meisten Leute baut Ju sagen Sie werden natürlich nicht sagen Zalano kann das gar nicht aber sie werden trotzdem mit Bautu sagen und sie wären so fies es für uns ist wenn wir fragen wo würdest du deinen Sneaker nachkaufen wenn sie Amazon sagen obwohl wir genauso schnell liefern?
00:19:12: Das ist eine Top-of-Mein-Frage.
00:19:14: Ist rückig, dass du immer so stark vonehmst?
00:19:15: Ich hab ja gedacht, dass die Fashion eigentlich nicht kann!
00:19:18: Amazon kann... Also selbst ne marginale Kategorie bei Amazon ist immer noch extrem groß, muss man einfach sagen und Amazon is dieser Typische ich kaufe mir irgendwas nach Case und Deaths auch wenn er im Gesamtmarkt vielleicht nur zwanzig Prozent von Textilaus macht, denen beherrscht einfach Amazon.
00:19:35: Ich hätte an Zalando gedacht ja aber ich habe das so gemacht, ich hab mir irgendwelche Geoxschuhe gekauft weil die so eine Bequeme Sohle haben und bei Fashion denke ich dann irgendwie Zalandoh danach kaufen... Da
00:19:43: wusstest du genau was du wolltest.
00:19:44: dann und hast?
00:19:44: Ja genau!
00:19:46: Die meisten Leute würden eher zu Amazon gehen, per Amazon Prime bestellen.
00:19:49: Aber das ist auch fair, ich nehm dir das nicht übel dass du sagst, wenn du weißt was du willst, kaufst du das bei Zalandro oder Amazon oder Auto.
00:19:55: auf der anderen Seite ist ja die Frage, du möchtest dich neu einkleiden vielleicht ein bisschen dein Stil verändern.
00:20:01: Du möchtest irgendwie deine Garderobe auffrischen an wen, also hast du da wirklich Bock auf die anderen Player?
00:20:07: Weiß ich nicht weil ich glaube, da wirst du nicht so finde wie du das bei uns wirst.
00:20:10: und das ist ein extrem großes eigentlich das größte Marktsegment in Textil und deswegen sind wir auch davon überzeugt dass wir da weiterhin noch Erfolg haben werden.
00:20:18: aber auf der anderen Seite wir werden garantiert kein Erfolg haben wenn wir einfach dastehen bleiben wo wir sind.
00:20:23: Es ist alles vergänglich.
00:20:24: Wir müssen schnell bleiben und dann können wir auch unsere Marktposition halten, glauben wir.
00:20:28: Man
00:20:28: fairerweise muss ich sagen, die Suchalgrügel von Zalando überraschen schlecht.
00:20:32: Selbst wenn ich weiß was ich will, Hilfiger, Sakko, Schwarz-Weiß, Milliert, Größe vierzig oder Achtundvierzig... Na anyway, das haben Sie jetzt ja hier nicht beschäftigen.
00:20:40: Was mich aber interessieren würde ist, jetzt haben wir so ein bisschen abgebildet wie ihr euch positioniert, was ihr macht und was eure USP sind.
00:20:46: Was steckt denn da für eine Infrastruktur dahinter?
00:20:48: Das heißt, wie viele Leute seid ihr und wie würdest du das kategorisieren in Prozenten?
00:20:52: Wie viel Power liegt auf welchem Bereich?
00:20:54: Also
00:20:54: wir sind ein dreihundert fest angestellte Mitarbeiter.
00:20:56: Wir haben einen kleinen Overhead von irgendwie zehn, fünfzehn Leuten die admin HR und so weiter machen, Controlling und so.
00:21:01: Wenn man jetzt sagt, man geht sozusagen auch Fachbereiche runter kann man grob sagen, wir haben den Drittel IT in Drittel Marketing, Drittel Beying und Content also drittel Fashion, Drittle Marketing, drittel IT.
00:21:11: Wenn du uns fragst, was sind wir als Company in unserer DNA?
00:21:15: Dann würden wir uns wahrscheinlich am ehesten als Tech-Unternehmen bezeichnen.
00:21:19: Was halt irgendwie bei Accident Mode verkauft ist nicht heißt das Marketing und Buying unwichtig sind.
00:21:25: Das muss man alles gut machen.
00:21:28: aber wir glauben quasi entscheidend ist, die Tech-Kompetenzen vor allem die Agilität und die Schnelligkeit zu besitzen extrem schnell auf Markttrans reagieren zu können.
00:21:37: Aus meiner Sicht besteht kein Erkenntnismangel in der Frage was müsste man eigentlich tun als Onlinehändler?
00:21:42: Ist eher ein Umsetzungsproblem.
00:21:45: Man hat als Onlinehandler so viel zu tun seine Infrastruktur aufrechtzuerhalten dass die allermeisten gar nicht dazu kommen das zu tun was für den Kunden richtig geil ist weil sie irgendwie im Grunde genommen schon an den Hygienefaktoren scheitern.
00:21:57: Und insofern ist da einfach extrem entscheidend, dass wir technologisch in der Lage sind Dinge umzusetzen.
00:22:04: Wenn du dann fragst, was am wichtigsten ist.
00:22:05: Also wir sind auch drei Geschäftsführer in ziemlich genauso so einen Bereich aufgeteilt.
00:22:08: Ich bin sozusagen der Marketing Casper.
00:22:09: Wir haben Hannes Wiese, der die Operations Finance im Prinzip die Hygienefaktoren in Anführungsstrichen zusammenhält, was schon Heidenaufwand ist und dafür sorgt es unsere Planungsküte irgendwie in den Haut.
00:22:18: Und dann haben wir Sebastian Betz, der sozusagen Tech & Product Feature Roadmap macht also nicht der typische Techies sondern ein Techie mit extremen betriebswirtschaftlichen und vor allen Dingen auch sehr gutem Gespür das Kunden eigentlich wollen, also UX Verständnis.
00:22:30: Und ich würde sagen am wichtigsten ist, wo können wir uns wirklich unterscheiden?
00:22:35: Wo gewinnen wir oder verlieren wir.
00:22:37: Oder wo entscheidet sich ob wir am Ende Gewinne oder Verlieren an Führungsstrichen?
00:22:40: Dann ist es am ersten Teil von Sebastian Betz in der Frage Ist unsere Tech-Architektur und unsere UX in der Lage letztendlich das was der Kunde will abzubilden?
00:22:49: Ja auf dem lasstet ja eine hohe Verantwortung.
00:22:51: Wie schafft ihr es denn irgendwie... Also ich bin in zwei Richtungen eigentlich.
00:22:54: Einerseits was ist euer IT so?
00:22:56: eure IT Secret Source?
00:22:57: also was macht ihr anders?
00:22:58: dass die gerade nicht so geht Tagesgeschäft irgendwie unter Wasser hält.
00:23:02: Und wie kannst du so einen Sebastian irgendwie die Power geben, dass der da auch irgendwie den Kopf über Wasser hält?
00:23:06: Was ist so ein IT-Secret Source?
00:23:09: Sagt man gerne, was die Secret Source ist!
00:23:11: Ja wenn ich das wüsste... Nein, ich glaube es ist...
00:23:13: Es ist wahrscheinlich eine Frage von Organisationen an vielen
00:23:15: Stellen.
00:23:15: Genau also ich bin da letztendlich der falsche im Grunde.
00:23:18: und dann müsste man diese Frage Sebastian stellen aber ich versuche mal zu antizibieren was er antworten würde.
00:23:22: Ich glaube was wir versuchen in unserer IT ist nicht jedem Hype zu folgen.
00:23:27: In der IT sind wir sehr verführerisch, denn ich komme neue Plattformen und Programmiersprachen und Datenmangsysteme und so auf die natürlich immer an Tacken besser sind als das Letzte.
00:23:37: aber im Endeffekt... Geht es gar nicht darum, immer die aller-crazy neuesten Technologien zu verwenden sondern im Grunde genommen eine Einheitlichkeit zu haben um in der Lage zu sein letztendlich ein Programmierer auch von A nach B. Von Team A nach Team B im Prinzip zu migrieren sozusagen ohne einen ewig langen onboarding Prozess.
00:23:52: Sebastian hat gerade letzten Freitag unser neues Organisationsmodell vorgestellt.
00:23:56: darüber wird er in der Zukunft denke ich auch noch mal ein bisschen mehr erzählen will ihm jetzt gar nichts so sehr vorweg nehmen.
00:24:01: aber letztendlig versucht Sebastian glaube ich permanent dafür zu sorgen, dass wir ein gutes Gleichgewicht aus schon modernen Technologien haben aber vor allen Dingen einem Alignment in der IT und eine Möglichkeit extrem schnell letztendlich Entwickler produktiv zu bekommen.
00:24:17: Und die Architektur so in Anführungsstrichen simpel zu halten und das ist eigentlich die größte Herausforderung ist Dinge einfach zu halten, die eigentlich komplex sind, dass sie halt überschaubar ist und wir halt Dinge verändern können unsere komplette Systemlandschaft selbst entwickelt.
00:24:35: Das war am Anfang echt schwierig, weil man startet im Grunde genommen mit einem schlechteren System als alle anderen das haben, weil sie im Prinzip Marktsystem benutzen.
00:24:42: aber das gibt einem dann.
00:24:43: irgendwann entwickelt man einen Vorsprung dadurch dass die Systeme eben gut ineinander greifen.
00:24:48: und gerade bei so einem Thema wie Personalisierung ist halt extrem wichtig, dass man im Grund genommen extrem viele Daten erhebt an allen möglichen Punkten diese Daten durch die Systemeschleift.
00:24:57: Dadurch, dass wir so eine überschaubare Anführungsstrichen für Sebastian managbare Architektur haben sind wir eben in der Lage die Dots zusammenzuführen und dafür zu sorgen das irgendwie ein System mit dem anderen redet.
00:25:10: Und ich glaube wir haben sozusagen das große Glück, dass sie mit Sebastian auch jemanden haben, der eben nicht nur der Techie ist sondern auch gleichzeitig unser ... Wir nennen es Produkt also im Grunde noch unsere Website kann man sagen ja unsere App uns weiter eben auch da die Roadmap vorgibt was ich immer wieder merke Wenn jemand die Architektur versteht, ist in der Lage auch bessere Ideen zu entwickeln.
00:25:29: was UX und Kunden-Erfahrung angeht, sozusagen.
00:25:33: Weil wenn man das nicht hat dann kommt man sehr schnell auf Ideen so die gerade so Marketingmenschen wie ich haben denn sehr schnell Ideen aber diesen halt sozusagen extrem kompliziert umzusetzen.
00:25:42: wahrscheinlich gibt der Aufwand würde den die Idee nicht rechtfertigen.
00:25:45: also es wäre eher nicht so Achtzigzwanzig sondern eher so hunderthundert.
00:25:48: und ich glaube wenn du halt in der Lage bist ein gutes Kundenverständnis zu haben gleichzeitig die Architektur zu kennen und zu verstehen und halt auch zu wissen welche Stellschrauben kann man überhaupt drehen?
00:25:55: Und was ist einfach und was ist kompliziert?
00:25:56: Dann bist du vielmehr in der Lage im Prinzip die vielleicht in der Zeit umsetzbar sind.
00:26:03: Wenn man quasi diese Hypothese folgt, das nicht an Erkenntnis mangelt sondern immer an Umsetzungsgeschwindigkeit dann ist es besser wahrscheinlich zehn, achtzig Prozent gute Ideen umzusetzen aber dafür halt in adäquater Zeit als halt die eine gigantische Idee weil wenn man sie umgesetzt hat, ist sie wahrscheinlich irgendwie schon wieder wertlos oder stellt sich doch halt schlecht heraus?
00:26:20: Sofern ist es irgendwo ein glaube ich am Ende des Tages einfach einen sehr gut geführte... Tech-Product.
00:26:25: Und das ist wiederum sehr amerikanisch, also wenn ich deutsche Digitalunternehmen anschaue dann ist es eben extrem selten dass die so ein Typen wie Sebastian Betz und er ist nicht der einzig in unserer IT-Organisation.
00:26:35: wir haben viele die halt sozusagen sowohl technisches Verständnis als auch UX und betriebswirtschaftliches Verständnisses haben.
00:26:41: Das ist eher ungewöhnlich in Deutschland In Amerika eher die Norm, wenn man ganz hochgestochenen Markt Zuckerberg anguckt und
00:26:48: Co.,
00:26:48: da sind eben alles Techies mit betriebwissenschaftlichen Verständnisse Produkt-UX Verständnis und das ist glaube ich eine extrem wertvolle Kombination.
00:26:55: Man fragt sich ja immer so ein bisschen als Non-Techie, wenn man sich jetzt mal so Sourcecode anguckt, würdest du den ausdrucken?
00:27:00: Das hat ja Hochhaushöhe.
00:27:02: Und
00:27:02: dann hast du irgendwie hundert Menschen die man koordinieren will.
00:27:05: Das ist da wahrscheinlich auch irgendwie so eine Herausforderung oder dass man es irgendwie hinkriegt, dass Hundert Leute an so einem Produkt einheitlich arbeiten und nicht in fünfzig unterschiedliche Richtungen abdriften.
00:27:13: Hast Du da ein bisschen Eindruck gewinnen können was der organisatorische Weg ist um solche Leute zu alleine?
00:27:19: Der Fisch stinkt immer vom Kopf, also ich glaube es ist am Ende des Tages wichtig dass da eine oder das sozusagen so eine Art Architekten darüber gibt.
00:27:27: Der halt bei uns eben der Sebastian ist und natürlich Hilfe hat von vielen Leuten in unserer IT-Organisation.
00:27:32: er ist nicht die einzige schlaue Kopf in unsere Organisation aber er ist ihm derjenige der als Architekt dafür sorgt dass dieses Haus nicht irgendwie zusammenfällt weil jeder irgendwie sein eigenes Stockwerk darauf baut und die halt alle unterschiedliche Aussehen.
00:27:45: halt.
00:27:46: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Faktor.
00:27:49: Ich habe auch gestaunt, wenn man bei euch durchs Büro geht.
00:27:52: Man geht an CRM vorbei und an Marketing vorbei... ...und dann sagst du mir von zehn Leuten sind drei hier schon Tech?
00:27:57: Also ihr brauchst das Gefühl, zieht Tech in Non-Tech-Themen eigentlich ein.
00:28:01: Genau!
00:28:02: In das was man früher als Non-Tec-Theme bezeichnete wie Marketing.
00:28:06: Bei uns im Online-Marketing haben wir mittlerweile diverse Entwickler.
00:28:10: Ja, weil also Online-Marketing mittlerweile auch ein Tech Play geworden ist irgendwo in großen Teilen.
00:28:15: Krass eigentlich!
00:28:16: Da kriegt man immer mit warum das irgendwie so wichtig ist... Also ich habe gerade heute wieder einen Post gesehen von dem Thomas Bacher mit seiner Code University.
00:28:22: Den müssen Leute wie du dann auch mal unterstützen?
00:28:24: Ja tun wir, wir organisieren... Wir haben eine Konferenz die Code Talks, Hauptkonferenz in Hamburg mit zwei tausend Teilnehmern, größter Entwicklerkonferentz glaube ich in Europa Web-Entwicklerkonfern und noch ein Spinner für Berlin und der Thomas Bach im der.
00:28:34: er ist wirklich schon seit seit immer quasi Speaker und wir supporten das massiv.
00:28:40: Bin ja ganz, ganz großer Fan von weil ich glaube die Universitätsausbildung ohne da jetzt in dem Thema drin zu sein aber meinen Außenperspektive auf dieses Thema Entwickler ist halt die Universitäten bilden in der Informatik nicht die Entwickler aus, die wir brauchen im digitalen Unternehmen.
00:28:56: Sondern vielleicht ... Ich weiß nicht wer sie braucht?
00:28:57: Also mit Sicherheit Airbus oder so kann ich das nicht einschätzen.
00:29:00: also es wird schon richtig sein für Industrien aber nicht für unsere digitale Industrie.
00:29:04: und wenn ich Thomas Bachem's Code University Ansatz richtig verstehe dann ist es eben eher ein Ansatz der darauf abzielt Leute auszubilden die dann einen Unternehmen wie unserem halt richtig sind.
00:29:13: Und wenn ich mir angucke wer arbeitet bei uns im Unternehmen und woher haben die ihr wissen Dann ist das irgendwie zu ganz geringen Teil aus der Universität und zu allergrößten Teil-Learning bei Duingen.
00:29:22: Ja, Maxenz, ich glaube Thomas will mir ein, das kommt auch aus der Frisäne was war seine Studie?
00:29:26: hat sogar auch BWL und IT gehabt.
00:29:29: also so jetzt haben wir genug Werbung für den guten Mann hier gemacht.
00:29:32: Aber ist es auch zurecht?
00:29:33: Den kann man nicht genug Werbe machen.
00:29:34: Well deserved in der Tat.
00:29:36: trotzdem wenn man sich mal einen Zalando anguckt also ich bild mir eine die haben alleine im Dortmund Standort vor um wie paar Jahren hatte ich so Hundertfünfzig IT ler gesehen gelesen Portugal machen die glaube ich.
00:29:45: Ich war auch in dem Berlin Office Madrid.
00:29:47: Das hat die Größe von Fußballhallen, wo Menschen drin sind.
00:29:49: Also sonst muss man sich mal vergegenwärtigen.
00:29:51: Die Leute können es ja sonst nicht vorstellen wie eine Halle so groß wie ein Fußball fällt.
00:29:54: Ist das sozusagen dann in deiner Konsequenz was du gerade gesagt hast?
00:29:56: Ist das da manchmal so ein Big Boys Game dass der mit den meisten Entwicklern irgendwie schneller arbeiten kann und am Ende vielleicht gewinnt?
00:30:02: Nee, das glaube ich nicht.
00:30:04: auch hier kann ich nur eine Analogie von Sebastian ranziehen.
00:30:07: Ich glaube Brookes Law ist das... gesagt hat, eine Person braucht zehn Minuten um ne Pizza zu machen.
00:30:12: Zehn Personen brauchen wahrscheinlich ja fünfzehn Minuten, um ne Pizza zu machen also länger als die eine Person, weil sie sich im Prinzip mit Kommunikation aufhalten.
00:30:18: Also es ist nicht unbedingt immer so dass mehr Leute mehr Output generieren.
00:30:21: das kann auch ins Gegenteil abdriften.
00:30:23: Insofern glaube ich es nicht immer unbedingt der, der die meisten Entwickler hat macht den meisten Output.
00:30:28: Auf der anderen Seite muss man ganz klar sagen Zalando ist extrem stark.
00:30:31: also ganz ehrlich Ich glaube nicht in absehbarer Zeit größer werden als Salando.
00:30:35: Da muss man realistisch sein, ja?
00:30:37: Und ich glaube auch... Ich habe extrem Respekt vor dem was Salando da auf die Beine gestellt hat und find's geil weil es gut ist für unser Land und unsere Industrie das so ein Erfolgsgigant wie Salando im Grunde genommen immer noch so erfolgreich ist.
00:30:50: Ist extrem hilfreich dieser angesprochene Kapitalzugang Im Later-Stage Bereich.
00:30:55: den haben wir Unternehmen wie einen Zalando zu verdanken Weil durch einen Salando und andere Unternehmens-Trivago ich meine ganz viele Beispiele sind nicht nur Salando aber Es gibt eben einige Digitalunternehmen, die bewiesen haben dass man in Europa aus Deutschland heraus was großes aufbauen kann.
00:31:08: Insofern ich bin mir sicher Zalano macht extrem viel richtig.
00:31:10: aber es ist auch nicht so das ich sagen würde nur weil Zalando das fünfzehnfache an Entwicklern hat müssen wir jetzt hier einpacken.
00:31:15: im Gegenteil Ich glaube man kann auch mit einem Fünfzentel der Entwickler sehr erfolgreich sein und heute kann man ja zumindest sagen Das haben wir auch schon bewiesen Wir haben eine wirklich stattliche Größe erreicht Mit über hundert Millionen Euro Umsatz in unserem zweiten vorigen Geschäftsjahr selbst.
00:31:33: Man sieht, es ist auch möglich mit verhältnismäßig wenig Leuten irgendwie relevante Marktanteile zu gewinnen.
00:31:39: Man muss ja auch immer mal ein bisschen relativieren.
00:31:40: also wenn ich richtig mitgeschnitten habe seid ihr jetzt um wie um die dreihundertzwanzig Millionen wert?
00:31:44: Die sind irgendwie acht Milliarden.
00:31:45: Zehn
00:31:46: glaube ich.
00:31:48: Die dreihundert zwanzig Million muss man sagen schon einen Jahr alt.
00:31:51: mittlerweile ist unser Unternehmensbewertung höher.
00:31:53: Und später noch zu, ich lese mal so alte Zahlen über euch.
00:31:56: Letzten zwei Fragen vielleicht so rund um das Thema IT?
00:31:58: Weil ich glaube, das ist bei euch schon irgendwie so ein Backbone.
00:32:01: Musst du mal einen Podcast mit Sebastian machen dann oder der kann ja auch was über dieses Organisationsmodell erzählen.
00:32:05: Ich glaube etwas sorry dass ich jetzt hier so reingrede.
00:32:07: aber weil was mich immer stört bei diesem ganzen Kontext ist wenn so Konferenzen sagen dann so oh nee so IT das wollen wir nicht besprechen weil hier sind die Geschäftsführer die interessiert das nicht Ja sozusagen es ist immer noch so Das halt irgendwo in der Masse immer gesagt, wenn die IT, das interessiert ja nur die IT-Layer und dabei glaube ich, dass es genau der Kern des Problems ist.
00:32:30: IT ist nicht mehr das Ding von den KellerIT Kindern sondern das ist das Topmanagement Thema.
00:32:35: wir haben vorhin die Berufung irgendwann.
00:32:36: Ich meine das wirklich ernst?
00:32:37: Ja ich kann glaube ich irgendwo habe auch mal eine Talente also hab auch ja in der Vergangenheit schon das ein oder andere signifikante Unternehmen aufgebauten.
00:32:46: Sofern ich jetzt kein Problem mit meinem Ego und meinem Selbstbewusstsein auf der anderen Seite muss ich sagen Part und der wichtigste Mann auch irgendwo ist halt nun mal der Sebastian.
00:32:56: Und die IT im weiteren Sinne, wenn man halt eben Produkt- und UX und solche Dinge eben in IT reininterpretiert und es ist eigentlich übel dass im Prinzip auf Konferenzen halt immer im Grunde genommen gesagt Wenn die IT das ist nicht so relevant Das behandeln wir nicht so ein Thema.
00:33:09: Insofern glaube ich wenn du mich fragst ja dann gehört eben sowas wie baut man eigentlich eine Organisationsmodelle um die IT, in der IT und so weiter.
00:33:17: Das ist ein Topmanagement-Thema.
00:33:18: Ja, passt auf.
00:33:19: Dann gehen wir gleich nochmal hoch um in euer Geschäftsführer Büro.
00:33:21: Und dann frage ich ihn ob er Lust hat in unseren Tech Podcast Blackbox Tech mit dem Johannes reinzukommen und genau so einen Kram zu
00:33:26: können.
00:33:26: Kannst
00:33:28: du mal ein bisschen sagen was eure hundert IT Leute gebaut haben?
00:33:31: Also dass man mal ein Gefühl kriegt das für Systeme entwickelt ihr eigentlich also Shopsystem hast Du schon gesagt.
00:33:36: So habe ich jetzt mal verstanden, dass das damit irgendwie gemeint war.
00:33:38: Ansonsten was hast Du für IT Struktur sozusagen aufgebaut?
00:33:41: Also wir haben hier eigentlich sozusagen alles Erdenkliche, ist ja irgendwo IT gestützt.
00:33:46: Das fängt an damit dass der Einkäufer irgendwo zu Tommy Hilfiger und Co läuft und im Prinzip seine Order schreibt und da schon so eine Art IT-gestützes Briefing mitnimmt.
00:33:55: also bei der Frage wie viel ordern wir was die Sales-Brugnose, wie tief sind die einzelnen Artikel einzukaufen usw.
00:34:01: und sofort das heißt darspielen Daten schon eine Rolle.
00:34:03: dann erstellt der Einkkäufer letztendlich seine order.
00:34:06: das findet in einem IT System statt.
00:34:07: das muss verzahnt sein.
00:34:09: Damit wird schon die Lieferung avisiert, also da hängt ja ein handeles Detail, wie man so schön sagt.
00:34:13: Das ist eine unglaubliche Prozesskette, die dahinter steckt!
00:34:16: Und im Prinzip kann man unsere IT eigentlich aufteilen in so mehrere Teile.
00:34:20: Es gibt das, was wir Backbone Co-IT nennen.
00:34:23: Das sind die Einkaufssysteme und die differanten Management Systeme, die Supply Chain Systeme Die Procurement Systeme also Preissetzungen und Co.
00:34:29: stattfindet Absatzprognosen Nachorder usw.
00:34:32: Datenpflege, Datenveredelung... ...die richtigen Fotos des Fotostudios hat natürlich auch noch mal seine eigene IT dahinter sozusagen alles was dafür sorgt dass überhaupt ein Artikel auf unseren Shop kommen kann und auch in der richtigen Verfügbarkeit mit in der richtigen Zeit nachgeordert, zum richtigen zeitpunkt im preis reduziert oder erhöht.
00:34:50: Das ist sozusagen erst mal die Backbone-Komponente und dann haben wir natürlich den Shop.
00:34:53: Im Shop gibt es eben die verschiedenen Devices, die bedient werden müssen.
00:34:56: Desktop Tablet Mobile Mobile App im Wesentlichen ja, die im Prinzip eigene IT Systeme haben.
00:35:00: und man muss halt leider sagen heutzutage es reicht hat aus unserer Sicht auch nicht mehr irgendwie eine Website zu bauen und natürlich sponsiv zu machen weil wenn man überlegt dann ist halt aus meiner Sicht oder aus unserer sich das halt falsch.
00:35:11: Der Use Case, den man hat wenn man eine App benutzt ist ein anderer als wenn man vom Desktop-Rechner sitzt.
00:35:15: In der Regel in der Tendenz also auf beiden Devices müssen irgendwie alle Features abgedeckt sein.
00:35:19: aber die Frage ist ja worauf liegt man den Fokus für den Kunden?
00:35:22: Dann ist es doch in der Regel so dass beim Desktop eher am Such... Klickmodus ist, also eher dieses Lagerhallen-Ding hat.
00:35:29: Und in der App hat man eher den Entertainment.
00:35:30: ich will Dinge entdecken stöbern ein bisschen Zeit vertreiben und scrollen ja nicht so sehr klicken Modus das heißt quasi.
00:35:37: man kann auch nicht hingehen und sagen wir haben jetzt sozusagen einen Shop Team was baut das Frontendchen?
00:35:40: Das wird dann responsiv runter skaliert sondern man muss sich halt überlegen was sind eigentlich die Use Cases in den verschiedenen Devices?
00:35:46: und hat dann fieserweise auch noch unterschiedliche Roadmaps je Device um die Komplexität nochmal zu erhöhen.
00:35:51: Dann hat man natürlich noch ein Checkout Payment Processing Prozess Im Online-Handel, wir verarbeiten einige Millionen Transaktionen pro Jahr.
00:35:58: Das geht mit Rechnungskauf, Fraud Detection, Bonitätsprüfungen, Geld eintreiben, Retour und Rückerstattung, Kundenaccountbestellung, Versandbestätigung... Ich könnte jetzt noch einhundert Jahre weitermachen.
00:36:11: Das meine ich eben mit.
00:36:12: diese Hygiene-Faktoren überhaupt erst mal auf die Reihe zu bekommen, sind halt mega pain.
00:36:16: und das Fiese ist da geht irgendwas schief im Prozess ja?
00:36:19: Das Paket braucht fünf Tage bis beim Kundenisten.
00:36:21: du hast den Kunden verloren der kriegt keine E-Mail Bestellbestätigung Kunden verloren.
00:36:24: Irgendwas geht Schiefkunde verloren.
00:36:26: also der Kunde verzeiht nichts in dieser Prozesskette falsche Größe geliefert usw.
00:36:30: Es heißt extrem komplex nicht.
00:36:32: habe jetzt nur einen ganz Bruchteil von dem was wir uns von unserer Systemlandschaft haben aufgezählt.
00:36:36: gerade
00:36:36: Ja krass, erschreckend.
00:36:38: Da merkt man mal wie abhängig man von dieser Wissensbranche ist.
00:36:41: Es hat denn jetzt irgendwie einen Florian Heinemann zum Beispiel recht wenn der sagt ein Fashion Player muss eigentlich gefühlt alle fünf Jahre seine Plattform wegschmeißen.
00:36:49: das sagt er ja immer so ein bisschen überspitzt.
00:36:51: Ich weiß gar nicht ob nicht fünf Jahre sogar ein bisschen zu lang sind.
00:36:54: also wir sind jetzt drei Jahre alt und Ich meine wirklich fast jedes System, wenn nicht jedes System schon einmal komplett refactored.
00:37:02: Also eigentlich einmal komplett neu geschrieben.
00:37:04: und wir sind drei Jahre alt und wir haben auf der grünen Wiese gebaut.
00:37:07: also wir haben keine Legacy in Anführungsstrichen.
00:37:10: Definitiv.
00:37:11: Heftig!
00:37:12: Ich habe gehört, dass Isoge in so eine Richtung wie Werbeplattform eigentlich denkt.
00:37:17: Wie verstehst du denn sowas?
00:37:18: Also was ist da der Gedanke dahinter?
00:37:20: Der Gedankel ist letztendlich das man mit Onlinehandel im Fashionsegment zumindest irgendwo zwischen drei und fünf Prozent Ebit Marge wahrscheinlich generieren kann.
00:37:27: im Fremdmarkensegment wenn mein Eigenmarkenlastig ist sicherlich nochmal fünf bis ... acht Punkte mehr, also ja so um die zehn.
00:37:34: Das Interessante ist doch aber eigentlich dass man unglaublich viel Traffic hat.
00:37:36: Wir haben mehr Traffic als viele News-Seiten und viele Entertainment-Seite und
00:37:41: Co.,
00:37:42: und wir als Worte U haben nochmal den Sonderfall das extrem viele Kunden nutzen uns zum Entdecken von neuen Marken und Produkten usw.. dann gibt es ja eigentlich nichts naheliegenderes als letztendlich auch ein Media-Geschäft daraus zu bauen.
00:37:53: Das haben wir auch schon gemacht, sehr aktiv sozusagen in den letzten zwölf Monaten.
00:37:57: insbesondere dass wir halt letztendlingt zum Marken gehen die vielleicht noch nicht unglaublich bekannt sind in Deutschland oder in den Ländern in denen wir aktiv sind ist ja nicht mehr nur Deutschland.
00:38:06: Die vielleicht aber nischigst du nisch ich und so klein sind um sowas wie Fernsehwerbung effizient zu machen oder Plakate?
00:38:11: Und wir sind eben extrem gutes, extrem effizientes bewiesenermaßen effiziente Tool für Fashionmark Consumer Brands, letztendlich Markenbekanntheit und Kaufinteresse.
00:38:23: aufzubauen.
00:38:24: Aber ist das nicht eigentlich Interessenavers für dich, weil du hast doch irgendwie Reach und hast die Nutzer Aufmerksamkeit und Reichweite?
00:38:30: Da muss dein Interesse sein, das Produkt zu empfehlen mit der höchsten Konvertierungswahrscheinlichkeit um dem Höchstenpreis.
00:38:36: Und so eine kleine Markt, die noch nicht so bekannt ist, da ist ja beides geschmällert, weil ich sie nicht kenne und dies günstiger war, weil ihr sie nicht kennt.
00:38:41: Das eine schließt das andere aus meiner Sicht aber nicht aus.
00:38:43: Letztendlich gibt es bei einem Kunden irgendwie zwanzig potenzielle Marken, die wir empfehlten können wo sagen, die nehmen sich jetzt alle nicht so schrecklich viel wie wenn im Kunden niemals was... empfehlen, was nicht zu ihm passt nur weil wir dafür bezahlt werden.
00:38:55: Aber innerhalb der zwanzig die wir mir empfehle könnten ist natürlich schon so dass man sich als markung wo reichweite zusätzlich reichweit einkaufen kann.
00:39:02: aber man muss da wie du sagst es sozusagen schmaler gerade.
00:39:05: man muss immer aufpassen das man seine proposition letztendlich nicht verwässert also nicht irgendwas irgendwie dem Kunden empfiehlt was überhaupt nichts zu ihm passt nur wenn man dafür geld bekommt.
00:39:12: ich glaube das wäre mittelfristig eigentlich sogar kurzfristig eine total dumme idee und deswegen sind wieder vorsichtig merken wir das funktioniert eben extrem gut und das funktioniert auch ohne dass es irgendwas cannibalisiert.
00:39:24: Gut, dann lass uns doch mal an dieses ganze Thema Mobile eintauchen!
00:39:27: Du hast ja so ein bisschen gesagt, was habt ihr mittlerweile für eine Verteilung?
00:39:30: So Desktop zum Mobile grob?
00:39:32: Also über fünfzig Prozent... Nur Smartphone Traffic und auch Smartphone Umsatz tatsächlich liegt auch schon über fünfzehn Prozent.
00:39:39: Das wollte ich nämlich gefragt haben, weil man hat ja mal so ein bisschen das Problem als Händler.
00:39:42: Mobil wird gestöbert sagt man immer und Desktop wird gekauft.
00:39:45: Das kann dir egal sein wenn du es schaffst auf deinen Shop zu konvertieren.
00:39:49: aber wie habt ihr das denn in den Griff gekriegt?
00:39:51: Dass man es schafft dass die Leute bei euch aus der Erbherr rauskaufen?
00:39:53: Ich glaube... Generell mag das, dass es einfach immer gelernt haben Smartphone noch die Bestellung abzuschließen.
00:39:58: Das ist jetzt nicht nur ein Phänomen bei uns und grundsätzlich versuchen wir es halt dem Kunden so einfach wie möglich zu machen.
00:40:02: Trotzdem ist natürlich so, dass irgendwie einige Leute sich ihr Zeug im Warenkorb legen, im Smartphone einen Desktop auschecken.
00:40:08: Aber unser Smartphone-Chefek Anteil signifikant über fünfzig Prozent, der Umsatzanteil Smartphone ist etwas über fünfzig Prozent.
00:40:14: Dann kommen nochmal Tablet on top und Desktop ist deutlich unter fünfzig prozent dementsprechend.
00:40:20: Aber funktioniert das einerseits durch diesen Baut-Charakter, also sozusagen den Personalisierungsfaktor?
00:40:25: Oder geht's auch zum Beispiel... Wenn ich es mitgekriegt habe die Richtung, die immer mehr einschlägt.
00:40:30: Da hat ja irgendwie noch ein Krisch ganz fleißig drüber geschrieben ist ja so Fiz.
00:40:33: Also der hat das damals mit dem The Net Set verglichen was ich peinlich gar nicht kannte.
00:40:38: aber ist da so ein bisschen auch so eine Gedanke dass man in diese Feeddenker hat dieses Influencer trifft auf irgendwie Personalisierung.
00:40:43: Ist das so ein bißchen der Cate?
00:40:45: Ja, also ich kenne jetzt die Zahlen der anderen Player nicht.
00:40:47: Aber ich glaube wir sind mehr Smartphone-lastig als andere und ich glaube das liegt an den von dir genannten Dingen dass wir haben so Newsfeed auf der Seite wo im Prinzip die Updates der Dinge in denen man folgt akkrigiert sind ein bisschen wie bei Facebook und sowas was einfach auf dem Smartphone wirklich einfacher also schöner zu nutzen ist.
00:41:04: Also ich finde zum Beispiel einen Facebook, ich nutze ein Smartphone lieber auf einem Smartphone mittlerweile als auf einem Desktop Und ich glaube, wir haben viele Elemente die sich sogar besser anfühlen auf ein Smartphone.
00:41:13: Was dafür sorgt?
00:41:13: das wie vielleicht überproportional würde ich jetzt mal vermuten überproportional auch hohen Smartphone Anteil haben ist aber gut für uns weil letztendlich über so Dinge wie Push Notifications erreicht sie den Kunden halt deutlich besser und öfter als irgendwie wenn du über Newsletter gehen musst und der Smartphone hat man immer dabei in den Laptop eben nicht.
00:41:27: also wir sind froh darüber dass unser Smartphone-Anteil vermutlich höher ist als bei unserer Konkurrenz.
00:41:33: ne?
00:41:33: Ich meine was ist denn so deine Strategie oder deinen Deine Sicht auf diese Frage?
00:41:38: arbeite ich mit einer integrierten App, wo ihr gefühlt irgendwie ein Stück weit hinstrebt.
00:41:43: Oder mache ich eher was jetzt landet und zum Beispiel sehr stark macht dieses dezentral spezialisierte Apps?
00:41:48: Man muss ja fairerweise sagen, er macht da so ein bisschen eine Mischkalkulation.
00:41:50: Also ihr habt ja auch irgendwie dieses You and Idle, wo Ihr irgendwie mit Euren Influencer arbeitet.
00:41:53: Dann habe ich gesehen teilweise hat jeder einzelne Influenz eine eigene App die man sich von dem installieren kann.
00:41:58: also Was ist denn da der heilige Graal des Vorgehens wenn man sich fragt... Singulär versus diversifiziert.
00:42:04: Ich würde es gar nicht als Versus bezeichnen, ich glaube man braucht eine Hauptapp die die Relevantisten für den Massenmarkt entscheidenden Dinge abdeckt Und dann kann man sozusagen für alle, die in einem gewissen Bereich in die Tiefe gehen wollen, eigene Apps bauen.
00:42:17: Wie du schon angesprochen hast bei uns ist es so... Du kannst die Outfits der Influencer auf unserer Plattform entdecken und nachkaufen.
00:42:23: Wir haben aber auch wir stellen sehr viele Influenzer an ihre eigenen App zur Verfügung.
00:42:26: Das heißt wenn du noch mehr weitergehende Inhalte mit den Influencern brauchst und sagen wie das geht zu weit in der About You Hauptapp, dass interessiert zu wenig Leute, das ist jetzt eine spezielle App.
00:42:35: Und insofern will ich das gar nicht als Versus bezeichnen sondern als ein Hand in Hand.
00:42:40: Man muss halt immer ein bisschen aufpassen, dass man seine Hauptapp eben nicht überlehrt mit Funktionen.
00:42:44: Auf der anderen Seite muss man glaube ich auch aufpassen das man nicht davon ausgehen kann, dass der Kunde Bock hat irgendwie zwanzig Apps zu haben.
00:42:49: also man muss schon schauen, dass die Hauptapp mächtig ist im Funktionsumfang aber auch nicht zumächtig.
00:42:56: Aber ich meine siehe Facebook Der Messenger ist eine eigene App.
00:42:59: gewisse Dinge glaube ich sozusagen dann extra App Auszulagern macht schon Sinn.
00:43:04: Aber das ist, glaube ich ein schmaler Grad an den wir uns ran tasten.
00:43:06: An denen sich in Zalander und andere auch ran tasten.
00:43:08: Also wir haben da, glaube jetzt nicht... Wir würden nicht sagen, dass der irgendwer den halben Grail gefunden hat, uns eingeschlossen.
00:43:14: Das müssen die noch herausstellen.
00:43:16: Jetzt
00:43:16: müssen wir eigentlich mal was über dein Arbeitsfeld sagen.
00:43:18: Marketing!
00:43:20: Wie gewinnt man denn als E-Commerce Player heutzutage Kunden?
00:43:22: Du hast ja gefühlt eine ganze Battalion an Möglichkeiten.
00:43:25: Ja.
00:43:26: Wie orchestrierst du das bei euch?
00:43:27: Also erstmal versuchen wir tatsächlich... Ich versuche mir die komplette Battalion zu bespielen.
00:43:31: Ich glaube es musste auch wenn du schnell wachsen willst.
00:43:33: Letztendlich ist es für uns so, dass wir den Kunden über sehr viele Kanäle ansprechen.
00:43:42: Idealerweise immer auch da getargetet und mit der richtigen Ansprache auf den jeweiligen Kanal bezogen.
00:43:47: Und dann halt messen was kostet uns die Akquise eines Kunden?
00:43:51: Und wie aktiv wird dieser Kunde, wie viel Umsatz lässt er bei uns und was sozusagen der sogenannte Customer lifetime value.
00:43:56: Also was verdienen wir über Zeit mit dem Kunden gegen den Kundenakquisitionskosten?
00:44:00: Unser Ziel ist immer das wir jeden Kunden letztendlich noch zwölf bis achtzehn Monate spätestens profitabel haben Ja, und dann haben wir dann einen positiven Return on Investment drauf.
00:44:08: Gibt es eigentlich auch so eine Faustregel wie im Saar, wo man immer sagt dreimal CRC sollte dein CLV sein?
00:44:14: Also du sollst dreimal so viel einem Kunden verdienen, wie er dich kostet in einzukaufen.
00:44:16: Hast du so eine faustregeln auch oder eher nicht?
00:44:18: Ja genau ist natürlich die Frage auf welcher Zeit leiste.
00:44:23: sprüch und Mindestziele, wann ist ein Kunde Break-even?
00:44:26: Wie viel Profit muss er ab?
00:44:27: Also was der Returner?
00:44:28: investen wir noch zwölf, vierundzwanzig, dreißig Monate usw.
00:44:31: Und so versuchen wie die Kanäle letztendlich auszusteuern?
00:44:33: dann kommt nochmal eine Komplexitätsgrad um drauf dass der kunde nicht über einen Kanal kommt konvertiert und bums aus sondern meistens irgendwie so fünf sechs Touchpoints mit uns hatte dann konvertieren.
00:44:40: das heißt so ein Thema wie Attribution ist eben noch mal extrem wichtig.
00:44:43: wie verteilst du eigentlich den Umsatz den kunde macht oder die Marge am Ende des Tages?
00:44:46: die marge relevant Die Marge die ein kunde Überlebenszeit macht auf die verschiedenen Kanaltouchpoints die er in dieser Zwischenzeit hatte?
00:44:52: eine extrem schwierige Frage, wo jeder auch andere Ansätze hat.
00:44:55: Aber das ist eben extrem wichtig.
00:44:57: und dann muss man glaube ich gucken welche Kanäle sind profitabel?
00:44:59: Welche Kanälen erfüllen aber auch welchen Zweck?
00:45:01: Wir versuchen eigentlich jeden Kanal sozusagen an die Grenze zu skalieren des Sinnvollen.
00:45:04: Also wir fragen uns immer, wenn wir ein Euro mehr in diesen Kanal packen?
00:45:07: Was ist der Return on Investment auf diesen einen Euro mehr?
00:45:10: Eher als die Frage was es eigentlich der Return-on-Investment auf die zehn Euro, die wir schon reingepackt haben mit dem Kanal das ist eigentlich egal.
00:45:15: Wir sagen nicht sozusagen Kanal muss ROI X haben und bis dahin skalieren wie ihn sondern immer auf diesen extra Euro.
00:45:20: Wir packen jetzt eine Euro mehr.
00:45:22: wo packen wir den extra Euro rein unabhängig davon wie profitabel die ersten zehn Euro schon waren.
00:45:26: also jeder Euro muss sozusagen neu betrachtet werden.
00:45:29: Und so versuchen wir letztendlich die Kanäle dann eben isoliert, quasi mit einer Overall-Attribution aber dann quasi isoliert zu skalieren.
00:45:37: Zum Beispiel ein sehr profitabler Kanal für uns.
00:45:38: Also klar, irgendwie so Weiterempfehlungen und so was immer.
00:45:40: Das ist das Schönste ja gar nichts auszugeben für den Kunden.
00:45:43: Aber sagen wir von den Paidkanälen sind so Dinge wie Social Influencer auf jeden Fall für uns irgendwie relativ guter Deal, aber auch weil wir im Prinzip die Influenza auch auf unserer Plattform leveragen, weil sie auch auf unsere Plattform stattfinden nicht nur für unseren Kanal.
00:45:54: also quasi die Ausgaben, die wir haben, sowohl Traffic bringen als auch auf unser Plattform finden und Content-Sorgen, also zwei Zwecke erfüllen sozusagen.
00:46:01: Klar sowas wie AdWords und Facebook Ads und Affiliate und Produktsuchmaschinen
00:46:06: usw.,
00:46:06: das ist natürlich wichtig.
00:46:08: Funktioniert TV eigentlich gut für euch?
00:46:09: Ja!
00:46:10: Das
00:46:10: ist wahrscheinlich eher so ein bisschen in dieser Dreikette was du gesagt hast Aufmerksamkeit vor dem Stöbern nachher.
00:46:13: Ich meine, es ist halt so teuer.
00:46:15: Also viele Start-ups haben ja ein bisschen das Problem TV relativ teuer also TKPs hochgezogen Reichweite gleichzeitig runter gegangen.
00:46:23: Dann dein Umfeld hat irgendwie immer mehr diese Call to Action Geschichten.
00:46:26: Das heißt du hast irgendwie so Direct Response Werbung.
00:46:29: Wie kriegst du denn TV zum Laufen für
00:46:31: ein Thema?
00:46:31: Also wir haben erstmal ein dankbares Thema, da ich das hier im Massenmarkt sind.
00:46:34: Die Leute, kein Mensch rennt nackt drum.
00:46:35: Das heißt erst mal, dass jeder theoretischen potenzieller Kunde für uns... Wir haben theoretisch zumindest keine Streuverlust im TV.
00:46:40: Wenn ihr jetzt irgendwie Männerprodukte verkauft oder in der Nische unterwegs bist dann haste natürlich Streu Verluste irgendwo und ist eine ganz andere Rechnung.
00:46:47: Klamotten braucht man ständig.
00:46:48: Es ist nicht wie Reisen oder so, ein Stromanbieter oder so.
00:46:51: Den wechselt man jetzt nicht alle zwei Monate wahrscheinlich.
00:46:54: Sofern ist erstmal dankbar für so einen Massenmedium wie TV-Radio und Plakat was wir alles machen weil es natürlich völlig richtig ist eher ein Thema das am Anfang steht.
00:47:02: also ganz ehrlich wenn wir nur TV machen würden dann wären wir schon pleite.
00:47:05: also weil TV ist definitiv kein Kanal der isoliert funktioniert.
00:47:08: du musst im Ende des Tages diese Bekanntheit und diesen Trust den du über ein Medium mit TV aufbaust eben anderen Kanälen letztendlich auch dafür sorgen, dass die Kunden dann wirklich auf eine Plattform kommen und da bleiben.
00:47:19: TV hat bei uns also wird eine bestimmte Budget oder relative Anteiligkeit an Marketing-Budgeten nicht übersteigen weil es sich sonst nicht lohnen würde.
00:47:27: Weil im Grunde genommen TV dafür sorgt das der große Junk des Marketing Budgets effizienter wird, dadurch dass die Kunden unsere Marke kennen Und uns vertrauen.
00:47:35: Ihr schafft sozusagen Bekanntheit der Mark und erhöht damit eure Konvertierungswahrscheinlichkeit, wenn ihr auf eher klassischen Wegen jemanden adressiert also die performance orientierten Wegen?
00:47:43: Genau!
00:47:43: Vielleicht kannst du ja auch mal so ein bisschen Praxiswissen teilen.
00:47:46: wie macht man eigentlich TV richtig und wie misst man zum Beispiel sowas?
00:47:49: weil TV ist ja oft sagen viele so einen Branding-Kanal.
00:47:51: Also du hast nicht zu diesen direkten Abschluss.
00:47:53: was sind so deine Learnings wie man so ein Medium bedient?
00:47:57: Ich glaube wenn man allerdings sagt weil TV ein Branding Kanal es unterliegt dann nicht Metriken oder muss man die nicht eigentlich Metricken optimieren, dann läge man da falsch.
00:48:08: Klar, TV ist ein Branding in Anführungsstrichen-Kanal.
00:48:10: TV war aber auch genauso ein Direct Response Kanal.
00:48:12: Aber die Direct Response, die es so geht betrachtet wäre TV und Grab finanziell.
00:48:18: Aber Branding kann man auch effizient... Also man kann Branding optimieren, man kann branden messen.
00:48:22: Man kann Markenmarkanteit messen, top of mind messen Ungestütze marken, Handpeite messen.
00:48:26: Man kann sowas wie Consideration messen.
00:48:27: Wie macht man das?
00:48:28: Wir müssen mal verleihen jetzt gesprochen, weil wir stellen uns mal ein bisschen aktiv doof.
00:48:32: Wie messt man sowas?
00:48:33: Wie messe ich ob ich einen guten TV-Spot hatte oder nicht?
00:48:36: Wer macht das für mich?
00:48:37: Erst mal, wie misst man das?
00:48:38: über Mafo.
00:48:39: Marktforschung.
00:48:39: Genau, indem man Leute fragt, signifikante Anzahl Menschen befragt und dann muss man natürlich nochmal ableiten was hat ja die sehr auf etwas eingezahlt?
00:48:47: so ein Thema wie Radio beispielsweise ist dankbar weil es regional abgrenzbar ist.
00:48:50: kannst du in der Hälfte des Bundesgebietes irgendwas machen?
00:48:52: eine andere Hälfe nicht alles andere lässt zugleichen dann hast du im Prinzip ein Ergebnis.
00:48:56: Plakat genauso.
00:48:58: TV gibt es auch mittelstatistisch, so ein Restbauchgefühl bleibt immer.
00:49:03: aber sich dem statistisch zu nähern ist definitiv möglich.
00:49:06: Produziert ihr das selbst eigentlich oder setzt ihr da viel auf externen Agenturen?
00:49:09: Tatsächlich sind TV-Spotproduktion oder unsere Brand Creative Produktion das einzige wo wir wirklich mit extern zusammen abgesehen von irgendwie SAP und der Vision was wir im Laufen haben aber nur für unsere Buchhaltung.
00:49:22: Das ist das einzige, wo wir mit Werbergenturen Produktionsfünf zusammenarbeiten.
00:49:25: Es würde keinen Sinn machen hier eine eigene Produktion in der großen Maße mit Kameramann und so weiter vorzuhalten.
00:49:32: Aber man guckt ja ein bisschen wie man es orchestriert dann wahrscheinlich.
00:49:35: Aber dann nehme ich ja so ein bisschen mit als Takeaway das eigentlich bei deinem Marketing Thema und ich glaube, es kann es auf viele andere Bereiche auch übertragen.
00:49:41: Eigentlich Brandmarke!
00:49:43: So ein sehr zentraler Faktor ist... Was würdest du sagen?
00:49:45: Sind irgendwie Faktoren die beim Brandbuilding irgendwie so absolutes Du sind oder vielleicht auch irgendwie don't?
00:49:49: Gibt's da Sachen wo du sagst, sollte man unbedingt darauf achten oder ist es irgendwie... Das kann ich... Wie sehr kann man das auch
00:49:54: steuern?!
00:49:54: Also wir sind da selbst total im Lernmodus muss man sagen.
00:49:57: Hannes Betz nicht, wir sind alle... Sebastian Betz alle nennen ihn hier Betz Wir sind nicht so die Branding-Gurus, glaub' ich kann man so sagen.
00:50:05: uns dem Team ernähren.
00:50:05: Wenn ich überlege, was waren die Learnings der letzten drei Jahre?
00:50:08: Dann glaube ich im Branding ist es wichtig dass man eine konsistente Aussage hat.
00:50:12: also weil man muss erstaunlich oft jemandem etwas sagen bis er sich das merken kann.
00:50:16: so und er wird sich das eben nicht merken wenn man ihm fünfmal unterschiedliche Sachen erzählt.
00:50:20: Also man muss irgendwie konsistent sein in seinen Botschaften und wir erzählen ja schon seit drei Jahren Personalisierung und Inspiration auf den Smartphone Ja und das ist cool weil das ist angekommen mittlerweile.
00:50:28: Ich glaube so jedes Teil dein Style alles ihr baut alles was wir tun spiegelt irgendwo diese Botschaft Hier geht es um dich, wir wollen nicht verstehen und dir das Richtige geben.
00:50:38: Alles was du von uns siehst spielt darauf ein und dieses Thema Inspiration ist transportiert über so Dinge wie Outfitzen.
00:50:44: soweit also ich glaube dass eine konsistente Botschaft... Was wir jetzt versuchen ist diese konsistente Botschaft auch noch mit einer konsistenten Haltung zu verbinden.
00:50:51: wenn die mir anschauen marken Ich glaube es gibt zu sagen Marken Und ich glaube zu denen gehören wir aktuell noch Zu den hat man eine funktionale Nähe.
00:50:59: Also about you verbindet man eigentlich mit Funktionalen Vorteile, nämlich Personalisierung und Inspiration.
00:51:04: Wenn ich mal reinschaue, es gibt auch sehr viele Marken wie eine Apple vielleicht mit denen verbindet man eine emotionale Nähe.
00:51:11: Und wir glauben ideal ist das wenn man funktionale Vorteile mit einer emotionalen Bindung verbindet, die auch immer man erschaffen kann.
00:51:21: aber unsere aktuelle Hypothese wäre unserer Marke eine gewisse Haltung zu verpassen und eine gewissen Attitude sozusagen, die idealerweise alle gut finden und dann eben sozusagen uns auch lieben.
00:51:34: Das merken wir zum Beispiel bei edited, da hat das sehr gut funktioniert!
00:51:37: Das Verrückte ist wenn ich Leute treffe also random die nicht wissen was ich mache und ich erzählen ihnen irgendwie arbeite bei about you and edit it... Dann ist die Reaktion von vielen Leuten Oh, Edited!
00:51:50: Und dann kommt ein Loblied.
00:51:51: Eine Liebeshymne auf Edited?
00:51:53: Ja die Leute lieben Edited und haben riesenglückbar.
00:51:55: Wir haben sehr coole Leute, die im Brandbuilding von Edited arbeiten, die das geschafft haben diese emotionale Liebe zu der Marke Edited aufzubauen.
00:52:03: Das schafft natürlich krasse Loyalität ja und ich glaube am Ende des Tages ist es der Heilige gerade in Anführungsstrichen wenn man es schafft dem Kunden funktional auf der Faktenlage klarzumachen warum es schlau ist den eigenen Dienst zu nutzen und eine Marke zu bauen die der Kunde liebt.
00:52:18: Das finde ich wirklich ein schönes Bild.
00:52:20: Es ist eine spannende Überlegung zu sagen, emotional trifft auf Funktional und das ist sehr komplex aber find ich interessant.
00:52:26: Lass uns doch mal als letzten Abschnitt so n bisschen über Otto reden.
00:52:30: Wie ist die Historie dieser Partnerschaft?
00:52:32: Weil es ist ja schon was Besonderes dass irgendwie nen Handelsriese hingeht erkennt okay wow ich muss digital was machen und es geht einen Projekt aus ihm hervor was halt auch wirklich funktioniert.
00:52:40: also da können wir später auch mal zukommen was mit den anderen nicht funktioniert haben was ihr vielleicht anders macht.
00:52:44: Aber wie ist diese ganze Ehe entstanden?
00:52:46: Also die Otto-Gruppe ist ja ein Traditionskonzern, mega alt.
00:52:50: Also mega alt jetzt aber im Positiven.
00:52:52: also hat eine sehr lange Tradition und eine sehr erfolgreiche Tradition im Aufbau von Unternehmen.
00:52:56: Die Otto- Gruppe steht mittlerweile aus, glaube ich, hundertdreißig Unternehmen oder sowas, ne?
00:52:59: Sehr unternehmerisch eigentlich!
00:53:01: Und in Familienhand... ...und die Otto Group hat eben vor vielen Jahren irgendwie erkannt dass diese Thema digitale Transformation vermutlich Würde ich jetzt mal behaupten, müsste man auch wahrscheinlich eher die Lenker der Autogruppfragung.
00:53:13: Aber es ist zumindest mein Verständnis in meinem Bild auf das was die Autogroup tut, dass das wahrscheinlich riskant wäre digital Transformation alles auf einen Pferd zu setzen.
00:53:22: Das heißt die Autogroup ist nach wie vor mit Hochdruck dabei ihr Kerngeschäft letztendlich zu transformieren sehr erfolgreicher auch zu teilen.
00:53:29: also wenn man sich ein Auto.de und Bompriern guckt wirklich richtig... Gut mittlerweile, muss ich echt sagen.
00:53:37: Richtig vorne auch und wachsen jetzt stärker wieder.
00:53:40: Ich bin wirklich überzeugt, die haben das Risiko des Sterbens überlebt.
00:53:44: So ein Quelle- und Neckermann haben es nicht geschafft.
00:53:47: Wirklich gute Leute an der Spitze, die das gepackt haben.
00:53:50: Und ich bin mittlerweile überzeugt dass Otto Bompri und viele andere unternehmende Autogruppe da diese schwierige digitalen Transformation in großen Teilen geschafft haben immer noch viel zu tun.
00:53:59: mit Sicherheit aber...
00:54:00: Echt ein bisschen optimistisch?
00:54:01: Also ich hab ja eher den Eindruck, wenn du jetzt mal einen Kollegen Chris schließt.
00:54:04: Weil auch Jungs gerade wieder Otto zahlen kann.
00:54:06: Der sagt halt auch... Das was Otto an Handel verliert, kann selbst irgendwie so ein pure Onlineplayer wie ihr eigentlich schwerlichst reinohnen und eigentlich schon noch das Gefühl der den Schrumpfenumsetze weg in alten Spaten die die neuen zumindest nicht ausgleichen.
00:54:20: Ja, wenn nur einer auf Markt hat, die E-Commerce guckt es ist das noch so.
00:54:22: Also ich glaube die Auto-Gruppe hat zehn Prozent Wachstum und das was im E-Commerist gab.
00:54:26: Ich glaube der E-Commmerist ist um Pi mal Daumen zehn Prozent gewachsen.
00:54:29: ihre Marktanteil gehalten, nachdem sie irgendwie eine längere Periode-Marktanteil verloren haben.
00:54:34: Ich glaube es kann man noch so sagen... allerdings ja.
00:54:37: doch ich muss echt sagen wir sind nicht der Sprecher der Autogruppe und so weiter und ich war auch muss ich echt sagen irgendwie Ganz ehrlich Hand aufs Herz.
00:54:44: Also vor irgendwie fünf, sechs Jahren... Ich habe vorher so diverse Agenturen gegründet und auch viele Gummastuff gemacht.
00:54:49: aber ich hab sozusagen als Dienstleiste für die Autogruppe gearbeitet eine lange Zeit mit ein paar von meinen Agenturen Und gänne die Auto-Gruppe halt schon relativ lang und ich war wirklich vor fünf, six Jahren dann noch deutlich pessimistischer.
00:55:00: mittlerweile Wir haben jetzt nicht so viel mit den anderen Unternehmen zu tun.
00:55:03: Aber mittlerweile bin ich bei sehr vielen Unternehmen da schon wieder optimistischer geworden, dass sie in der Lage sein werden, Marktanteile
00:55:07: zurückzugewinnen.".
00:55:08: Und
00:55:08: wie hast du das geschafft?
00:55:10: Mittlerweile bist du ja so ein bisschen ... Wie kann man sagen?
00:55:13: So einen VIP kann man schon so behaupten auch wenn du ein sehr bodenständiger, hypersympathischer Typ bist und auf einem Event bist.
00:55:18: Ich wollte heute mal sprechen, wollen von dir lernen, dein Wissen verstehen aber das war ja vor paar Jahren noch nicht so.
00:55:23: oder warst du auch... Also ich will es gar nicht runter, gar nicht schmälern.
00:55:26: Du warst wahrscheinlich auch schon kompetent wie du jetzt bist.
00:55:28: also jetzt bist du es noch mehr.
00:55:30: Du warst damals ja in einer ganz anderen Rolle, als du zum Beispiel heute bist.
00:55:33: Also jetzt ist deine Wette schon ein bisschen anders aufgegangen als damals?
00:55:35: Wie hast du es geschafft, als relativ junger Mann mit unternehmerisch erfolgreicher Erfahrung einen Autokonzern davon zu überzeugen dir signifikante Geldmittel zur Verfügung zu stellen?
00:55:43: also geht's nicht alleine oder ihr als Team.
00:55:45: halt dass sie das machen.
00:55:46: also was war da so...
00:55:47: Also zunächst einmal ist glaube ich wichtig zu sagen uns als team um ihr allein als personen glaube ich es wäre ein bisschen riskant gewesen.
00:55:53: Das hätte ich auch nicht angenommen, weil ich davon überzeugte, dass ich alleine nicht in der Lage gewesen wäre.
00:55:57: So ein Unternehmen wie dieses hier aufzubauen.
00:55:58: Ich bin super froh, das sich so coole Co-Gründer habe mit Sebastian Betz und Hannes Wiese und Benjamin Otto, der ja auch im ersten Jahr noch aktiv dabei war.
00:56:06: Das ist schon ein richtig cooles Tech Team gewesen.
00:56:08: Wir ergänzen uns da glaube ich ganz gut.
00:56:09: Und das war auch wichtig.
00:56:10: Ansonsten hätte die Auto Group glaube ich auch diese Entscheidung nicht getroffen.
00:56:12: Ein Gründerteam ist irgendwie glaube ich schon wichtig, auch ein Team Betonung auf Team.
00:56:16: Die Historie vielleicht dazu, also wie schon gesagt ich habe irgendwie vor, ich bin jetzt acht, zwanzig Jahre alt, ich hab vor fünf, dreizehn, vierzehn Jahren angefangen zweit im Internet zu machen viel Museumogramm und so am Anfang hat dann relativ viele Nischen Online Shops aufgebaut.
00:56:28: Also quasi geschaut welchen Nischen gibt es die wachsen stark?
00:56:31: Und dann online Shops in diesen Nischen aufgebaut alles möglich verkauft von Pokerplatten über orientalische Wasserpfeifen bis hin zu irgendwelche Medaille Autos.
00:56:38: Die orientalischen
00:56:39: Wasserpifen sind immer das was womit ich mal verbunden werde aufgrund meiner Frisur glaube Aber das war sozusagen eine von vielen Nischen und habe dann, weil ich irgendwie achtzehn war.
00:56:48: Und noch in der Schule war kein Kapitalzugang gehabt und weil irgendwie Liemann und hast du nicht gesehen?
00:56:51: Kein Kapital Zugang gehabt.
00:56:52: Dann wusste auch gar nicht was Kapital-Zugang eigentlich bedeutet und brauchte Geld um Ware vorzufinanzieren uns importieren und hab dann angefangen, ein Turgeschäft zu machen.
00:56:59: also haben meine ersten Tage im Tuner Impact gegründet die im Grunde genommen Händler und Hersteller letztendlich dabei geholfen hat erfolgreich am E-Commerce zu sein und habe da mit diversen Kunden gehabt viele Verlage auch unter anderem die Autogruppe.
00:57:10: Ich glaube das erste Mal dass sich Vor Rainer Hillebrandt saß, der mittlerweile auch unser Beiratsvorsitzender ist ein bisschen in unserer Parte kann man sagen innerhalb der Otto-Gruppe.
00:57:21: Ist schon zehn Jahre her wahrscheinlich, zehn, elf Jahre ja und über die Zeit ist glaube ich einfach ein Vertrauensverhältnis gewachsen.
00:57:28: und du hast völlig recht vor sechs, sieben Jahren also heute wir waren gerade heute bei der OMR Online Marketing Rockstars schon verrückt ja es quasi Leute irgendwie kommen und Selfies freuen.
00:57:38: das ist auch irgendwie ganz schön.
00:57:41: Ich bin ja auch ein bisschen spooky, ehrlich gesagt.
00:57:43: Aber freut mich natürlich irgendwo auch, errt mich.
00:57:45: Bin auch unschwer zu erkennen aufgrund meiner Frisur.
00:57:49: Aber das war natürlich vor vielen Jahren noch nicht so, auf der anderen Seite Bestand aber auch obwohl ich noch nach Safes gefragt wurde dieses Vertrauensverhältnis zwischen mir Sebastian und Hannes und Benjamin natürlich irgendwie unter Autogrupp.
00:58:01: Und ich glaube deswegen war es jetzt nicht in the dark was die Autogrub da gemacht hat.
00:58:05: Die Autogrup wusste... wen sie sich da einkauft, so zu sagen.
00:58:09: Nichtsdestotrotz muss man wirklich sagen ich ziehe den Hut!
00:58:12: Ich habe riesen Respekt vor dem was die da gemacht haben.
00:58:15: Ich bin achtundzwanzig jetzt Sebastian ist sechsundzwantig Hannes ist vierunddreißig oder so?
00:58:22: Ja schon ein bisschen irres das schon.
00:58:24: ne also schon risk Superriski.
00:58:25: ja es ist drei Jahre her das heißt aber Sebastian dreinzwanziger irgendwie vierund zwanzig fünf und zwanziger.
00:58:30: so wie so jungen Leuten So einen gigantischen Betrag in die Hand zu drücken, so ein Risiko einzugehen und so einem umkämpften Markt.
00:58:38: Das musst du erst mal machen.
00:58:40: Und das ist aber auch das was die Otto-Gruppe irgendwo auszeichnet.
00:58:43: Da kann man sagen, was man will... Es ist nicht alles goldwas glänzt ja?
00:58:47: Aber die Otto Gruppe ist unternehmerisch!
00:58:50: Die glaubt an Unternehmer und haben am Ende des Tages Riesenmut bewiesen Mehrmals und haben auch auf die Schnauze gefallen, ganz klar.
00:58:57: Ein paar Sachen versenkt da, das gehört dazu so was zu machen wie Boutou.
00:59:01: Was ist denn eigentlich das Commitment konkret der Autogruppe?
00:59:03: Also was war denn so euer Deal den ihr hattet?
00:59:06: welche Rollen nehmen die auch ein?
00:59:07: ich meine Klar Kapitalzugang Logistik etc.
00:59:09: aber was ist da so
00:59:11: eurer Absprache
00:59:11: eigentlich?
00:59:12: Zu Details kann ich am Ende nicht viel sagen, aber was ich sagen kann ist wir sind super unternehmerisch incentiviert.
00:59:18: Wir haben Anteiler an diesem wundervollen Unternehmen hier, wir gründer und das eigentlich...
00:59:23: Was hast du da auch mal früher drüber nachgedacht?
00:59:24: Ich meine muss ja fairerweise sagen ein Startup-Gründer hat ja eigentlich von einem Strategien immer so eine gewisse Furcht.
00:59:30: einerseits weil er Angst hat in den Prozessen und irgendwie in dem ganzen politischen Apparat aufgesogen uns zermalmt zu werden.
00:59:35: andererseits weil du irgendwie so Signalling Effekte hast die dir irgendwie so ein Exit perspektivisch vielleicht auch mal zerschießen können war dass womit du dich auch auseinandergesetzt hattest oder hat das gar nicht so eine Rolle gespielt für euch?
00:59:44: Doch, hatte ne große Rolle gespielt.
00:59:45: Also wir hatten ja auch diverse andere Optionen.
00:59:47: Sebastian hatte mit seinem Softwareunternehmen war super erfolgreich, super profitabel.
00:59:52: Meine Unternehmensgruppe mit den diversen Agenturen waren auch sehr erfolgreichs für einen der größten Digitalagenturgruppen in Deutschland.
00:59:58: Und diese E-Commerce Geschäftsmodelle, die wir betrieben haben und auch bis heute halte ich noch Anteil an irgendwie diversen Unternehmen.
01:00:03: Zum Beispiel E-Tribes eine Unternehmensberatung für digital zusammen mit Niels Seebach und Alexander Graf gegründet habe.
01:00:08: Alexander Grafs, Nils ja auch beides sind die mega E-Commerce-Gurus im Zusammenhang schon das ein oder andere Unternehmen gegründe.
01:00:14: also ich sage mal so Ich glaube die Entscheidung das zu tun ist nicht aus der Not heraus geboren bei Sebastian Hannes und mir sondern wir hatten irgendwie genug Alternativen und saßen auf super Cash Machines Ja kann man sagen
01:00:27: Warum hast du es dann trotzdem gemacht?
01:00:28: Weil ich die Autogruppe halt auch schon seit sehr, sehr vielen Jahren kenne und auch die Person.
01:00:32: Am Ende des Tages arbeitet man ja nicht mit einem anonymen Konzern sondern mit irgendwie Personen zusammen und der Vorstand... Reiner Hellebrand, das ganze Setting unserer Beirat in unserem Beiraten ist sozusagen unsere Aufsichtscreme und besteht aus Florian Heinemann, Christian Leiboldt, Christian von Avengers.
01:00:49: Florian Heinemann von Project A und Reiner Hallebrandt also alles drei uhrgeile Typen kann man einfach so sagen.
01:00:54: was zwei von den Podcast haben wir ja nicht so schlecht unterwegs.
01:00:57: Was geiler im Geileren, Reiner kannst du auch gerne mal, also Reiner ist auch ein geiler Typ der kannte viel zu sagen.
01:01:03: Wie würdest du dir jemanden beschreiben von außen?
01:01:05: Ist ja vielleicht für junge Unternehmer auch mal spannend, wie tickt so ein Auto-Vorstand.
01:01:08: Der ist schlau und super empathisch.
01:01:11: Er ist natürlich auf einer anderen Meta-Ebene unterwegs als wir das sind aber das hilft uns häufig.
01:01:16: Der lässt uns machen, der vertraut uns, wir vertrauen ihm.
01:01:20: Das ist ein gutes Miteinander würde ich sagen.
01:01:22: Also ich kann mir kein besseres Aufsichts-Gremium vorstellen als diese drei geilen Typen.
01:01:25: Und da ist am Ende irgendwie eine Kombination aus ganz vielen Dingen.
01:01:28: Wir haben Ewigkeiten verhandelt muss man auch sagen.
01:01:30: letztendlich... steckt dann ein gigantischer Vertrag hinter auch der irgendwo erklärt was wäre darf, was wann wie warum und so weiter.
01:01:37: Was sind die Leitplanken?
01:01:38: Wie Papur ist das Kommitment
01:01:39: usw.?
01:01:39: Am Ende des Tages ist es nicht irgendwie nur vertrauen.
01:01:41: am Ende schreibt man das auf ganz schön viele Dutzenseiten runter und unterschreibt das am Ende.
01:01:46: alle Unterschreiben das und sagen so ja das meinen wir wirklich so.
01:01:49: Ist auch ganz wichtig.
01:01:50: aber am ende fängt glaube ich alles an mit einem persönlichen Vertrauen zwischen den schaltenden Personen.
01:01:56: und das bestand da halt.
01:01:57: und es ist für uns wenn man sagt jetzt für Hannes Sebastian ist das hier eine riesen Opportunity.
01:02:04: Wir sitzen auf einer Megaorganisation, wir haben total das Kapital im Rücken.
01:02:07: also was Besseres konnte uns bisher nicht passieren.
01:02:10: es ist die beste.
01:02:11: Waren es eine Lifetime Chance, die uns bisher operiert wurde?
01:02:15: Obwohl wir schon auf hohem Niveau waren.
01:02:18: Alle drei mit dem, was wir getan haben vorher.
01:02:20: Wie schafft ihr das in den Kräfteverhältnissen nicht so zermalbt werden?
01:02:23: Wenn ich mal ein Auto angucke ... Die hatten einen Dialog und ein Mirapodo.
01:02:27: Da waren ja keine Domenschen am Werk.
01:02:30: Wie ist es da zu bestehen, wie das fährt seit man setzt?
01:02:34: Habt ihr politisch auch gesagt?
01:02:37: Ich glaube, die Autokop hat auch sehr viel gelernt aus den Dingen, die ja nicht so gut funktioniert haben.
01:02:40: Zum Beispiel dass man Zeit geben muss Kapital committen muss – nicht immer so irgendwie monatliche Tronchen sozusagen oder sowas ein wirklich langfristiges Kapital-Commitment abgeben muss und dann nicht gleich einknicken darf wenn mal ein Monat nicht so funktioniert.
01:02:53: Und am Ende, glaube ich, haben wir Gründer sehr viel Zeit am Anfang rein investiert uns auch gewisse Dinge einfach zuzusichern.
01:03:02: Ja, spannend.
01:03:02: Dann danke ich dir ganz herzlich, dass ihr so viel Zeit nimmst.
01:03:04: Ich gucke jetzt mal unseren Timer hier in neunzig Minuten gefühlt und drücke dir natürlich ganz herzlich die Daumen für deinen Once-in-the-Lifetime Chance, die du da gerade sehr ausführlich beschrieben hast.
01:03:13: Also vielen, vielen Dank!
01:03:14: Und das müssen wir uns mal wiederholen im kleineren Rahmen vielleicht.
01:03:17: Vielen Dank für die Einladung Herr Grussenspaß gebracht hier.
01:03:19: Ich danke dir!
01:03:20: Ciao.
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