Beyond Amazon 3: Warum schlägt Alltagsfrequenz stets Sortimentsfrequenz? | #Disruption 💡

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Wie sieht die Welt Beyond Amazon aus? In den beliebtesten Top 100 Diensten kommt nur einer aus dem E-Commerce – natürlich selbsterklärend, welcher das ist. Aber warum ist das so? Die 99 anderen Dienste haben eine Gemeinsamkeit – sie helfen dir im Alltag. Deswegen gilt es alternative Methoden und Lösungen zu finden, die die Alltagsfrequenz von E-Commerce Playern erhöhen. Welche das sind und wie wichtig Service dabei ist, weiß wie immer unser Ruppert Bodmeier. Du erfährst... ...warum Amazon die alleinige Herrschaft hat ...was die erfolgreichsten Onlinedienste gemeinsam haben ...wie der E-Commerce aufschließen kann ...welche alternativen Strategien es gibt ...wie wichtig Service dabei ist ...was Content Commerce ist ...welche Rolle Influencer spielen ...welche KPIs Alltagsfrequenz messen ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Disruption: Und für unseren regelmäßigen Co-Moderator Ruppert Bodmeier gilt, dass Disruption ein Handwerk ist. Ein Handwerk, dass du auch zu deinem machen kannst – durch einfache Handgriffe und Werkzeuge, mit denen du für Herausforderungen im Handumdrehen innovative Lösungen entwickeln kannst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Ruppert Bodmeier, CEO Disrooptive 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:44) Alltagsfrequenz schlägt Sortimentsfrequenz (00:05:04) E-Commerce: Reize für den Alltag setzen (00:09:50) Neue Strategien als alternative Lösung (00:19:15) Content Commerce und Service (00:26:28) Wie wichtig ist der Faktor Marke? (00:29:41) Influencer als Touchpoint (00:33:33) Welche KPIs sind wichtig? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:18: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:19: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und meine Aufgabe ist es ich muss immer innovativen neuen heißen Scheiß kennen und meine Nase immer in den Wind stecken um zu wissen was so Phase ist.

00:00:28: Und wie kann man das besser tun als mit seinem lieben Freund dem guten Rupert?

00:00:33: Und wer hier eifrig zuhört, der hat schon mitgekriegt.

00:00:35: Rupert und ich reden ja immer fleißig letzte Zeit darüber wie sieht eigentlich die Welt beyond Amazon aus?

00:00:41: Also Amazon als ein Stellvertreter der monopolhaft eine ganze Branche oder sogar mehrere Branchen dominiert und das haben wir uns gefragt okay kann man da nicht ne kleine Reihe zu machen.

00:00:50: Wir sind jetzt mittlerweile in der dritten Folge wo über das Thema reden und heute soll es darum gehen wieso Alltagsfrequenz eigentlich so oft Sortimentsfrequenzen schlägt.

00:00:58: Das heißt, wir werden heute als erstes mal anfangen darüber nachzudenken.

00:01:01: Wie ist eigentlich die Zusammensetzung aktueller Dienste so gestrickt?

00:01:04: Und warum stinkt der E-Commerce eigentlich so oft ab?

00:01:07: Klar da liegt ja nahe das wir uns auch mal Gedanken machen was sind so bisherige Bewältigungsstrategien und wo sind eigentlich die Probleme?

00:01:13: wenn ich eine Marktplatz Strategie fahre weil das ist ja die Antwort der meisten Player auf dieses Thema Dann kriege ich die nach hinten raus alternative Lösungen geboten.

00:01:20: natürlich fragen wir auch wenn ich Attentive Lösung mir anschaue brauche ich vielleicht auch andere KPIs also andere Messpunkte.

00:01:26: So, ich glaube heute kann man sich also wieder auf viele neue innovative tolle Dinge freuen.

00:01:29: Die man auch praktisch anwenden kann.

00:01:31: und deswegen lieber Robert freue ich mich dass du wieder da bist.

00:01:33: Moin moin!

00:01:33: Hi Joel, ich freu mich auch wieder dabei zu sein

00:01:35: Nur für dich hole ich immer meine besten Intro-Speechs raus.

00:01:37: Ich hoffe Du hast es gemerkt.

00:01:38: Ahhhh

00:01:39: Das geht immer runter wie Öl ne?

00:01:40: Ich muss das ja dann immer wieder in Schleife hören.

00:01:43: Ja stimmt

00:01:44: Gut, aber that being said.

00:01:46: Also du sagst ... Das ist ja so die Arbeitshypothese heute das Alltagsfrequenz häufig Sortimentsfrequenzen schlägt.

00:01:52: Vielleicht fangen wir mal an, ein Stück weit auseinanderzunehmen was du damit meinst?

00:01:55: Also

00:01:55: wenn du dir heute zum Beispiel die hundert beliebtesten Dienste, Mobile-Dienste eben anguckst dann gibts da ein unglaubliches Phänomen, dass nämlich nur einer von einhundert dieser Diensten aus dem E-Commerce Bereich kommt und du kannst mir mal vorstellen welcher das wohl is der große Goliath Amazon.

00:02:14: In der Räume ist es so, dass man sich überlegt, warum das so?

00:02:26: Alles Dienste, die irgendwie dir unmittelbar im Alltag weiterhelfen.

00:02:31: Das sind so Platte-Dienste wie Netflix.

00:02:33: abends ... Ich lass mich berieseln!

00:02:35: Sind aber vielleicht auch coole Alltagsdienste von eben Daily To Do oder Apple Wallet oder beispielsweise Google Maps?

00:02:43: So.

00:02:43: und da kann man sich ja natürlich schon eine Frage stellen, warum ist das so?

00:02:46: Und mal ganz kurz für alle, die sich jetzt fragen was deine Quelle dieser Erhebung ist hast du jetzt bei AppAny die Top Hundert Installs angeguckt?

00:02:52: oder wie kommst Du auf top hundert und davon nur einer mit eCommerce?

00:02:55: Genau, ich bin über Appany gegangen und diese klassischen Verkaufsschads habe aber nie einzelne Zeiträume angeguckt wie einzelne Tage.

00:03:02: Sollte immer mehrere Zeiträumer also zum Beispiel Jahr oder mehrere Monate oder Quartale und dort dann eben den Durchschnitt genommen.

00:03:08: Okay, und vierzig Prozent waren wahrscheinlich Kartenspiele?

00:03:10: Oder Jump and Runs oder irgendwelche Form von Spielen?

00:03:12: Ja, Spiel hab' ich rausgenommen!

00:03:14: Es ging halt schon wirklich um klassische Alltagsdienste und weniger Zocken, Gaming etc... Auch Porno, alles draußen.

00:03:22: Ich bin in der iPhone-Welt da gibt's kein Porno oder?

00:03:25: Hier ist die Welt noch in Ordnung!

00:03:27: Was?!

00:03:27: Ach so!

00:03:29: Ja dann... ja ich bin auch in der Iphone-Weld bei mir ist die Welte auch in Ordnung.

00:03:32: Gut

00:03:32: und nur ein Eko-Mößler also auch keinen Zalando, kein A-Sauce, kein Wish, kein weiß ich nicht was.

00:03:37: Nein Nicht mal Wish, wo ich gedacht hätte, müsste doch auch so ein Amazon-Eskis.

00:03:41: Nee, aber da schließt sich ja eine Frage bei dir an.

00:03:45: Warum ist das so?

00:03:46: Na warum stinkt denn der eCommerce ab und lass es uns näher anschauen.

00:03:50: Joel, warum ist zum Beispiel kein Salando dabei?

00:03:53: Der Grund ist simpel und einfach lasst es uns direkt vergleichen und einen Google Maps nehmen und das im Salando gegenüberstellen.

00:04:00: Und dann hat halt einfach ein Google Max ... Sechs Reizpunkte am Tag, wo sie dir halt weiterhelfen können.

00:04:06: Das ist so klassische Fragen wie komme ich von A nach B?

00:04:09: Wo soll ich heute Mittag essen?

00:04:11: Wo ist überhaupt B?

00:04:12: Und deswegen, das ist halt der Grund warum sie auf deinem Homebildschirm eigentlich immer auf der ersten Seite sind und zwar eigentlich so dass du wahrscheinlich relativ einfach zugreifend kannst.

00:04:21: Das es ja mit deinem Finger leicht erreichbar ist!

00:04:23: Wenn du da im Vergleich dazu nimmst ein Salando dann haben die laut deren letzten Geschäftsquartalergebnis viel Reizpunkte im Jahr, die sie setzen.

00:04:33: Weil das ist in etwa die Kauffrequenz, die halt Leute haben weil sie sagen ich brauche einen neuen Pulli oder ich kann meine Hose nicht mehr sehen oder ich brauch eine neue Jacke und das ist dann einfach der Grund warum die halt auf deinem Smartphone tendenziell vielleicht eher auf Seite drei oder in einem Ordner platziert sind.

00:04:49: Und solange du das Thema halt nicht irgendwie löst wird es halt nicht besser und dann wird halt der e-Kümmers nie irgendwo da in diese top einhundert digitalen Dienste Die Leute halt permanent nutzen reinkommen und da kann man sich ja auch fragen Wie kann ich denn Mehrheitspunkte setzen?

00:05:03: Aber ist deine These jetzt, dass die aktuellen Anbieter quasi nicht die richtigen Reize setzen?

00:05:09: Dass das Tool, dass sie Produkte nicht richtig konfiguriert sind oder dass einfach Shopping insgesamt nichts unter den Top-Hundert zu suchen hat.

00:05:16: Dass es eine zu kleine Berührungspunkte pro Tag hat.

00:05:19: Eigentlich hätte ich gedacht, dass Shopping so gefühlt die Hälfte der Leute täglich tut.

00:05:22: Ja aber es verteilt sich.

00:05:23: ne du shopst ja nicht permanent das gleiche.

00:05:26: also wer kauft denn fünfmal in der Woche Mode ein?

00:05:28: macht ja keiner.

00:05:29: Das ist sozusagen ... Du wirklich, jetzt sag ich mal so was wie Alltags-Shopping hast.

00:05:36: Das ist halt klassischer Lebensmitteleinkauf.

00:05:38: Da hast du das vielleicht ne?

00:05:40: Aber nicht bei nem Salando oder bei nem Overdew auch nicht bei dem Wish selbst nicht mal bei nem Emerson und mir geht's halt wirklich darum.

00:05:49: also wie kann ich in Kontakt mit den Kunden bleiben selbst wenn sie eigentlich nichts kaufen möchten?

00:05:54: Weil wenn du sozusagen im Alltag stattfindest, dann haben die dich als Marke, als Unternehmen halt immer wieder auf dem Firm und wenn sich dann eben eine Kaufentscheidung anbaut.

00:06:02: Dann bist du halt derjenige, der halt einem sofort eben im Hinterkopf irgendwie aufpinkt, wenn es halt darum geht, wenn sie sich in einer Kaufentsscheidung anbahnen.

00:06:09: Und das was jetzt heute der E-Commerce macht, die meinen natürlich na wir haben eine Lösung auf dieses ganze Problem nämlich noch mehr Sortimente!

00:06:17: Und dass ist ja eigentlich der Grund warum ihr alle heute ein Marktplatzmodell ausrollen damit halt einen Salando nicht viel Reizpunkte im Jahr setzen kann, sondern sagen wir mal vier Reizpunkte im Monat.

00:06:27: Und deswegen nehmen sie noch Bademode auf, Socken, Boxershorts also auch Alltags-Modeartikel die du einfach ein bisschen mit einer höheren Frequenz brauchst.

00:06:36: und einen Emerson ist im Grunde das Unternehmen dass das ganze Modell mit Abstand auf die Spitze treibt weil dies tatsächlich schaffen so was wie einen Reizpunkt am Tag zu setzen weil sie allein in Deutschland über zwei Hundertfünfzig Millionen Artikel anbieten nur in Deutschlands war.

00:06:54: Das heißt also, dass sie nicht sagen ich zeig dir jetzt den nächsten Pulli die du irgendwie willst.

00:06:58: Du würdest deinen alten Katzen mir sehen sondern du brauchst auch eine Büroklammer in Taka und dann vielleicht irgendwie noch ein Bleistift ne?

00:07:04: Und das findest du halt alles bei einem Emerson!

00:07:07: Und das ist halt der Grund warum diese Sortimente so unglaublich ausrollen und das es auch im Grunde dieses kleine nette Anekdote von dem Chef Bezos das war mal angeblich auf einer Serviette gezeichnet dieser ewige Kreislauf aus Sortiment und Preis da geht's eigentlich um nichts anderes als Alltagsfrequenz.

00:07:24: Nur ich glaube, dass sozusagen eine Sortimentauswahl so auszubauen bist du irgendwann mal den Status einer Alltag-Frequenz schaffst ist halt Totaler Wahnsinn, ne?

00:07:35: Und außer Amazon schafft's halt keine.

00:07:36: Es schafft ein Salando nicht, es schafft einen Wiss nicht, weil niemand schafft so breites unglaubliches Sortiment anzubieten, dass du theoretischen Reizpunkte am Tag setzen

00:07:44: kannst.".

00:07:45: So und jetzt hab ich in meiner liebevoll gemachten Anmoderation für dich gesagt wir fangen als erstes mal an die Zusammensetzung der aktuellen Dienste anzuschauen und dann warum der E-Commerce so abstinkt.

00:07:53: vielleicht gehen wir auf den ersten Punkt nochmal vertieft ein.

00:07:55: also ist das wirklich nur das was Du gerade gesagt hast, dass so'n Amazon einfach die Tiefe und die Breite hat, dass Du sagen kannst okay ich habe so viele Berührungspunkte deswegen kann ich da mitspielen.

00:08:04: und wenn jetzt mal den Vergleich aufmachen, was ist denn sonst die Zusammensetzung der Dienste?

00:08:08: Die bei uns performen in den Top-Hundert.

00:08:10: Also grundsätzlich ist es ja so, deswegen gehen auch Dienste wie in Zalando immer mehr auf Inspiration ein.

00:08:15: Dass das sozusagen wegkommt von ich brauche hinzu... Ich lasse mich jetzt mal berieseln!

00:08:20: Das sind im Grunde die Trends, die ja auch so ein bisschen Abadu immer mehr versucht eben hier drauf zu spielen.

00:08:25: also das geht in diese Richtung mehr stattzufinden höhere Öffnungsraten zu haben rühre Frequenzraten und bei der Zusammensetzung.

00:08:33: die Diensten, die sich halt wirklich machen, konzentrieren sich alle ausnahmslos eben wirklich auf klassische Alltagsfragen.

00:08:39: Google Maps ist das mit Abstand beste, ultimativste Beispiel.

00:08:42: Mehr Alltagsfragen wie ein klassisches Google Maps kannst du eigentlich nicht beantworten.

00:08:46: So und da stellt sich halt so eine Frage einen Anschluss wenn die Dienste, die besonders intensiv genutzt werden, die besonderes Probenenzen sind, die vor allem den Leuten halt ständig irgendwo in mein Zeit rumschlafen, Diensten sind... die im Alltag stattfinden und Alltagslösungen anbieten, stellt sich halt die nächste Frage.

00:09:02: Welche Alltagslösungen können halt ihr Kommersplayer-Stadt finden?

00:09:04: Um eben im Wettbewerb der Austauschsponsortimente – weil das ist ja eigentlich der Clou dahinter!

00:09:10: Weil heute bietet ja alle eigentlich im Grundes gleiche an guckst dann eigentlich nur noch, wer hat's verfügbar?

00:09:15: Wer liefert es besonders schnell oder wer liefert sie besonders günstig.

00:09:18: Oder wo hab ichs mir so bequem und easy alles eingerichtet, tendenziell Emerson und gehe deswegen automatisch immer dahin.

00:09:25: Und diesen entweder harten Wettbewerb der Austauschbarkeit oder diesen absoluten harten wettbewerk der faulen Loyalitäten nenn ich mal.

00:09:34: den musst du ja irgendwo durchbrechen.

00:09:36: Na weil sonst landet halt irgendwann mal nicht mehr fünfzig Prozent Wachstum bei Amazon, sondern achtzig Prozent.

00:09:41: Dann sind die nicht irgendwann mal doppelt so groß oder viermal so groß wieder zweitgrößte E-Kommersplay, sondern irgendwann mal zehnmal so gross ne?

00:09:47: Wenn du also diese... die Kette nicht durchbricht, dann hast du halt ein Problem.

00:09:51: Und wenn du jetzt noch mal vertiefst, warum der E-Commerce eigentlich so abstinkt?

00:09:55: Ist da dein Fazit im Prinzip, dass Sie zu sehr versuchen diese Vielfältigkeit, die wir jetzt beim Amazon-Beispiel aufgemacht haben nachzubauen?

00:10:02: und das ist aber eigentlich so'n ... Na Winner Text hat alles immer so einen sehr intensiven Begriff.

00:10:06: Aber es ist halt sehr schwer sowas Großes Allgemeingültiges aufzubauen.

00:10:10: Es sind nur das oder sind noch mehr Elemente da,

00:10:15: Also es ist eine absolute Mitu-Strategie, alle machen das gleiche.

00:10:19: Vorher haben einfach alle nur Sortimente angebiet dann hat sie irgendwann mal durchgesprochen.

00:10:22: je mehr Sortimante ich habe umso besser weil wenn ich irgendwas in die Suche reinhecke kommt mir eine hohen Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis.

00:10:27: Wenn die Leute irgendwas bei Google reinhacken, kommt wieder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeiten ein Ergebnis von mir So.

00:10:32: und jetzt bauen sozusagen alle dieses Modell nach was Amazon im Grunde als Vorreiter war die das mit Abstand am konsequentesten größten und radikalsten halt einfach ausgerollt haben.

00:10:41: Und ich kann dir auch einmal kurz erklären warum das so logisch.

00:10:44: Ich war aus der klassischen Handelsdenke, weil wenn du zum Beispiel ein Obi nimmst.

00:10:50: Dann ist er Klassiker, dass du zu einem Obi reingest, weil du irgendwelche Alltagsgegenstände wieder brauchst.

00:10:54: Nägel sind mir ausgegangen, irgendwelchen Wandfarbe

00:10:58: etc.,

00:10:58: also eher Artikel die auf eine hohe Frequenz aufbauen.

00:11:02: und ich sage dir niemand bei Obi findet das Geschäft mit Nägelschrauben geil.

00:11:06: Ich garantiere es in, ne?

00:11:07: Es ist kleinteilig.

00:11:08: Es ist dünn Marschik!

00:11:10: Es braucht scheiße viel Fläche, egal ob im Lager oder eben im Baumarkt selber und du verdienst eigentlich überhaupt nichts dran bzw.

00:11:17: musst echt richtig viel abverkaufen damit sich das irgendwo lohnt.

00:11:21: Und trotzdem machen sie's... ...und der einzige Grund warum Sie es machen, es ist heute der Einzige... Grund oder Hebel, den sie haben das Leute immer wieder in dem Baumarkt geht.

00:11:32: Lass sagen einmal im Monat und Sie machen diesen ganzen Hackmark deswegen damit.

00:11:36: wenn du dann einmal in den Baumarkts reingehst und dann vielleicht doch diese größere Kaufentscheidungen hast wie Neurasenmeer, Grill oder meine wegen Motorsäge als dann ist das der einzige die sie heute haben um diesen großen hochmarschigen Kauf abzusichern.

00:11:52: ich sage aber Scheiß drauf!

00:11:54: Tu doch dieses kleinteilige, ätzende nicht profitable dünnmarschige Geschäftsships doch zu einem Amazon rüber.

00:12:00: Sollen doch die sich mit der Scheiße irgendwie abfinden?

00:12:03: Weil ich einfach aus laufenden Projekten halt weiß wenn du diese Sortimentfrequenz durch eine Alternative schaffst.

00:12:10: nehm' mich zum Beispiel durch eine Alltagsfrequenze im Form einen digitalen Service ist.

00:12:14: Denn sind alle Projekte wo ich bisher beteile und alle Daten die dabei rausgespuckt haben reicht das völlig aus um trotzdem den hochmarschigen Kauf einer Motorsäge eines Rasenmeers oder eines Grills abzusichern.

00:12:25: Du brauchst also nicht diese Sortimentfrequenz für Kundentreuer und Loyalität, weil das ist der Grund warum sie heute alle machen sondern du kannst einen Ausgleich schaffen.

00:12:35: heißt für dich dass es in mehreren Stufen interessant weil du hast dieses defizitäre kleinteilige Geschäft von der Backe b die Leute kommen häufiger zu deiner Marke Und c du tust ja trotzdem dein ursprüngliches Ziel nämlich dem Premiumkauf Absichern.

00:12:48: Ich

00:12:48: erinnere mich an den letzten Folgen, als du das Beispiel gehabt hast mit den E-Bikes und ich frage mich sogar ob es das nicht verschlimmert dass wenn du in so einem Mindset, in so ein Markt bist für irgendwie sieben Euro vierundzwanzig da Winkel zu kaufen und die passenden Senkopfschrauben, dass du dann auf einmal sagst oh okay warte mal ich kann euch auch irgendwie in Betracht ziehen mir hier mein Viertausend Euro e-Bike zu ziehen.

00:13:09: also vielleicht ist ja sogar so dass seine These das sogar noch bestärkt dass man auch die Wahrnehmung der Marke dadurch verändert.

00:13:14: Also ich glaube dass du viel positiver wahrgenommen wirst Weil welche persönliche, herzliche Verbindung habe ich jetzt mit einem Anbieter der mir einen Uhu verkauft.

00:13:26: Oder Tesafilm, ne?

00:13:27: Also geht so!

00:13:29: So aber mein E-Bike würde ich sagen da brauche ich auf jeden Fall schon aus Eigeninteresse in der engere Beziehung auf im Sinne von allein.

00:13:36: ich will ja schon überhaupt checken was es welche E-bikes gibt's welches sind die richtigen etc.

00:13:40: na also das ist eine ganz andere Kundeninsensität ist eine ganze andere Idee der Kundeneziehung Und die ist vom Potenzial her auch viel, viel treuer als irgendwie.

00:13:49: ich kauf mir Teaserfilmen was ich an jeder Ecke woanders auch kaufen könnte.

00:13:51: Ja

00:13:52: ja, ich geb dir recht auf wenn ich gerne manchmal so durchs Bauhaus flaniere und mir dann die neuen eddigen Sprühfahrprodukte angucke oder welches Werkzeug da so rumtunnt.

00:13:59: also... Na warte les!

00:14:00: Kernverstanden!

00:14:01: Wenn wir jetzt nochmal das Big Picture aufmachen im Zuge dieser Marktplatzstrategie Was sind's für dich so die Top Probleme die sich damit verbinden?

00:14:08: Also Erstens, ich werde noch austauschbarer als ich ohnehin schon bin.

00:14:12: Normalerweise sagt man ja so hat die meintest mal eine Differenzierung.

00:14:15: wenn ich aber alles anbiete dann bin ich mehr oder weniger gar nicht mehr differenzieren.

00:14:18: B. diese Strategie kann ihr eigentlich immer nur für ein im großen Stil aufgehen.

00:14:23: es gibt halt nur einen großen riesigen Marktplatz für Baumarkt.

00:14:26: Es gibt einfach nur einen für Musik.

00:14:27: es gibt eben nur einen.

00:14:29: dort findest du wirklich alles alles.

00:14:31: und im Grunde zweite Position schafft vielleicht auch schon dritte wird schon schwierig.

00:14:36: vierte ist eigentlich schon gar nicht mir relevant.

00:14:38: Also es ist im Grunde ein Wettbewerb der Monopole, wenn du so willst.

00:14:42: Du wirst irgendwann in jedem Segment einen großen riesigen Player haben, der mehr oder weniger alles auffrisst.

00:14:47: und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass genau ich wirklich dieser Player sein werde?

00:14:52: Ja oder nein!

00:14:53: Wenn ich's mir wirklich zutraue kann ich ja das fahren.

00:14:55: Aber da muss sich halt auch echt mega konsequent machen.

00:14:57: Und diejenigen, die heute auf viele Marktplatzmodelle fahren, machen es halt einfach nicht konsequent.

00:15:02: Na dann... Es ist nicht nur ein Austauschbarkeit der Sortimente, es ist auch eine Austauschwachheit der Dienstleistung.

00:15:08: Weil im Grunde bitte ich die Dienstleistungen wie alle anderen, nur halt spezialisiert auf einem Thema.

00:15:13: und der dritte große Nachteil haben wir ja auch glaube ich schon mal darüber gesprochen Wie sinnvoll ist es noch riesige Sortimete aufzubauen wenn die kurzfristig Verfügbarkeit immer mehr abnimmt?

00:15:25: Also wir leben ja immer mehr im Grunde in einer Welt, wo immer mehr Handelshürden aufgebaut werden von Importzölln und Restriktionen.

00:15:33: Wir leben immer mehr auch in eine Welt wo nicht alles permanent verfügbar ist weil irgendwo sich die Ware staut etc.

00:15:39: Und wie viele von der Artikel, die ich im Sortiment haben wirklich die Kraft mich über ein Zeitraum von einer Woche oder zwei Wochen hin zu halten?

00:15:46: Also wie viele Artikel gibt es, wo ich sag ist nicht da kommt erst in zwei Wochen.

00:15:49: Stress mich nicht kauf' ich trotzdem oder sind das denn nicht Tennisartikel?

00:15:52: Ja dann halt nicht so wichtig is mir halt auch nicht.

00:15:55: So und das sind so drei Säulen wo ich sage so dass Marktplatzmodell kann auch echt krass nach hinten losgehen.

00:16:00: Gut, dann

00:16:00: ist ja die spannende Frage.

00:16:01: Die jetzt viele Hörer im Ohr haben, was sind denn Alternativen?

00:16:06: Also wir haben ja beim letzten Mal schon gesagt ich muss bei der KernDNA im Idealfall anfangen.

00:16:11: und das heißt also da Kern haben wir auch damals gesagt, bei einem OBI ist er zum Beispiel eben des Thema Garten.

00:16:16: Da kann ich erst mal gut anfangen Und dort von mich aus dann eben starten.

00:16:20: wie können Alltagsdienste rund ums Thema garten ausschättern?

00:16:24: Wir hatten ja damals bei OBI ein Projekt an dem ich mitgewirkt habe ging es darum einen digitalen Garten Pflegeplaner, also es heißt jeder hat eben einen Garten und vielleicht sind hinter einem Garten gewisse Ziele von eben.

00:16:35: ich möchte ein mit vielen Sträucher.

00:16:36: Ich möchte hier eine mit irgendwelchen Obst-Vantagen in englischem Garten.

00:16:40: dann ist gleichzeitig irgendwo auch abhängig von dem wo ich eben wohne und lebe.

00:16:44: In Rheinland das ist heißer, vor München ist es regnerischer im Norden ist es windiger etc.

00:16:50: Und im Grunde geht's halt darum dass ich meine Ziele definiere.

00:16:53: was möchte ich eigentlich mit meinem Garten?

00:16:54: Dass sie verschiedene Gartenpflegeprogramme habe und ich mir eine auswählen Dekliniert mir das im Grunde in meinen Alltag rum und sagt, wenn du das dann zielst, sag mal erst mal wie groß ist dein Garten?

00:17:05: Wo wohnst denn etwa?

00:17:07: Also ist es ein Trockengebiet feuchte Gebiete.

00:17:09: Wie kommst du da hin und sagt okay pass auf!

00:17:11: Wenn du das haben willst musst du an kommenden Montag irgendwie deines Haben sehen.

00:17:16: Und so hachst du den Boden am besten auf.

00:17:18: Dann übermorgen musst du am Besten gießen Beste Gießtechnik.

00:17:22: Dann musst du es fünf Tage ruhen lassen, dann machst du dies oder jenes.

00:17:26: Also du führst die Leute Schritt für Schritt hin, tust immer wieder Gründe liefern um rumzuaufzuhören und in den einzelnen Schritten gibst du immer ganz klare Geile ins Videos machst plus eben auch Alltags-Aleichter.

00:17:35: im Sinne von morgen müsstest du eigentlich gießen.

00:17:37: aber übrigens soll regnen.

00:17:38: also insofern Arbeit schon erledigt oder wenn du willst hier ist eine coole Gießkanne mit der geht das besonders einfach etc.

00:17:43: Du kannst auf diese Art und Weise immer wieder charmant deine Produkte mit einfließen lassen.

00:17:48: Das ist für mich so ein klassischer Alltagshelfer.

00:17:50: Klar, der ist nischig.

00:17:51: Klar, er ist klein.

00:17:52: aber das soll auch erstmal klein und nischigs sein weil irgendwann wollen wir ja anfangen.

00:17:56: Weil wir wollen ja im Grunde herausfinden was ändert sich?

00:17:59: Werden Leute treuer die solche Dienste nehmen?

00:18:02: Der durchschnittliche Warenkopf wird der Preis höher im Vergleich zu Leuten, die das nicht nutzen.

00:18:07: Weil wenn du beginnst Leute aufzuschlauen dann beginnen sie auch inhaltlich fachlich anspruchsvoller zu werden.

00:18:13: Das heißt also Sie wollen tendenziell auch dann irgendwie mit der Zeit besseres Equipment.

00:18:17: So und bei allen Projekten an denen ich so mitgewirkt habe kam immer raus solche Kunden die solche Dienste genommen sind immer viel viel treuer als Kunden die sowas nicht nutzen und haben die Tendenz eher auf höhere preisige Produkte einzusteigen als wenn du es nicht machst.

00:18:30: Und dass ist aus vielerlei Gründen natürlich attraktiv eben für Unternehmen.

00:18:33: Und da fängst du an und es ist mir auffällig klar, dass ein digitaler Gartenpflegeplaner das nicht das Riesendinge ist wo alles ändern wird aber es ist ein Startpunkt.

00:18:42: an den Garten Pflegeplanern, tue ich noch einen zweiten Dienst, noch einen dritten noch einen vierten und irgendwann mal bin ich die ultimative Plattform wenn es rund um das Thema Garten geht.

00:18:52: also ich muss mir das schrittweise erarbeiten muss immer wieder rausfinden was ist die Relevanz des Themas bei meinen Zielgruppen hoch oder niedrig und dann sinngemäß.

00:19:03: Und was ist als natürlicher Andockdienst?

00:19:05: macht der am meisten Sinn?

00:19:07: und so baue ich mir das schrittweise auf.

00:19:08: Das ist eine klassische Strategie, wie sie Zickfach gefahren wurde schon erfolgreich und wie sie auch übrigens einen Emerson gefahren hat in der

00:19:15: Vergangenheit.".

00:19:15: Ich meine wir haben ja hier mal diesen schönen Satz schon zitiert Get Big, Get Specialized or Get Out.

00:19:19: also ich höre raus man hat da so ein Spezialisierungspart.

00:19:23: Also das eine was für mich noch mitschwingt ist Servicegedanke also dass man auch nach dem Kauf hinaus drauf quasi achtet den Kunden die Kundin zu bespielen.

00:19:31: oder ich habe dieser Tage das schöne neue Buzzword Content Commerce gehört dass man quasi auf Contentbasis eigentlich sein eigenes Commerce-Modell noch weiter befeuert und weiter versucht, diese Wiederkäufe hinzukriegen.

00:19:42: Die Kunden zutreue usw.

00:19:43: und so fort.

00:19:44: Hab ich da also drei Strömungen zusammengeführt?

00:19:46: Die deinem Gedankengut entsprechen oder fehlt noch was?

00:19:48: oder war es schon wieder zu viel des Guten?

00:19:50: Ne, das trifft schon ziemlich gut wobei ich immer bei Content-Commerce sehr vorsichtig finde weil die Leute dann halt in der Regel verstehen, wie ich mache Platte irgendwelche Artikel etc.

00:19:58: Sondern würde ich eher sagen Alltagscontent und eben wirklich einfach den Fokus wirklich eher auf Services Also wirklich zu sagen, was ist das Problem mit?

00:20:07: Was schlagen sich Leute heute täglich rum innerhalb meiner Zielgruppe und was bräuchten sie eigentlich um ihnen da das Leben zu erleichtern.

00:20:14: Das wäre für mich der Fokus und dann kriege ich im Grunde einen höheren Customer-Lifetime Value, eine höhere Kundenfrequenz, mehr Engagement und in der Sinne auch höhere Kundentreue.

00:20:25: Es risoniert etwas bei mir weil wir haben dieser Tage auch den nächsten Kundenworkshop wahrscheinlich wo es irgendwie so um den Bereich Baby geht.

00:20:32: Bei Babys ist es auch so ... wenn du ein Kind kriegst.

00:20:34: hast du ja so eine Kaskade an Überlegung, die du anstellst.

00:20:38: Irgendwann fängst du an ... Kinderwagen?

00:20:40: Bevor du das machst, wahrscheinlich arbeitest du geistlich durch die Räume durch.

00:20:44: Erst mal muss ich's Nest bauen und brauche erst ein Bettchen oder einen Wickeltisch.

00:20:47: Vielleicht noch ein Schaukelstuhl, wo ich drin stillen kann.

00:20:50: Dann brauch ich den Stillkissen, die Klamotten, die Windeln.

00:20:52: Vielleicht brauchen wir einen Windelbüll einmal.

00:20:54: Die haben uns damals im Babyladenvogel gezeigt

00:20:57: usw.,

00:20:58: also da ging es mir auch so.

00:20:59: Ich finde, das kann man über Podcast wunderbar bespielen, dass du sagst zu dem Zeitpunkt erfahrungsgemäß auftaucht und ich glaube es geht in fast jedem segment.

00:21:07: also toman war schon ein paar mal beispiel bei uns im podcast.

00:21:09: wenn du sagst du lernst musikinstrument dann wirst du auch sagen alles klar jetzt hast du irgendwie finger griffe hingekriegt.

00:21:14: jetzt brauchst du vielleicht man plektron für deine gitarre.

00:21:16: das ist jetzt ins händartikel.

00:21:17: aber mal als beispiel.

00:21:18: oder oben diese komischen dinger wo man die bänder mit so abdrehen kann dass man dich die hände immer soweit bewegen muss.

00:21:22: ich weiß nicht wie die heißen die ganzen komischen namen kasa.

00:21:24: Ach egal, muss mir jemand kommentieren oder ein Podcast.

00:21:27: Aber wenn ich dich so richtig verstehe, kriegt man schon einen Gefühl raus ... Also am Ende des Tages musst du sozusagen näher ran, wo der Kunde ist?

00:21:34: Was für Probleme hat er mit sich beschäftigt und welche Fragen der sich stellt?

00:21:36: Ich finde das Thema mit Bibi ist ein ganz super tolles Thema weil wir haben ja auch zwei kleine Kittys und wir müssen ja auch irgendwo unseren Kinderglamotten herziehen, wobei wir es tennenziell wirklich auch eher mal viel mehr gebraucht machen und das einkaufen.

00:21:50: Nichtsdestotrotz nehmt doch mal klassischen Online-Shop da!

00:21:53: Warum wächst?

00:21:54: ist der Online-Shop eigentlich nicht mit meinen Kindern?

00:21:56: Warum kann ich nur nicht ein Familienprofil anlegen, zu sagen wir sind einen vier Personenhaushalt.

00:22:01: Wir haben zwei Jungs.

00:22:02: die sind die und die das Alter.

00:22:04: allein eine andere Ansprache wäre möglich zum Beispiel Das ist so robust.

00:22:07: es kann problemlos dann an den kleinen Bruder weiter vererbt werden ne?

00:22:10: Das wär für mich eine Ansprach.

00:22:11: oder zum Beispiel wir haben ja in einem online Shop auch für Kinderklamotten immer noch die Schuhgröße von vor zwei Jahren angezeigt bekommen als würde der online shop davon ausgehen dass wir Nelly Putana als Sohnehandel nicht mehr weg.

00:22:23: Weißt du, wo ich das sagst?

00:22:25: Warum krieg ich da nicht irgendwie Hinweis im Sinne, hey übrigens du hast doch die und die Größe mal gekauft.

00:22:30: Und nach einer klassischen Maxumstabelle könnte es eigentlich sein dass der Schuh schon viel zu klein ist für dein Kind.

00:22:35: Die überprüft das mal!

00:22:37: Nicht dass er irgendwann mal solche Krallen kriegt wie eine Krehe weil irgendwie der Schuhe seit drei Monaten schon viel so klein ist und der Kleine das halt irgendwie noch nicht ausdrücken kann.

00:22:45: oder denkt vielleicht auch das ist normal, ne?

00:22:47: Lauter solcher Geschichten.

00:22:49: also warum wächst der Onlineshop nicht mit meinen Kindern mit von Klamottengröße, Schukrüse etc... Warum krieg ich nicht die automatischen Hinweise?

00:22:56: Wenn ich Geschwister habe, warum kriege ich dann nicht Packages-Bundles.

00:22:59: Warum nimmt mir der Shop nicht Dinge ab?

00:23:02: Weil ich als Eltern ein paar Tausend Dinge auf dem Schirm haben müsste ist mir unbegreiflich so ein verschenktes Potenzial und das kannst du auf jede Branche

00:23:10: ausrollen.".

00:23:11: Was ich ja gelernt habe in dem ganzen Bereich Family-Commerce ist dass die Läden immer nur am ersten Kind verdienen.

00:23:15: also ich glaube sie haben geistig des zweite kind oft schon abgeschrieben und vielleicht könnte man aber genau mit solchen Maßnahmen es wieder reinholen.

00:23:22: Ich hatte mal die Martin Schira, den CEO von My Toys auch im Podcast.

00:23:26: Die hat irgendwie erzählt, dass es bei My Toyes z.B.

00:23:28: auch so exklusive Editionen gibt was ich cool finde.

00:23:30: also du kriegst dann da meinetwegen dein Lego Super Mario Set Was ist halt in den anderen Läden nicht gibt?

00:23:36: Also diesen einen Parkour... ich weiß nicht ob du das kennst diese... wir spielen's nicht aber ich find sie eigentlich ganz anschaulich.

00:23:40: ja Dann kannst du mit dem Laden kaufst dir irgendwie den Bowser-Pakur bei allen andern Ja.

00:23:44: und bei Mytoys könntest du dann vielleicht auch noch so die Unterwasserwelt kriegen oder so eine Späßchen.

00:23:48: ja.

00:23:48: Das heißt ich finde wenn man da dann noch so wie soll man sagen Spezialisierung raufpackt dass es so Exklusivität gibt oder auch Personalisierung.

00:23:54: Meine Frau, gerade von Mephal, so ein Müsli-Becher Tuggo bestellt, wo man dann auf den Deckel oben den Namen vom Kind und einen Bild mit drauf lasern lassen kann.

00:24:03: Es hat sich nicht mehr Freunde von ihr gewünscht.

00:24:05: Aber gut, jetzt schweifle ich ab!

00:24:06: Eigentlich bist du der Experte hier?

00:24:07: Ich finde das auch super, aber der Schwachpunkt bei der Mythos-Strategie ist halt, dass es trotzdem eine Sortimentstrategie bleibt.

00:24:14: Und wie viele Exclusivdeals kriege ich denn hin, sodass in der Summe der Exclusive Deals eine Relevanz erreiche, die wirklich differenzierend ist?

00:24:22: dass jeder bei Mai Toys, der da drauf geht automatisch Super Mario Legos sucht.

00:24:26: Sondern das ist ja schon wieder Leute die Lego suchen und dann explizit noch Mario Und die müssen dann auch noch plakativ kommuniziert bekommen.

00:24:32: Hey hier gibt's sogar ein super super krasses Geschichte weil wir nur etwas haben was wo es sonst nirgends woanders gibts und selbst Das ist ja auch nicht allen wichtig.

00:24:40: also wo setze ich halt an?

00:24:42: Ich finde immer am Sortiment.

00:24:44: Das ist glaube ich das, was geistig mit Abstand am stärksten bei vielen Händlern einfach endlich mal fallen muss.

00:24:50: Dass sich im Jahr twenty-oneundzwanzig mich eigentlich kaum noch über Sortimente differenzieren kann.

00:24:55: Das ging eine ganz lange Zeit gut vor allem als noch lokale Verfügbarkeit wichtig war wo es auch noch nicht diese Verfügbarkeitspreise und Sortimentstransparenz gibt.

00:25:03: aber mit der Geschichte hat er's einfach massiv an Bedeutung verloren.

00:25:07: Vielleicht noch eine nette Lustige an der Gedote.

00:25:09: Ich hab gestern mit meinem besten Freund telefoniert über das Thema Lego, vielleicht bin ich deswegen gerade auf dieses Beispiel gekommen und er guckt immer hier diesen Der Held der Steine bei YouTube, ne?

00:25:17: Und das ist so sein Hero.

00:25:18: und ich sag nee, ich find den Typen doof!

00:25:19: Dann sage ich dann warum.

00:25:20: Na ja, weil der sich irgendwie kleine Nischenaspekte an Lego raussucht, einen großartigen Legos setzt und sich aufregt zum Beispiel welche Farbe die Legoteile auf der Innenseite haben wie kein Mensch sieht oder dass es so teuer ist.

00:25:30: So, da kam meine Preisdiskussion.

00:25:31: Da meinte er also Ja aber Lego ist ja auch unverschämtheuer.

00:25:33: Ich sagst du ja aber warum?

00:25:34: Ich meine da ist wieder Produktleistung drin.

00:25:37: Dann ist es eine Designleistung, eine Erklärleistung.

00:25:39: Eine Vermarktungsleistung und Lizenzleistungen und so.

00:25:41: Da meint er ja aber wenn das mal durchrechnen ist was kosten die Steine der Produktion?

00:25:44: Und was?

00:25:45: irgendwie ist da noch an Designfaktor drin.

00:25:46: also eigentlich kostet dann zwanzig Euro und du verkaufst es für Fünfzig.

00:25:50: Also äh das ist schon ganz schön viel Marge.

00:25:51: Da meine ich zu ihr.

00:25:52: also hey!

00:25:53: Du darfst mit mir nicht über Preise reden.

00:25:54: Du bist Apple-Käufer.

00:25:55: Also Apple is der Inbegriff der zu teuren Preise für ein normales Produkt Ja?

00:25:59: Das musst du doch wissen.

00:26:00: Aber nein das ist aber irgendwie Appler.

00:26:02: dreiß Prozent Marge Lego fünfzig oder sind fucking Plastiksteine?

00:26:06: Dann meint ich ziemlich saß.

00:26:07: Aber guck mal, vielleicht ist der Unterschied zwischen dir und mir ... dass die Wahrnehmung der Marke bei mir von Lego viel eher so das ist was ein Louis Vuitton oder einen Apple bei anderen auch geschafft haben, nämlich dass sie als krass wertvoll, als kreativ, als magisch wahrgenommen werden, während du es einfach nur fucking Plastiksteine findest?

00:26:22: Du meinst ja, hast du recht!

00:26:23: Genau so ist das.

00:26:24: Und das war die lange Hinleitung zu meiner Frage noch zum Thema Alternative-Lösungsstrategien, wie wichtig wenn ich das mache was du gerade vorschliegst?

00:26:32: Ist denn dann auch der Faktor Brand?

00:26:34: Ich glaube der wird immer wichtiger und da ist eigentlich fast schon mittlerweile Kriegsentscheiden.

00:26:39: Ich muss einfach heute mit meiner Marke... Das heißt alle Händler müssen überhaupt erst zur Marke werden, das sind sie in vielen Teilen gar nicht weil sie überhaupt nicht wie eine Marke agieren.

00:26:48: vor allem muss sich einfach ähnlich wie eine marke klar für etwas stehen!

00:26:52: Richtig klar für etwas stehen.

00:26:54: Und selbst wenn es eher nischiger ist, Hauptsache ich stehe für etwas klar als dass sich für alles aber nichts richtig steht.

00:27:00: Das ist eigentlich die größte Gefahr, die du heute hast weil dann bist du in einem absoluten ausraubenden Wettbewerb der halt einfach irgendwo heftig ist.

00:27:08: und deswegen gibt's ja mal wieder die Diskussion großer Fisch im kleinen Teich oder kleiner Fisch am großen Teich?

00:27:14: da würde ich immer sagen Ich wäre gerne der große Fisch beim kleinen Teig Du musst eine klare Positionierung haben fünf Fragen auftauchen, dann muss halt klar sein.

00:27:24: Dann muss dein Name fallen als Organisation, als Unternehmen, als

00:27:27: Marke.".

00:27:28: Weil ich sage niemand macht das besser als ich!

00:27:30: Und wenn du dir heute zum Beispiel, das ist ja eines von meinen Paradebeispielen wie du es heute aufziehen kannst.

00:27:35: Ist ja ein Freeletics.

00:27:36: Ein Freelethics ist über einen Alltagsdienst gestartet nämlich tägliche Workouts die sie personalisieren wo sie deine Ziele abgeklopft haben und eben dir dann eben deine Trainingseinheiten angeboten haben.

00:27:48: und die haben jetzt natürlich oh Wunder ein E-Commerce Modell angedockt macht Super Sinn, weil niemand kennt ihre Zielgruppe so extrem gut wie die.

00:27:57: und sie brauchen denn auch nicht ein tausend Workout-Martin.

00:28:00: Die brauchen vielleicht nur noch drei!

00:28:02: Die brauchen auch nicht Tausende verschiedenen Handeln sondern wissen ja was für Trainings die Leute machen.

00:28:06: Sie wissen auch was wir Trainingsideen empfehlen.

00:28:08: Die braucht vielleicht acht unterschiedliche Handelarten na?

00:28:11: Und das ist eigentlich im Grunde die große Chance.

00:28:14: wenn du über Alltagsrelevanz kommst, weil Du es schaffst mit weniger Sortiment relevanter zu sein als mit großen... im Ende.

00:28:22: Weil du schaffst, mit weniger Sortiment mehr zu verdienen als mit einem großen und breiten Sortiment weil du viel profitabler sein kannst, weil du mehr über die Menge gehst als über die Vielfalt und dann eben spezialisiert auf die Probleme der Leute eben sie vielleicht auch allein schon wegen der Bequemlichkeit, weil ich rufe eh jeden Tag Freeletics auf, dann halt diesen einen oder anderen Artikel vielleicht mitnehmen selbst wenn Sie wissen das eigentlich im Verhältnis zu teuer, dafür ist er aber genau richtig und relevant.

00:28:49: Und passt zu dem was ich ohnehin mache also so dieses Apple-Poliertuch-Phänomen wo du twentyfünf Euro für ein Poliertuch zahlst obwohl das Ding eigentlich keine zwei Euro wert ist.

00:29:00: Aber es ist einfach so ein Mitnahmeartikel und wenn du eh schon dreitausend Euro für dein MacBook Pro hinlatzt und wenn Du eh schon alle Dienste hast dann steckste das halt einfach noch mit ein weil's im Verhaltnis zum Einkauf eigentlich wieder günstig ist auch wenns absolut völlig teuer ist.

00:29:16: psychologisches Verfahren, aber nichtsdestotrotz.

00:29:19: Das sind für mich Modelle der Zukunft.

00:29:21: Solche Modelle werden es immer schaffen ein hoch profitables E-Commerce-Modell zu führen weil ihnen gehört der Kundenkontakt.

00:29:28: Niemand kennt diesen Kundenkonto so gut wie sie selber und Sie müssen nicht über eben Marktplatzmodelle riesige Sortimente aufbauen um relevant zu sein sondern die sind schon relevant!

00:29:38: Und darauf basierend bauen sich Sortimante auf finde ich viel schlauer.

00:29:41: Wie ist es denn eigentlich mit dem Thema Influencer?

00:29:43: Um noch mal vielleicht nach hinten raus, bevor wir gleich noch über KPI sprechen.

00:29:47: Mal den Blick in die Zukunft zu wagen weil... Es gibt ja durchaus den einen oder anderen der sagt das wird sozusagen ein sehr relevanter Faktor, der aufkommt.

00:29:54: ich glaube wir hatten auch schonmal hier Dwayne The Rock Johnson im Podcast als Gespräch mit irgendwie zweihundfünfzig fucking Millionen Follow-Uns ist ja insane und die Liste kannst du ja fortsetzen.

00:30:03: noch nöcher also.

00:30:04: ich glaub viele Deutsche kennen die gar nicht.

00:30:06: manchmal die USA halt richtig riesig so Zendaya oder sowas mit hundertzwanzig Millionen.

00:30:10: Das ist so crazy.

00:30:12: Zweiundzwanzig oder sowas in dem Dreh und hat einen dreistelligen Millionenbetrag an Menschen hinter sich, also werden Gesichter, werden Menschen vielleicht auch noch mal umso mehrnen Faktor?

00:30:20: Wenn du sagst es geht darum Touchpoints tägliche Taxpons im Leben der Menschen zu haben die will man ja eigentlich nicht irgendwie mit einem kalten Dienst haben sondern vielleicht im besten Fall Ja der The Rock, der hat mir jetzt hier sein Laufshirt und seinen Kopfhörer empfohlen.

00:30:32: Der Handel hat er jetzt auch!

00:30:33: Weißt du was ich meine?

00:30:34: Also ich glaube dass das enorm helfen kann ist für mich kein Muss.

00:30:38: aber wenn du zum Beispiel Adi Wenn du das anguckst, dann läuft heute deren Amerika-Geschäft eins zu eins genauso wie du sagst.

00:30:45: Die kaufen sich die Influencer schlechthin im Sport ein.

00:30:49: Ich glaube bei Adidas ist kein West, wenn ich das richtig im Kopf habe und verticken dann darüber einen großen Stil in ihre Sneaker und nutzen die Brand von diesen Leuten und eben die Reichweite dieser Leute.

00:30:59: Umgedreht ist natürlich direkt das Problem, dass sich da andockt, dass du massiv abhängig wirst von den Leuten und irgendwann mal bist es sozusagen auf Goodwill von den Leuten da irgendwo angewiesen.

00:31:08: Meine Idee wäre eher zu sagen wie können wir unsere Organisation Denken unabhängig davon, dass wir irgendwie dritte Influencer brauchen.

00:31:18: Weißt du was ich meine?

00:31:19: Also das wir sozusagen so einen positiven Impact auf den Alltag der Leute haben und dadurch einfach ein gewissen Einfluss und zwar einem positiven Einfluß haben, dass sie unsere Organisation eher nach Influenzerprinzipien denken, aufbauen, kommunizieren und ausrollen, sodass wir nicht von dritten Influencern abhängig werden.

00:31:36: So würde ich eher strategisch an die Sache rangehen.

00:31:39: aber Grundsätzlich, wenn du da schlaue Deals machen kannst hilft das immer auf jeden Fall.

00:31:43: Und wenn Dritte Reichweite haben die mir Glaubwürdigkeit haben hilft es natürlich auch.

00:31:47: Wenn du mich aber persönlich fragst ich bin ja kein so großer Fan von dem ganzen Influencer Thema als Mensch und als Person also wo sich Leute im Grunde ein bisschen verkaufen für Themen Schlimmstenfalls nicht mehr dahinter stehen.

00:32:01: Es gibt für mich Influencer-Deals, die machen total Sinn und die auch hart korratieren wenn du zum Beispiel eine Pamela Reifen nimmst.

00:32:08: Die hat eine unglaubliche Reichweite, die hat einen unglaublichen Fokus auf Körper, Körperkult und Fitterkörper.

00:32:15: Die würde niemals irgendwas annehmen was nicht auf dieses Thema einzahlt.

00:32:20: Und dadurch wird sie ja auch in einer gewissen Weise in Ticken auch glaubwürdig, wenn sie dann mal etwas empfiehlt.

00:32:25: Das muss aber dann schon irgendwie zusammen passen.

00:32:27: Aber ich bin ja kein persönlicher Fan von Influencern an sich, für mich ist das mehr oder weniger eine Kastration, irgendwie das Kapitalismus umgemünzt... Aber das sind meine persönliche Meinungen!

00:32:37: Ich würde immer gucken wie kriege ich ne Organisation aufgebaut die nach Influencer-Prinzipien funktioniert, aber über den Mehrwert und positiv kommt und als Organisation zu funktionieren und weniger zu sagen ach ich kaufe mir jetzt irgendwie für teures Geld Influenza ein und dann läuft's

00:32:51: Sagen wir's mal so rum.

00:32:52: Ich hab auch meine Momente, wo ich mich frage, warum ein The Rock ... Menschlich die Personenmarke, wie sie virtuell wirkt, toll finde oder sympathisch findet?

00:33:02: Warum der für Energydrinks wirbt?

00:33:03: Warum er Tequila verkauft?

00:33:07: Warum zu Weihnachten Eis-Sondereditionen machte?

00:33:09: Als wenn der Typ sich da einen Eisbecher mit Crumble, weiß ich nicht was rennt, aber anyway!

00:33:14: Hör auf du, Bastian Schweinsteiger

00:33:17: ne?!

00:33:17: Typ, der wirklich auf Ernährung und Körper achten musste.

00:33:20: Macht Werbung für Beefy, Chips ... Oliver Kahn macht Betten für Sportwetten also ... Schwierig ne?

00:33:28: Na gut aber okay.

00:33:29: ich verleite dich jetzt zum Abschweifen.

00:33:31: Sorry, heute ist es bei der Talking Folge.

00:33:33: Letzter Punkt wir wollten ja auch noch über KPIs reden.

00:33:35: Also, wenn man das was du grade gesagt hast nämlich nah im Alltag der Nutzer sein gar nicht so sehr des Größenrennen mitfahren sondern genau diese Geschichten machen die wir gerade gesagt haben fahren will.

00:33:44: Was für Kenntsein muss ich mir dann eigentlich angucken?

00:33:45: Dieser

00:33:45: Art des Denkens und der strategiert eine ziemlich krasse Folge und nämlich dass die Conversion Rate an Bedeutung verlieren wird.

00:33:52: Das ist ja heute das Maß aller Dinge.

00:33:54: Du misst im Grunde dein Traffic auf deiner Seite setzt sie in Verhältnis zu den Einkäufen und es ergibt eine conversion.

00:33:59: und je besser umso besser läuft ein E-Commerce Modell und profitabler bist du.

00:34:03: Wenn du allerdings auch auf Engagement gehst und auf Alltagsfrequenz, dann wird deine Conversion zwangsläufig in den Keller schießen.

00:34:14: Zwangsläufe, die Konversion leiden wird.

00:34:17: Das ist im Grunde ein klassisches Phänomen.

00:34:18: was ja schon mal gab ganz früher in zwei tausend und neun als online Handel noch in den Kinderschuhn lag da war ja alles kost per Order.

00:34:25: Als im Durchschnitt müssen alle Orders im Grund Profitabel sein und ich kann nur dann eine marktigen Kampagne eigentlich abliefern wenn sie meine Bestellung direkt profitabel macht.

00:34:35: Alle haben sogar gearbeitet!

00:34:36: Und dann gab es einen Zalando unter Florian Heinemann damals noch geführt die er dann auf Customer lifetime value ging simplen Gedankengang hatte.

00:34:46: Die Erstbestellung ist nicht so relevant, solange wir über Zeitraume profitabel werden.

00:34:51: Das heißt die haben im Grunde gesagt wieviel Umsatz mache ich eigentlich über sechs oder zwölf Monate?

00:34:56: und habe dann rückgerechnet was heißt das eigentlich?

00:34:59: Was darf mich ein neuen Kunde überhaupt kosten?

00:35:02: Und das war ja dann völlig anderes Spiel.

00:35:04: Das hat dann das Marketing völlig verändert, das hat dann die Idee vom E-Commerce völlig verändert völlig neue Themen aufgemacht, wie zum Beispiel Kunden behalten und reaktivieren.

00:35:14: Das ist ja alles auf dieser CLV-Geschichte entstand.

00:35:17: Und so musst du es eigentlich dann eben wenn du eine Alltagsfrequenzstrategie fährst ebenfalls Hand haben.

00:35:22: Du musst wegkommen von dem Mantra der Conversion Rate und musst im Grunde eigentlich Umsatz im Verhältnis zu Engagement setzen.

00:35:29: Das muss eigentlich deine neue KPI sein.

00:35:31: Also wie viel Engagement brauche ich, um folgenden Kundenlebenszyklus zu generieren?

00:35:36: Und das sind die KPI's, wo du perspektivisch deiner Organisation steuern musst konverschen.

00:35:42: Ja, das wird natürlich nicht irrelevant!

00:35:44: Aber meine Auffassung nach wird es im Verhältnis an Bedeutungen verlieren.

00:35:48: Heute wird alles der Konversion untergeordnet und sich drehen.

00:35:51: Ich überleg

00:35:51: grade, ich hatte vor ein paar Jahren mittlerweile schon mal Audi-Bene im Podcast.

00:35:56: Marco Vitor auch einen ganz schlauer Kopf.

00:35:58: die verkaufen ja Hörgeräte übers Internet und der hat mir mal so eine seiner internen Marketingfolien gezeigt Die Anzahl Touchpoints die es braucht um einen Kunden zu konvertieren.

00:36:06: Was schätzt du wieviel waren's bei Hör Geräten?

00:36:09: Nicht schlecht, ich glaub so in dem Dreh.

00:36:11: Und jetzt ist es sicherlich ein Sonderfall weil er hat ein gewisses Stickmar.

00:36:14: man möchte irgendwie.

00:36:15: viele wollen sich ja nicht alt fühlen.

00:36:17: Es ist ziemlich teuer, es ist irgendwie anpassungsbedürftig

00:36:19: etc.,

00:36:20: aber ich glaube wenn man in dem Case ist was du gerade beschrieben hast dass man alltagsrelevant ist das man vielleicht auch E-Bike wieder mal die Denke des viertausend Euro e-Bake jemanden verkauft dann muss man erstmal dieses Trustbuilding machen und ich meine das Heinemann Mantra ist vor allem die Marketingquote eigentlich runter zu fahren also dass du nicht jedes Mal wieder teures Marketinggeld in die Hand nehmen musst um die Leute neu einzugehen kaufen und stattdessen lieber in Kauf nimmst, früh vielleicht nicht so schnell zu konvertieren.

00:36:42: Aber dafür nach hinten raus gute Retentionen zu haben und langen Customer lifetime Value.

00:36:46: also übersetzte ich das mal für mich mit einem weiteren Beispiel.

00:36:48: Makes sense?

00:36:49: Ja macht total Sinn.

00:36:50: Guck mal einmal ein Treffer heute gelandet sehr schön wird ja noch hier.

00:36:53: Du hast

00:36:54: mehrere Treffer gelandert.

00:36:55: Ja schwer auch nur man muss sich hier bisschen Bescheiden da geben.

00:36:58: Nein, Spaß beiseite.

00:36:59: Ernst, komm raus!

00:37:00: Haben wir noch was Wesenliches vergessen?

00:37:01: Ich glaube

00:37:02: das ist so der wesentliche Kern warum es attraktiv auf Alltagsfrequenz zu geben.

00:37:07: Also ich kann profitabeleres E-Commerce Modell spielen.

00:37:10: Ich habe eine höhere Kundenloyalität und ich hab im Markt eine klare Wettbewerbsdifferenzierung.

00:37:15: Das ist der Kern warum ich der Ansicht bin dass Alltagfrequenzen das Ding der Zukunft E-Commerce wird und worauf immer mehr kommen wird.

00:37:25: Und du hast ja heute schon die ersten Player, die dir darauf aufsetzen einen Obi versuchten zweiten Ableger zu machen mit Hey Obi in Kellersport versucht mit Diensten wie den Keller Smiles Loyalität aufzubauen wo ich im Grunde Menschen untereinander Sport machen lasse und sie belohne wenn sie Sport machen.

00:37:40: Du hast immer mehr Player für die von außen reinkommen wie den Freeletics und Im Grunde wird meiner Meinung nach in den nächsten fünf Jahren ein E-Commerzplay mehr als es heute wie ein klassisches Amazon tut.

00:37:56: Seht ihr dich noch mal wieder?

00:37:57: Gibt's einen Beyond-Amazon IV?

00:37:58: Auf jeden Fall, beyond-amazon-twanzig oder sonst irgendwas!

00:38:03: Aber das nächste Thema ist, dass wir das vertiefen und nicht nur um Alltagsfrequenz geht sondern da hängt direkt noch ein zweites Thema dran, nämlich Relevanz.

00:38:14: Ohne Relevanz, kein Alltag keine Frequenz.

00:38:17: Wie erzeug ich Relevance?

00:38:19: Worauf kommt es darauf an, eben Relevances wirklich zu erzeugen?

00:38:23: Wo und wie muss sich danach schürfen?

00:38:25: Wie können Dienste aussehen die auf Relevants gehen?

00:38:28: was unterscheidet es sich zu den klassischen Strategien?

00:38:30: diese heute fährst gerade im E-Commerce?

00:38:32: wir sehen solche dienste im Detail aus und warum ist das so wichtig dass du zu machen?

00:38:36: sehr gut darauf freue mich lieber Robert.

00:38:38: und dann sage ich bis zum nächsten mal

00:38:40: Ich freu mich auch bis dann Joel Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:38:48: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:38:52: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:39:02: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:39:06: Bis zum nächsten Mal.

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