Julian Dames von Foodora | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Das Geschäftsmodell des Essenslieferdienstes Foodora ist denkbar komplex, sei es wegen der Herausforderungen auf der Fahrerseite, den komplexen Marketingmaßnahmen oder den hohen Aufbaukosten. Gründer und CMO Julian Dames erklärt daher im Unternehmer-Podcast Deep Dive, wie das Geschäft funktioniert und wie Foodora im internationalen Wettbewerb dasteht. Du erfährst... ...wie das komplexe Geschäftsmodell genau funktioniert ...wie Foodora im Vergleich zur Konkurrenz dasteht ...welche Rolle es in den Logistikplänen von Delivery Hero spielt ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Julian Dames, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung des Dienstes (00:01:23) Wie Foodora Restaurants akquiriert (00:05:05) Skalierbarkeit des Geschäftsmodells (00:08:30) IT- und Hardware-Komponenten (00:10:47) Märkte und Wachstum von Foodora (00:15:58) Wie Foodora sein Marketing umsetzt (00:20:41) Foodoras Metriken (Baskets, Marge usw.) (00:24:23) Disponieren der Fahrer (00:25:55) Zugehörigkeit zu Delivery Hero und Konkurrenzsituation (00:34:29) Entstehung und Exit(s) von Foodora (00:39:03) Delivery Heros Logistikansätze __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: So, herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.

00:00:03: Heute wieder spannendes Unternehmen.

00:00:05: wie eigentlich immer es geht um Essen.

00:00:06: Stell ich dir mal ganz kurz vor, wer bist du und was machst du?

00:00:08: Hi!

00:00:08: Ich bin Julian Dames.

00:00:10: Ich bin Mitgründer und CMO bei Fudora Und wie der Titel sagt hauptsächlich für Marketing verantwortlich.

00:00:16: Vielleicht machst du nochmal einigen Leuten klar die Fudorah noch nicht so gut kennen.

00:00:19: Man sieht ja öfters diese pink gekleideten Menschen über die Straße fahren.

00:00:23: Ich finde witzigerweise auch immer sehr.

00:00:25: Also Leute, wo man das gar nicht so denkt teilweise.

00:00:27: Leute die auch Studenten sein könnten... Man hat ja mal so ein Bild von einem Fahrer oder geht der das nicht so?

00:00:33: Ich kenne natürlich das Profil unserer Fahrer und wir haben schon sehr viel und gemischt besonders.

00:00:37: Anfang waren wir fast hauptsächlich.

00:00:39: Studenten.

00:00:39: mittlerweile sind wir hundertprozent voll Angestellte.

00:00:42: Genau!

00:00:43: Und wir haben tatsächlich viele studenten- oder ehemalige Studenten, die das bei PARTIME oder auf Fulltime machen.

00:00:48: Das heißt, wahrscheinlich kann man das nicht so pauschalieren.

00:00:51: Gut also es geht um Essen und um Liefern.

00:00:53: Erkläre mal ganz kurz ein bisschen das Geschäft wie das eigentlich funktioniert weil sehr jetzt nicht so dass ihr tausende Restaurants selber besitzt und euer eigenes Essen ausfährt sondern ist ja ein ganz bestimmtes Modell

00:01:02: Genau!

00:01:02: Also wir haben im Unterschied zu den traditionellen Essensliefer-Service die man kennt Liferando, Lieferheld & Co.

00:01:08: Haben wir unsere eigene Logistikflotte?

00:01:10: Das heißt dass wir sozusagen Restaurants anbieten können die normalerweise nicht liefern würden.

00:01:15: Genau, haben Leistungen die Möglichkeit ganz andere Restaurants liefern für ganz andere Restaurantzern zu bieten.

00:01:19: Höhe hochwertige Restaurants und vor allem auch Restaurants, wo man selber gerne hingehen würde.

00:01:23: Also wenn ich jetzt ein Restaurant bin habe es selber aus irgendwelchen Gründen niemanden der das für mich liefert weil's mir vielleicht so teuer ist sich nichts verstehe oder ich kann einfach nur gut kochen und dass nicht.

00:01:30: Werd ihr sozusagen jemand der das transportiert?

00:01:32: Für mich was ist denn dir Auflage eigentlich also die Hürde?

00:01:36: wann nehmt ihr denn einen restaurant euren Bestand auf?

00:01:38: und wann würdet ihr sagen machen wir nicht... Also

00:01:40: bei uns ist es so, dass wird tatsächlich größter Restaurants ganz gezielt angehen.

00:01:43: Das heißt wir schauen So ein sehr zielliches Restaurant zu haben, wie ich eben schon meinte.

00:01:49: Wo man selber auch hingehen würde, dass die quasi tatsächlich Restaurants sind und nicht irgendwelche Pizzas liefer buden, die hauptsächlich Lieferungen machen.

00:01:58: Deswegen haben wir eigentlich in jeder Stadt oder in jedem Stadteil unsere Leadliste und gehen die Restaurants ganz gezielt an und schauen aufbares verschiedener Kriterien natürlich Preispunkt aber auch... Wir sind bewertet bei den einschlägigen Plattformen usw.. und gehen dann die Restaurants ganz gezielt an.

00:02:12: Das heißt, wir machen da ganz klar so einen curated Ansatz, dass wir sagen es gibt bestimmte Restaurants, die wir drauf haben wollen, die gehen wir ganz geziert an.

00:02:18: Okay

00:02:19: also das ist ein bisschen eher nach dem Motto don't call us we call you.

00:02:22: Also ihr seid wie du selber sagst den Kurator, ihr wählt sozusagen aus Und dann ist ein bischen der Ansatz zu sagen Es muss schon ein Bisschen eher Premium sein.

00:02:29: Ja Premium ist wahrscheinlich das falsche Wortprämium klingt ja immer gleich nach super Premium oder sehr, sehr teuer.

00:02:35: Rums uns geht es wirklich, dass das sehr gute Restaurants sind und unser Ziel ist, wir haben wahrscheinlich etwas weniger Auswahl als jetzt die Marktplaces, die sozusagen anders arbeiten und der Ziel ist eben wirklich, daß wir pro gegen dann irgendwie eine Handvoll plus Burger-Sushi Places jeweils haben und das dann aber bei der Kunde wenn er auf unsere Plattform sicher sein kann, dass es auch eine gewisse Qualität hat.

00:02:56: Das macht ja anscheinend ganz gut.

00:02:58: Mein Lieblingskoreaner ist bei euch drin und da habe ich aber echt gestaunt, es gibt so einen kleinen Verlaffel an bei uns um die Ecke...

00:03:04: Da

00:03:04: hab' ich mich gar nicht gewundert!

00:03:05: Da kostet ein Verlaffer drei Euro neunzig in so einem WRAP und die machen das auch mit Fudora Und da hab'e ich so nochmal nachgedacht.

00:03:11: Also wie rechnet sich denn das?

00:03:12: Musst du nicht so ein Business sozusagen?

00:03:14: braucht das nicht einen gewissen Preispunkt damit sich das überhaupt erst rentiert?

00:03:17: also

00:03:17: Ja klar, also wir haben – ich glaube das kann sich jeder ausrechnen.

00:03:20: Wir haben auch ein Mindestbestellwirt in Berlin, der liegt da bei den meisten Restaurants um die zwölf Euro?

00:03:26: Ja,

00:03:26: d.h.,

00:03:27: wenn es besonders guter Fallabverladen ist oder wie viele Leute kennen, die uns gesagt haben hey, das ist wirklich sehr gut dann nehmen wir die mit auf die Plattform.

00:03:34: aber haste Recht ist dann wahrscheinlich schwierig alleine dazu bestellen.

00:03:38: Gut, also wenn ich drei Verlaffel auf einmal esse dann...

00:03:41: Die Adverlaffeln oder vor allem diese Art von Restaurants sind auch häufig Mittagszeit, Corporate Clients.

00:03:46: Also Firmen bestellen gerne bei uns, vor allem in der Mittagszeiten.

00:03:49: da ist es keine seltenheit dass die Leute zu vier zu fünf bestellen.

00:03:53: was es auch immer die Möglichkeit gibt wenn man den Mindestbestellwert nicht ganz erreicht das man selber die Differenz noch mit drauf zägt.

00:03:59: Wenn ich jetzt nicht die zwölf Euro voll kriege sondern nur acht Euro dann muss ich vier Euro trotzdem zahlen?

00:04:03: Genau!

00:04:04: Verstehe.

00:04:05: Man merkt ja schon ein bisschen, eigentlich eine ganz spannende Erweiterung zu diesem ganzen Modell Delivery-Hero-Lieferhead lieferande und wie sie alle heißen weil ihr A nicht so in diesem Segment gefangen.

00:04:14: seid Currywurst Hamburger Pizza Bildig Asiate was glaube ich bei den Marktplätzen schon so ein bisschen Thema ist dass die niedrigere Baskets haben weil einfach die Bestellwerte sozusagen nicht so hoch sind.

00:04:25: Und hier entabelt er sogar noch welche die gar nicht kriegen können weil die gar nichts liefern.

00:04:28: Genau Also ausschließlich eigentlich, wir haben wirklich nur Restaurants die selber nicht liefern.

00:04:33: Okay also wenn es jetzt jemand wäre der selber auch ein Lieferdienst hat ihr kombiniert das nicht?

00:04:36: Wir kombinieren das nicht!

00:04:37: Es gibt jedenfalls... ich will nicht ausschließen dass es Ausnahmefälle gibt aber da ist dann immer unser Ziel die Logistik auch zu übernehmen.

00:04:43: Übernehmt denn richtig die Fahrer von den Restaurants sozusagen die sowas schon habe?

00:04:47: Also die Restaurants, ich sag mal so die Restaurantes die wenigen Fälle die es gab in Erfangenheit die irgendwie schon vorher Lieferungen gemacht haben die beispielsweise bei Lieferheld Premium schon mal drauf waren.

00:04:59: Die haben aber dann selten selber eine Lieferflotte gehabt, sondern meist über Third-Party-Provider gearbeitet.

00:05:05: Was ich mich ja bei diesem Modell frage?

00:05:07: Man kriegt es schon mit... Also das funktioniert ja überraschend gut!

00:05:09: Das ist ja hart skaliert.

00:05:11: Es scheint auch irgendwie einen gewissen Nerv zu treffen.

00:05:13: Aber ich habe mich immer gefragt wie funktioniert das?

00:05:17: Skalierungstechnisch wenn ich jeden Fahrer anstellen muss oder zumindest irgendwie Freelancer haben muss, also ihr müsst ja ein gigantisches Netzwerk haben an Leuten eigentlich die ihr beschäftigt.

00:05:26: Das kostet auch richtig viel Geld und irgendwann stößt es so an Grenzen?

00:05:28: Also wir haben erstmal vielleicht zu einer Situation angestellten Fälle, dass wir keine Freelancers haben.

00:05:32: Wir haben wirklich nur Angestellte, Mini-Jopper, Medi-Jobber und von Fulltime Angesteller.

00:05:37: Und natürlich ist das ein gewisser Aufwand.

00:05:40: Es ist tatsächlich eine Abteilung letztendlich, die sich um nichts anderes als die Fliede hat alles drum herum kümmert, aber bisher klappt das sehr gut.

00:05:51: Natürlich sind wir geographisch beschränkt und ich glaube es ist auch etwas was einfach auch um das Businessmodell profitabel zu gestalten werden.

00:05:58: wird das auch immer sein.

00:05:59: also die Graf beschränkte hat ich glaube dass wird immer ein großer Unterschied sein zu den Marketplaces letztendlich überall in Deutschland ein Restaurant live nehmen können und sich um die Legislaturke keine Sorgen machen müssen, sind wir.

00:06:10: Und das sieht man ja ganz klein unserem Profil gerade in den dreizehn Städten in Deutschland.

00:06:14: Wir sind wirklich in Großstädten hauptsächlich und auch dort immer in den Zentren, um das eben so gestalten zu können.

00:06:22: Du sagst, ihr werdet immer beschränkt bleiben?

00:06:24: Was ist denn sozusagen die untere Grenze?

00:06:27: Also wer es versteht, er wird dir nie gehen...

00:06:30: Also wir haben ursprünglich mit der ersten Runde Städte nichts unter einer halben Million gemacht, außer Oslo.

00:06:40: Und dann testen jetzt immer weiter aus wie weit man da gehen kann.

00:06:43: das heißt wir haben auch in Deutschland kleinere Städten wie Nürnberg-Bonn alles was zwischen drei und fünfhunderttausend solche Städter mit im Portfolio und was man natürlich sehen muss wir sind aktuell decken wir noch nicht alle diese Einwohner ab in den Stadtgebieten aber Alles so über drei Hundert Tausend schauen wir uns aktuell

00:07:00: an.

00:07:00: Man hat gar nicht so ein Gefühl, weißt du?

00:07:02: Ich hätte gedacht Bonn und Nürnberg wären jetzt schon relativ groß!

00:07:04: Also wenn ihr jetzt sagt das Recklinghausen oder so...

00:07:07: Ja ich glaube die Kleineren sind wirklich Bonn-Nürnberg, Bremen ja und dann ist das tatsächlich schon eine größere Stadt alles was darüber ist.

00:07:17: Gib uns mal ein Gefühl wie viele Fahrer habt ihr denn eigentlich gerade in Deutschland damit immer so die Dimension von euch abschätzen kann?

00:07:22: Also wir haben weltweit jetzt gerade fünf mal halb tausend ungefähr.

00:07:26: Und in Deutschland ein gutes Drittel, das ist ein gutes Drittel.

00:07:31: Okay also knapp unter zwei Tausend Leute die hier für euch fahren.

00:07:34: Das ist schon krass!

00:07:37: Wenn du sagst es sind alles Mini-Jobber oder fest angestellt?

00:07:39: Da bist ja sozusagen für Vater Start bis ja schon ein guter steuerlicher Randball Ja krass, das kriegst du aber trotzdem alles gehebelt.

00:07:47: Also dass du es skaliert bekommst und abgedeckt bekommt.

00:07:49: Dass deine Marge genügt um solche Komplexitäten bei der Abwicklung abzufackeln?

00:07:55: Ja also ich sage nicht, dass es einfach ist.

00:07:59: Ich glaube man hätte sich ein einfaches Business-Modell suchen können Aber wir versuchen natürlich sind... Das ist jetzt auch nicht jeder dieser Fahrer auf dem anderen Vertrag oder so.

00:08:07: Da kann man viel über Systemen und über gewisse Lösungen dann für uns einfacher machen von der Verwaltung.

00:08:14: Aber das Recruiting wirklich in den Städten selber, deswegen haben wir auch immer Leute in der Stadt vor Ort.

00:08:19: Das Recruitting und Training der Fahrer ist wirklich ein ganz wichtiger Teil von unserem Business Und auch einer Grunde warum wir jetzt auch anders als die Marketplace immer Zumindest einen kleinen Team vor Ort haben.

00:08:30: Wie IT-Lass dich seit ihr denn eigentlich?

00:08:31: Also ich stelle mir vor Lass uns mal gleich noch ein bisschen über das Thema Disponenten reden.

00:08:35: Ich stelle mich vor dass ihr relativ viel IT Anteil

00:08:37: habt.

00:08:37: Ja klar also wir haben sehr komplexes Produkt Wir haben sich das überlegt ein sehr komplexes Logistiksystem.

00:08:44: Wir haben alles, was Wendafacing ist also quasi Wendabackend...

00:08:49: Was heißt das?

00:08:49: Also ich verstehe glaube ich was

00:08:50: es ist.

00:08:50: Kannst du das Tablet was der Restaurantbesitzer oder der Gastronom im Laden hat dass er in Prinzip vielen Produkten nochmal dann haben wir Koppel-Solution die quasi dediziert nur für Firmenkunden sind letztendlich.

00:09:04: Wenn es Firmen gibt, die Allowances oder quasi Spesen für ihre Mitarbeiter anbieten, haben wir nochmal einen extra Frontend um die Abrechnung und so weiter leichter zu gestalten.

00:09:14: Das heißt, wir haben besonders in Frankfurt viele Banken, die uns sozusagen Kunden sind von unserer ÖD-Kruppe zu luschen.

00:09:20: Irgendes Frontend und können da den ganzen Abrechnungsprozess für sich leichter machen.

00:09:24: Plus dann unsere Apps, plus unser Web... Also

00:09:27: ich finde das richtig tough!

00:09:28: Ich überleg so ein bisschen, es ist ja der feuchte Traum eigentlich von den Marktplätzen wie die mal gestartet sind?

00:09:31: Ich erinnere mich, Lieferando war damals als es angefangen hat, hieß es doch noch Yo Delivery und da verinnern ich mich, ging's auch genau um sowas Corporate Clients, die ihr Mittagessen bei dir ordern.

00:09:41: Ich glaube

00:09:41: dass lieferando auch eine Lösung hat.

00:09:44: Aber natürlich vor ein paar Jahren entwickelt.

00:09:47: Aber ich meine es ist doch krass, also das ist ja wirklich ein tierisch dickes Brett wenn du sagst ihr habt sogar Hardware drin dass irgendjemand den Restaurant besitzt und da sein Edelsushi brät noch nicht bräht sehr ruhig, dass dir so ein Ding von euch benutzt.

00:09:58: Ja klar irgendwie muss die Order jah ankommen bei ihm.

00:10:02: Das heißt entweder wir haben zwei Varianten für die Restaurants einen Drucker gibt's ein paar die das für Vorzogen war sie eben das Papier tatsächlich nachhand zu haben Das weiterzugeben oder dran zu pinnen, aber ein Großteil läuft auch über Tablets.

00:10:17: Und da kommt dann eben das Interface zum Restaurant.

00:10:19: Ich dachte ja, dass Fax immer so ein Thema sei da!

00:10:21: Fax?

00:10:22: Ja?

00:10:22: Ne.

00:10:23: Es spielt mir einen Delivery Hero also Lieferheiten und die Verando haben man anfangs.

00:10:26: Fax verschickt

00:10:27: Kann sehr gut sein, bei uns ist es wirklich Tablet- oder so ein kleiner Drucker, ja so'n kleiner Thermodrucker.

00:10:32: Und müssen Sie sich das dann bezahlen oder mieten die das oder wie läuft

00:10:35: das?

00:10:35: Also das ist skasiv... ... wird von uns bereitgestellt.

00:10:38: Okay, das ist wie wenn man sich irgendwie als DHL-Kunde anmietet... ...anmeldet als Laden und im Dapaketer,... ...dann kriegst du glaube ich auch mal so ein komisches Ding wo die Scans... ...so kriegt bei euch der Fedora-Händler sozusagen.

00:10:46: Ah okay verstanden!

00:10:47: Jetzt haste gesagt... ...fünftausend Fahrer oder fünfundhalb tausend weltweit knapp unter zwei in Deutschland.

00:10:52: Wie viele Märkte macht ihr eigentlich?

00:10:53: Jetzt gerade zehn.

00:10:54: Welche sind das alle?

00:10:55: Das ist viel Europa.

00:10:56: also wir sind in Österreich, Italien,... ...Deutschland natürlich Frankreich,... ...Niederländer.

00:11:04: dann die Nordics, also Schweden, Norwegen-Finland und dann Australien und Kanada.

00:11:09: Woher kommen die Ausreiser?

00:11:10: Die

00:11:10: Ausreise kommen, sie sind eigentlich relativ früh mit dabei gewesen.

00:11:14: ich glaube Australien oder Kanada und Australien wissen wir natürlich jetzt auch über Delivery Hero, die ja auch Business haben.

00:11:20: das ist ein sehr interessanter, guter Markt für uns ist.

00:11:24: Und Kanada kam ganz wohlsprünglich über eine kleine Akquisition über sozusagen das Logistiksystem oder der Algorithmus Das Ziel zugrunde liegt ist sozusagen basierend, wenn auch mittlerweile sehr weiterentwickelt auf einem Start-up aus Toronto einen kleinen, das in der Akquisition war.

00:11:40: Hörier.

00:11:41: Mittlerweile sind wir in allen Ländern Fedora und genau so ist das gekommen.

00:11:44: aber Kanada ist wirklich für uns einer unserer weil da natürlich auch andere rechtliche Möglichkeiten haben was die Fahreranstaltungen angeht.

00:11:50: damit zum Beispiel mehr Freelancer.

00:11:53: Also es gibt doch Freelancers?

00:11:55: In Deutschland nicht!

00:11:56: Es kommen viele Länder an also in Deutschland, in Frankreich.

00:12:02: Es gibt schon Länder, wo wir eben nicht die Möglichkeit haben oder das eben nicht geht mit der Art und Weise wie wir es machen.

00:12:08: Und dann gibt's Länder wie Kanada zum Beispiel, wo das möglich ist.

00:12:11: Gibt es bei euch auch Länder, die so gar nicht funktionieren haben?

00:12:13: So wie bei einem Delivery Hero zum Beispiel Russland oder China.

00:12:16: Ja also gar nicht funktioniert hatten wir eigentlich nicht.

00:12:20: allerdings haben wir uns ein paar Märkte auch angeschaut und uns dann entschieden das nicht zu machen.

00:12:24: Also beispielsweise haben wir mit Dubai da sind wir gestartet, haben jetzt in den letzten Monaten im Zoo der Delivery-Hero-Akkquisitionen, die da Talabad haben was super... Wir haben gemerkt, dass unsere USP einfach sehr klein ist.

00:12:40: Viele Restaurants oder über achtzig Prozent der Restaurants in unserer Ziergruppe sind liefern eh schon selber.

00:12:45: Das heißt wenn man sich das Portfolio von Talabat, also Lieferhilft dort anschaut, decken die es gibt einfach Riesenüberschneidungen.

00:12:52: Das heisst wir haben einfach gemerkt okay wir wachsen und es läuft auch gut, es kommt gut an Der für den Kunden ist irgendwie der Vorteil von unserer Performance nicht so ersichtlich.

00:13:02: Und wir müssen da einfach wahnsinnig viel investieren, um auf ein bisschen das Level zu kommen und haben dann eben beispielsweise gesagt, dass wir uns da zurückziehen.

00:13:10: Genau!

00:13:10: Aber was glaube ich auch eher dadurch getrieben war, dass in einem Unternehmen Portfolio von Delivery Hero einen sehr gut laufenden Business haben... das war es da letztendlich den ganzen Markt bedienen kann.

00:13:21: Wie lange gebraucht ihr denn eigentlich, wenn ihr einen neuen Markt von Null starten

00:13:24: wollt?

00:13:25: Also so wenn ich jetzt überlege natürlich also wir werden immer schneller.

00:13:28: Wir haben damals letzten April-Mai losgelegt.

00:13:32: mit der Expansion War das für uns natürlich auch neu.

00:13:34: Wenn hier jetzt an QEins zurückdenken dann haben wir elf neue Städte gemacht.

00:13:38: Das ging eigentlich relativ schnell.

00:13:39: Das heißt wir haben Ende Dezember Januar angefangen mit Sales.

00:13:43: Das ist sagen wir als erstes die Restaurants in den Städten und sind dann ja einen guten Monat später gelouncht.

00:13:51: Okay, also drei Monate pro Stadt?

00:13:53: Nee das war eher so ein Monat dann.

00:13:57: Also wie gesagt die Kleinstädtanschaft oder Brisbane war jetzt gar nicht die letzte Stadt die wir gelaunched haben.

00:14:02: Ich glaube da haben wir Mitte Januar angefangen mit Sales, d.h.

00:14:06: Restaurant-Aquise und sind dann live gegangen Ende Februar, Anfang März.

00:14:10: Also ein Monat, anderthalb Monate.

00:14:12: Musst ihr wahrscheinlich auch relativ fein aus tarieren?

00:14:15: Das ist ja so'n bisschen Henne-Ei.

00:14:16: also du brauchst gleichzeitig Restaurants aber auch Fahrer... Also ihr sucht's wahrscheinlich dann schon parallel?

00:14:20: Ja!

00:14:21: Aber wie gesagt das Wichtigste für uns ist wenn wir in eine neue Stadt gehen ist dass eben das Restaurant-Portfolio da ist.

00:14:26: Dass die Leute auch wenn sie das erstmal auf unsere Webseite gehen auch klar sehen.

00:14:29: okay das sind Restaurants idealerweise ein paar gute Namen Brands als ich glaube wenn man sich an Berlin erinnert irgendwie einen Monsieurvon oder so, den wir ja Tage eins hatten.

00:14:38: Es war direkt so ein Push, weil das eine Name war, die die Leute kannten und darüber wird den Leuten auch das Business-Modell schnell klar.

00:14:46: Weil alles andere was ich zu erzählen, Restaurants zu denen man selber gehen würde es wirkt immer sehr sehr abstrakt.

00:14:52: aber wenn die Leute dann tatsächlich Restaurants sehen bei denen sie nie gedacht hätten dass sie liefern Das ist meistens auch das wo ihnen klar wird was wir sind und was uns unterscheidet Und deswegen ist Sales oder Restaurantacquisa am Anfang das das zentrale und das wichtigste Thema.

00:15:05: Die Fahreracquise geht dann meistens ein paar Wochen vor dem Lounge los.

00:15:09: Wie sind denn eigentlich so die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Nationen?

00:15:12: Kannst du da Eigenheiten beobachten, was Essen- und Essensbestellung angeht?

00:15:15: Oder ist es homogener als man denkt?

00:15:17: Es ist tatsächlich bei uns homogeners, weil wir sehen viel diese Food Trends in der Bestellung.

00:15:23: Also wenn wir mir jetzt gerade nach schaute Burger... Gute Burger, das ist einfach eine Sache, die fast in jedem unserer Märkte da ist.

00:15:31: Dann gibt es natürlich in Kanada und Australien neue Trends, die vielleicht hier noch nicht so da sind, was die asiatische Küche angeht.

00:15:38: Hier gibt's einfach in Australien sehr viel mehr neue hippe Sachen aber in Summe sind sie eigentlich die generellen Food-Trends.

00:15:49: und dann gibt's ja lokal.

00:15:51: Lokal auch nur Orson, aber beispielsweise in Italien sind die Top-Seller irgendwelche Hippenburger lehrten und nicht die Pizzabasser reden.

00:15:58: Ja

00:15:58: es ist lustig dass Hamburger gerade so ein Thema geworden sind.

00:16:00: ihr könntet doch eigentlich fast sogar so.

00:16:02: wie soll man sagen?

00:16:03: also wenn ich glaube Grunowntja gibt das raus dieses Beef und es gibt ja noch die eine oder andere Essenszeitung sonst könnte der theoretisch eher auch machen eigentlich oder macht ihr sowas schon zur Vermarktung?

00:16:13: Nein aktuell noch nicht.

00:16:14: wir haben ein paar Beispielsweise mit Travelbook von Springer, da hatten wir so ein paar Sachen wo die einfach interessiert sind auch in unseren Daten und genau diesen Geschichten.

00:16:24: Da machen wir viel so in die Redichtung PR aber selber was was publiziert haben wir aktuell noch nicht.

00:16:31: Was wird tatsächlich machen ist... Wir haben so eine Videosegel ich weiß nicht ob es dir gesehen hast, einfach wo wir so'n bisschen die Köche und die Restaurants hinter Fotos zeigen.

00:16:40: Ich kann mir vorstellen, dass Content Marketing schon mal ist was da gut funktioniert.

00:16:42: Also ich bilde meinen Glossybox macht das ja intensiv.

00:16:44: die machen ja mittlerweile ein eigenes Event sogar zu Kosmetik.

00:16:48: Ja wir haben jetzt noch eine Woche in der Samstag haben wir einen Food Market im Tube Station.

00:16:54: das ist so ein Klub Da haben wir Fanscheiben auch ein food market hier in Berlin.

00:16:57: Das sind alles Sachen genau die wir ausprobieren und dann wenn sie häufig in Berlin antesten und wenn es wenn sie gut funktionieren dann eben ausrollen in den anderen Märkten.

00:17:05: Dann lass uns noch mal Content Marketing ein bisschen als Brücke nehmen zum ganzen Thema Marketing.

00:17:09: Was funktioniert denn bei euch so richtig gut?

00:17:10: Also wie kriegt ihr eigentlich Nutzer zu bestellen, was sind da die besten Kanäle?

00:17:15: Für uns ist der Mix... Es hängt sehr stark davon ab, wie viel Matur die Stadt ist.

00:17:22: Das sehen wir ganz klar in den ganz neuen Städten.

00:17:24: Das ist erstmal super wichtig, dass wir eine generelle Awareness kriegen weil Der Markt ist aktuell schon sehr laut.

00:17:30: Lieferando, Lieferheld, Pizza D sind alles sehr etablierte Magen.

00:17:34: Wenn wir jetzt auf Deutschland beispielsweise schauen, wenn wir in so eine neue Stadt kommen gibt es erstmal darum, okay awareness und auch den Leuten erklären wirklich was wir machen.

00:17:42: das ist tatsächlich weil wir häufig in den Städten dann auch auch sehr sehr limitiert sind.

00:17:47: geografisch also wenn man sich hier an Berlin zurückdenkt haben wir wirklich Mitte, Mitte, Brenzlauberg angefangen und haben die ersten Monate waren wir noch gar nicht in Kreuzberg, Neukölln.

00:17:56: Und selbst jetzt sind wir noch nicht in einem Wedding oder so.

00:17:59: Deswegen ist das am Anfang sehr off-line lastig.

00:18:02: Plakate, Billboards, weil man ja einfach sehr fast Kreuzungsgenau buchen kann wenn man will.

00:18:06: Und tatsächlich ganz Oldschool Fliering sind Sachen, die da für uns super wichtig sind.

00:18:11: Dass wir Leute es einfach mal ausprobieren und diese Delivery Experience, die wir anbieten auch einfach mal haben.

00:18:16: Und je mehr mitschörendes Stadt ist, desto... ... das so mehr wächst eben der, wenn ich das Budget mir anschaue... ... wächst in der Stadt dann eben der online Anteil?

00:18:25: Ich meine es staunte.

00:18:26: Also das macht hier glaube ich wirklich sehr gut auch gerade durch dieses Pinke.

00:18:29: also finde ich setze sich so fest gleichzeitig stelle ich mir das als sehr teuer vor.

00:18:34: Also wenn ich mal irgendwie die U-Bahn geflastert sehe und irgendwie flyer und dann die Fahrrasche sowieso auch noch kann's jetzt immer im Gefühl gehen was kostet eigentlich so ein Billboard wenn man das genau misst?

00:18:43: oder wahrscheinlich machst du das als

00:18:44: Paket.

00:18:44: Ja das sind alles Pakete und da sind wir.

00:18:46: Also da haben wir natürlich auch Volumen, wo man ganz gut handeln kann.

00:18:49: Aber wir rechnen also eigentlich wenn man sich das... Wenn man sich die Sachen anschaut oder man sich jetzt Custom Equalization-Kost anschaut von diesen Offline-Aktionen.

00:18:57: Wir haben eine sehr fokussierte Strategie immer

00:19:00: d.h.,

00:19:00: wir sind meistens versuchen es ja wirklich ganz klar auf einen Viertel oder einen Kit zu beschränken und dann wirklich versuchen da in einem Zeitraum von einem Monat einen maximalen Impact zu bekommen.

00:19:09: Und wenn wir da auf die Custom Equalsition-Kosten schauen über die Flyer, also über die Voucher-Management Tracking wir das aber auch durch über Brand Traffic Uplift und so weiter in den Postalzahlen.

00:19:19: Kann das easy die mit Online Marketing Kosten mithalten?

00:19:24: Also es ist natürlich schwieriger und wäre schwieriger dass das zu managen und auch ein großer Aufwand.

00:19:28: gerade jetzt sind zwar in über dreißig Städten da sozusagen immer auch mit dran zu sein und zu schauen dass wir das immer mit einem Performance Ansatz buchen.

00:19:37: Aber das klappt

00:19:39: aktuell sehr gut.

00:19:39: Ich wollte schon sagen, für einen Internet-Startup muss es ja der Horror sein... ...weil Brand kotzt ein Jahr voll ab und muss immer performant her.

00:19:47: Und messen kann man's auch nicht so.

00:19:49: Gib uns noch mal Gefühl!

00:19:50: Was sind denn die Kosten von Acquisition?

00:19:52: Wenn du schon sagst pro Kunde bei euch?

00:19:54: über solche

00:19:54: Geschichten?

00:19:56: Kann ich leider nichts zu sagen.

00:19:59: Teuer Mittel?

00:20:00: Weniger teuer als man denkt.

00:20:03: Ich hab hier auch so'n paar Benchmarks ... was irgendwie andere Länder, Companies bei Delivery-Vera angeht.

00:20:10: Und da sind wir dadurch, dass wir eben bestimmte Sachen die sehr, sehr teuer sind... ...die andere Startups machen nicht machen wie TV zum Beispiel.

00:20:19: Da sind wir eigentlich teilweise in Märkten recht günstig unterwegs.

00:20:23: Warum macht ihr TV nicht?

00:20:24: Weil es wahrscheinlich zu viel Streuverlust gibt?

00:20:26: Genau!

00:20:26: Also Massen ist also wirklich Autofoam wo wir sehr präsent sind und das sieht man einfach daran,... sinnvolle Art von Massenmedien ist, die wir aktuell machen können.

00:20:37: Weil einfach TV zu viel Streu verlöst.

00:20:41: Dann lass uns doch mal so ein bisschen durch die anderen Metriken hangeln!

00:20:44: Wie lange bleibt denn so ein Kunde üblicherweise bei euch?

00:20:46: Kannst du sagen wie oft ihr wieder bestellt?

00:20:48: Kann ich leider auch nicht zu sagen aber ja...

00:20:52: Besser als bei Delivery Hero?

00:20:53: Ich glaube das kann man sich... Also ich glaube wir haben eine andere Zielgruppe und unser Service ist natürlich also wie wir stellen Natürlich eine ganz andere Service-Level, ja, Continuity sicher.

00:21:06: Weil wir einfach immer die Lieferung machen und bei den Marktplaces ist es so, dass die Liefung sehr stark abhängig ist von dem Restaurant.

00:21:13: Das heißt... Es wäre schlimm, wenn wir da nicht bessere Service füllen.

00:21:18: liefern könnten, weil wir einfach die komplette Logistik und das ganze End-to-End in unserer Hand ist.

00:21:23: Ich meine ich kenne ja mal so ein bisschen andere Metriken, die ich gehört habe, wie du mir wieder sagst kannst du nichts zu sagen.

00:21:27: also was ich mitbekommen habe sind so Warenkörbeln in eurem Segment bei twenty fünf bis dreißig Euro und dass man so ungefähr einen Viertel an Commission hat.

00:21:34: d.h.,

00:21:35: wenn ich jetzt mal so grob überschlage wahrscheinlich hast du oftmals zwischen zehn oder elf Euro in Umsatz pro Bestellung.

00:21:41: So bestellen die bei euch deutlich öfter aber du hast halt auch mehr Aufwand.

00:21:46: Kommt es so ungefähr hin?

00:21:49: Er zuckt mir den Schultern für alle Zuhörer.

00:21:51: Aber er wirft auch nix nach mir, also ganz so falsch ist es wohl nicht!

00:21:54: Trotzdem, ich starrne immer so ein bisschen... Also was ich mich nach wie vor Frage ist.

00:21:57: Selbst wenn man sagt ihr habt jetzt irgendwie gute Warenkörbe die Leute kaufen öfter wieder weil ihr mehr Qualität kontrolliert.

00:22:04: Ihr verdient wie gesagt relativ viel.

00:22:05: an denen lasst mal mal irgendwie sagen zwischen irgendwie vier und sieben Euro Gewinn pro Fahrt.

00:22:09: Wie kriegt ihr das gehebelt?

00:22:10: Also wie kriegt es skaliert?

00:22:11: Was weiß doch eigentlich keiner so richtig was irgendwie los ist wenn die die Fahreranzahl sozusagen also Wenn's weiter skaliert oder?

00:22:17: Ich habe mich mit Investoren unterhalten.

00:22:18: selbst die können nicht sagen wie sieht das Modell in fünf Jahren aus wenn sich die Zahl der Städte verdoppelt hat ... wenn man irgendwann Zehntauser-Fahrer beschäftigen

00:22:26: muss.

00:22:26: Also Fahrer Engpass, haben wir bisher noch nicht gehabt?

00:22:29: Ich glaube es ist... Ja ich glaube einfach das ist... Also ich glaube du ziehst auch so ein bisschen auf diesen Artikel,... ...es gab mal glaube ich einen Artikel, dass das skaliert nicht oder so bei...

00:22:39: Habe ich nicht gelesen, aber ich finde normaler Menschenverstand das

00:22:41: schon... Nee also ich glaube wenn man sich beispielsweise jetzt die Konkurrenz anschaut in London wo die Tausende Diaries machen, das ist glaube ich anders als möglich weil auch

00:22:53: auch

00:22:53: die Lieferung von einer Pizza-Bude, die bei einem Market Piscuit gelistet ist.

00:22:59: Auch die brauchen ja Fahrer.

00:23:04: Wie gesagt wir haben bisher mit Fahrerecruiting oder da haben keine Engpässe und auch unsere Fahrer nicht alle... komplett stundenmäßig ausgelastet.

00:23:12: Da gibt es also so ein paar, wo man auch sagen könnte okay das würde mehr Stunden noch gehen und das heißt da sind wir eigentlich sehr zuversichtlich.

00:23:20: Na ich sag mal so ist ja nicht public wie viel ihr so einen Fahrer zahlt, darfst du so sein?

00:23:24: Es ist der Unterschied, das kommt wirklich auf den Vertrag an.

00:23:26: aber ja also wir zahlen gut über Ministern ja.

00:23:29: Weil also du merkst jetzt ein bisschen worauf ich hinaus will.

00:23:33: Also wie soll man sagen, die Warenkörbe sind es glaube ich besser als bei einem Delivery Hero.

00:23:37: Ein Delivery-Hero.

00:23:37: was ich so mitgekriegt habe damals lag immer zwischen zehn und zwanzig Euro.

00:23:40: dadurch dass sie diese Pizza-Kisten haben.

00:23:42: und so billig Asiate.

00:23:44: Da verdient es wahrscheinlich ein bis zwei oder lasst es vier Euro sein ... bei teuren Kosten für die Akquise, Marketing irgendwie komplex.

00:23:51: TV-Wärmung

00:23:51: etc.,

00:23:51: pp.

00:23:52: Ich glaube ich habe damals zu Nikola erst mal im Interview gesagt man muss ganz schön viel Pizza verkaufen um das zu refinanzieren hat er gelacht und genickt.

00:23:58: Euer Modell ist deutlich attraktiver weil größerer Warenkopf bessere Prozesskontrolle höhere Prozesse sozusagen besserer Kundenservice, bessere Kundenerfahrungen... ...bessere Baskets, besseres Anteil.

00:24:07: Und deswegen erhebe ich so ein bisschen auf diesen Eskalierungsfaktor ab Weil was ich so mitkriege ist dass man eigentlich schaffen muss, dass so einen Fahrer in der Stunde zwischen... sich das eigentlich wirklich rechnet, dass sich dieser ganze Apparatus mit Planung, Einstellung, Management etc.

00:24:21: refinanziert?

00:24:22: und da frage ich mich so ein bisschen... Da kann man jetzt mal ein bisschen ins Thema Disponieren eintauchen.

00:24:27: Das ist ja bei euch glaube ich hyperkomplex.

00:24:29: also wie es mitbekommen habe ist es irgendwie das Wetter spielt eine Rolle die Feiertage spielen eine Rolle der Wochentag spielt einer Rolle ob ein Fußballspiel ist spielt eine rolle wahrscheinlich ob Fashion Week ist was von Berufsverkehr ist wieder Fahrrad drauf ist Was weiß ich?

00:24:41: Wie kriegt ihr denn das gehändelt?

00:24:43: Es muss auch ultra komplex sein.

00:24:44: Ja, ich hab's ja schon gesagt.

00:24:46: Wir hätten uns sicherlich was Einfaches ausholen können aber genau das entspricht sich dem Team an.

00:24:51: Genau ist es die Komplexität darin

00:24:53: d.h.,

00:24:53: wir haben einen Forecasting-Team aus Mathematikern, die genau damit beschäftigt sind zu versuchen vorherzu sagen wie die Orders sind, damit wir eben entsprechend schichten und stuffen können.

00:25:05: Aber etwas, was sozusagen Dropoffs für Stunden angeht in der Überlegstür zu sagen Wie das bei uns aussieht sozusagen, wenn du sagst okay du kriegst dann eine Lieferung hinten.

00:25:13: Drei bis fünf Minuten ist ein großer der Zeit ja Kochzeit.

00:25:16: Das heißt der Fahrer selber ist von den Distanzen die wir bilden meistens nur zehn Minuten unterwegs oder nicht eigentlich nicht länger.

00:25:23: Am Ende kommt es alles auf die Density an.

00:25:26: Deswegen sind wir auch so kompakt und wahrscheinlich auch ein bisschen geografisch kompakter als so mancher Wettbewerber weil wir einfach ganz klar sehr viel schon... auch durchgetrieben durch Delivery Hero, drauf schauen dass wir das ganze Profitabel aufziehen.

00:25:38: Das heißt um das hinzubekommen geht es eben darum, dass wir eine gute Dichte an Restaurants haben wo wir sind und eine dichte an Orders sondern eben weil dann kriegt man das eigentlich sehr schön hin und dann sind auch Fahrer Utilizations über der oberhalb der drei Komma fünf und so machbar.

00:25:53: Okay krass!

00:25:54: Also vor allem in Peakzeiten ja.

00:25:55: Jetzt

00:25:55: hat man ja schon ein bisschen mitgekriegt aus dem was du gesagt hast.

00:25:58: also ihr gehört zu Delivery hero die haben euch irgendwie gekauft übernommen vom Rocket Internet.

00:26:02: wenn ich mich richtig ins Sinne Ist euer Geschäftsmüll eigentlich ein bisschen so strukturiert, dass die solche Synergien quasi ja wie soll man sagen?

00:26:10: Ich glaube ihr könnt es schon auch alleine überleben.

00:26:11: aber das macht wahrscheinlich schon sehr brutal Sinn an so einen Player angedockt zu sein oder nicht.

00:26:16: Es hilft uns natürlich in vielen Dingen schneller zu sein.

00:26:18: also viele wir schauen uns ist in viele Systeme dort sind viele Sachen die wir nutzen können viel Know-how.

00:26:25: jetzt gerade wenn ich auf Marketing schaue ist es gerade im online Marketbereichs sind das ähnliche Challenges, ähnliche Probleme.

00:26:33: Insofern können wir da sehr viel von profitieren.

00:26:36: Man gewinnt ja so ein bisschen das Gefühl, dass sich ein Delivery-Hero langsam schon für das Börsenpaket schön macht und auch so ein bißchen... Das ist total legitim zu sagen.

00:26:44: Man zieht jetzt bei Sachen den Steckern die nicht funktionieren man guckt mehr auf den Euro.

00:26:48: Man ordnet sich einfach.

00:26:50: Ist das was, was ihr auch merkt?

00:26:51: Also erlegt ihr euch das auch auf?

00:26:55: Wir sind ziemlich unabhängig.

00:26:57: aber was wir eben auch merken ist, dass das auch von Investorenseite sehr gesund ist.

00:27:02: so Sachen wie die Fahrer-Auslastung, wie die Profitabilität jetzt schon sehr früh für den Startup wichtige KPIs für uns sind.

00:27:11: Was uns aber gerade nicht einstrengend sondern eher einen gesunden Prozess hat weil man sieht in der USA durch das Schnittdownround.

00:27:19: Es gibt andere Kompetenter, die angeblich Schwierigkeiten haben auch bestimmte Wertungen zu bekommen und da ist es für uns einfach sehr gesund.

00:27:29: genau die gleichen Fragezeichen, die du in dem Interview hast.

00:27:32: Die haben glaube ich viele im Markt auch in der Investorenlandschaft besonders in den USA.

00:27:36: Auch wenn Downloads in den USA derzeit fast ein bisschen zum guten Ton gehören ist ja schon so nicht unbedingt das perfekte Klima um dann Börse anzusehen oder doch?

00:27:45: Also für das... Ich glaube da ist schon ein anderes... also ich glaube dass es einfach... Das wäre jetzt deutsch ist quasi wirklich unser Modell und ich glaube nicht Ehrlicherweise ist das auch nicht mein Thema.

00:27:59: Für uns ist es sicherlich sehr, sehr angenehm, dass wir kapital zugesichert haben müssen, dass die nächsten Jahre aufbauen können und uns genau von diesen Schwankungen und Investorenstimmung in Berlin nicht beeinflussen lassen oder uns dann nicht mit rumschlagen müssen, sondern dass wir einfach diese Sicherheit haben.

00:28:15: Wir liefern unsere Zahlen, LibriHero glaubt da voll an uns und das ist eben das, wo wir uns Sorgen machen müssen und nicht ob irgendein Wettbewerber im USA die teilweise auch völlig andere Businessmodelle haben.

00:28:27: Die haben teilweise nicht die Kommission, sondern ich glaube selbst Großteil der Orders läuft darüber, dass der Fahrer eine Kreditkarte bekommt und die überhaupt gar keine Verbindung zum Restaurant haben und solche Geschichten.

00:28:37: Und insofern ist es für uns sehr angenehm, dass wir diese Unterschiede nicht erklären müssen.

00:28:41: und wie Ende Store haben sie an uns glauben?

00:28:43: Ich habe schon so ein bisschen das Gefühl wenn man sich jetzt z.B.

00:28:45: einen Just Eat anguckt Die haben ja keinen in ihrem Portfolio, der so ist wie ihr.

00:28:50: Wenn ich mich nicht täusche und da hab' ich schon das Gefühl dass ein Deliveroo zum Beispiel also euer direkter Wettbewerber und ihr wahrscheinlich genauso den Journal-Attent oder eigentlich merkbar Geschäfte wegnehmt und man so bisschen beobachten kann.

00:29:03: die haben schon so eine leichte Börsenkurs Delle bekommen.

00:29:05: oder täuschig mich da?

00:29:08: Es gibt durchaus Kunden, die traditionell Marktplatzkunden waren.

00:29:14: Die genau nach sowas, was wir uns gewartet haben, dass wir auch zür sich sehen wie machen den Markt auch größer.

00:29:19: Also es sind viele Leute, das heißt so finde ich mir ein direktes Umfeld schaue, die nie vorher Essen bestellt haben oder super selten und jetzt wirklich regelmäßig Essen bei Fotos bestellen.

00:29:30: Ich glaube in München gibt's die Kunden... Situationstabhängig bei beiden Plattformen bestellen?

00:29:35: Also ich glaube, wenn es darum geht einfach eine Pizza zu bestellen oder so.

00:29:39: Oder weil man hungrig ist oder so und dann in anderen Situationen wo wir was ganz Bestimmtes haben will oder sich gesünder ernähren will oder so dann eben zu Fotos schalten.

00:29:45: Das heißt ich glaube da gibt's issenmüs.

00:29:47: Aber natürlich aus meiner Sicht ein schlauer Move von Delivery Hero.

00:29:51: Kommen

00:29:52: wir gleich noch zu.

00:29:53: aber betrachtest du euch selbst nicht eigentlich auch als Marktplatz?

00:29:56: also ich sage mal reine Marktplätze das ist ... und ein Wort dafür zu finden.

00:30:00: Wir sind sozusagen, ja wir sind Marktplatz aber auch im Kern ist eben das das Logistik-Thema.

00:30:07: Das war super wichtig für uns.

00:30:09: Weil worauf

00:30:09: ich hinaus will, es ist Marktplätze haben immer so ein bisschen die Tendenz zu Gunna Takes It All.

00:30:13: also wenn du der größte bist in einem Markt... Ist es schwer deine Führungsposition?

00:30:17: Also Monopolisierung könnte man sagen.

00:30:18: Ja!

00:30:19: Ist das bei euch auch so?

00:30:20: Ja, ich glaube hier zu früh das zu sagen als ich sage mal wenn man sich jetzt durch den Markt ... Plätze im Food-Segment anschauen, da die reinen Marktplätze wie ... ... Lieferheld Pizzeria und Lieferando gibt's ja auch mehr als ein.

00:30:36: Es hat schon aggregiert.

00:30:37: also es ist der eine kauft den anderen ... ... du merkst ja schon das konsolidiert sich

00:30:40: so.

00:30:40: Und das sieht man glaube ich ... Ja das sieht Man auch in manchen Märkten aber aktuell sehe ich nicht... Also aktuell sind wir tatsächlich noch ... Wachsen wir so schnell und in einem Stadium, auch einfach in dem Business wo ich nicht das Gefühl habe dass wir uns in irgendeiner Weise jetzt auch mit der Konkurrenz kanalisieren.

00:31:00: Die Konkurrence wächst da auch.

00:31:01: Wie

00:31:01: beurteilst du denn eigentlich deine Konferenz schon?

00:31:04: Deine Konkurrents?

00:31:05: Es kommt natürlich auf die darauf an welche Märkte wir jetzt schauen.

00:31:08: Also wir haben glaube ich in der Hälfte der Märkte ist es ganz klar Delivure Der Hauptkompetitor.

00:31:15: In Skandinavien gibt's einen lokalen kleinen Kompetitor was dann natürlich eine andere Situation ist und jetzt immer mehr, auch vor allem in Kanada gibt es Dordesh also die Amerikaner.

00:31:24: Und dann Uber Eats geht jetzt immermehr genau in das Marktsegment rein.

00:31:27: Ist USA damit dicht für euch?

00:31:29: US haben wir nie so richtig, haben wir nicht richtig in Bewegung gezwungen weil es sind extrem viele, die sowas anbieten.

00:31:34: Wir schon gemerkt haben der First Mover ist natürlich eine Herausforderung, weil man viel im Markt Education machen muss

00:31:40: usw.,

00:31:41: aber hat auch einen Vorteil bei den Leuten extrem... als unsere Kunden extrem treu und uns sticky sind.

00:31:48: Das heißt, wenn sie einmal uns ausprobiert haben sehen wir und wir nicht komplett verkappt oder so sind die sehr, sehr treu.

00:31:56: Und versuchen dann auch gar nicht andere Ausfallen, wenn wir die Restaurants haben, die Leute suchen.

00:32:01: Wir haben uns erst mal mit Kanada auf Städte konzentriert, wo eben noch niemand da war.

00:32:08: Tamo ist an dieser richtigen Erwägung gezogen.

00:32:10: Was mit Asien eigentlich?

00:32:11: Da hätte ich ja gedacht, dass da was geht.

00:32:13: Asien ist natürlich jetzt auch aus einem...

00:32:19: Wahrscheinlich zu wenig Kaufkraft außer Japan, ne?

00:32:22: Ja also wir haben... Also es ist ganz einfach glaube ich die, was wenn man sich jetzt aus Rockensicht anschaut und auf dem Markt schaut.

00:32:31: immer mehr ein Approach in die Richtung, in Asien.

00:32:33: Das heißt sie machen auch viel eigene Lieferung.

00:32:36: Das sind auch Märkte wo wir sozusagen ganz klar uns raushalten.

00:32:42: Bevor wir dazu noch kommen, letzter Satz zu dem ganzen Thema Deliveroo, weil du gesagt hast das ist schon öfters euer Wettbewerb.

00:32:46: wie beurteilt es dir?

00:32:46: Wie seht ihr euch im Wettwapp?

00:32:48: Ich glaube sehr unterschiedlich von Markt zum Markt.

00:32:50: In Frankreich sind sie sehr stark da waren sie ja auch deutlich vor uns da.

00:32:53: Wir sind mittlerweile auch schon in neuen Städten wenn uns wirklich darauf konzentrieren, Lyon und Paris zu gewinnen.

00:32:59: In Deutschland ist das Ganze irgendwie gedreht, wo die nur in drei, vier, aber eigentlich die ganzen, die nämlich nur in Drei-Stätten aktiv sind und wir irgendwie in drei Zähnen.

00:33:09: Also ich glaube es ist so ein bisschen spielgebildlich.

00:33:12: Die haben glaube ich einen anderen Fokus auch in ihrer Kommunikation.

00:33:15: Sie sind mehr noch stärker auf diesen Logistik-Speedgedanken, während wir jetzt immer mehr versuchen mit einer reinen Marketingperspektive wie ganz klar die Restaurants und das Essen und so weiter im Vordergrund stehen.

00:33:25: weil aus so einem Sicht ist das, was uns wirklich unterscheidet auch zu dem traditionellen Angebot im Markt.

00:33:33: Aber ja klar es ist ein kompetenter auf den wir sehr stark schauen.

00:33:37: Und

00:33:37: wen verortest du sozusagen als potenziellen Käufer für die?

00:33:40: Was kannst du dir da vorstellen?

00:33:41: Ich glaube hier sind mittlerweile fast zu teuer weil sie einfach in... also Ihre Stärke ziehen ja aus der UK, wo die einfach konkurrenzlos über dreißig Städte oder so in den UK machen.

00:33:50: London ist ein Riesenmarkt für sie.

00:33:51: Das heißt das ist ganz klar deren Fokus und da sind sie schon riesig groß.

00:33:55: Also da stecke ich jetzt wirklich zu mich drin.

00:33:59: Was

00:33:59: schätzt du?

00:34:00: Wie hoch sind die bewertet?

00:34:02: Ich habe nur die Informationen, die irgendwie available waren.

00:34:05: Also Gerüchte habe ich.

00:34:07: Ich glaube die sind eine Milliarde oder so haben die.

00:34:09: Also ich würde es nicht sagen.

00:34:11: Im Raum setzen habe.

00:34:11: ich glaube sowas war da in dem Dreh.

00:34:13: Und wenn die eine Milliarde vielleicht wert sind, wie ist das bei euch?

00:34:17: Es war natürlich eine ganz andere Situation einfach weil wir in dem ja also sozusagen als Teil von Delivery Hero auch sind und weiß man ja auch Delivery Heroes deutlich höher nochmal bewertet.

00:34:29: Eben

00:34:29: hast du ja gesagt ihr haltet euch aus den Märkten raus die Rocket teilweise bedient mit Foodpanda.

00:34:34: dann hast du auch noch Delivery hero an die ihr angedockt seid direkt.

00:34:38: Wie seid ihr eigentlich entstanden und wie kam es zu diesem ganzen Transaktion?

00:34:42: Also entstanden sind wir ursprünglich in München als Volo.

00:34:48: Als kleines Start-up, das ist jetzt mit meinem Mitgrund Emmanuel Pallour in Münchien entstanden und dann ich glaube Frankfurt und Berlin begonnen und in dem Zuge wurde Volo dann von Rocket gekauft.

00:35:03: Und dann sind wir im letzten Mehr als April, so ein Win-Dreh.

00:35:08: Und dann sind wir ja April-, Mai-, Extrem gegen die große Expansion los in den ganzen Märkten, in denen wir jetzt auch noch sind.

00:35:16: In dem Zuge kamen auch die Namensänderungen, einfach weil die Wolo-Namensrichte nicht überall verfügbar waren und so weiter.

00:35:22: Das heißt da gab es dann sozusagen dieses Rebrand natürlich noch offen im relativ unbekannten kleinen Stadium.

00:35:28: Was ist denn eigentlich Wolo?

00:35:29: Ich denke man Volontär oder so...

00:35:31: Ich mochte den Namen!

00:35:32: Also das Fahrrad war schnell sehr stark

00:35:36: Ah, okay wie Velo.

00:35:37: Genau und das war so ein dynamischer schneller Name und es ging

00:35:42: ja... Aber ist ja schon ungewöhnlicher Weg dass Rocket einen kauft.

00:35:44: normalerweise ist er entweder beteiligen sie sich oder ihr altes Inkubatorn-Modell Gründer kriegt fünf Prozent Shares kleiner Spaß und zieht's dann hoch.

00:35:53: also wart ihr sozusagen strategisch wahrscheinlich günstig positioniert?

00:35:56: Ja ich denke schon!

00:35:57: Also ich glaube es war irgendwie klar dass die in den Marketing wollen.

00:36:01: Ich glaube, für Rockhead einfach auch.

00:36:03: Dadurch ging es ihm ein bisschen schneller.

00:36:06: Für all die WHO-ler, die vielleicht zuhören... Da gehört's ja schon zum feinen Stallduft eigentlich bald, dass man einen Sammauinvestor hat.

00:36:12: Wie muss man sich das mit dem vorstellen?

00:36:14: Wenn der irgendwie kommt und will einen kaufen oder auch so im täglichen Business, kannst du so ein bisschen was sagen wie da drauf ist?

00:36:19: Also wir haben tatsächlich auf dem Thema waren hauptsächlich Marc und Alex Gutlich darauf zu beginnen.

00:36:24: Olli war gar nicht so involviert bei uns zu Beginn.

00:36:29: Dann fliegt kein Büro Material nach dir!

00:36:31: Nee, also hellerweise können... Ich weiß das es ein bisschen wird ungern gehört.

00:36:37: Aber ich glaube für uns war das echt ein Glücksfall insgesamt.

00:36:41: Also ja, einfach dadurch extrem ist man halt auch ganz klar sagen dass das Rocket wie kein zweiter Expertise hat besonders dieses wirklich fast Growth in die Märkte und Ergebnis davon war, dass wir tatsächlich in vielen Märkten die ersten waren, dass wer mit sich niederlandener anschaut Wir waren wirklich mehrere Monate vor der Livrude.

00:37:01: Was uns bis heute hilft, die Nummer eins zu sein in den Nordics auf Basis dieser Expertise und auch von gewissen Systemen mit so schnell das Ganze ausräumen können.

00:37:15: Rocket und ohne den hier gar nicht möchte gewesen wäre.

00:37:17: Es

00:37:17: ist lustig, weil ich erinnere mich... Ich habe irgendwie die News gelesen zu euch und hab dann gedacht auch Gott, die armen Jungs!

00:37:21: Jetzt kommt hier wahrscheinlich wieder der Wachstumsknebel.

00:37:24: so das hast du ja gerne mal.

00:37:25: also ich finde man kann das schon diskutieren ob es immer nachhaltig ist wie denn die Arten das machen.

00:37:30: aber bei euch hat's dann anscheinend funktioniert?

00:37:31: Ja und ich glaube bei uns ist einfach, ich glaube besonders das Thema Nachhaltigkeit das ist einfach gerade wenn man sich jetzt irgendwie eure Markt umschaut irgendwie doordarsch mit glaube ich eine Downround in der letzten Runde.

00:37:43: Wer die Vorbilder, das ist bei uns wird schon oder wurde sehr früh schon auf Profitabilität geschaut und ich glaube jetzt dann nochmal eins mehr mit Delivery Hero im Hintergrund.

00:37:52: Die natürlich auch in einem ganz anderen Stadium sind und sich um ganz andere Themen also wie Profit-abilität Gedanken machen was uns vielleicht ein bisschen langsamer gemacht hat auch wenn man sich jetzt die Konkurrenz anschaut die glaube ich deutlich mehr Geld noch ausgeben und ineffizient operieren was es natürlich dann kurzfristig für echt einen kleinen Achteil gibt, aber was mich langfristig sehr zuversichtlich stimmt.

00:38:16: Und wie kam's denn, dass ihr weitergereicht wurdet quasi an Delivery Hero?

00:38:21: Was war da so?

00:38:21: die Kondition?

00:38:22: Die Konditionszelle kann ich natürlich nicht sagen... Wie kam es dazu?

00:38:26: Ich glaube das war einfach, wie du richtig vorhin gesagt hast, also ich glaube das ist für Delivery-Hero, die haben sich das Thema auch angeschaut.

00:38:33: Sowohl als das Thema Logistik ja schon in verschiedenen Setup-Szenarien mit Food Express, mit Walkfleet und auch mit dem Lieffeld-Premium was dann Open Taste kurz hieß.

00:38:46: Also es war ein Thema wo die reingehen wollen und das glaube ich einfach wirklich strategisch.

00:38:50: für uns war klar dass wir viele Sachen einfach um das weiter zu skalieren auch auf der technischen Seite usw.

00:38:57: neu aufbauen müssen.

00:39:02: Oder ist das jetzt sehr energetisch?

00:39:03: Du hast ja

00:39:04: die Player gerade selber schon angesprochen, du hast es net gesagt ausprobiert.

00:39:07: Also als Außenstehender weiß man ja manchmal nicht ob das so ein Motto war fünf Modelle an die Wand werfen und gucken welches bleibt kleben oder ob da auch so ein bisschen Unfähigkeit bei war.

00:39:16: also Walkfleet ist zum Beispiel so ein Beispiel.

00:39:19: Da darf man sagen wenn ich richtig verstanden habe Das ist eher logistik as a Service.

00:39:24: Die meine ich jetzt sehr wie ihr

00:39:25: Genau.

00:39:26: Gut,

00:39:26: so da hast du gelesen November zwei tausend fünfzehn gestartet Hurra Hurra.

00:39:30: das wird unser nächstes Ding März sechzehn irgendwie dicht gemacht.

00:39:33: So mit dem food express war ein bisschen des thema ihre ziele nicht erreicht wobei glaube ich Delivery Hero die Möglichkeit gehabt hätte so habe ich es gehört ob stimm sei mal hingestellt bei der zielerfachreichung zu helfen.

00:39:43: also wenn du liehst nicht mehr weiter reiß erreichen die auch ihre Ziele nicht.

00:39:46: und dann irgendwie das Thema Urban Taste.

00:39:47: Also mein so ein bisschen das gefühlte wurde der zema in jedes wasser gesteckt oder tut man den ja unrecht?

00:39:52: Ich glaube da tun wir ihn ein bisschen unrecht.

00:39:54: Natürlich die Details nicht, aber beispielsweise mit Food Express.

00:39:57: Wir haben extrem viel zum Beispiel unsere Peak-Hours und so weiter irgendwie auch mit FoodExpress zusammengearbeitet.

00:40:02: Ich glaube das eigentliche Problem ist einfach dass dieser Art von Third Body Provider Das sieht man ja extrem viele im Markt, die da Schwierigkeiten haben Dass es schwer funktioniert weil du einfach keine Kommission vom Restaurant bekommst Weil die bleibt beim Marketplace Und dann musst du dich über die Liefergebühr finanzieren Die ähnlich hoch ist wie bei uns.

00:40:20: Ja Aber das hast du ja selber vorhin die Rechnung gemacht.

00:40:23: Das rechnet sich einfach nicht.

00:40:24: Warum startet man es?

00:40:25: Ich

00:40:25: glaube sonst ist das, ich gab ja früher im Markt auch die, glaubst du an mich da wie ich sie nochmal, die irgendwie zehn, zwanzig Euro-Liefergebühren dann teilweise für lange Distanzen gemacht haben.

00:40:35: Also gibt's natürlich aber dass wieder ein anderes Modell und ein kleineres Modell.

00:40:40: Aber warum startete man denn so?

00:40:41: was wenn man irgendwie Modell seitlich schon absehen kann, dass das irgendwie schwierig ist plus irgendwie man stellt sich auch noch hin und sagt Das wird jetzt nicht zu groß eine Ding

00:40:49: Da bin ich wirklich der Falsche, das zu fragen.

00:40:52: Ich glaube, dass viele dieser Sachen auch so wie sie aufgesetzt worden sind als Ergänzung zum aktuellen Produkt gedacht waren, d.h.

00:41:03: jetzt gar nicht darauf bedacht waren für sich selber Geld zu verdienen sondern eher um eben ja den Restaurant-Service anbieten zu können und ich glaube das wurde einfach nicht so viel... wahrgenommen, wie man sich das anfangs erhofft hatte.

00:41:15: Super!

00:41:16: Dann danke ich dir natürlich ganz herzlich für das Gespräch, dass ihr so viel Zeit genommen hast trotz der Schwierigkeit, dass man seine Metriken immer nicht sagen kann doch ein bisschen was rausgelassen hat und wünsche dir ja viel Erfolg.

00:41:24: Vielen Dank.

00:41:25: Ciao.

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