Blaupause für einen Börsengang am Beispiel Mister Spex | #Börsengang 📈
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Ein Börsenritt aus dem Driver Seat heraus! Unabhängigkeit, weiteres Wachstum, Visibilität der Marke – es gab einige Gründe für Mister Spex an die Börse zu gehen. Die Vorbereitung und Durchführung eines IPOs durchläuft wichtige Phasen, die einen immensen Arbeitsaufwand beinhalten. Die beiden CEOs von Mister Spex, Dirk Graber und Mirko Caspar, lassen uns in Retrospektive daran teilhaben und berichten, wie der gesamte Börsengang - noch dazu im Homeoffice - stattfand. Du erfährst... Dieser Podcast vermittelt dir einen Eindruck von einem Börsengang aus der Umsetzungsperspektive heraus. Du erfährst: …was die Gründe des IPOs waren …welche Phasen Mister Spex durchlief …was für die Deutsche Börse wichtig ist …welche Partner gebraucht werden ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Börsengänge: Unsicher auf dem Börsenparkett? Nicht mit uns! Gemeinsam mit unterschiedlichen Expert:innen der Deutschen Börse spricht Joel regelmäßig über alles rund um die Themen Börse, Börsengang und späte Finanzierungsphase (pre IPO). __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Mirko Caspar, 👤 Dirk Graber, 👤 Peter Fricke, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:05:55) Die Entscheidung an die Börse zu gehen (00:11:26) Welche Firmenkriterien sind für die Deutsche Börse wichtig? (00:15:27) Partner und Vorbereitungen für den Börsengang (00:24:45) Die größten Learnings des IPOs (00:33:31) Wie geht man mit Rückschlägen um __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital
00:00:00: kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Börse, mit deinem Moderator
00:00:04: Joel Kaczmarek
00:00:05: und
00:00:06: den Experten
00:00:06: der Deutschen Börser.
00:00:08: Los
00:00:08: geht's!
00:00:16: Hallo Leute mein Name ist Joel Kachmarek Ich bin der Geschäftsführer von Digital Kompakt und heute ist an meiner Seite wieder der liebe Peter Fricke, von der Deutschen Börse.
00:00:23: Die uns ja fast von Stunde eins an Podcast-Seitig begleiten!
00:00:26: Und Peter und ich haben mir immer Spaß daran mal Börsenthemen von der Seitenlinie zu begleiteten und zu fragen wie das eigentlich funktioniert?
00:00:33: Wie fühlt sich das an?
00:00:34: Was bedeutet das wenn ich dies als jenes
00:00:35: mache?!
00:00:36: Und heute haben wir uns überlegt... Wir machen mal wieder so ein Ritt aus dem Driversheet heraus mit einer Firma die schon extrem lange kenne nämlich Mr.
00:00:42: Specks Ursprünglich gestartet als Online-Optiker.
00:00:45: mittlerweile haben sie auch sehr hochwertige schicke Läden.
00:00:48: Und mit den beiden Herren, die heute den lieben Peter und mich ergänzen habe ich auch eine lange Historie.
00:00:52: Ich erinnere mich noch gut wie ich mit Dirk durch Berlin Mitte gefahren bin in seinem Auto.
00:00:55: Er mir über seine Pläne erzählte... ...und dann mit Mirko nicht weniger.
00:00:58: Allein der seine Frau hat meine damalige Firma gekauft mit Axel Springer von
00:01:01: daher... ...das war
00:01:02: ganz sympathisch!
00:01:04: Aber ich würd sagen, egal ob noch zu Meta-Versumzeiten oder jetzt zu Mr.
00:01:07: Specks... Hier sind heute vier Gentlemen, wo wir eine lange Historie haben und ich vertraue darauf, dass wir heute eine richtig coole Folge entkriegen weil er vielleicht auch mal ein bisschen ein oder andere mehr erzählen als man sonst so rauslässt.
00:01:15: aber natürlich achten wir immer auf alle eure Shareholder Aktivitäten die ihr beachten müsst.
00:01:19: So!
00:01:19: That being said, lieber Peter Moin erstmal schön, dass du da bist.
00:01:21: Hallo zusammen, freu mich Göl
00:01:22: Du hast gar keine Brille.
00:01:23: Hast du hier schonmal ne Sonnenbrille bei Mr.Specs geklickert?
00:01:25: Nee nur meine Kontaktlinse.
00:01:27: Ah guck also habt ihr hier schon mal einen Kunden.
00:01:29: Ich war Sonnenbrennkunde und eher Kontaktglinsen.
00:01:31: Und ja Mürko Dirk auch schön, das ihr beide da seid.
00:01:33: hallo erst mal.
00:01:34: Hallo Joel, hallo Peter.
00:01:35: Hallo
00:01:36: zusammen!
00:01:36: Komm Dirk wenn ich hier schon erzähle dass wir damals durch Berlin-Mitte gefahren sind in deinem Auto.
00:01:40: Ich bilde mir jetzt mal ein Golf.
00:01:41: kann es sein?
00:01:42: Hast du einen Golf früher gehabt?
00:01:44: Ja so ein Golf IV war das glaube ich zum Start.
00:01:47: Guck Gedächtnis wie ein Elefant.
00:01:49: Damals hast du mir von deinen Plänen erzählt.
00:01:51: Erzähl doch mal heute von Mr.
00:01:52: Specks wo ihr steht.
00:01:53: Geschäftsmodell USP einfach mal so'n groben Ritt und dann tauchen wir immer ein.
00:01:57: Ja, also natürlich hat sich das über die letzten, oh, vierzehn Jahre mittlerweile echt wahnsinnig entwickelt und ich glaube sogar Mirko kann ein Tick besser sozusagen das alles erklären.
00:02:06: Weil Mirko ist ja bei uns als Cosy auch für den ganzen Marktseite zuständig und ist jetzt deutlich besser im Erklären des USPs.
00:02:19: Konsumenten, die Brille tragen in Europa versuchen den Kauf zu vermeiden.
00:02:24: Weil sie einfach keinen Spaß dran haben.
00:02:25: und dann haben wir geschaut warum ist es so?
00:02:27: Und vom Feedback der Konsument war's so dass Sie gesagt haben Wir sind in einem Prozess wo die abhängig sind von einer Expertenmeinung, den Sie auch nicht gut kontrollieren können.
00:02:34: und am Ende bekommen Sie dann Produktvorschläge, die Sie meistens auch nicht hundertprozentig verstehen gerade was die Linsen angeht also die Gläser und dann ist es im Endeffekt sehr häufig sehr teuer.
00:02:45: Und unsere Idee war, zu sagen wir drehen das rum.
00:02:47: Wir wollen den Kunden und der Kundinnen alles geben was sie brauchen an Informationen, an Tools, an Kanälen ans Optimum etc... Das ist eigentlich der Kern, dass wir gesagt haben wir machen ein neues Kauferlebnis shoppen für die Brille!
00:03:02: Und das Zweite war, dass Sie gesagt haben, wir glauben Omni Channel geht das am besten.
00:03:06: und da ist es tatsächlich so, dass ich online und offline sehr schön gegenseitig ergänzen, weil es ist ein fragmentierter Markt.
00:03:12: Und durch unsere Online-Präsenz waren wir sofort national unterwegs und konnten eine Marke aufbauen.
00:03:18: Und das haben wir getan.
00:03:19: Gleichzeitig haben wir digital gemacht und haben wahnsinnig viel über die Kunden gelernt.
00:03:22: Deswegen waren wir irgendwann in der Lage zu sagen mit der Kraft der Marke können wir in hochfrequente Standorte gehen und können ohne dass wir zusätzlich Marketing ausgeben noch weitere neue Kunden akquirieren.
00:03:33: Und weil wir ein total integriertes, datengetrieben technologisches Konzept haben vor Ort, gehen die dann mit dem Kundenkonto raus.
00:03:39: Wo alle Informationen drin sind, dies für die Kunden wahnsinnig einfach macht wieder zu kaufen.
00:03:44: bei uns und für uns ist es sehr, sehr einfach mal wieder dabei zu begleiten.
00:03:47: Da sind vielleicht so die Themen.
00:03:48: Ein neues Kauferlebnis mit einem neuen Geschäftsmodell.
00:03:51: So, jetzt ist der Werbeblock vorbei.
00:03:52: Jetzt geht es sozusagen noch mal dahin, wie sind wir da hingekommen?
00:03:55: Und ich glaube, Joelle du hattest vorhin angesprochen und wir haben uns irgendwann bei Berlin Mitte getroffen.
00:03:59: das muss wahrscheinlich so two thousand eight zwei tausend neun gewesen sein.
00:04:02: Wir haben eine Series A-Finanzierung, ich glaube Dezember zwei Tausend acht gemacht.
00:04:08: damals waren es eins Komma fünf Millionen.
00:04:10: heute würde man nicht einmal enounzen sondern Finanzierungsrunde Und das waren noch andere Zeiten.
00:04:16: Ihr seht ja, wie altern Mr.
00:04:18: Specks auch schon ist mit vierzehn Jahren jetzt und wir haben uns dann sukzessive dahin entwickelt.
00:04:22: Ich glaube, dass Schöne bei uns war, dass wir sehr konsistent an dem Geschäftsmodell sozusagen gearbeitet haben aber jetzt nie einen Riesen Pivot machen mussten.
00:04:31: Wir haben natürlich diverse Finanzierungsrunden gemacht von rein online, wie du sagst es zum Anfang Joel, schon zwei tausend zehn in unseren Series B-Rounder immer gepitscht.
00:04:43: aber kein WC hat uns in den Jahren und irgendwie geglaubt, das Leben einen Wert schaffen.
00:04:49: Und deswegen haben wir unser Partnermodell mit den unabhängigen Augenoptikern entwickelt und hochskaliert gezeigt, dass es einen Wert gab im Omni Channel für die Brille und dann konsequent im Jahr zwei Tausend Sechzehn unseren ersten eigenen Laden gemacht.
00:05:05: Das war so ein bisschen unser Weg und nebenbei haben wir das Business auch noch internationalisiert.
00:05:08: Aber ich glaube, so hat sich das Geschäftsmodell erst mal entwickelt!
00:05:11: und mit dem wir dann auch an die Börse gegangen sind, das glaube ich wichtig war einfach ein sehr solides Geschäftsmodell zu haben.
00:05:16: Gut!
00:05:17: Also dann vielleicht auch mal ein paar Kennzahlen unterlegt, dass die Höhren und Höhre auch mal einen Gefügt kriegen, wovon wir eigentlich reden?
00:05:22: Ihr müsst mir gleich einmal beim Umsatz helfen weil ich glaube euer Jahresfinanzbericht kommt ja erst Ende März raus und wir nehmen gerade Ende Februar auf.
00:05:29: Aber mein letzter Stand war, dass ihr in den ersten drei Quartalen zwanzig-einundzwanzig so knapp fünfzig Millionen Euro Umsatz gemacht habt und aktuelle Marktkapitalisierung von euch liegt bei dreieinhalbvierzig Millionen.
00:05:39: Bei einem Aktienpreis von neun Euro neunzig kommen wir vielleicht später auch noch mal dazu Ausgabe.
00:05:43: preis lag damals nämlich bei fünfundzwanzig Euro.
00:05:46: So das ist wo ihr jetzt rein von den Kennzahlen her gerade steht und es ist natürlich die spannende Frage mal zu erfahren von euch mal mit auf die Reise genommen zu werden.
00:05:55: aber welchem Zeitpunkt habt ihr denn eigentlich für euch beschlossen?
00:05:57: dass das Thema Börsen, Börsengang für euch irgendwie Sinn macht.
00:06:00: Weil es hätte ja aus eurer Ecke viele, viele Stoßrichtungen gegeben also man hätte irgendwie konsolidieren können.
00:06:05: Vielmann war bestimmt am Anfang immer mein Kandidat mit dem man als Strategien nachgedacht hat er ihn vielleicht mal kauft.
00:06:10: was war für euch denn so der Moment wo ihr gesagt habt Börse wird der Weg sein den ihr vor euch als den richtigen erachtet?
00:06:16: Also wir haben relativ früh ich würde sagen vor fünf sechs Jahren gesehen dass unser Geschäft unter eigentlich eine sehr gute Skaliberkeit aufzeigt und auch jetzt mit der Retail Komponente nochmal der Adress hier war markt deutlich größer wird.
00:06:28: Und deshalb war für uns zumindest die Option, dass wir irgendwann mal über den Börsengang nachdenken immer im Hinterkopf haben aber auch gesagt na ja wenn wir ein IPO machen müssen wir eine gewisse Größe erreichen um auch interessant sozusagen als Unternehmen zu sein.
00:06:43: war es dann so, dass wir in den Jahr- und Jahrzehnte eine sehr gute Entwicklung genommen haben.
00:06:48: Sowohl was Wachstum angeht als auch größere Angegen aber auch Profilabilität.
00:06:52: Deswegen haben wir dann konkret in die KUV hier im Jahr zwanzig-zwanzig entschieden das wir wirklich diesen Börsengang jetzt machen wollen und angefangen da anzuarbeiten.
00:07:01: Genau, vielleicht ergänzen kann man doch sagen auf der einen Seite ein großes Interesse Dieses Modell, so wie es ist weiter zu skalieren, weil wir das Potenzial in Europa sehen und wir wollten der Firma auf eine gewisse Unabhängigkeit erhalten.
00:07:13: Sowohl für uns beide im Leadership Team als auch bei der gesamten Kampagne.
00:07:17: Und da erschien uns der Börsengang tatsächlich das Mittel der Wahl zu sein um sowohl die Funding-Lieds zu füllen also auch der Kampagnen-Unabhängigkeits zu geben und weiter zu skalieren.
00:07:26: Wenn ihr mal so die Haupt drei Gründe aufmacht, also einer war jetzt irgendwie Unabhängigkeit weiteres Wachstum gab es irgendwie noch andere Faktoren wo ihr gesagt habt okay das Thema macht einfach im Kapitalmarkt aus diesen und jenen Grunden total viel Sinn.
00:07:36: Zum einen ist es so dass wir sozusagen unabhängig bleiben wollten die Börse uns oder der IPO die Möglichkeit gegeben hat sehr viel neues Geld für die Firma für das Wachström einzusammeln und auf der anderen Seite aber auch dieses Spagat mit den bestehenden Gesellschaften sozusagen zu lösen weil ich hätte gesagt, wir sind jetzt schon vierzehn Jahre unterwegs.
00:07:53: Unsere erste Finanzierungsrunde war im Jahr zwei Tausend acht mit institutionellen Kapital.
00:07:57: damals haben Grazia und der Hightech-Runderfonds investiert.
00:08:00: die wollen natürlich irgendwann auch mal die Möglichkeit haben ihre Anteile zu verkaufen.
00:08:04: das kann man zwar immer über Secondaries machen ist in der Regel aber meist nicht so attraktiv.
00:08:09: Insofern kann jetzt jeder Gesellschaft aktuelle entscheiden wann er verkaufen möchte.
00:08:14: Und das war, glaube ich, eine andere wichtige Komponente sozusagen so ein bisschen diesen zeitlichen Aspekt der bestehenden Gesellschaft da oder die zeitlichen unterschiedlichen Horizonte einfach uns davon unabhängig zu machen.
00:08:24: Das waren, glaube Ich, so die wesentlichen Komponenten aber auch das Thema Augenoptik am Kapitalmarkt sehr attraktiv ist weil es in relativ wenig Unternehmen gibt in diesem Segment was im Summe sehr attaktiv ist für Investoren und das passt ja sozusagen vom Angebot und Nachfrage sehr gut zusammen.
00:08:41: einen Punkt, den wir immer wieder hören.
00:08:44: Der sozusagen da auch mit reinspielt ist diese erhöhte Wahrnehmung gegenüber Kunden mit Arbeitern und auch Partnern.
00:08:50: War das für euch ein entscheidender Punkt zu sagen, es hat nochmal diese Wahrnehmung am Markt nicht nur seitens Investoren und Stake-Holern erhöht sondern wirklich auch Richtung Kunde und Mitarbeiter?
00:08:59: Ja
00:08:59: ich glaube tatsächlich war das weniger Entscheidend für eine Entscheidung an die Börse zu gehen, sondern dann eher eine Entscheidung für Frankfurt weil wir natürlich in den deutschsprachigen Ländern unsere Kernmärkte haben und danach kommt dann Skandinavien und ich würde tatsächlich sagen dass die Visibilität der Marke einen geringeren Ausschlag bei der Entscheidung gegeben hat, aber bei der Entscheidung für Frankfurt durchaus einen ausschlaggebender Faktor.
00:09:22: Vielleicht noch eine Sache was man aber schon gemerkt hat das innerhalb der Industrie also Augenoptik weil die Verrankten bei Wettbewerbern schon die Wahrnehmung nochmal eine andere auch geworden ist.
00:09:32: zum ein ist mein Tick transparenter natürlich für alle in der Branche zum anderen aber glaube ich ist auch sagen wir unser Ambitionslevel jetzt sehr klar Unterlegt und das hat schon auch noch mal in der Visibilität geholfen.
00:09:43: Umurko
00:09:43: eben angesprochen hat den Faktor Frankfurt, was waren denn sonst so eure Gründe?
00:09:47: In Deutschland auf das Börsenpaket zu gehen und nicht zum Beispiel irgendwie an die Nest deck oder nach London Euronext?
00:09:52: also da hätte sie doch Alternativen gegeben.
00:09:53: Was war denn eure Überlegung dazu?
00:09:55: Also zum einen haben wir uns angeschaut was macht für uns am meisten Sinn?
00:09:58: und ich glaube so Kriterien oder Gründe warum wir Frankfurt gewählt haben waren ganz klar dass wir Tech-driven Consumer Brands sind und jetzt unser Kernmarkt Deutschland und erweitert Europa ist.
00:10:10: Und deshalb die Sichtbarkeit von Mr.
00:10:13: Specks in Europa deutlich, deutlich größer ist als jetzt an der Nest Deck das gewesen wäre.
00:10:17: Deshalb haben wir da auch viel mit Bankern drüber gesprochen ob das aus Investoren Sicht einen Unterschied macht, ob wir jetzt im Freiford Listen oder an der nest deck oder wo auch immer.
00:10:27: Und dadurch, dass wir jetzt keine kurzfristigen Ambitionen Richtung USA hatten war sehr klar für uns alle.
00:10:33: Dass wir uns auf unseren Kernmarkt und unsere Heimat sozusagen Deutschland fokussieren.
00:10:38: Das war auch das einheitliche Feedback.
00:10:39: insofern passt es ja gut zusammen.
00:10:41: Ich meine mich noch so dunkel zu erinnern, dass ihr doch Mitglied schon wart in diesem Deutsche Börse Venture Network was die deutsche Börsee auch für Startups anbietet wo man quasi so rein wächst.
00:10:48: oder täusche ich mich?
00:10:49: Ja das stimmt!
00:10:50: Wir sind in allerersten Durchläufe von dem Deutsche Böse Ventures Network Teilnehmer gewesen Und haben dort, ich glaube so zwei Sachen gelernt oder mitbekommen.
00:11:00: Das eine ist wirklich erst mal wie funktioniert es in Börsengang?
00:11:03: Wie sieht der Prozess aus?
00:11:04: was sind die Anforderungen?
00:11:05: also?
00:11:05: eher so die inhaltlichen Themen und das hilft natürlich wenn man das im Hinterkopf hat was man so in seiner eigenen Firma aufbauen muss wo man darauf achten sollte dass man sich Sachen auch nicht verbaut.
00:11:16: letztendlich und das zweite ist dass wir schon früh mit dem ein oder anderen Experten sprechen können sei es jetzt ein Jurist sei es ein Banker und sich sukzessive da ein gutes Netzwerk aufgebaut hat.
00:11:25: Peter, magst du nicht mal aus dem Nähkäßchen plaudern?
00:11:27: Wie sieht die andere Seite aus?
00:11:29: Wenn so ein Mr.
00:11:30: Specks bei euch aufschlägt und sagt hier, die Neugierde wird größer... Wir beschäftigen uns damit.
00:11:35: Was für Sachen guckt ihr denn immer?
00:11:37: Und was hast du für eine Erinnerung an diesen Mr.Specs-Prozess damals?
00:11:40: Ich kann es
00:11:40: vielleicht nur mal um die Punkte aufzugreifen, wie Dick schon gerade ausgeführt hat mit dem Eventually, dass ich da auch so eine Kernelemente möglichst so die Unternehmen an den Kapitalmarkt heranzuführen, eine gewisse Kapitarmarktreife herzustellen oder sie zumindest zu befähigen auf ein Level zu kommen in dem dann ein Börsengang möglich wäre.
00:11:56: Das eben mit einem Netzwerk aus Friedenden Partnern auf der Bankenseite Anwaltsseite IRP-Agenturen.
00:12:02: Mittlerweile jetzt neben ist der Spex noch weitere elf Kandidaten auch aus dem Netzwerk schon an der Börse jetzt gelistet sind, weitere in der Pipeline.
00:12:09: und was den Prozess angeht.
00:12:10: Ja das glaube ich früher Kontakt hat sicherlich geholfen um sich mal auch Verbindungen herzustellen mit den Banken mal einen Pitch Event zu machen oder auch so ein bisschen Banken Roadshow anzubieten.
00:12:21: Das hilft sicherlich.
00:12:22: und auf unserer Seite sozusagen eigentlich zwei Phasen sind scheiden einmal diese Anwarnungsphase eher Unterstützung sich darauf vorzubereiten Netzwerk auszubauen Und dann wenn der Startschuss fällt ist im Prinzip die reguläre Zulassungsphase losgeht und Dokumente eingereicht werden müssen.
00:12:38: Erste Preisfeststellung muss festgelegt werden, wie gestaltet man diesen ersten Börsentag?
00:12:42: Also sozusagen da fängt dann die richtige Execution über das wir uns nennen an, wo wir sich mal sehr eng mit den Unternehmen zusammenarbeiten.
00:12:48: auf den letzten Wochen- und Monaten.
00:12:52: Was waren denn so die größten Hürden und Herausforderungen in dieser Vorbereitungsphase?
00:12:57: Also, die meiste Arbeit ist ja auch im Vorfeld von dem Börsengang.
00:13:00: Wenn du da noch mal zu dich zurückerinnerst was dir schlafenlose Nächte bereitet hat, was war das?
00:13:05: Also, lasst mal überlegen.
00:13:06: Ist sicherlich eine Mischung?
00:13:07: Das Eine-Bahn gab ein paar ganz wichtige Entscheidungen.
00:13:11: Natürlich war das erste, dass wir gesagt haben, wir wollen versuchen vor dem Sommer noch durch das Fenster durchzurutschen.
00:13:18: Das war goldrichtig.
00:13:19: im Nachhinein diese Entscheidung und das hat natürlich einen enormen Druck auf das Team aufgebaut weil... sozusagen vom Arbeitsaufwand, war das auch der erste mögliche Zeitpunkt ungefähr.
00:13:30: Das heißt wir haben einen enormen Druck und selbst gemacht und aufgebaut aber den hat das komplette Team gut standgehalten.
00:13:34: und dann gab es sicherlich so Entscheidungen macht man ein Cornerstone wo man sich schon aus einem Investor festlegt dann auch auf eine Bewertung ja dass schon keine einfache Entscheidung.
00:13:45: und die auch verbalancieren von Timing.
00:13:47: ich glaube das war schon ne sehr wichtige Phase.
00:13:50: und das andere war generell über sechs Monate einen enormen Arbeitsaufwand, den ich auch unterschätzt habe.
00:13:56: Und kann es wirklich sagen ein enormer Arbeitsaufwand zu stemmen und parallel das Tagesgeschäft am laufenswahlen.
00:14:01: Also ich glaube das wären so die Themen die mir in Erinnerung gegeben ist aber ich weiß nicht wie du siehst
00:14:05: Und ich glaube auch, dass meine Videos haben so eine co-CEO Struktur.
00:14:08: Insofern war das glaub' ich für diesen Prozess extrem hilfreich, dass Murko sich eher auf das Daily Business konzentrieren konnte – auch wenn er im IPO-Prozess natürlich immer gefragt war für Roadshows und für Inputs – und der Sebastian und der CFO und ich eher den Prozess sozusagen machen konnten.
00:14:25: Das waren schon die wesentlichen Themen.
00:14:27: Also unnatürlich Hauswahl der Partner, mit denen wir das gemacht haben.
00:14:31: Also der ganzen Dienstleister auch parallel unseren Aufsichtsrat unsere bestehenden Gesellschafter zu managen deren Erwartungen weil neben dem Prozess quasi die ganzen Investoren zu finden hat man ja auch noch diesen Gesellschaftsanpassungs- oder Umwandlungsprozess, der oft sozusagen mit zu einem Börsengang einhergeht.
00:14:51: Wenige Firmen sind vorab schon eine AG oder SE.
00:14:54: Die meisten Startups fangen mit einer GmbH Struktur an und müssen das quasi nochmal anpassen.
00:15:00: Das ist auch ein Prozess, den man auf der eigenen Share oder Seite noch managen muss und der nicht zu beschätzen ist aus meiner Sicht.
00:15:05: Mir fällt gerade nur noch eins ein weil ich würde sagen wenn man das reflektiert dann hört man durch sprechen.
00:15:10: also es gibt sicherlich noch einen Moment.
00:15:11: ich glaube dass waren die early looks wo wir da gesagt haben okay kommen wir können morgens früh anfangen wir können abends später pitchen wenn die Amis dazu kommen dann hatten wir tatsächlich thirty six pitches in drei Tagen.
00:15:23: Ich meine wir waren danach echt n bisschen gaga
00:15:26: Crazy.
00:15:26: Aber spannender Punkt, den Dirk ja auch gerade ansprache Dienstleister.
00:15:29: also man braucht ja auch irgendwie ein paar Leute die dabei unterstützen anwaltbank Die Börse selber.
00:15:33: wie seid ihr denn davor gegangen?
00:15:35: was waren so eure also wahrscheinlich netzwerk gefragt und sich von der bürse beraten lassen würde ich mal tippen aber So learnings worauf habt ihr geachtet?
00:15:41: Und was würdet ihr anderen weitergeben was man in der phase tun sollte?
00:15:43: Also ich würde sagen mehrere lerning.
00:15:46: das eine ist wir alle Im management team hatten keine ipo erfahrung.
00:15:51: Insofern, wir haben uns relativ schnell für einen unabhängigen Advisor entschieden.
00:15:56: Das war glaube ich für uns Gold wert der uns geholfen hat so ein bisschen durch diesen Prozess zu navigieren aber auch in den richtigen Hymnstellen die richtigen Druckpunkte anzusetzen.
00:16:06: und da gibt es mehrere.
00:16:07: Wir haben mit STJ gearbeitet waren sehr happy mit.
00:16:09: das zweite ist dass wir gemerkt haben mit den Banken.
00:16:12: Es ist eigentlich immer gut wenn man die Beziehung schon deutlich vorher aufbaut das heißt erst mal eine Handvoll Banker hat, mit dem man sich sehr intensiv außensandersetzt.
00:16:22: Auch was das eigene Geschäftsmodell angeht.
00:16:24: Das Feedback sozusagen, was man kriegt von denen vielleicht auch schon mal wiedergespiegelt von der Investorenseite?
00:16:30: Was ist da relativ klar?
00:16:32: Was wird positiv und negativ bewertet?
00:16:34: Weil das hilft letztendlich nachher um diese ganze Alignment, um die Story zu entwickeln.
00:16:39: Total wichtig.
00:16:40: Und die Anwälte, die man braucht am Kapitalmarkt ... Den hatten wir vorher nicht so viel zu tun.
00:16:45: Da war es in der Tat so, dass wir immer wieder gute Referenzen uns eingeholt haben von eine Handvoll an CFOs oder CEO's, oder Gründern die schon an der Börse waren und die den Prozess einmal durchlaufen haben.
00:16:56: Und wo ich immer dankbar war dass ich die jederzeit anrufen konnte im Prozess mal so auf the record um Feedback zu bekommen.
00:17:02: das war ein bisschen der Set als ich glaube das Thema Banker, Anwälte und für uns noch Independent Advisor Das waren so die wesentlichen die wir ganz zum Anfang in Dezember zwanzigzwanzig getroffen waren.
00:17:12: Ein Kommentar zu dem unabhängigen Advisor ist ein Thema was wir letzten Drei, vier Jahren verstärkt sehen.
00:17:18: Also dass vor allen Dingen Unternehmen sich aus dem Tech-Umfeld Wachsunternehmen sich da jemanden zur Seite nehmen weil man einfach sagen kann das
00:17:25: Geschäft
00:17:26: läuft ja gerade noch so hochskaliert und wachsungsstark der will man auch nicht von der Bremse runter gehen.
00:17:30: wenn man es braucht diese Story dann für die Equity Story ist einzubauen.
00:17:33: Das ist das sich etabliert hat fast schon wirklich jemanden unabhängig mit reinzunehmen der mehrere Börsengänge erfolgreich durchgeführt der Prozesse, der involvierenden Parteien ein bisschen einem vielleicht nicht komplett von den Schultern nimmt.
00:17:46: Aber zumindest eine Hilfe da durchzuführen, wo es gleich mal eher etabliert ist, die Unternehmen aus dem Mittelstand.
00:17:50: und häufig sieht man das dann vor so einem Börsengang, weil jetzt hier auch ausgetauscht wird.
00:17:54: Da jemand reinkommt mit paar Jahren Erfahrung, ist auch häufig eine Indikation dass da Sachen vorbereitet werden.
00:18:00: aber das sehen wir zumindest zu beiden unterschiedlichen Unternehmen, dass das so die beiden Wege sind.
00:18:04: Und vielleicht
00:18:04: noch ein ergänzender Kommentar.
00:18:06: Also wir haben ja trotz der Größe von unserem IPO mit relativ vielen Banken gearbeitet, also wir hatten in Summe dann fünf Banken bei uns die Research gemacht haben und das muss man arm managen.
00:18:16: aber es hat auch geholfen letztendlich weil so eine gewisse peer pressure aufgebaut hat gut abzuliefern in bestimmten Dimensionen und dass würde ich auf jeden Fall auch wieder so machen.
00:18:25: Und wenn ihr jetzt mal so die Gefühlswert beschreibt, da habt ihr schon gesagt drei Tage gepitched.
00:18:29: Sechsunddreißig Investoren davor der Nase gehabt.
00:18:32: Roadshow alles was dazu gehört.
00:18:34: Beschreib vielleicht mal!
00:18:34: Wie sahen diese zwei-drei Wochen in denen ihr da quasi Börsengangvorbereitung getrieben habt für euch aus?
00:18:39: Wie sah euer Lebensalltag aus?
00:18:40: Habt eure Familie überhaupt noch gesehen?
00:18:41: Gute Frage ja also vielleicht eine Erkenntnis wie haben wir den Börsengang komplett aus dem Homeoffice gemacht?
00:18:47: Also wir haben weder einen Banker noch ein Anwalt noch ein Investor in diesen sechs Monaten jemals in Personen gesehen.
00:18:54: Das war quasi der harte Lockdown von Dezember bis Mitte einundzwanzig.
00:19:00: Also das wurde dann im April, Mai, wurde es ja wieder etwas entspannter aber der komplette Prozess aus dem Homeoffice.
00:19:05: Insofern hat das glaube ich sehr viel Reisezeit rausgenommen.
00:19:09: auf der anderen Seite wenn man alles virtuell macht das merken wir auch in den sonstigen Themen die wir so haben ist natürlich kreativ Workshops bzw.
00:19:18: Storytelling Sachen zu entwickeln rein virtuell deutlich zeitintensiver, als wenn man das in Person macht.
00:19:24: Insofern war es so eine Mixt-Erfahrung aber es geht komplett aus dem Homeoffice und vielleicht sowas der Alltag angeht?
00:19:30: Naja es gibt so gewisse Meilensteine auf die man immer wieder hinarbeitet auch in diesem Prozess von sechs Monaten.
00:19:36: Der eine ist sicherlich diese Early Look Meetings, die Mirko angesprochen hat.
00:19:39: Sechsundreise Investoren in drei Tagen.
00:19:41: um das zu machen braucht man natürlich erstmal eine Story, die wir erzählen.
00:19:45: Und diese sozusagen zu entwickeln ist natürlich der Content aber die Zahlen müssen grob auch sozusagen in die Richtung gehen also das Zahnmaterial aufzubereiten.
00:19:53: Insofern ist es eine Mischung gewesen aus viel Projektmanagement von Innen- und externen Ressourcen immer auch sozusagen Zeit zum reflektieren zu haben ob das jetzt dieses Story oder die Schwerpunkte, die da gelegt haben Die richtigen sind.
00:20:06: und dann gab's eben diese sagen mal sehr fokussierten Meetings Februar, dieser ersten Meetings.
00:20:14: Dann hatten wir immer mal so interremistisch weitere Meetings.
00:20:17: großer nächster Block war die Analystenpräsentation.
00:20:20: das war quasi im April für uns.
00:20:22: und ganz zum Schluss gibt es noch einmal ganz intensiv dann die Roadshow wo man zehn Tage grob unterwegs ist und diese ganzen Meetings macht.
00:20:28: Das waren schon sehr arbeitsintensive Monate, also das kann man auch nicht dauerhaft so ableisten.
00:20:34: Also da ist dann auch ein gewisser Druck irgendwann am zweiten Juli abgefallen als wir dann an der Börse war.
00:20:39: Wie war das für dich Murko?
00:20:40: Also du nix zustimmen bei dem was du so erzählt.
00:20:43: Gerade die Analystenthemen sind ja super wichtig weil sie dann aufs Pricing auch irgendwie einfeuern.
00:20:47: wie ging es dir damit so?
00:20:48: Also sie kann ja noch einfach an den Doten dabei stellen.
00:20:51: Der Senni ist dann so eine Analyst Presentation, ich glaube vier fünf Stunden oder was das Ich haben wir da gepitscht?
00:20:56: Das war erstmal schon ein sehr umfangreiches Material, was erstellt werden musste und danach haben die Analysten irgendwann ja... Ihre Papers.
00:21:03: Wir wollten dann mal so ein, zwei Tage Ruhe haben an dem Wochenende und da hatte ich vorhin noch gefragt, wie lange ist denn eigentlich so ein Analyst-Review dann?
00:21:09: Also wenn die Analysten uns bewerten... Ich hatte so auf fünfzig Seiten oder sowas gehofft und ich glaube dann kam dann fünfmal hundertzwanzig oder so, passte die dann schnell durchgearbeitet werden mussten.
00:21:19: nach dem Motto also oder zumindestens worauf wir reagieren mussten damit wir da vorbereitet sind.
00:21:24: Und das ist mir auch eine Erinnerung.
00:21:26: und dann ist es sicherlich so nachher wie heißt es so schön The Plot Thiccans.
00:21:29: neben den ganzen Pitches kommt ja dann auch Koordination mit einem Aufsichtsrat, das muss ich da irgendwie einig vom Pricing und da ist dann neben dem einfach verkaufend.
00:21:39: Das ist ein fantastisches langfristiges Investment.
00:21:42: auf der anderen Seite die Taktik wie kriegt man jetzt eine vernünftige Preispositionierung hin?
00:21:47: Und dann sind natürlich noch immer noch ein paar prozedurale Themen offen.
00:21:50: diese Stränge dann zusammen zu bringen dass alles dann zusammen greift es wird schon sehr dicht ist aber auch wahnsinnig ausregend und spannend genau und der Druckabfall ist schon enorm.
00:21:58: Vielleicht noch eine Ergänzung, wir waren ja dann Gott sei Dank einer von denen die dann zur Börse gehen konnten.
00:22:03: live.
00:22:04: Der ganze Prozess wird der Elba, waren wir dann die Ersten?
00:22:07: Wir hatten ja noch lange verhandelt, wir waren jetzt mit zehn Leuten rein oder mit zwölf und da konnte unser genanntes Management Team mitkommen.
00:22:13: Und das hat schon nochmal einen Unterschied gemacht.
00:22:14: Dann irgendwie vor dem Gebäude und dann hingen da die Fahnen bis des Specks listet... Das war schon ein super Moment!
00:22:20: Es ist eigentlich so dass einer jemand auch trainiert.
00:22:22: also habt ihr eine PR-Agentur oder sowas und ihr müsst dann wie man es beanwälteln kennt wenn diese Play-Doh-Jets üben quasi fiktive Fragen beantworten an seine Nein Mörko!
00:22:31: Wenn die dich auf Retour nur vor und ansprechen.
00:22:33: Dann sagst du das!
00:22:35: Nein, Dirk, guck mich so böse...
00:22:37: Absolut.
00:22:38: Sie hatten FGH, noch mal als Corporate Communication-Agentur wobei die eher die externe Kommunikation gemacht haben.
00:22:44: Die haben uns auf die Interviews vorbereitet, Medientraining etc.
00:22:47: und das Pitch Training für die Analysten und die Investoren und so, die haben wir im Wesentlich mit unseren Banken zusammengemacht.
00:22:53: aber dadurch dass du natürlich auch viele Banken hattest wie du es schon gesagt hast.
00:22:56: also Du hast da irgendwie deinen ersten Pitchversuch geleistet und dann kommt sowieso aus fünf unterschiedlichsten Quellen des Feedbacks was ihr dann verarbeiten kannst.
00:23:03: aber dir läuft's dann schon mehrere Male.
00:23:07: Das
00:23:07: ist wahrscheinlich auch undankbar.
00:23:08: Die Realität muss ja nicht immer was mit der Wahrnehmung der Leute zu tun haben, ne?
00:23:12: Und gerade wenn du dann eher konservative Anleger hast, das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach aber gut.
00:23:16: Es sind auch ein großer Unterschied ob du jetzt den deutschen Formmanager triffst oder so einen amerikanischen Wachstums orientierten Kollegen.
00:23:23: und es ist ja so Du hast in der Regel eher Generalisten auf der Investorenseite Wenn du so nen Small Mitcap Unternehmen bist.
00:23:31: also das heißt die haben immer Fonds die investieren dann über sehr viele verschiedene Industrien hinweg und du hast ganz unterschiedliche, sagen wir mal Aufsatzpunkte in der Kommunikation mit den Investoren.
00:23:40: Dem einen musst du das Geschäftsmodell von Grund auf erst einmal erklären.
00:23:44: Der andere ist jetzt schonmal bei wie sage ich es mal einem Vielmann oder einem Essidoloxotika investiert gewesen.
00:23:50: Kennt die Industrie, kennt sozusagen die Sweet Spots von dieser Industrie und da hast du eine ganz andere Diskussion und das musst du innerhalb dieser sechsen-dreißig Meetings in drei Tagen auch immer wieder hinkriegen.
00:24:00: Sag mal, Peter.
00:24:01: Die Jungs haben ja gerade erzählt, dass sie sehr viel remote gemacht haben und die Welt wurde so ein Stück weit zwangstigitalisiert.
00:24:06: es ist in der Börsenwelt auch so das wenn jetzt zukünftig Leute in bürsen gehen machen, dass die vielleicht die ganze equity story kreativ im raum bauen aber die ganzen meetings diese mit investoren haben, dass er dafür nicht mehr nach new york und nach london fliegen sondern das vielleicht remote machen.
00:24:18: hat sich da was geändert?
00:24:19: auf jeden fall also das zeichnet sich definitiv ab.
00:24:21: oder hat sich jetzt in den letzten jahren erfolgreich bewährt?
00:24:23: mein letztes Jahr war ja eines der erfolgreichsten IPO Jahre seit über zwanzig Jahren ein Großtele-Kommunikation, Abstimmung und komplett Remote stattgefunden.
00:24:32: Das wird ja auch sogar so eine Sonderregeln eingeführt, das jährliche Anlistenkonferenzen für Pflichten sind, dass die Hauptversammlungen digital abgehalten werden dürfen.
00:24:40: Und ich vermute mal, dass sich das auch wie die Zukunft durchsetzen wird.
00:24:43: Gut!
00:24:44: Wenn wir jetzt nochmal den ganzen Prozess uns angucken?
00:24:46: Rückblickend... von irgendwie wirklich erste Idee über Daten hinlegen, über Investorenpitch und Analystenbespaßung.
00:24:53: Und was waren eure größten Learnings?
00:24:55: Den gesamten Prozess betreffen sowohl positiv als auch negativ
00:24:58: ist eine gute Frage.
00:24:59: also ich würde sagen Ich habe bei uns in der Firma schon auch gemerkt dass so ein Prozess war sehr arbeitsintensiv ist aber sehr viel positive Energie kreieren kann.
00:25:10: Also wenn du so ein sehr klaches Ziel hast, darauf hinzuarbeiten.
00:25:14: Aber auf der anderen Seite gab das auch immer wieder auf und ab.
00:25:16: Ich glaube, sechs bis sieben Wochen vor unserem Börsengang war gerade einer Börse so einen sehr hohes Volatilitätsfenster.
00:25:24: Und es mussten zwei drei vier Börsen gegen abgesagt werden.
00:25:27: Und ich glaube, dass war so ein bisschen meine größte Angst, dass wir auf Sachen die wir nicht beeinflussen können.
00:25:34: Timing beim IPO, da hast du um zwanzig Prozent Restrisiko was du nicht managen kannst.
00:25:39: Was dich treffen kann und wenn du so sehr viel Momentum aufgebaut hast und das dann irgendwie nicht funktioniert aber eigentlich nicht an dir als Firma liegt Dann ist es glaube ich schon etwas was echt viel Energie saugen kann.
00:25:51: nachher auch Das habe ich gelernt, dass hätte ich zum Anfang gar nicht so klar gesehen.
00:25:55: Aber das ist mir dann so acht neun Wochen vor dem eigentlichen Börsengang nochmal bewusst geworden.
00:26:01: Und das andere ist Ich glaube Wir hatten einen Setup, dafür bin ich auch sehr dankbar mit den Beratern.
00:26:09: sagen wir, angenehmes positives Arbeitsumfeld ist.
00:26:12: Und ich glaube das ist wichtig weil du gehst durch so viel Zeit zusammen dass das funktioniert.
00:26:17: und auch von den Investoren gibt es natürlich so ein achterbaren Feedback zum Anfang alle super weil die wollen natürlich immer überall dabei sein erst mal so einen Fuß in der Tür haben wenn's dann hart auf hart kommt natürlich investieren da nicht alle oder schreiben über allen Ticket und da seine eigene, sag ich mal, Züche ein bisschen zu managen und dann nicht sofort im Boden zu versinken wenn du jetzt eine Absage vom großen Investor bekommst.
00:26:38: Jetzt kennt man so ein bisschen aus Private Rounds, aber im Börsengang ist das Momentum noch mehr relevant.
00:26:44: Fokussiert auf ganz wenige Tage nachher in dem Orderbuch im Vergleich zu einer Privatesache.
00:26:48: Das sind meine... Learnings glaube ich.
00:26:50: auch gerne noch mehr von dir.
00:26:51: Also vielleicht ein Blick nach innen.
00:26:53: nochmal, es war wirklich Wahnsinn was auch unser internes Team abgeleistet hat.
00:26:56: Ich habe nicht gedacht dass das so viel Arbeit ist und gerade Legal & Finance aber eben nicht nur die sondern auch das gesamte Team was natürlich versucht hat den Laden im Laufen zu lassen.
00:27:04: Das ist sechs so eine Organisation über sich hinaus.
00:27:06: das ist wirklich toll zu sehen.
00:27:08: Das Zweite, das kann ich nur noch mal paraphrasieren.
00:27:10: Was wirklich gesagt hat einfach die richtigen Partner.
00:27:12: Wenn man die richtige Partner hat dann geht man eben mit denen sprichwörtlich durch dick und dünn Und es ist immer noch echt ein guter Prozess und positive Stimmung egal wie schlechtes läuft Mal ja wenn mein Dauna isst und dass hatten wir glaube auch die externen Partner.
00:27:26: Es war wirklich eine tolle Zusammenarbeit.
00:27:28: und dann glaube ich tatsächlich sich in den richtigen Momenten Zeit nehmen für die wichtigen Entscheidungen.
00:27:34: Ich glaube, das haben wir auch immer gemacht.
00:27:36: Für welche Investoren entscheiden wir uns gegen das von Corona Stones?
00:27:39: Welche Preise... Welche Strategie nehmen wir jetzt beim Preising?
00:27:42: Wofür entscheiden wir dann?
00:27:43: Wie machen wir das letztendlich?
00:27:45: Und sich da die Zeit zu nehmen und sich genug zu beraten intern mit den richtigen Leuten?
00:27:49: Ich glaub', dass sind die drei Dinger, die ich so mitnehmen
00:27:51: würde.".
00:27:51: Ja, ich glaube' er hat ein ganz gutes Bauchgefühl bei dem einen oder anderen Thema und das hat uns nicht im Stich gelassen.
00:27:56: Habt
00:27:56: ihr Fehler gemacht an irgendeiner Stelle wo ihr sagt wenn ich es nochmal machen würde, das würde ich anders machen?
00:28:00: Bestimmt!
00:28:01: Haben wir auch Fehler gemacht.
00:28:03: Aber
00:28:03: keiner der dir so präsent geblieben ist, dass es dich heute noch erwirmt.
00:28:06: Also
00:28:06: ich sag mal, ich glaube nicht, du sagst, aber ich glaube tatsächlich gerade in dem Prozess, ich hab's ja vorhin schonmal gesagt das Window war für uns gar nicht so groß, weil wir brauchten noch Zeit ums Volk zu bereiten und wir wollten vor den Sommer raus.
00:28:18: Wir haben im November gesagt, also du hast da noch gesagt, nee, wir machen jetzt nicht im Herbst!
00:28:23: machen es am zweiten Juli.
00:28:24: Und da sind wir ja am zweiten Juni, ich meine jetzt haben wir im November gesagt und dann so eine Punktlandung dazu machen.
00:28:29: natürlich gab's immer das Head-Bags und mal eine fehlentscheidung ob wir jetzt einen Equity-Spin, den wir danach dann angepasst haben oder oder aber ich glaube in den großen und Ganzen Haben wir entweder schnell korrigiert oder haben uns durch diese Reflexion mit den richtigen Partnern dann einfach an den wichtigen Abbiegungen immer richtig entschieden.
00:28:47: Deswegen würde ich sagen, da ist ganz wenig hängen geblieben wo ich gar nicht so sage oder ärgere ich mich heute.
00:28:52: Oder Dirk?
00:28:53: Das ist
00:28:53: doch aber gut.
00:28:54: Nee, bin er bei dir!
00:28:55: Jetzt muss man ja ehrlicherweise dazu sagen die Börse arbeiten zusammen.
00:28:58: Wir sind auch wirtschaftliche Partner und trotzdem ihr habt jetzt die volle Freiheit auch mal zu sagen würdet ihr das auch anderen Unternehmen empfehlen einen Börsengang zu machen?
00:29:05: oder unter welchen Primissen?
00:29:06: also wahrscheinlich nicht jede.
00:29:08: Ja, die Kollegen aus Frankfurt sein natürlich mal so super toll.
00:29:10: Verstehe ich auch ist ja auch der Lidung haben sie auch recht in meisten Fällen aber in welchen fällen vielleicht nicht.
00:29:14: also wann würde das empfehlen?
00:29:15: wenn ich gute
00:29:16: frage?
00:29:17: Also ich glaube oder ich bin überzeugt dass man eine gewisse reife haben muss als Unternehmen im Sinne von Geschäftsmodell etablierts auch des team sagen so gut aufgebaut dass man den IPO machen kann.
00:29:29: also wir hatten beispielsweise den Sebastian und uns CFO im Sommer, zwanzig-zwanzig dazu geholt schon mit dem Hintergedanken in IPO machen zu wollen.
00:29:37: Und ich glaube was natürlich schon der Fall ist das Public Market nachher die Transparenz deutlich größer ist.
00:29:45: und das heißt da geht es jetzt nicht nur um Professionalisierung sondern geht es dann darum auch was will ich in den nächsten zwei drei vier Jahren mit meinem Unternehmen erreichen und worauf fokussiere ich mich?
00:29:54: Ist das kompatibel für die Börse?
00:29:56: Ich glaube nicht.
00:29:56: jede Story ist zu jedem Zeitpunkt kompatibel mit Public Market Investoren, zumindest meine Wahrnehmung aus den letzten Monaten.
00:30:05: Und daher aber ich glaube wenn das Ziel ist letztendlich neues Geld einzusammeln und man sich bewusst ist womit man sich sozusagen am Public Market dann auch beschäftigen muss und diese Entscheidung reflektiert treffen kann.
00:30:17: Ich glaube dann ist es schon für viele Unternehmen was ja wir haben natürlich in Deutschland schon noch einen Anleger seite ich sage mal einen Markt der sich hoffentlich im nächsten Jahr weiterentwickelt.
00:30:27: Wir hatten nach dem neuen Markt erst mal sehr lange Trockenzeit, das ist jetzt glaube ich schon deutlich besser geworden und auch vom Mindset her.
00:30:35: Und deshalb glaube ich öffnet sich die Option Börse für immer mehr Unternehmen in Deutschland.
00:30:39: Letzten Punkt kann ich nur zustimmen.
00:30:41: Wenn Sie die Bandbreite der Unternehmen anschauen, die in den letzten zwei drei Jahren an die Börsen gekommen sind war das wirklich eine enorme Tiefe.
00:30:46: von Tech-Unternehmen Mittelständlern Spinn aufs Carve Outs auch Specks der letztes Jahr aber auch größere etablierte Unternehmen ist es wirklich eine sehr gute Bandbreit.
00:30:55: Weil ich noch einen Punkt, was du gerade gesagt hast, wirtschaftlich Interesse, ich glaube man muss es so verstehen oder so verstehen wie es auch des Produktes, was wir anbieten, dass im Prinzip der Börsengang also andere Unternehmendienstleistungen anbieten bieten wie dieses Produkt an und wir sehen uns als unsere Aufgabe Unternehmen in die Lage zu versetzen, dass sie die Entscheidung, ob dieses Produkt für ihre individuelle Position das richtige Produkt ist.
00:31:16: Das ist sozusagen was ich mir selber als Anspruch setze.
00:31:19: Ob es für das individuelle Unternehmen dann der richtige Weg ist?
00:31:22: Das müssen Sie selber entscheiden!
00:31:23: Also das war ich nun mal zur Klarstellung zu sagen, dass wir natürlich uns freuen über Börsenkandidaten und natürlich The More Than Mary.
00:31:29: aber am Ende ist es nur ein Angebot.
00:31:30: was wir schaffen den Zugang zum Kapitalmarkt, das ist unser Produkt Und es muss dann fürs Unternehmen passen, ob dieses Produkt in der aktuellen Reifephase Entwicklungsstufe auch zum Unternehmen passt und zu dem was sie damit erreichen wollen.
00:31:42: Bin ja auch nur so ein kleines ironisches Medienstück hier was immer unabhängig gewirken will.
00:31:45: ne von daher Gut, ihr beiden.
00:31:48: Aber vielleicht so nach hinten raus noch mal?
00:31:50: Vorher ein Nachherblick!
00:31:51: Wie hat sich eure Lebenswelt zu früher verändert?
00:31:53: Ihr müsst jetzt wahrscheinlich Zimmer mehr aufpassen.
00:31:55: was wir in Gesprächen mit so Hanseln wie mir erzählt und sagt... ...ihr seid mehr unter der Lupe der Öffentlichkeit zahlen usw.
00:32:01: spielt eine größere Rolle.
00:32:02: klar aber also wie fühlt es sich für euch an?
00:32:04: Was sagt ihr heute anders als früher?
00:32:05: Ich
00:32:05: glaube die Punkte die gesagt haben sind natürlich so.
00:32:08: man hat bisschen weniger Transparenz.
00:32:09: wo denn da kommen die Fraktionen alle Mitarbeiter?
00:32:11: Wir waren ja sehr transparent mit unseren Zahlen über tausend Mann.
00:32:15: das haben wir nicht mehr im gleichen.
00:32:18: Das kann wir gar nicht mehr wieder nach innen.
00:32:19: Und natürlich hast du nach außen eben auch da eine Veröffentlichungspflichten, die gewissen Regularien entsprechend an dir durchhalten musst.
00:32:25: Also erst mal sozusagen, dass du darauf aufpassen.
00:32:27: Das Zweite ist, du musst es ein bisschen planen.
00:32:29: Da sind schon ein paar Zusätze, auch wenn natürlich die Berichtspflichten sind auch nochmal abender vom Aufwand.
00:32:34: Das, was Dirk am Anfang gemeint hat.
00:32:36: Auch wenn das nicht unser originäres Ziel war als vom Image ist es schon dass ein börselnotiertes Unternehmen zumindest in Deutschland habe ich den Eindruck nochmal einen anderen Status zu besprochen bekommt.
00:32:48: und Ich glaube das meine ich schon zu spüren sowohl was die Mitarbeiter angeht denen das auch etwas bedeutet hat ja Und also auch in den Gesprächen mit externen Partnern oder den Medien macht einen Unterschied und den muss man teilweise eben auch mehr an den Platzinterview durchschießen.
00:33:04: Nein, ich glaube du hast die relevanten Punkte angesprochen.
00:33:07: Ich glaube das ist natürlich so als Vorstand von einer börsnotierten AG dieser oder SE der Prozess selbst aber auch danach ein persönlicher Lernfahrt dem man durchschreitet ja?
00:33:18: Und wo man aussagen muss.
00:33:20: jetzt muss man auch wollen glaub ich und ich zumindest selber habe zum Ein innerlich, aber auch sozusagen was diese ganzen Themen die Mirko gerade angesprochen hat in den letzten zwölf Monaten eine Menge gelernt.
00:33:30: Sag mal wie ist denn das Thema der mental health?
00:33:33: So psychische Hygiene weil Dirk los davon erzählt wenn Investoren mal abspringen dann muss man sich gleich auch mal mit sich selber beschäftigen dass man halt auch irgendwie weiß dass es nichts persönliches ist.
00:33:42: Das ist ja bei so einem Kosos auch nochmal krasser.
00:33:44: Also ihr seid mit wie, um zwanzig Euro an die Börse gegangen.
00:33:47: Lauft jetzt gerade auf neun Euro neunzig also mehr als halbiert.
00:33:49: das kann ja auch emotional echt runterziehen.
00:33:52: wenn die Böse die eigenen Hypothesen und jemand total glaubt nicht irgendwie teilt Und es muss gar nicht sein dass sie falsch sind sondern am Ende des Tages ist eine Börser auch ein sehr empfindliches Umfeld sage ich mal um über sowas nachzudenken Wie geht ihr damit um?
00:34:04: Wie schaut euch das im Nachhinein an?
00:34:05: Das ist ein sehr valider Punkt Joel glaube ich man muss es irgendwie schaffen dass der Aktinkurs tägliche Stimmung irgendwie widerspiegelt, dass man das sehr gut abkoppeln kann.
00:34:15: Auf der anderen Seite ist glaube ich das Feedback von Investoren schon sehr relevant aber die kurzfristige Kursentwicklung nur in seltenen Fällen was mit der langfristigen Strategie und Umsetzung innerhalb des Unternehmens zu tun hat.
00:34:30: also natürlich hätten wir uns eine andere Entwicklung des Kurses erhofft in den Monaten nach dem Börsengang, aber wenn man sich halt den Gesamtmarkt anschaut gerade was so consumer driven Businesses angeht.
00:34:41: Da sind viele sozusagen mit deutlich zweistelligen Korrekturen seit Mitte oder Ende letzten Jahres zumindest unterwegs und das ist natürlich noch ein Aufwand, den wir dann auch Richtung Mitarbeiter haben in der Kommunikation weil es natürlich auch eine gewisse Verunsicherung zum Teil mit sich bringt.
00:34:55: als Private Company hat man irgendwie alle ein zwei Jahre einen Funding Event Manchmal auch öfter, wo man eine Bewertung festlegt.
00:35:02: Und für uns war es immer so dass die Bewertungen sich relativ, sagen wir linear oder beziehungsweise gut korreliert zu unserer Unternehmensentwicklung entwickelt hat.
00:35:11: in den Private Funding Rats auf der Publikseite würde ich sagen ist das schon nicht mehr ganz so gegeben.
00:35:16: aus unserer Sicht und das sind natürlich immer sehr stark zukunftsorientiert und Momentum basiert wie sich dann Aktienkurs irgendwie entwickelt.
00:35:24: also ich glaube da ist die Kunst wirklich ein bisschen In der Kurzfrist denke ich auf jeden Fall, aus seinem Kopf auch zu bekommen.
00:35:31: Ich glaube es ist jetzt ganz hochhebend im Mental House was du gesagt, individuelles Wohlbefinden.
00:35:36: Ich glaub da schon wichtig das man das innere Spiel spielt und das heißt nicht dass uns der Aktienkurs egal wäre.
00:35:42: aber wichtig ist die Kampagne strategisch mittel- und langfristig auf dem richtigen Pfad setzen beziehungsweise so weiter steuern.
00:35:51: natürlich nimmt man da das Feedback der Investoren.
00:35:55: Das ist eine inhaltliche Auseinandersetzung und eine Diskussion, aber sozusagen sich zu fokussieren die Kampen die besten möglich zu führen.
00:36:02: Das glaube ich das gerne Augenmerk und bei mir ist es auf jeden Fall so wenn ich halt irgendwie merke am täglichen Geschäft läuft irgendwas nicht so wie wir es richtig halten dass wohnt mich mehr als wenn er Aktienkurs ne Schwankung macht.
00:36:15: Das heißt aber jetzt nicht eine Verantwortungslosigkeit gegenübernehmen, sondern die Verantwortung muss sein, das Ding richtig nach vorne zu steuern und ich glaube, dass es so das Herzblut hängt.
00:36:23: Sehr gut!
00:36:24: Wir haben ja früher immer gesagt bekommen, als wir noch angefangen haben, ist ein Marathon kein Sprint glaub' ich.
00:36:28: von daher gilt das ja auch weiterhin und ich danke euch beiden ganz herzlich, dass ihr Peter und mich mal mit unter die Haube genommen habt.
00:36:33: also Peter erlebt das ja tagtäglich, aber so einer wie ich ja nicht.
00:36:35: Wie sich das eigentlich so anfühlt dieser Ritt?
00:36:36: Also mal so eine Inperspektive auf einen Börsengang hat man ja auch nicht alle Tage.
00:36:40: kann man wahrscheinlich auch noch seinen Kindern erzählen oder?
00:36:42: Wahrscheinlich ja.
00:36:43: Also die haben es auch ein bisschen mitbekommen, wenn wir abends saßen und gepitscht haben und konnten nicht zum Abendessen.
00:36:48: So ist das.
00:36:51: Na gut ihr beiden!
00:36:52: Hey dann drücken wir euch weiterhin feste die Daumen und danken euch ganz herzlich für eure Zeit und all euer Wissen.
00:36:56: Macht's gut?
00:36:57: Absolut!
00:36:58: Vielen Dank!
00:36:59: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt Podcast.
00:37:05: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.
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00:37:15: und hey!
00:37:16: Je größer wir werden, desto
00:37:17: mehr Menschen
00:37:18: können wir helfen.
00:37:20: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.
00:37:24: Bis zum nächsten Mal.
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