Carbon One 🌿 : Kann Christian Vollmanns Bio-Methanol das Klima retten? | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Speziell die Schifffahrt setzt Kraftstoffe ein, die sehr viel CO2 produzieren. Christian Vollmann möchte sich mit seinem Business diesem Problem annehmen. Carbon One heißt sein neues Projekt und mit diesem Unternehmen produzieren er und sein Team den nachhaltigen Treibstoff Methanol. Wie er auf diese Idee gekommen ist und welche Technologie hinter diesem Prozess steht, erklärt dir Christian in 50 spannenden Minuten. Du erfährst... ...was Methanol ist ...die Gründungs-Story von Carbon One ...welche anderen Märkt mit Methanol erschlossen werden können ...was E-Fuels sind ...wie Carbon One Methanol nachhaltig produzieren will ...wie Air Capturing funktioniert ...wie viel Methanol-Produktion kostet ...wie Carbon One aufgebaut ist ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Christian Vollmann, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:03:53) Anwendungsmärkte von Methanol (00:10:26) Was ist Methanol? (00:21:34) Methanol-Produktion nachhaltig gestalten (00:25:49) Was braucht es für Air Capturing? (00:33:47) Methanol-Produktion als Businesscase (00:42:43) Carbon One im Fokus __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Erika Schmarig.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich einen Serientäter am Podcast, nämlich in Sachen erfolgreiche Gründungen.

00:00:23: Und zwar ist das der liebe Christian Vollmann!

00:00:25: Der war auch schon mal bei uns im Podcast damals zu seinem sehr erfolgreichen Social Network namens nebenan.de.

00:00:31: aber er hat noch viel mehr spannende Sachen gemacht.

00:00:33: es hat seinen Anfang genommen zur Yamba-Zeiten wo einer der frühen Führungskriffte war, hat dann mit Mai Video eine spannende Gründung gehabt kennt ihr bestimmt alle noch.

00:00:40: und an Ida legen also ihr seht Erfolge flasst dann seinen Weg.

00:00:43: aber auch Misserfolges gehört ja auch dazu.

00:00:44: vielleicht reden wir da später auch einmal drüber.

00:00:48: Das heißt, Christian hat super viel gesehen.

00:00:49: Ich war sehr neugierig als ich gehört habe, dass er mit Carbon One eine spannende neue Firma macht, die sich das Thema Methanol

00:00:55: vorgenommen

00:00:57: hat.

00:00:57: Was Christian sich angeguckt hat ist ein Thema, was mich auch noch schon beschäftigt hat, nämlich speziell die Schifffahrt setzt Kraftstoffe ein, die sehr viel CO² produzieren, sei es jetzt im Bereich Transport.

00:01:06: Ihr könnt euch vorstellen, Globalisierung tut sich einiges oder in der Schifffahrt, was die Tourismus ankommt, also Kreuzfahrten und Kohle.

00:01:14: Ich bin heute mal neugierig zu lernen von ihm, wie es dazu kamen.

00:01:17: Was ist dann auf sich hat?

00:01:18: Was man da eigentlich so reißen kann und wie lange wir warten müssen bis ich da was tut?

00:01:21: Deswegen freue mich sehr, dass du radier bist die bei Christian.

00:01:23: Moin moin!

00:01:23: Guten Morgen Joel.

00:01:24: Freut mich So,

00:01:25: und die erste Frage, die mich ja natürlich brennt bei dir interessiert Du hast so ein Vorgespräch zu mir schon gesagt Es ist jetzt nicht das nächste digitale Red Race Hättest du aber auch starten können?

00:01:32: Setzt auch sagen könnt' ich mach wieder eine Plattform, ich mache wieder online first Ich mach wieder irgendwas sehr wachstumsgetriebenes Hast du nicht.

00:01:38: Wie kam's dazu?

00:01:39: Ich komme eigentlich wieder über den Kurs.

00:01:40: Klimawandel treibt mich wirklich um.

00:01:41: Ich hab drei Kinder Die mich auch sehr... ... hat jetzt mittlerweile Challengen, ob ich eben nur Teil des Problems bin wie wir alle.

00:01:49: Oder ob ich Gedenke auch zur Lösung beizutragen und es ist nun mal glaube ich die Generational-Herausforderung vor der wir stehen ja?

00:01:56: Wir haben sehr wenig Zeit wenn wir das eine Komma fünf Grad Ziel noch halten wollen... Und das ist wirklich ein hartes Problem weil wir müssen da eigentlich unsere gesamte Wertschöpfung umbauen hin zu net zero habe dann als Internet Gründer aber auch schnell gemerkt beim tiefer einsteigen dieses Problem, dass man als Internetgründer hier nur wirklich sehr bedingt in den Hebel findet wie man eben beitragen kann zur Lösung.

00:02:21: Es geht nun mal am Ende des Tages um Elektronen und um Moleküle und habe dann angefangen mit vielen Leuten zu sprechen und die es dann immer so ist.

00:02:29: hat mich dann eigentlich das wissenschaftliche Team gefunden?

00:02:32: also ich gar nicht die sondern die mich und ja sind Chemiker und haben eine bahnbrechende Technologie erfunden ... die sehr großes Klimapotenzial eben über Grünes Methanol hat.

00:02:46: Und als Kaufmann denke ich immer sehr stark in Grenznutzen, ... ... ja wo kann ich jetzt quasi mit meiner Zeit?

00:02:52: Mit meiner Erfahrung?

00:02:54: Mit meinem Netzwerk... Ja!

00:02:56: Mit der Person, die ich mal bin.

00:02:58: Jetzt die größtmögliche Hebelwirkung erzielen auf dieses Problem das mich umtreibt.

00:03:03: So gucke ich im Moment da drauf und am Ende des Tages war das eben das Thema, wo ich glaube dass sich ... genau das eben tun kann.

00:03:12: Eigentlich, um in der Chemie zu bleiben... Ich bin eigentlich nur der Katalysator für dieses wissenschaftliche Team.

00:03:19: Also ich ermögliche die schnellere und hoffentlich erfolgreichere... Kommerzialisierung dessen, was diese Wissenschaftler sich da ausgebracht haben.

00:03:29: Und

00:03:29: bist du dann trotzdem voll an Bord?

00:03:30: Also verbringst du denn die ganze Zeit jetzt mit Carbon One und bist es auch als Geschäftsführer aktiv oder bist du mehr so eine Art Evangelist?

00:03:36: wie muss man sich dir davor stellen?

00:03:37: Nein nein ich bin voll am Bord.

00:03:38: das ist meine neue Gründung.

00:03:39: Ich bin der erkaufmännische Vorstand.

00:03:41: wir haben der AG gegründet.

00:03:42: die C-I Screen Chemicals AG sind zwei derzeit zwei Vorstände nämlich der Erfinder Marek Cicinski und ich und ich kümmere mich derzeit wirklich Vollzeit ... um dieses Thema.

00:03:54: Und wenn du sagst, du bist ja eigentlich so wie ich, data driven wahrscheinlich,... ... also tu noch mehr als ich, du wirst ja besser drin,... ... hast du dir dieses Thema mal angeguckt und hast so ein Gefühl... ...wie viel vom weltweiten CO-Zwei-Level ist durch irgendwie Metanol verursacht?

00:04:07: Also durch Schifffahrt vor allem?

00:04:09: Genau!

00:04:09: Also erstmal muss man verstehen es geht nicht nur in die Schifffahrt.

00:04:12: Die Schiffahrt ist auch von mehreren Märkten, die man damit angehen kann.

00:04:16: Aber wir können mit der Schifffahrt gerne mal anfangen.

00:04:18: Also die Schiffahrt ist derzeit für circa drei Prozent der globalen CO-Zweihemission verantwortlich, dazu kommt aber noch dass die Schifffer ein zweites Emissionsproblem hat.

00:04:28: Man muss wissen was heute in der Schifffahrt verbrannt wird... ...ist der Rest also eigentlich der Abfall aus der Ölrefinerie.

00:04:37: Das ist wirklich ziemlich dreckig und da entstehen dann auch sogenannte Socks, Nox- und Feinstaubemissionen.

00:04:44: Also Stickstoff, Oxide, Schwefeloxide und Ruhs.

00:04:48: Und das ist alles sehr gesundheitsgefährdend teilweise krebserregend.

00:04:54: Wir reden eigentlich von zwei Emissionsprobleme in der Schifffahrt.

00:04:56: Beide lassen sich mit Grünmethanol lösen.

00:05:00: Das Tolle ist eben dass grüne Methanol eine tolle Brückentechnologie für die Schiffahrt ist weil die Umrüstungen der Schiffe von eine Flüssigkeit auf eine andere Flüssigkeit natürlich deutlich günstiger und einfacher ist.

00:05:11: Auch was das ganze Thema Lagerung Transport, also Bunkering im Hafen man kann Methanone in der Pipeline packen oder in den Tankwagen ins Tankschiff.

00:05:20: Das muss man alles nicht großartig unrüsten ja und dadurch ist es natürlich viel einfacher ein bestehendes Schiff umzurüsten als zum Beispiel auf einen Gas wie grüne Wasserstoff hoch explosiv oder Ammoniak hochgiftig als Gase leicht flüchtig ist einfach viel schwieriger.

00:05:37: Dazu kommt, dass diese Methanolschiffe die Merzke jetzt bestellt hat, zwölf Stück für mehrere Milliarden können mit beiden noch fahren.

00:05:44: das heißt es macht den Übergang natürlich auch einfacher.

00:05:47: ich kann aus Kopenhagen raus mit grün-methanol fahren und dann in Santiago de Chile wo es vielleicht noch kein grünes Methanool gibt tanke ich dann eben Schiffstiesel und fahre damit wieder zurück und habe dann zumindest schon mal die Hälfte meiner Strecke dekarbonisiert.

00:06:02: also eine gute Übergangslösung.

00:06:04: dazu kommt, dass es wenn ein, muss dir vorstellen, wenn ein Methanol-Tanker havarieren würde dann ist das wasserlöslich und wird dann biologisch abgebaut.

00:06:13: Das heißt gibt keine Ölpest Es auch sonst nicht irgendwie gefährlicher als Benzin, es ist nicht hoch exklusiv

00:06:20: etc.,

00:06:21: also es ist eigentlich ein easy to handle Liquid

00:06:25: Okay, aber wenn es gar nicht nur Schiffert ist.

00:06:26: Wo setzt man das sonst noch ein?

00:06:27: Also was sind sonst eure anderen Anwendungsmärkte?

00:06:29: Genau also in der Schifffahrt wird es heute ja noch gar nicht eingesetzt sondern das entsteht gerade erst dieser Markt.

00:06:34: Wie gesagt, im Jahr zwanzig vierundzwanzig kommen die ersten Merkschiffe, die dann damit fahren sollen.

00:06:38: auf dem Markt wo heute schon fossiles Methanol eingesetzt wird ist in der chemischen Industrie.

00:06:46: Der heutige Weltmarkt für Metanol, was eigentlich zu hundert Prozent aus fossilen entweder Gas oder Kohle hergestellt wird heute.

00:06:55: Der Großteil davon geht in die chemische Industrie und die macht daraus alle möglichen Kohlenstoffbasierten Produkte Kunststoffe Farben Lacke Dämmstoffe Klebstoffe und noch mehr.

00:07:05: Und das coole in der chemischen Industrie ist dass du diese Produkte und da muss man jetzt aufpassen nicht dekarbonisieren weil ein Kohlendstoffatom brauchen wir ja weiterhin im Produkt drin auf stofflicher Ebene, sondern de-fossilisieren kannst indem du einfach nur den Eingangsstoff von fossil auf grün umstellst.

00:07:27: Und das für die chemische Industrie natürlich genial weil chemisch ändert sich gar nichts ist genau das gleiche Produkt.

00:07:33: nur die Klimabilanz ist eine andere weil nämlich die Quelle dieses Kohlenstoffmediküls heute aus der Erde fossil ist und damit ein linearer Verbrauch landet am Ende als CO² in der Atmosphäre können über grünes Methanol die Quelle dieses Kohlenstoffatoms eben zum Beispiel aus überschüssiger Biomasse gewinnen.

00:07:55: oder langfristig ist unser Plan eben CO² zu recyceln das heißt CO², dass man entweder abgefangen hat im Zementwerk oder über Direct Air Capture aus der Atmosphäre gefiltert hat dann in Verbindung zusammen mit grünen Wasserstoff zu grüne Methanols zu machen.

00:08:13: Und damit, darum geht es uns immer.

00:08:15: Wir wollen weg vom linearen Verbrauch hin zu Kohlenstoffkreisläufen.

00:08:19: Also wir wollen dieses Kohlenstoffmonikül immer schön im Kreis führen und da eben hin zur Kreislaufwirtschaften.

00:08:26: Im Falle der Biomasse ist das ein Kreislauf über Pflanzen- und Fotosynthese.

00:08:32: In dem Fall von Direct Air Capture, CO-Cybecycling – ja!

00:08:35: Ist dann eben menschengemachter Kreislauf.

00:08:38: Crazy!

00:08:38: Sind das eure Hauptbeidenanwendungsfälle?

00:08:40: oder gibt es noch weitere, wo die Methanol spannend sein könnte?

00:08:43: Egal ob jetzt die Fossilisierung oder Decarbonisierung.

00:08:45: Genau man muss sehen dass auch heute schon ein nicht unerheblicher Teil dieser hundert Millionen Tonnen Methanool als Brennstoff verbrannt wird.

00:08:54: Das ist zum einen sehr kleinteilig.

00:08:56: Zum Beispiel in Afrika wird damit viel gekocht, in irgendwelchen Öfen im Privathaus halten.

00:09:01: In China werden damit auch Lkw und Busflotten schon betrieben.

00:09:05: also da gibt es Lkws und Busse die zu hundert Prozent mit Methanol fahren.

00:09:09: Also im Langstreckenverkehr ist durchaus auch eine Option Und es wird aber auch beigemischt dem Benzin.

00:09:15: Also China mischt heute schon zehn Prozent Methanohl den normalen Benzin für die Autos bei.

00:09:22: Indien hat jetzt gerade den gesetz erlassen, dass sie fünfzehn Prozent beimischen wollen.

00:09:26: Also Metanol wird heute schon aber fossil, ja?

00:09:29: Wird heute schon beigemischt und verbrannt.

00:09:32: also es gibt sogar noch weitere Anwendungsfelder.

00:09:33: Aber die Herausforderung Joel ist das zu diesem Mengen also diese Mengen zu produzieren, um dir mal zu erklären wo wir reden würde die Schifffahrt zu hundert Prozent auf Metanol umstellen was nicht gesagt ist.

00:09:44: Kann gut sein dass es am Ende ein Mix ist aus verschiedenen Technologien und das da auch Ammoniak oder Gründer Wasserstoff eine Rolle spielt.

00:09:50: insofern aber es ist ein Gedankenexperiment.

00:09:53: ja würde man jetzt mal annehmen stand heute würde die schiff hat von heute auf morgen hundert prozent auf metanol Umstellen dann bräuchte sie fünfhundert Millionen Tonnen Metanohl pro Jahr Zirka.

00:10:04: Das heißt der Markt würde von hundert auf sechshundert sich versechsfachen und diese Mengen kannst du dir vorstellen, kriegst du natürlich... ...auf absehbare Zeit auch gar nicht produziert.

00:10:14: also es muss einen Markthochlauf geben.

00:10:16: Man muss ja durch gucken das Angebot nachfragen.

00:10:18: Also es bringt ja auch nix wenn du ganz viele Schiffe bestellst und dann kriegste du das Angebote nicht her.

00:10:23: Das muss natürlich schon im Halbwegs im Gleichklang laufen.

00:10:26: Aber um diesen Stoff mal so exzessive zu verstehen, also meine... Ich war sogar Chibi-Leistungskurs.

00:10:32: Die würde mich erschlagen Frau Konrad dass ich das alles nicht mehr so gut zusammenkriege.

00:10:35: Also Metanol ist ja ein Alkohol wenn ich mir nicht täusche, ne?

00:10:37: Ich erinnere mich noch metanol etanol propanol diese alle hießen Kann man denn wirklich mit einem reinen Alkohol nur einen Schiff betreiben?

00:10:44: Weil ich hab auch mal gedacht, dass die mit Schwereöl fahren.

00:10:46: Wo du ja noch viel mehr Stoffe drin hast... Es ist möglich, aus diesem Stoff so viel Erleistung rauszuziehen.

00:10:53: Das geht ja ganz oft darum, wie viele Ergiebigkeit sie haben.

00:10:56: Man kennt diese Rechnungen.

00:10:58: Benzin versus Elektro, Hundertprozent Rückgewinnung versus irgendwie, weiß nicht, sechzig oder sowas.

00:11:02: Da schau'n dich eigentlich!

00:11:03: Also nimm mich mal mithinter die Kulissen hinter diesen Stoff.

00:11:05: Ja also Methanol ist der einfachste Alkohol, also der kurz kettigste Alchohol.

00:11:11: Methanohl verbrennt wie gesagt sehr sauber.

00:11:14: Es hat eine halb so hohe Energiedichte circa wie Diesel oder Benzin.

00:11:19: Also das heißt die ist nur halb zu hoch.

00:11:21: Das spielt in der Schifffahrt aber keine große Rolle.

00:11:25: Gewicht ist in der Schifffahrt nicht so wichtig.

00:11:28: Du baust den Tank doppelt so groß, aber das Tankgewicht fällt beim Schiff nicht groß ins Gewicht.

00:11:33: In der Luftfahrt ist es anders.

00:11:35: Deswegen sage ich auch nicht dass Methanol der Treibstoff für die Luftfahrts ist weil dort würde das bedeuten, dass unser heutigen Flugzeug nur halb soweit kommen.

00:11:44: Aber in der Shiffert ist das nicht so entscheidend.

00:11:48: und wie gesagt du hast eben diese großen Vorteile, dass es viel viel sauber verbrennt.

00:11:53: Nicht nur also grünes Meternol wäre dann eben CO zwei neutral, aber du hast eben auch dieses sox nox feinstaubproblem größtenteil gelöst.

00:12:02: Also sox reduziert sich um ca.

00:12:04: Sechsten neunzig Prozent Feinstaup sogar um achten neunzig und Nox ist ein bisschen schwieriger.

00:12:10: Aber da gibt es den Trick dass man ein bisschen Wasser beimischt und dadurch die auf die Nox Reduktion in ca.

00:12:15: Achtzig Prozent produzieren kann.

00:12:17: und damit hält man Die sehr strengen EU Emissionsvorgaben die jetzt demnächst kommen Ein als Schifffahrt.

00:12:25: Die Alternative wäre, wenn man die einhalten will und nur dann darf man noch in europäische Häfen einlaufen, demnächst in der Zukunft.

00:12:31: Alternative ist, dass man bei dem was man heute verbrennt teure Filteranlagen einbaut, die sowohl beim Einbau teuer sind aber auch regelmäßig gewartet werden müssen, Sondermüll sind also teuer entsorgt werden müssen... Und die Schiffert sagt sich natürlich Hm, diese Investitionen kommen sowieso auf mich zu.

00:12:49: Mit diesen Filtern löse ich aber nur dieses eine Emissionsproblem nicht das CO²-Problem.

00:12:54: Ja dann gucke ich mir doch mal lieber Technologien an mit denen ich vielleicht beide Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.

00:12:58: und das ist das was Merz gemacht hat unter der Führung unter anderem von Jim Hagemanns Nabe Der Aufsichtsratsvorsitzender von Merz war bis vor kurzem.

00:13:09: Die haben vor drei Jahren das Center for Sustainable Shipping gegründet und sich alle Alternativen angeguckt, die eben zur Decarbonisierung taugen der Schifffahrt.

00:13:17: Und haben jetzt gesagt hier wir fangen auf jeden Fall mit Methanol an nach einem dreijahres Prozess.

00:13:23: Das liegt eben wie gesagt hauptsächlich daran dass der Übergang flüssiger und einfacher ist weil es nicht so aufwendig ist von einer Flüssigkeit auf die andere umzustellen.

00:13:32: Es liegt auch daran, weil die Technologie vor allem im Bereich Motor für Ammoniak und Wasserstoff noch nicht so weit ist.

00:13:39: Das dauert länger also... Das ist eigentlich der Grund.

00:13:42: Ich versuche immer zu verstehen, ich bin ja ein großer Formel-I Fan und da ist ja auch eFuel so das große Thema dass sie auch sagen einen Boliden dann mit natürlich hergestellten Kraftstoffen zu betreiben weil bei Motorsport geht es ja viel ums Geräusch und so ein Staunter eigentlich Und kannst du mir das nochmal vertiefen?

00:13:58: Ist es so wenn...ich verstehe jetzt mal Methanol als ein E-Fuel!

00:14:00: Ist das überhaupt richtig

00:14:01: verstanden?!

00:14:02: Ja also ich sag mal so Wenn wir diese Direct Air Capture Route co² zusammen mit grünem Wasserstoff und erneuerbaren Energien Das könnte man dann als E-Fuel bezeichnen, ja.

00:14:13: Und was ich da mal versuche zu verstehen ist... ...ist denn Benzin, das sich nicht aus toten Dinosauriern in Form von Erdöl hergestellt habe,... ...besser wenn ich das aus natürlichen Stoffen herstelle?

00:14:22: Also verbrennt das den Rückstellern frei oder produziert man da auch CO² nur weniger?

00:14:26: Das hab' ich mir noch nicht so richtig begriffen, wenn ich mich mit dem Thema angucke!

00:14:29: Genau.

00:14:29: also du musst aufpassen, ein E-fuel ist deswegen Kohlenstoffe neutral... ...nicht weil es in der Verbrennung weniger CO² produziert.

00:14:38: der Faktor den vergleichbaren Mänge an CO².

00:14:44: Es ist deswegen kunststoffneutral, weil du eingeschloßene Kreislauf kreierst.

00:14:49: also in unserem Beispiel mit der Biomasse noch mal zu bleiben wenn wir aus überschüssiger Biomasse wohlgemerkt nicht... Also wir reden nicht davon Wälder abholzen für grünes Metanol das wäre nicht sinnvoll sondern wir reden davon Holzabfälle Essensabfelle, Klärschlamm Brauereiabfälle, es gibt alle möglichen teilweise wirklich großen Quellen an biogenem Kohlenstoff den du nutzen kannst um daraus grünes Methanol herzustellen.

00:15:17: Bei der Verbrennung wenn du das als E-Fuel einsetzt wird dieser Kohlenstoff in Form von CO² wieder in die Atmosphäre entlassen.

00:15:27: aber die Pflanzen binden über Photosynthese, also Pflanzen nehmen ja CO-Zwei aus der Atmosphäre und machen über die Photosynthesis daraus Sauerstoff als eigentlich Abfallprodukt aussicht der Pflanzen.

00:15:42: Die wollen daraus gar kein Sauerstoch machen sein.

00:15:43: das ist eigentlich ein Abfall Produkt und eben Biomasse.

00:15:46: Und dann nehmen wir diese Biomasse wieder und machen daraus wieder grünes Methanol, damit bewegt sich das Schiff anstatt dass es Diesel verbrennt.

00:15:54: Das heißt wir haben weniger.

00:15:56: Wir müssen eben an der Stelle kein Erdgaskohle oder Öl aus der Erde holen, um dieses Schiff zu bewegen.

00:16:02: Wir haben das Schiff bewegt und wir haben das Ziel erreicht, was wir haben wollten.

00:16:05: Das CO² ist zwar wieder in der Atmosphäre gelandet aber der Kreislauf begibt ja von vorne.

00:16:09: Wir sind bei einer Kreislaufwirtschaft daher kommt die Kohlenstoffneutralität.

00:16:12: Es ist nicht Kohlenstoff negativ Aber es ist Kohlen- stoff neutrale und das Schifff hat sich bewegt.

00:16:19: Ich

00:16:19: spare mir sozusagen auch schon mal CO² durch die ganze Förderung des Erdröls.

00:16:23: also muss man ja auch in die Rechnungen einnehmen.

00:16:24: Theoretisch oder ist es gleich?

00:16:26: Ja, das stimmt schon.

00:16:28: Also Erdölförderung kostet auch viel Energie.

00:16:31: Der Bau unseres Reaktors kostet natürlich auch Energie und du siehst also eine komplette Ökobilanz aufzustellen bedarf wirklich einer wissenschaftlichen Lifecycle Assessment Analyse Und das ist eine Wissenschaft für sich.

00:16:44: da muss man sehr sauber bilanzieren und alle möglichen Sachen einberechnen.

00:16:50: Das ist das was Planet A Als unser Lead Investor gerade für uns tut.

00:16:55: es wird jetzt auch in kürze veröffentlicht also any day.

00:16:58: ehrlich gesagt wir stehen da das ist fertig.

00:17:01: Und da ist auch für verschiedene Produktionsrouten eben genau ausgerechnet wie viel CO zwei das eigentlich einsparen würde?

00:17:08: Weil ich hab gerade so gedacht, ist da nicht eigentlich so Metanol ähnlich wie Benzin mit dem einzigen Unterschied.

00:17:13: Dass quasi wenn ich Biomasse nehme.

00:17:15: also Erdöl ist ja auch Biomasse nur dass die Millionen von Jahren irgendwie unter Druck gelegen hat zusammengepresst wurde und so weiter das ihr quasi nur einen kürzeren Zeitrahmen habt und es mit dem Kreislauf funktioniert denn nur dann wenn du entsprechende Wälder hast und die werden überall abgeholzt.

00:17:28: Also das wäre meine Denke grade ob man das nicht fast dann doch wieder ein bisschen kritischer sehen muss.

00:17:33: Gase sagst du ja selber, und dann der Kreislauf gewahrt ist.

00:17:36: Das muss ja der Kreislauf auch vollständig sein.

00:17:38: also da hätte ich ja irgendwie bedenken oder ist das unbegründet?

00:17:41: Der Kreisdorf ist ja vollständiger!

00:17:42: Also das Wichtige zu verstehen ist ja wir müssen diese Gas, Kohle und Öl was jetzt heute noch in der Erde schlummert drinnen lassen.

00:17:52: Wir müssen aufhören immer noch mehr Menge rauszuholen, zu verbrennen von des Landesatmosphäre weil das ist linearer Verbrauch von Erde da hoch.

00:18:00: Wenn du jetzt in Jahrmillionen denkst, klar.

00:18:03: In Jahrmillionengedacht landet es dann irgendwann wieder in der Erde.

00:18:06: aber das ist eben für uns Menschen nicht der Zeitraum, indem wir hier denken können und was wir hier machen ist... Wir wollen das Schiff ja weiter betreiben.

00:18:13: Wir wollen ja nicht zurück in die Steinzeit.

00:18:17: Aber plus in Deutschland kommt es noch dazu, wir wollen auch unabhängiger von ausländischem Öl werden.

00:18:26: Das heißt, wir bewegen dieses Schiff mit Abfällen.

00:18:30: Es sind Holzabfälle, da reden wir von Sturmschäden.

00:18:33: Wir reden aber auch von Sägespänen, also von allen möglichen Abfällen, Klärschlammen.

00:18:39: Also mal ehrlich wenn wir es hinkriegen aus Klärschlammen, das bedeutet dass wir dieses Schiff mit sorry Scheiße antreiben.

00:18:45: Das wäre doch genial oder?

00:18:48: Also stellen wir vor... Die langfristige Idee und das ist ja, wo du recht hast.

00:18:53: Ist dass diese Quellen an Biomasse nicht unendlich verfügbar sind.

00:18:57: Da hast du vollkommen recht.

00:18:58: Diese diese fünfhundert Millionen Tonnen die die Schifffahrt bräuchte, die kriegst du nicht allein aus Biomasser produziert.

00:19:04: Das gehört zur Wahrheit auf jeden Fall dazu, da ist es vollkommen Recht.

00:19:07: Biomassie ist das Schöne, dass wir damit anfangen können und zwar jetzt.

00:19:11: Es funktioniert und es rechnet sich auch.

00:19:13: also Wir haben in unserem Techno economic model sehr gut modelliert.

00:19:17: Das ist mein Mitgründer der Christoph C., er ist da ganz weit vorne, er ist ein absoluter Experte auf dem Gebiet und wurde auch von allen möglichen Leuten schon gechallengt und hat bestanden.

00:19:26: und damit können wir heute loslegen und sind kostskompetitiv zu fossilen Methanol.

00:19:33: Zumindest... ab einer gewissen Scale.

00:19:35: Also nicht jetzt in der mini allerkleinsten Anlage, aber auf einer gewisse Scale sind wir damit kostkompetitiv und das ist ja das Wichtige.

00:19:42: Wir brauchen grüne Technologien die nicht ein Green Premium von fünfhundert Prozent haben... ...sondern die zumindest auf mittelfristig absehbare Zeit kostenkompetitive mit Fossil werden.

00:19:53: Und zwar ohne dass es einen CO²-Preis von gigantomanischen Euros gibt.

00:19:59: Das ist das Entscheidende so!

00:20:01: Damit fangen wir an Damit sind wir auch wettbewerbsfähig und in zehn Jahren, fünfzehn Jahre ist unsere große Vision.

00:20:10: Dass wir CO-Recycling betreiben, dass wir diesen menschengemachten Kreislauf schließen.

00:20:16: Nämlich das wir sagen hier wir setzen uns neben dem Zementwerk fangen dort den das CO² was in der Produktion raus kommt Ab oder wir setzen uns neben Direct Air Capture Anlagen und nehmen das CO², was quasi aus der Atmosphäre gefiltert wird.

00:20:33: Koppeln das mit grünen Wasserstoffen und produzieren daraus grünes Methanol.

00:20:37: Das lässt sich natürlich dann beliebig skalieren.

00:20:39: also du brauchst natürlich dann grüne Wasserstoffe und du brauchtest erneuerbare Energien.

00:20:44: Also diese Primärenergie die brauchen wir natürlich auch.

00:20:46: Das ist ein Problem dass wir als Menschheit auch lösen müssen.

00:20:49: da arbeiten andere Leute dran.

00:20:51: aber genau das ist die große Vision CO² Recycling.

00:20:56: und dann musst du dir vorstellen, wenn du das dann wiederum in langliebige Produkte über die chemische Industrie einbaust.

00:21:02: Zum Beispiel in Dämpfstoffe, Dämmstoffe die du dann in Häuser einbausst und die da vierzig-fünfzig Jahre verbaut sind.

00:21:09: Dann wird das Ganze auf den Zeitraum gesehen sogar carbon negative weil dann hast du CO² entnommen und hast es in einen langfristigen Sync gepackt so nennt man das ja eine CO² Senke verbaut.

00:21:22: Diese Route wäre dann sogar teilweise, also nicht als Fuel.

00:21:25: Da ist es weiterhin kunsthaft-neutral.

00:21:28: aber wenn du es in chemische Produkte einbaust die längerlebig sind, ist das sogar kunststoffnegativ

00:21:35: Okay, aber das ist ja der spannende Teil.

00:21:37: Also du hast ja schon zwei krasse Sachen geschafft.

00:21:39: Das eine ist... Du bist der erste Mann, der wahrscheinlich sagen kann er macht scheiße zu Gold indem du Abfälle quasi nutzt anstatt diese linearen Ressourcen von denen du sprichst.

00:21:47: und das zweite ist dass du noch Nebenprodukte also dieser ganzen NOX Stoffe etc.

00:21:51: was du gesagt hast also dass man die schon mal aus der Gleichung nehmen kann weil die gar nicht anfangen.

00:21:55: Und den Teil finde ich halt am spannendsten zu sagen, wenn ihr dann hingeht und dann auch schafft CO² aus der Atmosphäre oder aus so einem Befoss in die Atmosphere gelangt zu nutzen um so ein Methanol herzustellen.

00:22:04: Dann hat es ja so einen Sexiness Faktor.

00:22:06: was brauchst du denn noch damit ihr euch ans Betonwerk ran franzchen könnt?

00:22:10: Also ist das so ein Thema.

00:22:10: mit ihr benötigt Scale und das ist sozusagen ein Kostenthema auch so ein Wachstum oder ist es etwas technologisches?

00:22:16: woran liegt es noch?

00:22:17: Genau, also das CO-Recycling ist noch, sag ich dir ganz ehrlich, schon noch Zukunftsmusik.

00:22:22: Das ist die Vision und da arbeiten wir auch dran.

00:22:24: aber das ist noch keine Realität heute, es liegt an... Also im Falle deines Beispiels des Zementwerks liegt es ehrlich gesagt daran dass du eben auch noch am gleichen Ort dann grünen Wasserstoff benötigst und auch große Mengen erneuerbarer Energie weil wenn du das mit fossilen Strom machst, dann hast du natürlich kein grünes Methanol hergestellt.

00:22:46: Und du weißt selber, Grüner Wasserstoff ist gerade der große Hype zu großen Teilen auch berechtigt.

00:22:53: Also ich warne jetzt wieder vor, dass das die Sau ist, die durch jedes Dorf getrieben wird.

00:22:58: Weil wir müssen diese Probleme, die wir hier versuchen zu lösen, Technologie offen angehen.

00:23:04: Ich warne ein bisschen davor jetzt sozusagen, okay, Grüne Wasserstoffe sind die Lösungen für alle Probleme weil es nicht für alle Problemen die richtige Lösung.

00:23:10: aber in der Industrie hat es definitiv, wird es eine große Rolle spielen und das heißt... An der Stelle sind wir einfach abhängig von dem Produktionshochlauf von grünem Wasserstoff, weil wir den eben nicht selber produzieren.

00:23:22: Da gibt es dann wieder andere Firmen wie Sandfeier etc.

00:23:24: und Siemens mit Elektrolyseuren

00:23:25: usw.,

00:23:27: die dann aus Wasser unter Verwendung von Stromwasserstoff produzieren.

00:23:30: d.h.

00:23:32: da sind wir an dieser Stelle ein bisschen abhängiger vom Markt-Hochlauf grüner Wasserstoff.

00:23:37: Die Technologie dass du CO² aus den Abgasen eines Schornsteins rausfilters, die existieren.

00:23:44: Das ist nicht das Problem!

00:23:45: Im Falle von Direct Air Capture, was natürlich die allercoolste Lösung wäre als das ist die allersächsieste Lösung weil dann bin ich ortsunabhängig ja?

00:23:53: Weil die musste ja so vorstellen... Die Atmosphäre ist eigentlich die beste CO-Logistikkette, die man sich überhaupt vorstellen kann.

00:24:00: Du musst dir vorstellen überall auf der Welt ist exakt genau die gleiche Konzentration an CO² in der Luft selbst ... in unmittelbarer Nachbarschaft von dem großen Schornstein, wo viel rauskommt.

00:24:10: Kannst du keine erhöhte Konzentrationen CO₂ mehr messen?

00:24:13: So schnell diffundiert das.

00:24:15: und damit AirCapture hieße... ...du kannst dich an jeden Standort der Welt setzen.

00:24:18: Es ist völlig egal wo.

00:24:20: Weil überall ist eben die Konstellation gleich hoch,... ...dass heißt du könntest dann damit dorthin gehen, wo am meisten erneuerbare Energie verfügbar ist.

00:24:28: Das wird wahrscheinlich solche Standorte wie Chile, Marokko, Australien,... Nordsee sein, wo einfach viel Wind weht.

00:24:41: Sowohl in Küsten nähe als auch Offshore und würdest dich dann da hinsetzen und mit diesem grünen Strom oder Wasserkraft ist natürlich eine Möglichkeit.

00:24:51: Wir hoffen natürlich auch darauf dass solche Technologien wie Geothermie also diese Plasmabohre die sehr tief bohren würden um dann twenty four seven kontinuierlich den Erdkern als Energiequelle anzuzapfen oder Fusion Fossilionsenergie wäre natürlich auch toll, weil dann das würde eben dieses Primärenergieproblem noch stärker lösen.

00:25:13: Und wenn du dich damit unsere Technologie koppelst, dann könntest du wirklich CO-II Recycling betreiben und dann wär's nicht mehr nur Carbon Capture and Storage.

00:25:23: also wir filtern das aufwendig aus der Atmosphäre wissen aber nicht was wir mit machen sollen und verpressen es um die Erde und hoffen dass sich an irgendeine Stelle wieder rauskommt.

00:25:33: Weil da war alles umsonst Halt mich für ziemlich schwachsinn.

00:25:36: Ich finde es doch viel cooler, wenn wir Carbon Capture and Utilisation hinbekehren.

00:25:40: Wir filtern das aufwendig raus und dann können wir es als Eingangsstoff in einem Prozess verwenden der dann wieder was wertvolles draus macht.

00:25:48: Und wenn du sagst Air Capturing?

00:25:51: Was ist denn also der Stand der Technik?

00:25:52: Ich habe gerade gedacht ich hätte mich nach Partaya gesetzt oder so da die Luft gefiltert.

00:25:55: aber ich verstehe es braucht Wind damit du möglichst viele Durchsatz hast.

00:25:58: Was fehlt denn noch?

00:25:59: Was is'n da so?

00:25:59: Stand der technik?

00:26:00: Ist halt ein bisschen kleiner Exkurs glaube ich fühlt ein bisschen weit aber aus Neugierde nochmal.

00:26:04: Also ich muss zugeben, ich bin nicht der Experte was Dark Action schon angeht.

00:26:07: Da gibt es andere die das viel besser beurteilen können.

00:26:09: Was ich höre ist dass... also es ist eben, es funktioniert aber Es frisst einfach unheimlich viel Energie Ist irgendwie auch logisch wenn du dir vorstellst, dass wir reden von Wir sind dabei circa vierhundert Parts per Million.

00:26:26: Also pro Millionen Teilen sind davon vierhundert CO² in unserer Atmosphäre oder ich weiß nicht, vierhundzwanzig sind wir jetzt glaube ich.

00:26:33: Aber es ist halt Null.

00:26:34: Komma Vier pro Mill, äh ja, müssten das glaube ich sein, wenn ich jetzt mal schnell überschlage?

00:26:40: Das ist halt sehr, sehr wenig einfach.

00:26:41: Ja, das heißt du filters dann und filters und filterst und es bleibt halt nicht viel hängen in deinem Filter so... Und ja, das heisst es funktioniert aber es ist noch nicht sehr effizient.

00:26:50: und das gleiche konnte man von der Solarindustrie vor zwanzig Jahren auch sagen.

00:26:55: Es hat Solarzellen funktionieren seit ich glaube, dreißig Jahren.

00:26:59: Aber die waren vor fünfundzwanzig Jahren ultra teuer.

00:27:03: Ich weiß noch als dann die ersten Taschenrechner mit diesem kleinen Solarfeld kamen, weil du dich noch erinnerst in der Schule und die waren deutlich teurer als die Batteriebetriebene, wo das so eine mini kleine Solarzelle war.

00:27:15: Die waren wahnsinnig teuer und die Kritiker haben damals gesagt ist ja nette Idee aber guckt euch mal die Economics an it will never fly.

00:27:22: heute is es ... die mit Abstand günstigste Stromproduktionsmethode.

00:27:29: Ich rede von Produktion, das Problem ist dass wir die Produktion nicht steuern können,... ...dass wenn ich sagen kann jetzt habe ich gerade viel Bedarf... ...jetzt bräuchte ich gerade Solar sondern das es eben leider fluktuiert und das wird leider manchmal genau in dem Moment wo wir viel bräuchen nichts davon haben.

00:27:44: Das aber rein von was kostet mich die Megawattstunde?

00:27:49: Oder die Kilowattsstunde?

00:27:50: ist es die günstige Art und Weise?

00:27:53: So und jetzt sage ich mal, hoffe ich einfach dass es mit RKF er ähnlich läuft.

00:27:58: Dass da einfach eine wahnsinnige Lernkurve runter gelaufen werden kann und das ist einfach viel günstiger wird.

00:28:04: aber ob das passiert... Ich kann's dir nicht sagen.

00:28:06: Es gibt natürlich auch Technologien bei denen es nicht geklappt hat.

00:28:09: Aber gute Brücke zu eurem Thema.

00:28:11: Wie ist das denn mit Methanol?

00:28:12: Also du hast gesagt, du hast da den Kollegen der das mit dir erfunden hat, der jetzt mit dir Vorstand ist... Ich habe mich so gefragt warum findet man das denn erst jetzt?

00:28:18: Warum gab es das nicht schon viel früher?

00:28:21: Es ist wirklich eine chemische Leistung.

00:28:23: Es ist ein Fall von wie zum Beispiel bei Elektroautos brauchtest du stärkere Batterien.

00:28:27: also was ist denn da der Case dass jeder quasi einen Zugang habt?

00:28:30: Du musst verstehen die heutige Verfahren zur Herstellung von Methanool, die heutigen Katalyse ... geht zurück auf ein Patent aus dem Jahr nineteen und einundzwanzig.

00:28:39: Er hat damals die BRSF erfunden... ... und in neunzehntreinzig das erste Werk in Leuna gebaut, ... ... also es ist de facto hundert Jahre alte Technologie,... ... und es hat sich auch chemisch..., ... ...also die Kattelsatoren, die da heute im Einsatz sind, ... ..."die gehen auf die sechziger Jahre zurück".

00:28:56: Und chemisch gesehen hat sich seit den Sechzigen Jahren... kaum noch etwas verbessert, also da gab es keine nennenswerte Innovation chemisch gesehen seit den sechzigern.

00:29:07: Es ist viel passiert auf der engineering, auf der andagenbau-Seite, da wurde viel optimiert und weiterentwickelt auch erfolgreich aber die die fundamentale chemie hat sich seit sechzigeren kaum weiterentwickelt... ...und man muss sagen es ist ausoptimiert!

00:29:21: Also diese technologie isst ausoptimal dann kommt nicht weiter.

00:29:24: es eine heterogene katalyse bedeutet.

00:29:27: Da wird ein Gas an einem Cardiosator vorbeigeführt, der in fester Form vorliegt.

00:29:32: Der ein Metall ist und als Festkörper vorliebt.

00:29:36: Und dadurch gibt es diese Reaktion... ...und das hat sehr viele fundamentale Nachteile die man einfach auch nicht aus der Welt schaffen kann, musst du dir vorstellen?

00:29:44: Es arbeiten eigentlich Kinetik- und Thermodynamik an dieser Stelle gegeneinander.

00:29:48: Das ist das fundamentale Problem.

00:29:50: Du brauchst damit die Reaktionen stattfindet Katalysator aktiv wird, eine sehr hohe Temperatur von ca.

00:29:57: two-fünfzig Grad.

00:29:59: Das Problem ist aber dass diese hohe temperatur das chemische Gleichgewicht dieser Reaktion Richtung Eingangstoff schiebt Da wo du es nicht haben willst.

00:30:08: Du willst ja Produkt also Ausgangsstoff produzieren.

00:30:11: Um dieses chemische gleichgewicht jetzt Richtung Produkt zu schieben musst du enormen Druck erzeugt der heute ca.

00:30:19: Achtzig bis hundert bar.

00:30:20: das muss dir vorstellen, dass riesige Mengen von Gas auf achtzig bis Hundert Bar komprimieren.

00:30:25: Das kostet wahnsinnig viel Energie und auch Investitionskosten.

00:30:29: also diese Kompassoren sind auch teuer und dann hast Du pro Durchlauf nur zehn Prozent Umsatz.

00:30:35: Das heißt neunzig Prozent konfiniten einfach wieder das Eingangstoffgas raus.

00:30:39: Du musst es wieder erhitzen, wieder komprimmieren zurückführen.

00:30:44: Blöderweise entstehen auch unerwünschte Nebenprodukte wie Wasser, Ethanol, Butanol alle möglichen Sachen.

00:30:50: Die musst du aufwendig rausfiltern.

00:30:53: Dazu musst du ein Teil deines Eingangsgases verbrennen, sonst würden die sich in dem Recyclingloop den du da fährst immer weiter anreichern und würden dein Katalator vergiften.

00:31:02: Du musst auch dann hinten des Methanols das rauskommt noch aufwendlich aufreinigen in Desilationskolonnen mit viel Energie.

00:31:10: also du merkst es eigentlich einen ziemlich schlechter Prozess, wir haben aber seit hundert Jahren keinen anderen.

00:31:16: So und jetzt kommt Marek.

00:31:18: Der Mareck rechnet seit dreizehn Jahren mit seiner Firma Creative Quantum am Computer Chemie.

00:31:24: also er hat Modelle entwickelt und natürlich laufen weiter verbessert mit denen er in großen Serverfarmen.

00:31:31: also wenn du da reinkommst bei ihm denkst du das ist eine Bitcoin Mining Farm.

00:31:35: Also die fröhliche Solar Racks die da rechnen Da wird aber nicht Bitcoin gemeint, da wird Chemie simuliert.

00:31:42: Und die Modelle sind mittlerweile so gut dass er damit eben ... Du musst dir vorstellen eher was er dann macht ist de facto das er eben ... Er kombiniert seine chemische Kreativität als Chemiker mit dieser Rechenleistung und die Kombination ist eben sehr sehr powerful und er erhöht die Innovationsgeschwindigkeit damit enorm.

00:32:02: also um das zu erfinden diesen was wir hier erfunden haben hätte man wahrscheinlich Hunderttausend, wenn ich eine Million Versuche im Labor machen müssen.

00:32:10: Das heißt man hätte es einfach... Es geht einfach nicht!

00:32:13: Also solange lebt kein Wissenschaftler um so viele Laborversuche zu machen.

00:32:17: und das wiederum auch mal auf deine Frage zurückzukommen bedeutet dass es wirklich so ist.

00:32:22: vor zehn Jahren hätte man das noch gar nicht erfinden können weil damals diese Modelle und auch die Rechenleistung einfach noch nicht so weit waren.

00:32:32: Und jetzt also wir stehen quasi am Beginn der einer neuen Ära in der Chemie, nämlich die Ära der kranken Chemie wo man nicht mehr im Labor die Sachen erfindet sondern am Computer simuliert und das wird die Innovationsgeschwindigkeit in der chemie enorm beschleunigen.

00:32:49: Da fließt sich jetzt auf den Kreis zu C-Eins.

00:32:52: Grünes Methanol ist idealerweise wenn wir erfolgreich sind nur Unser erstes Produkt ist nur die erste Technologie, die wir anwenden um Industriegrüner zu machen.

00:33:05: Idealerweise erfindet der Marek noch weitere Sachen.

00:33:08: da gibt es nämlich noch gute andere Ideen, die er hat, die man auf dieser Technologiestatform, die ihr da gebaut habt, erfinden könnte und C-Eins ist dann das Vehikel, um die zu kommerzialisieren.

00:33:17: Das ist unser Deal!

00:33:18: Ein

00:33:18: bisschen geil.

00:33:19: Du bist ja vielleicht auch bei C-II, C-III.

00:33:21: also voll mit staunerjahr, weißt du Christian?

00:33:23: Du warst mal ein Geek jetzt bist du ja nerd!

00:33:25: Also jetzt kannst du ja hier auch Chemie und Physik und wenn sie nicht was erklären, voll krass.

00:33:28: Also du scheinst da eigentlich tief abgetaucht zu sein, Respekt.

00:33:31: Also Technologie hat mich schon immer fasziniert.

00:33:33: Wissenschaft das war auch der Grund warum ich vor es glaube ich elf Jahre her jetzt dass ich in den Researchgeld investiert habe oder sogar zwölf weiß gar nicht mehr genau.

00:33:41: Also Wissenschaft, Technologie wie kommt das neue in die Welt?

00:33:45: Innovatione war schon immer meine absolute Leidenschaft.

00:33:47: Wenn wir jetzt mal drüber sprechen als Business Case, diese Anlagen von denen du gesprochen hast.

00:33:52: Wovon reden wir da eigentlich?

00:33:53: Also wie groß sind die?

00:33:54: Was kosten sie?

00:33:56: Wie läuft der ganze Zyklus?

00:33:57: also Du musst ja auch die Biomasse irgendwo herbeziehen Von dem kriegst du die, kostet die was oder berechnest du sogar... Müsst du dir schon eigene Müllabfuhr gründen und dann das Zeug sogar erheben?

00:34:06: Wie ist so der Case?

00:34:06: Wie läuft es ab?

00:34:07: Du musst dir vorstellen die heutige Metanolproduktion erfolgt in riesengroßen Raffinerien also in World Scale Raffinerien.

00:34:15: Ich glaube, circa fünfzehn bis zwanzig dieser Raffinarien produzieren achtzig Prozent des Weltmarktes, dieser Hundert Millionen Tonnen.

00:34:22: Also sind riesengroße Fabriken und unsere Technologie hat jetzt eben Also da hab ich vorhin ehrlich gesagt nicht ganz fertig erzählt, also ich habe erzählt was der Nachteil der alten Technologie ist.

00:34:35: Ich habe noch nicht erklärt was wir eigentlich anders machen.

00:34:38: oder was der Markt erfunden hat ist ein völlig neuer Katalysator denn nämlich homogener Katalysis.

00:34:43: das bedeutet dass der in einer Flüssigkeit gelöst ist und mir dieses Eingangsgas auch in der gleichen Flüssigkeit lösen und damit der Eingangsstoff in der Katalyssatur in der gleiche Phase vorliegen und das ist dann eine homogene Katalyse um.

00:34:56: die löst eigentlich alle diese eingangs beschriebenen Probleme.

00:35:00: Also wir sehen jetzt schon einen Umsatz pro Durchlauf von über ninety-fünf Prozent, obwohl wir noch überhaupt nicht angefangen haben das zu optimieren.

00:35:08: Es entstehen keine unermünschten Nebenprodukte.

00:35:11: Das heißt wir müssen kein Gas verbrennen um irgendwas loszuwerden.

00:35:16: Wir können bei wesentlich geringerer Temperatur und auch bei vielen niederem Druck arbeiten.

00:35:21: Das ergibt fundamentale Kostenvorteile sowohl KPEX als auch OPEX, also sowohl Investitions- als auch laufende Betriebskosten.

00:35:29: Und aber auch zwei strategische Vorteile nämlich zum einen unsere Technologie viel besser skaliert, also auch nach unten.

00:35:37: Das heißt in kleineren modularen Anlagen denkbar ist und sie ist viel flexibler.

00:35:44: das bedeutet sie kommt mit schwankenden Lasten viel besser klar sind man kann sie hoch fahren runterfahren auf halber Flamme betreiben.

00:35:50: also der heutige Prozess muss immer konstant, da muss also kleinste Temperaturänderungen sorgen dafür dass wieder andere Unermünsche neben Produkte entstehen.

00:35:59: Also der muss extrem konstant.

00:36:01: wenn der einmal runtergefahren wird dann dauert es ewig bis er wieder hoch fährt.

00:36:04: Der kommt null klar mit erneuerbaren Energien die nun mal fluctuieren und die Kombination aus Kosten verteilen plus flexibler und skalierbarer ermöglichtes uns überhaupt erst Chemieproduktion oder die Produktion von Methanol Dezentraler zu denken in kleineren Anlagen, die man dann dort hinsetzt wo diese Biomasse verfügbar ist oder später der grüne Wasserstoff und der erneuerbare Strom verfügba.

00:36:32: Und wie das Businessmodell jetzt genau aussieht ist ehrlich gesagt stand heute noch gar nicht so genau festzulegen.

00:36:39: wir haben ganz klar einen North Star in dieser Firma dass es wir wollen das tun was am schnellsten, am meisten CO-Zwei einsparen hilft und danach richten wir am Ende auch unseren Businessplan aus.

00:36:51: Wir wollen schon Geld verdienen aber nicht... Am Ende geht es uns um den Impact, den wir da erzielen.

00:36:58: Aber was kostet so eine Anlage?

00:36:59: Kannst du sowas sagen, also brauchst du zum Beispiel fünf Millionen um so ein Ding hin zu flanschen und brauchst da irgendwie fünftig wissenschaftliche Mitarbeiter oder kleiner größer.

00:37:07: Genau

00:37:08: das kommt auf die Scale an.

00:37:09: Du musst dir vorstellen, so eine Technologie entwickelt man in Phasen.

00:37:12: Wir laufen jetzt phasen ja wir entwickeln jetzt erstmal einen sogenannten Mini-Plant.

00:37:17: Da muss ihr vorstellen, die kostet noch im sechstelligen Bereich.

00:37:22: Also die ist die koste nicht siebenstellig.

00:37:23: mit der beweisen wir dann den Produktionsprozess dass wir kontinuierlich produzieren können und das auch mal ein paar Wochen läuft ohne, also einfach läuft kontinuerlich.

00:37:35: Das ist der erste Meilenstein die wir jetzt vor uns haben den hoffen wir in zwölf bis fünfzehn Monaten zeigen zu können.

00:37:43: da ist leider gerade die Lieferkettenproblematik jetzt auch nicht sehr hilfreich.

00:37:46: ja weil auch die ganzen Komponenten für diese Mini-Plants sind grade schwer verfügbar.

00:37:53: aber so ist es müssen wir auch durch.

00:37:55: Genau, danach mit den Learnings aus dieser Mini-Plant geht man dann in die nächste Stufe nämlich Demo-Plants zu bauen.

00:38:01: Die sind dann, musst du dir vorstellen... ...die werden dann so Container sized.

00:38:06: Also Schiffskontainergolze.

00:38:08: Die werden wahrscheinlich auch wirklich in einem Schiffscontainer verbaut weil sie dann nämlich auch schön mobil sind und da werden wir dann auch gleich mehrere natürlich entwickeln.

00:38:15: Da werden wahrscheinlich unterschiedliche Reaktorkonzepte testen.

00:38:18: Da werden wir unterschiedliche Fitstockquellen testen.

00:38:21: also werden dann mal vielleicht mit Biomasse mit vielleicht auch schon mal CO² und grünem Wasserstoff, also da kann man dann schon mal verschiedene Sachen austesten an verschiedenen Standorten.

00:38:32: Die so eine Demo-Plant weiß ich heute noch nicht genau was mich die kostet.

00:38:39: Ich hoffe es ist sechs bis siebenstellig, ne?

00:38:41: Sechs bis niedrig siebenstelle reden wir dann.

00:38:43: Genau!

00:38:43: Und dann mit den Learnings.

00:38:45: daraus legt man fest okay auf welche Feedstockquellen setzen wir jetzt?

00:38:50: wie gehen wir in dem Markt?

00:38:51: und dann ist natürlich die Kernfrage machen wir das alles alleine?

00:38:54: Oder entscheiden wir, hey mehr und schneller Impact haben wir vielleicht wenn wir licenzieren.

00:38:59: Und wenn wir das nicht exklusiv an mehrere große Player... ...lizenzieren weil es dann einfach mehrere Leute gleichzeitig mit dieser Technologie... ...grünes Methanol produzieren können?

00:39:10: Das ist aber heute alles noch Zukunftsmusik.

00:39:12: Das muss ich heute auch nicht entscheiden!

00:39:14: Aber du hast ja ganz am Anfang gesagt, dass wir mit den Eins, fünf Grad relativ wenig Zeit haben.

00:39:18: Das klingt so als wenn wir da von so einem zehn Jahreszeitraum reden bis wir das wirklich salonfähig haben was du eigentlich tust oder?

00:39:24: Ja also ich sag mal so... weil ich bin jetzt total offen mit dir wahrscheinlich fast zu offen aber es könnte schon sein, dass Ellen Maske es anders machen würde.

00:39:32: Aber am Ende des Tages ist es schwierig.

00:39:36: Ich habe auch eine Verantwortung meinen Investoren gegenüber.

00:39:40: man könnte einfach versuchen da irgendeinen Schritt zu überspringen.

00:39:43: Aber damit steigt natürlich auch das Risiko, dass man richtig schön voll gegen die Wand fährt.

00:39:48: Dann hätte ich auch nichts gewonnen und dann ist das Klima nicht weiter.

00:39:50: Weißt du?

00:39:51: Das ist jetzt so ein bisschen wie risk averse.

00:39:54: Du kannst mir glauben, wir haben einen hohen Sense of urgency.

00:39:57: Wir wissen, dass wir Gas geben wollen.

00:40:00: Ich glaube, du musst es mal so sehen.

00:40:01: Der normale Weg einer solchen Technologie wäre jetzt gewesen... Forschungsprojekt Nummer eins, staatlich gefördert.

00:40:08: Bist du die Genehmigung?

00:40:09: Also bist du das.

00:40:10: die Fördermittel Zusage hast vergehen schon mal ein Jahr dann sind da fünf Kooperationspartnern in diesem Projekt.

00:40:18: bis da was also?

00:40:19: wir erhöhen jetzt die Geschwindigkeit mit der wir diese Technologie in den Markt bringen.

00:40:23: von dem wie es normalerweise in Deutschland laufen würde schon um Faktor fünf ist ... vielleicht sogar noch mehr.

00:40:29: Und wir reden nicht von zehn Jahren, das wäre auch wirklich... ... es ist nicht unser Anspruch!

00:40:33: Wir wollen schon deutlich schneller sein.

00:40:34: Also wir wollen schon diese Demo-Anlagen müssen auf jeden Fall in den ... ... zwanzig, vierundzwanzig grünes Meta-Null produzieren.

00:40:41: Das wird zwar noch nicht ein sehr großen Mengen sein aber da wollen wir ... ... schon produzieren.

00:40:45: und dann geht's darum, den Weg zu wählen der uns diesen ... ... Markthochlauch am schnellsten ermöglicht.

00:40:53: Aber also eilig haben wir es auf jeden fall.

00:40:55: Wenn du gerade gesagt hast, wir reden hier von Containergröße.

00:40:58: Mal ganz blöd gefragt wäre es theoretisch vorstellbar dass jedes große Schiff was sich irgendwie über die Weltmeere bewegt so eine Anlage von euch an Bord hat und sozusagen sich unterwegs auch seinen eigenen Bio Sprit herstellen kann.

00:41:11: oder ist das lösungs?

00:41:13: Solche Ideen haben wir auf selber ständig.

00:41:15: Das ist am Ende des Tages immer nur ein Rechen.

00:41:17: also das kannst du in einem technologischen Modell einfach mal durchrechnen und meistens kommen bei solchen Ideen dann raus dass es theoretische möglich ist.

00:41:24: aber Ehrlich gesagt, das meiste davon ist dann oft ökonomisch einfach Blödsinn.

00:41:29: Genau da bin ich eben sehr glücklich, dass ich Christoph C. mit an Bord habe der genau das dann relativ schnell kompetent verantworten kann ob es sinnvoll ist weiter zu beschäftigen oder nicht.

00:41:41: Wir müssen erwähnen, dass sich natürlich der vierte Mitgründer Ralf Krenert ist der Chemie-Ingenieur bei uns am Bord der dafür beantwortlich ist jetzt im ersten Schritt die Seminiplant auszulegen zu berechnen, da muss die Kinetik berechnet werden.

00:41:56: Das ist auch sehr viel Vorbereitung bevor da überhaupt die erste Schraube geschraubt wird.

00:42:00: Dafür ist er verantwortlich und bin sehr glücklich dass wir so ein echt komplementäres Team haben.

00:42:06: was ich leider nicht geschafft habe ist... Ich hab Mare getroffen vor ziemlich genau einem Jahr also das fahrzehn Jahre her jetzt im Mai letzten Jahres.

00:42:13: Ich habe es leider nicht geschaffen eine weibliche Mitgründerin für dieses Thema zu finden.

00:42:18: Dass es so bisschen unser Achilles-Szene ja das im Moment ... männliches Team am Start, aber ja ich kann leider auch nicht alle Probleme auf einmal lösen.

00:42:26: Aber genau!

00:42:27: Ich mache einen Aufruf wir haben offene Stellen... Wir sind offen auch für Teilzeit.

00:42:31: das müssen wir doch noch expliziter hinschreiben,... ...aber wir kriegen leider nicht sehr viele Bewerbungen von Frauen und ich wünsche es wäre anders.

00:42:39: also wir sind auf jeden Fall total offen hätten auch gerne mehr Frauen an

00:42:43: Bord.".

00:42:43: Gib uns auch noch mal ein Feeling von deiner Firma.

00:42:45: Also wie viele Menschen seid ihr mittlerweile?

00:42:47: Wie groß ist euer Team, wie seid ihr so strukturiert?

00:42:49: und vor allem wer zahlt die Party?

00:42:51: also wie hast du so?

00:42:52: welche Investoren hast du gewonnen?

00:42:54: was ist der Take von denen?

00:42:56: wie geht dir vor?

00:42:56: Wie gesagt,

00:42:57: ich beschäftige mich seit einem Jahr damit.

00:42:58: Aber da liegt schon ziemlich langer Weg.

00:43:00: also erst mal muss natürlich selber verstehen worum es hier geht.

00:43:03: dann musste ich meine eigene due diligence machen ob das überhaupt fliegen kann.

00:43:06: Dann musst du irgendwann die Entscheidung treffen mache ich das jetzt oder nicht?

00:43:10: Ja dann ging's darum noch dass aus.

00:43:12: am Anfang war das nur Marik und ich und dann ging es darum okay Das reicht doch nicht Da fehlen noch Kompetenzen im Team.

00:43:19: Und dann eben mit Ralf auf der Engineering Seite und Christoph auf der Strategie Techno-Ökonomischen Seite das Team zu komplementieren.

00:43:27: Und gegründet haben wir dann eigentlich erst im Januar, also zum Notargegang sind wir im Janua und sind wie gesagt vier Gründer, haben eine AG gegrundet.

00:43:37: unser erster Mitarbeiter fängt jetzt am ersten Mai an.

00:43:41: Also jetzt im Mai fangen die ersten zwei Mitarbeiter an und bauen jetzt quasi zum einen das Chemieteam weiter auf, dass quasi diesen Katalysator weiter optimiert, die Herstellung des Katalysators auch weiter optimieren.

00:43:55: Also die Chemie weiterentwickelt.

00:43:58: dann gibt es den zweiten Workstream das Engineering also diese Mini-Plant und Demo-Plants, also den Anlagenbau.

00:44:04: Und der dritte Workstream ist eben Business Development.

00:44:06: Wir reden natürlich mit sehr vielen Anbietern von Biomasse.

00:44:09: Es gibt da große Anbiete, die die Biomasse verkaufen und ja, die hat einen Preis.

00:44:13: Das hast du ja vorhin gefragt.

00:44:15: aber das Schöne ist, da gibt's große Firmen, die Interesse haben zu liefern und die auch liefern können.

00:44:20: Jetzt Business Development natürlich mit diesen Leuten zu reden.

00:44:23: Über die Kundenseite machen wir uns nicht so viele Sorgen, wie gesagt da rufen jetzt schon Chemie und Räder eben an und sagen man könnt ihr liefern, also das mache ich mir wenig Sorgen um die Abnehmerseite sondern Business Development ist vor allem auf der Zuliefer-Seite und Partner Seite.

00:44:41: Darum bauen wir jetzt die Firma auf haben fünf Millionen erste Sightrunde gemacht.

00:44:48: diesen fünf Millionen wollen wir diesen kontinuierlichen Produktionen beweisen.

00:44:53: Das ist der große Meilenstein, den es jetzt erstmal zu beweisen gilt.

00:44:57: Danach stehen uns glaube ich viele Optionen offen wenn wir das bewiesen haben.

00:45:01: im Lead war Planet A Ventures also als Climate Tech VC haben wie gesagt jetzt auch eine Life Cycle Assessment Analyse gemacht.

00:45:10: Also wir haben die natürlich selber auch schon für uns gemacht gehabt aber die haben jetzt eben nochmals externer Die gemacht veröffentlichen die auch in Kürze Beteiligt haben sich Power Ventures und wirklich coole Investoren, die uns wirklich helfen sowohl vom Signaling als auch mit ihrem Netzwerk und ihrer Erfahrung.

00:45:28: Das einmal Dr.

00:45:29: Jürgen Hambrecht ein wahnsinns Typ ehemaliger CEO und auch Aufsichtsrat Vorsitzender der BISF ist nicht mehr der jüngste aber ist Top Fit Challenge uns Ja, legt die Finger genau in die richtigen Wunden.

00:45:42: Hat sehr viel Erfahrung und kann Türen öffnen.

00:45:44: also hat sich die Chemie angeguckt ist selber Chemiker.

00:45:48: Da waren wir sehr glücklich dass wir den gewinnen konnten.

00:45:50: Wir haben dann auch Wolfgang Reitzle eben als Linde überzeugen können Jim Hagermanns Knabe der wie gesagt beim Maersk diese grüne Metanole Strategie mit aufgesetzt hat Auch Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens ist Und Udo Jung an Bord Der bei BCG die Chemiefraxis aufgebaut hat ein bisschen Mentor für mich ist und jetzt den Aufsichtsratsvorsitz in der AG, die wir hier gegründet haben übernommen hat.

00:46:15: Ist er Dirk Raczynski?

00:46:16: Hatte mal damals im Biofuels Hype eine E-Tanol Firma, die an Algenol verkauft hat und generell kennt er sich mit Wissenschaftstransfer sehr gut aus.

00:46:26: Hat Alexander nicht auch was gemacht mit Bioenergie?

00:46:29: Müsest du dir nicht fragen oder hast du ihn sogar gefragt?

00:46:31: Ja, Alexander hat sich auch beteiligt über den Avantis Social Fund oder wie er genau heißt.

00:46:37: Genau!

00:46:37: Der ist auch dabei...

00:46:38: Dann ist ja deine nächste Ausbaustufe eigentlich mal mit ihr zu telefonieren, ob nicht auch hier Bill Gates mal mit seiner Bill und Melinda Gates Stiftung ein bisschen was überjagen kann oder?

00:46:46: Also nicht mit der Bill & Melinda Gate Stiftungen sondern mit dem Breakthrough.

00:46:51: Energy heißt das.

00:46:52: Du

00:46:53: kennst dich besser aus mit den ganzen Investment-Vehikeln.

00:46:57: Also Breakthrough Energy und es ist natürlich nicht nur Bill Gates, sondern auch andere Leute aber... Aber ich

00:47:01: habe das so flapsig als Scherz gerade gesagt, aber es wäre sogar wirklich denkbar dass man solche Tech-Granden die jetzt irgendwie ihr Geld auch ein bisschen in einer guten Mission investieren möchte mal anspricht.

00:47:11: hast du da schonmal so vorgefühlt?

00:47:13: Hast du da irgendwie einen Markt Capturing irgendwie?

00:47:15: Ja also du kannst dir vorstellen, dass ich mir jetzt in mein Future-Fundraising nicht so sehr in die Karten gucken lassen kann.

00:47:21: Aber du hast voll gut eine Analyse ist spot on.

00:47:24: es würde natürlich sehr gut passen ja.

00:47:26: Hunos muss ich mir erst noch angucken habe ich mich jetzt noch nicht darum gekümmert.

00:47:30: wir haben jetzt erstmal die Zitrone geclosed und jetzt gehts erstmal darum wir müssen das erstmal liefern.

00:47:34: aber klar du weißt auch wie's ist bei so einem Thema ist logischerweise nach dem Fundraising vor dem Fundrasig der nächste Runde kommt bestimmt wobei wenn er dann auch irgendwann mit diesem Thema dann Richtung Projektfinanzierung und so gehen werden.

00:47:48: Also wenn wir erstmal produzieren, dann kannst du Uptake Agreements mit den großen abschließen und dann kannst da auch zu einer Bank gehen und sagen so finanzieren wir jetzt hier mal mit Fremdkapital diese Produktionsanlage deren Produktion schon gekauft ist von XYZ.

00:48:04: also da will man natürlich dann irgendwann nicht mehr mit Equity unbedingt handhören müssen.

00:48:09: Ich meine, es zeichnet dein Mitgründer ja auch aus.

00:48:11: Dass er mit seiner Idee irgendwie bei dir aufmarschiert ist und dass er nicht zu einem der großen Petro- oder Chemiekonzernen gegangen ist die so was gerne vom Markt wegkaufen und das landet entweder in der Schublade oder sie bereichern sich.

00:48:21: also

00:48:22: ich muss dem Marek da ein großes Lob aussprechen.

00:48:25: Er hat damit bewiesen und ich habe das jetzt auch seit dem einen Jahr den ich jetzt kenne auch erfahren dürfen, dass es geht ihm wirklich um die Sache.

00:48:33: Er hätte das Patent auch verkaufen können Und dann wäre es wahrscheinlich genau diesen Weg gegangen, entweder in der Schublade schön verstaubt oder dafür eingesetzt die fossile Methanolproduktion günstiger zu machen und damit quasi dann die Kostführerschaft für fossiles Methanohl zu erringen.

00:48:53: Damit lässt sich auch viel Geld verdienen, wäre aber überhaupt nicht klimafreundlich.

00:48:57: Marc hat sich dafür entschieden daraus eine grüne Firma zu machen, die in der Satzung im Geschäftswerk stehen hat dass sie CO²-neutrale und negative Energien entwickelt.

00:49:07: Und das muss man hoch anrechnen, ja!

00:49:09: Na gut lieber Christian, hey Mann dann drücke ich euch fest die Daumen dass sich eure Hypothesen bewahrheiten, dass die Experimente gut gehen und ihr damit Erfolg habt und ihr den Planeten hier einen Beitrag leistet ihn zu retten.

00:49:19: und wir werden bestimmt nochmal reden.

00:49:20: also es gibt ja noch einige Meilensteine die es zu nehmen gilt.

00:49:23: und für den Moment aber schon mal ganz herzlichen Dank.

00:49:25: hat viel Spaß gemacht.

00:49:25: Du ich bedanke mich macht immer Spaß mit dir.

00:49:28: alles Gute dir Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:49:35: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:49:39: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen?

00:49:49: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:49:53: Bis zum nächsten Mal.

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