Hinter den Kulissen des Erfolgs von Flixbus-Gründer Daniel Krauss | #Erfolgsstrategien 💪🏻

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Als Gründer von Flixbus stellt Daniel Krauss die Mobility-Branche bereits 2011 auf den Kopf. Im Gespräch mit Joel lässt Daniel seinen enormen Erfolg Revue passieren. Er erzählt, was für ihn Glück und Vertrauen bedeuten und nach welchen Leadership-Principles er seinen Führungsstil ausrichtet. Daniel lässt aber auch hinter die Kulissen blicken und spricht über die Hindernisse, die er überkommen musste und welche Schattenseiten der Erfolg für ihn hat. Du erfährst... ...wie Daniel Erfolg definiert ...welchen Preis Daniel für seinen Erfolg zahlen musste ...warum für Daniel Glück haben und glücklich sein sehr unterschiedlich sind ...ob Daniel viel Neid um seinen Erfolg begegnet ist ...wieso volles Vertrauen für Daniel unerlässlich ist ...warum Daniel sehr nachsichtig bezüglich Fehlern ist ...nach welchen Leadership-Principles sich Daniel ausrichtet ...welche Menschen Daniels beruflichen Werdegang geprägt haben ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Wie ihr Schatten verfolgt digital kompakt-Macher Joel Kaczmarek regelmäßig erfolgreiche Personen und versucht die Säulen ihres Erfolgs nachzuzeichnen. In Bereichen wie Lebensführung, Gesundheit oder Finanzen erhascht er ungewohnt tiefe und ehrliche Einblicke. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Daniel Krauss, CIO & Co-Founder __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:03) Welchen Preis hatte der Erfolg für Daniel? (00:06:49) Was bedeutet für Daniel Glück? (00:11:21) Leadership-Principles (00:15:30) Hatte Daniel Mentor:innen? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Digital

00:00:00: kompakt.

00:00:01: Heute aus dem Bereich Selbstoptimierung mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.

00:00:07: Los

00:00:07: geht's!

00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Schell Kaczmarek Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute widme ich mich mal wieder einem spannenden Geschäftsführer, den ich auch schon beim Podcast hatte.

00:00:23: Und in eine ziemlich spannende Marke ein ziemlich spannendes Unternehmen gestartet hat nämlich der liebe Daniel Krauss von Flixbus.

00:00:29: Kennt man bestimmt alle sehr, sehr spannendes Mobility-Unternehmen?

00:00:32: Und ich möchte heute mal so'n Stück weit rausfinden.

00:00:34: was bedeutet für Daniel eigentlich Erfolg?

00:00:36: wie bemisst er denen?

00:00:37: Wie tickt er an dieser Front?

00:00:38: Was macht ihn glücklich?

00:00:39: Wie hat das Geschäft zu erfolgreich zu werden?

00:00:41: worauf optimiert er sein Leben?

00:00:42: aber nicht dass doch so ein langweiliger selbstoptimierer Scheiß hier wird wie es bei so vielen ist sondern so bisschen mit Know-how, Tiefgang und vielleicht auch ein bisschen Spaß.

00:00:50: Wenn wir schaffen gehen wir heute vielleicht sogar noch dazu über das wenn man ein bisschen drüber reden wie er so in seinem Unternehmen agiert.

00:00:55: also wie fühlt der eigentlich mit all diesen Prinzipien die er für sich erarbeitet hat?

00:00:58: oder notfalls müssen wir es in einer zweiten Folge vertagen?

00:01:00: Lieber Daniel!

00:01:01: Moin moin schön dass du da bist.

00:01:02: Mr.

00:01:02: Huell

00:01:03: danke für die wiederholte Einladung und Einführungen.

00:01:05: jetzt no pressure.

00:01:06: Meine erste Frage an dich wäre dann ja was bedeutet denn für dich eigentlich Erfolg?

00:01:10: wann musst du sagen bist du erfolgreich?

00:01:11: Sehr subjektiv.

00:01:13: daher ist für mich Erfolg nicht nur auf jetzt flicks, sondern auch auf den Rest meines Lebens anzuwenden.

00:01:19: Und wenn ich darüber nachdenke und reflektiere dann ist es wahrscheinlich dass wir bisher Toi, toi, toi.

00:01:25: Ein sehr glückliches Familienleben haben und zwei gesunde und z.B.

00:01:29: beurteinander glückliche Kinder zur Welt zu bringen.

00:01:31: Und mir gemeinsam, die jetzt großziehen dürfen – das ist ein großer Teil.

00:01:34: was Erfolg ausmacht, ich habe schon immer Kinder gewünscht!

00:01:36: Das ist nicht so easy.

00:01:38: natürlich kann man es auf die leichte Schulter nehmen und ich bin auch kein Freund davon da jetzt Literatur zu verfallen um quasi eine Anleitung zu lesen aber kommen da quasi coole Kids bei raus und das ist ja schon irgendwie meiner Meinung nach ein großer Teil des Erfolgs auf der einen Seite, auf der anderen Seite je nachdem was du dir eben als junger Mensch da mal gewünscht hast, ist die Frage kannst du daran arbeiten und ändert sich das auch.

00:01:56: Aber am Schluss hast du irgendwie ein Ergebnis, der sich zufrieden stellt?

00:01:59: Und das ist eine Definition von Erfolg!

00:02:02: großer Teil, nicht weil es mittlerweile so groß ist.

00:02:05: Nach den zwei, drei, vier, fünf Jobs die ich hatte, das war immer geil aber ich hatte immer das Gefühl da könntest du dir was verbessern, desto nicht optimal.

00:02:11: und dann musst du irgendwann einfach die beweisen dass du auch selber im Stande bist sowas hoch zu ziehen.

00:02:14: und wenn das funktioniert, wenn sich unsere Kollegen und Kollegen wohl fühlen eine geile Dienstleistung in allermeisten Fällen guckt um zu bringen und du das gut resonierst und es dann noch wirtschaftlich sustentiert ist, dann glaube ich ist das schon etwas unter dem Thema Erfolg subzoniert, aber insgesamt

00:02:31: und individueller

00:02:32: Begriff, wenn du quasi positive Energie daraus sehen kannst zur Zündung bekommst.

00:02:36: Dann glaube ich dann bist du irgendwie erfolgreich.

00:02:39: Ein Folg ist mein Snapshot das hier und jetzt mit einer reichen Hange des Rückblicks.

00:02:44: Du gemisst immer alles ist ja irgendwie entstanden bis heute.

00:02:47: Das heißt Leute die sich in der Volkssondern sind mal ganz gefährlich weil du musst denn heute schon wieder für den Zukunftding Erfolg ran klotzen.

00:02:53: Erstmal dich fragen was ist denn zukünftig?

00:02:56: Was sich für dich gut anfühlt und woher hast du Energischoppen willst sonst verblasste Erfolgen?

00:02:59: Ich finde dir immer ganz spannend so diese Frage, wenn ich jetzt morgen Bus überfahren würde.

00:03:03: Ja Gott bewahre!

00:03:04: Ich klopfe auf Holz und du bist nicht mehr da.

00:03:06: oder kriegst du schlimme Krankheitliches auf ein Totenbett und blickst zurück?

00:03:09: Gibt es so Faktoren in deinem Leben wo du sagst dieses und jenes möchte ich geschafft haben bevor ich abtreten kann mit einem guten Gefühl?

00:03:19: zu bedachten und so zu leben als ob.

00:03:21: Wenn du dir dann sowas vornimmst, dann bist du immer ein bisschen getriebener.

00:03:24: Und weil du so getrieben bist, bleibt andere Sachen außer Acht oder Außen vor.

00:03:28: Das halte ich für durchaus bedauerlich.

00:03:30: Gibt es denn Menschen, zu denen du aufschaust?

00:03:31: Und wenn ja warum?

00:03:33: Der Mensch, zu dem ich bisher immer am meisten aufgesehen habe war mein Großvater.

00:03:37: Weil der unverbesserliche Optimist war allen Menschen und immer das Gute gesehen hat eine nahezu unmenschliche Resilienz an den Tag gelegt hat.

00:03:45: Ich finde es schon beeindruckend.

00:03:47: Unternehmer, die wirklich Dinge geschaffen haben.

00:03:49: Die de facto für die Ewigkeit zumindest in unseren zeitlichen Horizonten bei solchen Leuten aus den anderen Exzenträgern sie Elon Musk aber ich glaube das sind halt auch schon Dinge.

00:04:00: da weiß ich nicht wo wir wären wenn du mich zum exzentriger gehabt

00:04:03: hättest?

00:04:04: Viele Menschen denken ja immer so nach dem Motto, es ist was, was einem in den Schoß fällt.

00:04:08: Dass das so ein Glücksfaktor ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

00:04:11: Ja man muss auch hart arbeiten.

00:04:13: aber und ich finde was viele Menschen nicht sich fragen der Preis, den man für Erfolg zahlt.

00:04:18: Und ich finde er kann ganz unterschiedlich sein.

00:04:20: also den kannst du mit Gesundheit zahlen, mit irgendwie Sozialleben, emotionalem Stress, mit Unglück, mit weiß ich nicht was?

00:04:26: Wie ist es bei dir?

00:04:27: Hast Du für den Erfolg, also jetzt vielleicht auch gerade mal den Beruflichen betrachtet einen Preis in deinem Leben

00:04:31: schon?

00:04:32: Ja mit Sicherheit!

00:04:33: Man bekommt nichts geschenkt.

00:04:34: das ist immer so ein bisschen jing und yang.

00:04:36: Manchmal verwechselndes die Menschen wenn sie sagen Glück und man kriegt Erfolg geschenk.

00:04:40: aber wenn du in einer sehr reichen Familie geboren wirst und dann sagst Das war mein Erfolg dass ich zur Sohn von Milliardär bin.

00:04:46: Und das ist deine Definition von Erfolg?

00:04:48: Ja, dann ist es wahrscheinlich mehr Glück als alles andere, aber das ist ein Edge-KS, finde ich.

00:04:52: und für mich ist bei der Definition vom Erfolg auch richtig das eigene Leistung, dass du da was eingebracht hast.

00:04:57: Geht ja schon in die Richtung, dass Du sagst, das kostet was, du musst da irgendwie... Ich bin totales Gruppentierchen, ich war früher in vielen Vereinen engagiert und habe da relativ viel Soziales gemacht, hab für mein Leben ganz wohl übergespielt.

00:05:08: und diese Dinge, das geht alles nicht mehr!

00:05:10: Du hast einen ganz klaren Fokus und das ist halt das Unternehmen, deine Familie.

00:05:14: Und dann hast du vielleicht noch ein engen Freundeskreis.

00:05:16: Aber hier mal eine Party da mal hinreißen, da mal eine Veranstaltung organisieren.

00:05:20: Das geht nicht mehr!

00:05:21: Da muss man sich dann halt entscheiden, was einem für den Moment wichtiger ist.

00:05:25: Das ist eben diese persönliche Definition von Erfolg.

00:05:27: weil es kann auch sein dass ich in zwanzig Jahren sage okay jetzt habe ich da unternehmerisch viel erreicht und das war für mich damals die Definition vom Erfolg.

00:05:33: Und jetzt hab' ich vielleicht einen Vermögen angehäuft.

00:05:35: Für die nächsten zwanziger Jahre ist die Definion dieses Vermögens wieder irgendwie mit dem größten Impact gesellschaftlich einzusetzen.

00:05:41: Dann muss ich ganz andere Dinge tun als die, die ich jetzt tue.

00:05:43: Zeit ist die wertvollste Währung, die wir haben ungliederbringlich verloren ist.

00:05:52: Das heißt, du solltest dich sehr bewusst und für dich optimal in Weise entscheiden wo du es in die Wachstum schmalst.

00:05:58: weil das ist nicht so was du sagst ah habe ich jetzt mal ein paar hunderttausend Euro verbrannt.

00:06:01: die kann ich irgendwo anders unternehmen vielleicht wieder bewirtschaften.

00:06:04: Ich wollte grad sagen, das ist ja auch das Einzige was du dir nicht kaufen kannst.

00:06:07: Was egal wie reichst du bist und dich verlängern kannst vielleicht ein bisschen wenn du deine Gesundheit optimiert kriegst dann hast du ein paar Tage mehr.

00:06:13: aber es gibt ja auch so Posterlöcher wo du so Striche siehst jeweils einen Tag in deinem Leben und ich glaube es sind irgendwie fast gar nicht sieben tausend oder ich kriege gerne mit zusammen.

00:06:19: was gibt's?

00:06:20: Es sind nicht viele Gefühle so wie man es im Durchschnitt mal betrachtet.

00:06:23: Wie ist bei dir sonst so mit Gesundheit?

00:06:24: Bist du jemand der auch wie deinen Opa mit Resilienz gesegnet ist?

00:06:27: oder war es auch mal so dass du gesagt hast da habe ich auch einen gesundheitlichen Preis gezahlt?

00:06:31: Versuch meinen Teil dazu beizutragen mittlerweile mehr als noch in jungen Jahren, da gibt es auch ganz andere Dinge.

00:06:36: Ich habe wirklich mal eine Zeit lang viel geraucht aber insbesondere den intellektuell-psychischen Teil, den nur in der heutigen Gesellschaft in so einer Hookerwelt unter Feuer steht.

00:06:44: Da bin ich endlich mal ein

00:06:45: Großvater mit

00:06:46: irgendeiner Portion und ist hier jetzt gesegnet.

00:06:49: Du hast ja eben das Thema Glück auch schon mal in den Mund genommen.

00:06:51: Jetzt haben wir über Erfolg viel geredet, was bedeutet denn für dich Glück?

00:06:54: Ist es Deckungsgleich oder gibt's da signifikante Unterschiede?

00:06:57: Ich

00:06:57: glaube, Erfolg in meiner Welt ist ein endogener Faktor also etwas, was aus mir herausgetrieben wird und werden kann.

00:07:03: Und Glück ist ein stärker exogenerer Faktore.

00:07:06: Glücklich sein wenn ich das auf mich selbst boiziere... viel stärker in der Thermologie von Zufriedenheit.

00:07:12: Glück ist so im Sinne dieser Zufallsaspekt vom Glück, du hast Würfel-Glück oder so?

00:07:17: Das ist für mich tatsächlich eher was Exogenes.

00:07:20: aber ich würde deswegen nicht davon, ob um etwas Gutes zu tun sind.

00:07:23: Selbst wenn du entscheidest das nicht zu tun sollte ich mein Leben so aufgestellt haben und es ist jetzt so.

00:07:28: In meinem Fall, glaube ich so.

00:07:29: Ich bin trotzdem zufrieden oder kann zufriedenzahlen.

00:07:31: ist mein glücklich sein das für mich nicht exakt dasselbe als Glück haben!

00:07:35: Ich meinte nicht die Gustav Ganznummer sozusagen wenn du gehst in den Supermarkt und bist ja mit uns eine Kunde dann kriegste einen Einkauf geschenkt sondern den Faktor zufriedenein.

00:07:41: was macht dich denn an glücklich?

00:07:42: Wenn ich Zeit mit meiner Familie meinen Freunden verbringen kann... Fokuszeit-Quality Time, also nicht Zeit im Sinne von ich mache halt Homeoffice und dann hänge ich in meinem Raum um.

00:07:50: Mich macht glücklich mit Flix schaffen unsere Ziele zu erreichen.

00:07:54: Nicht das rein objektive Zeilen getrieben ist sondern die Tatsache zu sehen... dass sowas ja nie alleine geschaffen werden kann, dass wir es dann offensichtlich geschafft haben, eine Organisation zu bauen die in der Lage ist mehr wert zu erzeugen.

00:08:07: Der so viel Kunden was Gutes tut das die sagen ja geil das mache ich mal und dann hinten raus das auch noch so gebaut werden kann systemisch dass da vielleicht zweimal fünfzig bei rausfallen.

00:08:17: Das ist schon etwas was mich glücklich macht zu sehen Dass du dann da hunderte Menschen hast Die halt alle verschiedene Rätchen zusammenspielen und so diese Komposition.

00:08:25: das finde ich geil.

00:08:26: Mich macht glücklich kleine Siege.

00:08:28: Du weißt, wenn ich mir vornehme?

00:08:30: Ich will Martin laufen und ich schaff das!

00:08:32: Das macht mich glücklich.

00:08:33: Wenn ich mir hervornehme, ich will zweimal die Woche radeln gehen und nicht schafft es, das macht mich Glücklich.

00:08:38: Kleinigkeiten.

00:08:39: aber natürlich, wenn wir irgendwie einen großen Deal machen gegen ein Wettbewerber gewinnen – das macht auch mich glücklicher.

00:08:44: Also das Ziel ist ja sozusagen in einem Wett Bewerb, dass du es erreichst, bis du da erst über die Linie läufst.

00:08:49: Selbstbestätigungs- Frage.

00:08:51: und es ist ja schon so, dass das Thema Selbstwertgefühl selbstbefügung wichtig ist.

00:08:54: Auf der anderen Seite der Medaille hast du auch solche Geschichten wie das Thema Altoismus.

00:08:58: Mich macht's glücklich wenn andere Menschen glücklich sind.

00:09:01: also ich finde halt Schenken mega geil!

00:09:02: Ich find Schenkens viel geiler als beschenkt werden.

00:09:04: Und da kannst du auch fragen warum macht nicht desglücklich überhaupt keinen Sinn?

00:09:07: Doch, macht schon viel Sinn weil ich glaube dieses Thema hier sind Sozialtischien, Altoismus.

00:09:11: Das spielt halt genauso eine Rolle wie auf der Rückwärtsseite zum Beispiel das Thema Ehrgeizokumferenz.

00:09:17: Es gibt ja sonst aber auch so diesen Spruch, je höher man kommt, desto schärfer werden die Messer.

00:09:21: Hast du denn in deinem Leben mal Erfahrung mit Neid oder auch mit offen einem Konflikt gemacht?

00:09:27: Ich wohne in demselben Dorf, in dem ich immer gewohnt habe.

00:09:29: Quasi alle Menschen kennen mich da noch als Kindergartenknabe.

00:09:32: Da gibt es bestimmt auch hier und da ein bisschen Neid, aber ich glaube im Großen und Ganzen hält sich das wahrscheinlich auch mit ein bisschen Stolz.

00:09:38: und so einer von uns... die Waage und dann musst du, glaub ich da auch was einbringen.

00:09:41: Du darfst halt nicht ... Wenn du irgendwann abhebst, versteh ich schon auch, dass dann die klassische deutsche Neideparte

00:09:47: kommt.".

00:09:47: Und dann hast du natürlich in diesem Wettbewerb im Unternehmen, wenn du klassische Karriere machst oder auch in der Politik im Speziellen das ist ja schon hart teilweise wieder mehr Messer gewetzt werden?

00:09:57: Das hatte ich Gott sei Dank in meinem Leben noch nicht!

00:09:59: Und witzigerweise ist es auch eine Überlegung, wenn ich mir denke okay willst du vielleicht nochmal stärkeren Impact irgendwie zeugen?

00:10:05: Musst du drüber nachdenken.

00:10:05: meiner Meinung nach in die Politik zu gehen gibt es viele Dinge, die mich beschäftigen.

00:10:09: Warum ich bisher zu der Konklusio kann, mache ich nicht?

00:10:11: Einer ist, dass du halt freilet wirst in dem Moment sowohl innerparteilich als auch in Berlin und insbesondere dann noch an der öffentlichen Meinung nach.

00:10:19: Du warst ja also Robert Hamex, da war lustig von einem Tag auf den anderen.

00:10:22: Supergeile Mega-Minister!

00:10:23: Und dann, oh, großes Arschloch hat überhaupt keine Ahnung, blau und blau.

00:10:26: Ich bin der selbe

00:10:27: Typ.".

00:10:27: Ihr gestern noch nach oben, so viel zum Thema Messer.

00:10:30: Also ich sage jetzt nicht der hat ganz viel toll gemacht oder ganz viel schlecht gemacht dieses Messerthema und wie schnell sich das ändert wenn du sozusagen exposed bist?

00:10:36: Das finde ich schon hart und da bin ich ganz happy dass ich dem aktuell noch nicht ausgesetzt war.

00:10:40: Und ich bin dann wenn es zum konflikt kommt eher jemand der aushält.

00:10:43: Ich bin da viel besser in meinen stecken als im aushalten.

00:10:46: Es sieben von zehn konflikten die werden wir auch aufgedrückt.

00:10:49: wo ich mir denke Boah ist mir egal ist nicht so wichtig.

00:10:52: ich Bin sehr sehr hart in der selektion was ich für mich als mensch mein privaten umfeld Aber auch im Unternehmen für ultimativ relevant und wichtig, um Ziel zu erreichen.

00:11:01: Strategie zu erreichen – da kämpfe ich dann auch!

00:11:04: Aber das sind wenige Dinge.

00:11:05: die meisten Sachen mit denen wir uns tagtäglich beschäftigen und es gilt für alle Dimensionen ist halt echt auch useless Quatsch Und ich verstehe dass Menschen das Wichtigste aus unterschiedlichen Gründen mir halt nicht und es wirkt in so einem Konflikt halt so.

00:11:17: Ich will nicht teilnahmlos los sagen aber da bin ich eher jemand der einsteckt und abgibt weil not worth the fight.

00:11:22: Wie ist dein Umgang mit Vertrauen?

00:11:23: Vertraust du Menschen schnell?

00:11:24: Wenn man sich füreinander entscheidet wenn meine Freundschaft anfängt, eine Zusammenarbeit anfängt.

00:11:29: Dann hat man hervorher Sachen ausgelotet mit einer gesprochenen Kaffee gedrungen, ein Einstellungsgespräch gehabt.

00:11:34: What's up?

00:11:35: Und in dem Moment wo beide sagen ja cool machen wir mal dann ist es bei mir sofort hundert Prozent Grundvertrauen.

00:11:39: das ist die Grundannahme und die kann man verzocken und dann gehts halt zu Ende.

00:11:43: uns allen passieren verpasst aber wenn da jemand vertraut ausnutzt, das geht dann sehr schnell.

00:11:48: Aber grundsätzlich ist es so dass ich Menschen zügig vertrauen und erst mal hundert Prozent Grundvertrauen

00:11:52: habe.

00:11:52: Was sind denn deine anderen leadership principles wenn du da schon anfängst?

00:11:55: Weißt

00:11:55: Du, wenn Du in so einem komplexen Umfeld wie den Unsinn unterwegs bist, Du musst versuchen bessere Leute als Du selbst für die Aufgaben die anstehen zu finden.

00:12:03: Das beobachte ich auch bei allem an Führungskräften.

00:12:05: und ob das sozusagen dann runter trickelt.

00:12:07: Dann ist es sowas sich auch wenig diese Fragen von Delegieren stellt weil wenn Du dann nicht delegierst dann wäre das eine dumme unlogische Entscheidung weil du ja dann

00:12:15: die besseren Leute von den Tätigkeiten

00:12:17: abschneidest.

00:12:18: Und das Dritte ist für mich, dass ich mich als Dienstleister für meine Mannschaft verstehe.

00:12:23: Das heißt, dass sich dafür da bin – als Führungskraft alle unsere Leute und unsere Organisationen – das es halt bestmöglich fließt!

00:12:30: Das ist auch was, was ich mit Führungskräften erwarte.

00:12:32: Dass ich ja quasi so ein Stückchen als Schwiermittel fungieren.

00:12:35: Ich bin überhaupt gar kein Freund von klassischem Micro-Management Wobei man sagen muss, Management per se ist ein Skill.

00:12:41: Hat jetzt mit Führung wenig zu tun.

00:12:42: aber jetzt Tasks zu vergeben und so richtig direktiv zu führen das halte ich für mich mehr zeitgemessen nicht mein Ding.

00:12:49: Bist du denn eher ein Führer oder ein Manager?

00:12:51: Das müsste andere beurteilen wenn ich ganz ehrlich bin.

00:12:54: Aber ich glaube ich bin eher an Führers Manager.

00:12:56: Das ist jetzt Ausschlussverfahren.

00:12:57: warum?

00:12:58: weil ich schlichtweg ein furchtbar schlechter Manager bin.

00:13:01: Kenne ich noch mehr!

00:13:03: Was ich noch spannend finde wenn man über Führungen nachdenkt und überdelegieren wie ist dein Umgang mit Komplexität?

00:13:08: Wie gehst du mit Komplexität um, weil gerade was du gesagt hast, Wuka-Welt.

00:13:11: Das ist ja auch gar nicht so schwarz oder weiß oft.

00:13:13: Du triffst die Entscheidung und es war entweder gut oder schlecht?

00:13:16: Die meisten Sachen sind nicht komplexe.

00:13:17: Die meisten Dinge sind kompliziert und können decomposed werden, würden wir Techies sagen.

00:13:22: Also in die einzelne Ausnahme.

00:13:23: Komplex ist vorwiegend alles das, was irgendwie zwischenmenschlich ist.

00:13:26: Ein Hilfsmittel um meinen Tagestopplaub dazu gestalten und auf dann zumindest mal die Einzelteile einzuordnen, ich bin totaler Eisenhauer Freak und teile halt Dinge nach dringend, nach wichtig und nach def-null.

00:13:38: Dann funktioniert es eigentlich ganz gut.

00:13:40: Bist du ein Mensch der sich viel Sorgen macht oder machst du dir überhaupt Sorgen?

00:13:43: Weißt Du, Sorgen ist in der ähnlichen Ecke meiner Meinung nach Persönlichkeitsecke wie schlecht raus sein Schlecht drauf sein ist eine dumme Entscheidung, finde ich.

00:13:52: Ich habe ein Problem!

00:13:53: Ich hab ne Herausforderung und schicksals Schlag.

00:13:54: Ich hab anything what hits you.

00:13:56: Dein Gemüt verändert sich im Negativen und meistens nach meiner

00:13:59: Erfahrung

00:14:00: beeinträchtigt das deine Leistungsbereitung.

00:14:02: Das hilft mir in den allermeisten Fällen nicht die Bohnen dieser Herausforderungen zu entgegnen.

00:14:06: Das heißt dann entscheide ich einfach dass ich nicht schlecht darauf bin weil es nichts bringt was Dummes.

00:14:09: So ich denke mir ok die Welt ist doch einfach echt herausfordernd genug.

00:14:12: warum soll ich mich jetzt noch Sorgen machen?

00:14:14: Ein Buch, das ich fasziniert fand ist How to Win Friends and Influence People.

00:14:18: Ich weiß nicht ob du es schon gelesen hast aber... Der

00:14:20: ist der Knaller!

00:14:20: Ich weiß eine Geschichte die sich mir bis heute eingebrannt hat war und es ist ja das Gute an den Büchern von denen er erzählt ja immer so Geschichten.

00:14:26: ein Pilot fliegt irgendwie vier Menschen in einer kleinen Maschine Und ihm wurde anstatt Schweröl aus der Sink-Kerosin getankt also für der falsche Flugzeugtyp quasi und er fliege in der Luft in die Motoren gehen aus und dann kriegste natürlich die Panik und wie durch einen Wunder hat er's halt geschafft diesen Flieger durch Singflug segeln und in der Linie halten noch runter zu bringen.

00:14:44: Der erste Schritt, den er gemacht hat ist zu dem Tank wahrzugehen.

00:14:47: Und was hat der wohl gesagt?

00:14:48: Morgen betankst du mein Flugzeug bitte wieder!

00:14:50: Weil das nie wieder passieren wird und dass er den Fehler macht, das Falsche einzutanken weil er es halt einmal gelernt hat, einmal gesehen hat was die Konsequenzen sein können... ...und es war ja nicht aus böse Absicht.

00:14:58: also was man heute so als Fehlerkultur mitbringt.

00:14:59: So diese Fehler feiern irgendwie daraus lernen usw..

00:15:02: Es ist voll selten

00:15:03: ne?!

00:15:04: ist es voll selten, dass das wirklich böswillig ist.

00:15:06: Wenn du über Böseligkeit unterstellst, ist da eine gewisse Chance von einer Abwärtsspieler-Laddown.

00:15:10: Insgesamt halte ich auch Inkompetenz für im Verhältnis selten – wahrscheinlich

00:15:14: häufiger als Böswilligkeit

00:15:15: aber in Verhältnissen glaube ich selten.

00:15:16: Aber

00:15:16: ich erinnere mich an einen VC der mir mal erzählt hat oder da ging's um wiederum wie ein Investment falsch platziert über fünf Millionen.

00:15:22: dann ging er zu seinem Chef und meinte ja jetzt wirst Du mich bestimmt Feuer an und sagte dir denn sowieso?

00:15:25: Denn ich habe doch gerade fünf Millionen in deine Ausbildung investiert!

00:15:28: Das fand ich zum Beispiel auch cool.

00:15:29: Wenn wir jetzt aber gerade schon über Ausbildung reden, wie war's denn eigentlich bei dir?

00:15:33: Hast du in deinem Leben so was wie MentorInnen gehabt.

00:15:36: Die Menschen die ihr Wissen mit dir geteilt haben, die dich darin gebracht haben wo du heute bist?

00:15:40: Ja ja klar.

00:15:41: also das war damals noch nicht so ganz

00:15:43: bewusst und klar als Mentor oder Mentorin definiert.

00:15:46: Aber mein erster Chef bei Siemens,

00:15:48: der Walter Kaiser zum Beispiel, ist

00:15:50: in meinen

00:15:50: Augen ein großer Mentor gewesen

00:15:52: für mich.

00:15:53: Auch der CTO-CIO beim Marquardt und der CEO, der Herr Dr.

00:15:58: Marquartt quasi der Patriarch waren Mentoren.

00:16:01: Die Frage ist das schwimmt ein bisschen.

00:16:03: ich finde in der Definition von Mentors auch etwas aktiveres mit dabei?

00:16:06: Deswegen ist es so eine Mischung.

00:16:08: also da gab's bei mir schon immer wieder das eine oder andere Individuum sowohl passiv aber eben wie gesagt mein ersterschef insbesondere und aktiv positiv altlos

00:16:17: genommen haben.

00:16:18: Und vielleicht noch mal so als Abschluss?

00:16:20: Wir haben gar nicht über deine Familie geredet, wo du herkommst.

00:16:23: Wie bist du eigentlich groß geworden?

00:16:24: Was haben deine Eltern gemacht?

00:16:26: Was wart ihr für ein Haushalt?

00:16:27: Wart ihr religiös, wart ihr Arbeiter, wart Ihr reich, wart your Arm... wie habt ihr so getickt, als du ein Kind warst?

00:16:32: Ein großes Kuttelmodi bei mir!

00:16:33: Ich bin ja mehr oder weniger Scheidungsgrund.

00:16:36: Grund?!

00:16:37: Nicht Kind sondern Grund, ja?

00:16:38: quasi beides, aber

00:16:40: man hat mich meine Mutter am Anfang alleine erzogen.

00:16:42: Ich habe zwei Haltgeschwister die nicht mit Nunder

00:16:44: verwandt sind und bin dann quasi mit meiner kleinen Schwester groß geworden.

00:16:47: ich hätte immer sehr viele Unternehmer um mich herum Unter anderem mein Stiefvater, das Unternehmen ist dann irgendwann leider gut ins Inselwenz gegangen.

00:16:53: Dann hat es zu Verwerfungen geführt weil mein Stifter das nicht so wahnsinnig gut verkraftet hat und Trennung, Alkohol usw.

00:17:01: uns fort.

00:17:01: Und dann war ich wieder alleine mit meiner Schwester an meiner Mutter.

00:17:05: Rein ökonomisch gab's Höhen- und Tiefenhöhe, es gab irgendwie Zeiten, gab gar kein Taschengeld.

00:17:09: Das war alles sehr knappe und es gab Zeiten, da wurde ich noch mal im Porsche in den Kindergarten gefahren.

00:17:13: Trotz der IONDA Verwerfungen war ich immer emotional behütet durch meine Mutter vor allem und hatte Gott sei Dank immer einen tollen Freundeskreis, der auch noch Bestand hat.

00:17:24: Hat wahrscheinlich auch teils diese Resilienz dazu beigetragen.

00:17:26: Ich glaube er durfte sich viel lernen.

00:17:27: das waren nicht zu jedem Zeitpunkt

00:17:28: immer applauswürdig aber hat mich zumindest zudem gemacht der ich jetzt halt aktuell bin Hast

00:17:33: du zu deinem leiblichen Vater gar keinen Kontakt

00:17:35: dringend?

00:17:35: Doch, doch.

00:17:36: Wir hatten immer Kontakt.

00:17:37: der ist über die Zeit besser geworden.

00:17:38: Was macht das mit einem?

00:17:39: Ich bin ja selber Scheidungskind.

00:17:40: ich finde es derailed ein Jahr schon.

00:17:42: Du warst dann wahrscheinlich im Babyalter gefühlt oder?

00:17:44: Mich hat es insofern

00:17:45: nicht derailed weil das war

00:17:47: halt so.

00:17:47: Schon immer.

00:17:48: Da hat kein Elternteil die Familie mehr oder weniger verlassen

00:17:51: Es hat ja aber offensichtlich eine hohe Resilienz beschert.

00:17:53: Also ich finde, das sind immer meine Lieblingscases wenn Menschen aus schweren Situationen eigentlich gestärkt hervorgehen.

00:17:58: Das ist ja insofern das Geilste weil die Alternativen alle doof sind!

00:18:01: Ich kann das nachvollziehen wenn es nicht jeder schafft und es tragisch ist.

00:18:04: aber wir sollten daran arbeiten und auch immer

00:18:06: im Freundes- und Bekanntengras Leute dabei unterstützen

00:18:08: dass dieser Effekt eintritt bei ganz nach diesem Profahnspruch was eigentlich

00:18:11: unbedingt

00:18:12: macht einen nur stärker.

00:18:13: Also ein gutes Schlusswort für heute.

00:18:14: Lieber Daniel, es war ein bunter und interessanter Ritt.

00:18:16: ich danke dir ganz herzlich und vielleicht machen wir das ja mal wirklich, dass wir nochmal mehr in deinen Führungs-Style reingehen wie so'n typischer Tag bei dir aussieht und aber vorhäut ist schon extrem spannend und danke dir und bleib gesund!

00:18:26: Ebenso

00:18:26: dank

00:18:27: dir!

00:18:29: Danke fürs Zuhören

00:18:31: beim Digital Compact

00:18:33: Podcast.

00:18:34: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:18:38: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen

00:18:43: und hey!

00:18:44: Je größer wir werden,

00:18:45: desto

00:18:46: mehr Menschen können wir helfen.

00:18:48: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:18:52: Bis zum nächsten Mal.

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