Plattformökonomie: Die Implikationen der GAFA-Welt | #Handelsstrategien 🛒

Shownotes

ANALYSE | In der ersten Folge behandeln Joel Kaczmarek, Jochen Krisch (K5 Konferenz) und Alexander Graf (Kassenzone) das brandheiße Thema der Plattformökonomie: Was bedeutet Plattformökonomie, welche Perspektiven ergeben sich für den Handel und was kann man sich bei Amazon, Alibaba & Co. abschauen? Du erfährst... ...wie Plattformen im GAFA-Umfeld bestehen können ...ob es noch Nischen gibt, in denen Plattformen etabliert werden können ...welche wirtschaftlichen Gefahren hinter den GAFAs lauern ...welche Kompetenzen und Skills notwendig sind, um im E-Commerce Erfolg zu haben ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Joel trifft sich regelmäßig mit den beiden E-Commerce-Experten Alexander Graf (Kassenzone, Spryker) und Jochen Krisch (Exciting Commerce, K5) um ihr Wissen zu bündeln. Gemeinsam nehmen die drei dich mit auf eine Reise zu spannenden Tiefenanalysen, Strategiediskussionen und Praxiseinblicken des Onlinehandels. Ein wahres Feuerwerk zwischen drei Experten, die scharfe Thesen formulieren und lebhaft miteinander diskutieren. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Jochen Krisch, Branchenanalyst, Gründer der K5 Konferenz und Macher von Exciting Commerce 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Alexander Graf, E-Commerce-Experte, Macher von Kassenzone und Gründer von Spryker Systems __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:03:39) Die Strategiekonferenzen K5 und der Digital Commerce Day (00:08:05) Was ist Plattformökonomie und wie funktioniert das? (00:14:47) Wie können Plattformen im GAFA-Umfeld bestehen? (00:18:52) Welche Nischen eignen sich für Plattformen im E-Commerce? (00:24:45) Chaltec, Anker und die Effekte von Plattformökonomie (00:29:18) Warum begeben sich Plattformen in die Abhängigkeit von Amazon? (00:34:27) Welche wirtschaftlichen Gefahren lauern hinter den GAFAs? (00:37:56) Die besten Beispiele, wie E-Commerce NICHT funktioniert (00:42:22) Welche Kompetenzen braucht man, um im E-Commerce Erfolg zu haben? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem komplett neuen Podcast-Format von Digital Compact.

00:00:03: Eigentlich ist das ein bisschen vermessen, so sagen wir von Digitalcompact.

00:00:05: hier sitzen drei exzellente oder zwei Exzellenter und ich Podcast an einem Tisch.

00:00:10: Wir wollen über eCommerce sprechen.

00:00:11: Deswegen ist nur mein Gedanke, dass wir das E-Commerce Crossover bezeichnen Und es ist nicht gelogen.

00:00:16: Ich klinge immer ironisch wenn die Leute Komplimente haben, aber es ist NICHT gelogen.

00:00:19: Die beiden Herren, die mit mir am Tisch sitzen sind für mich auf einer Art Vorbilder.

00:00:22: Auf ganz eigene Arten sage ich gleich was zu.

00:00:24: Stell dich doch mal mit eigenen Worten vor, wir fangen links an.

00:00:27: Ja, erst mal vielen Dank für die Einladung.

00:00:30: Ich bin Alex Graf Gründer und Geschäftsführer von Spalka und Herausgeber von Kassenzone.

00:00:34: das hat auch ein Podcast und meine exzellenten Vorbilder seid ihr!

00:00:38: Sofern kann ich das Kompliment nur zurückgeben?

00:00:40: Ja, ich muss sagen du bist wirklich ein Vorbild für mich weil ich bewundernswert finde wie genial Du Content Marketing machst deine Kanäle bespielst mit geringem Aufwand Das ist eigentlich gar nicht dein Kerngeschäft und dann immer sozusagen Tiefen Fokus, Leute richtig schlaue Sachen fragen und so.

00:00:52: Das war nicht ernsthaft.

00:00:53: Hut ab!

00:00:55: Bist dir dankbar das ja von dir lernen darf?

00:00:56: Bei allen Scherzen die wir machen seid ihr mal ernsthaft gesagt.

00:00:59: So aber meine rechte Seite ist nicht minder potent besetzt.

00:01:01: Stell dich auch mal ganz kurz vor.

00:01:02: Jochen Grisch vom Exciting Comments auch danke für die Einladung, für die Möglichkeit.

00:01:06: Ja ich bin zum Podcast tatsächlich über Marcel Weiß gekommen mit dem zusammen mache ich Exchanges jetzt schon seit Wir haben so eine Zeit begonnen, wo ich auch nicht dachte, dass das Podcast Thema dann so eine Elevanz bekommen könnte.

00:01:19: Aber eigentlich exciting commerce als Blog seit zwölf Jahren und die K-Fünf Konferenzen, die sich jetzt so als Strategie und Wachstumskonferencen verstehen Und ich denke, da einen ganz guten Stand in der Szene haben.

00:01:31: Ja absolut!

00:01:31: Auch zu dir muss ich eines versetze sagen... Ich war verkürzen beim Handelsblatt und hab moderiert auf einem Event.

00:01:36: Ich bin mir einer was du sogar auch am zweiten Tag Alex und hast Vortrag gehalten.

00:01:40: Es war faszinierend dass die über den Tag hinweg, die vier fünf Stunden nicht auf dem Vormittag waren ist glaube ich drei-viermal der Name auf der Bühne gefallen Jochen, ohne dass du da warst.

00:01:47: Weil die deine Thesen sozusagen zusammengefasst haben und diskutiert haben.

00:01:50: Einen Lesern sei mal ans Herz gelegt.

00:01:52: Kassenzolidee müssen sich mal angucken wie gesagt den Podcast aber auch die Artikel.

00:01:55: Und genauso Exciting Comments von Jochen wo ich faszinieren finde mit wie wenigen Worten teilweise mit Zitaten und irgendwie ja so ein bisschen wie eine Collage aus Informationen.

00:02:03: Du sehr spannende Thesen eigentlich außer Beides in die man eintauchen kann.

00:02:07: der Podcast ist auch sehr höhrenswert.

00:02:08: also die Exchanges solltet ihr auch mal abonnieren auf Soundcloud oder iTunes.

00:02:12: und die K-Fünfkonferenz das ist doch auch mal Einsatz zu sagen weil wir wollen heute nämlich Thema über Plattformökonomie reden.

00:02:17: Sie sitzt nämlich gerade auf der Zalando Visions, vielleicht hört man im Hintergrund so ein bisschen das Rauschen und auf der K-Fünf ist es ja auch ein bisschen Thema.

00:02:23: also wenn ich den Dachthema nicht richtig mitgeschnitten habe.

00:02:25: Du weißt auch sehr viel zu schreibst viel zu, sag dann mal zur K-fünf generell ein bisschen.

00:02:28: auch eins zwei Sätze

00:02:30: bietet sich auch an, das jetzt als Hauptthema zu nehmen, weil alles in die Richtung geht.

00:02:33: Ich glaube ein bisschen durch Zalando bewirkt einfach die Öffnung der Plattform.

00:02:37: und seit sich Zalandow quasi von einem Schuhändler zum Modehändler und dann wirklich zur Modeplattform gewandelt hat.

00:02:43: Das sieht man im Bezieh auch was das an Möglichkeiten bietet.

00:02:45: Jetzt Zusatzerlöschströme bzw.

00:02:47: auch Integration von Marken oder von lokalen Anbietern.

00:02:51: also ich hasse das Wort aber Ökosystem drum herumzumachen und das Ziel der K-Fünf ist ja eigentlich immer so E-Commerce-Konferenz für Fortgeschrittene zu machen, wo man sich dann auch mit Zukunftsthemen befassen kann.

00:03:02: Und ich glaube das sind die Chancen für alle Beteiligten und ich hoffe wir können da noch ein bisschen eingehen.

00:03:05: Alex ist da auch super tief drin.

00:03:07: was haben Markenhersteller für neue Möglichkeiten an Kunden zu kommen oder sich in bestehende Systeme zu integrieren?

00:03:13: Wie müssen sich Händler darauf einstellen?

00:03:15: muss jeder Händlern so einen Marktplatz werden was gerade so der Trend oder die Tendenz ist?

00:03:20: also es sind alles so Aspekte wo man einfach sieht das transformiert sich gerade komplett branche seitig Und es ist einfach spannend, auch dann zu gucken.

00:03:27: Wer sind die Gewinnerverlierer?

00:03:29: Also wir auf der K-Fünf konzentrieren uns natürlich tendenziell immer auf die Gewinne und versuchen so die jetzt Startups und Wachstumsunternehmen da einzuladen und ist durchaus total auch mal spannend, die zum Teil jedes Jahr dazu haben.

00:03:40: Wir haben eigentlich glaube ich von Anfang an in Westwing ist das was am häufigsten mit da war, einfach auch zu sehen wie maxtendum mit.

00:03:46: Wir ham jetzt gestandene Unternehmen.

00:03:48: Zanando ist riesig groß, Andre auch.

00:03:50: Sag mal ein bisschen wann machst du das wo machst du dass und vielleicht auch bis hin zu dem Format weil ich finde phänomenal gut wie du das inhaltlich auch.

00:03:55: Die ist in diesem Jahr, im Juni, das erste Mal groß in Berlin.

00:04:01: Wir haben letztes Jahr getestet nachdem wir vor ein paar Jahren schon viele Konferenzen in Berlin gemacht haben was ich als stattspannend finde und auch die ganzen Speaker natürlich auch hier sitzen.

00:04:10: Format ist tatsächlich, versucht das immer so ein bisschen für mich Vorbilder.

00:04:13: Jetzt in dem Kontext sind sie amerikanischen Konferenzen was eine Tech Launch Disrupt mal gemacht hat oder andere Tech-Konferencen wo man eigentlich eher im Austauschformat Q&A Sessions versucht miteinander zu sprechen und da durchaus tief einzusteigen und halt wegzugehen von einem typischen Powerpoint Charts wo man nur das drauf schreiben kann was man auch wirklich dann belegbar weiter kommunizieren kann und so kann man dann in vertraulicherer oder von der atmosphäre privateren Gesprächsformaten ein bisschen tiefere Insätze bekommen.

00:04:43: Das ist eigentlich das Ziel!

00:04:44: Ja, ich finde das ist nämlich genau das was dich irgendwie ausmacht.

00:04:46: Man darf ja dazu sagen als ich noch bei Gründer Szene war damals seid ihr damit gestartet und wenn die mich richtig in den Sinn haben wir auch Vermarktung gemacht.

00:04:52: Es war faszinierend.

00:04:53: Die Karten haben sich wie geschnitten Brot verkauft damals.

00:04:55: es war fast ein Selbstläufer weil die glaube ich einfach inhaltlich sehr sehr gut ist.

00:04:58: die Konferenz Und genau dieser Punkt die du sagst sowieso ein bisschen Wohnzimmeratmosphäre Intimuster die Sachen austauschen Das finde ich ist genau spannend.

00:05:04: Also mir ist hängen geblieben auf der home and living war ich bei dir Wie du mit Battlas geredet hattest.

00:05:08: Die haben erst so ein bisschen etwas gemacht.

00:05:09: man hat dann nicht so dieses Gebullshit dass Leute da ihre Folien hinhängen und nur über sich reden Ja,

00:05:15: bei Live-Shopping Days in Berlin.

00:05:17: Da ist der erste Podcast von Kassenzoll entstanden mit Hubertus besser im Nebenraum?

00:05:21: Absolut!

00:05:22: Das war die Berliner Innovationsphase jetzt mal.

00:05:24: Berlin ist für mich eher das Thema für Strategie und Wachstumsthemen, explodiert ja alles.

00:05:29: Die Live-Shopping Days waren ausgehend von Shoppingclubs und den ganzen interaktiven Aktionsformaten, dass sich dann eben erweitert hat und irgendwann haben wir einfach festgestellt ... Wir können auch ein anderes Segment, also so ist Exciting Commerce auch entstanden als die Plattform für neue Konzepte, Innovationen und Start-ups.

00:05:45: Und alles was in dem Jahr zweitens und fünfzehntausend sechs da wirklich neu entstanden ist dann die Konferenz und so ist es letztlich auch.

00:05:51: also man muss es immer historisch kann man's verstehen dass die Leute die das anspricht, dann eben auch auf Konferenzen kommen ist aber bei Kassenzone glaube ich nicht anders.

00:05:59: Wenn ihr jetzt den Digital Commerce Day macht und andere Veranstaltungen, dass man aus der Leserschaft heraus sagt ja das finden wir auf jeden Fall spannend.

00:06:07: Wir kennen die Leute vielleicht sind es nicht superprominente Namen, die auf der Bühne sind?

00:06:10: Wir wissen aber sowohl Veranstalter als auch in der Kombination können wir da wahrscheinlich mehr draus ziehen also so eine typischen klassischen Branchenkonferenz.

00:06:18: Ja also man merkt der Kollege Graf ist hier auch eventuell aktiv.

00:06:20: Du sagst sie sind so brutal erfolgreich.

00:06:22: die muss mich gar nicht mehr erwähnen

00:06:24: Das habe ich gar nicht gesagt.

00:06:26: Aber die K-Fünf können wir ruhig mal in Vordergrund rücken, weil bis zum nächsten Jahr können sich Leute sowieso nicht mehr erinnern das was hier im Podcast über den Digital Commerce Day gesprochen haben und ist ja demnächst.

00:06:35: Und es gibt auch noch günstige Tickets für die K five.

00:06:36: Ich bin da auch super Konferenz.

00:06:39: So Alex dann zeig mal was du kannst.

00:06:41: Lass uns doch einmal eintauchen.

00:06:42: Plattformökonomie haben wir gesagt zu unser Dachthema.

00:06:44: Gibt doch mal für alle Menschen die jetzt vielleicht nicht täglich Kassenzone bisher gelesen haben dass jetzt aber ändern so ein bisschen so einen Definitionsblick?

00:06:50: Was genau macht eigentlich eine Plattformökonomie aus?

00:06:52: wie funktioniert das?

00:06:53: Ja, da versuche ich mal ein bisschen tiefer zu graben.

00:06:55: Ich habe ja angefangen so vor zehn Jahren in der Autogruppe mal mich im Thema Zukunftsgeschäftsmittel auseinanderzusetzen.

00:07:00: Da bin ich dann auch in den Kontakt zu Jochen gekommen und daraus ist es ja auch Kassenzone übrigens entstanden.

00:07:04: als Exciting Commerce war das Vorbild und da hatten wir immer noch die Idee, dass gibt fixe Geschäftsmittel online also quasi einen ganz eigenen Zugang zu Kunden haben diese Kunden auch besitzen können und damals waren das so Pure Player Category Killer Shopping Club Geschäftsmitte gegründet Und diese Sicht hat sich aus meiner Sicht dadurch erledigt Diese großen Plattformen, die gerade entstehen oder auch schon entstanden sind.

00:07:25: Die haben einen sehr exklusiven Zugang zu Kunden über die weiße Software ganz viele Eintrittskanäle.

00:07:31: Es kann noch ein Dash-Button sein und eine Wäuschenstelle.

00:07:33: Und da verändert sich so ein bisschen diese Ökonomie.

00:07:36: Regeln.

00:07:37: Pure Player oder Category Killer sind oft gar nicht mehr in der Lage... Kundenzugang exklusiv zu besitzen, sondern die müssen sich das über die Plattform immer wieder anmieten.

00:07:43: So Rental Customer Economy.

00:07:46: und damit verändert sich auch das Geschäftsmodell der Plattformen, die ja entstanden sind über sehr konkrete spezifische Geschäftsmedelle also Google zum Beispiel über Werbegeschäftsmodellen Amazon über ein Handelsgeschäftsmodell und deren Erlösströme verändern sich weg von Konkret nicht kaufewahre Verkaufeware oder ich kaufe Autos Verkaufen Autos oder ich Kaufe Hotels Verkauft Hotelzimmer wie bei abnb hinzu.

00:08:04: Ich verkaufe eigentlich nur noch Kunden Zugang Ja sozusagen und Das wirkt erst mal wie einen ... sehr, sehr leichtes Asset.

00:08:10: Und es gibt ja mal jetzt auch hier auf dieser Konferenz gab's so ein, zwei Mal den Spruch das sind eigentlich sozusagen Geschäfte, die besitzen gar keine Hotels und dann gar keine Ware mehr.

00:08:16: Die verkaufen noch Zugang.

00:08:17: Das klingt ja super Asset-Light.

00:08:18: aber Kundenzugang ist eigentlich das schwerste zu besitzende und zum Managen der Asset... ...und das können diese Plattform einfach sehr gut wenn sich diese Geschäftsfunde so verändern in Kundenzugangen quasi auf einmal ohne oder der übertragen wird auf diese Platform verändert dass für ganz viele Player in diesem Umfeld auch die Spielregeln und ich habe das sehr hart gelernt in sehr vielen M&A Projekten in denen PlurPlayer sehr, sehr schwer hatten zu beweisen dass sie in irgendeiner Form aus ihrem Bestandskundenkreis ein stabiles Einkommen erlösen konnten.

00:08:46: Also die Bestands Kunden mussten gefühlt immer wieder sehr teuer aktiviert werden und diese Aktivierungskosten der Bestands Kunden haben sich irgendwann diesen Neukundengewinnungskosten angenehrt.

00:08:54: so und das ist für mich immer so ein Zeichen, aha dieses Geschäftszenario, diese Branche ist eigentlich schon ganz langsam in der Plattform Ökonomie angekommen.

00:09:00: es gibt quasi für den Kunden gar keinen Grund mehr sich für dieses Produkt, für dieses Angebot, für diesen Service spezifisch an einen Anbieter zu hängen.

00:09:08: Die kaufen das immer wieder frisch und neu ein, deswegen ist für mich Plattformökonomie.

00:09:12: es ist keine Regel die global jetzt auf alle Branchen und Sortimente gleich wirkt.

00:09:15: Es gibt halt Branchen- und Sortimenten und Angebote Für dies das schon deutlich weiter fortgeschritten als jetzt zum Beispiel für den Schraubenhändler.

00:09:22: Aber grundsätzlich verändert sich dieses Regelwerk weg von dem Ich ohne den Kunden, hole den Kunden über irgendwie Perforants Marketing Kanäle in mein System rein Und werde dann mit ihm größer hinzu.

00:09:31: ich muss den Kunden immer wieder neu anmieten und Das führt so ganz ganz neuen Regeln.

00:09:36: Ich glaube halt, die Rolle ist wichtig zu verstehen welche Rolle man in dem Kontext hat.

00:09:40: Also ob man jetzt selber Plattformbetreiber ist oder ob man sich in einer Plattform einnistet oder welche Rolle man auch immer übernimmt.

00:09:46: Ich bin bei dir der Kundenzugang ist der Schlüssel.

00:09:49: letztendlich und so wie wir das glaube ich in der ersten Phase gesehen haben wo es immer hieß Marktplätze.

00:09:54: also ich finde Marktplatz ist das schwierigste Modell aber zum Beispiel bei VC's oder auch das Populärste Asset Light hast du schon genannt, also super toll ist von dem was man an Fixkosten hat und einen Aufwand hat.

00:10:07: Und wenn das funktioniert wunderbar die wenigsten kommen ja durch.

00:10:10: aber das ist für mich so das Vorbild dass ich mir sage jetzt die frühen eBase oder andere die das rein auf Marktplatz Ebene geschafft haben.

00:10:17: und was ich spannend finde ist wenn nun jetzt die Amazon zieht und zerlande und vor allen Dingen auch bei Amazon für mich das faszinierendste Plattformmodell ist da fast jetzt Prime Now, weil Amazon schafft es nicht selber irgendwie noch eine eigene andere Marke auf die Beine zu stellen.

00:10:30: Das geht irgendwie alle schief.

00:10:31: Die ganzen anderen Marken wenn er nicht Amazon drauf ist ganz ganz schwierig aber mit Prime bzw.

00:10:36: jetzt Prime now scheinen sie einen Weg gefunden zu haben so dass ein Unternehmen zwei Plattformen hat kann man vielleicht noch vergleichen das man sagt bei Facebook mit WhatsApp und so.

00:10:44: aber das ist zugekauft und das ist jetzt selber kreiert.

00:10:47: und spannend ist es bei Zalando natürlich auch nochmal zu verfolgen.

00:10:51: Sie haben auf gutem Weg aus ihrem bisherigen Plattformen das zu machen, weil sie es irgendwie geschafft haben ein gutes Verhältnis zu den Marken und Herstellern zu behalten.

00:11:00: und sich da nicht zu verderben, deswegen ist da sogar noch eine Unterstützung da in Rückenwind.

00:11:04: Und vermutlich weil Marken- und Hersteller auch froh sind dass neben Amazon noch jemand anderen gibt der einfach eine Alternative oder Perspektive bietet.

00:11:11: also ich finde das ist die Kühe.

00:11:13: aber ich glaube genauso daran da glaube ich ist Alex nicht so dabei an kleinere Player kleine Unternehmen die zum Beispiel keinen Kundenzugang haben aber extreme Kompetenzen in der Produktentwicklung in anderen Themen.

00:11:25: Also ich glaube nicht dass jeder so platform werden muss und ich glaube auch nicht dass es was schlechtes ist wenn man von Plattform abhängig ist, sondern dass sich das komplett reformiert, transformiert und jeder seine Rolle eben wieder neu finden muss.

00:11:37: Aber es ist schwierig für bestehende Marken.

00:11:38: Ich glaube was wir immer versucht haben oder wo auch mal viele Marktteile nebenan scheitern und man versucht immer so eine absolute Wertung zu finden, ist jetzt eine Plattform gut?

00:11:47: Ist der Abhängigkeit gut oder ist sie nicht gut?

00:11:49: Das kann man gar nicht sagen aber ich kann gar nichts sagen.

00:11:50: Ist jetzt Anker diese Marke die auf Amazon entstanden ist, ist es jetzt gut, dass sie von Amazon abhängen oder ist es nicht gut.

00:11:55: Ich finde Sie haben einfach ein extrem gutes Business gemacht in den letzten fünf Jahren.

00:11:59: Polposition wie Apple als Hersteller auch in der Polposition ist.

00:12:02: Ich finde, dass es extrem schwer zu werten was ich gelernt habe oder das sich für mich immer so mitnehme ist.

00:12:06: Auch die Plattformen auch wenn sie schon sehr groß sind auch ein Amazon und auch einen Salando sind gezwungen sich kann man dann neu zu erfinden.

00:12:12: Das können wir.

00:12:13: da können wir Alibaba auch danken weil so sehr quasi viele deutsche Herstellernhändler von Amazon getrieben werden wird.

00:12:18: Amazon glaube ich sehr stark von Alibama getrieben weil die einfach schon viel weiter sind in China auch in ihrem Plattform Gedanken auch in den Bespielung des Ökosystems.

00:12:24: also und das ist auch immer wieder die Möglichkeit neu einzusteigen wenn eine Plattform wie einem Google weiß ich nicht, Facebook sicherlich und Amazon sicherlich sich neu erfinden muss.

00:12:32: Das ist auch immer die Chance für neue Markteintreter, sich mit Neu zu finden und diesen Zugang neu zu designen.

00:12:38: Ich entwickelt für mich gerade so ein bisschen den KPI, wann ist man eigentlich eine Plattform?

00:12:41: Und das kann man jetzt ja dadurch, dass jetzt mehr Unternehmen Börsenliste in relativ gut darin erkennen wie viel vom Abit, wie viele von den Einnahmen hin eigentlich vom Service-Geschäft haben.

00:12:50: fast alles.

00:12:51: Also es hängt alles von dem AWS-Geschäft ab, vom Prime-Geschef, vom Logistikgeschäft und das eigene Handelsgeschäft ist für den Ertrag gar nicht mehr so relevant.

00:12:58: bei Salando sehe ich gute Anfänge.

00:13:00: also wenn man Plattform positiv besetzt dass das Service Geschäft auch schon, ich weiß gar nicht genau so zwei dreihundert Millionen groß, also den Teil die man als BtoB Geschäften bezeichnen kann und je mehr sich Unternehmen dorthin entwickeln können desto besser finde ich das.

00:13:13: Das ist meine ganz persönliche Neigung.

00:13:15: also ich find Plattform deutlich attraktiver als abhängig Beschäftigte in der Plattform Ökonomie zu sein, aber das ist das Geschmackssache am Ende des Tages.

00:13:22: Kannst du es noch mal so ein bisschen haptischer eigentlich machen?

00:13:24: Also Jochen hat ja eben mit eBay schon so ein klassisches Marktplatzbeispiel gegeben.

00:13:27: Was ich gesagt habe irgendwie Assetlight, das tendiert zur Zuge in the text at all und das ist sehr wie sie beliebt.

00:13:32: Es ist auch relativ klar zu verstehen man baut eigentlich zwei Seiten des Marktplatzes auf Nachfragen und Angebot.

00:13:36: Wie muss sich jetzt jemand eine Plattformökonomie bei so einem großen Player... Können wir mal gar vorsichtig noch ein bisschen reden?

00:13:42: also die Ökonomie, dass große Akteure wie Google, Apple, Facebook und Co.

00:13:45: so einen Markt beherrschen muss ich mir da eigentlich eine Plattform vorstellen, was bedeutet das?

00:13:50: So für mich ist ganz klar hier weniger Eigengeschäft.

00:13:53: ... generiert werden muss.

00:13:54: Je mehr Fremdgeschäft sozusagen von meiner ertrag, desto eher ist es eine Plattform.

00:13:58: Google hat sozusagen mit Google AdWords sehr schnell eigentlich angefangen, eine Platform zu werden, Kundenzugang zu verkaufen.

00:14:03: Sie haben ja eigentlich nie einen Geschäft gehabt bei dem sie direkt den Kunden bepriced haben für Gmail oder die Suche.

00:14:08: Die haben sofort mit dem Plattformengeschäft angefangen.

00:14:10: Amazon ist aus meiner Sicht zu Anfang der zweitausende immer stärker in dieses Plattform-Geschäft reingekommen Insbesondere über Marktplatz Revenues mittlerweile ganz klar über IT Service und Logistic Revenue andere Plattformen wie jetzt im Baudiu oder Salando da sieht man das sehr konkret.

00:14:22: Wie viel Marketingspendings oder WKZ gehen eigentlich von den Herstellern in diese Plattform, also wie ein Werbekostenzuschuss.

00:14:30: Also was bezahlt einen Hersteller möglicherweise dafür um in der Kategorie Sommerkleider oben mit einem großen Banner zu sein?

00:14:38: Dann hat man ja als Plattform nachgewiesen dass man so einen starken Kundenzugang hat das man teilweise besser ist als ein Feschmagazin oder vielleicht auch Google um die Leute zu erreichen und so transformieren.

00:14:46: Das ist für mich der Staat des Plattformgeschäfts.

00:14:49: Also wenn ich das stark vereinfachen würde, ich versuche es immer so darzustellen.

00:14:53: A ist der Servicegedanke.

00:14:55: also kann Händler oder ein Anbieter in Services denken?

00:14:57: Zusatz Services und das zweite ist ja stark genug in diesen Services um das auch externens zur Verfügung zu stellen.

00:15:04: Das konnte man sehr schön bei Amazon sehen Die ja im Bezug alles, sei es von Technologie oder von Filmen oder anderen Themen ausgelagert haben.

00:15:11: Weil sie sagen das sind Grundservices nutzen wir.

00:15:13: aber da fühlen wir uns so stark genug in der Wertverwerbsposition dass man das auch auslagern können und ich glaube davon hängt's auch ein bisschen ab.

00:15:20: Es kann nur einen starker Player machen und stark wird er eben durch den Kunden zu gehen.

00:15:24: Da bin ich bei Alex natürlich auch durch technologische Komposite.

00:15:27: Ich glaube wo der Hund begraben ist, ich treffe ja über Striker noch andere Projekte ganz viele Unternehmen die Plattform werden wollen.

00:15:34: Das ist kein guter Gedanke.

00:15:36: Also die Plattformen, die entstanden sind, sind über ein sehr konkretes Geschäftsplanel, über einen sehr guten Value-Add entstanden.

00:15:42: Amazon hat einfach eine extrem gute Produktsuchung gemacht auf das Librisortiment kann man eigentlich sagen und Google hat einen extrem guten Job gemacht in der Suche und die Platform ist eher wenn nicht als Abfallprodukt entstanden.

00:15:50: heute wird es glaube ich eher strategisch entwickelt machen sich das Unternehmen oft ein bisschen einfach und sagen, okay, coole Idee.

00:15:57: Ich werde irgendwie Service-Provider, ich verkauf Zugang, ich will ja gar nichts damit zu tun haben hier irgendwas auf Lager zu

00:16:01: legen.".

00:16:01: Und das ist falsch!

00:16:02: Also diese Abkürzungen habe ich nur irgendwo gesehen und in dieser Abkünzung sollte man auch nicht denken.

00:16:05: Man muss erst darüber nachdenken was kann ich eigentlich?

00:16:07: Warum sollte der Kunde bei mir kaufen?

00:16:08: Was kann ich gut?

00:16:09: Was könnte besser als die anderen?

00:16:10: Es kann sein dass daraus mal eine Plattform entsteht aber es darf nicht der treibende Gedanke sein und das treibt momentan sehr viele ja nicht Unternehmen in den Ruinen.

00:16:18: aber das führt dazu dann teilweise Projekte ein Jahr zwei Jahre nicht umgesetzt werden weil irgendwie Weg zur Plattform nicht.

00:16:24: Ich glaube, das

00:16:25: ist auch die Falle.

00:16:25: Das ist genau das, was im Gründerbereich basiert, dass man lieber einen Marktplatz macht anstatt in den Shop.

00:16:31: Aber solange man kein Händler war, ist es unheimlich schwer... das hinzubekommen.

00:16:36: Deswegen jetzt die Marktplätze, die jetzt entstehen aus einer Handelskompetenz heraus sind aus meiner Sicht sehr viel relevanter und können nachhaltiger sein.

00:16:43: Deswegen ist es trotzdem noch schwierig denn aus einem Handelsgeschäft den Marktplatz zu machen aber es auf der grünen Wiese zu machen ist unheimlich schwer.

00:16:49: Der zweite Punkt den ich vielleicht noch ergänzen wollte ist Zalando.

00:16:52: Ich glaube nur weil Zalandos so ein starker Modeplayer war können sie im Modebereich das eben machen.

00:16:57: Also man kann jetzt nicht sagen, was kann es jenseits von Amazon noch geben und das mache ich jetzt sondern ich glaube wir sprechen auch nur deshalb über die ganzen Plattformmodelle weil all die eine bestimmte Größenordnung erreicht haben.

00:17:08: Ich glaube wenn man zehn Millionen Umsatz macht da muss man sich noch keine Gedanken machen Außer immer ist es eine ganz spezielle Nische.

00:17:14: Man darf's nie so vor allgemein hat, aber muss natürlich keine Gedanken machen wie werde ich jetzt zur Plattform?

00:17:17: Aber alle die über hundert Millionen, über fünfhundert Millionen zu einer Milliarde kommen spätestens dann muss man beginnen sich Gedanken zum Machen und dann eben gucken was sind die Stärken die man tatsächlich auch anderen zur Verfügung stellen kann.

00:17:27: Ja Nischis gutes Stichwort!

00:17:28: Ich wollte mich mal ein bisschen gefragt haben wir jetzt auch Was sind denn so die Dinge die man dafür braucht?

00:17:32: also das ja schon paar Sachen irgendwie angedeutet?

00:17:34: Also die Denke das zu öffnen Die Kompetenz in dem Produkt was ich dann irgendwie vermarkte Service ist Logistik etc.

00:17:40: Brand haben wir eigentlich schon raus gehört wichtig.

00:17:42: Aber wie ist es denn auf der Produktseite?

00:17:44: Gibt es bestimmte Nischen, bestimmte Spaten die sich besonders gut dafür eignen?

00:17:47: müssen sie eigentlich immer groß sein?

00:17:48: oder ist das auch irgendwie ein Long-Telt taugliches Thema?

00:17:51: was ist so?

00:17:51: eure Beobachtung wann... Was ist eher im ersten Plattform tendierend?

00:17:56: Ich habe mich mit der Frage schon paar mal auseinandergesetzt und also ich hab für mich das Raster erkannt dass es natürlich einfacher ist eine Plattform in dem Bereich aufzubauen wo man sozusagen eine hohe Kundenfrequenz hat.

00:18:05: Mit sehr speziellen Produkten, ich kaufe ein Auto.

00:18:09: daraus eine Plattform zu bauen, die gar nicht diese wiederkehrende Kundenfrequenz hat.

00:18:12: Die ich anderen anbieten kann um da reinzuvermarkten finde ich sehr schwer.

00:18:15: Die Plattformen, die wir heute alle reden ob es jetzt ein Alibaba, ein Salando, einen Google, Amazon und vielleicht noch zwei oder weitere sind sie zeichnen sich in ihrem Kernprodukt eigentlich dadurch aus dass das sehr oft gefragt ist.

00:18:26: Nicht unbedingt täglich wie bei Google aber vielleicht wöchentlich sozusagen.

00:18:29: der Kunde kehrt dort wieder immer wenn das gegeben ist.

00:18:31: Ich weiß nicht ob das nen KO-Kriterium ist sozusagen das gegeben sein muss, damit man ein Plattform bauen kann.

00:18:36: Aber das ist für mich so ein Pattern bei dem ich sagen würde ja, dass erklärt mir zumindest wie ich überhaupt einen dritten anbieten kann diesen Zugang zu kaufen.

00:18:43: Aber

00:18:44: hast du nicht am Anfang gesagt dir fällt auf, dass viele Plattformen sozusagen oder dann zu Plattform werden wenn die Kundenreaktivierungskosten eigentlich schon fast mit den Kundenakvisekosten gleichzeitig?

00:18:52: Die werden nicht zur Plattform, sondern diese Nischen.

00:18:54: Diese Sortimente oder diese Angebotskonzepte, die unterliegen dann dieser Plattformökonomie bereits?

00:18:58: Also wenn im Unternehmen ein Category-Killer und Pure Player schon in der Phase ist wo Neukundengewinnung fast genauso attraktiv ist wie Bestandskunden Reaktivierung und vielleicht haben sie schon eine personalisierten Newsletter, da haben ja die meisten Fähreweise noch nicht Oder vielleicht haben wir auch schon eine gute Webseite Dann wird es echt schwer.

00:19:14: Das heißt nicht dass diese Unternehmensverplattformen werden kann.

00:19:16: Eigentlich ist das schon zu spät also eigentlich anhand denen Zeitpunkt schon bisschen verschlafen.

00:19:20: Was ist so dein Sicht auf den Produktbereich?

00:19:21: Weil du auch gerade gesagt hast, es kann durchaus in der Nische auch Plattformen geben.

00:19:25: Ja, bedingt.

00:19:27: Ich würde es gar nicht so destruktiv formulieren wie Alex.

00:19:30: Ich kann mir das schon in jeglichen Bereichen vorstellen dass es Plattform gibt.

00:19:34: Das ist ja alles ein entwickeltes Feld.

00:19:35: also ich sehe das als frühe Phase und wenn ich mir das in fünf oder zehn Jahren vorstelle von all den Erfahrungen die man jetzt macht und diese frühen Plattform machen da werden wir dann schon noch einiges mehr sehen was ich durchaus spannend finde.

00:19:46: da bin ich bei Alex wo das so schnelle Themen sind geht's halt schneller, deswegen jetzt auch Mode braucht man halt häufiger als bestimmte andere Produkte.

00:19:54: oder wenn ich mir den ganzen Food-Bereich angucke die Lieferservice ist sie entstehen.

00:19:58: Das finde ich unheimlich spannend weil da eine Dynamik da ist und da ist der Markt noch gar nicht so da und so reif aber... Also

00:20:04: Umschlaggeschwindigkeit ein bisschen?

00:20:06: Ja auch von den Nutzern wie oft brauche ich so einen Service?

00:20:08: es muss halt irgendetwas sein was man aus Kundensicht dauerhaft integrieren kann.

00:20:14: Plattformanbieter eine Chance, also nicht nur Plattform gibt auch andere.

00:20:18: Aber ich glaube da ist einfach der Hebel mit am größten und du bist aber mit der Frage eigentlich gekommen von der Spezialisierung.

00:20:26: Da glaube ich ja nicht so sehr dass man da als Plattform eine Chance hat sondern das man auf dem Rücken von der Plattform gut fahren kann mit einer speziellen Produktkompetenz.

00:20:33: Services sind gerade ein großes Thema.

00:20:35: Ich glaube auch das durcherspezialisierte Service sich dann eignen um in Handelsplattformen oder andere Plattformen integriert zu werden.

00:20:41: Das sieht man bei den Lieferservicess, Liberity oder wie sie alle heißen.

00:20:45: also nicht jeder muss ein Prime Now die Beine stellen und Zalando hat A-Zwei jetzt auch sein SIP Card.

00:20:50: aber das muss nicht sein und ich glaube da geht es dann Richtung Ökosysteme.

00:20:54: Also das muss immer alles einem gehörte Welt sein sondern... Ich glaube wirklich an ein paar Schwerpunktthemen, natürlich die Allmächtigen über die wir jetzt gesprochen haben.

00:21:02: Die Googles, die Facebooks und die Amazon sind so stark und groß dass sie vieles selber stemmen können.

00:21:08: aber ich glaube jetzt die nächsten Generationen die entstehen werden, die werden das eher kombinieren und koppeln und dann werden eben die stärksten jeweils das Segment bedienen und die Integration ist letztendlich eine große Herausforderung.

00:21:19: also finde ich noch mal sehr spannend.

00:21:20: es geht jetzt ein bisschen weg vom Handelsthema und eigentlich auch ich wollte auf dem Punkt darauf marken und herstellen Anker hat Alex gerade als Beispiel genannt wirklich eine neu entstandene Marke, die einfach nur davon profitiert dass sie sich im speziell auf Amazon einstellt.

00:21:34: aber genauso gut kann es bestehende Marken geben.

00:21:36: Die einfach sehr genau wissen wie muss ich einen Amazon nutzen?

00:21:39: Wie kann ich Google Facebook nutzen?

00:21:43: Wir diskutieren das ganz viel mit Herstellern und da mache ich immer das Equivalent, so ein Schalltag hier auch aus Berlin die eine Infrastruktur geschaffen haben um auf Plattformen wie einem Amazon insbesondere auch im Alibaba oder eBay Marken zu schaffen.

00:21:55: Das sind eigentlich moderne Hersteller.

00:21:56: So ein klassischer Hersteler hat sich ja.

00:21:58: der klassische Markenersteller hat sich dadurch definiert.

00:22:00: er hat irgendwie diese Marke aufgebaut und drum herum einen Produktortiment in besonders hohem Qualität.

00:22:04: keiner kann es so toll produzieren wie auch immer, aus sozusagen aus einem Dorf bei Stuttgart oder bei Frankfurt.

00:22:10: Da sitzen die ja meistens.

00:22:11: und wenn man jetzt aber sieht... Wir machen das so, dass es ja eigentlich ähnlich ist wie ankern oder dass wir viele kleine Anker gebaut haben.

00:22:19: Dann sieht man, dass das Thema Produkt-Entwicklungskompetenz eigentlich neben sowas wie Rezensionsmanagement, Produktbilder.

00:22:26: Wie stelle ich da Storytelling?

00:22:28: Eigentlich schon ein bisschen kleiner darstellt.

00:22:29: D.h.,

00:22:29: die Kompetenzen haben sich massiv verschoben.

00:22:31: Das ist moderner Hersteller geworden und klassische Herstellen also aus der Analogenwelt, die vielleicht heute noch Pfannen und Töpfe herstellen oder vielleicht irgendwelches Audio zu Behörden, Smartphone zu Behören müssen sich daran orientieren.

00:22:42: Und ich würde jetzt nicht behaupten, Schalltag ist besser oder schlechter als Amazon.

00:22:46: Die nutzen eigentlich das Ökosystem, die profitieren beide sehr stark voneinander und das kann man quasi nicht auf diese Ebene gut schlecht stellen.

00:22:53: Ich glaube ein klassischer Hersteller der sich möglicherweise von Amazon bedroht fühlt, er sagt auch jetzt machen wir hier zehn Prozent des Umsatzes über Amazon und ihr macht jetzt ganz viele Sachen in der WKZ und wollen uns hier über den Tisch ziehen.

00:23:05: Den kann man ja vorwerfen, pass mal auf!

00:23:07: Das hat hier nichts mit Amazon zu tun sondern du hast... verpennt, dein Business weiterzuentwickeln.

00:23:11: Schau dir doch mal so einen Schalthecken, Anker und andere an wie die sich heute modern aufstellen was für Leute dort arbeiten, wie sie arbeiten und wie modern Produkte entwickelt werden?

00:23:18: Und das würde ich eher sagen.

00:23:19: Sag mal ins Versetze zu Anka und Schalteck was eigentlich was ihr kennt bis uns ist dass wir die mal vorstellen, dass wir Leute hier nicht verlieren die das noch nicht kennen.

00:23:25: Ja also ganz

00:23:25: kurz.

00:23:25: Ich glaube wahrscheinlich kennen die meisten deine Hörer tatsächlich Anker oder haben auch so ein Akkopec in ihrer Tasche von Anker.

00:23:30: Die sind ja quasi über das Thema Mobilakkus relativ groß geworden.

00:23:33: Wir haben dadurch gar nicht zum großen Sortiment mittlerweile auf einer deutlich dreistelligen Umsatzgrößenordnung im Dollar-Bereich.

00:23:42: Ein oder andere sagt, dass sie im Jahr auch die Milliarde Euro Amazon-Dollar überspringen können, gehen sehr bewusst auf diesen Kanal Amazon und schieben auch den Traffikt der eigene Seite eher zu Amazon als in dem mittlerweile entstandenen Shop.

00:23:52: Das ist quasi ein Hersteller bei dem dann so einen Deutschland, so einem Belkin, Hammer und Co sich Gedanken machen müssen misst.

00:23:58: wenn die hier so groß in diesem Markt sind wie schieben wir unsere Produkte da rein?

00:24:01: Weil diese klassischen Herster so aufgestellt, dass sie mit einem Media-Markt Talia oder wenn wir eine Handel haben.

00:24:07: Wo hänge ich meine Produkte eigentlich im Laden hin?

00:24:08: Wie stelle ich mich da an?

00:24:09: Und Schaltek ist nichts anderes als eine Infrastruktur um solche Marken wie in Anker.

00:24:13: Ich glaube dem bekannteste Markt ist klar Stein von Schalteck und sowas zu schaffen und das wiederholbar zu machen und zu sagen.

00:24:19: Wie finde ich neue spannende auftremende Produktbereiche möglicherweise im Amazon oder auch bei Team All und dort Echte Produkte entstehen zu lassen, man braucht auch Produktentwicklungskompetenz.

00:24:29: Also das ganz ohne geht es nicht.

00:24:30: aber am Ende des Tages brauche ich mehr Plattformkompetenz um meine Produkte dort gut zu listen so dass ist viel wichtiger in diesen Unternehmen.

00:24:37: also was ich bei Schalteck zum Beispiel auch smart finde dass sie eben auch dann nach den Kundenbedürfnissen gehen dass die sagen bestimmte Design Komponenten also sei es von der Farbegebung aber auch von bestimmten Features bestellen wir einfach fest die Brauchts und die gibt's und würden funktionieren jetzt im Amazon Kontext Und das machen sie dann?

00:24:54: Ich glaube, der Schaltegründer ist ja auch bei der K-Fünf sicherlich einer spannendsten Vorträge.

00:24:58: Freue ich mich auf jeden

00:24:58: Fall schon.

00:24:59: Ganz genau!

00:24:59: Also deswegen haben wir das Segment auch und es vielleicht zu ankern, dass wäre so KW-Commerce ein bisschen geht in die Richtung, die wir auch da haben und noch eine Reihe von anderen.

00:25:06: Ich finde gerade die sind eben auch spannende.

00:25:09: Es gibt vielleicht noch No Name jetzt in der Masse aber es ist auch ne Gründergeneration, die einfach damit aufgewachsen ist und so wie mir zum Beispiel diese Zalando Story ganz am Anfang sehr gut gefällt, dass man sagt wir haben am Anfang erst mal über Suchbegriffe getestet.

00:25:22: Was funktioniert denn und welche Themen?

00:25:23: Themen sind das.

00:25:24: Da merkst du, dass ist eine Online-Generation die so ein Thema gestartet hat nicht irgendwie Marktworschung gemacht und sonst irgendwas.

00:25:30: Nee in der Welt mache ich das.

00:25:31: Und Schalltag ist da auch reingewachsen.

00:25:33: Die waren früher schon mal auf der Live Shopping days oder so haben eben auch sehr viel mit aktionsgetriebenen Konzepten gemacht und sind irgendwann eben darauf gestoßen.

00:25:41: Nein diese Brandschiene und man kann es brandbuilding, brandbuilder nennen.

00:25:45: Ich seh immer ganz gerne bisschen hochgestochen weil's in dem Sinne auch keine klassischen Markens sind.

00:25:49: aber es sind eigenentwickelte Produkte, sie haben den Zugang zur Produktion dass sehr genau Nachfrage orientiert quasi.

00:25:56: Ich habe oft mit Herstellern die Diskussion, viele Marken erfinden sich ja so ein bisschen in dieser Preispirale aufgrund der klassischen Disponsionslogiken.

00:26:04: also es kommen irgendwelche Graumarkt-Importe wieder dann wird das bei Amazon eingestellt und sie sagen online ist alles viel zu billig.

00:26:09: wie kommt man da raus?

00:26:10: Und merken dann ich schaffe vielleicht meine klassische Marke gar nicht so schnell anzupassen wie der Markt das eigentlich erfordert.

00:26:15: Ich brauche eine neue Mark ne weitere Mark.

00:26:17: oder denken die zuerst darüber nach okay dann kaufe ich mir jetzt irgendwie einen anderen Pfarrn- und Töpfhersteller oder einen anderen Hersteller von Handyhöhlen in dem Hammer-Bagging-Fall.

00:26:25: Und da sagen wir immer, naja aber eigentlich brauchst du ja solche Typen wie von Schaltheck oder wie Jörg Kundrat von Kauai.

00:26:30: so ein Team brauchst Du doch um neue Marken aufzubauen.

00:26:32: die brauchen nicht zwanzig Millionen um irgendeine Produktion hochzufahren.

00:26:36: unsere Managen die brauchen halt eine Idee, ein Konzept und ein bisschen Zeit.

00:26:39: dann können sie dir helfen in den Plattform sozusagen dich neu zu debilieren.

00:26:43: das muss nicht immer ne Marke sein es kann auch was anderes sein.

00:26:45: Amazon ist halt sehr dominant und dominiert auch die Diskussion, da darf man sich nicht von ablenken lassen.

00:26:50: Das ist quasi ein Effekt der Plattformökonomien ganz konkreter Effekt.

00:26:55: Aber wo wir schon mitten in diesem ganzen Thema sind, wie gehe ich damit um?

00:26:58: Kannst du mal mit eigenen Worten nochmal beschreiben.

00:26:59: Warum geht so ein Anker hin und macht das was du gerade gesagt hast dass es sein Traffic eher auf den teuer eingekauften Traffic teilweise eher auf Amazon leitet als auf seinen eigenen Shop.

00:27:07: Weil die Margen sind ja eigentlich bei dir besser und du gehst hier dann zu einem anderen Erabhängigkeitsthema eigentlich rein.

00:27:12: Ja also wir hatten diese Diskussion eins zu eins vor zwei Jahren bei der K-Fünf in München mit Jörg Kundra hat Und er hat dem Satz geprägt.

00:27:18: Ich bin lieber die Bitch von Amazon als die Bitch vom eigenen Shop.

00:27:23: Das ist auch sehr logisch herzulassen weil sozusagen um einen eigenen Shop aufzubauen, um dort mit einer neuen Marke irgendwie Traffic zu akquirieren.

00:27:29: Über Kanäle die heute schon komplett Performance-Logiken unterliegen also im Auktionsverfahren sehr teuer und sehr aufwendig.

00:27:35: Und er hat es geschafft in einem sehr kompetitiven Bereich.

00:27:38: Also Smartphone, Zubehör auch hochwertige Lederhöhlen fürs iPhone, sich eine gute Positionierung bei Amazon zu herarbeiten, also sozusagen auch hohe Stückzahlen und jedes Stück was dort nicht verkauft wird... Das ist ja eine Gefahr für seinen Ranking.

00:27:51: Im Ende des Tages stellt sich das Ranking zusammen aus Anzahl Sterne, Bewertungsqualität, also auch Anzahl Bewertungen.

00:27:57: und wie oft wird eigentlich verkauft?

00:27:58: Und er sagt naja jedes Produkt, was auf einem eigenen Shop, auf einer eigenen Plattform lenkt da hat er vielleicht zwanzig Prozent mehr Marge aber das ist überhaupt gar kein strategischer Wert für ihn.

00:28:06: dann hat er irgendwann zehn Prozent in dem eigenen Shop Dann verliert er möglicherweise Ranking bei Amazon.

00:28:10: und diese zehn Prozent es ist ja für ihn gar keine Rettung wenn Amazon wegbricht.

00:28:13: Also schiebt alles direkt zu Amazon und für solche Konzepte, für solche Kategorien bleiben im wesentlichen Plattform.

00:28:18: Da kann ein eigener Shop mal für Sonderaktion, für Produkttesting relevant sein aber das macht für ihn auch für den Jens Vasel der mit KW-Commerce ja noch ein viel größeres Business hier in Berlin.

00:28:30: Das macht gar keinen Sinn den Schäfig wegzuleiten von dem Plattform weil sich dort dass ist genau das gleiche wie bei Google man möchte möglichst viele möglicherweise oben seine verteidigt diese Position auf Teufel kommen raus und die einmal bei Amazon oben sind auf Platz eins für jetzt es irgendwie Grills wahrscheinlich und Sonnensegel und Gartenzubehör Die müssen einfach kämpfen, oben zu bleiben.

00:28:48: Weil das ist der eigentliche Wert ihres Businesses, der da

00:28:52: entsteht.".

00:28:52: Ich glaube aber was dir auszeichnet ist dass sie um ihre Stärken und Schwächen wissen im digitalen Kontext also gar nicht so sehr was das Produkt angeht oder so.

00:28:59: Dass sie einfach wissen wo können Sie mit Amazon mithalten?

00:29:03: Also muss er dann auch hinten raus sehen.

00:29:05: man muss die ganze Abwicklung und alles was Amazon eben wirklich meisterlich beherrscht muss man in ähnlicher Qualität hinbekommen und dann ist man halt in diesem Spagat drin wie viel Trittbettfahrer ist und wie Eigenständigkeit macht man.

00:29:19: Also es gibt auch genügend Argumente dagegen, aber ich glaube wenn man sich auf das andere Amazon Universum... einlässt, dann ist das eine perfekte Strategie und aber das ist eine super Agile.

00:29:29: Also die müssen ja auch dauernd am Puls bleiben und es ändert sich alles...

00:29:32: Das ist das Problem für den meisten Analogen-Unternehmen, die sagen okay was der Jörg da macht oder der Jens Vase, das doch in drei Jahren hat Amazon dieses Business.

00:29:40: Die sagen halt Ja!

00:29:42: Das ist wahrscheinlich so, aber diesen drei Jahren verdienen sie Geld können sich neu erfinden, können noch andere Bereiche aufbauen auf andere Plattformen gehen um.

00:29:48: lieber beherrschen Sie diese digitale Kompetenz in diesem Plattform und finden sich dort neu und bleiben dort ganz vorne als in ein möglicherweise überholten strategischen Modus zu gehen, noch mal einen eigenen Shop zu bauen und diese ganzen Traffic-Kanäle irgendwie zu bespielen.

00:30:00: Da braucht man auch wieder andere Leute dafür, da braucht man noch mehr technologisches Nachhauen dafür... Und das ist denen halt klar!

00:30:05: Und die sind halt bereit sich neu zu erfinden.

00:30:07: versus der analoge Hersteller aus einem Dorf bei Stuttgart fragt sich, worin kann ich jetzt investieren um den nächsten zwanzig Jahre vorne zu bleiben?

00:30:14: Und dass es in der Plattformökonomie um diesen Begriff nochmal bisschen zu stressen Das ist nicht möglich.

00:30:20: Es gibt kein stabiles Szenario, wenn ich sagen würde... Ja das ist es!

00:30:24: Mach mal ABC da kannst du jetzt mal ein bisschen rein investieren und dann hast erst einmal wieder deine Ruhe.

00:30:28: Ich glaube auch Jörg und Jens würden gerne ruhiger schlafen und hätten ein bisschen weniger Innovationen von Amazon um die sich kümmern müssen aber dass der Realität.

00:30:35: Leute, die das managen können, den Infrastruktur haben das zu managen, die darauf antworten können innerhalb von Stunden nicht Tagen Wochen oder Monaten.

00:30:41: Die Gewinnheit in diesem Umfeld.

00:30:44: Ich glaube auch, das ist eine ganz unbefriedenigende Perspektive, die man den natürlich auch geben kann.

00:30:49: Und ich bin aber voll bei dir!

00:30:51: Aber ich glaube es in allen Digitalbereichen schon.

00:30:53: sehr lange so.

00:30:54: Also wer mit SEO groß geworden ist, der weiß wann hat das noch funktioniert?

00:30:57: Wann es nicht mehr funktioniert wie lange haben Gutscheine funktioniert oder nicht?

00:30:59: und man hat viele Modelle funktioniert.

00:31:01: deswegen glaube ich ist auch absolut notwendig.

00:31:03: Deswegen freue mich ja auch dass jetzt eine Plattformkonferenz wie die Visions hier ist.

00:31:07: Es braucht neue Konferenzen, es braucht andere Formate, es brauchen irgendwie schnellere Zyklen.

00:31:11: Diese klassische Beraterdenke machen jetzt Beratung und dann zehn, zwanzig Jahre Perspektive.

00:31:17: Ich fände mir zu Entscheidungen.

00:31:19: Wir

00:31:19: machen eine Best-Practice-Plattformanalyse, der Checkout von Salando.

00:31:23: Die Suche von Amazon und das Partnerprogramm von About You.

00:31:25: Wenn man das alles zusammen tut, dann kannst du im Schrauben oder Dümmelbereich für eine Plattform werden.

00:31:31: Das ist schwierig!

00:31:32: Das ist eine ganz schwierige... kann ich nachvollziehen?

00:31:35: Strategisch alle sind auf der Suche nach diesem stabilen Modell und alle versuchen es quasi auch in Powerpoint Shards runterzubrechen und zu bewerten.

00:31:40: aber der Markt hat bewiesen dass das nicht funktioniert und ich glaube es gab tausende Versuche von großen Unternehmen war ja selber in der Autogruppe in so einer Funktion, um diese Charts auch zu malen.

00:31:49: Und man kann jetzt nicht all tausende Unternehmen der Welt veräffnen – das waren nur Dovis die da was gemacht haben!

00:31:53: Das ist sozusagen diese alten Werkzeuge, die man zur Verfügung hat, ja, Excel und Best Practice-Analysen, die funktionieren in diesem Markt nicht mehr.

00:32:02: Die führen in ihre...

00:32:04: Wobei ich mich daran erinnere, wie du Sophie Sandmann zu mir gesagt hattest als Amazon sein Starterprogramm in Deutschland vorstellte.

00:32:09: Dass das ein bisschen das Crack von Amazon wäre um die in ihr Wender-Programm reinzuziehen.

00:32:13: also je weiter Du Dich in diese Welt reinbegibst Also wenn Du auch sozusagen dieses Fulfillment bei Amazon machst desto abhängiger bist Du desto enger wird eigentlich diese Spirale für Dich.

00:32:21: Ja das stimmt aber vielleicht gibt es kein besseres Crack.

00:32:25: dann müssen wir sie auch mal überlegen gleich.

00:32:28: Also da muss man quasi auch so ein bisschen gucken, mit was wirbt Amazon eigentlich.

00:32:32: Was steckt eigentlich dahinter?

00:32:33: Ich glaube für einige Businesses und einige Services ist es total kluger Weg das so zu machen also Amazon einfach nur als Transaktionsplattformen zu sehen und ein bisschen Werbewert mitzunehmen.

00:32:42: ich habe aber noch keinen Szenario gesehen in dem Amazon jetzt irgendwie partnerschaftlich mit dem Hersteller oder einem großen Händler umgeht und die gemeinsam groß werden.

00:32:49: dafür sind die Interessen einfach liegen diametral auseinander.

00:32:52: Und für jemanden der sich das nicht bewusst macht und denen das nicht klar ist ... der begibt sich in so eine Abhängigkeitsposition, die unlötig ist.

00:32:58: Wenn an das bewusst ist, wenn man weiß,... ... dass diese Interessen sind ganz klar nicht gleichgerichtet... ... sondern langfristig läuft es auseinander, kann man das hermanagen!

00:33:04: Also es gibt viele Leute, die da ein bisschen treu doof... ...in diesem Markt unterwegs sind und irgendwie rankings aufbauen... ...und dann in irgendeiner Facebook-Gruppe posten... ..."ah hier ist jetzt mein Produkt abgeschaltet...".

00:33:13: "...und meine R&Ds sind nicht mehr

00:33:14: gültig.".

00:33:15: Schüttelbar manchmal so ein bisschen den Kopf und überlegt sich aber wie... Wie kann es denn sein?

00:33:18: Dass jemand so viel Zeit und Energie... ...dereine investiert und sich so die Grundlagen geregeln... ...nicht aneignet, das ist genauso zu sein.

00:33:24: Ich habe meine Rankings bei Google verloren.

00:33:26: Ich verklage jetzt Google, ich rufe die an und Amazon ist da eben keine... Auch andere sind keine Handelsbutton.

00:33:31: Das ist Teil des Ökosystems, das ist ein Werkzeug, es ist ein Tool.

00:33:35: Und das verändert sich permanent.

00:33:36: Wenn ich das nicht aktiv managere bin ich irgendwann raus aus dem Markt.

00:33:38: Das glaube ich dass.

00:33:39: was du meinst Jochen im Sinne von das sind sehr enttäuschende Botschaften für Analogunternehmen?

00:33:43: Da stimmt!

00:33:44: Es ist so, aber auch für Unternehmen, die noch unternehmerisch geführt werden eine Chance, da reinzugehen.

00:33:49: Aber klar, das will keiner.

00:33:50: also ist ja klar alle wollen lieber diese zwanzig Jahre Strategie haben einmal richtig und dann hat man seine Ruhe, aber gibt's nicht.

00:33:57: Ich

00:33:57: glaube auch einfach... das muss uns bewusst machen die Austauschbar-Guide ist... bin ich voll dabei!

00:34:01: Die Abhängigkeitsverhältnisse, Machtverhältnisse sind auch klar, aber ich würde da nochmal auf was zurückkommen, was du ganz am Anfang gesagt hast, was ich immer wichtig finde weil wir... Man kann sich in so einer Diskussion auch reinsteigen, dass man sagt, oh so bemächtige Player und die werden der Welt erobern und also Untergang sozusagen für den Rest.

00:34:16: und was du gesagt hast im Kontext Alibaba andere, die da kommen und mit anderen Modellen.

00:34:22: Mit anderen Kompetenzen im Bezieh in ehrlichen Markt reingehen aber auch ein anderes Angebot machen.

00:34:26: Aber eben auch Plattform sind werden und den Markt aufmischen und deswegen ist mir dann nicht bange drum.

00:34:31: Und ich glaube, in Amazon ist sich dessen auch vollbewussten.

00:34:34: In Zerlando ist sich das bewusst und die großen Plattformen auch Facebook und andere tun ja alles gucken dass sie frühzeitig Startups erkennen um die aufzukaufen und zu integrieren.

00:34:42: Das heißt auch in dem Segment ist durchaus noch ein Webbewerb dar und wird sich was verändern.

00:34:48: Szenarien und diese Überszenarie, den folge ich gar nicht.

00:34:51: Weil wir müssen daran auch schon wieder in zehn, zwanzig Jahren ... Schritten denken.

00:34:55: und so wie man jetzt sieht, wie ein U-Bahn hochgekommen ist.

00:34:57: Wie ein Airbnb hochbekommen ist was auch immer die dann noch machen in den unterschiedlichen Bereichen und wie jetzt bestimmte Marktsegmenten Food, Lever Services da komplett neue Themen eröffnen also sie können jederzeit auch in die anderen Felder reingehen.

00:35:11: deswegen ja wenn wir uns eine Plattform rausgreifen dann ist genau diese Diskussion so.

00:35:15: aber ich glaube der gesamten Markt und die Welt die uns da noch bevorsteht wird super spannend also auch da unberechenbar.

00:35:21: Genau das selbe Thema, aber eine unheimliche Dynamik und ich glaube ein unheimlicher Fortschritt, den man dann auch sieht wer da mitgehen kann.

00:35:28: Und eigentlich muss jeder mitgehen weil in irgendeiner Form muss man sein Geschäft ja weiterbringen.

00:35:32: Jetzt haben

00:35:32: wir schon zwei Beispiele irgendwie gehabt die interessant oder auch intelligent um wie wir mit so einer Plattform Ökonomie umgehen.

00:35:37: habt ihr noch so ein paar Beispielen wo ihr sagt so dass es für euch so Parade Anwendung wie man vielleicht nicht machen sollte wo man aber was draus lernen kann oder wenn man vielleicht auch etwas daraus gelernt hat?

00:35:44: Ja also es gibt natürlich direkt... abhängige Hersteller von Amazon, die das nicht gut gemanagt haben in den letzten Jahren und jetzt quasi ein Abwechigkeitsvater sind.

00:35:52: Und nur noch hinterher verhandeln, die es nie aktiv gemanaged haben und sich da auch keine Risikometikation gekümmert haben.

00:35:56: Ich finde es aber viel spannender mal zu gucken.

00:35:58: Es gibt sehr viele Strategien aus den letzten jahren, sehr viele Unternehmen, die versucht haben eine Anti-Amazon-Strategie zu entwickeln.

00:36:03: Wie können wir eine Plattform bauen?

00:36:05: Da kann man die USA gucken so Best Buy, Staples, Walmart... Was haben sie eigentlich gemacht?

00:36:09: denn?

00:36:09: was haben die investiert und warum hat das nichts zum Uplift geführt?

00:36:13: also da wurden tausende Leute eingestellt, da wurde sehr viel investiert auch in die IT-Systeme.

00:36:17: Da wurde im Grunde genommen eins zu eins Amazon Funktionalität auf Plattformen angeboten, wo keiner darüber nachgedacht hat, macht das eigentlich für den Kunden Sinn?

00:36:24: Also warum kauft denn der Kunde denn nicht?

00:36:26: Weil Verfügbarkeit vielleicht nicht so da ist und der Preis vielleicht doch nicht so gut wie bei Amazon.

00:36:30: Und ja, das kann man dann aber auch nur in Arizona bestellen oder nicht global.

00:36:35: So ganz viele Kleinigkeiten wenn man da ganz ehrlich zu sich selber ist und noch ganz klar mal sich damit auseinandersetzt, warum bestimmte Plattform gut funktionieren, warum andere nicht.

00:36:43: Da wurde sehr viel Geld in falsche Richtung investiert.

00:36:46: Für mich persönlich ist das immer das Thema Multi-Channel, Omni Channel was ja auch als Antistrategie mal gestartet ist wenn ich überall kanäle aktiv bin dann habe ich ein mega Vorteil in den Kundenakquisitionskosten im Marketingkosten und dann werden die Kunden schon zurückkommen.

00:36:58: so hat jetzt tausendmal nicht geklappt.

00:37:00: Es gibt immer noch Leute, die das investieren.

00:37:02: Ich würde sagen okay was ist denn dein Grund?

00:37:03: Das zu machen wird sehr viel aus dieser alten Essedenke gemacht.

00:37:07: Warum bin ich groß?

00:37:07: Was mache ich mit meinen Hundert Läden, mit meinen Tausend Lieferwagen und meinen zwanzig Lehrgarnen.

00:37:12: Darum wird er umgebaut und nicht so um das Kundeninteresse.

00:37:14: Das klingt total pathetisch und abgehoben aber relativ einfach.

00:37:19: Also viele Sachen werden gebaut, die null aus Kundensicht gedacht sind.

00:37:22: Und dann fragen sie Leute ja okay warum wird es nicht gekauft?

00:37:25: Weil's nicht besser ist als der Rest und du hast übrigens vier Jahre gebraucht.

00:37:28: Das Niveau hat sich mittlerweile so stark verändert, dass was du jetzt gebaut hast nicht mehr relevant.

00:37:32: Ja man braucht zum gewisse Vorstellungskraft wohin das gehen wird.

00:37:35: also ich bin ähnlich dabei.

00:37:36: Ich würde sagen der größte Fehler war und ist immer die Feature Orientierung Dass man sich wirklich vorbildzeiten anguckt Best Practices fixiert ist, was für mich so ein Horror immer ist.

00:37:46: Weil genau das ist es ja nicht.

00:37:48: Das ist das Oberflächliche, was man sieht jetzt bei Amazon und manche sind ja generell sogar soweit, dass sie sagen, Amazon ist erschrecklich.

00:37:54: Es ist ja schlimme User Experience die Seite sieht ganz schlimm aus und sonst muss man doch besser machen können.

00:37:59: Und das funktioniert genauso wenig weil's eben zielführend ist für Amazon und es sind andere Kriterien, die da maßgeblich sind.

00:38:05: aber glaube ich auch die klassische Beraterwelt, die einfach Viehzer orientiert sich an Beispielen Das nimmt, im schlimmsten Fall dann alles zusammenpickt und dann Sammelsurien baut.

00:38:15: Aber es senkt auch schon an wenn man meint jetzt mit Best Breakfast das ist der beste Checkout den nehme ich oder die beste Seitenbesinn.

00:38:23: Schlimmsten auch!

00:38:24: kommt aus Spryker Richtung das beste Shopsystem, als ob es am Shopssystem hängen würde.

00:38:29: Man kann da schon Fehler machen und in dieser Stelle auch noch mal einwerfen!

00:38:33: Absolut.

00:38:33: aber wenn man ohne Strategie hilft das beste Schopsystem nicht.

00:38:37: so würde ich sagen und das glaube ich ist der Punkt dabei dass sehr oberflöches Digitalverständnis da ist also was entweder auf der technologischen Ebene passiert oder auf einem Pseudodigitalverständnis.

00:38:49: wir müssen jetzt digital machen und digital ist alles was irgendwie mit Online-Daten oder sonst irgendwas hat, aber nicht auf der strategischen Ebene und nicht in diesem Plattformkontext.

00:39:00: Also was ich als tiefgreifendes Verständnis empfinden würde und das bedeutet eben entweder muss es selber erlebt haben oder mitgemacht haben oder man muss so offen sein dass man einfach sieht was machen die bewusst anders?

00:39:09: Und wie kann ich mich da einbringen?

00:39:11: viele gehen immer mit dem bestehenden Blick auf diese Welt und dann erst mal ist alles ganz schlimm und das kann ja gar nicht so funktionieren weil das haben wir ja immer anders gemacht.

00:39:19: und wenige sind so offen, dass sie das wirklich mal unvorgehnein eingenommen anhören und dann aber nicht eins zu eins übertragen sondern so transferieren auf die eigene Welt.

00:39:29: Ich glaube, das wäre der Weg also es wäre meine Lehre, aber das ist auch wirklich

00:39:33: super schwierig.

00:39:33: Kann jeder hören Lackmustest machen?

00:39:34: Also wer heute noch an dem Best Practice Projekt sitzt und eine neue Webseite designt erscheint einiges am Markt überlesen zu haben.

00:39:40: Thema Mobile...

00:39:43: Ja und alles was im Voice-Bereich und was weiß ich was da kommt.

00:39:45: Man sieht ja jetzt schön in den letzten zwei drei Jahren war ja man kann sich eben auch nichts verlassen.

00:39:50: Und selbst wenn man sagt jetzt Mobile, wir wissen inzwischen das Mobile.

00:39:53: Das nächste gute Ding ist dann weiß man noch nicht wie Mobile funktioniert und welchen Interface es und welche Konstellation.

00:39:59: Vielleicht abschließende Frage mal was wären denn Kompetenzen die man als Händler zum Beispiel auch aufbauen sollte um in dieser Plattform Ökonomie bestehen zu können gerade auch mal so aus Personalsicht?

00:40:08: also muss ich jetzt z.B.

00:40:08: sehr stark in solche Themen reingehen wie Business Intelligence?

00:40:11: Ist das ein IT Thema, ist das irgendwie Business Development mehr oder ist das Produkt?

00:40:15: Was würde ihr sagen sollte man da sich irgendwie Jetzt mal vornehmen.

00:40:19: Ich glaube, man kann sich bei so Child Hacks about you Salando schon ein bisschen abengucken was man für Leute braucht.

00:40:23: ich glaube aber man kann es sehr einfach runterbrechen insbesondere auch für die F-Ebene.

00:40:26: Man muss einfach dafür sorgen dass Dinge sehr schnell passieren innerhalb von zwei Monaten drei Monaten und das hat gar nicht so viel damit zu tun dass man jetzt einen Head of Digital erst einmal einstellen muss oder einen neuen online Marketing Chef sondern diese ganzen kleinen Sachen in der Entscheidungsfindung die ja unternehmerisch getriebene Businesses wie in Salando oder Baudio einfach die setzen einfach sehr schnell um.

00:40:43: Das kann man erzeugen jedem Unternehmen Einfach mal ins Machen kommen Und dann wird man ja sehen, was einem noch fehlt.

00:40:49: Ein bisschen von uns Marketing hier, IT dort und Product Management vielleicht an einer anderen Stelle.

00:40:54: aber daran scheitert es aus meiner Sicht an diesen Entscheidungsprozessen am ehesten.

00:40:59: Es sind halt alles keine Themen, die man nach Masterplan machen kann.

00:41:01: Und ich glaube, wenn sobald die Masterplandenke weg ist kommt man auch in den richtigen Modus, dass man eben so Themen angeht.

00:41:07: Natürlich wird das am Anfang alles ganz schlimm sein und es wird nicht aussehen wie die Profis das jetzt schon machen.

00:41:12: aber die Kunst ist ja da so schnell zu lernen, dass wir möglichst schnell auf einen Level kommen.

00:41:16: deswegen fasziniert mich zum Beispiel der Startup-Gründerbereich sehr.

00:41:19: gerade jetzt Gründer der zweiten dritten Generationen, die das schon mal gemacht haben sieht man einfach wie unheimlich professionell Strukturen, Technologie und alles aufbauen.

00:41:29: Selbst wenn es jetzt ein anderes Thema ist.

00:41:31: Man kann sich hier einfaches Beispiel... Wir haben ganz viele Unternehmen auch in diesem Speiker-Umfeld die man... Ob das jetzt BtoBs oder irgendwelche Airlines oder sagen wir brauchen jetzt irgendwas im Bereich so eine Voice App also irgendwie Device was über die Stimme eine Transaktion empfangen kann.

00:41:44: Und da muss man sich überlegen wenn man das halt schafft innerhalb von zwei drei Monaten zu bauen egal was für ne Frausezimonde hatte vorher Ist das gut?

00:41:50: Das wäre auch immer noch wahrscheinlich gut für ein Startup.

00:41:52: Wenn man halt sechs Monate braucht, neun, zwölf, damit man das einbetten kann in die Gesamt-IT-Strategie oder den gesamten Marketingplan, ist schlecht!

00:41:58: Einfach versagt.

00:41:59: Punkt aus.

00:42:01: Okay, man merkt also der Wind, der hier entgegen wird, wird eisiger und ... Ich glaube, wir haben sehr schön viele kleine Take-aways mitgenommen und auch ein paar große.

00:42:09: Nur man hat wirklich gemerkt, es geht eigentlich um Agilität.

00:42:11: an vielen Stellen habe ich so ein bisschen mitgenommen.

00:42:13: Und ja, ich freue mich schon auf das mit euch fortzuführen.

00:42:14: also wir werden erst mal versuchen dass wir das öfters machen.

00:42:16: So einen E-Commerce Crossover wahrscheinlich dann öfteres mal per Telefon.

00:42:20: Wir geloben hier mal eine gute Frequenz hinzukriegen.

00:42:22: Ja, aus beiden vielen vielen Dank!

00:42:24: Vielen Dank danke dir

00:42:25: So ihr Lebenzuhörer da draußen, das war's vor heute leider auch schon wieder.

00:42:28: Ich hoffe Ihr konntet einiges für euch mitnehmen und hat jetzt Spaß beim Zuhören!

00:42:31: Seid doch bitte so lieb und schenkt uns eine Rezension mit fünf Sternen bei iTunes und abonniert uns natürlich in der Podcast-App eures Vertrauens gerne auch bei iTunes direkt.

00:42:39: Und wir freuen uns riesig wenn ihr unseren Podcast an Freunde und Kollegen weiter empfehlt weil uns liegt wirklich im Herzen unser Wissen mit vielen anderen zu teilen.

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