Hinter den Kulissen des Erfolgs von Top-Managerin Anna Sophie Herken
Shownotes
Heute hat Joel eine Frau zu Gast, die in vielerlei Hinsicht zu beeindrucken weiß. Zum einen ist Anna Sophie Herken als Business Division Head der Allianz Asset Management GmbH eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau, zum anderen wirkt die zweifache Mutter sehr gelassen und lebensfroh und scheint ein glückliches Leben zu führen. Ob dieser Eindruck stimmt, wie sie Beruf und Privates unter einen Hut bekommt, wie sich ihr Werdegang gestaltet und wie sie trotz Stress ihre Fröhlichkeit behält, all das erfahrt Ihr in dieser Folge. Du erfährst... · …wie Anna Sophie Herkens Kindheit war · …von wem und wie Anna Sophie Herken ihren Beruf gelernt hat · …ob bei so einem Beruf noch Zeit für Freunde bleibt · …mit welcher Einstellung Anna Sophie Herken an Aufgaben herangeht __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Anna Sophie Herken, Business Division Head at Allianz Asset Management GmbH __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 Interviews mit Top-CEOs 🎧 Wo\*m\*en in Business __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:51) Der Preis des Erfolges (00:08:53) Kindheit, Familie, Ausbildung & Vorbilder (00:25:05) Entscheidungen treffen & Konflikte lösen (00:33:33) Ein typischer Tag im Leben von Anna Sophie Herken (00:42:21) Von sozialem Leben und kulturellen Einflüssen (00:50:49) Erfolgreich und eine Frohnatur __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
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00:00:15: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.
00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute mal wieder eine Folge wo ich von einer erfolgreichen Person versuche zu lernen was sie eigentlich so erfolgreich macht und wie sie eigentlich durch das Leben wandelt.
00:00:26: weil wenn man dahin kommt wo auch die liebe Anna Sophie Herken mit der ich heute sprechen gekommen ist dann muss man bestimmt dass ein oder andere auf dem Kasten haben Und Anna hat einen superspannenden Background.
00:00:35: Ich sag immer so scherzhaft, der Lebenslauf, den man uns in der Schule gesagt hat, der Ideal wäre, den hat sie glaube ich!
00:00:40: Sie ist tätig als Business Division Head bei der Allianz Asset Management war auf der University of Cambridge, war für die Weltbank tätig und noch einiges andere.
00:00:47: also schaut euch gerne mal auf ihr linken Profil um.
00:00:49: da gibt es spannende Dinge zu sehen und heute möchte ich mal lernen von ihr.
00:00:52: wenn man gerade auch als Frau es schafft so viel Erfolg zu erzielen auf allen möglichen Stationen sich in solche Ebenen vorzudringen was macht man dann eigentlich?
00:01:00: Wie tickt man das Verständnis von Erfolg?
00:01:03: Und vielleicht hängen wir auch noch mal eine Folge dran, wo sie uns mal so ein Stück wird mit durch ihren Arbeitssack nimmt.
00:01:07: Aber lieber Anna Moin, that being said schön dass du da bist!
00:01:11: Ja danke, dass ich da sein darf.
00:01:13: Ja fangen wir nochmal ganz basic an.
00:01:14: normalerweise würde ich jetzt nicht über deinen Job ausfragen was du da so tust und wie du dahin gekommen bist.
00:01:18: aber ich finde ganz spannend mit Menschen wie dir eher darüber zu reden.
00:01:21: Was bedeutet eigentlich Erfolg für dich?
00:01:23: Wann würdest Du Dich als erfolgreich einordnen?
00:01:25: Ja das ist gar nicht so einfach.
00:01:26: Ich habe ja schon im Vorfeld gesagt, ich hab immer so ganz viele Sachen gar nicht nachgedacht.
00:01:31: Wann bin ich erfolgreich?
00:01:33: Und wann habe ich das geschafft, was ich schaffen wollte.
00:01:34: Ich glaube für mich ist Erfolg dann wenn ich einfach gerne mache was ich tue.
00:01:39: Das mach' ich im Beruf.
00:01:40: also ich gehe eigentlich fast jeden Morgen gerne ins Büro oder meine Homeoffice und freue mich eigentlich auf die Aufgaben, auf die Leute und hab auch das Gefühl dass sich da irgendwie immer etwas anstoßen kann.
00:01:49: Also das was passiert Dass ich irgendwie weiterkomme, dass ich da nicht sitze und nur irgendwie vor mich hin verwalte Sondern das wirklich am Ende des Tages oder des Monats oder der Woche immer irgendwie was besser ist was vorher vielleicht noch optimierungsbedürftig war.
00:02:02: Okay, also wäre so deine Definition von Erfolg einerseits etwas zu tun, das ein glücklich macht und andererseits einen Effekt zusehen?
00:02:08: Genau!
00:02:09: Und eben das mit anderen Leuten zu machen.
00:02:10: Also es macht mir schon mal... Ich habe echt tolle Kollegen und ist so gemeinsam.
00:02:14: Die Experience klingt jetzt irgendwie eigentlich furchtbar aber wir machen was zusammen und am Ende kommt was Gutes bei raus und da stolz drauf und freuen uns drüber.
00:02:22: Und die meisten Leute haben ja, wenn sie über Erfolg reden irgendwie sowas wie Wachstum oder mehr Umsatz.
00:02:27: Oder ich persönlich will mehr Geld erreichen oder ein Titel haben als so ein Thema.
00:02:30: Hattest du das jemals in deinem Leben auch?
00:02:33: Ich war immer sehr thematisch getrieben was ich aber auch komischerweise habe ich darüber nachgedacht im Nachhinein auch gar nicht weiß ob es so gut ist.
00:02:41: also ich hab dann so über meinem Jüngeren ich ob ich mir raten würde anders getrieben zu sagen da dachte ich vielleicht ist es gar nicht gut aber ich war einmal sehr thematic getrieben also bestimmte Themen weiterzubringen.
00:02:51: Aber muss man denn, um dahin zu kommen wo du hingekommen bist auch so einen gewissen Ehrgeiz mitbringen?
00:02:56: Also bist du jemand der kompetitiv ist, der ehrgeitzig ist.
00:02:58: Der sich irgendwie in Wettbewerb stellt?
00:03:01: Na ich bin ehr geizig mit mir selber!
00:03:03: Ich vergleiche mich jetzt nicht mit anderen und sage ich will besser sein oder genauso gut wie X oder Y aber wenn mir was wichtig ist dann will ich gut sein Dann bin ich mit mir selbst kompetitive also auch in der Schule Wenn Fach mir wichtig war da wollte ich eine eins haben.
00:03:15: aber wenn Fach mir nicht wichtig war war es mir auch nicht wichtig, nur eins zu haben.
00:03:20: Aber immer so ein bisschen im Wettbewerb mit mir selber.
00:03:22: Habe ich da was gelernt?
00:03:23: Fühl' ich mich gut genug?
00:03:25: Ich glaube, ich bin ja so mein eigener
00:03:28: Wett-Bewerbspartner.".
00:03:29: Und machst du das auch ein Stück weit an so Kennzahlen fest.
00:03:32: also wenn jetzt zum Beispiel die Allianz in ihrem Investment Geschäft irgendwie keine Ahnung zwei Prozentpunkte weniger einfahren würde an Rendite.
00:03:39: Wärst Du dann irgendwie weniger glücklich mit deinem Erfolg oder guckst du eher auf andere Faktoren?
00:03:44: Ich kenne natürlich auf die Zahlen zwangsläufig und es ist wichtig dass ich die im Business erfülle, aber mein Erfolg und meine persönliche Zufriedenheit, wenn ich denke ich habe meinen Bestes gegeben Dann bin ich zufrieden, auch selbst wenn vielleicht das Ergebnis gar nicht so gut ist.
00:03:59: Das ist ja auch ein bisschen dieses... Wenn ich denke, ich habe gekämpft!
00:04:02: Ich hab gelernt und getan und gemacht und dann bin ich eigentlich ganz zufriedene mit
00:04:06: mir.".
00:04:06: Und wenn du es jetzt mal so abgrenzen müsstest vom Thema Glück?
00:04:09: Also Glück nicht im Sinne von vielblätteriges Klebblatt oder du wirst im Lotto sondern glücklich sein.
00:04:14: Was bedeutet für dich glücklichsein im Vergleich zu erfolgreich
00:04:16: sein?".
00:04:17: Oh, das ist schwierig.
00:04:19: Erfolg ist für mich immer da denke ich sofort eher an Beruf und gar nicht an Privatleben.
00:04:24: Erfolg finde wichtig und das macht mich auch zufrieden.
00:04:28: Und dann habe ich immer wieder Glücksmomente, wenn was ganz schwierig ist.
00:04:30: Also gerade meistens im Beruf bin ich glücklich, wenn irgendwas war, was ganz Schwierig war und ich es geschafft habe.
00:04:36: aber um so richtig Leben glücklich und dauerhaft zufriedenz oder brauchst du dann eben die ganze private Dimension auch also Kinder gesund und glücklich Familie funktioniert Freunde.
00:04:47: Das ist für mich holistischer als jetzt nur Erfolg im Beruf.
00:04:51: Und was ist es, was dich jenseits der Berufswelt dann glücklich macht?
00:04:54: Also es ist die reine Gegenwart und das Zeitverbring mit Familie und Freunden.
00:04:57: oder gibt's noch andere Elemente wo du sagst ein richtig glücklicher Tag ist Komma wenn.
00:05:03: Also klar, Familie Kinder sind ganz wichtig und Freunde aber auch so dieses einfach Zeit zu haben.
00:05:08: Ich glaube jetzt keine großen Hobbys aber so einfach Zeit zum nachzudenken zu lesen.
00:05:12: Und ich glaub so dieser Aspekt Freiheit also... dass ich Freiheit habe in meinem Leben auch mal Sachen zu machen, auf die ich Lust habe.
00:05:19: Und oft ist es dann irgendwie auf dem Sofa zu liegen oder was zu lesen.
00:05:22: Aber zumindest hab' ich die Freiheit und kann das genießen!
00:05:25: Und da sind wir ja bei einem anderen spannenden Thema nämlich... Was ich immer so als den Preis des Erfolgs zusammenfasse?
00:05:31: Weil viele Menschen wollen erfolgreich sein, fragen sich aber nicht, was man dafür eigentlich zahlt.
00:05:35: Gibt's Dinge mit denen du bezahlt hast um dahin zu kommen wo du heute bist?
00:05:39: Also wahrscheinlich habe ich nicht so viele Hobbys.
00:05:42: Sport ist zu kurz gekommen und vielleicht auch ein bestimmter soziale Kontakt, aber... Ich hab' nicht so das Gefühl, dass sich ganz viel aufgeben oder verpassen musste.
00:05:51: Und wenn ich zurückgegucke denke ich auch mal, dass es ja wahrscheinlich unterbewusste Entscheidungen sind.
00:05:55: Dass ich mich entschieden habe dann vielleicht mehr in den Beruf zu investieren war die Ausbildung weil mir das aber auch Spaß gemacht hat.
00:06:01: also insofern Eine schwierige Frage.
00:06:05: Vielleicht fassen wir es mal anders, wenn wir mal darüber nachdenken was so der Schlüssel deines Erfolgs ist.
00:06:09: also welche Investments sozusagen haben dich daran gebracht wo du bist?
00:06:12: gibt es so Merkmale wo du sagst wow Wenn ich dies das oder jenes nicht gehabt oder gemacht hätte wäre ich heute wahrscheinlich an einer signifikant anderen Stelle.
00:06:20: Also ich glaube was für mich Vorteil hat war dass sich ich lerne super gerne Ich bin total neugierig wird ein liebsten ewig studieren neben dem Job.
00:06:29: Ich überlege immer schon, was kann ich noch alles?
00:06:31: Ich würde gerne als MIT noch irgendwas oder nach Harvard.
00:06:34: Also ich bin total getrieben von Lernen und Neugier und ich glaube das hilft also es hilft sowohl jetzt im Studium aber auch im Job.
00:06:41: Das hat geholfen.
00:06:42: ansonsten wenn ich vielleicht andere Sachen anders gemacht hätte wäre ich vielleicht auch weiter als jetzt.
00:06:47: Es ist echt gar nicht so einfach.
00:06:48: eine gute Frage.
00:06:50: Auf der Plusseite ist sicherlich dass ich total wissens- und lerngetrieben bin.
00:06:53: Ich glaube das hat sicherlich nicht geschadet.
00:06:56: Sagen wir mal so rum, es gibt so diesen schönen Spruch den ich dann in solchen Podcasts auch manchmal zitiere.
00:07:01: Je höher man kommt desto schärfer die Messer.
00:07:03: also wenn man dahin kommen möchte wo du möchtest braucht man ja auch manchmal ein gewisses Maß an Ellenbogen.
00:07:08: ist das in deinem Leben auch so begegnet?
00:07:10: Das stimmt!
00:07:10: Es ist eine Tatso ne dass natürlich klar die Messers mehr oder spitzer werden.
00:07:16: Ich selber bin da eher jemand.
00:07:18: ich habe glaube ich keine starken Ellbogen im Einsatz gegen andere.
00:07:26: Vielleicht ist es auch eine Frauensache, eher so sachlich daran zu gehen und die Leute zu gewinnen.
00:07:31: Und versuche das zumindest halbwegs zum Gehen.
00:07:33: also was für mich keine Option wäre wer mich da anzupassen.
00:07:37: Da hätte ich keine Lust
00:07:38: aber... Also auch auf die Gefahr hin ist immer ein schmaler Grad wenn man solche Fragen stellt dass man jetzt sexistisch rüber kommt.
00:07:45: hast du als frau jemals mit Widerständen kämpfen müssen um das zu erreichen was du erreicht hast?
00:07:50: Du meinst jetzt von männlicher Seite oder von männlichen Vorgesetzten
00:07:54: vielleicht ja sogar vom beiden
00:07:57: weniger jetzt von Einzelpersonen, das da jetzt irgendwie sexistischer vorgesetzt ist.
00:08:01: Aber es gar nicht!
00:08:02: Aber sicherlich eher durch Systeme.
00:08:04: Wenn du in Branchen bist wo fast nur Männer sind und du hast eine Frau mit kleinen Kindern, ist glaube ich per System schon mal ganz viel an Vorgabe was echt so suboptimal ist und wogegen du kämpfen musst und wo du immer wieder dich doppelt beweisen musst.
00:08:18: Also das kenne ich auf jeden Fall.
00:08:20: Wie bist du damit umgegangen?
00:08:21: Ja also am Anfang habe ... so wie ein Klassiker, ne?
00:08:25: Da hatte ich auch so Coachings... ... wo mir dann beigebracht wurde,... ... dass ich mich wie so einen Mann benehmen muss und so.
00:08:30: Habe ich da nachher zwei Jahre... ... in meinen Hosen getragen und Zopf und solche Sachen... ...und dann habe ich relativ schnell beschlossen,... ...dass ich das komplett beklopft finde... ....und dass man jetzt viel zu viel Energie nimmt... ...unters sich bin, wie ich bin und hab's dann versucht... ...auf teilweise offensiv zu ignorieren oder auch gegen anzugehen.
00:08:47: Also mich dann eigentlich null verändert... ..und auf Beschlossen nicht anzupassen.... ...und da auch bisschen gegen
00:08:52: anzukämpfen.".
00:08:54: Ich finde ja spannend auch immer, was so der Stallgeruch von jemandem ist.
00:08:56: Und als ich mich mit ihm unterhalten habe, hast du mir mal gesagt, du kommst aus total dem Hippie-Eck?
00:09:00: Ist es wirklich so?
00:09:01: Weil ich hätte gedacht deine Eltern sind Ärzte oder Anwälte oder sowas.
00:09:04: Also ich komme in eine Ausnahmsfamilie, also ich komme an der Tat aus einer Mediziner-Familien.
00:09:08: Das schließe ich gar nicht.
00:09:10: Aber eben schon so dieses klassische Achtendsechziger und wir haben dann auch in so ein Art Kommunsiedlung gewohnt und werkt sehr linkes Elternhaus.
00:09:18: Anti-Autoritär natürlich, wo wir die Wände bemalen durften... Das hat auch sehr geprägt und positiven.
00:09:25: Diese Angst vor Autoritäten, das kenne ich alles gar nicht.
00:09:30: Was für Werte wurden die so vorgelebt?
00:09:31: Oder was war auch die Quelle von Werten?
00:09:33: Hat man das irgendwie aus sowas wie Religion geschöpft oder ging es da ein bisschen um Haltung im gesellschaftlichen Sinne?
00:09:39: Was ist dir dann in die Hand gegeben worden?
00:09:40: Also religiös, weil mein Elternhaus überhaupt nicht ... Aber klar, dieser Werteransatz sozial zu sein Menschenrechte also diese ganzen sozialen Werte.
00:09:51: zum einen bin ich natürlich auf Demos aufgewachsen, wo wir dann gegen Aufrüstung nuklear.
00:09:56: Also das gab es ja diese klassischen Themen.
00:09:59: also das war alles ganz wichtig.
00:10:00: Umwelt war wichtig aber auch wirklich ärmere zu unterstützen.
00:10:04: und also ich fand als Kind teilweise gar nicht so toll muss ich gestehen weil dann auch so weiß ich nicht in Zeiten ruhig dann lieber irgendwelche schicken Tundschuhe haben wollte musste ich da mein Geld irgendwo nach Südamerika schicken?
00:10:16: Das war insofern eine positive Prägung.
00:10:18: aber ich glaube damals fangt das Teil sogar nicht so toll.
00:10:21: Hatt ich das irgendwie geprägt?
00:10:22: Hat das mit dir was gemacht, dass Materialismus bei dir was Wichtiges ist.
00:10:26: Nee, sicherlich habe ich mir von meinem ersten Gehalt Markentwundschuh gekauft aber es hat relativ schnell aufgehört.
00:10:33: Ich glaube es hat mich eher gepräght, dass mir bis heute nicht so wichtig ist und dieses soziale Mitdenken hab' ich ganz stark.
00:10:41: Okay also du bist jetzt nicht der Porsche-Käufer wenn er den ersten Erfolg hat, den Porsche liest und dann irgendwie...
00:10:47: Ne, gar nicht!
00:10:49: Das ist mir nicht richtig.
00:10:50: Spielt denn Geld bei dir irgendwie noch Rolle für Glück?
00:10:52: Weil ich hab auch mal irgendwie, da hättest du jetzt die Studien zu das ab einem bestimmten Gehalt.
00:10:56: Der Glücksfaktor von Geld sogar abnimmt anstatt zunimmt.
00:10:59: wie ist es bei dir so?
00:11:00: Nee also es sagt sich natürlich jetzt... Ich bin eine halbwegs komfortabene Situation.
00:11:05: Ich glaube solange ich mich halblich sicher... Für mich ist Geld glaub' ich Sicherheit!
00:11:09: Also dass ich so denke.. Ich muss keine Not leiden und wir leben gut, aber nicht im Materialistischen oder Luxus-Sender.
00:11:16: Das ist auch überhaupt nicht mein Treiber.
00:11:19: Hätte ich lange nicht in dem Branchen gearbeitet, den ich weil, nicht immer in der Finanzwelt.
00:11:24: Und wenn du jetzt mal so zurückänderst und eine Karriere ... Ich finde Erfolg hat ja oft damit zu tun sich gut verkaufen zu können!
00:11:32: War das was, was du betreiben musstest?
00:11:34: Also musste sich jemand in deiner Rolle der irgendwie aus einem achtensechziger Haushalt kommt.
00:11:37: Der eine männerdominierte Branche geht wie die Versicherungswelt.
00:11:41: Musstest du da irgendwie lauter auftreten als andere?
00:11:44: Ich hab's nicht getan!
00:11:45: Ich musste dieses Sich selbst verkaufen erst lernen.
00:11:48: Das fällt mir auch immer noch schwer.
00:11:50: Nee, wahrscheinlich hätte man es machen müssen.
00:11:53: ich habe es nicht getan aber eher weil ichs auch nicht mochte.
00:11:57: Als Tipp weiß ich nicht also wahrscheinlich Müste man's machen?
00:12:00: Wenn man mit dem Background und auch als
00:12:02: Frau.
00:12:03: trotzdem freut mich über jede Frau, die das nicht macht.
00:12:06: Weil ich das eigentlich ganz unsympathisch finde und auch über jeden Mann im Übrigen.
00:12:09: Aber vielleicht kann man das ja immer so ein Stück weit übertragen auf die Frage was so Leadership Principles sind oder also Führungsprinzipien den du anhängst.
00:12:17: Was legst Du denn wert wenn Du das in Deiner Firma auch einbringst?
00:12:20: Also ich bin überhaupt kein Freund von Hierarchie.
00:12:22: Manchmal denke ich auch, wenn ist es auch so die Prägung meiner schwedischen Familienseite... Es gibt die ganzen Begriffe mit Coaching und also, dass man eher versucht der Coach als Lieder zu sein.
00:12:33: Ich finde es ganz wichtig, dass ich mit meinem Team sehr gleichberechtigt arbeite viel Freiraum lasse und eigentlich eher so uns wirklich als Team sehe und versuche da auch wirklich extrem viel Freiräumen, also geistig auch zu lassen.
00:12:46: Und ich glaube das ist auch ein Vorteil gewesen.
00:12:48: Ich bin ja ganz oft in meinen Jobs von außen gekommen in ganz fremde Branchen.
00:12:52: Also zum Beispiel jetzt auch an die Ayans bin ich hereingekommen von Außen ohne dass sich vorher einer Versicherung tätig war Und ich glaub, das prägt einen ganz positiv als Lieder.
00:12:59: Weil du natürlich sofort weißt ... Du bist so auf deinem Team angewiesen und auf deren Know-how oder das ... Ich glaube es macht dich zu einem guten Führungskraft.
00:13:08: Was sind auch so weitere Elemente?
00:13:10: Oder eine Nachfrage dazu eher.
00:13:12: Wie ist es mit Vertrauen?
00:13:14: schenkst du das sehr schnell?
00:13:15: Bist du ein sehr vertrauensvoller Mensch oder bist du eher jemand, wo man sich das ein bisschen erarbeiten muss?
00:13:20: Ja, bei mir ist immer die Grundannahme, ich vertraue.
00:13:24: Es sei denn, du machst was!
00:13:26: was diesen ganzen Tests, die man ja auch dann machen muss oft auch eher ein bisschen zu ausgeprägt ist.
00:13:31: Vielleicht auch gar nicht so vorteilhaft für die Branche?
00:13:33: Ich habe da auf jeden Fall nachgedacht ob ich das ändern soll.
00:13:36: aber ich dachte A kann es nicht ändern und B eigentlich gehe ich ganz gerne durch die Welt.
00:13:40: Ich glaube mal gewinnt mehr als dass man verliert wenn man vielleicht auch mal dann zu viel vertraut.
00:13:44: Wie gehst du denn aber um wenn dein Vertrauen enttäuscht wird oder wenn jemand einen Fehler macht?
00:13:47: Was ist dann dann so deine Haltung?
00:13:49: Es kommt natürlich immer doch an wer das ist in welchem Kontext war was für ein Fehler.
00:13:53: aber grundsätzlich also Ich höre mir Fehler an, ich höre meine Erklärung an.
00:13:57: Ich bin da sicherlich auch eher ein verzeihender Mensch.
00:14:00: Kommt wie gesagt echt immer auf den Kontext an und auch wie oft und wie stark und was das für einen Fehler war.
00:14:05: Ja oder vielleicht auch mit bohshafter Absicht aus Inkompetenz oder aus Pech oder so?
00:14:09: ne?
00:14:10: Ja
00:14:11: genau, ja.
00:14:11: also Pech und Inkompetenzen ist ja etwas ganz anderes.
00:14:14: und bei Booshaftigkeit auch da muss man hingucken wobei schon immer mehr denke dass man so Grundstrukturen in Menschen nicht ändern kann und da dann auch noch mal hingucken muss.
00:14:23: Hattest du selbst in deinem Leben denn so was wie Mentorinnen gehabt oder also männlich, weiblich?
00:14:27: und vielleicht hast ja auch sowas wo du sagen kannst das habe ich daraus gelernt?
00:14:31: Ich hatte keine Mentoren aber ich hatte Vorbilder.
00:14:33: Also ich hatte gute Vorgesetze, also männliche und weibliche die ich echt richtig gut fand menschlich und super klug war und wo ich... also ah haben mir Feedback gegeben was immer hilfreich war Und wo ich mal einfach angeguckt hab was ich gut an denen finde und versucht hab es auch aufzunehmen.
00:14:48: Was wäre eine typische Merkmale gewesen wenn du das mal so Revue passieren lässt.
00:14:52: Na eben auch Vorgesetze, die viel Vertrauen geschenkt haben.
00:14:55: Also sowohl menschlich als auch in der Sache und ich habe fast immer Vorgesätze gehabt, die dann obwohl ich komplett neu war keine Ahnung hatte mir schwierige Sachen zugetraut haben.
00:15:04: so eher so.
00:15:05: Ich erkläre es hier kurz aber ich vertraue dir und komm wenn du Fragen hast finde ich sehr wichtig die eben auch eine Tatfehler verziehen haben und neue Chancen gegeben haben.
00:15:14: Die waren auf fast alle immer so super smart, also auch so was ich dachte wow.
00:15:17: Also wenn die was sagen das ist echt halt hand und Fuß.
00:15:20: Die haben wenig geredet oder wenig gesagt und sich wenig eingemischt aber Wendern war das echt extrem hilfreich.
00:15:25: Und das fand ich gut viel Robben gegeben.
00:15:28: Gibt es eigentlich so ein Archetypus?
00:15:30: Wenn man auf den Ebenen fliegt auf denen du fliegst wie die Menschen so ticken also was sie für einen Background haben oder was die gelernt haben oder Was die so für Charakter Trades haben oder solche Dinge.
00:15:40: Ich habe bestimmt ganz viele Studien zu, keine Ahnung.
00:15:42: Also ich glaube es hat mit der Branche auch zu tun aber das vermute ich jetzt aus dem Bauch raus.
00:15:47: Wahrscheinlich haben Leute die in einer bestimmten Werbelbranche erfolgreich sind.
00:15:51: Vielleicht sind sie anders als Leute meiner Branche?
00:15:53: Ich weiß es nicht!
00:15:54: Wenn ich mein Umfeld betrachte, würde ich sagen wirklich unterschiedlich.
00:15:57: Ganz unterschiedlich also auch von Leadership Skills.
00:16:00: so Leute wo ich dann denke geht gar nicht oder würde ich nicht machen, die aber vielleicht irgendwo in anderen Bereichen genauso sind wie man sein muss.
00:16:09: Ich seh da keinen roten Faden.
00:16:11: Aber sag du es mir, gibt's das?
00:16:13: Gibt's das Studium zu?
00:16:15: Das einzige was mir so in den Kopf kommt ist man ja immer diesen robbaren Mythos hört dass Menschen die zu psychopathischen oder sociopathischem Charakterzügen neigen dass die Wahrscheinlichkeit dass die weit oben rangieren sehr hoch ist weil sie quasi sich gegen andere Leute durchsetzen können.
00:16:28: Also
00:16:28: ich finde eigentlich so die weißen nicht.
00:16:34: Da kann man sagen, der eine ist vielleicht eher Mikromanager als den anderen aber psychopathisch wirken jetzt alle nicht.
00:16:40: Aber keine Ahnung!
00:16:42: Aber du weißt ja gerade in der Finanzbranche, was ich meine.
00:16:44: Dieses Wolf of Wall Street-Ding, das man auch so ein bisschen da.
00:16:47: Oder andererseits ... Wenn man sich mal sowas wie From Good to Grade durchliest?
00:16:51: Da ist dieses typische Beispiel.
00:16:53: Ein guter Lieder ist irgendwie ein Ackergaule und kein Zirkuspferd.
00:16:55: Er kann gut flügen und macht keine Kunststücke.
00:16:58: Eigentlich das, was du grade beschrieben hast, Leute die in den Spiegel gucken bei Fehlern oder aus dem Fenster auf die Produktionshalle sozusagen, also ihr Team, wenn was gut gelaufen ist und nicht umgekehrt.
00:17:09: Man denkt immer oben sind die Leute ... in den Spiegel gucken, wenn es geil läuft und auf das Team... ...wenn's kacke läuft.
00:17:14: Dabei ist es eigentlich bei den Top-Leuten eher genau umgedreht?
00:17:17: War das bei dir auch so?
00:17:19: Ja weiß ich nicht!
00:17:20: Das kann ich gar nicht so sagen.
00:17:21: aber ich kann jetzt so sagen, dass mir mein Umfeld angucke mit Leuten im lederische Position.
00:17:27: Da habe ich jetzt mehr Leute wo ich sagen kann, dass ich die wirklich gut finde oder toll finde weil das ganz schlaue tolle Persönlichkeiten sind, die sich unglaublich stark zurücknehmen Und ihn gerade sobei erfolgt ihr Team nach vorne stellen und aber auch kein Problem damit haben, wenn was schiefläuft zu sagen so hätte ich sehen müssen.
00:17:43: Ich bin sozusagen mein Fehler und ich arbeite dran.
00:17:46: Da habe ich wirklich eher positive Erfahrungen.
00:17:49: Wie ist das eigentlich bei dir?
00:17:50: Fühlst du er oder managest du er?
00:17:52: Ja, glaube ich führe ihr.
00:17:53: Und bist Du mehr einen Künstlertyp oder bist Du ein strukturierter Typ?
00:17:57: Beides komischerweise.
00:17:58: Als Psycho-Test kommt immer etwas, dass ich sehr kreativ bin hab ganz schnell ganz viele Ideen und das wird dann wahrscheinlich auch anstrengend.
00:18:07: manchmal fürs Umfeld.
00:18:09: Man merkt, dass im Gehirn ganz viel tickert und dann welche Sachen raus springen die auch nicht so organisiert sind.
00:18:14: aber ich sag mal im Projektmanagement im Abarbeiten in Sachen angehen bin ich dann doch recht organisiert.
00:18:21: Ist man wahrscheinlich in deinen Ebenen auch ein bisschen quasi umfeld.
00:18:24: du musst wahrscheinlich organisiert sein.
00:18:25: komm mal damit ne?
00:18:26: Ja vielleicht ist es aber auch gerade als Kompensation für... Dass da manchmal auch zu viele Ideen sind.
00:18:31: Also ich merke, dass wenn es dann zu viel wird im Kopf, dann fange ich an irgendwelche Oldschool-Listen zu führen um so ein bisschen wiederher in meiner Lage zu werden.
00:18:39: Und sag mal, wenn man sich so deine Ausbildung anguckt... also in der Elternwand bei den Ärzten hast du gesagt ne?
00:18:43: Ne mein Vater war Medizinprofessor und meine Mutter war Lehrerin einer schwedischen Schule und Übersetzerin.
00:18:49: Also deine Mutter ist Schwedisch und dein Vater ist Deutsch?
00:18:51: Genau!
00:18:52: Hattest du Geschwister noch als Kind?
00:18:53: Ja ich habe immer eine kleinere Schwester.
00:18:55: Okay, merkt man dann so diese typischen Strukturen?
00:18:57: Dass man immer sagt die ältere ist so und die jüngere isso.
00:19:00: Ich glaube ja also meine Schwester ist... Also sie ist super!
00:19:04: Wir sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich.
00:19:06: Sie ist eher künstlerisch von der Arbeit her und ich war sicherlich so wie geschnitten Brot gut in der Schule, gut im Sport, kein Quatsch gemacht.
00:19:16: Meine Schwester war auch jetzt okay aber die war sicher nicht mehr ausgebrochen ist.
00:19:20: Und ich war die Strebsamme erst geborene.
00:19:24: Und sagen wir, wenn man sich jetzt mal so dein alleine mal deinen universitären Background anguckt.
00:19:27: Also da findet man irgendwie du warst mal in Yale hast das Sachen gemacht?
00:19:30: Du hast in der Sorbonne mal für den Jahr... ...du warst an der Universität, degließt du dir die Perugia!
00:19:35: Du warst in Bordoma findeweile, du hast an der FU Berlin was gemacht.. ..du hast in American University Washington College of Law was so aktiv Dann natürlich Cambridge Wies gesagt habe und ich hab noch wie ein zwei weitere Stationen die jetzt nicht genannt haben.
00:19:45: auch wenn man deinen Job sich so anguckt dann hat man irgendwie Washington und Michigan und New York und dies und dass und jenes.
00:19:50: Bist du so ein rastloser
00:19:51: Typ?!
00:19:53: Nö, gar nicht.
00:19:53: Ich glaube ich bin wirklich so ein Wissensgetrieben.
00:19:55: also die ganzen Studienaufenthalt hat sich so nacheinander ergeben als würde sagen das alles im grünen Bereich ausser dass ich in vielem Ausland war und ich bin ansonsten auch bei den Jobs.
00:20:04: ich baue gerne auf, ich kreiere gerne was und bin da sicherlich getrieben also nicht rastlos aber so... Also fünf Jahre habe ich eine Uni geleitet.
00:20:14: wir sind durch so einen Strategieprozess gegangen und als der dann durch war und alles umgesetzt war dann ist es schon so wie ich denke sowas kommt jetzt.
00:20:21: Ich bin jetzt nicht so der Verwalter.
00:20:24: Es gibt ja Leute, die finden es ganz toll, ihr Leben lang dann eine Sache zu machen und ich weiß... ...ich bin ja Juristin und einer meiner ersten Jobs war so ein Großkanzlei und da habe ich im Bereich Merger Acquisition angefangen.
00:20:35: und dann weiß ich wie ich das saß schon nach zwei Wochen und dachte, dann soll ich jetzt machen irgendwie vierzig Jahre?
00:20:41: Eine Sache!
00:20:41: Und dann bin ich immer mal der Superexpert und schreibe unten einen Kommentar dazu den kein Mensch lesen will.
00:20:46: also das hab' mich schon immer so bisschen erschreckt.
00:20:49: gleichzeitig habe ich vollen Respekt vor diesen Leuten, die so sind.
00:20:53: Aber ich glaube, man muss vielleicht irgendwann mal feststellen was für ein Typ ist man und das muss ja auch erstmal rausfinden.
00:20:58: also es wusste ich auch nicht sofort.
00:21:00: Ich frage ja Führungskräfte auch immer gerne ob sie sich Sorgen machen weil gerade wenn man wie du einen anweitlichen Background hast Anwälter sind ja oft in so einer Rolle dass die für ihre Klienten Mandanten irgendwie Risiken abwägen müssen Es ist bei dir so, dass du öfters auch mal Sorgen hast und über Dinge Gedanken machst.
00:21:16: oder bist du davon befreit?
00:21:18: Also Ich nenne es immer so angelsächsisch, ich bin immer eher wahrscheinlich zu leicht zu begeistern.
00:21:23: Also das typische was wir immer in der Mier sind ist terrific!
00:21:28: Wenn du mit einer Idee kommst, egal wie eine Banane die ist, dann bin ich erst mal auch sehr toll.
00:21:33: Das ist mein Grundansatz.
00:21:34: und wo man manchmal auch im Umfeld ganz gut findet dass ich Leute um mich herum habe, die sagen, hast du mal über das und das nachgedacht?
00:21:41: Also ich glaube vom Grundtypus bin ich eher der... Ich finde immer erstmal alles, ich sehe nur die Risiken auf zweiter Ebene.
00:21:49: Ich hab natürlich Sachen, wo ich mir dabei eher so privaten.
00:21:51: Also geht's den Kindern gut oder also die spürbaren Dingen aber jetzt nicht so im Job.
00:21:57: und grundsätzlich
00:21:58: Wie viele Kinder hast du?
00:22:00: Zwei
00:22:01: Darf man fragen wie alt die sind?
00:22:02: Ja klar!
00:22:02: Zwölf und vierzehn Also Teenager
00:22:05: Ich glaube viele...also gerade Frauen hören dir jetzt auch zu und fragen sich wie hast Du das denn hingekriegt beruflich so erfolgreich zu sein Und dann noch zwei Kinder und jetzt mit Teenager mit Pubertät da geht auch nochmal die Post ab Das alles zu händeln.
00:22:18: Ja, ich habe gerade gesagt, ich sitze hier im Zockerzimmer von meinem Sohn.
00:22:22: Ich war nur begrenzten Zeit, wo ich sitzen darf.
00:22:24: Nein also... Ich glaube was geholfen hat ist zum einen dass ich ja wie gesagt meine Familie zum Teil zumindest aus Schweden kommt und bei uns die Frauen immer alle gearbeitet haben.
00:22:32: Also auch meine deutschen Großmütter und so waren immer alle voll berufstätig.
00:22:35: Also ich hab mir nicht so viel Gedanken gemacht.
00:22:38: Ich habe ja mein erstes Kind bekommen als sich in den USA gearbeitet hat bei der Weltbank in Washington und da es ist ja auch völlig normal das man um wie voll arbeitet Kinder bekommt Das ist ja gar kein Thema.
00:22:49: Und das zweite Kind, meine Tochter, ist dann in London sozusagen zur Welt gekommen oder hier zu Weltkomma, als ich in London gearbeitet habe und ich glaube, dass ich mir echt ganz wenig Gedanken darüber gemacht hab und dass es ein totaler Segen ist wenn ich das jetzt so vergleiche mit deutschem Umfeld.
00:23:03: aber ich bin sicherlich auch da sehr pragmatisch und habe da jetzt auch wie gesagt nicht so große Ansprüche.
00:23:10: Aber ich dachte solange immer alles halbwegs funktioniert zusammen und wir alle glücklich und zufrieden sind, dann ist es gut.
00:23:18: Und da ist sicherlich eher was, wo ich manchmal nachhinein denke.
00:23:20: Ach na ja meine Kinder haben jetzt nicht alle Hobbys ausleben dürfen weil ich die nicht rumfahren konnte oder so.
00:23:26: aber im Moment ist es eben einfach so.
00:23:29: Ich glaube das funktioniert trotzdem ganz gut.
00:23:31: Sind deine Kinder viel gereist mit dir zu klein waren?
00:23:34: Ja also ich war ja früher, ich bin dann auch teilweise noch nach Cambridge gependelt und da hatte ich immer mein Sohn eins und meine Tochter gerade geboren und die habe ich dann immer mitgenommen.
00:23:43: und also doch die sind relativ viel rumgekommen.
00:23:45: Macht es was mit Kindern?
00:23:46: Das interessiert mich immer persönlich.
00:23:47: Ich hab neulich einen Bekannten getroffen, auch ein Podcaster meinte ich bin bis ich zwanzig war mehr auf der Welt rumgereist als ein bekannter von mir.
00:23:55: in seinem ganzen Leben irgendwie ja und das macht ja etwas mit Leuten habe ich mal den Eindruck dass die dann sich schwerer tun Bindung zu anderen Menschen einzugehen.
00:24:02: also muss ja gar nicht schlimm sein sondern es ist ja manchmal auch einfach so dass sie eine Haltung haben Ja Freunde kommen und Freunde gehen.
00:24:07: Es ist halt eine Abschnitt der ist vorbei.
00:24:08: jetzt wird mich einem neuen beobachtest du sowas auch.
00:24:12: Die Kinder haben ja relativ stabil ihr Leben.
00:24:14: Wir hatten immer konkrete Lebensmittelpunkte, das beobachte ich nicht.
00:24:18: Ich finde im Positiven eher, dass sie sehr aufgeschlossen sind und der Welt von anderen Menschen gegenüber ansonsten ... haben die einfach überhaupt kein Lust mehr auf Reisen.
00:24:26: Also wenn wir über Fehlendiskutieren und nicht damit irgendwelche tollen Ideen von durch Japan fahren oder irgendwas
00:24:32: kommen, dann... Oder würde ich auch hin.
00:24:34: Vielleicht aber
00:24:34: noch nie.
00:24:35: Dann kommt man den Kindern rümpfen nur gelangen weil die nah sagen sie wollen am liebsten zu Hause sein und mit ihren Freunden.
00:24:40: also das ist eher so.
00:24:41: ich glaube die sind versorgt mit Reisen erst mal für die nächsten Jahre
00:24:44: Dann kommst du bei meiner Familie mit, dann nehmen wir dich mit.
00:24:47: Aber man kann ja leider nicht rein.
00:24:49: Heute war ich gerade in so einem Japan-Laden und hab eine Sojasauce zurückgegeben, die ich gekauft habe gesagt hier gucken sie mal, die ist abgelaufen und hab' ich beigebracht bekommen.
00:24:55: nee in Japan werden die Haltbarkeitsdaten von links nach rechts gelesen nicht wie bei uns von... Nee andersom rechts noch links.
00:25:01: naja gut kleiner Ausflug Ja
00:25:02: aber in Japan komme ich mit euch mit
00:25:04: Sehr gut.
00:25:05: Erzähl nochmal.
00:25:05: eigentlich weil auch so ein Thema was mich viel beschäftigt das Treffen von Entscheidungen Weil ich glaube, was viele Menschen vielleicht davon abhält erfolgreich zu sein ist oft auch dass sie keine Entscheidung treffen.
00:25:16: Du sagst schwer tun Entscheidungen zu treffen?
00:25:17: Wie ist es bei dir?
00:25:19: Nee, ich entscheide gerne!
00:25:21: Ich habe kein Thema.
00:25:23: auch Entscheidungen zutreffen wenn relativ hohes Maß an Ungewissheit ist.
00:25:29: Also im beruflichen ist natürlich etwas anderes.
00:25:30: Also privat glaube ich entscheidig sehr.
00:25:33: Auch teilweise ein bisschen zu schnell.
00:25:35: Im Beruf gucke ich natürlich allein durch meine Branche natürlich alle Fakten und Zahlen an aber Ich habe relativ wenig Scheu, Entscheidungen zu treffen.
00:25:43: Auch wenn da noch ein großer Dunkelbereich ist.
00:25:46: Ich finde natürlich gute Entscheidungen treffen aber ich sehe es jetzt nicht als Riesenproblem oder als Gesichtsverlust, wenn ich mal was falsch entscheide.
00:25:52: also natürlich jetzt gesetzt den Rahmen dass sich damit jetzt nicht beruflich um welche Schäden anrichten oder so.
00:25:58: das glaube ich auch so eine Risikokulturdinge.
00:26:00: Also dass ich eher vielleicht aus einer Risikkokultur komme wo man sagt Man entscheidet lieber schneller und hat eine große Chance auf etwas Gutes zu entscheiden als immer nur Sorge zu haben, dass vielleicht irgendwie doch was falsch sein könnte.
00:26:12: Hast du denn Modellen nachdem du Entscheidungen triffst?
00:26:14: Also gehst du bestimmte Schritte durch oder hast so ein Raster oder holst dir Rat ein?
00:26:18: Irgendwas in der Art?
00:26:19: Naja
00:26:20: im Beruf bin schon jemanden natürlich... also ich mag's schon ganz gern, sag ich mal Fakten aller eigenen Backgrounds.
00:26:25: Also sehr zu außen Bauchhaus fühle mich nicht wohl und rede auch viel mit Menschen.
00:26:29: es kommt ja allein dadurch das ich oft in Organisation bin wo ich gar nicht als die Top-Expertinnen reingekommen bin.
00:26:35: Also ich hör mir natürlich dann viel verschiedene Meinungen an und versuch, mir da so ein Bild rauszumachen.
00:26:40: Und ich finde einen Faktor dabei ist ja auch oft das Thema Komplexität.
00:26:44: Wie gehst du denn mit Komplexitet um?
00:26:45: Weil manchmal ist es nicht so dass du eine Entscheidung vor der Nase hast und sie ist alles klar.
00:26:49: jetzt passiert mit vierzig Prozent die Wahrscheinlichkeit dies und mit sechzig Prozent das sondern es ist ja total grauen weder schwarz noch weiß.
00:26:54: wie löst du dann komplexität auf?
00:26:56: Ich liebe Komplexitäten!
00:26:58: Das war mein Sprung.
00:26:59: Ja ich glaube das ist so der Vorteil wenn man so viele verschiedene Sachen gemacht hat.
00:27:02: also ich würde mal sagen Sicherlich jemand, der ganz viele Schnittstellen sieht und versucht zusammenzubringen.
00:27:07: Mir macht das total Spaß, ein bisschen die Puzzle legen.
00:27:10: Also mich triggert es eher im Positiven.
00:27:13: Und ja ist eher was, was ich gerne mag, dass wir versuchen so raus auseinander zu fizzeln und wieder zusammenzulegen und dann zu gucken, was sozusagen der richtige Schritt ist.
00:27:20: Machst du sowas eigentlich mal alleine auch Entscheidungen treffen oder beziehst du da Menschen am beruflichen Kontext jetzt mit ein?
00:27:26: Nee also ich beziehe mal andere mit ein!
00:27:28: In der Regel, ich beziehe die Leute vorher mit allen und dann treffe ich schon eine Entscheidung oder bezieht die Leute weitgehend ein.
00:27:34: Aber wie gesagt auch da wieder, weil ich ja oft sozusagen in Jobs gekommen bin wo ich reinkam, wo es Leute gab, die seit dreißig Jahren da Experten sind und ich war der Newcomer in der Branche.
00:27:44: Insofern hat das oft geholfen dass ich glaube ich Sachen gesehen habe die für die Entscheidung wichtig waren, die die anderen gar nicht mehr gesehen haben, weil sie schon so diesen Expertenblick hatten und ich kam da frisch rein und gleichzeitig musste ich natürlich auch mal hören was was die so Wichtiges zu sagen haben.
00:27:59: Also Fern, es ergibt sich... Wenn man in Jobs geht und man so ein Lob gesagt keine Ahnung hat oder kein Experte vorher war, glaube ich wird man ganz guter Teamplayer auch bei Entscheidungen.
00:28:09: Bist du denn Mensch der sich Ziele setzt?
00:28:11: Also sowohl beruflich als auch privat oder also beruflig wird's wahrscheinlich nicht ausbleiben.
00:28:15: qua Organisationen aber bist du eher ein Zieletyp oder bist Du eher einen Opportunitätstyp?
00:28:20: Ein Opportunitätstyp!
00:28:21: Also wenn wir jetzt mal die Basic-Ziele weglassen und lieber sagen um jetzt dass man seine Sachen erledigt, die man so ... machen will.
00:28:29: Ich bin eher
00:28:29: Opportunitätstyp.".
00:28:31: Und das funktioniert?
00:28:31: Ich bin auch so und ich jammer immer dann, dass ich denke oh Gott... ...ich werde nie konzerntauglich sein oder...?
00:28:36: Ja man
00:28:37: macht sowas vernünftiges.
00:28:39: Man muss ja nicht konzernteuglich sein!
00:28:41: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich denke dann immer... Das Wichtigste habe ich geschafft.
00:28:46: Ich hab zwei tolle Kinder,... ...ich habe einen Beruf der mir echt Spaß macht.... ...ich hab nette Freunde und ich kann für meinen Beruf gut leben und ich sehe ganz viel und... Es ist eigentlich so, dass ich immer denke.
00:28:57: Ich bin da, wo ich grad bin und ganz gut aufgehoben war.
00:29:00: Ist das unambitioniert vielleicht?
00:29:03: Ich weiß es nicht!
00:29:03: Ich habe irgendwie einen Freund, der auch eine Frau hat... ...und dann erzählte er mir mal bei irgendeiner Glingheit, wo wir zusammen unterwegs waren.
00:29:09: Also es ist ein Unternehmer und er meinte also ja meine Frau und ich haben Wochenziele, Monatsziele,... ...Quartalsziele-, Jahresziele- und zehnjahresziele.
00:29:17: Sowohl privat als auch beruflich.
00:29:19: Nein.
00:29:19: Und ich hab den angeguckt aber nur Mitleid empfunden.
00:29:23: Wie sieht's dein Ziel aus?
00:29:25: Tja, weiß ich gar nicht.
00:29:26: Also wahrscheinlich beim Privaten ist ja die Frage, ne?
00:29:29: Wahrscheinlich Länder mal gesehen haben oder die Wohnung vergrößern... So
00:29:32: Bucket List!
00:29:32: Oder irgendwie.
00:29:33: Ich hab's nicht mal gefragt ehrlich gesagt weil es mich so abgeturn hat persönlich.
00:29:37: Ja persönlich finde ich ganz interessant.
00:29:39: Ja ich meine ich will das gar nicht bewerten.
00:29:41: jetzt ist für ihn vollkommen okay.
00:29:42: Für mich nur ist es irgendwie so dass ich mich da eingeengt fühle und könnte sich gar nicht atmen wie ein Metall.
00:29:46: Ne
00:29:46: und das glaube auch du hattest ja eingangs nach Erfolg gefragt Und ich glaube ja dass manche mit einem gewissen Anteil opportunistischem der Weltöffnen durch das Leben gehen, glaub ich auch ein Teil des Erfolgs ist.
00:29:58: Weil wenn man sich so festbeißt an Ziele, dass man ja viele eher mal ... dann ändert man den Weg nicht und kämpft an irgendwas, was man vielleicht nicht erreichen kann.
00:30:06: Und ich glaube, dass zu viel Ziel- und zu viel Wegvorgabe gar nicht förderlich ist für das, was auch immer wir Erfolg
00:30:12: nennen.".
00:30:13: Was machst du denn eigentlich in Situationen?
00:30:15: Wenn wir darüber reden, wo man hin will, wo du vielleicht links rum willst oder jemand anders rechtsrum?
00:30:19: Also sprich Konflikte in Konfliktsituationen!
00:30:21: Wie gehst du mit sowas um?
00:30:23: Auch wieder beruflichen konnte, was ja immer schon mit der Unterschied ist.
00:30:25: Ob ich privat habe, hab' ich kommen können.
00:30:27: Aber aufs Thema
00:30:27: vielleicht wäre mal interessant die Unterschiede kennenzulernen?
00:30:30: Ja, ich überleg grad.
00:30:32: Also Kinder klammer ich jetzt mal aus... Da willst du nicht dabei sein!
00:30:38: Also im privaten bin ich glaube ich sehr konfliktscheuer.
00:30:41: Ich bin so ein bisschen konfliktscheuer, aber ich bin kein Fan von Konflikten.
00:30:45: Im privaten Bin ich glaub ich sehr nachgiebig.
00:30:47: In beruflichens kommt drauf an.
00:30:50: Ich würde mal sagen, ich versuche den Konflikt aufzulösen und zu gucken worum es geht.
00:30:54: Also ist ja so dieses typische, dieses Eisberg-Ding das habe ich inzwischen auch gelernt dass es ja oft um andere Dinge geht als eben die man sich streitet.
00:31:00: Ich bin halt schon relativ hartnäckig zu verstehen wieso ich nach A und der Andere nach B will und ob wir wirklich unterschiedlich gehen wollen oder da was anderes hinterliegt und versucht es aufzülösen.
00:31:13: In der Sache bin ich sicherlich eher ein nachgiebiger Typ.
00:31:15: Ich frag sonst auch immer gerne nach D-Railern, also Dinge die einen selbst aus der Fassung bringen.
00:31:20: Was regt dich so richtig auf?
00:31:21: Was ist bei dir, was muss man tun?
00:31:22: oder wenn was passiert, wann gehst du an die Decke?
00:31:24: Zu
00:31:24: triggernden!
00:31:25: Da gibt es doch die schönen Tests, die man immer machen muss, so D- Railer-Tests.
00:31:28: Ah echt, das hast
00:31:29: du schon mal gemacht und ich noch gar nicht, oh... Ja
00:31:30: ja, da gibt's auch so D Rayler-Test hier gerade den Namen Hogan
00:31:33: umfasst.
00:31:33: Ja Hogan Assessment,
00:31:34: ja.
00:31:34: Genau, Hogan assessment.
00:31:35: Also ich glaub, um mich so richtig aus meiner Fassung zu bringen, so stulsch,
00:31:40: bürokratisch,
00:31:41: administrativ irgendwie ... unflexibel... ... da vorne pressen und... ... weiß ich nicht, um mich da reinzwingen.
00:31:51: Das ist da derailig vielleicht oder nicht wahrscheinlich?
00:31:55: Okay!
00:31:56: Noch was anderes?
00:31:57: Wenn es wenig um die Sache geht also wenn's nur um was du auch am Anfang dieses politische Eiltelkeiten... ...da bin ich das kann ich auch nur begrenzt ertragen.
00:32:08: Und was machst du, wenn dir sowas passiert um wieder in Balance zu kommen?
00:32:10: Also wie kommst Du zurück in deine Mitte?
00:32:12: Also Meditation habe ich so oft versucht, das hat mich nicht in die Mitte zurückkatapultiert.
00:32:16: Ich bleibe dran hartnäckig aber es hilft mir noch nicht... also meist aus der Situation gehen und einmal drüber schlafen und einfach so innerlich Abstand davon nehmen.
00:32:25: Sport?
00:32:26: Ja, sport mache ich!
00:32:28: Aber ist eher was wo ich mich hinzwänge.
00:32:31: Was heißt denn?
00:32:32: Es ist nicht so wie ich denke ja jetzt gehe ich laufen und alles wird gut sondern jetzt muss ich auch noch laufen gehen damit's wieder gut wird.
00:32:39: Ich meine du hast ja auch erzählt, dass du ein Mensch bist der gerne lernt.
00:32:41: also nach Cambridge Sorbonne und Kofen sind jetzt noch MIT und Harvard auf deiner Liste.
00:32:46: Wie machst du das denn gerade on the job?
00:32:47: Also wie lernst du den noch momentan dazu jetzt mal außerhalb von irgendwelchen Coachings die dir vielleicht bei der Allianz irgendwie begegnen.
00:32:53: Ich habe zum Eintag, dass ich meistens Jobs gemacht hab wo ich wirklich neu in Organisation war und neu in der Materie in der Industrie.
00:33:01: also wenn du z.B.
00:33:01: Versicherungen nimmst ist mega komplexes total schwierig wirklich Versicherung zu verstehen was dahinter steckt habe ich das Gefühl, ich lerne ja in dem Job einfach eigentlich täglich.
00:33:10: Und ich hab ja auch Jobs die dann immer breiter werden wo eigentlich immer was dazukommt und dann mache ich mehr Schiene oder Nachhaltigkeit.
00:33:16: also sofern bin ich da eigentlich voll ausgelastet und... Was ich jetzt im Frühjahr gemacht habe zum Beispiel es war als von Yale gesagt einfach da auch nochmal so weißte so Exekutive Kurse so ein Abschluss eben dass da ging's um Sustainable Investing.
00:33:27: Also ich versuch da also außerhalb des Jobs auch immer noch irgendwie zu lernen.
00:33:33: Spannend Wollen wir eigentlich mal so einen typischen Tag von dir durch die Klinik, dass wir auch mal lernen wie du dich selber organisierst?
00:33:38: Okay.
00:33:38: Homeoffice oder Office?
00:33:39: Ich muss gerade überlegen, welche mir nehmen
00:33:41: sollten!
00:33:42: Gibt es denn bei dir den typischen tag?
00:33:43: Nee aber es gibt wahrscheinlich halbwegs eine Struktur, die man so verergemeinern kann.
00:33:49: Wobei es für mich natürlich so ist das ich durchdurch, dass sich Pendle im jetzigen Job habe ich ja meistens wenn ich in Büro bin, bin ich in München.
00:33:56: da hab' ich dann sozusagen das.
00:33:58: ich sag mal das Familien Set-up die Kinder nicht also dieser ganze Stress, das habe ich natürlich jetzt im Homeoffice.
00:34:03: Aber so dieses morgens noch Mörchenschnitzel machen, Butterbrot geschmieren und welche Sportsachen zusammensuchen... Das ist bei mir durch die Konstellation ein bisschen entzerrt.
00:34:13: Muss man sich das so vorstellen dass du dann irgendwie Montag runter fährst und Freitag wieder hoch?
00:34:18: Also vor der Pandemie bin ich montags hin und dann entweder Mittwochabend oder Donnerstag zurück je nachdem da ich das sehe natürlich viel mit USA und auch China arbeite konnte ich schon immer recht viel von zu Hause arbeiten
00:34:29: Und währenddessen waren sozusagen Kids durch Papa versorgt und du hast dann vollen Fokus auf Work.
00:34:34: Genau, also wenn ich jetzt in München bin genau da sind die beim Vater und der Versorgte super und ich konnte dann aufstehen und ja mich voll ganz auf den Job konzentrieren.
00:34:43: Okay, dann machen wir mal den Tag, wenn Du wirklich in Münchel bist also Hardcore Office Week eigentlich?
00:34:48: Wann stehst Du morgens auf?
00:34:49: Ja leider immer so früh, ich würde manchmal, glaube ich, so Senile langsam, senile Bettflug... Also gegen sechs spätestens stehe ich meist schon auf
00:34:58: Okay.
00:34:59: Und wie geht's dann los?
00:35:00: Ja, ich bin auch so ein Morgenenergie-Mensch.
00:35:02: Ich hab für manche Leute auch so unerträglich.
00:35:04: Ich habe meine Energie eher morgens als abends.
00:35:06: Ich
00:35:06: auch!
00:35:07: Also ja... Ich bin da sofort so oft zackig auf und bin sofort da und alert und mach dann oft erst mal sofort E-Mails.
00:35:14: Guck' ich weil es natürlich durch dieses internationale Arbeiten dann oft auch was reingekommen ist.
00:35:19: Bin auch sehr schnell dabei mich fertig zu machen und Frühstück ist von mir alles zacki zacky.
00:35:24: Also meist mache ich eine halbe Stunde oder Stunde erst zu Hause, also E-Mails und dann gehe ich ins Büro.
00:35:29: Wann früh schickst du?
00:35:30: Dazwischen dann?
00:35:31: Ja dazwischendan!
00:35:32: Es geht immer so Frühstück und fertig machen ist schnell bei mir.
00:35:35: Was ist so ein typisches Anna-Sophie-Herken-Breakfest?
00:35:38: Meistens trockenes Müsli, weil ich vergessen hab Obst zu kaufen.
00:35:45: Kaffee Typ oder nicht?
00:35:46: Aber hallo... Ich habe jetzt Blaubeertiefkühlware entdeckt
00:35:51: Sehr gut.
00:35:51: Das werde
00:35:51: ich jetzt wieder.
00:35:52: demus jetzt ein bisschen besser geworden, man kann jetzt auch Obst einfrieren.
00:35:56: und dein Büro-Tag der besteht dann erstmal erste Tageshefte wahrscheinlich vor allem aus Meetings oder wie muss ich mir den vorstellen?
00:36:01: Ja es sind dann viele Meetings.
00:36:02: also ich mach das natürlich so dass wenn ich in München bin habe ich eigentlich die ganze Zeit Meetings.
00:36:05: da war ich dann ja in den Tagen im Homeoffice in Berlin zwar viel Videomitings hab aber wie sagt er bin ich dann freier
00:36:11: okay und ganzen Tag dann Meetings durchgeslottet oder auch mal zweite Tagesheft ein bisschen anders gestockt?
00:36:17: Nee ist schon durch geslottelt und dann auch meist abends noch.
00:36:20: vielleicht denkst du grad, was fragt der Nerdmiche für komisches Zeug?
00:36:22: Aber es ist ja manchmal interessant gerade auch so Ernährung kennenzulernen.
00:36:25: Weil das macht ja auf was mit einem.
00:36:26: bist du jemanden, der sozusagen so voll alles isst oder bist du Vegetarier?
00:36:30: Veganer?
00:36:31: gibt's da irgendwie ne Ecke bei dir?
00:36:33: Also ich bin schon immer oder Teenager seit Vegetarien aber nicht so richtig.
00:36:37: also eigentlich schon, aber ich esse ab und zu Hot Dogs bei Ikea zum Entsetzen aller, aber jetzt immer so Heimatgefühl mit Schweden Also ab und zu mal Fleisch, aber nicht so richtig.
00:36:48: Okay also Flexitare ja wie man glaube ich sagt.
00:36:52: Alles klar okay sind sozusagen die ganzen Essensgelegenheiten bei dir wenn du jetzt in deinem Arbeitsumfeld im Süden bist eher auch so ein Jobding dass du da Connections knüpft?
00:37:00: Ja das versuche ich schon.
00:37:01: Das ist auch bisschen in der Kultur bei uns.
00:37:03: ne Dass du dieses zusammen Kaffee trinken und Mittagessen ohne dass es jetzt irgendwie faul klingen soll.
00:37:09: Aber das sind schon ganz wichtige Punkte.
00:37:11: Und gerade jetzt weil wir alle weniger am Office sind Also das ist positiv, ich glaube so die soziale Freude übereinander ist größer geworden.
00:37:18: Hast du denn wenn du in München bist auch ein Privatleben oder ist da alles dem Job untergeordnet und in den Berlinwochen eher darauf?
00:37:24: Nein, ich habe da auch einen Privatleben.
00:37:25: Viel Privatlegen kommt aus dem Job auf Leute, die über den Job kennen!
00:37:29: Wann hörst du dann abends aufzuarbeiten in Münchens?
00:37:31: Naja es hängt davon ab und da hab' ich das... Ich hab' gesagt oft hier mit den USA machen weil's dann... weiß ich nicht... also wenn ich jetzt abends nichts Privates mache dann gegen elf oder so oder zehn?
00:37:41: Du arbeitest bis abends um elf
00:37:43: Ja, aber mit Pausen.
00:37:44: Also das klingt jetzt schlimmer als es ist.
00:37:45: Ich mach's dann von zu Hause und dann sind eben vielleicht noch US-Emails oder auch Meetings... Aber was ist wie gesagt?
00:37:50: Es ist natürlich so diese Aufteilung da ich dass ich dann eben diese paar Tage hab wo ich dann auch die Kinder nicht erarbeitet habe, dass sich da schon versuche besonders viel zu schaffen.
00:37:59: Kommt danach elf noch ein Privatleben oder fälltst du ins Bett und stehst morgens wieder nur für eine Arbeitswelt auf?
00:38:05: Dann falle ich zurück um.
00:38:08: Aber wie gesagt, das sind sehr reiche Tage mit viel Interaktion und Leuten.
00:38:12: Insofern fahre ich jetzt nicht unzufrieden ins Bett.
00:38:16: Ich stelle mir das so vor, dass man da sehr viel Sozialkontakt hat... ...dass man sehr berauscht in's Bett fast eher fällt?
00:38:21: Ja, berauschst oder auch einfach der Sucht in einem.
00:38:25: Soviel Eindrückte und Gespräche und so.
00:38:27: Es gibt ja diesen komischen Effekt, dass ein Teil müde ist aber gleichzeitig total aufgeputscht.
00:38:31: Weißt du was ich meine?
00:38:32: Genau!
00:38:32: Und dann denkt man es ist so müde und plötzlich legt man dann gar nicht einschlafen.
00:38:35: Aber ich bin.
00:38:35: normalerweise schlaft dann sofort ein freu mich auf den Kaffee morgens.
00:38:39: Kontrastprogramm, du hast einen Berlin-Tag!
00:38:41: Wann stehst du auf?
00:38:42: Ja auch genauso, ich stehe genauso auf und dann wecke ich die Kinder so gegen halb sieben.
00:38:47: also da fokussiere ich mich dann meist auf die Kinder bis die aus dem Haus sind.
00:38:51: das ist dann immer so was ich halb acht viertel vor acht und dann mache ich mein Computer an empfangen an zu arbeiten
00:38:57: Und dann same procedure halbe Stunde E-Mails und dann Meetingmarathon virtuell oder wie läuft es denn?
00:39:02: Ja, wobei ich in Berlin versuche auch mehr.
00:39:04: Ich versuch dann schon ab und zu mir das Schlotz reinzulegen, wo ich dann einfach auch mal lesen kann.
00:39:09: oder ja also München ist durchgetakteter.
00:39:12: Wie machst du es mit Mittagessen eigentlich?
00:39:13: Sitzst du Zuhause oder gehst du raus?
00:39:15: Also ich sage, ist eine total banale Frage eigentlich, wo man denkt warum verwenden wir der airtime drauf?
00:39:20: aber ich finde Es macht so vieles also einen großen Unterschied wenn Du den ganzen Tag nur zu Hause sitzt und dir vielleicht was und nie rauskommst zum Beispiel.
00:39:26: deswegen finde ich mal ganz spannend wie Leute sich das auflösen.
00:39:28: Ich versuche, ich wohne ja hier in Berlin-Mitte da wo man nur rausfallen muss und dann gibt es lauter Sachen wo man was essen kann.
00:39:35: Ich versuch, mittags mir etwas zu holen habe aber auch jetzt in den letzten zwei Jahren leider horrende Lieferdienstrechnung.
00:39:43: Liefe mich immer erschreckend wenn ich die Abrechnungen sehe.
00:39:46: denke vor also nicht nur wegen der Kosten sondern auch wegen des ist ja auch nicht so gesund.
00:39:52: Wie machst du sowas, würde ich auch gerne wissen.
00:39:53: Ich such gerade auch im Business nach einem Tool wie man mal vernünftig einen Cockpit kriegt für seine Ausgaben also.
00:39:59: Muss ich mir sonst mal...
00:40:01: Ich versuche ja eher.
00:40:02: wahrscheinlich gibt es das schon.
00:40:02: Ich hätte mir überreicht ich bräuchte so jemand aber ich kann nicht kochen oder ich koche nicht gut.
00:40:07: Gibt es Dienstleistung dass man um jemanden sagen kann die Kinder der eine ist nicht grüne Sachen der andere nicht rote und so weiter?
00:40:12: Und dann kommt jemand und kocht ein für die ganze Woche.
00:40:15: Das müsste es doch geben oder?
00:40:16: Müsst man fast eine Person anstellen, Family-Manager.
00:40:20: Oder ansonsten wärst du bei HelloFresh oder so was?
00:40:23: Ja, aber das passt nicht so genau.
00:40:25: Hab gesehen, dass die jetzt mit Neil Patrick Harris werben.
00:40:27: Ich frag mich wie es zusammenpasst.
00:40:29: Aber dem geh ich ein anderer Mal auf die Spur.
00:40:30: Okay!
00:40:32: Hast Du denn wenn du in Berlin bist variiertest, dass du zum Beispiel sagst erste Tageshefte mach' ich nur Meetings, zweite Arbeitshefte arbeite ich konzentriert oder sowas?
00:40:38: hast du da so eine Regulierung für dich?
00:40:40: Nee, aber ich bin totaler Morgenmensch.
00:40:42: also wenn ich... Wie komplizierte Dinge über die nachdenken muss, versuche ich das immer vor zwei Uhr oder so zu machen.
00:40:49: Und wann hörst du in Berlin aufzuarbeiten?
00:40:52: Die Kinder kommen ja meist erst Nachmittags aus der Schule und versuchte das irgendwie kurz was essen und da sie dann ihre Aktivitäten haben heißt sich das kann nicht auch schwer sagen.
00:41:01: Ich arbeite auch meist bis zehn bin ich irgendwie erreichbar aber unterbreche dann je nachdem wie es mit den Kindern ist.
00:41:07: also ich habe natürlich meine Meetings aber wenn ich jetzt weiß dass ich meine Kinder kommen um vier nach Hause versuche dann eben eine halbe Stunde frei zu haben Ja und vielleicht auch Termine hinzulegen, wo ich auch mal zwischendurch Fragen beantworten kann der Kinder etc.
00:41:20: Also es ist lockerer.
00:41:21: Hast du denn eigentlich Unterstützung?
00:41:22: Also hast du zum Beispiel jemanden wie was aus wie eine Nanny oder Babysetter oder sowas die die Kiste einmal zum Fußball fahren oder zum Hockey oder solche
00:41:29: Art.
00:41:30: Ich hatte das als die kleinartige Nanny und sie hatten echt ne großartige nennie.
00:41:34: Eigentlich seit ja von Anfang an die bei uns war.
00:41:37: jetzt sind hier alt genug.
00:41:38: also dass Erleichtert ist auch enorm.
00:41:40: Jetzt kommen die nach Hause und die wollen natürlich gar nicht mehr, dass ich vorhin fahre, weil ich so pennig bin und cool.
00:41:46: Ja oder wenn ich sie abruhne muss ich irgendwie um die Ecke warten.
00:41:49: Echt?
00:41:49: Ja kommt das wirklich so?
00:41:50: man hört es ja immer.
00:41:52: Aber das fehlt da nicht so uncool aber ich bin uncool.
00:41:56: Das
00:41:57: finden mich gar nicht so uncool.
00:41:58: aber ok frag mal meine Kinder.
00:42:00: Schaffst du denn mit deiner Familie irgendwie relevant Zeit zu verbringen?
00:42:03: eigentlich erlaubt das dein Berufsleben wenn du in Berlin bist?
00:42:05: auch?
00:42:06: Ja, am Wochenende in der Regel schon und abends.
00:42:09: Also wenn die Kinder haben ja auch... also wenn die Eltern sind, die haben ja ihr Programm und oft ist es auch so dass sie selber erst dann um acht nach Hause kommen und dann abends machen wir eine halbe Stunde zusammen irgendwie quatschen, mal ne Serie gucken oder irgendwas machen.
00:42:21: Und wie ist das mit Sport-und Sozialleben?
00:42:23: Wie kriegt man sowas unter?
00:42:24: Hast du so eine Lösung für dich?
00:42:25: Weil wenn ich Menschen wie dir, wenn ich mit denen rede, die sind ja immer geslottet und die haben immer viel zu tun und Zeit ist so das ärmste Gut was solche Menschen haben.
00:42:33: Das ist echt so eine Einschränkung.
00:42:35: Und das merke ich dann auch, wenn ich mit Freundinnen die andere Leben habe – also die Freier sind in ihrem Alltag -, da merke immer, dass diese am liebsten schon die zwei Wochen durchplanen, wo wir waren wie wo sie sind.
00:42:47: und ich merke als Kontraprogramm, für mich ist es wenn ich nicht arbeite ... Wenn ich im Urlaub fahre, buche den Flug oder das Hotel und für mich wäre das wichtigste eigentlich kein Plan zu haben.
00:42:57: Ich sehe das als Kontraplug zu diesem durchgeschlotteten Leben.
00:43:01: was dazu führt, dass ich natürlich auch oft ein bisschen unorganisiert bin in meinem Urlaub.
00:43:04: Aber ich finde das so das Schönste morgens aufzustehen und zu denken kann machen, wozu ich Lust habe und wann ich will.
00:43:11: Und ich wache dann meist trotzdem früh auf und weiß nicht aber allein im Kopf zu haben.
00:43:16: Ich hab keinen Plan, keinen Termin.
00:43:18: Das finde ich großartig!
00:43:20: Ja, du und ich waren ja auch gleichzeitig in New York.
00:43:22: Stimmt!
00:43:23: Ich hab mich nicht getraut dir ein Treffen vorzuschlagen... Ach was?
00:43:27: ...weil ich irgendwie dachte wenn man mal weg ist will man den Kopf frei haben.
00:43:30: Und ich fand dann ganz lustig wenn man sich geschrieben hat hey ich bin gerade hier auf dem One World Trade Center was machst Du?
00:43:35: ah ich bin hier grad in Brooklyn irgendwie im Second Hedge Shop mit meiner Tochter wie Klamotte guckt.
00:43:39: Ja genau.
00:43:39: Du warst doch irgendwas nicht eingesperrt da in dem Tower ne?
00:43:43: Der Fahrstuhl ging nicht mehr oder kam da nicht mehr runter und so es war bisschen lustig.
00:43:46: Ja
00:43:47: etwas durchaus begegnen können
00:43:48: Ja, und die Leuten wurde komisch.
00:43:49: Das ist echt krass!
00:43:50: Also in diesem Ort wenn du da ganz oben bist ... ... und kommst dich mehr runter das hast du schon ... ... dann hast du ja schon eine Anspannung gemerkt, ja?
00:43:55: War die lange oben eingesperrt oder...?
00:43:57: Ich würde sagen so eine halbe bis dreiviertel Stunde... Dann ist man nicht mehr ein Fahrstuhl hoch und die gefühlt fügt sich Etagen hochgefahren sondern halt muss da drei mal wechseln, so.
00:44:06: Und wurde durch das Allerheiligste durch die Hinterflure geführt.
00:44:09: aber es ist ja auch immer ne Erfahrung, ja Aber sag mal Was ist bei dir eigentlich so der Faktor Freunde?
00:44:14: Weil das finde ich, was ich auch ganz oft beobachte.
00:44:16: Es geht selbst mir so und ich manage jetzt nicht irgendwie vierhundert Leute dass man ja manchmal nicht mehr so sozial eben gepflegt kriegt, dass man Menschen trifft mit dem man zur Schule gegangen ist oder sowas.
00:44:26: Was meine dieses Sozialem?
00:44:27: wie kriegst du das hin?
00:44:28: Also ich würde sagen dieser Aspekt Freunde ist bei mir extrem gut ausgeprägt.
00:44:32: Ist mir auch total wichtig.
00:44:34: also eher Sport oder Hobby ist zu kurz gekommen.
00:44:37: Meine aller zweiten besten Schulfreunden sind auch in Berlin.
00:44:42: Wir kennen uns ewig.
00:44:43: Wie sehe ich bestimmt drei, vier Mal im Monat?
00:44:45: Also ich habe es eigentlich ganz gut geschafft auch so meine Freundschaften über die Kontinente aufrecht zu erhalten und treffe auch immer wieder neue Leute oder sind natürlich dann meist irgendwie auch Frauen vielleicht in meiner Position mit denen ich wirklich Freundschaften aufbaue.
00:44:59: Und was die alle gemeinsam haben ist dass das Freundschaftens sind, die auch viel Verständnis füreinander haben also wo dann auch niemand beleidigt ist wenn man doch absagt und wir uns dann auch mal treffen auch wenn's einfach nur eine Stunde ist.
00:45:10: aber sehr intensive Freundschaften und ich bin auch extrem dankbar für.
00:45:15: Wie kommunizierst du denn eigentlich?
00:45:16: Bist du eher so der WhatsApp-Typ oder der Sprachnarrichtentyp, oder der Anruft-Type oder der E-Mail-Typing?
00:45:21: wie machst du das mit Freunden?
00:45:23: Also anrufen und Video und Privaten ist gar nicht mein Ding und jetzt erst recht seit dieser ganzen Pandemie weil ich so das Gefühl habe ich klebe nur in irgendwelchen Videos und Calls, das finde ich ganz schlimm.
00:45:32: Ich bin so der Whatsapp-Sprachenarrichtentypes, finden auch immer alle ganz schrecklich aber es liegt vielleicht auch daran dass die Buchstaben immer kleiner werden auf dem Handy.
00:45:39: Ich hab immer so kryptische Nachrichten geschrieben.
00:45:42: Aber kann
00:45:44: ich verstehen?
00:45:44: Wie die Teenager, die machen ja auch noch nicht.
00:45:46: Ich konnte es aber nicht verstehen als sie damit anfingen und dachte, was macht ihr da?
00:45:48: Wieso ruft euch doch an?
00:45:50: Da will's mich genauso...
00:45:52: Also das Einzige, was daran nervig ist, dass man dreißig Nachrichten untereinander sieht und weiß nicht, was in welcher passiert.
00:45:57: Ach, das ist die, wo sie mich mit den Weg zur Location beschreibt!
00:46:00: Und du
00:46:00: kannst nicht so spot-on.
00:46:01: oder genau sind auch gesprächeligerer Nachrichten, wo du denkst jetzt komm mal ... Du kannst es schwer vorspulen.
00:46:07: Hast du eigentlich, wenn du mal an deinen unterschiedlichen Berufsstationen zurückdenkst, hast du so Unterschiede bemerkt?
00:46:12: Was es mit deiner Familie gemacht hat oder auch... Du hast ja auch unterschiedliche Kulturen erlebt.
00:46:15: Also vielleicht war ja Amerika manchmal auch eine ganz andere Führungskultur als jetzt zum Beispiel irgendwie hierzulande.
00:46:20: Ich werde zu sagen, seitdem ich meine Familie so bewusst habe, dass er eher in der deutschen Kultur war.
00:46:25: Also grundsätzlich bin ich sicherlich immer eher im Ausland und in der amerikanischen Kultur habe ich mich sicherlich eher von meiner Grundveranlagung aufgehobener gefühlt Gerade wenn man meinte, das ist eher so dieses, ich habe eine Idee.
00:46:37: Alle finden es erstmal toll oder jemand anders hat eine Idee und ich kann es erst mal toll finden.
00:46:40: Das ist sicherlich vom Spirit her.
00:46:43: ansonsten was ich in Deutschland schwierig fand also mit meiner jetzigen Position nicht mehr so.
00:46:48: Das war diese Anwesenheitskultur und dieses totale Oldschool.
00:46:53: Ich weiß nicht, ob du jemals gearbeitet hast.
00:46:55: Aber ich hatte auch deutsche Jobs, wo dann immer so wärs zuerst im Office und wärm längst ... Das fand ich so grauenvoll, war das echt ... Ah!
00:47:03: Das hat mich so genervt.
00:47:05: Das macht einen Impact.
00:47:06: Und während wir sprechen, hat man in Deutschland gerade wieder die Pflicht zur Zeiterfassung angegeben?
00:47:10: Jaa!
00:47:10: Nee, kann ich total verstehen.
00:47:11: Zumal es ja auch so gefühlte soziale Sanktionen nach sich bringt.
00:47:14: der erste, der geht... Also ist es sehr unangenehm.
00:47:16: in der Tat
00:47:17: Ja, das ist auch so eine Gratwende, wenn du natürlich immer noch ein Privatleben hast oder Familie und es ist auch unproduktiv.
00:47:22: Und ich glaube, dieses in Deutschland habe ich lange die Erfahrung gemacht, dieses Input.
00:47:26: Das war immer so wer meisten Input liefert im Sinne von wie ich hinter einen Platz sitzen und treu am Bildschirm e-mail schreiben.
00:47:35: Das wird als Superperformance gesehen, während ich schon immer so was dachte mir ist es total egal wo Leute etwas machen solange der Output stimmt.
00:47:44: Ich war auch immer so, ich erinnere mich meinen Investor damals bei meiner früheren Firma.
00:47:47: Der kam im Moment mit Joel hier bei unserer einen Firma XY.
00:47:50: Wenn der CTO da eine halbe Stunde länger bleibt dann bleiben auch seine fünf Entwickler alle irgendwie ne halbe stunde länger.
00:47:55: Das sind dann sechs mal dreißig Minuten also drei Stunden mehr gewonnene Produktivität wo ich meinte alter Die gucken doch halt auch nur Facebook oder YouTube Ja
00:48:02: Bundesliga Also
00:48:05: Dafür sind sie am nächsten noch unproduktiver und so weiter.
00:48:07: also ja ist grausig.
00:48:08: Da hoffe ich echt dass mir tatsächlich so viel positiv verändert jetzt dass das nicht zurückgeschraubt wird.
00:48:13: Ich muss aber auch sagen, als ich aus den USA kam.
00:48:15: Es ist ja manchmal ein bisschen schade und es ist wirklich oberflächlich teilweise.
00:48:17: Also ich weiß noch, ich hab echt ein bisschen gebraucht.
00:48:19: die kommen immer mal... Hi!
00:48:20: How are you?
00:48:21: Und dann sagst du dich mal da und habt ihr mal geantwortet so ganz brav.
00:48:23: Ja danke schön mir geht's gut.
00:48:25: wir sind heute ein bisschen müde aufgestanden, aber dies aber das aber jenes.
00:48:27: Den Schnupfen hat mein Kind.
00:48:29: Dann hast du realisiert, dass interessiert dir halt überhaupt nicht.
00:48:31: Sollts einfach nur sagen ja gut wie gehts dir?
00:48:34: Klar was ist denn auch die Form der Kommunikation ne?
00:48:37: Hallo zu sagen.
00:48:38: Auf der anderen Seite weiß ich auch noch, ich kam dann wieder in Deutschland an halb sieben oder sieben Uhr morgens.
00:48:42: am BR steht unten wir wollen so eine Richtung Zug.
00:48:44: ich stehe mit meinen Koffern meine Frau oben und dann kommt so ne Familie mir vorbei hat irgendwie so sechs Koffer schiebt die so?
00:48:50: Und ich guck die an und ich wollte gerade ansetzen zu sagen na wo geht's hin?
00:48:54: Und dachte dann so nee das ist doch American Style.
00:48:56: wenn du das hier fragst dann sagt ja was geht denn dich jetzt an?
00:49:00: Ja alter wie haben
00:49:02: Sie denn hier Stimmt.
00:49:03: Aber was mich ein USA-Nummer interessieren würde, hast du es auch so erlebt?
00:49:06: Mir erzählen das Freunde immer die teilweise in Firmen arbeiten und die großen US-Konzern gehören dass es da ganz strikte Regularien gibt.
00:49:12: im Bezug auf Gender also Elevator Rules ist zum Beispiel etwas was mir untergekommen ist, dass ich von Firmen gehört habe Da dürfen Männer nicht im Fahrstuhl fahren.
00:49:19: wenn eine Frau dazu steigen will oder eine Frau schon drin ist dann müssen sie den nächsten kommen lassen.
00:49:23: Ist es in USA eigentlich echt so?
00:49:24: Also kannst du dir für die USA sagen Ich hab das so nicht erlebt bin ja im Aufsichtsrat von der US Lebensversicherung oft Da haben wir das alles nicht.
00:49:32: Also, nee ... Okay.
00:49:34: Es gibt sicherlich eine höhere Sensitivität dort, was ja per se auch erst mal nicht so schlecht ist.
00:49:39: Aber nee, dieses Übertriebene kenn ich so nicht?
00:49:42: Ich hab ein paar Kandidaten.
00:49:44: Jörg Rehn wollte mir zehnjährig E-Bellchef sein, dass er nachts einen Anruf bekommen hat.
00:49:47: Er hätte zwei Kollegen, die hier wegen Diskriminierung ein Thema hätten und meinte, wer ist denn das?
00:49:52: Dann sagten der und der.
00:49:53: Die sind total netten wohnständigen Menschen.
00:49:55: Was haben die gemacht?
00:49:56: Ja, sie haben einer Frau die Tür aufgehalten.
00:49:59: Das ist so was mir manchmal in dieser US-Kultur, was ich höre.
00:50:03: Also ich kenne das nicht Spekulationen aber es ist dann auch manchmal ein bisschen um diese übertriebenen Fälle als Antimodell zu sehen.
00:50:11: Ich glaube grundsätzlich war's sicherlich jetzt bei der Weltbank und da war früher eine Sensibilität für solche Themen.
00:50:17: Da waren ja nicht nur Frauen, sondern verschiedene Ethnien und wir waren ja so ein bunter Haufen dass man da sicherlich guckt, dass man Respekt voneinander umgeht ganzen unausgesprochenen Diskriminierung, dass man dann ein Gefühl verkriecht.
00:50:30: Aber ich habe das mal eher positiv
00:50:32: erlebt.".
00:50:32: Ja, ich schreife jetzt total ab aber ist ja auch gerade die Debatte, dass Ariel jetzt verfilmt wird und Schwarz ist ne?
00:50:38: Was ich voll cool finde ehrlich gesagt, aber das ist faszinierend was man dann manchmal noch so für Sachen mit sich rumträgt.
00:50:44: zurück zu dir vielleicht abschließend vielen vielen dank.
00:50:46: erst mal also.
00:50:47: ich glaube das war ganz spannend mal zu erleben.
00:50:49: es wirkt bei dir mit so einer leichtigkeit des bestaun ich ja noch ein bisschen so nicht.
00:50:52: bin ich ellenbogen?
00:50:53: ne ja ich habe zwei kinder aber ich krieg das alles gewuppt.
00:50:55: so vielleicht kannst du ja nochmal so ganz nach hinten raus irgendwie sagen die schaffst du so eine froh natur zu sein und trotzdem so viel zu erreichen.
00:51:03: überlegt gerade ob die kursalität so rum ist oder anders um mich weiß ich nicht.
00:51:07: wie gesagt ich glaube was mir geholfen hat ist dass sich.
00:51:10: wirklich Spaß habe am Arbeiten, am Lernen.
00:51:13: Also am Lern und Lernen ist bei mir auch arbeiten also dass es mir immer Freude macht was ich mache?
00:51:19: Ich hab jetzt nie gewusst, ich muss das und das erreichen.
00:51:21: Dass ich da glaube ich sehr flexibel bin.
00:51:24: Das gibt mir vielleicht so eine gewisse Leichtigkeit.
00:51:27: Ich bin ja manchmal auch den Weg Nummer A gegangen und der ging nicht mehr.
00:51:32: Da musste ich auf B umsatteln und vielleicht ist das eine Leichtigheit wenn ich dann dachte auch b war ganz schön und nicht jetzt das Gefühl habe ich habe a nicht geschafft.
00:51:40: Also, ich glaube so eine gewisse Aufgeschlossenheit und eigentlich sehe ich das auch alles als was.
00:51:44: Was mir irgendwie immer denke achts macht ja alles Spaß und ich lerne etwas und da gibt es trotzdem blöde Tage und blöder Erfahrungen.
00:51:50: aber wenn man das in Kontext packt finde ich das mal alles so eigentlich eher ganz positiv.
00:51:54: Musst du dich eigentlich anstrengend deinen Kindern sowas beizubringen oder so werte Modelle?
00:51:58: weil was mich jetzt manchmal beschäftigt ich habe vor kurzem euch ein Podcast mit einem Bekannten gemacht.
00:52:01: der ist halt so weiß ich hundertfünfzigfacher millionär.
00:52:04: dann haben wir drüber geredet Was schenkt man seinen Kindern so, kauft der teure Sachen oder müssen die das selber kaufen zum Beispiel?
00:52:10: Und es bleibt dann deiner Rolle nicht aus.
00:52:11: Du hast ja auch eine gewisse Visibilität im Beruf, dir wird jetzt wirtschaftlich nicht ganz schlecht gehen.
00:52:15: du hast aber auch viel Zeit, die du auf die Arbeit verwendest bis manchmal vielleicht nicht für die Familie.
00:52:19: da musst du dann für dich auch so ein Korrektiv schaffen wie du mit deinen Kindern redest dass du denen alles erklärst was bei dir so passiert.
00:52:25: oder wuppt sich das bei dir auch so simpel zusammen wie bei dir gefühlt alles.
00:52:29: Du meinst was passiert berufen wie mein Leben ist und was ich arbeite.
00:52:32: Ja, ich finde da kommen ja so verschiedene Sachen zusammen.
00:52:34: Also ich finde das eine ist so Werte vermitteln also worauf kommt es an einen Umgang mit anderen?
00:52:38: Das andere ist umgang mit Geld, finde ich auch irgendwie was wichtiges, was ja quasi sogar dein Beruf ist.
00:52:43: und dann halt auch so Mama hat oft keine Zeit für dich hatte ich aber trotzdem lieb jetzt mal pflapsig gesagt.
00:52:49: Also mit den Werten, ich glaube das habe ich von Anfang an weil mir vielleicht gebe ich daran irgendwie auch so weiter wie ich's erlebt hab als ich glaubt da habe ich vom Anfang an oder wird von Anfang darauf geachtet in der Familie auf hier drüber zu sprechen.
00:53:01: Das fängt an in der Kita und so an.
00:53:03: Dieses, dass man was ich nicht zu anderen ist, niemand hänselt die Basics aber die sind ja wichtig oder ganz wichtig wie bin ich zu anderen Menschen?
00:53:10: Und auch dieses Bewusstsein also wie gut es uns geht und so wobei ich weiß nicht wie's bei dir war als Kind erinnere mich auf wie man dann teilweise denkt jaja und hätte dich hin hört lasst die Mama mal quatschen.
00:53:21: Aber trotzdem ist das ein riesen Thema.
00:53:23: mit dem Geld Ja es ist gar nicht so einfach.
00:53:25: Also ich gucke da schon drauf Dass meine Kinder nicht immer das irgendwie das Toilste Neueste größte haben lernen, was das bedeutet.
00:53:32: Trotzdem haben wir drüber gesprochen, verreisen wir viel oder so.
00:53:36: Also da versuche ich auch immer ein Gefühl dafür zu schaffen dass es nicht normal ist.
00:53:40: ob das ankommt kann ich so nicht sagen.
00:53:43: und mit dem viel arbeiten.
00:53:45: Ich rede auf jeden Fall meinen Kindern darüber!
00:53:46: Ich frage dir auch immer ganz ehrlich sag mal mann würdet ihr gerne dass ich mehr da bin jetzt oder so?
00:53:51: Und die sage immer Lüdie.
00:53:52: also ich glaube sie kennen ja.
00:53:54: also ich war jetzt sowieso nicht.
00:53:56: jetzt ist auch so ein doofes Alter.
00:53:57: jetzt sind Sie froh wenn ich weg bin aber Ich glaube, dass sie das nie anders kannten.
00:54:00: Und ich hatte auch eine berufstätige Mutter.
00:54:02: also wenn man das nicht anders kennt, das war nie ein Thema und es hat mir ja auch immer Spaß gemacht.
00:54:07: Also ich bin nach Hause gekommen und gesagt der blöde Job oder so.
00:54:10: Ich habe das ja... Ich glaube wenn die da merken, dass man da ganz bei sich ist, ist das auch kein Thema?
00:54:15: Ja, ist vielleicht auch so ne Altersgeschichte.
00:54:17: Ich hab noch nicht meinen Sohn gefragt wie findest du mich eigentlich als Papa?
00:54:19: dann hat er mir so fünf positive Eigenschaften aufgezählt.
00:54:22: Er meinte gibt's doch was was ich blöd mache.
00:54:23: Ja du spielst mit mir zu wenig Playmobil.
00:54:27: Ja, stimmt.
00:54:27: Aber das ist ja neulich kleiner sind.
00:54:29: kann man das noch?
00:54:30: Also ich hab dann auch so das Feedback mit mir.
00:54:32: kann man gut vom Fernseher kuscheln nach dem naja okay.
00:54:37: Aber immerhin!
00:54:38: Ja aber lieber die Sachen sozusagen mit Überzeugung und mit Liebe machen und euren Spaß haben und sich nicht die Sachen reinquellen.
00:54:44: Na gut Anna es war mir ein Vergnügen.
00:54:46: vielen vielen Dank für das Eintauchen in deine Welt.
00:54:48: bleibt gesund und wir sehen uns bestimmt hier bald mal wieder.
00:54:51: Danke
00:54:51: total gefreut und vielen dank bis bald tatschao.
00:54:57: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:55:01: Du merkst,
00:55:02: hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!
00:55:06: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:55:16: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.
00:55:19: Bis zum nächsten Mal.
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