Hinter den Kulissen des Erfolgs von Signavio-Gründer Gero Decker – Teil 2: Über Reichtum | #Erfolgsstrategien 💪🏻

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Nachdem sich Joel und Gero Decker im ersten Teil ihres Talks eher auf Familie und Freizeit konzentrieret haben, richtet sich der Fokus im zweiten Teil nun auf Selbstoptimierung im Arbeitsleben, dem richtigen Umgang mit Erfolgsdruck, dem Setzen von Prioritäten und die zwischenmenschlichen Beziehungen im Berufsalltag. Freut Euch auf ein sehr interessantes Gespräch mit einem der erfolgreichsten und dabei entspanntesten Unternehmer, den wir kennen. Du erfährst... ...wie ein typischer Tag von Gero Decker aussieht ...welche Prioritäten Gero Decker als Manager setzt ...warum Gero Decker ein „miserabler Projektmanager“ wäre ...was Gero Decker motiviert und antreibt ...was Gero Decker auf die Palme bringt ...was erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen unterscheidet ...wie Gero Decker Erfolg für sich definiert ...welche Bücher und Ratschläge Gero Decker weitergebracht haben ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Wie ihr Schatten verfolgt digital kompakt-Macher Joel Kaczmarek regelmäßig erfolgreiche Personen und versucht die Säulen ihres Erfolgs nachzuzeichnen. In Bereichen wie Lebensführung, Gesundheit oder Finanzen erhascht er ungewohnt tiefe und ehrliche Einblicke. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Gero Decker, General Manager SAP Signavio __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:10) Ein typischer Tag bei Gero Decker (00:05:31) Gero Deckers Führungsstil (00:12:03) Warum Burnout für Gero Decker nie ein Thema war (00:19:25) Lernen & Ziele (00:26:54) Was bedeutet Erfolg und Glück? (00:30:41) Sorgen & Zukunftsängste (00:34:21) Buchtipps & gute Ratschläge __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo Leute,

00:00:16: mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:18: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und es ist mal wieder Zeit für eine Runde Entschlüsselung von Erfolg!

00:00:23: Was meine ich damit?

00:00:24: Wir reden hier regelmäßig mit erfolgreichen ManagerInnen und Unternehmerinnen darüber, wie sie eigentlich erfolgreich wurden.

00:00:30: Und was die Grundlagen dafür sind!

00:00:32: Und wollen dann natürlich verstehen, wie sieht denn eigentlich so die eigene Lebensführung

00:00:35: aus?!

00:00:36: So...

00:00:36: Mit dem lieben Gero Decker der ja sein Unternehmen Signavio sehr erfolgreich in SAP verkauft hat und auch so ein richtig heller Kopf ist haben wir er schon mal dazu gesprochen Wie Gero eigentlich zu seinem Schaffen kamen?

00:00:46: Was hat das Thema Geld in seinem Leben so bewirkt?

00:00:49: Wie ist er mittlerweile effizient?

00:00:50: weil er konnte sich ja manche Dinge leisten werden, wo wir versucht haben zu verstehen wie das geht.

00:00:55: Und hab ich gesagt ey komm, das müssen wir noch mal fortsetzen und deshalb soll heute eine weitere Folge kommen, wo ich mit Gero darüber rede.

00:01:01: A- Wie sieht so ein typischer Tag eigentlich bei Gero aus?

00:01:03: Wie steuert er sich?

00:01:05: B- Was für einen Führungsstil lebt er vor innerhalb dieser Tagesstrukturen?

00:01:09: und C- Wie geht Gero eigentlich selbst mit seinen eigenen Zielen um?

00:01:12: Wie lernt er was bedeutet für ihn solche Dinge wie Erfolg oder auch Glück?

00:01:16: Klar!

00:01:16: Wir werden nochmal den kleinen Ausschreifen machen in Richtung Burnout.

00:01:19: da hat Gero nämlich ganz gute Vorsorge und dort zu verstehen, wie ihm das gelingt.

00:01:23: Das interessiert uns heute alles!

00:01:24: Also that being said lieber Gero starten wir gleich mal straight rein.

00:01:27: Moin moin erst Mal Und los geht's!

00:01:29: Mal so zum Thema Work-Life Ballads.

00:01:31: Wie sieht denn so ein typischer Tag bei dir eigentlich aus?

00:01:33: Wenn du dich jetzt nochmal zurückklingst in den Bereich Arbeit ist noch im normalen Niveau

00:01:37: Also mein normales Niveaux momentan um das mal so eine Perspektive zu setzen.

00:01:41: Ich arbeite momentan so im Schnitt fünfzig Stunden die Woche also noch noch arbeitig.

00:01:45: Das ist gar nicht so wenig!

00:01:46: Würde ich jetzt mal behaupten, also weniger als vielleicht zu mancher Zeit in der Vergangenheit aber ganz okay.

00:01:53: Dann lass uns nochmal einen typischen Tag machen.

00:01:54: Also was sind so deine Morgenroutinen?

00:01:56: Wann stehst du auf?

00:01:57: wie beginnt der Tag?

00:01:58: Erst geht der Rolladen hoch ja... Ich wache gerne von Sonnenlicht auf.

00:02:03: Sechs uhr fünfundvierzig geht der rolladen hoch.

00:02:05: Sechsofünfzig klingelt er weg, sechs uhr fünfzig.

00:02:07: zum zweiten Mal um sieben Uhr stehe ich auf.

00:02:10: Da habe ich aber schon fünf bis zehn Minuten mit den Kindern gekuschelt, weil die häufig noch zu uns kommen.

00:02:16: So und dann machen wir Frühstück, Kinder gehen in die Schule.

00:02:20: Wir wechseln uns ein bisschen ab mit den Nachbarn wer die Kinder zur Schule bringt – mit dem Fahrrad.

00:02:25: der Große geht zu Fuß.

00:02:26: Und dann sieben Uhr dreißig acht Uhr.

00:02:31: Dann versuche ich noch ein paar Schritte zu machen, weil ich will ja zehntausend Schritte pro Tag gehen.

00:02:35: Das ist mein Sport, die Woche über zumindest!

00:02:39: Und dann geht's los.

00:02:39: Ich arbeite bei der Zeit von zu Hause aus, da mein Homeoffice, also bin gar nicht groß weit weg.

00:02:46: Mittags wird gegessen und abends bin ich wieder bei der Familie.

00:02:49: Also ganz straight forward tag!

00:02:51: Wie war es denn früher als du im Büro noch warst?

00:02:53: Was ist der Unterschied zwischen Büros bis Zuhause arbeiten?

00:02:56: Ich kann mich besser konzentrieren.

00:02:58: Und verlegt man aber die Haftung zum Team?

00:03:01: Mein Team ist ja relativ groß.

00:03:03: In unserem Team bei SAP sind ungefähr so tausend Leute.

00:03:05: Das heißt das ist sowieso ... Nicht so, dass ich jeden kenne oder mit jedem ständig zu tun habe und die sind sowieso auf der Welt verteilt.

00:03:12: Die sind ja in Dutzenden von Ländern

00:03:13: verteilt.".

00:03:14: Insofern das Remote arbeiten hat manche Dinge vereinfacht weil es keinen Unterschied mehr macht ob die anderen Kollegen in Berlin sind oder in Sao Paulo oder sonst irgendwo.

00:03:22: Zeitunterschiede bleiben noch Und ansonsten gibt's natürlich immer Veranstaltungen.

00:03:26: also wenn Kunden-Events sind dann ist natürlich spannend nicht nur die Kunden zu treffen sondern auch die Kollegen die dann vor Ort sind Partys, die man feiert oder ein Dutzende hunderte Kollegen auf einmal.

00:03:37: Dass man sich auch sieht in Persona oder man Nacht mit dem unmittelbaren Team Offsights fährt für zwei drei Tage irgendwo hin.

00:03:44: das ist dann einfach Quality Time, den man mit den Menschen auch dann physisch verbringt.

00:03:49: aber so fürs Daily Doing fehlt mir vom reinen Arbeiten her nichts.

00:03:53: dadurch dass es jetzt remote stuff findet

00:03:54: Signavio mittlerweile so aufgesogen in so einer großen SAP-Unit, also dass es gar nicht mehr das eine Büro gibt und die gleichen KollegInnen von früher oder ist es schon noch da wie so ein Subunit?

00:04:04: Und du kannst da quasi mit deinem Team arbeiten.

00:04:07: Wir sind eine Subunite und arbeiten sehr eng aber wir sind natürlich auch eingebettet in die Organisation als Ganze.

00:04:13: Also Vertrieb zum Beispiel findet in der Matrix statt.

00:04:16: Da gibt es einen Account-Oner, Account Executive und dann gibt es Spezialisten pro Produkt.

00:04:20: Und wir haben halt... Wir senden einen Spezialist für unser Produkt In so ein Vertriebszyklus.

00:04:24: Aber wir machen ja nicht The Art of Sales hier als Podcast.

00:04:27: Ne, wir bewahren uns natürlich auch eine Identität.

00:04:29: ne Korreenz Ein Zusammenhalt im Team Das fühlt sich gut an und dafür haben wir den Raum

00:04:35: Und mal blöde gefragt Ist ja so ne Managemententscheidung?

00:04:38: Bist du mit deinen Kolleginnen auch befreundet gewesen?

00:04:41: Also sind das Menschen, mit denen du gearbeitet hast die du auch nah an dich ran gelassen hast oder hast du Grenzen gezogen.

00:04:46: Na wir waren ja immer viel mehr einen Freundeskreis als jetzt nur eine reine Arbeitsgemeinschaft und gerade in den ersten Jahren war das der Hauptgrund warum Leute zu uns gekommen sind weil sie gesagt haben ich habe ein besseres Leben, ein spannendes Leben.

00:05:00: Ich bin hier zusammen mit Freunden wenn ich hier arbeite Und zu einem gewissen Grad ist das weiterhin noch so.

00:05:05: Aber man muss natürlich immer aufpassen, dass man jetzt nicht Entscheidungen trifft oder Leute bevorzugt weil man sie geradezu vielerweise persönlich netter oder besser findet oder mit denen lieber einen Abend verbringt bei Bier und Grillen.

00:05:17: Die Professionalität muss man schon haben aber ich sehe da jetzt kein Widerspruch darin auch eng befreundet zu sein um zusammenzuarbeiten.

00:05:24: Ich finde ja eine der gruseligen Eigenschaften von dir ist Dass man das Gefühl hat du kennst alles schon.

00:05:29: So bin der dann.

00:05:30: dat habe ich schon durchdacht.

00:05:31: Bin ich schon gewesen Tust dir da recht mit oder bist du einfach nur gut darin, Schwächen so zu überspielen?

00:05:36: Ich würde behaupten mein Gehirn funktioniert meistens relativ schnell.

00:05:40: Außer ich habe jetzt ein total Megacarter drin.

00:05:43: Kann vielleicht auch mal eine Podcastfolge aufnehmen.

00:05:45: aber wie es immer so ist ja manche Dinge hat man erlebt und andere die spielt man dann halt auch spontan im Kopf durch.

00:05:51: Und wie tickst du so als Führungskraft?

00:05:53: Also wenn du mal über die Jahre jetzt zurückdenkst, ich finde deine jetzige Situation ist ja noch ein bisschen auch ein Sonderfall.

00:05:57: Aber wenn man die harten Jahre von Signavio Revue passieren lässt... Wie war zum Beispiel so dein Führungsstil?

00:06:02: also wie arbeitest Du mit Menschen um sie weiterzuentwickeln?

00:06:05: Wie gehst Du mit Konflikten um?

00:06:07: Thema Lob versus Kritik?

00:06:09: was war der Gero?

00:06:10: Das ist eine ganz spannende Frage weil ich mir das die meiste Zeit Meiste.

00:06:15: Zeit von Signal habe ich eigentlich nie klar gemacht oder nie das irgendwie so bewusst gemacht.

00:06:19: Das kam erst wesentlich später also die ersten paar Jahre, die ersten fünf sechs Jahre.

00:06:22: da haben wir auch fast ausschließlich Kollegen eingestellt frisch von der Universität.

00:06:26: Da war auch gar nicht die Erwartungshaltung da dass es jetzt gutes Management ist sondern die Erwartungshaltungen ist.

00:06:31: man läuft gemeinsam in eine spannende Richtung und jeder kann sich entfalten.

00:06:35: Und da arbeitet man viel mehr um die Eigenheiten der verschiedenen Personen drum herum und versucht, die Dinge so zusammenzustecken.

00:06:41: Dass es funktioniert und dass es Spaß macht.

00:06:43: Irgendwann fängst du ja an... Die Organisation wächst dann viel schneller und du hast auf einmal Profis an Bord.

00:06:48: Und die Leute fordern gutes Management ein Ja?

00:06:52: Und Du bist mein Manager!

00:06:53: Deswegen musst du jetzt Folgendes tun.

00:06:55: Das ist erst passiert als wir erfahrenere Leute an Borden hatten oder das war sozusagen Phase zwei.

00:07:00: Da hatte ich den Effekt, dass alle Leute, die bei mir Meine Direct Reports waren entweder Mitgründer, sozusagen im alten Modus oder Leute die zum Teil zehn, zwanzig Jahre mehr Erfahrung hatten als ich.

00:07:12: Wo es dann auch schwierig war, so inhaltliche Ansagen zu machen, sondern es war eher das Miteinander und das Motivieren und hoffentlich gemeinsam in eine Richtung laufen und weniger das inhaltlichen Steuern oder den Leuten sagen was sie denn genau zu tun hätten.

00:07:27: Und jetzt wird's spannend weil das Team verändert sich natürlich auch die ganze Zeit und man bekommt ein bisschen mit.

00:07:32: Was ist denn bedeutet auch, Manager zu sein und was da die Erwartungshaltung ist?

00:07:36: Ich habe jetzt vor einem Jahr zum ersten Mal überhaupt an den Management-Training teilgenommen um dann sozusagen zu erfahren.

00:07:42: Was sind denn da Dinge, die man da auch richtig und falsch machen kann?

00:07:44: Das Spannende ist ja viel... Also bei mir war es so viele Dinge macht man ja auch intuitiv.

00:07:50: Manche Dinge machten man intuitiv nicht also z.B.

00:07:52: dieses Lobben.

00:07:54: Da bin ich wahrscheinlich nicht so wahnsinnig gut drin weil ich mache das in dem Moment typischerweise wo ich den inneren Drang habe das tun zu müssen wo ich besonders erstaunt bin oder positiv überrascht bin, aber nicht so nach dem Motto ich muss jetzt in einem Abstand von spätestens einer Woche die Leute loben damit sie das Gefühl haben Sie sind appreciated.

00:08:11: Da bin ich schlecht drin.

00:08:12: und ja also wie führe ich unterschiedlich?

00:08:18: Je nach Situation und je nach Person die vor einem sitzt versuche ich die meisten Momente schon über Motivation zu gehen ein gemeinsames Bild zu zeichnen wo man hinlaufen möchte Und dann Leuten viel Freiheit geben, da auch hinzukommen.

00:08:30: Wo ich mir schwerer tue ist wenn es eher ein bisschen, ich sag mal instruktiver sein muss wo die Leute auch wollen gehen.

00:08:37: was ist denn jetzt?

00:08:37: Schritt eins Schritt zwei drei weil in meisten Fällen weiß ich das ja selber nicht und sich dann irgendwas aus den Fingern zu saugen ist dann schwierig.

00:08:44: Da tu' ich mich dann ein bisschen schwerer.

00:08:45: und dann ist meine Effekthandlung meistens dass ich Leute an andere wiederum verweise wo ich weiß dass sie genau wissen wie man das jetzt machen muss und sagt nimm dir denen als Coach als Mentor als Sparringspartner oder Projektweise rein in dein Thema und dann geht's besser voran.

00:08:59: Also bist du eher jemand, der mit langer Leine führt?

00:09:01: Dass die Leute selbstständig lernen und wachsen oder bist du Micro Manager?

00:09:05: Also Micro Manager bin ich null gar

00:09:07: nicht.

00:09:07: Hab mich auch gewundert!

00:09:09: Also es gibt ja diese tollen psychometrischen Auswertungen, die man machen kann... Ich hab das zum ersten Mal so vor zwei drei Jahren gemacht eigentlich viel zu spät und da kommen halt erstaunliche Dinge raus.

00:09:17: Zum Beispiel kommt raus, ich habe null Kontrollbedürfnis was jetzt Total Perfekt ist für meine Rolle, weil du hast dann halt manchmal so Governance Schwierigkeiten.

00:09:25: Dass dir da halt Dinge durchfluppen und alle anderen sagen sich wie kann das jetzt passiert sein?

00:09:29: Da musst doch Gero drauf geachtet haben oder muss noch nachgehakt.

00:09:33: Nein!

00:09:33: Weil ich habe keinen inneren drangen Dinge zu kontrollieren also es mir eher zu wieder Dingen zu kontrolliert bin jetzt also null Checklisten Typ Ich werde ein ganz miserabler Projektmanager.

00:09:42: aber was mich zum Beispiel antreibt is Dinge zu lernen.

00:09:46: Also ich hab ein starkes Lernbedürfnis und mich interessieren immer die Dinge die ich vorher noch nicht gemacht habe und wo ich das Gefühl hab, dass bringt mich jetzt noch einen Schritt weiter.

00:09:54: Das ist auch die Hauptmotivation warum ich weiterhin bei der SAP aktiv bleibe.

00:09:58: Ich habe keine Verpflichtung keinen Anreiz finanzieller Natur oder vertraglicher Natur zu bleiben.

00:10:04: Ich könnte jeden Tag kündigen aber nicht fasziniert es einfach jetzt auch in einer neuen Situation eine neue Rolle in einem neuen Setup mit neuen Aufgaben auch Dinge auszuprobieren und zu erfahren wie so ein Ladentick wieder funktioniert was weiterhin funktioniert was nicht mehr funktioniert was man neu machen muss.

00:10:18: Hast du Kulturschock gehabt?

00:10:20: Nee.

00:10:21: Weil es ist nicht schon sehr anders, also wenn du sagst früher waren meine Direct Reports meine Mitgründer innen oder dann ja nur Männermitgründern dürfen uns gender mal weglassen.

00:10:28: und jetzt hast du auf einmal so Management Strukturen all over the world auf einmal kommt Diversity, auf einmal kommen irgendwie Strukture noch einmal kommen Prozesse und und und Also wie wirst du dem denn her für dich das du da auch nicht irgendwie durchdrehst als ein Macher?

00:10:39: vielleicht kann man's anders sagen Wie hast Du die Brücke von Gründer zu Manager genommen?

00:10:44: Das ist ein ganz gradueller Prozess und wenn du halt da ran gehst und perfekt zu Nest bist, dann läufst du automatisch in Burnout.

00:10:50: Weil du von all den Themen die ständig auf dem Schreibtisch liegen, die stendlich auf dich einpasseln kannst du halt immer nur genau drei oder vier oder fünf Dinge machen und hoffentlich pickst du die richtigen raus, die am wichtigsten sind, die die am meisten Impact haben.

00:11:05: Und das war eigentlich so das Rezept die ganze Zeit auch einfach gesund zu bleiben und weitermachen zu können.

00:11:12: Und den Laden auch nach vorne bringen zu können, dann hat man hoffentlich einen guten Benchmark, guten Input, gutes Bearingspartner, dass man sich tatsächlich auf die fünf wichtigsten Dinge konzentriert.

00:11:21: Beispiel ich habe mit meinen Mitgründern die Diskussion gehabt, war mal so drei vier Jahre unterwegs als Firma.

00:11:28: da haben wir eine maximale Kostenkontrolle gehabt weil wir hatten keine Investoren und konnten immer nur das Geld ausgeben was durch Umsatz reinkam.

00:11:34: Und das haben wir schon sehr, sehr extrem gemacht.

00:11:36: Dass wir den Leuten Vorgaben gemacht haben wieviel Euro sie vor Hotelzimmer ausgeben dürfen und bei welchen Strecken darfst du jetzt mit dem Taxi fahren?

00:11:44: Wo musst du mit einem Bus

00:11:45: fahren?".

00:11:46: Also dann waren wir halt schon wahnsinnig restriktiv!

00:11:49: Dann war die Frage von Herrn Mitgründer Gero, wir setzen hier so viel Fokus und auch effort rein Kostenkontrolle zu machen.

00:11:55: Ich gucke mir an... Wir hatten letztes Jahr ein forty-fünf Prozent E-Bit.

00:11:58: Das ist der richtige Fokus, den wir als Firma haben und da haben wir dem Tag beschlossen Das ist der falsche Fokus und die Priorität nehmen wir jetzt komplett weg.

00:12:06: Wir sagen den Leuten, macht die Dinge, die richtig sind?

00:12:08: Wir gucken da nicht mehr drauf und konzentrieren uns lieber auf andere Dinge zum Beispiel wie wir... ...die nächsten fünf spannenden Kunden wirklich zu einem Erfolg finden oder sowas halt.

00:12:17: Und so eine Nachjustierung was sind die drei bis fünf dinge, die am allerwichtigsten sind?

00:12:20: Die musst du halt ständig machen!

00:12:22: Hat es dich irgendwann mal zerlegt gesundheitlich emotional in den ganzen Zeiten wo du auch beruflich aktiv hast?

00:12:27: Nee

00:12:28: Wie hast du das geschafft?

00:12:29: dass ich das nie irgendwie.

00:12:30: Also ich glaub, wenn's so bei dir wäre würdest du es dir nicht anmerken lassen wär mein Verdacht.

00:12:34: Ich glaube das würden alle in deinem Umfeld nicht mitkriegen.

00:12:36: aber wie hast du's geschafft?

00:12:37: Dass du nicht mehr ansoßt wie Burnout oder Überarbeitung, Depressionen, Unlust was immer es da alles gibt gerutscht bist.

00:12:43: Ich glaub' ich hab dann eine ganz gute Sensorik.

00:12:47: also ich merke zum Beispiel auch immer zwei Tage im Voraus falls sich irgendwie sowas wie eine Erkältung oder sowas andeutet.

00:12:52: ja also Beispiel werden wir uns froh und drüber unterhalten.

00:12:55: ich trink Kaffee normalerweise trinke immer dann Tee, wenn ich ein Tag später oder zwei krank werde.

00:13:00: Weiß ich genau?

00:13:01: Aha!

00:13:02: Ich habe jetzt Lust, Tee zu trinken und morgen kommt in der

00:13:04: Kältung.".

00:13:05: Und so ist das mit vielen Dingen, dass ich sozusagen ganz gutes Vorwarnsystem selber habe, um zu wissen, jetzt ist es gerade zu viel... Heute hat's keinen Spaß gemacht, das hat mich total frustriert.

00:13:15: Wenn da noch zweimal oder dreimal passiert, dann läufst du da total in den Loch rein.

00:13:18: Ich hab auch mit einer Sache angefangen vor vielen, vielen Monaten eines meiner Geheimtools Der Daily Sentiment Tracker, der berühmte Daily Sentement Tracker wo ich mir jeden Tag aufschreibe.

00:13:29: Auf einer Skala von eins bis zehn wie viel habe ich gelernt?

00:13:32: Wie viele Frustration hatte ich?

00:13:34: Wieviel Spaß hatte ich und hab' ich das Gefühl ich habe mich überarbeitet an dem Tag?

00:13:38: oder es war eher richtig.

00:13:39: Und dann schreibe ich mir auch was waren die Highlights des Tages?

00:13:42: Einfach nur so ein zwei Stichworte und was waren Die Low Lights des Tages Was wir am dürften?

00:13:46: und dann in Gesamtschur und so.

00:13:47: und dann siehst du ganz schön so über die Tage und Wochen hinweg Was korreliert eigentlich damit, dass du einen besseren Tag hast und was in die Dinge, die damit korrellieren?

00:13:56: Was ein schlechterer Tag ist.

00:13:57: Und das ist auch ein ganz guter Reflexionsmechanismus, halt dann mehr von den Dingen zu machen, die dich antreiben und weniger von denen zu machen.

00:14:04: Die dich frustrieren oder die dich aufhalten oder die sich aufreiben.

00:14:07: Voll der Cliffhanger jetzt!

00:14:08: Was sind denn die Dinge dir deine Tage versüßen?

00:14:10: Also zum Beispiel ich liebe es auf der Bühne zu stehen gestern zum Beispiel konnte ich eine Kinot halten hier bei einem Kongress im Berlin und das gibt mir halt total viel Kraft für den Tag oder inhaltlich spannende Produktdiskussionen zu haben.

00:14:24: Wo wir irgendwelche neuen Dinge entwickeln, die durchzugucken und wenn das eine kleine Gruppe ist so dass es auch wirklich eine gute Diskussion stattfindet.

00:14:32: sowas macht mir total viel Spaß Auch mit Leuten zusammen zu sein zum Abendessen oder was auch immer.

00:14:38: Das sind auch Dinge die korrelieren damit dass ich einen guten Tag habe Oder halt Situation erlebt habe die ich vorher nicht kannte Und das Gefühl hab da auch ganz gut durch navigiert zu sein.

00:14:47: Was produziert bei dir eher schlechte Tage?

00:14:50: Frust, wenn ich mich mit Dingen beschäftigen muss.

00:14:53: Wo ich das Gefühl habe... Das muss jetzt nicht sein!

00:14:55: Hier ist das System kaputt.

00:14:57: Hier wird jetzt gerade Energie verschleudert zum Beispiel oder wenn irgendwie so Welten aufeinanderprallen wo man das Gefühl hat hey wir müssten doch eigentlich alle an einem Strang ziehen um da hinzukommen und Leute aber warum auch immer eine ganz andere Richtung laufen?

00:15:10: Das frustriert mich dann.

00:15:12: Manchmal sind es Situationen die man selber kontrollieren kann Irgendwie hat man das nicht geschafft, alle Leute zusammenzubringen und alle von der gemeinsamen Vision zu überzeugen.

00:15:20: Manchmal sind es aber auch dann natürlich Leute, wo man keinen so wahnsinnig großen Einfluss draufhat.

00:15:25: Dann muss man halt das einfach akzeptieren, dass man's nicht verändern kann.

00:15:28: Ich hab festgestellt, Leute die hohen IQ haben oder sehr schnell im Gehirn prozessieren, die haben manchmal Probleme mit EQ also so Emotionalintelligenz.

00:15:35: Hast du eine gute Gefühlsebene?

00:15:37: Ja!

00:15:38: Das ist relativ selten glaube ich,

00:15:39: oder?!

00:15:41: Weiß ja nicht, kennen jetzt die Statistik.

00:15:43: Ja,

00:15:43: ich beobachte das oft.

00:15:44: Je schlauer die Leute, desto kälter werden sie irgendwie.

00:15:47: Hast du eine soziale Ahnung auch bei dir in der Firma?

00:15:49: Mit Menschen?

00:15:50: Also kümmerst du dich viel um die Menschen oder bist du eher so sachlich aufs Thema, auf die Leistung?

00:15:55: Signalwürfer war glaube ich immer ein Ort wo die Menschen, die Mitarbeiter im Vordergrund standen und uns viel darauf konzentriert haben was treibt die Leute um.

00:16:03: Das Stichwort von care we care about others and ourselves Und ich glaube, das ist bei uns durchschnittlich stärker ausgeprägt.

00:16:11: Aber man findet natürlich immer Punkte wo Dinge noch besser sein können, wo man sich noch mehr anstrengen kann, wo Dinge suboptimal gelaufen sind die so nicht hätten laufen können.

00:16:19: ja also insofern ist jetzt unsere Firma glaub ich schon überdurchschnittliche gut in solchen Dingen aber es geht immer besser.

00:16:26: Wie gehst du denn um damit wenn jemand nicht so performt wie du dir das vorstellst?

00:16:29: Wenn Fehler gemacht werden, wenn Leistung nicht so erreicht wenn wie du sie gerne hättest?

00:16:33: Naja erst mal versuchst du zu verstehen Woran liegt das?

00:16:36: Was kann man nächstes Mal besser machen, diese Retros sozusagen.

00:16:40: Ich nehme die Zeit nochmal zurück zu blicken, lässt uns lernen, sind mal mit falschen Annahmen reingegangen, gibt seine Motivationslücke.

00:16:46: was ist es, laufen die Leute in eine unterschiedliche Richtung und so weiter.

00:16:50: Und dann versucht man daraus zu lernen und Fehler hoffentlich nicht zweimal zu machen.

00:16:53: also jeder macht Fehler.

00:16:54: ja jemand der keinen Fehler macht er arbeitet nicht.

00:16:56: Das wäre ganz einfach!

00:16:58: Insofern muss das Teil des Arbeitens, Teil der Kultur sein dass Fehlschläge auch akzeptiert und zu einem gewissen Grad auch Celebrated gefeiert werden, weil das halt eine Chance ist Dinge in Zukunft besser zu machen.

00:17:07: Aber man muss sich eher dazu zwingen darüber nachzudenken wie können Dinge besser laufen?

00:17:13: Und nicht einfach zu sagen ja war halt so ein Scheiß drauf machen wir weiter sondern zu gucken was sind die Dinge die wir vielleicht verändern müssen?

00:17:20: und wenn es dann wieder und wieder passiert dann musst du auch überlegen sitzen die Leute in den richtigen Rollen oder muss man Dinge anders aufsetzen.

00:17:28: Bei uns bei Signale hat es ewig gedauert, bis wir auch in der Lage waren, fähig waren Mitarbeiter wieder zu entlassen.

00:17:34: Wir dachten das wäre ein Zeichen von schlechtem Charakter Leute zu entlasten und es wäre ein zeichen einer miserablen Organisation überhaupt Leute entlassen zu müssen.

00:17:43: aber das ist halt nicht so.

00:17:45: Manchmal passt es einfach nicht und da tut man den Kollegen womöglich auch einen Gefallen sie gehen zu lassen und ihn zu ermöglichen in einem anderen Setting viel besser sich ausleben zu können.

00:17:54: Vertraust du Menschen schnell?

00:17:56: Ja.

00:17:57: Und wie gehst Du mit Menschen, um die dich schlecht behandeln?

00:18:00: Also wie schützt Du Dich davor wenn mal was irgendwie...ja es gibt ja manchmal auch Neider an Deiner Rolle zum Beispiel.

00:18:06: Also neid.

00:18:08: Also damit hatte ich jetzt... also mir fällt jetzt kein Beispiel ein wo Neid jetzt irgendwie im Problem war.

00:18:15: aber was war die Frage?

00:18:16: Wie Du mit den Menschen umgehst Du dir schlecht behandelt?

00:18:18: Leute die mich schlecht behandelen.

00:18:20: Also ideal typisch nutze ich genau die Feedback Loop, die immer da sein sollte.

00:18:25: Folgendes ist passiert.

00:18:26: so hat es auf mich gewirkt.

00:18:28: Gewaltfreie Kommunikation?

00:18:29: Ja und dann gemeinsam mit drüber reden wie man Dinge besser machen kann ja und einen Weg nach vorne bilden.

00:18:35: also mir ist das jetzt noch nicht passiert dass sich auf der Straße zusammengeschlagen wurde oder sowas.

00:18:39: Da kannst du dann nicht sagen Du die gebrochene Nase das war jetzt das kam bei mir echt schon blöd an Und es wird auch total ungünstig weil Ich musste jetzt auch ins Krankenhaus und so und ich hätte die Zeit lieber anders verbracht.

00:18:51: Und hinterher sieht meine Nase auch vielleicht ganz komisch aus, weil du schräg wieder anwechst.

00:18:55: Und können wir das nächste Mal lieber sein?

00:18:57: Also in manchen Momenten funktioniert das natürlich nicht und dann muss man womöglich Kontra geben aber zumindest in meinem Arbeitsumfeld sind ja alles reasonable human beings.

00:19:07: mit denen kann man ja immer reden und grundsätzlich hat jeder den Anspruch gut mit anderen Leuten auskommen zu können um spannende Dinge gemeinsam zu machen.

00:19:15: Was derailed dich denn?

00:19:16: was ist deine deraler?

00:19:17: was bringt dich aus der fassung wo fängst du an zu schreien ärgerst dich?

00:19:20: was gibt die emotion?

00:19:21: Also ich schreihe glaube ich selten bis nie.

00:19:25: Ja, deswegen findest du spannend diese Frage über das Zegering!

00:19:30: Was bringt mich auf die Palme?

00:19:32: Wenn Dinge offensichtlich anders laufen müssten und man sich auch darauf verständigt hat, dass Dinge anders laufen sollten und es trotzdem nicht passiert, das bringt mich wahrscheinlich aus der Fassung.

00:19:44: Und Du hast ja gesagt, dass Lernen für Dich ein wichtiges Thema ist.

00:19:48: Der erste Gedanke, den mir noch kam, ist, setzt Du Dir eigentlich Ziele für sich persönlich auch?

00:19:52: Das

00:19:53: ist eine gute Frage.

00:19:53: Ich habe mich immer sehr stark identifiziert mit der Firma und jetzt mit der Einheit, die ich leiten darf und haben mir dafür Ziele gesetzt, was wir als Team, als Unternehmen erreichen wollen.

00:20:03: Und meistens war ein nettes Nebenprodukt das halt Dinge für mich dabei abgefallen sind, dass ich Dinge gelernt hab zum Beispiel oder dass ich Menschen kennengelernt habe, die spannend sind.

00:20:13: Mit denen man gerne Zeit vorigen.

00:20:13: solche Dinge.

00:20:14: Deswegen habe ich in der Vergangenheit das nie so gemacht.

00:20:17: Das einzige Ziel, was ich mir jetzt für mich selber stelle ist... Ich bleibe in der Position halt solange mein Sentiment hoch bleibt und ich bin sehr zufrieden mit der Situation also in der ich gerade bin wie ich mich fühle.

00:20:28: und wenn das so bleibt dann kann ich noch einige Zeit weiter machen und die Ziele konzentrieren sich dann eher auf das, was wir als Team, was Wir als Organisation erreichen wollen.

00:20:37: Und wenn Lernen so ein Fable von dir ist, kann ich total nachvollziehen, geht mir genauso Hast du das in irgendeiner Form institutionalisiert?

00:20:43: Also Die Frage muss ja sein, wie lernst du innerhalb und außerhalb der Firma?

00:20:47: Also Fortbildung ist jetzt mal so relativ plain Vanilla.

00:20:49: Aber wo gleichzeitig was ich meine, lesen mit Menschen reden... Was sind so deine Lernwege?

00:20:54: Ich glaube über alle!

00:20:55: Und ich entdecke immer wieder vergessene Lernwäge, immer wieder neu also zum Beispiel.

00:21:00: Ich bin nicht derjenige, der irgendwie im Jahr zwanzig Bücher liest oder noch mehr.

00:21:04: Und ich habe auch dann mehrere Jahre kein Buch gelesen.

00:21:06: Dann nimmt man wieder ein Buch zu haben und denkt, das wäre cool Da steckt ja auch viel Spannendes drin.

00:21:10: Also wenn man Glück hat, das richtige Buch zu lesen und es ist ja eigentlich auch cool!

00:21:13: Und so eine haptisch gute Erfahrung kannst du in der Sonne machen, kannst du hier drinnen machen Das ist ja total super.

00:21:18: oder?

00:21:18: ich habe ne Zeit lang Blinkist benutzt drauf und runter weil es halt spannend war, wann man sich richtig Druck betanken kann mit Themen... Keine Ahnung die Historie des Islams in irgendeinem Bergdorf Ja?

00:21:29: Du würdest nie viel Zeit mit verbringen aber wenn du in fünfzehn Minuten dir dafür den Download geben kannst Ist das natürlich total super.

00:21:36: Also in den meisten Fällen, die meisten Dinge lernt man ja schon irgendwie wenn man Dinge selber macht.

00:21:40: Wenn man Dinge macht, die man vorher noch nie gemacht hat.

00:21:42: Das ist der Lerneffekt am größten.

00:21:44: aber alle anderen Wege machen auch Spaß.

00:21:47: also irgendwie scheint es auf alle Wege bei mir zu fruchten.

00:21:49: Zum Beispiel jetzt wo ich Teil der SAP bin.

00:21:51: dann gibt's zum Beispiel den Benefit das es alle möglichen Leadership Development Programme gibt und ich habe mich überall freiwillig gemeldet und mache da überall mit.

00:21:59: Nächste Woche bin ich da drei, vier Tage mit Kollegen sozusagen on-site und das sprechen wir über Strategie entwickeln was man halt so alles macht.

00:22:06: Und es ist total spannend.

00:22:08: also zum Beispiel war nie in der Business School früher und sowas mit.

00:22:11: so bekamen case studies zu bearbeiten und so macht mir auch total viel Spaß.

00:22:14: Also irgendwie bin ich dann nicht gebunden.

00:22:16: auf eine

00:22:16: Art lernt man in diesen Schulungen auch mal andere Dinge?

00:22:19: Das frage ich mich ja auch noch.

00:22:19: Ich weiß, ich habe mal mit einem erfolgreichen Manager aus dem E-Commerce Servicebereich geredet und er meinte du wenn ich auf der Bühne mit dir bin dann darfst du erwarten dass ich funktioniere.

00:22:27: In meiner Ausbildung sind ja irgendwie zehn tausende von Euro geflossen.

00:22:30: damit meint er seine Leadershipausbildung.

00:22:32: Und seitdem frage immer was ist da dran?

00:22:34: also wie viel Magic steckt da wirklich drin?

00:22:36: Wie viele Erfahrungswissen von anderen kann man aus solchen Kosen raus saugen?

00:22:39: und das hat so ein AHA Effekt.

00:22:41: Also die Sachen die ich jetzt mitgemacht hab Die letzten Monate des Meisters was ich gelernt habe Die anderen Teilnehmer kennen zu lernen und wie die denken.

00:22:49: Also dass dir da jetzt jemand was erzählt über eine S-Kurve, ja?

00:22:53: Und wie du als Unternehmen deinen Portfolio baust und wie du unterschiedliche Ansätze für unterschiedliche Dinge... Das meiste ist ja total intuitiv!

00:23:01: Ja also wenn du dann mal scharf drüber nachdenkst, da kommst du ja selber drauf aber das viel spannere ist ja wenn du da mit einer Gruppe bist, zehn, zwanzig, dreißig Leuten und die diskutieren und die interagieren oder du bearbeitest irgendeine Aufgabe gemeinsam Dann ist es spannend zu sehen, wie die Leute unterschiedlich ticken.

00:23:17: Dass sie auf unterschiedliche Fragestellungen anspringen.

00:23:20: Unterschiedlich an etwas rangehen und dann fragst du dich oh... Das ist ja spannend.

00:23:23: so wäre ich da jetzt nicht ran gegangen.

00:23:25: wo kommen die denn her?

00:23:25: Was ist denn womöglich deren Erfahrungshintergrundsozialisation?

00:23:29: was auch immer dass Sie jetzt genau diesen Weg wählen.

00:23:32: Ja das ich jetzt einen anderen gewählt habe.

00:23:33: Das finde ich eigentlich so am spannendsten dabei.

00:23:35: Zu wem schaust Du denn eigentlich auf und warum?

00:23:38: Zu wemen schau ich auf?

00:23:39: meine typische Antwort immer auf diese Frage ist immer gewesen mein Vater.

00:23:43: Mein Vater war Inspiration für mich in vielerlei Hinsicht, Physiker von Hause aus Maschinenbauer geworden.

00:23:48: Unternehmer hat Unternehmen gegründet und Unternehmen-Sympleite gegangen, er ist wieder aufgestanden und so... Und das war immer Inspiratione für mich!

00:23:56: Wenn man sich jetzt anguckt sozusagen wie weit haben es die Unternehmen gebracht?

00:24:00: Dann bin ich jetzt schon deutlich weitergekommen als mein Vater.

00:24:03: Insofern kann man sich fragen,

00:24:04: lebt er noch?

00:24:05: Ja ja Und er ist auch noch aktiv.

00:24:07: Er ist längst im Rentenalter, aber halt hat Spaß daran immer noch Projekte zu machen, arbeitet mit Firmen zusammen, baut immer noch Produktionsanlagen und hat da einfach intellektuell viel Spaß dran solche Dinge zu machen.

00:24:20: Ist auch schwer für ihn dann loszulassen und das Thema nicht mehr zu backen.

00:24:24: Aber er hat einen Weg für sich gefunden jetzt vielleicht ein Tag oder anderthalb oder zwei mit dem Thema noch zu beschäftigen manchmal der Vorlesung so was Warum

00:24:30: schaust du auf zu ihm?

00:24:31: Was es genau ist?

00:24:33: Weil er einfach Dinge gefunden hat und sich sein Leben lang mit Dingen beschäftigt hat, die ihm viel Kraft und Energie und Spaß bringen.

00:24:40: Und er mit den Dingen, die er getan hat auch gleichzeitig einen positiven Beitrag geleistet hat.

00:24:45: Er hat die besten Lasermaschinen auf dem Markt gebracht, die dann Dinge tun konnten, die vorher halt nicht möglich waren.

00:24:50: Und der gleichzeitig halt unglaublich viel Spaß dran hatte diese Firmen zu bauen, die Produkte zu bauen ein Thema noch vorne zu bringen und er da einfach seinen Leben lang über Jahrzehnte hinweg viele Erfüllungen herausgezogen hat

00:25:02: Bist ja ansonsten wie ich in so einem Bucket, wo man viel mit erfolgreichen Menschen zu tun hast.

00:25:06: Wenn du dir die mal so anguckst was würdest du sagen sind so Merkmale?

00:25:09: Die du bei ziemlich vielen von denen siehst?

00:25:11: also was sind so wiederholende Patterns?

00:25:14: Ein Pattern ist das dass er Kraft vom Innen kommen muss.

00:25:16: Also ich habe auch Leute getroffen im Studium und an anderen Stellen die halt so extrinsisch Ziel nachhächeln.

00:25:24: Ich muss jetzt hier besonders gute Noten haben, weil es halt so von mir erwartet wird oder ich muss folgenden Karrierepfad machen, weil das ein guter Karrierepfad ist und ich dann sozusagen gut dastehe.

00:25:36: Und da bin ich komplett anders gebaut.

00:25:39: Ich konzentriere mich auf die Dinge, die ich gerne mache und die mir Kraft bringen und viel Freude bringen.

00:25:43: Und dann ganz automatisch kommt da wahrscheinlich Erfolg

00:25:46: raus.".

00:25:47: Und so habe ich das bei vielen Leuten gesehen dass sie halt einfach manchmal selbst vergessen an Dingen arbeiten und dann kommt einfach Erfolg raus ja?

00:25:54: Also ich meine es ist ja bei dir auch du hast Spaß daran Themen zu durchdringen mit Leuten zusammenzuarbeiten, so was wir hier die Podcast zu machen.

00:26:02: Und es ist jetzt völlig egal ob der jetzt ja fünftausend Zuhörer mehr oder weniger sind, sondern du hast einfach Spaß dran und dann kommen gute Produkte raus, dann kommt etwas Gutes hin und heraus, was die Leute auch gerne hören in diesem Fall.

00:26:13: Dankeschön!

00:26:14: Sehr nett, muss man anlernen anzunehmen.

00:26:16: Würdest Du sagen das das auch der Schlüssel zu deinem Erfolg war?

00:26:18: Ja wie gesagt also zum Beispiel die Firmengründung das war jetzt rein objektiv betrachtet nicht die schlauste Wahl.

00:26:24: Ich hatte damals im Studium zum Beispiel angefangen, Doktorstudium habe ich ein paar Monate ausgesetzt.

00:26:30: Bin dann zu McKinsey gegangen und hab da viel Spaß gehabt.

00:26:33: Man hat eigentlich schon diese typische Karriere vor mir gesehen Berater zu machen und irgendwann weiterzuziehen usw.

00:26:40: Und hab dann aber gemerkt also was mir noch viel mehr Spaß macht ist diese Idee zu verfolgen.

00:26:44: das macht jetzt finanziell wahrscheinlich keinen Sinn das zu machen.

00:26:48: Von der Recognition her die du dafür bekommst auch keinen Sinn.

00:26:52: Als wir gestartet sind mit der Firma vor dreizehn Jahren, also da waren wir ein totaler Exot.

00:26:56: So eine Firma zu gründen und die Leute haben einem alle gesagt Gero vergeilt nicht dein Leben so ungefähr du kannst.

00:27:01: dir steht die Welt offen.

00:27:02: was machst du?

00:27:03: Du machst dir so ne Softwarebude.

00:27:05: Also heute ist es viel cooler und anerkannter und erstrebenswerter in der Firma zugrunden.

00:27:09: aber das war nicht der Kontext nicht die Umgebung in der wir gestartet sind.

00:27:13: Eigentlich dürfte man so eine Frage fast am Anfang stellen.

00:27:15: Aber was bedeutet für dich eigentlich Erfolg?

00:27:17: und dem gegenüber gestellt Was bedeutet für Dich auch Glück?

00:27:21: Beides das Gleiche, dass man Dinge tun kann, die einen erfüllen.

00:27:24: Ja und dann nicht fremdgesteuert, fremdtgetrieben ist sondern aus eigener Kraft die Dinge machen können, die einem am meisten Erfüllung bringen.

00:27:32: Sehr schön simpel gefällt mir irgendwie.

00:27:33: Hast du Wege für dich gefunden?

00:27:34: Das zu befördern?

00:27:35: also wenn jetzt weißt du ganz ehrlich ich glaube uns hören sehr viele Menschen zu, die so ein bisschen söldnerhaft dabei sind im Job nachzugehen der ihre Miete zahlt und wo man so Lebenszeit gegen Geld tauscht.

00:27:45: wie bist du in sowas nicht reingerutscht oder auch sowas raus gekommen hat zu drin warst.

00:27:48: Ich weiß nicht, ob ich da das beste Beispiel bin weil ich immer sehr viel Glück hatte dass ich halt viele Dinge sozusagen automatisch bekommen habe.

00:27:56: also zum Beispiel Bei uns ist halt jetzt viel finanzieller Erfolg rausgekommen.

00:27:59: Und dann kann man sagen, ja der Gero plaudermal, er erzählt hier was von Erfüllung ich muss hier meine Miete bezahlen.

00:28:04: also insofern weiß ich gar nicht ob ich da am Auskunftsfähigsten bin.

00:28:08: aber meine Beobachtung ist halt einfach die sicherheit ein Stück zurückzulehnen und zu sagen was sind denn jetzt eigentlich die Zwänge die mir von außen aufgedrückt werden oder die Dinge die einfach als Erwartungshaltung von Außen auf mich kommen die mir selber aber nicht wichtig sind und dann die womöglich zu ignorieren und abzuschalten und sich dann auf die Dinge konzentrieren, die einem selber wichtiger sind.

00:28:28: Das ist wahrscheinlich so die Regel.

00:28:30: Lustigerweise als ich über dieses Format nachgedacht habe, welche Fragen man stellen könnte, kam mir eine Frage... Ich weiß gar nicht, wie ich diese mir selber ausgedacht hatte oder irgendwo gelesen hab.

00:28:37: Wenn jetzt dein lebenden Buchtitel wäre in Revue?

00:28:40: Wie würde der heißen?

00:28:41: Das klingt ein bisschen esoterisch aber das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte darüber mal nachzudenken.

00:28:45: Hättest du einen Titel für deinen eigenes Leben?

00:28:48: Darauf habe ich noch nie drüber nachgedachten.

00:28:50: Mir fällt spontan auch wirklich nichts Schlaues ein Joel!

00:28:53: Da stelle ich das nochmal schaffe

00:28:55: Vielleicht so etwas wie die Reise oder sowas.

00:28:58: Ich reise gerne, weil man sieht neue Dinge und hat Erfahrungen, die man typischerweise vorher nicht gemacht hat ist in einen anderen Kontext gerissen usw.

00:29:06: Und diese ständig auf der Reise sein ist glaube ich ein Bild, wie ich jetzt mein eigenes Leben auch sehen würde.

00:29:11: aber das hat auch Grenzen.

00:29:12: Ich habe zum Beispiel den Wolfgang getroffen.

00:29:14: Habe ich dir schon mal vom Wolfgang erzählt?

00:29:17: Der Wolfgang, als ich ihn getroffen hab war irgendwie so in seinen Sechzigern.

00:29:24: Ich habe den getroffen im Hostel auf einer verlassenen Insel in Australien und der Wolfgang kam aus Österreich.

00:29:31: Er hat mir erzählt er ist mit achtzehn oder neunzehn Jahren aus Österreich nach Australien gegangen weil da gab es damals so ein Programm zur Ansiedlung von Europäern in Australie wo die australische Regierung die einen One-Way Schiffsticket glaube ich war's damals gesponsert hat oder Flugtrick, weiß ich nicht.

00:29:46: Eins von beiden um Leute in Australien anzusiedeln und er sagte auch nach Australien wollte ich immer schon mal... Und seitdem war er auf der Reise.

00:29:53: Fünfzig Jahre oder knapp fünfzig Jahre war er aus Reisen und er war an keinem Ort länger als drei Wochen.

00:29:59: Er ist immer in Australen geblieben.

00:30:01: die Ostküste und die Westküster hat da jeweils irgendwie fünfmal zehn Mal zu Fuß hoch- und runter gelaufen.

00:30:08: Und dann dachte ich auch so, das ist ja spannend.

00:30:10: Weil da konnten natürlich Geschichten erzählen und alles.

00:30:13: Aber es war so spannend weil er war tot traurig.

00:30:15: Weil der das Gefühl hatte, er hat sein Leben vergeudet.

00:30:17: Weil er jetzt eine Frau kennengelernt hat und irgendwie hat er's nicht geschafft ein Modusoperandi zu finden mit ihr Signifikanzheit zu verbringen.

00:30:27: Und weil er seine Gesundheit so langsam nachgelassen hat und er halt völlig jenseits sämtlicher Systeme gelebt hat und jetzt nirgendwo mehr reingepasst hat und sich auch nicht mehr geschafft hat da anzupassen... Was ist jetzt die Moral von der Geschichte?

00:30:38: Fällt mir auch nicht ein.

00:30:39: Aber ich glaube, das Reisen ist ein schönes Bild und so.

00:30:43: aber es hat sein Limit wenn man nicht schafft einen Ruhepol und eine gewisse Konstanz an manchen Stellen und so Ruhe an kann zu finden.

00:30:50: Ist ja voll tief ey!

00:30:51: Gut finde ich.

00:30:51: gut Ja?

00:30:53: Ja, gefällt mir.

00:30:53: Wenn ihr gespannt

00:30:54: habt, ob du das gleich rausschneidest.

00:30:55: Nein, absolut nicht!

00:30:57: Wie könnte ich?

00:30:58: Aber offensichtlich kombinieren wir uns langsam.

00:31:00: dem Ende und was mich noch beschäftigt vielleicht im Zug auf Reisen zwei Fragen.

00:31:04: Das eine ist... Was kann man eigentlich insgesamt auf dein Leben übertragen?

00:31:06: Reisen, neues Kennenlern, Veränderungen hat ja vielmehr mit Komplexität zu tun.

00:31:10: Wie schaffst Du es denn mit Komlexität und neuen Eindrücken umzugehen, dass Du Dir die erschließt?

00:31:16: Erstens wenn einem der Wind ins Gesicht bläst ruhig bleiben erstmal Der Wind wird nicht vorübergehen, er wird die ganze Zeit weiterblasen.

00:31:23: Man kann es nicht warten bis der Sturm vorbei ist das bringt nichts.

00:31:26: aber Ruhe und weiteratmen und nicht sofort im Effekt Dinge zu tun Und dann versuchen zu verstehen was sind die ja wie ich vorhin schon meinte Die zwei drei vier fünf wichtigen Dinge auf dies vor allen Dingen ankommt?

00:31:38: weil die helfen dir dann die Fragestellungen zu simplifizieren zu vereinfachen durchzuschneiden eine Kette zu bilden von wo will man denn eigentlich rauskommen Und was muss getan werden, um da hinzukommen.

00:31:50: Diese Kette muss man ja immer bilden und das funktioniert nicht wenn man alle Variablen gleichzeitig im Auge bellt sondern man muss sich angucken wie kann ich das Bild vereinfachen?

00:31:58: Was sind die drei vier fünf Dinge, die am aller allerwichtigsten sind?

00:32:01: Die zweite Frage machst du dir oft Sorgen?

00:32:04: also als Unternehmer kennt man das ja eigentlich dass man viel darüber nachdenkt.

00:32:07: was wird mit der Firma?

00:32:08: Wie entwickele ich dies das jenes Zukunftsängste?

00:32:11: bist Du jemand der zu Sorgen neigt und viel nachdenken oder warst du das nie?

00:32:15: Nachdenken ja Sorgen nein.

00:32:17: Ich konnte auch immer schon gut schlafen.

00:32:19: Gibt es irgendwie Wege oder Dinge, die das bei dir befördern?

00:32:22: Also den Trick, den ich gelernt habe ist wenn du merkst dass Dinge dich viel zu sehr beschäftigen dann schreibste sie auf.

00:32:29: Irgendwo ein Notizblock oder auf dem Computer irgendwo schreibst ihr selber eine E-Mail wie auch immer und dann ist es für den Moment erstmal abgehakt weil da musst du dich in dem moment nicht mehr weiter beschäftigen.

00:32:37: Du hast sozusagen acknowledged, dass es da ist.

00:32:39: womöglich gibt's auch einen Zeitpunkt in der Zukunft wo mit dir dich dann beschäftigen solltest aber nicht jetzt.

00:32:44: Also vielleicht jetzt, wenn du sofort lösen kannst.

00:32:46: Wenn du sofort was tun kannst aber das kann man ja meistens nicht.

00:32:50: Das einfach einzufangen zu acknowledging dass es da ist und dann im richtigen Moment die Dinge zu verknüpfen und sich um Dinge zu kümmern.

00:32:56: Dann sieht die Welt womöglich schon wieder ganz anders aus.

00:32:59: oder du hast mehr Informationen oder du kannst drei Dinge verknüpfen die vorher unverknüpft waren.

00:33:03: Das macht's ein wesentlich einfacher.

00:33:05: Ich kenne das.

00:33:05: Ich hatte früher auch mal so Kopfkino beim Einschlafen oft und dann ... ich nenn es immer therapeutisches Schreiben, sowas aufschreiben ist faszinierend!

00:33:11: Dann ist wirklich so auf einmal Silence, sondern räumt nur noch der Strohballen durch den Kopf.

00:33:15: Ja, und in den Zeiten wo es wirklich turbulent war.

00:33:17: da hatte ich wirklich einen Notebook mit Stift neben dem Bett liegen.

00:33:20: Und da ist auch jeden Tag irgendwas reingekommen weil halt so viel auf mich eingeflossen ist.

00:33:24: Inzwischen mache ich das so also alles was mit Arbeit zu tun hat.

00:33:27: Ich mach ab einem gewissen Zeitpunkt einfach meinen Computer aus und gucke auch nicht mehr aufs Handy drauf und guckt dann erst am nächsten Morgen um halb acht acht oder wann noch immer die Kinder an der Schule sind zum ersten mal wieder darauf und macht nicht den Fehler dass sie wenn ich morgens aufstehe des Erste ist dass sich mein E-Mails anguckt.

00:33:41: E-Mails ist auch so nerviger Krams.

00:33:42: Macht das viel aus in deinem Leben oder hast du es geschafft, das irgendwie wegzukriegen?

00:33:45: Eine

00:33:45: E-mail ist ja meine größte To-do Liste und größter Informationskanal.

00:33:49: da strömt vielleicht

00:33:50: ein.

00:33:50: Und eine Sache die mir noch kommt wenn Du eigentlich sagst dass lernen dein großes Thema ist ich schiebe ja ein großes Frustmoment und das ist dass ich's nicht schaffe mir selbst eine Wissensbibliothek zu erzeugen.

00:33:59: Also ich hab wahrscheinlich manchmal schon mehr Dinge vergessen, als andere Leute gelernt haben und ich habe es genauso versucht wie du.

00:34:04: wenn man Ideen hat dann nimmst du die Notizenapp irgendwie auf dem Handy oder dann nennst du so ein wirkliches Papierbuch und schreibst was rein hast du für dich einen Weg gefunden?

00:34:12: Oder du sagst du hast irgendwie so ein identisches Gedächtnis ja aber wo du wissen für dich festhältst kannst immer wieder drauf zugreifen und bist sofort wieder auf Betriebstemperatur?

00:34:20: Nee das ist alles im Kopf rund.

00:34:22: Das ist dann der Single Point of failure.

00:34:24: also falls sich irgendwann mal an Demenz leidet Dann ist Land unter.

00:34:28: Ich kann mir Dinge mal dann besonders gut merken, wenn sie anekdotisch sind, in Form von Geschichten und Erlebten da sind, dass ich sozusagen ein abstraktes Konzept übersetzen kann in eine Geschichte, die man erlebt hat.

00:34:38: Dann hält es meistens relativ lange

00:34:39: vor.

00:34:40: Die letzten beiden Fragen.

00:34:41: Klassiker eigentlich?

00:34:42: Wo du fünf über Bücher erzählt hast, hast du trotzdem so Favoritenbücher, deine Top drei oder top fünf wo du sagst das waren echt welche, die würde ich anderen Leuten empfehlen oder die würde dich mal verschenken, so gut sind die?

00:34:52: Also einen Buch was super resonate bei mir, wo ich mich selber sehr viel drin wiedergefunden habe war, ich glaube es heißt The Heart Thing About Heart Things ist so die Unternehmerbibel von Horowitz.

00:35:03: Das war ein Best-of von ganz vielen typischen Fragestellungen, die man hat und das war so das Gefühl, man ist nicht allein auf der Welt und andere Leute erleben ähnliche Dinge und vielleicht kann man manche Dinge auch noch schlauer angehen als man's bisher in der Vergangenheit gemacht hat.

00:35:18: So das eine Buch über viele Jahre hinweg wo ich mich jetzt wirklich noch sehr gut daran erinnern kann.

00:35:23: Ansonsten zu allen möglichen Themen, alles Mögliche.

00:35:28: Thinking fast and slow hat mich auch total beeindruckt weil es halt erklärt wie das Gehörn funktioniert mit intuitiven Denken versus sozusagen logisch rationalem Denken.

00:35:37: Es erklärt viel wie man auf Dinge eingeht.

00:35:40: und dann natürlich hier wir heißen dieses Buch die Geschichte der Menschheit von dem israelischen Autor Juval Harari Homo Sapiens.

00:35:46: ja So was ist, das ist für mich so der Prototyp eines Buches von Dingen die man halt einfach wissen sollte im Leben um Kontext zu bilden und die Welt für sich und andere erklären zu können.

00:35:56: Hast du mal Big Five vor Live gelesen?

00:35:58: Nee

00:35:59: Da geht es ja so darum dass man sich fünf große Lebensziele setzt Und das Leben versteht wie so ein Museum.

00:36:03: Das heißt das Bild war wenn Du stirbst besteht das jenseits daraus, dass du durch ein Gebäude gehst was ein Museum ist und dieses Museum ist dein Leben.

00:36:11: Und die Exponate also es können Bilder sein oder Filme oder Töne sollen so die Eigenheiten deines Lebens darstellen.

00:36:19: So dann ist der Gedanke willst du durch einen Museum gehen wo wie nur Kack zu sehen ist der dich eigentlich traurig gemacht hat?

00:36:25: Oder Dinge wo du hinterher sagst Genauso wie du, das beflügelt mich.

00:36:29: Da fühl ich mich irgendwie gesegnet, dass ihr es jetzt machen durfte.

00:36:31: und dann ist die Frage... Das Bild kommt von der Safari.

00:36:33: also wenn du ne Safari machst gibst du immer die Big Five, die du sehen willst Elefant Löwe, diese großen Büffel da, diese Wasserbüffel Nahrshorn und noch was ich vergessen, Giraffe wahrscheinlich So.

00:36:43: und wenn du fünf gesehen hast war's ein richtig geile Safari.

00:36:46: Vier war auch mal noch super Drei war gut Zwei war so näher hätte besser sein können.

00:36:49: eins ist eigentlich ein bisschen enttäuschen Und deswegen so die Big Fünf fürs Leben.

00:36:53: Hättest du so was?

00:36:54: Könntest du aus dem Stehgreif so halbwegs valide sagen, was fünf Dinge sind bevor du in die Kiste springst.

00:36:59: Wo du sagst, wenn ich die gemacht habe dann hatte ich ein erfülltes Leben?

00:37:02: Also müsste ich jetzt drüber nachdenken, was da alles da rein spielt und ich würde behaupten, ich hätte auch bisher schon ein erfülltes Leben.

00:37:09: und ich hatte auch vor fünf Jahren schon das Gefühl, ich hab ein erfültes Leben.

00:37:12: also es ist so spannend dass sich nicht das Gefühl hat Ich muss nur jetzt das und das und mindestens noch erreicht haben um sagen zu können, ich hatte einen erfüllte Leben weil ich das zu jedem Zeitpunkt glaube ich dieses Gefühl hatte.

00:37:22: Aber es ist einfach auch immer spannend, zu sehen was kommt noch.

00:37:25: Die Welt dreht sich weiter und Dinge entwickeln sich und da gibt's bestimmt noch viel zu entdecken.

00:37:29: Was war denn der beste Ratschlag den du jemals bekommen hast?

00:37:32: Das ist meine letzte so ein bisschen Klassik-Frage heute.

00:37:35: Da haust du mich jetzt hier total aus den Ladschen mit dieser Frage.

00:37:39: Also den besten Ratschlag den ich zum Unternehmertum bekam habe kam von meinem Vater und sagte Gero Man hört ja da immer wieder verrückte Geschichten vor allen Dingen im Software.

00:37:46: umfeld.

00:37:47: achte immer drauf mehr Geld einzunehmen als du ausgibst.

00:37:51: Ich dachte, was ist denn das für ein Bullshit-Spruch?

00:37:54: Aber es hat mich hinterher immer wieder daran erinnert als Unternehmer.

00:37:57: Dass du halt dich nicht darüber definierst wie groß dein Team ist oder was du jetzt tolles gerade an Aktivität startest sondern immer wie viel Wert und wieviel Impact du da draußen generierst.

00:38:05: Weil das korreliert mit den Dingen auf die es ankommt.

00:38:07: Und der Spruch war wahrscheinlich übersimplifiziert aber drückt genau das aus.

00:38:11: Das ist auch so fürs private persönliche Leben irgendwie einen guten Ratschlag mal bekommen?

00:38:14: Ja,

00:38:14: guten Radschlag.

00:38:16: Wir denken eigentlich gar nicht über Nacht.

00:38:17: ne man hat wahrscheinlich Tausende gekriegt oder Dutzende

00:38:20: Einatmen, ausatmen.

00:38:23: Gut!

00:38:23: Wir lassen dich jetzt auch mal wieder ein bisschen zu Atem kommen.

00:38:25: Das war ja heute einen Marathon mit dir aber hat viel Spaß gemacht.

00:38:27: Ich hoffe dir auch.

00:38:28: Ja ich hoffe ich konnte auch was beitragen das unsere Zuhörer sagen.

00:38:32: Mensch da habe ich etwas mitgenommen.

00:38:34: Ja glaube ich werde mir jetzt mal hier diesen Daily Sentiment Truck aber ich möchte mich

00:38:37: mal angucken.

00:38:38: Der ist super.

00:38:38: ganz viele Kollegen haben es jetzt auch schon angefangen und erinnert sich daran sich auch um dich selbst zu kümmern.

00:38:43: Glaubst du du wirst ihn länger benutzen oder benutzt man sowas nur so über zwei Monate?

00:38:47: Ich mach das ja jetzt schon seit über einem Jahr,

00:38:49: also okay.

00:38:50: Jeden Tag!

00:38:51: Na gut, den will ich jetzt downloaden.

00:38:53: Hey Gero, danke dass du da warst.

00:38:56: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt Podcast.

00:39:01: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:39:05: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen.

00:39:11: Und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:39:15: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns Bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.