Aitme 🦾 : Kocht diese Roboterküche bald für uns? | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Kannst du dir vorstellen, dass eine vollautomatische Roboterküche deine Arbeit übernimmt? Oder dass du innovative Küchenroboter zur Unterstützung hast? Nein? Wir auch nicht! Deshalb schauen wir hinter die Kulissen von Aitme. Das Unternehmen hat genau diesen futuristischen Weg gewählt und gibt dir spannende Einblicke in die Welt der smarten Küchenhelfer. Du erfährst... …wie man auf die Idee kommt, Roboterküchen zu bauen …welche Anwendungsgebiete die Küchenroboter haben …wie die Roboter genau funktionieren …ob die Fluggesellschaften eine mögliche Zielgruppe sind …welche Vorteile Aitme bietet …wie hoch die Fehlerquote der Roboter ist …wie eine mögliche Beispielkalkulation Roboter vs. Mensch aussieht …ob die Gefahr von Bauteil-Lieferengpässen besteht ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Emanuel Pallua, Founder Aitme __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:00:52) Wie kommt man auf Roboterküchen? (00:02:52) Wie kann man sich die Küche vorstellen? (00:05:54) Anwendungsgebiete der Roboter (00:08:25) Funktionsweise der Roboter (00:15:14) Flugverkehr mögliche Zielgruppe? (00:16:20) Vorteile von Aitme (00:17:54) Ergänzendes Geschäftskonzept (00:19:18) Entstehung Prototyp (00:20:42) Fehlerquote der Roboter (00:22:34) Ersetzen die Roboter Kantinenköch:innen? (00:23:50) Geschäftsmodell Aitme (00:28:08) Beispielkalkulation Roboter vs. Mensch (00:30:17) Infos zum Aitme-Unternehmen (00:33:54) Drohen Lieferengpässe der Ersatzteile? (00:34:49) Wettbewerbslage (00:36:40) Marketing & Sales für Küchenroboter (00:37:58) Finanzierungsplanung & Investments __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Compact.
00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek,
00:00:06: los geht's!
00:00:16: Hallo Leute mein Name ist Joel Katschmarek ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und heute wird es mal richtig futuristisch.
00:00:21: Ich spreche nämlich mit Emanuel Palua von ATME.
00:00:24: und ATME stellt Küchenroboter her bzw.
00:00:27: Robotterküchen, also vollautomatisierte Küchen wo Roboter das Kochen übernehmen vor allem natürlich im Catering beziehungsweise Cafeteria-Kantinbereich.
00:00:35: und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen was das eigentlich für ein Geschäftsmodell ist was sich dahinter verbirgt weil wir alle kennen ja sowas wie den Thermomix und Vorwerkvengers ist bei den Jungs und Mädels auch investiert.
00:00:44: aber ich bin total neugierig mal zu lernen die solche innovativen Themen der sich mittlerweile so entwickeln.
00:00:48: Der Bingset, lieber Emmanuel.
00:00:50: Moin moin!
00:00:50: Schön dass du da bist.
00:00:51: Danke das ich da sein
00:00:52: darf.
00:00:52: Erzähl mal was da los?
00:00:53: Wie kommt man dazu?
00:00:53: Roboter-Küchen zu bauen ist ja
00:00:56: irgendwie.
00:00:56: Ja
00:00:56: sicherlich nicht das erste was den meisten Leuten im Alltag einfällt besonders für die Kantinenwelt wo ja ich denke besonders viele so aus der Berliner Bubble selten in Kantinen sind.
00:01:05: aber es ist ein riesen Markt und der Markt hat sich auch über viele Jahre wenig bewegt.
00:01:10: durch Corona ist jetzt viel Wind in die ganze Nummer reingekommen was wir auch sehr gut nutzen können.
00:01:14: Aber wir haben auch schon vor Corona angefangen und woher kam?
00:01:18: Wir hatten vorher Fedora gegründet, mein jetziger Mitgründer.
00:01:22: Aber bei Food Panda sind schon länger im Essensbereich und hatten uns damals auch schon zum Ziel gesetzt von Restaurants besseres Essen als bisher zu den Leuten zu bringen, ich glaube mit dem Business ist ganz gut.
00:01:32: Soweit gelungen das zu verbessern jetzt über Lieferando dann natürlich in andere Hände gegangen.
00:01:36: aber auch da wird es ja weitergelebt.
00:01:38: und jetzt haben wir dann auch damals schon gesehen Riesenmitarbeiter Themen auch vor Corona schon in der ganzen Gastro aber auch genauso in den Kantinen.
00:01:47: Aber trotzdem die Ansprüche der Gäste steigen immer weiter.
00:01:51: Es gibt Unverträglichkeiten, es gibt sonstige Wünsche für Indiversisierung, digitale Ansprüchen die viele Restaurants so nicht umsetzen können und natürlich durch die ganzen Mitarbeiter Themen.
00:02:01: Hast du auch einen Riesen, immer wieder Informationsverlust in Restaurants aber auch Kantinen was du immer wieder neu antrainieren musst.
00:02:07: und da ist natürlich so ein Roboter wesentlich besser weil der steht da und wenn eine Roboter dazu lernt dann lernt er andere auf direkt mit das natürlich ganz praktisch ist.
00:02:16: und sonst aktuell sieht man in der Kantinenbranche viele Themen.
00:02:20: einfach durch diese neue Arbeitswelt dass zwar viele Leute natürlich trotzdem hin und wieder mal ins Büro kommen wir eben nicht mehr so verlässlich wie früher und dafür ist es dann für die kantine betrieben Super schwierig zu planen, das ist nicht nur die ganze Personalplanung.
00:02:33: Wie setzt du das um?
00:02:34: Aber auch beim Einkauf wie gehst du mit Waste?
00:02:37: also wie viel musst du wegschmeißen?
00:02:39: Wie kannst du sicherstellen dass das möglichst gering ist?
00:02:42: solche Themen und da greifen wir mit unserem Roboter sozusagen ein und probieren diesen sehr spannenden und ja wirklich großen Markt Nicht nur in Deutschland sondern global auch ein Stückchen besser zu machen
00:02:52: sind wir hier im auditiven Medium Das heißt die Menschen hören uns gerade nur die googeln jetzt vielleicht schon und gucken sich was an.
00:02:58: aber uns trotzdem mal zu beschreiben.
00:03:00: Ich hab verschiedene Bilder im Kopf, das eine ist Fertigungsstraße bei VW so diese Roboterarme die sich am Ende immer drehen können und wo irgendwas zugreift.
00:03:08: und das andere Bild was ich habe war als ich ein Kind war weiß ich noch gab es diesen großartigen Arnold Schwarzenegger Film die totaler Erinnerung wo der hinten in so einem Taxi drin saß vorne fuhr so einen Roboterfahrer der konnte den Kopf so drehen.
00:03:17: das war quasi ein Menschenkörper aus Maschine.
00:03:20: ja das sind so die beiden Bilder die ich habe wo dazwischen ist eure Küche anzusiedeln?
00:03:23: wie sieht sie aus?
00:03:24: Also ist glaube ich ne Mischung aus den Roboterarmen die du gerade schon erwähnt hat.
00:03:28: Dann Eingangs Thermomix ist ja auch schon gefallen.
00:03:31: Ich glaube, da kann man unsere Töpfe so ein bisschen hernehmen und sagen das geht so in die Richtung.
00:03:34: aber ich glaub ganz wichtig ist es keine winzige Anlage sondern die ganze Automatisierung ist ungefähr acht Quadratmeter groß ist eine Edelstahl Zelle mit einem großen Fenster drin also Die Gäste können auch jederzeit zugucken.
00:03:48: Ist keine Black Box.
00:03:49: Also für Technik interessiert oder eben Leute, die vielleicht auch ein bisschen Angst vor Technik haben Den wird die Angst dadurch genommen.
00:03:55: Es ist transparent, es ist Hygiene und so weiter, also das sieht man da alles.
00:03:59: Und was passiert ist zwei Roboterarme arbeiten an Töpfen- und Tellern und die ganzen Zutaten kommen schon in verschiedenen Silos alle voneinander getrennt sodass auch keine Vermischung zwischen vegetarisch nicht vegetarische Allergenen usw.
00:04:14: gibt.
00:04:15: Zutatens sind vorgeschnitten, Soßen sind vorgemischt und werden in der Anlage auch ständig gekühlt.
00:04:20: Also da der große Unterschied zu einem normalen Kantine um alles vorgewärmt wird und dann darauf gewartet wird dass es ausgegeben wird Und wenn es dann eben an dem Tag nicht so viel Nachfrage gibt, kommt's im Müll bei uns.
00:04:29: Halten sich die Zutaten zwei bis drei Tage frisch in der Anlage.
00:04:32: deswegen wesentlich geringere Wegwurfquoten denke das ist wichtig.
00:04:37: und der große Vorteil dadurch besonders bei Pasta.
00:04:39: ich glaube jeder hat schon mal irgendwo probiert.
00:04:41: Pasta die mehrere Stunden warm gehalten wird ist keine gute Pasta mehr bei uns.
00:04:46: dadurch dass sie einmal kurz gekocht wurde dann abgeschreckt ist, in die Anlage kommt und erst mit der Bestellung wieder aufgewärmt wird können wir so für zum Beispiel sehr perfektes al dente Erlebnis sorgen.
00:04:58: sind auch frische Gemüse noch als Toppings in der Anlage, verschiedene Salate.
00:05:02: Aber generell sozusagen die Kulinarik geht meistens irgendwo durch die Töpfe heißt wir haben viele Pasta-Sorten Wir haben verschiedenste Currys, wir haben Bowls, wir hatten auch mal eine Currywurst im Angebot, Käsespätzle also auch so ein paar Klassiker mit.
00:05:16: da sind wir jetzt auch dann nochmal ein paar mehr zu bringen.
00:05:18: Jetzt zur Weihnachten kommt natürlich auch nochmal einer Weihnachtsbowl.
00:05:21: Also der Kreativität unserer Küche sind keine Grenzen gesetzt und das ist auch eines der wichtigsten Aspekte an der ganzen Robotik.
00:05:27: wir auch auf die zwei Arme und das Silo-Konzept setzen.
00:05:30: Es ist flexibel, nicht irgendwo ein ewig gleichbleibender Prozess oder immer nur das gleiche Essen weil dadurch dass wir eben auf die Kantinen oder Bitubimarkt setzen, die Leute brauchen Abwechslung.
00:05:43: Roboter der super Burger kann sicherlich cool aber Am dritten Tag ist dann der Burger vielleicht auch egal, wie gut er ist.
00:05:49: Nicht mehr so spannend und bei uns Best Case hast du jeden Tag was Neues und das wird nie
00:05:53: langweilig.".
00:05:54: Aber damit wir es auch einmal verstanden haben also euer primäres Anwendungsgebiet sind halt wirklich Kantinen und die Catera, die für Kantien catern.
00:06:02: oder könnte man zum Beispiel auch sagen EventCatera oder normale Restaurants?
00:06:06: Ich glaube
00:06:07: schon dass es ein bisschen allgemein vielleicht Catering ist Riesenbereich im ganzen Firmengeschäft.
00:06:13: da kommen dann größere Firmen wie z.B.
00:06:15: Aramak zum Beispiel der zweitgrößte Caterer der Welt.
00:06:18: Du hast eine Kantine und dann machst du eine Ausschreibung, hey ich such jemanden, der sich extern darum kümmert.
00:06:22: das hat nichts mit Eventcatering zu tun, es hat nicht mit Geburtstagscaterings zu tun sondern das sind dauerhafte Einrichtungen wo er über Jahre der gleiche Caterers zu dir kommt und dafür Sorge trägt dass deine Mitarbeiter gutes Essen kriegen.
00:06:34: genau also ein bisschen anderer Markt gibt aber auch einige Firmen die sagen wir machen das selbst Ich glaube, prominentes Beispiel.
00:06:40: Zum Beispiel BMW oder VW.
00:06:43: Die sind für ihr eigenes Catching verantwortlich.
00:06:45: Das nennt man der eigene Regieler.
00:06:46: Nicht ehrlich noch!
00:06:47: Gerhard Schröder, der sich über die Currywurstoff-Rectativen abgeloren ging bei VW...
00:06:51: In einer Kantine?
00:06:52: Genau,
00:06:54: in einer von einer Million.
00:06:55: Aber okay, verstanden wie viele Gerichte kann so ein Ding dann pro Minute pro, den Minuten kochen?
00:06:59: Wichtig einmal Probefüllung zu irgendwas zwischen hundertdreißig und zweihundert Gerichten je nachdem wie man es befüllt.
00:07:05: also umso komplizierter und umfangreicher die Gerichte Wir werden umso geringer ist die Ausfall natürlich irgendwo.
00:07:11: Und dann auch da beim Kochen hat das auch wieder einen Zusammenhang, aber irgendwas zwischen fünfzig und sechzig Gerichten pro Stunde.
00:07:17: Boah!
00:07:17: Dann kocht der quasi Eingericht pro Minute?
00:07:19: Ja also so knackt ja.
00:07:20: Weil
00:07:21: ich habe gerade so gedacht, dass wäre doch eigentlich voll der Knaller wenn du eine Konferenz hast und stellst so ein Ding da mitten hin wo sonst das Catering steht.
00:07:27: Da macht doch jeder ein Foto von deiner Konferenzen und sagt so hier bin grade auf der Sohn zu Sohn und das erstens das Catings gekommen oder nicht.
00:07:33: Das macht der Robo-Doc gerade.
00:07:35: Also Speed ist auf jeden Fall ein großes Thema was... Kunden natürlich haben, weil es wäre zwar schön wenn die Leute alle komplett willkürlich über den Tag essen würden aber natürlich ist es so dass die meisten leute doch mit das sonst in diesem segment kommen manche abends.
00:07:48: Ist natürlich super über ein reuertal.
00:07:49: viele kanthin können abends besonders nachtverpflegung in produktions umgebungen krankenhäusern und sowas nicht darstellen weil es sozusagen aus kosten und qualitätssicht sich nicht machbar ist.
00:08:00: und da ist der robot dann natürlich.
00:08:01: für die kiste ist es egal Kocht sie jetzt zum zwölf Uhr Mittags- oder zwölfe Nachts?
00:08:06: Das ist natürlich nochmal ein großer Vorteil von der ganzen Automatisierung.
00:08:08: Ich erinnere
00:08:09: mich noch bei Zerlandnummer gelesen zu haben, in den Anfangsjahren haben die hier mit dem einen großen Anbieter, dessen Name leider immer im Feld gearbeitet hat und Brandenburg.
00:08:14: Und da war dann drei Schichtsysteme und nachts kamen immer die Gulaschkanone zum Einsatz.
00:08:19: Ja es ist ein Thema auf jeden Fall aber da ist die Qualität auch wieder was anderes und ich glaube das kriegen wir besser hin.
00:08:25: Okay und jetzt hilft mir nochmal zu verstehen diese Silos.
00:08:27: wie muss ich mir das vorstellen?
00:08:28: Ist es wie so eine Art Tank, die die haben und dann ist in einem Tank Tomatensoße oder wie sieht sowas genau aus?
00:08:35: Ja, das trifft es ganz gut.
00:08:36: Also wir haben unterschiedliche Silos für feste Zutaten also die gestückelte Gurke und für Soßen.
00:08:42: Das liegt einfach daran dass man's am besten unterschiedlich fördert.
00:08:46: bei den Soßen sind sie auch für egal welche Soße.
00:08:48: gleich Bei den Festen haben wir unterschiedliche Einsätze die je nach Zutat unterschiedlich groß sind so dass wir auch gesichert Pasta fördern können.
00:08:58: uns zwar in der Portionsgröße jetzt nicht von allem immer nur hast du fünfzig Gramm Gurke und fifty Gramm Nudeln, das ist ein Verhältnisblöde.
00:09:05: Sondern dass man sowas auch darstellen kann.
00:09:07: aber der Kunde kann trotzdem immer noch mit eingreifen und sagen zum Beispiel ja gibt Leute die keine Gurke mögen dafür lieber irgendwas anderes dann kannst du alles austauschen.
00:09:17: Wie viele parallele Geräte kann so eine Maschine kochen?
00:09:19: Also sagst Du dann irgendwie so drei oder kann er bis zu zehn?
00:09:22: wie muss ich mir das vorstellen?
00:09:23: Genau also wenn wir uns jetzt nochmal auf den Roboter drauf schaut diese Edelstahlzelle wie gesagt verschiedene Silos links und rechts drin.
00:09:29: Die werden schnell zum Beispiel morgens oder abends ausgetauscht.
00:09:33: Linke Seite, alles was durch die Töpfe geht rechts, was sozusagen frisch oben auf die Gerichte kommt und in der Mitte hast du eine Reihe von aktuell sechs in der nächsten Version fünf Töpfel und die können auch parallel laufen.
00:09:45: In diese Tömpfe wird direkt die Zutaten sozusagen aus den Silos reingebracht.
00:09:49: also die Roboterarme fassen auch keine Zutatene an.
00:09:53: Also im Prinzip gehen die mit einem Topf unter den Seelodern fallen die Zutaten in den Topf, fahren zurück.
00:09:58: Topf dreht sich selbst ist ein bisschen wie so'n Betonmischer.
00:10:01: kann man sich das vorstellen?
00:10:02: da ist ne Finde drin.
00:10:03: dadurch werden die Zudaten mit der Soße auch vermischt.
00:10:06: unten drunter ist eine Induktionsspule.
00:10:07: die heisst dem Topf auf und sowas essen dann auch gleichmäßig warm dauert ungefähr drei Minuten im Topf.
00:10:13: also es ist jetzt keine mikrowellen Funktion sondern wir haben uns wichtig dass es gleichmäßig vernünftig aufgewärmt wird.
00:10:19: Und genau in der Zeit kannst du entweder als Kunde zu Schauen, indem du vor der Anlage stehst oder du bist schon ein routinierter Roboter-Gänger.
00:10:26: Bestellst über deine Handyapp vom Schreibtisch oder bestellt sogar vor.
00:10:30: am Morgen holt es dir dann genau passend nach der Push-Martification deinen Essen ab.
00:10:34: also relativ entspannt eigentlich.
00:10:37: Habe ich gerade richtig zu gehört dass ihr die Anzahl an Töpfe reduziert?
00:10:39: Ja
00:10:39: und wir haben gesehen den Sechsten.
00:10:41: der kommt meistens nicht so zum Einsatz.
00:10:43: das war der ersten Planung.
00:10:44: dachte mir bräuchten vielleicht noch einen Ersatztopf.
00:10:47: haben wir gesehen ist nicht so wichtig auch ein Tag kleiner.
00:10:52: Sparen wir uns den Platz dann.
00:10:53: Okay,
00:10:53: verstanden und jetzt versuche ich gerade noch mal so diese Logistik mir vorzustellen.
00:10:56: wenn ich jetzt oben im Büro sitze bestelle per App mein Gericht und hol's aber nicht ab.
00:10:59: was passiert denn dann?
00:11:00: also stehen die sich irgendwann so voll?
00:11:01: oder was ist dann los?
00:11:02: gibt es eine Ausgabe?
00:11:03: Oder wie muss man das vorstellen?
00:11:05: Ja
00:11:05: also wir haben acht Ausgabefächer in der Anlage.
00:11:07: bisher kommt eigentlich sehr sehr viel vor dass jemand sein Essen vergisst Weil das ist einiges Gute immer, die Leute, die dich bestellen haben auch Rogenhaar und wollen ihr Essen draufhaben.
00:11:17: Wie ist es mit der Reinigung?
00:11:18: Also wenn du da irgendwie die schmutzigen Pfannen hast sondern klebst da drin und gutes Geschirr geht wahrscheinlich dann in die Waschernage, das bringt dir dann irgendwo anders wieder hin.
00:11:23: aber die damals die Töpfe von Pfannen die Schmutzig werden.
00:11:25: was passiert damit?
00:11:26: Genau!
00:11:26: Es sind immer Töpfel.
00:11:27: also wir haben nur immer die gleichen... Wie gesagt, so ein bisschen Beton-Mischer Style Töpfe oder Waschtrommel.
00:11:33: Und wir haben eine Spülmaschine eingebaut.
00:11:34: also nach jedem Kochgang wird der Topf sozusagen einmal reingestellt.
00:11:40: grad es ist so eine Art umgebaute Bierdusche führen sagen einmal drauf und dann ausgespült.
00:11:45: in der nächsten Version ist das ne richtige Spül.
00:11:47: Maschine fahren einige Töpfereien wird von allen Richtungen kurz durchgespühlt kommt wieder raus und so stellen wir natürlich sicher einen Topf der den ganzen Tag irgendwie für sich essen kocht.
00:11:57: also die nicht zu spülen auch wenn's keine Gehne keine vegetarischen Probleme gäbe, geht natürlich trotzdem nicht.
00:12:03: Also Spügelung ist wichtig.
00:12:05: Gibt
00:12:05: mal so ein Gefühl wenn ich mir jetzt also eine acht Quadratmeter Kabine hinstelle wie viele Menschen in einer Kantine können davon befüttert werden?
00:12:12: Ist es irgendwie so Hundert, zweihundert sind nur paar Dutzend.
00:12:16: Wie viel brauche ich um so eine richtig typische Firmkantiene quasi zu bespielen?
00:12:19: Wieviel brauchst du?
00:12:21: Ab wann ist es profitabel?
00:12:22: das liegt sehr stark am Setup der Kantine ab.
00:12:25: wir sagen irgendwo ab siebzig man es rechnen, aber erhängt natürlich auch von sozusagen was sind die Umsätze.
00:12:31: Wie viel Zuschuss gibt's von der Firma selbst?
00:12:34: Wer zahlt den Roboter und so weiter?
00:12:36: also das ist relativ kompliziert.
00:12:37: Aber so Rechenmodell ist eigentlich immer so hundert plus minus zwanzig.
00:12:42: Also Hundert Personen können quasi von einem so einen Kochroboter in so einer Kantine versorgt werden.
00:12:47: Genau
00:12:47: ungefähr!
00:12:48: Also je nachdem wie viele jetzt Mittags kommen, wie lange ist die Mittagszeit, wieviel ist abends gibt es.
00:12:52: in acht Schicht kannst du auch mehr machen.
00:12:54: Also sozusagen hätte ich ja schon gesagt Befüllungen sagen wir im Schnitt mal hundertfünfzig Essen, ja also das kannst du auch an einem Tag leer kochen wenn du willst.
00:13:02: Aber es braucht dann schon immer jemanden der quasi die Sachen alle vorschneidet und in deine Silos rein packt oben sag ich mal oben einkippt?
00:13:08: Genau.
00:13:08: aber vielleicht da auch ein bisschen Hintergrund zur allgemeinen Essensindustrie in Deutschland.
00:13:13: Die meisten Restaurants besonders auch professionelleren größeren arbeiten so dass eigentlich alles Gemüse bereits vorgeschnitten dort ankommt.
00:13:22: In Tüten, das sozusagen professionelle Betriebe die nichts anderes machen als Gemüseschneiden wesentlich effizienter.
00:13:28: und wenn du auch willst so kannst dir alles in Deutschland egal wo du bist quer durch die Republik fahren lassen, vorgekochte Pasta, vor gekochtem Reis.
00:13:37: also wenn du keine Lust hast dein eigenes Restaurant zu machen raus im Prinzip ein Puttup für eine Schere und kippst eigentlich alle nur aus diesen Tüte da rein.
00:13:44: wir haben schon noch den Ansatz aber es ist je nach Kunde natürlich unterschiedlich dass wir selbst viel machen, besonders was die ganze Fleischthematik angeht.
00:13:52: Passt das und so kochen wir selbst?
00:13:54: Aber ist eine Option!
00:13:55: Besonders Soßen sind zum Teil Riesenaufhanden.
00:13:57: Da gibt es auch sehr gute Betriebe, die die Soßen so machen, dass du keinen Unterschied schmeckst.
00:14:01: Also je nach Kunde kann man sagen gefahren Ansatz wo wir überhaupt gar keine Ressourcen haben, was ja in der aktuellen Zeit auch wirklich im Kantinenumfeld aber auch noch ganz daraus.
00:14:09: man kriegt's glaube ich überall mit.
00:14:11: Ein Riesenproblem ist, es fehlen einfach die Mitarbeiter.
00:14:13: und dann ist dieses Prinzip wo alles convenient geliefert wird und effizient sozusagen in Großküchen vorbereitet wurde.
00:14:20: Super Ding, dann brauchst du pro Anlage am Tag ca.
00:14:23: fünf Stunden Aufwand!
00:14:24: Das ist alle.
00:14:25: sie losbefüllen, sie los vom gestrigen Tag zu reinigen, Anlage einmal durchzuwischen... das alles Teller nachlegen und so weiter.
00:14:32: Oder du gehst eben ein bisschen anderen Ansatz und sagst, die Artigsoße möchten wir noch selbst machen hier Fleisch schneiden wir selbst und zu raten das auch.
00:14:39: aber da sozusagen für uns ist es egal was die Kunden damit machen.
00:14:42: Aber wir geben sozusagen die Rezepte und die Tools mit an die Hand sozusagen irgendwo auf diesem Spektrum selbst auszuluchen was am besten passt.
00:14:51: Du grad Fleischsack?
00:14:52: Ist es so dass die Maschine auch Fleisch brät oder in den kochtöpfen Gart oder muss das sozusagen schon fertig drin
00:14:56: sein?
00:14:56: Es ist auch schon fertig vorgegart Wildbarkeits- und Hygiene-Themen, aber natürlich wir wollen auf diese Geschwindigkeit pro Stunde kommen.
00:15:05: Und wenn sich dann anfängt Hühnchen zu garen in der Anlage, besonders Hühndchen zum Beispiel auch schwierig muss immer komplett durchgegart sein.
00:15:13: ist es so auf jeden Fall immer sichergestellt.
00:15:14: Wäre nicht eigentlich auch so Fluggesellschaften gute Kunden?
00:15:17: Also ich weiß hier von Lufthansa zum Beispiel gibt's hier diese Skychefs das ist halt riesig.
00:15:21: ne die kaufen immer in den unterschiedlichen Location wo die Flughäfen sind teilweise für Millionenbeträge kaufen die Kücheneingroßküchen die müssen quasi kochen.
00:15:29: Du hast ja bei solchen Unternehmen wirklich auch den Fokus, dass wenn du in den Flieger gehst und sagst ne, wenn du no-show bist, dass du nicht in den flieger steigst.
00:15:35: Dass sie dann auch wieder einen mal runternehmen weil alles Gewicht im Flugzeug ist ja kostenweilsprit.
00:15:40: Habt ihr euch so ein Thema auch mal angeguckt?
00:15:41: oder ist es wirklich eher Kantine?
00:15:42: Gerade
00:15:43: Fokus auf Kantine haben wir auch noch ein paar andere Gespräche außerhalb der Kantinenwelt wo's auch spannend ist.
00:15:49: ich hatte kurz Krankenhaus gesagt Hotels aber auch Verkehrs Gastronomie alle super spannend.
00:15:54: also sei es irgendwo an Flughäfen, Bahnhöfen Autobahnraststätten, also ich glaube da gibt es viele viele Möglichkeiten im Flugzeug selbst.
00:16:03: Ich glaube nicht so gut.
00:16:04: ja also je nachdem Ich glaube, die Budgets für so einen Flugzeugessen sind leider sehr gering.
00:16:09: Aber zum Beispiel eine Option wäre natürlich, kommst an typischerweise spät vielleicht mit dem Flieger und dann haben die meisten Restaurants schon zu am Flughafen.
00:16:16: da kannst du trotzdem noch ganz guten Essen mitnehmen.
00:16:18: also lieber ja im Terminal selbst.
00:16:20: Stimmt was dich da alles so auftut?
00:16:22: Dann eure Möglichkeiten voll krass!
00:16:23: Was sind denn so die Kernvorteile eigentlich?
00:16:25: Also ich meine ehrlich ist jetzt bei Kantine denkt man immer eher ein Fraß das ist eher oft nicht so leckeres Essen.
00:16:30: Das heißt schmeckt es besser wenn man's mit euch macht.
00:16:32: Es ist gesünder wenn wir uns mit euch machen weniger Milchquote verbunden.
00:16:36: Geht's schneller?
00:16:38: Was könnt ihr da so
00:16:38: bieten?".
00:16:39: Ja, also ich glaube alles von dem sehen wir natürlich gibt natürlich solche und solche Kantine.
00:16:43: Also das jetzt einmal zu sagen ja wir sind besser als jede Kantine auf der Welt schwer zu sagen aber ich würde sagen als die allermeisten Kantinen sind wir auf jeden Fall von der Essensqualität besonders einfach weil es für jeden Kunden einmal frisch gekocht wird ohne dass es ewig warm gehalten wurde plus der Kunde eben dieses gewisse Level an Individualisierung hat.
00:17:02: Und das ist, glaube ich in der normalen Kantine einfach nicht umsetzbar.
00:17:05: Ist da schon mal ein Riesenvorteil?
00:17:06: Dann hatten wir ja auch kurz über Abend- und Nachtverpflegung geredet.
00:17:10: Sicherlich für die Leute, die besonders Nachtschicht fahren was jetzt würde ich sagen es nicht die beliebtesten Stunden sind trotzdem dann damit mit einem schlechteren Essen abgestraft zu sein also auch einen riesen Vorteil für diese Menschen kostenseitig.
00:17:21: klar kommt dann wirklich stark drauf an um was geht's wenn man eine Riesenkantine hat wo drei tausend leute im mittag durchgehen und alles von Keller auf den Teller gehauen wird und schnell schnell durch kann sein, dass das vermutlich dann irgendwo doch wieder besser ist.
00:17:34: Aber in dem Segment wo wir jetzt sind eben nicht diese Riesendinger sondern eher so ungefähr hundert bis zweihundert Leute sind wir auf jeden Fall auch kostengünstiger.
00:17:42: und Wegwurfquoten hatte ich ja auch schon gesagt.
00:17:45: allein dadurch, dass die Zutaten alle gekühlt sind müssen sie nicht nach jedem Mittagessen alle weggeschmissen werden.
00:17:50: also ich glaube es ist ein riesen Thema was auch immer mehr ins Bewusstsein der leute rückt.
00:17:54: Ich habe euch jetzt ein bisschen im Kopf wie eine HelloFresh trifft auf den Vorwerk Thermomix Und wenn man über Rezepte und irgendwie Küchenroboter nachdenkt, dann wäre ja das nächste logische eigentlich mal so den Rasierklingeinsatz zu fahren.
00:18:08: Also man kennt es ja, wenn man sich ein Rasierer kauft, egal ob jetzt lustigerweise elektrisch oder mechanisch also so nassrasierer, die verdienen öfters durch die Klingen oder im Falle des mechanischen teilweise über die Reinigungsflüssigkeiten, die man reinpackt.
00:18:19: Es ist bei euch auch so dass es Teil des Geschäftsmodells ist wo wir nicht darüber geredet haben aber gleich zu kommen, dass ihr quasi das so vorgefertigtes Essen, dass es ein Thema sein könnte, dass sie quasi auch die Behältnisse mitliefert, wo das schon drin ist Rezepten quasi kombiniert oder machen das wirklich die Kantine selbst?
00:18:45: Software ist, aber das ist eine monatliche Gebühr.
00:19:01: Wo die ganze Software der Anlagen hintersteht komme ich auch gleich nochmal zu dass wir eigentlich nicht nur ein Hardware-Business sind sondern viel mehr Software haben.
00:19:08: Aber da ist dann eben Teil auch Rezepturen immer wieder neue Ideen die wir mitbringen und eben dieses Netzwerk anzuliefern wo man die Soßen zum Beispiel auch alle kriegt.
00:19:18: Jetzt muss ich noch ganz kurz bevor wir darüber reden was euer Geschäft zu werden das musste ich eigentlich mal fragen Wie sah es aus, als ihr das Ding gebaut habt?
00:19:25: Habt ihr da euch in der Garage zusammengeschlossen und selber gelötet und geschweißt.
00:19:28: Habt Ihr irgendwie einen Partner gehabt, der was gebaut hat, weil wenn du sagst, ihr habt Feuerfudora- und Foodpanda gemacht dann seid ihr ja eigentlich Software Dudes oder Geschäftsmodell Digital Dudes.
00:19:38: Wie habt ihr das gemacht so ein Roboter zu entwickeln?
00:19:40: Wir
00:19:40: haben auch sehr viel gelernt.
00:19:41: Wir hatten am Anfang mit einer Firma die Entwicklungen für andere machten bevor wir unser eigenes Team zusammen hatten.
00:19:48: Und ja... Die ersten Töpfe die wir hatten sahen wirklich exakt so aus dass wir irgendwelche anderen Sachen einfach ein bisschen zusammengeschweißt hatten.
00:19:55: und es gibt ja natürlich viele Firmen in Deutschland, wo man externe Sachen produzieren lassen kann.
00:20:01: Es ist auch immer noch unser Ansatz, wir produzieren nicht selbst sondern machen nur die finalen Final Assembly also alles mal zusammenschrauben.
00:20:08: aber wir sind jetzt kein Hardcore-Industrieunternehmen.
00:20:11: Und die ersten Prototypen waren entweder so aus einem Dreidrucker irgendwas zusammengefummelt einfach mal zu sehen ob's klappt.
00:20:17: Ja und so hatten wir auch einen Prototyp der hier eine Zeit lang in Berlin.
00:20:21: Das war ein ziemlich großer Metallkasten, relativ unförmig mit sehr vielen Kabeln die überall rein und raus gingen.
00:20:27: Aber das hat einmal gezeigt ja an sich Roboter kann kochen da schmeckt und auch die Leute die einfach so über die Augelstraße gehen jetzt nicht alle Supertecaphine sind sehen einen Sinn dahinter und können dann sozusagen was abgewinnen.
00:20:41: Wie viel
00:20:41: Fehlerquote hat's um den eigentlich?
00:20:43: Also wie oft gibt man was kaputt, aber wie oft mischt ihr vielleicht auch mal etwas falsch?
00:20:46: Das Essen brennt an oder du hast doch was Vegetarisches, obwohl du das mit Fleisch wolltest.
00:20:50: Also
00:20:50: das passiert zum Glück nicht.
00:20:53: Fehlerquote ist eher sozusagen einmal über die Cloud, keine Ahnung irgendwas hängt irgendwo, aber relativ selten.
00:21:00: Am Anfang hatten wir so ein paar Themen mit Roboterarm, die zum Teil nicht so gut gegriffen haben, wie sie sollten.
00:21:06: Aber jetzt haben wir einen neuen Hersteller, das ist auch geklärt.
00:21:08: und dann überraschend kompliziert war es die Mechanik zu bauen aus einem... Stapel- und einzelne Zeller zu machen, aber auch das haben wir mittlerweile im Griff.
00:21:16: Also Fehlerquote ist so wie es jetzt läuft eigentlich sehr geringen und mit unserer neuen Serienversion ab Anfang des Jahres dann nochmal ein großes Stück geringer.
00:21:25: also da haben wir sehr viel übers letzte Jahr gelernt.
00:21:27: Aber klar!
00:21:27: Es ist irgendwo eine Maschine und manchmal gehen Sachen kaputt oder irgendwelche Sachen werden falsch befüllt.
00:21:33: an sich sozusagen Thema wie ich bestelle Hackfleisch ab und kriege trotzdem Hackfleis.
00:21:38: So was passiert zum Glück nicht.
00:21:39: Ja da kann man hier pass mal auf die nsl kommt dann und hackt eure Dinger, um Leute mit so einer Erdnuss-Intoleranz irgendwie um die Ecke zu sein.
00:21:46: Ich
00:21:47: weiß nicht, ob wir so viele Spione als Kunden
00:21:50: haben... Aber ich meine das wäre sonst ja so die Haupt, also das Hauptaugenmerk.
00:21:53: wenn ich jetzt Kantinebetreiber wäre hier in Aramark wie du es von ihm gesagt hast da würde ich ja gucken was kostet mich das?
00:21:58: Kriegst frischer und besser hin und wie viel Ausfallquote habe ich?
00:22:00: und wenn ich weiß okay ich muss alle drei Tage das Ding warten dann hätte ich ja irgendwie probiert Ehe klar,
00:22:05: also auch in den Gesprächen die wir mit Aramarkatten vor der Vertragsunterzeichnung sind das natürlich genau.
00:22:10: Die Themen klar ist irgendwo sicherlich irgendwas Innovatives was sicherlich gut auch in deren Unternehmensphilosophie passt.
00:22:16: aber Das ist jetzt natürlich nicht der Hauptgrund, warum sie das nehmen.
00:22:19: Sondern es muss sich schon rechnen, muss ein guter Zusatz zu deren Geschäft sein.
00:22:23: mal auch da natürlich Mitarbeiter möglichst effizient eingesetzt werden sollen plus die Lösungen für deren Kunden wieder präsentiert werden müssen.
00:22:29: und klar Ausfallquoten
00:22:31: usw.,
00:22:32: natürlich ein Thema.
00:22:33: Reagieren menschlich eigentlich auch negativ?
00:22:34: Es gibt ja immer diese Ängste oh Gott, ich werde durch eine Maschine ersetzt!
00:22:38: Und wenn man das als Koch-, als Kantine-Koch jetzt schon wird oder Köchin auch dann könnte ich mir vorstellen, wird der ein oder andere auch nervös oder dass es auch zur Ressentiments, was ist das so?
00:22:46: ist auch gerade bisschen die Zeit nicht so schlimm dafür, weil ich glaube alle Mitarbeiter in diesen Betrieben sehen es fehlen viele Mitarbeiter.
00:22:55: ihr Leben selbst vor Ort wäre wesentlich einfacher hätten sie ein bisschen mehr Kollegen oder eben andere aushelfen wie ein Roboter.
00:23:01: also daher da wenig.
00:23:03: ganz am Anfang wussten wir das natürlich nicht und hatten bevor wir überhaupt damit angefangen haben mit vielen Köchen geredet, um mal da so ein bisschen das Stimmungsbild zu kriegen.
00:23:11: Wie sehen die das?
00:23:12: Und war eigentlich durch die Bank positiv!
00:23:14: Weil was der Roboter macht ist jetzt ja nicht die typische Kocharbeit.
00:23:17: So warum werde ich kochen?
00:23:18: Typischerweise weil ich Spaß an kreativen Arbeiten habe, weil ich hier irgendwie gerne mit Leuten rede.
00:23:24: Weil ich gern mit Zulieferern über Zutaten rede.
00:23:27: Kuckewuch kriege ich die her aber so diesen finalen Schritt dann hektisch in der Küche ist glaube ich dass was a meistens zu den Uhrzeiten passiert wo man nicht so Lust hat zur Arbeit und es dann auch eher präzitiver Arbeit ist.
00:23:38: Daher viele Daumen hoch vom Köchen gehabt, arbeiten auch mit vielen Köchens zusammen.
00:23:42: Das nicht das Thema.
00:23:43: und beim Kantinenpersonal ich glaube die sollten die Letzten sein, die sich Sorgen um ihren Job machen müssen.
00:23:49: Gut wie angedroht mal zu deinem Geschäftsmodell was kostet so eine Box?
00:23:52: wenn ich die mir jetzt kaufe ich die, miete ich die?
00:23:54: Was kostst du in der Herstellung dem uns mal an die Hand?
00:23:56: Also es ja natürlich alles ein sehr... hat man ja auch gerade schon auf Qualität aus, damit die Anlagen möglichst zuverlässig laufen.
00:24:04: Arbeiten wir nur mit Partnern aus der Industrie, die auch sonst hochautomatisierte Anlagen bauen, wo die Ausfallquoten wie zum Beispiel in der Autoverbrik... sehr, sehr gering sein müssen weil dort jede Minute zigtausende Euro kostet wo das Band still steht.
00:24:20: Also ist auch unsere Philosophie möglichst mit sehr etablierten Firmen zusammen zu arbeiten.
00:24:24: fängt bei den Roboter-Armen natürlich an.
00:24:26: da nutzen wir von die Arme von UR sind denen sehr, sehr etablierte Roboterarme in der Größenorten wie wir sie brauchen.
00:24:35: Ich glaube die meisten deutschen denken natürlich immer erst an KUKA aber diese ein bisschen zu groß für uns weil Motorblock heben da ist der Topf dann doch was anderes.
00:24:42: deswegen die UAS Leichtbauroboter Induktionen nutzen wieder eine Schweizer Firma Die ganzen Motoren sind auch Schweizer.
00:24:49: Die Edelstahlzelle mit Kälte Technik kommt alles aus Deutschland und so auch möglichst nahe unseren Supplyern dran zu sein.
00:24:56: also das so ein bisschen die Philosophie viel Fokus auf Verfügbarkeit schnelle Wartungszyklen oder auch dann Feedback Loop, wenn mal was sein sollte und Kosten für den Kunden.
00:25:07: typischerweise geht es eigentlich über eine Leasingbank.
00:25:09: Dann sind das für den Roboter um die dreitausend Euro im Monat, Laufzeit fünf Jahre.
00:25:15: Wenn du das jetzt ein bisschen zurückrechnest wirst du darauf kommen dass ist ca.
00:25:18: hundertsechzigtausend euro für die Hagewells
00:25:22: Und ich schätze mal dich kostet ja deutlich mehr.
00:25:24: also das wird wahrscheinlich so ab Jahr drei irgendwie profitabel oder?
00:25:27: Genau wir verdienen wie gesagt nichts dran.
00:25:29: mal sagen ja im hochfahren aber das ist üblich wo wir jetzt noch nicht so viele anlagen sozusagen produzieren zahlen wird darauf aber es schon so gerechnet dass wir da halbwegs bald hinkommen, dass wir auch so die kostendecken produzieren können.
00:25:43: Aber wir wollen auch nicht unbedingt was damit verdienen.
00:25:45: also wenn wir schaffen die günstiger zu machen dann nehmen wir sie lieber günstig weil für uns ist wirklich das wichtige die software und Es fällt natürlich erst mal nicht auf, wenn du zur Anlage hinkommst.
00:25:56: Was bestellts?
00:25:56: Klar du hast die App genutzt, fast tausendmal gesehen da denkst du gar nicht mehr drüber nach.
00:26:01: Aber diese ganze Verbindung aus, ich bestelle von meinem Handy übern Cloud.
00:26:06: durch ein Kassensystem muss natürlich auch alles ordentlich fiskalisiert sein.
00:26:10: Dass es da keine Steuerteben gibt und dann dass sich dann ja im Endeffekt der Roboterarm bewegten topfurcht die Silos auch die richtigen Zutaten rausbringen Und nebenbei im Hintergrund die ganze Überwachung stattfinden kann du als Kantinbetreiber drauf schaust siehst okay gerade sind sieben Leute in der Warteschlange.
00:26:28: Ich habe noch drei Kilo Pasta Anlage und siebenvierzig Teller.
00:26:32: Und die Kühltemperatur ist irgendwo bei vier Komma acht Grad, also alles im grünen Bereich.
00:26:37: oder eben wenn es vielleicht nicht mehr im grün Bereich ist weil die Pasta gleich leer ist, kriege ich auch auf mein Handy sofort eine Warnung geschickt.
00:26:43: okay hier wenn du willst leg mal Pasta nach oder der Tag ist eh vorbei macht nicht mehr.
00:26:47: das sind natürlich Riesen Themen besonders die normal in der Hektik in der Kantine.
00:26:51: jemand die ganze Zeit drauf schaut ist wichtig dass sozusagen sich auch proaktiv die Anlage meldet.
00:26:56: daher sehr viel Cloud drum herum wie er im Prinzip machen ist, was jetzt in der Automobilfabrik zum Beispiel nicht wichtig ist.
00:27:03: Weil da hunderte Ingenieure in so einer Fabrik rumrennen alle super ausgebildet mit Roboterarm und Sekunden haben natürlich vor Ort keine Roboteringenieure sondern Zweifel umgelehrendes Küchenpersonal und die machen wir über unsere Software auch zu Roboter Operatoren.
00:27:17: also wirklich das ist glaube ich unser größter Herausforderung dass das auch alles gut funktioniert.
00:27:22: aber bisher kriegen wir es ganz gut hin.
00:27:23: Unsere Anlagen so aktuell werden von Praktikanten betreut.
00:27:26: Also das ist unser eigenes Challenge kriegen und läuft da nicht gut.
00:27:30: Aber jetzt mal ganz ehrlich, bisschen cool ist es schon!
00:27:32: Und das ist so ein kleiner Junge der zu Weihnachten Fischerpreis geschickt bekommen hat jetzt sozusagen seinen Traum zum Beruf gemacht.
00:27:38: Bitte sag mir dass es dir so geht?
00:27:40: Wir haben große Freude.
00:27:41: also wie gesagt eingangs schon wir sind mit der Mission bei Fedora gestartet gutes Essen zu machen und sind große Essensfans und denken viel darüber nach ob jetzt im Roboter oder außerhalb vom Roboter und auch sonst große Technikfreunde.
00:27:54: Also macht schon alles riesen Spaß.
00:27:55: und ja ich glaube wir haben echt cooles bis gefunden, wo wir jeden Tag für brennen und sich jeden Tag auch irgendwie was tut.
00:28:01: Auch wenn man mit Hartschild natürlich immer ein bisschen längerem Atem haben muss als jetzt bei einem... normalen Software Modell.
00:28:07: Aber kommt der noch eigentlich Cash on Top?
00:28:08: Also, dreitausend Euro waren jetzt die leasigen Gebühren für den Roboter!
00:28:11: Was kostet denn die Software nochmal?
00:28:13: oder ist sie damit inkludiert?
00:28:14: Nee,
00:28:14: die ist nicht inkludiert.
00:28:15: das so ein bisschen Verhandlungssache je nachdem wie viele Anlagen du willst fängt so bei viertausend euro an.
00:28:21: also im Prinzip ja bist du so bei sieben dann kommen noch ein bisschen Service dazu aber irgendwas so zwischen sieben acht tausend EUR im Monat für die Anlage und Wie gesagt, ist dann...
00:28:32: Pro Maschine?
00:28:33: Oder sozusagen einmal Software für alle Maschinen.
00:28:35: Wenn ich jetzt drei so eine Dinger z.B.
00:28:36: nehme.
00:28:37: Ne,
00:28:37: pro Maschine!
00:28:38: Aber wie gesagt es rechnet sich die Anlage nimmt dir dafür sehr viel Arbeit ab.
00:28:43: Ich hab's gerade mal versucht zu dem Kopf durchzukalkulieren.
00:28:44: Tausend Euro.
00:28:45: Also wahrscheinlich sind das nur drei vier Personen Küchenpersonal oder also das ist ja nicht crazy Hätte ich jetzt gesagt.
00:28:50: Wenn du jetzt zum Beispiel auf den letzten Tarifabschluss von Aramak guckst, die zahlen jetzt glaube ich mindestens siebzehn Euro Brutto also mit allen Lohnnebenkosten und so weiter bist du über zwanzig Euro Stundenlohn was super für die Mitarbeiter ist und ich denke unsere Anlage ermöglicht sowas in Zukunft auch noch viel mehr dass man Leute verzahlt und dann kommst du relativ schnell auf so ein Bereich.
00:29:12: besonders gibt es eben je nachdem wer dein Kunde ist die Herausforderung das du abends anbieten musst um profitabel und so was dann on top dazu anbieten zu können.
00:29:22: Das ist natürlich auch ein großer Gewinn.
00:29:24: Also mal kurz Mathematik gemacht, zwei Komma fünf Personen werden das.
00:29:28: Wenn man im Prinzip zwei sieben dann hat als Kosten für Personal in der Kantine.
00:29:32: Also, kostet mich ein Roboter so viel wie zwei Komma fünf Menschen und kann wahrscheinlich non-stop kochen.
00:29:37: Schon krass!
00:29:38: Aber okay, nee, war kein Verstanden.
00:29:39: aber auch die Herausforderung.
00:29:41: also ich lerne zum einen ihr habt Working Capital Thema dass ihr quasi erstmal drauf zahlt bis die Maschinen in so eine Rentabilität reinkommen plus ihr habt Software Themen und ihr müsst diese Maintenance geklärt kriegen.
00:29:51: Also stehe ich mir in der Tat nicht so trivial vor wenn jemand dann irgendwie
00:29:54: ... So einfach.
00:29:56: Working Capital ist ein bisschen abgefedert dadurch, dass wir im Leasingmodell verfolgen wo eine Leasingbank dazwischen steht heißt uns die Anlage abkauft und dann über den Zeitraum von fünf Jahren dem Kunden wieder sozusagen die Raten abnimmt.
00:30:08: ja also das hilft uns klar.
00:30:10: aber wir müssen jetzt vielen Vorleistungen in die letzten Jahre viel entwickelt.
00:30:14: Software war ein großes Thema.
00:30:15: Und
00:30:15: gebt mir mal einen Gefühl zu eurer Firma In welchen Märkten seid ihr aktiv?
00:30:19: Vielleicht kannst du ein bisschen was zum Umsatz sagen und wie viele Personen sind denn eigentlich für euch tätig?
00:30:23: Also nicht dass es irgendwie hart Qualitative Aussagen immer zulässt über die Qualität der Firma, aber zumindest so ein Bild.
00:30:28: Wir probieren uns relativ schlank zu halten dafür mit sehr guten Leuten.
00:30:31: ich denke das hörste auch öfter.
00:30:33: Aber wir sind irgendwas so knapp vierzig fest angestellte Außenbereich Software Engineering Hardware Engineering Küche natürlich wichtiger Teil, weil wir bringen glaube ich als eines der wenigen für weltweit Software Hardware und Köche zusammen auch eine gute Kombination.
00:30:49: Dann natürlich so ein bisschen Admin Zeugs in Berlin betreiben wir ja auch.
00:30:53: also wir haben jetzt zwei Anlagen live also genau das ist vielleicht es auch noch wichtig zu sagen Betreiben die auch selbst.
00:30:59: deswegen da noch ein bisschen mehr im Hintergrund Genau!
00:31:02: Und für nächstes Jahr merkte aktuell Berlin plus Potsdam und im nächsten Jahr dann ganz Deutschland plus die Schweiz.
00:31:10: Erste Anlage im nächsten Jahr aus der Serienversion geht in die Schweiz.
00:31:14: Umsatz, besonders aus dem Essen ist überschaubar irgendwo zu einem tieferen fünfstelligen Bereich.
00:31:21: aber es ist sozusagen alles unser Plan.
00:31:23: wir haben jetzt dreimal unsere Vorschläge.
00:31:25: Wir hatten den Prototypen der Augustraße Der ist jetzt aber schon im Robohimmel auf der Basis dann drei Vorserienprodukte gebaut Die jetzt ein Jahr lang wirklich viel getestet viel Software nochmal um es möglichst einfach und zuverlässig zu machen gebaut.
00:31:40: Und auf der ganzen Basis kommt jetzt Anfang den nächsten Jahres unsere Serienversion, die dann aber auch in größeren Stückzahlen produzierbar ist.
00:31:46: Weil du hast immer so die Themen bei zum Beispiel alles was aus Kunststoff ist.
00:31:51: Am Anfang machst du das relativ manuell bis du dir mal so sicher bist dass du in den Spritzkurs gehen kannst.
00:31:56: Hast du sehr hohe einmalige Kosten für die Form.
00:31:59: dafür ist danach sehr günstig Aber das muss eben sitzen und solange Die lohnt sich es auch nicht unbedingt.
00:32:05: Und so ein anderer Team gibt's da auch, eine große Serienproduktion zu gehen wenn du dich dann irgendwo bei so Kleinigkeiten überall verrenst.
00:32:11: Ja deswegen, daher glaube ich einen etwas durchdachteren Ansatz.
00:32:15: Nicht super schnell jetzt mit allen Anlagen raus und dann viele Probleme sondern erst mal alles auf Herstonieren entwickelt und nächstes Jahr ist das Rollout ja eben zum Beispiel mit Aramak.
00:32:24: Das wird auf jeden Fall sehr spannend!
00:32:25: Was glaubt ihr denn?
00:32:26: wieviel Roboterküchen ihr pro Monat quasi produzierende Schrägstrich verkaufen könnt?
00:32:30: Wissen wir beides noch nicht so genau, aber wir hoffen natürlich dass wir irgendwann schon auch auf einem dreistelligen Betrag pro Jahr kommen können.
00:32:38: Es geht jetzt nicht um irgendwie Automobilgrößen wo man dann eine Fabrik auszulasten ein paar Hunderttausende im Jahr braucht das geht schon alles mit weniger klar.
00:32:46: umso mehr man hat umso günstiger wird die Produktion für nächstes Jahr irgendwas ganz guten zweistellig Bereich also ein paar pro Monat und dann soll das natürlich ja für mehr werden.
00:32:56: Und Marktgröße besonders weil wir auch sehr viele Anfragen außen auch näher in europäischen Umfeld haben aus irgendeinem Grund.
00:33:04: Oder ist nicht so ganz überrascht, vielleicht auch aus Japan, weil dort Mitarbeitermangel natürlich sehr stark ist plus die Leute noch viel mehr konditioniert auf ganze Robotik sind sehen wir glaube ich global auch sehr sehr viele Möglichkeiten weit über das was wir jetzt gerade Plan zu machen.
00:33:19: Allein in Deutschland gibt es viele tausend Kantine allein und die anderen Märkte wie Hotels, Krankenhäuser usw.
00:33:24: hat man ja auch ganz schön angerissen.
00:33:26: oder die ganzen Ghost Restaurants.
00:33:27: also wie viele machen denn mittlerweile im Hinterhof ein Restaurant auf und verkaufen nur noch über Leverando Volt und Co?
00:33:32: Wenn du da dann deine zwanzig Standard Bowls hast so das ist ja easy peasy ja und hast nicht mehr den Stress dass der Typ sich nicht merkt dass ihr das vegan wolltest
00:33:39: genau auf jeden Fall auch einen Markt was natürlich auch an ich glaube in anderen Märkten als deutschland auch nochmal wesentlich weiter.
00:33:45: Ja aber alleine btb catching mark Ich glaube, generell ein Jahresumsatz der Branche ist zu unterschätzen.
00:33:53: Und was ist so ein Hardware drin wo ihr in Probleme kommen könnt?
00:33:57: So wie man es jetzt hatte Lieferschwierigkeiten von irgendwelchen Chips oder irgendwelche, weiß ich nicht Roboterparts.
00:34:02: Läuft dir da Gefahr dass euch sowas auch drohen kann?
00:34:04: Oder habt ihr das, weil du gerade meintest durch euren Nier Showering gehandelt?
00:34:08: Kann immer passieren.
00:34:09: wir haben da auch verschiedene Steuerungskomponenten.
00:34:12: Den Roger Tam sind natürlich Chips, da wir bisher nicht so riesen Volumen hatten ließ ich das alles noch irgendwo regeln.
00:34:19: Hoffen jetzt oder sehen ja auch dass sich die ganze Situation alles ein bisschen wieder entspannt gehen davon aus, dass es im nächsten Jahr auch weiter so geht.
00:34:26: aber klar auch wenn unser Spülmaschinenhersteller keine Chips mehr hat dann funktioniert leider auch keine Spül Maschine oder auch keine Kälte Technik.
00:34:32: also überall ist irgendwas drin gibt's auf im Markt ein Riesenproblem, Lüfter für Kälte-Technik zu finden.
00:34:39: Weil die Leute wie Wildjahr Wärme pumpen kaufen und das geht irgendwie auch in andere Bereiche überall wo eben irgendwas warm oder kalt gemacht werden muss.
00:34:46: also bleibt auf jeden Fall spannend.
00:34:48: Nimm uns noch mal hinter die Kulissen, wie ist denn eigentlich so die Wettbewerbslage?
00:34:51: Also wenn du sagst es gibt ja irgendwie... Der Markt ist ja bestimmt saturiert.
00:34:54: diese zweieinhalbzig Milliarden, die werden irgendwelche Oligopole unter sich aufgeteilt haben hat von denen jemand auch schon mal einen Ansatz gestartet eine vollautomatisierte Küche zu bauen oder was vergleichbares
00:35:03: Die selbst nicht ja Oligopol trifft.
00:35:05: Es ist eine komische Form von Oligopoll, weil es global gibt's vier sehr große.
00:35:11: Dann gibts lokal in jedem Land noch so ein paar Mittelgroße.
00:35:15: In Deutschland, woß man kennt vielleicht jeder Berliner als Kaufhaus aber viel größer im Catering und Facility-Management Bereich.
00:35:23: So ein großer Mittelgroßer.
00:35:25: Und da gibt es unterschiedliche.
00:35:28: langen Bereich an kleineren Catering, die einige Kantine machen und so weiter.
00:35:34: Also es ist eine komische Form von Oligopol weil viel zwar auf den Großen ist aber trotzdem irgendwo auch andere dabei sind.
00:35:40: Nee selbst glaube ich ist das nicht so.
00:35:42: deren Bereich?
00:35:43: Die sind klassisch eher alle mit ihren Kunden so beschäftigt dass sie dort Teams mitbringen sich viele um die Kulinarie kümmern natürlich ein gutes Gasterlebnis sicherstellen wollen aber eher Technologie zu kaufen.
00:35:56: Die haben jetzt auch noch nicht angefangen irgendwann mal Sprühmaschinen oder so selbst zu entwickeln.
00:36:00: Also ist nicht deren Business-Modell, aber Konkurrenz an sich gibt es nicht so viel generell in der ganzen Gastro.
00:36:06: Klar ich glaube vielleicht viele haben schonmal diese kleine Roboter die ein bisschen sicher als Kellner probieren rumfahren sehen.
00:36:13: Sicherlich auch irgendwie eine Automatisierung und in USA gibt's ein paar andere Themen, die sich aber alle eher wirklich sehr stark auf Restaurants fokussieren.
00:36:22: Also nicht unser Bereich und auch oft eher einen Baustein aus einer normalen Küche... sich nehmen, wie zum Beispiel Frittieren oder Burger Patties flippen.
00:36:32: Oder bei der Salatausgabe helfen aber eben nicht diesen vollautomatisierten Ansatz den Bier fahren und besonders... ...nicht in diesem BtB-Segment.
00:36:39: Ja crazy!
00:36:40: Ist echt interessant was ich da so tut.
00:36:43: Ich glaube du merkst ich bin heute ein bisschen fanboymäßig unterwegs weil ich mag den Techpart daran.
00:36:46: Das ist irgendwie so schön lustig verrückt.
00:36:47: Und wie machst Du Marketing und Zels für sowas?
00:36:49: Also gehst Du dann immer der Hand vor Kunden musst Du direkt angehen oder kannst Du dann verwerben?
00:36:53: Wie macht man sowas bei eurem Thema?
00:36:55: Ja,
00:36:55: Maxi machen wir eigentlich gar nicht.
00:36:56: Weil sozusagen der Endkunde ist nicht so unser Riesenthema.
00:37:01: Wir verkaufen natürlich an die Kantine-Leute und da, ich glaube mittlerweile haben wir mit allen oder sind am meisten irgendwie mal geredet... Ich glaube, spricht sich zum Teil rum.
00:37:11: Wir werden relativ oft in der GV-Praxis – das ist die Branchenzeitung für die gesamte Gemeinschaftsverpflegung des GV – gefietscht.
00:37:21: Also das ist sehr gut!
00:37:23: Den verstehen wir uns sehr gut und sonst gibt es diverse Konferenzen übers Jahr wo wir natürlich auch immer sind mit den Leuten reden.
00:37:29: Auch gerne die Leute immer zu uns an Roboter einladen dort die Anlage präsentieren was auch glaube.
00:37:34: ich kann denen jetzt hier noch zwei Stunden erklären kommen einmal fünf Minuten her gucken dir probier.
00:37:39: das Essen ist für die meisten wirklich der größte Gamechanger im Kopf, einmal das Ding in live gesehen und besonders probiert zu haben.
00:37:47: Und so probieren wir es auch noch mal mit den Kunden zu spielen.
00:37:50: aber Wir haben kein großes Sales-Team und fokussieren da also auf die Player, die es gibt.
00:37:56: Und zu dem guten
00:37:57: Austausch.".
00:37:57: Da wir jetzt die Inlandsfluglänge schon durchhaben, was man immer sagt ist die diale Podcastlänge.
00:38:01: vielleicht noch ein letzter Satz zu euren Investoren?
00:38:04: Also letzte Zahl, die ich so gesehen habe war zwölfundhalb Millionen Kapital aufgenommen von irgendwie Global Founders Capital HV Capital oder auch Vorwerkventures, was der Charming isst.
00:38:12: Ihr macht dann wirklich sozusagen den Thermomix mit Thermomics Geldern auf Steroiden und La Familia und bisschen Angel Zeugs usw.
00:38:18: Was sind da so die weitere Roadmap?
00:38:20: Was sagt ihr?
00:38:21: Ist so eure Finanzierungsplanung.
00:38:22: Wie wollt ihr euch noch aufstellen, dass das nochmal irgendwie weiter geleber ist?
00:38:27: aufgezählt.
00:38:28: Ich glaube in Deutschland ist das schon mal eine sehr, sehr gute Zusammenstellung von Investoren die auch super involviert sind.
00:38:33: Super hilfreich waren bisher und ich glaube wie wir auch eine große Freude an diesem ganzen Modell haben.
00:38:38: Das ist schon einmal cool!
00:38:39: Und ja klar, Finanzierungsrunden gehen weiter.
00:38:42: Wir sind immer noch relativ Entwicklungsheavy und gehen das Thema jetzt auf demnächst Mal wieder an und freuen uns natürlich über weitere passende Investoren sei es aus dem Inland oder Ausland.
00:38:53: hat sich bisher irgendwie gut ergeben dass sie alle mehr oder weniger based im Berlin sind?
00:38:57: Was
00:38:57: rechnet euch aus?
00:38:58: Was sagt der Businessplan in fünf Jahren, wieviel Umsatz macht ihr dann?
00:39:00: Boah, fünf Jahre ist zu viel Glas, gucke ich sowas planen nicht.
00:39:03: Aber wir wollen einige hundert Anlagen live haben in fünf jahren auf jeden Fall und nicht nur BtoB Catching.
00:39:08: Hast du so eine Margenzahl eigentlich?
00:39:10: also wenn ich jetzt lerne ok, viertausend kostet die Software.
00:39:12: Wieviel davon ist ungefähr marge?
00:39:13: Typische
00:39:14: Softwaremarge also relativ hochmarschig Je nachdem natürlich wie du die Entwicklung einrechnest, wenn dir Entwickler selbst jetzt mal nicht dazu nimmst sondern nur operative Kosten ist natürlich irgendwo.
00:39:24: Bisschen Cloud Gebühren, bisschen Kassensystemen, bisschen Support den man mitgeben muss aber sonst das ist eben unser Geschäftsmodell dahinter.
00:39:33: richtig verstehe noch mal abschießen war gar nicht so drüber intensiv geredet haben.
00:39:36: aber es gibt eine eigene app die dann sozusagen jeder kantin besucher sich runterladen muss.
00:39:41: oder kann man zum beispiel auch white labeln dass ich sage innerhalb der vw kantine oder so vw app mitarbeiterapp gibts dann so ein subbereich kantine.
00:39:49: ja.
00:39:49: also du hast immer diese zwei welten.
00:39:50: einmal auf der küchenseite darfst du sozusagen die eight me.
00:39:55: operative App, wo du die Anlage mit steuerst und planst usw.
00:39:59: Und dann auf der anderen Seite die der Gäste.
00:40:01: entweder nutzt du da unseren native ADME-App.
00:40:05: Das bietet sich für kleinere Firmen auf jeden Fall eher an.
00:40:08: Oder, wie du schon sagst, VW oder Aramak die eigene Apps haben kannst du auch deine eigene App bei uns mit anschließen und dann erfolgt die Bestellung und Bezahlungen auch darüber.
00:40:18: Na gut Emanuel!
00:40:19: Hey, dann bin ich mal gespannt drauf wann ich das erste Mal in der freien Laufbahn oder Wildbahn quasi auf so ein Tool von euch treffe.
00:40:25: drücke euch ganz fest die Daumen und ja hat viel viel Spaß gemacht.
00:40:28: vielen Dank dir Ja,
00:40:29: vielen Dank Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:40:35: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!
00:40:39: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen?
00:40:50: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:40:54: Bis zum nächsten Mal.
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