Stapelstein 🟡 🟠 🔵 : Das Social-Media-Phänomen zu Spiel und Bewegung | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Der Stapelstein ist ein Objekt, mit dem Menschen spielerisch mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren können. Vor allem auf Social Media trendet das Produkt und genießt eine hohe Aufmerksamkeit. Umso interessanter also mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Genau das hat Joel getan. Als CEOs stehen Hannah und Stephan für ihre ganz eigenen Werte ein und berichten von ihren Erfahrungen als junges, aufstrebendes Start-up. Im Gespräch mit den Gründer:innen erfährst du, wie es zu ihrer Geschäftsidee kam und wofür sie als Purpose-getriebenes Unternehmen stehen. Du erfährst... …was Stapelsteine sind …wie Hannah und Stephan zu Ihrem Produkt gekommen sind …wie Partnerschaft und Unternehmertum zusammen funktionieren …warum wir mehr Bewegung in unseren Alltag bringen sollten …wie Stephan die Stapelsteine entwickelt hat …Zahlen und Insights rund um das Stapelsteine Business …warum die Stapelsteine in den Sozialen Medien so erfolgreich sind …die Geschäftsstruktur von Hanna und Stephan als Purpose-driven Business ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Hannah König, Co-Founder Stapelstein 👤 Stephan Schenk, CEO & Founder Stapelstein __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema   (00:01:24) Was genau ist der Stapelstein?   (00:10:56) Hannahs und Stephans Background   (00:18:13) Entwicklung der Stapelsteine   (00:21:44) Number Crunching   (00:27:52) Der Stapelstein auf Social Media   (00:33:49) Wie der Stapelstein kopiert wurde   (00:38:42) Geschäftsidee & Organisationsstruktur __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Ich bin der

00:00:18: Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich ein sehr spannendes Unternehmen, was das Kind in mir weckt.

00:00:23: Nämlich es trägt den Produkt namens Stapelstein!

00:00:26: Und ich hab mit meinen beiden Gesprächspartnerinnen heute schon im Vorfeld gesagt, okay wir haben gegrübbelt.

00:00:30: Wie nennt man das eigentlich korrekterweise?

00:00:32: Wir sind zu einem Bewegungsspielobjekt für Jung und Alt gekommen!

00:00:35: Also ihr könnt ja alle mal während ihr diese Podcast-Folge da draußen hört in euer Handy eintippen Stapelstein, die ihr euch mal angucken wie diese Module aussehen.

00:00:41: Es sind schöne bunte Steine, die man stapeln kann und es ist ein sozusagen Social Media Phänomen was selbst bis zu mir durchgedrungen ist und Kinderzimmer dieser Welt erobert Die Kitas dieser Welt aber vielleicht auch das eine oder andere Büro Erwachsenzimmer Oder vielleicht sogar Leute bisschen orthopädisch oder so sportlich unterwegs sind.

00:00:57: Also, darauf bin ich heute neugierig wie ist das entstanden?

00:00:59: Was ist eigentlich für ein Produkt?

00:01:00: Wie verdient man damit Geld?

00:01:02: Wie macht man es bekannter und ganz spannend?

00:01:04: Heute werden wir auch mal darüber reden!

00:01:05: Es geht um das Thema auch Verantwortungseigentum also die liebe Hannah König die heute da ist mit dem guten Stefan Schenk.

00:01:11: die beiden Gründer haben nämlich gesagt dass ist hier ein Purpose Unternehmen und Purpose Unternehmen sind nicht dafür gedacht sich daran zu bereichern und das will ich mal näher verstehen.

00:01:19: von daher freue ich mich sehr dass ihr heute da seid ihr beiden.

00:01:22: moin moin hallo

00:01:23: danke dass wir hier sein dürfen.

00:01:24: Ja, fangen wir an.

00:01:25: Also wie ist das wenn ihr jetzt euch auf so einer Cocktail-Party wernt?

00:01:29: Jemand hat das Handy nicht in der Hand sowie die Leute, die vielleicht gerade Podcasts auf dem Laufbahn stehen oder sowas und ihr müsst erklären was Stabestein ist.

00:01:35: Was genau muss man sich darunter vorstellen?

00:01:37: Tatsächlich bin ich mir da immer noch sehr schwer weil es einfach so vielseitig ist und ich dann manchmal immer noch nicht weiß wo ich anfangen oder aufhören soll.

00:01:44: Was ich sehr gerne mache ist zu fragen Wer die Person eigentlich ist, welcher sie kommt ob sie Kinder hat und da dann anzusetzen.

00:01:50: denn mit Stabestellen kann man wirklich von klein bis groß ganz und spielerisch in Bewegung kommen, also für kleine Kinder aber auch für erwachsene Kinder gedacht.

00:02:00: Bei uns geht es tatsächlich schon vor der Geburt los nämlich bei den schwangeren Frauen die damit Geburtsvorbereitungsübungen machen bedeutet Starburstein begleitet das Kind quasi schon im Bauch und wächst dann mit dem Kind.

00:02:12: Die Herausforderung mit dem Produkt wachsen, mit dem Kind und mit der Interesse des Kindes ist wirklich ein Lebensbegleiter.

00:02:19: Und so war auch unser Konzept also kein Konsumprodukt was verbraucht wird oder was dann irgendwann zu Ende gespielt ist sondern immer wieder neu entdeckt werden darf je nachdem was mein persönliches Interesse ist was für Kinder oder erwachsene Kinder mich umgeben mit denen ich spielen mag und so darf es im Alltag am Spiel verwendet werden sowas auch immer.

00:02:41: man

00:02:43: Also ich kann es ja sonst mal optisch beschreiben.

00:02:45: Ich weiß nicht, ob ihr die noch kennt?

00:02:46: Als ich ein Kind war gab's immer diese kleine... Es war so'n Endlein glaube ich, das ist Kalimero Das hatte.. Es war eine Ente und die hat noch so die halbe Eierschale auf den Kopf gehabt Und ein bisschen erinnern mich an diese Stapelsteine an so einer halben Eierscharle Vielleicht nicht ganz so tief.

00:02:58: also es sind im Prinzip bunte aus so einer Art Styropor Gummistoff, müsst ihr mal was zu sagen?

00:03:05: Steine die man übereinander stapeln kann.

00:03:07: Ganz wichtig an der Stelle ist es kein Styropor und auch kein Gummi.

00:03:11: Das Material nennt sich EPP-expandiertes Polypropylen.

00:03:14: Es wird mit Wasserdampf expandiert.

00:03:17: dadurch dass wir den Kunststoff... Polypropylen verwenden, haben wir damit auch einen sehr gut kreislauchfähigen Kunststoff.

00:03:23: Dadurch dass wir aus Monomaterial fertigen, dann haben wir ein Produkt was zu hundert Prozent recycelt werden kann und was wir auch tun.

00:03:29: Wir haben den gesamten Kreislauf schon geschlossen.

00:03:31: also es ist wirklich ein großartiges Material das sich durch die herausragende Leichtigkeit aber auch Stabilität auszeichnet und das findet man so sehr selten bis gar nicht in einem anderen Material.

00:03:42: und so haben bei eben ein sehr sicheres Spiel für kleine Kinder aber auch ein sehr stabiles Objekt um die großen Kinder uns Erwachsener auch mit zu halten, darfst du mir Witt spielen dürfen.

00:03:51: Okay und jetzt beschreibt ihr mal vielleicht wie man die benutzt weil... Man muss das vorstellen wie so eine Art Hüte, die man übereinander stapeln kann.

00:03:57: Sechs an der Zahl!

00:03:58: Und so einer Art Balance Board, da hätte ich es jetzt mal beschrieben was noch dabei ist Wenn ihr sagt, dass fängt schon bei Schwangeren an Was macht denn zum Beispiel eine Schwangere mit diesen Stapelsteinen?

00:04:06: Und was machen dann die Kinder damit?

00:04:07: Also

00:04:07: die Staple Steine kann man über einander stapeln wie du es gesagt hast und dadurch entsteht dann ein Hocker.

00:04:12: und jetzt kann ich mit dem Balance Board den wir tatsächlich dynamisch machen also Ich habe dann einen Höhenverstellbaren dynamischen Hocker und es setzt so ein bisschen oder kann ersetzen den Petzibahl oder andere dynamische Hockern.

00:04:23: Und damit kann ich dann ganz tolle Beckenboden Trainings machen!

00:04:26: Und wir nutzen die tatsächlich auch einfach als Büro Schreibtisch-Hocke, um da in Bewegung zu bleiben.

00:04:33: Das ist so für die Erwachsene.

00:04:34: und dann kommt natürlich die Bewegungspause, dass man wirklich auch eine Ballausübung macht oder morgen schon beim Zähneputzen auf dem Bord steht und versucht auf einem Bein mit Augen zu sich drehen dabei.

00:04:44: Da gibt es viele verschiedene Schwierigkeitslevels.

00:04:47: Die Kids sind ganz unterschiedlich also die Kleinen, die erfreuen sich am Stapeln und Umwerfen dieses Ordnung schaffen und wieder zerstören und das kann man ganz oft hintereinander machen.

00:04:57: Oder Sachen drunter verstecken, Sachen transportieren, dann drüberbalancieren sich die Parcours auch unterschiedlich schwer bauen.

00:05:03: Man kann sie mit nach draußen nehmen,

00:05:05: d.h.,

00:05:05: man kann es ja auch draußen machen oder sogar im Wasser transportieren damit.

00:05:11: Oder im Wassertrommeln sind auch ganz tolle Klanginstrumente tatsächlich.

00:05:15: Also das Produkt steckt voller Wunder, sag ich oft.

00:05:18: Das hat mich selbst überrascht.

00:05:19: Ich hatte das vor über sechs Jahren designt über die sechs Jahre hinweg immer wieder selbst überrascht, was in diesem Produkt alles steckt.

00:05:28: Das ist doch fantastisch und deshalb macht es uns auch nach wie vor so viel Freude weil wir mit jedem Menschen der mit Stapelstein spielt auch neue Erfahrungen und Spiele kennenlernen.

00:05:36: ja und was die Hanna meinte mit dem Staplen ist einfach auch die Höhenverstellbarkeit die dadurch eben zu einfach begreifbar für Kinder ist aber für unser Wachsender eben auch da diese gerade beim Sitzen diese Variabilität bis an Boden runter leistet.

00:05:48: und ich würde es tatsächlich dementsprechend als flexibelsten Hocker den das auf Weltgie bezeichnen, denn durch das einfache Umdrehen des Elements kann man eben auch zwischen stabil und dynamisch wechseln.

00:06:01: Also kannst du dir das vorstellen?

00:06:03: Oben ist ja diese Kuppel?

00:06:04: und wenn man den dann einfach auf ein Kopf stellt, dann ist es plötzlich dynamisch und da kann man oben unser Balance-Bord draufsetzen.

00:06:12: All unsere Produkte sind modular, bedeutet man kann sie miteinander kombinieren.

00:06:16: Es ist ein System und so erfreuen sich unsere Kunden eben mit jedem Produkt, was wir auf den Markt bringen auch das ihr bisheriges existierendes Objekt zu Hause sinnvoll erweitert werden kann und wieder neu entdeckt werden

00:06:29: darf.".

00:06:30: Er war es wirklich verrückt!

00:06:31: Man guckt es an auf der Webseite denkt ah okay Kinder können stapeln können darauf balancieren man kann irgendwie wild mitspielen und in der Tat ist es so.

00:06:37: ich beobachte bei meinen Kindern ganz intensiv die verstecken alles immer überall drunter und überall drin.

00:06:41: das hat man irgendwie als erwachsener reduziert würde ich sagen nur noch aber Das ist ja faszinierend, weil das stimmt.

00:06:46: Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen sich darauf zu setzen oder dann zu sagen jetzt riech das mal um und es ist ein Stuhl wo ich quasi die ganze Zeit mich aktiv in Bewegung halte.

00:06:52: also es reicht echt dass man diese sechs Dinger stapelt hat dann so seine Schreibtischhöhe.

00:06:56: Ja

00:06:56: sechs Stück wie groß bist du?

00:06:58: Eins, zwei und siebzig

00:06:59: Perfekt!

00:06:59: Also ich würde mal sein fünf Maximal sechs, so dann hast du nen perfekten Hocker.

00:07:03: Na gut jetzt bin ich neugierig!

00:07:05: Also meine Adresse ist die Krummelstraße, ab von fünfzig Freunden in der Unterhaltung?

00:07:08: Nein aber Spaß beiseite wie seid ihr denn darauf gekommen eigentlich?

00:07:11: also wie kommt man auf die Idee... Ich nehme mal hier seit auch bei den Paarwärts richtig mitschneidere Wie kommen ein junges Paar drauf was auch irgendwie in der Bank sein Geld verdienen könnte?

00:07:20: oder was man sonst uns als Kindern immer gesagt hat wo man gutes Geld verdient solche starpe Steine aus expandiertem Polypropylene zu bauen die man zu Stühlen umfunktionieren kann und da quasi einen Geschäft draus zu machen.

00:07:32: Ich

00:07:32: roll's mal von hinten auf, es ging uns nieder drum ein Geschäft daraus zu machen.

00:07:36: dann kommen wir vielleicht auch nachher noch drauf wenn man über Purpose sprechen.

00:07:38: Ich starte deshalb mit mir weil das Thema bei mir persönlich begann und ich als in meinem Studium auch entwickelt hat und die Hannah dann zu einem bisschen späteren Zeitpunkt.

00:07:47: dazu kam wunderbare Kommunikation, die uns auch so besonders Macht mit aufgebaut hat.

00:07:53: Aber zuallererst war da ein unbefriedigtes Bedürfnis in meiner Kindheit und zwar habe ich sowohl in der Kita als auch in der Schule viel zu wenig Bewegungsmöglichkeit gehabt.

00:08:02: Ich wurde oft still auf dem Stuhl gehalten oder wurde drum gebeten, doch still zu sitzen.

00:08:09: die Kinder, die wollen sich und die sollten sich auch bewegen.

00:08:12: Weil erst durch die Bewegung der ganze Stoffwechsel angeregt wird und das Hirn richtig ins Funktionieren kommt.

00:08:19: Denn wir lernen in Bewegungen, Bewegung macht uns gesund oder hält uns gesund.

00:08:23: Und wenn wir die Bewegungen einschränken dann ändert es meistens in Krankheit.

00:08:28: Es waren Anliegen dort an den Wurzeln anzusetzen und zu versuchen mit einem einfachen Objekt ganz spielerisch mehr Bewegungen im Alltag der Kinder zurückzubringen.

00:08:38: Sowohl im institutionellen Bereich bedeutet Kita Schule,

00:08:41: etc.,

00:08:42: aber auch im privaten Bereich und das hat die Pandemie seit Jahr jetzt auch ganz gut gezeigt dass es auch dort eben dringend notwendig ist, dass man den Kindern Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten anbietet damit sie ihrem inneren intrinsischen Interesse und Spieltrieb nachkommen können.

00:08:58: ja und so ist dann aus dieser ursprünglichen Motivation spielerisch mehr Bewegung in den Alltag von Kindern zu bringen dieses Objekt entstanden oder durfte da aus diesem Thema heraus wachsen.

00:09:08: und was das glaube ich so erfolgreich macht ist unter anderem, dass es mit Kindern gemeinsam entwickelt wurde.

00:09:14: Also ich war da federführend im Design aber ich habe eben ganz genau geschaut Was sind die Bedürfnisse der Kinder?

00:09:20: Was sind Spielreize oder Spielmöglichkeiten, die Kinder besonders attraktiv finden.

00:09:24: Na ja ich glaube es kommen in der Tat mehrere Sachen zusammen.

00:09:26: Dieses was Anna eben meinte aufbauen und wieder zerstören das kenne ich auch.

00:09:30: Der berühmte Bauchklötzchen-Turm oder der Schneemann den er gerne mal umgedrehten wird dann ist es so simplistisch.

00:09:35: also es ist irgendwie einfaches sehr haptisch.

00:09:37: es ist bunt.

00:09:38: Also ich habe sie noch nicht in der Hand gehabt und nun aus der Ferne gesehen aber ich glaub die Oberfläche fests sich auch schön an.

00:09:42: von daher kann ich mir das schon echt gut vorstellen.

00:09:44: jetzt musst du uns aber nochmal etwas an die hand nehmen.

00:09:48: Also bist du irgendwie Produktdesigner oder hast du irgendwie Pädagogik-Background?

00:09:52: Wie bist du dazu gekommen, dass du dann irgendwann in Kitas abgehangen hast und mit Kids zusammen hier Product Development gemacht hast.

00:09:57: Ja eigentlich ist eine Kombination aus beidem.

00:09:58: also ich bin in der Pädagogenfamilie aufgewachsen.

00:10:01: Mein Vater selbst war auch Sportlehrer.

00:10:02: Der hat quasi auf eine andere Art und Weise Bewegung mit den Alltag von Kindern gebracht.

00:10:07: Mein Interesse lag immer in der Kunst und Technik.

00:10:10: Und ich habe das dann im Produkte sein quasi gemeinsam ausleben dürfen, bei den beiden Themen und Künstlerinnen mit technischen Mitteln Formen in die Welt bringen dürfen.

00:10:19: Einer dieser Formen ist eben jetzt der Stapelstein.

00:10:22: So habe ich meinen persönlichen Background auch in meiner Familie Die pädagogischen verschiedenen Ausrichtungen, die ich auch kennenlernen durfte eben von der frühkindlichen Pädagoge über die Weiterführende und auch so einer pädagogische Menschen um mich rum, die mich da inspiriert haben.

00:10:37: Und all das ist glaube ich in Stapelstein zusammen gekommen und durfte dort seine Form finden.

00:10:42: Von irgendwann standest du dann mit so einem gesunden Tee würde ich dich jetzt mal einschätzen auf einem Ökostraschfest.

00:10:49: Da lief eine attraktive Frau an dir vorbei, sie fragte dich was du so tust und dann hast du gesagt ich mache Stapelsteine.

00:10:55: Ach was?

00:10:55: Und dann war sozusagen erst die Beziehung da oder erste Gründung.

00:10:59: oder wie kam es dass ihr dann ein dynamisches Duo wurdet?

00:11:01: Es war erst die beziehung der als.

00:11:03: ich war von Beginn an mit dabei und habe das aber lange Zeit aus dem Hintergrund beobachtet und begleitet, weil ich damals noch dachte, euch muss was eigenes machen.

00:11:11: Ich muss so meinen eigenen Weg gehen und selber erfolgreich werden und dass sich mich nicht dranhängen möchte.

00:11:16: Ich hab Werbung und Markkommunikation studiert und war dabei immer so hinuntergerissen für was möchte ich eigentlich werben?

00:11:21: Also was kann ich moralisch eigentlich

00:11:22: vertreten?".

00:11:23: Und irgendwann habe ich dann ein bisschen diesen Stolz losgelassen und gemerkt, es ist direkt vor meiner Nase!

00:11:30: Es ist so lohnenswert, sowas... Tolles dann auch sichtbar zu machen, irgendwie der Welt zugänglich zu machen.

00:11:36: Und ab da hat mir mein Studium wieder Freude bereitet und das ganze Projekt ist so richtig... Hatte ich das Gefühl, hatte eine ganz andere Kraft bekommen weil auf einmal haben wir zusammen daran gearbeitet und es war nicht so nebeneinander.

00:11:49: Aber sprich dir einen interessanten Punkt an.

00:11:51: also meine Frau arbeitet auch bei mir in der Firma und macht aber auch ihre eigenen Sachen?

00:11:55: Ich werde echt das gefragt!

00:11:56: So weißt du ein bisschen getuschelt.

00:11:58: Wie ist das eigentlich, mit seinem Partner zu arbeiten?

00:12:01: Hältst du das wirklich aus?

00:12:02: Ich könnte es nicht.

00:12:03: Wie krieg ich ihr das ans

00:12:04: Funktionieren?".

00:12:04: Also

00:12:05: ich möchte's nicht müssen!

00:12:06: Ich find's wunderschön und ich könnt mir auch gar nicht vorstellen, es nicht sozuleben weil wir so intensiv in diesem Unternehmen drin hängen und ja auf viel unterwegs sind.

00:12:15: Und wenn ich mir vorstelle dass getrennt solche zwei Projekte laufen hätten, der wär ja dann kein Raum mehr zu zweit.

00:12:22: Also ich denke beides hat so sein Reiz und wir können jetzt nur für uns sprechen mit unserer Erfahrung.

00:12:26: Ich hab die anderen noch nicht erlebt aber wir können für uns sagen dass es wunderbar funktioniert.

00:12:30: Wir verbringen überdurchschnittlich viel Zeit miteinander würde ich mal behaupten können.

00:12:35: das, glaube ich auch ganz gut gemeinsam und gleichen uns da gut aus.

00:12:39: Und neben dem Artprojekt haben wir eben auch noch ein paar Ausgleichs-Projekte in der Natur, die uns da einfach helfen diese viele Arbeit im Unternehmen am Computer zu balanzen.

00:12:50: Da haben wir dann auch wieder gemeinsam tatsächlich Zeit, die wir miteinander verbringen.

00:12:54: manchmal ist es vielleicht ein bisschen zu viel.

00:12:57: Es hört sich jetzt sehr harmonisch an!

00:13:00: Es ist natürlich so dass man genau weiß was man sagen muss um den anderen zu verletzten oder um irgendwie was aufzulösen.

00:13:08: Aber es ist schon auch herausfordernd, glaub ich ... da das manchmal zu trennen oder in die Stimmung dann außen vorzulassen wieder im Meetings.

00:13:19: Guck!

00:13:21: Ich hab euch ein bisschen bekommen, Seta?

00:13:24: Meine Frau kommt immer an, wenn ich abends mit ihren Freundinnen plane und dann sagst du, ich kenne ihr auch so meine Freunde, wieso kann ich nicht auch mitkommen?

00:13:32: Ich arbeite den ganzen Tag mit dir zusammen und hab nachmittags die Kinder.

00:13:35: Wir sehen uns nonstop, jetzt hältst du mal die Schnauze und machst ein bisschen Step aside.

00:13:39: Also kann ich mir lieber vorstellen?

00:13:41: Und ich glaube ehrlich gesagt könnte ich mir vorstellen dass das bei euch ganz gut funktioniert weil... ...ich finde es mag jetzt so ein Sexismus sein aber ich finde Frauen haben manchmal auch einen anderen Touch in der Kommunikation.

00:13:50: Die verpacken so'n männlich gedachtes Produkt.

00:13:52: wir melden dann immer so funktional oft.

00:13:54: Die verpacken das noch mal so n bisschen.

00:13:55: anders ist es bei euch auch so dass ihr so nen stärken Set sich ganz gut ergänzt.

00:13:59: Ja, also ich glaub wir ergänzen uns sehr gut.

00:14:01: Ziemlichstens mach doch mal deine Geheimkiste auf!

00:14:03: Was ist denn so dein Beitrag?

00:14:04: Weil ich hatte eben den Eindruck, dass Stefan meint ja dann kam die Hanna rein und dann fängste eigentlich erst an zu fliegen weil dann kam so die magische Kommunikation.

00:14:11: was hast du denn so reingebracht das es so abhob?

00:14:13: Ich glaube wo unsere Stärken sind ist dass Stefan immer schon so zehn Jahre voraus ist und so ganz große Ideen hat und sehr visionär unterwegs ist.

00:14:22: Ich glaube, ich kam dann einfach dazu und hab's umgesetzt.

00:14:25: Dann kam so ein bisschen die Realisation dazu, dass da eine Kraft war, die es nach außen getragen hat.

00:14:31: Genauso vom Produkt angefangen.

00:14:33: Da war dieses magische Produkt aber es kannte noch niemanden.

00:14:37: Ich glaub immer das Wechselspiel von vorausgehen, aber auch wirklich ins Tun kommen und das umsetzen.

00:14:43: Und da war meine Rolle.

00:14:44: Ich bin da ein bisschen ungeduldig, ehrlich gesagt.

00:14:46: Wenn ich so einen Produkt entwickelt habe dann ist in meinem Kopf jeder weiß doch schon was da alles drinsteckt weil ich diesen Prozess einmal schon durchlebt hab.

00:14:53: und dann ist Hannah da und sagt stopp, wir müssen da noch etwas erzählen Wir müssen da auch noch schöne Fotos und Videos machen, damit die Leute überhaupt erst mal verstehen.

00:15:03: Wo für mich eigentlich schon alles klar ist?

00:15:06: Man muss dazu sagen, wir standen dann nicht zu zweit.

00:15:09: Wir hatten ein unfassbar tolles Netzwerk um uns rum an Freunden und bekannten Familie, die uns von Tag eins unterstützt haben.

00:15:16: Ich glaube, wir haben einfach immer an diesen nächsten Schritt gedacht, an dieses Vorwärtsgehen, es einfach tun ausprobieren, machen ... Und so ist das dann für Schritt

00:15:26: ... Ja, eigentlich haben wir gespielt.

00:15:28: Aber man merkt bei euch auch ein bisschen die Spannung unter anderem da?

00:15:30: Ich glaube das tut ganz gut!

00:15:31: Dass die Frau dann mal sagt ja wir haben schon so einen Reizpunkt, ach findest du und ich bin so und du bist so, ich glaub es braucht's ein bisschen auch dieses Kompetitive manchmal auch.

00:15:39: Und eine Seitenstrein muss ich euch jetzt noch fragen aus persönlichen Interesse heraus bevor wir tiefer in euer Produkt eintauchen Wenn ihr Menschen seid die sich mit Bewegungen anscheinend gesund erlebtsweise ganz gut auskennen was sind denn eure Techniken um irgendwie trotz viel Schreibtischarbeit nicht die Decke hoch zu gehen und gesund zu bleiben

00:15:55: auf einem Stabesteinboard zu stehen, beim Arbeiten und zu sitzen.

00:16:00: Und wir gehen morgens spazieren.

00:16:03: Wir haben einen kleinen Ziegenhof also wir sind so ein bisschen nach außen gezogen.

00:16:07: Wir bewegen uns dafür an der frischen Luft in der Natur.

00:16:10: ich glaube das ist der Ausgleich, der uns hilft.

00:16:13: Aber wirklich ganz direkt auf deine Frage hin Beim arbeiten eben auch im Bewegung sein Dynamisch stehen beim arbeiten Dynamisch setzen beim arbeiten Das macht schon ganz viel aus.

00:16:22: es sind die kleinen Bewegungen Ja, ich sehe es schon.

00:16:25: Du bewegst dich jetzt auch ein bisschen mehr.

00:16:27: Das ist ganz lustig!

00:16:28: Wenn man das immer sagt, dann merkt man wie alles...

00:16:30: Gibt mir die ganze Zeit schon so wenn nicht ehrlich sein darf?

00:16:32: Es

00:16:32: ist vielleicht am Anfang mühsam aber wenn man sich mal dran gewöhnt, ist das wunderbar.

00:16:36: Also ich erinnere mich an eine Zeit, da habe ich in einem Architekturbüro gearbeitet und da hatte ich wirklich einen Stuhl mit Läne und ich hatte nach dem Jahr Argerückenschmerzen.

00:16:43: Und seither habe ich nie wieder auf einer normalen Stuhle mit Rückenläne gearbeitet.

00:16:51: Aber das

00:16:53: würde mich auch noch mal interessieren.

00:16:54: Ich schweife total ab und sehts mir nach, aber ich habe damals immer von meiner Osteopathin gesagt bekommen, dass was ihr als dynamisches Sitz bezeichnet.

00:17:01: Mein bester Freund hat immer so ein Stuhl, der heißt Swappa!

00:17:04: Das sieht aus genauso wie eure Stapelsteine.

00:17:06: Und das ist ein Stückes und unten ist eine Feder drunter... Ja

00:17:09: es sind gute Produkte.

00:17:09: Kannst

00:17:09: du darauf bauten?

00:17:11: Und der hat immer den genommen und drauf geschworen.

00:17:13: Dann hab ich die mal gefragt, so hier sie sind meine Rückenspezialistin.

00:17:15: soll ich da mich auch draufsitzen?

00:17:16: Da meinte er sich näher katschmalig!

00:17:18: Das ist wie Training.

00:17:19: das kann man mal machen zehn Minuten oder zwanzig aber wenn man das nicht gewohnt ist und so... Immer in Dosen nicht die ganze Zeit.

00:17:25: also habt ihr damit echt gute Erfahrungen gemacht dass man non-stop so sitzt und so steht

00:17:29: Die beste Bewegung ist immer die nächste.

00:17:31: Dass wir uns wirklich unterschiedlich bewegen, dass wir mal stehen und mal sitzen auf dem Boden vielleicht auch liegend arbeiten.

00:17:39: Immer dieses Wechselspiel, das ist das Gesundeste.

00:17:43: Man kann sich so ein bisschen Pipi Langstrumpf beim Arbeiten vorstellen!

00:17:48: Man muss auch sein Körper hören und schauen, was du brauchst.

00:17:50: Und es dauert auch Zeit bis man quasi die Bedürfnisse, die der eigene Körper hat, wahrnimmt.

00:17:54: Was auch vielen Menschen passiert wenn sie plötzlich versuchen irgendwie so ad hoc im Stehen zu arbeiten dass sie dann in so eine Schonhaltung gehen... ...und das führt dann auch wieder zum Problem.

00:18:03: also man muss echt.

00:18:04: Also, was heißt man muss?

00:18:05: Man muss gar nichts.

00:18:06: Aber ich empfehle vielfältig zu arbeiten und stehe Arbeitsplatz zu haben, einen Sitzarbeitsplatz aber sich auch mal trauen auf dem Boden zu arbeiten.

00:18:13: Wenn

00:18:13: ich mir machen will, roh mich mal auf die Fliesen legen und dann meint das Gesicht meiner Frau angucken wenn sie über mich drübersteigen muss.

00:18:18: Und mal zurück zur Eurer Gründung!

00:18:21: Wie seid ihr denn vorgegangen als der erste... Grobe Produktplan stand die erste Idee, weil am Ende des Tages kommt er dann irgendwann das Thema Geld ins Spiel.

00:18:29: Also A hat man so Forschung und Entwicklung heißt es immer bei den großen Unternehmen.

00:18:33: also ihr musstet wahrscheinlich die Baustoffe irgendwie testen Und da muss man die Dinger produzieren und irgendwie verkaufen und vor allem aber gucken wie man am Markt ankommt.

00:18:40: Wie habt ihr das denn gemacht?

00:18:41: Die Forschungsentwicklung habe ich quasi.

00:18:44: Wir haben eine Studium gemacht und ich weiß nicht, es ist vielleicht ein bisschen schwierig nachzuvollziehen.

00:18:49: Aber wenn man Student ist und gerade auch in einer Umgebung wo man viel Material und Werkzeug um sich rum hat dann kann man da schon sehr viel ohne Investition stemmen oder in die Welt bringen.

00:18:58: also ich habe eigentlich alles über Bootstrapping gemacht.

00:19:01: Auch nach der Gründung... Ich hatte zwar einen Anfangsinvest von zwei Business Angels bei hunderttausend oder so, aber die habe ich nie auch gebraucht.

00:19:09: Es ist sehr viel über Eigenengagement und über Menschen um mich herum, die das Projekt Unterstützenswert fanden passiert.

00:19:16: ja und diese Business Angels haben wir nach und nach ausgekauft.

00:19:19: es waren zwei und jetzt in diesem Jahr sogar haben wir den letzten ausgekauft zwar für teuer Geld das hat weh getan damit auch den Schritt ins Verantwortungseigentum geschafft.

00:19:29: Okay, ich kann mir vorstellen wie du in so einer Werkstatt bist und die Dinger zusammen bastelst aber du hast doch trotzdem glaube ich so eine Lernkurve wahrscheinlich gehabt.

00:19:35: welches Material funktioniert?

00:19:36: oder bist du von Anfang an auf das gegangen was du jetzt hast?

00:19:39: Und stell dir das selber her oder habt ihr einen Hersteller der das für euch macht?

00:19:41: Wie muss man sich das vorstellen?

00:19:43: Ja es war ne lange Reise, ne große Reise mit vielen Umwegen.

00:19:46: Es ist tatsächlich zumindest bei mir so dass wenn ich Dinge gestalte dass ich am Anfang der recht zielsichere Intuition habe.

00:19:53: Also die Grundform war, wenn man jetzt den ersten Prototyp anschaut.

00:19:57: War schon sehr ähnlich zu dem jetzigen Finalenstand natürlich lang nicht so ausdetailliert aber die Grundidee war da und die habe ich mit ganz einfachem tiefgezogenen Kunststoffplatten quasi gebaut mit Karton- und Moskume was ich halt so um mich herumgefunden hab Und es reichte aber aus ums mit den Kindern zu testen und da Optimierung fortzunehmen in die verschiedene Interaktionsschleifen zu gehen.

00:20:18: Dann begann aber ein großer Umweg, weil ich mich gefragt habe wie kann man diesen primitiven Prototypen jetzt in einem Serienreifes Produkt verwandeln.

00:20:26: Ja und da hab' ich verschiedene Materialbibliotheken umgetreten und studiert und war zwischendurch bei der klassischen Spritzkurstechnik mit anderen Materialien in Kombination Und bin dann aber irgendwann auf das Material EPP aufmerksam geworden und habe dort quasi recht schnell gespürt, dass diese Leichtigkeiten die Stabilität perfekt zu diesem Thema passt.

00:20:48: Es ist auch ganz witzig weil dieses Material da gibt es so ein Forum drüber, ja so einen Zusammenschluss Interessengemeinschaft, die eben da auch sagen ja dieses Material ist perfekt für Spielzeuge eignet.

00:20:57: Aber es gab zu diesem Zeitpunkt quasi noch keinen Spielzeug aus diesem Material und dann habe ich mich auf den Weg gemacht dort in passenden Produzenten zu suchen.

00:21:05: Da gab's auch einige Gespräche und da war dann tatsächlich ein Schlüsselerlebnis als ich bei unserem immer noch heutigen Produzent der vor der Tür stand und er selbst zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht allzu lange paar war Ja, begeisterungsfähig für das Thema und da steht es auch auf der Suche nach Produkten die nah am Leben sind, nah am Menschen sind.

00:21:25: Und nicht nur großindustriell in dem Automotiv-Vereich oder ähnlichem dort Anwendung finden.

00:21:30: Gemeinsam mit ihm machen wir das bis heute und er ist wirklich ein wesentlicher und wichtiger Teil dieses Projekts, weil er uns sehr viel Vertrauen geschenkt hat in einer Zeit, in der wir noch ganz geringe Stückzahlen verkauft haben bis heute wo wir einer seiner größten Kunden geworden

00:21:43: sind.".

00:21:46: Kannst du uns mit hinter die Kulissen nehmen?

00:21:48: Wie viel von denen verkauft ihr momentan pro Monat, wie viele Mitarbeiter habt ihr eigentlich?

00:21:53: was für Märkte bedient ihr mittlerweile.

00:21:55: Wo steht ihr denn inzwischen?

00:21:56: also

00:21:56: wir sind jetzt ein Team von fünfundzwanzig Personen.

00:21:59: Wir sind alle deutschlandweit verteilt und spanien.

00:22:03: Also wir arbeiten alle remote.

00:22:05: wir haben jetzt dieses Jahr.

00:22:07: die Zahlen übergebe ich gerne.

00:22:09: Möchtest du sagen für Stapelsteine?

00:22:11: Genau.

00:22:11: Wir haben insgesamt ca.

00:22:13: eineinhalb Millionen Stapelscheine verkauft, wir bewegen uns in die Richtung wo wir wahrscheinlich nächstes Jahr eine Million pro Jahr schaffen, Stückzahlentechnik.

00:22:22: Und wo?

00:22:22: überall nur in Deutschland oder ganz Europa?

00:22:25: Also der Dachraum ist natürlich das stärkste Raum.

00:22:27: Wir verkaufen in Deutschland nach wie vor am meisten.

00:22:29: Österreich und Schweiz sind recht stark aber... Davor liegt tatsächlich noch die Niederlande.

00:22:34: Da haben wir auch eine ganz tolle Partnerschaft mit einer Großhändlerin, der da für uns diesen Markt erschlossen hat und einfach auch Werte verbunden mit uns für dieses Thema einsteht.

00:22:42: Und das merken wir doch sehr stark!

00:22:44: Sie bedient aber auch noch Belgien und diese beiden Länder zusammen sind dann so der zweitstärkste Markt nach Deutschland.

00:22:50: Wir haben jetzt einen schon weltweit Kunden recht früher in Japan, was mich sehr gefreut hat weil mich die Kultur doch sehr interessiert hat.

00:22:57: Die haben das Thema auch sehr schnell verstanden, weil sie glaube ich im Bezug auf ihre Lebensweise, auch ihre traditionelle Lebensweise des Bodenei sehr schnell verstanden haben.

00:23:06: Also Bodennasitzen und die Einfachheit des Produkts, dass da einfach die Genialität drin steckt war da glaube ich recht schnell verstanden worden.

00:23:14: aber jetzt geht es dann bald los und wir verkaufen dann auch voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres nach Australien.

00:23:20: Wir wollen in den USA gründen.

00:23:22: Ich frage mich bei eurem Produkt auch ein bisschen ob's fast zu gut ist weil das muss man doch wahrscheinlich gar nicht austauschen.

00:23:27: wenn man das einmal hat wird es doch wahrscheinlich fünf sechs sieben Jahre locker halten oder?

00:23:30: Ja, das ist so ein bisschen die Intuition, die man da hat.

00:23:33: Aber zum einen ... Das wurde mir durch dieses Projekt auch bewusst.

00:23:36: Es gibt

00:23:36: so

00:23:37: viele Menschen auf dieser Welt, Familien und aus den Filmen, die sich in so einer Nische befinden.

00:23:43: Ist das Potenzial wirklich sehr groß?

00:23:47: Ich wollte nie einen Produkt verkaufen, wo ich geplante Obsoleszenz mit einbohrt.

00:23:51: Das finde ich eines der größten Verbrechen unserer Zeit, dass das Filmen Produkte bauen, die mit Absichtern oder geplant kaputt gehen.

00:24:00: Das können wir uns nicht mehr leisten.

00:24:02: also da müssen wir einfach glaube ich offen und ehrlich darüber sprechen dass das ein Verbrechen ist und es sollte bestraft werden meines Erachtens weil es unseren Planeten kaputt macht.

00:24:10: in der Zeit wo jeder über Nachhaltigkeit und Klimaschutz spricht sollte sowas verboten sein.

00:24:14: unser Produkt hält ewig und ich glaube das Schöne ist aber so schön.

00:24:18: erweitern kann durch die Modularität und das ist eher so dass die Kunden vielleicht mit einem kleineren Set starten mit deinem Produkt.

00:24:27: oder mit dem Kind und so kann einfach auch über die Zeit aus drei Stabsteinen können sechs werden.

00:24:33: Und wenn man dann ein zweites Kind hat, vielleicht erweitert man irgendwann auf zwölf.

00:24:36: Dadurch haben wir eine langfristige Beziehung mit den Kunden und können darauf aufbauen.

00:24:41: Ich war ja gerade im Begriff euch mal zu fragen was sie eigentlich kosten?

00:24:43: Ich tue mich da immer noch so ein bisschen schwer, wenn ich auf eure Webseite gucke, wenn es richtig verstehe.

00:24:47: Sechs Stück kosten so Roundabout hundertsechzig Euro ne?

00:24:50: Wenn man sechs nimmt plus das Balance Board Hundertneunzig.

00:24:52: Richtig verstanden?

00:24:53: Korrekt!

00:24:54: Weil wer ihr dann sagt eine Million Steine verkauft also das heißt nicht eine Million Sechserpakete, sondern eine Million Einzelne und da dann schon echt Musik dran.

00:25:01: Das muss man auch!

00:25:02: Beleuchten, weil dann kriegen die Leute in den Strahlen der Augen und denken wow das sind Umsätze.

00:25:07: Aber wir verkaufen ja den Großteil auch über den Handel bedeutet Wir verkaufen nur einen Ruchteil über unseren eigenen Webshop wo tatsächlich diese Rechnung die du gerade neunztes aufgeht.

00:25:17: aber wenn man über ein Großhandel geht der wiederum an den Handeln verkauft da geht ganz schön viel weg.

00:25:22: Dann rechnet man noch all die Logistikkosten mit einem, die Lagerkosten usw.

00:25:27: und soforte.

00:25:27: Und wenn man nachhaltig produziert in Deutschland Mit fairen Löhnen.

00:25:32: Dann ist man sehr schnell bei so einem Preis und da fehlt, glaube ich auf die Businesserfahrung um dann halt ja das ist so recht schnell von dieser Hundertsechzig runterzukommen und zu merken okay es ist kein Wunschpreis der da steht sondern es ist ein Preis von einem Produkt was ehrlich gehandelt wird und wo ehrliche Löhne und Menschen dahinter stehen die da nicht missbraucht sondern gewertschätzt werden.

00:25:56: Kann man die Dinger eigentlich aus dann auch recycelten Plastikflaschen herstellen, mal blöd gefragt.

00:26:01: Weil das Polypropylen mein ich ist doch auch ein Plastikkflaschendenhalt.

00:26:04: und wenn man es aber noch wie gesagt erweitert geht das eigentlich habt ihr sozusagen Benefit, dass ihr so was hinkriegt?

00:26:10: Wir haben schon die ersten Produkte wo antheilig alte Fischernetze mit drin sind.

00:26:14: Plastikflaschen sind meist aus PET der Deckel ist hin und wieder aus PP genau.

00:26:19: allerdings haben wir beim EPP wiederum auch spezielle Zusammensetzung.

00:26:23: also theoretisch das ist bestimmt möglich.

00:26:25: ich bin jetzt auch kein Polymer Experte aber wir geben da stets Impulse auch an die Materialhersteller also dieses Rohstoffmaterial dort produzieren.

00:26:34: Und wir waren da auch schon sehr erfolgreich, haben da jetzt die nächsten Anstöße gegeben das wir hoffentlich in nicht allzu langer Zeit schon die Hunden also Stabesteine aus hundert Prozent Recycletem Material herstellen dürfen.

00:26:45: aktuell sind wir ausschließlich bei recycling Anteilen also recycelten Kunststoffanteilen die da mit beigemischt sind.

00:26:52: aber da entwickeln wir uns hin.

00:26:53: Und das Schöne ist, dass wir durch den Expansionsprozess einfach auch schon sehr wenig Kunststoff aufs Volumen gesehen verbrauchen.

00:27:00: Weil innen drin quasi so wie so Luftkämmerchen sind die da eingeschlossen sind tatsächlich auf das Volumen gesehnt.

00:27:06: Sechsundneinzig Prozent Luft und vier Prozent Kunststoff was finde ich schon ist eine sehr gute Entwicklung.

00:27:13: nicht nur die Recyclingquote, sondern wie viel Kunststoff wir überhaupt quasi verbrauchen.

00:27:17: Das sind so viele Faktoren, die da in der Nachhaltigkeit auch mit reinspielen.

00:27:21: Aber wir sprechen das sehr gerne darüber weil wir da ja auch denke ich so ein knalliges Produkt in die Welt bringen, wo man erst mal denkt wow okay Plastik in der heutigen Zeit.

00:27:29: aber Plastikk ist nicht gleich Plastick.

00:27:31: Die Welt der Kunststoffe ist unendlich groß und die Art und Weise wie man mit ihnen umgeht es ist das entscheidende, weil eine Welt ohne Kunststoff funktioniert nicht mehr mit den Ansprüchen, die wir haben an unseren Lebensstandard.

00:27:42: nur mal im eigenen Körper runter schauen, aus was die Klamotten gemacht sind.

00:27:47: Aus was das Haus gebaut ist und oftmals sind es eben auch Bereiche, die man nicht augenscheinlich sehen

00:27:52: kann.".

00:27:53: So

00:27:53: und Hannah jetzt nehmen wir uns doch bitte mit an die Hand!

00:27:55: Das muss doch predestiniert sein um da auf Instagram und TikTok große Welle zu schieben und die ganzen Mama-Bloggerinnen alle irgendwie auf die Seite zu ziehen oder?

00:28:04: Ja das war tatsächlich ein... Das war ein großer, wichtiger Schritt für uns.

00:28:09: Wir waren davor ganz viel auf Messen und haben uns da heißer gesprochen.

00:28:12: Und irgendwie versucht Stauverstehen zu erklären.

00:28:15: Mit dem Eröffnern des Instagram-Accounts, da war es auf einmal so leicht!

00:28:19: Weil dann konnte man mit Bildern Videos arbeiten, konnten einfach zeigen was man alles damit machen kann.

00:28:24: Es war total schön dass dann auch ziemlich schnell von der Community von echtem Familien-, Menschen-, Kindern ans Video und Bilder zugespielt wurden.

00:28:33: Und wir das wieder veröffentlichen konnten.

00:28:35: So kamen dann so diese Aha-Momente und hat man wirklich auch Vertrauen in uns geschenkt.

00:28:41: Es ist wirklich funktioniert, davor haben wir schon lange gekämpft um das irgendwie zu übermitteln was wir uns da alles dabei vorstellen.

00:28:49: Und es ist für euch ein Marketingkanal den ihr jetzt auch planbar und messbar bespielen könnt dass ihr sagt ihr macht irgendwie Influencerpartnerschaften oder ihr schaltet irgendwie Werbung oder weil.

00:29:00: darum muss es ja vielfach gehen.

00:29:02: Also es ist planbar und mittlerweile ja auch sehr gut messbar.

00:29:06: Für mich persönlich steht aber vielmehr im Vordergrund, dass wir gute Partnerschaften finden das wir langfristige Partnerschaft finden Und wir stecken vor allem die Energie in Konversationen, Gespräche und Nachrichten schreiben.

00:29:18: Kommentare beantworten also das ist fast noch so viel mehr als das Geld was dann am Ende irgendwie zwischen einer Influencerin und uns fließt.

00:29:27: ich glaube viel mal die Beziehung im Vordergrund und ich glaube dass es aber auch wieder das was es so erfolgreich macht weil wir eben den Menschen sehen und den Menschen in vordergrund rücken und nicht der Deal der da irgendwo unterzeichnet wird.

00:29:39: Ich würde es noch insofern ergänzen weil sich über im Laufe der Zeit auch verändert hat.

00:29:43: Gerade am Anfang, die ersten Jahre haben wir so gut wie kein Marketingbudget gehabt und dort reingesteckt.

00:29:49: Das war ein anderes

00:29:49: ... Bis dieses

00:29:51: Jahr?

00:29:51: Ja bis Anfang diesen Jahres haben wir alles über ...

00:29:54: Produktsampling

00:29:56: gemacht.

00:29:56: Die Leute haben Produkte bekommen und durften die testen.

00:29:59: Ich denke daher kommt auch der Erfolg.

00:30:01: Man kann jetzt nicht sagen irgendwie, die Story, die wir haben kopiert man einfach auch ein anderes Produkt.

00:30:06: Es ist vor allem das Produkt was funktioniert Influencer Kooperation erfolgreich gemacht haben, weil die Authentus und ehrlich begeistert waren wie sie ihr Kind damit spielen sehen haben oder auch selbst damit ihr Leben bereichern konnten.

00:30:19: Und so wurde auch nach der Kooperation im Anschluss immer wieder Bildmaterial von denen erstellt gezeigt ohne dass wir überhaupt was dazu getan haben welches Produkt das was es verspricht.

00:30:31: und dass das eben selten geworden begeistert die Menschen dann in dem Moment.

00:30:34: Und jetzt sind wir aber an einem Punkt, ich glaube das ist auch so ein bisschen Wachstumsschmerz.

00:30:38: also jetzt bezahlen wir auch viel im Marketing wirft sie irgendwie so neue auch in Fragestellungen mit auf, weil plötzlich so viel Geld auch an die Tech-Reisen fließt.

00:30:47: Auch im Bezug auf eigene Marketingmaßnahmen an Google und Facebook und Co... Ja!

00:30:52: Und da das Gleichgewicht wieder zu erhalten ist es natürlich schwierig aber unseren grundlegenden Erfolg Die erste Schwelle haben wir glaube ich über das Produkt und das gut funktionierende Produkt über authentische Beziehung wie du's gerade beschrieben

00:31:04: hast aufgebaut.

00:31:05: Und was Stefan gerade beschrieben hat, dass jetzt irgendwie langsam so das Werbe-Game losgeht und man professionelles Marketing macht.

00:31:10: Wie macht ihr das?

00:31:11: Und wie geht es euch damit?

00:31:12: Ja, so wie's Stefan glaube ich gerade angesprochen hat, wir stellen uns ja sehr oft selber wieder in Frage, also wem wir wirklich unser Geld geben weil damit fließt einfach auch... viel Verantwortung.

00:31:21: Und gleichzeitig kommt man gefühlt gar nicht drum herum, bestimmte Maßnahmen anzugehen und weiterhin sichtbar zu sein.

00:31:28: Wir haben da super tolle Menschen an der Hand, die uns sehr gut unterstützen.

00:31:32: Das war auch ein Prozess zu spüren, dass man nicht alles selber können muss, dass es da gute Menschen gibt, die in ihrem Bereich Experten sind.

00:31:39: Ich glaube so sehen wir dann recht breit aufgestellt und versuchen auch weiterhin sehr breit ... zu agieren, also nicht nur einen Kanal zu bedienen.

00:31:47: Nicht nur digital unterwegs zu sein sondern auch noch die echten Kontaktpunkte zu suchen.

00:31:52: Das heißt echt?

00:31:53: Also echt ist ja auch digital aber du meinst zur Zeit auch in Richtung Pär?

00:31:57: Nee tatsächlich wieder eine eigene Events zu denken also spülbar zu sein als Marke vielleicht sogar wieder oder nicht wieder, sondern in Pop-Up-Stars zu denken.

00:32:05: Oder bei der Internationalisierung doch auch wieder auf Messen zu sein um diese Basis dieses Vertrauen im persönlichen Gespräch aufbauen zu können.

00:32:13: Und jetzt nehm ich mal mit hinter die Kulissen wiederum auf ein neues.

00:32:16: Was kommt denn so als nächstes?

00:32:19: Geht es jetzt erst einmal nur darum euer bestehendes Produkt international zu vermarkten?

00:32:23: Denkt ihr an Ausbau im Sinne von Geografie und Menschen erreichen?

00:32:26: Oder denkt ihr an ausbauem Sinne von Produkt?

00:32:28: Beides.

00:32:30: Also lange Zeit haben wir gesagt, dass wir bei einem starken Produkt auch den Fokus setzen möchten.

00:32:36: Weil wir gar nicht der Philosophie hinterher sind, das jedes Jahr was Neues kommen muss und was dann im Stimmsten Fall noch etwas anderes ersetzt sondern vielmehr in diesem modularen System denken, in der Erweiterung, in dem Spielerlebnis, was noch größer und wunder werden darf.

00:32:49: also da wird es nächstes Jahr Neuheiten geben kleine und große Und gleichzeitig wollen wir aber auch geografisch uns erweitern, weil wir einfach spüren das dieses Bedürfnis nach Spiel und Bewegung.

00:33:02: Das ist einfach weltweiter also steckt in uns allen und deswegen ist der Schritt nur logisch dass wir da auf die Fühler in andere Märkte ausstrecken.

00:33:10: Beziehungsweise den bedürfnissen an der Markt nachkommen?

00:33:12: Also es ist eher so, dass wir aus allerlei Ländern Anfragen erhalten sowohl von Händlern die unser Produkt gern führen wollen entweder weil tatsächlich ein Kunde bei denen dann nachgefragt hat ob sie das nicht führen oder eben direkt von den Kunden bei uns über Instagram-Modekor, die uns anschreiben und Fragen zu es direkt über uns beziehen können.

00:33:30: Oder wie sie denn an das Produkt rankommen?

00:33:32: Weil wir halt mittlerweile so globalisiert sind und alles überall einsehbar ist Und gerade unsere Zielgruppe da glaube ich sehr affin und neugierig im Netz unterwegs ist um für die Familie da die passenden Begleitobjekte zu suchen.

00:33:49: Habt ihr nicht eigentlich manchmal Angst gehabt, dass euch die Idee auch geklaut wird?

00:33:53: Weil Patentierbar wird es ja wahrscheinlich nicht sein.

00:33:56: Und wenn dann irgendein Riesom in die Ecke kommt, der das quasi in die Regale stopft zum Drittel des Preises...

00:34:02: Ja, die Sorge war so bedingt da!

00:34:04: Es wurde uns auch schon vielfach geklautt.

00:34:08: wenn man es so sagen möchte, aus den eigenen Reihen.

00:34:10: Also eine von den Mitinvestorinnen die wir dann als erstes ausgekauft haben, die haben uns das einfach rotzfrech kopiert auf eine andere Art und Weise natürlich.

00:34:20: Und meines Erachtens nicht besonders gelungen aber... Die haben quasi den Designschutz, den wir sehr wohl haben und der sehr weit greift beim Stabestein.

00:34:28: Weil die Form davor so noch nicht in der Welt war, haben sie mit einer anderen Form umgegangen aber genau das selbe Material mit denselben Oberflächen gewählt und dasselbe Thema Bewegung und Spiel.

00:34:38: und das ist so... offensichtlich angelehnt an Stabestein, dass es echt Schmerzt vor allem weil man den Menschen Vertrauen geschenkt hat und damit dann eigentlich das Geld was man denen die Tasche gelegt hat ja zurückgespielt bekommt in Form von solchen Auswüchsen.

00:34:53: Und dann noch gerichtlich einen Prozess dann anstoßen darf der auch sehr viel Kraft und Energie zärt, die man gerne in Innovation stecken möchte.

00:35:01: Wir haben mittlerweile auch zahlreiche Kopien in China.

00:35:04: da gehen wir auch dagegen.

00:35:06: Bisher sind wir sehr erfolgreich in unseren Prozessen.

00:35:08: Wir hatten jetzt schon eine Kopie, die bei Aldi gelandet ist und die haben wir auch verdrängt bekommen.

00:35:12: Also es ist sehr mühsam aber können unsere Forms ja gut schützen da sie so neuartig war.

00:35:18: Es gab aus diesem Material in dieser Form und mit dieser Form Auch aus anderen Materialen nichts was dem gleich kommt Und da hat man einen sehr guten und weiten Schutzraum den wir da auch verteidigen.

00:35:29: Ich möchte noch ergänzen dass uns das gar nicht darum geht Dass wir unseren Stolz irgendwie

00:35:34: haben

00:35:35: und sagen, außer uns darf es nichts geben.

00:35:37: Vielmehr, dass wir unsere Partnerschaften schützen.

00:35:40: Dass wir schauen, dieses fähre- und langfristig gedachte System, das wird lebendig halten und aufrechthalten.

00:35:48: Wenn ein Kopieprodukt kommt, was nicht unter fehlenden Bedingungen hergestellt werden kann ... Irgendwo

00:35:54: muss da gespart werden?

00:35:55: Genau, dass so etwas einfach nicht zulassen können.

00:35:59: Aber... wenn jetzt mal andere Menschen daraus hinzuhören.

00:36:01: Ich sag ja, die Leute sind immer ... Ideen sind nichts wert sondern nur Umsetzung.

00:36:05: so und das ist bei euch auch ein bisschen so ne?

00:36:06: Ihr habt quasi eine tolle Umsetzung gefunden in der Form, im Material, in dem wir es verkauft

00:36:11: usw.,

00:36:12: was hat's denn aber mit euch gemacht?

00:36:13: also wie habt ihr das dann emotional verarbeitet bekommen oder kräftemäßig sich auf einen Nebenkriegsschauplatz irgendwie konzentrieren zu müssen?

00:36:20: Ja ich glaub da neben Kriegsschauplatz besteht bei uns schon länger weil wer auch mit den Investoren den Ausstieg ran getrieben haben als ich glaube Stück weit gewohnt, dass es auch noch so einen zweiten Raum gibt wo man vielleicht auch eher unangenehmere Sachen machen sollte.

00:36:37: Und gleichzeitig glaube ich haben wir mittlerweile so ein unfassbar starkes Team das wir wissen die halten uns hin rückenfrei.

00:36:42: also wir können uns auch da die Zeit nehmen um das zu bearbeiten und ich glaube solange man dieses weiter entfernte Ziel im Blick behält, dass es sehr für was Gutes ist und es sich lohnt zu kämpfen.

00:36:53: Und das auch mal kurz auszuhalten oder durchzuhalten.

00:36:56: Ich glaube, das schenkt mir persönlich da viel Mut und Kraft.

00:37:00: Ja, aber am Anfang war's ja schmerzhaft!

00:37:03: Für mich war es ein unglaublich wertvoller Prozess.

00:37:05: Ich bin so dankbar um Aldi Kopien, weil er es mich als Person weitergebracht hat, war zu Beginn des Projekts zu sehr mit diesem Produkt verbunden.

00:37:14: Ich habe das so fast als Nebenverkörperung meines Selbstes gesehen und dann schmerzt es direkt, wenn jemand dort... Also das Produkt nicht versteht oder denkt man nimmt dasselbe Material und macht eine andere Form.

00:37:26: aber die Genialität liegt darin Material- und Formharmonisch zusammenzubringen, damit sie sich gegenseitig unterstützt.

00:37:32: Und deshalb schütze ich das auch so gerne weil ich Produkte... Es ist ein Thema für sich Originalität und gutes Produkte sein wo einfach Form und Funktion in Harmonie treten, wo Materialität einfach an der richtigen Stelle wirkt und es tut dann weh, wenn Kopien aufkommen.

00:37:47: Aber man lernt oder ich lernte über die Zeit auch mich zu distanzieren und das von Stück weit sachlicher zu sehen und auch als Spiel – auch hier wieder als Spiel!

00:37:56: Wir haben einen Mitspieler am Markt gucken wir welche Mittel wir zur Verfügung haben und dann entscheidet am Ende einfach auch das Recht, was wir alle hier in dem Land teilen.

00:38:06: Und da möchte ich mich auch gar nicht drüber hinweg erheben.

00:38:08: also so wie dann entschieden wird, das akzeptieren wir ja auch.

00:38:12: Wir gehen den Weg so wie wir es fühlen aber letzten Endes entscheidet dann auch ein Gericht über solche Fälle und dann sind wir okay damit sowie dann entschieden werden gehen unseren Weg.

00:38:20: Und letzten Enden möchten wir uns gar nicht zu sehr damit aufhalten sondern mit der Innovation.

00:38:25: deshalb kommen jetzt bald die nächsten Formeln vor allem Auch mit der Qualität, die einfach bei uns herausragend ist und die Benchmark in Bezug auf EPP.

00:38:33: Insofern wir bestreben nach bestmöglicher Qualität Innovationen und da sind wir mit Sicherheit denen, die uns kopieren immer einen Schritt voraus.

00:38:42: Genau, lass uns doch darüber mal sprechen.

00:38:43: also eure Investorin.

00:38:44: Situation war eigentlich die das ihr zwei Business Angels hattet hat ihr gesagt?

00:38:48: Der eine euch sogar kopiert hatte oder die eine und am Ende des Tages ihr beide rausgekauft habt.

00:38:52: War das von Anfang an so geplant oder was war denn eigentlich mal eure ursprüngliche Vision?

00:38:56: War der Gedanke eher zu sagen, ihr macht im klassischen Fall quasi eine Firma auf mit Wachstuben, holt euch Geld rein, kauft die irgendwann raus über ein Exit und habt dann auf dem Weg gemerkt auch ne.

00:39:05: Eigentlich möchten wir das mehr purpose-driven machen oder wie war eure Genese da?

00:39:09: Ehrlich gesagt rückblickend verstehe ich deine Frage zu hundert Prozent aber damals wusste ich noch überhaupt nichts von Exitstrategien und irgendwelchen anderen Strategien wie man Business startet.

00:39:19: Ich habe nämlich das Unternehmen gegründet weil es der einzige Weg war, um diese Idee an Markt zu bringen.

00:39:24: Und dieser Business Angel waren quasi für mich zu dem damaligen Zeitpunkt der Kanal, um Know-how einzukriegen wie man die Firma gründet und wie man das Grundsetup da aufbaut.

00:39:35: aber stets mit dieser Hoffnung und dem Vertrauen in das Gute und das habe ich auch bis heute nicht abgewandt trotz dieser Erfahrung ja?

00:39:43: Als dann eben die ersten Gewinne nach den Ersten wahrscheinlich... Drei Jahre waren so.

00:39:49: Anfielen und diese Gewinne nicht reinvestiert wurden oder vorgetragen wurden, um die dann ja in das Wachstum zu investieren.

00:39:54: und in das Thema bin ich doch aufgewacht und wurde hellhörig und habe dann eben gemerkt dass diese anderen beiden wohl doch irgendeine Strategie, die da in den Lehrbüchern steht verfolgen und es war dann erstmal der erste Moment auch mit solchen Gedanken und mit solchen Ideen.

00:40:08: für mich war es von Anfang an Purpose getrieben Ich habe es ja vorhin erwähnt.

00:40:13: Es ging darum, diesen Bedürfnis der Kinder nachzukommen eine Lösung dafür zu schaffen in die Welt zu setzen und daher war es ab dem Zeitpunkt das ich merkte dass da das finanzielle Interesse im Vordergrund steht und musste dann ein Wandel her geführt werden.

00:40:25: Und ist das eine Seite des Verantwortungseigentums?

00:40:28: Dass gewinne wirklich sind und zweckorientiert eingesetzt werden und nicht grundsätzlich privatisiert werden.

00:40:33: Für mich war tatsächlich die zweite Säule noch so viel schmerzhafter, und zwar die Selbstbestimmung also dass die Menschen, die wirklich mitarbeiten, wirklich wissen was eigentlich abgeht das sie auch mitentscheiden können.

00:40:43: aber Das war nicht gegeben.

00:40:45: Also da waren einfach zwei Personen Die im Meinbild immer zu Hause Däumchen gedreht haben und wenn es dann aber relevant wurde hatten Sie die Macht zu entscheiden Und auch über Stefan hinweg zu entscheiden.

00:40:56: also das war eine total verquere Situation und zu dem Zeitpunkt war ich dann eben auch schon als ich fühle mich total als Gründerin, weil ich einfach das dann zu hundert Prozent gelebt habe und mit vorangetrieben hab.

00:41:07: Und ich war aber unsichtbar.

00:41:09: also es kam einfach nirgends mein Name vor und ich hatte einfach keine Macht und es war so schmerzhaft ist in diesem Zeitfenster dann zu realisieren wie unterschiedlich die Realität zu diesem Rechtskonstrukt im Hintergrund gestaltet war.

00:41:22: Ich kann nur für mich sprechen, aber das war so ein Schlüsselmoment als wir dann die Popes-Economie kennenlernen durften und die uns auch in diese Reise jetzt begleitet haben.

00:41:30: Aber

00:41:32: was ihr da beschreibt?

00:41:34: Ich persönlich glaube ehrlich gesagt nicht an Selbstbestimmung von allen Mitarbeitenden.

00:41:37: Falls das damit gemeint ist, ich bin immer der Meinung es muss eine wie klare spitzegebende Führung und jeder in seinem Bereich.

00:41:43: aber ich glaube nicht dass ne Firma eine Basisdemokratie sein sollte.

00:41:45: oder habe ich euch falsch verstanden?

00:41:47: Das muss es nicht zwingend bedeuten.

00:41:48: also so leben wir das im Moment auch nicht.

00:41:51: Aber das zumindest was gelebt wird übereinstimmt mit dem was niedergeschrieben wird.

00:41:56: Also Hannah hat de facto die Firma mit mir geführt und gestaltet war vom Mell aber nirgends mit irgendeinem Stimmenrecht betraut Und es hat de facto nicht im Wilken in der Firma entsprochen, was da formell niedergeschrieben war.

00:42:08: Sondern da waren im Hintergrund Menschen die ein Stimmrecht und eine Macht hatten, die aber de facto vom Operativen überhaupt keine Ahnung hatten.

00:42:15: Und Verantwortungseigentum hat erst mal nichts mit der Organisationsstruktur dann zu tun – das muss man schon voneinander trennen!

00:42:21: Allerdings ist es oft so, dass wenn man eben so purpose-driven ist und werdebasiert arbeitet das man dann auch schon schaut die Organisation nicht streng hier auch ist zu führen sondern dort auch alternative Wege sucht.

00:42:32: Und da sind wir gerade auch mitten im Prozess für unsere Unternehmen die richtige Organisationsstruktur zu finden.

00:42:38: Welche könnte das denn werden?

00:42:39: Das ist eine

00:42:40: gute Frage.

00:42:41: Wir sind schon sehr interessiert an der Hologratie und lehnen uns da auch schon intuitiv sehr stark daran an, haben dass dieses Jahr erst so wirklich Theorie basiert noch kennenlernen dürfen.

00:42:50: aber ich glaube es ist ein Prozess und der Prozess wird auch von den Menschen mit gestaltet.

00:42:55: Da dürfen wir uns jetzt einfach in die Reise begeben und das mal bewusst wahrnehmen, wie wir eigentlich arbeiten wollen, führen wollen.

00:43:02: Und ich sag mal, wird es in so eine Richtung gehen?

00:43:04: Wie man das von Firmen wie Einhorn oder heißt sich hier die Suchmaschine mit den Bäumen... Ecosia!

00:43:10: Dankeschön kennt, dass ihr was in Richtung Stiftung macht.

00:43:14: Es gibt ja diese Schweizer Stiftungsformate wo dann wirklich festgelegt wird Gewinde müssen reinvestiert werden.

00:43:19: also da hast du ein sehr starkes Konstrukt.

00:43:21: Die Firma kann nicht mehr verkauft werden.

00:43:22: Reden wir von so einem Extrem oder geht's nur um ne Art wie man führt.

00:43:26: Nein, das ist das Extrem!

00:43:29: Ich finde es eigentlich schon komisch dass es als Extrem bezeichnet wird weil es einfach eine andere Form, eine andere Gesellschaftsform, eine neue Ausrichtung für die wir uns freiwillig entscheiden

00:43:39: Und es ist aber eine klare Entscheidung.

00:43:40: Also da gibt's keinen zurück und das ist auch gut so, dass es keinen zurückgift.

00:43:44: Dass es nicht mehr von den Menschen und den lustigen Ideen abhängig ist sondern wirklich starbestein sich selbst gehören darf.

00:43:51: Im Grunde gehts doch darum dem Kunden auch Vertrauen zu schenken, per Satzung quasi diese Sicherheit erhalten, dass das Geld was wir von ihnen bekommen sinnvoll eingesetzt wird.

00:44:02: Und bei uns dann entsprechend auch in Weiterentwicklung.

00:44:04: also wer Stabestein kauft der unterstützt quasi die Weiterentwirkungen dessen und dass dann vielleicht im nächsten Jahr auch Neuigkeiten da zu sehen sind die einen wiederum

00:44:14: erfreuen.

00:44:15: Also es ist eigentlich ganz witzig weil gerade bei dem Fall mit Aldi das war so absurd!

00:44:20: Das war eben eine Kopie die zum Bruchteil angeboten werden sollte Und natürlich sind diese Produkte nur ein Lockvögel, um die Leute dann in die Filialen zu locken und dort dann andere Produkte auch noch mitzukaufen.

00:44:32: Aber wenn man mal wirklich auf die Satzung und die Inhaberebene geht, denn wird mir so einem Rampfprodukt quasi was billig hergestellt wird und dann auch zu einem günstigen Preis verkauft wird werden die reichsten Menschen unserer Gesellschaft quasi noch reicher.

00:44:45: und unser scheinbar teures Produkt unterstützt all diejenigen, die daran arbeiten und den Sinn und Zweck die weite Entwicklung für das Thema der Bewegungsförderung und der freien Enfalte von Kindern unterstützt diesen Sinn und Zweck, den wir verfolgen wenn man das bei uns kauft.

00:45:00: Also im Kern ist es glaube ich ein extrem lobenswertes Ansinn.

00:45:04: Ich challange das aber trotzdem mal.

00:45:05: ja weil vielleicht bin ich auch noch in einer alten Welt unterwegs und ihr schon in der neuen.

00:45:10: Ich frag mich halt, wenn ihr sagt euch ist wichtig das Gewinnere investiert werden.

00:45:14: Dass es nachhaltig ist dass die Leute wissen worauf sie einzahlen.

00:45:17: Das könntet ihr auch alles aus einer innerbar gefühlten GmbH machen solange ihr beiden diejenigen welchen seite am Ruder sind und eure Werte durchsetzt.

00:45:24: Und wenn Ihr sagt unsere Mitarbeitenden sollen irgendwie mit Bestimmung kommen dann könnte irgendwie Betriebsrat aufsetzen.

00:45:28: oder ihr könnt eure Governance also eure Verträge ihre Satzung und all solche Dinge könnt ihr so gestalten dass das auch geht.

00:45:34: dafür muss man ja gar nicht so ein Konstrukt.

00:45:35: Ich hab bei sowas immer so ein bisschen die Sorge, dass einem irgendwann der Drive verloren gehen könnte.

00:45:40: Also lassen wir mal sagen... Habt ihr schon Kinder?

00:45:42: Noch nicht

00:45:42: nein.

00:45:43: Sag mal ich kriege jetzt irgendwie zwei Kinder, junge Mädchen und die übernehmen das dann irgendwie in fünfzehn Jahren Aber sagen vielleicht, es gibt gar nicht so ein Incentiv außer was Gutes zu tun.

00:45:52: Was ja ein wertvolles Incentive ist aber dass man sagt ich will Erfolg spüren auch auf dem Konto oder ihr kommt in zehn Jahren an.

00:45:57: Punkt das ihr sagt jetzt kaufen wir uns noch ein zweites Haus oder einen Hund und ein Zweitwagen also wird bestimmt eher ein Elektroauto und so.

00:46:03: aber die Ausgabensituation verändert sich irgendwann und dann habt ihr keine Bewegungsspielraum mehr.

00:46:08: deswegen bin ich immer so

00:46:09: Ja!

00:46:10: Es würde gehen könnte man so machen und machen sicher auch viele schon richtig richtig gut Die Sorge die ich da habe von unseren lustigen Ideen.

00:46:18: Und wenn wir sagen, Anne jetzt wollen wir doch die Villa und doch noch das und hier und wir machen alles wieder anders dann können wir das!

00:46:25: entscheiden und haben weiterhin die Macht mit dem neuen Konstrukt.

00:46:29: Es ist unabhängig von uns, von unseren Ideen.

00:46:31: also dann ist es einfach wirklich festgeschrieben egal was kommt es ist da.

00:46:35: und das bedeutet ja nicht dass wir uns keine guten Gehälte zahlen dürfen bis wir nicht gewinnen beteiligt sein könnten sondern dass es einfach unabhängig ist von uns von uns als Menschen.

00:46:46: und da auf den nächsten Part auch nicht automatisch unsere Kinder Stapelstein erben werden, weil wer weiß vielleicht wollen die Rennfahrer und Landwirt werden.

00:46:57: Und haben gar kein Interesse das Unternehmen weiterzuführen würden es aber vielleicht machen wenn da halt richtig viel Geld fließt?

00:47:03: Was bringt es dann?

00:47:03: Staple Stein?

00:47:04: also wir wollen ja mit diesem Schritt vor einem Stabestein als eigene Persönlichkeit schützen.

00:47:10: Als

00:47:10: eigener Organismus, wir sehen es nicht als Maschine die uns Geld produziert sondern als Organismus den wir ins Leben gerufen haben und der so gutes geht selbstständig auch wachsen darf.

00:47:20: Und jetzt ist das eben auch schon so dass vor allem seit diesem Jahr mehr und mehr auch Verantwortung bei den Mitarbeitenden liegt und die genauso wertvolle Arbeit auch jeden Tag leisten wie wir es tun.

00:47:30: Wir unterscheiden da auch nicht also welche Arbeit jetzt da wertvoll wird.

00:47:34: Gut das ist ganz schwierig ein schwieriges Thema, aber es fühlt sich für uns nicht richtig an.

00:47:38: Wenn man die macht bei ganz wenigen Personen hat, die im Zweifel nicht mehr im Unternehmen arbeiten und so ist das eben dann geregelt dass wir als Gründer, als Ausnahme muss man jetzt vielleicht auch noch mal relativieren Wir bekommen auch eine grunde Kompensation für diese Initiatorenleistung.

00:47:53: Die ist aber auch gedeckelt.

00:47:54: Es geht immer um dieses Deckeln Dass man nicht ins Endlose in einem Unternehmen missbraucht auslachtet Sondern dass man vertretenswerte Gehälter bezahlen darf man dann besonders erfolgreich ist an einem Unternehmen, diese Erfolg nicht nur auf die Inhaber zurückzuführen ist sondern auch das gesamte Unternehmen und damit danach alle entsprechend davon profitieren oder eben diese Gewinne reinvestiert oder gespendet werden.

00:48:19: Bin ich ein bisschen frech wenn ich als Hypothese formuliere dass ihr euch selbst nicht vertraut?

00:48:23: Ich finde es nicht frech die Frage!

00:48:25: Ich glaube es hat etwas mit Selbstschutz zu tun aber es hat auch damit zu tun jetzt schon die Weichen für die Zukunft legt.

00:48:33: Weil Verantwortungseigentum auch viel im Bezug auf Nachfolgeregelung leistet, dass man da eben nicht dieser Versuchungen nachgeht ... Ja, die Nachfolge zwanghaft in einer eigenen Familie zu suchen, das kann sein!

00:48:46: Es liegt auch auf der Hand, weil die eigenen Kinder so nah an einem Unternehmen sind und da auch häufig eine Begeisterung entwickeln, dass sie es weiterführen.

00:48:53: Und das ist überhaupt nicht ausgeschlossen.

00:48:56: Aber es muss nichts sein.

00:48:57: Wenn dann schon mal dieser Cut da ist Mit dieser Erbe oder mit dieser Übergabe geht nicht automatisch dieses endlose, unbegrenzte Vermögen über.

00:49:07: Sondern es geht darum wirklich dem Unternehmen verbunden zu sein, eine Verbundenheit zu spüren und zu dem Sinn und Zweck zu unternehmen.

00:49:13: ist dann das die geeignete

00:49:14: Person.".

00:49:15: Ich habe immer nur Angst, ob da durch Incentivierung verloren geht.

00:49:18: Also lassen wir mal sagen ihr habt in zehn Jahren oder fünfzehn Jahre eine neue Idee oder wollt nach Gomera auswandern und jetzt muss irgendwie Nachfolgerin gefunden werden?

00:49:26: Gibt es trotzdem noch eine Incentive-Struktur das zu machen wenn die wirtschaftliche Abzeit sozusagen so hart limitiert ist?

00:49:32: Die Incentiverung ist das Arbeitsumfeld was wir bieten und eben diese Sinuswerkorientierung.

00:49:38: ich hoffe dass wir auch in Zukunft Mitarbeitende im Team haben die Ausbegeisterungen und aus dem Interesse an dem Thema für Und mit uns arbeiten und nicht aus rein finanziellem Interesse.

00:49:49: Ich finde, wie gesagt man kann eigentlich ja gar mal nichts gegen sagen es ist ja wertvoll als Einstellung zu sagen wir betrachten das als Organismus.

00:49:54: was ich auch echt interessant finde habe ich noch nie gehört und wollen den schützen so ein bisschen... Manche Leute sagen ja ich hab drei Kinder zwei Leibliche und eine Firma.

00:50:01: da geht's ja so ein bischen fast hin.

00:50:05: Warum dürft ihr das nicht fett auskeschen?

00:50:07: Weil vielleicht ist es sogar gut, wenn man euch viel kesche landet.

00:50:09: Weil ihr eine neue Firma noch ne zweite anschiebt in der dritte oder vierte.

00:50:13: Vielleicht ist es gar nicht übel, wenn bei Menschen wie euch die so tolle Werte in die Welt tragen, viel Geld dikt.

00:50:18: Deswegen beschäftige ich mich der Gedanke so.

00:50:19: Aber ich enttappe mich dabei, dass ich auch ein bisschen wie ein alter kapitalistischer weißer Mann klinge von daher...

00:50:24: Es ist ja auch kein Schwarz und Weiß, das ist so vielschädig.

00:50:27: Da gibt es so viele Spielmöglichkeiten.

00:50:28: Also da gibt's nicht diese eine Form.

00:50:31: Wir sind sicher nicht wie Einhorn oder wie Icosia, die sind auch nicht gleich.

00:50:34: Das ist so individuell, dass eben von den Menschen gesteuert werden kann.

00:50:39: Und das ist das Schöne, dass man neue Spülmöglichkeit mit dieser hoffentlich bald neuen Rechtsform bekommt.

00:50:45: Und dann noch mal ... Wie gesagt, es gibt auch ne Gründekompensation bedeutet wir werden für diese Gründungsleistung kompensiert.

00:50:53: Gestaltung dann sein.

00:50:54: Es kann eine Altersvorsorge sein, die wir da bekommen oder es kann auch eine über mehrere Trockenverteilte Auszahlung sein dessen mit der wir dann gut wieder gründen könnten neue Ideen verfolgen.

00:51:05: aber dann denke ich auch wenn man eine gute Idee hat und schon den Weg, wie wir ihn jetzt gegangen sind durchlebt hat.

00:51:12: Ich meine ich habe damals mit quasi nichts gestartet und wird Zimmel bei einem Unternehmen mit fünfundzwanzig Mitarbeitern und über zehn Millionen Umsatz.

00:51:19: Da weiß sich doch, wie ich auch mit einer neuen Idee die richtigen Menschen zusammenbringe um da zu gründen?

00:51:24: Und dann weiß ich auch, mit welchen Argumenten ich dieses Unternehmen konzipieren muss und aufbauen muss damit ich Menschen finde die da rein investieren.

00:51:31: also was ich sehr viel wertvoller finde als das Geld was auf meinem Konto ist es das was in meinem Kopf ist und mit jedem Tag lerne in dieser Firma und durfte schon sehr viel lernen.

00:51:40: Und das ist eigentlich wirklich wertvolle Kapital, was sich anspart oder anstaunt oder

00:51:45: ausbaut."

00:51:46: weiterentwickelt.

00:51:47: Mega, ihr beiden!

00:51:48: Also es war mir ein großes Vergnügen euch kennenzulernen und auch die Idee dahinter und vor allem eure Philosophien findet das sehr wertvoll und drückt euch ganz fest die Daumen, dass auch weiterhin nicht nur fleißig Steine sondern auch Kapital gestapelt wird am liebsten natürlich des Geistige was du gerade erwähnt hast.

00:52:01: und drück euch ganz ganz fest den Daumen.

00:52:02: von daher ganz herzlichen Dank für euer Vertrauen und auch Zeit.

00:52:04: Vielen Dank Jürgen hat mir richtig viel Spaß gemacht mit ihr zu sprechen.

00:52:10: Danke fürs Zuhören beim Digital Compact Cast.

00:52:14: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:52:18: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen – und hey!

00:52:24: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:52:28: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:52:32: Bis zum nächsten Mal.

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