Hinter den Kulissen des Erfolgs von PAYBACK-GF Dominik Dommick | #Erfolgsstrategien 💪🏻
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Payback und PayPal kennt man – doch wer ist die Person dahinter? Dominik Dommick war erst an der einen Front, dann an der anderen und hat interessante Must-Knows mitgebracht, wenn es um Erfolg und Mitarbeiterführung geht. Wie wirbt man einen erfolgreichen Geschäftsführer eines führenden amerikanischen Unternehmens ab? Können Chef und Mitarbeiter befreundet sein oder braucht es eine gesunde Distanz? Sei gespannt! Du erfährst... …wieso Dominik zwischen großen Unternehmen gewechselt hat …welche Charaktere in den oberen Etagen vorherrschen …wie Dominik für sich Erfolg definiert …ob Geld für Dominik jemals ausschlaggebend für einen Job war …was Dominik auf seinem Erfolgsweg glücklich macht …wie wichtig die Erfüllung aller Lebensziele für Dominik ist …zu wem Dominik im Laufe seiner Karriere aufschauen konnte …wieviel Freundschaft zwischen Chef & Mitarbeitern wirklich geht ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Wie ihr Schatten verfolgt digital kompakt-Macher Joel Kaczmarek regelmäßig erfolgreiche Personen und versucht die Säulen ihres Erfolgs nachzuzeichnen. In Bereichen wie Lebensführung, Gesundheit oder Finanzen erhascht er ungewohnt tiefe und ehrliche Einblicke. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:03:49) Der Weg zum Unternehmer (00:09:21) Warum der Unternehmenswechsel? (00:12:18) Stereotype auf dem Weg (00:14:14) Flexibilität der amerikanischen Unternehmen (00:18:05) Was bedeutet Erfolg für Dominik? (00:19:35) Die Rolle von Geld & Titel (00:21:20) Was macht Dominik glücklich? (00:22:34) Lebensziele & Vergleiche (00:25:54) Mentoren & Begleitpersonen (00:28:42) Verfolgst Dominik einen bestimmten Purpose? (00:30:29) Charaktere & Distanz in der oberen Etage (00:35:12) Leadership Principles & Best Practices (00:38:53) Konfliktbewältigung (00:43:52) Veränderungen mit 50? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: digital kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Selbstoptimierung mit deinem Moderator Joel Kaczmarek, Luft
00:00:07: geht's!
00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joachim Kaczmarek.
00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich einen sehr interessanten Mann hier.
00:00:21: Und zwar er is in Hamburg geboren eine sehr erfolgreiche Führungskraft und ich musste ihn proaktiv überreden heute herzukommen weil er gesagt hat ne normalerweise mache ich nicht so personality Sachen das es was für leute in der midlife crisis aber er hat so spannende sachen wird man behauptet man kann sich mit ihm die stunde zwei drei vier fünf zusammensetzen und jede Stunde was Handbandes mit und zwar der liebe Dominik Dommig.
00:00:39: Derzeit ist er Geschäfts-Hürer von payback davor war ja Geschäftshörer von PayPal.
00:00:43: müssen wir beide mal aufpassen dass sie mich verwechseln in leitender Rolle bei Bajasdorf tätig und überhaupt hat er eine superinteressante Vita.
00:00:49: Und ich habe ihn mir heute eingeladen, um mal zu lernen was er eigentlich so unter Erfolg versteht wie er den für sich erzeugt wie er führt wie er eigentlich insgesamt zu sein Leben sowohl privat als auch beruflich führt auf das er diese Rolle kommt.
00:01:00: So that being said wird ihr halbwegs gerecht oder?
00:01:02: Ich hoffe
00:01:03: Hallo.
00:01:03: Sehr gut, erst, was ich mal fragen musste ... Normalerweise hätte ich dich erst gefragt, was ist für dich Erfolg?
00:01:08: Wann würdest du sagen, erfolgreiches Leben?
00:01:09: Aber du hast mir im Vorgespräch gesagt, du hast Kfz-Mechaniker genannt!
00:01:12: Das wusste ja von dir noch gar nicht.
00:01:13: Ja
00:01:13: tatsächlich, also ich hab nach dem Abitur in Vorbereitung auf das Studium einen Lehramtsstudium gemacht, das ein einjähriges Praktikum als Notwendigkeit, als Voraussetzung sozusagen hatte.
00:01:24: und dann war die These von mir und meinen Eltern, dass man doch lieber gleich eine richtige abgeschlossene Berufsausbildung macht statt Einjahrpraktikum von Maschinenbau gehen sollte damals noch, war dann also ein metalltechnischer Beruf sinnvoll und damit eine Kfz-Mechanikerlehre.
00:01:39: Verrückt!
00:01:39: Und bist du aber auch ins Lehramt eingestiegen?
00:01:41: in das Studium?
00:01:42: Also im Studiumjahr in das Lehramt?
00:01:43: nein ich habe tatsächlich im Studiums im ersten Semester ist es ein bisschen lesterlich aber neben den Ingenieurskommilituren sitzen die sich ausschließlich über ihren neuen Parabeltaschenrechner unterhalten haben festgestellt dass für mich nicht das Richtige ist und ich hatte immerhin und hergeschwungen eher in das Ingenieurartigere oder in das Wirtschaftsorientieren zu gehen und habe dann praktisch nochmal im Studium nach noch nicht mal einem Semester schon den Wechsel angestrebt, statt Ingenieur- und Maschinenbau auf Lehramt dann eben Wirtschafts- und BWL zu studieren.
00:02:12: War glaube ich ganz gut!
00:02:13: Ich hab' mal gehört die schlimmsten Patienten sind Ärzte und Lehrer.
00:02:16: Ärzten weiß es wahrscheinlich selber wissen wie's geht und Lehrer weil das einfach so eine...die sind gewohnt zu führen.
00:02:20: Ich glaub', dass ist auch nicht so der naturell.
00:02:21: aber was war denn so dein familiärer Background?
00:02:22: Was waren deine Eltern eigentlich für Typen?
00:02:24: Was haben sie so gemacht und wie wars Zuhause?
00:02:26: Ja, das hat natürlich bis zum Gewissen gerade dieses Lehramtsstudium geprägt.
00:02:29: Meine Mutter war Lehrerin und mein Vater war Vizepräsident der Fachhochschule in Hamburg.
00:02:33: Professor Fox wird ... Ich denke auch Fachhochschule ist dann doch noch mal anders als Universität.
00:02:36: also es war eine sehr starke Verknüpfung von Praxis- und Wissenschaft im Interesse in all dem wie ich aufgewachsen bin was meinen Vater selber gemacht hat an Hobby und an Inhalt untergleichen.
00:02:46: Und da kam diese Idee her.
00:02:47: Ich hab Abi'einundneunzig gemacht, war einer von den neunziger Jahre Abiturienten die nicht so richtig wussten was sie danach machen wollten.
00:02:53: irgendwie waren das viele, also gefühlt zwei Drittel meiner Klassenkameradung.
00:02:56: So ist er auch ja.
00:02:57: den Leistungskurs, den konnte ich ganz gut wenn es Erdkunde war dann studiere ich doch mal Geografie und wenn's Englisch war dann Anglistik so war das bei mir auch fast ein bisschen unter mich ganz dankbar dass mein Vater dann gesagt hat ne ne also mach mal was.
00:03:08: die einfach relativ breit danach Möglichkeiten lässt musste ich überhaupt nicht festlegen was es sein soll aber dass sie relativ breite Möglichkeiten lässt.
00:03:15: und da is Berufsschullehramt Handelslehramt Tatsächlich eine ganz interessante Option, weil du inhaltlich primär ein Hauptfach sozusagen studierst.
00:03:22: Das ist dann bis auf zwei Hauptseminare die du weniger machst halt genau das gleiche als würdest einen BWL-Studium machen wenn du auf Handelslehrer studierest und dazu aber eben noch Erziehungswissenschaften und in dem Fall bei mir auch noch Unterrichtsfachsoziologie.
00:03:33: Und es war an der Breite ganz gut ehrlich gesagt und damit kannst Du hinterher alles machen!
00:03:37: Du kannst dich so verhalten als hättest du BWl studiert im Karriereweg und du kannst aber auch in die Lehre gehen, du kannst auch in Personalabteilungen natürlich relativ gut mit sowas gehen.
00:03:46: soweit relativ breit und offen, und du lernst sehr unterschiedliche ... Typen im wahrsten Sinne des Wortes kennen.
00:03:53: Ich hab an der Uni Hamburg studiert, wenn man dort sowohl bei den Soziologen als auch bei den Erziehungswissenschaftlern und bei den BWL'ern und Volkshörten studiert dann merkt man schon wie unterschiedlich Menschen Ansprüche und so weiter verteilt sind und in der Perspektive gibt einem das Maß.
00:04:06: Insofern war das glaube ich ganz gut.
00:04:07: Hast du Geschwister?
00:04:08: Nein!
00:04:08: Und wie war so dein Haushalt geprägt?
00:04:10: War dir sehr religiös?
00:04:11: War man streng?
00:04:12: War es ein sechziger Alternativ?
00:04:14: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:04:15: Überhaupt nicht religiös.
00:04:16: Ich bin noch nicht getauft.
00:04:18: Hoffentlich hört jetzt keiner... der wichtig ist.
00:04:20: Nein, überhaupt nicht religiös auch... Also ich würde es schon sagen mit klaren Werten und klaren Regeln aber auch nicht irgendwie hart oder streng.
00:04:27: Das war tatsächlich also natürlich dann wenn man in der Zeit an Fachhochschule-Universität usw.
00:04:31: war wie meine Eltern, dann hatte das einen gewissen, ...Touch der dann mit Fortschreiten im Alter sowie der dreiteilige Anzug von Chili dann auch irgendwann sich mindert!
00:04:42: Ich glaube man darfst dich öffentlich fragen weil ich meine du teils ist auf Facebook wenn ich mich nicht täusche.
00:04:46: Warst du nicht auch Techno Fan als Jugendlicher?
00:04:49: abgespeichert.
00:04:49: Das hab ich nicht geteilt, ich weiß nicht wo du es her hast aber das war auch ja...
00:04:52: Wie würdest du denn jüngeres Ich beschreiben?
00:04:54: Warst du schon immer so wie du jetzt bist oder hast du so eine Stufe genommen?
00:04:57: Also
00:04:57: ich bin jetzt leider fünftig geworden.
00:04:58: dann ist man natürlich nicht mehr so wie man früher war und zum Glück auch nicht.
00:05:01: also beides glaube ich.
00:05:02: Und trotzdem erkennt man natürlich Ähnlichkeiten in sich selbst.
00:05:05: für mich hat ab einem bestimmten Punkt der Berufs- und der Inhalt des Berufs eigentlich eine sehr große Rolle gespielt den ich sehr sehr befriedigend interessant fand und der sozusagen das abgelöst hat was ich vorher irgendwo eher bilerisch Jugendliche irgendwie interessant fand.
00:05:19: und da sind Stufen entstanden eigentlich mit jeder Position.
00:05:22: Bei mir war das mit relativ viel Wechsel verbunden, ich habe erst in Hamburg eben bei Beißdorf gearbeitet und dann bin ich zu eBay slash PayPal nach Berlin gezogen und jetzt zu Payback nach München gezogen.
00:05:33: Das heißt es war immer eine örtliche Veränderung plus ne sehr andere Firmenstruktur Kultur und Inhalt als davor ist nicht so die Verlängerung gewesen in dem Sinne sondern zwar immer so ne Kante und diese Kanten machen auch viel.
00:05:47: Wie
00:05:47: ist der techno-liebende, KFZ reingeschnupperte Hamburger dazu gekommen in diese klassischen Unternehmen?
00:05:52: Er war ehrlich gesagt gar nicht so techno liebend.
00:05:54: Das war damals nur ... Ich würd dich gar nicht sagen, dass ich ein Fan war oder so, sondern das war einfach ... Wenn du abends weggegangen bist, war das was man gerne dann auch gehört hat aber es wär jetzt nicht darüber hinaus kein größer Leidenschaft oder so.
00:06:05: Aber abends in Hamburg weggehen war halt Techno hören, das war ganz gut.
00:06:09: Wie ist er da reingekommen?
00:06:10: genauso wie man es seinem Kind nicht raten würde wahrscheinlich.
00:06:13: Ich hab also nach dem Abitur das mir relativ leicht gefallen Nicht viel dafür gemacht, zum Glück.
00:06:17: musste man in Hamburg auch nicht.
00:06:19: Das liegt nicht am Talent, sondern eher am Anspruch des Schulwegs oder des Ausbildungswegs da und danach habe ich eben die Lehre gemacht was auch ganz gut war weil man doch als so bonnierte Abiturient der dann in der KFZ Werkstatt steht weiß noch als ich mich beworben habe.
00:06:32: damals wie der Ausbildungmeister sagte also bis vor kurzem hätte ich gar keine Abiturnen genommen.
00:06:37: mit denen hat man immer Probleme.
00:06:39: aber inzwischen ist unser Schulsystem so schlecht dass die Hauptschüler und Realschüler das nicht mehr verstehen.
00:06:44: was wir hier vermitteln müssen Originalzieht.
00:06:47: Und du triffst auf Leute und eben in dem Fall da auf den Meister, die eine sehr viel Lebenserfahrung im Umgang auch mit jungen Menschen.
00:06:54: Mit Mitarbeitern usw.
00:06:56: haben das alle nicht akademisch gelernt haben wie man das dann wenn du jetzt tatsächlich Erziehungswissenschaft danach studierst lernen würdest aber die das ganz gut können.
00:07:04: also Bei mir war es zumindest so.
00:07:05: Und da kommst du halt hin und denkst natürlich auch, du weißt alles und bist achtzehn-neinzehn Jahre alt und hast gerade Abitur gemacht.
00:07:12: Dann triffst Du auf solche Meister die eben dann doch ein bisschen mehr Lebenserfahrung irgendwo haben und triffest natürlich auch auf dein Gesellen... Die im doppelten Wortsinne, die natürlich auch erst mal eine Ablehnung haben bis zum Gewissen gerade sich sagen.
00:07:24: Was ist das jetzt für ein Abiturient-Junkspund?
00:07:26: Und so sind durchaus solche Faktoren.
00:07:28: Erst hatte mich dem nettesten und offensten zugeteilt mit dem ich sehr gut klar gekommen bin und dem ich danach total toll fand.
00:07:33: Dann wechselst du und wirst dem nächsten zugeteilt.
00:07:36: Das war einer, wo ich von Anfang an eine gewisse Ablehnung verspürte.
00:07:39: Die mochte ich einfach nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass er mich nicht mochte.
00:07:42: Das lag tatsächlich aus einem sozialen Unterschied.
00:07:45: Hintergrund-, Familieausbildung usw.. Da bin ich sofort... hingelaufen zu den meisten und gesagt, das wird nicht.
00:07:50: Ich weiß nicht ob sie das nicht gesehen haben aber das kann nicht harmonieren mit uns.
00:07:53: Hab ich gar nicht verstanden wie der mich nicht ernst nehmen konnte ganz... abgewungen und sagen, ne, warten wir mal ab.
00:07:57: Das hat dann irgendwie zwei Wochen gedauert.
00:07:58: Dann war das eine große Liebe zwischen beiden.
00:08:01: Und es hat ganz toll funktioniert.
00:08:03: Da lernt man schon ein bisschen was.
00:08:04: So über Führung wurde einer von den Gesellen zum Meister befördert.
00:08:07: Ab dem Tag saß er nicht mehr mit den anderen zusammen, sondern saß traurig alleine in einem anderen Raum um sein Frühstücksbultchen zu essen.
00:08:13: Auf die Frage hin, warum er denn das machen will, sagt er, ich brauche jetzt Abstand!
00:08:16: Weil sonst funktioniert ja die Hierarchie nicht, dass ich hier Anweisung geben muss.
00:08:20: Solche Prozesse lernst du da?
00:08:22: Das ist durchaus einigermaßen prägend gewesen.
00:08:24: also gut so unter anderem... bin ich dann, wo waren wir hergekommen?
00:08:26: Ausbildung und dann eben ins Studium.
00:08:28: Da zwischendurch noch Zivildienst und das hat nur dazu geführt dass man abends viel weggehen konnte.
00:08:34: Ansonsten habe ich da nicht soviel gelernt ehrlich gesagt.
00:08:36: aber dann eben das Studium, während des Studiums hab ich eigentlich primär nur Paintball gespielt und fand das sehr interessant und habe mich bewegt in meinem Studium.
00:08:44: also was Dinge die zu tun waren es sind drei Studiengänge muss man auch durchaus ein bisschen anspruchsvoll das miteinander so zu verbinden.
00:08:49: aber es hat mich nicht wirklich interessiert wenn ich ganz ehrlich ganz anders als man es vorschlagen würde, was man wahrscheinlich nicht als Karriere fördernd und Ausbildungsfördernd des Sohnes wahrnehmen würde.
00:08:59: Mein Vater hat mir vor zwei Jahren jetzt nochmal gesagt ja wir haben uns das damals angeguckt.
00:09:03: dann haben irgendwie gedacht irgendwie passt das ja nicht zu dem was wir uns so vorstellen aber lass ihn mal machen!
00:09:07: Das kann auch gut sein in der Entwicklung und ich fand das so interessant habe mich da unglaublich miteinander gesetzt hab immer jede Nacht bis drei vier Uhr damals eben Internet als Quelle.
00:09:15: gerade wenn du so ein Sport machst der mit Sponsoring oder internationalen Turnieren und amerikanischer Szene in Deutschland total klein und nicht ernst zu nehmen dann musst du dich ja irgendwie informieren.
00:09:23: dass gibt nicht in der Volkshochschule, sondern das Internet war natürlich absolut prädestiniert dafür.
00:09:28: Kam damals gerade auf und dadurch hatte es so ein Zugang zu amerikanischer Szene, amerikanischen Technologien tatsächlich, Equipment-Strategien wie die mit ihren Teams umgegangen sind usw.
00:09:37: Und habe mich darüber halt in Internettechnologie und dergleichen so reingebühlt dass ich eigentlich nichts anderes gemacht hab.
00:09:42: Website, Teamwebsite, Kommunikationskanäle, so eine Art von Knowledge Management
00:09:46: usw.,
00:09:47: solche Geschichten da gemacht.
00:09:48: Aus dem heraus erwuchst einen Praktikum, Sehr spannend, wo ich auch sehr schnell interessante Sachen machen konnte.
00:09:56: Daimler K-Konfigurator und solche Geschichten.
00:09:58: Und bin dann mit Erlkönigen von Mercedes irgendwie... zu so dreihundertsechzig Grad Shootings gefahren.
00:10:03: Und das war wirklich ganz interessant.
00:10:04: und daraus kam dieses Internet-Nohau, und das traf auf... ich habe immer gearbeitet während des Studiums auch um Sport untergleichen irgendwie machen zu können und hab dabei Bayerstorff als Werkstudent gearbeitet.
00:10:14: und dann irgendwann fragte mich mein dann damaliger und auch zukünftiger Chef und bis zum Gewissen gerade dann auch Mentor und Förderer.
00:10:20: Fragte mich du bist ja irgendwie hier bei uns, der hat so Ahnung von diesem neuen Ding dem Internet.
00:10:23: und ich weiß wie heute werden sagte und bei uns schießen jetzt internationales war internationales Marketing bayerstoff es schießen die Pilze aus den Boden Websites von fünfzehn Submarken und vierzig Ländern.
00:10:33: Das kann man dann relativ schnell multiplizieren, und überall sitzen schlaue, dragante Agenturen die unseren Marketing-Leuten, die keine Ahnung davon haben diese teuren Webseiten verkaufen.
00:10:41: Und du hast doch der Ahnung da von wir wollen hier sowas aufbauen?
00:10:44: Wir wollen jemanden anstellen?
00:10:45: Kennst du nicht jemandem, der mindestens so in so vielen Jahren Berufserfahrung einschläge ich in dem Bereich studiert oder uns weiter hat?
00:10:51: Und habe ich gesagt, ich kenne so jemanden?
00:10:52: Hat aber sein Studium noch nicht abgeschlossen!
00:10:54: Und auch keine Berufserfahrung.
00:10:56: das bin ich und das hat tatsächlich funktioniert.
00:10:58: selten glaube ich ist ein bisschen Glück Faktor an der Stelle, weil da normalerweise die Karriereprozesse bei Beißdorf ein bisschen gesetzt und Kriterien folgender sind.
00:11:06: Also es war glaube ich mutig an der stelle auch von ihm zu sagen machen wir doch mal mit dem.
00:11:09: und das hat dann sehr gut funktioniert.
00:11:11: und dadurch ist sozusagen dieser Einstieg gekommen.
00:11:13: also aus dem Interesse an Netz als Hobby Kommunikations- und Informationskanal
00:11:18: kam es dann, dass du von dort irgendwann weggegangen bist?
00:11:20: Weil früher war's ja so.
00:11:21: Dein Vater hätte sich wahrscheinlich oder zu Zeiten deines Vaters hätte man sich hochgearbeitet.
00:11:25: Wäre dann dreißig Jahre beim Siemens gewesen und kriegst immer die Nadeln und die Plaketten und eine Uhr nach fünfzig Jahren.
00:11:30: Wie kam's bei dir, dass Du gewechselt bist?
00:11:32: Die Wechsel bei mir waren tatsächlich alle immer Zufall- oder Zeitrichtige Ort.
00:11:37: Die waren nie strukturiert.
00:11:38: geplant ist einfach so gewesen.
00:11:40: Und ich war zum Glück immer sehr happy über meine Firmen und meine Jobs, die ich da hatte.
00:11:45: Ich hatte nicht den Anspruch das zu wechseln im Grunde weil ich sehr zufrieden damit war und mir das sehr viel Spaß gemacht hat.
00:11:50: Und mich, dass im wahrsten Sinne des Wortes eigentlich erfüllt hat es zu machen.
00:11:53: Das waren ein Stichvorzufall, das war eine Headhunteranruf bei meiner damaligen Freundin die auch bei Bayerstorf gearbeitet hat mit dem Angebot als Marketingleiter zur PayPal nach Berlin zu gehen.
00:12:04: Da hat sie gesagt Ist nicht für Sie, das würde sie nicht machen.
00:12:06: Aber sie kennt ja einen bei Bayerstorf.
00:12:08: Der hat dafür in Frage kommt und auch viel mehr weil der nämlich tatsächlich sowohl diesen Markenhintergrund- und klassische Markenführung Proctor bayerstoffartiges Marketing als auch eben Digitales schon mitbringt.
00:12:18: Und dann habe ich mit der Headhunterin gesprochen und daraus hat sich das dann entwickelt.
00:12:21: also totaler Zufall fand ich unglaublich spannend und zwar nicht weil ich PayPal spannend fand hab ich nicht begriffen war ich zu doof sondern weil ich ebay bunt farbig interessant genau das Gegenteil von Bayersdorf nicht hundert Jahre alte hanseatische Firma sondern amerikanisch digital geprägtes Unternehmen fand ich einfach sehr, sehr interessant in diesen genau andere Richtungen reinzugehen.
00:12:39: Und das mitzunehmen was ich gelernt hatte bei Bayerstorf aber eben auch diese komplett digitale Firma dazu erleben.
00:12:45: und insofern war es ein tatsächlich Zufall.
00:12:47: Wie sind so die Unterschiede zwischen den beiden?
00:12:49: Der hanseatische Klassiker versus der Amerikaner.
00:12:52: Ist völlig anders, also in jeder Ebene anders.
00:12:55: Das ist das was einen auch persönlich weiterbringt wenn man in ganz andere Umfelder kommt.
00:12:58: Also ich hatte sehr nette und sehr sehr positive Und fast ausnahmslos Kollegen bei Bairstoff.
00:13:03: Ich weiß noch, ich hatte eine nicht besonders positive Personalmitarbeiterin, die hat mir dann auf den letzten Metern gesagt.
00:13:08: Ach wissen Sie Herr Dormick?
00:13:09: Sie haben ja immer sehr klare Positionen zu Dingen zur Digitalisierung zu dem was wir hier mit Nivea machen sollten.
00:13:14: jetzt gehen sie ja zu eBay.
00:13:16: Dann werden wir doch mal sehen ob sie da auch solche positionen einnehmen können weil hier hat Ja keiner eine ahnung von dem was sie machen.
00:13:22: dann schauen wir doch Mal ob das dann in diesem anderen umfeld für sie auch so funktioniert.
00:13:26: Das verunsichert einen.
00:13:27: kurz Jahr hat funktioniert war.
00:13:29: nach einem jahr war ich dann geschäftzürer und
00:13:31: Ich
00:13:33: habe nicht aber ich weiß es bis heute noch.
00:13:34: Man sieht, dass das offensichtlich was bei ihm tut.
00:13:36: Ist auch schon eine interessante Aussage.
00:13:38: Da kann man lange hobbypsychologisch überlegen oder sehr kompfen sich da hineinwickelt.
00:13:41: Aber es ist halt wirklich anders gewesen.
00:13:44: also du kommst in einen Umfeld gefühlt wesentlich junger, sehr amerikanisch in allem für und wieder.
00:13:49: Das gibt's ja auch bestimmte Stereotype die alle stimmen.
00:13:52: Meiner Meinung nach jedenfalls.
00:13:53: Stereotype stehen sehr häufig zumindest meine Lebenserfahrung nicht immer.
00:13:57: Das ist das Gefährliche aber ist auch sehr häufig.
00:13:59: Und die digitale DNA einer Firma ist auch schwer zu greifen.
00:14:03: du wahrscheinlich auch schon hundertmal drüber gesprochen mit anderen, aber das ist ja schon anders.
00:14:07: Man kann schon sehr klar aus vielen Metern Entfernung Unternehmenskulturen unterscheiden, ob die eher digital umfeldsgeprägt oder klassisch geprägt sind.
00:14:15: Was sind denn aber die Stereotypen, die du bei Amis um Kopf hast?
00:14:17: Die Top-Drei.
00:14:18: Na ja sie sind auf eine gewisse Art nahbarer lockerer so im Umgang als ein klassischer etablierter deutsche Firma.
00:14:24: das geht beim Du und der Arteansprache und des Arts... Der Kleidung schon letztendlich los!
00:14:28: Also der Wechsel von einem Bayerstoff damals zu eBay heißt auch dass du deinen Anzug zu Hause im Schrank hängen lässt den du vor jeden Tag angerappt.
00:14:34: Ja, da geht das ja schon los.
00:14:36: Die Wand ist bunt und nicht erfort.
00:14:38: Zweiundfünfzig blau-weiß.
00:14:39: Da geht es schon los.
00:14:40: dann haben sie so eine gewisse Pathetik die dem nicht immer ganz ehrlich ist glaube ich amerikaner was bestimmte Werte angeht die Sie sehr laut kommunizieren.
00:14:48: aber wenn's dann wirklich drauf ankommt ob die dann tatsächlich eingehalten werden dass manchmal nicht ganz so ist zumindest in meiner Erfahrung.
00:14:54: trotzdem sind sie sehr werteorientiert das würde ich schon sagen und sie sind natürlich in der ich sag mal Wachstums Orientierung Zahlen Orientierung Umsatz Orientierung also diese Geschichte beschäftliche Orientierung sind.
00:15:05: Sind sie unternehmerischer, glaube ich?
00:15:06: Sind Sie härter?
00:15:07: Sind die Zahlen fokussierter, Wachstumsfokussierte auch breiter riesig zu gehen?
00:15:11: Es sind eben auch bereit so was zu machen.
00:15:13: Ich weiß noch als ich bei Bayerstorff ausgestiegen bin.
00:15:15: Ich hatte eben das Glück diesen Sonderbereich zum Machen.
00:15:18: Digitalisierung Nivea Webseiten glaube ich, irgendwie vierzig Länder-Webseiten gelornt und für alle Submarken usw.
00:15:24: hatte ich mit allen Kampagnen, mit allen Marketingthemen, mit all den Ländern zu tun.
00:15:28: das war schon ganz spannend.
00:15:29: Und irgendwo hat natürlich in Bayerstorf auch ein Nivea damals gesehen dass es so ein Feld ist irgendwie interessant und mag eine gewisse Zeit bleiben.
00:15:37: Dann weiß ich noch dann habe ich in den letzten Tagen tatsächlich auch mit dem Vorstandsvorsitzenden damals und dem Marketingvorstand noch einen Abschiedsgespräch gehabt was auch nicht normal gewesen wäre sonst, glaube ich.
00:15:46: Warum lässt er denn weg?
00:15:47: Haben die sich untereinander unterhalten?
00:15:48: Ja der wird zu teuer!
00:15:49: Und das ist halt auch so ein Unterschied.
00:15:51: Eine deutsche Firma, zumindest in der Form wie ich es kennengelernt habe, dann halt ganz klar riegelst du zu viel Jahre, dass und das Alter so und zu viele Berufserfahrungen die und die Prozente... Das ist ganz klar!
00:16:01: Der Amerikaner auf der anderen Seite sagt sich Ich brauche das und das an Skill Set wenn es das am Markt kostet und er das kann.
00:16:06: Es ist mir doch egal ob der Männlein, Weiblein alt jung oder dergleichen ist.
00:16:10: also da sind sie glaube ich Flexibler.
00:16:12: Wie ist das?
00:16:12: Ich nehme abends immer so wahr, wenn die Auslandsmärkte haben dass sie immer ein bisschen herrschen wie generelle.
00:16:17: also in USA ist es Headquarter und die Dutthalter dürfen irgendwie nur das machen was eigentlich per Pferdebrief eingetragen wird.
00:16:24: Das
00:16:24: ist bei eBay nicht so gewesen kulturell viel weniger als in anderen amerikanischen Firmen wo ich das auch bei Freunden Bekannten von mir mitbekomme.
00:16:31: eBay hatte eine gerade gegenüber Deutschland oder UK die über einen großen Auslandsmarkt war ne sehr offene Landes-Spezifiker erlaubende Kultur.
00:16:39: Bei PayPal war das allein schon deswegen nötig, falls es uns auch gar nicht funktioniert hätte.
00:16:43: Also der am Anfang nach amerikanischem Playbook gelornste Paypal-Ansatz in Deutschland hat nicht funktioniert weil wir kein Kreditkartenmarkt sind.
00:16:50: für unsere Sicherheit viel wichtiger ist wie viele mehr Sorgen mit allen möglichen Prozessen haben Der eBay mit seinem Bewertungssystem ganz anders aufgesetzt war als dass mit dem amerikanischen Ansatz funktioniert hätte.
00:17:00: und insofern war da immer eine Offenheit dar, dass das sehr landesspezifisch zu machen Das bei payback jetzt auch so, weil wir ein sehr anderes Geschäft haben als unsere Mutter American Express das tut.
00:17:10: Also insofern... Hast du, glaub ich, recht im Stereotyp?
00:17:13: Aber das in den beiden Firmen, die ich dann konkret erlebt habe war zum Glück nicht ein...
00:17:18: Ja stimmt.
00:17:18: Payback als Amax also betrachtest du auch als amerikanische Firma obwohl es eigentlich eine aufgekaufte Submarke quasi ist.
00:17:23: Also ich betrachte American Express als amerikanische Firma und payback als Deutsche.
00:17:27: tatsächlich ja aber damit hast du natürlich sehr viel damit zu tun genau mit der Fragestellung, die du gerade hattest.
00:17:32: Welche deiner Erfreundene wurde dann angerufen dass du von PayPal zur Payback gegangen bist?
00:17:36: Das war auch wieder tatsächlich zufällig in fast negativer Form.
00:17:39: also nachdem ich jetzt für mich gelernt hatte, dass so ein Wechsel einen unglaublich viel weiterbringt in der eigenen Lernfähigkeit.
00:17:45: In den Inhalten der Reife auch so bisschen inhaltlich professionell war ich dann ein bisschen offener nicht das die nächsten zehn Jahre machen zu müssen zwingend und hatte tatsächlich vor unglaublich spannende Firma damals.
00:17:55: Ich hatte große Sorgen was es genau heißen würde und wie langfristig Das wäre aber als lerneffekt tatsächlich vor nach Tokyo zu gehen zu Gruppon Und hatte meine Wohnung gekündigt, saß auf den Koffern in Berlin und im Fernseher noch an der Wand hingeliefern dann die Aufnahmen eines Atomkraftwerks, das in die Luft geflogen ist.
00:18:14: Dann wollte ich da nicht mehr hin!
00:18:15: Damit hat sich diese Grupphorn-Samba...
00:18:18: Hat er dich persönlich abgeworben eigentlich?
00:18:19: Ja,
00:18:19: das fand ich einfach unglaublich interessant.
00:18:21: Das war damals die schnellstwachsendste digitale Firma.
00:18:24: Ich war mir nicht sicher wie nachhaltig das sein würde.
00:18:26: Das ist jetzt nicht Schlaubergern von mir aber da war ich mir echt nicht sicher.
00:18:28: Da hatte ich auch Sorgen, wie nachhaltig es sein würde in dieser Konstellation zu arbeiten.
00:18:31: Aber ich war mir absolut sicher dass man sehr viel lernen konnte.
00:18:34: Und das wahrscheinlich Japan für ein Gruppen-Geschäftsmodell und Tokyo der spannendste Ground sein würde, den man sich dafür überhaupt nur suchen könnte.
00:18:41: diese Größe der Stadt mit der Affluence die in Tokio vorherrscht mit diesem Geschäftsmodel mit der Digitalisierung usw.
00:18:46: Das fand ich unglaublich interessant.
00:18:47: deswegen wollte ich das machen dachte so ein zwei Jahre da kannst du nur noch mal so eine wahrscheinlich noch höhere Kante und Stufe erleben als du das bei dem Wechsel von Weierstorff du PayPal gehabt hast.
00:18:56: und dann flog halt einem das Risiko sozusagen um die Ohren.
00:18:59: und das wollte ich nicht machen.
00:19:00: wir merken jetzt ja gerade so ein bisschen in der Diskussion welche Sorgen dass das dann beim Trigg hat.
00:19:03: Und da war es ganz konkret, also da gingen an jeden Tag die Nachrichten mit Wasserwerten und Rahlungswerten im Wasser in der Nahrung
00:19:09: usw.,
00:19:10: das kam für mich überhaupt nicht infrage, das weiterzumachen.
00:19:12: Die Alternativen wären dann so ein schlecht definiertes Herumtingeln in der Gruppmann-Organisation Europas gewesen.
00:19:18: Das wollte ich nicht machen!
00:19:19: Und zufälligerweise waren ehemalige eBay-Kollegen oder PayPalkollegen von mir tatsächlich bei Payback untergekommen und haben gesagt hier guckt ihr das doch mal an in München fand ich unglaublich uninteressant habe ich auch wieder nicht begriffen.
00:19:32: Habe ich mir dann angeschaut, dazu kurz zurück, PayPal war natürlich wesentlich interessanter als eBay.
00:19:36: fairerweise, hab' ich halt vorher nicht begriffen und genau so war es hier wieder, dachte ich ja, wird's ein loyalty Geschäft sein, sitzen wahrscheinlich so fünfzig bis hundert Leute und verteilen so Karten und das kenne ich groß bekannt gut.
00:19:47: aber was ist daran spannend?
00:19:48: Hab' mir das dann angeguckt in den Interviews damit, dass ist ja unglaublich spannend also die Komplexität, die Reichweite, die Bedeutung der Anzahl deutschen, unglaublich spannend, die Möglichkeiten sehr sehr groß weil Digitalisierung tatsächlich vorhanden in dem Maße.
00:20:01: Und daraus kam der Wechsel.
00:20:02: dann?
00:20:02: Sag
00:20:02: mal, meine eigentliche Startfrage wäre ja gewesen bevor ich von dem Kfz-Thema erfahren habe was für dich Erfolg bedeutet.
00:20:08: hast du dir in deiner Karriereplanung jemals über Erfolg überhaupt Gedanken gemacht?
00:20:11: oder ging es eigentlich eher mehr so auf der Neugierde folgend Was kann ich lernen?
00:20:14: was hält die Welt für mich bereit?
00:20:16: das zweite also Ich hab tatsächlich als Du gesagt dass hier lass uns diesen Podcast zusammen machen und gesagt sind da so Fragen in Richtung von Glück denke ich nie darüber nach und Erfolg denke ich nicht drüber nach.
00:20:24: Also bei mir ist es glaube ich tatsächlich wenn man dann drüber Nachdenkt Dann bin ich mir relativ sicher tatsächlich daraus erwachsen ist.
00:20:30: Meine Mutter hat immer gesagt, sei nicht so intensiv wenn ich irgendwas interessant fand und dann mache ich das nur!
00:20:35: Und ich hatte das unglaubliche Glück dass sich in den Jobs die ich angetreten habe das so interessant fand, dass ich jeden Morgen aufgestanden bin und da gerne hin wollte um es wieder weiter zu machen.
00:20:44: Ich glaube wenn man das hat das Glück das einen das so interessiert.
00:20:47: Das kann man sich gar nicht aussuchen oder vornehmen oder dergleichen.
00:20:50: Wenn man das Glück hat das ein das so Interessiert und dass man das wahrscheinlich auch mit dem zweiten Glück dass man bestimmte Talente muss wahrscheinlich schon haben also kannst du auch an was interessiert sein?
00:20:58: Kannst du es halt nicht.
00:20:59: Also jetzt darf man als Erziehungswissenschaftler wahrscheinlich nicht sagen, aber ich glaube da ist auch gewisse Talent und auch eine gewisse natürlich Ausbildung Dimension dabei das in der Anlage und auch in der Ausprägung irgendwo zu können.
00:21:10: Aber ich glaube wenn das zusammenkommt dann entsteht Leistung die man auch wahrnimmt und die dann wiederum zu.
00:21:15: Wenn man jetzt Erfolg misst als Karriere und Beförderung und Angebot anderes zu tun usw.. passiert dann als Reaktion und nicht als geplanter Weg, zumindest aus meiner Erfahrung.
00:21:24: Also
00:21:25: bedeutet Erfolg für dich etwas sehr gut zu tun?
00:21:28: Weil man eine große Passion dafür hat und ein Talent Richtig verstanden.
00:21:31: Ich glaube schon, ja.
00:21:32: Gab's jemals den Grund, dass du wegen einem Gehaltscheck oder so ... Das ist ein Killerkriterium gewesen, während einen Job anzunehmen oder nicht?
00:21:38: Oder der Titel oder sowas bist du da trotzdem erfolgssensitiv?
00:21:41: Ja, ich glaube die Menschen, das ist jetzt anmaßend von mir.
00:21:44: aber ich glaube zu behaupten, das interessiert einen gar nicht, ist glaub ich den meisten dann immer nicht.
00:21:49: Wenn wir kein Gehalt bekommen würden für das was wir tun, dann würden vielleicht doch noch mal was anderes tun.
00:21:53: So sehr möglich, dass sie interessant finden und reizvoll finden.
00:21:56: Und irgendwo ist es auch in abstrakter Form eine gewisse Anerkennung deiner Leistungen.
00:22:00: Anerkennung geht ja sehr Hand in Hand mit Erfolg.
00:22:02: Und Anerkannung ist mir, glaub ich schon wichtig gewesen da drin.
00:22:05: Wenn du das tust und dich darauf konzentrierst, dann möchtest du ja schon, dass es irgendwo auch wahrgenommen wird, glaube ich, nicht im stillen Kämmerlein.
00:22:12: Damit sind natürlich bestimmte Karriere, Schritte, Gehaltschecks, Veränderungen
00:22:16: usw.,
00:22:17: immer eine gewisse Form der Anerkännung die sich als Erfolg im Lebenslauf manifestiert wenn du so willst.
00:22:22: Das fand ich schon gut!
00:22:24: Aber das war kein geplanter Prozess, sondern er kommt tatsächlich eher aus... Ich glaube es gibt zwei Arten für Kollegen-Freunde Mitarbeiter schaut gibt es eigentlich zwei ganz klare pole.
00:22:32: der eine pole ist fast ein bisschen inhaltsneutral und eher erfolgs- und erfolgskriterium geprägt.
00:22:38: Er würde alte waschmaschinen verkaufen oder, oder keine ahnung restaurant betreiben.
00:22:44: Hauptsache das bestimmte faktoren eintreten im leben wiegehalt titel nicht gegen einzubinden wenn dass das motiv ist ja und der andere ist eher inhaltlich getrieben und dann kommt als reaktion Und dann findet man das trotzdem gut.
00:22:56: Es ist ja nicht so, dass man sagt auch Mensch aber es ist eher eine Reaktion auf diesen inhaltlichen Aspekt und so war das bei mir glaube ich.
00:23:01: Ich finde es ja in der Medizin manchmal spannend.
00:23:03: Ich habe neulich einer dieser Arzt-Dramaserien gesehen und dann redet der Chefarzt zum Oberarzt meinte sie haben mich eingestellt für ein unverschämt hohes Gehalt!
00:23:10: Ich hätte auch für weniger gearbeitet, aber ich wollte sehen ob Sie so viel Vertrauen in mich haben, dass sie bereit sind dieses Risiko.
00:23:15: Was für
00:23:15: eine gewisse Form der Anerkennung ist natürlich?
00:23:18: Wenn du sagst, du denkst sonst auch nicht über Glück nach was macht dich denn glücklich wenn du jetzt mal aktiv drüber nachgedacht hast?
00:23:24: Wir Deutschen haben für alles immer mehr Worte als der Engländer und noch viel mehr als die Amerikaner.
00:23:29: Aber bei Glück haben sie eher interessanterweise irgendwie mehr, als wir.
00:23:32: Alleine Unterschied zwischen happy- und lucky ist jetzt bei uns das Gleiche, was ja eigentlich schon sehr interessant ist.
00:23:37: Also ich hab ja Glück gehabt...
00:23:39: Glück und glücklich höchstens!
00:23:41: Ganz genau.
00:23:41: Aber dass das der gleiche Wortstamm schon ist, heißt ja so ein bisschen... Also wenn du das jetzt weiterinterpretierst, heißt es im Deutschen Du bist dann glücklich, wenn du Glück hattest.
00:23:47: und das is' er bei den Amerikanern irgendwie nicht so Ja?
00:23:49: Sondern das eine ist eher diese zufällige Gottesgeschenk Wenn man's jetzt immer so rum sagen will und das andere ist einen Gefühlszustand Und wir verkriken das ja miteinander alleine schon sprachlich.
00:23:58: und Das finde ich irgendwie interessant.
00:23:59: und die Frage ist halt Ich hab tatsächlich viel Glück gehabt eben Lack-Sinne mit Gesundheit Eltern Ausbildung am richtigen Ort zu sein und damit weitermachen zu können.
00:24:11: Dass mir das immer Spaß gemacht hat, ich glaub es gibt nichts Schlimmeres als wenn man jetzt irgendwie zwanzig Jahre arbeitet.
00:24:15: Und jeden Montag denkt oh Gott Montag und jeden Freitag denkt juhu freitag.
00:24:19: Da hatte ich unglaublich viel Glück und dass ich das hatte macht mich auch tatsächlich glücklich.
00:24:23: Das ist dann wirklich ein bisschen wie in der deutschen Semantik.
00:24:25: Darüber hinaus sind's ganz profane Dinge wie Freunde, Freundinnen eine gute Pizza die mich glücklich machen absolut.
00:24:31: Wenn man sich mal von den Lebenszielen nähert ... Ich find immer ganz praktisch dieses Bild.
00:24:37: Das war so fünf Dinge, die Menschen auf dem Sterberrett-Beräuern nicht getan zu haben.
00:24:41: Gibt's ein oder zwei Dinge wo du sagst?
00:24:43: Ich kann über die Wuppa gehen wenn ich XYZ geschafft hab weil dann habe ich einen Haken hinter allem was mir wichtig ist.
00:24:48: Ein Baumpflanzen, ein Kindzeugen und so
00:24:50: weiter... Der Klassik!
00:24:50: Nein hast du dich?
00:24:52: Nein hatte ich auch nie.
00:24:53: Also ich hab interessanterweise passt ein bisschen zu dem, was ich vorher gesagt habe.
00:24:56: Ich hatte solche Pläne nicht!
00:24:57: Ich hatte nicht den Plan und irgendwann möchte ich mal so leben... ...und dies und jenes tun oder dergleichen.
00:25:02: Das hatt' ich eigentlich nie.
00:25:03: Sondern ich hab tatsächlich aus Interesse an Dingen heraus.
00:25:06: Eigentlich auch an Prozessen oder an Menschen oder der gleiche.
00:25:08: Heraus immer irgendwie agiert und das hat für mich auch super gut
00:25:11: funktioniert.".
00:25:12: Und bei allem, was du getan hast, hat da manchmal auch der Vergleichenrolle gespielt?
00:25:16: Also hast du dich in deiner Karrieren deinem Leben oft mit anderen verglichen?
00:25:18: Oder bist du eher so...?
00:25:20: Ich glaube, das tut man wahrscheinlich immer bis zu einem gewissen Grade.
00:25:23: Das tue ich vermutlich nicht übermäßig.
00:25:25: Es ist so schwer, das selber zu reflektieren und es glaube ich gar nicht unbedingt in Bezug auf Personen oder dergleichen sondern auch auf andere Firmen, Wettbewerber, Beispiele, Benchmarks aus dem man heraus irgendwie agiert oder dergreichen.
00:25:35: Und vergleicht das dann machen wir das hier gut?
00:25:38: Sind wir gut aufgestellt?
00:25:39: Mach ich das gut?
00:25:39: was fehlt untergelegt?
00:25:40: Das glaube ich immer!
00:25:41: Es gibt zwei drei Sachen die ich interessant fand auf Veranstaltungen.
00:25:44: Das eine war damaliger Marketingleiter von Audi, der gesagt hat einen Audi kauft man den kaufen wir für seinen Nachbarn.
00:25:50: Und da würde ich sagen, ich habe glaube ich meine Audis im übertragenen Sinne vielleicht etwas weniger für die Nachbange gekauft, sondern tatsächlich etwas mehr für mich.
00:25:57: Zumindest bilde ich mir das ein!
00:25:58: Wenn man jetzt nicht mal in die Rückschau begibt, findet ihr auch immer spannend.
00:26:01: Leute wollen ja gerne erfolgreich sein aber fragen sich auch nie was ist dafür notwendig?
00:26:04: also ich finde Erfolg hat einen Preis.
00:26:06: Was war bei dir der Preis, den du für deine Erfolge gezahlt hast?
00:26:08: Wie heißt dieser Bestseller.
00:26:09: Das weißt Du bestimmt.
00:26:10: wieviel Stunden muss man aufwenden um irgendetwas gut zu sein.
00:26:13: Du weißt was ich meine, ne?
00:26:15: Okay wir können ihn beide nur singemäßig zitieren aber wissen nicht wieder.
00:26:18: die Titel heißt Aber unabhängig davon ob diese Zahl stimmt.
00:26:20: also die These ist ja du brauchst so und so viel tausend Stunden Und wenn du diese Tausend Stunde investierst dann bist du ein guter Geige Spieler oder ein guther Manager Oder ein gutter Online-Marketer oder auch immer.
00:26:29: Ich glaube dass das stimmt Nicht zwingt mit dieser Zahl Aber das grundsätzlich.
00:26:32: ich glaube du bist gut in etwas Wenn halt wie vorhin gesagt zu drei Dinge zusammenkommen.
00:26:36: Du musst ein gewisses Talent haben, sonst musst du wahrscheinlich noch mehr Stunden investieren um es einigermaßen auszugleichen und selbst dann kommst du nicht ganz dahin.
00:26:44: Es muss dich so interessieren dass du dich da rein wirklich im positiven Sinne verbeißt und eigentlich nicht so richtig was anderes tust.
00:26:50: Es hilft natürlich auch wenn du bestimmte strukturierte Dinge noch mitbringst, Erfahrung Ausbildung oder dergleichen.
00:26:55: Und der Preis ist dann natürlich das du viele Stunden dafür aufendest Und diese Stunden bei begrenzter Tag-Wachzeit gehen ja natürlich von anderen Dingen ab.
00:27:03: Das habe ich nie schlimm gefunden, aber das ist... Natürlich so!
00:27:06: Du machst dann andere Sachen weniger.
00:27:08: Das ist der Preis und je älter man wird da haben wir auch schon mal länger darüber geredet und je mehr Freunde ich jetzt treffe die auch alle etwas älder werden, desto mehr reden die alle.
00:27:15: drüber kommt natürlich das Problem dazu dass du weiterhin dieses Investment an Zeit hast und dass du aber eigentlich mehr Zeit für dich und Gesundheit usw.
00:27:22: irgendwie brauchst als früher.
00:27:23: mit zwanzig ist es egal, mit dreißig ist auch noch egal aber irgendwann brauchst du einfach ein bisschen mehr Zeit Und so ein bisschen wie wenn du dir heute den Arm verstauchst, dann dauert es wahrscheinlich drei Monate bis wieder alles geht.
00:27:32: Früher waren's drei Wochen ja?
00:27:34: Das ist auch ein Preis.
00:27:35: ich glaube dass man ab einem bestimmten Alter ein bisschen in die Substanz geht was die Gesundheit angeht.
00:27:39: Ich glaub das ist ein Preis den man zahlt.
00:27:40: Ja
00:27:41: kann abends keine Hamburg am Essen und so.
00:27:42: das sind so die Momente wo man da merkt früher habe ich die um an drehn zwanzig vierundzwanzig Uhr eine uhr nachts gegessen und jetzt wenn ich so um acht mehr nachholt war sie sich nachts da.
00:27:49: Ich weiß was du meinst Aber interessanter Gedanke!
00:27:51: Was war denn so... hat so in deinem Leben?
00:27:52: Du hattest ja auch mal eben einmal erwähnt am Rande Dass einer von, ich glaube Bayersdorf warst war.
00:27:58: Hast du sonst Menschen gehabt, zu denen du aufgeschaut hast oder die für dich so eine Mentorenrolle eingenommen haben, die dich ein bisschen begleitet haben durch dein Berufsleben?
00:28:04: Also ich hatte unglaublich Glück mit meinem Vater was ganz ganz besondere Beziehung war.
00:28:07: auch glaube ich wirklich und sagt wahrscheinlich jeder von seinem Vater das ist ein besonderer Mensch.
00:28:11: aber das war Wahrscheinlich einigermaßen objektiv tatsächlich.
00:28:14: Die sieht
00:28:14: auch genauso aus wie du, ne?
00:28:15: Du hast bei Facebook mal einen Bild gezahlt und ich dachte, das sei es du oder was?
00:28:18: Das weiß ich nicht!
00:28:19: Das sagen viele ja.
00:28:20: Vor allen Dingen der gewillteste Mensch den ich kenne.
00:28:22: Dagegen fühlt man sich dann immer so ein bisschen klein.
00:28:24: Und das fand ich einfach unglaublich interessant.
00:28:26: Ausbildung erwächst glaube ich auch eine gewisse Reflexions- und Beratungsfähigkeit auch.
00:28:31: Das hat mir sehr viel gebracht.
00:28:32: über viele fast alle Jahre.
00:28:35: Darüber hinaus habe ich in Schule, Studium ... bin ich häufig auf Leute getroffen.
00:28:40: Ich hab ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kollegen und Chefs gehabt, da war auch immer etwas in der Richtung von erkennen, indem steckt was drin und den fördere ich jetzt dabei.
00:28:49: Wo man dann, wenn man's zurückkommt, egal ob das mein Chef in der Internetagentur war ... Wenn ich mit ihm heute rede sag, ja, das habe ich damals schon gesehen, dass das bei dir so und so passieren würde.
00:28:58: Genau das würde mein Bayerstorff-Chef sagen Ich
00:29:04: überlege grad ein bisschen, ob du wieder ein Vater geworden bist.
00:29:06: Der Intellektuelle, der die Sachen mal durchsteigt und dem gegenüber man sich manchmal durch seinen Zwingsthaftes äußeres auch klein fühlen kann?
00:29:11: Ist es
00:29:11: so?
00:29:11: Das hoff ich nicht!
00:29:13: Die Zwings ist kein positiver Vergleich, glaub ich.
00:29:16: Man reflektiert das wahrscheinlich.
00:29:17: Und das hilft ja für alles Mögliche.
00:29:19: Es hilft für dich selber in deiner Entwicklung was du tust und das hilft natürlich auch tatsächlich für den ganz profanen boflichen Inhalt zu sagen unterschiedliche Perspektiven.
00:29:27: Was ist das, was ist das Problem überhaupt?
00:29:29: Wie könnte man es lösen, wie geht man damit um?
00:29:31: Das hilft schon.
00:29:31: Machst du dir oft Sorgen?
00:29:32: Denkst du nach viel bis zum Übler?
00:29:33: Nee
00:29:34: ich bin relativ sorglos zum Glück.
00:29:36: Sagen mir auch Freunde häufig, warum machst du dir denn eigentlich damit keine Sorgen und damit keine Sorge?
00:29:39: usw.,
00:29:39: das ist glaube ich ganz gut.
00:29:40: Zwei Aspekte da eine ist wenn man das mehr hätte dann glaub ich ist das alles ungesünder.
00:29:44: Da bin ich ganz froh dass sich das nicht so stark hatte.
00:29:47: Dann ist glaub ich auch das vielleicht ein Unterschied.
00:29:49: Ich habe ja keiner nicht wie du ne Tanehmer-Karriere tatsächlich gemacht.
00:29:51: Ein Unternehmertum würde bei mir viel mehr Sorgen auslösen als so ne managende Funktion wo du dich auf vieles eben trotzdem verlassen kannst, so als Rückendeckung in Anführungsstrichen und dann relativ frei aufspielen kannst.
00:30:04: Ich hatte immer Jobs und Firmen, indem ich relativ frei agieren und aufspülen konnte.
00:30:08: aber du hast ja ein ganz anderes Netz, in dem du hängst.
00:30:11: Und das liegt mir glaube ich auch.
00:30:12: also da bin ich glaube ich zu sehr der Feigling um es voll unternehmerisch
00:30:16: zu machen.
00:30:16: Ja, ist charmant ehrlich!
00:30:18: Ich hab da auch gerade drüber nachgedacht.
00:30:19: ich stell das ganz oft diese Frage und alle Unternehmersachen sind immer da.
00:30:21: eigentlich habe keine Sorgen.
00:30:23: dann brachte mich neulich ein Freund drauf der meinte ja weil du zum falschen Zeitpunkt fragst die sind alles schon masslauf für Bedürfnispyramide nach oben gewandert die sind wirtschaftlich abgesichert.
00:30:31: jeder hat unternehmerparaneu jetzt die paar Jahre früher gefragt ich wäre gerne manchmal angestellt wie du.
00:30:34: ich bin einfach nur nicht unterordnungsfähig weiß er nicht.
00:30:36: war es bei dir nie so dass du mal darüber nach gedacht hast was selbstständig zu machen?
00:30:39: Gab es denn umgekehrt so eine Art roten Faden Purpose auf der?
00:30:42: was will ich erreichen?
00:30:43: eben also.
00:30:44: Ich
00:30:44: fand das immer sehr spannend und deswegen habe ich auch nicht selber drüber nachgedacht, ich hab das unglaublich spannend gefunden an großen komplexen Rädern zu drehen.
00:30:52: Also alles was ich gemacht war immer mehrere Millionen Kunden und im täglichen Leben sichtbar Und das macht mir Spaß.
00:30:59: Deswegen wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, Unternehmer zu sein und die ersten zehntausend zwanzigtausend dreißigtaussend fünfzigtausenden Kunden für irgendwas zu begeistern weil ich einfach dieses große Rat interessant finde.
00:31:08: mit dem kommt ja immer eine gewisse Komplexität und mit dem Kommt einfach dieser unglaublich große Hebel wenn du da irgendetwas richtig machst skaliert es ja sofort auch ganz anders.
00:31:15: Und das ist natürlich, wenn du durch die Stadt gehst.
00:31:17: Ich hab meine Arbeit bei Nivea gesehen an jeder Ecke und in jedem Badezimmer.
00:31:21: Du konntest das Internet nicht benutzen ohne einen eBay- und Paypal-Footprint zu sehen.
00:31:25: Und Payback kannst du im Einkaufszentrum schauen.
00:31:27: Jeder Zweiter springt dir auch entgegen.
00:31:29: also insofern oder frag dich haben sie eine Payback-Karte?
00:31:32: Das macht mir Spaß!
00:31:33: Und dieser Hebel macht mir Spass und da kommt es glaube ich auch her.
00:31:39: Wenn du so da schießt und guckst, hab ich ganz bekannter von mir.
00:31:48: Ich weiß noch nicht was, ob das Eitelkeit ist oder ... Weiß ich meine diese Relevanz?
00:31:54: Vielleicht ist es Eiteligkeit, das weiß ich gar nicht weil man freut sich doch das zu sehen sozusagen.
00:31:59: Man freut sie sich das, woran man arbeitet zu sehen.
00:32:01: also ich habe noch nie einen Job gehabt.
00:32:03: gibt ja Leute die beschreiben ihren Job.
00:32:05: ich arbeite bei Firma XY Die machen sowas ähnliches wie Firma ABC und weder XY hast du je gehört noch ABC.
00:32:14: Das muss ja überhaupt nicht schlecht sein!
00:32:15: Aber das fühlt sich ja ganz anders an, als wenn du, wie du es vorhin gesagt hast beim Siemens-Arbeitest oder beim Daimler-Arbeitest.
00:32:22: Du gehst auf die Straße und siehst das.
00:32:24: Impact her, ne?
00:32:25: Und das finde ich einfach reizvoll!
00:32:27: Wenn du mal links und rechts im Geiste zurückguckst, waren die Menschen auf den Führungsetagen, auf denen du dich bewegt hast alle ähnlich wie du?
00:32:33: Oder hatten die so einen bestimmten Eigenharten?
00:32:34: So Charaktertrades?
00:32:35: Oder waren das alles unterschiedliche Menschen, die da so wirkten?
00:32:38: Also meine drei Firmen sind halt unglaublich.
00:32:40: Ich hab nur drei und die sind unglaublich anders in jeder Hinsicht was ich sehr spannend interessant finde, das ist auch so der einer der klareren Punkte wo ich sagen würde.
00:32:48: Darauf bin ich persönlich einigermaßen stolz wenn du in der Lage bist in einem völlig anderen System hineinzukommen und dort drin zu funktionieren sodass du für dich funktionierst aber die anderen auch das Gefühl haben dass sie gerne mit dir arbeiten und dass es funktioniert was du da tust.
00:33:00: Und das ist dreimal so wahnsinnig anders Das find' ich gut.
00:33:03: Ja also mich froh dass mir das so gelungen ist Genau das Gegenteil von dem was mir die nette Personalerin von Weißdorf damals mitgegeben hatte.
00:33:10: Und das is wichtig weil die Leute schon sehr anders sind.
00:33:12: Also die wahrscheinlich ähnlichste Struktur die Leute gewesen bei eBay und Paypal, das sind ähnlichere.
00:33:17: Sie sind alle ungefähr gleichen Alter, sie sind ähnlich von der Sozialisation wahrscheinlich von der Interesse
00:33:21: usw.,
00:33:22: also das war vielleicht am
00:33:23: ehemaligsten.".
00:33:23: Aber im Endeffekt ist es persönlich schon sehr unterschiedlich.
00:33:27: Man hat ein deutsches Narrativ von Führungskräften, besonders wenn die das Bei-Wortunternehmer haben, dass man sagt nicht strukturiert Ellenbogen-Mentalität politisch ... Ganz oft kommt immer dieses wie viele Führungskräfte sind soziopathen?
00:33:40: Es wirkt immer so ein gefühlskaltes organisiertes Bild und ich glaub, wird dem nicht immer gerecht.
00:33:45: Ich hab unglaublich gerne in allen Firmen gearbeitet, indem ich gearbeitet habe.
00:33:48: Da bin ich empfindlich, da könnte ich auch nicht gut arbeiten.
00:33:50: Negatives Bauchgefühl im Umgang mit Kollegen.
00:33:54: Es war immer positiv, bis zu befreundet in allen Konstellationen.
00:33:57: Egal schon damals in der Agentur und in den Konstellations- und insofern ... Ich
00:34:01: hätte gedacht, dass du im Arbeitsumfeld eher distanziert bist.
00:34:04: Weil das ist eine Führungsfrage wie der Kollege gesagt hat?
00:34:07: Wie die Geselle auf einmal Meister wurde oder nebenan saß im einzelnen Raum, der künstlich Distanz geschaffen hat zu seinem Team.
00:34:12: Was ist dein Mantra dazu?
00:34:13: Ich hätte auch gedacht,
00:34:16: Ich glaub, es kommt ein bisschen drauf an wem.
00:34:18: Je größer dann Teamstrukturen sind
00:34:19: usw.,
00:34:20: schwieriger ist das natürlich auch neben jedem auf der Bank zu sitzen.
00:34:23: am wahrsten Sinne des Wortes und ich glaub da hast du auch recht vielleicht auch der Hamburger in mir aber mit den Leuten wo du wirklich eng zusammenarbeitest... Da ist es glaube ich nicht distanziert dass mir das jemand sagen würde.
00:34:32: ja also wahrscheinlich stimmt es und stimmt es nicht im Sinne von wenn du so konzentrische Ringe der Distanz sozusagen um dich herum schreiben wenn die Leute weiter weg sind wird das wahrscheinlich so wahrgenommen ist wahrscheinlich auch genau so.
00:34:42: weil man aber näher miteinander tatsächlich Zusammenarbeit glaube ich genau das gegen.
00:34:46: Ich war zum Glück nicht in Kulturen, wo ich dieses negative Narrativ von Ellbogen austricksen irgendwie was tatsächlich erlebt hätte mich froh.
00:34:55: Ich habe einen befreundeten Unternehmer darauf ziehe die Frage glaube ich so ein bisschen ab, der mal zu mir sagte du kannst mit deinen Mitarbeitern nicht befreundet sein?
00:35:01: So entweder oder... glaub'
00:35:01: ich gar nicht war ich immer.
00:35:02: Was ist der Weg damit man das sein kann?
00:35:04: Ich
00:35:04: glaube eine inhaltliche Akzeptanz auch wenn du meinst und es soll nicht überheblich klingen aber wenn du meinst dass du dir deine Führungsberechtigung durch bewusstes distanzieren dann wäre mir das inhaltlich nicht tief genug.
00:35:18: Das Problem ist ja wahrscheinlich weniger bei der Führungskraft, die mit der Gegenseite befreundet ist.
00:35:23: Da mag das Problem sein, dass man sich nicht traut, freundend etwas klar zu sagen.
00:35:27: Da hast du jetzt nicht gut performt, da achte doch mal drauf und so weiter.
00:35:30: Das habe ich nicht, weil ich das trennen würde und da immer sehr sachlich an der Stelle wäre.
00:35:35: Insofern hab ich das Problem nicht.
00:35:36: Und umgekehrt ist es problemen glaube ich, wenn man als Mitarbeiter mit dem Chef befreunit ist Chef.
00:35:44: Das ist auch nur ein Mensch und den Inhalt kann er noch nicht mehr besser als ich, dann wird es ja wirklich ein bisschen schwer wahrscheinlich.
00:35:50: Aber jetzt zu dem Beispiel dieses Meisters zurück in der KFZ-Werkstatt, der konnte das ja besser als die anderen und insofern hätten sie ihm auch zugehört im Sinne eines inhaltlichen Mentorings oder dergleichen.
00:36:00: Und deswegen... Ich bin kein Freund von so Führungswahrnehmungen, die man manchmal auch hat, die sagen, ich bin eigentlich nur einer von euch und ich sorge dafür dass wir hier alle miteinander gut arbeiten können.
00:36:09: also ich glaube nicht, dass man den braucht, der das nur ist.
00:36:11: Also wenn da nicht ein gewisses Delta ist, dass man sagt von dem kann ich was lernen.
00:36:14: Der hat bestimmte Erfahrungen mehr oder bestimmte Sichtweisen an das dann glaube ich nicht, dass das eine Führungsberechtigung ist meine persönliche Meinung.
00:36:21: Ah okay aber es ist jetzt gar nicht zwangsweise fachlich so weil man sagt ja heutzutage eigentlich du musst ja eigentlich immer Mitarbeiter holen die etwas besser können als du signifikant.
00:36:28: also der Marketing Pro.
00:36:29: Du warst früher sozusagen der Marketing Superpro für deinen Vorstand und so weiter.
00:36:32: Aber im Gesamtsetting sozusagen hast du irgendwie also
00:36:35: was besser?
00:36:36: wie du es grade sagst, natürlich.
00:36:37: Geht nicht darum, dass du alles besser kannst als jeder deiner Mitarbeiter überhaupt nicht.
00:36:40: Würde erstens nicht gehen, wär zweitens sehr schlecht dann auch im Output.
00:36:43: Das meine ich ja nicht!
00:36:44: Aber das trotzdem jeder deine Mitarbeiter hoffentlich über dich sagen kann... Ich kann was von dem lernen.
00:36:49: Zwar nicht in dem Fach wo ich vielleicht dies und jenes noch besser kann als er aber an den und den Stellen.
00:36:53: Ich glaub' da's schon wichtig ist weil also so eine reine, ich sage mal, Inhaltsleereführung aus irgendeiner muss ja den Job machen uns hier zu koordinieren.
00:37:01: Ja?
00:37:01: So hörste sie auch manchmal fast.
00:37:03: Dann bist
00:37:03: du ein bisschen der Camp-Leiter am Finland Physi...
00:37:05: Dann frage ich mich, warum kriegt so eine Führungskraft mehr Gehalt?
00:37:08: Weil das ist dann ja auch schon nicht mehr gerechtwertig.
00:37:10: Was sind denn ansonsten deine Leadership-Principals wie man so in Neudeutsch sagt?
00:37:13: Hast du so Prinzipien nach denen mit Menschen umgehst und sie führt?
00:37:15: Ich
00:37:15: habe bei im Bezug auf Leadership keine Wallpapers, auf denen draufsteht, dass so, daßso und daßo, sondern die haben natürlich ein bisschen was zu tun wo wir jetzt den ganzen Zeit drüber geredet haben.
00:37:25: also ich finde es, ich erwarte und findet das wichtig, dass man ne sehr inhaltliches Interesse und ne sehr sachliche Auseinandersetzung den Aufgaben, die man hat lösen von bestimmten Problemen und das Sortieren von bestimmtem Chaos.
00:37:38: Und dann das Umsetzen von bestimmte Ideen, die man hat um dem zu begegnen.
00:37:42: Das ist ja alles eine sehr, sehr inhaltliche Ebene.
00:37:44: Dazu kommt dann, dass man es mit Menschen tut und hoffentlich Spaß macht und das harmoniert.
00:37:49: Das kommt dann in der zweiten Edelmehr dazu.
00:37:50: In dieser Stufe baut sich's auch auf aus meiner Sicht also weder umgekehrt noch, dass da so wahnsinnig viel anderes dazugehört.
00:37:56: Insofern ist Leadership Principle für mich tatsächlich eins das sehr aus der Sache heraus geboren ist und dann darin versucht mit viel Transparenz und Fairness, glaube ich diese Zusammenarbeitsebene und menschliche Ebene irgendwie zu meistern.
00:38:09: Ich
00:38:09: hab das im Kern alles verstanden, es ist unglaublich abstrakt.
00:38:12: Ein Freund hat immer so richtig Mantras, der sagt sich bestimmte Sätze gar nicht wie ein Selbsthilfecoach aber eine geistige Abkürzung.
00:38:19: Das habe ich bei bestimmten inhaltlichen Fragestellungen, aber das meinte ich mit Wallpaper also das habe ich in Richtung Aufführung.
00:38:24: jetzt sitzt du mir als Mitarbeiter gegenüber.
00:38:26: und dies dass wenn jenes passiert da greift doch Mantra eins und das sage ich dem eventuell auch oder ich verhalte mich zumindest so, das habe
00:38:38: zum Beispiel.
00:38:38: Da gibt es ja so Wege, die man typischerweise gehen kann oder Projektplanung setzt ein Team auf, da gibts den Ziel aus und so weiter.
00:38:44: Gibt's da irgendwie so Dinge wo du sagst das Wahnsinn hat sich als super effizient bewiesen?
00:38:48: Ja
00:38:49: da gibt es natürlich ganz viel.
00:38:50: also das ist nicht mantraartig an der Stelle sondern das sind tatsächlich eher gebildete Glaubenssätze oder eine Inhaltlichkeit beschreiben oder einen Vorgehen beschreiben, aus dem man heraus sagt nimm die Gehaltsbehandlung also genau zu unserem Thema vorhin zurück.
00:39:01: ich finde das sehr interessant zu sehen in vielen vielen Jahren jetzt mit Mitarbeitern und Kollegen und dergleichen.
00:39:05: Ich glaube ja wäre inhaltlich dass man extrem interessiert ist an dem, was er tut und mit einem gewissen Talent plus weiteren Faktoren versehen.
00:39:11: Das ist genau das wir vorhin gesagt haben.
00:39:12: Der kriegt seine Gehaltserhöhung sowieso.
00:39:13: Ich weiß so oft, ob du ihn hinaus willst aber ich kenne nicht so viele Unternehmen die proaktiv mehr Geld zahlen.
00:39:17: Du meinst, weil sie dann gehalten werden?
00:39:19: Ganz
00:39:19: genau!
00:39:19: Und das ist tatsächlich auch das, was also zumindest es mir immer so gegangen... ...und ich hoffe das auch immer so zu machen.
00:39:25: Das habe ich nicht als ein ausformuliertes Mantra, aber darauf lege ich schon Wert.. ..und das war auch ein bisschen der Unterschied den ich vorhin meinte, Stichwort deutsche versus amerikanische Firma.
00:39:32: Das zu erkennen und zu sagen da passiert mehr als normal.
00:39:34: Darauf reagieren wir auch.
00:39:35: in der Form kannst du in der Relation immer die Streiten, nein das hätten doch noch zweieinhalb Prozent mehr oder so.
00:39:40: Das kann ja alles sein.
00:39:41: aber die grundsätzliche Wahrnehmung zu sagen da ist jemand wo das zutrifft und er insofern dann einen wirklich guten Job macht.
00:39:46: Der was sich nicht ergibt aus Faktoren wie der ist schon vier Jahre da oder sie?
00:39:50: Und Sie hat aber... Das finde
00:39:52: ich auch so furchtbar diese Gehaltsbildung gemacht.
00:39:53: Diese Fortbildung gemacht sind eben nicht die Fakturen aus meiner Sicht sondern das Erkennen von der Mischung Spaß und bis in Bezug auf diese Problemstellung gepaart mit einem gewissen Talent, gepaarti mit bestimmten Erfahrungs- und Ausbildungsfaktoren führt zu Toren.
00:40:08: Und dann sieht man ja auch ob da Tore fallen oder man nur darüber redet.
00:40:11: In dem Moment wo sie fallen glaube ich dass das in... wie ich sie mir wünschen würde.
00:40:15: Dynamisch passiert, dass man für viele Tore Anerkennung bekommt in der unterschiedlichsten Form.
00:40:20: Teil deiner Hypothese verstehe sich auch sehr gut.
00:40:21: Trotzdem würd ich auf der anderen Seite sagen, du bist ein unglaublich guter Verhandler!
00:40:24: Ich überlege gerade warum?
00:40:25: Wie würdest du dich selbst in Verhandlungen charakterisieren?
00:40:28: Naja bis zum gewissen Grade natürlich Sachbezogen.
00:40:30: Geht es nicht um Gehalt sondern alles?
00:40:32: Verhandlung die kannst du merke ich auch im beruflichen Umfeld.
00:40:35: da gibt's auch wieder so zwei Arten.
00:40:36: Die eine Art ist sehr menschlich bezogen sehr auf der Verbindung auf der Relationship basierend Menschenfänger im positiven Sinne eben aufbauen.
00:40:45: Und die zweite ist sehr inhaltlich, sehr begründend und herleitend sozusagen.
00:40:49: Du bist
00:40:49: die Zweite, glaube ich!
00:40:50: Ja.
00:40:50: Wie gehst du mit Konflikten um?
00:40:52: Was ich so die andere große Herausforderung finde, wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsame Probleme und Chaos lösen wollen, wie du es gerade gesagt hast...
00:40:57: Auch da gibt's ja inhaltliche Konflikte.
00:40:59: das ist wieder einfach, finde ich.
00:41:00: Wenn man das wirklich sortieren muss und sagen muss das sind doch die Kriterien für uns und dergleichen dann schaut mal gemeinsam drauf, dann sehen wir doch eigentlich dass das oder das der Weg ist.
00:41:07: Wie seht ihr das?
00:41:07: Die zweite Ebene ist ja tatsächlich gar nicht so richtig ausgesprochener eher emotionaler unterschwelliger oder metaebenden getriggerte Konflikte.
00:41:15: Wo du merkst, es stimmt etwas nicht?
00:41:17: Mein geschätzter Kollege bei Payback sagt immer der Bauch empfängt mehr Signal als der Kopf.
00:41:21: also du sitzt da und zwei Leute reden über etwas und das hat ja immer eine inhaltliche vermeintliche Austauschebene.
00:41:28: aber dein Bauch sagt so geht's auch gar nicht.
00:41:30: hier stimmt irgendwas überhaupt nicht.
00:41:31: die Raumtemperatur ist gefühlt zehn grad höher oder niedriger als dass was auf dem Thermostat steht.
00:41:36: solche konflikte sind ja die eigentlich schwierigen finde ich.
00:41:38: die anderen finde ich relativ einfach und da bin ich echt froh dass sich die zum glück auch nicht besonders häufig habe weil dann die kommst du ja auch nicht so richtig ran.
00:41:44: Das sind ja auch die, selbst wenn du sie was mit Sicherheit damals einer meiner Chefs, wenn du nur solchen Konflikten auf ihn zugegangen bist hat er eigentlich immer das Gleiche gesagt nämlich hast du es ihm schon gesagt?
00:41:53: Das ist ja sehr weise und das macht man dann oft nicht.
00:41:55: Es ist ein bisschen wie die Geschichte mit dem Hammer Man stürmt ja erst im letzten Moment rüber und sagt behalt doch deinen Scheißhammer.
00:42:00: aber hat ja nicht vorher mal mit dem Nachbarn darüber gesprochen dass dies und jenes oder komisch guckt wenn man am Briefkasten vorbeigeht.
00:42:06: Man sagt das dann häufig zu spät und mit Sicherheit ist eines der Rezepte das ich auch nicht immer schaffe Das, was der Bauch da als Signal bekommt ist ja unangenehm.
00:42:15: Der einzige Weg ist ... Hast du's ihm oder ihr schon mal gesagt?
00:42:19: Hältst du dich raus aus der Konfliktlösung und begleitest du
00:42:21: die?
00:42:21: Ja, das, was ich gerade meinte.
00:42:24: Manchmal halte ich mich fälschlicherweise raus, obwohl ich es nicht tun sollte.
00:42:27: Aber das ist jetzt auch nicht das grundsätzliche Muster im Kern.
00:42:30: Es gibt ja auch so Schonhalt, die man in Firmen einnimmt.
00:42:34: Als Mitarbeiter, Kollege und dergleichen, wo man weiß, wo da aber is irgendwas.
00:42:40: eine Schonhaltung eingenommen, dann redet man über dieses Thema nicht.
00:42:42: Oder mit diesem Kollegen nicht oder dieser Kollege nicht und diese Schonhaltungen sind halt unglaublich unproduktiv.
00:42:48: also insofern muss man schon versuchen glaube ich in der Management-Aufgabe solche Schonhaltungs zu erkennen auch diese Signale zu erkennen und dann sehr offen zu versuchen das tatsächlich zu lösen klingt mir das immer noch sicherlich nicht.
00:42:59: Gibt
00:42:59: es denn umgekehrt bei dir so die Railer?
00:43:01: was macht dich sauer?
00:43:02: Was bringt dich aus der Balance von der Fassung Und menschliches?
00:43:05: Da sag ich, das habe ich selten.
00:43:07: Aber Unfairness, Plumpe-Dummheit, persönliche Angriffen sind alles normale Dinge, die jeden stören würden.
00:43:14: Ich hab das relativ selten zum Glück.
00:43:16: Das würde mich dann wirklich stören, aber da kann ich nur sagen, Unglaublichglück gehabt, hab ich sehr selte.
00:43:21: Mich stören Sachen, die wichtig sind und auf die man sich gut vorbereitet.
00:43:25: Dann funktioniert es einfach nicht.
00:43:26: Du arbeitest ein paar Wochen an der Präsentation und dann geht's halt nicht.
00:43:30: Man könnte auch entspannter sein.
00:43:32: Ja, könnte man, bin ich aber nicht.
00:43:33: Wie verarbeitest du so?
00:43:34: was dann?
00:43:34: Also, wie kommst du wieder zurück.
00:43:35: Das
00:43:36: ist hinterher sofort wieder weg.
00:43:37: also das jetzt nicht schlimm, ob es nervt halt.
00:43:39: Es ist eher ein Genervt sein als dass es irgendwie etwas tieferes wäre.
00:43:42: Hast du eigentlich in deinem Leben vor allem auch als Führungskraft oft mit Nei zu tun gehabt?
00:43:45: weil's gibt immer diesen schönen Spruch je höher man steigt desto schärfer die Messer oder desto tiefer Feldmann gibts auch.
00:43:50: Also muss ja gar nicht mal rational begründet sein aber... Nicht
00:43:52: übermäßig, zumindest auch eben nicht in den Firmenkonstrukten selbst.
00:43:55: Dass ich sage wo ich Glück gehabt hab, dass er es so nicht war.
00:43:58: Die damal bei Bayerstoff.
00:44:00: Ja genau!
00:44:01: Die haben sich sehr häufig zitiert heute.
00:44:02: Ich glaube, dass es neidgetriggert ist.
00:44:07: Aber das ist zum Glück nicht besonders häufig begegnet.
00:44:09: Ich bin auch selber nicht besonders neidisch zum Glück.
00:44:14: Wenn ich Eigenschaften-Besitztümer vorgehensweise oder etwas sehe, die ich gut und erstrehmenswert finde, dann würde ich mir überlegen ob ich die auch erreichen einhalten bekommen oder irgendwas kann.
00:44:23: Und würde aber dem anderen oder der anderen nicht neiden, dass sie das schon hat.
00:44:28: Hab ich nicht so.
00:44:29: Ich kann mir
00:44:29: das nie merken, es gibt einen Unterschied zwischen Neid und Eifersuch.
00:44:32: Das eine bedeutet, man ist sauer, dass man es selbst nicht hat.
00:44:34: Und das andere ist, man gönnt dem anderen nicht als erstes.
00:44:37: Da muss ich mal nachschlagen im Lexikon.
00:44:39: Du hast davon auch gesagt zwei Sorten von Konflikten.
00:44:41: Das Eine ist was Sachliches, das Andere ist was Emotionales.
00:44:44: Bei dem Sachlichen meinst du ja, das ist ja einfach sortierig auseinander?
00:44:46: Die große Frage in der heutigen Zeit ist ja Komplexität.
00:44:48: Ist ja allgegenwärtig!
00:44:50: D.h.,
00:44:50: es gibt ja gefühlt gar keine einfachen Probleme mehr.
00:44:52: Also gerade wenn man unternehmerisch agiert ... Es ist ja so, du kannst links rumgehen, rechts um oder durch die Mitte weiß aber eigentlich nicht richtig... weil die Datenlage so komplex ist, was würzt?
00:44:59: Die gehst du damit um.
00:45:00: Ich mag das!
00:45:01: Das war auch der Trigger, warum ich über Maschinenbau zunächst nachgedacht habe bis mich die Taschenrechner abgeschreckt haben... ...ich mag Komplexität und das Sortieren von Komplexkeit.
00:45:09: also ich mag große komplexe Maschine und die besser machen, ich mag das einfach.
00:45:13: Das ist das, was ich interessant finde.
00:45:14: Puzzeln ist das falsche Bild dafür, aber dieses Puzzle mit vielen Steinen finde ich viel interessanter als das Puzzel mit wenig Stein.
00:45:20: Ich sage es auch tatsächlich in Interviews wenn ich mit potenziellen Kollegen von uns rede dass ich sage wer Komplexitäten nicht mag da jetzt zum Beispiel wahrscheinlich nicht richtig, weil es tatsächlich eine relativ komplexe Firma ist.
00:45:30: Man muss natürlich auch versuchen Komplexität immer zu reduzieren.
00:45:34: ja sie ist ja auch hemmend und macht langsam mal in bestimmten Stellen.
00:45:36: aber manche Komplexitäts-Elemente die kommen ja mit der Natur der Aufgabe der Sache der Firma mit sind bis zum gewissen gerade vielleicht sogar ein Wettbewerbsvorteil sich bestimmte Komplexitäten stellen zu können und die dann natürlich auch bis zum Gewissen gerade bei sich inneren zu haben.
00:45:48: Aber ich mag das!
00:45:49: Abschließend so als letztes Thema Du hast eingangs gesagt Ich bin leider fünftig geworden.
00:45:54: hat sich das Leben als du die große Mama durchschlagen hast?
00:45:57: Ich war
00:45:57: tot traurig, als ich dreißig geworden bin.
00:45:59: Und total trauriger als ich vierzig geworden bin.
00:46:01: also insofern ist es bei mir glaube ich eingebaut dass ich das immer irgendwie nicht so richtig gut finde.
00:46:05: Ich glaube schon, dass es bestimmte Stufen, Kanten im Leben gibt.
00:46:08: Ich hab jetzt eben gerade gesagt, der Dreißig, Vierzig, Fünfzig stimmt gar nicht so richtig sondern Dreißigs wahrscheinlich eine ist und Fünfzig wahrscheinlich auch wieder eine ist.
00:46:15: Vierzig war's nämlich nicht so wenn ich ganz ehrlich bin, nämlich eigentlich zurück Das glaub' ich schon!
00:46:19: Und interessanterweise liegen die wahrscheinlich auch so zwanzig Jahre auseinander weil ich glaube die nächste Kante ist dann tatsächlich siebzig
00:46:25: So was
00:46:26: ganz genau ist.
00:46:26: auch kein Zufall, dass da irgendwie so Richtung Ende sechzig bestimmte Dinge auch wieder im Leben passieren.
00:46:30: Ich habe ungefähr mit dreißig angefangen zu arbeiten tatsächlich spät ja.
00:46:34: Da sind und deswegen kann es auch früher liegen das ist ja immer dann individuell aus der Lebenssituation oder auch aus der eigenen Genetik bis zum Gewissen gerade wahrscheinlich plus minus fünf oder zehn Jahre unterschiedlich.
00:46:43: aber im Grunde gibt's so Kanten und fünftig ist glaube ich schon eine davon die dir zumindest statistisch klar macht dass mehr als die Hälfte war
00:46:50: Und beeinflusst es deine Wahrnehmung von deiner Arbeit, dass du dir denkst jetzt sind's wahrscheinlich nicht mehr fünfzig gute Jahre sondern nur noch zwanzig?
00:46:55: Also
00:46:56: ich glaube das man ein bisschen bewusster mit ablaufender Zeit umgeht tatsächlich als man das vorher getan hat.
00:47:01: Mit zwanziger hast du doch gar kein Gefühl oder ich hatte keins für ablaufende Zeit und das wird dann glaub ich bewusst sein.
00:47:07: Hast
00:47:07: du ja nicht jemals auch in so Beiräten fungiert?
00:47:09: also bist du in Aufsichtsräten machst du solche Sachen eigentlich auch?
00:47:11: hinterfragt man also eine Aktivität denn wenn man parallel viel macht
00:47:14: im Sinne von dann ist es zuviel weil man ab laufende zeit hat.
00:47:17: naja das haben wir ja vorhin versucht zu greifen, wenn dir das Spaß macht und dich das interessiert.
00:47:22: Also ich meine irgendwo ist der Sinn des Lebens meiner Meinung nach bis zum Gewissen gerade die Dinge zu tun, die einem Spaß machen, die einen glücklich machen oder die einem Freude machen.
00:47:29: Ich bin weniger... Das hattest du ja auch gefragt auf so einer Checkliste von und dabei muss dann ein Baum, ein Haus oder irgendetwas übrig geblieben sein sondern tatsächlich ein bisschen mehr orientiert daran.
00:47:38: Ich habe jetzt auch in meinem Leben nichts Nachhaltiges für die Gesellschaft verändert also Fettcremes und deren Digitalisierung und Onlinezahlung und Punkte beim Einkaufen.
00:47:46: also damit macht man die Welt nicht besser.
00:47:48: glaube Das habe ich persönlich nachhaltig.
00:47:49: Dass Dinge die Kunden und Menschen gerne tun, machen, nutzen ... Aber das ist ja jetzt nichts wertig Weltverbessen an, meiner Meinung nach.
00:47:56: Danach hab ich aber auch nicht gesucht, sagt das nüchtern.
00:48:00: Ist
00:48:00: eine Tür offen?
00:48:01: Wenn jemand bei dir so aufkommende ... Mach's spaßhaft gemeint!
00:48:04: Aufkommene Midlife-Crisis riecht, dass er sich übernacht denkt mit, kann der Welt noch was Gutes tun?
00:48:08: Wenn irgendjemand grünes Klimaschonendes kommt und würd sagen, hättest du nicht Lusten uns dies zu machen, ist es ein Thema?
00:48:13: Ich hab danach nicht gesuchte.
00:48:15: Das würde ich gar nicht ausstehen, dann wärs wieder einer dieser Zufälle ab.
00:48:17: Ich hab danach nicht gesucht und ich habe auch jetzt nicht das Gefühl, wie Dynamit Nobel lebendlang Brennstoff herstellen.
00:48:22: Und am Schluss Friedensnobelpreis ausloben, dass man noch was Gutes tun müsste oder gleichen?
00:48:27: Nein!
00:48:27: Nicht mein Antrieb sondern ich glaube tatsächlich... Man kann ja Spaß an der Sache haben, auch wenn sie vielleicht nicht weltverändernd ist.
00:48:33: Das war immer so, hat mir viel gegeben aber man muss ja auch realistisch dann drauf gucken, hat man damit wirklich einen Beitrag geleistet zur Entwicklung der menschlichen Rasse?
00:48:40: wahrscheinlich nicht Aber das finde ich auch nicht schlimm.
00:48:42: Deswegen wollte ich es sagen also für mich nicht der Antrieb, das ist bei vielen Leuten so, das respektiere ich sehr.
00:48:47: Ich bin nicht sehr positiv, aber das ist bei mir nicht so.
00:48:49: Also ich glaube man hat in dem Gespräch gemerkt du hast einen sehr charmant denkenden Geist.
00:48:52: Ich könnte ihn noch länger beibohnen, aber ich weiß auch du bist langsam los.
00:48:55: von daher vielleicht setzen wir es irgendwann mal fort.
00:48:56: Aber für den Moment vielen Dank!
00:48:58: Ich hoffe es hat ja auch Spaß gemacht.
00:48:59: Danke dir Vielen
00:49:02: Dank.
00:49:18: desto mehr Menschen können wir helfen.
00:49:20: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns!
00:49:24: Bis zum nächsten Mal.
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