Hinter den Kulissen des Erfolgs von RatePay-CEO Nina Pütz | #Erfolgsstrategien 💪🏻

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Als CEO von Ratepay ist Nina Pütz eine erfolgreiche Frau in der Finanzwelt, einer bis dato von Männern dominierten Branche. Doch was bedeutet für Nina überhaupt Erfolg und wie ist sie in diese Position gekommen? Joel und Nina tauschen sich in 60 spannenden Minuten über ihre Karriere aus. Außerdem gibt uns Nina einen Einblick, wie für sie eine gesunde Work-Life-Balance aussieht. Denn sie ist nicht nur Geschäftsführerin, sondern gleichzeitig Mutter von 2 Kindern. Nina erzählt von Herausforderungen im Familienleben und von ihrer ganz persönlichen Definition von Glück und Zufriedenheit. Du erfährst... …wie Nina Erfolg für sich definiert …einen Einblick in Ninas Werdegang …welche Vorbilder Nina geprägt haben …welchen Preis der Erfolg für Nina hat …Ninas Sicht auf Geschlechterrollen in der Business Welt …wie Nina ihre Rolle als CEO und Mutter in einer Familie vereinbart …wie Nina Entscheidungen trifft …Ninas Leadership Principles ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Selbstoptimierung: Wie ihr Schatten verfolgt digital kompakt-Macher Joel Kaczmarek regelmäßig erfolgreiche Personen und versucht die Säulen ihres Erfolgs nachzuzeichnen. In Bereichen wie Lebensführung, Gesundheit oder Finanzen erhascht er ungewohnt tiefe und ehrliche Einblicke. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Nina Pütz, CEO von Ratepay __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:17) Ninas Definition von Erfolg (00:09:54) Wie bist du aufgewachsen? (00:15:59) Der Preis des Erfolgs (00:25:52) Familienleben als CEO (00:35:24) Wie triffst du Entscheidungen? (00:42:11) Wie handhabst du Konflikte und Neid? (00:47:07) Leadership Principles   (00:53:19) Ninas Alltag __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:07: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute darf ich wieder eine erfolgreichen und gleichermaßen auch intelligenten und charmanten Person auf den Zahn füllen – nämlich die liebe Nina Pützes heute bei mir!

00:00:29: Ich finde immer besonders spannend, wenn man als Frau erfolgreich in einer männerdominierten Branche ist.

00:00:33: Was leider die Finanzwelt oft ist, dass man da vielleicht auch noch mal ganz spezielle Learnings hat.

00:00:37: Aber insgesamt interessiert mich bei Nina natürlich was hat sie eigentlich so erfolgreich gemacht?

00:00:41: Was versteht sie als Erfolg?

00:00:43: und ich gleich dann immer gerne ab wie sieht denn eigentlich Glück und Zufriedenheit auf der anderen Achse aus?

00:00:47: Geht das Hand in Hand?

00:00:48: Wo sind deine Nähen?

00:00:49: Und wenn wir heute fix sind schaffen es vielleicht auch sich mal ein bisschen durch einen typischen Arbeitsalltag von ihr zu begleiten um auf das Thema Work-Live Balance weil dabei geht's ja sonst ein Stück weit bei Erfolg und Glück hinzukommen.

00:00:58: That being said, liebe Nina.

00:00:59: Moin moin, schön, dass du da bist!

00:01:01: Herrlich, freu mich.

00:01:01: Das ist das erste Mal, dass wir sprechen.

00:01:03: Meistens kenne ich die Firmen der Leute immer schon in und aus.

00:01:05: Du und ich sind erst mal mehr Länge?

00:01:07: Ja,

00:01:07: guck mal ... Und jetzt

00:01:08: endlich?!

00:01:10: Mein Kickoff-Frage ist dann auch sehr gerne wie angedroht was Leute eigentlich unter Erfolg verstehen.

00:01:16: Wie ist es bei dir?

00:01:16: Was sagst du, wann betrachtest du dich als erfolgreich?

00:01:19: Also wenn du im Duden guckst, ja, die Definition von Erfolg... das positive Ergebnis einer Bemühung ist, kann man jetzt mal Wissenschaftlikbetracht sagen.

00:01:30: so ist es bei mir auch.

00:01:31: Aber für mich bedeutet Erfolg dass ich Sowohl meine privaten Ziele, die ich mir stecke als auch meine geschäftlichen Ziele erreiche.

00:01:42: Und dann irgendwann also je nachdem um was es jetzt geht und was ich mir definiert habe sage so Jetzt kann Ich das von meiner Liste haken und das löst bei mir Also ich bin als Typ so ein klassischer Jay So ein Jot in Myers Bricks.

00:01:54: Das heißt ich kriege sehr viel Energie davon Strukturiert Dinge zu planen und dann Listen zu führen und die dann auch tatsächlich abzuhaken.

00:02:03: und Es gibt mehr ganz viel wenn ich irgendwelche dinge geschafft habe die ich dann tatsächlich wegstreichen kann.

00:02:09: Und das ist im Geschäftlichen zum Beispiel, dass ich die finanziellen Ziele erreiche von der Firma für dich jetzt arbeite.

00:02:16: Das ist ganz klar meine Rolle als CEO.

00:02:18: aber früher in den ersten Jahren waren es ganz andere Dinge.

00:02:21: Das war vielleicht ein Projekt abschließen, die ein bestimmtes Umsatzziel zu erreichen, bestimmten Händler zu gewinnen, bestimmte Kundengruppe glücklich zu machen oder den NPS um so und so viele Punkte zu verbessern.

00:02:37: Wenn's ja zum Sport geht, ich hab vor ein paar Jahren mal mit Reiten angefangen und jetzt habe ich zwei Jahre durchgezogen.

00:02:42: Da wollte ich da unbedingt einen Reitabzeichen machen oder beim Skifahren das-und-das machen... Also kommt eben völlig drauf an!

00:02:50: Ich spitze es ja immer gerne so zu dass ich sage wenn dich morgen Bus umfährt und du stehst vor Petrus und der sagt na wie wars?

00:02:56: Und du sagst ja, erfolgreich.

00:02:57: Mega!

00:02:58: Oder umgekehrt alles Gott bewahre.

00:03:00: Ich klopfe auf Holz... Man kriegt eine schlimme Krankheit, liegt offen Sterbebett und dann immer so dieser Klassik was Leute dann bereuen nicht getan zu haben.

00:03:06: Was wäre da deine Bucketlist wo du sagest ich bin erfolgreich?

00:03:09: Hast du gerade beschrieben hast es ist ja so kannst auch als Ziel setzen irgendwie Du willst die Büroräume um zwanzig Prozent vergrößern aber das muss nicht unbedingt ein Erfolg sein weißt du's?

00:03:16: ich meine

00:03:16: Ja du hast für euch recht.

00:03:17: also vielleicht müssen wir Erfolg da auch nochmal in Zusammenhang zur persönlichen Glück setzen weil für mich liegt es eng beieinander.

00:03:26: Also du kannst erfolgreich sein und ganz simpel sagen, wie gesagt die Büro-Nummer du ziehst um oder sonst irgendwas.

00:03:32: aber wenn's jetzt ums Sterbebett geht machen wir uns mal nichts vor.

00:03:36: da geht nicht also zumindest in meinem Fall jetzt nicht über meine berufliche Karriere sondern ich bin dann erfolgreich in meinem Leben gewesen Wenn ich ein Footprint hinterlassen habe.

00:03:47: und für mich ist das, meine Kinder sind mein größtes Glück.

00:03:50: Wenn ich das schaffe, dass meine Kinder zufrieden und glücklich und gefestigt durch ihr Leben gehen dann ist es der Erfolg den allein dafür hat sich's schon gelohnt irgendwie hier zu sein.

00:04:02: Ich überleg ja gerade ob sich da nicht die Hypothese ableiten lässt, dass du den falschen Beruf hast.

00:04:07: Ich habe tatsächlich das ganz, ganz große Glück.

00:04:09: Dass ich unglaublichen Spaß habe an dem was ich tue und deswegen ist es zwar ein Beruf den ich mache aber meine Arbeit kommt mir ganz oft nicht als Arbeit vor.

00:04:19: also ich bin jetzt nicht jemand der Sonntagsabend eine Depression kriegt und denkt oh Gott!

00:04:24: Jetzt ist wieder Montag und jetzt muss ich wieder ins Büro und wieder arbeiten sondern ich kriege unglaublich viel Energie daraus mit meinem Team Dinge zu Erarbeiten zu lösen, Probleme zu löse.

00:04:37: Wo man draufguckt und denkt mein Gott das ist alles hier Krise da krisiieren Riesenproblemen und dann einfach anzugehen so jetzt erst recht Und sich dann hinterher zu überlegen guck mal dass haben wir jetzt gemeinsam erreicht.

00:04:47: insofern verschwimmt es ein bisschen bei mir.

00:04:49: Trotzdem ist der Mensch Nina Pütz die Person.

00:04:52: Nina pütz definiert sich nicht über ihren beruf sondern ganz klar des was mich Ausmacht.

00:04:58: als Person sind meine Familie, meine Freunde.

00:05:01: Das ist mein soziales

00:05:02: Umfeld.".

00:05:02: Warum ist das so?

00:05:03: Weil normalerweise sind ja Menschen, die so unternehmerisch tätig sind wie du ... Ich bist aber auch eher über eine managende Rolle in eine unternehmerische Rolle reingewachsen.

00:05:10: Dass sie sagen ich hab so ein Purpose und will Impact hinterlassen.

00:05:13: Es gibt was, was mich nervt in der Welt, das will ich ändern.

00:05:16: Dann ist es gleich so eine Mission.

00:05:17: Das haben ganz viele, die sonst auf solchen Ebenen schweben wie du.

00:05:20: Vielleicht liegt es daran, dass ich mir ... Am Anfang meiner Karriere oder im Studium nie gesagt habe ich möchte CEO werden, oder ich möchte gründen.

00:05:29: Oder ich möchte das und dass werden sondern bei mir war es tatsächlich immer so.

00:05:33: Ich hab zum Beispiel während meines Studiums unglaublich viele Praktika gemacht Und nach jedem Praktikum wusste ich Bordes möchte nicht tun.

00:05:40: und auch nach dem Studium, also ich habe an der Business School studiert.

00:05:44: Und da sind so die Hälfte der Leute ganz klassisch ins Investmentbank hingegangen und die andere Hälfter hat beim McKinsey oder BCG angefangen.

00:05:50: und ich stand da und hab gedacht Boah nee!

00:05:52: Also ich habe da keine Lust drauf.

00:05:53: das ist nicht das, da lacht mein Herz nicht da kann ich machen aber da richtig glücklich werde ich dann nicht.

00:06:00: und dann hatte ich den Vater von meinem damaligen Freund der mir immer gesagt hat Nina such dir nie einen Job aus, nie ein Beruf aus nach dem Geld sondern entscheide dich immer für das was dir Spaß macht und dann kommt der Rest irgendwann von alleine.

00:06:13: Und ich weiß noch nicht meine war ich Anfang zwanzig habe es immer beherzigt und ich bin immer sehr gut damit gefahren.

00:06:20: natürlich haben mich meine Kommilitonen damals total belächelt und haben gesagt Gott jetzt fängst du da im Retail an?

00:06:26: Was willst du denn da machen?

00:06:27: Da verdient's ja gar nix!

00:06:28: Dann hab' ich mir aber gesagt ne aber guck mal ihr habt alle keine Lust auf das was ihr tut und ich hab riesen Spaß.

00:06:34: Das habe ich immer durchgezogen und hab dann tatsächlich in so einem Leben bestimmte Scheidewege, wo du rechts- und links gehen kannst.

00:06:41: Ob das jetzt mit bestimmten beruflichen Entscheidungen ist oder Beförderung oder in meinem Fall auch mal Chefs den ich dann ausgewichen bin.

00:06:49: Und ich habe aber immer dieses Thema beherzigt.

00:06:51: Ich mache das woran ich Spaß habe und ich sage auch mal nein.

00:06:54: Dann habe ich einfach Glück gehabt und es kam irgendwie mehr und mehr dazu In meinen dreißigern ein Chef der gesagt hat Nina, du bist unglaublich gut.

00:07:06: Mit Menschen in der Führung mit Menschen und Du musst da viel mehr

00:07:09: machen.".

00:07:09: Und er hat mich eigentlich zu meinem Glück gezwungen damals zu Brands for Friends zu gehen und hat mich da wochenlang regelrecht belatschat dass ich diese Rolle annehme.

00:07:18: Das war insofern mein großes Glück als das ich ins unternehmerische Doing gekommen bin und festgestellt habe sehr schnell dass ich dann ganz anderen Impact hinterlassen kann als ich es vorher hatte.

00:07:29: Vorher war ich ein Zahnrad im großen Konzern, da macht man sich nichts vor und da sind auch Europaschefs zahnlose Tiger weil sie zwar auf dem Papier eine P&L haben aber doch nicht wirklich... Weil wenn Sie in der Entscheidung treffen tatsächlich ist das nicht immer unmittelbar in Ihrer P&N sehen.

00:07:44: Und ich habe dann eben in diesem mittelständischen Umfeld sehr schnell gemerkt, dass ich ganz viel bewegen kann Ganz viel erreichen kann und dass ich da viel Energie drausziehe.

00:07:54: Und so kam eben immer eins zum anderen, und ich habe mir nie gesagt, ich will jetzt hier CEO werden.

00:07:58: Es kam einfach!

00:08:00: Jetzt hab' ich das große Glück, dass ich natürlich auch teilweise ein bisschen wählen kann... ...und mir die Dinge aussuchen kann, die ich mache.

00:08:07: Aber ich halte immer noch daran fest, mir eine Rolle aussuche, weil sie mir Spaß macht und nicht, weil das jetzt ein Gehaltspaket von X ist.

00:08:16: Wenn es mir darin gehen würde ich ganz was anderes

00:08:19: machen.

00:08:19: Hattest du die ganze Zeit Menschen zu denen du aufgeschaut hast?

00:08:22: So Rollenbilder, Vorbilder oder vielleicht auch noch mal der Zuspitzung Mentorinnen?

00:08:26: Ja, ich hätte mehr Mentoren oder MentorInnen gewünscht.

00:08:30: Ich hatte das große Glück, dass ich viele gute Chefs und Chefinnen hatte, von denen ich lernen konnte die mich mitgezogen haben, aber es war nie so eine große Überrolle oder ein Rollmodel zu dem ich aufgeschaut habe.

00:08:46: Sondern ich hab immer

00:08:48: früh

00:08:48: mir Leute angeguckt und hab mir gesagt, diese Chefin hier macht das Thema besonders gut.

00:08:54: Und der Chef hier ist darin richtig gut.

00:08:57: Umgekehrt habe ich auch gesagt, Diese Themen in der Führung finde ich nicht gut.

00:09:00: So möchte ich's nicht machen.

00:09:01: Ich möchte sie gerne anders

00:09:02: machen.".

00:09:04: Also aus einem bunten Blumenstrauß, einem bunnten Mosaik von Führungskräften und von Liedern gelernt.

00:09:12: Und natürlich gab es so einen Steve Jobs wenn der eine Rede gehalten hat und besonders diese berühmte Stanford-Rede die er damals gehalten hatte Die saßen natürlich.

00:09:21: ja das fand ich auch immer sehr inspirierend aber es gibt nicht so dir eine Person.

00:09:24: Ich bin ja in einer Familie aufgewachsen in der auch meine Mutter gearbeitet hat also ich kannte das von zu Hause dass Zwei Eltern haben die arbeiten gehen, aber meine Mutter war immer fünf Minuten bevor wir zu Hause waren.

00:09:38: Von der Schule war sie wieder da.

00:09:40: also Wir haben es nicht so richtig gemerkt Aber ich wusste schon da ist jemand und die is auch Selbstständig Und hat eine gewisse form Der unabhängigkeit dir für die generation jetzt nicht So alltäglich war.

00:09:51: insofern habe Ich das natürlich Zuhause auch schon ein bisschen mitbekommen.

00:09:54: anzumehr wo bist du denn geboren?

00:09:56: Was war das für eine familie?

00:09:57: ich

00:09:57: bin im berlin geboren ende der siebziger jahre Fast an der Mauer, also ich kenne noch das geschlossene Berlin mit diesem ewigen Anstehen einer Grenze.

00:10:06: Wenn wir Ferien hatten... Also Reisen haben immer sehr lange gedauert und wir haben es damals mit dem Auto gemacht.

00:10:12: Ich war auf der Westseite ja?

00:10:14: Und wie gesagt mein Vater ist Arzt, ich komme aus Nahe.

00:10:18: Arztfamilie, auch mein Großvater ist Arzt.

00:10:21: Der hat damals die Kassenärztliche Vereinigung mitgegründet.

00:10:24: Meine Mutter hat als MTA immer im medizinischen Bereich gearbeitet.

00:10:28: Mein Bruder ist Physiotherapeut geworden.

00:10:30: Ich bin irgendwie der Einzige, die da anderen Weg gegangen ist.

00:10:34: Aber wir haben eben so eine kleine Familie Zwei Kinder total behütet.

00:10:38: So bin ich eben aufgewachsen aber mit einer Mutter die arbeitet und trotzdem es schafft, einen großen Freundeskreis zu pflegen.

00:10:45: Und irgendwie eine Haushalt zu machen.

00:10:47: also das habe ich halt gesehen in meiner Kindheit.

00:10:49: Was hat das mit dir gemacht?

00:10:50: Ja und es hat bewusst nicht viel gemacht aber ich hab eben gesehen dass man das als Frau auch schaffen kann.

00:10:56: Ich hatte nie so ne Situation in meinem ganzen Leben eigentlich Dass ich mich gefragt habe Oh Gott!

00:11:02: Kann ich das jetzt schaffen oder ist das möglich oder so?

00:11:05: Sondern ich weiß auch nicht, ich habe ein ganz tiefes Urvertrauen immer schon gehabt und null Ängste.

00:11:10: Ich bin unglaublich angstfrei aufgewachsen, was mir immer geholfen hat.

00:11:15: Guck mal, ich hab mir immer gesagt das Schlimmste was passieren kann zum Beispiel bei einer beruflichen Entscheidung ist dass man mich rausschmeißt ja so was dann mache ich etwas anderes.

00:11:23: aber solange ich mir auch immer sagen kann ich gebe jeden tag mein bestes und ich gebe mir mühe komme ich damit gut klar.

00:11:29: das ist vielleicht auch so ein ding aus dem leistungssport.

00:11:31: also ich habe über viele viele jahre Leistungssport gemacht, segeln und das hat mich natürlich auch geprägt.

00:11:37: Ich glaube da habe ich so eine Grundresilienz habe ich da einfach erhalten.

00:11:43: Weißt du wenn du irgendwie mit elf Jahren bei drei Meter oder dreieinhalb Meter Welle auf der Ostsee in so einer kleinen Nussschale, in so einem Optimistensegels.

00:11:51: Und dann kennt das und da kommt diese Dänemark-Fähre immer an und du kennst das in einer Fährlinie.

00:11:56: Da ist keiner, der dich daraus holt sondern musst halt zusehen dass du schnelles Ding auf rickst, ausschöpfst und da wegkommst weil es uns bis seit weg vom Fenster.

00:12:04: Die hält nicht an!

00:12:06: Ich glaube das hat mich auch immer viel geprägt... ...dass ich keine Ängste habe und auch nie hatte.

00:12:12: Das ist aber krass.

00:12:13: Also ich weiß, Florin Heinemann hat mit mir mal ganz lebhaft darüber diskutiert, dass er meinte ja wenn niemand zum Beispiel Schwimmer war in seiner Kindheit das ist immer ein gutes Zeichen, dass es gute Unternehmer werden weil die halt so diese Resilienz haben und sich auch quälen können usw.

00:12:23: Und sofort also scheint ja was dran zu sein.

00:12:26: Da ist definitiv was dran!

00:12:27: Es ist auch ganz lustig bei RAID Pair haben wir auch ganz viele Sportler in unserem Management Team.

00:12:32: Du merkst einfach so jemand, der über Jahre so hart trainieren musste und Schule nebenbei.

00:12:37: Und dann irgendwie auf Weltmeisterschaften gefahren ist.

00:12:39: die haben ein anderes Durchhaltevermögen.

00:12:41: Die gehen anders mit Problem mit Krisen um und halten einfach ganz anders durch.

00:12:47: Du brauchst ja auch Disziplin.

00:12:49: das lernt man halt über so einen Leistungssport.

00:12:51: Bist du ein kompetitiver Typ?

00:12:52: Total!

00:12:53: Das kann man sagen da bin ich total komisch.

00:12:55: aber bei mir war es schon in der Grundschule so Da hatte ich noch gar nicht mit dem Segeln angefangen.

00:13:01: Es war schon vorher dass wir zum Beispiel damals bist du immer im Leichtathletik fünfzig Meter gelaufen.

00:13:06: Und für mich war klar, ich muss das Ding gewinnen!

00:13:08: Es geht nicht, dass irgendjemand anders schneller läuft als ich und es hat auch meistens geklappt.

00:13:12: Wenn es nicht geklapptert dann war ich nicht so jemand... viele Jungs im Alter da schmeißen ja die Schläger ne?

00:13:17: Da fliegen die Hockey-Schläger, die Tennis-Schläger durch die Gegend.

00:13:20: Das war bei mir nicht so aber ich war so leise kompetitiv.

00:13:22: Ich habe mich dann maßlos darüber geärgert hab aber versucht's mir nicht anmerken zu lassen.

00:13:28: Das ist ja auch so ein Motiv.

00:13:30: Ich hab das auch und ich versuch's ja immer, mir zu erklären oder ob es einen Sinn hat.

00:13:34: Weil ... Ich bin ein großer Formel eins Fan.

00:13:36: Bei Formel Eins hast du eine charming Sache?

00:13:38: Das ist sehr ehrlich!

00:13:40: Du rennst gegen die Uhr und die Uhr lügt nicht nie.

00:13:42: Du kannst natürlich ganz viele Sachen haben, das Auto ist schlecht oder ne?

00:13:45: Es ist so ein Team, da ist so blablabla.

00:13:46: Aber es gibt einen Gewinner und gegen die Uhr.

00:13:48: Und sie sind ja irre!

00:13:49: Also ich hab gerade habe ich so'n Interview wieder gehört von Nigel Menzel der eine Saison mit einem gebrochenen Fuß gefahren ist weil das Heilen drei Monate gedauert hätte und er hätt's sonst nicht gedacht und er ist Weltmeister geworden.

00:13:58: Dann sitzt du so da und denkst dir so... Ist es eigentlich wert, warum macht man das eigentlich?

00:14:02: Hast du so'nen Motiv für dich hinter kompetitiven Verhalten entdeckt?

00:14:05: Ne, ich hab da kein Motiv aber es isso in mir drin.

00:14:09: Also es lachen unsere Freunde immer, dass ich mich zum Beispiel mit meinem Mann beim Skifahren immer bette.

00:14:16: So wer ist da schneller?

00:14:17: Aber das macht mir einfach unglaublichen Spaß!

00:14:20: Ich glaube im beruflichen Kontext hilft es mir ganz stark dabei, Probleme zu lösen und zu sagen wo andere vielleicht aufgeben sage ich dann so jetzt erst recht.

00:14:30: Und jetzt will ich hier in dem insofern gewinnen und Ich mache jetzt hier ein Fokus und immer mit dem Wettbewerb mit den Konkurrenten irgendwie im Blick um dann da in meinem Fall auch besonderen USP zu erarbeiten.

00:14:45: in mir gehabt, ich weiß gar nicht woher es kommt.

00:14:46: Es kommt auch bei jedem Persönlichkeits-Test kommt das als top drei Merkmale irgendwie raus.

00:14:52: Weißt du eigentlich was herkommt?

00:14:53: Ich muss mich auch daran erinnern wenn ich an meine Kindheit oder Jugend auch zurück denke.

00:14:56: ich weiß noch mein Fahrlehrer hat immer über mich abgekotzt weil ich immer mit einer Hand gefahren bin und dann meinte was machst du da?

00:15:01: Dann sag ich ja schau doch!

00:15:02: Ja aber wieso wusste die zweite Hand?

00:15:05: Schalltäbel.

00:15:06: Ja, aber nimmst du die mal ins Lenker?

00:15:07: Ich sag, wieso mein Vater macht das auch nicht!

00:15:08: Ja, dein Vater fährt auch schon dreißig Jahre Auto und du seid irgendwie drei Tagen... ich sag's zu ja uns doch egal, er muss doch können geht doch so wenn da die Leistung ist würde ich das machen so.

00:15:15: Das hat man sich damals nicht so übersetzt und ich habe das in so vielen Ebenen dass ich es hab' und ich kann aber gar nichts sagen woher.

00:15:20: Weißt Du wo sowas herkommt was die Geburtsstunde is'?

00:15:23: Ja das ist tiefenpsychologisch In irgendeiner Form sicherlichen Streben nach Anerkennung oder Geltungs, wir.

00:15:30: mein Mann immer im Streit vor sagt immer Nina du hast einen geltungsbedürfnis ist es unerträglich?

00:15:36: ich dann immer sage du spinnst ja wohl aber nein das ist tatsächlich so.

00:15:39: Es gibt ja so wahnsinnig kompetitive Menschen und dann guck sie den Usain Bolt an.

00:15:44: da kann man sich auch fragen wie macht der das?

00:15:46: Aber es sind sicherlich unterschiedlichste Faktoren die da zusammenspielen.

00:15:51: aber einer ist sicherlich auch dass man Energie daraus zieht etwas gut abzuschließen eben gut zu sein.

00:15:59: Was die meisten Leute ja aber mal vergessen ist, wenn man so erfolgreich sein will hat auch einen gewissen Preis.

00:16:04: also in dem Beispiel eben zum Beispiel der Rennfahrer der eine ganze Saison unter Schmerz mit einem gebrochenen Fuß fährt oder vielleicht auch mal die Führungskraft die immer alleine in der Mensa sitzt oder die Gesundheit die leidet oder oder oder gab es bei dir Preise die du für deine Erfolge gezahlt hast?

00:16:18: Ja viele.

00:16:19: Also wenn wir beim Sport bleiben, Leistungssport bedeutet Verzicht.

00:16:23: ganz normal also meine Freunde haben in der Pubertät gefeiert und waren auf Partys und ich bin irgendwo rumgefahren in einer Pampa zu mehr oder einem großen See und bin eine Wettfahrt gesegelt.

00:16:34: und warum zehn im Bett damit ich am nächsten Tag fit bin?

00:16:37: Und die anderen haben eben Party gemacht!

00:16:39: Also auch das ist ne Form von verzicht.

00:16:41: und jetzt in meiner jetzigen Rolle, aber auch so im Laufe der Karriere es ist natürlich Ich habe meinen Job nie in vierzig Stunden geschafft.

00:16:49: Keine Chance!

00:16:50: Also auch das ist automatisch schon Verzicht, weil der Tag hat eben nur vierundzwanzig Stunden und automatisch je länger die mehr Zeit du mit deinem beruflichen Sachen verbringst, desto weniger Zeit hast du vielleicht für andere Dinge.

00:17:02: Und ich hab zwei Kinder, zwei relativ kleine Kinder noch also diesen sieben und zehn und ich bin nicht ständig zuhause.

00:17:10: Ich bin halt viel unterwegs.

00:17:12: und dass es der Verzucht den ich habe oder frag mich mal, wann ich das letzte Mal ein Buch oder super viele Bücher gelesen habe.

00:17:21: Ich bin abends so müde da sitze ich nicht mehr und schaffe noch anderthalb Stunden zu lesen, dann schlafe ich ein also... Und ich mache auch nicht viel mal in die Woche Sport was ich total gerne machen würde, was mir gut tut sondern ich schaff eben nicht ganz soviel.

00:17:33: Also das ist eine gewisse Form des Verzichts, die kommt halt damit.

00:17:37: Da hab' ich mich phasenweise auch schwer getan gerade mit dem Thema wie bringe ich jetzt Familie intensive arbeiten, irgendwie in einen Einklang und bin damit mittlerweile sehr im Rhein weil ich für mich akzeptiert habe dass sich unterschiedliche Rollen spiele.

00:17:54: Und Ich kann nicht in allen Rollen gleichzeitig zu jeder Zeit perfekt sein.

00:17:59: heißt wenn ich jetzt in meiner Rolle als Mitarbeiterin oder Chefin oder Kollegin da alles gebe, dann kann ich nicht zeitgleich die perfekte Ehefrau oder die perfette Mutter sein.

00:18:10: Es ist nicht möglich!

00:18:11: Es ist aber auch völlig okay wenn dem nicht so ist und wenn ich bei meinen Kindern bin am Wochenende, dann gucke ich auch mal nicht auf also ich sehe mein Handy nicht und dann passiert es eben ein paar Stunden und dann ist das dann eben jetzt mal nicht da.

00:18:24: Also das ist bei mir ganz klarer Fokus und eine strikte Zeiteinteilung mit der ich mich gut arrangiert hab mittlerweile.

00:18:31: Ich könnte mir vorstellen, dass jetzt ganz viele Frauen, die dir gerade zugehört haben, sich fragen, wie kommst du denn aber von dieser emotionalen Bürde weg?

00:18:38: Weil bei meiner Frau auch oft genau dieses Streben ... Das ist ja noch in alten Rollenbildern geprägt.

00:18:45: Also gefühlt fünfziger, sechziger Jahre angelegt und so.

00:18:48: Dass man sagt, warum hast du denn dann Kinder, wenn du gar nicht für die da bist?

00:18:52: oder ... Achso machst du das!

00:18:54: Dieses Gefühl eine schlechte Mutter zu sein, das ist bei vielen Wackersteinen auf den Schultern.

00:18:58: für Väter, vielleicht immer nicht nur für Mütter auch.

00:19:01: Aber wie hast du das denn verarbeitet bekommen?

00:19:03: Ja in dem ich mich irgendwann von diesem gesellschaftlichen Druck gelöst habe weil den hast Du ja also des ist ganz normal.

00:19:09: was meinst Du?

00:19:09: wie oft ich gefragt wurde in der Kita oder einer Schule Wie jetzt du bist nicht da oder du bist nie in Berlin oder so Das ist ja also da werde ich abfällig angeguckt, sondern hast du zwei Möglichkeiten entweder du ziehst dir den Schuh an und kannst eigentlich nur noch heulen als berufstätige Frau weil es alles so schrecklich ist und man nichts gerecht wird oder man sagt so ich habe jetzt so viel Zeit.

00:19:32: Jetzt bin ich da!

00:19:33: Jetzt ist die Zeit mit den Kindern oder für die Schule oder für Die Schulveranstaltung oder was auch immer.

00:19:37: das ist dazu sein und jetzt arbeite Ich und um Rausten dickes Fell Weil du musst damit klarkommen, dass manche Leute dich doof finden.

00:19:46: Die finden mich doof!

00:19:48: Die finden meinen Erziehungsstil jetzt bei den Kindern doof.

00:19:50: also du bist nicht everybody's darling Das ist aber auch völlig okay.

00:19:54: und wenn du dann mal aus Deutschland rausgehst und in andere Länder schaust, da ist es ja Gang & Gebe.

00:20:00: Also ich meine in Frankreich, da wirst du schief angeguckt wenn du irgendwie nicht arbeitest als Frau.

00:20:04: Meine amerikanischen Kolleginnen waren nach sechs Wochen im Büro und die Kinder waren zu Hause, die Babys und die sind dann immer alle zwei Stunden abpumpen gegangen auf der Toilette und da hat sie keiner schief angeguckt.

00:20:15: das war einfach kulturell.

00:20:17: War das schon so akzeptiert?

00:20:18: Das ist einfach so.

00:20:19: Und da sind wir halt in Deutschland noch ein paar Jahre hinterher und ich sage immer nur jedem, macht euch doch mal frei von diesen gesellschaftlichen Konventionen sondern macht euer eigenes Ding!

00:20:29: Und mittlerweile also wenn ich mir die junge Generation angucke, die isst er ja schon viel besser.

00:20:33: Also die Gensette zum Beispiel, da ist es ganz klar... ...das ist immer Equal Parenting.

00:20:38: Man entscheidet sich gemeinsam Kinder zu kriegen und dann macht es auch gemeinsam.

00:20:42: Wieso geht nur der Mann arbeiten wie Frau Blab zu Hause und hat den ganzen Stress mit und dann gerutscht in die Teilzeit, Falle.

00:20:49: Ich hab neulich hatte ich ein Beispiel, da hat mir auch ein befreundeter Unternehmer erzählt dass seine Frau irgendwie gerade das dritte Kind gekriegt und dies ist dann auch mal Geschäftsreise gewesen.

00:20:56: und dann saß sie im ICE von München nach Berlin.

00:20:58: Die pumpt es halt ab.

00:21:00: Ich konnte mir das Bild richtig vorstellen, wie er meinte, dann sitzt die in so einem Vierer-Ding da und kommt der Nachbarung, wenn sie da verzollen hat, können Sie dich mal auf Toilette gehen?

00:21:07: Dann sagt's sie, nee soll ich jetzt hier zwanzig Minuten die Toiletten blockieren oder was?

00:21:10: Ja aber was sollen denn das?

00:21:11: Und unangenehme Öl?

00:21:12: also das ist eine.

00:21:13: und er meint auch am würstigsten, dass du nur an dem Flughafen bist.

00:21:15: Wenn die dann da kommt legt ihre Sachen hin und legt dann die Milchbeutel hin und sagt sich, was sind das für ne Flüssigkeit, erst meine Milch hab' ich grad abgepumpt!

00:21:21: Aber wo ist denn das Baby

00:21:22: dazu?!

00:21:23: Deswegen habe ichs doch abgepumpzt, die Deppe!

00:21:25: Das kann mir leper vorstellen.

00:21:28: Ja, aber guck mal und da sind wir auf einem guten Weg im Vergleich schon, ne?

00:21:31: Aber wir haben auch noch einen weiten Weg vor uns.

00:21:33: Aber am Prinzip ein weiterer Preis eigentlich, den du gerade ganz schön beschrieben hast.

00:21:36: So dieses bisschen soziale Sanktionen und vielleicht auch Neid dann irgendwie so ... Du bist in einem anderen Wertesystem als das viele in der Gesellschaft leben und deswegen wirst du bewertet.

00:21:44: Wie war es denn bei dir mit Neid oder dem Thema Frau in der Geschäftswelt?

00:21:48: War das für dich ein Thema, dass du das Gefühl hattest?

00:21:50: Ich weiß nicht, du hast es vielleicht schwerer gehabt mehr Konflikte oder wie fühlte sich das sonst so an?

00:21:56: Also ich habe ein ganz, ganz großes Glück gehabt dass ich in einem amerikanischen Konzern erwachsen geworden bin.

00:22:03: Fünfzehn Jahre lang der da schon Anfang der Nullerjahre unglaublich fortschrittlich war.

00:22:09: und dann muss man wirklich sagen es hat nie eine Rolle gespielt ob ich jetzt eine Frau oder einen Mann bin oder was für ne Kultur.

00:22:16: Ich hab wer.

00:22:17: was für Ne Nationalität.

00:22:19: Es war nie ein Thema Bubble drin, also innerhalb dieses Mikro-Cosmoses hat es keine Rolle gespielt.

00:22:28: Es war aber immer draußen gesellschaftlich und wenn ich mich in meinem enge Freundeskreis umschaue sind alle top ausgebildet die Frauen da, die haben promoviert, die waren an Top Universitäten Und die haben bis zu dem Zeitpunkt wo die Kinder kamen unglaubliche Karriere gemacht und waren auch total ehrgeizig.

00:22:47: und dann haben sie für sich irgendwann aber auch selber die Entscheidung getroffen.

00:22:49: Ich möchte das jetzt nicht den Stress gar nicht antun.

00:22:54: Und die haben dann schon manchmal gesagt, na Mensch, warum machst du das denn?

00:22:58: Also, warum tust du dir das denn an?

00:22:59: Du könntest dir doch alles viel leichter machen.

00:23:02: und da sage ich immer nie, ich mache das weil ich es möchte.

00:23:04: Es ist meine Entscheidung!

00:23:05: Ich mach' das nicht, weil ich's muss sondern ich möchte das so und ich bin damit total glücklich.

00:23:10: Ich habe mal vor Jahren ein Buch gelesen Das heißt, dass geheimnisglücklicher Kinder von Steve Bidolf kennt man wahrscheinlich heute gar nicht mehr, hab ich was weiß ich vor zehn zwölf Jahren irgendwann mal gelesen.

00:23:22: Und der schreibt und das ist mir auch immer so im Kopf geblieben sagt Wenn Kinder richtig glücklich sind können sie also.

00:23:29: Kinder können nur dann richtig glücklich sein wenn die Eltern auch richtig gluckig sind und mit sich im Rhein sind.

00:23:34: und Man muss sich als Eltern die Frage stellen Was brauche ich damit Ich Als Person jetzt glücklich bin?

00:23:41: und da kommt sagt Schreibt er in seinem Buch Die Reihenfolge Ist Immer Mann selber erst Mal Selbst Dann Der Partner und dann die Kinder.

00:23:49: Und das, die Fähigkeiten zu haben, fand ich ganz interessant, dass Eiskeit durchzuziehen heißt also man kommt nach Hause hat vielleicht ein total stressigen Tag gehabt alle Schiefgegangen im Büro man kommt Nachhause Dann wirst du bestimmt von den Kindern so und dann fällt es ja ab.

00:24:03: aber er hat immer gesagt So jetzt gebe ich jeden Eltern den Rat setzt euch alleine in eure Küche.

00:24:09: Die Kinder können lernen dass sie dann mal eine halbe Stunde leiser sind oder um euch rum vielleicht am Boden irgendwas spielen.

00:24:14: Aber ihr nehmt euch als Eltern die Zeit für euch beide.

00:24:17: Und wenn es nur still sitzen heißt, dreißig Minuten einfach mal runter kommen sich anschweigen oder sich den Tag erzählen.

00:24:22: Oder was ist das?

00:24:23: Aber er ist dann voller Fokus auf die Kinder.

00:24:25: Das heißt nicht dass ich das mache aber ich fand die Einstellung total gut erst auf sich dann der Partner dann die Kinder zu achten weil nur dann wenn alle mit sich im Rhein sind kannst du auch wirklich gute Eltern sein.

00:24:36: Das finde ich echt faszinierend und echt ein befreiender Gedanken, also man findet sich ja darin wieder.

00:24:40: Kommst nach Hause, machst auf dem Heimweg noch deine Telefonate noch bis ins Treppenhaus mit Mühe und Notkriegs an der Tür das Telefon aufgelegt, dir schwingt die Birne!

00:24:48: Du bist voll alle.

00:24:49: du hast zu allen Leuten Mühe gegeben nett zu sein weil du auch irgendwie was mit assoziiert bist weißt du?

00:24:52: Ich hasse einen Ziel oder oder oder.

00:24:54: Und dann kommen die Kids und dann Legodouplo-Turm bauen oder dies oder das oder jenes.

00:24:58: und du denkst hier so, ich kann einfach nur mal kurz dreißig Minuten über die Wäscheleine hängen So, ja deswegen.

00:25:07: Welcome to my world!

00:25:09: Und das ist er immer.

00:25:10: so hat man einen guten Tag da kann ich es gut aber habe ein schlechten Tag.

00:25:14: dann bin ich auch von allem super fordert.

00:25:17: und da muss man wirklich sagen denn überfordern mich meine Kinder der überfordert mich nicht der Job aber die Kinder sind dann das die das fast zum Überlaufen bringen wo ich dann jegliche Geduld verliere und genau das mache was in einer Firma im Unternehmen jeden Tag predigen und sein Werten, was wir nicht machen sollen.

00:25:34: Und ich mach's dann bei den

00:25:35: Kindern.".

00:25:36: Dann denke ich mir auch mal, mein Gott es ist auch menschlich!

00:25:38: Dann merke ich wieder, denn zoome ich mich so raus und sage so, Nina jetzt bist du gerade gestresst... Komm mal runter, so für dich.

00:25:45: Wenn ich merke, dass es mich reitet dann komme ich da schnell wieder raus.

00:25:48: aber ich habe auch schlechte Tage wo's halt nicht geht und das ist völlig okay.

00:25:52: Gehts dir eigentlich aus?

00:25:53: Ich hatte neulich auch eine coole Lady hier, da meinte ich zu ihr, sagst du Kinder-Anscheinheitsarbeit.

00:25:57: Du meintest ja auf jeden Fall!

00:25:58: Ich war noch nicht in der Kita, dann meckert die über ihren Chef und dann zeig' ich auf mein Kind und sag nach Das is mein Chef, des der Schlimmste Der meckerte mich immer an und ich muss immer machen was er will.

00:26:05: Ja

00:26:07: eins zu eins, ich sage mal, ich hab größten Respekt vor Frauen.

00:26:12: Prozent ihrer Zeit Hausraus sind, die haben den härtesten Job mit Abstand.

00:26:16: Ich mach manchmal drei Kreuzer, wenn ich im Büro angekommen bin.

00:26:19: Dann komm' ich da aber schon in Schweiß gebadet an!

00:26:21: Da hab' ich schon einmal komplett durchgeschwitzt und freue mich.

00:26:25: jetzt, fängt die Entspannung an, jetzt darf ich

00:26:27: arbeiten!".

00:26:27: Nimmst du das den Mensch by the way mal ab?

00:26:29: Die dann sagen nein, ich geh total darin auf für meine Kinder dazu sein... ...ich will gar nichts anderes und so.

00:26:34: Ich frappe mich ja immer ob das so eine Flucht ist.

00:26:35: also ich weiß es nicht.

00:26:36: Ich weiß es nich', weißt Du, die Leute sind unterschiedlich.

00:26:38: Es is für manche des Richtige Für mich wär's nicht das Richtige.

00:26:42: Ich muss immer sagen, ich bin glücklich da, wo ich bin und hab mich entschieden das zu tun.

00:26:47: Und dann kann ich mir immer sagen, wo Ich Bin will ich sein?

00:26:50: Das ist auch gut so!

00:26:51: Alles andere ist es mir nicht wert genug, es irgendwie zu ändern.

00:26:54: Ja, ich finde es auch wichtig zu sagen, dass man seit ihr Kinder nicht liebt oder solche Leute das schlecht machen oder so.

00:26:59: Ich finde jedes Modell trägt solange die Leute glücklich lässt und alles okay.

00:27:03: Aber es ist einfach manchmal auch spannend zu sehen.

00:27:05: Sag mal, wie hast du denn so für dich das Setup gebaut eigentlich?

00:27:08: Greifst du zum Beispiel viel zurück auf irgendwie Unterstützungskräfte.

00:27:11: Also hast du irgendwie die Augen werden groß drei Nennys und irgendwie zäh ich Babysitter.

00:27:16: oder wie macht ihr das bei euch?

00:27:17: also Das wichtigste ist bei uns dass wir equal parenting haben.

00:27:22: Es ist wirklich bei uns gleich verteilt.

00:27:24: Ich habe das große glück Dass mein Mann Unternehmer ist Und der hat ein bisschen mehr freiheiten als ich.

00:27:28: es heißt in den ersten jahren Als ich auch noch im Konzern war, da habe ich so ein bisschen mehr.

00:27:34: Die Dinge noch irgendwie gemacht und mittlerweile hat er die Freiheit und er macht ein bisschen Mehr.

00:27:38: Aber bei uns trifft dieser Satz total zu It takes a village weil wir haben zwei Großeltern Paare in Berlin.

00:27:46: Wir haben mein Bruder in Berlin, wir haben ein Freundeskreis, drei Babysitter und mittlerweile eine fest angestellte Nennie die zwanzig Stunden bei uns angestellt ist die Woche.

00:27:57: Die haben aber auch erst seit zwei Jahren also vorher haben wir das immer so mit Minijobs noch halbwegs hingekriegt.

00:28:02: Aber das funktioniert jetzt nicht mehr Und wir brauchen es auch wirklich weil für mich war immer wichtig dass die Kinder wenn wir nicht da sind von Menschen betreut werden, denen sie komplett vertrauen.

00:28:15: Am besten ist die Familie und das ist das größte Glück jetzt für meine Söhne dass die Omas zum Beispiel haben und meine Mutter macht Minimum mal zwei Nachmittage die Woche manchmal sogar drei obwohl wir eine Angestellte in der Nähe haben.

00:28:27: also nicht trotz sondern weil.

00:28:29: der einer hat Fahrservice hier der andere hat Fahr service da.

00:28:31: du brauchst teilweise auch zwei Leute die einmal quer durch die Stadt fahren und einfach bringen und es ist aber toll, weil das Familienmitglieder sind.

00:28:39: Und unsere Babysitter und auch jetzt unsere Nennie gehören zur Familie dazu.

00:28:44: also wir machen da keine Trennung.

00:28:45: insofern ist es obwohl wir nur zwei Kinder haben denke ich meine wir leben hier wie so eine italienische Großfamilie uns immer laut und immer alles durcheinander und die bude ist immer voll.

00:28:54: ja weil jeder kommt dann immer irgendwie.

00:28:56: aber das ist unser modell was bei uns funktioniert.

00:28:59: Aber eine Sache ist mir noch ganz wichtig, wir haben für uns beide ganz früh festgelegt und gesagt, solange wir gutes Feedback aus der Kita, aus der Schule von den Lehrern bekommen das mit den Kindern alles okay ist läuft das Setup.

00:29:11: sobald wir hören würden da ist irgendwas komisch oder Verhaltensauffälligkeiten oder so dann würden wir das komplett hinterfragen und ändern und da muss eben einer von uns beiden zurückstecken.

00:29:21: wenn es so wäre und bis jetzt muss man mal sagen war's immer genau anders rum dass wir immer super Rückmeldung bekommen haben, wie selbstständig die Kinder sind.

00:29:30: Die müssen beim Auslook immer vorne laufen weil dann funktioniert alles und so.

00:29:34: andere tatsächlich wo die Mütter viel mehr zu Hause sind, die werden zum Elterngespräch zitiert ja?

00:29:40: Und haben denn die Sachen?

00:29:41: also?

00:29:42: manchmal ist es vielleicht sogar ganz gut das wir beide nicht so viele da sind.

00:29:45: Ja, da ist auch irgendwas dran.

00:29:47: Das hat damit zu tun, dass man sich sicher gewonnen fühlt.

00:29:50: Da geht der Eigenverantwortung los, wenn man merkt, nehm ich mir das Kleiner die Stulle und so ... Hast du trotzdem manchmal Angst?

00:29:55: Dass du was verpasst oder deine Kinder von dir verpassen, dass du Werte nicht übertragen kannst, dass dieses Detachment ist?

00:30:02: Weil es ist ein tragischer Gedanke, wenn eine tolle Person ist, hat Kinder und kriegt aber nicht alles transportiert.

00:30:09: Weißt du, was ich meine?

00:30:10: Und dazu ... bin ich viel zu gerne Mutter, also diesen Kompromiss, den würde ich nie eingehen.

00:30:15: Weil du darfst eine Sache nicht vergessen nur weil ich stundenmäßig nicht soviel da bin wie andere heißt es nicht dass ich nicht so eng bin mit meinen Kindern wie andere.

00:30:24: Weil denk immer dran das kommt auf die intensive Zeit die man zusammen hat.

00:30:28: wenn du sechs Stunden da bist aber davon nebenbei in Gedanken abhängen irgendwas machst und am Handy nebenbei bist ist es manchmal vielleicht sogar besser bis nur zwei Stunden da aber gibt es die volle Aufmerksamkeit.

00:30:38: Also ich bin zwar zeitmäßig nicht viel da, aber ich bin sehr, sehr eng und ich bin bei allen wichtigen Veranstaltungen immer da.

00:30:46: Und ich meine, ich habe zwei Fußballkinder.

00:30:48: Ich bin jedes Wochenende hockig auf den Fußballplatz von früh bis spät.

00:30:52: Da bin auch immer da!

00:30:54: Bei diesen Sachen wo's drauf ankommt... Aber natürlich hab' ich so eine Zwiegespalten halt in mir.

00:30:59: und wenn dann mein siebenjähriger Sohn zu mir sagt Mama du bist so selten da andere Mütter sind schon wieder alle beim Basteltag da gewesen in der Schule, du aber nicht und dann fängt er an zu heulen.

00:31:10: Das macht natürlich auch was mit mir ja.

00:31:12: Da bin ich dann auch.

00:31:13: da denke ich mein Gott!

00:31:14: Ich bin so schlecht eine schlechte Mutter, aber bestimmte Dinge gehen nicht Und dann erkläre ich das und erkläre warum ich nicht da sein kann.

00:31:21: Aber was wir denn dafür das andere Sachen?

00:31:25: Aber natürlich könnte ich zereist es mich manchmal auch.

00:31:27: Mein großer Sohn ist jetzt fünfte Klasse, da gibt's kein Hortmärder und kommt immer alleine nach Hause.

00:31:32: Die Nennie ist dann nicht immer da und wenn was ausfällt, ist er halt zwei Stunden allein und der sagt immer, du, ich bin der Einzige, wo keine Mutter da ist.

00:31:39: Das finde ich total schade!

00:31:40: Und der kocht sich seine Nudeln selber mit zehn und macht sich seinen Mittagessen dann selber obwohl er an einer Schule schon gegessen hat.

00:31:47: Aber ist er deswegen jetzt benachteiligt?

00:31:50: Nein, sondern ganz im Gegenteil.

00:31:51: Der ruht halt in sich und hat so eine Form der Selbstständigkeit Jetzt schon die andere vielleicht in dem Alter noch nicht haben wird

00:31:57: gerade sagen man zahlt ein Preis wenn man kriegt auch einen Nutzen.

00:32:00: also das ja irgendwie beides dabei.

00:32:02: Ja aber ich sage da ist mir wieder bei diesem verurteilungsthema ganz schnell und machst du eigentlich oft Sorgen

00:32:07: Sorgen?

00:32:07: Nee, ich mach mir kaum Sorgen.

00:32:09: Ich bin unglaublich sorgen- und angstfrei Und bei mir ist das Glas tendenziell immer halb voll und nicht halb leer.

00:32:16: und ich finde auch dass es so ein Learning Das hat mal der ehemalige eBay CEO zu mir gesagt werde ich auch nie vergessen.

00:32:22: Das war in dieser Krise wo eBay also kurz bevor eBay und PayPal sich gespalten hatten und er hat Jahre vorher mal gesagt wie wichtig das ist dass diese Firmen zusammen bleiben müssen Und dann hat er gegen sein Bord verloren und wurde overruled.

00:32:35: Er musste jetzt der Welt erzählen, warum es so toll ist, dass Iber und Paper jetzt getrennte Wege voneinander laufen.

00:32:41: Der hat gesagt das Wichtigste für ihn ist in einer größten Krise setzt er sich hin und überlegt sich was ist, was er aus dieser Krise lernen kann?

00:32:50: Was er für sich mitnimmt.

00:32:51: What's Informates Jahre her!

00:32:53: Aber das praktiziere ich seitdem automatisch.

00:32:56: Ich muss nicht mal überlegen.

00:32:57: Es kommt ganz automatisch.

00:32:59: also wenn eine Krise kommt jetzt mal als in meiner CEO-Roll, ich habe jeden Tag Krisen.

00:33:04: Also ich hab wirklich jeden Tag irgendwelche Krisen und da könntest du schreiend davonlaufen oder du löst die Dinge eben?

00:33:11: Und ich sag mir dann immer wenn es richtig hart auf hart kommt sage ich mir immer so Jetzt bin ich aus meiner Komfortzone wieder einmal raus.

00:33:17: Ich merke gerade ich habe Schmetterlinge im Bauch oder ich habe Adrenalin.

00:33:21: Ich stelle mich dem und denke so jetzt guck mal wie schön jetzt darf ich lernen.

00:33:25: und was lerne ich jetzt hier gerade davon?

00:33:27: Das praktiziere mittlerweile so automatisch dass ich keine Angst mehr habe.

00:33:32: Das ist aber cool, weil ich wollte grad sagen du musst ja immer Entscheidungen treffen und Entscheidungen können ja richtig oder falsch sein oder irgendwas dazwischen.

00:33:38: Und ich finde man hat ja immer so leicht Kopfkino als Unternehmerin.

00:33:41: Ja?

00:33:41: Dass man mal abends im Bett liegt und dann denkt man sich hätte ich dies das jenes gemacht was könnte passieren?

00:33:45: man malt sich die Strategien aus und so hast du alles gar nicht.

00:33:47: kein Kopfkinos nix.

00:33:48: Nee!

00:33:48: Ich schlafe wie einer eins.

00:33:49: also ich schlaffe.

00:33:51: es ist unglaublich.

00:33:52: für mich ist das so das wie eine Routine.

00:33:54: ich hab mittlerweile die Fähigkeit bestimmte Dinge auszublenden.

00:33:58: Ich habe unglaublichen intensive Arbeitsalltag.

00:34:01: Das sind viele Stunden, glaubt mir!

00:34:03: Also wenn ich eine ruhige Woche hab, dann sind es sechzig Stunden.

00:34:06: Viele Jahre waren's auch deutlich mehr und dann... Wenn das aber fertig ist, dann schalte ich ab weil dann kann ich sagen so jetzt ist meine Abendphase.

00:34:14: Jetzt denk mach' ich mir da keine Gedanken Es kann ich morgen früh wieder machen Und ich kann es komplett wegschieben.

00:34:19: Es belastet mich überhaupt nicht.

00:34:21: Bei mir ist immer so, dass was mich reiten würde, solange ich sagen kann Ich habe mein Bestes gegeben, bin ich total feiner mit.

00:34:28: Dann ist es so.

00:34:29: dann kann ich sagen okay wenn ich jetzt nicht lösen kann dann bin ich die falsche dafür.

00:34:32: da muss es irgendjemand anders machen und deswegen bin ich feiner damit.

00:34:36: Es gibt tatsächlich nur eine einzige Sache wo ich Angst habe, also es gibt einen Angstgefühl und das ist auch total irrational.

00:34:43: Ich habe unglaubliche Angst beim Nachtflug, beim Fliegen wenn Turbulenzen kommen.

00:34:47: Da kriege ich plötzlich Kopfkino, also das ist total irrational!

00:34:52: Ich hab da Bücher drüber gelesen mit Piloten gesprochen

00:34:55: usw.,

00:34:56: du Transatlantikflug und du fliegst irgendwie den Nachtflugs zurück und hast dann irgendwie zehn Stunden Turbulenz.

00:35:02: Da hab ich Angst, also das ist wirklich was wo ich Angst kriege.

00:35:06: Wo auch merke jetzt bin total agitated und dann versuche Ich dann meditiere für mich denn beruhige ich mich aber es macht trotzdem Machtes was mit mir und ich mache jedes mal drei Kreuze wenn ich wieder unten bin.

00:35:18: Verständlich Okay, verstanden alles.

00:35:26: Und jetzt sag mal ... Wenn du sagst, du musst jeden Tag Brände löschen!

00:35:29: Es gibt immer was, was im Argen ist usw.

00:35:31: Ich find ja auch mal spannend zu fragen, wie Menschen Entscheidungen treffen?

00:35:36: Hast du einen Weg für dich nachdem du so was tust?

00:35:38: Nee, das ist eine richtig gute Frage.

00:35:41: Das hat mich noch nie gefragt, wie ich Entscheidung treffe.

00:35:44: Ich treffe Entscheidungen oftmals auch nach dem Bauch und zwar tu' ich mich überhaupt nicht schwer mit Entscheidungen.

00:35:51: also Vielleicht so vom Persönlichkeitsprofil kennst du die Inseilsfarben, da bin ich tiefrot.

00:35:56: Das ist ein rotes Profil.

00:35:57: das heißt Ich bin eher so jemand...ich ramme eine Fahne rein.

00:36:01: der Flock ist eingerammt.

00:36:02: das ist die Marschrichtung Die grobe.

00:36:04: die gebe ich vor damit dass es so die erste Entscheidung die gefallen ist und dann marschieren wir erst mal los.

00:36:10: aber Es kann sein dass ich auch vielleicht zu früh entschieden habe und Wir müssen nochmal Kurs korrekten weil wir bestimmte Informationen nicht hatten.

00:36:17: Und wenn wir die dann haben und sagen nee jetzt müssen wir doch justieren Dann justieren wir.

00:36:21: Und also ob das jetzt auch ist, weil es gibt ja auch Leute, wenn die einkaufen gehen und dann im Klamottenladen sich anziehen.

00:36:28: Und dann drei Stunden brauchen, ob sie jetzt Diak oder Diak nehmen?

00:36:31: Das war noch nie so!

00:36:32: Ich gehe da rein, Bam, Entscheidung, das möchte ich, dass ich geh

00:36:35: raus.".

00:36:36: Also irgendwie tue mich da überhaupt nicht schwer.

00:36:38: Ja, ich kenne das.

00:36:38: Mein Mutter ist Sternzeichen Waage und die sagte man, das ist die Waage in mir.

00:36:41: Ich kann mich nicht entscheiden.

00:36:42: Ich habe es mal richtig vor Augen, diese Hände links und rechts, die hoch und runtergehen.

00:36:49: Okay, aber interessant.

00:36:50: Also lerne ich auch ein bisschen raus.

00:36:51: für dich sind am Ende des Tages Entscheidungen oftmals gar nicht so irreversibel.

00:36:55: also man sagt ja immer so choose your battles.

00:36:56: das stimmt choose your bettels.

00:36:58: nee entscheidungen kannst du auch justieren und also klar brauchst du bestimmte informationen zu entscheiden.

00:37:05: aber das ist ja so ein typisches deutsches phänomen wieder wo wir immer nach rückwärts gerichtet uns angucken was analysieren wer was es nicht gut gelaufen und so.

00:37:13: wie haben so eine tendenz immer alles zu überanalysieren und uns sehr schwer mit Entscheidungen zu tun.

00:37:18: Jetzt mache ich übrigens richtig fies Schubladendenken, und dann guckst du dir die Amerikaner dagegen an?

00:37:24: Die sind immer eher forward-looking gerichtet, die nehmen so High Level Infos, Grober Case, alles klar, wir marschieren los.

00:37:31: Und das sind so die beiden großen Extreme.

00:37:34: Bei mir ist einfach auf Basis der Informationen, die man hat, wird entschieden und wenn wir bessere Informationen kriegen mehr lernen, dann passen wir eben wieder an.

00:37:41: Wenn

00:37:41: wir können Sie mal zuspitzen am Ende des Tages geht es ja bei Entscheidung auch um Komplexität.

00:37:45: Also, wie gehst du damit Komplexität um?

00:37:47: Ich

00:37:48: versuche die Komplexkeit für mich einfach zu strukturieren.

00:37:53: Das heißt, du kannst ja auch ein ganz großes komplexes Thema in kleine Einzelbestandteile zerlegen und oftmals kann man was ganz Komplexes auch in Worten für Kinder erklären.

00:38:04: Wenn man das beherzigt, fällt eine Entscheidung nicht schwer.

00:38:09: Und ich finde immer so ne Kultur ... Die haben wir bei Raidpack ganz stark... Du musst halt Also nur aus Fehlern lernen.

00:38:15: wir und es ist wichtig, aus fehlern zu lernen.

00:38:18: Man sollte den selben Fehler nicht mehrfach machen.

00:38:21: Du kannst immer wieder neue Fehler machen aber wenn man aus einem Fehler den braucht man nicht nochmal machen.

00:38:26: Aber ich finde was auch wichtig ist dass man schnell Fehler macht.

00:38:30: Das heißt wenn du eine Entscheidung getroffen hast, man fängt an und merkt läuft nicht dann ist dieses Thema fail fast und dann wird wieder justiert.

00:38:39: das finde ich immer sehr erfolgreich weil gerade jetzt mal in so einem Bereich in dem ich bin was ja technisch hochgradig komplex ist passiert uns auch manchmal dass wir die Komplexität ein bisschen unterschätzen und es sieht auf dem ersten Blick alles ganz einfach aus.

00:38:51: Wir machen ja, ja, alles klar.

00:38:53: Schaffen wir am nächsten OKA-Seikel drei Monate zack, zack fertig?

00:38:57: Und dann stellt sich irgendwann raus, wenn nur einmal richtig angefangen ist.

00:38:59: Oh, das ist hochgradig komplex!

00:39:01: Und dauert noch sechs Monate weiter.

00:39:03: Ja, dann ist es aber so.

00:39:05: Aber zu dem Zeitpunkt wo wir entschieden hatten, hatten wir bestmöglich Informationen und die haben eben zu dieser Entscheidung geführt.

00:39:11: Jetzt haben wir schon irgendwie aufgearbeitet, wer dir in deinem privaten Leben so hilft.

00:39:15: Wie machst du es denn im beruflichen?

00:39:16: Hast du da Coaches oder Experten oder Sparringspartner mit denen du arbeitest?

00:39:21: Ich habe ein paar Menschen, mit denen ich Dinge bespreche aber es tatsächlich sowas mir auffällt wird ein bisschen einsam.

00:39:28: so also Es ist wird einsamer jetzt ja.

00:39:32: Also früher war das ein größerer Kreis auf den ich irgendwie zurückgreifen konnte in der Rolle jetzt ein ganz tolles Management-Team habe, mit dem ich tatsächlich ganz viel besprechen kann.

00:39:45: Und da gibt es keine Geheimnisse und wir streiten uns hart über Inhalte und wir kämpfen dafür.

00:39:51: aber wir haben trotzdem blindes Vertrauen auch in die unterschiedlichen Kompetenzen, die alle haben ja.

00:39:57: Sofern das hilft schon mal massiv weil Ich hab da einen geschützten Raum indem wir Dinge besprechen können und auch die Abwägung rechtsextrem, links extrem gehen können.

00:40:08: Dann gibt es aber auch ein paar Menschen außerhalb, die bei mir eine ganz hohe wahrgenommene Kompetenz genießen, die ich für bestimmte Dinge, die wahnsinnig gut können sehr schätze.

00:40:19: Und wenn's eben an diese Bereiche geht, dann rufe ich an und frage – das hilft mir auch immer!

00:40:24: Also es gibt so einen Trusted Circle von anderen CEOs, die wir dann rufen uns an und sagen guck mal, ich habe gerade dieses Problem.

00:40:31: Wie gehen wir jetzt damit um?

00:40:33: Oder was würdest du jetzt an der Stelle machen.

00:40:35: Und meine Erfahrung war immer, kannst ja nur machen wenn du ein gutes Netzwerk hast und ich habe am Anfang meiner Karriere nie strategisches Netzwerken betrieben.

00:40:43: das waren mir immer zu wieder.

00:40:44: Ich hab immer gesagt warum soll ich jetzt mit jemandem essen gehen?

00:40:46: Ich will mit dem gleiche Essen gehen Nur weil der jetzt irgendwie einen interessanten Job macht.

00:40:49: Ich möchte es gar nicht Und hab dann irgendwann aber auch gemerkt naja Das muss man tatsächlich nicht machen Aber man kann schon in so einer gewissen Form strategisch netzwerken.

00:40:59: Was ich dann gemacht haben ist Ich habe immer angefangen erst zu geben, nicht zu fragen sondern mein Handel war immer erst geben und dann gibst du.

00:41:08: manchmal gibt es auch zwei drei Jahre aber irgendwann wenn du gibst kommt zurück.

00:41:12: Und ich bin jetzt in der Phase uns kommt ganz viel zurück und das ist wirklich toll.

00:41:16: ja weil ich hab da ein ganz tolles Netzwerk von Frauen und Männern die wir uns gegenseitig helfen beraten.

00:41:25: Weißt du, ob das jetzt Jobs sind oder Mitarbeiter referieren?

00:41:28: Wer da gegenseitig guckt mal hier bei dir wäre der vielleicht noch besser als bei mir.

00:41:32: Schau dir die Person mal an!

00:41:34: Oder ja ich habe vor... Ich muss überlegen wie ich so die bestimmte Phasen der Transformation gestalte.

00:41:39: dann sprechen wir darüber und es schönes macht richtig Spaß ist total bereichernd weil ich freue mich immer wenn ich so unterschiedliche Perspektive noch auf die Dinge bekomme die mich dann in meinem eigenen Gatt fiel also ich bin auch eher Bauchmensch die mich dann bestärken.

00:41:54: Ich freue mich gerade total, ich baue nämlich grade ein Business Club und hab mir vorgenommen dich nach unserem Gespräch zu fragen ob du da nicht was machen möchtest?

00:41:59: Und ich habe das Gefühl meine Chancen sind gerade gestiegen!

00:42:05: Okay also was ja ein bisschen rausgehört ab war an der Spitze.

00:42:08: ist es einsam so der Klassik den man gerne mal so sagt wie ist denn das mit dem Thema Neid?

00:42:12: Also man sagt ja immer auch in anderer schöner Satz je höher man kommt desto schärfer werden die Messer.

00:42:17: War das etwas was dir in deinem Leben oft begegnet ist?

00:42:20: und dann finde ich ja mal spannend zu fragen Wie gehst Du mit Neid oder mit so was wie Konflikten eigentlich um?

00:42:24: Also bestimmt gibt es Neider und wie gesagt, bestimmt finden mich ganz viele Leute auch total doof.

00:42:31: Aber damit musst du klarkommen.

00:42:32: also wenn du in meiner Rolle damit nicht klarkommst dann ist das die falsche Rolle.

00:42:36: ja also wenn man everybody's darling sein will dann darf man große Teams führen.

00:42:41: Das funktioniert einfach nicht, weil du musst harte Entscheidungen treffen zum Wohl des Unternehmens und die passen nicht jedem Einzelnen, ja?

00:42:47: Die stoßen Einzelne manchmal ganz schön von Kopf aber ich handel eben zum Wohldesunternehmen.

00:42:52: Ich hatte in meiner ganzen Karriere hat ich mal zwei Personen an die ich reported habe mit denen das so ein Thema war, die da wahrscheinlich Probleme in gewisser Form mit mir hatten.

00:43:03: und da hab' ich mir einfach gesagt zur Aussitzen bringt nichts sich erinnern einfach was ich verlasse dieses Team.

00:43:09: ich gehe dann einfach Und das habe ich auch immer gesagt.

00:43:11: Also wenn wir merken, du bist im Konzern und es läuft eigentlich ganz gut um Menschen neidendes und man merkt jetzt komme ich nicht weiter weil mir zu viele Menschen irgendwas Neiden hier und ein Thema damit haben dann muss man sich die Entscheidreffen wichtig aussitzen.

00:43:26: Habe ich eine Chance auszusitzen?

00:43:27: Weil sie vielleicht irgendwann gehen oder muss sich was ändern?

00:43:30: wenn ich dahin will und da muss man für sich dann eben entscheiden was in der Situation das Richtige

00:43:36: ist.

00:43:36: Love it change or leave it?

00:43:38: Genau richtig

00:43:39: Wie ist

00:43:49: mit Konflikten?

00:44:09: von anderen fremdbestimmen zu lassen, was ich irgendwann mal dieses Gefühl hatte in Anfang zwanzig.

00:44:14: Ich will das gar nicht!

00:44:15: Ich werde hier gerade total fremddestimmt und irgendwann habe ich das begriffen und hab gesagt nee das möchte ich jetzt nicht und habe es geändert dass ich überhaupt nicht mehr konfliktscheu bin.

00:44:28: Es ist nur die Art und Weise wie man Konflikte führt, und ich finde es ist unglaublich wichtig ein Konflikt in der Sache zu führen.

00:44:35: also wie gesagt in unserem Management Team wir streiten uns hart in einer Sache aber nie in einer Person Und dann ist das für mich ein ganz sicherer Raum.

00:44:44: ja indem man auch wirklich hart diskutieren kann, aber keiner fühlt sich angegriffen und es rutscht nicht ab.

00:44:49: Habe ich mit meinen Kindern übrigens nicht ne?

00:44:51: Also da rutschst du dann ins persönliche Abweiter, werde ich dein Übelst beschimpft!

00:44:56: Ja kenne ich.

00:44:59: Was ich ja daraus auch ganz interessant ableitet ist dann auch wiederum die Frage wie handhabst du denn das Thema Vertrauen?

00:45:04: Bist du ein Mensch der schnell vertraut?

00:45:06: Ja sehr und auch dass es vielleicht manchmal zu schnell.

00:45:09: also auch das ist so.

00:45:10: Ich glaube immer dass Menschen vom Prinzip her gut sind und nicht bösartig sind.

00:45:15: Das Herz am richtigen Fleck haben, das ist so mein Urvertrauen.

00:45:20: Ich hab einfach ein ganz tiefes Urvertrauen, dass die Welt gut ist und die Menschen gut sind.

00:45:24: Das Glas ist halt immer eher halb voll als halb leer.

00:45:27: aber ich bin damit natürlich auch schon auf die Nase gefallen.

00:45:29: I learned my lesson.

00:45:30: Aber trotzdem ist es ja so Vertrauen nicht grundgegeben.

00:45:34: Vertrauen entsteht über Zeit aber Vertrauen entsteht viel schneller wenn man gibt Es gibt diese typische Pyramide wie Teams erfolgreich werden Und da ist der Grundbaustein Der heißt Vulnerability-Based Trust, also Vertrauen das aus einer Verletzlichkeit heraus entsteht.

00:45:54: Und bei mir hängt es ganz stark auch mit der Wertschätzung für Authentizität zusammen.

00:45:59: Also ich persönlich, mir ist es total wichtig dass wir in unserem Arbeitsumfeld aller Authentives sein können und in dem Moment wo sich jemand verstellen muss weil er oder sie glaubt nur über das Verstellen in diesem Umfeld erfolgreich zu sein läuft irgendwas schief.

00:46:13: Und deswegen ist es auch ganz wichtig, jeder bei mir in der Firma weiß was die Pütz kann und was sie nicht kann.

00:46:18: Also ich bin ja ein Mensch mit Ecken und Kanten.

00:46:20: Ich bin nicht rund und das gibt total viele Dinge, die mir nicht liegen wo ich schlecht bin, wo andere viel besser sind.

00:46:27: Das kann aber auch ruhig jeder wissen.

00:46:28: Ja und es gibt Sachen.

00:46:30: natürlich bin ich automatisch, dass sich zwei Kinder bin ich total verletzlich weil in dem Moment wo du Kinder hast bist du einfach verletzig.

00:46:37: Ist aber auch okay so, man du reifst da durch ja auch wieder.

00:46:40: Was ist denn die Ableitung, dass du meinst?

00:46:42: Weil man Kinder, das ist man verletzlicher.

00:46:43: Kinder machen halt was mit einem.

00:46:46: also es tut etwas.

00:46:48: und wie gesagt bei mir da könnte die Welt zusammenbrechen.

00:46:51: ich kann das alles super ab.

00:46:53: man könnte mich sonst wie feuern oder mehr im beruf ganz übel mitspielen.

00:46:57: da gehe ich nicht dran.

00:46:58: zur grunde ganz im gegenteil das würde mich stärken.

00:47:00: aber wenn was mit meinen Kindern wäre da irgendwas Schlimmes passieren wird es würde mich brechen.

00:47:04: das ist so glaube ich zu der einzige richtige Verletzlichkeit dich habe.

00:47:08: Was hast du denn ansonsten für leadership principles?

00:47:10: Weil ich hab zu den Eindruck, du hast da schon ganz gutes Set bei Sam.

00:47:12: Du

00:47:13: ob das gut ist, dann kannst mal die Raid-Pay-Mitarbeiter fragen ja also auch da gibt es so Höhen und Tiefen.

00:47:18: aber ich glaube das was mir wie gesagt ganz wichtig is' ich bin authentisch Ich habe eine hohe Empathie Aber natürlich bin ich sehr leistungsbezogen.

00:47:26: Also ich habe wahnsinnig hoher Erwartung an mich selber Ohne dass ich dir jetzt ausspreche Und das passiert natürlich automatisch mit dem engsten Umfeld bei all dem, was wir da beruflich tun ganz viel Spaß haben.

00:47:42: Dass es ein vertrauensvolles Umfeld ist und dass jeder die Möglichkeit hat sich zu entfalten wie sie oder er es eben individuell möchte Das ist glaube ich das aller allerwichtigste.

00:47:51: Wie gießt du denn mit Menschen um die deinen Leistungsansprüchen nicht gerecht werden in welchem Maße auch immer?

00:47:56: Da

00:47:56: tue ich mich ganz schön schwer mit.

00:47:58: mittlerweile habe Ich auch über die Jahre gelernt dass mein Anspruch alle Gültigkeit haben darf und ich kann nicht von jedem verlangen, dass er oder sie so eine hohe Leidenschaft für das hat was ich tue.

00:48:12: Nur weil ich mein Job liebe heißt es noch lange nicht, dass alle anderen ihren Job auch lieben müssen.

00:48:17: Das musste ich über die Jahre wirklich lernen und ich bemühe mich halt ganz stark eine Kultur zu schaffen in der Leute Lust drauf haben auch zu performen.

00:48:28: Also du kannst ja den Menschen Steine in den Weg legen oder kannst ihnen größtmögliche Freiräume lassen, eben so wie jeder ist individuell benötigt und das versuche ich ganz stark.

00:48:38: aber auch da ist es so, du kennst das Phänomen vom Quiet Quitting.

00:48:43: Ich habe auch viele Mitarbeiter bei mir in der Organisation die Quiet Quiting machen Und ich kann da...ich selber kann da nichts tun, ja?

00:48:51: Ich kann versuchen ein tolles Büro zu schaffen.

00:48:55: Ein sicheres Arbeitsumfeld.

00:48:57: ich kann mit den People-Liedern so wie wir sie nennen also Leute die andere Menschen fühlen kann nicht arbeiten und da einen bestimmten Standard etablieren.

00:49:04: aber trotzdem ist es so dass viele sagen nee das ist für mich ein Job und ich habe andere Dinge sind mir wichtiger und das ist auch okay.

00:49:11: Für mich ist immer nur die Frage Wie schaffe ich es möglichst viele leute um mich rumzuscharren Die ähnlich wie ich ticken sodass die dann in bisschen mehr Zeit sind?

00:49:22: Und was sind die D-Railer von Nina Pütz?

00:49:25: Womit bringt man dich auf die Palme, was macht dich wütend und wo hast du dich nicht mehr unter Kontrolle.

00:49:29: Der einzige Mensch der mich wirklich so triggert dass ich die Kontrolle verliere ist mein älterer Sohn.

00:49:35: Keiner schafft es sonst!

00:49:36: Ich habe noch nie im Beruf die Kontroll verloren Gar nicht, weil es ist so, es triggert mich nicht.

00:49:42: Ich hab da so ein Abstand.

00:49:43: das bringt mich nicht auf die Palme aber mein Sohn bringt mich auf die Parme und da verliere ich die Kontonance.

00:49:48: Da muss ich ganz stark an mir arbeiten, weil das darf mir eigentlich nicht passieren.

00:49:51: Glaub' ich dir nicht!

00:49:53: Was?

00:49:53: Dass ich die Contonance verlière

00:49:54: doch?!

00:49:55: Das glaube ich du lebhafte... Du kannst vielleicht bist du Profi, dass du auf der Arbeitswelt immer gute Mien zum Bösen-Spiel machen kannst.

00:50:03: Aber es muss doch Dinge geben, die dich ärgern?

00:50:05: Ja, aber ich verliere die Kontonance nicht.

00:50:07: Es gibt viele Dinge, die mich ärgeren.

00:50:10: Klar!

00:50:10: Es gibt Dinge, wo ich denke, meine Güte, das nervt mich jetzt tierisch.

00:50:14: Das geht mir auf den Sack und so ... Das hab' ich oft.

00:50:18: Ich nehme's nicht mit nach Hause.

00:50:19: Ich geh damit jetzt nicht schwanger sondern... Ich schaffe das einfach, es zieht mich nicht runter.

00:50:25: Ist ich ärger mich dann darüber?

00:50:26: Weißt du, dass ist wie so ein Leistungssport, wenn du ein wichtiges Tennis-Spiel verlierst, da geht's auch danach weiter.

00:50:32: Du ärgerst dich dann und da muss man sagen, okay, komm jetzt hab' ich mich geärgert!

00:50:36: Jetzt Fokus, jetzt gehts sich da

00:50:37: weiter.".

00:50:38: Okay, habe ich auch gerade gedacht als du es erzählt hast die zwölfjährige Nina Pütz, die den fünftig Meterlauf dann nur als Zweiter abgeschlossen hat und sich stillgeergert hat oder sich nicht als Anmerk gelassen.

00:50:46: Die is jetzt in der Berufswelt sozusagen...

00:50:51: Aber natürlich gibt es Sachen, die mich ärgern.

00:50:53: Aber es ist ja schade wenn man seinen Tag damit verbringt sich zu ärgeren weil das ist ja negative Energie.

00:50:59: also ich versuche immer mich davon freizumachen und mich an den schönen Dingen zu freuen.

00:51:04: Und es gibt so viele auch in einem ganz miesen Tag Ja wo man denkt oh das ist jetzt wirklich kein doller tag aber trotzdem total viele schöne Dinge Die das dann auch wieder ins richtige Licht drücken um die Fähigkeit zu haben glaube ich die zeichnet so ganz resiliente Leute aus.

00:51:22: Also deswegen glaube ich zum Beispiel, ich bin wer nie Burnout gefährdet weil ich nicht in der Situation wäre kein Sinn mehr in den Dingen zu sehen, die ich tue.

00:51:33: Ich würde es immer ändern.

00:51:34: vorher wenn ich so eine Unzufriedenheit hätte würde ich sagen gut ich kündige ich mach was ganz anderes Es macht mich nicht mehr glücklich.

00:51:39: also gehe ich.

00:51:40: Und was bringt dich in eine Mitte rein?

00:51:42: Hast du Techniken wie Meditation, Sport oder mentale Modelle mit denen du arbeitest, dass du so ausgeglichen bist.

00:51:48: Ja ich mache Perspektivenwechsel.

00:51:50: also es ist keine Meditation sondern ich nehme halt bewusste andere Perspektive ein.

00:51:54: Also zum Beispiel wir beide haben einen richtigen Streit über irgendwas und du willst irgendwas was ich machen soll und ich sage ne ich möchte das was du machen sollst dann mach ich irgendwann wenn ich merke ich komme jetzt nicht mehr weiter Dann nehme ich einen wirklich bewussten Perspektivwechsel ein.

00:52:10: Was ist es, was du jetzt grade möchtest?

00:52:12: Und ich versuche die Situation komplett aus deiner Perspektive zu betrachten.

00:52:17: Mich völlig aus meiner Zulösen.

00:52:19: Das hilft mir dann mich nicht mehr zu ärgern und irgendwie so einen Streit wenn es so wäre dann zu lösen.

00:52:26: Mega!

00:52:26: Und kennst Du denn in dem Kontext des Phänomenen das man sich etwas reinversetzt hat?

00:52:30: Weil's hat so ein ganz gutes Feeling was da passiert... ...und es gibt manchmal finde ich Momente da benimmt man sich reif und richtig und es fühlt sich trotzdem kacke an weil es sich irgendwie ungerecht anfühlt.

00:52:40: Weißt du, was ich meine?

00:52:40: Der andere nimmt sich vielleicht nicht diesen Empathie-Weg.

00:52:44: Kennst du das Phänomen?

00:52:45: Ja, kenne ich aber auch.

00:52:46: das ist dann eine bewusste Entscheidung von mir den Konflikt auf die Art und Weise zu lösen also auch dieses wieder.

00:52:51: da muss man sich manchmal von sich selber mal frei machen und sagen Du kannst nicht immer alles zu deiner Folzen zur Friedenheit lösen Weil das funktioniert so nicht wie es ist.

00:53:00: ja immer is menschelt überall.

00:53:01: Das heißt das ganze Sowohl im Beruf als auch im Privaten immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

00:53:07: Manchmal gibt man, manchmal nimmt man.

00:53:10: Damit musste dann Herr Klockermann – ich habe ganz oft Sachen die löse ich dann und denke naja wenn es jetzt ganz nach mir gegangen wäre hätte ich das anders gemacht.

00:53:17: aber das ist jetzt wirklich guter Kompromiss und mit dem kann ich auch leben.

00:53:21: Lass uns mal abschließend noch ein Stück weit auf deine Arbeitsstruktur eingehen.

00:53:24: Ich finde immer spannend, wie Menschen sich ihren typischen Tag strukturieren was ihre Prinzipien sind um organisiert zu sein.

00:53:30: so jetzt haben wir schon bisschen gelernt.

00:53:31: okay du hast viel Hilfe um irgendwie zwei Kinder an anstrengenden Job und auch noch einen Unternehmer Ehemann abzufedern.

00:53:36: also zwei unternehmende Personen in einer Familie ist ja auch durchaus fordernd.

00:53:40: aber vielleicht werden wir mal so durchtauchen.

00:53:41: Was ist so'n typischer Tag bei dir?

00:53:42: Wo geht der los?

00:53:43: Wie fängst Du an?

00:53:44: Also der typische Tag geht bei mir um und es ist relativ spät.

00:53:51: Dann ist absolut der Hektik, bis die Kinder nach Schule sind.

00:53:54: also ich bringe die Kinder jeden Morgen in die Schule.

00:53:56: Wir haben das große Glück dass die Schule um die Ecke ist und nicht wirklich um drei vor acht hektisch rennend laut werden aus dem Haus gehe.

00:54:05: Das Gute ist Ich muss keine Brote morgens schmieren, das macht alles mein Mann.

00:54:09: Also der macht morgens die Brote und das Frühstück heißt ich muss nur Kinder an sie Sachen rauslegen Die anziehen mich an ziehen los geht's.

00:54:16: Wenn die Hektik vorbei ist, bin ich erst mal nassgeschwitzt und kann mich entspannen.

00:54:20: Und dann fahre ich in meinem ... wenn ich ins Büro gehe, fahr ich in meinen Kaffee vorbeih'n und hol mir erst mal einen Kaffey oder einen Croissant und Müsli oder sowas.

00:54:28: Also das ist auch immer die Routine.

00:54:30: Und da bin ich irgendwas so.

00:54:32: um halb neun kurz nach halb neuem bin ich im Büro.

00:54:34: Ihr frühstücken aber nicht zusammen als Familie?

00:54:36: Nee wir frühsticken nicht zusammen!

00:54:37: Die Kinder frühstucken, die sitzen Aber mein Mann und ich frühstücken beide nicht.

00:54:43: Also am Wochenende frühstücken wir immer zusammen, aber nicht unter der Woche.

00:54:46: Wir haben nur das Abendessen als das gemeinsame Essen.

00:54:49: Und dann ist es eigentlich so entweder schon ab halb neun, aber aller spätestens ab neun gehen meine Termine los und an vielen Tagen ist es back-to-back bis achtzehn Uhr dass ich entweder alle halbe Stunde oder eine Stunde die Slots habe.

00:55:06: Ich habe bestimmte Tage, wo ich meine Eins-zu-eins, also die Gespräche mit meinen Mitarbeitern habe.

00:55:12: Die sind dann noch mehr getaktet weil das immer diese halbe Stunde Slots hintereinander sind.

00:55:15: und das sind so die schlimmen Tagen.

00:55:18: und da fange ich um achtzehn Uhr an meine Dreieinheit E-Mails, die ich habe irgendwie zu beantworten.

00:55:22: Da sage ich immer so jetzt fang ich an zur Arbeiten was natürlich nicht stimmt ja sondern dann ist fängt so dieses jetzt Delegieren verteilen und sowas fängt dann an.

00:55:31: Und dann ist es normalerweise so dass Einer von uns, haben wir die Regel ist zu Hause und prägt die Kinder ins Bett.

00:55:37: Das heißt es ist immer wichtig dass jemand von uns um halb acht irgendwann zuhause ist bei den Kindern.

00:55:43: So wenn das mein Mann ist dann habe ich open end und kann dann eben Sachen noch wegarbeiten telefonieren noch oftmals gerade so zu den Hochzeiten in Corona hab ich ja wirklich um drei zwanzig Uhr mit meiner CFO immer noch telefoniert.

00:55:57: dann also ist schon intensiv An den Tagen, wo ich die Kinder habe, bin ich um halb acht zu Hause.

00:56:05: Essen mit den Kindern Armbrot, bringen sie ins Bett vorlesen und dann komme ich irgendwann jetzt mittlerweile um halbt zehn aus dem Kinderzimmer raus.

00:56:12: Und wenn ich Glück hab ist der Tag dann zu Ende und wenn ich Pech hab, habe ich da noch mal drei bis vier Stunden in denen da noch Sachen fertig gemacht werden müssen.

00:56:19: ja das ist denn so.

00:56:20: zu Budgetphasen oder wenn so intensive Projekte gerade sind ist es nochmal so?

00:56:24: oder irgendeine ganz krasse Krise gerade ist noch mal alle wichtigen Stakeholder brauchen, dann telefonieren wir halt um zwanzig Uhr nochmal.

00:56:32: Aber mittlerweile kommt es häufiger vor jetzt bin ich ja schon zwei Jahre in der Rolle dass sich auch Malen frei habe und dann unterhalte ich mich mit meinem Mann oder telefoniere mit einer Freundin, dann gehe ich ins Bett irgendwann zwischen Null, Uhr dreißig und Eins gehe ich ans Bett.

00:56:47: Mittagessen lässt du aus?

00:56:48: Mittag Essen versuche Ich immer zu machen.

00:56:52: entweder Wir bestellen was im Büro Dann ist das so Working Lunch aber ich habe meistens Im Kalender keine Mittagspause, sondern ich treffe irgendjemanden mit dem ich Dinge bespreche und dabei esse.

00:57:03: Das ist so unser Büro ein bisschen geschuldet was wir jetzt Gott sei Dank verlassen haben weil da direkt vor der Tür kein Restaurant.

00:57:11: Das heißt, wir mussten immer viel bestellen und wenn wir rausgegangen sind brauchst du immer mindestens eine Stunde weil du musst irgendwie ewig weit laufen und dann mit bestellen usw.

00:57:18: Deswegen haben wir im alten Büro immer eher bestellt.

00:57:22: Im neuen Büro wo wir ab Mitte Januar hinziehen ist alles vor der Türe.

00:57:26: da gehst du mal schnell raus holts ja was gehst dann wieder rein so mein Ausgleich ist ein Sport.

00:57:31: ich bin so'n Motorikperson.

00:57:33: Ich mache auch häufig, dass ich Meetings dann im Spazierengehen mache.

00:57:37: Also wenn wir im Büro sind gehe ich raus und wir gehen eine Runde laufen.

00:57:40: also nicht joggen sondern wir gehen spazieren und laufen rum.

00:57:43: Und wenn ich aber so Tage habe, ich hab natürlich auch manchmal Tage wo ich überhaupt nicht an die Luft komme das merke ich dann schon, das frustriert mich dann, dann habe ich Frust, dann denke ich meine Güte!

00:57:52: Luft eingeatmet draußen und dann merke ich auch jetzt muss sich was tun.

00:57:56: Und ich habe eine Sache, die mir wahnsinnig heilig ist.

00:57:58: Ich gehe jeden Sonntag in Wald mit einer Gruppe von ein paar Frauen oder Männer mit einem Personal Trainer.

00:58:05: Das mache ich seit zwei Jahren Und das ist eine Stunde mit so Handeln, Bändern.

00:58:11: So ein Allround-Training bei Wind und Wetter.

00:58:13: Da gehe ich bei Schnee, bei minus zehn Grad oder auch im Dauerring.

00:58:16: also es mache ich jeden Sonntagmorgen egal wie spät dich Samstag am Bett war, ich gehe da immerhin wenn ich in Berlin bin.

00:58:21: Und

00:58:21: sag mal ohne dass du dich jetzt bewertet fühlen sollst aber wann hast du eigentlich noch Zeit für deine Partnerschaft?

00:58:27: Weil egal ob man jetzt mal sagt man will mal die nackte Brezel machen oder sich unterhalten oder Wein zusammentrinken oder Das ist jetzt nicht so geil zwischen zwanzig und vierundzwanzig Uhr, sich nur gegenseitig reinzupressen.

00:58:38: Und vielleicht am Wochenende noch?

00:58:40: Ja aber Edis, hau des!

00:58:42: Also auch das gibt halt Zeiten die sind halt so.

00:58:46: Bevor wir Kinder hatten und noch nicht so in unseren Karrieren waren, hatten wir natürlich viel mehr Zeit irgendwie für uns.

00:58:53: Und das sind jetzt halt Jahre wo es nicht so ist.

00:58:56: bei uns ist immer gut Wir machen ja auch klingt jetzt alles so schrecklich Aber wir machen viel Urlaub zusammen.

00:59:01: Wir verbringen die Wochenenden zusammen Und wir besprechen dann tatsächlich unter der Woche, gibt es Tage wo wir dann so auch da hast du halt keine Zweisamkeit.

00:59:10: Da wird schnell geplant und dann wird besprochen okay Fußball Turnier am Wochenende da wie organisieren wir das?

00:59:17: Das ist nicht doll für Partnerschaft.

00:59:19: Und wir hatten auch schon Zeiten in Corona, da habe ich immer geschärzt.

00:59:22: es war sowas von eine romantische Ehe weil wir beide nachts am Ess-Tisch uns gegenüber saßen jeder mit seinem Computer und da reingetipselt hat.

00:59:30: und ich hab auch immer gesagt wenn uns hier einer sieht das geht gar nicht irgendwie so gerade wie das läuft ja aber da werden wir uns dann bewusst nicht denken dass ein Phasen aber wichtig ist.

00:59:40: das meine ich.

00:59:41: jetzt halte ich's wieder mit Steve Bedurf man fängt bei sich selber an Dann der Partner, dann die Kinder.

00:59:46: Das heißt es ist auch wirklich wichtig sich um die Partnerschaft zu kümmern.

00:59:50: Bei uns funktioniert das gut weil wir können es mal ein paar Wochen und vielleicht auch mal ein Paar Monate schleifen lassen.

00:59:54: aber dann ist wieder wichtig dass wir auch Zeit für uns brauchen.

00:59:58: Und jetzt hilft mir mal zu verstehen wenn du's mal übersetzt?

01:00:01: Wir haben vorhin drüber geredet welchen Preis man für seinen Erfolg zahlt.

01:00:03: also die Kostenseite haben wir irgendwie verstanden.

01:00:06: was ist die Attragseite?

01:00:07: Also wofür tust Du das eigentlich?

01:00:09: Ich

01:00:10: bin ja glücklich in dem was ich tu Weißt du?

01:00:12: Und das ist es ja schon wert.

01:00:14: Also ich bin ja nicht unglücklich, ich mache es ja nicht aus Zwang sondern es ist eine freiwillige Entscheidung das zu tun.

01:00:22: und bei all dem Ganzen was so ein Beruf vielleicht intensiv ist... Ich habe so einen tollen Freundeskreis auch noch und wir haben trotzdem Zeit unsere Freunde am Wochenende zu sehen und haben also ich finde immer wir haben ganz tolles Leben.

01:00:35: also ich bin total klingt jetzt so komisch, aber ich habe wirklich das ganz große Glück einen Beruf machen zu dürfen der mir Spaß macht ein Partner zu haben der mich dabei unterstützt weil er natürlich das hat ja auch Themen für ihn.

01:00:47: Er muss ja auch ran bei bestimmten Sachen und hatten Verzicht wie im Leistungssport den man dann irgendwie hat wenn er die Kinder holen muss und bestimmte Dinge auch nicht tun kann.

01:00:56: Aber es ist total wert!

01:00:58: Aber in dem Moment wo ich merken würde In dem Moment, wo ich mich hinterfragen würde und sagen würde so jetzt frustiert mich das.

01:01:04: Und jetzt bin ich genervt.

01:01:05: Jetzt bin ich zunehmend genervt oder ich möchte als Beispiel... Ich möchte nicht so oft abends noch ein Computer anmachen müssen untersitzen dann müsste sich was ändern.

01:01:16: Und ich würde es aber auch sofort tun weil ich habe in meinem Kopf die Freiheit jeder Zeit die Dinge ändern zu können.

01:01:23: Aber

01:01:23: ich hab dir aufmerksam zugehört und du hast mir gesagt, Erfolg ist für dich wenn du dir Ziele setzt und das ja erreichst und Glück ist für Dich Zeit in deiner Familie zu verbringen.

01:01:31: Und wenn wir aber durch deinen Tag tauchen stellt man eigentlich fest es sind eher so zwei Siebtel die auf Family gehen und trotzdem sagst du du bist glücklich.

01:01:38: also ist es bisschen dieses enge zeit.

01:01:40: und dann Quality oder woran liegt das?

01:01:41: Ja,

01:01:42: es ist totale Qualityzeit.

01:01:44: Du guck mal, das ist doch für mich das größte Glück wenn ich meinen Sohn abends ins Bett bringen darf und dem Buch vorlesen kann Und dann kuscheln wir oder der liegt hier irgendwie halb auf mehr drauf.

01:01:54: Das ist so schön!

01:01:56: Allein dafür ist es schon wert.

01:01:57: wäre ich jetzt glücklicher Wenn ich jetzt in jeden Nachmittag abholen müsste und von A nach B fahren müsste und die Hausaufgaben mit ihm machen müsste?

01:02:05: Ich glaube nicht dass sich glückicher Dann wäre ja sondern es sind finde immer Die schönen Momente, die man hat ja, die dann ganz viel tun.

01:02:14: Das klingt jetzt auch total blöd aber für mich ist es ein riesengroßes Glück auch am Wochenende auf dem Fußballplatz zu stehen.

01:02:22: Ich stehe in einer Schweinekälte, das ist arschkalt Weißt du?

01:02:25: Du musst um sieben Uhr aufstehen und die Taschen packen dahin fahren Da hast du da irgendeinen Turnier, stehst da vier Stunden am Rand Aber die Kinder spielen, haben Spaß, sie bewegen sich.

01:02:33: Du riehst den Rasen bis an der Luft.

01:02:36: Redest mit irgendwelchen Eltern ist doch herrlich!

01:02:39: Also wo ich immer sagen ... für mich ist es immer so... Wo ich bin will ich

01:02:42: sein.".

01:02:43: Das ist doch ein supergeiles Schlusswort und schönes Zitat zu mitnehmen.

01:02:46: also liebe Dina Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

01:02:48: unser erster intensiver Talk hier werden wir bestimmt noch weitere folgen Und vielen Dank.

01:02:53: dir bleibt gesund und auf bald.

01:02:54: mal wieder

01:02:55: Vielen Dank Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

01:03:02: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

01:03:06: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

01:03:16: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

01:03:20: Bis zum nächsten Mal.

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