Vitra 🪑: Zwischen Tradition, Innovation und der neuen Arbeitswelt | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | In dieser Episode sprechen wir mit Roman Ehrhardt, der als deutscher Geschäftsführer von Vitra die Digitalisierungs- und Innovationsstrategie des weltbekannten Design-Unternehmens verantwortet. Bei Vitra hat sich in der Vergangenheit so einiges verändert, sowohl im Online-Handel als auch offline. Roman berichtet von seinen Eindrücken, wie sich die Arbeitswelt verändert und spricht mit Joel über Stil, KPIs und das Office der Zukunft. Du erfährst... …wie die Produktentwicklung bei Vitra grundsätzlich abläuft …wie das Office der Zukunft aussieht …wie sich das Unternehmen Vitra durch die Digitalisierung verändert …wie sich Stil, Design und KPIs miteinander verknüpfen lassen …Romans Werdegang …wie das Familienunternehmen Vitra organisiert ist …wie Vitra für Nachhaltigkeit sorgt …wie Vitra sich in Zukunft weiterentwickeln will ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Roman Ehrhardt, Global Chief Sales Officer (CSO) / Vorstand Vertrieb Vitra __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:03:34) Vitras Unternehmensstruktur (00:09:26) Vitras Produkte (00:11:13) Die Veränderung der Arbeitswelt (00:25:21) Qualitätsanspruch bei Vitra (00:30:56) Refurbished Ware bei Vitra (00:37:42) Vitras Vertriebspfad (00:45:18) Blick in die Zukunft __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Digital Compact.

00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.

00:00:06: Los

00:00:07: geht's!

00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Katschmarek.

00:00:17: ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und heute mal wieder ein sehr spannendes Unternehmen vor der Brust.

00:00:21: was sich schonmal da hatte auch immer wieder einladen kann weil es so toll ist und tolle Dinge tut nämlich das schöne Unternehmen Vitra Kennt ihr bestimmt Design-Möbel par excellence, sowohl fürs Büro als auch für Zuhause.

00:00:32: Und mit Roman Erhardt gibt es dort seit einer Weile einen neuen Deutschlandchef den ich sehr schätze und wo ich mal neugierig bin von ihm zu lernen.

00:00:39: zum Einen was tut sich denn eigentlich so bei Vitra?

00:00:41: Wie verkaufen sie mittlerweile?

00:00:42: weil Möbel tut sich ja einiges online Gibt Konsolidierung, gibt irgendwie die Frage immer wieder haben Sie einen eigenen Shop versus gehen Sie über Händler?

00:00:49: Die Arbeitswelt hat sich hier insgesamt sehr stark verändert.

00:00:51: also Ich glaube heute werden wir uns nicht langweilen mit spannenden Themen.

00:00:53: Sowohl um sagen wir E-Commerce Strategie Richtung Konkretes Produkt und Einrichtung.

00:00:58: Let being said, lieber Roman, freu ich mich sehr, dass du da bist.

00:01:00: Moin moin!

00:01:01: Danke Joel.

00:01:02: Morgen.

00:01:02: Erzähl mal dem Geneigenhörer und der Geneichenhörerin was hast denn eigentlich Feuer gemacht?

00:01:05: oder wie bist du so in die Vitra-Welt eingetaucht?

00:01:07: Das ist eine gute Frage.

00:01:07: Lass mich mal ganz früh anfangen.

00:01:09: Mein Vater war Entwicklungshelfer und als solcher bin ich in Mexiko geboren, Guatemala, Nigeria groß geworden dann mit vierzehn nach Deutschland gekommen.

00:01:17: Und meine Mutter hat eigentlich immer gesagt Junge, Du wirst immer gefragt werden wo du her kommst und du wirst mal Probleme haben darauf eine vernünftige Antwort zu geben.

00:01:24: Da bist einfach Da zu Hause, wo deine Möbel sind.

00:01:26: Meine Mutter hat mal Möbel gesammelt, Antiquitäten aber auch zeitgenössische Möbil und so bin ich eigentlich groß geworden mit Designern also schon zum Zeitpunkt, wo mich das ganze Thema gar nicht interessiert hat.

00:01:37: Aber wie das bei guten Müttern so ist impfen die einem das ein.

00:01:39: Und so war eigentlich das Thema Möbl immer etwas was mich sehr stark auch beschäftigt und fasziniert hat.

00:01:45: Nicht so sehr dass ich dann beruflich direkt dort gelandet bin sondern ich bin eigentlich eher eine ganz klassisch langweilige BWLerlaufbahn gegangen Hab zuerst mehr als fünf Jahre in der Beratung gearbeitet, war dann ein Großkonzern.

00:01:56: Und dann hab ich ... durch einen Headhunter ganz typisch angesprochen worden und irgendwann stellte sich raus das Vitra hinter dem ganzen Thema ist.

00:02:05: Dadurch dass mich immer die Marke sehr fasziniert hat, war ich damals gar nicht unbedingt bereit meinen Job zu wechseln.

00:02:11: War eigentlich recht happy aber ich war so neugierig das Unternehmen kennenzulernen.

00:02:15: Dann ist das wie manchmal bei Partnerschaften ist.

00:02:17: man trifft einander und verliebt sich ineinander.

00:02:20: Und so bin ich dann im Januar zum Vitra gekommen.

00:02:24: Hab damals zuerst angefangen im Headquarter, war dort für verschiedene zentrale Sales-Einheiten zuständig, bin dann in den Geschäftsführer von Vitran UK geworden und dann vor knapp zwei Jahren durfte ich den größten Markt für Vitra übernehmen – Deutschland!

00:02:40: Und wert.

00:02:40: jetzt ab Januar bin ich für Vertrieb weltweit zuständig und dann im Nebenjob noch Geschäftsführerin Deutschlands.

00:02:47: Das ist nicht wirklich ein Nebenjob aber ich versuche das dann fifty-fifty zu machen.

00:02:50: Crazy, ist ja verrückt.

00:02:52: Wie ist es, wenn man so international groß geworden ist?

00:02:54: Wisstest du, dass man ein bisschen entwurzelt ist und oft umgezogen bist oder auf neue Freunde hatte?

00:02:58: Ist das dein Lebensweg gewesen?

00:03:00: Ja

00:03:00: genau ich hätte anders als entwurtselt, hätte ich eher flexibel oder dynamisch gesagt aber es ist schon richtig.

00:03:07: Ich habe nirgends echte Wurzeln und war eigentlich immer so, dass ... Man lernt relativ schnell neue Freunde aufzubauen, Netzwerke aufzubauern was durchaus hilfreich ist, wenn ihr später auch vertrieblich tätig bist ist das etwas, was dir tendenziell entgegenkommt.

00:03:22: Aber es war immer so dass dir dieses Reisen und dieses Thema internationales Arbeiten sehr viel Spaß gemacht hat und so hat das wahrscheinlich die... der rote Faden durch meine Karriere, das ist immer sehr international.

00:03:34: Kannst du mal für den geneigten Lein beschreiben was Vitra eigentlich für eine Organisation ist?

00:03:38: Wie seid ihr so aufgebaut?

00:03:40: wie tickt ihr weil?

00:03:41: ihr seid ja mit einem Headquarter in der Schweiz versehen habt dann die ganzen unterschiedlichen Länderausleger?

00:03:46: Ihr seid jetzt nicht Börsen notiert sondern immer noch ein Familienunternehmen wenn ich mich nicht täusche.

00:03:49: Mittelständler wie es bei Schweizland ist ein bisschen geheimnisgremisch was Zahlen angeht.

00:03:53: aber wie fühlt sich so von innen an?

00:03:54: also wie beschreibst du so eure Organisationen die man vom draußen?

00:03:57: Ja ich glaube das ist ein Recht Einzigartiges Thema, weil ich habe viele Unternehmen in meinem Leben gearbeitet auch als Berater.

00:04:04: Und sowas wie Vitra ist mir vorher eigentlich nie untergekommen.

00:04:07: Vitra is wieder richtigerweise gesagt das ein Familienunternehmen zwischen der dritten Generation und Vitra beschreibt sich selbst das Projekt was glaube ich auch sehr gut die Thematik beschreibt.

00:04:17: also es ist etwas was irgendwann mal angefangen hatten was ständig weitergeht und sozusagen der kommerzielle Strang mit Verkauf von Möbeln, Dienstleistungen.

00:04:26: Rund um Möblierung und rund um Inneneinrichtung ist ein Strang, der kommerzielle Strang.

00:04:32: Dann von eigentlich der zweiten Familiengeneration an war das Thema Kultur in dieser wesentlichen Bestandteil der Firma.

00:04:39: Wir haben das Vitra Design Museum, das erste Designmuseum weltweit zusammen mit dem Design Museum in London.

00:04:47: Und da geht es darum, die Geschichte des Designs menschenäher zu bringen auch mit vielen Wanderausstellungen durch die ganze Welt.

00:04:54: Das ist auch etwas, was wir ein Stück weit als Unternehmen auch mit unterstützen.

00:04:57: Und jetzt mit unserer dritten Familiengeneration mit Lora Fehlbaum ist das Thema Nachhaltigkeit zur dritten Säule des Unternehmens geworden, mit dem wesentlichen Ziel bis zum zwanzig dreißigen Unternehmen zu sein, was in allen Wesentlichen Nahhaltigkeitsfaktoren positiv ist also sprich der Umwelt, was zurückgibt.

00:05:18: Das kannst du dir vorstellen es sind ziemlich großes Projekt was die kommerzielle, die kulturelle Dimension noch beeinflusst.

00:05:23: Beeinflusste wie unsere Produkte gemacht werden und wie wir unsere Produkte verkaufen aber auch ehrlich gesagt wie wir arbeiten wo wir arbeiten welches Essen wir essen mit welchen Fahrzeugen wir unterwegs sind.

00:05:33: also das ist ein sehr sehr umfängliches Projekt und ich glaube Unternehmen zu haben dass auf drei solchen Säulen steht ist schon etwas was stückweit besonders ist weil du eigentlich immer berücksichtigen musst was in den anderen beiden Säuren passiert dass das ein Stück weit zusammen kommt und es macht uns glaube ich ein Stück weiter einzigartig, aber ich glaube dass das auch sehr relevante Themen sind.

00:05:54: Also gerade das Thema Nachhaltigkeit ist etwas was für uns jetzt zentrales in der Art und Weise wie wir unsere Produkte machen, aber auch wie wir versuchen unsere Kunden bestmöglich zu beraten und ich denke eine interessante, interessantes Fundament für die Zukunft ist.

00:06:10: Und wie ist das?

00:06:11: Man hat ja manchmal das Problem bei Familienunternehmen.

00:06:13: Jemand startet es mit einer starken Vision und Mission und dann kommen irgendwann die Folgegenerationen, die sich da manchmal auch so ein Stück weit abgekapselt fühlen also die das irgendwie übernehmen und wo man manchmal erst rein wachsen muss ob es wirklich einem selbst quasi zugehört.

00:06:26: Ja und man weiß ja auch kein Geheimnis Nicht jeder Enkel, nicht jedes Kind ist dann irgendwie auch zum Geschäftsmann geboren oder zur Geschäftsfrau.

00:06:34: Was ist ein so euer Geheimnis, dass das Generationenübergreifend funktioniert?

00:06:38: Dass ihr diese Heritage auferhaltet und eine Strategie da ist, die sozusagen eine gewisse Stringenz zu zeigen scheint?

00:06:44: Dass man da einfach ... Das nicht verloren hat diesen Innovatorengeist!

00:06:47: Da müsste man die Familie wahrscheinlich sogar persönlich fragen.

00:06:50: Ich mein meine Sicht als ... Als Interner ist auf jeden Fall, dass jede Generation etwas zur Mission dazugegeben hat.

00:06:57: Also das ganze wurde als rein kommerzielles Unternehmen wie gesagt gegründet.

00:07:00: die zweite generation kam dazu und da war rollfehlbaum der das unternehmen sehr stark geprägt hat.

00:07:07: Aber den lag halt kultur sehr stark am herzen.

00:07:09: Das war denen wichtig und auf die harten weises der vitra campus entstanden mit all seinen tollen gebäuden ... und das Thema Vitredesignmuseum, also sprich... ...das Thema Kultur zu fördern, zu unterstützen.

00:07:21: Und das auch mit sehr viel Herzblut zu machen!

00:07:24: So ist es jetzt mit Nora.

00:07:25: die hat sozusagen die Mission übernommen,... ...und hat jetzt gesagt okay mir liegt persönlich das Thema Nachhaltigkeit am Herzen.

00:07:32: Das ist etwas womit ich groß geworden bin was mir persönlich sehr wichtig ist.... ....und jetzt möchte ich diese Unternehmen komplett nachhaltig umgestalten,... ...ohne gleichzeitig ein Kompromiss einzugehen was das Thema Kultur... ...und auch das Kommerzielle eingeht.

00:07:44: Also ich glaube ein Stück weit die Mission... deine eigene machen.

00:07:47: Ich glaube, das ist etwas was mit Sicherheit dabei geholfen hat, dass die mal von einer Generation zur nächsten zu tragen.

00:07:52: Jetzt es spannend wird man sehen, was passiert sozusagen mit der vierten Generation?

00:07:57: Welche Missionen die dann noch dazu haben?

00:07:59: Es klingt so als ein bisschen komplexwört langsam

00:08:01: ne?!

00:08:04: Sag mal, wie ist es so von der Governance her?

00:08:06: Ist das dann, dass Nora eine Linie vorgibt und in den Ländern wird sozusagen umgesetzt?

00:08:10: oder guckt ihr euch die einzelnen Märkte an und passt auch ein bisschen an.

00:08:14: Es läuft auf die Frage hinaus, wie viel kannst du immer an der Strategie mitprägen, an dem was da passiert?

00:08:18: Gut, jetzt

00:08:19: müssen wir aufpassen, dass man nicht ausarten, aber ich glaube, wir haben recht modernes Führungsverständnis Grundpfeiler der Strategie, also das was ich jetzt gerade erwähnt habe.

00:08:29: Das wird ein Stück weit auch vorgegeben durch die Familie, durch den Verwaltungsrat vorgegen aber in die Art und Weise wie wir das sozusagen auf dem Markt applizieren, wie unsere Dienstleistung hin zum Kunden sind, dass es je nach Markt unterschiedlich ist.

00:08:42: Wir haben in UK z.B eine ganz andere Marktstruktur als wir es in Deutschland haben.

00:08:46: Die Art, du hattest im Vorgespräch mal das Thema Händler erwähnend gehabt.

00:08:50: Eine Händelfunktion in Deutschland ist eine ganz USA oder in UK.

00:08:57: Und auf die Art und Weise musst du halt schauen, wie du eigentlich unsere zentrale Mission nimmst und wie du sie jeweils auf den Markt anpasst.

00:09:04: Da ist etwas schon hinreichend flexibel und es ist ja auch so dass wir also Nora ist meine direkte Chefin.

00:09:09: Wir haben regelmäßig unsere Walk and Talks wo wir ein zwei Stunden durch Basel laufen und uns über alle möglichen Themen natürlich vor allen Dingen beruflich unterhalten.

00:09:18: aber in diesen Gesprächen wird doch ein Stück weit die Strategie gemacht.

00:09:24: Da haben wir schon einigen Einfluss in den Märkten.

00:09:26: Lass uns mal die Hörerinnen und Hörern auch mal mitten hinter die Kulissen nehmen, wie ihr eigentlich was eure Produkte sind?

00:09:32: Es gibt jetzt glaube ich ganz viele, die kennt man so als Privatminsch.

00:09:34: also was wie Imslaunchchair oder der Küche hat bestimmt jeder Mal bepolstert oder nicht bepolstert, eure Imschairs auch aber das ist ja nur eine Seite.

00:09:40: Also Wohnen ist ein Bereich wo ihr viel macht.

00:09:43: Ich glaub außer ... Betten macht die nicht, ne?

00:09:46: Nee.

00:09:47: Was fehlt?

00:09:47: auch Regal, glaub ich nicht ... Auch Storage

00:09:50: haben wir nicht so viel.

00:09:50: Also so Schränke machen wir auch nicht.

00:09:53: Aber sonst kann man uns schon recht vollwertig zu Hause aber im Büro einrichten.

00:09:57: Ich glaube das Wesentliche ist vielleicht noch ein Stück weit vor den Möbeln anzufangen.

00:10:02: Woran wir glauben, dass Designer die Umgebung von Menschen besser macht.

00:10:06: Es lässt dich besser entspannen, kreativ sein und fokussieren, konzentrieren.

00:10:10: Das hat einen starken Einfluss auf den Menschen.

00:10:14: Und das, was wir versuchen ist eigentlich durch das, dass wir tun, das Umfeld von Menschen besser zu machen.

00:10:18: Vielleicht drückt man es erst mal so klar vor allgalaktisch aus und das impliziert dann auch wenn wir zum Beispiel über Bürowelten sprechen, dass Wir Kunden darin beraten wie ja eigentlich ihre Arbeitswelt aussehen sollte.

00:10:30: ich vergleiche das dann manchmal so ganz gerne damit eine Maßanzug Dass du eigentlich versuchst das Unternehmen zu verstehen.

00:10:36: Du versuchts zu verstehen Was hast du für ein Unternehmenskultur?

00:10:38: Was hast Du für einen Stück weit auch ein Führungsverständnis?

00:10:41: Wie willst du das ein stück weiterentwickeln?

00:10:43: Und wie kann man das Thema Büro dazu nutzen oder Arbeitswelt da zu nutzen, um das zu unterstreichen und das zu unterstützen?

00:10:51: Was nicht funktioniert ist zu sagen okay ich will eigentlich eine super fancy Arbeitswelt haben möchte aber gerne dass alles old-fashioned oben über ein Vorstandsraum abgewickelt wird und Termine bitten über meine Assistentin.

00:11:02: Das ist dann halt ein Zielkonflikt es passt nicht zusammen.

00:11:04: und dann sind wir auch da um das ein Stück weit aufzudecken und vielleicht dabei zu unterstützen Das für Jungs Verständnis im ersten Schritt zu hinterfragen.

00:11:13: Okay,

00:11:13: aber da haben wir schon mal eine erste Achse, dass man mal versteht so wohnen privat btc ist quasi eine Ecke Aber auch Büro mit eigener Beratung.

00:11:20: also ich weiß ja immer periokiefer hier die mir erzählte wie ihr ganze irgendwie ihr plant der ganzen Etagen Für Unternehmen ganze

00:11:27: gebäude herso.

00:11:28: dann merkt man auch mal was dahinter steckt.

00:11:30: und Da interessiert mich natürlich, wie nimmst du denn so wahr?

00:11:33: Wie sich Arbeitswelten auch verändert haben.

00:11:35: Weil ich glaube es gab eine Welle als Corona kam.

00:11:38: auf einmal war keiner mehr im Büro.

00:11:39: dann haben die gedacht hoch muss ich das abstoßen?

00:11:41: nein ich glaub's verändert sich nur.

00:11:43: und da ging irgendwie so ein Schwall los dass jeder versucht hat was ist das New Normal in Bezug auf Einrichtung?

00:11:49: So dann war aber Home Office Remote doch wieder mehr da Und dann hat man gemerkt wenn man tatsächlich zu Hause ganz viel.

00:11:53: Also ist Christian eine ganz ulgige Entwicklung.

00:11:55: Wie nimmsten du das wahr?

00:11:56: Ehrlich gesagt ist etwas das uns sehr geholfen hat.

00:11:59: Also wo das Ganze am Ende des Tages rauskommt, wird man sehen.

00:12:01: Aber im Endeffekt ist es so ... also bring ich's meistens auf einen Punkt.

00:12:06: Früher hat das Büro Monopol auf Arbeit gehabt.

00:12:09: Du hast in allermeisten Unternehmen deinen Arbeitsvertrag reingeschaut und dann stand dort eine Adresse.

00:12:14: Dann waren klar, wo du fünf Tage die Woche hingehst und in den Kernerbeitszeiten zumindest auch dort bist.

00:12:21: Dieses Monopol ist weg!

00:12:22: Und wie das häufig so ist, sind meistens Märkte ohne Konkurrenz da.

00:12:25: Wo du kein Monopol hast, effizienter als die anderen.

00:12:27: von daher entwickeln sich jetzt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten zu arbeiten.

00:12:31: Du hast Co-Working Spaces, Leute wollen irgendwo aus dem Café arbeiten, wollen zu Hause ausarbeiten, wollen draußen arbeiten.

00:12:37: und was muss man dann machen wenn man eine Bürowelt macht?

00:12:40: Man muss dafür sorgen dass die attraktiver interessanter einladender wird.

00:12:43: also wie sorgst du dafür dass die Leute eigentlich gerne zu dir kommen und dass in echten Nutzen darin sehen?

00:12:48: Wenn ein Büro nur aus einem weißen Kasten besteht mit einem weißem Tisch und einem schwarzen Stuhl.

00:12:53: Und vielleicht noch irgendeinem Hypics geschmackvollen Bild an der Wand, dann wird man hinterfragen ob ich da wirklich hinkommen muss?

00:12:59: Also gerade in Großstädten wenn wir sind jetzt hier in Berlin gleich ist.

00:13:02: es war für London wo teilweise Leute hast die eine Stunde lang in die Stadt rein und raus pendeln musste halt hinterfragend.

00:13:08: wenn du nur das anzubieten hast einen weißen kasten mit nem Tisch, nem Screen und nem Stuhll Dann werden die Leute hinterfragt das wirklich ist, ob man dafür reinkommen muss.

00:13:18: Ergo müssen die Unternehmen sich eigentlich Gedanken machen wie sorg ich eigentlich dafür dass die Leute wirklich gerne ins Büro rein kommen?

00:13:23: weil ich denke wenn du sowas wie Unternehmenskultur machen willst wenn dafür sorgen willst dass leute kreativ sind es ist schon gemäß studien nachweisbar dass die das dann machen wenn sie sich meistens physisch zusammenkommen Wenn Sie das eigentlich nicht mehr ganz so gerne machen Dann musst Du dir überlegen wieder dafür sorgst Dass das stattfindet.

00:13:41: Und für uns umgekehrt ist es eine Herausforderung in der Art und Weise, wie wir unsere Kunden beraten.

00:13:46: Aber auch flexibel da zu sein.

00:13:48: bei dem Endeffekt ist das für mich ja nicht relevant ob der Stuhl im Büro oder Zuhause steht oder irgendwo einen Co-Working Space.

00:13:55: Das sind zum Glück eigentlich alles Bereich wo wir ganz gut unterwegs sind.

00:13:59: aber es ist die Herausforderung der Form dass du Möbeln, dass du Konzepte anbietest mit dieser Veränderung, diese dynamischen Veränderungen eigentlich schritthalten.

00:14:08: Okay also erstes Learning es werden höhere Ansprüche an Qualität und ich sag mal Wohngefühl oder Raumgefühl gestellt.

00:14:15: zweite Es muss flexibel sein.

00:14:18: Wie ist denn aber so die Denkweise mittlerweile?

00:14:20: Es ist zum Beispiel so, dass sukzessive mehr Unternehmen in der Lage sind zu verstehen.

00:14:24: Alles klar!

00:14:25: Ich schaffe vielleicht Arbeitsplätze, aber sie sind nicht mehr fix vergeben oder ich muss irgendwie nur noch ein Drittel meiner Bürofläche auf wirkliche Sitzkonzentrationsflächen ausrichten und vielleicht zwei Drittel mehr auf Meet and Talk also vielleicht ein Auditorium oder wo man sich Leute unterhalten können.

00:14:39: Ist das eine Denkrichtung, wo man vorstößt oder ist es ein bisschen anders?

00:14:43: Das ist ne

00:14:43: Reise weil du hast nicht einen Unternehmen Mitarbeiterpopulation, die an einem bestimmten Punkt ist.

00:14:48: Sondern du hast die Leute ... will ich nicht sagen, dass sie eine Normalferteilung haben?

00:14:52: Aber diesen entlang einer in bestimmten Bereichen verteilt.

00:14:56: Manche sind der Sache offengestellt.

00:14:58: Andere hätten am liebsten nach wie vor einen weißen Kasten oder Assistentin im Raum, die möglichst Leute fernhält und deswegen ist eher die Frage ... Ich glaub es hat eine Entwicklung stattgefunden.

00:15:07: Die Leute sind offener geworden aber mit Sicherheit noch eine Reise zu gehen.

00:15:11: Am Ende des Tages hängt auch immer sehr viel mit den Führungskräften zusammen.

00:15:15: Die Führungskräfte können sehr stark dafür sorgen, dass Leute es akzeptieren.

00:15:18: Aber wenn die Führungskraft diejenige ist wie ich es am Anfang schon erwähnt hab, die sich am liebsten irgendwo in seinem eigenen Büro verschandst dann wird das bei den Mitarbeitern auch nicht viel anders aussehen.

00:15:27: Okay

00:15:27: also drittes Learning im Prinzip Kultur und Raumkultur ging quasi Hand-in-Hand.

00:15:31: oder deine Firmkultur dein Leadership Culture muss dich quasi in deinem Raum widerspiegeln.

00:15:36: ansonsten hilft dir auch das schönste Möbelstück nichts?

00:15:38: Absolut!

00:15:38: Also New Work ist nicht was wenn du irgendwo ... Ein paar coole Softdrinks, ein bisschen Bier im Kühlschrank stehen hast.

00:15:43: Dann hast du einen Kicker und dadurch wird nicht New Work gemacht.

00:15:46: Aber grundsätzlich ist es etwas.

00:15:48: wenn du einen echten Anspruch daran hast eine neue Form zu arbeiten für deine Leute und das zu etablieren dann kann der Arbeitsplatz ein sehr guter Katalysator sein um dort hinzukommen.

00:16:00: Ich weiß

00:16:00: ja auch dass hier der Raphael Gügen bei euch immer jemand ist A sich immer viele innovative Unternehmen anguckt also der wirkt, ich will mal wissen wie viel Flugmalen der mittlerweile schon gesammelt hat.

00:16:09: und B macht er ja immer diese Landkarten.

00:16:11: Also diese Design Principles die entwickelt ist die aktuell schon raus?

00:16:15: Nee das Work Panorama für dieses Jahr schon aber er arbeitet jetzt gerade an seinem Panorama.

00:16:19: vernextes Jahr.

00:16:21: Aber Rafa ist ein ganz wichtiges Element.

00:16:22: also Rafa wie du richtig sagst ist unser Trend Scout zwischendurch so ziemlich gegrounded.

00:16:26: dann war man auf seinem Bauernhof In Bayern war aber dann nicht minder tätig, hat die Zeit sehr genutzt um zu lesen und sich viel mit Leuten zu unterhalten.

00:16:34: Aber er ist derjenige, der uns auch challenged.

00:16:36: Der uns challenge in der Art und Weise wie wir an Themen rangehen, wie gesagt wie wir Unternehmen auch beraten wo sich ein Stück weit die Sache hin entwickelt und er ist eigentlich hervorragend geeignet um Leuten mal zu zeigen wo die Tendenzen ein Stück weiter hingeht und wie vielleicht unser Allerwelt in fünf bis zehn Jahren aussieht.

00:16:52: Sprich, Digitalisierung gearbeitet.

00:16:54: Was machten ihr, wenn dem mal ein Bus überfährt ist und Gott bewahrt?

00:16:57: Ich glaub vor Vols aber ... ich staune eigentlich, dass so eine Firma wie ihr eine Person hat oder vielleicht nicht von außen nur so war, das sind wirklich jetzt zwanzig.

00:17:04: Aber es wirkt immer als, wenn ihr den einen habt.

00:17:07: Und der Johnny Eif, der Vitra-Welt sozusagen.

00:17:10: Er ist ja nicht unser Chefdesigner, aber er ist, wie gesagt ... Ich hab vorher auch nicht viele Unternehmen kennengelernt, die jemand haben, weil im Endeffekt ist er ein ... frei floatendes Element.

00:17:23: Er tut das überwiegend, was er tun möchte.

00:17:27: Er hat eigentlich eine komplette Narrenfreiheit.

00:17:29: Ich hoffe mal dass der schön immer aufpasst wenn es auf die Straße geht vor allem an Asien unterwegs ist und dann hoff ich dass uns noch lange erhalten bleibt.

00:17:37: aber ich glaube du hast immer solche Leute.

00:17:39: Ich glaube du kannst diese Leute ja nicht beliebig klonen.

00:17:42: Der Rafa hat ne sehr einzigartige Weise auf die Welt zu schauen Und das hilft uns.

00:17:47: Aber ich habe ehrlich gesagt einen anderen Typen wie den Rafa noch nicht erlebt.

00:17:51: Aber ich denke, es ist auch immer die Frage, wie Dinge zusammenkommen.

00:17:54: Das Schöne ist ja immer, wie Rafa auf Menschen reflektiert und so reflektierter auf mich.

00:17:58: Und ich nehme bestimmte Dinge mit.

00:18:01: Dafür ist er halt sehr ... sehr hilfreich, intern wie extern.

00:18:04: Aber ihr habt jetzt nicht ein Gremium oder so was sich so eine Art Trendgremium?

00:18:07: Oder keine Ahnung, Vitra, zwanzigdreißig Arbeitsgruppe oder sowas, also arbeitet ihr nicht?

00:18:12: Doch

00:18:12: wir haben eine Strategie, die auf zwanzichdreißig geht.

00:18:16: So etwas, das wir regelmäßig weiterentwickeln und wo mit Sicherheit der Raffanstückwetten Einfluss hat.

00:18:20: aber da kommen viele andere Themen dazu.

00:18:22: Das ist eher etwas, was in der engeren Unternehmensspitze zusammen mit dem Verwaltungsrat doch diskutiert wird.

00:18:28: Aber dort kommt zum Beispiel so Themen wie ... Ja, schon diese recht radikale Fokussierung auf das Thema Nachhaltigkeit her.

00:18:35: Dass wir sagen wie stellen wir uns das Unternehmen einen gewissen Zeitraum vor?

00:18:39: und sorgt eigentlich dafür dass du eine scharfe Profilierung behältst.

00:18:43: also ich glaube das ist etwas was wenn du tagtäglich unterwegs bist kämpfst um Projekte und sonst was.

00:18:48: dann besteht ja schon die Gefahr dass du ein Stück weit einfach in dieses hier-und jetzt verfällst.

00:18:53: Und ich glaub das ist schon etwas wo wiederum aus meiner Berufserfahrung wird uns bei Vitra schon sehr stark beschäftigen, was unsere Profilierung heute eigentlich ausmacht.

00:19:00: Wie sorgen wir dafür, dass wir die auch nicht aufgeben?

00:19:03: Aber gleichzeitig wie entwickeln wir die ja auch weiter?

00:19:04: das Themen Digitalisierung und Themen wie ändert sich Arbeit ein Thema, wie verändern die Menschen die Art und Weise, wie sie zu Hause wohnen, dass Wir darauf Antworten

00:19:13: haben.

00:19:14: Aber noch mal Postscript um zu Rafa und seiner Arbeit.

00:19:16: Was steht denn auf dem aktuellen Panorama so drauf?

00:19:18: also wenn wir jetzt sagen würde es

00:19:25: Ich glaub, das was ich dir eben gesagt habe im Sinne von ... Das Thema Hierarchie.

00:19:30: Das Thema Digitalisierung.

00:19:31: Das ist mal echtes New Work.

00:19:34: Also nicht das, was ich eben kurz erwähnt hab sondern das Thema wie finden Menschen eigentlich den Sinn wieder in ihrer Arbeit?

00:19:39: Dass wir jetzt nicht die Purpose-Diskussion anfangen.

00:19:43: aber im Grunde sind Stiftungen und da gibt es schon Unternehmen, die sehr radikal an das Thema Hierarchy angehen und das Thema Purpose rangehen.

00:19:51: Und ich glaube dass wir da das Thema World for Talent Also kann man jetzt nur diskutieren, ob dieser Krieg überhaupt noch im Laufen ist oder nicht talent den Krieg eigentlich schon gewonnen hat und man sich als Arbeitgeber einfach besser auf dieses Szenario einstellt.

00:20:04: Aber ich glaube das sind eigentlich so alle solche Themen.

00:20:05: also ich glaube auch wenn es eine Klammer gibt ohne davon überschwenken zu wollen.

00:20:10: Ich meine da halten mich sehr viel mit Unternehmen.

00:20:12: Wir sind ja heute in Berlin habe eben schon Unternehmen getroffen hab noch ein paar auf meiner Agenda für heute und für morgen.

00:20:18: Wenn es eine Klammer gibt, dann ist das Thema War for Talent also die Schwierigkeit Leute zu finden und nachher dann die Schwichtigkeit auch diese Leute zu behalten.

00:20:26: Und was sorgst du dafür dass die Leute gerne für dich arbeiten?

00:20:30: Und dementsprechend dieses Thema Loyalität auch da ist.

00:20:34: Hast du mal so zwei bis drei Case-Studies?

00:20:36: Also Unternehmen, wo du sagst die haben mit euch gearbeitet es gibt ein vorher nachher so Makeover Effekt und du sagtest wow diese sind das angegangen auf eine Art und Weise Das ist schon so topperzentil

00:20:49: Gibt's schon ich weiß aber Ich habe jetzt vorhin nicht um Erlaubnis gefragt ob ich die Namen nennen darf und daher würde ich wenn es okay ist Anonym halten.

00:20:56: Aber es gibt zum Beispiel der erste der mir jetzt eigentlich eingefallen ist in der hinsicht Gibt ein Unternehmen im Speckgürtel von München Die sind in ihrer kleinen Nische, das sind ja auch typischer deutscherhäten Champion zur Weltmarktführer.

00:21:08: Und die kommen halt wirklich aus diesem ... was ich früher gesagt hab dieser Arbeitswelt wo man schön alle in Zellen weggesperrt hat und zwar damals den Geschäftsführer oder CEO der hat uns auf einer Veranstaltung kennengelernt war dann bei unserem Vitra Campus und denen hatte irgendwie dieser Virus befallen dass er gesagt hat okay das ist vielleicht exakt die Art und Weise, wie ich eigentlich die Ideen mit dem Unternehmen hab für alle Füber umsetzen kann.

00:21:35: Und der ist halt ein recht radikaler Weg gegangen.

00:21:37: Komplettes Deathsharing also komplett weg von territorialen Arbeitsplätzen.

00:21:42: Er selbst auch kompletten Vorstandsbereich aufgelöst sitzt mit den Teams, sitzt unter den Leuten.

00:21:48: Das Projekt hat schon angefangen bevor ich in Deutschland war aber ich hatte dann die Gelegenheit letztes Jahr ihn zu treffen sozusagen mit den Ausläufern von Corona.

00:21:55: Er hat mir gesagt, das war der radikalste Gamechanger den er in dem Unternehmen einsetzen konnte.

00:22:00: Weil er dadurch auch eine ganze Menge Leute verloren und es war ihm vorher klar, dass er die verlieren wird.

00:22:05: Aber er ist auf einmal wettbewerbsfähig wenn Leute zu ihm kommen, also Top-Absolvent von der TU, die auch Angebote von den ganzen großen Konzernen München haben.

00:22:16: Und er kann den Leuten sagen jetzt kommt mal hierher und ich zeige euch wie wir arbeiten.

00:22:19: Also ich zeig euch wie wer arbeitet und zeigt euch unser Führungsverständnis Wirkt dem Unternehmen zumindest sehr glaubhaft und hat hinsichtlich Innovationsfreude.

00:22:28: Also wie gesagt, der kann dir die KPIs relativ gut runterrattern wozu das alles geführt hat weil er ist eigentlich ein knallhater Rechner Und das hat sich auch unterm Strich sehr sehr gut gerechnet dafür und ich glaube es hat das Unternehmen halt wirklich zukunftsfähig gemacht.

00:22:41: und Ich denke da gibt's noch ein paar andere Beispiele auch Unternehmen sagen wir mal die schon sehr erfolgreich waren die das gemacht haben und damit auf diesem Pfad geblieben sind, was ja, glaube ich, mindestens genauso schwer ist wie einmal dort hinzukommen.

00:22:53: Aber für mich ist es wichtig das Thema nicht zu großzumachen.

00:22:56: Ich meine im Endeffekt reden wir über eine bedeutende Arbeitswelt.

00:22:59: Und für mich is' es ein wesentliches Tool umzusetzen, was du hinsichtlich Führung vor hast, hinsächlich die Unternehmenskultur vor hast.

00:23:07: aber es ist wie gesagt ein Werkzeug, was man gut dafür einsetzen kann.

00:23:10: Ich glaub's ein sehr wichtiges, der fühlbares Werkzeug war auch relevanter geworden ist,

00:23:14: Ich glaube, es gibt manchmal Dinge im Leben die kann man erst nachvollziehen.

00:23:18: Wenn man sie gefühlt hat also erlebt hat zum Beispiel Eltern schafft.

00:23:22: Also wenn man Kinder hat weiß man erst was das wirklich bedeutet.

00:23:25: und ich glaube bei Räume ist ein bisschen ähnlich wenn man mal so einen vorhernachher hat.

00:23:29: Ich erinnere mich auch als wir unsere Fläche eingerichtet haben habe ich irgendwie einen großen Zuckerwasser hersteller da gehabt wo ich in Auftrag an Wettbewerber verloren hab der mir sagte Mann hättest du die räume schon gehabt?

00:23:37: Ich glaub mein Team hätte bei dir gebucht.

00:23:38: sehr sicher ja.

00:23:39: wo ich dachte Wahnsinn verrückt oder was es mit den Mitarbeitenden macht, wenn man merkt, wie die immer anders motiviert sind.

00:23:45: Ich glaub, das stimmt schon.

00:23:46: und hast du mal eine Einschätzung?

00:23:49: Wie viele der Unternehmen, mit denen ihr arbeitet, sind denn eher auf einem innovativen Pfad?

00:23:54: Und wie viel eher auf dem klassischen?

00:23:55: Es könnte sein, dass wir eine Verzerrung drin haben, dass Leute, die innovativ denken, eher auf euch zugehen als die Klassischen, aber wer trotzdem interessant

00:24:01: ist.

00:24:01: Man könnte denken ... Aber um jetzt noch grad was dazu zu sagen, was du vorher gesagt hast, ich glaube, das trifft nicht nur auf Unternehmen zu sondern auch im Privatleben.

00:24:10: Wenn dein Zuhause wird immer mehr eigentlich auch zum Stück weit zu deinem Spiegelbild von dem, was dir wichtig ist.

00:24:18: Normalerweise wenn ich irgendwo reinkomme vielleicht hat das auch mit meinem besonderen Herkunft etwas zu tun aber im Endeffekt du kannst so viel über die Person lesen einfach in der Art und Weise wie jemand Zuhauser eingerichtet ist Und genaues gleiche trifft auf Unternehmensung Direkten Eindruck auf Leute, die sich dort bewerben.

00:24:34: Natürlich auch Leute, wobei die manchmal vielleicht ein bisschen betriebsblind werden.

00:24:38: Auf Kunden, Lifferanten, Partner und so weiter und sofort.

00:24:41: Bei uns haben wir Unternehmen eigentlich aus allen Bereichen.

00:24:42: Wir haben manche Unternehmen, die setzen einfach Stühle oder Tische von uns ein.

00:24:46: Und wir haben Unternehmen, in denen wir sie durch die komplette Reise begleiten.

00:24:53: Workplace Consulting, Workshops gehen.

00:24:55: Die werden im Thema Innenarchitektur begleiten und da gebe ich dir grundsätzlich recht.

00:24:59: Das sind schon tendenzielle Unternehmen die sich schon Gedanken gemacht haben dass das ein Thema ist wo es vielleicht Sinn macht nicht einen x-beliebigen Grundriss zu nehmen sondern irgendwann zu sagen okay was will ich eigentlich in der Hinsicht überhaupt erreichen?

00:25:10: Und wie sollen sich mal Leute fühlen wenn sie in diesem Raum sind?

00:25:13: Und von daher würde ich sagen, dass unsere Leute wahrscheinlich oder unsere Unternehmen tendenziell schon in der oberen Hälfte oder vielleicht sogar im obersten Drittel sind wenn es um dieses Thema geht.

00:25:21: Wenn wir jetzt mal ein Stück weit auf die Produktqualität eingehen oder den Faktor umwählen, weil das finde ich ganz interessant was ihr gesagt habt ist so eure dritte Säule.

00:25:28: Ich erinnere mich daran wie bei uns beim Co-Working Space damals noch saß bevor wir unser eines Büro hatten und dann saßen wir Marco Burries gegenüber, der Gründer von OpenOffice und den Fonds usw.. Und ich weiß noch, ich hatte T-Shirt an.

00:25:39: Meine Arme auf dem Tisch abgelegt und man muss bei dem Tisch dazusagen, das war so der Co-Wagging Space, die haben halt ... Weiß nicht?

00:25:44: Dreihundert, fünfhundert Tisch auf einmal bestellt und du konntest im Holz sehen wie es gebogen war ja.

00:25:48: Also wenn du dich daran nebengestellt hast, war's gekrümmt!

00:25:50: So schlimm war das.

00:25:51: Und er meinte ja Joel also wahrscheinlich nimmst du gerade irgendwie drei verschiedene chemische Giftstoffe über deine Unterarme oder die Haut auf weil die Dinger hier halt übelst lackiert sind usw.

00:26:00: Da hab' ich mich jetzt erst mal auch mit dem Thema Indoor-Polush mal angefangen zu beschäftigen.

00:26:03: war schon dran.

00:26:04: Und ich überleg grad so, wie man auch mal ... Wenn ich immer mit Menschen rede bei eure Produkte?

00:26:08: Es gibt ja eine Lernreise.

00:26:09: Das hat manchmal einen Gehalt zu tun.

00:26:11: Wer mehr Geld hat ist etwas aufgeschlossener als wenn man hingucken muss.

00:26:15: Dann wird oft die Frage gestellt, das ist aber teuer!

00:26:17: So und dann kannst du natürlich immer mit den typischen Argumentationen kommen.

00:26:20: Auf deinem Stuhl sitzt du acht Stunden am Tag, jeden Tag

00:26:22: etc.,

00:26:23: Aber verpack doch vielleicht ein Stück weit.

00:26:26: was macht euch denn auf der Qualitätsseite aus?

00:26:28: Weil ich hab gedacht, ob ihr ein Apple der Möbelwelt seid.

00:26:31: Wobei, ich glaube es gibt einen wesentlichen Unterschied zu Apple.

00:26:34: Ich bin Apple-Fan und wenn ich mir mein Telefon anschaue dann ersetze ich das alle zwei bis drei Jahre.

00:26:39: Und das ist der große Unterschied Zu dem was wir eigentlich mit unseren Möbeln beim Absichtigen weil ich denke den Wesenlichsten Beitrag auch zur Nachhaltigkeit ist dass wir etwas haben wo wir immer den Anspruch haben das zeitlos ist.

00:26:50: Das bedeutet dass du eigentlich etwas hast was nach zehn Jahren eigentlich immer noch modern aussieht Was immer noch so aussieht dass du es eben nicht austauschen musst und was halt auch eine Qualität hat die diese Zeit auch ein Stück weit mitgeht.

00:27:01: Und eins von unseren Schönen, du hattest eben über Use-Case gesprochen.

00:27:05: Für mich ist der schönere Case Alnatura.

00:27:08: Der Gözren kam damals als er das neue Alnaturer Headquarter bauen wollte.

00:27:13: Hatte sich gedacht, ich gehe mal durch dieses Gebäude durch und schaue mir mal an welche Möbel – weil manche Möbels sind einfach noch zu gut, die muss man nicht wegtun – welche Möhbel ich gerne in das neue Headquarter mitnehmen möchte?

00:27:23: Er kam dann unter dem Strich dahin, dass eigentlich alles was er mitnehmen wollte war ein Vitramöbel.

00:27:28: Okay, vielleicht ist da ja schon ein bisschen mehr hinter dem Unternehmen und so kam es dann dazu dass wir ihn dabei unterstützen konnten.

00:27:34: Und dann eigentlich auch den Innenarchitektur und die Gelegenheit hatten sozusagen dieses tolle Projekt eigentlich zusammen mit ihm auch zu machen.

00:27:41: Das ist finde ich eine schöne Geschichte weil im Endeffekt der Kunde – du hast eben das Thema Preis angesprochen – man sollte immer den Preis auf die Nutzungsdauer umlegen.

00:27:50: Wenn ihr das anguckt, würde ich mal sagen es ist auf jeden Fall Vitra nicht günstig, das wollen wir auch nicht sein aber wahrscheinlich preiswert.

00:27:57: Und das ist glaube ich ein sehr wesentlicher Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit, aber natürlich arbeiten auch allen anderen Facetten.

00:28:02: Aber Ziel ist eigentlich immer, dass du einen Produkt kaufst und dem extrem lange Spaß hast.

00:28:08: Wenn irgendwann mal was dran ist, dann kannst du dann auch extrem leicht reparieren, dass Du Bezüge einfach abnehmen kannst, dass die Teile so modular sind, wenn man ein Teildefekt ist, das auch relativ leicht austauschen kannst um einfach die Lebensdauer... längstmöglich zu verlängern und im Gegensatz zu manchen Tech-Companies, die Produkte nicht so zu designen, dass sie nach zwei bis drei Jahren ausgetauscht werden muss.

00:28:28: Ja weil ich hab's darüber nachgedacht.

00:28:29: Man hört ja bei mir raus das ein gewisses Fanboy-Tum, den ich abzusprechen ist.

00:28:33: also ich bin heute noch weniger neutral als ohnehin schon aber wenn ich immer was habe wo Leute über eure Marke rede dann kommt immer das Thema Preis.

00:28:39: ach das ist aber teuer!

00:28:40: Und ich versuchte... Ich bin auch mal so kennst du als Apple Nutzer vielleicht auch?

00:28:44: Dass man net mal das so verargumentiert.

00:28:46: Bei Apple ist es einfach so da sagste ja okay die Rechner kosten halt und das ist dann also eure Antwort quasi auch, dass man über die Qualität geht.

00:28:53: Verstehe ich?

00:28:54: Die Qualität ist das eine, aber das andere, was da bedenken muss, ist ... wir haben nichts Günstiges, was für irgendwo beweite Wege.

00:29:04: Also ich meine noch, das ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie.

00:29:07: Siebzig Prozent kommen aus Deutschland oder Italien.

00:29:11: Wir haben einen hohen Anteil an Dingen, die wir wirklich aus der Umgebung auf Sourcen komponenten.

00:29:17: Und auch das ist etwas, das spiegelt sich ein Stück weit im Preis wieder.

00:29:20: Dort wo wir produzieren sehr viel unten in Deutschland und Süddeutschland.

00:29:24: Wir bezahlen so Leuten anständige Löhne.

00:29:26: Alles da sind Themen die sich ein Stück weiter reflektieren aber es ist am Ende des Tages nicht so.

00:29:31: also aus Recht wissen sehr vertraulich wenn es um Zahlen geht.

00:29:35: Aber mit Sicherheit sind unsere Margen und Profite Nicht vergleichbar mit den großen amerikanischen Tech-Companies.

00:29:41: Da wollte

00:29:41: ich jetzt immer noch auf hinaus weil man kennt es ja teilweise aus dem Bereich weiße Ware.

00:29:47: Was ich eigentlich gegrinst ist an Verbrechen ehrlich gesagt, dass man ja bei manchen Produkten einbaut das die irgendwann kaputt gehen.

00:29:52: Wissentlich, dass es Verschleißteile gibt.

00:29:53: wenn ich die aus Kunststoff mache hält das Ding zehn Jahre weniger lang oder fünf als wenn ich sie aus Metall mache und da gibts immer so diesen... Ich weiß nicht ob es einen Urban Legend ist aber wirklich stimmt, dass Miele so die einzigen sind die lange halten und ich finde bei euch ist es ja bisschen ähnlich.

00:30:04: also Was gut für den Kunden ist, ist ja manchmal aber schlecht.

00:30:07: Für ein Unternehmen, was in einem kapitalistischen System arbeitet.

00:30:10: Wenn eure Möbel lange halten, dann habt ihr wenig ...

00:30:12: Ist absolut richtig!

00:30:14: Aber es ist wirklich Teil der Unternehmensstrategie, dass wir gesagt haben, das ist was wir anstreben und wollen.

00:30:20: Ich hatte vor kurzem Interview gehabt, wo's um dem Bundestag geht?

00:30:23: Weil die Stühle im Bundestag sind auch Vitra-Stühle.

00:30:26: Und da kam dann die Diskussion auf, ob das hervorragendes Businessmodell ist, weil sie können sich nicht austauschen.

00:30:31: Also eigentlich vom Businessmodel her gibt es wahrscheinlich deutlich bessere, weil die eigentlich seit dem Bau des Bundestags genau die gleichen Stühle sind.

00:30:38: Das ist eins.

00:30:39: was zwischendurch mal passiert ist dass die Bezüge mal gereinigt wurden.

00:30:42: aber darum geht's am Ende des Tages nicht sondern es geht eben darum wie gesagt ich glaub den größten Beitrag zu Thema nachhaltig kannst dadurch bieten das die Leute sind auch noch zehn Jahre gar nicht wegwerfen wollen und du es vielleicht dann irgendwann mal deiner Tochter weitergibst.

00:30:56: Habt

00:30:56: ihr denn schon einen Ansatz für, sag ich mal irgendwas was in Richtung Refurbished geht oder Second Hand Market?

00:31:02: Weil ... Ich meine war ja früher oft so.

00:31:04: Man hat sich irgendwie so ein Eams-Lounge-Chair gekauft für irgendwie sieben, acht Tausend vielleicht damals auch noch D-Mark oder fünftausend D- Mark.

00:31:09: Ich weiß nicht mehr, was der vor Jahrzehnten gekostet hat und den vererbt man so.

00:31:13: aber es gibt ja bestimmt auch viele die so mobiljahr von euch haben dies theoretisch weiterverkaufen wollten Aber ist natürlich für ne ... Also ist ja mega schwierig zu händeln für euch Und irgendwie Margenarmen

00:31:22: etc.,

00:31:22: etc.

00:31:23: Aber wenn man hier Nachhaltigkeit so richtig dass man konsequent leben will, muss man ja eigentlich sagen ... Muss man sich so ein Thema irgendwie auch angucken?

00:31:30: Wir haben einen Circle Store in Offenbach.

00:31:33: Wo wir gebrauchte Möbel verkaufen erst mal nur unsere eigenen.

00:31:37: Aber genau das was du sagst also ich mein das was wir vorhaben wir lernen zurzeit noch dort also unser Circle store in Belgien Amsterdam dort verkaufen wir auch schon Produkte die von Händlern wieder zurückkommen.

00:31:48: aber ich glaube das Thema Circle Economy ist auf jeden Fall ein Thema auch wieder Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie was wir dort verfolgen wollen, wo wir ganz viel Zukunft sehen.

00:31:57: In der Form dass wir es also nehmen einfach selbst besetzen wollen aber auch das du halt ein Stück weit in so einen Circle Store reinkommst und Produkte reparieren lassen kannst wenn irgendwo defekt dort ist.

00:32:08: Auch das ist eigentlich Teil... Es

00:32:10: ist eigentlich so, dass ihr versucht auch Komplexität gering zu halten.

00:32:13: Also ich muss grad so ein USM-Ding.

00:32:15: Ich weiß als die mal bei mir waren haben sie mir erzählt, Sie haben irgendwie zwölf Farben und die haben sie seit Jahrzehnten und es kommen auch eigentlich keine dazu's gibt doch nicht mehr.

00:32:21: so hey halloween twenty twenty three jetzt machen wir mal einen neuen Orangestone oder so sondern das ist sehr basic.

00:32:27: Ist es bei euch auch so?

00:32:28: Dass ihr versucht Sachen simpel zu halten, dass die sehr konstant sind über Jahrzehn denn weg?

00:32:32: Versuchen wir schon ja!

00:32:33: Ich meine das ist ein bisschen ein Spagat weil wir auch sehr häufig mit Inarchitekten arbeiten und in Architekten sie ein Stück weit auch mal gerne selbst verwirklichen.

00:32:43: Von daher musst du irgendwo schauen, dass du einerseits auch das bietet was der Kunde ein Stück weiter erwartet... ...und dem Kunden auch die Möglichkeit bieten seine eigene Welt zu schaffen also Individualisierungsmöglichkeiten bietet.

00:32:54: aber das Ganze muss halt irgendein System abgebildet sein.

00:32:57: ansonsten wir haben eine riesige Produktwelt, du hast sie eben schon mal angesprochen.

00:33:00: Also wir machen kleine Assessoires, die irgendwo schön auf einem Regal aussehen bis hin zu Tischenstühlen und Trendsystemen für ganze Gebäude.

00:33:08: das schaffst du nicht in diesem Produktportfolio wenn du nicht klare Regeln hast.

00:33:13: und ja wie gesagt ist es nicht ganz so simpel als bei USM erwähnt hast.

00:33:16: aber wir versuchen sozusagen ein hinreichend großes Spielfeld mit System.

00:33:23: Das Lustige ist, man kann über euer Geschäft nachdenken und abstrahiert denken.

00:33:27: Wenn man sich die Hardware-Komponente anguckt ... Den Designfaktor hast du den Apple-Vergleich nicht ganz fern.

00:33:32: Bei anderen Sachen denk ich eher, ob ihr manchmal einen Einschlag von Disney habt?

00:33:37: Weil ihr arbeitet sehr stark mit Franchises.

00:33:39: Man hat die Dieter Rams rein, ihr arbeitet als Autoren.

00:33:44: Einmal etabliert kannst du das ja auch lange abschöpfen.

00:33:47: Ich

00:33:47: glaub, es trifft noch besser.

00:33:49: Franchise wäre ich.

00:33:52: Ich kenne es mal aus dem Basketball.

00:33:55: Atlanta Hawks oder Chicago Bulls ist ein Franchise.

00:33:58: Aber im

00:33:59: Endeffekt ist, wie wir unsere Arbeit machen hinsichtlich Möbeln, dass wir unsere Sachen nicht selbstdesignen.

00:34:07: Wir haben inzwischen zwei Produkte, die wir selbstdesigned haben aber das große Portfolio an Produkten sind von Industriedesignern entwickelt und gemacht.

00:34:16: Und der Regel ist es so, dass wir haben eine Idee gehen auf einen Industrie-Designer zu, der aus unserer Sicht dazu passt oder den Industrie Designer kommt mit einer Idee zu uns und dann haben wir eigentlich die Ingenieure, haben die Erfahrung wie man das in ein fertiges Produkt umsetzt und das dauert sehr häufig ein paar Jahre um dorthin zu kommen.

00:34:33: Dementsprechend ist es eigentlich so, ich sehe uns teilweise eher als ein Verlag wo die Autoren sozusagen zu uns kommen Und wir arbeiten zusammen mit den Autoren, bis das Werk bestmöglich aussieht.

00:34:43: Dann wird's veröffentlicht und das trifft wahrscheinlich die Beschreibung des Bildes mit am besten?

00:34:49: Ich

00:34:49: denk bei dem Disney-Bleiber also Dieter Rams, der George Lukas hat so eure Starbosswelt geschaffen.

00:34:55: Dann gibt es irgendwie diese beiden Engländer ... Oh, ich

00:34:58: war ausgewähnt!

00:34:59: Ja, danke schön.

00:35:01: Das ist dann vielleicht eher so die, weiß nicht, Unandak Mikimauseck.

00:35:03: Aber du stellst, was ich meine ne?

00:35:05: Der einzige Clou, der ja noch fehlt is... wenn man das weg von der Hardware kriegt.

00:35:09: Denkt ihr über sowas auch mal nach, die Designsprache in was Replizierbar Digitales zu überführen?

00:35:14: Also NFT wäre zum Beispiel so etwas Naheliegendes oder ...

00:35:17: Wir schauen uns diese Trends an, weil das auszuschließen wär Deppert und wir müssen einfach schauen, was für uns passende Modell ist.

00:35:26: Aber dadurch dass wir eigentlich über die physische Erscheinung im Raum kommen sind wir noch recht stark physisch unterwegs.

00:35:34: Aber wir schauen uns diese Modelle, auch NFTs und sonst was.

00:35:37: wir haben Projektgruppen die sich das anschauen.

00:35:38: Und dann muss man einfach schauen was der richtige Einstieg dazu ist.

00:35:41: aber bin ich völlig bei dir also auch dass es wieder in die Parallele zur Arbeit umso mehr Arbeits sozusagen digitaler Raum stattfindet um so mehr musst du dann halt als Design Company überlegen wo deine Existenzberechtigung diesen digitalen Raum ist.

00:35:55: Und noch da, ja.

00:35:56: Muss man mal schauen!

00:35:57: Eigentlich ist das ein interessanter Gedanke, den du da... Also es spinnt sich in meinem Kopf gerade weiter.

00:36:01: Wenn du dich zu achtzig Prozent nur an Online-Meetings auffällst, dann müsste Vitra sonst eigentlich auch jemand sein der so den digitalen Hintergrund für die Einrichtung von deinem Google-Mieter zu sagen?

00:36:09: Ja, ich meine kann sie noch einen Schritt weitergehen, kannst du sagen Das was wir jetzt heute im Teams und Zoom sehen Ist ja Jahr zwanzig zweiundzwanzig.

00:36:16: Wie sieht das Ganze in fünf bis zehn Jahren aus?

00:36:18: Dann werden wir uns ja wahrscheinlich irgendeine Form von Brille aufziehen oder welche, die weiß auch immer.

00:36:24: Dann werden wir das Gefühl haben in einem dreidimensionalen Raum zu sein.

00:36:27: und dann ist die Frage, wie ist der eingerichtet?

00:36:30: Aber ich glaube da muss eine Firma wie EOS super vorsichtig sein wegen diesem modern versus zeitlos Gedanken oder innovativ.

00:36:36: Und deswegen dauert es vielleicht ein bisschen länger als bei anderen weil's halt meistens was uns immer sehr wichtig ist dass nicht trivial wird, dass es nicht etwas ist wo man schnell auf dem fahrenden Zug aufspringt Weil das dann tiefer hat, dass es beliebig wird.

00:36:48: Deshalb schauen wir uns das an überlegen gut was wir machen aber wenn wir's dann machen wollen was eigentlich

00:36:53: richtig machen.

00:36:55: Ich glaub die ist da sehr hoch.

00:36:56: Wenn du jetzt irgendwie sagst dir mal ah Gucci ist jetzt ins Metaverse eingeschiegen oder Nike macht jetzt die Treta und so.

00:37:01: Die haben ja auch eine ganz andere Saisonalität ihr habt gar nicht.

00:37:04: deswegen ist das bei euch viel brutaler glaube ich.

00:37:05: Ja genau Wir versuchen eben nicht fashion zu sein sondern eigentlich eine andere Nische zu besitzen.

00:37:12: Wie ist das eigentlich, wenn du mal prozentual aufmachst?

00:37:15: Wie viel Prozent eures Umsatzes ist es mit Büro und wie viel ist mit Wohnen verbunden.

00:37:19: Ist es fifty-fifty oder verteilt?

00:37:21: Ich würde sagen, es ist weitestgehend gleichverteilt.

00:37:25: Wir reden nicht gerne über Zahlen, aber es ist meistens so ... Während Corona war's das Wohnen stärker als Büro.

00:37:32: Jetzt zur Zeit ist es eher so, dass Bürokratie etwas stärker ist, weil uns eine gewisse Konsumzurückhaltung hat in Folge der Krisen.

00:37:39: Aber es sind zwei ... Vollwertige Beine auf denen verstehen.

00:37:42: Und wie ist so mittlerweile euer Vertriebsfahrt gebaut?

00:37:45: Weil ich erinnere mich, es war ja lange ein Thema, Vitra eigener Online-Shop ging nicht weil irgendwie sehr Händler orientiert.

00:37:50: Ich meine zu wissen oder habt mal den Flohfunk gehört und nicht von euch aber aus dem Markt dass ihr früher sogar für euren eigenen Online Shop teilweise Umsätze an die Hände zurückgeführt hat, weil ihr mit denen solche Deals hattet das eigentlich nur über die laufen soll, dass man dieses Vertrauen erst einmal aufbauen musste was mittlerweile da ist.

00:38:04: Wie ist es heute?

00:38:05: also?

00:38:05: geht man hin und kauft sich Vitra wirklich noch in den Smoos und Minimums dieser Welt oder auch sehr stark über euch direkt.

00:38:11: Was ist der typische Weg?

00:38:12: Meine persönliche Meinung dazu, dass du den Kunden verschiedenste Channels anbieten musst und der Kunde am Ende selbst entscheiden muss, über welchen Channel er kauft.

00:38:22: Dazu gehört halt auch, das du dem Kunden die Möglichkeit anbiten solltest, bei Vitra direkt zu kaufen.

00:38:29: Nur ist es natürlich so, wir verkaufen nie mit irgendeinem Discount.

00:38:33: Wir verkaufen immer Vollpreis, wir machen keine Promotions und gar nichts.

00:38:37: Wir haben eine Beratung, die findet bei uns ein Weil am Rheinstadt in unserem Vitra-Haus.

00:38:41: Aber abgesehen davon haben wir auch keine Shops wo wir direkt verkaufen.

00:38:44: Also wir haben einen Online Store und wir haben unser Vitra Haus was auch ein Stück weit finde mag wie uns auch wichtig ist dass wir diesen Endkunden Kontakt haben weil du darfst dich nicht abkoppeln vom Entkunden oder man nur mittelbar über Händler zu wissen was Kunden bewegt und wo die Trends hingehen macht ich da vielleicht auch ein stück breit versetzt sich zu sehr auf einer Insel.

00:39:03: aber für uns es sind Händlern sind unsere wichtigsten Partner in diesem gesamten Spiel.

00:39:08: Von daher ist es mit Sicherheit so, dass wenn du in Berlin ein Vitraprodukt kaufen willst hast du die besten Möbelläden in der Stadt, die unser Produkt geführen.

00:39:16: Und ich denke dadurch, dass wenn du ab einem gewissen Preisegment normalerweise unterwegs bist und eine vollwertige Beratung brauchst sind das eigentlich auch die besten Anlaufpunkte um diese zu bekommen.

00:39:26: Dann ist es mit Sicherheit so.

00:39:27: wir haben auch die Smalls, die du eben richtigerweise genannt hast, die aus meiner Sicht ein sehr interessantes Omnichannel-Konzept haben weil sie haben ihre Läden in den Städten, sie haben einen sehr guten Online Store und auf die hatten weiße kann der Kunde wiederum aussuchen wo er kauft und mit denen sind wir persönlich sehr eng verbunden.

00:39:45: Wenn du auf Büros rübergehst, ist es auch so.

00:39:48: Ich hab ja eben schon mal gesagt wir bieten Beratungen an und nehmen Kunden mit aber die Abwecklung an sich findet eigentlich immer über ein Partner statt.

00:39:53: also wir machen kein nennenswertes Direktgeschäft im Büro-Business.

00:39:57: Ich

00:39:57: überlege dir ob das für euch sogar nachträglich fast ein Segen gewesen sein könnte dass ihr nicht verführt wart.

00:40:03: viele Onlinehändler gehen dann auf einmal hin und machen sich Läden auf wo man das Produkt mal erfahren und kennenlernen kann Und in meiner Wahrnehmung sind die damit alle mehr oder minder auf die Schnauze geflogen, ehrlich gesagt.

00:40:13: Ich glaub andere Möbelhersteller haben das auch gemacht ... ich nenne jetzt keine Name, aber ich erinnere mich an Leute mit denen ich gerede hab, die dann schweren Herzens ihre in der Friedrichsstraße angesiedelten Läden zugemacht haben, wo man halt diesen Nairn-Effekt hatte.

00:40:24: Vielleicht war es da sogar ein bisschen euer Vorteil, dass ihr über Händler gekommen seid?

00:40:27: Ja,

00:40:27: ich denke schon!

00:40:29: Ich bin großer Anhänger vom Thema Schuster.

00:40:31: bleibt bei deinen Leisten.

00:40:32: Also was sind eigentlich unsere Kernkompetenzen?

00:40:34: Unsere Kernkompatienz ist nicht um den Retail zu machen.

00:40:38: Campus besuchen kommt, was übrigens definitiv eine Reise wert ist.

00:40:42: Dann wird man glaube ich ne sehr gute Retail Experience haben wenn wir uns ins Vitra Haus geht.

00:40:46: aber abgesehen davon ist es nichts wo wir ne große Expertise haben auch nicht wo wir eine Expertise aufbauen wollen sondern wo wie ich ganz klar einen lokalen Händler im Büro oder im Wohnenbereich deutlich besser aufgestellt sehe.

00:41:01: und da ist es da eigentlich eher die Frage wie können wir den besten Partner auch an uns binden, wie können wir die stärken?

00:41:06: Wie können wir sie in einem Beratungsgespräch zu ihren Endkunden entstärken?

00:41:09: und wie können man beim Ende die Endkunde inspirieren.

00:41:12: Beim Ende entscheidet der der endkunde wo er kauft und dem wollen wir es so schwer wie möglich machen nicht bei Vitra zu kaufen.

00:41:18: Guckt ihr euch eigentlich so diese typischen Furniture, Möbel-Branchengeschichten sonst auch an?

00:41:23: Also ich meine da tut sich ja ziemlich viel gerade.

00:41:25: Also Hormp fjenn zwanzig hat irgendwie Badglas übernommen dann wurde Hormf vjennzwanzig selbst von XXL Lutz übernomen Wave her fliegt jetzt so halbwegs gesettelt aber immer noch nicht glaube ich über ein Berg durch die Gegend.

00:41:36: Dann einige sind grad pleite gegangen.

00:41:37: also das ist ja sehr viele Bewegung gerade drin.

00:41:39: man möchte ja meinen dass es Geschäft irgendwie Möbil übers Internet über digital first und dann eben zu kaufen vielleicht jetzt gerade auch mal ein bisschen salonfähiger wird.

00:41:47: Das ist aber natürlich von eurem Geschlecht eigentlich sehr weit weg, weil die sind immerhin gegangen ... Ihr habt ja ne Marke was sie nicht haben.

00:41:53: das heißt so'n klassischer Online-Möbelhändler geht eigentlich immer hin versucht Wiederkäufe über Assiseurs und Co.

00:41:59: zu triggern Und ansonsten hast du halt dass du einmal eine Couch bestellt.

00:42:02: es dauert sechs Wochen Du hast in die Probe gesessen dann ist das so ne Lala Erfahrung.

00:42:05: im schlimmsten Fall guckt ihr euch das trotzdem an?

00:42:07: Natürlich müssen wir das angeschauen.

00:42:09: also und ich bin da eigentlich über unser Händlaus sehr nah an diesem Business dran nur wie der jetzt grade richtigerweise gesagt, dass wir hatten so eine Sonderkonjunktür über Corona.

00:42:18: Wo logischerweise viele Läden zu waren und daher sind viele online Stores eigentlich aus allen Nähten geplatzt.

00:42:25: da hatten sie eher das Problem, dass die Produkte nicht da waren weil die teilweise halt ihre Lieferketten nach Fernost hatten.

00:42:29: also hatten liefer Probleme haben dann teilweise extrem ausgebaut.

00:42:33: jetzt normalisiert sich das Geschäft und kommt wieder runter und pendelt sich wieder auf einen Normallevel ein.

00:42:37: vielleicht viele sehen auch, dass es nicht ganz so krass skaliert wie sie sich zwischendurch gedacht haben.

00:42:42: Und ich denke, da hängt vielleicht auch ein Stück weit die Begründung hinter den ganzen Konsolidierungen, die man zurzeit sieht.

00:42:48: Weil du irgendwo versuchst, die Economie so scale aufzubauen damit dir in der Logistik, in der Lagehaltung effizienter wirst.

00:42:54: aber die Kernfrage und das ist ein bisschen das was du ja auch mit verknüpft hast wenn nicht mehr eine Sofa kaufe für einen für einen deutlichen Betrag, also für irgendwas, was deutlichem Vierstelling ist.

00:43:04: Dann willst du meistens mal drauf gesessen haben.

00:43:06: Du willst das Gefühl haben und gucken wie fühlt sich der Stoff an?

00:43:08: Vielleicht willst du auch wissen ob der Stoph auf dem du da sitzt, ob du anfängst zu schwitzen wenn es im Sommer heiß wird.

00:43:15: Und das sind Themen wo du zurzeit zumindest immer noch an gewisse digitale Grenzen kommst und daher sehe ich zur Zeit immer noch diesen den Omni Channel Approach Also wo du eigentlich auch eine physischen Touchpoint hast als wesentlich an.

00:43:28: Aber ich finde es ein extrem spannendes Umfeld.

00:43:30: Wie gesagt, hinsichtlich Retouren, hingsichtlich Logistik, hensichtlich Lagehaltung, wie du die mannigfaltigen Möglichkeiten eines Sortiments abbildest ist der Möbelhandel wahrscheinlich nicht der online-affinste Markt den du da draußen findest.

00:43:45: aber mit Sicherheit schauen wir uns da jeden Approach an der dort eigentlich zurzeit stattfindet und überlegen und reflektieren was das eigentlich für uns selbst bedeutet.

00:43:51: Per se würde ich ja sagen, ich habe noch nie einen Multichannel-Ansatz gesehen der funktioniert hat.

00:43:55: Aber bei eurem Segmenten hat man die Margentrechtigkeit plus die Produkterfahrung und die Komplexität und die lange Lieferkette.

00:44:01: Vielleicht ist es sogar ein Thema?

00:44:03: Wahrscheinlich funktioniert dann der Designaspekt darin weil wenn ich darüber nachdenke ihr verkauft ihr auch über so was wie Conox oder Designbestseller sind ja auch online first da verkofft ihr sicherlich gut drüber.

00:44:12: aber wahrscheinlich gibt's da auch Segmente die gut gehen sowas wie Stühle und Assay Swars und Deko und Sachen wo es vielleicht komplizierter wird wenn man in so etwas denkt.

00:44:19: Es funktioniert überall dort gut.

00:44:21: Aber meistens ist es so, dass du irgendwo dir eine Beratung holst.

00:44:25: Also gibt bestimmte Produkte ... Inzwischen hast du den Launster schon erwähnt?

00:44:29: Leute kennen den Laundster, haben ihn bei Freundenprobe gesessen.

00:44:33: Da hat sich interessanterweise, wenn du mich das vor sechs, sieben Jahren gefragt hättest, ich sag, das ist kein Online-Produkt.

00:44:38: Das hat sich inzwischen zu einem echten Onlineprodukt entwickelt.

00:44:42: Weil die Leute physische Möglichkeiten hatten, dieses Produkt zu fühlen und testen.

00:44:47: Wie gesagt beim Sofa Ich weiß es nicht.

00:44:49: Ich denke, du musst auf dem Sofa gesessen haben und das Gefühl haben, um zu wissen, dass da für diesen Betrag auch ausgibst.

00:44:54: am Ende des Tages ... Keine Ahnung, viele Leute sitzen drei, vier Stunden am Tag aufm Sofa?

00:44:59: Leider nicht!

00:45:00: Aber

00:45:01: wenn du so viel Zeit dieses Produkt nutzt, dann willst du sicher sein, dass es passt.

00:45:05: Wir können was dran sein.

00:45:06: Man geht in die Läden erkundigt sich, hat viele Touchpoints bis man ... Wo man kauft.

00:45:10: vielleicht kommt an die Rechnung, geht dann auf zu sagen, du gebietest mehrere's an.

00:45:14: bei einem verfängt der Online-Shop beim anderen der molekale Händler im dritten Vitra direkt.

00:45:18: Ja, spannend.

00:45:19: Lass uns mal als letzte Frage den Ausblick nach vorne sozusagen wagen.

00:45:22: Es gibt dir immer diesen schönen Satz, man überschätzt was man in zehn Jahren leisten kann und man unterschätzte was man fünf leisten kann.

00:45:28: Was glaubst du denn?

00:45:29: Wo ihr euer Markt und die Arbeitswelt in fünf Jahren steht?

00:45:32: Boah,

00:45:32: das ist eine ...

00:45:33: Undankbar, ne?

00:45:34: ...

00:45:34: anspruchsvolle letzte Frage!

00:45:36: Also ich glaube, man unterschatzt das ein Stück weit.

00:45:38: Wir sehen ja eigentlich heute auch die Trends wo sich's in vielen Unternehmen hinentwickelt.

00:45:42: also sprich das Thema.

00:45:45: Also tendenziell werden die Büros kleiner, flexibler werden das zu Hause und das Büro fusioniert stärker.

00:45:53: Du siehst wesentlich mehr Einflüsse des Zuhauses geht ins Büro rein und viele Büros finden immer mehr zu Hause statt.

00:46:01: von daher verheiratet sich das ganze Thema immer stärker.

00:46:05: Wenn du so ziemlich viele englische Worte hast, aber ich glaube bei dir ist das okay.

00:46:07: Aber diese Awareness rund darum worauf sitze ich aus welchem Material es gemacht ist nachhaltig?

00:46:13: Ich glaube die wird eigentlich in allen Bereichen deutlich steigern.

00:46:16: Ich glaube diese Tendenz dazu dass du dir etwas kaufst was dänenziell hält wo du weißt du kannst es reparieren und behalten ist etwas was bei Leuten nach wie vor am zunehmen ist vor allen Dingen hier in unserem Breitengraden.

00:46:27: Deswegen glaube ich, dass wir da zur Zeit die richtigen Pfeiler besetzen und da die Strategie bis zum Jahrzehntraißig geht sollte das auch etwas sein was uns für den nächsten zehn Jahre verweilt.

00:46:34: Na gut lieber Roman es war ein spannender spaßiger Blick.

00:46:37: Ich tauche immer gerne wieder an.

00:46:38: eure Welt ein wird bestimmt bald mal wiederkommen dann immer so im halbjahres Rhythmus oder so Und für den Moment.

00:46:42: schonmal vielen vielen Dank und bleibt gesund und ich drüber euch die Daumen.

00:46:45: Danke Joel!

00:46:45: Das wünsche ich dir auch.

00:46:52: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:46:57: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen Und hey!

00:47:03: Je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:47:07: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns Bis zum nächsten Mal.

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