Hellmann 📦 : Wie Digitalisierung die Logistik verändert | #Transformation 💻
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Nach 150 Jahren ist das Ding durch? Dass das nicht so sein muss, zeigt das Logistikunternehmen Hellmann eindrucksvoll: Das Unternehmen blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück und wagt sich seit einiger Zeit an die größte Herausforderung: Die digitale Transformation! Wie geht man diese am besten an und welche Probleme können in eingespielten Systemen auftreten? Wir besprechen den Weg und Erfolg von Hellmann mit Stefan Borggreve, CDO bei Hellmann. Und natürlich gibt es viele Learnings. Du erfährst... ...wie du als alteingesessenes Unternehmen digital transformierst ...welche Herausforderungen die Transformation mitbringt ...wie du am besten im Unternehmen die Aufgaben im Zuge der digitalen Transformation verteilst ...welche Tools sich am besten eignen …wie Hellmann zusammen mit Etribes das Operating Model seiner Digital-Einheit auf ein neues Level gehoben hat ...wie du Prozesse im Unternehmen auf die digitale Transformation anpasst ...was an der Umsetzung am schwierigsten ist ...wie du dein Team mitnimmst ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Joel und sein Co-Moderator Fabian J. Fischer, Geschäftsführer bei der Digitalberatung Etribes, nehmen dich mit an Bord, wenn sie mit bekannten mittelständischen Unternehmen darüber sprechen, wie diese ihre Digitalisierung umsetzen. Mit dabei bei jeder Folge: erfahrene Unternehmer:innen und Expert:innen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Fabian J. Fischer, CEO Etribes Group 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Stefan Borggreve, CDO Hellmann Worldwide Logistics __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung & Einführung ins Thema (00:03:30) Digitalisierung umsetzen (00:12:24) Tools, Prozesse, Operating Model (00:17:58) Größte Schwierigkeiten & Aufgabenverteilung (00:23:24) Fragenhagel: 5 spontane Fragen __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital-Kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Digitale Transformation mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:07: Los
00:00:07: geht's!
00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Jacob Schmarek.
00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich wieder den lieben Fabian J. Fischer an meiner Seite.
00:00:22: Und wenn Fabian vom E-Tribes am Start ist dann wisst ihr sprechen wir über Digitalisierung Denn Fabian begleitet viele Unternehmen von der Seitenlinie und geht auch mit in die Bütte rein mit seinem Team.
00:00:32: So auch bei unserem heutigen Gast nämlich dem lieben Stefan Borggräwe Der S.C.D.O.
00:00:37: bei Hellmann Vielleicht habt ihr davon schon mal gehört dass ein Logistikunternehmen werden wir gleich mehr darüber erfahren wie man nach über hundertfünfzig Jahren Firmengeschichte denn eigentlich die digitale Welt so sieht.
00:00:45: Aber es gibt ein paar interessante Twists und da freue ich mich schon drauf, das heute mal gemeinsam nachzuzeichnen.
00:00:50: Also that being said, schön dass ihr beide da seid erst mal und moin moin!
00:00:54: Moin moins, danke für die Einladung.
00:00:56: Ja, schön, dass du da bist, Stefan.
00:00:57: Machen wir einen ersten Wurf heute mit Fabian.
00:00:59: Erzähl mal ganz kurz Hellmann so deinen Big Picture.
00:01:02: Warum findest du das ein spannenden Case?
00:01:04: Weil wir machen's immer im Wechseln und bringen jemanden mit.
00:01:06: Was ist an Hellmann?
00:01:07: super spannend?
00:01:08: Ich hatte den Eindruck, es war in eurem Kosmos schon ein Highlight-Projekt für dich gewesen.
00:01:12: Definitiv!
00:01:13: Erstmal ist der Kontakt zu Stefan bei einem persönliches Intro aus meinem Netzwerk entstanden.
00:01:18: Das ist schon etwas anders als wenn man kalt aufeinander trifft.
00:01:21: Es waren von Anfang an sehr positive Gespräche.
00:01:24: und vielleicht auch für das Team, dann ist es glaube ich eine super Ausgangssituation.
00:01:30: Da kann Stefan gleich noch ein bisschen mehr zu erzählen.
00:01:32: einfach die Situation war toll und wir konnten da richtig viel machen und die Bereitschaft war auch da wirklich Dinge zu verändern und das Ganze auch sehr kundenzentriert anzugehen.
00:01:40: aber da wird Stefan sicherlich gleich noch etwas mehr zu erzielen.
00:01:43: Genau, gutes Stichwort.
00:01:43: Stefan, lehm uns mal mit hinter die Kulissen.
00:01:45: ein kurzes Big Picture auch bei dir zum Thema Hellmann.
00:01:48: Wie steht ihr da?
00:01:49: Was macht euch aus?
00:01:50: Wo seid ihr heute?
00:01:51: Wo wart ihr früher, worüber wir reden, dass wir mal die Reise ein Stück weit kennenlernen?
00:01:54: Ja,
00:01:54: Hellmann ist eine weltweite Logistikerin über hundertfünfzig Jahre.
00:01:58: jetzt mittlerweile haben ... Jetzt letztes Jahr die fünf Milliarden Grenze geknackt.
00:02:03: Auch von dem Umsatz her, was natürlich in den letzten zwei Jahren alles ein bisschen speziell war bei dem wie sich auch da im Markt die Covid-Krise entwickelt hat.
00:02:10: aber unsere Kernprodukte sind Luftfracht, Seefracht, Landverkehr, Kontaktlogistik.
00:02:14: Wir sind in vielen Industrien unterwegs insbesondere Automotive, Fashion, Healthcare und auf allen Kontinenten oder in knapp sechzig Ländern unterwegs.
00:02:23: Americas APEC Europa Middle East.
00:02:26: das macht uns so aus.
00:02:29: über die Firma Helman.
00:02:30: Ja, mega!
00:02:30: Und was war so eure wesentlichste Hausaufgabe bisher im Bereich Digitalisierung?
00:02:34: Wo du dir dann auch externen Support reingeholt hast?
00:02:36: Vielleicht kannst du noch mal vorher ein Nachherbild geben oder vielleicht seid ihr noch auf dem Weg... Was der Nummer eins Task ist wenn ihr über Digitalisierung nachdenkt?
00:02:43: Ich
00:02:43: glaube fertig wird man ja nie mit der Digitalisierung das Mal vorab.
00:02:47: also deswegen ist der Begriff digitale Transformation nochmal bisschen schwierig weil am Ende es ist ein dauerhafter Wandel.
00:02:53: ich denke als wir angefangen haben Der große Schnitt vor vier Jahren, wir kamen ja auch aus einer Regestrukturierung.
00:02:58: Da waren es eigentlich drei riesigen Themen.
00:03:00: zum einen hatten wir viele Kernsysteme und viele Kernthemen die wir einfach angehen mussten das heißt unsere operative Plattform in den Kernprodukten zu erneuern und auch digital zu denken.
00:03:12: da ging's im zweiten Schritt darum auch die Customer Experience eben auf ein anderes Level zu bringen.
00:03:16: Das war der Anknöpfepunkt mit eTribes.
00:03:18: und zum Dritten das Thema Innovation generell, also nah am Coa.
00:03:22: zum einen aber auch zu schauen wie kriegen wir eigentlich verwandte Geschäftsmodelle neue Geschäfts-Modelle vielleicht auch Ökosysteme Modelle getrieben in der Logistik.
00:03:30: Und wenn wir jetzt mal hier die Reise nachzeichnen Fabian was waren so die ersten Steps?
00:03:33: Wie geht ihr an sowas ran?
00:03:35: Wenn jetzt ein Unternehmen auf euch zukommt und es ist ja sehr prototypisch was Stefan jetzt gerade beschrieben hat Also der Gedanke zu sagen okay Wir müssen nur die Kundenerfahrung verbessern das Kernprodukt und dann wollen wir eigentlich auch schon schielen auf Innovationen.
00:03:46: Was wären so eure oder waren die ersten Steps, die ihr gemeinsam gegangen seid?
00:03:49: Sag ich mal im Sinne von Assessment und dann Umsetzung.
00:03:52: Grundsätzlich ist es ein gutes Beispiel für eine Situation in der das Unternehmen sehr genau weiß was zu tun ist.
00:03:58: Ich glaube es war allen Beteiligten klar was Digitalisierung für Helman bedeutet wo man hin möchte was man gerne finde Customer Experience kreieren möchte.
00:04:05: Ich glaube, wo wir vor allem bei geholfen haben ist der Weg.
00:04:08: wie kommen wir denn da hin?
00:04:09: Also wie müssen wir uns eigentlich intern aufstellen?
00:04:11: Wie müssen wir das organisieren?
00:04:13: Wie muss die Unit dafür geschaffen werden?
00:04:15: also wie muss diese aussehen?
00:04:16: was für Leute brauche ich und wie ist das Zusammenarbeitmodell in dieser Unit um dahin zu kommen?
00:04:21: und da haben wir glaube ich einen wesentlichen Teil zu beigetragen und das ist so der Klassiker eigentlich.
00:04:26: alle wissen wo es hingeht aber sozusagen das ganze beschleunigt dann auch.
00:04:29: zu tun ist dann oftmals in der Theorie leichter als in der Praxis.
00:04:34: Stefan, ich finde es ganz interessant was Fabian da erzählt.
00:04:36: Weil ich glaube das ist für viele relevant die jetzt auch zu hören wie habt ihr das denn strukturiert?
00:04:40: Ist ja ein bisschen wie Architektur.
00:04:41: hier baut quasi ein Haus dann steht das paar Jahre und dann baust du's um und da musst du dir vielleicht noch mal über Fundamente Gedanken machen und über die Stützbalken.
00:04:48: Vielleicht kannst du ja von daher auch nochmal uns mit an die Hand nehmen Wie habt ihr denn die Architektor der Organisation umgebaut Und vor allem vielleicht auch gar nicht so unspannend Was du dafür eine Rolle als CDO drin einnimmst.
00:04:58: Ja also Was uns wichtig war, ist eben eine Einheit zu schaffen die direkt am Kunden entwickelt.
00:05:04: und ich sage mal die ganzen Lehmschichten rauszunehmen.
00:05:07: Und zu sagen wie schaffen wir es eigentlich möglichst schnell am Kunden eine Discovery zu machen?
00:05:12: Zu gucken was wirklich Wert schafft am Kunden und wie kriegen wir die möglich schnell gedreht und validiert.
00:05:17: und da mussten wir sicherlich schauen wer haben wir da aufgestellt?
00:05:21: weil wir eher in vielen verschiedenen Bereichen aufgestellt waren und auch nicht unbedingt am Kunden ausgerichtet.
00:05:27: und das war daneben der Punkt wo wir gesagt haben... Mensch, jetzt gucken wir mal wer da eben Expertise mitbringt.
00:05:32: Wer uns immer auf der Reise helfen kann damit wir genau das schaffen um möglichst schnell eben Kundenwert zu schaffen und immer wieder neue Dinge an den Kunden heranzubringen.
00:05:40: Aber solch die Theorie du hast ja vorhin gesagt Digitalisierung hört nie richtig auf aber sie ist nie fertig aber Sie macht einen manchmal fertig hätte ich jetzt gesagt Vieles weiß man in der Theorie aber wie sieht es dann in der Praxis aus?
00:05:50: weil Du hast ja auch diese Grabenkämpfe.
00:05:52: wenn jemand jetzt nah am Kunden dran ist und entwickelt Dinge und geht zurück in die Organisation Dann hast du gerne auch mal Widerstände.
00:05:58: Wie habt ihr das denn ganz konkret umgesetzt?
00:05:59: Also wie habt ihr es mit den Freiheiten gemacht, wer wurde da besetzt.
00:06:03: Weißt du was?
00:06:03: ich meine?
00:06:03: also wirklich mal was für dich vielleicht total banal ist aber mal mitzunehmen uns.
00:06:07: Genau also zum einen haben wir... Das muss man wissen.
00:06:09: bei Hellmann glaube ich eine sehr kollaborative Kultur d.h.
00:06:12: wenn man vernetzt ist im Unternehmen und sich auch mit den Bereichen ehrlich damit auseinandersetzen, okay wir wollen ihr Wert schaffen.
00:06:19: Es geht hier nicht darum irgendwie einen Bereich zu fördern oder sonst was sondern wir wollen wirklich eben Kundenvalue schaffen dann wirklich zu sagen ok wie können wir das bestmöglich machen?
00:06:26: Ich glaube die Grundvoraussetzung ist erstmal dass man dafür eine Awareness schafft dass alle diese Reise auch mitgehen können.
00:06:33: ich habe als CDO zudem den Vorteil der sich vorher in Geschäftsbereichen gearbeitet hat sprich auch selber mal PNL Verantwortung hatte in den einzelnen Geschäftsbereichen und dadurch natürlich ein gutes Netzwerk ab innerhalb der Unternehmung als auch eben mitreden kann, wenn es dem um Geschäftswert geht.
00:06:49: Das war ein Riesenvorteil.
00:06:51: auf der anderen Seite.
00:06:51: Natürlich ist es so dass man, wenn man eben so eine Digitaleinheit aufbaut viele Kenntnisse gar nicht hat.
00:06:57: also das fängt an bei einem UX-Design das geht weiter mit vielleicht den richtigen Data Analytics Kompetenzen als auch dieses Gesamtspielsystem.
00:07:05: und das war für uns der Punkt wo wir gesagt haben da brauchen Hilfe, da sind wir auch ehrlich genug zu uns.
00:07:10: Wir wissen zwar wie wir es grundsätzlich theoretisch umstellen würden aber jetzt wollen wir wirklich jemanden noch an die Seite der uns eben auf der Reise hilft und sagt Mensch probiert das mal in diese Richtung oder in die Richtung wobei das auch immer was ist was man stetig weiterentwickelt.
00:07:25: Und wie war so der Prozess, um jemanden zu finden, der euch dabei helfen kann?
00:07:28: Also da gibt es ja mehrere Wege die zum Ziel führen.
00:07:31: Ja wir haben eigentlich nach drei Dingen gesucht.
00:07:34: Zum einen ich sage mal dieser Begriff Entrepreneurship, der für mich also gerade auch aus der digitalen Erfahrung in den letzten Jahren nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommen hat.
00:07:42: Also wo hat man eigentlich jemanden, der wirklich versteht, wie man eben Wert schafft immer auch wieder nach Wert schnüffelt und weiß wie man das Ganze dann... Ja, ins Feld kriegt.
00:07:51: Das eine war das andere ist das Ganze auch aus einer Unternehmenssicht.
00:07:55: und es gibt natürlich viele die haben mal... vielleicht ein Start-up skaliert oder einen Start up aufgebaut, haben dann aber nicht so die Berührungspunkte gehabt was es eigentlich bedeutet sowas in einer gestandenen Organisation zu machen wo es nochmal wieder auf ganz andere Aspekte ankommt.
00:08:07: und auch da ist es so dass bei eDripes das vorhanden war, dass man einfach einige Experten hat die eben aus Corporates gekommen sind.
00:08:13: Einige Experten die auch sage ich mal aus dem Start Up und aus dem ja ich habe eigene Unternehmungen aufgebaut.
00:08:18: also eine gute Mix.
00:08:19: und das dritte war Erfahrung der Logistik weil auch da es so die Logistika Branche schon spezielle Dinge aufweist, wo ich sagen würde es ist schon wichtig wenn man die Branche auch kennt und weiß so wie die Kernthemen sind.
00:08:31: Und dieses Dreieck an Kompetenzen war aber vorhanden wo wir gesagt haben das passt gut zu uns und dass ist genau die Kompetenz die wir brauchen um eben unsere Digitaleinheit dann aufzustellen.
00:08:40: Stefan vielleicht kannst du ein bisschen mal schildern was das intern für Veränderungen hervorgofen hat.
00:08:46: also wo gab es vielleicht widerstände auch intern wo musste man vielleicht auf besonders viel kommunizieren.
00:08:52: und was waren so deine größten herausforderungen bei der umsetzung?
00:08:55: zu allererst ist das immer ganz wichtig dass man mit allen Beteiligten erst mal spricht, warum man das Ganze tut.
00:09:01: Das ist ja kein Selbstzweck.
00:09:02: Man einfach nur sagt, ich will eine Digitaleinheit haben.
00:09:05: Ja, einfach nur damit ich als CDU mein eigenes Ding machen kann.
00:09:07: Sondern es ging vor allem darum auch wirklich zu sagen, Mensch wie kriegen wir eigentlich schneller Wert zum Kunden und wie können wir uns da auch differenzieren?
00:09:13: Und ich glaube, es ist ganz wichtig, allen Betteiligten in so einem Veränderungsprozess zu erklären, warum macht man das an sich eigentlich?
00:09:20: Das Zweite ist natürlich ist das verbunden damit dass man am Ende auch eine Organisation Umstellung macht, weil eben vielleicht auch verschiedenste Bereiche eben... dann Nora beitragen müssen.
00:09:30: Und da ist natürlich so schon, dass man im ersten Moment immer wieder auf Widerstände trifft weil man natürlich andere Pläne gehabt hat oder Dinge irgendwie anders umsetzen wollte.
00:09:39: aber ich glaube auch da ist es einfach unfassbar wichtig das man immer wieder sagt warum wir das tun und warum das ein guter Weg ist sich eben zu konzentrieren in einer Einheit damit man nicht diese ganzen Bereichsbarrieren hat sondern wirklich durchsetzen kann.
00:09:53: plus natürlich ist es so dieses Eingeständnis Wir haben zwar in der Vergangenheit schon digitale Portale gebaut, aber wir haben vielleicht nicht alle Kenntnisse die es braucht um das wirklich sowohl effektiv als auch effizient zu machen also auf den richtigen Themen zu sitzen und die auch schnell umsetzen zu können.
00:10:11: Das ist sicherlich auch etwas was reifen muss über die Zeit was vielleicht nicht immer sofort da ist.
00:10:16: Auch für mich weil ich ja auch schon länger einer Firma bin auch da das Eingeständnis zu haben zu sagen Mensch das sind wir aber noch nicht da wo wir hin können.
00:10:21: Wir müssen uns immer wieder auch orientieren am Markt.
00:10:24: Was können andere?
00:10:25: Und wie können?
00:10:26: Es ist auch immer so ein Eingeständnis, was erst mal schwierig ist.
00:10:30: Aber wenn es einmal da ist glaube ich immer eine gute Grundlage, wenn alle die Einricht haben wir können dann noch einen Stück drauflegen und wir können das verändern.
00:10:36: Und gerade bei der Kommunikation, die du angesprochen hast wie habt ihr kommuniziert?
00:10:40: Also immer das gleiche an alle oder auch sozusagen sehr differenziert.
00:10:44: Was waren da vielleicht Key Takeaways für unsere Zuhörer?
00:10:48: Ich glaube, die Message an sich muss immer die gleiche sein.
00:10:50: Aber man muss natürlich die einzelnen Einheiten und auch die einzelne Stakeholder richtig abholen.
00:10:56: Und ich glaube gerade für Key-Stakeholder in der Unternehmung, die direkt davon betroffen sind ist es extrem wichtig dass man sie auf der Reise mitnimmt und auch tief einbindet weil ich die ja auch brauche.
00:11:06: und grade eine Digitaleinheit, die ganz tief ins Kerngeschäft eingreift braucht den Support von ganz vielen Einheiten, weil ich nie alleine stehe sondern immer auf dem riesiges Ökosystem zurückgreife was Grund voraus ist im Anschluss, dass am Ende auch der Wert wirklich geschöpft werden kann.
00:11:21: Und daher ist es unfassbar wichtig, dass man die Leute, die ganz eng dran sind immer wieder mitnimmt auf die Reise und auch beteiligt.
00:11:26: Ein gutes Beispiel ist wir haben am Anfang in der Umstellung versucht auch mal so ein zwei Schritte vorskissiert wo wir dann auch die Beteiligten aus dem IT, aus den Business Bereichen dazu geholt haben und haben tatsächlich an einer oder anderen Stelle noch einmal eine Veränderung gemacht weil ganz offensichtlich wurde das die SED der Veränderungen nicht richtig ist.
00:11:44: ich glaube dieser Kompass einfach an der Organisation immer wieder reinzuhorchen und immer wieder zu gucken, die Temperaturcheck zu machen sind wir richtig unterwegs, wenig richtigen unterwegs.
00:11:54: Und auch die Key Stakeholder immer ganz tief einzubinden ist absolut essentiell weil wenn ich das nicht mache verrenne ich mich vielleicht auch und ich glaube es ist immer sehr gut die Mitarbeiter zu hören alle Beteiligten zu hören um zu gucken auf welchen Kurs müssen uns eigentlich bewegen?
00:12:08: extrem wichtig.
00:12:09: Es gibt natürlich auch Einheiten, die jetzt weniger davon berührt sind, die man informiert hält, wo man jetzt nicht ganz so tiefe Kommunikation betreibt.
00:12:16: Aber ganz wichtig ist es die Kernmannschaft, die davon betroffen ist und die Keystake-Hohle auch dementsprechend immer wieder mitzunehmen auf der
00:12:24: Reise.".
00:12:24: Dann wär ja auch euer Toolset mal kennenzulernen, mit dem ihr da gearbeitet habt.
00:12:28: Also was für Tools habt ihr so eingesetzt?
00:12:30: Wie seid ihr vielleicht auch von den Prozessmechaniken her vorgegangen?
00:12:34: Also Tools einer setzt man im Sinne von Software aber natürlich eher am Sinne von Steuerung in der Organisation.
00:12:39: Wir haben von Anfang an auch auf Agilität gesetzt und vor allen Dingen ganz wichtig bei Agilitet weil viele das einfach nutzen oder einfach nur einsetzen als Methodik.
00:12:49: Für uns Agilitat ist vor allem das Mindset Also wirklich zu sagen, bei diesen komplexen Themen schauen.
00:12:56: erst mal, dass wir uns ein Ziel setzen.
00:12:58: Dass wir eine Werthypothese hinstellen und der dann auch nachjagen.
00:13:01: aber wir gucken auch immer wieder auf der Reise ob wir immer noch unter dem richtigen Kurs sind oder ob wir nach links und rechts uns bewegen müssen weil wir eben vielleicht ne neue Erkenntnis gewonnen haben auf der reise.
00:13:11: also Agilität war für uns Grundvoraussetzung und glaube ich auch bis heute eines der wichtigsten Dinge die wir durch diese Umstellung im Operating Modell auch mitgenommen haben.
00:13:20: da eben auf agilität zu setzen das zum einen ganz wichtig Ich glaube generell die Ausrichtung am Kunden, dass man alles was man macht immer wieder frühstmöglich mit dem Kunden validiert.
00:13:30: Auch das glaube ich eine Dinge die wir auch in ganz frühen Phasen beim Aufstellen dieses Operating Modell schon reingebracht haben und immer wieder geschärft haben.
00:13:38: Auch im Verbindung dann einem guten UX Design immer wieder zu gucken okay ist das hier das Richtige was wir entwickeln oder müssen wir da nochmal nachschärfen?
00:13:45: also das war auch glaube ich ein absoluter Schlüsselfaktor und auch immer wieder Daten getrieben zu überprüfen ob das was wir so vermuten oder was wir für Hypothesen aufstellen tatsächlich in der Realität eintritt.
00:13:56: Ich glaube, das war auch eines der Kernthemen was wir reingebracht haben um zu schauen ob die richtigen Dinge tun und wirklich am Ende den Wert produzieren dem wir uns davon erhofft haben.
00:14:05: Und das haben wir ja eine Sache noch gar nicht gesagt, die vielleicht aber spannend zu verstehen ist.
00:14:09: Hellmann hat ja einer Besonderheit nämlich dass ihr gar keine eigenen Lastwagen Schiffe oder Flugzeuge habt.
00:14:13: Das heißt ihr bucht sie und wenn man jetzt mal so betrachtet es eigentlich des Unternehmen global tätiger Full Service Logistik Dienstleister Aber auch eigentlich reiner Vermittler zwischen denen die was transportieren wollen und die die das können.
00:14:24: Jetzt würde mich nochmal interessieren Was war denn dann eigentlich die Umstellung für euch?
00:14:28: Also wenn wir jetzt mal über das harte Produkt reden und du hast gerade vom Operating Model geredet So wie ich das verstehe ist Operating auch einfach so eine Art Funktionskasten, aus dem man dann immer wieder schöpft.
00:14:38: Aber dass wir das noch mal in der Ebene tiefer gelegt kriegen, dass jemand, der euch gar nicht kennt, mal versteht was habt ihr eigentlich von Wohnau wo geändert?
00:14:44: Grundsätzlich genau richtig!
00:14:45: Wir sind am Ende ein Orchesterator oder ein Broker von Services In den meisten Fällen.
00:14:50: natürlich haben wir auch eigene Assets also es gibt schon auch in Teilen Fuhr-Parks oder dass wir unsere eigenen Lagerhallen haben.
00:14:57: aber zum Großteil geht's eben darum um die Vermittlung von Services.
00:15:01: und ich glaube wenn man aufs Operating Model schaut Was wir natürlich verändern wollen, ist dass wir den Kunden also die Custom Experience digitaler machen wollen.
00:15:09: und was dazu gehört es eben das man ganz tief in die Wertschöpfung.
00:15:13: reinkommt als Digitaleinheit und wirklich guckt ganz vorne, da wo der Wert entsteht am Kunden bis zum Entwickler dass das alles in einer Organisation Struktur ist.
00:15:22: Weil eine klassische traditionelle Aufstellung ist es ja eher, dass man sagt ich habe dann vielleicht meine Vertriebsorganisationen, meine Produktorganisation, meine Kern-IT und vielleicht noch andere Beteiligte und alle übergeben mir irgendwie.
00:15:35: und wenn man eben guckt in so einer Value Stream Aufstellung, wo man sagt Alles end to End in einer Einheit.
00:15:42: Es ist schon eine relativ große Umstellung.
00:15:44: und hinzu kommt noch, dass man dann auch sagt ich versuche das natürlich direkt digital umzusetzen.
00:15:48: Und nicht mehr auf dem klassischen Prozessmodell zu denken.
00:15:52: Das ist die große Umstellung, was man eben sagt alles in einer Einheit vom Kundenkontakt bis zum Code.
00:15:59: Okay cool verstanden!
00:16:01: Durchaus auch echt gar nicht mal so unkomplexes Vorhaben, weil halt lange trainierte Firma viele Abteilungen international komplex und dann quasi auf diesen Ebene das alles zu steuern.
00:16:11: Wenn du das jetzt mal nochmal Revue passieren lässt, diesen Gedanken der Digitaleinheit kannst du noch einmal also sagen wann habt ihr die eigentlich gegründet?
00:16:17: vielleicht auch den Aufbau nochmal skizzieren?
00:16:18: Und dann aber auch mal den Erfahrungsschatz damit!
00:16:20: Also war das genau das richtige Werkzeug.
00:16:22: oder hättest du im Nachhinein was anders gemacht?
00:16:24: Also die Italien hat haben wir gegründe in... Wir haben gesagt, wir splitten sozusagen Kern-IT und digital in zwei Bereiche um eben zum einen die Themen in der Kern IT zu treiben aber auch durch das Digitale nochmal hervorzueben dass es uns ganz klar darum geht eben die digitale Transformation der Firma nach vorne zu schieben.
00:16:43: Und also der Aufbau der Digital Einheit für Customer Experience, also die Digital Customer Experience Einheit.
00:16:50: Das ist eine Einheit wo wir die neuen Kompetenzen auch gebündelt haben.
00:16:53: Also da geht es darum eben dass man Product Owner UX Design Data Analytics Backend Front End Development alles gebündet sowohl die Logistic Expertise als auch die Digitale Expertise um dann eben end-to-end wirklich alle Kenntnisse in einer Einheit zusammen zu tragen und auch autonom zu sein, weil ich glaube das ist mit das Wichtigste oder eine der wichtigsten Erkenntnisse dass sich eben ein Team hat was komplett.
00:17:19: eigenständig Dinge umsetzen kann, weil wenn ich da immer wieder nach links und rechts und immer wieder in die Abhängigkeit komme dann wird es eben langsam.
00:17:25: Und ich glaube das hat sich auch sehr bewährt.
00:17:28: jetzt so im Rückblick, wenn man so schaut was kann man noch verbessern?
00:17:31: Ich glaube dass bei den Dingen wo wir rein digital etwas machen da klappt schon sehr gut.
00:17:36: aber es gibt halt auch Themen wo heute die Custom Experience eben ich sag mal wie so ein Omni Channel auch noch immer aus vielen Analogenteilen sich zusammen steckt.
00:17:46: und auch da können wir noch einen Schritt weiter gehen und auch diese Einheiten so miteinander verbinden, dass man eben ganzheitlich in Experience denkt.
00:17:54: Und nicht sagt okay ich habe die digitale Welt und die analoge Welt sondern bring das zusammen.
00:17:58: Spannend!
00:17:59: Und wenn du jetzt mal wieder ein Revue passiert lässt oder wir dürfen ja nochmal über Sachen reden, die jetzt nicht so angenehm liefen.
00:18:04: was würdest du sagen hat euch die meisten Schwierigkeiten in dem ganzen Prozess bereitet?
00:18:08: Die größten Schwierigkeit ist natürlich in dieser Ich sage mal, diese ganz andere Denker auch reinzukommen.
00:18:13: Also jetzt ist es ja so dass in Unternehmen die gewachsen sind man häufig in einem relativ gesetzten Geschäftsmodell unterwegs ist.
00:18:21: und ein relativ gesetztem Geschäfts-Modell holt man im Normalfall eher sag ich mal die Nagelpfeile raus und versucht eben das Bestehende ein bisschen besser zu machen.
00:18:30: Und in diesem Fall geht's ja eben um Digital Transformation und da brauche ich halt eher, sage ich mal den Entrepreneur und Schaufelbagger Um Dinge eben ganz anders zu tun.
00:18:39: Und ich glaube, das war eines der Kernthemen die wir lernen mussten.
00:18:43: Wie bringe ich so ein bisschen diesen Entrepreneur zurück ins Unternehmen und nicht nur denjenigen, der jetzt sagt, ich mache das was da ist, ein bisschen besser?
00:18:50: Ich glaube dass es eins der Kern Themen generell für Traditionsunternehmen oder für unternehmlich schon langer Markt sind zu verstehen dass man heute eben wieder viel, viel mehr diesen Entrepreneur zurückholen muss und immer wieder schauen muss wie kann ich jetzt noch wieder Wert schaffen.
00:19:06: Und das ist glaube ich das was für uns auf jeden Fall schwer gefallen ist auch wirklich ganz immer wieder diesem Wert zu hinterfragen und so zu arbeiten darüber hinaus natürlich auch diese ganzen neuen Disziplinen reinzubringen und auch ein Verständnis dafür zu schaffen ganz anders zu arbeiten.
00:19:20: weil Kultur, dass man sagt ich mache Fehler und das völlig okay Fehler zu machen weil sie gehören zum Lernprozess damit ich am Ende wirklich verstehe was Wertschaft ist natürlich auch etwas was reifen muss über die Zeit.
00:19:30: Weil wenn man das nicht gewohnt ist sondern eher lange Pläne macht den hinterherjagt und dann irgendwann spät rauskommt und dieses frühe Fehler machen, früh lernen.
00:19:41: Was funktioniert nicht?
00:19:42: Ich glaube auch das war für uns noch mal eine große Lernkurve in der wir immer noch hängen.
00:19:46: Also es gibt Einheiten die sind da schon weiter und es gibt einigen die sind noch nicht so weit.
00:19:50: aber das ist glaube ich extrem wichtig.
00:19:51: einfach auch da diesen Modus operandi umzustellen
00:19:54: Das finde ich ein schönes Bild von der Nagelpfeile versus den Schaufelbagger.
00:19:58: Und wer ist bei euch der oder die Entrepreneurin dann geworden?
00:20:01: Also, es ist eure Digitaleinheit oder habt ihr den ganzen Vorstand quasi mit so einem Mindset auch versehen?
00:20:06: Ist das deine Rolle?
00:20:07: Ist es vielleicht auch manchmal irgendwie eine externe Rolle vom Fabian?
00:20:10: Wer ist da derjenige welche, der dann quasi das Unternehmerische reinbringt?
00:20:13: Also ich glaube in der Frühphase war das sicherlich super, dass wir eben ja auch Beratungen hatten und auch E-Tribes an unserer Seite war weil die natürlich grundsätzlich mal dieses Entrepreneurship inhaliert haben.
00:20:25: Ich denke jetzt... Bei uns, wenn man sich das anschaut... Wir brauchen überall Interpreneur.
00:20:30: Also es ist jetzt nicht so dass man sagen kann Das macht jetzt alles der CTO oder das macht jetzt alle der Produktchef.
00:20:35: Ich glaube grundsätzlich wieder unternehmerischer zu denken und immer wieder auch ins Wagnis zu gehen und zu sagen Naja ich probiere jetzt ne?
00:20:43: Ich versuche einfach mal eine Zukunft zu denken Und dieser Hypothese renne ich hinterher.
00:20:48: Ich habe auch sozusagen die Eier in der Hose dann zu sagen, das war es jetzt nicht und ich gehe da noch mal nach links und rechts.
00:20:53: Das ist das was man einfach in alle Unternehmensbereiche wieder verankern muss weil es eben nicht darum geht ein bestehendes Geschäftsmodell nur zu schleifen.
00:21:01: Auch sicherlich in einigen Teilen aber vor allem auch darin wenn man guckt was gerade alles passiert mit dem ganzen Dynamik die auch in der Logistik ist dass man immer wieder sagt okay was ist denn das nächste?
00:21:11: Wo geht's jetzt da wieder hin und immer wieder dieses Denken wo könnte Pferd drin sein, wie kann ich das validieren und wie schaffe ich es dann am Ende?
00:21:18: Das auch zu skalieren.
00:21:19: Ich glaube dass ist die Kerneigenschaft, die Unternehmen zurückbringen müssen um in der Zukunft erfolgreich sein und lange Antwort.
00:21:27: Am Ende glaube ich muss es in alle Geschäftseinheiten integriert werden.
00:21:30: wer die Rolle macht ist am Ende egal so lange jemand die Rolle inne hat und damit auch vorangeht.
00:21:35: und ich glaube wenn man das verankert hat hat man schon einen großen Teil gewonnen.
00:21:40: Was wir bei unseren Kunden immer erleben ist, dass man dafür ja unbedingt die Rückendeckung vom Vorstand braucht um das auch wirklich langfristig umsetzen zu können.
00:21:50: Und nun weiß ich ja, dass du ja immer eine sehr starke Rolle einnimmst und eingenommen hast Dinge sozusagen voranzutreiben.
00:21:59: wie hast Du es denn geschafft immer alle abzuholen?
00:22:03: Dass sozusagen da dauerhaft in eine Richtung agiert wurde?
00:22:07: Wie schafft man das?
00:22:09: Am wichtigsten ist immer, dass man authentisch für das steht und was man da macht.
00:22:15: Dass man einfach sagt okay ich glaube das ist jeder richtige Weg Das zu tun, weil häufig hat man ja eine Aufgabe die ist nicht ganz einfach.
00:22:23: Meistens sind viele in Unternehmungen anders sozialisiert haben in anderen Arbeitsweisen Erfolg gehabt und jetzt kommt mal mit dem neuen.
00:22:31: und für das neue gibt es nicht so wahnsinnig viele Narrative dass man sagen kann, guck mal da ist das narrativ.
00:22:35: Es ist einfach nur so machen und dann läuft's sondern ich glaube da gehört viel Überzeugungskraft rein, dass man immer wieder auch erklärt warum man etwas tut was man glaubt was dabei auch am Ende entstehen kann und dass man einfach ein Grundvertrauen hat.
00:22:48: Und das haben wir, glaube ich bei Hellmann sehr gut verankert.
00:22:51: Ein Grundvertrauen hat auch im Vorstand dass wir da in die richtige Richtung marschieren.
00:22:55: also ich glaube man kann den Weg aufzeigen Man kann immer wieder auch prüfen warum man das tut immer wieder sagen Das ist der Wert der dahinter steht und am Ende ist es aber immer auch ein Stück Grundvertrauen.
00:23:04: was man einfach braucht Dass man so einen Weg auch gehen darf dass man auf dem weg auch Fehler machen darf und immer wieder Auch authentisch erklären kann warum das gerade passiert ist und wie wir das beim nächsten mal besser machen.
00:23:14: Glaubt da gibt's keine Faustformen sondern am ende ist es ein Stück weit.
00:23:18: Wie viel Überzeugungskraft hat man eben, einen neuen Weg zu gehen?
00:23:21: Und wie viele Vertrauen hat man auch, dass man diesen Weg gehen
00:23:24: darf?".
00:23:24: Jetzt würde ich mit dir gerne noch Folgendes machen, Stefan oder wir beide!
00:23:27: Wir haben uns angewöhnt, der liebe Fabian und ich das wir am Ende immer so eine Art schnellen Fragenhagel stellen.
00:23:33: also die Idee ist du kriegst jetzt fünf Fragen und du solltest möglichst ohne viel nachzudenken intuitiv und spontan antworten weil das ist ja meistens was so spontant aus dem Bauchgefühl raus das wahre und wir machen mal einen Wechsel und ich würd den Anfang machen.
00:23:46: Was hättest du gerne schon am Anfang einer Transformationsreise gewusst?
00:23:49: Am
00:23:49: Anfang habe ich auch viel über Technologien nachgedacht und ich glaube, am Ende ist die Transformations-Reise zu ninety-fünf Prozent Mensch.
00:23:56: Und wie wir miteinander arbeiten, interagieren und kollaborieren.
00:24:00: Wenn ich das am Anfang gewusst hätte, da vielleicht noch mehr Augenmerk draufgelegt.
00:24:03: Es war so eine Erfahrung, die relativ schnell aber über die Zeit gekommen ist
00:24:06: Sehr wertvoll.
00:24:07: Was ist euch überraschend gut geglückt, dass du zum Nachmachen empfehlen würdest?
00:24:11: Überraschende Gut gegluckt ist der erste Wurf, wie wir uns in der Digitaleinheit aufgestellt haben und ich glaube das lag einfach daran, dass wir uns getraut haben auch einen mutigen großen Schritt zu gehen, dass Wir uns professionelle Hilfe geholt haben und gesagt haben diesen großen Schritt schaffen wir nicht mal eben alleine sondern sind wir ehrlich genug, dass sie uns Hilfe holen und sind dann eigentlich mit dem ersten Wurf schon relativ weit gekommen.
00:24:33: Den haben wir noch fünf, sechs Mal geschärft und versucht zu verbessern.
00:24:37: Ich glaube heute auch noch besser aufgestellt.
00:24:39: aber das ist uns überraschend gut gelungen und ich glaube da wurde der Mut einfach belohnt um mal einen größeren Schritt zu gehen.
00:24:44: Sehr schön!
00:24:44: Dritte Frage was war euer größter Fehler?
00:24:46: Und was hast du daraus gelernt?
00:24:47: Also
00:24:48: der größte Fehler dessen muss man jetzt ein bisschen in die Historie gucken waren ein bisschen vorher.
00:24:51: Da haben wir vor einer der Hauptgründe warum wir dann eben auch gesagt haben Wir holen uns eben Hilfe rein.
00:24:55: Wir haben ja ganz lange so'n Customerfront in Versuch zu bauen... ...und die Hypothese kam Ich sage mal eher aus dem damaligen Topmanagement vor der Zeit, dass man sowas braucht.
00:25:07: und wir haben ganz lange entwickelt und ganz lange Dinge probiert.
00:25:11: Und die nicht mit der Realität geprüft.
00:25:13: also es war ganz lange eigentlich ein Trocken schwimmen bevor man wirklich dann ins kühle Nass gesprungen ist und geguckt hat ob dieses Modell wirklich trägt.
00:25:21: und ich glaube da haben wir eine Menge Schweiß reingesteckt Da haben wir viel Geld rein gesteckt und am Ende festgestellt das was wir produzieren eigentlich gar nicht gefragt ist oder gar nicht funktionieren kann in dem Modell, wie wir es aufgestellt haben.
00:25:34: Und das war eines der Key-Learnings zu sagen so schnell wie möglich ins kühle Nass, so schnell die Realität prüfen lassen ob das was man tut wirklich einen Wert hat.
00:25:48: Ich glaube immer transparent sein immer wirklich gut zu erklären, warum man Dinge tut und warum man glaubt dass das der richtige Weg ist.
00:25:56: Und ich glaube auch ehrlich genug sein ja immer wieder hin zu hören und zu sagen hey das ist ein gutes Feedback so ein valides Feedback korrigieren den Kurs auch kontinuierlich, wenn wir eine bessere Erkenntnis haben.
00:26:08: Ich glaube das ist das was am Ende Vertrauen schafft dass man nicht einfach irgendeine Idee hinterherrennt und sagt da bleibe ich bei weil das habe ich irgendwann mal gesagt sondern zu sagen hey wir gehen in Schritt!
00:26:17: Und das ist der momentane Stand des Irrtums warum wir glauben dass es richtig ist.
00:26:20: und wenn man eben ne neue Erkenntniss hat dann eben auch die Kurskorrektur vorzunehmen.
00:26:25: und ich glaube wenn man das kontinually so macht dann hat man auch eine große Chance dass die Organisationen und die Teams damit gehen.
00:26:31: Sehr gut, und letzte Frage.
00:26:33: Vervollständige diesen Satz!
00:26:35: In fünf Jahren ist Hellmann?
00:26:38: Ich glaube in Keyplayer, in Sachen Nachhaltigkeit und Innovationen, in der Logistikbranche und dafür bekannt dass wir ja die coolste Unternehmenskultur haben in der logistik und die Leute einfach Bock haben bei uns zu arbeiten.
00:26:52: Sehr gut, Stefan.
00:26:53: Irgendwie hab ich das gelingt.
00:26:55: Ich fand es charmant wie ein Video von euch gesehen auf der Webseite von E-Tripes.
00:26:59: So eine Art Case-Sadi und einer ist echt hängeliebt.
00:27:02: Der hat so einen Schnurrbad gehabt und war voll tätowiert.
00:27:05: Das fand ich lässig, dass ihr da wirklich auf allen Eben unterwegs seid oder vielfältig und auch mal ein bisschen schrill.
00:27:13: Entspricht das der Realität?
00:27:14: Ja absolut!
00:27:14: Also ich glaube wir haben's gerade wieder erlebt.
00:27:17: Wir waren grad auf einer großen Messe in München Transportlogistik.
00:27:21: jeder, der Helman erlebt hat auf dem Stand.
00:27:23: Der weiß dass wir anders sind und er weiß das wir eine sehr kollaborative Kultur haben.
00:27:28: Wir haben auch gerade extrem daran gearbeitet, haben jetzt unsere Kultur nochmal geschärft und auf die Probleme der Zukunft ausgerichtet.
00:27:36: und ich glaube wer uns erfährt, erlebt dass wir Anders sind und wie gesagt ich glaube dass wir definitiv auch den Nerv vieler treffen, weil wir eben diese Nische bedienen zwischen einer Unternehmer geführten Familien-Company die schon sehr lange am Markt ist und eine Verlässlichkeit hat.
00:27:52: Und gleichzeitig eben dieses neue was man sonst vielleicht eher aus Start aus anderen Bereichen kennt mitbringen.
00:27:58: und ich glaube dieser Mix ist für viele einfach eine tolle Nische ein toller USP.
00:28:03: und diese Kultur wollen wir weiter treiben und ich glaub dafür stehen wir ja auch da glaube ich auch dass wir da viel zu bieten haben.
00:28:08: wie viele die im Bock haben genau Ja, in diesem Zwischenspiel zwischen einer Traditionsfirma und einer neu ausgerichteten Digitalfirma mit einem Purpose.
00:28:16: Wer da Bock drauf hat der ist bei uns glaube ich ganz gut aufgehoben.
00:28:19: Cool Stefan dann danke das du uns einmal mit hinter die Kulissen genommen hast.
00:28:22: viel Erfolg weiterhin und ja bin gespannt wie es uns entwickelt.
00:28:25: Danke ihr beiden!
00:28:26: Vielen Dank!
00:28:26: Danke schön!
00:28:36: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen
00:28:41: Podcast-Plattformen
00:28:43: und hey!
00:28:43: Je größer wir werden
00:28:45: desto mehr
00:28:45: Menschen können wir helfen.
00:28:47: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen
00:28:50: und Kollegen von uns Bis zum nächsten Mal.
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